[0:59] Gesegneten Sabbat! Ich hoffe, ihr freut euch, dass heute Sabbat ist. Also, ganz ehrlich, wenn man manchmal hier so sitzt und in die Gesichter der Geschwister schaut, dann fragt man sich, ob die Freude nur theoretische Natur ist, nicht wahr? Deswegen versucht man alle zu lächeln. Sabbat ist der Tag, an dem wir Gott ganz besonders begegnen und Sabbat ist der Tag, an dem wir uns daran erinnern können, dass er unser Schöpfer ist. Ich weiß nicht, hat jemand von euch in der letzten Woche irgendwie an etwas gedacht über die Schöpfermacht Gottes, an die Natur, etwa an eine Lektion? Ich habe in der letzten Woche an Folgendes gedacht. Mir ist aufgefallen, die Blätter fallen alle, nicht wahr? Von den Bäumen. Habt ihr auch gedacht, die Blätter sind so schön, wenn sie sich verfärben? Ist nicht das eine Pracht? Folgende Idee kam mir. Die Blätter verfärben sich alle. Sie sehen ganz toll aus. Es gibt eine große Vielfalt an verschiedenen Farben, aber dann wird man enttäuscht. Alle Blätter, die sich verfärben, fallen ab. Und es bleiben nur die, die ihre ursprüngliche Farbe beibehalten haben. Die bleiben bestehen. Könnte das ein Gleichnis sein, dass in unserer Zeit auch sich immer mehr die Blätter verfärben, sozusagen. Aber wenn der eisige Wind der Endzeit weht, dann bleiben nur die Blätter übrig, die grün geblieben sind. Die vermeintliche Vielfalt an Meinungen und an Theologie und an verschiedenen Lebensstilen, von denen viele denken, die ist so schön und so bereichernd, ist ein Trugschluss. Ich habe das mehrmals darüber nachgedacht. Dann hat es mich ganz wie vom Donner gerührt, als ich gestern Abend gesehen habe, dass heute in der Lektion, genau dieser Gedanke bei Ellen White, nicht in der Lektion, in der Gebetslesung drin vorkommt, wo sie sagt, dass nur die immer grünen Pflanzen ein Symbol eigentlich sind für die treuen Gläubigen. Das fand ich interessant. Ich glaube, was wir brauchen, ist ein Glaube, der grün bleibt. Auch wenn alles um uns herum gelb und rot und lila und ich weiß nicht wie blüht und sich ausgibt. Wir leben in einer Zeit, wo es auch in der Adventgemeinde sich immer mehr verfärbt in allen Richtungen. Grün ist die Farbe der Hoffnung. Lasst uns grün bleiben, okay? Dass wenn es richtig kalt wird in dieser Welt, wir grün als Pflanzen, als Blätter dabei bleiben.
[3:40] Wir wollen heute über das Buch Joel weiter nachdenken und ich weiß, die letzte Predigt ist schon ein bisschen her. Es war vor der Sommerpause und deswegen dachte ich mir, wäre es doch vielleicht ganz interessant, wenn wir nochmal so ganz kurz mit so ein paar wenigen Fragen uns in Erinnerung rufen, was wir bisher gelernt haben in diesem Buch. Wir haben ja schon von vier Kapiteln dreieinhalb behandelt. Heute ist das letzte Mal. Also ein paar Fragen zu den wichtigsten Dingen, die ihr hoffentlich behaltet habt. Unser Thema heute ist übrigens, legt die Sichel an. Und die erste Frage ist, zur kurzen Wiederholung, welcher Vers bildet das Zentrum von Joel? Welcher Vers ist genau im Zentrum und bildet das... Joel 2 Vers 17, ganz genau. Erinnert euch, Joel 2 Vers 17 ist genau arithmetisch im Zentrum und teilt das Buch in zwei Hälften. Was befindet sich davor? Was wird vor Joel 2 Vers 17 beschrieben? Wenn ihr euch erinnern könnt, was kommt vor diesem Vers, in der ersten Hälfte des Buches? Da ist Verwüstung, Hungersnot, da kommen vor allem die Heuschrecken. Wie oft? Viermal zerstören alles. Und es ist eine Katastrophe. Da haben wir den Tag des Herrn als Bedrohung. Wir haben Klage, Leid, Gefahr, Finsternis, Wolken, Dunkel. Sehr deprimierend. Und dann kommt Joel 2 Vers 17. Da geht es um das gemeinsame Gebet des Volkes Gottes. Die kommen zusammen, die bekennen ihre Sünden und sie beten gemeinsam. Und was finden wir in der zweiten Hälfte, direkt nach diesem Gebet? Was wird danach geschildert? Dann haben wir den Segen Gottes. Dann plötzlich blüht die Ernte. Dann gibt es wieder Herstellung. Der Frühregen wird verheißen. Der Spätregen wird verheißen. Gott greift ein. In der zweiten Hälfte ist es fast nur noch Gott, der spricht. Während vorher der Prophet lamentiert und klagt. Als das Volk gemeinsam betet, spricht Gott. Und das unaufhörlich. Wir haben gesagt, wir haben zwei Welten im Buch Joel. Wir haben den Fluch und wir haben den Segen. Und den entscheidenden Unterschied macht das gemeinsame Gebet. Wisst ihr noch, was Gott in Joel 3 Vers 1 verspricht, ohne nachzuschauen? Was verspricht er Gott im Zuge dieser Wiederherstellung, im Zuge seines Eingreifens, dass die Ernte reif werden kann? Was verspricht er? Die Ausgießung des Heiligen Geistes. Darum geht es. Durch Gottes Heiligen Geist kann das, was vorher brach lag, plötzlich zur Ernte kommen. Es kann blühen, es kann zur Reife kommen. Und um diese Ausgießung des Heiligen Geistes bittet uns Gott, dass wir ständig darum beten sollen in unserem Leben. Als Frühregen, als beständigen Regen und dann natürlich auch als Spätregen. Und auf welchem Berg befindet sich dann die Rettung? Wo ist die Erlösung? Auf welchem Berg befinden sich all diejenigen, die gerettet werden? Auf dem Berg Zion. Damals, zur Zeit Joels, war das ein buchstäblicher Berg, mit einer buchstäblichen Stadt, mit einem buchstäblichen Tempel. Aber in der Zeit des Neuen Testamentes ist das ein buchstäblicher Tempel im Himmel. Nicht wahr? Es geht um den buchstäblichen Berg Zion im Himmel. Es geht darum, dass Jesus, unser Hoherpriester, jetzt dort ist. Wenn wir zu Jesus als unserem Hohenpriester kommen, dann haben wir dort Rettung auf dem himmlischen Berg Zion. Die 144.000 werden in Offenbarung 14 auf dem Berg Zion gezeigt. Das letzte Mal haben wir darüber gesprochen, in welches Tal will Gott die Heidenvölker führen. Es gab ein bestimmtes Tal in Joel 4, am Anfang, wo er sagt, in dieses Tal will ich sie hineinbringen, um Gericht zu halten. Weiß ich noch, wie das Tal hieß? Das war das Tal Josaphat, ganz genau. Benannt nach dem König Josaphat, der in einer besonderen Ausnahmesituation angegriffen von den Feinden Gottes einen erstaunlichen Sieg errang, ohne selbst eigentlich gekämpft zu haben. Wisst ihr noch, mit welcher besonderen Waffengattung er diesen Sieg errungen hat? Mit Gesang, genau. Mit dem Lob Gottes. Ihr erinnert euch vielleicht an die Kindergeschichte, nicht wahr? Wo die Sänger, die Gott loben sollten, an der Front stehen sollten, als allererste der Armee vorangehen sollten. Und als sie Gott lobten und danken für all das Gute, was er in ihrem Leben getan hat, da hat Gott den Feind besiegt. Das war der Sieg im Tal Josaphat. Und genau so werden auch wir am Ende siegen. Nicht indem wir unzufrieden sind, nicht indem wir uns ständig beschweren, sondern indem wir Gott danken und loben, für all das, was er für uns getan hat, tut und noch tun wird.
