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In dieser Predigt über das Buch Joel, Kapitel 3, beleuchtet Christopher Kramp die tiefgreifende Bedeutung der Ausgießung des Heiligen Geistes. Er erklärt, wie die Umkehr und das Gebet des Volkes Gottes der Schlüssel zur Erfüllung göttlicher Verheißungen sind. Die Botschaft betont, dass der Heilige Geist für alle zugänglich ist und unser Leben von einer Wüste in einen blühenden Garten verwandeln kann.

In dieser Predigt über das Buch Joel, Kapitel 3, beleuchtet Christopher Kramp die tiefgreifende Bedeutung der Ausgießung des Heiligen Geistes. Er erklärt, wie Buße und Umkehr die Voraussetzung für den Segen Gottes sind und wie der Heilige Geist unser Leben in einen Fruchtgarten verwandeln kann. Die Predigt betont, dass diese Verheißung für alle gilt, unabhängig von Alter, Geschlecht oder sozialer Stellung, und dass die Rettung letztendlich im himmlischen Jerusalem zu finden ist.


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Serie: Das Buch Joel (Predigtserie)

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Transkript

[0:58] Buon sabato und gesegneter Sabbat! Ich freue mich, dass wir gemeinsam Gottes Wort studieren können. Wir hoffen, dass Eric hoffentlich bald gelandet ist und auf dem Weg langsam ist. Wir haben uns gestern Abend überlegt, was wir machen können. Das Thema ist ja Erweckungswochenende. Es sollte eigentlich nach Ausweis seiner Themen um den Heiligen Geist gehen, um die Erweckung in uns, in den Gemeinden. Gestern hat Herr Hartmut Wischner schon sehr gut und sehr interessant darüber gesprochen, über das, was der Heilige Geist in unserem Leben tun möchte. Und da wir sowieso nächste Woche über die Ausgießung des Heiligen Geistes hier eine Predigt gehabt hätten, haben wir gedacht, naja, dann können wir die jetzt machen.

[1:44] Wir wollen gemeinsam über Joel 3 nachdenken. Wir haben hier in Wangen eine kleine Predigtserie über das Buch Joel. Das heißt, alle, die bisher noch nicht dabei gewesen sind, wir haben schon Joel 1 und 2 behandelt und ich werde die ersten zwei Minuten, nehmen wir drei Minuten, mal ganz kurz noch so einen kleinen Überblick zu geben in Form eines Quizzes. Also die Predigt steht zwar für sich, nicht wahr, Joel 3 ist ein eigenes Kapitel, aber es ist gut, wenn man so ganz kurz so eine Ahnung hat, worum es eigentlich so im Großen und Ganzen geht. Ihr seid natürlich herzlich eingeladen, eure Bibeln aufzuschlagen. Das Buch Joel ist ein kleines Buch, aber das Buch hat es in sich ganz intensiv.

[2:21] Ich fange mal mit der ersten Frage an und alle, die die letzten Predigten hier dabei waren, die können jetzt gerne auch dann antworten und uns gemeinsam helfen. Kurze Wiederholung. Weiß jemand noch, wie viele Verse hat das Buch Joel ganz gesamt? Frohes Raten. Es sind genau 73 Verse. Das ist jetzt nicht so entscheidend, könnt ihr gleich wieder vergessen. Was viel wichtiger ist, neben diesen 73 Versen ist, welcher Vers steht genau im Zentrum? Also welcher Vers ist genau die numerische, arithmetische, der Mittelpunkt? Genau, Joel 2 Vers 17. Jetzt, wenn man das Buch nach Kapiteln liest, ist das eigentlich so ein bisschen der erste, zweite, dritte, vierte Kapitel. Aber wie wir nochmal wiederholen wollen oder heute lernen wollen ist, das Buch Joel zerfällt in zwei Hälften und Joel 2 Vers 17 ist genau nicht nur arithmetisch, sondern thematisch im Mittelpunkt. Also Joel 2 Vers 17.

[3:24] Weiß jemand von euch, was wird da vorgeschildert, vor Joel 2 Vers 17? Was ist da Thema, so ganz allgemein? Heuschreckenplage, was noch? Wüste, Finsternis, Tag des Herrn als Bedrohung, eigentlich eine relativ depressive Sache. Ja, deprimierend. Also alle, die nicht dabei waren, die Wangener haben zwei Predigten ertragen über den Tag des Herrn als Bedrohung. 36 Verse lang Katastrophe, Elend, Heuschreckenplage, Gefahr, Leid. Dann kommt Joel 2 Vers 17 und was kommt danach, in den 36 Versen danach? Segen, Verheißung, Wiederherstellung, Frühregen, Spätregen. All das, was vorher kaputt gemacht worden ist, wird jetzt wiederhergestellt. Wir haben gelernt, das Buch Joel hat zwei Welten. Eine Welt des Fluches mit den Heuschrecken, die alles abfressen. Weißt du immer noch, wie oft die gekommen sind, die Heuschrecken? Viermal, nicht wahr? Viermal sind die hintereinander gekommen, haben alles abgefressen. Ein Bild für die Schrecken des Tages des Herrn. Aber dann kommt Vers 17 und alles verkehrt sich von Schwarz in Weiß. Von Fluch in Segen und plötzlich wächst die Ernte, es gibt Überreich. Die Berge triefen vor Most, die Tiere freuen sich, die Menschen freuen sich, die Pflanzen freuen sich. Ein riesen Segen und Gott ist bei seinem Volk.

[4:50] Das stellt natürlich die wichtige Frage, was passiert in Vers 17? Was ist der Schlüssel? Was passiert in Vers 17? Was ist der Inhalt von Vers 17? In Vers 17 wird gebetet. Vers 17 beschreibt das Gebet des Volkes. Es ist nur ein Vers, das Volk betet nur einen Vers. Aber als es betet, ändert sich alles. Weißt du immer noch, wer da alles beten sollte? Wer war eingeladen zu beten in Joel? Wer war eingeladen durch das Schofarhorn? Könnt ihr euch erinnern an das Schofarhorn? Die Kinder ganz bestimmt. Die Alten und die Jungen. Alle. Männer, Frauen, Kinder, das ganze Volk. Selbst derjenige, der gerade geheiratet hatte. So sagt die Bibel. Und die Bibel sagt ja, dass Heiraten wirklich eine der obersten Prioritäten ist. Man muss nicht mal in den Krieg ziehen, wenn man geheiratet hat. Aber zum gemeinsamen Gebet, so sagt es Joel, sollte man die Flitterwochen abbrechen. In dieser besonderen Situation. Alle sollten zusammenkommen und beten. Was sollten sie zerreißen? Ihre Herzen, was sollten sie nicht zerreißen? Die Kleider.

[6:00] So sehen wir, das haben wir bisher gelernt, im Buch Joel gibt es zwei Welten. Die Welt des Fluches, weil die Menschen ohne Gott gelebt haben, in der Sünde gelebt haben. Und es geht alles den Berg hinab. Es wird in düstersten Farben geschildert. Und dann kommt der Ruf zum Gebet. Das ganze Volk kommt zusammen. Egal was sie getan haben, sie kommen zusammen. Sie beten zusammen. Und sofort ab dem nächsten Vers gibt es Segen ohne Ende. An der Stelle wollen wir einhaken, denn Joel 3 gehört zu diesen Segenskapiteln. Und bevor wir beginnen und es euch möglich ist, würde ich euch einladen, dass wir noch einmal ganz kurz zu einem Gebet niederknien und dann die Bibel aufschlagen.

[6:39] Lieber Herr Vater im Himmel, wir sind jetzt hier als Gemeinden zusammengekommen und haben dieses Zusammenkommen Erweckungssabbat genannt. Aber nicht, weil das einfach nur jedes Jahr mal dran ist, sondern weil wir in unserem tiefsten Inneren spüren, jeder einzelne, dass wir persönlich Erweckung benötigen. Wir brauchen deinen Heiligen Geist. Und wir wissen, dass du schon viel getan hast und viel gesegnet hast. Aber wir bitten dich von ganzem Herzen, dass das, was wir in Joel gerade gesehen haben und jetzt auch studieren werden, dass das nicht nur Theorie sein wird, die in unseren Augen und Ohren vorbeizieht, sondern dass es unsere Herzen berührt. Herr, wir bitten dich, dass du jetzt im Mittelpunkt stehst, dass alle Augen auf dich gerichtet sind, alle Ohren auf deine Stimme hören. Und wir danken dir, dass dein Wort in Kraft wirken wird, weil du es verheißen hast. Im Namen Jesu. Amen.

[7:53] Joel 3 hat eine Besonderheit. Joel 3 ist erstmal ein kurzes Kapitel, es hat wie viele Verse? Fünf Verse, also heute wird die Predigt nicht so lang. Mit Gottes Gnade. Fünf Verse. Aber Joel 3 ist noch aus einem anderen Grund recht besonders. Es ist nämlich, soweit ich mich jetzt erinnern kann, und ich hoffe, dass ich nichts Falsches sage, das einzige Kapitel der ganzen Bibel, das fast vollständig woanders nochmal zitiert wird. Also dass so einzelne Verse nochmal zitiert werden, einzelne Abschnitte zitiert werden, kommt häufig vor. Aber es gibt, soweit ich das jetzt gesehen habe, nur ein einziges Kapitel, das als ganzes Kapitel noch einmal woanders Wort für Wort zitiert wird. Weiß jemand von euch, wo fast das gesamte dritte Kapitel von Joel, Vers für Vers, Wort für Wort, noch einmal zitiert wird? In der Apostelgeschichte, weißt du genau wo? Apostelgeschichte 2, ganz genau. Wer zitiert es dort, steht dran? Petrus zitiert. Und was macht Petrus in der Apostelgeschichte Kapitel 2? Er predigt. Warum predigt er? Weil er dran ist mit Predigen? Warum predigt er? Weil er erfüllt ist mit dem Heiligen Geist, weil gerade der Frühregen ausgegossen worden ist, Pfingsten ist geschehen, die Gemeinde ist gegründet worden und die Christenheit beginnt ihren Siegeszug. Die Ausgießung des Heiligen Geistes, auf die wir immer schauen und sagen, das wollen wir erleben, oder? Und als sie dann gefragt werden, warum macht ihr das? Warum predigt ihr in Zungen und in anderen Sprachen? Warum seid ihr so kühn für das Evangelium? Da zitiert Petrus fast den gesamten Abschnitt aus Joel 3.

