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Manuskript >>> CSH-8-Worte-der-Weisheit-Sendemanuskript

In dieser Cannstatt Study Hour-Lektion, „Worte der Weisheit“ aus dem Buch der Sprüche, taucht Bogdan Tanase tief in biblische Ratschläge für ein weises Leben ein. Die Predigt beleuchtet die Gefahren von Alkohol, die Bedeutung von Demut gegenüber Hochmut, die Wichtigkeit, auf die Bedürfnisse der Armen zu achten, und die Notwendigkeit einer gottgefälligen Erziehung. Es wird betont, wie wichtig es ist, Gottes Wort nicht nur zu hören, sondern auch danach zu handeln und Gott in allem die Ehre zu geben.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2015 Q1: Das Buch der Sprüche

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Ein herzliches Willkommen an alle unsere Zuschauer auf joelmedia.de und auch auf AD TV. Wir haben diese Woche das Thema Worte der Weisheit und bevor wir anfangen, dieses Thema gemeinsam zu studieren, möchten wir wie gewohnt gemeinsam beten.

[0:40] Unser himmlischer Vater, Herr, wir möchten dir danken für die Worte, die du durch deine Diener hast aufschreiben lassen. Wir möchten dir danken, dass diese Worte der Weisheit du uns gegeben hast, damit sie einen Einfluss in unserem Leben haben, damit wir daraus lernen können, damit wir erkennen können, was gut und gerecht ist vor dir. Und wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, jetzt diese Worte aufzunehmen und in rechter Weise zu verstehen, so wie du sie gemeint hast. Wir danken dir dafür und bitten jetzt, dass du mit deinem Heiligen Geist bei uns bist. Im Namen Jesu, Amen.

[1:17] Der Merkvers für diese Woche steht in Sprüche 20, Kapitel 20 und dort Vers 6. "Die meisten Menschen rühmen ihre eigene Güte. Wer findet aber einen treuen Mann?" Wer findet einen treuen Mann? Diese Frage oder dieses Thema wird in den Sprüchen immer wieder aufgeworfen. Zum Beispiel in den Sprüchen Kapitel 31 finden wir: "Wer findet eine tugendhafte Frau?" Wir werden oder es wird deutlich, dass Wahrheit, Weisheit, Integrität, Tugenden allgemein in den Sprüchen immer wieder hochgehoben werden. Es ist wichtig für den Autor, dem Leser das nahe zu bringen und ihn dazu zu bewegen, über diese Dinge nachzudenken. Es ist ein Stück weit auch Kritik an die Gesellschaft und wir können sehen, dass es damals schon so gewesen ist und wenn wir heute in die Welt schauen, denke ich, hat sich nicht viel geändert.

[2:27] Wir möchten uns zu Beginn dieses Studiums die ersten Verse des 20. Kapitels der Sprüche anschauen, denn hier hat Salomo verschiedene Lehren oder verschiedene Themen durchgesprochen oder angesprochen und diese Themen finden sich auch in der ganzen Schrift wieder. Sie werden immer wieder behandelt und auch bei Jesus finden wir diese Lehren wieder. Kapitel 19 schließt mit dem Vers 29 ab, wo steht: "Für die Spötter sind Strafgerichte bereit und Schläge für den Rücken der Toren." Es schließt ab mit einem Tadel an den Spötter und in Kapitel 20 Vers 1 wird das quasi aufgegriffen und man erhält einen Einblick, daran, wie ein Mensch zu einem Spötter werden kann, also was es für eine Möglichkeit gibt. Hier geht es um den Wein. Wir lesen Kapitel 20 Vers 1: "Der Wein macht zum Spötter, das starke Getränk macht wild und keiner, der sich damit berauscht, wird weise."

[3:32] Das Thema Alkohol ist leider auch in der Christenheit sehr umstritten, obwohl die Bibel eine recht eindeutige Aussage dazu hat. Einige sagen, dass es kein Problem ist, andere sagen, in Maßen ist gut und wiederum andere sagen, überhaupt nicht. Und eine Empfehlung ist, dass jeder, der sich mit diesem Thema noch nicht beschäftigt hat und der dann noch keine Entscheidung diesbezüglich getroffen hat, sich Zeit nehmen sollte, um sich damit auseinanderzusetzen mit all den Versen in der Bibel, aber auch mit den medizinischen Erkenntnissen der heutigen Tage.

[4:07] Die Frage ist, sollten Christen Alkohol trinken? In der Bibel finden wir Geschichten von Menschen oder Erzählungen von Menschen, von treuen Menschen Gottes, die Alkohol getrunken haben. Noah hat getrunken, Lot hat getrunken, David hat mit Uria getrunken. Und jetzt, wie kann es sein, dass diese Menschen vor Gott treu erfunden wurden und sie trotzdem Alkohol konsumiert haben? Wir wissen aber nicht nur, dass sie das getan haben, sondern wenn wir die Geschichten zu Ende lesen, sehen wir auch, was es für eine Auswirkung hatte. Noah hat getrunken und sich letztendlich entblößt. Lot hat getrunken und hat dann mit seinen Töchtern geschlafen. David hat Alkohol benutzt, um Uria betrunken zu machen, um seine Sünde zu verschleiern. Keines dieser Motive oder nichts, was daraus resultiert, ist etwas Positives.