[8:55] Und so sind wir heute im letzten Abschnitt angekommen. Bevor wir noch einmal die Bibel aufschlagen, wollen wir natürlich niederknien und beten. Und dazu lade ich euch ganz herzlich ein. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dein Wort haben und dass jedes einzelne Buch der Bibel uns das Evangelium präsentiert, immer auf eine Art und Weise, die ein wenig anders ist, damit ja verschiedene Menschen angesprochen werden können. Wir danken dir für das Buch Joel, das uns in so kompakter und so eindrücklicher Art und Weise beschreibt, wie du wirkst, wie du eingreifst, was Entscheidendes in unserem Leben und wie selbst die größten Katastrophen noch geändert werden können durch deinen Geist. Wir möchten gemeinsam hier zu dir beten, in Erfüllung dessen, was in Joel steht. Wir möchten unsere Sünden bekennen, uns von dir reinigen lassen und dich bitten, dass du uns zu der Einheit führst, die du durch deinen Geist alleine bewerkstelligen kannst. Sprich du jetzt durch dein Wort zu uns und hab Dank, dass du nach deiner Verheißung mitten unter uns bist, durch deinen Heiligen Geist. Öffne unsere Herzen, damit wir davon profitieren können. Im Namen Jesu. Amen.
[10:21] Legt die Sichel an. Wie immer wollen wir es so handhaben, dass ihr ein bisschen mitmachen könnt. Das Buch Joel aufschlagt. Die Verse aus dem Abschnitt, dem zweiten Teil von Joel 4, werden nicht angeworfen. Ihr lest sie selbst mit, dass ihr mitdenken könnt. Aber die Parallelferse und Bilder und so weiter, die werden angeworfen, damit wir dann nicht so viel Zeit verlieren. Wir wollen beginnen ab Joel 4, Vers 9. Und ab Vers 9 finden wir eine Passage, die gehört zu den, sagen wir mal so, dramatischeren Passagen der Bibel. Ein Aufruf zum heiligen Krieg. Wohlgemerkt nicht im Koran, sondern in der Bibel. Aufruf zum heiligen Krieg in Vers 9 bis 12. Lasst uns gemeinsam lesen. Ruft dies unter den Heidenvölkern, rüstet euch zum heiligen Krieg. Weckt die Helden auf. Alle Krieger sollen einrücken und hinaufziehen. Schmiedet eure Pflugscharen zu Schwertern um und eure Rebmesser zu Spießen. Der Schwache spreche, ich bin stark. Eilt und kommt herbei, all ihr Heidenvölker ringsum, und versammelt euch. Dorthin führe, o Herr, deine Helden hinab. Die Heidenvölker sollen sich aufmachen und in das Tal Josaphat hinaufziehen. Dort will ich zu Gericht sitzen, über alle Heidenvölker ringsum. Gott ruft zum heiligen Krieg auf. Die Frage ist, was steckt denn da dahinter? Nun, wir sehen schon, das ist ganz ähnlich oder eine Ausweitung von dem, was er in Vers 2 gesagt hatte. Das haben wir das letzte Mal angeschaut. Dort hat er gesagt in Vers 2, da werde ich alle Heidenvölker versammeln und sie ins Tal Josaphat hinabführen. Zu welchem Zweck will er all die Heidenvölker zum Krieg versammeln? Was will er mit ihnen tun? Was sagt Vers 2? Er will sie in das Tal Josaphat hinabführen, um dort etwas mit ihnen zu tun. Er will mit ihnen Gericht gehen. Er will mit ihnen ins Gericht gehen wegen meines Volkes und meines Erbteils Israel. Gott ruft nicht zum heiligen Krieg auf, damit die Heidenvölker gewinnen. Wenn man das hier liest, könnte man ja denken, das ist eine Ermutigung, so kämpft mal, damit ihr gewinnt. Im Gegenteil, das ist eher so. Stellt euch vor, ihr seid der große Bruder von einem kleinen Bruder. Ihr habt einen kleinen Bruder, der ist in der 4. Klasse und ihr seid in der 10. Klasse. Und euer kleiner Bruder hat Stress auf dem Schulhof. Und Leute ärgern ihn, seine Mitschüler. Und dann kommt ihr. Und was sagt ihr diesen anderen Mitschülern aus der 4. Klasse? Was sagt ihr? Komm her. Kommt bloß her. Wagt gegen mich zu kämpfen. Ihr fordert sie zum Kämpfen auf, nicht damit sie euch besiegen. Sondern um ihnen zu zeigen, kommt nur her. Ich werde euch fertig machen. Ich werde meinen kleinen Bruder verteidigen. Das ist so die Idee, wenn Gott sagt, kommt nur. Ihr Krieger, macht euch auf. Kommt alle zusammen. Ich war der Schwache, sage ich bin stark. Kommt her. Kommt zu mir ins Tal Josaphat. Ihr seht das hier in Jesaja 8. Schließt euch zusammen, ihr Völker. Ihr werdet doch zerschmettert. Ihr alle in fernen Ländern, rüstet euch. Ihr werdet doch zerschmettert. Ja, rüstet euch. Ihr werdet doch zerschmettert. Schmiedet einen Plan. Es wird doch nichts daraus. Verabredet etwas. Es wird doch nichts ausgeführt. Denn Gott ist mit uns. Gott sagt, ihr könnt machen, was ihr wollt. Macht es doch. Rüstet euch. Macht doch eine Verschwörung. Schmiedet doch einen Plan. Gott hat keine Angst vor Verschwörungstheorien. Vor irgendwelchen Geheimbünden oder sonstigen Dingen, wo wir immer so die Krise kriegen und YouTube-Videos anschauen, um herauszufinden, wie das vielleicht funktionieren könnte. Nein, nein, Gott sagt, macht doch. Es wird eh nicht zustande kommen. Es wird eh zerschmettert werden. Egal, was ihr macht. Und wenn ihr euch alle zusammenschließt, kommt doch. Ich werde Sieger sein. Die Bibel sagt, denn Gott ist mit uns.
[14:29] Ich weiß nicht, ob ihr diese Skulptur kennt. Hat jemand von euch schon mal diese Skulptur gesehen, von ihr gehört? Mal gesehen, gehört? Diese Skulptur wurde geschaffen von dem vielleicht nicht ganz so bekannten sowjetischen Bildhauer Evgenij Viktorovich Vucetich. Ich hoffe, das ist richtig ausgesprochen. Entscheidender ist, dass das ein Geschenk der Sowjetunion war an die Vereinten Nationen. Das wurde in den 50er, 60er Jahren, das wurde der UN geschenkt, als ein Symbol für die Friedensabsichten der Sowjetunion. Wie ihr wusstet, war die Sowjetunion der große Hort des Friedens und wollte nichts anderes als Frieden in der Welt. Deswegen haben sie auch ganz viele Atomwaffen gebaut. Die Idee ist natürlich, dass hier die Sowjetunion zeigen wollte, wir sind für den Frieden. Interessanterweise hat das kommunistische Regime ein Bild verwendet, das eigentlich aus der Bibel kommt. Seht ihr diesen Mann hier, was er macht? Er nimmt ein Schwert und schmiedet es um. So ein bisschen im sozialistischen Realismus. Nicht wahr? So mit viel Muskelkraft. Das Schwert wird umgeschmiedet in was? In ein Pflugschar. Das ist eigentlich ein biblisches Bild. Das kommt aus Jesaja. 