[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu unserer Cannstatt Study Hour. Schön, dass ihr wieder dabei seid. Wir bereiten uns vor für das Gespräch am 19. August. Das heißt, wir studieren heute gemeinsam die Lektion Nummer 8 in unserem Lektionsheft, das Evangelium im Galaterbrief. Unser Merktext befindet sich in Galater 4, Vers 7. Lass uns das zusammenlesen. Galater 4, Vers 7. So bist du also nicht mehr Knecht, sondern Sohn. Wenn aber Sohn, dann auch Erbe Gottes durch Christus. Bevor wir starten, wollen wir gemeinsam Gott um Weisheit bitten und ich lade euch dazu ein, mit mir zu beten. Allmächtiger Gott, unser himmlischer Vater, danke, dass du uns liebst und dass du uns so wunderbar geschaffen hast. Danke, dass wir die Gelegenheit haben, nochmal zusammen dein Wort zu studieren. Gib uns Weisheit, dass wir alles, was wir lernen, auch umsetzen können, jeden Tag in unserem Leben. Und ich danke dir für dein Opfer am Golgatha, dass wir dadurch Leben bekommen. Schenke du uns deinen Heiligen Geist. Im Namen Jesu Christi. Amen.
[1:48] So, in den letzten Wochen haben wir viel über den Galaterbrief gesprochen und wir haben über das Gesetz und Glauben und Gerechtigkeit gesprochen und der Titel unserer heutigen Lektion gefällt mir besonders. Das heißt, vom Sklaven zum Erben. Wir sind ungefähr zu den Versen 25 von Galater 3 angekommen und da wollen wir quasi anknüpfen. So lesen wir gemeinsam Galater 3, Vers 25 und dazu gleich 26. Nachdem aber der Glaube gekommen ist, sind wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister, denn ihr alle seid Gottes Kinder durch den Glauben in Christus Jesus.
[2:42] Wie wir schon gesehen haben, wenn wir nicht mehr unter dem Zuchtmeister, das Gesetz sind, sind wir jetzt unter dem Glauben. Und eine Freundin von mir hat mir letztes Mal gerade das gefragt. Heißt es, dass wir alles machen können, was wir wollen, Hauptsache wir glauben? Und ich musste natürlich antworten, eben nicht. Heißt es zum Beispiel, dass ein Kind alles machen kann, was verboten ist, nur weil es Vertrauen in die Eltern hat? Genau das Gegenteil. Wenn das Kind die Eltern respektiert und liebt, dann würde es eigentlich gerne gehorsam sein. Durch eine liebevolle Beziehung, weiß es, was schlecht und was gut ist und es würde das Richtige gerne machen. Und in diesem Sinne braucht es nicht mehr diesen Zuchtmeister, weil das Gesetz in unserem Herzen geschrieben ist, wie wir auch bis jetzt studiert haben.
[3:41] Es gibt eine kleine Anekdote von meiner Kindheit. Mein Vater erzählt das oft, dass einmal meine Mama zu ihm kam und ganz verzweifelt gesagt hat: „Guck mal, unsere Kinder sind so ungehorsam. Vielleicht machen sie nur 20 Prozent von allem, was ich sage und vielleicht sollte ich ein bisschen strenger sein.“ Aber mein Vater hat da geantwortet: „Eigentlich bin ich sehr froh. Ich finde das ein gutes Ergebnis, weil diese 20 Prozent, was sie machen, also gehorsam zu sein, machen sie freiwillig, weil sie das tatsächlich verstanden haben.“ Und ganz genau so ist es zwischen uns und Gott. Er könnte eigentlich auch ganz schnell uns dazu bringen, alles richtig zu machen, aber er weiß, dass wir Menschen das nicht aus Liebe gemacht hätten. Und Gott zwingt uns in dieser Erziehung nicht. Er ist Liebe und benutzt keine Angst.
[5:02] Und dann haben wir gelesen im Vers 26: „Denn ihr alle seid Gottes Kinder durch den Glauben in Jesus Christus.“ Und wie kommt es, dass wir dann Kinder Gottes geworden sind? Genau so durch Jesus Christus. Und das werden wir später noch mal vertiefen. Aber lasst uns weiter Vers 27 lesen. Da steht Galater 3, Vers 27: „Denn so viele von euch in Christus getauft sind, die haben Christus angezogen.“
[5:37] Was bedeutet Christus anziehen durch die Taufe? Ich kann es mir so vorstellen, dass wir wegen der Sünde schmutzig sind, quasi dunkel, schwarz. Und Jesus auf der anderen Seite, weil er natürlich vollkommen ist und ohne Sünde ist, der ist hellweiß. Und indem er uns reinigt, dann ziehen wir das Kleid der Gerechtigkeit. Und wenn Gott, der Vater, uns anschaut, dann sieht er die Gerechtigkeit Christi und wir sind auch gerecht, weil wir gerechtfertigt worden sind durch Jesus Christus.