[5:20] Es gibt Menschen, die bringen das Argument: "Ja, Jesus hat doch Wasser zu Wein gemacht." Und einmal sagte jemand zu mir: "Es kann nicht sein, ich kann mir das nicht vorstellen, dass Jesus auf einer Hochzeit keinen alkoholischen Wein gemacht hat." Ich meine, bei jeder Hochzeit, wo man heute geht oder wahrscheinlich auch damals gab es Wein und alkoholisch und das ist ganz normal und das kann man sich nicht vorstellen. Doch die Frage ist, mit welchem Maß wird hier gemessen? Jesus kannte das Alte Testament. Er kannte all die Aussagen des Alten Testamentes zum Thema Alkohol und er kannte seine Auswirkungen. Und da stellt sich die Frage, hätte Jesus wirklich hunderte oder vielleicht tausende von Litern Alkohol Menschen gegeben zu einem Fest, wo man bekanntlich eher dazu neigt, ausschweifend zu essen und zu trinken?

[6:11] Ist der Genuss in Maßen okay? Ist es in Ordnung, wenn ich nur ein bisschen Alkohol trinke? Wenn wir Sprüche 23, Kapitel 23, Verse 31 und 32 lesen, sehen wir folgendes: "Schau nicht darauf, wie der Wein rötlich schimmert, wie er im Becher perlt, er gleitet leicht hinunter. Zuletzt aber beißt er wie eine Schlange und sticht wie eine Otter." Im Vers 32 finden wir einen Vergleich zwischen dem Wein und der Schlange. Die Schlange in der Bibel steht als Symbol für Satan und für die Sünde. Und jetzt ist natürlich die Frage, ist Alkohol in Maßen okay? Nach dem Vers, wenn wir diesen Vergleich sehen, diesen offensichtlichen Vergleich zwischen Wein und der Schlange, ist meine Frage: Wie viel Sünde ist in Ordnung? Ist Sündigen in Maßen okay? Ist es okay, wenn Satan nur ein bisschen Einfluss auf mein Leben hat?

[7:39] Als Jesus gekreuzigt wurde, gab man ihm Wein, um seine Schmerzen zu betäuben. Und als er gemerkt hatte, was man ihm dort gibt, hat er es nicht angenommen. Also Jesus hat selbst für diesen medizinischen Zweck Alkohol abgelehnt. Beim letzten Abendmahl gab es Brot und Wein. Und wenn wir uns die Beschreibung anschauen, wir sehen, es war ungesäuertes Brot. Etwas wurde weggelassen. Und genauso beim Wein war es nicht alkoholischer, sondern nicht alkoholischer Wein.

[8:18] Aber angenommen, all diese Verse oder all diese Dinge würden nicht in der Bibel stehen. Wir wüssten nichts davon. Wir würden doch die Auswirkungen von Alkohol kennen. Wir würden wissen, dass viele Menschen bei Verkehrsunfällen sterben, in denen Alkohol eine Rolle gespielt hat. Wir würden wissen, dass viele Menschen gewalttätig werden infolge von Alkoholkonsum und infolgedessen jemandem schaden, in welcher Weise auch immer. Wir würden wissen, dass es viele Kinder gibt, die mit Behinderungen auf die Welt kommen infolge von Alkoholkonsum. Und da stellt sich die Frage, kann man als Christ so etwas verantworten? Selbst wenn man das in Maßen trinkt, kann man es verantworten, eventuell seinem Bruder oder seinen Nächsten in Versuchung zu führen?

[9:01] Lasst uns nun die ersten Verse im 20. Kapitel anschauen. Im 20. Kapitel und dort Vers 2 lesen wir weiter: "Der König ist zu fürchten wie ein brüllender Löwe. Wer sich seinen Zorn zuzieht, verwirkt sein Leben." Der König hat unbegrenzte Macht. Überträgt man das auf den König des Universums, ist das natürlich nichts anderes. Wenn wir uns zurückerinnern an Sprüche Kapitel 8 und dort Vers 36 lesen wir folgendes: "Wer mich verfehlt, tut seiner Seele Gewalt an. Alle, die mich hassen, lieben den Tod." Und wir haben in der vorigen Lektion über Kapitel 8 gesehen, dass die Weisheit Jesus Christus selbst ist. Wenn wir Jesus Christus ablehnen, dann wählen wir den Tod. Und so können wir auch in diesem Vers, in Sprüche Kapitel 20 Vers 2 sehen, dass der König des Universums zu fürchten ist und wir sollten ihn nicht ablehnen, sondern annehmen.

