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Manuskript zur Sendung >>> CSH_Manuskript_2015 1st Nr 4

In dieser Folge der Cannstatt Study Hour mit Christopher Kramp tauchen wir tief in das Buch der Sprüche ein, genauer gesagt in Kapitel 8 und 9, um das Konzept der göttlichen Weisheit zu ergründen. Es wird beleuchtet, wer oder was diese Weisheit ist und wie sie sich von menschlicher Torheit unterscheidet. Die zentrale Botschaft ist, dass wahre Weisheit in Jesus Christus zu finden ist und wie wir diese Weisheit in unserem täglichen Leben praktisch anwenden können, um Gottes Wohlgefallen zu erlangen.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2015 Q1: Das Buch der Sprüche

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Herzlich willkommen auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries zur mittlerweile vierten Folge unserer Serie über das Buch der Sprüche. Und heute haben wir ein Thema, das äußerst wichtig ist und das auch immer wieder zu kontroversen Diskussionen führt. Insbesondere im zweiten Teil des achten Kapitels von Sprüche finden sich einige Aussagen, die hitzige Debatten auslösen können. Und wir wollen das mit dem Wort Gottes untersuchen. Das Thema heute heißt göttliche Weisheit und allein das ist schon Grund genug, uns unter den Segen Gottes zu stellen in diesem Studium, mit dem wir uns vorbereiten wollen auf das Bibelgespräch am 24. Januar. Lasst uns gemeinsam beten, damit wir tatsächlich mit göttlicher Weisheit diesen Abschnitt studieren können. Ladet euch ein dazu.

[1:24] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass wir jetzt zu dir kommen können und dich um die Weisheit bitten dürfen, die wir selbst nicht haben. Du hast uns Jakobus 1, Vers 5 verheißen, dass wenn einem Weisheit mangelt, dann dürfen wir zu dir kommen und um Weisheit bitten und du gibst gerne und ohne Vorwurf. Und wir erkennen, dass ohne deine Weisheit wir weder dein Wort verstehen können, noch die Welt verstehen können, noch uns selbst verstehen können. Aber dein Wort gibt uns die richtige Perspektive und die Kraft, so zu leben, dass wir dir wohlgefallen. Wir möchten dich bitten, dass du alles störende fernhältst und dass dein Wort, dass dein Heiliger Geist zu uns spricht und uns hilft, so zu leben, wie wir es hier vorführen in diesen Worten. Schenk uns die Weisheit, die du verheißen hast. Im Namen Jesu. Amen.

[2:14] Wir wollen beginnen unser Studium von Sprüche Kapitel 8 und Sprüche Kapitel 9 dort, wo es losgeht in Sprüche Kapitel 8 und dort Vers 1. Es heißt hier: „Ruft nicht die Weisheit laut und lässt nicht die Einsicht ihre Stimme vernehmen?“ Dieser Gedanke ist nicht neu. Im Grunde genommen ist es eine neu formulierte Wiederholung dessen, was wir schon zum Beispiel in Sprüche 1, Vers 20 gelesen haben. Dort hieß es zum Beispiel: „Die Weisheit ruft draußen laut. Öffentlich lässt sie ihre Stimme hören.“ Wir haben ja schon öfter gesehen, dass Salomo bestimmte Gedanken immer wieder wiederholt, in andere Worte kleidet. Aber es sind einige Kerngedanken, um die sein dieses Schreiben dieser ersten Sprüche Kapitel kreist. Und wir haben bereits an anderer Stelle schon gezeigt, was sich letztendlich hinter diesem Begriff Weisheit verbirgt. Aber weil heute das Thema göttliche Weisheit ist und die Weisheit sogar selbst sprechen wird im Laufe dieses Kapitels, wollen wir noch einmal ganz kurz hier identifizieren, was wir unter der Weisheit zu verstehen haben.

[3:24] Und ein ganz wichtiges Schlüsselmerkmal diesbezüglich ist 1. Korinther 1 und dort Vers 30, wo der Paulus mit Inspiration des Heiligen Geistes uns den Schlüssel liefert, um dieses Kapitel hier in Sprüche besser zu verstehen. 1. Korinther 1, Vers 30 heißt es: „Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht worden ist, zur Weisheit, zur Gerechtigkeit, zur Heiligung und zur Erlösung.“ In letzter Instanz meint die göttliche Weisheit, die hier ruft und spricht, Jesus Christus. Er ist unsere Weisheit und Weisheit beschreibt also Christus und sie beschreibt auch das Leben mit Christus, die Botschaft von Christus, also das Evangelium. Und insofern haben wir bereits gesehen, dass die Furcht des Herrn der Anfang der Weisheit ist und die Furcht des Herrn – fürchtet Gott – ist ja der Anfang des ewigen Evangeliums, die Botschaft von Christus. Und es ist eine rhetorische Frage: Ruft nicht die Weisheit laut? Mit anderen Worten: Ist es nicht deutlich zu vernehmen, was Jesus Christus durch sein Wort, durch die Natur uns sagen möchte?

[4:40] In Vers 2 und 3 heißt es: „Oben auf den Höhen, draußen auf dem Weg, mitten auf den Plätzen hat sie sich aufgestellt.“ Interessanterweise hier diese Plätze, das heißt wörtlich am Scheideweg. Und in unserem Leben stehen wir öfter mal an Scheidewegen, wir könnten da lang gehen oder da lang gehen. Und gerade dann, wenn wir so an einem Scheideweg stehen, an einer Kreuzung im Leben, wenn wir nicht wissen, links oder rechts oder geradeaus, dann ruft die Weisheit. Gottes Wort möchte uns helfen in den Entscheidungen unseres Lebens, möchte uns helfen, damit wir wissen können, wo Gottes Weg für uns weiterführt. Das heißt, Vers 3: „Zur Seite der Tore, am Ausgang der Stadt, beim Eingang der Pforten, ruft sie laut.“ Auch die Treffensbotschaft wird ja laut gerufen und auch im Evangelium finden wir interessante Formulierungen diesbezüglich.

[5:33] In Johannes zum Beispiel, Johannes Kapitel 18 und dort Vers 20, das ist die Geschichte, wo Jesus jetzt vor dem Hohen Priester steht, während gleichzeitig Petrus ihn verleugnet und er gefragt wird über seine Lehre und über die Jünger. Da sagt Jesus in Johannes 18, Vers 20: „Jesus antwortete ihm: Ich habe öffentlich zu der Welt geredet. Ich habe stets in der Synagoge und dem Tempel gelehrt, wo die Juden immer zusammenkommen und im Verborgenen habe ich nichts geredet.“ Mit anderen Worten: Jesus sagt, alles das, was ich an Botschaft für die Welt hatte, habe ich transparent, offen und öffentlich für alle dargestellt. Jesus hat keine Geheimgesellschaft gegründet und das Wesen aller falschen Religionen lässt sich auch damit beschreiben, dass dort immer so eine geheime Elite noch mehr weiß als der Rest der Gläubigen, wo man initiiert werden muss, im innersten Kreis der Eingeweihten. Und egal, ob das jetzt Priester oder Gurus oder Geheimgesellschaften sind, die Religion Jesu ist genau etwas anderes. Die Religion Jesu ist offen für jeden. Jeder, egal wer er ist, kann in die tiefsten Tiefen der göttlichen Weisheit hinein gelangen, denn Jesus verkündigt sein Evangelium öffentlich.