2 Vers 4 war immer schon ein Leitmotiv der Friedensbewegung. Schwerter zu Pflugscharen. Das kommt in Jesaja 2 vor, auch in Micha 4. Er wird rechtsprechend zwischen den Heiden und vielen Völkern zurechtweisen, sodass sie ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden werden und ihre Speere zu Rebmessern. Kein Volk wird gegen das andere Schwert erheben und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen. Nun, das klingt ja ganz angenehm, das wäre ganz toll. Die Schwerter zu Pflugscharen. Aber habt ihr gerade in Joel gelesen, was dort steht? Was haben wir gerade gelesen in Joel 2, Vers 10? Was steht dort? Die Pflugscharen zu Schwertern. Das genaue Gegenteil. Das heißt, in der Endzeit haben wir zwei Bewegungen. Die eine ist die, die in Jesaja 2, Vers 4 vorhergesagt wird, dass Schwerter zu Pflugscharen geschmiedet werden. Aber Joel präsentiert das genaue Gegenteil. Eine andere Bewegung, bei der die Pflugscharen zu Schwertern umgeschmiedet werden. Also das genaue Gegenteil. In Jesaja ist es so, dass die Menschen, die ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden, die kommen zum Berg Zion, um das Wort Gottes zu hören. Da heißt es, dass Gott sagt, am Ende der Tage wird der Berg des Tempels des Herren hoch erhaben sein und die Heidenvölker werden zu ihm strömen und werden sagen, wir wollen das Wort Gottes hören. Diese Menschen, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden werden, die für den Frieden sind, die Friedensstifter sind, die wollen zum Berg Zion, um das Wort Gottes kennenzulernen, um Gott kennenzulernen. In Joel, zu welchem Zweck kommen diese hier, die ihre Pflugscharen zu Schwertern schmieden? Was ist ihr Wunsch, wenn sie zu Zion kommen? Kommen sie nach Zion, um Gott kennenzulernen? Nein, sie kommen zu Zion, zum Berg Zion, um was zu tun? Um Krieg zu führen. Am Ende gibt es zwei Bewegungen. Eine Bewegung will den Krieg verlernen, will Liebe üben, will Frieden stiften. Die andere Bewegung wird Krieg führen. Sie wird die Pflugscharen symbolisch zu Schwertern schmieden. Aus welchen Nationen kommen die in Jesaja 2, die ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden? Woher kommen die? Kommen die alle aus Deutschland? Nein, woher kommen die? Symbolisch gesprochen hast du recht, ja. Woher kommen die? In Jesaja heißt es, sie kommen aus allen Nationen und Völkern und Stämmen sozusagen. Diese Bewegung aus Jesaja 2 ist die, die wir auch die Dreifache Engelsbotschaft nennen. Die Menschen aus allen Völkern werden da kommen und werden zum Berg Zion kommen, zum himmlischen Heiligtum, zu Jesus und werden sagen, wir wollen nicht mehr Krieg führen gegen Gott. Wir wollen die Sünde verlernen sozusagen. Wir wollen Frieden machen mit Gott, Frieden im Herzen haben. Woher kommen die in Joel 4, die ihre Pflugscharen zu Schwertern schmieden? Woher kommen die? Alle restlichen Heidenvölker, oder? Alle Heidenvölker sind hier versammelt. Die einen verlernen den Krieg, die anderen führen Krieg. Gottlich heißt es, sie heiligen einen Krieg. Das heißt, sie sondern sich aus. Das ist eine wichtige Sache für sie, der Krieg. Das hat eine Besonderheit für sie. Und in Jesaja 4 finden wir Gottes Gericht. Dort spricht er recht. Er verteidigt sein Volk. Und wie wir sehen werden in Joel, werden die Heiden bestraft. Nun, wer versammelt hier eigentlich? Da werde ich alle Heidenvölker versammeln. Wer sammelt am Ende der Zeit? Wer sorgt dafür, dass all die Heidenvölker sich zusammenfinden werden, gegen Gott und gegen sein Volk. Denn darum geht es. Es geht darum, dass alle Heidenvölker, die sich nicht zu Gott bekehren, sich versammeln werden, um gegen Gott und gegen sein Volk Krieg zu führen. Schaut mal in Michael 4, Vers 11 und 12. Und nun haben sich viele Völker gegen dich versammelt, die sagen, sie, das ist Jerusalem, sollen entweigt werden, und unsere Augen sollen ihre Lust an Zion sehen. Sie erkennen aber nicht die Gedanken des Herrn, und sie verstehen seinen Ratschluss nicht, dass er sie zusammengebracht hat wie Gaben auf der Tenne. Wer bringt sie zusammen? Ja und nein. Schaut mal auf den Text. Wer bringt sie zusammen? Gott bringt sie zusammen. Aber Gott bringt sie nicht zusammen, damit sie Erfolg haben. Er lässt es quasi geschehen. Es ist sein Ratschluss. Er weiß, aufgrund der Sünde werden sie gegen ihn kämpfen, und er lässt es zu, dass am Ende alle sich vereinen werden. Ganz interessant. Die Dinge, die wir in der Endzeit sehen werden, sind von Gott zugelassen. Gott lässt all die Dinge in der Endzeit, die wir in Offenbarung finden, zu, weil er weiß, dass er dadurch einen endgültigen Sieg erringen kann. Sie werden wie Garben auf der Tenne gebracht. Welche Sprache ist das? Garben, Tenne. In welchem Lebensbereich verwendet man Garben und eine Tenne? Im Ackerbau ganz genau. In der Landwirtschaft, oder? In der Ernte. Da wird geerntet. Da wird auf der Tenne geerntet. Da wird geerntet, da werden die Garben auf die Tenne gebracht. Zephania 3, Vers 8. Darum wartet auf mich, spricht der Herr, bis zu dem Tag, da ich mich aufmache, um Beute zu machen. Denn mein Ratschluss ist es, Heidenvölker zu versammeln, Königreiche zusammenzubringen, um über sie meinen Grimm auszugießen, die ganze Glut meines Zornes. Wir stehen manchmal in dieser Welt und denken, wie soll das noch alles ausgehen? Und Gott sagt, wartet. Habt Geduld. Ich habe einen Plan. Und mein Plan ist es, dass am Ende sich alle versammeln werden. Gegen Gott. Und ich werde meinen Grimm, meinen Zorn ausgießen.
[21:53] Als ich ein Kind war, ein Jugendlicher, da weiß ich noch, wie früher bei uns in der Gemeinde immer diskutiert worden ist, über Hamageddon. Ich weiß nicht, ob ihr die Frage mal gestellt habt. Da heißt es hier in Offenbarung 16, um sie zum Kampf zu versammeln, an jenem großen Tag Gottes des Allmächtigen. Und er versammelte sie an den Ort, der auf Hebräisch Hamageddon heißt. Und die große Frage war immer, wer ist er? Gott oder Satan? Da kann man sich heftig darüber streiten, oder? Könnt ihr sehen, wie Leute sagen, es ist Satan? Weil es sind doch die Feinde Gottes. Und könnt ihr jetzt sehen, dass Leute sagen, es ist Gott? Und nach dem Studium würde ich sagen, es ist definitiv Gott. Er versammelt die Völker zur Schlacht von Hamageddon. Wir haben das letzte Mal schon darüber gesprochen, was Hamageddon bedeutet. Weiß jemand von euch noch, was Hamageddon bedeutet? Was heißt Hamageddon? Wollen Sie ja ein bisschen was auch merken von dem, was wir in den Predigten lernen. Was heißt Hamageddon? Es sind zwei Worte, sehr gut gemerkt. Was bedeuten die zwei Worte? Har ist der Berg und Mageddon ist Megiddo. Es ist der Berg von Megiddo. Und weiß jemand noch von euch, welches der Berg war, der da bei Megiddo vor sich hin bergt, also da als Berg ist? Es ist der Berg Karmel. Der Berg Karmel ist bekannt für die Geschichte von Elija. Es war diese Entscheidungsschlacht zwischen den Göttern, zwischen den beiden Religionen. Und wir haben das letzte Mal gelernt, dieselbe Idee, die hinter der Schlacht von Hamageddon in der Endzeit ist, ist dieselbe Idee, die hinter der Schlacht im Tal Josaphat ist. Es ist dieselbe Endzeitschlacht, einmal als Berg dargestellt und einmal als Tal. Um deutlich zu machen, es ist eben nicht der buchstäbliche Berg Karmel. Und auch nicht irgendein buchstäbliches Tal in Palästina, von dem wir gar nicht genau wissen, wo es sein sollte. Sondern es geht um das Gericht Gottes am Ende der Zeit. Einmal als Hamageddon, einmal als diese Schlacht. Das heißt, das Buch Joel ist direkte Endzeitprophetie. Und jeder, der glaubt, Jesus kommt bald wieder, wir leben in der Endzeit, täte gut daran, das Buch Joel gut zu kennen. Denn da geht es nicht nur um die Einheit in der Gemeinde, nicht nur um den persönlichen Segen im geistlichen Leben und die Ausgießung des Heiligen Geistes. Es geht um die letzten Ereignisse. Es geht um die große Schlacht.