[10:28] Wir lesen Vers 3: "Ablassen von Streit ist für den Mann eine Ehre. Jeder nahe, aber stürzt sich hinein." Wenn Menschen rechthaberisch sind und immer das letzte Wort haben wollen, dann ist es klug nachzugeben. Es heißt auch im Deutschen: "Der Klügere gibt nach." Und so kann man sinnlosen Diskussionen aus dem Weg gehen, die eventuell nur zum Streit führen und zur Entzweihung.

[11:02] In Sprüche 20 Vers 4 lesen wir: "Im Herbst will der Faule nicht pflügen. Begehrt er dann in der Erntezeit, so ist nichts da." Auch dieses Thema wird nicht zum ersten Mal angesprochen. Immer wieder wird der Faule getadelt und Faulheit als etwas Verwerfliches dargestellt. Wir sollen nicht faul sein, wir sollen arbeiten. Gott hat uns geschaffen, damit wir etwas tun, damit wir uns bewegen, damit wir unsere Muskeln benutzen, damit wir unseren Verstand benutzen.

[11:41] Wir lesen in Sprüche 20 Kapitel 12 folgendes: "Ein hörendes Ohr und ein sehendes Auge, die hat beide der Herr gemacht." Das Auge und das Ohr sind dazu da, um Informationen aufzunehmen. Gott hat uns die Fähigkeiten geschenkt, unsere Umwelt wahrzunehmen. Was steckt jetzt also dahinter? Geht es nur darum, Dinge zu hören, diese Informationen aufzunehmen und dann war es das?

[12:18] Wenn wir in 2. Mose Kapitel 4 die Verse 11 und 12 aufschlagen. In 2. Mose Kapitel 4 geht es um die Berufung Mose in der Wüste, wo Gott sich ihm durch den brennenden Dornbusch offenbart und ihn dazu beruft, sein Volk aus dem Ägyptenland herauszuführen. Und hier geht es jetzt nicht um das Ohr und das Auge, aber es gibt nun ein weiteres Organ und zwar um den Mund. Der wird in Sprüche 20 Kapitel 12 nicht erwähnt. Aber Mose will hier in diesen Versen nicht zum Pharao gehen und bringt allerlei Entschuldigungen vor. Aber Gott sagt, dass er auch den Mund gemacht hat und steht uns bei, wenn wir sein Wort weitergeben.

[13:22] In Matthäus Kapitel 11 Verse 15 lesen wir folgendes: "Wer Ohren hat zu hören, der höre." Wer Ohren hat zu hören, der höre. Zunächst mal hört sich diese Aussage etwas seltsam an, denn offensichtlich hat jeder Mensch Ohren und jeder Mensch kann hören. Es gibt natürlich Menschen, die werden diesen taub. Es gibt Menschen, die werden taub geboren, aber das ist eher die Ausnahme. Und so hat jeder Mensch Ohren und kann hören. Und diese Aussage scheint erst mal ein bisschen seltsam. Was meint Jesus hier damit?

[14:03] In Offenbarung Kapitel 2 und 3 finden wir diese Formulierung insgesamt siebenmal vor. Wir können uns mal Kapitel 2 Vers 7 anschauen. Offenbarung Kapitel 2 Vers 7. Die restlichen Verse sind dann im Sendemanuskript aufgelistet, wer da das noch weiter studieren möchte. Dort lesen wir: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt." Das Hören scheint besonders wichtig zu sein, wenn es so oft erwähnt wird. Doch kann man hören und doch nicht hören? Denn diese Aussage impliziert das. Wenn ich zu jemandem sage: "Hör doch auf mich" oder "Sie hat nicht auf mich gehört." Was meine ich dann? Dass sie die Informationen nicht aufgenommen hat oder dass sie nicht das getan hat, nicht den Rat befolgt hat, den ich der Person gegeben habe. Wir sehen, das Hören ist nicht einfach nur die Aufnahme von Informationen, sondern auch das zu tun.

[15:16] Im letzten Quartal haben wir den Jakobusbrief studiert. Jakobus Kapitel 1 Vers 22. Dort steht: "Seid aber Täter des Wortes und nicht bloß Hörer, die sich selbst betrügen." Wenn wir Informationen nur aufnehmen und irgendwie speichern, aber wir nichts davon umsetzen, betrügen wir uns selbst, denn wir wüssten, was eigentlich gut ist, aber wir setzen es nicht ein. So ist es also auch wichtig, nach den Aufforderungen, die Gott uns gibt, nach denen wir Gottes Wort lesen, nachdem wir seine Stimme hören, dass wir auch darauf hören, dass wir danach handeln. Es ist eine Aufforderung hier impliziert.