[6:14] Und wie die Taufe genau funktioniert und was das bedeutet, beschreibt ganz genau Paulus auch in dem Römerbrief. Dann lasst uns zusammen Römer Kapitel 6 aufschlagen ab den Versen 1 bis 4 zuerst. Da steht, Paulus sagt, Römer 6, Vers 1: „Was wollen wir nun sagen? Sollen wir in der Sünde verharren, damit das Maß der Gnade voll werde? Das sei ferne! Sollen wir, die wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben?“ Also wir sind der Sünde gestorben, so wie eine Leiche. Wir reagieren nicht mehr auf die Sünde. Wenn eine kommt bei einer einfach leblosen Person, natürlich reagiert sie nicht mehr auf Impulse.
[7:11] Dann der Vers 3: „Oder wisst ihr nicht, dass wir alle, die wir auf Christus getauft sind, auf seinen Tod getauft sind? Wir sind also mit ihm begraben worden durch die Taufe auf den Tod, auf dass gleich wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.“ So hier wird quasi die Taufe wie ein Tod verglichen und indem wir durch Untertauchen runtergehen, dann hören wir auch kurz auf zu atmen und indem wir wieder hoch kommen, dann bekommen wir neues Leben. Wir atmen wieder und das ist auch ein schönes Symbol, weil auch das Kind kommt eigentlich vom Wasser vor, vom Fruchtwasser im Leib der Mutter. So Jesus ist aufgestanden, hat den Tod besiegt und wir dürfen auch mit ihm aufstehen und ewiges Leben bekommen.
[8:16] Vers 5 von Römer 6: „Denn wenn ihr mit ihm verwachsen seid, zur Ähnlichkeit seines Todes, so werden wir es auch zu seiner Auferstehung sein.“ Und dieses Wort verwachsen oder Verwachsungen zuerst in der Chirurgie kennengelernt und das ist eigentlich etwas sehr Gefährliches und Befürchtetes, weil das bedeutet, dass alles quasi verpackt ist, verklebt ist. Verschiedene Organe, verschiedene Strukturen, die auch wichtig sind, Nerven, Gefäße und das ist so schwer, die auseinanderzutrennen. Und das ist ein sehr gutes Symbol, dass wir mit Gott so fest zusammen geklebt sind. So wenn er aufsteht, dann dürfen wir auch aufstehen.
[9:10] In Vers 6 steht, dass unser alter Mensch mitgekreuzigt worden ist, damit der Leib der Sünde außer Wirksamkeit gesetzt sei, so dass wir der Sünde nicht mehr dienen. Denn wer gestorben ist, der ist von der Sünde losgesprochen. So wir sind von der Sünde losgesprochen, weil wir nicht mehr der Sünde dienen.
[9:35] Vers 8 und 9: „Sind wir aber mit Christus gestorben, so glauben wir, dass wir auch mit ihm leben werden, dass wir wissen, dass Christus von den Toten erweckt nicht mehr stirbt. Der Tod herrscht nicht mehr über ihn.“ Bis vor ungefähr zehn Tagen ist leider, leider meine liebe, liebe Oma verstorben. Sie war sehr alt, sie hat ein schönes Leben gehabt, aber das war trotzdem ein sehr trauriger und besonderer Moment für meine Familie. Und als wir dort waren, ich habe meine Oma da gesehen und plötzlich hat meine Mama mir ihr Taufzeugnis gezeigt. Und das war ein besonderer Moment. Eine liebe Person neben mir hat mir gesagt: „Laura, warum bist du traurig? Eigentlich, das ist der Beweis, dass sie leben wird. Ihr alter Mensch ist schon verstorben, gestorben, in dem Fall vor 29 Jahren, weil sie sich damals taufen hat lassen. Und deshalb hat Jesus schon besiegt, sie bekommt das ewige Leben. Jetzt das physische, was sie jetzt erlebt, der Tod ist eigentlich nur vorübergehend. Sie wird nicht den zweiten Tod erleben, sie bekommt das ewige Leben.“ Und so dürfen wir auch Gott loben und glücklich sein, dass durch die Taufe unseres alten Ich schon verstorben ist und wir dürfen für die Ewigkeit leben.
[11:10] Und die Verse nochmal von diesem schönen Brief, Römerbrief 6 und dann die Verse 10 und 11 sagen folgenden: „Denn was er gestorben ist, das ist ja der Sünde gestorben, ein für allemal, dass er aber lebte, das lebt er für Gott. Also auch ihr haltet euch selbst dafür, dass ihr für die Sünde tot seid, aber für Gott lebt in Christus Jesus unserem Herrn.“ Und das ist jetzt die Frage für uns: Wofür lebst du? Wozu? Welcher ist der Sinn deines Lebens und das Ziel? Was ist deine Mission? Lebst du, lebe ich für Christus?