[24:12] Nun, wir haben gesehen, Gott führt die Heidenvölker in das Tal Josaphat, um dort Gericht zu halten. Und wir finden immer wieder in der Bibel diese Idee, dass in den Tälern der Sikils, wir haben das schon gesprochen, bei Josaphat, wo man gelobt hat. Am vierten Tag kamen sie zusammen im Lobetal, denn dort lobten sie den Herrn. Daher nennt man jenen Ort Lobetal bis zu diesem Tag. Was bedeutet es, dass Gott Gericht hält? In Psalm 96, Vers 13 heißt es vor dem Herrn, denn er kommt, um die Erde zu richten. Er wird den Erdkreis richten mit Gerechtigkeit. Nun, ich bin mir sicher, dass die meisten von euch jetzt nicht sagen, oh, wow, das habe ich noch nie gehört, oder? Jemand von euch überrascht über diesen Vers? Er nicht, oder? Nicht überrascht. Aber die Frage ist, wie oft gehen wir durch den Tag, wie oft betrachten wir andere Menschen, die uns Unrecht tun, mit der Idee, ich weiß, mein Gott kommt, er wird für Gerechtigkeit sorgen. Würde das nicht unser Leben durchaus verändern, wenn wir nicht ständig das Gefühl haben, ich muss für meine eigene Gerechtigkeit sorgen, ich muss dafür sorgen, dass mir Recht geschieht, sondern ich weiß, ich kann mich entspannen, mögen die Leute doch ungerecht zu mir sein. Gott wird kommen und er wird für Gerechtigkeit sorgen. Ist dir das bewusst? Ich glaube, ganz oft entstehen falsche Dinge in unserem Leben, falsche Gedanken, nicht weil wir böse sein wollen, sondern weil uns solche Dinge, die wir immer für wahr halten, nicht so bewusst sind und weil sie uns eigentlich schützen würden vor schlechten Gedanken. Ist dir bewusst, dass Jesus bald wiederkommt, um Gerechtigkeit zu bringen und du jetzt gar nicht um Gerechtigkeit in deinem Leben unbedingt kämpfen musst, weil er das tun wird? Weiter heißt es hier, wenn du das Urteil vom Himmel erscheinen lässt, erschrickt die Erde und hält sich still, wenn Gott sich erhebt zum Gericht, um zu retten alle Elenden im Land. Wenn Gott Gericht führt, dann rettet er die Elenden. Wer sind die Elenden? Gebt mir mal andere Worte für Elende. Wenn sie dann hoffentlich an den Jesus glauben, die zuerst nicht an ihn geglaubt haben, die gefallen sind, die in Sünde gefallen sind. Wer sind die Elenden? Die Sünder. Das sind die Schwachen, oder? Die Gebeuten, denen das Leben eins so richtig mitgegeben hat. Gott kommt, um uns zu helfen, um uns aufzurichten, um die Elenden zu retten im Land.
[26:52] In Offenbarung 19, Vers 11, das haben wir jetzt am Dienstag gerade angefangen zu studieren. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, schaut euch das an. Und vor allem kommt am Dienstag. Und ich sah den Himmel geöffnet und siehe ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt der Treue und der Wahrhaftige, und in Gerechtigkeit richtet und kämpft er. Die Idee ist hier, in Offenbarung 19, ihr wisst es wahrscheinlich, da kommt Jesus auf einem weißen Pferd. Wenn ein biblischer Schreiber an ein Pferd denkt, woran denkt er da normalerweise? Womit haben Pferde zu tun? Königreiche. Könige. Warum haben die Könige Pferde? Pferde hatten eine bestimmte Funktion damals, nämlich? Sie waren Kriegstiere. In der Landwirtschaft hat man Maultiere verwendet oder Esel oder so. Pferde waren dem Krieg vorbehalten. Deswegen sagt ja auch das alte Testament, dass ein König, wenn er dann König in Israel ist, sich nicht viele Pferde anschaffen soll, weil das bedeutet, dann würde man eine große Armee machen. Dann hätte man die Idee, ich bin so stark. Wenn Jesus hier symbolisch auf einem weißen Pferd daherkommt, dann heißt das, wenn er kommt, kommt er zur Schlacht. Die Wiederkunft ist ein Krieg, ist eine Auseinandersetzung. Er kommt, um zu kämpfen. Die Wiederkunft ist aber nicht nur eine Schlacht. Es gibt noch ein anderes Bild in der Offenbarung, wo die Wiederkunft mit einem anderen Symbol, mit einem anderen Bild dargestellt wird. In Offenbarung 19 kommt Jesus als siegreicher Feldherr. Aber in Offenbarung, weiß jemand, wo die zweite große Wiederkunftsszene ist in Offenbarung? 15 ist knapp daneben. 14, genau. Und mit welchem Bild kommt Jesus in Offenbarung 14 wieder? Kommt er dort als König der Könige mit einer großen Krone auf einem Pferd, um zu kämpfen? Oder wie kommt er in Offenbarung 14 wieder? Er kommt mit einer Sichel. Das heißt, die Wiederkunft ist in Offenbarung sowohl eine Schlacht als auch eine Ernte. Und jetzt ist natürlich die Frage, woher hat der Offenbarungsschreiber diese Idee, dass die Wiederkunft eine Ernte ist und eine Schlacht? Vielleicht ahnt ihr es schon. In Offenbarung 14 heißt es, ich sah eine weiße Wolke und auf der Wolke saß einer, der glich einem Sohn des Menschen. Er hatte auf seinem Haupt eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. Und natürlich, die braucht man, um zu ernten. Entsprechend sagt uns in Matthäus 13, Vers 39, die Ernte ist das Ende der Weltzeit. Die Wiederkunft Jesu wird genauso, wie sie als Schlacht beschrieben wird, auch als Ernte bezeichnet.
[29:41] Nun, und genau das steht in Joel 4. Schaut mal mit mir in Joel 4, Vers 13. In den Versen 9 bis 12 haben wir was gelesen. Wir haben gelesen von einem sich anbahnenden Krieg, oder? Heiligt einen Krieg, kommt herbei. Die Herrscher sollen kommen. Die Krieger sollen sich aufmachen. Man liest von einem Feldzug. Man liest von einem heiligen Krieg gegen Israel. Und im nächsten Vers, in Vers 13, wie geht es los? Da heißt es, legt die Sichel an. Denn die Ernte ist da. Man würde sich denken, Moment mal, gerade führen die Krieg nicht wahr und dann wird geerntet? Bisschen merkwürdig, oder? Vier Verse lang heißt es, führt Krieg, kommt herbei. Lasst die Krieger aufwachen, die sollen alle herbeikommen. Und dann in Vers 13 heißt es plötzlich, legt die Sichel an. Denn die Ernte ist reif, kommt und tretet. Denn die Kelter ist voll, die Kufen fließen über. Denn ihre Bosheit ist groß. Dieselbe Schlacht von Hamar-Geddon, die eine Schlacht ist, ist auch eine Ernte. Also, von wem hat die Offenbarung, die Idee, dass die Wiederkunft sowohl eine Ernte ist, als auch eine Schlacht? Von wem hat die Offenbarung die Idee? Aus dem Buch Joel. Das Buch Joel ist die Grundlage in dieser Stelle für die Offenbarung. Nur für den Fall, dass ich euch immer noch überzeugen muss, das Buch Joel zu studieren. Das Buch Joel gibt diese Idee, dass die endgültige Auseinandersetzung sowohl eine Schlacht als auch eine Ernte ist. Und in der Offenbarung wird das dann fein säuberlich getrennt. Einmal kommt Jesus mit der Ernte, einmal kommt er mit der Schlacht. Geht alles auf Joel 4, Vers 13 zurück. In Offenbarung heißt es ja, Und ein weiterer Engel kam aus dem Tempel hervor, der rief mit lauter Stimme dem zu, der auf der Wolke saß, sende deine Sichel und ernte. Denn die Stunde des Erntens ist für dich gekommen, weil die Ernte der Erde überreif geworden ist. Und der auf der Wolke saß, warf seine Sichel auf die Erde und die Erde wurde abgeerntet. Wie viele Ernten gibt es in Offenbarung 14? Wie oft wird da geerntet? Also das steht nicht im Text. Das ist jetzt... Gibt es einen Zusatzpunkt, wenn ihr das wisst? Das ist ein bisschen viel. Es gibt ungefähr... Zweimal. Das ist das erste Mal. Der Engel, der auf der Wolke ist, mit dem Kronen. Das ist Jesus. Jesus kommt und erntet. Aber dann, ein paar Verse weiter heißt es hier, Und ein weiterer Engel kam hervor aus dem Tempel, der im Himmel ist, und auch er hatte eine scharfe Sichel. Und der Engel warf seine Sichel auf die Erde und schnitt den Weinstock der Erde und warf die Trauben in die große Kelter des Zornes Gottes. Zwei Ernten. Eine, sozusagen die Weizenernte oder die Getreideernte für die Gläubigen und dann die Traubenernte für die Ungläubigen. Beides wächst. Und beides wird geerntet.
