In dieser Lektion der Cannstatt Study Hour über den Galaterbrief, die von Boris Bernhard gehalten wird, werden die zwei Bündnisse beleuchtet. Der Vortrag erklärt die Bedeutung von Bündnissen im biblischen Kontext, beginnend mit dem ersten Bund im Paradies und der Verheißung in 1. Mose 3. Es wird der Unterschied zwischen dem Bund nach Werken und dem Bund der Gnade herausgearbeitet, illustriert durch die Geschichten von Abraham und Sarah sowie dem Bund am Berg Sinai. Abschließend wird der neue Bund durch Jesus Christus vorgestellt, der das Gesetz in unsere Herzen schreibt und uns zur Liebe befähigt.
Das Evangelium im Galaterbrief (CSH 2017 Q3): 10. Die zwei Bündnisse
Boris Bernhard · Cannstatt Study Hour 2017 Q3: Der Galaterbrief ·Themen: 1. Mose, 2. Mose, Altes Testament, Bibel, Bibelstudium, Galater, Neues TestamentWeitere Aufnahmen
Serie: Cannstatt Study Hour 2017 Q3: Der Galaterbrief
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Transkript
[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Schön, dass ihr alle eingeschaltet habt. Unser Thema ist der Galaterbrief und das Evangelium im Galaterbrief. Wir schauen uns heute zusammen die Lektion Nummer 10 an. Der Merkvers für diese Woche finden wir in Galater 4 Vers 26. "Das obere Jerusalem aber ist frei. Und dieses ist die Mutter von uns allen."
[0:50] Ich lade euch ein, mit mir zusammen zu beten, damit wir den Herrn um seinen Heiligen Geist bitten. Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir danken für diesen Tag und für die Woche. Großer Gott, ich möchte dich bitten, dass du mit deinem Heiligen Geist zu uns kommst. Heiland, dass du bei jedem Einzelnen der Zuschauer bist, dass du aufschlüsselst, was du sagen möchtest. Großer Gott, ich bitte dich auch um deinen Heiligen Geist für mich, dass ich nur dein Wort verkündige. Denn Heiland, ich bin nur ein Diener, ich bin nur ein Werkzeug. Und ich bitte dich, dass du mich gebrauchst, dass ich dir dienen darf. Heiland, so bitte ich dich, halte alles Störende fern. Halte die Internetverbindung aufrecht, lass den Download funktionieren. Großer Gott, du siehst alles und ich danke dir, dass du bei jedem Einzelnen von uns bist. Großer Gott, so bitte ich im Namen Jesu. Amen.
[1:59] Der Bibeltext, den wir uns heute anschauen, den finden wir in Galater 4, Verse 21 bis 31. Die möchte ich gerne mit euch zusammen lesen. Galater 4, Verse 21 bis 31. "Sagt mir, die ihr unter dem Gesetz sein wollt, hört ihr das Gesetz nicht? Es steht doch geschrieben, dass Abraham zwei Söhne hatte. Einen von der leibeigenen Magd, den anderen von der freien. Der von der Magd war gemäß dem Fleisch geboren, der von der freien aber Kraft der Verheißung. Das hat einen bildlichen Sinn. Dies sind nämlich die zwei Bündnisse. Das eine vom Berg Sinai, das zur Knechtschaft gebiert, das ist Hagar. Denn Hagar bedeutet den Berg Sinai in Arabien und entspricht dem jetzigen Jerusalem. Und es ist in Knechtschaft samt seinen Kindern. Das obere Jerusalem aber ist frei. Und dieses ist die Mutter von uns allen. Denn es steht geschrieben: 'Freue dich, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst. Brich in Jubel aus und jauchze, die du nicht in Wehen legst. Denn die Vereinsamte hat mehr Kinder als die, welche den Mann hat.' Wir aber, Brüder, sind nach der Weise des Isaac Kinder der Verheißung. Doch gleich wie damals der gemäß dem Fleisch Geborene, dem gemäß dem Geist Geborenen verfolgte, so auch jetzt. Was aber, sagt die Schrift: 'Treib die Magd hinaus und ihren Sohn. Denn der Sohn der Magd soll nicht erben mit dem Sohn der Freien.' So sind wir also, Brüder, nicht Kinder der leibeigenen Magd, sondern der Freien."
[3:48] Dies ist ein sehr wichtiger Bibeltext für uns. Wir finden Bündnisse darin. Und das ist genau das Thema dieser Woche, die zwei Bündnisse. Und die sollten wir uns etwas näher betrachten. Geht mit mir zusammen in 1. Mose 1, Vers 28. Dort finden wir das erste Bündnis, das Gott schließt. 1. Mose 1, Vers 28. "Und Gott segnete sie, und Gott sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan. Und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf dieser Erde."
