[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf joelmedia.de. Schön, dass ihr eingeschaltet habt und wir begrüßen natürlich auch wie immer alle Zuschauer auf Amazing Discoveries. Schön, dass ihr dabei seid und wir wollen uns heute gemeinsam die sechste Lektion betrachten in unserem Studium über das Buch der Sprüche und uns vorbereiten damit auf das Bibelgespräch am 7. Februar. Das Thema heute heißt: Der Anschein trügt. Und das bezieht sich auf einen Spruch, der in den Kapiteln 14, 15 und 16, die heute unter der Lupe sind, zweimal gleich vorkommt. Da werden wir dann später noch drüber sprechen. Aber im Grunde genommen sind diese mittleren Kapitel in den Sprüchen eher eine auf den ersten Blick erstmal lose Sammlung von verschiedenen Sprüchen, die aber alle sehr, sehr wertvoll sind und die mit verschiedenen Themen zusammenhängen und trotzdem immer so ein roter Faden auch hindurchgeht. Wir werden dort heute nur einige herausgreifen können, einfach der Zeit wegen.
[1:26] Wir freuen uns sehr, dass ihr dabei seid und wir hoffen, dass das euch dann anregt, auch noch weiter zu studieren und tiefer zu graben nach dieser Weisheit, die sich in diesen Sprüchen befindet. Wir wollen wie jedes Mal beginnen mit einem Gebet und laden euch dazu ganz recht herzlich ein.
[1:40] Lieber Vater im Himmel, hab Dank, dass wir das Vorrecht haben dürfen, dieses Buch der Sprüche zu lesen und zu studieren. Du hast sie uns gegeben, damit wir Weisheit erkennen, damit wir verständig werden, damit wir Gleichnisreden verstehen können, so wie du es im Kapitel 1 sagst. Und diese Weisheit, von der wir hier reden, das ist nicht einfach nur Lebensweise, das ist das Evangelium, wie es auch im Neuen Testament uns bezeugt ist.
[2:11] Wir möchten dich bitten, lieber Vater, dass du durch deinen Heiligen Geist an unserem Herzen wirkst und dass diese Sprüche uns tiefe Gedanken vermitteln über deinen Plan für unser Leben und eine gute Lebensführung, so wie du es möchtest. Halt alles Störende fern und sei du bei uns im Namen Jesu. Amen.
[2:30] Wir wollen einige Sprüche herausgreifen hier und wir beginnen in Sprüche Kapitel 14 Vers 1. Dort heißt es: „Die Weisheit der Frauen baut ihr Haus, die Torheit reißt es ein mit eigenen Händen.“ Ein Gedanke, der in den Sprüchen immer und immer wieder auftaucht, dass Weisheit, Verstand, ein Leben der Gottesfurcht aufbaut, dass es positiv, dass es konstruktiv ist, während Torheit, Dummheit, törichtes Handeln immer selbstzerstörerisch ist.
[3:11] Ein Gedanke, den wir immer wieder lesen können hier, dass der Weg der Sünde immer zur Selbstzerstörung neigt und am Ende dort endet. Deswegen sagt die Bibel ja, dass der Sünde Sold der Tod ist. Und Römer 8 sagt uns in Vers 6, dass das Trachten des Fleisches Tod ist. Und das ist der Gedanke, der hier immer wieder in solchen Kontrasten dargestellt wird. Es gibt zwei Wege im Leben, den Weg der Weisheit, den Weg der Torheit. Und egal, ob wir Mann, Frau, Kind oder alt sind, welchen Weg wir wählen, wird bestimmen, ob es in unserem Leben bergauf geht oder bergab in die Ruinen.
[3:49] Wir springen mal gleich ein bisschen zu Vers 5, weil dort ein Vers sich befindet, den wir in der Endzeit, in der wir leben, wahrscheinlich auch mit ganz besonderen Augen lesen. Dort heißt es in Vers 5: „Ein treuer Zeuge lügt nicht, aber ein falscher Zeuge spricht Lügen aus.“ Und das zeigt dieser Vers, dass falsches Zeugnis geben, also dasselbe ist wie Lügen. Es soll ja Menschen geben, die behaupten, dass Lügen nicht verboten ist, weil das Gebot ja nicht sagt: „Du sollst nicht lügen“, sondern: „Du sollst nicht falsches Zeugnis reden.“ Aber hier wird deutlich, dass falsches Zeugnis reden dasselbe ist wie Lügen.
[4:28] Aber entscheidend ist hier, dass hier steht: „Ein treuer Zeuge lügt nicht.“ Und dieses Wort, „ein treuer Zeuge“, das sollte in uns etwas auslösen. Da gibt es eine bekannte Phrase in Offenbarung 3, wo dieser treue Zeuge erwähnt wird.
[4:45] In Offenbarung 3, und dort Vers 14, in der berühmten Laodizea-Botschaft. Dort lesen wir Offenbarung 3, Vers 14: „Und dem Engel der Gemeinde von Laodizea schreibe: Das sagt der Amen, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes.“
[5:05] Jesus ist der treue und wahrhaftige Zeuge. Sprüche sagt uns, Sprüche 1, Vers 5: „Ein treuer Zeuge lügt nicht.“ Lieber Freund, liebe Freundin, Jesus wird im Untersuchungsgericht nicht lügen. Manchmal haben wir die Idee, dass wenn wir Jesus bekennen, er dann so tut, als wüsste er von nichts, und wir so in den Himmel kommen. Nein, nein, nein. Jesus wird keine Sünden zudecken, die wir ihm nicht bekannt haben.
[5:38] Jesus wird nicht lügen. Er ist ein treuer Zeuge. Und das allein ist schon ein sehr interessanter Gedanke, den es sich lohnt, länger nachzudenken. Er ist unser Anwalt dort, und wenn wir ihm alles übergeben, kann er auch für alles einstehen. Aber er kann nicht für Dinge einstehen, die wir ihm nie bekannt haben. Jesus wird nicht lügen.
[5:58] Bleiben wir in Sprüchen 14 und gehen zu Vers 6.
[6:10] Interessanter Vers, denn es zeigt ja, dass offensichtlich Menschen nach Erkenntnis, nach Weisheit suchen können und sie trotzdem nicht finden aufgrund ihrer Herzenseinstellung. Es gibt Menschen, die lesen und studieren die Bibel und können die Wahrheit nicht finden. Es liegt nicht daran, dass ihre Bibel anders geschrieben ist, anders übersetzt ist oder dass ihre Augen zu schlecht sind. Es liegt daran, dass eine Herzenseinstellung des Spottes offensichtlich es unmöglich macht, Jesus Christus wirklich in der Bibel zu erkennen.
[6:44] Das ist vielleicht auch ein Grund, warum so viele moderne Theologen, die grundsätzlich kritisch sind gegenüber Wundern oder Prophezeiungen, dass sie nicht mehr in der Lage sind, Jesus Christus in den Prophezeiungen im Alten Testament zu erkennen. Die Bibel sagt uns ja in Jeremia 29 und dort Vers 13, eine bekannte Aussage, was notwendig ist, damit wir wirklich Jesus finden können.