[9:36] Also, wir brauchen gar nicht viel Theologie studiert haben, um zu sehen, Joel 3 müsste irgendetwas Besonderes mit der Erweckung zu tun haben, oder? Wenn der Petrus das komplett zitiert, nicht nur ein Vers, sondern komplett, und sagt, das hat sich jetzt gerade erfüllt, dann sollten wir uns die Mühe machen, ein paar Minuten wirklich diese fünf Verse genau zu verstehen. Fangen wir an mit den ersten beiden Versen, Joel 3 und dort Vers 1 und 2. Und nach diesem, wir können aufschlagen und mitlesen, und nach diesem wird es geschehen, dass ich meinen Geist ausgieße über alles Fleisch und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, eure Ältesten werden Träume haben, eure jungen Männer werden Gesichter sehen, und auch über die Knechte und über die Mägde will ich in jenen Tagen meinen Geist ausgießen.

[10:24] Das Erste, was ich interessant finde, ist, wie das anfängt. Was sind die ersten Worte in diesem Abschnitt? Nach diesem. Jetzt, wenn man hat, nach diesem, dann, ich meine, ihr seid ja schon Bibelstudenten, was ist wohl die Blickrichtung, wo sollte man hinschauen, wenn das steht, nach diesem? Zurück, was davor ist, nicht wahr? Ich habe immer gedacht, es bezieht sich auf den, direkt den Vers vorher, aber wenn man die Verse vorher liest, dann stellt man fest, dass eigentlich da auch schon gesegnet wird. Da spricht es davon, wenn ihr Vers 27, 26, 25, 24 liest, da wird Korn, da wird es voll von Korn, der Most fließt über, Gott will die Jahre zurückerstatten, sie werden genug zu essen haben, sie sollen erkennen, dass ich in ihrer Mitte bin. Also, ich habe früher immer das so gelesen, Gott segnet bis zum Überfluss und danach gießt er seinen Geist aus. Aber das macht ja keinen Sinn, oder? Gott gießt ja nicht seinen Geist aus, erst nachdem er gesegnet hat, sondern der Segen ist ja schon die Ausgießung des Geistes.

[11:25] Also die Frage ist, worauf bezieht sich nach diesem? Und das Interessante ist, nach diesem steht eigentlich im Hebräischen so gar nicht so explizit, nach diesem, sondern das steht einfach im Hebräischen und später, danach. Und dieses danach bezieht sich, so bin ich fest überzeugt, auf die eine Stelle, die den Unterschied macht im Buch. Welche Stelle war das, haben wir gerade gelernt? Joel 2, Vers 17. Als das Volk betet, nach diesem, nachdem das also geschehen ist, kann Gott segnen und er kann seinen Geist ausgießen.

[12:02] Noch einmal, wir haben zwei Welten im Buch Joel. In Joel 2, Vers 17, da sagen ja die Leute, Herr, habe Mitleid mit deinem Volk. Das ist eigentlich eine ganz einfache Bitte. So ähnlich, wie der Sünder gesagt hat, Herr, sei mir, Sünder, gnädig. Kein langes Gebet, kein theologisch tiefgründiges Gebet, vielleicht im Sinne von intellektueller Erkenntnis. Ein sehr einfaches Gebet, Herr, habe Mitleid mit uns. Nach diesem wird Gott seinen Geist ausgießen.

[12:35] Um das mal zusammenzufassen, in Joel 2, also vor Joel 2, Vers 17, ist die Welt düster. Da gibt es die Heuschreckenplage, da ist Trauer, das ist der Tag des Herrn, als Bedrohung, das Volk soll zu Gott flehen. Nach Joel 2, Vers 17, die gute Nachricht, das Ende der Plage, die Wiederherstellung, Freude, der Tag des Herrn als Sieg und jetzt Achtung, nach Joel 2, Vers 17, redet Gott die ganze Zeit. Also vorher ist es der Prophet, der beschreibt im Namen Gottes, was stattfindet, nicht wahr? Alles leergefressen, alles Katastrophe, was sollen wir machen? Klagt, trauert und so weiter. Nach Joel 2, Vers 17 ist alles, was dort steht, eigentlich im Grunde genommen direkte Rede Gottes. Er redet und redet und redet und redet. Er redet von dem Segen, den er geben will, und von dem Geist, das gehört alles zusammen.

[13:22] Und dieser Zusammenhang zwischen Buße und Ausgießung des Heiligen Geistes, mit anderen Worten, in dem Moment, wo das Volk zusammenkam, um zu beten, um Vergebung zu beten, kam der Heilige Geist. Dieser Zusammenhang ist absolut entscheidend. Wir sagen ja manchmal, wir müssen gemeinsam kommen, um für die Ausgießung des Heiligen Geistes zu beten. Habt ihr das schon gehört? Wir sollen beten um die Ausgießung des Heiligen Geistes. Dann kommen wir gemeinsam und beten was? Herr, sende deinen Geist. Und es ist auch kein schlechtes Gebet. Aber wenn ich Joel richtig verstehe, müssten wir eigentlich noch ein bisschen was anderes beten. Nämlich, Herr, vergib mir meine Schuld. Herr, habe Mitleid mit mir. Herr, vergib uns. Herr, hilf uns, dass wir traurig sind, über das, was wir gemacht haben. Der Hartmann hat gestern so schön das gesagt, wir beten immer um den Heiligen Geist, aber vielleicht ist der Heilige Geist schon da, wir können ihn nur nicht empfangen. Was hindert uns, mit Gott in engstem Kontakt zu sein? Ist es, weil wir zu wenig, einfach nur ein bestimmtes Gebet gebetet haben, oder ist es letztendlich die Sünde, die uns von ihm trennt? Die Ausgießung des Heiligen Geistes verzögert sich nicht, sobald das Volk gemeinsam um Vergebung bittet.

[14:46] Schaut mal hier in Apostelgeschichte, das ist genau der gleiche Zusammenhang. Was sagt Petrus? Was sagt er als erstes? Was heißt Buße? Umkehr. Tut Buße. Zerreißt eure Herzen und nicht eure Kleider. Und was soll dann geschehen? Jeder soll sich taufen, auf den Namen Jesu Christi, zur Vergebung der Sünden, und ihr werdet was bekommen? Die Gabe des Heiligen Geistes. Wenn wir den Text zitieren als Adventisten, meistens haben wir den Fokus nicht so sehr auf die Buße, sondern auf die Taufe. Wir lesen den Vers immer so, sobald ich getauft bin, habe ich den Heiligen Geist. Auch im Grunde genommen, aber man muss eine Fußnote dazugeben. Der Text sagt nämlich nicht, dass jeder, der getauft wird, den Heiligen Geist bekommt, sondern der Text sagt, dass jeder, der Buße getan hat, und als Ausdruck seiner Buße Taufe getan hat, also getauft wurde, der den Heiligen Geist bekommt. Es ist nicht das Nasswerden, was den Heiligen Geist bringt, es ist die Buße, die den Heiligen Geist bringt. Die Umkehr.

[15:50] Das gleiche sehen wir im Alten Testament. Dort sagt Gott, kehrt um zu meiner Zurechtweisung. Was heißt Zurechtweisung? Was ist eine Zurechtweisung? Was würdet ihr sagen, was ist eine Zurechtweisung? Eine Korrektur. Korrekturen sind unserem menschlichen Denken nicht so angenehm, oder? Werdet ihr gerne korrigiert? Wer von euch sagt, ich werde gerne korrigiert? Ich liebe es, korrigiert zu werden. Die wenigsten von uns, oder? Aber das Wort ist sehr interessant. Das Wort Zurechtweisung, wie viele Worte stecken da drin? Zurechtweisung. Eine Korrektur ist ja nicht dazu da, um uns zu sagen, du bist falsch. Sondern sie ist dazu da, um zu sagen, du bist auf dem falschen Weg, komm doch zum richtigen Weg. Ich glaube, wir werden noch Jahre und Jahrzehnte um den Heiligen Geist bitten, wenn wir uns nicht korrigieren lassen von Gott. Wenn ich mich persönlich nicht korrigieren lasse, in meinen Ansichten, in meinen Gedanken, in meinen Emotionen, kann man um den Heiligen Geist beten, so viel man möchte.

[17:10] Was heißt es hier? Kehrt um zu meiner Zurechtweisung, siehe, ich will euch was? Also in Joel lesen wir, als das Volk zusammengekommen ist und gebetet hat, habe Mitleid, heißt es, nach diesem, sagt Gott, werde ich meinen Geist ausgießen. In Apostelgeschichte lesen wir, wie Petrus sagt, tut Buße, lasst euch taufen und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes bekommen. Hier in Sprüche lesen wir, kehrt um und ihr werdet, ich will euch meinen Geist hervorströmen lassen.

