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In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour wird das Buch Hiob behandelt, insbesondere die Rolle von Elihu. Es wird beleuchtet, wie Hiobs Freunde trotz ihres Wissens die Wahrheit nicht richtig anwenden und wie wichtig Sensibilität und Demut im Umgang mit Leidenden sind. Die Diskussion dreht sich darum, ob wir die richtigen Fragen stellen und wie Glaube uns hilft, den Fokus auf Jesus Christus zu legen, anstatt uns auf die Suche nach Erklärungen für das Böse zu konzentrieren.

In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour wird das Buch Hiob behandelt, insbesondere die Rolle von Elihu. Es wird beleuchtet, wie Hiobs Freunde trotz ihres Wissens die Wahrheit nicht richtig anwendeten und wie wichtig Sensibilität und Demut im Umgang mit Leidenden sind. Die Diskussion dreht sich darum, die richtigen Fragen zu stellen und den Fokus auf Jesus Christus zu legen, anstatt sich auf die Suche nach Antworten auf alle Geheimnisse des Lebens zu konzentrieren.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2016 Q4: Das Buch Hiob

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen hier zur Cannstatt Study Hour. Heute mit Lektion Nummer 10 aus unserem Lektionsheft, das Buch Hiob. Und ich bin heute nicht allein da. Ich bin mit meiner Frau da aus Brasilien und sie wird die Sabbatschule oder die Lektionsgespräche halten und ich werde entsprechend auf Deutsch übersetzen. Oh, ich habe vergessen zu übersetzen. Wir sind jetzt angekommen an so einem Punkt, an so einem Wendepunkt der Geschichte. Soll ich beten? Okay, also bevor ich anfange in die Geschichte, werde ich noch beten. Lieber Vater im Himmel, bereite jetzt unser Denken und unseren Geist vor, darauf, was wir in der Bibel lesen. Hilf uns, das zu verstehen, was du da reingelegt hast. Hilf uns, Vater, danach zu leben und dir treu zu sein und bestärkt zu deinem Glauben im Namen Jesu. Amen. Also wir haben jetzt gehört oder gelesen, wie die drei Freunde von Hiob allerlei Dinge zu ihm sagen.

[1:53] Genau, also als wir noch Kinder waren und von dem Buch Hiob gehört haben und man uns die Geschichten erzählt hat, dann hat man uns immer nur von den ersten zwei und von den letzten zwei Kapiteln von Hiob erzählt. Und jetzt, wo wir einen tieferen Blick in die Geschichte hineinwerfen, sehen wir, dass die Geschichte doch etwas komplexer ist. Also wir sehen nicht nur, dass Hiob viel leiden muss wegen den Dingen, die passiert sind, sondern wir sehen auch, dass seine Freunde einfach nicht sehr hilfreich sind in der Situation. Und ein Konzept, das wir schon gelernt haben, ist, dass wir die Wahrheit kennen können und doch die Wahrheit nicht richtig verwenden im gegebenen Moment.

[3:17] Wir können zum Beispiel ein Vers lesen hier in Sprüche 25, 11. Ein Vers, den ich gelernt habe, als ich noch recht klein war. Und ich wollte es damals auswendig lernen. Ich habe mich dazu entschlossen, es auswendig zu lernen. Wahrscheinlich, weil ich gewusst habe, dass ich es mal brauche. Also wir lesen. Hier steht, wie goldene Äpfel in silbernen Schalen, so ist ein Wort gesprochen zur rechten Zeit. Wahrscheinlich fand ich es interessant, weil ich es verstehen konnte, weil dort ein Beispiel, ein Vergleich in diesem Vers ist. Aber auch, weil ich wahrscheinlich schon als junges Mädchen wusste, dass manchmal wir die falschen Dinge oder die richtigen Dinge im falschen Moment oder eben Dinge im falschen Moment sagen können. Und es ist interessant, wenn wir uns angucken, was wir schon letzte Woche im Buch Hiob gelesen haben. Also wir lesen nochmal im Hiob, im 13. Kapitel, die Verse 15 und 16.