[7:09] Das heißt in Jeremia 29 Vers 13: „Ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn – jetzt kommt die Bedingung – wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet.“ Jemand, der also ein Spötter ist, kann also nicht gleichzeitig mit ganzem Herzen nach Jesus suchen.
[7:26] Vers 7: „Geh weg von dem dummen Menschen, du hörst doch nichts Gescheites von ihm.“ Das ist eine interessante Aussage. Manchmal erlebt man das, dass man Menschen überzeugen will von der Wahrheit und man ist erstaunt. Es gibt immer wieder Menschen, die lassen sich nichts sagen und es gibt manchmal wirklich Fälle, da macht weiteres Reden einfach keinen Sinn.
[7:50] Und die Sprüche beschreiben hier so einen Fall, wo man vielleicht viel, viel Zeit und Energie hineinsteckt, ohne dass irgendetwas dabei herauskommt. „Geh weg von dem dummen Menschen, du hörst doch nichts Gescheites von ihm.“ Und dumm hier meint nicht geringer Intelligenzquotient, sondern im Sinne eines Narren, eines Toren, jemand, der Weisheit verachtet.
[8:11] Vers 8: „Die Weisheit lässt den Klugen erkennen, welchen Weg er gehen soll.“ So oft fragen sich Menschen, und wahrscheinlich hast du dich auch das schon oft gefragt: „Welchen Weg soll ich gehen?“ Wir alle haben uns schon gefragt: „Wie soll mein weiterer Lebensweg aussehen?“ Gerade wenn wir so mehrere Möglichkeiten, Optionen haben, wenn größere Lebensentscheidungen anstehen, dann fragen wir uns her: „Zeig mir doch den Weg.“
[8:35] Und wir haben hier die eine wunderbare Verheißung in Sprüche 14, Vers 8, dass die Weisheit uns erkennen lassen wird, welchen Weg wir gehen sollen. Und die Weisheit, und das haben wir bisher fast jedes Mal gesagt, wir wollen es noch einmal wiederholen, falls ihr die vielleicht vorige Folge nicht gesehen habt, die Weisheit hier in den Sprüchen ist mehr als nur Lebensweisheit.
[8:52] In 1. Korinther 1, und dort Vers 30, das ist einer von mehreren Versen, die diesen Punkt bestätigen. In 1. Korinther 1, und dort Vers 30 heißt es:
[9:15] Also Jesus Christus verbirgt sich hinter der Weisheit. Und er ist es, wenn wir ihn finden, von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Mitgefühl, nach ihm gesucht haben, mit all diesen Dingen.
[9:28] Er wird uns zeigen, auf welchem Weg wir gehen sollen. Wenn du also wissen willst, was ist Gottes Plan für dein Leben, dann suche Jesus, bis du ihn gefunden hast, gib nicht vorher auf.
[9:40] Und er wird dir den Weg zeigen. Erkenntnis wird dann leicht sein, so wie wir es in Vers 6 gelesen haben.
[9:50] Wir springen ein bisschen zu Vers 12. Und das ist der Vers, der unsere Lektion, unserem Thema heute den Namen gegeben hat.
[9:58] „Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führte ihn doch zum Tod.“ Das ist ein bisschen auch in diesem Gedanken, von welchem Weg soll ich gehen? Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber zuletzt führte ihn doch zum Tod.
[10:11] Das heißt, das Buch der Sprüche warnt uns hier vor der Möglichkeit, dass wir glauben, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Nach menschlicher Beurteilung sieht es aus, als ob wir auf dem richtigen Weg sind. Und doch ist am Ende der Tod die letzte Station.
[10:30] Und das klingt erneut ganz gewaltig nach Offenbarung 3. In Offenbarung 3 lesen wir in Vers 17:
[10:43] „Und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.“ Laodizea, die letzte Gemeinde Gottes vor der Wiederkunft, ist auf einem Weg, von dem sie glauben, dass er richtig ist. Und doch führt dieser Weg, auf dem sie sind, zum Tod.
[11:05] Laodizea braucht eine Richtungsänderung. Nicht theologisch, doktrinal, nicht was die Lehrmeinung angeht. Jesus hat niemals Laodizea getadelt bezüglich der Lehre in Offenbarung 3. Aber bezüglich der Herzenseinstellung. Man kann glauben, auf dem richtigen Weg zu sein, weil man die richtige Lehre hat und trotzdem im Herzen auf dem Wege des Todes sein.
[11:28] Der Anschein kann trügen. Und insofern möchten uns diese Verse auch aufrütteln. Möchten mich aufrütteln und dich aufrütteln, dass wir uns hinterfragen: Bin ich auf dem richtigen Weg? Oder ist der Anschein einfach nur glänzend?
[11:46] Bin ich mir wirklich sicher, dass ich Jesus von ganzem Herzen, von ganzer Seele gesucht habe und dass ich ihn gefunden habe? Dass er mir meine Sünden vergeben hat und dass seine Gerechtigkeit mich bekleidet? Dass ich den wahren Glauben ausübe, in Liebe wirke und die Bibel so lese, wie Jesus sie mir offenbart?
[12:08] Wir können uns in dieser Sache nicht auf unser menschliches Urteil verlassen. Denn mancher Weg erscheint den Menschen richtig. Aber zuletzt führt ihn doch zum Tod.
[12:19] Es gibt kaum eine so dramatische Aussage wie die in Matthäus 7. Sie ist nicht im Sendemanuskript enthalten. In Matthäus 7 und dort Vers 22.
[12:33] „Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht?“ Wir waren auf einem Weg, von dem wir glaubten, von dem wir gedacht haben, dass wir auf dem richtigen sind. Und dann werde ich ihnen bekennen: „Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!“
[12:50] Die Sünde, an der sie sich festhielten, führt zum Tod. Auch dann, wenn wir sonst glauben, auf dem richtigen Weg zu sein.
[13:02] Springen wir zu Vers 15. Sprüche 14, Vers 15.
[13:07] „Der Unverständige glaubt jedem Wort, aber der Kluge gibt auf seine Schritte acht.“ Das ist ein Vers von ungebrochener Relevanz. Immer wieder gibt es dieses Problem, dass viele Menschen zu schnell Dinge annehmen, nur weil irgendjemand anders sie gesagt hat, der vielleicht einen Titel hat, einen gut klingenden Namen, bekannt ist, nett redet, vielleicht freundlich lächelt.
[13:31] Oder einfach nur, weil sie es gerne glauben möchten. Der Unverständige glaubt jedem Wort, aber unsere Aufgabe als Gläubige ist es, freundlich, konstruktiv, nicht überkritisch, aber freundlich, konstruktiv das zu prüfen, was präsentiert worden ist.