[4:38] Das ist der erste Bund, den Gott mit uns Menschen gemacht hat, mit unseren Vorfahren. Er hat alles geschaffen, aber er hat den Menschen eingesetzt als Regenten. Er sollte sich fortpflanzen, er sollte regieren, als gerechter Herrscher, so wie Gott über das Universum herrscht und regiert. Aber wir finden sehr schnell nach dem Sündenfall, dass Gott den Menschen als Regent, als Gerechtherrscher, wir finden sehr schnell nach dem Sündenfall, dass der Mensch diesen Gehorsam nicht mehr aufbringen kann. Und dort kommt die erste Verheißung auf Jesus Christus in der Bibel. Und die finden wir in 1. Mose 3, Vers 15. 1. Mose 3, Vers 15 sagt: "Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihren Samen. Er wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Ferse stechen."
[5:40] Hier spricht Gott zu Eva und sagt: Du siehst, wir haben hier ein Problem. Ihr könnt aus eigener Kraft nicht mehr gehorsam sein. Und Gott sagt: Ich werde dieses Problem beheben. Aus deinem Samen wird jemand entspringen, der der Schlange den Kopf zertreten wird. Das ist die erste Verheißung auf den Messias, den wir finden in der Bibel. Das heißt, nicht Adam und Eva werden das Problem aus der Welt schaffen, sondern der Sohn oder der Nachfahre der Verheißung, hier der Same.
[6:26] Und bevor wir uns die zwei Bündnisse nachher genauer anschauen, müssen wir fragen: Ist der Bund eine Sache der Zeit oder eine Sache der Motivation? Weil wir haben gerade gesehen, in 1. Mose 3, Vers 15 finden wir die erste Verheißung auf den Messias. Aber der Messias ist doch der neue Bund. Und der alte Bund, das ist der am Berg Sinai. Wie kommt das zustande? Die Antwort ist ganz simpel. Es ist nicht eine Frage der Zeit, sondern eine Frage der Motivation. Und zwar, die Bündnisse, die Gott uns vorgegeben hat, ist Gott macht uns gerecht oder wir machen uns gerecht. Das Bündnis der Gnade, dass Gott alles richten wird, oder unser eigenes Bündnis, dass wir es aus eigener Kraft versuchen. Und die Geschichte hat uns gelehrt, welche Folgen das hatte.
[7:31] Wir sollten uns zuerst einmal betrachten, wie sieht ein Bündnis zu der damaligen Zeit aus, wenn ein Bündnis zwischen Menschen geschlossen wurde. Es war oft so, dass das ein Vertrag war. Und dieser Vertrag wurde mit einem Opfer besiegelt. Also zwei Parteien haben zum Beispiel einen Frieden geschlossen oder ein Bündnis geschlossen oder einen Kaufvertrag oder ähnliches gemacht. Und es wurde ein Tier zu einem Altar gebracht und das Tier wurde geopfert und zerstückelt. Und damals war es durchaus Brauch, dass das ein Zeichen dafür war, wenn du diesen Vertrag nicht einhältst, wird das mit dir passieren. Für uns heute hört sich das ziemlich rau an, aber es sollte einfach zeigen, wie wichtig ein Bund, ein Vertrag war zu der damaligen Zeit.
[8:28] Das heißt, heute schließen wir Verträge ab noch und nöcher. Allein wenn wir im Internet sind und haben die AGB gelesen, Häkchen dran, ohne sie zu lesen und abschicken. In den AGBs kann theoretisch alles drinstehen. Aber wir übergehen das heutzutage einfach, weil wir uns der Heiligkeit eines Bündnisses, eines Vertrages gar nicht mehr so gewahr waren. Aber die Bibel spricht nicht über solche modernen Verträge, sondern die Bibel erzählt uns von Verträgen, die eine Heiligkeit haben und mit Konsequenzen, wenn wir diesen Bund brechen. Und solches erzählt uns auch die biblische Geschichte.
[9:12] Der erste Bund, der wurde uns im Paradies gegeben. Und zwar Segen wurde uns verheißen durch das Vermehren und durch die Herrschaft. Also ganz verkürzt: Gehorche und lebe. Warum gehorche? Weil damit inbegriffen war, du darfst von allem essen, aber da gibt es einen Baum im Garten, von dem sollst du nicht essen. Und das war für die Menschen damals ganz natürlich. Gehorsam war eine natürliche Sache für den Menschen. Und es war leicht, dieses Gebot zu halten. Es war leicht, alle Gebote Gottes zu halten. Nur an diesem kleinen Gebot hing der Gehorsam zu Gott oder der Ungehorsam.