[32:33] Und jetzt kommt es. Du bist in einer von beiden. Entweder bist du ein volles Weizenkorn oder eine saftige Traube. Wobei in diesem Bild die saftige Traube nicht das ist, was du sein wolltest. Bitte sei ein Weizenkorn. Ansonsten sind Trauben ganz toll. Sie werden auch für viele positive Dinge in der Bibel verwendet. Aber an der Stelle ist das mit der Traube zu vermeiden. Bitte nicht eine Traube sein. Ihr kennt vielleicht alle diesen berühmten Vers in Markus 4, Vers 29. Wann erntet Jesus? Es heißt ja in Offenbarung 14, dass der Engel sagt, sende deine Sichel hin, denn die Zeit der Ernte ist da, oder? Die Ernte ist überreif, es ist soweit. Und das kommt aus diesem Gleichnis von Jesus in Markus 4, wo er sagt, wenn aber die Frucht es zulässt. Das haben wir lange und breit immer wieder hier auch thematisiert. Kein Bauer sagt sich am jetzt weiß ich nicht genau, wann ist die Traubenernte, die Weizenernte, wann auch immer, im September vielleicht? August, okay, Dankeschön. Am 28. August ernte ich, oder? Das macht kein Mensch. An wann ist die Frucht soweit? Das bedeutet, für den Weizen Jesus kommt, wenn die Gläubigen reif sind. Was bedeutet das? Das bedeutet, dass sie in ihrem Glauben gereift sind durch die Ausgießung des Heiligen Geistes, oder? Wenn der Charakter Jesu wiedergespiegelt wird in seiner Gemeinde, kommt er wieder, um sie zu holen. Und nicht nur das, nicht nur persönlich, sondern auch wenn das Evangelium in der ganzen Welt verbreitet ist, dann kommt er wieder, oder? Vorher nicht. Aber dieser Vers spricht nicht nur von der guten Ernte, dieser Vers spricht auch von der schlechten Ernte. Wenn die Frucht es zulässt, kennt ihr eine Geschichte in der Bibel, wo Gott gesagt hat, ich werde mal dieses Volk vernichten, aber noch nicht jetzt. Die Traube ist noch nicht saftig genug, sozusagen. Die Amalekiter und Amoriter und Heviter und Jebusiter und wie sie alle hießen, die ganzen Iter, zu welcher Zeit? Zu Abraham. Als Abraham dort im Land Kanaan ist, sagt Gott, ich werde dir dieses Land geben, aber diese Amoriter werden einmal ausgetrieben werden, aber noch nicht jetzt, denn ihre Schuld ist noch nicht voll. Das heißt, jetzt gut zu hören, die Wiederkunft Jesu ist natürlich zuerst einmal etwas, was Gott selbst bestimmt, aber sie hängt, wenn man von der irdischen Perspektive betrachtet, von mehreren Faktoren ab. Nicht nur von den Gläubigen, sondern auch von den Ungläubigen. Es gibt manchmal Leute, die die Idee haben, Hauptsache ich bin heilig, wenn ich nur heilig genug bin, in meinem kleinen Landhaus im Wald leben, ich meine Karotten gezogen habe und keine Sünde mehr begehe, dann kommt Jesus wieder. Aber wenn sich nur allein auf eine eigene Charakterentwicklung konzentriert, der verpasst den Punkt. Andere denken, Jesus kommt erst wieder, wenn das Böse in dieser Welt ein Limit erreicht hat und sie konzentrieren sich nur auf die bösen Dinge dieser Welt und studieren, was alles an dämonischen Ideen in der Welt sich verbreitet, wie schlimm die Regierung miteinander das tun und welche Verschwörungen es gibt. Aber auch das ist nicht das ganze Bild. Und dann gibt es einige, die sagen, Jesus kommt einfach wieder, wenn das ganze Evangelium in der Welt verbreitet ist, also predigen wir einfach aktionistisch nicht wahr und der Rest ist uns egal. Aber diese drei Punkte hängen alle miteinander zusammen. Und wenn sie alle drei miteinander bedacht werden, ergeben sie ein Ganzes. Denn wenn ich Jesus näher komme, dann werde ich auch mehr von ihm erzählen und je mehr ich von ihm erzähle, desto näher komme ich zu ihm und je mehr ich von ihm erzähle, desto mehr wird das Böse, das sich dagegen entscheidet, entsprechend weiter weg von Gott entwickeln. Das wird dann das Böse, das wird mich attackieren, das gibt mir eine Gelegenheit, wieder im Glauben zu wachsen. Diese drei Dinge bedingen einander und wirken gemeinsam zu den Punkten, der irgendwann die Wiederkunft Jesu auslösen wird.
[36:57] Legt die sich an, denn die Ernte ist reif, kommt und tritt, denn die Kälte ist voll. Hier in Joel genau das, die Kufen fließen über, denn ihre Bosheit ist groß. Ganz interessant auch Jeremiah 51, denn so spricht der Herr der Herrschern, der Gott Israels, die Tochter Babel ist wie eine Tenne zu der Zeit, da man sie fest stampft. In kurzem wird für sie die Zeit der Ernte kommen. Der Fall Babylons wird beschrieben wie ein Stampfen bei der Ernte, wenn man da auf die Ernte rumstampft oder in der Kelter. Ihr wisst, hier ist ja Weinbau-Gegend, hier werden die Weintrauben in die Kelter gebracht und dann tritt man auf die Weintrauben und dann spritzt der Traubensaft heraus. Die Bibel nennt es auch das Blut der Trauben und entsprechend sagt dann Offenbarung 14, und die Kelter wurde außerhalb der Stadt getreten und es floss Blut aus der Kelter bis an die Zäume der Pferde. 1600 Sterne weit, das ist ziemlich gewaltig. Ich weiß nicht, ob ihr den Vers mal euch vorgestellt habt, kann man sich gar nicht richtig in den Kopf kriegen. Die Idee ist sozusagen, da kommen die ganzen Heidenvölker, die kommen bildlich gesprochen zur Stadt Jerusalem, die umzingeln Gottes Volk in der Endzeit und führen den Krieg, den Schlachthammer gettern gegen Gott und sein Volk und dann greift Gott ein, er tritt die Kelter und das Blut fließt 200 1600 Sterne, das sind ungefähr 296 Kilometer, also fast 300 Kilometer, um die Stadt herum, im Radius sozusagen bis an die Zäume der Pferde. Ich weiß nicht, wie hoch ist ein Pferd, aber so ein Meter wird es schon sein, oder? Bis zum Widerriss Könnt ihr mal zu Hause ausrechnen, wie viel Liter Blut das sind. Das ist ziemlich dramatisch. Und Gott zeigt damit sozusagen, was in der Endzeit passieren wird. Interessant ist also, dass sowohl die Ernte als auch der Krieg beide zusammen in diesem Buch Joel miteinander verbunden sind. Vor Joel 2, Vers 7, da wurde dieser ganze Schrecken sowohl als Ernte als Ernteausfall, keine Ernte, alles verdorrt, die Heuschrecken haben alles weggefressen, aber auch als Krieg. Die Armee, die kommt, der Tag des Herrn. Fürchtende, dunkel und Finsternis und all das als militärische Bedrohung dargestellt. Die Vernichtung der Ernte und der Sieg der Heiden. Nachdem die Gemeinde betet, ist es immer noch Ernte und Krieg. Jetzt ist die Ernte wieder hergestellt, der Tag des Herrn ist jetzt eine Schlacht gegen die Feinde Gottes und die reiche Ernte Israels und die Vernichtung der Heiden. Nun, wisst ihr, was das bedeutet? Im Grunde genommen ändert sich eigentlich gar nichts im Buch Joel, außer, dass vor 2, 17 das Volk Gottes auf der falschen Seite steht. Die Ernte hört nicht auf und der Krieg hört nicht auf. Derselbe Krieg geht weiter, nur in Joel 2 am Anfang, da steht man auf der falschen Seite und der Tag des Herrn ist plötzlich eine existenzielle Bedrohung und durch das gemeinsame Gebet steht man plötzlich auf der richtigen Seite und jetzt ist es eine Befreiung.