[16:07] Kommen wir zurück zu unserem Merkvers, denn da haben wir vorhin nur den zweiten Teil behandelt. Im ersten Teil lesen wir: "Die meisten Menschen rühmen ihre eigene Güte." In der Bibel finden wir viele Beispiele dafür von Menschen, die ihre eigene Güte oder sich selbst rühmen oder das heißt prahlen oder angeben, die sich selbst erhöhen oder es versuchen. Nebukadnezar zum Beispiel, der König von Babylon. In Daniel 4 Vers 27 lesen wir: "Das ist das große Babylon, das ich erbaut habe." Und Gott sagt ihm: "Nicht du hast das erbaut, sondern ich." Und kurz darauf verliert Nebukadnezar seinen Verstand. Und er ist mehrere Jahre bei den Tieren und verhält sich so wie ein Tier. Selbst rühmen und die Konsequenzen.

[17:09] Luzifer, er war im Himmel, er hatte die höchste Stelle, er hatte alles, was sich ein Engel oder ein Lebewesen nur wünschen konnte. Und er hat angefangen, sich selbst zu erhöhen zu wollen. Und das hat dazu geführt, dass er gefallen ist. Er ist gestürzt, er ist niedergeschmettert, zu Boden geschmettert.

[17:34] In Sprüche 27 Vers 2. Lass uns mal Sprüche Kapitel 27 Vers 2 aufschlagen. Dort lesen wir: "Ein anderer soll dich rühmen, nicht dein eigener Mund."

[18:03] Vielleicht habt ihr schon Menschen getroffen, die viel von sich selbst halten, die erzählen, was sie alles Tolles gemacht haben, wie toll sie selbst sind. Doch im Endeffekt fühlt man sich von solchen Menschen eher abgestoßen. Denn man merkt, dass sie sehr auf sich selbst fixiert sind. Und es ist keine Freude, mit so jemanden Gesellschaft zu haben. Deswegen, wenn dich jemand rühmen soll, dann soll es ein anderer tun, nicht du selbst. Denn das zeigt, dass andere Menschen sehen, dass du etwas Gutes tust, dass du Fähigkeiten und Gaben hast, die du in rechter Weise einsetzt.

[18:47] Und um es vielleicht mal anders darzustellen: Der Ursprung der Sünde entstand im Herzen Luzifers, der sich selbst erhöhen wollte. Das heißt, wenn jemand sich selbst erhöht, wenn jemand egoistische Züge zeigt und sich selbst erhöhen möchte, dann offenbart er damit eigentlich nur den Charakter Satans. Und das zeigt, dass Satan im Leben dieses Menschen Erfolg hatte. Denn der Charakter Christi, in Philipper 2, Vers 5 lesen wir: "Ihr sollt so gesinnt sein wie Christus." Und Christus war von Herzen demütig. Und wenn wir demütig sind, wenn wir Demut offenbaren, offenbaren wir den Charakter Christi. Wenn wir dagegen aber Egoismus und Hochmut offenbaren, offenbaren wir den Charakter Satans. Es liegt an uns zu wählen, welche Charaktereigenschaften wir fördern und stärken und welche wir ablegen. Es ist in unserer Entscheidungsgewalt.

[20:24] Doch es gibt eine Ausnahme, was das Rümen betrifft, und die finden wir in Jeremia 9, Versen 23 und 24. Jeremia, Kapitel 9, Verse 23 und 24. Dort lesen wir: "Sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er Einsicht hat und erkennt, dass ich der Herr bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden. Denn daran habe ich Wohlgefallen, spricht der Herr." Wenn wir uns einer Sache rühmen wollen, wenn wir anderen Menschen von etwas erzählen wollen, was so toll ist in unserem Leben, dann über unsere Beziehung zu Gott, dass wir Gott kennen, dass er unser Vater ist und über die ganzen Erfahrungen, die wir mit ihm vielleicht schon machen durften oder hoffentlich schon machen durften. Das ist etwas, worüber wir uns rühmen dürfen, etwas Positives.

[21:18] Vor kurzem habe ich bezüglich Komplimenten einen interessanten Vergleich gehört. Denn oft bekommt man ein Kompliment und wenn das zu oft geschieht, kann es passieren, dass einem sowas zu Kopf steigt und man mehr von sich selbst hält, als man eigentlich ist. Und dieser Vergleich besagt: Komplimente sind wie Parfüm. Man sollte daran riechen, aber sie nicht runterschlucken.

[21:50] Stolz ist, was Luzifer zu Fall gebracht hat. Das ist der Kern seines Charakters und sein Charakter. Es sollte nicht unser Ziel sein, seinen Charakter zu offenbaren.

[22:06] Als die Gesandten aus Babel zu Hiskia kamen, dessen Leben durch Gott verlängert wurde, er hatte eine schlimme Krankheit und Gott hat ihm zusätzliche Jahre geschenkt, nachdem Hiskia Gott darum gebeten hat. Und in dieser Zeit kamen Gesandte aus Babel zu ihm und Hiskia erzählte ihnen nicht von Gott, was er Wunderbares in seinem Leben getan hat, dass er sein Leben verlängert hat, dass er eigentlich hätte tot sein müssen, aber dass er jetzt diese Jahre noch nutzen darf auf der Erde. Sondern er zeigte ihnen seine Reichtümer, er führte sie herum und zeigte ihnen, was er alles Tolles hat. Und die Konsequenz war, dass diese Männer, anstatt den Glauben Hiskias zu nehmen und ihn nach Babylon zu bringen, kamen sie und nahmen diese ganzen Dinge, die er ihnen gezeigt hatte, den Reichtum, aber nicht nur das, sondern auch noch die Söhne des Landes und andere Menschen, die dort gelebt haben, gefangen und brachten sie nach Babylon.