[17:40] Nun, dieses Ausgießen des Heiligen Geistes ist eine wunderbare Sache. So schön wird es hier beschrieben, in Jesaja 32, solange bis der Geist aus der Höhe über uns ausgegossen wird, dann wird die Wüste zu was? Zu einem Fruchtgarten. Alle, die schon bei Joel dabei waren, ihr wisst, es gibt eine ähnliche Stelle in Joel, wo es genau andersrum ist. Könnt ihr euch daran erinnern? Da heißt es in Joel 2, also auf der rechten Seite hier, als die Heuschrecken kommen, als der Tag des Herrn da ist, dann ist das Land vor ihm wie der Garten Eden gewesen, hinter ihm ist es eine öde Wüste. Mit anderen Worten, Gott sagt, ohne Segen kann unser Leben sein wie ein Fruchtgarten, er wird zu einer Wüste. Wir haben uns dieses Bild vorgestellt, das ist ein ganz toller Garten, ein Paradies, und dann kommen die Heuschrecken, fast wie im Kino, das ist schön, vor ihnen ist es noch schön, unter den Heuschrecken ist es Wüste. Wenn der Heilige Geist kommt, wird aus der Wüste ein Fruchtgarten. Man könnte es sich also so vorstellen, ich stelle eine Wüste vor, und dann kommt der Heilige Geist. Vor dem Heiligen Geist ist immer noch Wüste, aber hinter dem Heiligen Geist blüht es und ist schön. Wenn Gott seinen Heiligen Geist sendet, ist unser Leben keine Wüste mehr. Dann haben wir auch keine Wüstengedanken, sind nicht leer und chaotisch in unserem Herzen. Wenn Gott seinen Geist sendet, wird das, was trocken, dirr und langweilig und abstoßend wirkt, plötzlich ganz attraktiv und schön und angenehm. Wie ein Fruchtgarten.

[19:26] Nun, immer wieder spricht schon das Alte Testament davon, dass Gott seinen Heiligen Geist ausgießen möchte. Wenn man eine Umfrage machen würde, unter Christen, wo in der Bibel wird von der Ausgießung des Heiligen Geistes gesprochen, wahrscheinlich würden die meisten eher vom Neuen Testament sprechen, oder? Pfingsten, ich war da, Jesus spricht vom Heiligen Geist. Aber es ist eigentlich etwas, was schon im Alten Testament immer und immer wieder angekündigt worden ist, was Gott sich schon immer im Alten Testament gewünscht hat. Das heißt es hier, und ich will künftig mein Angesicht nicht mehr vor ihnen verbergen, weil ich meinen Geist über das Haus Israel ausgegossen habe. Der Geist ist nicht erst zu Pfingsten aktiv geworden. Zu allen Zeiten hat er sich eigentlich gewünscht, dass die Gemeinde Gottes, nicht nur einzelne, sondern das Volk Gottes, die Gemeinde Gottes zu erfüllen. Ich habe keinen Zweifel daran, dass der Heilige Geist an vielen einzelnen Herzen schon große Dinge getan hat. Aber vielleicht fehlt uns vor allem auch das Wirken des Geistes für die ganze Gemeinde.

[20:30] Wenn Gott nur auf einen oder zwei vom Geist Erfüllte warten würde, dann hätte ja Israel schon im zweiten Jahr der Wüstenwanderung nach Kanaan einziehen können. Wisst ihr, wie groß Israel dann gewesen wäre? Vier Leute. Joshua, Kaleb, Aaron und Mose. Wäre ja auch eine kleine Gruppe gewesen. Also Gott hätte auch aus vier Leuten ein Volk machen können. Aber er hatte kein Interesse daran, vier vom Geist Erfüllte in das Land zu schicken, wenn zwei Millionen ohne Geist waren. Er hat lieber noch eine Generation gewartet, bis eine ganze Generation bereit war, sich vom Geist erfüllen zu lassen.

[21:08] Nun, es gibt ein schönes Bild für den Heiligen Geist. Ich weiß noch nicht, was ihr euch... Also diese Frage über den Heiligen Geist ist natürlich sehr interessant und wird oft auch kontrovers diskutiert. Die Bibel versucht mit einigen Bildern zu versuchen, was das eigentlich bewirkt in unserem Leben, wenn wir vom Heiligen Geist erfüllt werden. Das gehört ja zu den Themen, die sagt man so oft. Da hört man so viele Predigten, dass man eigentlich am Ende gar keine richtige Idee mehr hat, was das bewirkt, oder? Vom Heiligen Geist erfüllt werden. Ja. Muss ja sein. Ja, stimmt ja. Ist ja richtig. Wie könnte man das dagegen sagen? Aber ja, wie merke ich das jetzt? Bin ich vom Heiligen Geist erfüllt oder habe ich nur die richtige Meinung? Bin ich vom Heiligen Geist erfüllt oder sind das jetzt einfach nur tolle Gefühle, weil ich so viele Freunde sehe und die Sonne scheint? Woran merke ich, dass der Heilige Geist in meinem Leben ist? Es gibt ein schönes Bild hier in Jesaja 44, denn ich werde das Wasser auf das Durstige gießen und ströme auf das Dürre. Ich werde meinen Geist auf deinen Samen ausgießen und meinen Segen auf deine Sprösslinge. Mit welchem Bild wird hier der Heilige Geist verglichen? Mit Wasser, aber nicht Wasser, das eine Sintflut hervorruft, sondern Wasser, das welches Bedürfnis stillt. Durst. Wir alle wissen, was Durst ist, oder? Dieses Gefühl hat mir fehlt etwas, weil es fühlt sich so trocken an und man hat dieses innere Verlangen, ich müsste jetzt wirklich was trinken, das würde mich wirklich beleben, oder? Kennt ihr das auch geistlich? Wenn man sich so geistlich durchs Leben schleppt, noch so die Routine durchführt, weil es ja von einem erwartet wird, weil man vielleicht das immer schon so gemacht hat, aber irgendwie fühlt es sich trocken an. Man ist kurz davor zu verdursten. Der Heilige Geist möchte dieses Gefühl verändern. Er möchte uns erfrischen, erquicken. Also so an einem heißen Tag wie heute, da kann man sich das besonders gut vorstellen, nicht wahr? Da können wir Gott dankbar sein für das gute Wetter, nicht nur, weil es gut ist, sondern weil es uns hilft, noch ein bisschen zu verstehen, was der Heilige Geist für uns tun kann.

[23:06] Kennt ihr eigentlich jemanden, der noch im Neuen Testament gesagt hat, dass der Heilige Geist wie Wasser ist, das einen erfrischt? Ja, Johannes hat vom Wasser und vom Geist gesprochen, aber jemand hat gesagt, dass der Geist, den er senden möchte, wie Wasser ist, wie Ströme lebendigen Wassers. Wer war das? Jesus, genau. Beim Jakobsbrunnen auch. Ich habe jetzt an Johannes 7 gedacht, aber das sind ähnliche Stellen. Am letzten, dem großen Tag des Festes, stand Jesus auf, rief und sprach. Übrigens, das war auch ein, da kamen auch die ganzen Gemeinden zusammen. Nicht drei Gemeinden, sondern 3000 oder so. Eine Million Leute, alle zum Erweckungssabbat in Jerusalem. Eigentlich war es kein Erweckungssabbat, das war eine Erweckungswoche. Sieben Tage lang, stell dir das mal vor. Sieben Tage lang, so wie heute. Ja, das würden wir gar nicht aushalten. Sieben Tage lang Erweckung und trotzdem am letzten Tag, nachdem sie die Bibel gelesen haben und gebetet haben und sich schön angezogen haben und gesungen haben, weiß Jesus, dass nach sieben Tagen Erweckungsveranstaltung, eigentlich die meisten noch durstig sind. Weil der Durst der geistlichen Seele wird nicht durch Rituale und nicht durch Programme, auch nicht durch irgendwelche Dinge, die wir so planen, gestillt, sondern allein durch seinen Heiligen Geist. So steht Jesus und ruft, wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen. Das sagt er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glauben.

[24:36] Glaubst du heute an Jesus? Was für eine merkwürdige Frage. Wie könnte man nicht an ihn glauben, oder? Aber glaubst du an Jesus, wie die Schrift sagt? Oder glaubst du, dass er existiert hat? Weil du vielleicht bei Mocktrial gute Gründe hättest angeben können, warum er existiert hat. Glaubst du an Jesus, wie die Schrift sagt? Wenn wir unseren Blick auf Jesus richten, nicht nur, weil das dran ist, sondern weil wir wirklich auf ihn schauen und zu ihm kommen, dann werden lebendige Ströme, oder Wasserströme, lebendigen Wassers aus uns fließen. Das wird uns verändern.

[25:14] Nun, in Joel stand etwas, was die Juden wahrscheinlich gerne überlesen hätten, nämlich, der Geist wird ausgegossen über wen? Über alles Fleisch. Das ist etwas, was im Alten Testament häufiger vorkommt. Jesaja sagt, alles Fleisch wird es miteinander sehen, die Herrlichkeit des Herrn, oder auch, dass das Licht, hier heißt es in Jesaja 49, Vers 6, ja, er spricht, es ist zu gering, dass du mein Knecht bist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und Taten aus Israel wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht für die Heiden gesetzt. Gott sagt, das, was ich anzubieten habe, die Erlösung, die Vergebung, das, was der Heilige Geist bewirken kann, es wäre doch schade, wenn es nur in den Mauern der Gemeinde bleibt. Ich weiß nicht, ob ihr zustimmen würdet. Ob ihr diese belebende Wirkung des Geistes gespürt habt, wo ihr auch sagen könnt, es wäre doch zu schade, wenn das nur bei uns bleibt.

[26:06] Nun, halten wir fest, wäre Jesus auch für einen von uns gestorben? Ganz klar. Also, es ist keine Verschwendung, wenn es nur einer bekommt, weil Jesus wäre auch nur für einen gestorben, aber wenn es dann noch viele gibt, die auch durstig sind, die vielleicht gar nicht wissen, wonach sie durstig sind, aber die dieses Gefühl der inneren Durstigkeit haben, wenn die davon hören könnten, warum sollten wir es ihnen nicht geben? Erweckungsabbat hat ja immer was auch mit Evangelisation zu tun, nicht wahr? Wenn wir noch darauf zu kommen. Ellen White kommentiert das so, wäre Israel seiner Verpflichtung treu geblieben, hätten alle Völker an seinen Segnungen teilgehabt, aber die Herzen derer, denen die rettende Wahrheit anvertraut war, blieben von den Nöten in ihrer Nachbarschaft unberührt. Es klingt fast so, wenn man jetzt nicht den ersten Satz hätte, könnte man denken, es geht eigentlich um Menschen heute, oder? Nachbarschaft. Die Menschen in ihrer Nachbarschaft. Bist du von den Nöten deiner Nachbarn, berührt?