[4:55] Soll ich? Siehe, er soll mich töten. Ich will auf ihn warten. Nur will ich meine Wege ihm ins Angesicht verteidigen. Auch das schon wird mir zur Rettung dienen. Denn kein Gottloser kommt vor sein Angesicht. Und hier nochmal kurz der Kommentar, dass es im Deutschen nicht so schön übersetzt ist wie in anderen Sprachen, wo hier viel mehr steht, obwohl er mich umbringt im Vers 15, werde ich ihm doch vertrauen. Genau, das wollte ich jetzt nochmal sagen. Genau, weil es auch im Portugiesischen so ist, dass die Übersetzung nicht so korrekt ist. Aber eigentlich, wenn wir es im Englischen sehen, sagt es, dass auch wenn er mich umbringt, werde ich ihm vertrauen. Genau, also auch im Portugiesischen, in ihrer Bibel, passt es manchmal nicht ganz so mit der Übersetzung und sind manche Sachen anders übersetzt. Aber hier im Englischen sehen wir ganz genau, wie es heißt. Und selbst in der Sabbatschule-Lektion wird es ja nochmal übersetzt. Freund, ich lese kurz nochmal vor, wo hier steht. Ich muss es kurz finden. Montag, 21. November, selbst wenn Gott mich umbringt, werde ich ihm vertrauen. Und es ist sehr interessant, denn auch wenn wir diesen Vers nicht haben, weil in unserer Sprache es ein bisschen anders ist, haben wir noch viele andere Teile, wenn Job seine Gefühle präsentiert. Und auch wenn wir vielleicht diesen Vers nicht genauso haben in unserer Sprache, wir haben doch viele andere Orte im Buch Job, wo Job seinen Glauben bekundet.

[6:30] Und natürlich kennen wir den einen, den ganz berühmten, wo es heißt, ich weiß, dass mein Erlöser lebt. Aber es gibt auch andere. Zum Beispiel ist hier ganz interessant, im Kapitel 28, Vers 28. Und wir sehen hier, wie er schon dieses Verständnis hatte, was Weisheit ist. Und er sprach zum Menschen, siehe, die Furcht des Herrn, das ist Weisheit. Und vom Bösen weichen, das ist Einsicht. Also wir sehen so oft, wie Job Sachen sagt, die wahr sind, und trotzdem finden seine Freunde noch irgendwelche Wege, ihn anzugreifen.

[7:49] Und vermutlich seid ihr auch in eurer Sabbatschul-Gesprächsgruppe schon drauf gekommen, dass das Beste, was die Freunde hätten tun können in dem Moment, wäre eigentlich nach diesen sieben Tagen des Schweigens einfach aufzuhören. Dort zu stoppen und überhaupt den Mund gar nicht erst aufzutun. Und es ist interessant, wir beobachten es ja auch in uns, dass wenn wir einen Punkt haben, den wir angefangen haben zu verteidigen, dass es unser Stolz ja quasi gar nicht zulässt, dass wir davon abweichen, sondern diesen Punkt ja bis aufs Blut verteidigen. Und so passiert es auch mit uns, wie es mit diesen drei Freunden passiert ist, dass sie sich am Ende sogar selbst gegenseitig widersprechen, nur um ihr Argument aufrechtzuerhalten.

[8:59] Und plötzlich, nach einem langen Zeitraum, in dem Job erklärt, warum er das so unfair findet und warum er nicht glaubt, dass das zu ihm passieren sollte, kommt ein neuer Charakter in die Geschichte. Und es ist interessant, nach einer gewissen Weile, wo also diese Sache mit Job jetzt passiert und er schon nicht mehr weiß, wie er damit umgehen soll, kommt also dieser neue Charakter ins Spiel. Und dann kommt Elihu. Genau, von der Aussprache her.

[9:34] Also, es ist sehr interessant, weil, wenn er reinkommt, haben wir die Hoffnung, dass er vielleicht ein neues Licht aufbringt. Weil, zum Beispiel, lasst uns nochmal zusammen lesen, was er sagt, was über ihn gesagt wird, in Versen 1 bis 5 von Kapitel 32. Also 1 bis 5 vom 32. Kapitel. Elihu aber hatte mit seiner Rede an Job gewartet, denn jene waren älter als er. Als aber Elihu sah, dass im Mund jener drei Männer keine Antwort war, dann brannte sein Zorn.