[6:47] Matthäus 22 und dort Vers 9, das wird später nochmal im Laufe dieses Studiums hier wichtig werden. Da haben wir diese Ankündigung in diesem Gleichnis, diese Aufforderung beim königlichen Hochzeitsmahl. „Darum geht hin an die Kreuzung der Straßen und ladet zur Hochzeit ein, so viele ihr findet.“ Diese Einladung zum Hochzeitsmahl des Lammes soll an so viele wie möglich gehen, an den Kreuzungen, dort wo viele Menschen sind. Uns wird gesagt, dass Jesus sich unter die Menschen mischte, als einer, der ihr Bestes suchte. Und Jesus machte keinen Unterschied, denn Vers 4 in Sprüche 8 heißt es: „An euch, ihr Männer, geht mein Ruf und meine Stimme an die Menschenkinder.“ Alle Menschen sollen das Evangelium hören. Jesus sagt dann: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, dass alle, die an den Glauben nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.“ Titus 2 und dort Vers 11, ähnlicher Gedanke. Dort lesen wir in Titus 2, dort Vers 11: „Denn die Gnade Gottes ist erschienen, die heilbringend ist für alle Menschen.“

[7:53] Matthäus 11, Vers 15 sagt uns ebenfalls in diesem Gedankengang weitergehend: Matthäus 11, Vers 15: „Wer Ohren hat zu hören, der höre.“ Jeder von uns, der dieses Buch liest und hört, kann diese Weisheit erkennen und mit ihr Kontakt aufnehmen.

[8:20] Der Ruf ist sehr deutlich in Vers 5 von Sprüche 8: „Ihr Unverständigen, werdet klug, und ihr Toren, gebraucht den Verstand.“ Und wir wollen hier nochmal festhalten, dass wenn Salomo von der Weisheit spricht, der, wie schon gesagt, nicht einfach nur von einer intellektuellen Fähigkeit redet oder von einer Lebenserfahrung, sondern von dieser geistlichen Weisheit, der göttlichen Weisheit, die letztendlich nur in Christus gefunden werden kann, denn in ihm sind alle Schätze der Weisheit verborgen. Nur er kann wirklich uns helfen, den Verstand so zu gebrauchen, wie Gott es möchte.

[8:52] Und dann heißt es ab Vers 6: „Hört, denn ich habe Vortreffliches zu sagen. Und meine Lippen öffnen sich für aufrichtige Rede, denn mein Mund redet Wahrheit und meine Lippen verabscheuen Gottlosigkeit. Alle Reden meines Mundes sind gerecht, es ist nichts Verkehrtes noch Verdrehtes darin.“ Hier spricht die Weisheit. Und wenn wir gesagt haben, Jesus ist die Weisheit, dann spricht hier Jesus Christus. Und einige dieser Formulierungen, die können wir sehr gut nachvollziehen, vor allem im Johannesevangelium.

[9:25] Einfach mal ein paar Kapitel hier im Johannesevangelium kurz durchschauen, wo diese Gedanken wieder auftauchen. In Johannes 7 zum Beispiel und dort Vers 46. Dort heißt es: „Die Diener antworteten: Nie hat ein Mensch so geredet wie dieser Mensch.“ Die Worte von Jesus waren anders, als man sie normalerweise so kannte. Das heißt am Ende der Bergpredigt, dass die Menschen sich erstaunten über die Art und Weise, über die Autorität, mit der Jesus sprach. Denn er lehrte sie wie einer, der Autorität hat und nicht wie die Schriftgelehrten.

[9:56] Johannes 8 und dort Vers 14, da sagt Jesus: Jesus antwortete und sprach zu ihnen: „Auch wenn ich von mir selbst Zeugnis ablege, so ist mein Zeugnis doch glaubwürdig, denn ich weiß, woher ich gekommen bin und wohin ich gehe. Ihr werdet es nicht, woher ich komme und wohin ich gehe. Mein Zeugnis ist glaubwürdig. Das, was ich sage, ist die Wahrheit.“

[10:18] Johannes 14, Vers 6 bringt uns dann auf den Punkt, wenn Jesus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“

[10:26] Johannes 17, Vers 17: Was immer Gottes Wort sagt, ist die Wahrheit und Jesus ist das personifizierte Wort Gottes.

[10:37] Johannes 18, Vers 37, Jesus spricht zu Pilatus. Da sprach Pilatus zu ihm: „So bist du also ein König.“ Jesus antwortete: „Du sagst es, ich bin ein König.“ Und jetzt sagt er, wozu er ein König geworden oder warum er ein König ist: „Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, dass ich der Wahrheit Zeugnis gebe.“ Jesus sagte vorher zu den Juden: „Mein Zeugnis ist glaubwürdig. Sein Zeugnis ist das Zeugnis der Wahrheit. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme.“ Er ruft laut. Und hier war so eine Kreuzung im Leben von Pilatus, so ein Scheideweg. Und die Weisheit Gottes stand buchstäblich vor ihm, einige Zentimeter vor ihm und rief laut. Nicht, dass Jesus geschrien hätte. Das waren wahrscheinlich eine ganz normale Lautstärke, die Jesus angewandt hat, um hier diese Worte zu sagen. Aber der Ruf des Geistes dahinter war laut und deutlich. Seine Worte waren die Wahrheit. Das, was Jesus sagt, ist die Wahrheit für unser Leben. Seine Worte sind siebenfach gereinigt, wie Psalm 12, Vers 6 sagt.

[11:44] Zurück zu Sprüche 8. Und übrigens, diese Formulierung in Vers 8: „Es ist nichts Verkehrtes noch Verdrehtes darin“, das mag uns auch ein wenig daran erinnern, was dann später von den 144.000 gesagt wird in Offenbarung 14, in deren Mund kein Falsch gefunden worden ist.

[12:03] Sprüche 8, Vers 9: Das heißt dort: „Den Verständigen sind sie alle klar, und wer Erkenntnis sucht, findet sie richtig.“ Das heißt, da gibt es eine Bedingung, um diese Worte zu verstehen, eine Bedingung, um prüfen zu können, ob die Worte Jesu, ob die Worte der Bibel, ob die Worte der Weisheit wirklich wahr sind und ob sie wirklich ein Fundament darstellen. Und na ja, da gibt es im Neuen Testament so ein Kriterium.