[40:01] Die Frage ist, wenn wir dieses Buch heute abschließen, auf welcher Seite stehst du? Ist der Tag des Herrn für dich eine Bedrohung oder eine Befreiung? Ist die Idee, dass Gott kommt, etwas Befreiendes oder eher etwas, was du als Bedrohung empfindest? Die Israeliten am Berg Sinai, die empfanden die Gegenwart Gottes durchaus als Bedrohung wegen der Sünde in ihrem Herzen, die sie nicht loslassen wollten. Das Buch Joel lehrt uns, wenn wir Sünde in unserem Herzen behalten, wird sie wachsen bis zur Ernte und wir werden die Wiederkunft als Bedrohung empfinden. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen und lassen und gemeinsam unter dem Heiligen Geist Einheit haben, wird die Gerechtigkeit wachsen in unserem Leben und der Tag des Herrn wird etwas sein, was wir kaum erwarten können, weil Gott uns befreit. Also, im Tal der Entscheidungen, Vers 14 und 15, Scharen um Scharen treffen ein im Tal der Entscheidungen, denn nah ist der Tag des Herrn im Tal der Entscheidungen. Sonne und Mond kleiden sich in Trauer und die Sterne verlieren ihren Schein. Alle werden sie versammeln werden. Die Offenbarung sagt, dass die Könige der Erde und des ganzen Erdkreises zusammenkommen werden, um sich zum Kampf zu versammeln. In Offenbarung 19 lesen wir von Rom und seinen Verbündeten, ich sah das Tier und die Könige der Erde und ihre Heere versammelt, um Krieg zu führen. Ihr Lieben, am Ende der Zeit, lasst uns das ganz ehrlich sagen, auch wenn uns vielleicht das bewusst ist, am Ende wird jeder gegen uns sein. Jeder, jeder, jeder, jeder, egal welcher Religion, welcher Kultur, welche Nation er angehört hat, wenn er nicht dann auf der Seite Gottes ist, wird er gegen uns sein. Und wenn wir uns darauf vorbereiten wollen, sollten wir die Übungen, die Gott uns jetzt gibt, nutzen. Wisst ihr, welche Übungen Gott mit uns macht, wenn er uns vor dem gewaltigen Gruppendruck der Massen darauf vorbereiten möchte? Er stellt uns in Situationen, wo es ein bisschen Gruppendruck gibt, wo wir mal alleine sind auf Arbeit mit unserer Meinung, wo wir vielleicht alleine sind mit unserer Meinung unter den Freunden, wo wir mit unserem Lebensstil eben nicht so sind wie die anderen, wo andere uns vielleicht sogar mit Druck versuchen, uns von unserer Meinung abzubringen. Wenn wir jetzt ständig einknicken, dann werden wir dann auch einknicken. Jedes Mal, wenn wir in so einer Prüfungssituation sind, ist es eigentlich nur Gottes Trainingsmethode, uns darauf vorzubereiten, denn eines Tages werden die Zeitungen, das Internet, Youtube, wird alles voll sein von Hetze gegen diejenigen, die Gott treu sind und den Sabbat halten. Sie werden sich alle versammeln. In Offenbarung 17 heißt es hier von diesen zehn Königen, die noch keinen Reich empfangen haben, diese haben einen einmütigen Sinn und sie übergeben ihre Macht und Herrschaft dem Tier. Diese werden mit dem Lamm Krieg führen und das Lamm wird sie besiegen. Von den Himmelszeichen, die hier erwähnt werden, haben wir ja schon gesprochen in Joel 2. Auch dort wird von der Sonnenfinsternis und dem Mond berichtet, von den Sternen auch in Joel 3. Es ist derselbe Tag des Herrn, der in Joel 2 als diese schreckliche Heuschreckenplage bezeichnet wird. Derselbe Tag des Herrn. Die Frage ist nur, wie stehst du zu ihm? Auf welcher Seite findest du dich wieder?
[43:41] Gott kämpft für uns, Vers 16 und 17. Und der Herr, jetzt schaut mal, was für ein toller Vers. Also manche Vers in der Bibel sind einfach so, da denkt man sich, meine Güte. Und der Herr wird aus Zion brüllen und von Jerusalem her seine Stimme hören lassen, dass Himmel und Erde zittern. Also man kann sich ja vieles vorstellen. Bei Jesus denkt man eher so an die kleine sanfte Stimme am Berg Karmel oder so. Habt ihr euch mal vorgestellt, wie es klingen würde, wenn Jesus brüllt? Der Herr brüllt aus Zion und seine Stimme lässt er hören. Nun, ich hab einen ganz tollen Vers gefunden. Ich wusste nicht, was Bär heute als Kindergeschichte macht, aber es passt ganz gut. Der Herr wird ausziehen wie ein Held, wie ein Kriegsmann, der Eifer anfachen, er wird einen Schlachtruf, ja einen Kriegsgeschrei anheben. Ihr wisst, ihr habt alle heute gehört, wie ein Kriegsgeschrei der Indianer geht, nicht wahr? Schlachtrufe werden wir heute meistens doch irgendwie beim Fußball oder so, wenn die Hooligans da halb betrunken da irgendwie ihre Rufe tun. Aber Schlachtrufe waren in der Vergangenheit sehr entscheidend für den Krieg, weil früher gab es da noch keine technischen Möglichkeiten. Heute gehen ja die Soldaten mit GPS und mit Vernetzung und mit Mobiltelefonen in den Krieg. Damals mussten die sich zusammenfinden, die mussten wissen, wer kämpft auf welcher Seite. Dazu gab es Schlachtrufe. Kennt ihr Schlachtrufe aus der Antike von Völkern? Einen Schlachtruf kennt ihr bestimmt. Wisst ihr den Schlachtruf der Moslems, der arabischen Moslems? Was haben die immer gerufen? Genau, Allahu Akbar, nicht wahr? Das war der Schlachtruf des Islam. Der Schlachtruf der Römer war auch ganz interessant. Der klingt Feri Feri. Das heißt Schlag Schlag. Die Griechen haben immer gesagt Allala, Allala. Naja, wie auch immer. Ich weiß nicht genau, was Gottes Schlachtruf ist, aber der Schlachtruf ist nicht einfach nur um den Feinden Angst zu machen. Weil wenn man jetzt so ein Germane ist, und da kommen die Römer und rufen Feri Feri, da denkt man sich, naja. Aber was macht dieser Schlachtruf? Dieser Schlachtruf führt dazu, dass alle, die diesen Schlachtruf kennen, wissen, wir gehören zusammen. Und es hilft, dass die Armee koordiniert vorangeht. Und was Gott hier damit sagen möchte ist, am Ende der Zeit wird es auch etwas geben, wo sich alle, die auf meiner Seite stehen, daran festhalten können, die eine gemeinsame Identität haben. Nicht jeder wird so vor sich hin kämpfen, sondern wir werden als Volk Gottes gemeinsam in diese letzte Schlacht gehen. Und Gott hat einen Schlachtruf. Er wird einen Schlachtruf, ja einen Kriegsgeschrei anheben. Hier auch ganz toll, Jeremia 25. Du sollst ihnen alle diese Worte weiss sagen und zu ihnen sagen, der Herr wird von der Höhe herab brüllen und seine Stimme erscheinen lassen aus seiner heiligen Wohnung. Er wird laut brüllen über seine Weide hin. Ein Lied, wie die Keltertreter wird er anstimmen, über alle Bewohner der Erde. Also die Idee ist hier wieder, Krieg, Ernte. Könnt ihr das sehen? Immer wieder, Krieg, Ernte zusammen. Also die Idee ist, wenn früher die Leute ihre Kelter getreten haben, war ihnen langweilig. Langweilig, wenn man ständig auf den Weintrauben rumtrampelt. Was haben die gemacht? Angefangen zu singen. Ich weiß nicht, was die gesungen haben. Und genauso, wie die Keltertreter damals ein Lied gesungen haben, vielleicht über die Weintrauben oder was auch immer. Genauso wird Gott auch seine Stimme erscheinen lassen. Mir gefällt immer dieser Vers in dem Psalm. Unser Gott kommt und schweigt nicht. Gott wird sich merklich, bemerkbar einbringen in diese letzte Endzeit. Er ist unsere Zuflucht, wie sie heißt, eine feste Burg für die Kinder Israels. Der David, der hat schon gesagt, der Herr ist mein Fels, meine Burg und mein Retter.