[13:47] Uns ist dieses berühmte Beispiel in Apostelgeschichte 17 gegeben, von einer Gruppe von Menschen, die nicht überkritisch waren, die nicht Fehler gesucht haben, aber die selbst bei dem Apostel Paulus es immerhin noch für nötig erachtet haben, einmal zu schauen, ob der Paulus auch mit dem Alten Testament übereinstimmt.
[14:06] In Apostelgeschichte 17 und dort Vers 10 und 11 lesen wir: „Die Brüder aber schickten sogleich während der Nacht Paulus und Silas nach Beröa, wo sie sich nach ihrer Ankunft in die Synagoge der Juden begaben. Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonich und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf und sie forschten täglich in der Schrift, ob es sich so verhalte.“
[14:30] Das ist eine edle Gesinnung, wenn wir auf unsere Schritte achten und jeden Schritt nur so gehen, wie wir ihn auch wirklich verstanden haben, wie wir ihn selbst aus dem Wort begründen können. Und nicht einfach anderen Menschen folgen, nur weil es sich gerade so gut anfühlt. Auch die Wahrheit muss gut, gerade die Wahrheit muss gut begründet werden, auch wenn wir sie schon lange kennen. Wir sollten wissen, was wir glauben, wir sollten es selbst entdeckt haben, selbst verstanden haben, selbst geprüft haben.
[14:58] Vers 16: „Der Weise fürchtet sich und weicht vom Bösen, aber der Tor ist übermütig und sorglos.“ Hier wird uns gezeigt, wie Weisheit und die Furcht des Herrn zusammenkommen. Wir haben ja die Gottesfurcht bereits studiert in den Sprüchen, als wir in Sprüche 8, Vers 13 gelesen haben. Die Furcht des Herrn bedeutet, das Böse zu hassen und deswegen sagt hier die Bibel in Sprüche 14, dass wer das Böse hasst, wer Gott fürchtet, der wird auch von dem Bösen weichen.
[15:25] Und das ist ein sehr interessanter Gedanke, denn oftmals haben wir Probleme, das Böse zu überwinden, weil wir insgeheim das Böse noch lieben und uns dann vielleicht zwingen müssen, es nicht zu tun. Aber wer es hasst, der weicht davon automatisch. Wir alle weichen von Dingen, die wir hassen. Wir machen einen großen Bogen um Dinge, die wir nicht mögen.
[15:44] Das Geheimnis des Evangeliums ist es, dass Gott auf übernatürliche Art und Weise eine Feindschaft uns schenken möchte auf das Böse. Einen Hass auf die Sünde, sodass wir wie Hiob leben können, von dem es heißt in Hiob 1, Vers 1, der vielleicht hier ein Paradebeispiel quasi dafür sein kann, neben Jesus natürlich.
[16:06] In Hiob 1, Vers 1: „Es war ein Mann im Lande Uz, der hieß Hiob; der war ein untadeliger und rechtschaffener Mann, der Gott fürchtete und das Böse mied.“ Also das, was hier steht in den Sprüchen, ist nicht nur ein hohes Ideal, das wir uns mal so durchdenken können, sondern etwas, was im Leben praktisch realisiert werden kann. Hiob hat es ausgelebt und Gott hat das damals dann auch bestätigt in der Diskussion, in der Auseinandersetzung mit dem Satan im Himmel.
[16:36] Vers 19: „Die Bösen müssen sich beugen vor den Guten und die Gottlosen an den Toren des Gerechten.“ Das ist interessant, ein Vers, der prophetisch gesehen eine buchstäbliche Erfüllung finden wird nach den tausend Jahren. Wenn die Bösen und die Gottlosen alle gemeinsam auferweckt werden und in der letzten Auseinandersetzung von Gog und Magog, Offenbarung 20 spricht davon, sich um die Stadt versammeln werden vor den Toren der Gerechten.
[17:15] Und Philipper 2, und dort Vers 10 und 11 berichten uns, was dann dort passieren wird. Philipper 2, Vers 10 und 11: „Damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes des Vaters.“ Alle werden sich beugen vor den Toren, nicht innerhalb der Tore, denn viele werden, die Gottlosen werden vor den Toren sein, sie werden sich beugen und die Gerechten werden innen drin sein und sie werden sich beugen, die Bösen vor dem Guten.
[17:45] Sehr interessanter Gedanke hier in den Sprüchen.
[17:50] Vers 21, ebenfalls äußerst interessant: „Wer seinen Nächsten verachtet, der sündigt, aber wohl dem, der sich über den Elenden erbarmt.“ Nun, dieser Vers bekommt besondere Bedeutung, wenn wir ihn im Zusammenhang lesen mit Römer 13 und dort ab Vers 8. Also wie gesagt, der Salomo sagt uns hier, wer den Nächsten verachtet, der sündigt.
[18:17] Und in Römer 13 und dort ab Vers 8 lesen wir: „Wie die Nächstenliebe ist die Erfüllung des Gesetzes, demzufolge ist die Verachtung des Nächsten die Übertretung des Gesetzes.“ Und da Johannes 3, Vers 4 sagt, dass Sünde die Übertretung oder die Gesetzlosigkeit ist, die Übertretung des Gesetzes, deswegen steht in den Sprüchen: „Wer den Nächsten verachtet, der sündigt.“
[19:10] So wird uns ja in Römer 13 versehen gesagt: „Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes.“ Und das war das Problem in dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter, von dem Priester und dem Leviten, die zwar das Gesetz kannten, aber eben nicht praktizierten.
[19:24] Vers 22: „Werden nicht Irre gehen, die nach Bösem trachten? Aber Gnade und Wahrheit wird denen zuteil, die nach Gutem trachten.“ Gnade und Wahrheit sind ein Begriffspaar, das im Alten Testament, vor allem in den Sprüchen, immer wieder auftaucht. Gnade und Wahrheit, Gnade und Wahrheit. Denen, die nach dem Guten trachten, werden Gnade und Wahrheit zuteil.
[19:51] Und auch hier verbirgt sich eigentlich eine messianische Prophezeiung. Denn die Bibel sagt uns in Johannes 1, Vers 14: „Und das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.“ Weil man die Bibel von Gnade und Wahrheit spricht und dass Gnade und Wahrheit gefunden werden können, dann sagt uns das Neue Testament: Gnade und Wahrheit wurden gefunden in Jesus Christus.
[20:22] Er ist das Zentrum, auch hier dieser Sprüchekapitel mit ihren einzelnen Sprüchen.
[20:29] Vers 23 ist genauso interessant. Gerade wenn man das Neue Testament immer wieder mit hineinbringt, dann ergeben sich ganz neue Perspektiven auf diese wohlbekannten Sprüche.
[20:38] Vers 23: „Wo man sich alle Mühe gibt, da ist Überfluss, aber wo man nur Worte macht, da herrscht Mangel.“ Nun, das ist eine so praktische Wahrheit, dass jeder von uns sie bestätigen kann. Immer dann, wenn Menschen auch aktiv werden, dann entsteht wirklich was. Wo man nur redet, wo man nur theoretisiert, kommt nichts bei rum.