[12:43] Schauen wir mal in Johannes 7, Vers 17. Jesus sagt nämlich genau das auch im Neuen Testament. Er sagt: „Wenn jemand seinen Willen tun will, wird er erkennen, ob diese Lehre von Gott ist oder ob ich aus mir selbst rede.“ Jesus sagt also, meine Worte können geprüft werden, sie können als richtig erkannt werden, wenn jemand Gott gehorsam sein möchte, wenn jemand aus der Wahrheit ist. So sagt eben die Sprüche: Wer Erkenntnis sucht, wer Gott wirklich erkennen möchte, der wird entdecken, dass Jesu Worte wahr sind, dass die Weisheit wirklich die richtige Lehre ist.

[13:22] In Vers 10 und 11 lesen wir: „Nehmt meine Unterweisung an und nicht Silber, und Erkenntnis lieber als feines Gold. Ja, Weisheit ist besser als Perlen, und alle Kostbarkeiten sind nicht zu vergleichen mit ihr.“ Die Frage ist, was ist das Allerwichtigste in meinem und in deinem Leben? Strebst du nach Gewinn, streben wir nach Besitz, nach irgendwelchen Dingen auf dieser Welt oder streben wir nach dieser Weisheit, nach dieser Einsicht, nach dieser Beziehung zu Jesus Christus, die unser ganzes Leben verändert? Ist uns das wirklich so wertvoll? So wertvoll.

[14:06] Schon in Sprüche 3 hatte Salomon diesen Gedanken angedeutet. Sprüche 3, Vers 13 und 14: „Wohl dem Menschen, der Weisheit findet, dem Menschen, der die Einsicht erlangt, denn ihr Erwerb ist besser als Gelderwerb und ihr Gewinn ist mehr wert als feines Gold.“ Und manchmal sagen wir Ja und Amen und leben trotzdem so, dass uns die irdischen Dinge, das Materielle, die Sicherheit hier auf dieser Erde wichtiger ist als das, was Gott in seinem Wort sagt. Ist dir wirklich die Erkenntnis Gottes, das Wissen um seine Lehre und um die Beziehung zu ihm, ist dir das so sehr wichtig, dass anderes dagegen verblasst?

[14:48] Matthäus 16 und dort Vers 26. Jesus sagt diese berühmten Worte hier, die sich immer wieder und immer wieder erfüllt haben. Ein berühmtes Beispiel zum Beispiel im Leben von Alexander dem Großen. „Denn was hilft es den Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber sein Leben verliert? Oder was kann der Mensch als Lösegeld für sein Leben geben?“ Da ist nichts, was wir geben können als Lösegeld für unser Leben, denn wir sind erkauft worden. Nicht mit Gold und Silber oder nicht mit Aktien, nicht mit Häusern, Ländereien, sondern mit dem kostbaren Blut Jesu Christi, des Eingeborenen Sohnes, des kostbaren Blutes, des Lammes Gottes. Und wenn wir das nicht annehmen, dann gibt es nichts anderes, was uns freikaufen kann. Aller Reichtum, alle Medaillen, alles Lob und alle Errungenschaften, alle Entdeckungen, die wir vielleicht gemacht haben in unserem Leben, alles, wo wir uns auf die Schulter klopfen, alles das ist wertlos, wenn es darum geht, das ewige Leben zu erhalten. Absolut wertlos. Und Jesus stellt diese Frage: „Was wollt ihr mit dem ganzen Zeug, wenn ihr mich nicht habt? Es wird euch nichts nützen.“

[16:07] Und deswegen ist es wahre Weisheit, sich auf das zu konzentrieren, was einem ewiges Leben geben wird. Ich glaube, wenn jeder Mensch das objektiv sehen könnte, wie es wirklich ist, würde jeder Mensch auf dieser Welt sagen: Eigentlich ist es doch sinnvoll, sich mit dem zu beschäftigen, was einem ewiges Leben gibt, anstatt sich mit dem zu beschäftigen, was dieses irdische Leben nur ein bisschen spaßiger macht. Ewiges Leben ist doch so viel mehr wert als ein paar Jahrzehnte in sündiger Freude.

[16:41] Die Weisheit ist mehr wert als Gold und Silber. Nun, gehen wir zurück zu Sprüche 8, Vers 12. Und hier sehen wir erneut, wie die Weisheit sich buchstäblich personifiziert. Sie sagt hier in Sprüche 8, Vers 12: „Ich, die Weisheit, wohne bei der Klugheit und gewinne die Erkenntnis wohldurchdachter Pläne.“

[17:09] Wir haben schon gesehen, dass die Weisheit personifiziert ist, dass die Weisheit letztendlich für Christus steht. Und wenn wir hier weiterlesen in diesem ganzen Kapitel, werden wir sehen, tatsächlich, die Weisheit wird hier sehr deutlich auf den Sohn Gottes, auf Jesus Christus bezogen. Er spricht hier zu uns – eines der Kapitel, wo Jesus direkt persönlich im Alten Testament seine Worte an das Volk richtet, neben vielen anderen natürlich. Und als ich das gelesen habe, ist mir dieses Wort aufgefallen: wohldurchdachte Pläne. Wenn wir über Jesus nachdenken und über die Weisheit, dann stellen wir fest, die Weisheit ist ja auch die Botschaft von Jesus, das Evangelium dessen, was er getan hat. Und wir stellen fest, dass es dort einen Plan gibt, einen sogenannten Erlösungsplan. Gott hat geplant, wie er auf Dauer die Sünde aus dem Universum, für alle Ewigkeiten, die Sünde aus dem Universum verbannen kann. Und dieser Plan ist wohldurchdacht. Jeder einzelne Schritt macht hundertprozentig Sinn. Und es braucht eine ganze Zeit, bis man es erstmal so richtig entfaltet und sieht, wie genau Gott sich das gedacht hat und wie eins zum anderen führt und wie jeder einzelne Schritt einen anderen vorbereitet und entsprechend weiterführt. Der Plan der Erlösung, je weiter man, je gründlicher man ihn studiert im Heiligtumsdienst, in den Prophezeiungen, in den Evangelien, je mehr man sieht, wie Gott Schritt für Schritt den Menschen aus der Knechtschaft der Sünde holt und ihn vorbereitet, wieder ewig im Himmel leben zu können, desto mehr muss man sagen, dieser Plan ist wirklich bis in die letzten Details wohldurchdacht. Wir sehen ja auch in der Ausführung des Planes, dass Gott nicht zu früh kommt, nicht zu spät kommt. Die Prophezeiungen erfüllten sich, wenn sie mit Zeitprophezeiungen verknüpft waren, auf die Minute buchstäblich. Ich denke da zum Beispiel an die wunderbare Prophezeiung von Daniel Kapitel 9, die wohldurchdacht war und die sich exakt, genau erfüllt hat in jedem einzelnen Detail. Und so ist es ein interessanter Gedanke, dass Gott nicht nur plant, sondern dass er sich sehr gut überlegt, was er plant und wie er es macht. Wenn jemand sehr gut wohldurchdenkt, dann können wir ihm auch vertrauen. Wir können Gott vertrauen, denn seine Pläne sind im Gegensatz zu unseren Lebensplänen wohldurchdacht.