[27:06] Aber wir haben ja immer diese Angewohnheit, wir schauen auf das alte Israel und denken uns, wie konnten die nur nicht, wie konnten die nur das Evangelium nicht weitergeben? Die wussten doch alles. Ja, sie wussten alles, genauso wie wir auch alles wissen. Aber es fehlte der Heilige Geist, und weil der Heilige Geist fehlte, waren sie unberührt von den Nöten ihrer anderen. Wenn ich unberührt bin von den Nöten eines anderen, dann fehlt mir der Heilige Geist. Ganz egal, ob ich vorher gesungen habe, und wenn es ganz toll gesungen war und mit lauter Inbrunst, aber mir sind die Nöte des anderen egal, weil ich sage, ich muss ja an mich selbst denken. Ich bin ja nicht das Sozialamt der Welt. Jetzt bin ich mal dran. Dann fehlt der Heilige Geist. Wenn uns die Nöte untereinander egal sind, auch zwischen den Gemeinden, dann fehlt uns der Heilige Geist. Aber er ist da und möchte für uns alle wirken.

[28:10] Nun, Petrus sagt das ja auch, nicht wahr? Er sagt, denn euch gilt die Verheißung, er redet zu den Israeliten, und euren Kindern und wem und allen, die ferne sind. Also der Petrus hat schon gepredigt unter der Inspiration des Heiligen Geistes, dieser Segen soll allen dienen. Wisst ihr, was ich so interessant finde? Ich glaube, der Petrus hat nicht mal selbst verstanden, was er da gepredigt hat. Meint ihr nicht auch? Ich sage euch warum. Wisst ihr, was er dreieinhalb Jahre später gesagt hat? Also, im Jahre 31 steht er auf dem Marktplatz von Jerusalem, unter dem Heiligen Geist sagt er, der Segen ist für alle in der Ferne. Richtig? Und dann, dreieinhalb Jahre später, sendet Gott ihn zu einem Heiden und sagt, jetzt mach mal in die Praxis, was du gerade da dreieinhalb Jahre vor gepredigt hast. Und was sagt er? Zu einem Heiden? Ich? Als Jude? Und Gott muss Wunder wirken, bis der Petrus, der dreieinhalb Jahre vorher unter Inspiration des Heiligen Geistes gesagt hat, das Heil ist für alle, für alle, die fern sind. Derselbe Petrus sagt jetzt, nun erfahre ich, dass Gott alle Menschen lieb hat. Da fragt man sich, Petrus, hast du deiner eigenen Predigt nicht zugehört? Ich glaube, das passiert ganz oft, dass wir richtige Dinge sagen, aber die richtigen Dinge gar nicht so richtig selbst verstehen. Weil wir manchmal auch einfach nur das, also ich lass das mal einfach so dahingestellt, gilt nicht nur für Prediger, sondern für alle von uns. Wir haben manchmal, das, was wir sagen, ist oft richtiger als das, was wir tun. Und ich glaube, da können wir von Petrus was lernen.

[29:42] Nun, wer soll nach Joel 3 eigentlich den Geist empfangen? Wer qualifiziert sich? Wer sind die, die vom Geist erfüllt werden sollen? In Joel 3. Mal sehen, ob ihr auch dabei seid, in der Liste. Wer soll vom Geist erfüllt werden? Alle, genau. Also, ziehen wir sie mal auf, oder? Wir haben die Söhne, wir haben die Töchter, wir haben die Ältesten, wir haben die Jungen, wir haben die Knechte, wir haben die Mägde, mit anderen Worten, egal welches Alter, egal welches Geschlecht, egal welche soziale Stellung, alle können den Heiligen Geist haben.

[30:16] Vielleicht denkst du ja, ich bin nicht würdig genug, um vom Heiligen Geist erfüllt zu sein. Bist du würdig genug, um vom Heiligen Geist erfüllt zu sein? Die Bibel sagt, dass alle, egal wie alt du bist, egal wie viel du erlebt hast, egal wie klug, schön, groß, dick, dünn, reich, arm, sportlich, sozial veranlagt bist, wir alle können vom Heiligen Geist erfüllt werden. Schaut mal, was in Galater 3, Vers 28 steht. Da ist weder Jude, noch Grieche, da ist weder Knecht, noch Freier, da ist weder Mann, noch Frau, denn ihr seid alle einer in Christus, Jesus. Da ist weder Italiener, noch Ghanaer, noch Südslawe, noch Deutscher, da ist weder Grieche, noch Indonesier, noch wir sind alle eins in Christus.

[31:24] Wann? Denn wir sind alle durch einen Geist in einen Leib hineingetopft worden. Ein großes Thema, das sich durch alle Zeitalter der Christenheit zieht, ist die Frage der Einheit. Seit 2000 Jahren debattieren Christen, wie können wir eins werden? Es gibt mehrere Möglichkeiten. Die einen sagen, lasst uns alles beiseite schieben, was die Bibel lehrt, Hauptsache wir mögen uns. Das ist für uns keine Frage, das machen wir nicht. Aber die Frage ist schon, wenn wir über Einheit nachdenken, wenn wir als Gemeinde um Einigkeit beten, wenn wir als Bezirk um Einigkeit beten, wie erreichen wir die? Durch politische Verhandlungen? Durch Zeit zusammen? Einfach mehr Zeit miteinander verbringen? Ich würde behaupten, wenn wir einfach nur mehr Zeit miteinander verbringen ohne den Heiligen Geist, wären die Probleme schlimmer als besser. Also ihr versteht mich schon richtig, gerne mehr Zeit, aber das ist nicht die Lösung. Es gibt viele Menschen, die sehr viel Zeit miteinander verbringen und die sind weit entfernt von der Einheit, die Jesus sich uns anbietet. Was ist die einzige Lösung für Probleme der Einheit? Ich höre immer wieder, wir können dies oder jenes noch nicht machen, weil wir sind noch nicht bereit, wir brauchen mehr Einigkeit. Okay, jetzt helfen wir nochmal. Nach dem, was wir am Anfang gesehen haben, wie lange dauert es von dem Gebet um Vergebung bis zur Ausgießung des Heiligen Geistes? Wie viele Jahre vergehen da? Nach diesem werde ich meinen Geist ausgießen. Tut Buße und ihr werdet die Gabe des Heiligen Geistes bekommen. Kehrt um und ich werde euch meinen Geist hervorströmen lassen. Das ist quasi der nächste Schritt. Tut Buße, Heiliger Geist. Wir müssen also nicht uns den Kopf zerbrechen. Wie machen wir das? Drei Jahrespläne anlegen, wie wir irgendwie vielleicht die Geschwister einer Gemeinde oder die Gemeinden miteinander oder was auch immer. Das geht ja auch auf der großen Ebene der weltweiten Kirche. Wie können wir irgendwie alle zur Einheit bringen? Wie müssen wir da Schach spielen, dass jeder jeden irgendwie versteht? Nein, wir müssen gemeinsam unsere Sünden bekennen. Es tut mir leid, ich war falsch. Was ich gesagt habe, war nicht richtig. Was ich gedacht habe, war nicht richtig. Und wenn wir das tun, dann vergehen nicht 20 Jahre bis zum Spätregen, dann kommt der Heilige Geist. Und zwar genauso sicher, wie er auf Fischer fiel in Jerusalem. Er kann doch auf uns fallen, oder? Der Heilige Geist will kommen und er wird kommen. Durch einen Geist werden wir eins.

[33:58] Schaut mal, was Ellen White hier schreibt. Viele werden hierhin und dorthin eilen, getrieben vom Geist. Oh, wie wünsche ich mir das? Wenn man nicht mehr Missionsseminare machen muss und Motivation und komm und lass uns und ja und Predigten halten und die Geschwister aufrufen, nicht wahr? Und dann kommen ein paar. Nein, wenn sie vom Geist getrieben werden und dorthin eilen und dorthin eilen, sodass man das Gefühl hat, das kann man gar nicht mehr kontrollieren. Wunderbar, lass den Geist das kontrollieren. Was wäre das? Und das Licht anderen bringen, die Wahrheit, das Wort Gottes ist wie ein Feuer in ihren Knochen und füllt sie mit einem brennenden Verlangen, jene zu erleuchten, die in der Finsternis sitzen. Kennst du das? Wenn das Wort Gottes wie ein Feuer ist, das brennt, wo du sagst, ich kann gar nicht anders. Wenn du sagst, wovon redet der? Dann müssen wir vielleicht nochmal zurück auf Joel 2, Vers 17. Denn wenn Joel 2, Vers 17 geschieht, wenn wir gemeinsam beten um Vergebung der Sünden in unserem persönlichen Leben, dann kommt der Geist und das ist, was der Geist bewirkt. Viele, selbst Ungebildete, also ganz egal, ob du drei Doktortitel hast oder nicht mal die Grundschule besucht hast, egal, verkünden nun das Wort des Herrn. Kinder werden vom Geist gedrungen voranzugehen und die Botschaft des Himmels zu verkündigen. Kennt ihr die Geschichte vielleicht von den Kinderpredigern in Schweden, oder? Man braucht nicht viel Intellekt, um Gottes Wort predigen zu können. Man braucht den Heiligen Geist.