[12:07] Eine zweite große Wahrheit über die Taufe ist auch in 1. Petrus geschrieben und da lesen wir in 1. Petrus Kapitel 3 Vers 21 folgendes: „Als Abbild davon rettet uns auch die Taufe, welche nicht ein Abtun fleischlichen Schmutzes ist, sondern die an Gott gerichtete Bitte um ein gutes Gewissen durch die Auferstehung Christi.“ So die zweite Lehre ist: Es ist nicht nur die Taufe ist so wie tot und aufstehen, sondern sie reinigt uns. Das ist ein Symbol für die Reinigung nicht des Körpers, sondern des Gewissens durch den Tod, das Blut Jesu Christi.
[13:00] Aber lasst uns jetzt zurückkommen zu unserem Galaterbrief. Jetzt sind wir in Kapitel 3 nochmal ab den Versen 28 und Paulus sagt: „Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch Weib, denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.“ Das ist so schön, dass bei Gott es gibt keine Nationalitäten, es gibt keinen Unterschied zwischen Augenfarben, zwischen Hautfarben, kein Mann, kein Knecht, kein Freier. Alle eins in Christus.
[13:42] Benutzt die Bibel so oft verschiedene Bilder von dem Körper und verschiedene Glieder, die zusammenarbeiten sollen. So wie der Mann und die Frau, so wie Christus und die Gemeinde eins sind. Ich muss auch selber sagen und ich muss bezeugen, dass das meine Erfahrung ist, als ich nach Deutschland kam. Meine Heimat war ganz weit weg, ich hatte keine Familie bei mir, konnte die Sprache nicht sprechen und es gab viel Unsicherheit über die Zukunft. Trotzdem hat mich die Gemeinde so liebevoll aufgenommen, obwohl ich für sie nichts war und weil in Gottes Familie gibt es keine Italiener, kein Deutscher, kein Grieche, kein Jude und kein Flüchtling mehr, was wir heutzutage sehr oft erleben. Alle sind Bürger des Himmels.
[14:46] Lass uns weiter Galaterbrief lesen in Vers 29. „Gehört ihr aber Christus an, so seid ihr Abrahams Samen und nach der Verheißung Erben.“ So werden wir jetzt diese drei Punkte anschauen: Was bedeutet Christus zu gehören, Abrahams Samen zu sein und die Erbe zu bekommen? Wir gehören fast zweimal Jesus Christus und das wollte ich ein bisschen verdeutlichen durch eine kleine Geschichte. Es gab einen Jungen und dieser Junge hatte sehr gerne diese Handarbeit gemocht. Er war ein bisschen ein Künstler und er wollte ein Boot bauen und er hatte das Projekt gehabt und dann hat er es gezeichnet und war im Wald. Er hat das richtige, gute Holz ausgesucht und dann geschnitten und geschliffen und am Ende war ein wunderschönes Boot. Das Boot hat er auch gemalt und lackiert und dann hat er es allen gezeigt, mit den Freunden gespielt, auch am Fluss und das war so schön. Oft hatte er auch quasi eine Schnur da verbunden mit dem Boot, damit es nicht wegfällt. Aber doch kam es eines Tages dazu, dass durch eine irgendwie große Welle diese Schnur gebrochen ist und das Boot ist einfach weggeschwommen.
[16:22] Das Kind hat alles versucht, um es wieder zu bekommen, hinterher gelaufen und gesucht und weiter, weiter gefolgt. Aber das Boot war irgendwie weg und jeden Tag hat das Kind einfach weiter daran gedacht und die Tage, die Wochen sind vergangen und eines Mal, mehrere Tage danach, war er in der Stadt und da hat er ein Laden gesehen und in dem Schaufenster von diesem Laden sieht er plötzlich, dass dort genau sein Boot war. Der war sicher, er hat das selber gemacht und er ist schnell reingegangen, hat mit dem Besitzer gesprochen und hat gefragt: „Woher haben Sie jetzt dieses Boot?“ Und der Besitzer hat geantwortet: „Ja, eine Person hat es mir gebracht und ich dachte, das ist so schön gemacht, das ist wirklich ein wichtiges Stück.“ Und das Kind hat gesagt: „Ja, ich kenne das, ich habe das selber gezeichnet und geschaffen, ich kenne das, das ist meins. Darf ich das wieder bekommen?“ Und der Besitzer hat natürlich gesagt: „Ja, wenn Sie das kaufen. Ich habe das selber auch gekauft.“ Und so das Kind ist nach Hause gegangen, hat versucht, so viel Geld zu sammeln, so viel nötig und die Freundin hat eigentlich damals gefragt: „Aber warum willst du unbedingt dieses Boot wieder zurückbekommen? Ich meine, du kannst so viele andere Boote selber nochmals schaffen und noch schöner.“ Aber das Kind hat geantwortet: „Weißt du, an diesen Freund, ich habe so viel daran gearbeitet, ich habe das Boot wirklich sehr gemocht und geliebt und ich konnte nicht mehr essen und nicht mehr schlafen, so werde ich das zurück kaufen. Ich will genau das.“ Und dann ist das Kind dort hingegangen und hat das Boot gekauft und am Ende hat gesagt: „Das Boot gehört mir jetzt zweimal.“