[19:32] Und dann kommen wir zu Sprüche 8, Vers 13, einem der vielleicht wichtigsten Verse hier in diesem Kapitel, wahrscheinlich im ganzen Buch. Denn hier finden wir eine Definition eines Begriffes, der vor allem im Alten, aber auch im Neuen Testament häufig vorkommt und der für uns in dieser letzten Zeit von überwältigender Wichtigkeit ist, nämlich die Furcht des Herrn. Jeder, der sich ein bisschen mit der Adventbotschaft beschäftigt, weiß, die Furcht des Herrn, das ist ja das, womit die Dreifache Engelsbotschaft beginnt in Offenbarung 14, Vers 7: „Und er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet an, der da gemacht hat Himmel und Erde und Meer und Wasserquellen.“ Diese Furcht Gottes ist ein entscheidendes Kriterium, um zu verstehen, was das ewige Evangelium ist. Und hier wird uns die Definition gegeben: Die Furcht des Herrn bedeutet, das Böse zu hassen. Nicht nur das Böse nicht zu tun, sondern eine Feindschaft gegen das Böse bekommen zu haben, durch das, was Gott in 1. Mose 3, Vers 15 verheißt, wo er sagt: „Ich will Feindschaft setzen zwischen dieser Schlange und der Frau.“

[20:42] Ein Beispiel für dieses Prinzip ist die Erfahrung von Josef, der gesagt hat: „Wie sollte ich so ein großes Unrecht haben? Wie könnte ich gegen Gott sündigen?“ In Psalm 97, Vers 10, interessanterweise, da finden wir den Grund, wie das möglich ist, solch einen Hass auf die Sünde zu bekommen. Psalm 97 und dort Vers 10 heißt es: „Die ihr den Herrn liebt, hasst das Böse.“ Also Gottes Furcht ist nicht zu trennen von einer echten, tiefen Liebe zu Gott.

[21:18] In 2. Mose 20, Vers 20, wo Gott seine Liebe dem Volk offenbaren möchte. Da heißt es: „Fürchtet...“ Mose sprach zum Volk: „Fürchtet euch nicht, denn Gott ist gekommen, um euch zu prüfen und damit die Furcht vor ihm euch vor Augen sei.“ Warum? „Damit ihr nicht sündigt.“ Die Furcht des Herrn ist das Prinzip, dass Gott durch seine Liebe in uns hineingießen möchte, dass wir aus Liebe zu ihm uns davor fürchten, etwas zu tun, was ihm wehtut. Wenn ihr das weiter und tiefer studieren wollt, dann habt ihr die Möglichkeit, jetzt die letzte Folge des Offenbarungsseminars anzuschauen, Offenbarung 14, Vers 7, Teil 1, wo wir eine ganze Stunde fast ausführlich dieses Konzept der Gottesfurcht analysieren und besprechen und studieren. Das als Hinweis für euer weiteres Studium.

[22:18] Vorhin vielleicht nur noch hier diesen Vers anführen, denn Sprüche 16, Vers 6, wo es heißt: „Durch Gnade und Wahrheit wird Schuld gesühnt.“ Ein Hinweis auf Jesus Christus, in dem wir ja Gnade und Wahrheit gesehen haben, gemäß Johannes 1, Vers 14. „Und durch die Furcht des Herrn weicht man vom Bösen.“ Fragst du dich, wie kann ich das Böse vermeiden? Wie kann ich wie Hiob das Böse meiden und Gottesfürchtig sein? Die Antwort ist, dass durch die Liebe, die Gott zu uns hat, durch das Evangelium, durch die Kraft des Evangeliums, Gott es schaffen kann, wenn wir es ihm erlauben, einen Hass auf die Sünde uns zu schenken, der uns hilft, Gott so sehr zu lieben, dass wir es fürchten, ihn traurig zu machen. Wollen wir nicht Gott darum bitten, dass er uns dieses Prinzip in unser Herz hineinpflanzt, einen Kampf gegen die Sünde, das Böse zu hassen und nicht nur einfach durch äußeres korrektes Benehmen es nicht zu tun, sondern es von innen zu hassen, damit von innen wir mit Gott verbunden sind und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele.

[23:26] Also Sprüche 8, Vers 13 sagt: „Die Furcht des Herrn bedeutet, das Böse zu hassen. Stolz und Übermut, den Weg des Bösen und einen verkehrten Mund hasse ich.“

[23:36] Vers 14: „Von mir kommt Rat und Tüchtigkeit, ich bin verständig, mein ist die Kraft.“ Und es ist interessant, denn Römer 1, Vers 16 sagt uns, dass genau das die Eigenschaft des Evangeliums ist. Römer 1, Vers 16: „Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht; denn es ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt, zuerst für den Juden, danach für den Griechen.“ Sprüche sagt, die Weisheit ist die Kraft, hat die Kraft. Paulus sagt, das Evangelium ist die Kraft. Die Weisheit ist das Evangelium von Christus.

[24:18] Da fährst du noch in Prediger 7 und dort Vers 19. Prediger 7 und dort Vers 19, wir lesen dort: „Die Weisheit macht den Weisen stärker als zehn Mächtige, die in der Stadt sind.“ Die Weisheit des Evangeliums kräftigt uns und stärkt uns für die Kämpfe des Lebens.

[24:48] Vers 15 und 16, Sprüche 8: „Durch mich herrschen die Könige oder lassen die Fürsten gerechte Verordnung. Durch mich regieren die Herrscher und die Edlen, alle Richter auf Erden.“ Im Sendemanuskript habt ihr ein paar Texte, die auch diese Wahrheit deutlich machen. In Daniel 2 erkennt Daniel durch diese Geschichte mit dem Traum, dass Gott die Könige einsetzt und Könige absetzt. Paulus sagt uns, Römer 13, Vers 1, dass die Mächte, die es gibt, die zivilen Mächte, die Staaten, die Staatsgewalten, dass sie durch Gottes Fügung dort sind, wo sie sind und dass sie von Gott bestimmte Aufgaben erhalten haben und so weiter und so fort.

[25:24] Sprüche 8, Vers 17: „Ich liebe, die mich lieben.“ Und hier ist eine ganz ganz tiefe Wahrheit, dass wahre Liebe, ja stimmt, Gott liebt alle, er liebt die Welt, er liebt die Sünder, er liebt auch die, die ihn nicht zurücklieben, aber wahre Liebe in ihrer höchsten idealen Form ist nur dann gegeben, wenn Liebe auch erwidert wird. Gott liebt alle Menschen, gleich wie sie sich gegenüberstellen, aber oftmals diese Liebe einseitig. Und die ideale Liebe, die Liebe, die Gott sich wünscht, ist eine Liebe, die beidseitig ist.

