[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der Cannstatt Study Hour hier direkt aus Stuttgart. Ich freue mich sehr, dass wir dieses Quartal das Buch Hiob gemeinsam studieren dürfen. Und obwohl wir schon in der dritten Woche sind, sind wir immer noch recht am Anfang, weil dieses Thema einfach so umfangreich ist. Und vielleicht denkt sich so manch einer: Das Buch Hiob, das haben wir doch schon so oft studiert. Warum müssen wir das immer und immer und immer wieder studieren? Und ich glaube, es ist wichtig, dass wir hier ein Prinzip anwenden. Schaut mal mit mir in Sprüche 2 und dort Vers 3 und 4 steht: Wenn du um Verständnis betest und um Einsicht flehst, wenn du sie suchst wie Silber und nachher forschst wie nach Schätzen, Vers 5, dann wirst du die Furcht des Herrn verstehen und die Erkenntnis Gottes erlangen. Ich glaube, so sollten wir mit einem jeden Thema und Buch der Bibel umgehen, dass wir das Wort Gottes durchsuchen und dass wir davon ausgehen, dass wir es verstehen können und dass wir Schätze finden werden. Und so, denke ich, wäre es angebracht, mit einem Gebet zu beginnen und danach in unser Studium einzutauchen. Unser Herr im Himmel, ich danke dir, dass wir dein Wort studieren dürfen. Ich danke dir, dass du darin so viel Weisheit gelegt hast und dass wir daraus lernen können. Ich bitte dich, dass du uns von deinem Heiligen Geist erfüllst, dass du uns führst und leitest, nicht nur im Studium, sondern auch in der Umsetzung dessen, was wir gelernt haben. Und ich bete im großen Namen deines Sohnes Jesu. Amen.
[1:58] Das Buch Hiob, es war sogar eins der Lieblingsbücher Luthers. Er hat über das Buch Hiob geschrieben: Die Rede aber dieses Buches ist so riesig und prächtig, als freilich keines Buches in der ganzen Schrift. Was wissen wir über Hiob? Hiob war ein sehr gottesfürchtiger Mann, er war sehr rechtschaffen und tadellos und er hatte viel Besitz. Er war sehr gesegnet und hatte sieben Söhne und drei Töchter. Und in vier Streichen verliert er sein ganzes Eigentum und seine Kinder, also seine Kinder. Und was er danach tut, ist, er betet Gott an. Und davon können wir lesen, wir werden später noch mal dahin zurückkommen. Wir können davon lesen in Hiob 1, Vers 20. Nein, Hiob 2. Nein, Hiob 1, Vers 20. Da stand Hiob auf und zerriss sein Gewand und schor sein Haupt und er warf sich auf die Erde nieder und betete an. Und er sprach: Nackt bin ich aus dem Leib meiner Mutter gekommen, nackt werde ich wieder dahin gehen. Der Herr hat gegeben, der Herr hat genommen. Der Name des Herrn sei gelobt. Das war wohl die Devise Hiobs: Der Name des Herrn sei gelobt. Er wusste, dass das, was er tut, einen Einfluss hat, nicht nur auf diese Zeit, sondern auch auf die Ewigkeit. Aber auch dazu werden wir später noch zurückkommen.
[3:29] Es ist interessant, Hiob wird als einer der drei gerechtesten Männer aufgezählt in Hesekiel. Können wir schauen in Hesekiel 14 und dort Vers 14. Dort spricht Gott. Lesen wir mal ab Vers 12. Dort spricht Gott und das Wort des Herrn erging an mich folgendermaßen: Menschensohn, wenn ein Land gegen mich sündigt und ein Treubruch begeht und ich meine Hand gegen es ausstrecke und ihm den Stab des Brotes zerbreche und eine Hungersnot hineinsende und Menschen und Vieh daraus vertilge, und es wären die drei Männer Noah, Daniel und Hiob darin, so würden diese durch ihre Gerechtigkeit nur ihre eigene Seele retten, spricht Gott, der Herr. Noah, Daniel und Hiob, einer dieser drei rechtschaffenden Männer. Und dann wurde dem Hiob alles genommen. Und was der Hiob nicht wusste, war, dass es der Satan war, der ihm all dies genommen hat. Wir können davon lesen in Hiob 1, Hiob 1 und dort in dieser Unterredung in Vers 6. Lesen wir: Es geschah aber eines Tages, dass die Söhne Gottes vor dem Herrn traten und unter ihnen kam auch der Satan. Nun, warum hatte der Satan noch Zutritt zum Himmel? Wir wissen ja aus Offenbarung 12, dass es den Kampf im Himmel gab. Und dann lesen wir in Vers 8: Aber sie siegten nicht. Also der Drache kämpfte und seine Engel kämpften, aber sie siegten nicht. Und ihre Städte wurde nicht mehr im Himmel gefunden. Die Städte des Satans, sein Wohnort, war nicht mehr im Himmel. Aber er hatte noch immer Zutritt zum Himmel, weil er ja den Anspruch stellte, dass die Erde, die Welt sein Reich war, sein Territorium, sein Herrschaftsanspruch war, weil die Menschen gesündigt hatten. Und so hatte der Satan noch Zutritt zum Himmel und so war er auch hier in dieser Unterredung. Nach dem Tod Jesu jedoch hatte er keinen Zutritt mehr zum Himmel, weil da entschieden war, ein für alle Mal, dass der Satan nicht gewinnen würde.
[5:59] Da sehen wir auch. Also wir sehen es hier in den Versen ab Vers 10. Ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist gekommen das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Herrschaft seines Christus, denn hinabgestürzt wurde der Verkläger unserer Brüder, der sie vor unserem Gott verklagte, bei Tag und bei Nacht. Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod. Genau. Und in Johannes 12, Vers 31, da spricht Jesus. Er kündigt sein Leiden an und nachdem er gestorben ist, sozusagen, sagt er dann: Jetzt ergeht ein Gericht über diese Welt, nun wird der Fürst dieser Welt hinausgeworfen werden. Genau. Der Satan ist also auf der Erde, hatte noch Zutritt zum Himmel, aber seine Städte, sein Wohnort war nicht mehr im Himmel gefunden. Und dann lesen wir weiter in Vers 7: Da sprach der Herr zum Satan: Wo kommst du her? Und der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Vom Durchstreifen der Erde und vom Umherwandeln darauf. Der Satan sagt: Die Erde ist mein Gebiet. Ich komme vom Durchstreifen der Erde, vom Herumwandeln darauf. Aber was sich hinter diesen Worten verbirgt, ist nicht nur der Herrschaftsanspruch, sondern auch die Verzweiflung, denn der Satan hatte keinen Ort mehr, wo er hingehen konnte. Er hatte keinen Wohnort, kein Heim, kein Zufluchtsort.