[18:26] Und es ist das Gleiche wie bei Gott. Gott hat uns geschaffen und wir gehören ihm, aber damit, weil wir uns getrennt haben wegen der Sünde, hat er uns losgekauft, wieder freigekauft und wir gehören ihm jetzt quasi zweimal. Aber was bedeutet jetzt Abrahams Samen? Das haben wir auch in der vergangenen Lektion ein bisschen angeschaut und da steht, dass eigentlich Abraham, als er noch nicht beschnitten war, hat Gott mit ihm einen Bund gemacht. In Römer 4, Vers 9 steht sogar, dass dem Abraham der Glaube als Gerechtigkeit angerechnet worden ist. Noch in Hebräer 11, Vers 8: „Durch Glauben gehorchte Abraham, als er berufen wurde, nach dem Ort auszuziehen, den er zum Erbteil empfangen sollte, als er zog aus, ohne zu wissen, wohin er komme.“ Und jetzt sind die Fragen auch an uns: Sind wir auch bereit, dorthin zu gehen, das zu machen, was Jesus Christus uns sagt, auch wenn wir nicht wissen, warum, wozu, wohin? Und das ist der Glaube und alle Gläubigen sind Abrahams Samen.
[19:59] Lasst uns weiterhin über diese Erben sprechen in den nächsten Versen, was wir jetzt lesen werden. Die Sabbatschule fängt an mit dem Kapitel 4 von Galater. Und da steht Vers 1 und 2, was wir gemeinsam lesen sollen. Also Galater 4, Vers 1 bis 2: „Und ich sage aber: Solange der Erbe unmündig ist, besteht zwischen ihm und einem Knecht kein Unterschied, obwohl er Herr aller Güter ist. Vers 2: Er steht unter Vormündern und Verwaltern bis zu der von Vater festgesetzten Zeit.“
[20:48] So zunächst hat Paulus hier unsere Beziehung zu Gott mit einer Beziehung zwischen einem Sohn und einem älteren Vater, einem reichen Mann. Und die Situation ist so, dass der reiche Mann quasi verstorben ist und all sein Vermögen seinen ältesten Sohn vermacht hat. Aber das Problem ist, dass der Sohn noch nicht mündig ist. So schreibt der Vater in diesem Testament, dass der Sohn unter der Aufsicht von Vormündern und Verwaltern steht, bis er volljährig ist. Und obwohl der Sohn tatsächlich der Herr über alles ist, ist er nichts mehr als ein Sklave. Das heißt, er hat überhaupt keine Rechte als Sohn. Und das erinnert uns ein bisschen an, was wir schon studiert haben in Galater 3, Vers 24, 25. Es erinnert uns an diesen Zuchtmeister. Aber jetzt haben wir diese Verwalter, die auch noch mehr Verantwortung haben, nicht nur über die Erziehung des Kindes, sondern auch über das Finanzielle.
[22:14] Und genau in der gleichen Art und Weise, das ist das Gleiche, was Paulus benutzt. Wir sind noch Sklave der Sünde, wenn wir getrennt von Gott sind. Weil wir uns nicht so als Kinder bezeichnen können. In 1. Timotheus 5, Vers 5, stehen zwei Gruppen von Menschen. Und da stehen quasi die Kinder des Lichtes und des Tages. Und auf der anderen Seite die Kinder von der Nacht oder von der Finsternis. Und natürlich sind wir noch in diesem Zustand unter der Sünde als Kinder der Finsternis.
[22:55] Was passiert aber danach? Mit Vers 3 und 4 können wir das besser verstehen. „Ebenso waren auch wir, als wir noch unmündig waren, den Elementen der Welt als Knechten unterworfen. Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn von einem Weibe geboren und unter das Gesetz getan.“ Es gab eine Zeit davor, wo wir auch unmündig waren, nicht volljährig, in der Vergangenheit. Und hier spricht, in der Zeit waren wir unter diesen Elementen der Welt. Es gibt jetzt verschiedene Theorien, was diese Elemente der Welt sind. Das Wort benutzt dafür ist Stoicheia. Das können entweder physische Elemente des Universums gemeint sein oder tatsächlich die Sünde und dämonische Mächte. Oder einfach, weil hier steht quasi eine Zeit davor und eine Zeit danach, nachdem die Zeit sich erfüllt hat und Jesus gekommen ist. Es können dann auch diese Elemente, quasi alle in der alttestamentlichen Zeit, Gesetze und Opfer, die aber nur ein Schatten waren von dieser zukünftigen Erlösung und nicht aber den Platz von der Stelle Christi annehmen können.