[25:58] „Ich liebe, die mich lieben.“ 1. Johannes 4, Vers 19 illustriert diese Wahrheit. 1. Johannes 4, Vers 19: Johannes war ja einer von denen, die ganz besonders tief hineingetaucht sind in die Liebe Gottes. Er war der Jünger, den Jesus liebte, der von allen Jüngern am tiefsten hineingedrungen ist in das Geheimnis des Charakters Jesu. 1. Johannes 4, Vers 19: „Wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat.“ Der Römer sagt uns, der Römer 5, dass er für uns gestorben ist, als wir noch seine Feinde waren. Dadurch beweist er, so sagt der Römer 5, seine Liebe. Also wir lieben ihn, weil er uns zuerst geliebt hat. Also Gott liebt uns zuerst und dann lieben wir ihn zurück. Aber wenn wir ihn zurücklieben, hat das auch eine Auswirkung auf Gott, denn gleichzeitig, so heißt es jetzt im Johannesevangelium, nicht im Brief, sondern im Evangelium, in Johannes Kapitel 16, Vers 27, dort heißt es, dass Jesus sagt: „Denn er selbst, der Vater, hat euch lieb, weil ihr mich liebt und glaubt, dass ich von Gott ausgegangen bin.“ Also Gott liebt uns, deswegen hat er Jesus gesandt, der von uns am Kreuz gestorben ist. Und wenn wir das sehen, fangen wir an, Liebe zu empfinden für Gott und für Jesus und sie zurückzulieben und deswegen liebt Gott uns dann wieder zurück. Es ist ein Geben und Nehmen, so wie eine tatsächliche Liebesbeziehung zwischen Mann und Frau.

[27:20] Sprüche 8 und dort Vers 18 und 19: „Reichtum und Ehre kommen mit mir, bleibende Güter und Gerechtigkeit. Meine Frucht ist besser als Gold, ja feines Gold, und was ich einbringe, übertrifft auserlesenes Silber.“ Deswegen wäre es töricht, sich auf Gold und Silber hier in dieser Welt zu konzentrieren, auf Karriere oder was auch immer, wenn doch die Weisheit des Evangeliums einen viel größeren und gewaltigeren Schatz bringt. Diese bleibenden Güter, die beschreibt der Jesus Matthäus Kapitel 6 in der Bergpredigt und dort Vers 19 und 20: Er sagt: „Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen.“ Dort, diese Schätze sind bleibend. Das sind die bleibenden Güter. Alles andere vergeht. Ihr könnt die Geschichte nachlesen in Lukas von dem Mann, der alles zusammenhäufte, eine Scheune baute und dachte, jetzt kann er ein gutes Leben leben und hat alles verloren.

[28:25] Das Evangelium der Weisheit Gottes, das Evangelium von Christus bringt bleibende Güter, einen ewigen Schatz im Himmel.

[28:35] Sprüche 8, Vers 20: „Ich wandle auf dem Weg der Gerechtigkeit, mitten auf den Pfaden des Rechts.“ Das ist vielleicht interessant, mal den Psalm 32 anzuschauen. Es gibt viele Verse, die von diesen Pfaden sprechen, dem Pfad der Gerechtigkeit, dem Pfad der Wahrheit. Die Bibel, die als Wort Gottes das Licht auf unserem Weg ist. Psalm 32 und dort Vers 8: Dort heißt es: „Ich will dich unterweisen.“ Jesus, der hier spricht, „und dir den Weg zeigen, auf dem du wandeln sollst. Ich will dir raten, mein Auge auf dich richten.“

[29:10] „Von mir, sagt die Wahrheit, kommt der Rat.“ Und übrigens, in Laodizea, Offenbarung 3, Vers 20, das ist Jesus. Offenbarung 3, Vers 18, das ist Jesus, der uns redet. Er weist uns wieder zurück auf den wahren Weg, er weist uns zu sich, denn er ist ja der Weg, der Weg der Gerechtigkeit, er ist unsere Gerechtigkeit.

[29:39] Vers 21: „Damit ich denen, die mich lieben, ein wirkliches Erbteil verschaffe und ihre Schatzkammern fülle.“ Das kann nicht einfach nur Lebensweisheit sein, denn Lebensweisheit kann uns kein wirkliches Erbteil verschaffen, Lebensweisheit kann uns die Schatzkammern nicht füllen und Lebensweisheit kann man nicht lieben, man kann sie schätzen, aber eine echte Liebesbeziehung ist dann nicht möglich, denn die Lebensweisheit liebt uns nicht, aber Christus liebt uns. Und das Erbe ist ein gewaltiges Erbe. Nur ein Vers sollte genügen, wir haben mehrere im Sendemanuskript. Erste Petrus 1 und dort Vers 4: „Zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbe, das im Himmel aufbewahrt wird für uns.“

[30:27] Lieber Freund, liebe Freundin, dort im Himmel ist jetzt gerade ein Erbe für dich aufbewahrt, es ist unvergänglich, unbefleckt und unverwelklich und du kannst es haben. Die Weisheit Gottes, Jesus Christus, bietet es dir an, wenn du dein Herz auftust und die Weisheit Gottes, die sowieso so viel besser ist als der törichte Unsinn dieser Welt, wenn du sie hineinlässt in dein Leben und mit ihr lebst. Er kann die Schatzkammer des ewigen Lebens füllen oder tut es.

[31:03] An dieser Stelle kommen wir jetzt zu einem Abschnitt, der heiß diskutiert worden ist, denn hier spricht jetzt die Weisheit über sich selbst in Bezug auch auf die Schöpfung und wir wollen etwas tun, was oft übersehen worden ist. Wir wollen einfach mal die Verse chronologisch lesen und dann sehen, was sie sagen. Denn diese Verse werden fast als Kronzeugen benutzt, um zu beweisen, dass Jesus Christus irgendwann irgendwo in ferner Vergangenheit einen Anfang gehabt hat. Dass es irgendwann mal eine Zeit gab, wo Gott der Vater alleine war, ohne Jesus Christus. Aber schon der nächste Vers tut genau dieser Irrlehre eigentlich den Riegel vorschieben. Wenn man den Vers so liest, wie er dort steht, kann man nichts anderes erkennen als genau, dass Jesus von Ewigkeit her ist.

[31:56] Schauen wir mal in den Vers 22. „Der Herr besaß mich am Anfang seines Weges. Er etwas machte vor aller Zeit.“ Also wenn hier die Weisheit Jesus ist, dann ist der Herr an der Stelle Gott der Vater. Und hier heißt es: „Der Herr, also Gott der Vater, J-H-W-H, besaß mich am Anfang seines Weges.“ Jetzt kann man sich natürlich die Frage stellen, rein philosophisch: Hat Gott einen Anfang? Und die Antwort ist in der Bibel: Nein, er lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Also das ist natürlich eine literarische Form sozusagen, eine Redewendung. Aber die Idee ist sehr deutlich: Seit es Gott den Vater gibt, gibt es die Weisheit. Und wenn man mal die allegorische, die symbolische Bedeutung mal kurz beiseite schieben und einfach mal die buchstäbliche erste offensichtliche primäre Anwendung des Wortes Weisheit, nämlich Weisheit, nimmt, dann macht das auch total Sinn. Denn wenn wir sagen würden, die Weisheit ist erst irgendwann später dazugekommen, dann gäbe es ja einen Zeitpunkt in der Geschichte des Universums, wo es Gott gab, aber noch keine Weisheit. Hat es jemals Gott ohne Weisheit gegeben? Jeder aufrichtige Bibelleser würde davor zurückschrecken vor dieser Idee. Und wir alle wissen, seit es Gott gibt, gibt es Weisheit. Aber der Punkt, Ansprüche acht, ist ja, der Punkt ist ja, dass genau diese Weisheit, die es schon immer gab, seit es Gott gegeben hat. Weil die Weisheit eine Eigenschaft Gottes ist, es nämlich auch denjenigen gab, der die Personifizierung der Weisheit ist, der Sohn Gottes, Jesus Christus.