[23:24] Es ist wichtig, was wir anderen Menschen weitergeben, wovon wir ihnen erzählen. Erzählen wir ihnen von der wunderbaren Liebe Gottes oder erzählen wir ihnen von unseren vermeintlich eigenen Leistungen, von den tollen Dingen, die wir besitzen? Es ist an uns, das zu entscheiden.

[23:46] In zweiter Korinther, Kapitel 10, Vers 17, macht Paulus hier die gleiche Aussage: "Wer sich rühmen will, der rühme sich des Herrn." Der Test des Lebens zeigt, wem wir die Ehre erweisen: Uns selbst oder Gott.

[24:05] In Sprüche, Kapitel 20, Vers 17, lesen wir folgendes: "Er schwindelt das Brot, schmeckt dem Mann süß, aber hinterher wird sein Mund voll Kies." Ich weiß nicht, wer von euch schon mal Kies gegessen hat, das ist ziemlich unangenehm. Ich hatte mal mir eine Packung Müsli gekauft und als ich dann das genüsslich verzehrt habe, habe ich einen kleinen Stein plötzlich in meinem Mund gehabt und als ich draufgebissen habe, war das sehr schmerzhaft. Also es ist eine sehr unangenehme Erfahrung, Kies im Mund zu haben. Und dieser Vers sagt, dass erschwindeltes Brot zunächst süß schmecken mag, aber im Endeffekt wird es eine sehr schmerzhafte Erfahrung sein. Worauf liegt hier der Fokus? Ist es das Brot oder ist es die Tatsache, dass es erschwindelt ist, dass es durch Betrug erlangt wurde?

[25:01] Alles, was man durch Betrug erlangt, oder wenn man Dinge durch Betrug erlangt, dann werden die Konsequenzen nicht ausbleiben, früher oder später.

[25:26] In Sprüche, Kapitel 20, Vers 21, lesen wir: "Ein Erbe, welches man am Anfang übereilt erworben hat, das wird am Ende nicht gesegnet sein." Und wenn wir darüber nachdenken, zu welcher Zeit wir was haben sollten, dann ist es wichtig, dass wir nicht unsere eigenen Pläne machen und sagen: "Ich will das jetzt aber unbedingt haben, weil ich will es haben." Sondern wir sollten Gott vertrauen, dass er uns zur rechten Zeit das gibt, was wir brauchen.

[25:55] Im Prediger 3, Kapitel 3, Vers 1 lesen wir, dass alles seine Zeit hat. Und auch dieses Erbe, von dem hier gesprochen wird, auch dafür gibt es seine Zeit. Wir haben das Gleichnis vom verlorenen Sohn. Der Sohn möchte das Erbe seines Vaters schon im Voraus haben, obwohl es nicht die Zeit ist. Sein Erbe wird dann weitergegeben, wenn derjenige, der das Testament schreibt, oder der etwas hinterlässt, wenn er gestorben ist. Und der Vater war hier noch am Leben. Der Sohn wollte unbedingt seinen Anteil haben und wollte es selbst verwalten. Und das hat er auch getan. Und den Ausgang kennen wir, denke ich. Gier hat nicht das offenbar Glück gebracht, das er sich erhofft hatte.

[26:53] Es ist wichtig, dass wir lernen, geduldig zu sein und geduldig darauf zu warten, dass Gott uns die Dinge gibt, die wir brauchen.

[27:00] Im 21. Kapitel der Sprüche, in Vers 13, lesen wir: "Wer sein Ohr verstopft vor dem Schreien des Armen, der wird auch keine Antwort erhalten, wenn er ruft." Wir haben vorhin schon durchgegangen, was es bedeutet, zu hören. Es bedeutet auch, zu handeln. Also das Schreien des Armen, zu hören und ihm zu helfen. Das ist, wenn wir das Helfen unterlassen, wenn wir dem Menschen, der bedürftig, der arm ist und der uns um Hilfe bittet, wenn wir an ihm vorbeigehen und ihn nicht anschauen, obwohl wir ihm helfen könnten, dann steht hier geschrieben: Dieser Mann wird auch keine Antwort erhalten, wenn er Hilfe braucht.