[10:02] Und der Mensch hatte sich entschieden, dafür ungehorsam zu werden, etwas wiedernatürliches zu tun. Und dem ersten Menschen wurde wirklich klar, was das bedeutet. Und zwar, plötzlich war es unmöglich, Gott gehorsam zu sein, weil die ganze innere Motivation, das ganze Wesen sich umgekehrt hat. Plötzlich war die Motivation auf sich selbst gerichtet und nicht mehr das selbstlose Dienen. Adam und Eva haben erkannt, dass es unmöglich ist, Gottes Gebote auf sich selber herauszuhalten.
[10:48] Und aus diesem Grund hat Gott die Verheißung gegeben: Dein Same wird der Schlange den Kopf zertreten. Und dieses Versprechen hat Gott gemacht und wir wissen heute, dass er dieses Versprechen eingehalten hat. Es kam die Sintflut ca. 1600 Jahre nach diesem Bundesschluss. Und trotzdem blieb Gott der Verheißung aus 1. Mose 3,15 treu. Noah und seine Söhne haben überlebt. Sie wurden nicht mit ausgerottet. Obwohl das menschliche Geschlecht auf 8 Individuen dezimiert wurde, hat er gesagt: Aus diesem Flaschenhals heraus möchte ich meinen Bund aufrechterhalten. Und er hat den Bund neu aufgerichtet, ein paar hundert Jahre später. Das finden wir in 1. Mose 15, Verse 1-6. 1. Mose 15, Verse 1-6.
[12:02] Nach dieser Begebenheit erging das Wort des Herrn an Abraham in einer Offenbarung: "Fürchte dich nicht, Abraham, ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn." Abraham aber sprach: "Oh Herr, was willst du mir geben, dass ich doch kinderlos dahin gehe? Und Erbe meines Hauses ist Eliezer von Damaskus." Und Abraham sprach weiter: "Siehe, du hast mir keinen Samen gegeben. Und siehe, dein Knecht, der in meinem Haus geboren ist, soll mein Erbe sein." Aber das Wort des Herrn erging an ihm: "Dieser soll nicht dein Erbe sein, sondern der aus deinem Leib hervorgehen wird. Der soll dein Erbe sein." Und er führte ihn hinaus und sprach: "Sieh doch zum Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst." Und er sprach zu ihm: "So soll dein Same sein."
[13:02] Gott hat hier eine Verheißung gegeben dem Abraham. Abraham, ich verspreche dir, dein Same soll so groß sein wie die Sterne am Himmel. Und Gott verpflichtet sich bei diesem Bund. Es ist nicht so, dass Abraham sagt: Ja, okay Gott, ich tue, was du willst, sondern Gott hat ihm ein Versprechen gegeben. Komm aus diesem Land heraus und um alles Weitere werde ich mich kümmern. Abraham hat vertraut.
[13:41] Und die Sache ist die im Vers 8. Da fragt Abraham: Gott, ich bin mir unsicher. Was soll ich tun? Und schaut her, was Abraham hier sagt. Wir lesen Vers 8 zusammen: "Abraham aber sprach: Herr, Herr, woran soll ich erkennen, dass ich es als Erbe besitzen werde?" Wenn ich an mich denke und unsicher bin aufgrund der Verheißung, die Gott zu mir gegeben hat, aufgrund der äußeren Umstände, werde ich oft verleitet zu sagen: Gott, bitte sende mir ein Zeichen. Da geben wir Gott vor, was er tun soll. Aber Abraham ist nicht so. Abraham fragt Gott: Ich weiß, du möchtest mir helfen. Und ich bin nur ein Mensch. Woran soll ich erkennen, dass du das machen wirst?
[14:47] Und bevor wir diese Frage beantworten, möchte ich mit euch etwas anschauen aus meiner persönlichen Vergangenheit. Wenn wir im Glauben vorangehen sollen. Ich bin frisch zum Glauben gekommen. Ich habe eine neue Arbeitsstelle gesucht. Und der Sabbat war für mich das Thema Nummer 1, dass ich den Sabbat halten möchte in meiner neuen Arbeit. Und wir haben zusammen gebetet um eine neue Arbeit. Im Gebetskreis, das war in Potsdam. Und kaum sind wir aufgestanden und aus dem Gebetsraum, aus der Gemeinde rausgegangen, bekomme ich eine SMS auf mein Handy. Und da steht drin: Boris, wohnst du immer noch oben in Berlin? Wir suchen jemanden, der als Außendienst für uns tätig sein sollte.