[47:37] Lieber Bruder, liebe Schwester, lieber Freund, ist Gott dein Fels. Wenn Gott dein Fels ist, dann kann der Wind von Norden wehen und von Süden wehen, von Osten wehen und von Westen wehen oder von allen vier Himmelsrichtungen gleichzeitig. Du bleibst stehen. Dann hast du nicht das Gefühl, dass ein Tag geht es dir gut, ein Tag geht es dir schlecht. Ja, ist Gott noch bei mir? Ist Gott dein Fels. Diese Aussage kann man nicht einfach auswendig lernen und sagen, ich bin in einer adventistischen Familie großgeworden, deswegen glaube ich das auch. Diese Aussage kann man nur sagen, wenn man erlebt hat, dass Gott trägt, dass sein Wort trägt. Dazu muss man Erfahrung mit ihm machen, dazu muss man ihn kennenlernen und versuchen ihn besser zu verstehen, etwas probieren mit ihm und feststellen, er ist wirklich ein Retter, er ist wirklich eine Burg, er ist eine sichere Festung. Ganz toll auch Sprüche 18, Vers 10. Der Name des Herrn ist ein starker Sturm, der Gerechte läuft dorthin und ist in Sicherheit. Wisst ihr, am Ende kommt es auf eine Sache an, nämlich dass du, der du heute hier sitzt, in Sicherheit bist. Wenn im Bild gesprochen, sich alle Völker versammeln werden, gegen die Stadt Jerusalem bildlich gesprochen, dann kommt es auf eine Sache an, dass du auf dem Berg Zion stehst mit Jesus in der Stadt bist und sicher bist. Und was immer du sonst in deinem Leben vorhast, was immer deine Pläne und Ziele sind, mach das zur allerersten Priorität, dass du, wenn du morgen früh aufwachst, du weißt, meine Füße stehen auf dem Felsen, ich bin im Turm. Wenn du weißt, wo der Turm ist, wenn du auch weißt, dass du da sein solltest, aber du in deinem liebsten Herzen weißt, ich bin nicht da, ich plane, da bald hinzugehen, lass alles andere, so gut es auch sein mag, für einen Moment ruhen und stell deine Füße erst auf den Felsen, danach kannst du alles andere tun, was mit dem Felsen in Beeigenstimmung ist, natürlich. Aber mach das dein erstes und sicherstes Werk. Niemand von uns kann es sich leisten, in die Endzeit zu gehen und nicht vorbereitet zu sein. Niemand von uns, egal wie viel wir wissen, egal wie lange wir in der Gemeinde sind, egal wie viel wir erlebt haben, niemand von uns kann es sich leisten, in der Endzeit zu leben und nicht in diesem Turm zu sein, den Namen des Herrn, seinen Charakter zu kennen.
[50:25] Was haben die 144.000, die auf dem Berg Zion stehen, auf ihren Stirnen geschrieben? Den Namen von Gott, dem Vater, sein Wesen, seinen Charakter. Sie denken über die Feinde, so wie Gott über sie denkt. Das bedeutet, jeder Sabbat, jeder Tag, jede Gelegenheit, sein Wort zu lesen, sollten wir nutzen. Ich bin so dankbar, dass wir heute in der Gebetslesung den Abschnitt von Ellen White gehabt haben. Ist euch aufgefallen, woher dieser Abschnitt kam? Schatten zum Licht, großer Kampf, Kapitel 37. Wenn ihr irgend heute Zeit habt und zwischen Gottesdienst und Taufel noch nicht wisst, was ihr machen sollt, oder hinterher, oder die Woche über, nehmt euch mal dieses 37. Kapitel und lest es mal erneut. Es gibt wenig Kapitel, wo so viel Entscheidendes für die Endzeit auf kurzem Raum zusammengefasst ist, wie dieses Kapitel. Echter Schatz. Wir brauchen eine Zuflucht. Jesaja 51 und Dortfers 6, erhebt eure Augen zum Himmel und schaut auf die Erde drunten, denn die Himmel werden vergehen wie ein Rauch und die Erde wird wie ein Kleid zerfallen und ihre Einwohner werden auf dieselbe Weise umkommen, aber mein Heil wird ewig bleiben und meine Gerechtigkeit nicht zugrunde gehen. Alles andere geht verloren. Dein Haus, dein Auto, dein Bankkonto, deine Klamotten, möglicherweise sogar die Menschen auf, die du dich verlässt, von denen du sagst, sie sind mir wichtiger als Gottes Wort. Alles wird weg sein. Es gibt eine Sache, die selbst dann, wenn das Blut bis an die Säume der Pferde geht, wenn alles durcheinander geht, eine Sache bleibt bestehen und das ist Gottes Wort. Seine Gerechtigkeit. Das, was er vor unserem Kreuz getan hat, das bleibt bestehen. Darauf kannst du dein Leben bauen. Du solltest es jetzt, heute als Felsen unter den Füßen haben. Joel 2, Vers 27 hat er gesagt, und ihr sollt erkennen, dass ich in Israels Mitte bin. Wisst ihr, es geht ja nicht darum, dass Gott in der Ferne ist und wir ihn wieder einladen müssen. So Gott, bitte komm wieder in unser Volk. Wir haben uns von dir entfernt. Komm wieder zu uns. Das Problem ist, wenn wir im Abfall sind, merken wir gar nicht, dass Gott da ist. Oder? Denn Gott ist immer nah. Gott ist nie in dem Sinne fern. Er ist immer nah. Nur wer sich im Abfall befindet, der sieht Gott nicht. Gott sagt immer, ist meine Hand zu kurz, um euch nicht retten zu können? Wenn wir Gottes Geist in unserem Leben haben, werden wir erkennen, dass Gott in seinem Volk wirkt. Hört niemals auf diejenigen, die ständig davon erzählen, wie schlimm alles im Volk Gottes ist und dass Gott weit, weit weg ist. Jemand, der nur die Probleme sieht und nicht Gottes Wirken in seinem Volk, der hat Gott noch nicht erkannt. Denn Gott wirkt in seinem Volk. Ihr sollt erkennen, dass der Herr in Israels Mitte ist und dass ich der Herr und Gott bin und keiner sonst. Denn der Frevler wird dorthin nicht mehr über dich kommen. Er ist gänzlich verzückt. Wir haben ja gelesen in Vers 17. Und ihr werdet erkennen, dass ich der Herr und Gott bin, der ich in Zion wohne, auf meinem heiligen Berg Jerusalem, aber wird heilig sein. Und Fremde sollen es nicht mehr betreten. Gott möchte sein Volk reinigen. Und wenn in dieser Endzeit, von der wir glauben, dass sie nahe bevorsteht, all das zusammenbricht, worauf wir sonst unser Leben gebaut haben, dann werden wir sehen, dass Gott eine reine Gemeinde hat. Sie wird sich quasi durch die Ereignisse von alleine reinigen. Wir werden sehen, dass Gott eine Gemeinde hat auf dieser Erde, die an dem Wort Gottes festhält. Weiter heißt es hier und es wird niemals jemand in sich reingehen, der verunreinigt, noch jemand, der Gräuel und Lüge verübt, sondern nur die, welche geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes. Auf der Seite der Weizenernte sozusagen wird es eine Gruppe von Menschen geben, jeder, der im Buch des Lebens steht.
[54:39] Wenn du heute die Gelegenheit hättest, für ein paar Minuten in den Himmel dich beamen zu lassen und mal auf den goldenen Straßen zu gehen, zum Archiv, zum großen Zentralarchiv und dann mal ein paar Stunden Zeit verbringst, endlich deinen Namen zu suchen und deinen Namen suchen würdest. Wärst du dir sicher, dass dein Name im Buch des Lebens steht? Jetzt? Seht ihr, das ist die entscheidende Frage. Die entscheidende Frage ist, steht mein Name im Buch des Lebens? Ich muss ja nicht in den Himmel aufgehen, oder? Ich muss ja nicht erst eine Archivsuche im Himmel machen. Aber wenn ich weiß, dass zwischen mir und Jesus kein Blatt Papier passt, wenn ich weiß, dass zu den Dingen, die ich sage, ich Jesus dabei haben könnte, zu den Dingen, die ich tue, ich Jesus einladen könnte, wenn ich an Jesus denke, wenn meine besten und liebsten Gedanken an Jesus gehen, dann steht mein Name im Buch des Lebens. Wenn ich mich zwingen muss, an ihn zu denken, weil ich dachte, jetzt habe ich schon ewig nicht mehr an ihn gedacht, ich komme noch um. Dann sind wir vielleicht schon auf dem richtigen Weg. Aber vielleicht ist unser Herz ihm noch nicht ganz übergeben. Und dann endet dieses wunderbare kleine Buch mit diesen Worten in Kapitel 18 bis 20. Und zu jener Zeit wird es geschehen, dass die Berge von Most triefen und die Hügel von Milch überfließen werden. Alle Bäche Judas werden voll Wasser sein und aus dem Haus des Herrn wird eine Quelle hervorbrechen und das Tal Sittim bewässern. Ägypten soll zur Wüste werden und Edom zu einer öden Steppe, wegen der Misshandlung der Kinder Judas, weil sie in ihrem Land unschuldiges Blut vergossen haben. Jude aber soll ewig bewohnt werden und Jerusalem von Geschlecht zu Geschlecht, während die Gottlosen vernichtet werden, während Gott sich an seinen Feinden rächt. Wenn er Gerechtigkeit übt, wird es eine Freude und einen Segen im Überfluss geben, wie man sich das nicht vorstellen kann. Schaut mal, wie schön das Amos beschreibt. Siehe es Kommentargespräch daher, da der Pflüger den Schnitter und der Traubenkälterer den Seemann ablösen wird. Dann werden die Berge von Most triefen und alle Hügel überfließen. Und ich will das Geschick meines Volkes Israel wenden. Und sie werden die verwüsteten Städte wieder aufbauen und bewohnen, Weinberge pflanzen und deren Wein trinken, Erden anlegen und deren Früchte genießen. Freust du dich auf die Ewigkeit? Denkst du über die Ewigkeit nach? Wie viel Ewigkeit ist in deinem Herzen schon vorhanden?