[27:58] Wir haben einen Auftrag, um uns um die Armen und Bedürftigen zu kümmern. Aber es ist nun schwierig, wenn man hier in Stuttgart durch die Königstraße läuft, gibt es links und rechts immer mehr Bettler. Oder so habe ich den Eindruck, dass es immer mehr werden. Und wenn ich jetzt hingehe und jedem versuche zu helfen, bin ich dazu in der Lage. Kann ich jedem einzelnen Menschen, jedem einzelnen Bedürftigen auf der Welt, sagen wir es mal so, kann ich da jedem einzelnen helfen? Was ist hier gemeint?

[28:39] Im 25. Kapitel des ersten Buches von Samuel finden wir eine Geschichte über Nabal. Nabal war ein sehr reicher Mann. Und David war mit 600 Mann in der Nähe und hatte sich vor Saul versteckt. Und David hat dann einige seiner Leute geschickt zu Nabal und hat ihnen gesagt: "Du, deine Hirten, die deine Schafe gehütet haben, die waren bei uns in der Nähe, wir haben auf sie aufgepasst, wir haben ihnen kein Leid zugetan. Und schau mal, wir sind so viele. Und wenn du uns etwas abgeben kannst, dann gib, was immer du möchtest." Und Nabal antwortet sehr hart und sagt: "Es kann jeder, der hergelaufen ist, herkommen. Und wer ist David? Es gibt so viele entflohene Knechte." Und damit bezieht er sich darauf, dass David vor Saul wegrennt und stellt ihn quasi in die Position, dass David Sauls Knecht ist. Und Nabal behält hier dieses Reichtum, das er hat. Und er war unglaublich reich. Er behält das alles für sich. Und selbst wenn jemand da ist, der ihm Gutes will, ist er nicht bereit, etwas abzugeben. Und die Konsequenz ist, dass er wenige Tage, zehn oder elf Tage später, ist er dann gestorben. Die Bibel sagt, Gott schlug ihn und er starb. Wie viel konnte er jetzt mit seinem Reichtum noch anfangen?

[30:47] In Lukas Kapitel 12 Vers 18 lesen wir das Gleichnis vom reichen Narren. Das fängt ab Vers 13 an. Im Vers 18 lesen wir: "Und er sprach: Das will ich tun! Ich will meine Scheune abbrechen und größere bauen und will darin alles, was mir gewachsen ist und meine Güter aufspeichern. Und will zu meiner Seele sagen: Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre. Habe nun Ruhe, iss, trink und sei guten Mutes." Und in Vers 20 lesen wir, was dann passiert: "Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! In dieser Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Und wem wird gehören, was du bereitet hast?"

[31:35] Wir haben eine eindeutige Aussage in der Bibel, was Reichtum betrifft, in Matthäus Kapitel 19 und dort die Verse 21. Jesus sprach zu ihm: "Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast und gib es den Armen. So wirst du einen Schatz im Himmel haben und komm, folge mir nach." Jesus sagt zu dem reichen Jüngling, der zu ihm kommt und sagt: "Was muss ich Gutes tun, um gerettet zu werden?" Jesus sagt zu ihm: "Geh hin, verkaufe alles und gib es den Armen. So wirst du einen Schatz im Himmel haben." Jesus sagt, der Schatz im Himmel ist viel wichtiger als alles, was wir hier auf Erden haben können.

[32:23] Reichtum ist nichts Verkehrtes. Es gab viele reiche Menschen in der Bibel. Abraham war sehr reich. Hiob war sehr reich. Nikodemus war auch sehr reich. Und wir können, wenn wir uns das Johannes-Evangelium, im Johannes-Evangelium die Stellen anschauen, an denen Nikodemus vorkommt, können wir eine Entwicklung sehen: vom Skeptiker zum Nachfolger Jesu. Und diese Menschen, die waren sehr reich und sie haben ihren Reichtum aber nicht für sich selbst genutzt, sondern dafür, anderen zu helfen.

[33:16] Gott gibt uns viel. Er segnet uns im Überfluss. Ob es jetzt nur materiell ist oder mit Gaben, die wir haben. Er gibt uns viel. Und wir sollten uns Gedanken machen, was wir mit all diesen Dingen anstellen. Setzen wir sie für uns ein, um uns Ehre einzusammeln von den Menschen, um uns selbst zu erhöhen? Oder setzen wir es dafür ein, um Gott Ehre zu erweisen?

[33:56] In Sprüche Kapitel 28 und dort Vers 27 lesen wir: "Wer dem Armen gibt, hat keinen Mangel. Wer aber seine Augen vor ihm verhüllt, der wird sich viel Fluch sammeln." Wenn wir uns um die Armen und Bedürftigen kümmern, dann wird auch Gott dafür sorgen, dass wir alles haben, was wir brauchen.

[34:19] Ich finde auch das Bild sehr schön, dass wenn unsere Hände gefüllt sind, dann kann da nicht mehr reinkommen. Sobald wir das, was wir haben, weitergeben und unsere Hände leer sind, kann Gott sie wieder füllen.