[15:43] Und ich habe mich so gefreut über diese Gebetserhöhung. Und ich habe sofort meinen Eltern Bescheid gegeben, die nicht gläubig sind. Ich habe gesagt: Gott hat mein Gebet erhört. Und ich bin dann zum Bewerbungsgespräch gefahren. Und habe auch direkt den Sabbat angesprochen. Und habe gesagt: Gott, wenn das wirklich von dir ist, hilf mir, dass der Sabbat angenommen wird. Und ich habe das Bewerbungsgespräch und es läuft gut. Und ich sage: Es ist mir noch etwas sehr, sehr wichtig. Und zwar, der Sabbat ist eine Sache, die für mich unabänderlich ist. Wenn ich diesen nicht halten darf, kommen wir leider nicht zusammen.
[16:29] Und er hat gesagt: Herr Bernhard, das ist überhaupt kein Problem. Allerdings, einmal im Jahr haben wir eine große Messe. Und Sie als Vertreter müssen natürlich dabei sein. Das wäre auch an einem Samstag. Wäre das in Ordnung für Sie? Ich habe gesagt: Okay, ich werde nochmal darüber beten. Ich war mir nicht sicher. Ich hatte keine Zeugnisse dazu gesehen. Ich habe keine Erfahrung damit gehabt. Und ich bin nach Hause gegangen und habe gesagt: Gott, ist es okay für dich, ein Sabbat im Jahr? Ich meine, die restlichen Sabbate halte ich ja. Es dreht sich ja nur um diesen einen Sabbat. Und ich darf ihn ja auch halten. Gott, wie sieht das aus? Was ist deine Meinung dazu?
[17:15] Und ich habe in der Bibel nichts gefunden, dass man einen Sabbat mal auslassen dürfte. Aber ich war mir trotzdem unsicher. Ich habe gesagt: Gott, bitte sag es mir so, dass ich es verstehen kann. Und ich bin zu Geschwistern hin und habe ihnen von meiner Misere erzählt. Und dann habe ich ein Zeugnis von einer Schwester gehört. Sie hat studiert, schon mehrere Jahre lang. Und ihre Abschlussprüfung war an einem Sabbat. Und sie hat gesagt: Weißt du, Boris, für mich war ganz klar, ich will den Sabbat halten und heiligen. Ich stand vor der Entscheidung, entweder die Prüfung wird verlegt für mich, oder ich habe umsonst studiert.
[18:01] Und das war für mich so faszinierend, dass ein Mensch mehrere Jahre seines Lebens sagt: Okay, es ist umsonst gewesen, aber der Sabbat ist für mich das Wichtigere. Und die Geschichte hat ein Happy End genommen. Und zwar, es wurde verlegt, sie konnte es schreiben und sie konnte ihr Studium beenden. Und sie konnte den Sabbat halten. Und danach war für mich klar: Auch nicht ein Sabbat im Jahr ist okay.
[18:39] Also, ich sage meinen Eltern Bescheid und sage: Passt auf, auch nicht der eine Sabbat, weil ich kann das nicht mit meinem Glauben vereinbaren. Und sie sagen: Boris, du brauchst doch einen Job. Das ist doch fahrlässig, das ist verrückt. Und ich habe gesagt: Dann sei es so. Ich bin zu dem Bewerbungsgespräch hin. Und wir haben gesprochen und ich habe gesagt: Es ist alles gut, wir haben nur noch eine Herausforderung. Auch nicht ein Sabbat im Jahr möchte ich missen. Und ich möchte im Arbeitsvertrag drin haben, den Sabbat heiligen zu dürfen.
[19:15] Und er hat gesagt: Ist in Ordnung, ich überlege mir das. Und drei Tage später bekomme ich den Arbeitsvertrag zugeschickt. Und im Arbeitsvertrag im vierten Punkt steht drin: "Der Arbeitnehmer ist berechtigt, den biblischen Sabbat zu halten." Und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie glücklich ich war, dass ich einen neuen Job hatte, dass ich den Sabbat halten durfte und dass ich ein so tolles Zeugnis für meine Eltern abholen durfte.
[19:52] Wir sollen im Glauben vorangehen. Gott wird sich um alles kümmern. Aber wenn wir den Willen Gottes kennen für uns und wie wir uns zu verhalten haben, er wird sich um die Konsequenzen kümmern. Und das ist eine Sache, die beweist er immer und immer und immer wieder.
[20:14] Den Bund hat er mit Abraham gegeben, dass er ausziehen soll aus seiner Heimat, aus Ur, aus Chaldäa. Und er war 75 Jahre alt. Und er hat die Verheißung bekommen mit dem Samen, mit dem Erben. Und es verging ein Jahr, es verging zwei Jahre, es verging fünf Jahre. Es verging schließlich zehn Jahre. Und er hat keinen Erben bekommen. Er, mittlerweile ein alter Mann. Sarah, seine Frau, eine alte Frau, die keine Kinder mehr gebären konnte. Und er hat gesagt: Gott, wo bist du? Hast du mich vergessen? Hast du deinen Bund, deine Verheißung vergessen?