[20:56] Das ist deswegen so interessant, weil, und da kommen wir wieder zu Offenbarung 3, Jesus auch hier diese Gedanken anspricht in der Laodizea-Botschaft. Dieser einzelne Spruch wirft ein unglaublich spannendes Licht auf die Laodizea-Botschaft, denn Jesus sagt in Offenbarung 3, Vers 17:
[21:13] „Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss und mir mangelt es an nichts.“ Das sind die Worte. „Und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.“
[21:25] Laodizea hat Mangel. Warum? Weil Laodizea nur Worte macht. Sprüche sagt uns: „Wo man nur Worte macht, da herrscht Mangel.“ Warum herrscht Mangel in Laodizea? Weil Laodizea nur von der Gerechtigkeit Jesu spricht und von der Liebe Gottes spricht und von den Gesetzen Gottes spricht und von der Wiederkunft spricht und redet und redet und redet und nicht das tut, was sie sagen.
[21:59] Das ist das Problem von Laodizea. Was sie sagen, ist ja wunderbar. Und das ist unser Problem, denn wir sind Laodizea. Wenn wir nur Worte machen, dann herrscht Mangel. Aber dort, wo man sich alle Mühe gibt, dort herrscht Überfluss.
[22:15] Die Bibel sagt uns, dass Jesus uns Leben schenken möchte und zwar Leben im Überfluss. Und da haben wir mal die Idee, als wäre das quasi ein Schlaraffenland, das uns überschüttet und wir können gar nicht so viel aufnehmen und wir müssen einfach nur da liegen. Nein, der Überfluss hat auch etwas mit unserer Kooperation zu tun, mit unserem Fleiß.
[22:31] Deswegen, das steht nicht im Sendemanuskript, sagt uns Petrus in 2. Petrus 1, Vers 5: „So setzt eben deshalb allen Eifer daran.“ Und dann kommen die einzelnen Schritte, die dieses Leben im Überfluss kennzeichnen. Alle Mühe, allen Eifer, von ganzem Herzen Jesus suchen und das tun, was er sagt.
[23:02] Vers 24 überspringen wir und kommen zu Vers 25.
[23:06] „Ein Zeuge der Wahrheit rettet Seelen. Wer aber Lügen vorbringt, der ist ein Betrüger.“ Und wiederum, und das ist ganz interessant, wiederum können wir sofort eine kleine Brücke zur Laodizea-Botschaft schlagen. Denn dort wird ja Jesus genannt als der treue und wahrhaftige Zeuge. Er ist der Zeuge der Wahrheit.
[23:29] Und die Bibel sagt uns hier: „Der Zeuge der Wahrheit rettet Seelen.“ Und Jesus ist der einzig wahre, wahre Zeuge. Der einzige, der wirklich rettet. Er ist der Zeuge der Wahrheit, der unsere Seelen rettet.
[23:43] Vers 26 und 27, ebenfalls sehr interessant. „Und in der Furcht des Herrn liegt starkes Vertrauen. Er wird auch seinen Kindern eine Zuflucht sein. Die Furcht des Herrn ist eine Quelle des Lebens. Man meidet durch sie die Fallstricke des Todes.“ Hier wird zweimal die Furcht des Herrn angesprochen, die ja ein Grundthema, ein roter Faden durch die Sprüche sind. Und auch ein Kernaspekt der dreifachen Engelsbotschaft.
[24:11] Und offensichtlich hat die Furcht des Herrn das mit starkem Vertrauen zu tun, starkes Vertrauen. Das ist echter biblischer Glaube. Also fürchtet Gott. Darin liegt auch die Idee von starkem Vertrauen auf Gott, auch von Glauben.
[24:25] Und das ist die Quelle des Lebens. Und sagt uns nicht Römer 1, Vers 17, dass der Gerechte wird aus Glauben leben? Glaube und Leben sind in der Bibel eine untrennbare Einheit. Das Leben, das ewige Leben erlangen wir durch den Glauben. Und beides wird hier in den Sprüchen verknüpft mit der Furcht des Herrn, dem allerersten Aspekt des ewigen Evangeliums.
[24:54] Vers 28.
[24:55] „In der Menge des Volkes besteht die Herrlichkeit des Königs, aber das Schwinden der Bevölkerung ist der Untergang des Fürsten.“ Es ist interessant, nur ein Nebengedanke, dass wir in der Offenbarung den Hinweis haben, dass die Zahl der Erlösten nicht zu zählen sein wird. In der Menge des Volkes besteht die Herrlichkeit des Königs.
[25:27] Vers 30.
[25:28] „Ein gelassenes Herz ist das Leben des Leibes, aber Eifersucht ist Fraß in den Gebeinen.“ Und hier sieht man sehr schön etwas, das wir manchmal vielleicht unterbelichtet betrachten, nämlich den Effekt einer geistigen, geistlichen Einstellung auf unsere körperliche Gesundheit. Ein Thema, das gerade in den Sprüchen immer wieder und immer sehr deutlich auch zum Tragen kommt.
[25:56] Vers 31.
[25:57] „Wer den Schwachen unterdrückt, der lästert seinen Schöpfer. Wer ihn aber ehren will, der erbarmt sich über den Armen.“ Wiederum können wir es auf unsere Zeit beziehen. Auf Markus 14, Vers 7 sagt: „Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Und betet den an, der gemacht hat, Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen.“ Wasserquellen ehrt den Schöpfer. Und wer das tun will, heißt es hier, der erbarmt sich über den Armen. Das heißt, christliche Hilfsarbeit, medizinische Missionsarbeit, das Wirken für andere, das ist die praktische Demonstration der ersten Engelsbotschaft. So zeigt es uns hier diese Sprüche.
[26:37] Vers 34, noch ein interessanter Vers.
[26:40] „Gerechtigkeit erhöht ein Volk, die Sünde aber ist die Schande der Völker.“ Dieser Vers wirft großes Licht auf die manchmal etwas vergessene Endzeitprophezeiung in Jesaja Kapitel 2. Dort lesen wir in Jesaja Kapitel 2.
[26:55] Und dort Vers 2. „Ja, es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des Herrn fest gegründet stehen an der Spitze der Berge, und er wird erhaben sein über alle Höhen, und alle Heiden werden zu ihm strömen.“ Der Berg Zion wird höher sein als alle anderen Berge.
[27:18] Und auf dem Berg Zion, so sagt es uns, werden all die Geretteten sein. Joel spricht davon, dass die Übrigen alle auf dem Berg Zion zu finden sein werden. Offenbarung 14 Vers 1 spricht davon, dass die 144.000 auf dem Berg Zion zu finden sein werden. Hier in Vers 3 und 4 heißt es, dass die Völker zum Berg Zion kommen werden, weil dort das Gesetz Gottes, das Wort Gottes gelehrt wird.