[7:32] Und dann lesen wir in Vers 8. Nachdem der Satan sagt: Ich komme von der Erde, von dem Ort, an dem ich regiere, ich bin der Fürst der Welt. Da sagt Gott: Hast du meinen Knecht Hiob beachtet? Denn seinesgleichen gibt es nicht auf Erden, einen so untadeligen und rechtschaffenen Mann, der Gott fürchtet und das Böse meidet. Gott macht klar: Du denkst, du hast die ganze Erde verführt. Du denkst, die Erde ist dein Herrschaftsgebiet. Aber schau dir den Hiob an, schau dir diesen einen Menschen an und wie er mir nachfolgt. Gott ist noch immer Herrscher über Himmel und Erde. Der Satan ist nicht mächtiger als Gott.
[8:18] Nun können wir mal zum Merkvers gehen. Der Merkvers steht in Hiob 2, Vers 10. Er aber sprach zu ihr. Der spricht Hiob zu seiner Frau: Er aber sprach zu ihr: Du redest so, wie eine törichte Frau redet. Wenn wir das Gute von Gott annehmen, sollten wir dann nicht das Böse auch annehmen? Bei alledem versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen. Du sprichst wie eine törichte Frau. Was ist eigentlich jemand, der töricht ist in der Bibel? Wer ist ein Tor? Wir können mal gehen in Sprüche 1, Vers 7. Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis. Nur die Toren verachten Weisheit und Zucht. Salomo macht zu Beginn seines Buches klar: Wenn du dieses Buch verstehen willst, dann musst du erkennen, dass Gott Gott ist und dass seine Wege größer sind als deine. Du musst die Furcht des Herrn erkennen, sonst wirst du es nicht verstehen. Denn ein Tor, ein törichter Mann, eine törichte Frau wird es abweisen, getadelt zu werden oder zurechtgewiesen zu werden und sich damit nicht wohlfühlen.
[9:36] Sprüche 9, Vers 10 können wir eine ähnliche Aussage lesen. Sprüche 9, Vers 10: Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit und die Erkenntnis des Heiligen ist Einsicht. Nun, was ist eigentlich die Furcht des Herrn? Die Furcht des Herrn. Es gibt eine Geschichte, die uns das ganz schön illustrieren kann. Wir können mal gehen zu 1. Mose, 1. Mose 22. Da geht es um Abraham, der Isaak opfern soll. Und wir kennen die Geschichte so ein bisschen. Wir sollten sie ziemlich gut kennen. Und da geschieht es also, dass Gott den Abraham ruft und er sagt zu ihm, er soll seinen Sohn opfern. Er sagt: Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und geh hin in das Land Moria und bring ihn dort zum Brandopfer da auf einem der Berge, den ich dir nennen werde. Und der Abraham versteht es nicht. Er wusste, dass man eigentlich nicht töten soll. Aber er kannte die Stimme Gottes und er wusste, wenn Gott das sagt, dann brauche ich das nicht zu hinterfragen, sondern ich werde ihm folgen. Und so geht er. Und wann geht er? Er geht direkt am nächsten Morgen. Hätte er nicht sagen können: Ja, Gott, ich will das schon tun, aber das ist mein einziger Sohn, den ich so sehr lieb habe. Kann ich nicht noch zwei Tage mit ihm spielen oder drei Tage? Aber der Abraham sagt, er geht sofort, direkt am nächsten Morgen.
[11:11] Und schaut mal, Ellen White schreibt in Patriarchen und Propheten auf Seite 403: Es ist wichtig, an Gottes Wort zu glauben und seinen Weisungen entschlossen zu folgen, solange seine Engel darauf warten, uns zu helfen. Das heißt, wenn Gott uns eine Anweisung gibt, stellt er gleichzeitig eine Schar Engel bereit, die uns helfen wird. Aber auch böse Engel stehen bereit, jeden Fortschritt zu bekämpfen. Sobald Gottes Vorsehung seinen Kindern gebietet, voranzugehen, wenn er Großes für sie tun will, bringt Satan sie in Versuchung, dem Herrn – und nun passt auf – dem Herrn durch was? Durch Zaudern und Unschlüssigkeit zu missfallen. Sprich, Gott sagt zu dir: Geh! Und du sagst: Ja, aber ich warte noch ein bisschen. Ich bin mir noch nicht so ganz sicher. Er setzt alles daran. Ich lese weiter: Er setzt alles daran, Streit zu entfachen, Unzufriedenheit und Unglauben zu erregen, um sie so der Segnungen zu berauben, die Gott ihnen zugedacht hat. Gottesknechte sollen gewissenhaft sein und kurz entschlossen handeln, sobald sich durch die göttliche Vorsehung Wege auftun. Jedes Zögern gibt Satan Zeit, ihnen Niederlagen beizubringen. Sobald sich ein Weg auftut durch Gottes Hand, sobald Gott sagt: Geh diesen Weg, sollen wir gehen.
[12:43] In diesem Sinne sollen wir kurz entschlossen handeln, nicht in anderen Sinnen. Oft handeln wir kurz entschlossen bei allem, was nichts mit Gott zu tun hat. Aber wenn Gott sagt: Geh, da wollen wir lieber noch warten. Und der Abraham geht. Und auf dem Weg überlegt er sich, ob er nicht doch zu Sarah gehen soll. Sie hätte es doch eigentlich verdient, dass sie ihren einzigen Sohn noch einmal sieht. Aber der Abraham wusste, wenn ich jetzt zu Sarah gehe, dann folge ich Gott vielleicht nicht, weil sie könnte mich ja davon abhalten. Und so geht er nicht noch zum Zelt Saras, sondern er nimmt seinen Sohn am nächsten Morgen und sie gehen gemeinsam. Er vertraut und er folgt Gott bis zum Äußersten. Und nachdem all dies passiert ist, sagt Gott. Naja, also er geht dann hoch auf den Berg, er will Isaak opfern und kurz bevor er das tut, sagt Gott in Vers 12 zu ihm: Lege deine Hand nicht an den Knaben, tu ihm gar nichts, denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest, weil du deinen einzigen Sohn nicht verschont hast um meinetwillen. Abraham, ich weiß, dass du Gott fürchtest, denn du bist gefolgt bis zum Äußersten. Du hättest alles gegeben.
[14:05] Die Furcht Gottes heißt, Gott vertrauen und ihm folgen, nicht irgendwann, sondern wenn er mich ruft, nicht irgendwie, sondern auf dem geraden Weg, Versuchungen aus dem Weg gehend bis zum Äußersten. Die Furcht Gottes, absoluten Gehorsam gegen ihn zu beweisen. Die Furcht Gottes ist der Anfang der Weisheit.
[14:31] Und was sagt die Bibel? Hat jeder Mensch die Möglichkeit, die Weisheit zu erkennen? Oder sind das nur bestimmte Leute? Sind das nur die, die als Adventisten aufgewachsen sind? Sind das nur die, die die Bibel kennen? Was sagt die Bibel? In Sprüche 1, Vers 20 lesen wir: Die Weisheit ruft draußen laut. Öffentlich lässt sie ihre Stimme hören. Auf den Plätzen, im ärgsten Straßenlärm schreit sie. An den Pforten der Stadttore hält sie ihre Reden. Wie lange wollt ihr Unverständigen den Unverstand lieben und ihr Spötter Lust am Spotten haben und ihr Toren Erkenntnis hassen? Kehrt um zu meiner Zurechtweisung. Siehe, ich will euch meinen Geist hervorströmen lassen. Ich will euch meine Worte verkündigen. Darum, weil ich rufe und ihr mich abweist, weil ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet, weil ihr vielmehr all meinen Rat verwerft und meine Zurechtweisung nicht begehrt, so werde auch ich über euer Unglück lachen.
