[0:00] Hallo und herzlich willkommen bei joelmedia.de und natürlich auch an alle, die jetzt auf ad-tv.info zuschauen, zur Cannstatt Study Hour. Heute zum letzten Mal mit dem Buch Jakobus, mit dem Brief des Jakobus. Es handelt sich um Lektion Nummer 13 und ihr seht schon, ich stehe nicht alleine da und zwar habe ich mit mir unsere Gastrednerin, heute aus Brasilien und das ist kein so großer Zufall, denn das handelt sich ja um meine Freundin und wir sind zusammen von Brasilien nach Deutschland gekommen für einen kleinen Heimaturlaub. Und bevor ich jetzt weiter die Zeit von Liz, so ist ihr Name, hinwegnehme, möchte ich einfach ihr das Wort übergeben und ich werde entsprechend übersetzen.
[1:19] Es freut mich, mit euch zu sein. Mein Name ist Liz und ich bin aus Brasilien, wie Lukas schon gesagt hat. Um mich einfach kurz ein bisschen vorzustellen, ich habe Kunst und Pädagogik studiert. Und ich bin auch ein Missionar, genauso wie Lukas, genauso wie ich. Und es ist für mich eine Freude, heute mit euch die Lektion durchzustudieren. Und es ist eine sehr interessante Sabbat-Schullektion.
[2:10] Ja, wir haben das Buch, in Englisch heißt es James, in Deutsch natürlich das Buch Jakobus studiert. Und wir haben das ganze Buch in diesem Quartal durchstudiert. Aber wenn ihr eure Sabbat-Schullektion diese Woche gelesen habt, dann habt ihr gemerkt, dass wir das Buch Jakobus gar nicht aufgeschlagen haben. Wir haben im Prinzip das Hauptthema des Buches Jakobus studiert. Manche denken, dass das Buch Jakobus über die Werke geht, also über Werke durch Glauben. Aber im Prinzip geht es in diesem Buch eigentlich um das Evangelium. Und deswegen haben wir für diese Woche das ewige Evangelium studiert.
[3:31] Denn was wir bis jetzt studiert haben, ist die Antwort darauf, wenn wir das Evangelium annehmen, wie antworten wir darauf? Und wir haben in diesem Quartal die Beziehung zwischen Glauben und Werken studiert, weil das ist genau unsere Reaktion, unsere Antwort auf das Evangelium. Und wenn wir über das Evangelium nachdenken, dann sehen wir, dass es erwähnt wird im Alten und im Neuen Testament. Wir wissen zum Beispiel, dass die Erlösung durch Glauben ist. Aber das ist nicht alles. Es gibt viel mehr. Das Evangelium ist viel weitläufiger. Wenn wir also das Evangelium predigen, dann sagen wir viel mehr als nur diesen einen Satz. Wenn wir über das Evangelium predigen, dann erwähnen wir nicht nur den Erlösungsplan, sondern den ganzen großen Kampf, die große Auseinandersetzung, die darum herum gebaut ist.
[5:11] Wenn wir über das Evangelium im Alten Testament nachdenken, dann kommt oft dieses Wort oder dieser Satzbaustein auf, der Alte Bund. Aber was bedeutet das wirklich, das Alte Bund? Gibt es da einen alten und einen neuen? Wenn wir zum Beispiel über 1. Mose 3, Vers 15 nachdenken, wo Gott mit Adam und Eva spricht, dann sagt er, dass er dich und die Frau verlassen wird. Und das bedeutet viel mehr als nur, dass die Frau Probleme mit dem Schlangen hat. Okay, hier sagt es nämlich folgendes, und zwar, ich will Feindschaft setzen zwischen dich oder zwischen dir und der Frau. Und das sagt viel mehr aus, als dass Frauen Probleme mit Schlangen haben. Es sagt nämlich, dass er Feindschaft setzt zwischen ihren Samen und seinen Samen. Und wir wissen, dass das die erste Prophezeiung ist auf Jesus Christus, der als Same der Frau kommen wird. Und das gibt uns schon den ersten Gedanken vom Bund, vom Erlösungsplan.
[7:06] Aber warum sagen wir jetzt, dass es da einen alten Bund gibt und einen neuen Bund? Ist das hier nicht der gleiche Bund, wie wir ihn heute noch haben, wie wir ihn am Kreuz von Jesus Christus haben? Es gibt etwas sehr Interessantes im zweiten Buch Mose, im Kapitel 19, und zwar die Verse 4 und 6. Okay, die 2. Mose 19, die Verse 4 bis 6, oder 4 und 6, um genau zu sein. Und zwar Vers 4, ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe und wie ich euch auf Adlersflügeln getragen und euch zu mir gebracht habe. Und Vers 6, ihr aber sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Kindern Israel sagen sollst. Also hier gibt es etwas Interessantes, vor allem, wenn wir auf Vers 5 schauen. Genau, jetzt lese ich das, wenn ihr nun wirklich meine Stimme Gehör schenken und gehorchen werdet und meinen Bund bewahrt, so sollt ihr vor allen Völkern mein besonderes Eigentum sein, denn die ganze Erde gehört mir.