[27:40] Wodurch wird diese Gemeinde Gottes am Ende der Zeit erhöht werden? Dass alle sie sehen. Sprüche sagt: Sie werden erhöht durch Gerechtigkeit. Es ist die Gerechtigkeit in ihrem Leben, die das Volk Gottes erhöht. Und wenn das Volk Gottes so niedrig ist, dass man es unter all den anderen Bergen kaum richtig finden kann, dann ist das nicht ein Mangel an Public Relations, nicht ein Mangel an Geld für noch mehr Werbeflyer. Es ist ein Mangel an Gerechtigkeit. Denn Gerechtigkeit erhöht ein Volk.
[28:20] Und die Botschaft der Gerechtigkeit aus Glauben, nicht nur gesprochen, sondern getan. Diese Botschaft wird das Volk erhöhen, das Volk Gottes. Und die Heiden werden in großen Herrscharen zu uns strömen. Lasst uns diese praktischen Aspekte der Sprüche mal wirklich in unsere Gedanken durchkauen und wirklich umsetzen in unserem Leben. Es ist so dringend, dringend nötig.
[28:49] Wir springen zu Kapitel 15 und dort Vers 1.
[28:52] „Eine sanfte Antwort wendet den Grimm ab. Ein verletzendes Wort aber reizt zum Zorn.“ Es ist wichtig, dass wir nicht nur die Wahrheit sagen, sondern die Wahrheit auch in einem Ton, der den anderen gewinnt. Manchmal passiert es, dass man sich so sehr erregt für die Wahrheit und mit viel Eifer ohne Erkenntnis mehr kaputt macht, als man gewinnt.
[29:16] Eine sanfte Antwort wendet Grimm ab. Wenn du angegriffen wirst, auch verbal, rede sanft zurück und reize niemanden zum Zorn.
[29:27] Wir springen einige Dinge und kommen direkt zu Vers 8. Dort heißt es: „Das Opfer der Gottlosen ist dem Herrn ein Gräuel, das Gebet der Aufrichtigen aber ist ihm wohlgefällig.“ Das ist ein Vers, den man am besten illustrieren kann mit der Geschichte von Kain und Abel. Interessant ist, dass Kain schon an Gott glaubte, aber doch seine Taten bewiesen, dass er letztendlich ein Gottloser war, das Gesetz Gottes gebrochen hat.
[29:55] Vers 9: „Der Weg des Gottlosen ist dem Herrn ein Gräuel, wer bei der Gerechtigkeit nachjagt, den hat er lieb.“ Wir haben gerade davon gesprochen, dass Gerechtigkeit das Volk erhöht. Und hier sagen uns die Sprüche, wir müssen der Gerechtigkeit nachjagen. Jesus hat es anders ausgedrückt, den selben Gedanken, als er gesagt hat: „Wer glückselig ist, wer nach der Gerechtigkeit hungert und dürstet, der sich danach aufstreckt.“ Das ist wieder derselbe Gedanke, wie wenn ihr mich suchen werdet von ganzem Herzen, von ganzer Seele.
[30:28] Der Gerechtigkeit nachjagen. Die Frage, die ich mich stellen muss, die du dir stellen musst: Jagen wir der Gerechtigkeit im Leben, im Alltag, jagen wir der Gerechtigkeit nach? Geben wir alles daran, Gerechtigkeit in unserem Leben zu haben, durch den Glauben an Jesus.
[30:48] Wir sprechen zu Vers 11.
[30:50] „Totenreich und Abgrund sind dem Herrn bekannt. Wie viel mehr die Herzen der Menschen.“ Es lohnt sich immer wieder darüber nachzudenken, dass Gott unsere Herzen wirklich gut kennt. Wir scheinen das immer wieder zu vergessen, denn wenn wir uns das immer bewusst wären, dann würden wir wahrscheinlich viele Dinge gar nicht tun, die wir tun.
[31:11] Salomo macht hier einen wichtigen Punkt. Er sagt, wenn Gott das Totenreich kennt, wenn er den Abgrund kennt, wenn er in die tiefsten Dinge hineinschauen kann, dann seid ihr sicher, er kennt dein Herz. Und wir müssen uns bewusst sein, dass egal wie viel wir uns verstecken vor anderen, egal wie sehr wir unsere Fassade putzen, Gott kennt das Herz. Er weiß genau, was wir denken. Er weiß genau, was wir spielen. Er weiß genau, was in uns passiert.
[31:42] Wir müssen ihn nicht erst informieren, wir können ihm allenfalls Zutritt verschaffen. Ihm erlauben, unser Denken, unser Herz zu kontrollieren, uns zu füllen, uns zu verändern. Das möchte ich in meinem Leben entscheiden, jeden Tag aufs Neue. Heute. Dass Jesus mein Leben verändern darf. Dass er in meinem Herzen regieren darf. Dass er meine Gedanken leiten darf. Wie ist es mit dir? Darf Jesus das auch in deinem Leben?
[31:11] Wir springen ein ganzes Stück weiter runter. In die zweite Hälfte von Sprüche 15 zu Vers 22.
[32:25] Dort heißt es:
[32:31] „Wo keine Beratung ist, scheitern Pläne. Wo aber viele Ratgeber sind, da kommen sie zustande.“ Manchmal gibt es auch in der Gemeinde den Geist der Unabhängigkeit, wo man sagt: „Ich weiß alles am besten und niemand kann mir raten. Und so wie ich es mache, so und nur so allein.“ Aber dieser Geist ist nicht der Geist, den die Bibel beschreibt, den wir haben sollten.
[32:58] Wir müssen verstehen, dass niemand von uns, egal in welcher Position, egal wie lange in der Gemeinde, egal wie viel Erfahrung im Werk Gottes, niemand von uns ist ausreichend für diese Aufgabe. Alleine. Sondern Gott hat uns Gemeinde geschenkt, damit wir gemeinsam zusammenkommen. Wir haben unterschiedliche Perspektiven, unterschiedliche Lebenserfahrungen, unterschiedliche Dinge auch erkannt schon in der Bibel. Und in der gemeinschaftlichen Beratung mit der gleichen Grundeinstellung zum Wort Gottes und zum Geist der Weissagung, dann kommen Pläne zustande. Oder diese Grundeinstellung fehlt. Wo unterschiedlich eine unterschiedliche Agenda aufeinander prallt, da ist es eine andere Sache dann. Aber wir brauchen Beratung.
[33:46] Wir brauchen das Zusammenkommen all derer, die das Wort Gottes wirklich zum Maßstab ihres Lebens machen wollen. Und das müssen wir auch in der Gemeinde berücksichtigen. Sehr wichtiger Gedanke in dem, was wir tun. Denn wir haben große Pläne. Und Gott hat uns große Pläne gegeben. Aber sie können nur erfolgreich umgesetzt werden, wenn wir zusammenkommen und beraten und uns gegenseitig stützen.