[15:35] Die Weisheit ist auf dem Marktplatz, dort, wo alle Menschen sind, und sie ruft. Sagt: Tu das nicht, lass dieses. Aber die Menschen hören es nicht. Sie wollen nicht darauf hören. Und es wäre ja eigentlich, wenn wir einfach logisch auf die Sache schauen, es wäre doch so dumm von den Wegen Gottes abzuweichen, ihm nicht zu gehorchen. Wenn Gott, wir wissen, Gott ist allwissend und Gott liebt mich. Wenn Gott also einen Weg für mich präpariert, vorbereitet und sagt: Geh auf diesen Weg, sein guter Weg, der Weg führt zum Leben. Und ich sage: Ja, ich weiß, Gott, du weißt eigentlich alles und du liebst mich wahrscheinlich mehr, als ich mich überhaupt selbst liebe. Aber ich will doch einen anderen Weg gehen. Töricht ist das richtige Wort. Es ist schlichtweg dumm.
[16:34] Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit. Und wir lesen weiter in dem, was Hiob sagte, in unserem Merkvers noch immer. Hiob 2, Vers 10. Wenn wir das Gute von Gott annehmen, sollten wir da das Böse nicht auch annehmen? Er wusste, dass all sein Segen, den er empfangen hatte, alles, was er hatte, war nicht seins. Er wusste, es war ein Geschenk Gottes. Und er würde alles annehmen, was dieser Gott auf ihn erlegte. Und ich glaube, trotz all dieses Besitzes, den er hatte hier auf Erden, hat er seine Schätze doch im Himmel gesammelt. Und dann steht da der letzte Satz: Bei alledem versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.
[17:26] Wir können uns mit unseren Lippen versündigen. Und ich weiß nicht, ob das so vielen Leuten immer klar ist. Ich lese gerade ein Buch über die Pioniere. Und bei diesem Satz, den er sagt, muss ich an eine Geschichte denken. Das ist eine Geschichte von Joseph Bates. Und er hatte ja irgendwann als Co-Captain sein Schiff. Und da hatte er so seine Männer, die gekommen sind. Das war auf seiner letzten Schifffahrt, obwohl er das schon davor so gehandhabt hatte. Und da waren neue Seemänner. Und sie sind aus dem Hafen aufgelaufen. Sie haben sich um alles gekümmert, haben alles gerichtet. Sobald sie dann auf dem großen Ozean waren und alles in fester Hand war, alles geregelt war, da hat er die Männer zusammengerufen, hat gesagt: So, wir sollten ein paar grundlegende Regeln besprechen. Und so hat er mit den Männern die Regeln des Schiffes besprochen. Und er hat ihnen gesagt: Ihr könnt schauen, wo ihr wollt. Auf diesem Schiff befindet sich kein Alkohol. Und auf meinem Schiff wird nicht getrunken. Und er hat den Sonntag gehalten, damals noch. Und der Sonntag wird gehalten und so weiter. Er hat seine Regeln vorgetragen. Und die Männer waren erstaunt. Und dann hat er noch eine Regel gesagt. Er hat gesagt: Auf meinem Schiff wird nicht geflucht. Und da war ein junger Mann, William Dunn. Hat er gesagt: Sir, dieses Privileg zu fluchen, das hatte ich immer. Das hat mir noch jeder gegeben. Das kannst du mir eigentlich nicht nehmen. Und der Bates hat gesagt: Hier darfst du nicht fluchen. Hat er das dritte Gebot zitiert und hat deutlich gemacht, dass man den Namen Gottes nicht zu Nichtigem aussprechen soll oder nicht missbrauchen soll. Und dass auch sonst nicht geflucht wird.
[19:14] Und dann erwiderte Dunn darauf: Ich kann aber eigentlich nicht anders. Also ich denke gar nicht nach, bevor ich fluche, so schnell, bevor ich überhaupt nachgedacht habe, habe ich schon geflucht. Und dann machte der Käpt'n klar: Du musst keine Angst haben. Die entsprechende Disziplin wird schon folgen. Und alle Männer, die auf seinem Schiff waren, hatten eine sehr gesegnete Zeit und wollten immer wieder zurück mit ihm auf Schifffahrt gehen. Das ist eine sehr interessante Geschichte. Versündigte sich nicht mit seinen Lippen.
[19:48] Aber es geht sogar noch weiter. Schaut mal mit mir in Psalm 39 und dort in Vers 2.
[20:27] Es wird so wie Christus verhalten. Nicht wie andere Christen, sondern wie Christus selbst. Und was ist es, das unsere Reden formt? Sprüche 23, Vers 7 steht: Wie ein Mensch denkt in seinem Herzen, so ist er. Und Ellen White schreibt darüber: Die ungeschriebene Geschichte eines einzigen Tages besteht aus vielen Gedanken. Und all diese Gedanken haben eine Auswirkung auf unseren Charakter. Wir müssen sehr darauf achten, was wir denken, denn ein einziger unsauberer Gedanke hinterlässt eine tiefe Spur in unserer Seele. Ein böser Gedanke lässt einen schlechten Eindruck zurück. Reine, heilige Gedanken verbessern einen Menschen, denn dadurch wird er geistlich angeregt und seine Fähigkeit, Gutes zu tun, nimmt zu. So wie ein Regentropfen viele Regentropfen nach sich zieht und die Erde dadurch feucht wird, bereitet ein guter Gedanke den Weg für den nächsten, schreibt sie.
[21:34] In der Bibel, wie wir es heute haben, er konnte nicht nachbessern und sagen: Gibt es da einen guten Psalm, einen guten Vers? Woher kommt das eigentlich? Er hatte das nicht, aber er hat bedingungslos auf Gott vertraut. Und wie oft vertrauen wir nicht auf Gott, obwohl wir all das haben, obwohl wir all das wissen? Wir kennen die Geschichten und wir sollten uns fragen: Wie können wir lernen, Gott so zu vertrauen, wie Hiob es tat? Und auf Gott zu hören, nicht auf den Widersacher.
[22:17] Und da können wir jetzt weiterlesen, was der Satan Gott erzählen möchte. Wir sind immer noch in Hiob 1 und jetzt Vers 8. Da sprach der Herr zum Satan: Hast du meinen Knecht Hiob beachtet? Denn seinesgleichen gibt es nicht auf Erden, einen so untadeligen und rechtschaffenen Mann, der Gott fürchtet und das Böse meidet. Der Satan aber antwortete dem Herrn und sprach: Ist Hiob umsonst so gottesfürchtig? Hast du nicht ihn und sein Haus und alles, was er hatte, ringsum eingehegt? Das Werk seiner Hände hast du gesegnet und seine Herden breiten sich im Land aus. Aber strecke doch einmal deine Hand aus und hasse alles an, was er hat. Lass sehen, ob er dir dann nicht ins Angesicht absagen wird.