[21:00] Und Sarah kam mit der Idee: Vielleicht müssen wir Gott helfen, vielleicht müssen wir nachhelfen. Und schlag mit mir zusammen 1. Mose 16, Verse 3 bis 4a auf. 1. Mose 16, Verse 3 bis 4a. "Da nahm Sarah, Abrahams Frau, ihre ägyptische Magd Hagar, nachdem Abraham zehn Jahre lang im Land Kanaan gewohnt hatte, und gab sie Abraham, ihren Mann, zur Frau. Und er ging hin zu Hagar und sie wurde schwanger. Als sie nun sah, dass sie schwanger war, wurde ihre Herrin verächtlich in ihren Augen."
[21:43] Wir sehen, dass dadurch, dass wir versuchen, Gottes Verheißungen mit eigener Kraft nachzukommen, neue Probleme entstehen. Und wir lesen kurze Zeit später in 1. Mose 17, Verse 15 und 16. 1. Mose 17, Vers 15 und 16. "Und Gott sprach weiter zu Abraham: Du sollst deine Frau Sarai nicht mehr Sarai nennen, sondern Sarah soll ihr Name sein. Denn ich will sie segnen. Und ich will dir auch von ihr einen Sohn geben. Ich will sie segnen und sie soll zur Nation werden und Könige von Völkern sollen vor sie kommen."
[22:32] Und im Vers 1 des Kapitel 17 sehen wir, dass Abraham da 99 Jahre alt war. Das heißt, mit 75 hat er diese Verheißung bekommen. Circa mit 85 hat er die Sache selbst in die Hand genommen. Und mit 99 bekommt er die Verheißung: Nein, nein, Sarah soll diesen Sohn gebären. Und wie fühlt er sich? Sarah kann doch keine Kinder mehr kriegen. Er ist oft zu alt. Er ist auch schon ein alter Mann.
[23:12] Und Gott selbst hat es bestätigt, indem er in 1. Mose 18, Vers 10 gesagt hat. Und da sprach er: "Gewiss will ich um diese Zeit im künftigen Jahr wieder zu dir kommen, und siehe, deine Frau Sarah soll einen Sohn haben." Sarah aber horchte am Eingang des Zeltes, der hinter ihm war. Und dann die Geschichte. Sarah lachte in ihrem Herzen, weil sie dem nicht glauben konnte. Aber Gott hat es gesehen. Und Gott war nicht böse auf sie, sondern er versteht die Unverständlichkeit. Und er hat gezeigt: Ich vermag deine Gedanken zu lesen. Er hat gefragt: Warum lachst du in deinem Herzen?
[24:02] Und Sarah wurde bewusst, dass er das versprochen hat. Dass dieses Versprechen höher ist als unsere Vorstellungskraft. Und das war der Moment, wo Sarah geglaubt hat. Schauen wir uns zusammen Hebräer 11, Vers 11 und 12 an. Hebräer 11, Vers 11 bis 12. Weil ich möchte nichts behaupten, was ich nicht aus dem Wort Gottes belegen kann. Hebräer 11, Vers 11 und 12 sagt: "Durch Glauben erhielt auch Sarah selbst die Kraft, schwanger zu werden und sie gebar, obwohl sie über das geeignete Alter hinaus war, weil sie den für treu achtete, der es verheißen hatte. Darum sind auch von einem einzigen, der noch erstorben war, Nachkommen hervorgekommen worden, so zahlreich wie die Sterne des Himmels und wie der Sand am Ufer des Meeres, der nicht zu zählen ist."
[25:10] Wir sehen, Gott ist treu in dem, was er sagt. Sarah hat gesehen, durch das Wort Gottes ist ein Bund mit mir gemacht worden. Und sie hat geglaubt. Wie wir sehen, ist sie durch Glauben gerecht empfunden worden.
[25:31] Gehen wir in den Kopf von Sarah. Sarah ist eine alte Frau. Sie hat den Großteil ihres Lebens hinter sich. Sie ist nach den Wechseljahren, da sehen wir, ihr ging es nicht mehr nach der Weise der Frau. Und ihr Mann hat immer gesagt: Du wirst ein Kind bekommen oder wir werden ein Kind bekommen. Sie hat es nicht mehr geglaubt. Es schien unmöglich. Aber als Gott zu ihr gesprochen hat, hat irgendwas in ihr Klick gemacht. Sie hat gemerkt: Nein, wenn Gott das verheißt, ist nichts unmöglich. Und wenn es auch nicht der Fall ist, und wenn es auch nicht geht, weil ich bin unfruchtbar und mein Mann ist alt, lasse ich es Gottes Sorge sein.