[34:12] Vers 23 gibt uns noch eine praktische Idee hier.
[34:15] „Es freut einen Mann, wenn sein Mund eine richtige Antwort geben kann. Und wie gut ist ein Wort, das zur rechten Zeit gesprochen wird.“ Und ist es nicht wahr, dass wir uns selbst freuen, wenn wir wissen, dieses Wort war genau das Richtige zur richtigen Zeit? Wir müssen es lernen, von Gott geführt zu werden. Und diese Sensibilität zu entwickeln, das Richtige zur richtigen Zeit zu sagen.
[34:36] Man kann das Richtige zur falschen Zeit sagen. Und dann wird das Richtige zu einer Waffe, die nicht für das Gute wirkt. Wir müssen nicht nur die Wahrheit kennen, sondern wir müssen auch lernen, im Umgang mit Menschen, diese Weisheit zu entwickeln, die übrigens auch von Jesus kommt, zu entscheiden, was ein Mensch zu diesem Zeitpunkt überhaupt verstehen kann.
[34:57] Jesus wusste, dass selbst seine Jünger, mit denen er Tag ein, Tag aus zu tun hatte, viele Dinge gar nicht verstehen konnten, von denen wir heute vielleicht sagen: „Das ist doch so selbstverständlich.“ Stattdessen sagt er: „Ich habe euch noch viel zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen.“ Wenn Jesus das so praktiziert hat, wer sind wir, dass wir dann glauben, wir können Menschen die gesamte Wahrheit auf ein Dinaphir-Papier gedruckt hinhalten und sagen: „Friss oder stirb.“ Das ist definitiv nicht die Weisheit, die in den Sprüchen zum Tragen kommt.
[35:32] Noch Interessantes, Vers 24.
[35:34] „Der Weg des Lebens geht aufwärts für den Einsichtigen, damit er dem Totenreich entgeht, das drunten liegt.“ Oftmals haben wir wahrscheinlich den Eindruck aus unserer Erfahrung, das geht mir genauso wahrscheinlich wie auch euch, dass der Weg des Lebens eher eine Achterbahnfahrt ist. Auf und ab und auf und ab und Sieg und Niederlage und Niederlage und auch wieder ein Sieg. Aber ich glaube, dass wir uns alle hinterfragen müssen, warum wir so selten erleben, dass der Weg des Lebens aufwärts geht, aufwärts geht, aufwärts geht.
[36:06] Könnte es sein, dass wir zu lernen haben, eine ganz neue Perspektive zu bekommen, dass wir nicht einfach für gegeben akzeptieren, dass wir immer eine Achterbahnfahrt haben, sondern dass wir vielmehr nach einem Weg mit Gott suchen, der aufwärts geht und zwar immer aufwärts, so wie es in 5. Mose 28 aufsteht.
[36:31] Vers 26.
[36:32] „Böse Gedanken sind dem Herrn ein Gräuel, aber freundliche Reden sind ihm rein.“ Das Wort „Gräuel“ ist ein starkes Wort. Wir haben gerade gesehen, dass das Opfer der Gottlosen dem Herrn ein Gräuel ist. Wir wissen aus Hesekiel 8, dass Götzendienst dem Herrn ein Gräuel ist. Sonnenanbetung ist dem Herrn ein Gräuel. Böse Gedanken sind dem auch ein Gräuel.
[36:51] Es ist also eigentlich Heuchelei, wenn wir mit erhobenem Finger vor der Sonntagsheiligung warnen und gleichzeitig bösen Gedanken in unserem eigenen Leben nachgehen. Dann warnen wir vor dem einen Gräuel und praktizieren ein anderes. Nun, wir sollten weiterhin vor der Sonntagsheiligung warnen, aber gleichzeitig auch unsere eigenen Gedanken unter den Gehorsam zu Christus nehmen. Böse Gedanken sind dem Herrn ein Gräuel.
[37:25] Vers 28, noch so ein praktischer Spruch, der der Salomo wirklich viel Erfahrung auch in der zwischenmenschlichen Beziehungsebene gehabt hat.
[37:32] „Das Herz des Gerechten überlegt, was es antworten soll, aber der Mund des Gottlosen sprudelt Bosheiten hervor.“ Das geht ein bisschen einher mit dem Gedanken vorher in Vers 23: Zur rechten Zeit etwas zu sagen. Überleg dir vorher, was du sagst. Wie viel Schaden dieser Welt hätte vermieden werden können, wenn Menschen sich immer erst überlegen würden, welchen Effekt ihre Worte haben werden, die sie sagen möchten. Denk nach, bevor du sprichst.
[38:00] Vers 30, noch so ein Vers über den gesundheitlichen Aspekt der Sprüche.
[38:04] „Ein freundlicher Blick erfreut das Herz. Eine gute Botschaft stärkt das Gebein.“ Und gute Botschaft im Neuen Testament heißt Evangelium. Es ist das Evangelium, das ewige Evangelium, das das Gebein stärkt, der körperlichen Gesundheit zugute kommt.
[38:22] Vers 33, noch ein interessanter Vers.
[38:24] Dort heißt es: „Die Furcht des Herrn ist die Schule. Die Schule der Weisheit. Und der Ehre geht Demut voraus.“ Das heißt, die Furcht des Herrn ist eine Schule. Die Schule der Weisheit. Und die Weisheit ist eigentlich letztendlich Christus. Also Christi Schule. Manche von euch kennen vielleicht diesen Begriff. In der Schule Christi sein. Das bedeutet es Gott zu fürchten.
[38:45] Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Die dreifache Engelsbotschaft beginnt mit dem Aufruf: Geh in die Schule Christi. Jesus sagt: „Kommt alle, die ihr müde und beladen seid.“ Und dann sagt er: „Lernt von mir.“ Er will uns erquicken. Er will uns wiederbeleben. Er will uns erwecken, damit wir von ihm lernen. Und wir müssen uns entscheiden, ihn wieder zu unserem Lehrer zu machen. Nicht nur ihn zu lehren anderen, sondern von ihm selbst zu lernen.
[39:15] Und ich möchte mich heute, heute entscheiden, ihn erneut zu meinem Lehrer zu machen. Wie ist es mit dir? Wie ist es mit mir? Darf Jesus dein Lehrer sein? Nicht nur in der Theologie, sondern auch in der Art und Weise, wie wir mit Menschen umgehen. Was wir sagen, wie wir es sagen, wo wir es sagen, wann wir es sagen. Was wir denken.
[39:36] Sprüche 16 Vers 3.
[39:41] „Befiehl dem Herrn deine Werke und deine Pläne werden zustande kommen.“ Hast du Pläne im Leben? Hast du Ideen, die du umsetzen möchtest? Die Bibel gibt das Erfolgsrezept: Übergib dem Herrn deine Werke. Befiehl sie ihm an. Lebensübergabe an Gott ist das Geheimnis für Erfolg.