[23:20] Der Satan, wir wissen aus Offenbarung 12, ist nicht nur Verführer, sondern er ist auch Verkläger. Er verklagt Leute vor Gott. Er ist wie ein Staatsanwalt, der davor die ganzen Leute zum Diebstahl angestiftet hat und sie jetzt alle verklagt. Und er kannte den Hiob ja. Er wusste ja, dass er den Hiob mit nichts verführen konnte. Er hatte eigentlich nichts, womit er ihn anklagen konnte. Aber dennoch tut er es und er klagt ihn in sehr vagen Punkten an. Und was er sagt, ist eigentlich: Gott, Hiob liebt dich gar nicht. Er tut das nur dir nachfolgen, weil du ihn so sehr gesegnet hast und er will das alles behalten. Er weiß, dass es von dir kommt, aber er liebt dich nicht. Hiob ist eigentlich egoistisch und dann ist er nicht dein Knecht, sondern mein Knecht.
[24:20] Aber Satan klagt nicht nur den Hiob an, sondern er klagt auch Gott an. Er sagt: Gott, du erkaufst dir deine Knechte. Deinen Anspruch auf die Welt, den hast du dir erkauft. Eigentlich ist es noch immer meine Welt. Und ich glaube, dass der Satan eifersüchtig auf den Hiob war, weil das, was Hiob war, das hätte er selbst sein können. Der glänzende Cherub, der neben dem Thron Gottes steht.
[25:03] Schaut mal in Hesekiel 28, dort Vers 13, den zweiten Teil.
[25:33] Und er wusste, dass Gott all das, was er hatte, seit seiner Erschaffung bereitgelegt hatte. Er hatte zwei der größten Ämter. Er war ein schirmender Cherub. Er hatte das Vorrecht, auf das Gesetz zu achten. Und er war der Leiter des himmlischen Chores, der Leiter der Musik. So sah der Satan den Hiob. Und ich glaube, der Satan wollte ihm das alles nehmen. Und er wollte, dass der Hiob sich so fühlt, wie er sich jetzt gefühlt hat.
[26:16] Und schaut mal mit mir in Hiob 19 und dort 9 bis 13. Hier spricht Hiob.
[26:46] Und hier spricht er von seinem Schicksal. Hier geht es um das, was er hatte. Hier geht es um das, was er hatte. Hier geht es um das, was er hatte.
[27:36] Und hier spricht er von seinem Schicksal. Hier geht es um das, was er hatte. Hier geht es um das, was er hatte.
[28:00] Hier geht es um das, was er hatte. Hier geht es um das, was er hatte.
[28:15] Hier geht es um das, was er hatte.
[28:23] Und der Satan hat keine Hoffnung mehr. Und so, wie er keine Hoffnung mehr hat, so wollte er auch dem Hiob die Hoffnung nehmen.
[28:35] Und in Zeugnisse für die Gemeinde in Band 5 auf der Seite 770 schreibt Ellen White: Zeitweilig schien es, als ob Satans Kampf um die Herrschaft über die menschliche Familie von Erfolg gekrönt sei. In den Jahrhunderten vor dem ersten Kommen Christi schien die Welt fast gänzlich unter der Herrschaft des Fürsten der Finsternis zu stehen. Mit schrecklicher Gewalt übte Satan seine Herrschaft aus, als wären durch die Sünde unserer ersten Eltern die Reiche der Welt sein rechtmäßiges Eigentum geworden. Selbst das Bundesvolk, das Gott erwählt hatte, um in der Welt die Erkenntnis von ihm wachzuhalten, war so weit von ihm abgewichen, dass es jede wahre Vorstellung von seinem Charakter verloren hatte. Christus kam, um der Welt Gott als ein Gott der Liebe, der Gnade, der Güte und der Barmherzigkeit zu offenbaren. Die dichte Finsternis, mit der Satan den Thron der Gottheit zu umgeben suchte, wurde durch den Erlöser der Welt vertrieben und der Vater wurde den Menschen wieder als das Licht des Lebens dargestellt.
[29:46] Der Satan hat den Herrschaftsanspruch über diese Welt gestellt. Er wollte Hiob die Hoffnung nehmen.
[29:53] Aber der Hiob wusste, dass er eine Hoffnung hat, die nicht auf Menschen basiert, nicht auf sich selbst basiert. Und wahrscheinlich war der Satan erschrocken, als Hiob ausrief in Vers 25: Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und zuletzt wird er sich über den Staub erheben. Und nachdem diese meine Hülle zerbrochen ist, dann werde ich von meinem fleischlosen Gott schauen. Ja, ich selbst werde ihn schauen, und meine Augen werden ihn sehen, ohne ihm fremd zu sein. Danach sehnt sich mein Herz in mir.
[30:29] Der Hiob wusste, dass sein Erlöser lebt. Und er wusste, dass sein Erlöser auch die Macht über den Tod hat und dass er sich vom Staub erheben würde. Und selbst wenn er sterben würde, wusste er, da gab es einen, der könnte ihn auch wieder aufwecken.
[30:46] In seinem Wandel zeigt sich, dass Satans Anklage gegen den Hiob nicht gerechtfertigt war. Und jetzt sollten wir uns fragen, warum wir Gott dienen. Der Hiob ist nicht der Einzige, den der Satan gerne anklagen möchte. Und wir sollten uns fragen und prüfen, ob wir das richtige Motiv haben in unserem Dienst für Gott.
[31:07] Und können wir das selbst herausfinden? Nein, können wir nicht. Wir sollten Gott dringend darum beten, uns zu offenbaren, wie es in uns aussieht. Das hört sich so komisch an. Aber schau, David schreibt in Psalm 239, Vers 23: Erforsche mich, oh Gott, und erkenne mein Herz. Prüfe mich und erkenne, wie ich es meine. Und siehe, ob ich auf bösem Weg bin und leite mich auf dem ewigen Weg. Das sollte unser Gebet sein.
[31:40] Denn wir wissen, dass nicht jeder, der zu Gott kommt und der sagt: Herr, Herr, in das Reich der Himmel eingehen wird, sondern wer den Willen des Vaters tut. Wir sollten Gott ernstlich befragen, ob wir auf dem rechten Weg sind. Wir können es nicht selbst beurteilen.
[32:00] In Sprüche 14, Vers 12 lesen wir: Mancher Weg erscheint dem Menschen richtig. Es kann sein, dass ich einen Weg gehe und ich denke, dieser Weg ist gut. Dieser Weg ist gut für mich, gut für die anderen. Aber zuletzt führt er ihn doch hin zum Tod. Es kann sein, dass ich denke, ich sei auf dem rechten Weg. Es kann sein, dass ich denke, ich sei gar nicht so schlecht. Es ist der Weg, der in den Tod führt. Der Weg des Todes.