[35:18] Und dann geht es weiter hier, der Geist wird über alle ausgegossen, die sich seinem Wirken hingeben und die alle Maschinerie, alle bindenden Regeln und vorsichtigen Methoden des Menschen ablegen. Der Satz hat es in sich. Was sie sagt ist, wenn der Geist kommt, wenn wir nicht mehr erleben, dass wir ein kleines Projekt haben und man vielleicht dann jahrelang im Gemeinderat überlegt, oh, wird das klappen? Können wir uns das leisten? Ah, wir sind uns nicht ganz sicher. Wir sollten mal ein bisschen vorsichtig vorangehen. Ganz menschliche Überlegung, ganz okay. Aber wenn der Geist kommt, dann wird es nicht mehr mit engen bindenden Regeln und Methoden, die alles irgendwie einengen, nicht zu schnell, wenn der Geist kommt, sind große Dinge zu erwarten. Übrigens, das heißt nicht, dass Chaos ausbricht, dass jeder macht, wie er will. Das heißt immer noch, unter dem Geist sind alle einig und harmonisch und organisiert. Nicht, dass wir uns missverstehen. Das ist hier kein Blankoscheck, wildes Ich-mach-was-ich-will, der Heilige Geist hat mir gesagt. Nein, nein, nein. Aber die Gemeinde wird vorangehen. Sie wird auch große Dinge mit Gott meistern. Selbst wenn das bedeutet, wenn sie alle zwölf in unterschiedliche Teile der Welt gehen müssen. Die haben sich dann leider wahrscheinlich nicht mehr oft gesehen, oder? Meint der, dass der Philippus, der in Was Philippus? Wer war in Indien? Thomas! Dass der Thomas noch mit dem Matthäus in Äthiopien viel Kontakt hatte? Wahrscheinlich nicht. Die haben sich vielleicht nie wieder gesehen. Aber sie sind vorangegangen, wenn der Geist kommt. Viele werden den Glauben annehmen und sich den Armeen des Herrn anschließen.

[37:08] Nun, lass mich nur ein ganz kurzes Wort sagen. Ich will da nicht lange drauf eingehen, aber, weil diese Verse auch wichtig sind für uns als Adventisten. Hier geht es auch um Träume. Und wir glauben, dass auch Ellen White diese Gabe der Weissagung gehabt hat. Wenn der Geist ausgegossen wird, dann gibt es verschiedene Gaben, unter anderem auch die Gabe der Weissagung. Das bringt uns zu einer interessanten Parallele. Ich glaube, dass es von Joel tatsächlich zwei Erfüllungen gibt, so wie das auch die Apostelgeschichte andeutet. Zur Zeit der Urchristenheit, da gab es vorher einen Abfall im Volk, oder? Das Volk Israel war abgefallen von der Wahrheit. Genauso gab es vor der Adventbewegung einen Abfall von der Wahrheit in den Kirchen. Bei der Urchristenheit gab es eine große Erweckung. Und wer hat die geleitet? Das war Johannes der Täufer. Das waren Jesus. Die haben gepredigt, oder? Tut Buße, bekehrt euch. So gab es auch in der Adventbewegung eine große Erweckungsbewegung. Wer hat die geleitet? Wer waren da die Leute, die gepredigt haben? Mittlerbewegung zum Beispiel, genau, sehr gut. Mittlerbewegung, Erweckungsbewegung. Dann gab es eine große Enttäuschung in der Urchristenheit, im Jahre 31. Was war die Enttäuschung? Jesus wurde gekreuzigt. Gab es eine Enttäuschung in der Adventbewegung? 1844. Die Urchristen fanden die Lösung für Probleme aus der Bibel, genauso unsere Pioniere. Sie haben gemeinsam gebetet. Könnt ihr euch daran erinnern, wenn ihr an die Pioniergeschichten denkt, wie die gemeinsam zu zweit, zu viert, zu fünft, zu sechst zusammen gebetet haben? Und zwar nicht nur, Herr, stellen wir uns ein besseres Verständnis über das Mahnzeichen des Tieres, sondern die haben ihre Sünden bekannt. Die waren ein Herz und eine Seele. Und was ist passiert? Gott hat seinen Geist ausgegossen und unter anderem gab es zur Zeit der Urchristen eine Gabe der Weissagung und so gab es auch eine Gabe der Weissagung in der Adventbewegung. Alleine die Tatsache, dass es eine Prophetin gibt, ist ein interessanter Hinweis darauf, dass Gott wirklich seinen Geist in besonderem Maße ausgegossen hat. Ellen White beschreibt das ganz ähnlich, wenn sie sagt, im Großen Kampf in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Geschehen des großen Tages Gottes hat der Herr durch die Propheten Joel eine besondere Offenbarung seines Geistes verheißen. Diese Prophezeiung erfüllte sich teilweise in der Ausgießung des Heiligen Geistes am Pfingsttage. Ihre volle Erfüllung wird sie jedoch in der Offenbarung der göttlichen Gnade erreichen, die die abschließende Verkündigung des Evangeliums geben wird. Mit anderen Worten, was zu Pfingsten passiert ist, das wisst ihr, wiederholt sich nochmal, beginnend mit der Adventbewegung bis zum Ende. Und darauf warten wir, darum sind wir hier.

[39:52] Ihr Lieben, ich weiß nicht, was euer Plan ist für die Adventgemeinde in den nächsten 5 Jahren oder 10 Jahren, was eure Vision ist. Ich hoffe, dass wir nicht die Idee haben, dass wir einfach die nächsten 20 Jahre so in dem Modus weitermachen, wie bisher. Also wir können die nächsten 20 Jahre einfach so weitermachen und jedes Jahr eine Erweckungsdebatte machen und es finden sich bestimmt Sprecher und Themen. Keine Sorge. Aber das wäre doch nicht so genau das eigentlich, was der Geist von Pfingsten wäre, oder? Der Geist von Pfingsten ruft nach einer echten Erweckung.

[40:30] Ganz kurz nur, ohne da lange drauf einzugehen, in Joel 3 Vers 3 und 4 werden von diesen Zeichen gesprochen am Himmel. Wir wollen das ganz kurz erwähnen. In Joel 3 Vers 3 und 4 da heißt es, ich werde Zeichen geben am Himmel und auf Erden, Blut und Feuer und Rauchsäulen. Die Sonne soll verwandelt werden in Finsternis und der Mond in Blut, ehe der große und schreckliche Tag des Herrn kommt. Wir haben das heute schon gehört, deswegen werde ich da nicht lange drauf eingehen. Einer unserer Staatsanwälte hat das ja zum Thema gehabt, nicht wahr? Die Verfinsterung der Sonne, der Mond, der sein Schein nicht gibt, als Zeichen vor der Wiederkunft. In Offenbarung wird dieses Erdbeben beschrieben und der schwarze Tag, der Sternenfall und ihr wisst, wann war das Erdbeben? Mal ein kurzes Quiz rein, damit alle wieder wach werden. Was war das Erdbeben? 17, 18, 19, 20, wann? Wo war das Erdbeben? Lissabon. Und im Jahre? 1755. Ganz genau. Das wahrscheinlich beeindruckendste Erdbeben, das die ganze Menschheitsgeschichte so erlebt hat. Was die Wirkung nicht nur in der tatsächlichen naturwissenschaftlichen oder in der Natur bewirkt hat, sondern auch den ganzen Eindruck, den es auf die ganze Geisteswissenschaft gemacht hat. Wann war der finstere Tag? Wann war der finstere Tag? 1780. Ganz genau. Wenn ihr das nochmal nachlesen und nachstudieren wollt, könnt ihr euch das entsprechend nochmal gegenwärtigen. Und wann sind die Sterne gefallen in einer Art und Weise, wie sie niemals zuvor so gefallen sind? In so einer enormen Stärke? 1833. Und diese Daten, das merkt man ja schon, 1755, 1780, 1833, das führt so Richtung Ende der Zeit. Das führt so Richtung 1844, weil da war der Punkt, wo Jesus mit dem beginnenden Gericht eigentlich die Wiederkunft einleiten wollte.

[42:20] Aber, das Entscheidende sind ja nicht Sterne, die vom Himmel fallen, oder? Das Entscheidende sind nicht Erdbeben in Lissabon. Das Entscheidende ist die Verkündigung des Evangeliums in der Kraft des Heiligen Geistes. Die Erdbeben haben sich erfüllt. Die Sterne sind gefallen. Die Sonne war finster. Aber mit der Erfüllung, mit dem Heiligen Geist, hat es ein bisschen gehabert noch. Kann man das sagen? Oder tritt uns das zu sehr auf die Füße? Dass die Erfüllung mit dem Heiligen Geist noch nicht so abschließend und erfüllend gewesen ist, wie sie hätte sein können. Denn wir haben ja gerade gelesen, was würde passieren, wenn der Heilige Geist in Fülle ausgegossen werden würde? Die Geschwister würden hierhin rennen und dorthin rennen. Man könnte sie kaum zusammenhalten. Statt sie aufzufordern, müsste man sie fast schon ein bisschen im Zaum halten. Das ist die Idee.

[43:14] Wie geschieht das? Nicht indem wir bitten, Herr, sende doch endlich deinen Heiligen Geist. Lass mich eine Fußnote machen. Kann ich eine Fußnote machen? Wir beten um den Heiligen Geist so, als ob Gott sich jetzt noch überlegen muss, ob er uns gibt. So nach dem Motto, Herr, bitte gib doch den Heiligen Geist. Und wir beten so, als ob Gott sagt, ich weiß noch nicht, ob die Zeit recht ist. Ich weiß noch nicht, ob ich das jetzt schon mache. Vielleicht später. Ihr müsst auf jeden Fall erst mal den Lebensstil ändern. Dann können wir später über die Ausgießung mit dem Heiligen Geist nachdenken. Ist Gott so? Ja oder nein? Nein, was sagt Jesus? Unser Vater möchte uns lieber den Heiligen Geist geben, als Eltern ihren Kindern gute Gaben geben, oder? Sagt das nicht Jesus? Also wenn ich so bete, was ist dann eigentlich das, worum ich bitten muss? Ich muss bitten, Herr, vergib mir meine Sünden. Vergib mir das, was mich von dir trennt. Ich möchte ganz dir gehören, denn dann weiß ich, dass du den Geist ausgießen wirst. Dann muss ich dich nicht lange überreden. Wir müssen Gott nicht überreden, den Heiligen Geist auszugießen.