[26:27] Und wir sehen, was passiert, wenn wir es Gottes Sorge sein lassen. Sie hat ein Kind gebart, den Isaac. Das ist der Bund, den Gott aufgerichtet hat. Der Bund nicht aus eigenen Werken. Weil wir es nicht selber können, sondern der Bund aus der Verheißung, aus der Gnade heraus.
[26:51] Was ist also der andere Bund? Der alte Bund, der Bund nach Werken. Lass uns dazu den 2. Mose 19, Verse 3-6 aufschlagen. 2. Mose 19, Verse 3-6. Da steht: "Mose aber stieg hinauf zu Gott, denn der Herr rief ihm vom Berg aus zu und sprach: So sollst du das Haus Jakob sagen und den Kindern Israels verkündigen: Ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe, und ich will euch auf Adlerflügeln getragen und euch zu mir bringen. Wenn ihr nun wirklich meiner Stimme Gehör schenkt und gehorchen werdet und meinen Bund bewahrt, so sollt ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein. Denn die ganze Erde gehört mir. Ich soll aber ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein." Das sind die Worte, die du den Kindern Israels sagen sollst.
[28:03] Wir haben hier einen Bund, wo Gott sagt: Gehorcht. Und es sollte der ursprüngliche Bund sein, den er auch mit Abraham und Sarah geschlossen hat. Ich verlange hier etwas von euch, das ihr selber nicht schaffen könnt. Gott hat gesagt: Du wirst ein Kind kriegen. Ich kann es nicht selber, aber du wirst es trotzdem. Und genau diesen Bund wollte Gott auch am Berg Sinai aufrichten. Haltet meine Gebote, das können wir nicht. Lasst das meine Sorge sein.
[28:42] Aber was sagt das Volk? Das Volk hat kein Verständnis dafür, wie sündhaft es ist, dass es die Gebote nicht halten kann. Das Volk hat kein Verständnis dafür, wie sündhaft es ist, dass es die Gebote nicht halten kann. Fast schon leichtfertig sehen wir, was das Volk sagt. Das sehen wir in den nächsten Versen, in den Versen 7 und 8. "Und Mose kam und rief die Ältesten des Volkes zu sich und legte ihnen alle diese Worte vor, die der Herr ihm geboten hatte. Da antwortete das Volk miteinander und sprach: Was der Herr gesagt hat, das wollen wir tun." Und Mose überbrachte dem Herrn die Antwort des Volkes.
[29:35] Das Volk erdreistet sich, in diesem Moment zu sagen: Alles, was Gott sagt, das wollen wir tun. Wir können es, wir sind stark genug. Aber Gott kannte das Problem, was daraus resultierte. Gott wusste nicht nur, was kurz darauf geschehen sollte. Kurz darauf ist das Volk schon abgefallen und hat sich ein goldenes Bild gemacht. Und nicht, dass wir uns falsch verstehen. Sie haben nicht gesagt, dass dieses goldene Kalb ist unser Gott, sondern der unsichtbare Gott sitzt darauf. Wir haben doch kein Bildnis von unserem Gott gemacht. Wir haben nur ein Bildnis gemacht, dass wir uns besser vorstellen können, dass dieser Gott darauf sitzt.
[30:33] Dahin führt uns menschliche Weisheit. Gott hat gesagt: Nichts, das ihr irgendwie baut, anbetet oder in diese Richtung betet. Ein Gebot, das in der Vergangenheit nicht nur durch Israel öfter vergessen wurde. Und Gott hat auch gesehen, dass das Volk immer wieder abfallen wird. Und immer wieder untreu sein wird.
[31:03] Und kurz vor dem Exil in Babylon, wo der König Nebukadnezar gekommen ist und das Volk aufgrund seiner Sünden in die Gefangenschaft geholt hat, gab es einen Propheten, den Propheten Jeremia, der den Menschen Hoffnung gegeben hat. Ich bitte euch, mit mir aufzuschlagen. Jeremia 31, Verse 31 bis 33.
[31:46] Noch eine Seite weiter. "Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde. Nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloss an dem Tag, den sie aus dem Land Ägypten herausführte, denn sie haben meinen Bund gebrochen, obwohl ich doch ihr Eheherr war, spricht der Herr. Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenem Tag schließen werde, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es soll auf ihre Herzen geschrieben sein. Ich will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein."