[32:38] Und ich persönlich, ich bin beeindruckt von hier. Weil, nicht mal davon, also natürlich davon, wie er standhält. Aber ich bin beeindruckt von ihm, wegen der Prüfung, die auf ihn erlegt wurde. Schaut mal in 1. Korinther 10 und dort Vers 13. Es hat euch bisher nur menschliche Versuchungen betroffen. Gott aber ist treu. Er wird nicht zulassen, dass ihr über euer Vermögen versucht werdet, sondern er wird zugleich mit der Versuchung auch den Ausgang schaffen, sodass ihr sie ertragen könnt. Gott versucht uns nicht über unser Vermögen. Und zeigt es nicht an, was für ein großer Mann hier war, wenn wir schauen, wie stark er versucht wurde. Und Gott wird auch uns nichts über unser Vermögen auferlegen. Denn Gott kennt uns sehr gut. Das heißt, wir uns kennen.
[33:38] Und wenn wir zurückschauen in die Anklagen des Satans, da geht die Geschichte weiter. Er klagt den Hiob wieder an, nachdem der Hiob gesagt hat: Gepriesen sei der Name des Herrn. Ich habe alles verloren, aber Gepriesen sei der Name des Herrn. Und der Satan denkt sich: Das kann doch nicht sein. Er geht wieder zu Gott. Er klagt den Hiob wieder an. Aber davor muss er sich etwas anhören. In Hiob 2, Vers 3, da sprach der Herr zum Satan. Und dann wiederholt er sich: Hast du meinen Knecht Hiob beachtet? Denn seinesgleichen gibt es nicht auf Erden, einen so untadeligen und rechtschaffenen Mann, der Gott fürchtet und das Böse meidet. Und jetzt geht Gott auf das ein, was der Satan vorhatte. Und sagt: Und er hält immer noch fest an seiner Tadellosigkeit, obwohl du mich gereizt hast, ihn ohne Ursache zu verduften. Gott sagt: Du hast gesagt, der Hiob, der liebt mich nicht wirklich und der wird egoistisch werden. Aber der Hiob hält fest an dem, was er gesagt hat. Schau ihn dir an.
[34:46] Und der Hiob ist ein Beweis dafür, dass Gott Recht hatte von Anbeginn an, dass er nicht gelogen hat. Und er zeigt, dass die Menschen auf Erden, egal unter welchen Umständen, das Gesetz Gottes halten können.
[35:04] Und dann sagt der Satan in Vers 4: Haut für Haut. Ja, alles, was der Mensch hat, gibt er hin für sein Leben. Aber strecke doch deine Hand aus und taste sein Gebein und sein Fleisch an, so wird er dir sicher ins Angesicht absagen. Der Satan klagt wieder den Hiob an. Er sagt: Der Hiob arbeitet nur für sein Leben in der Zukunft, dass er nicht verloren geht. Aber sobald du ihn antastest, wird sich zeigen, er hat dieses Vertrauen doch nicht in dich. Sobald du sein Leben hier antastest, seine Gesundheit, seinen Körper, da wird er sich fragen, ob du wirklich auch sein ewiges Leben schützen kannst.
[35:50] Und wir wissen, beim ersten Mal hat Satan den Hiob angeklagt und hat gesagt, er wird dich fluchen, er liebt dich gar nicht wirklich. Und er hat auch Gott angeklagt und hat gesagt: Du erkaufst dir deine Knechte und du erfordert gar keine wahre Liebe, denn die Liebe sucht nicht das Ihre. Und auch wieder hier, Satan klagt den Hiob an und sagt: Sobald er krank wird, zeigt sich sein Egoismus. Vertraut dir nicht wirklich, liebt diese Welt doch mehr, als er dich liebt. Und er klagt auch wieder Gott an. Weil Hiob ein Typus für Jesus war. Er war der Priester seiner Familie, ein sehr guter Priester. Er tat für seine Freunde ein, erlebte ein gerechtes Leben, musste dennoch leiden. Und der Satan kannte den Erlösungsplan. Und ich glaube, der Satan klagt hier Gott an und sagt: Du hast dir vielleicht den Erlösungsplan ausgedacht und vielleicht wird Jesus alles im Himmel zurücklassen. Vielleicht wird er alles aufgeben. Und diese Erde kommen, ein armes Leben leben, wird nichts zündigen, aber sein Leben lassen, das wird er nicht tun.
[37:00] Aber indem der Satan sagt: Haut für Haut, gibt er ungewollt Zeugnis dafür, dass Jesus genau das tun wird. Er wird seine Haut lassen, um unsere zu schützen, damit er unsere Haut retten kann. Und wieder setzt der Satan fälschlicherweise seinen Charakter in Hiob. Aber es wird sich zeigen, wem Hiob wirklich folgt. Und es zeigt sich, dass Gottes Charakter in Hiob verankert war.
[37:24] Und der Teufel sagt hier: Der Mensch hat dieses Verlangen. Der Mensch hat dieses Verlangen, sich selbst zu erhalten. Ich weiß nicht, vielleicht ist es euch schon mal aufgefallen, dass meistens die Leute, die nicht gläubig sind, die keine Hoffnung haben, sehr viel mehr in ihrem Leben hängen als die Gläubigen. In der Evolution gibt es da diese Idee: Der Stärkste überlebt. Survival of the fittest. Und eigentlich ist es sinnlos.
[37:57] Schaut mal in Römer 8. Römer 8, Vers 20. Lesen wir.
[38:18] Die Schöpfung ist nämlich der Vergänglichkeit unterworfen. Nicht freiwillig, sondern durch den, der sie unterworfen hat. Die Schöpfung ist der Vergänglichkeit unterworfen. Und wenn man sich die Menschen anschaut, selbst wenn man einfach nur durch die Literatur geht, der vergangenen Jahrhunderte sieht man, die Menschen haben zu kämpfen mit dieser Vergänglichkeit. Sie bauen sich Statuen, sagen: Ich will angebetet werden. Ich will eine riesige Statue, ich will einen Tempel. Ich will meinen Namen verewigen, weil Gott in die Menschen ein Sehnen nach der Ewigkeit reingelegt hat. Und die Menschen, die Gott nicht folgen, sie können nicht verstehen, was sie mit dieser Vergänglichkeit anfangen sollen. Und es gibt so einen großen Gegensatz, weil sie so viel erreichen wollen, aber es wird sich nicht halten.
[39:09] Und wir können in Psalm 90 lesen. In Psalm 90. In Psalm 90 und dort Vers 10. Dort spricht Mose: Unser Leben wird 70 Jahre, und wenn es hochkommt, so sind es 80 Jahre. Und worauf man stolz ist, das war Mühsal und Nichtigkeit. Denn schnell enteilt es, und wir fliegen dahin. Mose hat auch gesagt: Was sollen wir eigentlich mit diesem Leben? Es verfliegt, es hat eigentlich keinen Wert. Es ist alles vergänglich. Und es ist interessant, wenn man so alte Dramen liest, wird manchmal von Eitelkeit gesprochen. Aber was mit Eitelkeit gemeint ist, oder was Eitelkeit hieß, war Vergänglichkeit. Ich glaube, das ist ein gutes Wort dafür.