[44:20] Das überspringen wir. Übrigens, nur das am Rande. Die Zeichen gab es nicht nur am Ende, die Zeichen gab es auch bei der Kreuzigung. Und da möchte ich kurz darauf eingehen. Prophetie hat immer zwei Zielpunkte, das haben wir schon gelernt. Es geht immer um Christus und es geht immer auch um das Ende. Ich glaube, wie wir gerade gesehen haben, Joel hat sich zweimal erfüllt. Einmal zur Zeit der Urchristenheit, teilweise und einmal am Ende. Damals gab es Erdbeben, als Jesus am Kreuz gewesen ist, oder? Hat er nicht die Erde gebebt? War die Sonne nicht verfinstert worden? Genauso wird es am Ende. Hat es am Ende Erdbeben gegeben und die Sonne ist verfinstert worden? Aber als Jesus am Kreuz hing, war ja nicht das Entscheidende, dass die Erde gebebt hat, oder? Das war nicht das eigentliche Ereignis. Das war nicht auch das Ereignis, dass die Sonne finster wurde. Das waren alles nur Begleiterscheinungen, die den Leuten sagen sollten, Achtung, schaut auf das Kreuz, oder? Genauso sind die ganzen Endzeitzeichen, die wir jetzt erwähnt haben, die Jesus hier andeutet in Joel, sind ja nicht dazu da, dass wir sie lange studieren, sondern es sind Aufmerksamkeitszeichen, die sagen, Jesus kommt, schaut auf Jesus, bittet um Vergebung.

[45:38] Nun, kommen wir zum letzten Vers und damit dann auch schon zum Ende. Vers 5. Und es wird geschehen. Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden, denn auf dem Berg Zion und in Jerusalem wird Errettung sein, wie der Herr verheißen hat und bei den übrig gebliebenen, die der Herr beruft. Frage, wer wird gerettet? Wer wird am Ende gerettet? Jeder, der den Namen des Herrn anruft. Die Ausgießung des Geistes ist für alle, wie wir gelernt haben. Die Alten und die Jungen, die Männer und die Frauen, die Gebildeten und die Ungebildeten, die Klugen und die nicht so Klugen, die Großen und die Kleinen. Der Heilige Geist ist für jeden da, wenn du heute hier sitzt und ein Mensch bist, dann wartet der Heilige Geist, dich zu erfüllen. Ja, er wartet auch auf deinen Nebenmann, aber er wartet auch auf dich. Er wartet darauf, dich zu erfüllen. Und was geschehen ist in unserem Kopf, das muss durchdringen. Nicht als Theorie, sondern als tatsächliche Erkenntnis. Ich, Christopher, du, jetzt setzt du deinen Namen eigentlich, oder? Kann erfüllt werden mit dem Heiligen Geist. Darauf wartet Jesus. Jeder kann gerettet werden.

[46:48] Übrigens, das ist auch der Grund, warum in Joel alle zusammengerufen werden zum Gebet. Die Gemeinde soll gemeinsam beten, damit alle merken, dass sie auch gesegnet werden können, dass sie alle ein gesegnetes Leben führen können, dass sie nicht durch die, dass ihr Leben nicht wie eine Wüste sein muss, sondern wie ein Fruchtgarten. Ganz nebenbei, hast du das Gefühl, dass dein Leben ein Fruchtgarten ist, wo die Früchte hängen, schön und lecker? Wenn nicht, lass uns beten, denn dann wird unser Leben zum Fruchtgarten. Also, wer wird gerettet? Jeder, der den Namen des Herrn anruft.

[47:30] Was haben die Menschen gebetet? In Joel 2, Vers 17, ich wiederhole es immer wieder, bis es so ganz fest drin ist, dass wir es nicht mehr vergessen können. Was haben sie gebetet? Herr, habe Mitleid mit mir. Habe Mitleid mit uns. Wie ist der Name des Herrn? Das ist eine einfache Frage. Wie ist der Name des Herrn? Herr, oder? Also, in Joel 2, Vers 17, in diesem Kugellager, wo alles sich umdreht. Wen haben sie angerufen? Sie haben den Namen des Herrn angerufen. Sie haben gesagt, Herr, habe Mitleid mit uns. Joel 2, Vers 17 ist die Antwort auf die, die gerettet werden.

[48:06] Was ist Gottes Versprechen? Gott sagt, rufe mich an am Tag der Not. So überlege ich es mir, ob du würdig bist, dass ich dich retten kann. Ob ich noch genügend Engel habe für dich. Die anderen sind mir wichtiger. Sagt Gott das? Aber wir denken manchmal so, oder? Am Tag der Not, wenn ich zu ihm rufe, sagt Gott, rufe mich an am Tag der Not und hoffe, dass es nicht besetzt ist. Manchmal reden wir zu Gott, als ob er den Anrufbeantworter anhat, nicht wahr? Hier ist meine Bitte und wenn du mal Zeit hast, dann beantworte sie bitte. Aber wisst ihr, Gottes Telefon, ich weiß nicht, kennt ihr noch dieses alte Kindergeschichte, die Telefonnummer Gottes? Als ich ein Kind war, hat man uns immer die Telefonnummer Gottes beigebracht. 5015, kann man sich gut merken. 5015, ruf mich an am Tag der Not. Die Telefon, das Telefon Gottes hat keinen Anrufbeantworter. Da ist auch keine Maschinenstimme. Ihr wisst ja mittlerweile gibt es so Maschinenstimmen, die sind fast wie das Original. Nein, wenn man Gott anruft, geht er immer ran. Das ist ein Geheimnis. Manchmal bin ich so beschäftigt, da klingelt es und ich gehe einfach nicht ran. Vielleicht macht er das auch. Aber Gott, obwohl er so viel beschäftigt ist, er kann ganz viele Telefone gleichzeitig bedienen. Er geht immer ran.

[49:40] Wenn wir zu Gott rufen, dann sagt er hier, rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt. Und dann heißt es hier, dieses letzte Drittel will ich ins Feuer bringen und es läutern, wie man Silber läutert. Ich will es prüfen, wie man Gold prüft. Es wird meinen Namen anrufen und ich will ihm antworten. Es wird sagen, das ist mein Volk. Es wird sagen, der Herr ist mein Gott. Hast du Erfahrung damit, Gott anzurufen? Hast du Erfahrung damit, mit Gott zu reden und ihm alle deine Nöte zu sagen?

[50:12] In Römer 10, da wird genau dieser Vers genommen, um deutlich zu machen, dieses Angebot ist für alle. Nun, ihr werdet sagen, warum betone ich das die ganze Zeit? Das wissen wir doch. Ja, natürlich wisst ihr das. Natürlich wissen wir das. Die Tatsache ist nur, wenn wir unser Wissen in die Praxis umgesetzt hätten, in den letzten 10 Jahren, hätte der Geist wahrscheinlich schon mehr wirken können, oder? Das sind ja Sachen, die wissen wir schon seit 10 Jahren, oder? Einige von euch schon seit 50 Jahren vielleicht, ich weiß es nicht. Wissen tun wir das nicht, kein neues Licht, oder? Wahrscheinlich habt ihr heute nichts Neues gelernt. Aber es geht um was ganz anderes. Es geht mir darum, dass das, was wir immer sagen und immer hören und immer in der Predigt nicken und sagen, ja genau, das müsste geschehen. Das müsste geschehen. Ihr Lieben, das kann geschehen in meinem Leben und in deinem Leben jetzt. Wir brauchen nicht auf 2019 warten. Der Heilige Geist ist nicht schon so vollgebucht, bis dass er sagt, okay, 2019, vielleicht im Sommer, beim nächsten Erweckungswochenende, da bin ich bereit. Wir schauen auf unsere Umstände und sagen, gemein, das ist gerade so schwierig, Schwierigkeiten hier, Schwierigkeiten hier. Ich bin gerade nicht so treu, wie es sein sollte. Nein, heute können wir Buße tun. Wir können heute umkehren. Wir können uns heute von dem Heiligen Geist erfüllen lassen. Er kann heute schon anfangen, unser Leben in einen Fruchtgarten zu verändern. Jeder von uns. Und die Tatsache, dass es weltweit in unseren Gemeinden nicht so aussieht, wie es aussehen könnte, obwohl alle das wissen, lässt für mich nur einen Schluss zu. Wir wissen es, aber im tiefsten Herzen glauben wir nicht, dass es für uns ist. Wenn wir glauben würden, dass es für uns ist, würden wir es doch annehmen. Ich meine, wer würde nicht solch ein Geschenk annehmen, wenn er nicht davon überzeugt wäre, dass es für ihn ist. Vielleicht denken wir halt immer, es ist für die anderen. Vielleicht können wir uns gar nicht vorstellen, wie viel Gott uns verändern kann und was er alles tun kann für uns.