[33:32] Man kann nicht die literarische Anwendung auf ewig beziehen und dann die allegorische plötzlich anders. Entweder beides ewig oder beides hat einen Anfang. Und wenn Jesus einen Anfang hat, dann hat auch die Weisheit einen Anfang. Dann gab es eine Zeit ohne Weisheit. Und das wäre eine ziemlich tragische Sache. Aber Bibel sagt deutlich: Seit es Gott gibt, am Anfang seines Weges, gibt es auch die Weisheit. Jesus ist von Anfang her. Und die Bibel hat viele Verse, die das sagt. Johannes 1, Vers 1 sagt: „Im Anfang, nicht am Anfang, im Anfang war das Wort. Und das Wort war bei Gott und das Wort war Gott.“ Ein klarer Hinweis auf Jesus Christus, denn Johannes 1, Vers 14 sagt: „Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns. Und wir sahen seine Herrlichkeit als die Herrlichkeit eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ Hebräer 1, Vers 8 sagt, dass Gott der Vater vom Sohn sagt: „Dein Thron, o Gott, wird von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Also wenn Gott der Vater sagt, Jesus Christus, du bist Gott und dein Thron geht von Ewigkeit zu Ewigkeit, wer kann dann seine Stimme heben und sagen: Gott, du hast nicht recht? Wer wagt es Gott, dem Vater zu widersprechen, wenn der in seiner Autorität sagt, zum Sohn, du warst von Ewigkeit zu Ewigkeit und du bist Gott. „Denn dein Gott, o Gott, hat dich gesalbt.“

[35:00] In Sprüche 8, Vers 23 heißt es dann: „Ich war eingesetzt von Ewigkeit her, vor dem Anfang, vor den Ursprüngen der Erde.“ Dieses Wort „eingesetzt“ ist sehr wichtig. Es bedeutet nämlich eigentlich „gesalbt“ und ist dasselbe Wort, das in Psalm 2 verwendet wird. Und wenn wir das chronologisch lesen, also sehen wir ganz deutlich die Wahrheit dieses Textes. Jesus war von Ewigkeit her und er hatte eine, er war gesalbt, er war eingesetzt zu etwas. Das Wort wird öfter verwendet und hier sehen wir in Psalm 2 und dort Vers 6, das heißt: „Ich habe meinen König eingesetzt auf Zion, meinem heiligen Berg.“ Also dort wird jemand gesalbt zum König. „Ich will den Ratschluss des Herrn verkündigen. Er hat zu mir gesagt: Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.“ Eine klare Hinweis auf Jesus Christus, denn Paulus benutzt das in Hebräer 1, um zu sagen, das bezeugt sich auf Jesus. Also der Moment, wo Jesus zum König gekrönt wurde, war der Moment, wo er geboren wurde, sagt die Liebe.

[35:56] Das Interessante ist, dass Psalm 2 in seinem Kontext gar nicht von der Vergangenheit redet, sondern von der Zukunft. „Noch heute.“ Denn Psalm 2 sagt, Vers 1: „Warum toben die Heiden? Es sind die Völker nichtig. Die Könige lehren sich auf und die Fürsten verabreden sich gegen den Herrn und gegen seinen Gesalbten.“ Da wird dieser Zorn der Völker beschrieben, der in Offenbarung 11, Vers 15 beschrieben wird. Und dann der Zorn Gottes in Vers 5, dann wird er zu ihnen reden in seinem Zorn und sie schrecken in seinem Grimm. Und dann die Krönung Christi im himmlischen Heiligtum, die noch nicht stattgefunden hat, die erst stattfinden wird, wenn er seinen Dienst als Hohepriester beendet hat. Dann wird Jesus zum König gekrönt. Daniel 7, Vers 13, 14 macht das absolut deutlich, kurz vor der Wiederkunft. Und diese Krönung wird bezeichnet hier als Geburt. Frage: Hat Jesus existiert, bevor er zum König im himmlischen Heiligtum gekrönt worden ist? Ja oder nein? Die Frage ist offensichtlich: Ja. Das heißt, Geburt kann an dieser Stelle nicht bedeuten, in die Existenz kommen, vorher nicht da gewesen zu sein, sondern ein Amt zu bekommen, das er vorher in dieser Form nicht bekleidet hat. Und das ist genau das Verständnis, was jetzt in den nächsten Versen, Sprüche 8, vorausgesetzt wird dann.

[37:23] In Vers 24 und 25: „Ehe noch keine Fluten waren, wurde ich geboren. Als die wasserreichen Quellen noch nicht flossen, ehe die Berge eingesenkt wurden von den Hügeln, wurde ich geboren. Als er die Erde noch nicht gemacht hatte und die Fluren, die ganze Summe des Erdenstaubes, als den Himmel gründete, war ich dabei. Als er einen Kreis abmaß auf der Oberfläche der Meerestiefe.“ Jesus wurde in ein Amt eingesetzt. Und welches Amt war es hier? Nicht das Amt des Königs, sondern Vers 30 sagt dann unten: „Da war ich Werkmeister.“ Werkmeister ist jemand, der etwas ausführt, was ein anderer geplant hat. Gott ist offensichtlich, der Vater ist der Architekt, der sich überlegt hat: So und so soll es sein. Durch seinen Willen wurden alle Dinge und wurden sie geschaffen, sagt Offenbarung 4, Vers 11. Aber Jesus hat es ausgeführt.

[38:11] Schauen wir mal in Kolosse 1. Ganz wichtiger Vers im Zusammenhang. In Kolosse 1 und dort Vers 15, 16 und 17. „Dieses ist das Ebenbild des Unsichtbaren Gottes, dieser, Verzeihung, der Sohn, ist das Ebenbild des Unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist. Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seines Throns oder Gewalten oder Fürstentums oder Gewalten. Alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. Und erst vor allem. Und alles hat seinen Bestand in ihm.“ Er war derjenige, der die Welt tatsächlich gemacht hat. Die Bibel sagt im Psalm 33, Vers 6: „Durch das Wort des Herrn ist der Himmel geschaffen worden.“ „Er sprach und es stand da. Er gebot und es stand da und es geschah.“ Und Jesus ist das Wort Gottes. Also hier wird beschrieben, die Aufgabe, die Funktion als Schöpfer, die Jesus natürlich erst dann hatte, als Gott den Plan legte, eine Schöpfung zu erschaffen. Und er war erst der Schöpfer der Erde, als der Plan gelegt worden ist, die Erde zu schaffen. Und sie dann auch, als er für dieses Amt bestimmt wurde, als er dazu gesalbt wurde. Dadurch wurde die Weisheit geboren, sozusagen. Aber sie war schon vorher da. Sie war schon immer da, solange es Gott gibt. Das ist die Wahrheit in diesem Abschnitt hier. Und wir können dazu noch mehr sagen, mehr Bibeltexte hier im Manuskript, da können wir noch weiter lesen. Wir wollen jetzt weitergehen hier in Vers 32.