[40:01] Denn wenn ich auf mich selbst schaue, wenn ich auf meine Werke schaue, auf das, was ich gemacht habe, wenn ich eitel bin, dann sind meine Werke der Vergänglichkeit unterworfen. Aber Mose gibt eigentlich die Antwort. In Vers 9, im zweiten Teil, sagt er: Wir verbringen unsere Jahre wie ein Geschwätz. Wenn ich meine Jahre wie ein Geschwätz verbringe, brauche ich mich nicht zu wundern, wenn die Auswirkung meines Lebens auch nur ein Geschwätz ist. Wenn ich von Nichtigem zu Nichtigem zu Nichtigem gehe, dann wird mein Leben keine große Tat sein. Selbst hier auf Erden nicht.
[40:43] Und ich glaube, ich bin überzeugt davon, dass das eine große Versuchung ist, vor allem hier in dieser Welt, die der Satan hier reinbringen will. Denn wenn ich mich umschaue, nicht nur außerhalb der Gemeinde, in der Gemeinde, dann denke ich, es gibt so viele Versuchungen, dass wir sagen: Ich würde gerne das tun und dieses, aber ich habe keinen Plan, ich habe nicht das Ziel, Gott zu dienen vor Augen. Und ich kann so viel über Mode wissen, ich kann mich so wunderschön anziehen, ich kann so toll aussehen, oder ich kann so viel über Autos wissen, oder ich kann Fernsehen schauen, ich kann sehr gebildet sein, ich kann der Beste in der Schule sein, aber im Endeffekt ist es doch der Nichtigkeit unterworfen. Und ich kann noch so viel über triviale Themen wissen. Im Endeffekt ist es nicht das, ist es nicht das, was Gott interessiert. Und es ist nicht das, worauf ich eines Tages schauen werde und sagen werde: Ich hatte die schönsten Schuhe. Das interessiert keinen.
[42:10] Wir bringen unsere Jahre zu, wie ein Geschwätz. Wir sind der Vergänglichkeit unterworfen. Aber geht mal zurück mit mir in Römer 8. In Römer 8, Vers 20. Die Herrschaftung ist unterworfen. Und der letzte Satz auf Hoffnung hin, Vers 21, dass auch die Schöpfung selbst befreit werden soll von der Knechtschaft der Sterblichkeit zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes.
[42:44] Wenn ich auf mich selbst schaue, dann bin ich der Eitelkeit der Vergänglichkeit unterworfen. Aber wenn ich auf Gott schaue, wenn ich Gott nachfolge, wenn ich auf den Perfekten schaue, dann bin ich der Eitelkeit der Vergänglichkeit. Und das ist das, wonach wir streben sollten. Dass wir Gott gefallen. Mit allem, was wir sind, wie wir aussehen, wie wir handeln. In allem, was wir tun, dass wir ihm gefallen.
[43:14] Und so ein großer Gegensatz. Der, dessen Taten eigentlich nicht dick sind, will sein Leben erhalten. Aber der große Gott des Himmels, der der Herrscher über alle Welten, über den Himmel, über diese Erde ist, der gibt sein Leben freiwillig hin. Und so ein großer Gegensatz zwischen Jesus, dem Perfekten und zwischen dem Charakter der Sünde. Und wenn wir auf den Teufel schauen, dann sehen wir genau das. Weil der Teufel, für ihn wurde offenbar am Kreuz, aber er geht weiter und er will so viele Leute mit in den Tod ziehen, wie er nur kann. Und selbst, als er tausend Jahre lang Zeit hatte, über all seine bösen Taten nachzudenken, über alles Schreckliche, was er getan hat, da wird er noch mal versuchen, im Kampf sein Leben zu bewahren. Der Teufel leidet unter ziemlichem Größenwahn.
[44:20] Und lasst uns zurück zur Geschichte Hiobs gehen. Noch kurz. Was heißt es, dass Gottes Söhne anwesend waren? Hier in Hiob 1 und Vers 2 ist geschah. In Hiob 1, Vers 6 ist geschah eines Tages, dass die Söhne Gottes vor dem Herrn traten und unter ihnen kam auch der Satan. Wir wissen, die Welt ist ein Schauspiel, ein Theater. Und Ellen White schreibt in Patriarchen und Propheten, Seite 46.
[45:17] Die Söhne, die Menschen, würden nicht nur ihnen den Himmel wieder erschließen, sondern Gott und seinen Sohn in ihrer Handlungsweise bei der Erpörung Satans vor dem ganzen Weltall rechtfertigen. Es würde ferner die ewige Gültigkeit des göttlichen Gesetzes begründen und Wesen und Folgen der Sünde offenbaren. Engel sehen genau alles, alles, was passiert. Sie sehen, dass Gott sich selbst hingibt, während der Satan in den Tod rennt und so viele mit sich mitziehen will, wie er nur kann. Und sie sehen, wie Satan mit diesem rechtschaffenden Mann, mit diesem Kind Gottes, mit dem Hiob umgeht.
[45:59] Wir haben gelesen in Kapitel 2, Vers 6, dass er ihn verklagt hat. Da sprach der Herr zum Satan in Vers 6. Und er sagte zu ihm: Siehe, er ist in deiner Hand, nur schon ist sein Leben. Und da ging der Satan vom Angesicht des Herrn weg und er plagte Hiob mit bösen Geschwüren von der Fußsohle bis zum Scheitel, sodass Hiob eine Scherbe nahm, um sich damit zu kratzen, während er inmitten der Asche saß.
[46:35] Wenn man jemandem wehtun möchte, aber man muss sein Leben erhalten, wo tut man das? Es gibt Momente, da tun Menschen das, zum Beispiel im Krieg. Im Krieg hat man einen Spion und man möchte Informationen aus ihm herauslocken. Man möchte, dass er etwas Bestimmtes tut. Der Satan wollte, dass der Hiob sündigt. Man quält ihn so lange, aber man muss immer wieder aufhören. Nicht, dass die Person stirbt, wenn man sie noch braucht. So hat der Satan den Hiob richtig gefoltert. Er musste von seiner Folter ablassen, damit Hiob nicht stirbt. Er war am Rande des Lebens. Satan wollte, dass er sündigt.
[47:32] Der Hiob wusste aber, was Gott uns verheißen hat in Matthäus 10, 28.
[47:55] Hiob wusste, dass es da ein anderes Leben gibt. Zuletzt wird er sich über den Staub erheben, mein Erlöser. Seine Hoffnung war auf Gott gebaut. Und auf dieselbe Hoffnung, auf die Hiob baute, sollten auch wir Tag für Tag bauen.
[48:16] Und wenn wir das im größeren Kontext anschauen, Satan hatte Gott ja angeklagt, dass er keine Willensfreiheit gibt. Was interessant ist: Gott gibt Willensfreiheit. Gott sagt: Schütze deinen Kopf, damit du deinen ganzen Willen benutzen kannst und dich mit ganzem Willen entscheiden kannst. Der Satan sagt: Du kannst dich für mich entscheiden. Ich gebe dir noch ein paar Drogen. Ich beeinflusse dich durch Fernsehen, durch all die Filme, durch all die schönen Sachen, die du hier hast. Ich beeinflusse dich durch alles. Gott sagt: Du kannst dich entscheiden. Ich liebe dich, ich tue alles für dich. Aber du kannst dich entscheiden.