[24:28] So, jetzt sehen wir, dass das die Zeit davor war und plötzlich hat sich die Zeit erfüllt, in der Gott seinen Sohn gesandt hat. Diese Zeit der Minderjährigkeit gilt nicht nur persönlich für uns, sondern quasi für die ganze Menschheit. Und ganz genau darüber spricht die Bibel in einer der schönsten Prophezeiungen überhaupt. Und das ist in Daniel 9, ab den Versen 24 bis 27. Jetzt haben wir nicht die Zeit, das Ganze zusammenzulesen, aber ich lade euch ein, zu Hause das nochmal zu lesen. Wir werden einfach zusammenfassen, warum Jesus genau an diesen richtigen Zeitpunkt gekommen ist. Und als ich das gesehen habe, wie pünktlich Gott ist, dann habe ich gesagt: „Wow, das ist ein Gott der Ordnung und er hat alles unter Kontrolle, die ganze Geschichte des Universums.“
[25:36] So, in Daniel 9, Vers 24 wird gesprochen über diese 70 prophetische Wochen, die sind 490 Jahre nach dem Prinzip von Ezekiel 4, Vers 6, ein Tag für ein Jahr. Und diese Zeit hat angefangen im Jahr 457 vor Christus, als der Erlass von Artaxerxes zum Wiederaufbau Jerusalem gegeben wurde. Und in dieser 70 prophetischen Woche hatte Gott dem Volk Israel noch eine Chance gegeben, die gute Nachricht des kommenden Messias quasi weiterzugeben. Und danach steht in Vers 24, dass nach 69 Wochen wäre ein Gesalbter gekommen. Und das ist genau so passiert, weil da kommen wir zu dem Jahr 27 nach Christus und da wurde Jesus getauft und er hat seinen Dienst angefangen.
[26:49] Danach steht in Versen 26 und 27, dass in der letzten Woche, genau in der Mitte der Woche, das heißt nach dreieinhalb Jahren, wäre dieser Gesalbte ausgerottet worden. Und das ist auch genau so passiert, weil wenn wir im Jahr 31 nach Christus, im Frühjahr, in der Geschichte schauen, was passiert ist, sehen wir, dass dort die Kreuzigung Jesus stattgefunden hat. So, Gott hatte die Zeit erfüllt, genau in der richtigen Zeit. Und er ist ein Gott, der uns vorhersagt, was passieren wird, damit wir uns vorbereiten können. Und das Gleiche passiert auch für die Wiederkunft Jesu, dass wir uns vorbereiten. Er hat uns Zeichen gegeben und Prophezeiungen.
[27:38] Und da steht, dass Jesus, der gekommen ist, ist von einem Weibe geboren. Das heißt, dass Jesus total Mensch war. Warum ist es eigentlich so wichtig? Dieser Punkt hat mich auch sehr, sehr fasziniert, allgemein, weil steht eine Prophezeiung auch darüber. Das ist in Jesaja 4, Vers 14, lasst uns das lesen. Entschuldigung, das ist in Jesaja 7, Vers 14. Und was da steht ist: „Darum wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben. Siehe, die Jungfrau hat empfangen und wird Mutter eines Sohnes, den sie Immanuel nennen wird.“ Und das Schönste dabei ist, dass dieses Buch Jesaja war einer der Bücher, der gefunden wurde zwischen diesen Qumran-Rollen, also in Qumran. Und viele Archäologen haben damals so viele Bücher von den Alten Testamenten untersucht. Und Archäologen von der John Hopkins University haben das auch datiert. Und dieses Buch von Jesaja, wo auch diese Prophezeiung geschrieben ist, ist datiert 125.000 vor Christus. Das heißt, wir haben das Beweis, der Beweis, dass eigentlich alles schon vorhergeschrieben wurde, bevor Christus gekommen ist.
[29:09] Aber wie erklären wir die Notwendigkeit, dass Christus Menschen geworden sein musste, um uns zu retten? Das ist eine der häufigsten Fragen, die ich höre, wenn ich mich darüber unterhalte mit verschiedenen Menschen. Und das dürfen wir nur mit der Bibel beantworten. Lass uns schauen, was auch Paulus darüber sagt. Und nochmal im Römerbrief am Kapitel 8. Fangen wir an mit den Vers 3 und 4. Und da haben wir schon Hinweise, wie das funktionieren kann. Römer 8, Vers 3: „Denn was dem Gesetz unmöglich war, weil es durch das Fleisch geschwächt wurde, das hat Gott getan, nämlich die Sünde im Fleisch verdammt, indem er seinen Sohn sandte in der Ähnlichkeit des sündlichen Fleisches und um der Sünde willen.“ Vers 4: „Damit die vom Gesetz geforderte Gerechtigkeit in uns erfüllt wurde, die wir nicht nach dem Fleisch wandeln, sondern nach dem Geist.“
[30:36] So, hier steht, dass irgendwas war dem Gesetz unmöglich. Und das ist lebenszugeben. Wie wir schon studiert haben, es ist unmöglich, das Leben zu bekommen. Nur Gott hat das Leben und das hat Gott möglich gemacht, indem er Fleisch geworden ist.