[39:59] „Und nun, ihr Söhne, hört auf mich; wohl denen, die meine Wege bewahren. Hört auf Unterweisung, damit ihr weise werdet, und verwirft sie nicht.“ Immer wieder kommt Salomo zum Punkt und sagt: Ihr Söhne, hört mir zu, hört darauf, damit ihr weise werdet, verwirft sie nicht, lasst sie in euer Herz, bind sie um deinen Hals, schreib sie auf die Tafel deines Herzens. Immer wieder, dass du darüber nachdenkst, weil nur dann sind wir sicher vor den Angriffen des Satans.

[40:28] Vers 34: „Wohl dem Menschen, der da auf mich hört, indem er täglich an meiner Pforte wacht, an der Pforte der Weisheit.“ Die Pforte der Weisheit, das ist, wenn man täglich über Jesus nachdenkt, täglich über seinen Kreuzestod, täglich in der Bibel liest. „Indem er täglich an meiner Pforte wacht und die Pfosten meiner Türen hütet.“ Diese tägliche Beziehung zu Jesus, dieses tägliche Forschen nach der Weisheit, das Graben nach den Schätzen, ist ein Geheimrezept für ein glückliches, erfülltes, siegreiches, christliches Leben.

[41:00] Vers 35: „Denn wer mich findet, der findet das Leben.“ Jesus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ Wer die Weisheit findet, der findet das Leben. Die Weisheit muss das Leben sein. Das ist, was der Vers sagt. „Und er erlangt Wohlgefallen von dem Herrn.“ Nur wenn wir in Jesus sind, haben wir Wohlgefallen bei Gott. Denn ohne Jesus sind wir Sünder, die sich selbst nicht reinmachen kann.

[41:24] Und dann steht Vers 36, interessanterweise: „Wer mich aber verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an. Alle, die mich hassen, lieben den Tod.“ Dieses Verfehlen heißt wörtlich Sündigen, denn Sünde heißt Zielverfehlung. Wer die Weisheit verfehlt, der liebt den Tod. Und Römer 8, Vers 5 sagt uns, das ist sehr interessant, in diesem Zusammenhang, dass der natürliche Mensch genauso ist, der Mensch, der nicht vom Geist Gottes regiert wird. In Römer 8 und dort Vers 5, Vers 6, Verzeihung: „Denn das Trachten des Fleisches ist Tod. Das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden.“ Das Trachten des Geistes ist das Trachten der Weisheit. Das Trachten des Fleisches ist das Trachten der Torheit. Was Sprüche mit Weisheit und Torheit bezeichnet, ist das, was Paulus mit Geist und mit Fleisch bezeichnet. Oder was an anderer Stelle als Gerechtigkeit, Evangelium und als Sünde bezeichnet wird. Immer diese beiden.

[42:30] Und so heißt es hier, wir kommen zum Schluss in Sprüche 9, Vers 1, 2 und 3: „Die Weisheit hat ihr Haus gebaut, hat ihre sieben Säulen ausgehauen. Sie hat ihr Vieh geschlachtet, ihren Wein gemischt, ihre Tafel gedeckt. Sie hat ihre Mägde ausgesandt und sie lädt ein auf den Höhen der Stadt.“ Und wir erinnern uns hier an dieser Stelle an das Gleichnis von Jesus. Matthäus 22, könnt ihr sonst nachlesen, Vers 1 bis 14, wo Jesus sagt, das Reich Gottes ist gleich. Ein Mann, ein Vater, der ein Hochzeitsmahl für seinen Sohn bereitet hat. Alles war fertig, alles war geschlachtet, das Vieh. Und er sendet seine Knechte aus, um die Menschen einzuladen zum Hochzeitsmahl. Auf dem Baum 19 spricht von dem Hochzeitsmahl des Lammes. Das Evangelium muss gepredigt werden, denn Gott hat alles vorbereitet. Er hat das Haus gebaut, er hat das Fundament gelegt. Christus ist gestorben, Christus ist auferstanden, Christus ist Hohepriester, das Heiligtum ist eingeweiht worden, das Heiligtum wird benutzt, das Heiligtum geht momentan in die letzte Phase. Alles ist bereit, Jesus kann wiederkommen. Geht hinaus, verkündigt die gute Botschaft.

[43:34] Und die Botschaft der Weisheit ist, Vers 4: „Wer unverständig ist, der kommt herzu. Zum Einsichtigen spricht sie.“ Jesus hat immer gesagt: „Kommt her zu mir. Alle, die hier müde und beladen sind.“ Und vielleicht, lieber Freund, liebe Freundin, geht es in deinem Leben gerade so, dass du nicht weißt, wie es weitergeht. Vielleicht stehst du an einer Kreuzung und die Weisheit, Jesus Christus, ruft heute zu dir und sagt: Komm zu mir, so wie du bist. Ich will dich erquicken. Hör auf mit den törichten Dingen, hör auf mit dem Unsinn dieser Welt, hör auf in Dinge Zeit zu investieren, die doch dein Leben nur kaputt machen. Komm zu mir, du wirst Leben haben und Freude haben und Frieden haben, Gerechtigkeit. Komm zu mir.

[44:15] Vers 5: „Kommt her, esst von meinem Brot und trinkt von dem Wein, den ich gemischt habe.“ Ist das nicht wunderbar? Denn hier haben wir einen Hinweis auf das Abendmahl, von dem Jesus sagt, dass es ein Symbol war. Er sagt: „Das Blut des neuen Bundes“, eine neue Verbindung, eine neue Beziehung zu Gott. Kommt her, verlasst die Torheit, damit ihr lebt und wandelt auf dem Weg der Einsicht.

[44:41] In Offenbarung 18 heißt es: „Kommt aus ihr heraus, mein Volk Babylon. Rührt das Unreine nicht an, kommt und lasst die Sünde zurück. Meidet das Böse, weicht vom Bösen, die Furcht des Herrn.“

[45:00] Wir springen ein bisschen zu Vers 9. Den Rest könnt ihr weiterlesen hier in dem Sendemanuskript. „Gibt dem Weisen, so wird er noch weiser werden. Belehre den Gerechten, so wird er noch mehr lernen.“ Hier wird angedeutet, dass Weisheit ein Prozess ist. Das es nicht nur ein einmaliges Ereignis ist, das uns von heute auf morgen sofort perfekt macht, sondern dass ein Prozess stattfindet, der uns wachsen lässt in der Gnade. So wie es 2. Petrus 3, Vers 18 und sagt, können wir kurz mal lesen. 2. Petrus Kapitel 3 und dort Vers 18 heißt: „Es wächst dagegen in der Gnade und in der Erkenntnis unseres Herrn und Retters Jesus Christus. Ihm sei die Ehre sowohl jetzt als auch bis zum Tag der Ewigkeit. Amen.“ Denn wer weise ist, wird noch mehr Weisheit haben. Jesus sagt: Wem viel hat, dem wird noch mehr gegeben werden. Genau dieser Gedanke.