[10:34] Also, es ist sehr interessant, weil, wenn Elihu kommt, wissen wir nicht, wann er kommt, weil es kein Teil der Bibel gibt, der erwähnt, in welchem Moment er kam. Wir wissen, dass er am Anfang nicht kam, weil er nicht erwähnt wurde, als die drei Freunde dort sitzen. Also, interessant hier, wir wissen nicht genau, wann Elihu kam. Er taucht zwar hier auf, aber er wurde am Anfang ja gar nicht erwähnt. Das heißt, er muss irgendwann dazwischen dann aufgetaucht sein. Aber definitiv hat er viel mitgekriegt von dem, was Hiob und seine drei Freunde gesagt haben. Und es ist sehr interessant, weil er sehr wütend ist, bei all den Dingen, die sie gesagt haben. Aber gleichzeitig wollte er vorher nicht sprechen, weil er jünger war als die anderen. Also, aus Respekt wartet er. Aber er wollte auch nichts sagen, denn er war jünger, und aus Respekt hat er gewartet. Und es scheint schon, ja, zu sein, es scheint schon so zu sein, dass er doch weise ist, aufgrund dieses Fakts.

[12:04] Und dann, als er anfängt zu reden, ja, da erkennt man, es gibt nichts Neues unter der Sonne. Denn wieder fängt er an, Hiob anzugreifen und Gott zu rechtfertigen, weil der Meinung ist, es kann er gar nicht sein, wenn Hiob bestraft wird, dass er nichts falsch gemacht hat. Und es ist interessant, es sagt ja im Vers 2, dass Elihu sauer wurde auf Hiob, weil er sich als gerechter gegenüber Gott empfand. Und interessanterweise ist es gar nicht der Punkt, den Hiob eigentlich machen wollte.

[13:13] Und das passiert uns auch oft, dass wir anfangen, wenn jemand etwas sagt, unsere eigenen Gedanken dazu zu machen, und das sich so entwickelt, ohne dass wir überhaupt wirklich wissen, was die Person eigentlich genau gemeint hat. Genau, also wir denken, wir haben es verstanden, was die Person eigentlich genau gemeint hat. Genau, also wir denken, wir haben es verstanden, was die Person sagen will, und wir sind bereit, unsere ganze Weisheit quasi, jetzt diese Person vor das Gesicht zu klatschen.

[13:59] Und wie oft passiert es, dass nur weil wir ein bisschen mehr wissen als die andere Person, wir der Meinung sind, wir wissen alles. Natürlich, viele Dinge, die gesagt wurden, sind wahr, aber es war zum falschen Zeitpunkt. Und hier sind zwei Punkte, die jeder Christ in seinem Leben entwickeln sollte, das ist sensibel zu sein und demütig zu sein.

[14:50] Genau, in erster Linie wissen wir natürlich mehr als andere Menschen außerhalb über die Bibel. Wir wissen mehr über die Zukunft und über die Prophetie. Ja, also, wenn wir zum Beispiel hören, wie jemand, der Sohn oder Tochter gestorben ist, aus keinem erfindlichen Grund, sind wir natürlich gleich bereit, mit unseren Argumentationen zu zeigen, wie Satan hier dahinter steht und angegriffen hat. Und dann denken wir, dass das so besonders ist, weil, wenn sie die ganze große Kontroversie verstehen, bekommen sie sofort Entschuldigung oder fühlen sich besser über ihre Situation. Und dann vermissen wir die Sensibilität des Momentes, dass sie nicht wissen wollen, wer sie gerade angriff. Ja, wir verfehlen den Punkt, zu erkennen, dass die Person eigentlich nicht wissen will, wer sie angreift, sondern, dass sie einfach nur Frieden und Mitgefühl haben will.

[16:27] Und das ist der Grund, warum es so wichtig ist, und deswegen ist es so wichtig, dass wir sensibel empathisch sind mit Menschen und eine Demut entwickeln, zu wissen, dass wir eben nicht alle Antworten kennen. Ja, ich habe einen Ausspruch gehört, vor ein paar Tagen, da hat jemand etwas sehr Weises gesagt, wir sind Christen, aber das bedeutet nicht, dass wir alles wissen. Die Tatsache, dass wir die Wahrheit der Bibel haben, bedeutet das, dass wir alle Antworten haben?