[32:39] Gott verheißt: Diesen Bund, den ich mit euch am Berg Sinai geschlossen habe, diesen Bund will ich wieder aufrichten. Ihr habt einen Bund mit mir schließen wollen des Gehorsams und ihr konntet es nicht halten. Ihr hattet Jahrhunderte Zeit und ihr hattet so lange Zeit, dass ihr es nicht halten konntet. Ihr hattet so lange Zeit, dass ihr es nicht halten konntet. Ich möchte mit euch einen Bund schließen, dass es in euer Herz geschrieben wird.
[32:59] Wir haben ein allgegenwärtiges Problem der Sünde. Und wir haben ein allgegenwärtiges Problem der Sünde. Lass uns zusammen zwei Texte anschauen. Der erste Text ist in Römer 3, Vers 20. Der sagt: "Weil aus Werken des Gesetzes kein Fleisch vor ihm gerechtfertigt werden kann. Denn durch das Gesetz kommt die Erkenntnis der Sünde." Lass uns das vergleichen mit 1. Johannes 3, Vers 4. Was wir alle auswendig wissen sollten. 1. Johannes 3, Vers 4.
[34:10] "Wer die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit. Und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit." Oder die Übertretung des Gesetzes. Wir haben also das Gesetz, das die Sünde definiert. Wir können nicht alleine entgegentreten, wir brauchen eine Lösung.
[34:52] Ich möchte euch kurz das Problem der christlichen Gemeinden erzählen, die in den letzten 150, 200 Jahren. Da begann es. Was entlang langsam in die christliche Gemeinde hineingeschlichen ist. Die Menschen sind in die Kirche eingegangen, haben einem Prediger zugehört, der vom Erlöser erzählt hat, der uns erlöst hat von der Sünde, die definiert wird durch das Gesetz. Aber im Laufe der Zeit wurde das Gesetz als nicht mehr so wichtig erachtet. Man hat aufgehört darüber zu predigen. Also sind die Menschen in die Kirche gegangen, um einem Prediger zuzuhören, der von einem Erlöser spricht, der von Sünde befreit. Aber was ist Sünde? Sünde war nicht mehr definierbar ohne das Gesetz.
[35:54] Alles konnte Sünde sein, so wie es im dunklen Mittelalter war, dass das Gewissen der Menschen durch die Regelungen gehandelt wurde, die Menschen nicht prüfen konnten: Ist das tatsächlich Sünde? Diesen Schritt haben wir wieder eingeläutet, dadurch, dass das Gesetz weggenommen wurde. Also hatte man die Wahl: Alles ist Sünde oder nichts ist Sünde. So wurde die Sünde immer weniger sündhaft, weil wir sie nicht mehr erkannt haben als Christenheit.
[36:32] Wir sind in die Kirche gegangen, um einem Prediger zuzuhören, der von einem Erlöser spricht. Aber wovon erlöst er? Es hat keinen Erlöser mehr nötig. Und jetzt sind wir in der Neuzeit, dass die Leute in die Kirche gehen, um einem Prediger zuzuhören, der irgendwelche schönen Sachen sagt, die sie nicht mehr erlösen können, weil sie nicht mehr in die Kirche gehen, damit er sein Geld verdient.
[37:11] Ohne das Gesetz, meine Freunde, erkennen wir nicht, was Sünde ist. Erkennen wir die Sünde nicht in unserem Leben. Und können den Erlöser, den wir dringend brauchen, den wir dringend brauchen, erlösen. Wir können nicht sagen, dass wir durch das Gesetz erlöst sind. Wir können es nicht halten. Aber wir glauben daran, dass Gott dieses Problem für uns löst. Und so wie Sarah geglaubt hat, dass es nicht mehr geht, so glaube ich auch, dass Gott sein Gesetz in mein Herz schreibt, dass ich den inneren Antrieb habe, nicht mehr zu sündigen, auch wenn ich es nicht glauben kann in diesem Moment. Aber ich vertraue Gott, dass wir es erreichen. Es wird alles in Ordnung sein.
[38:32] Er hat große Folgen in der Historie. Nicht Ismael wird Sommer lasen, nicht Ismael wird Allerungslosen, sondern Isaak. Und er wurde angefeindet. Er wurde angefeindet von seinem Bruder. Er wurde angefeindet, weil Isaak etwas geglaubt hat, dass Ismael nicht geglaubt hat. Isaak blieb treu. Es war ein Vertrauen zu Gott und seinem Vater, dass er sich hat binden lassen und auf den Altar gelegt hat. Aber Gott hat sein Innerstes überwunden. Er fasst den Entschluss: Ich werde meinen Sohn opfern. Ich werde meinen Sohn opfern. Gott muss mit den Konsequenzen selber klarkommen. Und diese erlösende Stimme Gottes, die sagt: Halt ein, tu es nicht. Und einen Ersatz bringt, den Widder, der sich verfangen hat in dem Gebüsch, den er opfern konnte.