[45:56] Vers 10 haben wir schon mehrfach angesprochen: „Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit.“ Dieses Prinzip, das Böse zu hassen, das Gott uns schenken kann. Diese Feindschaft gegen die Sünde, indem wir auf ihn schauen und seine Liebe in unser Herz lassen. Die Furcht, ihn traurig zu machen. Das ist der Anfang des ganzen Weges. Diese Entscheidung, Gott an die allererste Stelle zu setzen und mit ihm eine Beziehung zu haben und mit niemand anderem. Das ist der allererste Schritt. Ohne den geht es nicht. Der Anfang der Weisheit ist Jesus Christus, die allererste Stelle in deinem Leben.

[46:42] Das ist der Anfang der Weisheit. Denn durch mich werden deine Tage sich mehren und werden Jahre zu deinem Leben zugefügt werden. Am Ende verspricht Gott uns sogar ewiges Leben. Bist du weise, so kommt es dir selbst zugute. Bist du aber entsperrt, so hast du es allein zu tragen. Jeder Einzelne von uns, lieber Freunde, befreundet du und ich, jeder Einzelne steht vor Gott für sich alleine. Wir können weder die guten Taten unserer Eltern noch ihre Sünden als Entschuldigung oder als Vorwand oder als Wiedergutmachung anbieten. Wir stehen jeder Einzelne allein vor Gott und wir können einzeln jeder, egal was unsere Eltern, Kinder, Verwandten, Freunde, Bekannten, Arbeitskollegen oder Ehepartner sagen. Wir können die Wahrheit annehmen. Wir können der Weisheit folgen.

[47:33] Und am Ende beschreibt der Salome noch einmal den Ruf der anderen Seite. „Frau Torheit ist unbändig, voll unverstanden und erkennt gar nichts und doch sitzt sie bei der Tür ihres Hauses auf einem Sessel auf den Höhen der Stadt, um die Vorübergehenden einzuladen, so wie die Weisheit, nur auf der anderen Seite sozusagen, um die einzuladen, die auf dem richtigen Pfad wandern.“

[47:53] „Wer unverständig ist, der komme herzu, und zum Uneinsichtigen spricht sie: Gestohlenes Wasser süß und heimliches Brot schmeckt köstlich. Er weiß aber nicht, dass die Schatten dort hausen und ihre Gäste in den Tiefen des Todesreiches.“ Das sind zwei Rufe, die an uns ergehen. Einmal der Ruf der Weisheit und dann dieser Ruf dieser fremden Frau, von der Salome oft geschrieben hat, die offensichtlich nicht nur eine Illustration der tatsächlichen Übertretung des sieben Gebotes ist, sondern darüber hinaus ein Symbol letztendlich für alle Sünde, denn alle Sünde, die uns verführt, verführt uns so, wie eine Übertretung des sieben Gebotes funktioniert. So sagt es ja Jakobus 1, dass die Sünde uns lockt und dann sie dann später gebiert. Die Versuchung lockt uns und dann gebiert sie die Sünde.

[48:40] Das heißt, die fremde Frau in all diesen Kapiteln ist ein Symbol für die Torheit und für die Sünde. Und die Torheit und die Sünde ruft und wir alle wissen aus unserem Leben, dass die Sünde wirklich rufen kann, dass sie sagt: Komm doch, mach doch, tu es doch.

[48:59] Und dann ist da die Weisheit, die ebenso ruft und sagt: Nein, tu es nicht, komm zu mir, alle, die ermüdet und beladen seid. Und diese beiden Stimmen in unserem Leben, die bestimmen, wo es lang geht, je nachdem auf wen wir hören. Entweder die Torheit oder die Weisheit, entweder die Sünde oder die Kraft des Evangeliums, entweder die fremde Frau oder Christus in uns.

[49:30] Ihr Lieben, wir sind am Ende eines großen Abschnittes der Sprüche. Sprüche 1 bis 9 beschreiben diesen Kampf, diesen großen Kampf zwischen Weisheit und Torheit, zwischen Gut und Böse, zwischen Gerechtigkeit und Sünde, zwischen Gnade und Verderben, zwischen Christus und Satan, dem Evangelium und der Verführung, mit den Worten von Weise und Torheit.

[50:03] Und in Matthäus 25, damit wollen wir heute enden. Matthäus 25, da gibt Jesus sein Gleichnis von einer Gruppe von Menschen, die alle gesamt auf die Wiederkunft warten. Dann wird das Reich, Vers 1, dann wird das Reich der Himmel zehn Jungfrauen gleichen, die ihre Lampen nahmen und dem Bräutigam entgegen gingen. Fünf von ihnen aber waren klug oder weise und fünf waren töricht.

[50:32] Dann wird es am Ende viele geben, die auf die Wiederkunft warten. Aber die einen haben auf Sprüche gehört und haben die Weisheit in ihr Leben gelassen. Die anderen haben auf die fremde Frau gehört und haben sich zur Sünde verführen lassen, immer und immer wieder, bis sie in ihrem Netz gefangen waren. Und da gibt es keinen Mittelgrund. Da muss sich jeder von uns entscheiden, in diesem großen Kampf zwischen Weisheit und Torheit. Wir kennen Matthäus 25, wir wissen, wie es ausgeht, aber Sprüche 1 bis 9 sind uns gegeben, als praktische Ratschläge, wie wir auf der Seite der Weisheit stehen können, wie wir eine weise Jungfrau sein können.

[51:14] Lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du heute dich entscheiden, eine weise Jungfrau zu sein, dich für Gerechtigkeit, für Liebe, für Gnade, für das Gesetz, für Christus, die Weisheit Gottes zu entscheiden, gegen die Sünde? Es ist dein Wunsch, eine weise Jungfrau zu sein und nach der Weisheit zu leben, mit der Furcht des Herrn im Herzen, als Anfang aller Weisheit, um die dreifache Engelsbotschaft, das ewige Evangelium, verkündigen zu können, bis Jesus wiederkommt. Gott segne dich in deiner Entscheidung.

[51:44] Nächste Woche werden wir dann den zweiten großen Abschnitt der Sprüche beginnen, wo viele einzelne, kluge Gedanken zusammengesammelt worden sind, zusammengetragen worden sind, um diese großen Linien des Evangeliums, die wir in Kapitel 1 bis 9 betrachtet haben, zu illustrieren und zu vertiefen. Darauf freuen wir uns schon und freuen uns auch, wenn ihr dann nächste Woche wieder einschaltet, wenn es heißt Kantschatza Zadiaua. Bis dahin wünschen wir euch Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.


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