[57:23] Ich habe mir gestern Abend die Frage gestellt, wie müsste man eine Predigt halten, damit danach die Geschwister hinausgehen und sich nicht darüber unterhalten, was letzte Woche passiert ist. Und sich nicht darüber unterhalten, was vielleicht im Gottesdienst schiefgelaufen ist, sondern nach der Predigt hinausgehen und am Essenstisch sich Gedanken machen, wie wird es sein auf der neuen Erde? Das wäre doch schön, oder? Und vielleicht sogar noch morgen sich Gedanken machen, was plane ich auf der neuen Erde? Wie soll mein Haus aussehen? Wie werde ich das konstruieren? Welche Fragen will ich Jesus stellen? Ist dein Herz auf das Unsichtbare, auf den Himmel gerichtet? Wenn das der Fall ist, dann wirst du unbedingt mit Jesus leben wollen, weil du weißt, dass du gar nicht anders hinkommst. In Psalm 46 heißt es, ein Strom mit seinen Bächen erfreut die Stadt Gottes, das Heiligtum der Wohnungen des Höchsten. Hier spricht es ja von dieser Quelle, die herausbricht aus dem Haus des Herrn. Habt ihr mal das gelesen? Haben wir nie auf der Folie, aber in Hesekiel 47 in Hesekiel 47, wo der Tempel des Herrn beschrieben wird und dort aus dem aus dem Tempel so ein Bach herausgeht und am Anfang ist er noch ganz flach, nicht wahr? Da kann man noch so drin warten und man sieht noch seine Knöchel. Aber dann geht man weiter und dann wird es tiefer und tiefer, tiefer, tiefer irgendwann geht es bis an die Knie und bis an die Hüften und irgendwann ist es so tief, dass man schwimmen muss. Das ist ein Bild dafür, dass Gott mit seinem Wasser des Lebens uns immer tiefere Erkenntnis schicken kann. Vielleicht denkst du, hey, ich hab das Wasser des Lebens gefunden, ich hab Jesus gefunden, schau mal hier, nicht wahr? Das geht mir schon bis an die Knöchel. Wow, was ich alles gelernt habe. Super, mach weiter. Gehe weiter. Es gibt so viel zu entdecken, dass es dir bis an die Knie geht. Und wenn du schon bis zu den Knien im Wasser des Lebens bist und denkst, meine Güte, ist das herrlich, nicht wahr? Wunderbar. Gehe weiter. Es kann dir bis an die Hüften gehen. Und wenn du sagst, meine Güte, ich kenne mich richtig gut aus in der Bibel. Ich bin eine, ich lese Ellen White hoch und runter. Das Wasser des Lebens geht mir bis an die Hüften. Gehe weiter. Gott möchte, dass du in seinem Willen ertrinkst. Dass du schwimmst, dass du allen Boden, allen festen Boden, deinen Füßen verlierst und umgeben bist mit dem, was er für dich vorhat. Und er zeigte mir einen reinen Strom vom Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der ausging vom Thron Gottes und des Lammes. Von diesem Wasser des Lebens spricht Joel, ganz am Ende. Joel fängt an mit dieser unglaublich deprimierenden Ernteausfallszene, wo alle heulen und klagen und weinen. Und dann spricht es am Ende von diesem Wasser des Lebens. Es ist die alte Geschichte, die old old story, die Jesus der Samariterin erzählt hat. Wenn du, der du gerade, die du gerade so viel in deinem Leben erlebst, wenn du etwas ändern willst, hier ist das Wasser des Lebens. Übrigens, zu welchem Preis wird es momentan abgegeben? Der himmlischen Wasserfabrik? Richtig! Umsonst!
[1:00:57] Lieber Bruder, liebe Schwester, das Wasser des Lebens ist für dich umsonst. Der letzte Vers, mit dem wir das Buch Joel abschließen wollen, hoffentlich werdet ihr weiter daran lesen und es vor allem beherzigen. Vers 21 Und ich werde sie von ihrem Blut reinigen, von dem ich sie nicht gereinigt hatte. Und der Herr wird wohnen bleiben in Zion. Gott möchte uns reinigen. Es wird geschehen, jeder übrig geblieben in Zion und jeder übrig gelassen in Jerusalem wird heilig genannt werden. Jeder, der zum Leben eingeschrieben ist in Jerusalem. Jeder, der im Buch des Lebens steht. Ja, wenn der Herr den Schmutz der Töchter Zions abgewaschen und die Blutschuld Jerusalems aus seiner Mitte hin wegetan hat, durch den Geist des Gerichts, durch das Gericht, durch das Untersuchungsgericht, 1844, möchte Gott allen Schmutz abwaschen, alle Blutschuld abwaschen. Hast du noch Schmutz in deinem Leben? Bring ihn zu Jesus. Hast du noch Blutschuld, Schuld, wo du anderen etwas angetan hast, durch die Worte, Gedanken, Taten, die du getan hast? Bring es zu Jesus. Er kann dich von allem reinigen, selbst von dem, von dem du bisher nicht gereinigt worden bist. Bring es zu Jesus. Er will dich reinigen. Hesekiel sagt, und ich will reines Wasser über euch sprengen und ihr werdet rein sein von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen. Ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr mir in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmung befolgt und tut. Ihr Lieben, der Heilige Geist ist heute hier. Und wisst ihr was? Er will genau das. Der Heilige Geist ist heute hier und wünscht sich genau das, er erwartet vielleicht bei dem einen oder anderen von uns schon seit längerer Zeit, dass er endlich hinein darf. Endlich hinein darf. Wir müssen den Heiligen Geist nicht überzeugen, das zu tun. Wir müssen nur die Herzenstür aufmachen, ihn hereinlassen und dann wird er uns neue Gedanken geben. Er wird uns verändern. Er wird mit der Kraft, die Gott hat, uns reinigen von allem, was uns belastet. Vielleicht mag es ein Opfer bedeuten, die Tür aufzumachen, weil wir wissen, dass wir nicht alles behalten können, weil der Heilige Geist uns wirklich rein macht von den Dingen, die uns anstinken von uns, aber auch die Dinge, die wir eigentlich mögen, die trotzdem Schmutz sind. Gott wird uns reinigen. Mach deine Herzenstür auf. Ich will euer Gott sein. Und ich höre deine laute Stimme aus dem Himmel sagen, das war lange einer meiner größten Lieblingsverse, siehe das Zelt Gottes bei den Menschen und er wird bei ihnen wohnen und sie werden seine Völker sein und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. Was meint ihr, wie Gott sich gefühlt hat, als er in den Garten Eden kam und Adam vor ihm weggelaufen ist, weil er Angst hatte vor ihm. Wie hat sich Gott gefühlt?
[1:03:43] als er im Sinai herabkam und die Israeliten sagten: Hilfe, Hilfe, Hilfe. Gott freut sich auf den Tag, wo er wieder mit seinem Volk zusammenleben kann und keiner wird sagen: Gott ist in der Nähe, nicht wahr, lass uns irgendwie weglaufen, sondern sie gerne bei Gott sind, ohne Angst zu haben, weil sie gereinigt sind von aller ihrer Sünde.
[1:04:03] Und deswegen sagt die Bibel am Ende dieser Predigt in Hesekiel 48: Und der Name der Stadt soll künftig lauten: Der Herr ist hier.
[1:04:13] Mein Wunsch ist es, dass nicht nur der Name der Stadt Jerusalem sein wird, mein Wunsch ist, dass das der Name dieser Gemeinde ist: Der Herr ist hier. Dass das der Name unserer Familien sein wird: Der Herr ist hier. Ja, dass das mein Name wird, dass es für dich und für mich gilt, dass, wenn man unser Leben betrachtet, man sagen kann: Der Herr ist hier.
[1:04:49] Wer von euch möchte sagen: Herr, erfülle mich mit deinem Heiligen Geist, reinige mich von dem Schmutz und lass in mir die gute Ernte wachsen, damit, wenn der Schlachthammer herankommt, ich nichts zu befürchten habe, sondern mich freuen kann an deiner Rettung. Das ist euer Wunsch. Gott sei gelobt. Amen.