[49:04] Hätte Hiob sündigen können, übrigens? Ja, er hätte sündigen können. Gott wusste nur, dass er nicht sündigen würde. Aber nicht, weil er ihn dazu gezwungen hat oder weil er so ein Mechanismus in ihn eingebaut hat, sondern weil Gott einfach allwissend ist und weil er in die Zukunft zählen kann. Und wenn wir das mit Adam und Eva vergleichen, das ist erstaunlich. Adam und Eva lebten im Paradies. Sie hatten noch nie gesündigt und sie hatten keine sündige Natur. Und es war alles perfekt und sie waren direkt mit Gott verbunden. Sie mussten nie den Tod sehen, sie mussten nie das Leid sehen, sie mussten keine Krankheit sehen. Und sie waren gewarnt. Sie wussten von Satan. Sie wussten von den Versuchungen, denen er sie aussetzen würde. Und das war kein Vergleich zu den Versuchungen heute. Sie lebten in der perfekten Umgebung. Hiob? Hiob wusste nichts von Satan. Er wusste nicht, warum das alles passierte. Er dachte sogar, es ging von Gott aus und er hat es nicht wirklich verstanden. Adam hatte alle erdenklichen Beweise für die Liebe Gottes, alle Gründe, ihm zu vertrauen. Hiob? Hiob verstand die Umstände nicht. Er hatte nur seinen Glauben, an den er sich klammern konnte. Und Adam und Eva, beide sündigten wieder besseres Wissen und Gewissen gegen Gott, während Hiob treu blieb, als alles um ihn herum fiel.
[50:34] Wir sollten uns fragen, was wir hier über den freien Willen lernen und wie sehr wir ihn schätzen sollten, wie wir über diesen freien Willen, den Gott für uns will, wie sehr wir ihn schützen sollten. Wir sollten aufpassen, welche Einflüsse wir an unseren Kopf ranlassen. Was wir anschauen, wo wir hingehen, mit wem wir sprechen, was wir anhören, wie wir uns verhalten. Überlegt euch, welche Opfer Gott brachte, nur damit seine Geschöpfe freien Willen haben können. Und wir gehen damit um, dass wir uns nicht für den Ungehorsam schützen. Das wäre uns völlig egal. Und es zeigt uns auch, dass wir eigentlich keine Entschuldigung für Sünde haben. Es gibt keine Rechtfertigung für den Ungehorsam. Und wenn wir uns mit Hiob vergleichen, da machen unsere Ausreden eigentlich keinen Sinn.
[51:31] Wir können auch auf Hiobs Frau schauen. Denn auch sie hat ähnliche Anfechtungen erlebt wie Hiob selbst. Auch sie hat all ihre Kinder verloren, was sicherlich für eine Frau nicht leicht ist. Sie hat all ihren Besitz verloren. Sie hat wahrscheinlich nicht die gesundheitlichen Dramen durchlebt, die er durchleben musste. Aber genau in dem, in dem Gott Hiob lobt, in Hiob 1, Vers 8, er sagt, er sei untadelig, sei tam. So heißt das Wort. Genau desgleichen sagt sie: Ach komm, gib das doch auf, willst du noch immer festhalten an deiner Tadellosigkeit? Und wir können mal den Vers lesen, Hiob 2, Vers 9. Sprach seine Frau zu ihm: Hältst du noch immer fest an deiner Tadellosigkeit? Sage dich los von Gott und stirb.
[52:25] Hat mich gefragt, was sollte es eigentlich bringen, Gott zu fluchen? Wie sollte sie wissen, dass Hiob sterben würde gleich? Und vor allem, was hätte es ihr gebracht, wenn er stirbt? Und ich glaube, wir hatten ja schon gesehen, der Satan hat Hiob wirklich gefoltert. Und ich glaube, dass sie so Mitleid mit ihm hatte, weil er sie so sehr gefoltert hat, sodass sie es besser fühlen an, als zu sterben, als weiterzuleben. Und vielleicht hat sie gemeint: Gib doch dein ewiges Leben auf. Die Schmerzen, die du hier hast, sind es nicht wirklich wert. Und sie drängt ihn das zu tun, von dem Gott gesagt hatte, er würde es nicht tun. Sie wird ihm sozusagen fast zum Stolperstein.
[53:22] Schaut mal mit mir in Lukas 17, Lukas 17 und dort Verse 1 und 2. Er sprach aber zu den Jüngern: Es ist unvermeidlich, dass Anstöße zur Sünde kommen. Wehe aber dem, durch welchen sie kommen. Es wäre für ihn besser, wenn ein großer Mühlstein um seinen Hals gelegt würde und er ins Meer geworfen würde, als dass er einem dieser Kleinen einen Anstoß zur Sünde gibt.
[54:02] Wenn wir mit Leuten, wir müssen sowieso aufpassen, wenn wir reden, wir müssen aufpassen, was wir sagen, aber wenn wir mit Leuten in Krisensituationen reden, müssen wir noch sehr viel bedachter sein. Job musste für seine Freunde eintreten, weil sie ihm ein falsches Gottesbild vermittelt haben. Wir haben eine sehr große Verantwortung. Es kann zur Sünde werden, Gott falsch darzustellen durch unsere Worte.
[54:33] Wir können das vergleichen mit Johannes dem Täufer, denn als er im Kerker saß, sehr interessant, was Ellen White dazu schreibt. Sie schreibt im Leben Jesu auf Seite 201: Seine Jünger ließen ihn nicht im Stich. Sie durften das Gefängnis betreten, berichteten ihm von den Taten Jesu. Dabei erzählten sie ihm, wie das Volk sich um Jesus schaute, und sie fragten sich, warum dieser neue Lehrer, wenn er wirklich der Messias war, nichts zur Freilassung des Johannes unternahm. Sie fragten sich: Mehr ist denn unser Glaube gerechtfertigt? Sie kümmerten sich gar nicht so sehr um den Johannes, sie reflektierten einfach so hin und her und sie fragten sich außer Acht, in welcher Situation er sich befand und welchen Einfluss das auf seinen Glauben haben könnte. Und ich lese weiter: Wie konnte er es zulassen, so sagten sie, dass sein treuer Vorläufer der Freiheit und vielleicht gar des Lebens beraubt wird. Sie stellen Gott in Frage. Und diese Fragen, so schreibt Ellen White, diese Fragen blieben nicht ohne Wirkung. Zweifel, wie sie sonst niemals aufgekommen wären, wurden Johannes eingeflüstert. Satan hatte seine Freude daran, die Worte dieser Jünger zu hören und zu sehen, wie sie den Boten des Herrn tief innerlich verwundeten. Wie oft erweisen sich doch gerade die guten Freunde eines Menschen, die ihm so gern ihre Verbundenheit bekunden, als seine gefährlichsten Feinde. Vielfach wirken ihre Worte niederdrückend und entmutigend, statt den Glauben zu stärken.