[40:24] Gott hatte seine Verheißung wahrgemacht. Adam und Eva hat er die Verheißung gegeben. In Abraham hat er sie erneuert. Und Jesus Christus hat sie schließlich erfüllt. Und wie damals Isaak auf dem Altar zur Opferung, zur Schlachtung bereit war, so war Jesus Christus, siehe das Lamm Gottes, auch bereit, sich opfern zu lassen. Aber es kam keine rettende Stimme, die gesagt hat: Nein, tu es nicht. Ich habe eine Alternative. Jesus' Tod war alternativlos. Jesus hat gezeigt: Er gibt sogar sein eigenes Leben, damit der Bund aufrechterhalten wird.
[41:22] Er möchte es in unsere Herzen schreiben. Er möchte, dass wir nicht aus Gehorsam ihm folgen, sondern aus Liebe. Wenn wir aus Liebe folgsam sind, also Gott folgsam sind, dann wollen wir keine Sünde mehr begehen. Und wenn diese Liebe vollkommen geworden ist, da könnt ihr zu Hause 1. Korinther 13 lesen, da werdet ihr die Parallelen sehen, dann halten wir sein Gesetz. Nicht, weil wir es können aus eigener Kraft, sondern weil er die Liebe in unsere Herzen legt.
[42:10] Und liebe Zuschauer, liebe Freunde, wenn ihr glaubt, dass Gott es wahr machen kann, dass Gott sich darum kümmert, was uns unmöglich scheint, wenn du das nicht glauben kannst, dann sprich wie der Vater, der sagt: "Herr, ich glaube, hilf meinem Unglauben." Lasst uns gemeinsam Gott bitten, dass er uns diesen Glauben gibt, den wir erkennen können durch die Geschichten. Wie Jesus Christus, das Samenkorn, gestorben ist, und daraus etwas Neues wächst. Und es können nicht andere Samen kommen, als das Samenkorn, aus dem es kommt. Es kann kein Birnenbaum aus einem Apfelsamen entstehen. Und so kann auch aus Jesus Christus, dem Samenkorn, das gestorben ist, nichts anderes kommen als der Charakter Christi.
[43:27] Wenn das euer innerster Wunsch ist, dass Gott diese Verheißung in eurem Leben wahr macht, dass er es schafft, dass wir seine Gebote halten, dass er sie in unsere Herzen schreibt, dass unsere Motivation sich ändert, kniet mit mir nieder vor eurem Bildschirm, da, wo ihr seid, und bittet Gott zusammen mit mir.
[43:57] Lieber Vater im Himmel, ich möchte dir danken für das Wort, das du uns gegeben hast. Ich möchte dir danken für die Beispiele, die du in das Leben der Menschen, die dir nachgefolgt sind, geschrieben hast. Heiland, ich möchte dir danken für jede Erfahrung, die wir schon mit dir machen durften. Heiland, wo wir uns unsicher waren, und du immer wieder bewiesen hast, du bist treu. Du immer wieder bewiesen hast, du kümmerst dich um die Konsequenzen. Heiland, so bitte ich dich, wenn wir diesen Glauben nicht haben, so zeig es uns. Dass wir nicht aus eigener Kraft Gerechtigkeit erlangen können und deine Gebote halten, aber dass du das in unserem Leben bewerkstelligen möchtest. Heiland, ich möchte glauben. Bitte hilf meinem Unglauben. Und großer Gott, führe du mich auf den Weg, den du für mich bereitet hast. Und das bitte ich für jedes einzelne deiner Kinder, dass ihr anhört.
[45:20] Heiland, ich bitte dich, vergib unsere Schuld, die wir in der Vergangenheit auf uns geladen haben. Heiland, bewege du unsere Herzen. Schaffe uns ein neues Herz. Denn du bist der Schöpfer. Du hast Adam und Eva vollkommen geschaffen. Heiland, das glaube ich. Und zwar in sechs Tagen hast du alles geschaffen. Und in den sechs Tagen, den du geheiligt hast, hast du geruht. Großer Gott, ich bitte dich, vollbringe dieses kleine Wunder und erschaffe in uns ein neues Herz. Großer Gott, ich möchte dir so sehr dafür danken, dass du diese Verheißung erfüllen wirst. Auch wenn ich es nicht sehe in meinem Leben. Aber ich vertraue dir. Und ich vertraue darauf, dass du dich um dieses Problem kümmern wirst. So bitte ich im Namen Jesu. Amen.
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