[30:50] Noch ein wichtiger Punkt in 2. Korinther. Lass uns zusammen 2. Korinther 5 lesen. Und da Vers 21: „Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zu Sünde gemacht, auf dass wir in ihm Gerechtigkeit Gottes würden.“ Also Gott ist Sünde geworden, damit wir Gerechtigkeit werden. Und das ist dieser große Austausch, was da stattgefunden hat.
[31:21] Und noch eine der schönsten Beschreibungen über Jesus, was er alles für uns abgegeben hat, steht in Philipper 2. Das kennt ihr bestimmt ganz gut. Philipper 2, ab dem Vers 5. Eine der schönsten Passagen, Texte. Denn er soll so gesinnt sein, wie Jesus Christus auch war. Und dann Vers 6: „Welcher, da er in Gottes Gestalt war, es nicht wie einen Raub festhielt, Gott gleich zu sein, sondern sich selbst entäußerte, die Gestalt eines Knechtes annahm und den Menschen ähnlich wurde.“ Und in seinen äußeren Entscheidungen, wie ein Mensch erfunden, sich selbst erniedrigte und gehorsam wurde bis zum Tod. Ja, bis zum Kreuzestod.
[32:24] Also wie war unsere Merkverse nochmal in Galater 4, Vers 7. Da steht, dass wir nicht mehr Knechte sind, sondern Söhne. Und was hat Gott gemacht? Er hat sich entäußert von seiner Göttlichkeit, um die Gestalt des Knechtes anzunehmen. Und dadurch hat er diesen Austausch gemacht. Und dafür sollen wir wirklich jeden Tag Gott loben und danken, dass ein Wunder passiert ist und wir dadurch quasi teilhaftig werden an unserer menschlichen Natur.
[32:57] So lassen wir uns weiter in Hebräer anschauen. In Hebräer 2 und dann Vers 14 bis 16. „Da nun die Kinder Fleisch und Blut gemeinsam haben, ist er in ähnlicher Weise dessen teilhaftig geworden, damit er durch den Tod den, der des Todes Gewalt hat, nämlich den Teufel, außer Wirksamkeit setzte.“ Er musste teilhaftig werden mit uns, um den Satan zu zerstören. Vers 15: „Und alle diejenigen befreite, welche durch Todesfurcht ihr ganzes Leben hindurch in der Knechtschaft gefangen waren.“ Denn er nimmt sich ja nicht der Engel an, sondern des Samens Abrahams. Und das wissen wir, wer sie sind, die Gläubigen. Nimmt er sich an. Daher muss er in allen den Brüdern ähnlich werden, damit er barmherzig wurde und ein treuer, hoher Priester vor Gott, um die Sünden des Volkes zu versöhnen.“
[34:22] Vers 18: „Denn wohin er selbst gelitten hat, als er versucht wurde, kann er denen helfen, die versucht wurden.“ Denn wir haben nicht einen hohen Priester, steht auch woanders, der kein Mitleid haben könnte mit Schwachheiten, sondern der in allem gleich wie wir versucht worden ist, doch ohne Sünde. Das ist dann später noch mal wiederholt in Kapitel 4 von Hebräer. So, Jesus versteht uns ganz genau, deshalb kann er uns helfen, sagt hier der Paulus.
[34:54] Und das Schönste daran ist, dass wenn wir finanzielle Probleme haben, dürfen wir Christus anschauen und denken, er ist auch in Armut auf die Welt gekommen. Wenn die Leute schlecht über uns sprechen, dann dürfen wir denken, es wurde auch von Jesus gesagt: „Kann etwas Gutes aus Nazareth kommen?“ Oder wenn wir zu kämpfen haben gegen Lüste und Neigungen, dann dürfen wir denken, Jesus hat 40 Tage ohne Essen ausgehalten und danach auch nicht nachgegeben. Wenn wir uns verraten fühlen, dürfen wir an Jesus denken, weil er auch von Judas verraten wurde. Und wenn wir physische Schmerzen haben, sogar dann dürfen wir an Jesus denken, weil er wurde gepeitscht, wurde gespuckt, wurde geschlagen und er hatte eine Dornenkrone auf seinem Kopf und in seinem Fleisch wurde das quasi aufgespießt, so wie die ganzen Nägel auch auf den Händen und in den Füßen ganz hineingedrückt wurden und sein ganzes Gewicht war einfach auf diese Nägel und er musste da hängen. Und wenn wir auch eine psychische oder emotionale Belastung erleben, lassen wir uns an Jesus denken, der uns versteht, weil er genau in dem wichtigsten Moment seines Lebens verlassen wurde von seinen Freunden und sogar von dem Vater selbst, weil er unsere Sünde tragen musste und er hat das durchgemacht, nur mich und dich im Himmel zu sehen.