[52:14] Dann kommen wir zum letzten Punkt. Wo ist die Rettung? Hier in Joel steht, die Rettung ist auf dem Berg Zion. Das ist ein bisschen merkwürdig, nicht wahr? Wir müssen ja nicht mehr nach Jerusalem reisen, oder? Immer wieder kommt es im Alten Testament vor, Rettung in Zion, in Jesaja 46, in Obadia 1. Auf dem Berg Zion wird er Rettung sein. Aber die Erklärung findet sich schon im Alten Testament. Und es wird ein Erlöser kommen für Zion und für die in Jakob, die sich von der Übertretung bekehren. Ihr würdet sagen, heute ist die Predigt relativ einfach. Jetzt kommen wir an den gleichen Punkt. Wer sind diejenigen, die Erlösung in Zion erleben? Nicht diejenigen, die eine Wallfahrt machen nach Jerusalem oder eine Studienfahrt, kann man alles machen, aber nicht die, die im Heiligen Land auf der Via Dolorosa gehen und auf dem Ölberg stehen und ein Selfie machen. Nicht die werden gerettet, sondern die sich von ihrer Übertretung bekehren. Das sind die auf dem Berg Zion. Übrigens, wo sind die 144.000 in der Offenbarung? Wo stehen die? Auf dem Berg Zion. Die 144.000 sind nicht deswegen besonders, weil sie heiliger waren als alle anderen, weil sie ein besseres Leben gelebt haben als alle Christen zuvor. Nein, sie sind auf dem Berg Zion, weil sie sich bekehrt haben.

[53:22] Ihr würdet sagen, vielleicht muss ich den Punkt mal kurz ansprechen, aber ich bin doch schon Christ. Ich bin doch schon Adventist. Wovon muss ich mich denn bekehren? Ich bin doch schon getauft seit so vielen Jahren. Das ist alles wunderbar. Ich war noch nie vom Ausschuss. Man hat mich noch nie irgendwie getadelt. Keiner hat mitbekommen, was ich gemacht habe. Wovon muss ich mich bekehren? Genau davon. Genau von dem, was halt niemand weiß. Wo wir bisher immer so durchgekommen sind und wo es keiner gemerkt hat und wir dachten, naja, dann vermutlich machen die anderen auch sowas ähnliches oder was anderes. Wir sind ja alle so halb mehr Sünder als Gerechte, nicht wahr? Bisher ist ja noch nicht das Gerechte über mich eingebrochen, oder? Genau davon müssen wir uns bekehren. Von diesen Dingen, die wir mitschleppen. Und wo wir uns dann gewöhnt haben, dass man doch so ein ziemlich guter Adventist oder ein guter Christ sein kann und diese Sachen sind so im Hintergrund. Und deswegen sind unsere Gemeinden so schön angezogen und singen so schön und beten so tolle Gebete und der Geist fehlt so ein wenig. Die verborgenen Sünden.

[54:28] Kennt ihr Psalm 133? Psalm 133 ist ganz toll. Psalm 133 ist einer der kürzesten Kapitel der Bibel. Da heißt es Siehe, wie fein und wie lieblich ist, wenn Brüder wie? In? Eintracht beisammen sind wie das feine Öl auf dem Haupt, das herabfließt in den Bart, den Bart Aarons, das herabfließt bis zum Saum der Kleidung. Das ist ein ganz tolles Bild, stell dir das mal vor. Wer ist Aaron? Ein Priester, oder? Warum fließt Öl über den Kopf eines Priesters? Er wird gesagt, stell dir mal vor das ist ein Priester, da nimmt man das Öl und das Öl läuft über seinen Kopf und das fließt herab. Und die Priester hatten damals so lange Bärte, das fließt, ein bisschen klebrig, das fließt in den Bart hinein und das fließt an seinen Kleidern entlang. Stell dir das mal im Gottesdienst vor, man würde so einen Prediger hinstellen und würde ihm so Öl über die Sabbatkleidung gießen. Das haben die Israeliten gemacht. Und was ist dann mit dem Öl passiert? Also wenn das jetzt weiter so fließt, also stell dir das mal praktisch vor, die Schwerkraft wirkt an den Öltropfen. Was passiert mit dem Öl? Es fällt auf den Boden, oder? Es fällt auf den Boden. Jetzt, nächster Vers. Halt es im Hinterkopf. Wie der Tau des Hermon, der herabfließt auf die, wo auf die? Berge Zions, denn dort hat der Herr den Segen verheißen, leben bis in Ewigkeit. Was ist der Segen? Ewiges Leben. Also das Bild ist, stell dir vor, ein Priester wird gesalbt mit dem Öl, das Öl fließt dann nicht mehr lang und es fließt herab und es tröpfelt auf die Erde und es tröpfelt auf die Berge Zions. Welche Stadt liegt auf den Bergen Zions? Jerusalem, denn dort hat der Herr verheißen, ewiges Leben.

[56:13] Frage, vor Pfingsten, wo sollten die Jünger sich aufhalten? Wo sollten die Jünger sich aufhalten im Pfingsten, vor Pfingsten, die 10 Tage vor Pfingsten? In welcher Stadt sollten sie sein? Jerusalem. Gott hat gesagt, dort wird der Segen gegeben werden. Bleibt in Jerusalem. In welcher Art und Weise sollten sie zusammenbleiben? Einmütig. Wie lieblich ist es, wenn Brüder in Eintracht zusammen sind. Sie haben gemeinsam gebetet, dann kam der Geist. Aber wisst ihr, der Geist oder das Öl ist ein Symbol für den Heiligen Geist, oder? Wer wurde denn da gesalbt zu Pfingsten, als das Öl am Hohen Priester entlang lief? Wer wurde gesalbt? Wer ist der Hohe Priester, der gesalbt wurde zu Pfingsten? Jesus wurde zum himmlischen Priester gesalbt. Im himmlischen Heiligtum. Und Pfingsten war eigentlich um Jesus. Jesus wurde gesalbt und die Tropfen vom Heiligen Geist fielen auf die Erde. Und was haben die Tropfen vom Heiligen Geist gemacht? Ein Erdbeben. Die Gründung der Christenheit. Das meiste blieb auf Jesus, würde ich sagen. Pfingsten auf der Erde waren nur die Auswirkungen dessen, was im Himmel geschehen ist. Bis zu dem Tag war das Heil verbunden mit dem Tempel in Jerusalem. Oder? Bis zu dem Tag. Aber an dem Tag wurde ein neuer Tempel eingeweiht. Der Tempel im Himmel. Mit einem neuen Hohen Priester. Mit einer Verheißung ewigen Lebens.

[57:41] Frage, wo steht denn dieser Tempel? Wo steht dieser Tempel? Dieser Tempel von Neu... Im Himmel. Wo steht dieser himmlische Tempel? In Neu-Jerusalem. Gibt es da auch Berge oder ist es im Himmel ganz flach? Wir wissen es nicht.

[58:01] Nach Pfingsten wird jetzt gesagt, sondern ihr seid gekommen zu dem Berg Zion. Und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem. Und zu zehntausenden von Engeln. Mit anderen Worten, bis zum Tag von Pfingsten war die Erlösung verknüpft mit dem irdischen Heiligtum. Dass dann eine ganze Zeit lang im irdischen Jerusalem auf einem Berg Zion stand, dort war die Erlösung. Als Daniel gefangen genommen worden ist, wo hat er hin gebetet? Nach Jerusalem. Salomon hat gesagt, wenn wir Sünden tun, dann sollen wir beten zum Tempel. Aber an diesem Tag war dieser Tempel endgültig nicht mehr notwendig. Warum? Weil ein anderer Tempel mit einem besseren Hohen Priester, mit einem besseren Opfer jetzt im Himmel war. Denn dieser Priester lebt für immer und kann deswegen alle vollkommen erretten, die sich zu ihm nahen. Dieser Priester hat einen Weg gebahnt für jeden Einzelnen. Und seit Pfingsten ist Jesus im himmlischen Heiligtum für uns aktiv. Die Rettung ist nicht mehr in Jerusalem. Die Rettung ist in Jerusalem. Die Rettung ist nicht mehr auf dem Berg Zion. Die Rettung ist auf dem Berg Zion. Auf dem himmlischen Berg Zion. Im himmlischen Heiligtum bei Jesus. Jeder, der dorthin schaut, jeder, der auf das himmlische Heiligtum wartet, der wird gerettet.

[59:21] Auf dem Berg Zion haben wir schon gelesen, die Offenbarung 14, das überspringen wir. Übrigens, das überspringen wir nicht, ganz kurz. Die Übrigen, so heißt es in Joel 3, die Übrigen. Wir glauben, dass wir die Übrigen sind, oder? Hier in Joel 3, Vers 5 heißt, bei den Übriggebliebenen, die der Herr beruft. Ich glaube, deswegen hat Gott eine Gemeinde der Übrigen ins Leben gerufen. Weil er meinte, es gibt noch nicht genügend Kirchen, sondern weil er eine Gruppe brauchte von Menschen, die auf dieses himmlische Heiligtum hinweisen. Und alle Menschen auf dieses ewige Leben, das durch den Dienst Jesu im himmlischen Heiligtum gewonnen werden kann, dieses Leben darauf hinweisen.

[59:59] Wenn ihr über die Übrigen nachdenkt, habt ihr nicht auch den Eindruck manchmal, dass die Übrigen so ein Bild für die Schwachen sind, so die Letzten, die noch übrig geblieben sind, die Übrigen halt. Die großen, aufgefallenen Kirchen sind die Übrigen. Ich habe einen interessanten Text gefunden, den wollte ich euch nicht vorenthalten. Schaut man hier in Vers 7 von Micha. Und ich will aus dem Hinkenden einen Überrest machen und aus dem, was weit entfernt war, ein starkes Volk. Ist der Überrest jetzt schwach oder stark? Der ist stark. Also bist du auch einer von den Hinkenden? Ich kann euch sagen, ich bin ein Hinkender. Zu oft bin ich gefallen. Ich hinke. Aber Gott sagt, aus den Hinkenden mache ich einen starken Überrest, eine starke Gemeinde der Übrigen, die den Geist der Weisung hat, die die Gebote Gottes hält, die den Glauben Jesu hat. Und am Ende wird es eine Herde sein und ein Hirte.