[17:30] Genau, also der Punkt im Hiob, oder mit den drei Freunden war, dass sie versucht haben, hier eine Erklärung für das Böse zu finden, für sich selber, und es irgendwie zu rechtfertigen, was da passiert. Und weil sie ja gleichzeitig an Gott geglaubt haben, gewusst haben, dass Gott gerecht und fair ist, mussten sie einen Weg finden, irgendwie ihn zu verteidigen. Und in Portugiesisch sagen wir, dass Gott keine Verteidiger braucht, sondern Zeugen.

[18:21] Und es ist wahr, Gott möchte nicht, wie heißt es nochmal? Ah, genau. Also Gott braucht uns nicht, dass wir alle Antworten kennen und ihn in jeder Situation verteidigen können. Das bedeutet, wir sollten die Bibel gar nicht erst studieren. Natürlich bedeutet es das nicht, aber wir müssen auch verstehen, dass es dort Dinge gibt, die geheim sind, die nicht offenbart sind. Und wenn wir versuchen, Dinge zu erklären, die nicht in der Bibel erklärt sind, dann begeben wir uns in eine sehr schwierige Situation.

[19:26] Und so sehen wir hier das große Bild im Hiob, dass die drei Freunde einfach versucht haben, hier dieses Böse zu erklären und sie gedacht haben, es muss von irgendwas herkommen, Gott hat es gemacht und die einzige Möglichkeit, warum Gott es gemacht hat, ist, weil Hiob ungerecht ist. Und wir wissen, dass Iniquity ist Sünde oder Böse. Genau, dass Böse ein Geheimnis ist. Ja, dankeschön.

[20:23] 492 und 493. Und ich finde diese Quotation sehr wichtig für uns, um uns zu erinnern, als 7-Tage-Adventisten, dass wir nicht alle Antworten haben. Also sollten wir nicht versuchen, eine Antwort auf alles zu geben, weil wir vielleicht enden, genau wie Hiobs Freunde. Und deswegen ist es auch schwierig für uns, jemanden zu erklären, der gerade einen Schicksalsschlag erlebt hat, warum das passiert ist. Wie können wir erklären, dass aus einem perfekten Engel ein Satural-Angel?

[21:53] Und hier kommt ein sehr wichtiger Aspekt, und das ist Glaube. Und ich verstehe jeden, der versucht, alle Antworten zu finden, weil ich auch gerne studiere und versuche, Dinge zu verstehen. Aber das einzige Problem ist, dass wir versuchen, alles selbst zu verstehen und Glaube geht aus dem Fenster. Und dann versuchen wir, und das ist problematisch, alles für uns selbst zu verstehen und Glaube ist weg.

[22:48] Und wir versuchen, unseren Glauben, unsere Erkenntnis der Bibel logisch und nachvollziehbar aufzubauen und dadurch verlieren wir den Glauben.

[23:11] Genau, es gibt aber noch einen anderen Punkt, der für mich wichtig ist oder über den ich mir Sorgen mache. Wie oft habe ich jetzt schon während der Sabbatschule Gespräche in diesem Quartier in dieser Lektion gehört: Ist es fair? Und wir fragen immer: Ist es fair, dass eine Person alles verliert ohne etwas Schlechtes zu tun? Und dann stoppe ich und frage mich: Warte mal, meine Bibel sagt etwas ein bisschen anderes.

[24:01] Lasst uns zum Beispiel zu Römer 6, 33 gehen. Und sofern ich weiß, in jeder Sprache, die ich spreche, sagt dieser Vers das Selbe. Dies ist nicht der Fall, sagt dieser Vers hier in jeder Sprache das gleiche. Soll ich vorlesen? Römer 6, 33. Nein, 33 gibt es nicht. 23. Wie steht denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Jesus Christus unserem Herrn.

[24:45] Also wir wissen, dass alle von uns Sünder sind. Und von diesem Text wissen wir, dass es eine Strafe gibt für Sünde. Und das ist ganz einfach. Es ist der Tod.

[25:15] Und ich habe mich während dieser Lektion immer gefragt, wie können wir sagen, dass es fair ist, wenn seine Tochter verliert, seinen Sohn und jemand in einen Autounfall gerät. Fragen wir uns wirklich die richtige Frage?

[25:45] Das Ding ist, wenn wir uns selbst ins Zentrum dieser Frage stellen, dann gehen wir immer diesen Gedanken drinnen. Also ich könnte mich fragen, ich habe doch gar nicht geraucht, warum habe ich jetzt einen Lungenkrebs? Und ich war doch immer sehr akkurat und immer sehr vorsichtig beim Fahren. Und wie kann es sein, dass ich jetzt in einen Verkehrsunfall geraten bin und mein Bein verloren habe?