[36:41] Warum war es notwendig, dass Christus unsere menschliche Natur nimmt? Ich kann es mir ein bisschen so vorstellen, wie eine Person, die nicht schwimmen kann und jetzt quasi sinkt und ruft nach Hilfe. Natürlich ist es unmöglich für eine andere Person, die keine Mittel hat, diese Person zu helfen und retten, ohne auch ins Wasser zu springen. So ist Jesus ins Wasser gesprungen und dieser Retter muss zuerst selber perfekt schwimmen können. Deshalb hat Jesus alles vollkommen gemacht und er war vollkommen, keine Sünde und dann auch in der Lage sein, quasi dieser Person zu helfen, die beim Schwimmen, wenn man sinkt, versucht wird in alle möglichen Arten und Weise, die eine Person runterzudrücken, auf den Kopf, auf die Schultern, um Luft zu kriegen. Und das hat Jesus alles gemacht, nicht nur sich entäußert von der Göttlichkeit, Knecht geworden, in allem gleich, vollkommen sein und zu zeigen, dass wir auch das Gleiche erreichen können durch die Hilfe des Vaters, durch diese enge Beziehung mit Gott, dem Vater. Und dann ist er unschuldig für uns gestorben und da haben wir gelesen, dass er ein hoher Priester geworden ist, als Mittler zwischen uns und dem Vater und dadurch können wir wieder zu ihm gehen. Dadurch können wir wieder Freiheit haben, er ist Gott mit uns, Immanuel.
[38:12] Aber warum hat es nicht funktioniert mit einer anderen Person oder mit einem Engel? Es gibt zwei gute Gründe, die wir unbedingt merken sollen. Einmal, weil nur Jesus in sich das Leben hat und nicht ein Engel. Und der zweite Grund, darüber haben wir ein bisschen gesprochen, ist, weil wir Gott gehören. Also er hat uns erschaffen und er ist der Einzige, der das Recht hat, uns loszukaufen, freizukaufen, weil er ist der Eigentümer, er ist der Besitzer von uns.
[38:57] Und was aber der Unterschied ist, dass er uns nicht zwingt und wenn wir das nicht annehmen, dann darf er uns und möchte uns auch nicht zwingen, gerettet zu sein, weil er ein Gott der Liebe ist und ein Gott der Freiheit. So haben wir gelesen, dass in der richtigen Zeit ist Jesus gekommen, es hat sich erfüllt, genau pünktlich von einem Weibe ist er auf die Welt gekommen, unter dem Gesetz war er. Und jetzt, was bedeutet es, unter dem Gesetz zu sein? Warum war Jesus unter dem Gesetz? Ja, wenn wir sagen, man ist quasi auf die Welt gekommen unter dem König, unter der Regierung des Königs X und Y, dann verstehen wir, dass es Regelungen gibt und da unter diese Regelungen man sich halten muss. Und das ist genau so bei den Geboten. Wir müssen sie halten und wenn nicht, dann kriegen wir die Strafe. Aber Jesus hatte natürlich keine Sünde gemacht, deshalb musste er nicht unter der Strafe, unter dem Gesetz sein. Aber indem er diese Verurteilung auf sich genommen hat, dann ist er auch unter dem Gesetz freiwillig quasi auf die Welt gekommen.
[40:18] Er ist der zweite Adam. Und Römer, Römer auch, in Kapitel 5, steht in dem ganzen Kapitel, was ihr nachlesen könntet, über diese wunderschöne neue Schöpfung quasi. Und lasst uns nur ein paar Verse darüber lesen und das sind die Verse 18 und 19, wo beschrieben ist, dass Jesus der zweite Adam ist. „Wie der Sündenfall, Vers 18, des einen zur Verurteilung aller Menschen führte, so führte auch das gerechte Tun des einen alle Menschen zur lebendbringenden Rechtfertigung.“ „Denen gleich wie durch den Ungehorsam des einen Menschen die vielen zu Sünden gemacht worden sind, so würden auch durch den Gehorsam des einen, das ist Jesus, die vielen zu Gerechten gemacht.“
[41:22] Und jetzt kommen wir weiter in unserem Galaterbrief, Kapitel 4, Vers 5. „Gott ist auf die Welt gekommen, damit er, die welche unter dem Gesetz waren, loskaufte, auf dass wir das Sohnenrecht empfangen, empfangen steht.“
[41:46] So, was bedeutet das Sohnenrecht? Was bedeutet in der Tat Sohn zu sein? Die Söhne haben alles, sie bekommen eine Erziehung, sie sind geliebt, sie haben Freiheit, sie haben Unterstützung von den Eltern, sie haben Hilfe und alles, was dem Vater gehört, gehört auch dem Sohn.