[1:01:01] Übrigens, zur Zeit von Petrus, als Joel sich erfüllte, gab es auch Übrige. Wer waren eigentlich die Übrigen zur Zeit von Petrus und Paulus? Hier kann man wieder eine interessante Parallele machen. Schaut mal hier. Zuvor war das Volk Gottes Israel. In der Adventbewegung war zuvor die Christenheit im ganzen Gottesvolk. In der Urchristenheit, die Urchristenheit war prophetisch vorhergesagt.

[1:01:25] Die Adventbewegung war prophetisch vorhergesagt. Der Zeitpunkt der Prophetie basiert auf Daniel 9 in der Urchristenheit. In der Adventbewegung basiert er auch auf Daniel 9 und Daniel 8. Bei der Urchristenheit haben viele die Botschaft verworfen, genauso bei der Adventbewegung. Einige wenige haben geglaubt, als Jesus gepredigt hat und Johannes der Täufer. Einige wenige haben der Adventbotschaft des wiederkommenden Jesus geglaubt. Sie, sagt Paulus, von der Urchristenheit waren die Übrigen von Israel, der Überrest Israels. Genauso ist die Adventbewegung die Gemeinde der Übrigen.

[1:02:01] Die Urchristenheit hatte einen Missionsauftrag. Die Adventbewegung hat einen Missionsauftrag. Übrigens, was war der Missionsauftrag der Urchristenheit? Predigt das Evangelium in der ganzen Welt. Was ist unser Auftrag? Predigt das Evangelium in der ganzen Welt. Die Urchristen sollten allerdings nicht nur Juden bekehren, sondern auch völlige Ungläubige. Genauso haben auch wir die Aufgabe, nicht nur andere Christen zu erreichen, wie das manche machen, sondern alle Religionen, alle Völker, alle Nationen, alle Stämme.

[1:02:25] Die Urchristen haben ihren Auftrag nicht gleich verstanden. Siehe Petrus, oder? Wenn ihr Adventgeschichte studiert, unsere Pioniere auch nicht gleich. Das bedeutete für die Urchristenheit, dass der Rest von Israel, der Jesus nicht annahm, nicht mehr Gottes Volk war. Für die Adventbewegung bedeutete das, dass das Christentum, das die Botschaft von der Wiederkunft nicht annahm, nicht mehr Gottes Volk war. Trotzdem gab es noch viele gläubige Israeliten, die jetzt gewonnen werden sollten. Genauso gibt es viele gläubige Christen. Und wer fassen kann, der fasse das.

[1:02:57] Es gab zur Zeit der Urchristenheit Irrlehrer, die predigten eine Rückkehr zu den alten Traditionen Israels. Könnte es sein, dass wir heute auch Irrlehrer haben, die eine Rückkehr zu dem allgemeinen Christentum ohne spezifische Adventbewegung haben? Da liest sich der Galaterbrief gleich ganz anders.

[1:03:15] Zum Abschluss. Die Zeit ist gekommen, wo wir erwarten sollen, dass der Herr große Dinge für uns tut. Erwartet ihr das, ja oder nein? Ich glaube, ich muss meine Predigt nochmal abhalten. Nochmal von vorne? Erwartet ihr große Dinge von dem Herrn? Unsere Bemühungen dürfen nicht abnehmen oder schwächer werden. Wir haben die Tendenz, wenn Dinge schwierig werden, wenn Dinge nicht so laufen, wie sie hätten gedacht, dass sie laufen sollen, dann werden wir enttäuscht, dann werden wir unzufrieden, dann werden wir entmutigt, dann ziehen wir uns zurück. Nein, nein, nein. Wir sollen in der Gnade und Erkenntnis des Herrn wachsen.

[1:03:49] Bevor das Werk abgeschlossen ist und die Versiegelung des Volkes Gottes abgeschlossen ist, werden wir die Ausgießung des Heiligen Geistes empfangen. Engel werden mitten unter euch sein. Ich glaube, die sind heute hier. Was warten wohl die Engel darauf, dass wir endlich ernst machen mit Jesus? Dass wir unsere geheimen Sünden, das, was wir immer mit uns mitschleppen, unsere Charakterfehler auf den Altar legen und sagen: Herr, sei mir gnädig, vergib mir, reinige mich, erlöse mich, befreie mich von schlechten Gewohnheiten, gib, dass ich ganz dir gehöre. Glaubt ihr nicht, die Engel warten darauf?

[1:04:31] Wir leben in den letzten Tagen in einer Zeit, in der wir viel von dem Herrn erwarten können. Diese Worte sollten uns zum Thron der Gnade bringen, um große Dinge von ihm zu erwarten. Mehrmals sagt er das und dann zitiert sie Joel 3, 1 und 5. Dies zeigt uns ein wunderbares Werk, das getan werden soll, für das wir täglich die bekehrende Kraft Gottes in unseren Herzen brauchen. Der Schlüssel ist nicht einmal ein Weckungswochenende und wir gehen nach Hause. Der Schlüssel ist, dass wir das, was wir heute simpel, wie es war, Tag für Tag anwenden. Herr, sei mir gnädig. Herr, vergib mir, wo ich gefehlt habe. Ich brauche deine Gnade.

[1:05:05] Denn wenn wir uns bewusst sind, dass wir alleine nichts können, wenn wir uns bewusst sind, dass wir Gottes Vergebung brauchen, jeden Tag, dann kann er uns verändern, mit seinem Heiligen Geist ausfüllen. Es ist unser Vorrecht, dies zu erleben. Der Himmel ist voller Segnungen und es ist unser Vorrecht, die reichen Verheißungen Gottes für uns persönlich in Anspruch zu nehmen. Wir müssen den Herrn Tag und Nacht suchen, damit wir wissen, welche Schritte wir gehen und was wir tun sollen.

[1:05:31] Habt ihr euch manchmal die Frage gestellt, welchen Schritt soll ich gehen, was soll ich tun? Wir stellen uns in unserem Leben die Frage. Wir stellen uns als Gemeinde die Frage. Wir stellen uns als Bezirk die Frage. Als weltweite Gemeinde, welche Schritte sollen wir gehen? Was sollen wir tun? Dies oder jenes? Ist das Gottes Wille oder nicht? Der Schlüssel ist, wir müssen gemeinsam beten und sagen: Herr, tue Mitleid mit mir. Herr, vergib mir meine Sünde. Herr, sei mir gnedig. Und dann wird sich das erfüllen, was in Joel 3 Vers 5 steht.

[1:06:01] Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet werden. Denn auf dem Berg Zion, dort oben im Himmel und in Jerusalem, dort oben im Himmel, wird er Rettung sein, wie der Herr verheißen hat. Und bei den übrig Liebenden, die immer noch an dem Heiligtum festhalten, an der Wiederkunft Jesu, an dem Gesetz Gottes, die diese Botschaft in die Welt tragen, die der Herr beruft.

[1:06:25] Wer von euch möchte heute, morgen sagen: Am liebsten keine Erweckungssabbatte mehr? Am liebsten eine Erfüllung mit dem Heiligen Geist, die uns befähigt, das Evangelium in die Welt zu tragen, dass Jesus noch vornächsten Sommer wiederkommt. Und meinetwegen auch noch gerne ein zweites Erweckungswochenende, das ist okay. Ich habe nichts gegen ein Erweckungswochenende. Aber wer von euch möchte sagen: Ich möchte Großes von dem Herrn erwarten, ich habe heute verstanden, ich muss ihn nicht erst überreden, ich muss nicht erst irgendwas vorweisen, sondern ich muss endlich vor ihm zerbrechen, die Dinge in Ordnung bringen, die zueinander zwischen uns stehen, meine Sünden vor Gott bringen, vor seinem Thron meine Kleider zerbrechen und dann darauf vertrauen, dass er seinen Geist ausgießen wird. Wer von euch möchte sagen: Das ist mein Wunsch, dann lasst uns gemeinsam niederknien und beten.

[1:07:35] Lieber Vater im Himmel, du bist der große Kenner unserer Herzen und du weißt ganz genau, anders als jeder Einzelne von uns, was in unseren Herzen wirklich vor sich geht. Und da gibt es bestimmt viele Dinge, von denen keiner etwas weiß: schlechte Gewohnheiten, Gedanken, Dinge, die uns hindern, dass der Heilige Geist uns völlig gebrauchen kann. Aber die wir mitschleppt haben, die wir vielleicht rationalisiert haben, von denen wir meinen, das ist ja vielleicht eh nicht so wichtig, keine Erlösungsfrage, dies oder jenes. Und in Wirklichkeit hindern sie das Ausgießen des Heiligen Geistes.

[1:08:11] Und Herr, heute möchten wir zu dir kommen, wie wir sind und dich darum bitten, dass du uns echte Buße schenkst, dass du uns echte Vergebung der Sünden schenkst und dass du uns täglich daran erinnerst, dass wir dich brauchen, dass du uns täglich daran erinnerst, dass wir ohne dich nicht sind, dass wir täglich an dir festhalten, uns an dich klammern, als ob es um unser Leben ginge, denn es geht ja um unser Leben. Lass unsere Gebete wohlgefällig sein vor dir.

[1:08:49] Jetzt im himmlischen Heiligtum, auf dem Berg Zion, wo Errettung ist für jeden, der deinen Namen anruft. Herr, wir wünschen uns so sehr die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, die du verheißen hast, die geschehen ist, schon so oft in der Geschichte, die auch wir brauchen und zwar nicht nur als Einzelne, sondern wir möchten als ganze Gemeinde, als ganze Gemeinden zusammen erweckt dir dienen und das Werk zum Abschluss bringen und wir danken dir, dass du an unserer Herzenstür geklopft hast und jetzt gerade klopfst, uns die Dinge zeigst, die wir auf den Altar legen müssen und wir danken dir, dass wir wissen dürfen, dass du gerne und ohne Vorwurf uns das gibst, was wir brauchen und noch so viel mehr. Danke dafür, Herr Jesus, von ganzem Herzen. Amen.


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