[40:03] Vers 4 ist noch ein interessanter, ganz tiefgehender Vers. Ein Fundament biblischer Hermeneutik.
[40:09] „Alles hat der Herr zu seinem bestimmten Zweck gemacht, sogar den Gottlosen für den Tag des Unheils.“ Was hier steht, kann uns sehr viel helfen, auch im Angehen schwieriger Bibeltexte. Es offenbart das Prinzip, dass es bei Gott keinen Zufall gibt. Nichts Unnützes, nichts, was aus Langeweile oder Unbedachtheit geschieht. Wenn Gott etwas tut, hat es immer einen Zweck. Einen bestimmten Zweck. Wenn Gott etwas sagt, hat es einen bestimmten Zweck. Manchmal können wir es nicht sofort erkennen. Aber wir dürfen niemals sagen: „Das hat keinen großen Zweck.“ Alles in der Bibel, ob wir es verstehen oder nicht, wir dürfen wissen, es hat einen Zweck. Alles, was Gott tut, hat einen Zweck.
[40:47] Eine der spannendsten Dinge in der Bibel ist herauszufinden, nicht nur, was Gott tut, sondern auch, warum er es tut. Wir können vielleicht nicht bis in alle letzten Details ergründen, warum Gott Dinge tut, die er tut. Manchmal müssen wir es dem Glauben einfach so annehmen, wie es dort steht. Wir können es nicht ergründen. Aber in vielen Punkten sind wir, glaube ich, zu oberflächlich. Wir rezitieren einfach Ereignisse und Prophezeiungen in einer Reihenfolge als eine Geschichte nacheinander. Wir nehmen uns oft nicht die Zeit, uns Gedanken zu machen, warum bestimmte Dinge in dieser Reihenfolge geschehen, was Gott damit bezweckt hat.
[41:21] Wenn wir das tun, dann sehen wir plötzlich noch viel mehr Schönheit und Herrlichkeit in dieser Botschaft, im Evangelium. Ich möchte euch einladen, öfter mal die Frage zu stellen beim Bibeltext: Gott, ich verstehe, was du getan hast, aber bitte zeig mir, warum. Was ist der bestimmte Zweck, den du damit verfolgt hast?
[41:37] Vers 6, ganz toller Vers. Das ist fast das Evangelium in Reihenform hier.
[41:40] „Durch Gnade und Wahrheit wird Schuld gesühnt.“ Wir haben schon den Vers gelesen in Johannes 1, Vers 14, wo es heißt, dass Jesus, das Wort Gottes, Mensch wurde und dass wir seine Herrlichkeit gesehen haben, die Herrlichkeit eines Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
[41:57] Durch Gnade und Wahrheit wird Schuld gesühnt. Jesus, der Gnade und Wahrheit repräsentiert hat, kam, um die Schuld zu sühnen, eine ewige Gerechtigkeit einzuführen, so wie Daniel 9, Vers 24 es sagt. Und Johannes 1, Vers 29, sagt uns, wie Jesus betitelt wurde von Johannes dem Täufer, der, als er ihn sah, ausrief: „Seht das Lamm Gottes, das der Weltsünde hinwegnimmt.“
[42:21] Vers 10, wir müssen noch Vers 6 hier noch einmal lesen.
[42:28] „Und durch die Furcht des Herrn weicht man vom Bösen.“ Diesen Vers haben wir ja schon ähnlicher Form gehabt, der also deutlich zeigt, dass die Erlösung durch Jesus Christus in engstem Zusammenhang steht mit der Furcht des Herrn.
[42:43] Jetzt Vers 10, ganz interessanter Vers, ganz interessanter Vers, wenn es darum geht, wie wirkt die göttliche Inspiration in der Bibel.
[42:52] „Ein Gottesspruch ist auf den Lippen des Königs. Beim Rechtsprechen verfehlt sich sein Mund nicht.“ Das bedeutet nicht, dass alle biblischen Könige als Menschen unfehlbar waren. Wenn ein König unter Inspiration des Wortes Gottes spricht, wenn ein Gottesspruch auf seinen Lippen ist, dann verfehlt er sich nicht.
[43:13] Das ist ein interessanter Gedanke. Gott ist nämlich unfehlbar. Und ja, die Bibel ist geschrieben von Menschen. Sie ist geschrieben von Menschen wie du und ich, von Menschen, die Fehler hatten, von Menschen, die sich geirrt haben und von Menschen, die ihre eigenen menschlichen Worte gebraucht haben bei der Niederschrift der Bibel. Und doch sind es nicht die Gedanken der Menschen. Es sind nicht die Zwecke der Menschen. Die Worte sind zwar menschlicher Natur, doch sie beschreiben klare Konzepte, klare Gedanken, klare Thesen, klare Theorien und Wahrheiten, die göttlicher Natur sind, die göttlichen Ursprung sind und die sich nicht verfehlen, die unfehlbar sind.
[44:02] Und in diesem Sinne ist es angemessen und biblisch richtig, von der Unfehlbarkeit der Bibel zu sprechen. Die Gedanken der Bibel, die Lehren der Bibel sind unfehlbar. Und das glauben wir und auf diesem Fundament stehen wir.
[44:22] Vers 12, noch ein interessanter Vers.
[44:25] „Freveltaten sind den Königen Gräueln, denn durch Gerechtigkeit wird ein Thron befestigt.“ Hier ist ein fundamentales Prinzip: Es gibt keinen Thron ohne Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit Gottes kommt zum Ausdruck in seinem Gesetz. Ohne Gerechtigkeit kein Thron, kein fester Thron. Und Gottes Regierung kann nur fest bestehen, wenn es ein Gesetz gibt. Und deswegen möchte der Satan der Menschheit erzählen, dass das Gesetz Gottes abgeschafft wird, weil das würde dazu führen, dass Gottes Reich nicht mehr sicher ist. Ganz interessanter Gedanke, könnte man weiter ausführen, aber die Zeit erlaubt es uns nicht.
[45:01] Wir möchten nämlich noch Vers 15 lesen, ein Vers, der gerade im Studium des Spätregens von größter Bedeutung ist.
[45:08] Dort heißt es: „Wenn das Angesicht des Königs leuchtet, bedeutet es Leben. Und seine Gunst ist wie eine Wolke des Spätregens.“ Viel wird oft gepredigt, oder hoffentlich oft gepredigt, über den Spätregen. Aber ich habe persönlich noch nie eine Predigt irgendwo anders gehört, mal von der Wolke des Spätregens. Aber hier haben wir sie, wir haben die Wolke des Spätregens. Und wir wissen, es gibt nur Regen, wenn es vorher eine Wolke gegeben hat. Ohne die Wolke des Spätregens kann kein Spätregen fallen. Wenn dort blauer Himmel ist, dann warten wir vergebens auf den Regen.