[34:36] Wir kennen das Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Wer war der Nächste des Verletzten? Es war der Samariter, der nicht einfach an ihm vorbeiging, sondern der die Bedürftigkeit dieses Mannes gesehen hat, der gesehen hat, dass dieser Mensch braucht jetzt jemanden, der ihm hilft. Und er hatte Mitleid und hat diesen Menschen geholfen, obwohl die Entzweihung zwischen den Samaritern und den Juden sehr groß war zu dieser Zeit.

[35:07] Wir sollten uns also um jeden kümmern, den Gott uns in den Weg stellt. Gott verlangt von uns nicht, dass wir auf der ganzen Welt herumreisen und arme Menschen suchen oder Bedürftige, denen wir helfen, sondern für Gott ist es ausreichend, wenn wir einfach nur das erledigen, was er uns gibt. Wenn wir uns um die Menschen kümmern, die er uns in den Weg stellt.

[35:36] In Matthäus Kapitel 25 finden wir ab Verse 37 das Gericht über die Heidenvölker. Und hier geht es um die Wiederkunft Jesu. Wir lesen: "Wenn aber der Sohn des Menschen in seiner Herrlichkeit kommen wird und alle heiligen Engel mit ihm, dann wird er auf dem Thron seiner Herrlichkeit sitzen und vor ihm werden alle Heidenvölker versammelt werden und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirte die Schafe von den Böcken scheidet. Und er wird die Schafe zu seiner Rechten stellen, die Böcke aber zu seiner Linken." Jesus Christus kommt wieder und zwischen den Völkern dieser Erde wird es zwei Gruppen geben. Es wird die einen, die sozusagen zu den Schafen gezählt werden und es wird diejenigen geben, die zu den Böcken gezählt werden. Und wenn wir weiterlesen, sehen wir, was der Unterschied ist.

[36:29] Dann wird der König denen zu seiner Rechten sagen: "Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters und erbt das Reich, das euch bereitet ist seit Grundlegung der Welt. Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mich gespeist. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremdling gewesen und ihr habt mich beherbergt. Ich bin ohne Kleidung gewesen und ihr habt mich bekleidet. Ich bin krank gewesen und ihr habt mich besucht. Ich bin gefangen gewesen und ihr seid zu mir gekommen." Dann werden die Gerechten antworten und sagen: "Herr, wann haben wir dich hungrig gesehen? Wann haben wir dich gespeist oder durstig oder haben dir zu trinken gegeben? Wann haben wir dich als Fremdling gesehen und haben dich beherbergt oder deine Kleidung oder ohne Kleidung und haben dich bekleidet? Wann haben wir dich krank gesehen oder im Gefängnis und sind zu dir gekommen?"

[37:21] Wir sehen, es gibt hier verschiedene Kategorien von Leid. Es gibt hungrig, durstig, es gibt fremd, nackt, krank und gefangen. Und interessanterweise finden wir diese Dinge auch bei Jesus Christus, als er am Kreuz hing. Alle diese Kategorien von Leid trafen ihn, als er am Kreuz hing. Er hat unser Leid auf sich genommen. Und die Menschen, die jetzt hier zu der Gruppe der Schafe gezählt werden, die sagen: "Herr, wann haben wir dich so gesehen und haben dir nicht geholfen? Und haben dir geholfen?" Und Jesus antwortet dann im nächsten Vers: "Und der König wird ihm antworten und sagen: Wahrlich, ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." Wenn wir anderen Gutes tun, tun wir Jesus Gutes.

[38:27] In den Versen 41 und 43, wenn wir weiterlesen, dann wird er auch zur Linken sagen: "Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das den Teufel und seine Engel bereitet ist. Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mich nicht gespeist. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremdling gewesen und ihr habt mich nicht beherbergt. Ohne Kleidung und ihr habt mich nicht bekleidet. Krank und gefangen und ihr habt mich nicht besucht." Und der Unterschied zwischen den Schafen und den Böcken ist, dass die Schafe, für sie war es selbstverständlich, dass die Menschen, die gelitten haben, dass sie ihnen geholfen haben. Und Jesus sagt: "Was ihr ihnen getan habt, das habt ihr mir getan." Und die Böcke, die haben sowas nicht einmal gesehen. Sie sagen dann hier in Vers 44: "Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling ohne Kleidung oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient?" Sie haben das nicht gemerkt. Es war für sie nicht wirklich nicht wichtig. Und der Unterschied ist hier, dass nicht, dass sie eine Sünde, also die Böcke haben hier keine Sünde gemacht. Das war nicht das Falsche. Ihre Sünde war, dass sie nichts getan haben. Passivität kann genauso Sünde sein, wie wenn wir die Gebote brechen.

[40:02] Wir sollen aktiv sein. Wir sollen Gutes tun. Wir sollen den Menschen helfen, die Gott uns in den Weg stellt.