[42:10] Und Paulus benutzt diese Söhnenrechte, diese Adoption, das Wort ist hier Erlösung und das ist diese Uotisia, das ist quasi das Gleiche für Paulus, Erlösung und Adoption. Und das war ganz deutlich damals, weil in dem römischen Reich gab es auch die Rechte der adoptierten Söhne, das war ganz häufig so was. Und da stand sogar, dass der adoptierte Sohn wird zum wahren Sohn und noch was, der Adoptierte kann seinen adoptierten Sohn nicht verstoßen, das Kind kann nicht zum Sklaven gemacht werden. Und dann gibt es das, die biologischen Erben haben kein Recht, das Kind zurückzufordern und dann die Adoption schließt auch das Recht zu erben ein und das ist sehr schön, was das alles bedeutet, Sohn zu sein.
[43:11] In Epheser 1, Vers 5 lesen wir noch mehr, was das bedeutet, laut der Bibel, Epheser 1, Vers 5.
[43:41] Lass uns weiterlesen, Vers 6 in Galater 4.
[44:11] Was macht er? Er schreit zum Vater und was sagt er? Papa, sagt der Daddy, Fati, also ein schönes Wort, um diese enge Beziehung zu beschreiben, das ist ein Vorrecht, ich meine, wir dürfen den König des Universums Papa nennen. Als ich ungefähr 3 oder 4 Jahre alt war, hat mir mein Vater auch immer eine Frage gestellt und er wollte unbedingt, dass ich an diese Frage in einer besonderen Art und Weise antworte, das ist quasi so wie ein Spiel gewesen, man macht das auch mit den Kindern, quasi ein Merkspruch für mich. Und er hat immer so gesagt: „Laura, wenn du ein Problem hast, zu wem sollst du hingehen? Laura, zu wem sollst du hingehen, wenn du ein Problem hast?“ Und ich musste antworten: „Ja, zum Papa.“ Und ich habe damals gelacht oder alle wir, aber im Kopf ist es mir geblieben.
[45:03] Wir haben nicht nur einen menschlichen Vater von Gott bekommen, eine Mutter, also gelobt sei Gott dafür, für gottesfürchtige Eltern, aber wir haben noch mehr, wir haben einen himmlischen Vater und zu ihm dürfen wir jederzeit gehen, egal was passiert ist, egal welches unser Problem ist und wie schlimm das war. Gott hat immer die Lösung, er hat die Erlösung und ihm ist alles möglich, deshalb er hat unendliche Möglichkeiten, die Probleme zu lösen. Was steht in Philipper 3, Vers 14, da steht: „Ich vermag alles durch den, der mich stark macht, Christus.“
[45:52] Also warum manchmal zögern wir und warum gehen wir nicht sofort zum Vater und nennen wir ihn Papa und sagen: „Papa, ich habe das Problem, bitte kannst du mir helfen?“ Der würde sich freuen, sofort uns zu helfen, diese Beziehung auch zurückzustellen.
[46:08] Lass uns weiter Galater 4, Vers 7 lesen.
[46:25] Wir verstehen jetzt nicht mehr so ganz, was Knecht bedeutet. Damals war etwas Häufiges, aber der Zustand war ungefähr so. Eine Sklave zu sein bedeutete, vielleicht verkauft zu werden, ohne Familie, ohne Freunde, den ganzen Tag nur arbeiten, ohne Pause, Tag und Nacht wahrscheinlich, ohne Ferien. Und es war sehr demütigende und harte Arbeit. Es gab kein gutes Essen, manchmal wurden sie auch gepeitscht und geschlagen, es gab überhaupt keine Rechte, keine Karriere, kein gutes Lohn, nichts. Manchmal waren die Sklaven so wie Tiere betrachtet.
[47:06] Und Gott will uns von diesem Zustand freikaufen. Und das Schönste ist, wenn wir das schauen im Alten Testament, Gott hatte schon ein Gleichnis, eine Lösung gefunden, um uns etwas Besonderes beizubringen. Wie er wusste, das war speziell in dem Volk Israel, jeder siebte Jahr konnten die Sklaven befreit werden und alle Schulden waren gelöscht. Man war wieder ein freier Mann, man konnte wieder arbeiten, wieder eine Familie haben und alles nochmal, ein neues Leben anfangen. Und darüber können wir ein bisschen lesen, wie schön das war, aber es kommt auch etwas dazu. In 5. Mose 15, und dann ab den Versen 12 bis 15 auch.
[48:00] 5. Mose 15, und dann ab den Versen 12 bis 15 auch.
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