[45:43] Und die Wolke des Spätregens ist die Gunst eines Königs, dessen Angesicht leuchtet, und dieses Leuchten bedeutet Leben. Und wer ist dieser König, dessen Angesicht leuchtet, und in dessen Leuchten das Leben ist? Wer ist dieser König, von dem es heißt, dass sein Angesicht leuchtet wie die Sonne, dass in seinem Angesicht wir die Herrlichkeit Gottes sehen, das Licht, dass Gott in unser Herz hineinscheint, wie es 2. Korinther 4, Vers 6 sagt. Dieses Licht, von dem es heißt, 1. Korinther 1, Vers 4: „In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.“ Es ist natürlich Jesus.
[46:16] Seine Gunst ist die Wolke des Spätregens. Und wenn wir um den Spätregen beten, müssen wir uns die Frage stellen: Kann Jesus mit Gunst, mit Zustimmung, mit einem freundlichen Lächeln, ohne Traurigkeit, ohne Tränen in den Augen, kann er auf uns blicken? Oder schaut er heute mit Tränen auf dich?
[46:46] Seine Gunst ist die Wolke des Spätregens. Lasst uns ihn suchen, lasst uns all unsere schlechten Gewohnheiten, all das, was uns hier niederdrückt, lasst uns das zu ihm bringen, lasst uns uns reinigen, Vergebung erlangen, damit er uns anschauen kann, als ob wir nie gesündigt hätten. Und dann, dann ist er die Wolke des Spätregens.
[47:12] Vers 25, noch einmal kommt hier dieser Vers, der das Motto für uns diese Lektion gewesen ist.
[47:16] „Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig, aber sein Ende führt doch zum Tod.“ Wir haben gesehen, dass die Sprüche sehr deutlich immer wieder einen Fokus legen darauf, die biblischen Wahrheiten praktisch umzusetzen und tiefer zu bohren, tiefer die Botschaften auch der Offenbarung und andere Endzeitkapitel zu verstehen. Und vielleicht sind wir der Meinung: Ja, ja, wir haben das alles schon mal gehört, und wir sind auf dem Weg zum Himmel. Und doch sind wir auf dem Weg des Todes. Und die Sprüche machen uns das deutlich und wecken uns auf.
[47:47] Studiere die Offenbarung besser. Studiere die Laodizea-Botschaft besser. Studiere die Offenbarung 14. Studiere es besser, studiere es gründlicher. Suche Jesus von ganzem Herzen. Denn eine Hoffnung, die nur auf Vermutungen basiert, wird unser Ruin sein. Wir müssen uns sicher sein, dass Jesus unser Erlöser ist. Wir müssen auf dem Felsen stehen mit beiden Beinen und Gewissheit haben: Jesus ist unser Erlöser.
[48:12] Vers 28.
[48:14] „Ein verdrehter Mann entfesselt Streit und ein Verleumder trennt vertraute Freunde.“ Das war Satans Werk, seitdem er im Himmel die Rebellion gestartet hat. Er hat die vertrauten Freunde, die Engel, getrennt. Er hat Gott und Adam und Eva, die vertraute Freunde waren, getrennt. Und sein Ziel ist es auch uns, die wir eigentlich vertraute Freunde von Gott sein sollten, zu trennen von ihm, durch die Sünde, zu der er uns verführt. Immer wieder. Denn die Bibel sagt, dass Sünde uns von Gott trennt.
[48:45] Lasst uns nicht Satan folgen. Lasst uns verstehen, was er vorhat. Und lasst uns zu Jesus kommen.
[48:53] Vers 32.
[48:56] „Besser ein Langmütiger als ein Starker. Und wer sich selbst beherrscht, als wer eine Stadt erobert.“ Es gibt große Heroen der Militärgeschichte, die heute in der Geschichte verehrt werden, wie Napoleon oder Alexander der Große. Gerade Alexander der Große ist eine interessante Geschichte dafür, denn er hat wirklich alles besiegt, was man nur besiegen konnte. Nur nicht sich selbst. Betrunken hat er seinen besten Freund erstochen, weil der es wagte, seinen Vater zu loben. Wahrscheinlich ist er selbst an völliger Unmäßigkeit zugrunde gegangen. Mit 31 Jahren. Keine Nation konnte für ihn bestehen, doch sich selbst konnte er nicht beherrschen.
[49:43] Im Himmel werden wir kein Napoleon sein und kein Alexander der Große, sondern Menschen sein, die wir vielleicht als völlig unbedeutend empfunden hätten in der Geschichte, die aber einen viel größeren Sieg errungen haben, als ihn Napoleon oder Alexander der Große jemals errungen haben. Nämlich den Sieg über das eigene Ich. Der größte Kampf, den jemals gekämpft worden ist. Hast du diesen Kampf gewonnen? Bist du dabei, ihn zu kämpfen? Dann kämpf weiter. Kämpfen mit Gottes Hilfe. Er kann die Riesen besiegen. Er kann für uns kämpfen. Er will für uns kämpfen. Und er will den Satan unter unseren Füßen zermalmen. Er schenkt uns den Sieg. Wir können uns selbst beherrschen. Die Frucht des Geistes ist nicht nur Freude, Liebe und Freundlichkeit, sondern auch Selbstbeherrschung.
[50:30] Wer von euch, liebe Zuschauer, liebe Zuschauerinnen, möchte sich entscheiden, von ganzem Herzen der Wahrheit zu folgen und sich die Augen öffnen zu lassen von Jesus für den wahren Zustand, in dem ich und du, in dem wir alle sind, damit wir von ihm die Gnade und die Wahrheit bekommen, damit wir von ihm zubereitet werden auf die Wiederkunft und damit wir unser eigenes Ich besiegen dürfen und ihm die Ehre geben können, dass wir ihn fürchten, dass wir davor zurückschrecken, irgendetwas zu tun, was ihm weh tut, und dass wir von ganzem Herzen seine Gunst suchen, dass die Wolke des Spätregens kommen kann und der Spätregen fallen kann, dass wir nicht verführt sind, sondern wissen, dass wir die Wahrheit haben, dass wir Jesus haben, und dass wir dann auch ein echtes Zeugnis anderen sein können. Ist das dein Wunsch?
[51:23] Lieber Freund und Freundin, es ist mein Wunsch von ganzem Herzen. Lass uns gemeinsam beten dafür.
[51:29] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass du zu uns gesprochen hast durch dein Wort. Und bitte hilf uns, dass wir diese Entscheidung Tag für Tag versiegeln, durch Gebet und Bibelstudium, dass wir sie Tag für Tag uns daran erinnern und jeden Tag ein Stück näher zu dir kommen, dass unser Weg aufwärts geht, wie wir es heute gelesen haben. Hab Dank für die Sprüche, hab Dank für diese tiefe Weisheit und sei du bei uns im Namen Jesu. Amen.
[51:59] Nächste Woche wollen wir weitermachen und in der Schatzkammer der Sprüche weitere Schätze heben. Wir laden euch ein, dann wieder einzuschalten auf joelmedia.de und bis dahin wünsche ich euch Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.