[40:06] Noch ein Gedanke ist: Gott ist allmächtig, allgegenwärtig und allwissend. Aber er ist dadurch auch sozusagen allfühlend. Er fühlt auch mit den Wesen dieser Welt mit. Und wenn wir Gott lieben und wir wollen ihm etwas Gutes tun, dann brauchen wir nur jemandem, der leidet, oder selbst einem Tier, das leidet, etwas Gutes tun. Und wir können das Leid Gottes dadurch verringern.

[40:44] Das letzte Thema, das wir in dieser Woche in der Lektion behandeln, ist das Thema Erziehung. In Sprüche Kapitel 22 und dort Vers 6 lesen wir: "Gewöhne den Knaben an den Weg, den er gehen soll. So wird er nicht davon weichen, wenn er alt wird." Es ist wichtig zu verstehen, dass die Grundsteine, die in der Kindheit gelegt werden, sich auf das gesamte spätere Leben eines Menschen auswirken. Und hier lesen wir: "Gewöhne den Knaben an den Weg, den er gehen soll." Und welchen Weg soll ein Knabe gehen? Oder ein Kind?

[41:25] In 5. Mose und dort Kapitel 6, Vers 5 bis 7 ist eine sehr bekannte Stelle. Lesen wir: "Und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft. Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du auf den Herzen tragen und du sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt oder auf den Weg gehst, wenn du dich niederlegst und wenn du aufstehst." Das ist es, was den Kindern beigebracht werden soll und zwar von frühester Kindheit.

[41:55] Wir lesen in 2. Timotheus, Kapitel 3, Vers 15: "Und weil du von Kindheit an die heiligen Schriften kennst, welche die Kraft haben, dich weise zu machen, zur Rettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist." Wir lesen hier am Anfang des Verses: "weil du von Kindheit an". Dieses "von Kindheit an" im Hebräischen steht eigentlich kurz nach der Geburt. Das heißt, von
frühester Kindheit an, kann man sagen, wurde Timotheus in den Schriften unterwiesen und ihm wurde Gottesfurcht beigebracht. Und über die Gottesfurcht haben wir einen ganzen Vortrag in der Offenbarung, beim Offenbarungsseminar. Das ist über Kapitel 14, Vers 7, Teil 2 ist auch hier in unserer Mediathek zu finden. Könnt ihr euch anschauen, es ist eine ganze Stunde über das Thema Gottesfurcht. Sehr wichtig, kann ich jedem empfehlen.

[43:18] Beispiele für Kinder, die in Gottesfurcht erzogen wurden und ihr weiteres Leben: Was zum Beispiel Josef. Er wurde von seinen Eltern erzogen, in den richtigen Weg unterwiesen, den er gehen soll. Und später, als er in Ägypten war, konnte er all diese, konnte er an seinem Glauben festhalten und es war, es wäre ein Gräuel für ihn gewesen, gegen Gott zu sündigen. Mose wurde von seiner Mutter erzogen und kam, als er dann auch in Ägypten an den Hof des Pharao war, hatte seinen Glauben nicht verloren. Daniel genauso, in Babylon wurde er versucht und ist standhaft geblieben. Und eben, was wir gerade gelesen haben, Timotheus.

[44:04] Wir können sehen, in der Lektion für diese Woche, dass Gott nicht auf das Ansehen des Menschen schaut, sondern auf das Herz. In seinen Augen sind wir alle gleich. Wir sollten nicht nur Hörer, sondern Täter des Wortes sein. Wir haben gesehen, dass Hochmut zum Fall führt und die Ehre allein Gott gebührt. Wir haben gelernt, dass es manchmal notwendig ist, geduldig auf Gott zu warten, darauf, dass er uns das schenkt, zur rechten Zeit, wann wir es brauchen. Und wir haben gelernt, dass durch Mitgefühl gegenüber Menschen und denen es schlechter geht wie uns selbst, wir auch Gottes Schmerz lindern können. Außerdem haben wir auch gesehen, wie wichtig die Erziehung oder die frühkindliche Erziehung für das spätere Leben des Kindes ist.

[45:07] In diesem Sinne, lasst uns vornehmen, die Gottes Worte der Weisheit uns zu Herzen zu nehmen, darüber nachzudenken, die Dinge, die wir hier studiert haben, wirklich zu hören, also auch umzusetzen und dies alles unter Gebet zu tun. Wir möchten nun abschließen und das auch wieder wie gewohnt mit einem Gebet.

[45:36] Unser großartig wichtiger Vater, wir danken dir für diese wertvollen Lektionen, die du uns diese Woche gezeigt hast. Wir möchten dich bitten, dass du uns hilfst, diese Entscheidung zu treffen, dass wir uns das zu Herzen nehmen und dass wir dir nachfolgen, dass wir dein Wort in unserem Leben wirken lassen und uns davon nicht unberührt lassen. Wir danken dir, Herr, für deine Führung und Leitung und danken und bitten, dass du uns weiterhin begleitest. Im Namen Jesu Christi, Amen.

[46:07] In diesem Sinne, vielen Dank fürs Zuschauen und bis zu einer weiteren Folge dann nächste Woche.


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