[56:13] Wir haben äußerste Vorsicht zu bewahren, wenn wir mit Menschen, vor allem mit Menschen in gefährlichen Situationen, in Ausnahmesituationen, Menschen, die in Bedrängnis sind, wenn wir mit ihnen reden, haben wir eine sehr große Verantwortung. Und wir können gar nicht selbst wissen, was wir sagen sollen. Wir sollen darum beten und wir sollen prüfen, ob es wirklich im Einklang mit dem Wort Gottes ist. Und so sollten wir Tag für Tag, das ist auch in unserem Dienst für Gott, mit einbauen, dass wir wirklich bedacht sind, was wir sagen.
[56:57] Es gibt hier noch etwas Interessantes in Hiob, nämlich in Vers 5, da in Hiob 1, Vers 5, da geht es darum, wenn die Söhne so ein Fest mal machten, und er opferte für sie, und dann steht da: Hiob sagte sich: Vielleicht könnten meine Kinder gesündigt haben und sich im Herzen von Gott losgesagt haben. Das ist nicht, was der Urtext sagt. Der Urtext sagt eigentlich: Vielleicht könnten meine Kinder gesündigt haben und im Herzen Gott gesegnet haben. Barak, segnen. Und das würde eigentlich keinen Sinn machen. In Hiob 1, Vers 11 steht dasselbe. Und auch im zweiten Mal, in Hiob 2, Vers 9, als die Frau mit ihm spricht. Er sagt: Hältst du immer noch fest an deiner Tadellosigkeit? Sage dich los von Gott und stirb. Aber eigentlich sagt sie: Segne Gott und stirb. Und das macht so gar keinen Sinn. Man vermutet, dass Mose, als er die Söhne gesündigt hat, dass er das Wort segnen benutzt hat, weil es seinem religiösen Empfinden bis ans Äußerste widersprach, dass jemand Gott überhaupt fluchen könnte. Das ist doch unmöglich. So ein bisschen wie die Geschichte Bileams, der Israel verfluchen wollte, aber er konnte es nur segnen. Wie sollte ich den verfluchen, den Gott nicht verflucht? Aber gut.
[58:29] Übrigens, der Merkvers, Hiob 2, Vers 10, können wir mal vergleichen mit Philipper. Philipper und dort 4, die Verse 11 und 12. Hier spricht Paulus und sagt: Nicht wegen des Mangels sage ich das. Ich habe nämlich gelernt, mit der Lage zufrieden zu sein, etwas zu tun. Denn ich verstehe mich aufs Arm sein, ich verstehe mich auch aufs Reich sein. Ich bin mit allem und jedem vertraut, sowohl satt zu sein, als auch zu hungern, sowohl Überfluss zu haben, als auch Mangel zu leiden. Der Hiob hat das verstanden. Und das Interessante ist, er hat Gott wirklich gedient, in guten wie in schlechten Zeiten. Und als die zweite große Prüfung kam, da verschwindet der Satan aus der Geschichte. Er taucht nicht mehr auf. Das ist interessant. Und ich glaube, Hiob hat den Vers 13 ausgelebt. Philipper 4, Vers 13: Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus. Ich vermag alles durch den, der mich stark macht.
[59:44] Satan konnte ihn nicht verklagen, genauso wenig wie er Jesus verklagen konnte. Und übrigens war Hiob ohne Sünde. Wir können kurz schauen, Römer 3. Römer 3, Vers 23.
[1:00:14] Denn alle haben gesündigt und verfehlen die Herrlichkeit, die sie für Gott haben sollten. Alle.
[1:00:23] Hiob war rechtschaffen, er war tadellos, aber er war ein Mensch, der eine Erlösung braucht. Aber dennoch ist er ein Typus für Jesus. Und Jesus kam auf diese Welt und hielt den Versuchung stand. Und wir können dazu mal Römer 8, Vers 3 lesen.
[1:00:50] Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch kraftlos war, das tat Gott, indem er seinen Sohn sandte in der gleichen Gestalt wie das Fleisch der Sünde und um der Sünde willen und die Sünde im Fleisch verurteilte. Jesus hielt allen Versuchung stand durch seine Kraft. Und in Matthäus 4, das waren nicht die einzigen Versuchungen, denen er ausgesetzt wurde. Aber er wurde unter anderem diesen Versuchung ausgesetzt, die sehr stark war. Und obwohl er im Fleisch geschwächt war, hielt er ihn Stand. Und nachdem er widerstanden hatte, auch da verließ der Satan ihn.
[1:01:36] Auch in Hiobs Geschichte taucht der Teufel nicht mehr wörtlich auf. Er arbeitet weiter, arbeitet anders. Und Jesus wurde noch viel versucht. Auch Hiob wird weiter versucht durch seine Frau, seine Freunde und so weiter. Aber wenn wir auf Jesus blicken, können vielleicht noch mal zu Philipper gehen. Dann sollten wir uns immer vergegenwärtigen, mit welchen Art und Weise der Jesus, wie der Jesus die Welt gesehen hat, wie Jesus das Leben gesehen hat.
[1:02:21] Lasst uns mal lesen, Philipper 2, Verse 5 bis 8. Denn hier soll es so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war. Der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht für ein Raubfest hielt, gottgleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen. Und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod am Kreuz.
[1:02:54] Und wir sollten uns nicht nur diese Woche, die nächsten Wochen ganz bewusst fragen, wie die Tatsache, dass Jesus gehorsam bis zum Kreuz war und die Tatsache, wie Jesus am Gehorsam festhielt, das sollte beeinflussen, wie wir zum Gehorsam stehen. Sollte es nicht eine Ehre sein, dem nachzufolgen, der alles für uns gab und durch dieselben Anfechtungen zu gehen, durch die unser Meister ging? Wir sollten uns fragen, wie sich dieser Gehorsam in unserem Leben zeigen wird. Wir sollten ganz bestimmt auch darum beten, dass Gott uns diesen Gehorsam schenken möge.
[1:03:39] Ich lade euch ein, dass wir noch gemeinsam beten und das Studium damit abschließen. Unser Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du den vollen Gehorsam bewiesen hast, nur um uns zu retten. Ich danke dir, dass du dich entäußert hast und dass du hier als Mensch auf die Erde kamst und dass wir ohne dich gar keine Hoffnung hätten, aber dass wir mit dir alle Hoffnung haben, nicht nur für dieses Leben, sondern für das ewige Leben. Ich möchte dich bitten, dass du uns durch diese und die nächsten Wochen führst, dass du uns weiterhin durch das Buch hier durchführst und dass wir die Sachen, die wir gelernt haben, ganz genau in unserem Leben anwenden wollen. Bitte schenke uns die Kraft, unsere Gedanken zu kontrollieren. Schenke uns die Kraft, unsere Worte zu kontrollieren und schenk du uns die richtigen Worte, wenn wir mit unseren Mitmenschen sprechen. Ich bitte dich, schenke uns deine Liebe, denn darin wird uns die Welt erkennen. Amen.