[26:28] Und dabei vergessen wir, dass das Einzige, was wir eigentlich als Sünder verdient haben, ist zu sterben. Also warum fragen wir uns dann, wenn ein Sünder stirbt? Weil wir uns immer selbst ins Zentrum rücken. Und wir sagen uns, ich habe doch das und das und das gar nicht getan, also verdiene ich ja gar nicht ABC.

[27:04] Und es ist so einfach, uns auf uns selbst zu konzentrieren und dabei die wichtigsten Fragen vergessen. Warum entschied Gott der Vater seinen Sohn zu schicken, um für uns zu sterben? Und warum, obwohl ich ein Sünder bin, segnet er mich trotzdem noch in diesem Leben? Warum bin ich nicht gestorben in dieser Operation, die ich gehabt habe, als ich 13 Jahre alt war? Warum bin ich nicht in einem Autounfall vor 5 Jahren gestorben?

[27:56] Also für uns ist es normal, dass wir am Leben sind, wir nehmen es an als Standard und fragen uns dann, wenn irgendwas Kleines, Schlechtes passiert in unserem Leben, warum ist es passiert? Und wieder geht es zurück auf den Glauben.

[28:19] Und wie funktioniert das? Ganz einfach, Glaube ist das gewisse Wissen, die Gewissheit an das, was wir nicht sehen. Ja, ja, sie lernt gerade Deutsch, sie weiß es nicht einfach. Und wenn wir den rechten Glauben haben, den rechten Fokus auf Jesus Christus und was er für uns getan hat, dann erkennen wir, dass diese ganze Fragestellung eigentlich am Ziel vorbei schießt. Denn dann lenke ich meinen Blick weg von den ganzen Dingen, die vielleicht falsch laufen in meinem Leben oder dem Leben von anderen. Und ich lenke meinen Blick auf Jesus, auf das, was er getan hat, gerade die Dinge, die er getan hat.

[29:09] Und wenn wir den rechten Glauben haben, den rechten Fokus auf Jesus Christus und was er für uns getan hat, dann erkennen wir, dass diese ganze Fragestellung eigentlich am Ziel vorbei schießt.

[29:25] Und ich denke, dass wir diese Sabbatsu-Lektion mit einigen Schlussfolgerungen beenden können. Aber die wichtigste Sache davon ist, ob wir uns die richtigen Fragen stellen. Und wir können ganz einfach auf die Freunde von Hirop schauen und sagen, sie haben alles falsch getan. Und wir können einfach auf die Freunde von Hirop schauen und sagen, sie haben alles falsch getan. Aber machen wir alles richtig?

[30:01] Wie können wir es besser tun? Wie können wir mehr wie Jesus sein und Empathie und Demut entwickeln in unserem Leben? Wann können wir anfangen, uns die Frage zu stellen, warum hat Jesus all das für mich getan, anstatt uns die Frage zu stellen, warum habe ich jetzt gerade meinen Job verloren oder dies und das passiert?

[30:41] Mein Gebet ist, dass wir von nun an den richtigen Fokus haben in dem, was wir lesen. Ich möchte euch einladen, mit mir zu beten. Großer Vater im Himmel, vielen Dank nochmals für den Fakt, dass wir aus deinem Wort lernen können. Und manchmal haben wir die Tendenz, einfach auf diese Leute zu schauen und sie dafür zu verurteilen, was sie getan haben. Und wenn unsere Freunde in einer ähnlichen Situation sind, zählen wir auch zu sagen, keine Angst, Gott weiß alles.

[31:32] Und wir möchten dich einfach bitten, dass du uns hilfst, mehr zu sein wie du. Weniger zu urteilen und mehr Sensitivität, mehr Empathie und Demut zu haben. Hilf uns, mehr zu sein wie du und ein Segen zu sein für die Menschen um uns her. Hilf uns, unsere Augen auf dich fixiert zu halten. Und sei mit uns, Herr. Im Namen Jesu. Amen.

[32:20] Und wir möchten euch einladen zur nächsten Lektion. Lektion Nummer 11, nächste Woche mit dem Titel Aus dem Wettersturm. Gottes Segen. Schöne Woche, bis dahin. Tschüss.


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