[9:00] Also vom Anfang an war der Plan Gottes, damit wir seinen Geboten folgen. Aber wir wissen genau, dass wir die Wahl haben, ob wir es tun oder nicht. Und es ist ganz klar, es ist eine Bedingung, wenn wir das annehmen und wenn wir das so tun, dann werden wir seine Kinder genannt werden. Und wir wissen, dass es von Anfang an der Plan Gottes ist, Feindschaft zu setzen zwischen seinem Volk und der Sünde des Teufels.
[10:07] Genau, also warum haben wir jetzt diese Idee des neuen Bundes oder dieses Wort des neuen Bundes, wenn wir doch schon hier im Alten Testament genau die Idee haben und genau ganz von Anfang an diesen Bund haben, der ewig ist. Okay, und wir haben was sehr Wichtiges heute zu lernen und genau über dieses Thema. Und um das zu lernen, gehen wir ins Buch Jeremia. Okay, und zwar schauen wir uns Jeremia 31 an. Jeremia 31, die Verse. Okay, also Jeremia 31, 31 bis 34.
[11:13] Jeremia 31, 31 bis 34 und zwar steht hier folgendes. Denn sie haben meinen Bund gebrochen, obwohl ich doch ihr Eheherr war, spricht der Herr. Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der Herr. Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen und es auf ihre Herzen schreiben. Und ich will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein. Und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen, erkenne den Herrn, denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen, spricht der Herr. Denn ich werde ihre Missetat vergeben und an ihrer Sünde nicht mehr gedenken.
[12:19] Hier können wir also sehen, dass der neue Bund tatsächlich ein biblischer Wortbaustein ist. Also im Vers 32 sehen wir, dass Gott einen neuen Bund macht, der nicht so ist wie der vorherige. Aber dann sagt er im gleichen Vers noch, dass das der Bund ist, den die sein Volk gebrochen haben. Und nochmal sehen wir, dass jeder Mensch oder dass wir das Recht haben zu entscheiden und diese Menschen hier, obwohl sie die Menschen Gottes sind, haben nicht den Bund Gottes gewählt. Und auch im neuen Bund haben wir die Möglichkeit, entweder zu akzeptieren oder nicht.
[13:32] Und warum ist jetzt der neue Bund anders? Und Gott sagt zu uns, dass er es in unser Herz schreibt, sagt er in Vers 33. Warum ist da dieser kleine Unterschied? Wir sehen eigentlich ganz klar, dass der neue Bund der gleiche ist, weil der Lösungsplan der gleiche ist vom Anfang an.
[14:00] Was war also falsch mit dem alten Bund? Ist es falsch, dem Gesetz zu folgen, wie sie es im alten Bund getan haben? Nun, wenn wir ein bisschen tiefer hineingehen, sehen wir, es ist viel mehr als nur den Geboten zu folgen. Wir haben ja schon gelesen, dass die Kinder Israels nicht das Gebot gehalten haben. Aber als Jesus doch gekommen ist, waren sie doch so darauf bedacht, die Gebote zu halten. Also möchte man denken, die haben ja genau das gemacht, was sie hätten tun sollen.
[15:00] Aber eins müssen wir vor allem anderen bedenken, wenn wir über den Erlösungsplan und den Bund nachdenken. Erstmal müssen wir realisieren, dass wir alle verloren sind. Denn wenn wir das nicht realisieren, können wir die Erlösung nicht akzeptieren. Jesus erzählt in Lukas 15 über den verlorenen Sohn. Wir kennen die Geschichte relativ gut normalerweise. Und wir wissen auch, dass der verlorene Sohn erst zum Vater zurückkehrt, wenn er versteht, wenn er realisiert, dass er den Vater braucht.
[16:06] Und wenn wir auf die drei Gleichnisse in Lukas 15 schauen, dann gibt es da das verlorene Schaf, das verloren ist, aber nicht weiß, wie es zurückkommt. Wir haben die verlorene Münze, die im Haus verloren gegangen ist, aber nicht weiß, dass sie verloren ist. Und wir haben den Sohn, der denkt, mit ihm ist alles in Ordnung, weil er alles hat und Geld und so, bis zu dem Punkt, wo er realisiert, dass er verloren ist.
[17:21] Also es gibt aber ein anderes Gleichnis, das über den Pharisäer und den Zöllner spricht und uns beibringt und lehrt, wie wir wirklich die Erlösung akzeptieren können. Wir sehen nämlich, dass es hauptsächlich zwei unterschiedliche Wege, zwei unterschiedliche Arten gibt, wie wir auf das Evangelium reagieren.
[18:01] Im Vers 10 sehen wir die Aktion oder die Tat des Pharisäers, der ganz stolz auf sich ist. Denn er folgt den Geboten, er folgt all den Satzungen. Aber es ist interessant, wenn wir dann in Vers 14 schauen, wie der Zöllner sich benimmt. Vers 13, ich lese Vers 13. Und der Zöllner stand von Ferne, wagte nicht einmal, seine Augen zum Himmel zu erheben, sondern schlug an seine Brust und sprach: O Gott, sei mir Sünder gnädig.
[18:52] Also im direkten Kontrast zum Pharisäer kommt der Zöllner vor Gott in einer sehr demütigen Haltung und er realisiert, er weiß, er ist ein Sünder. Und Jesus zeigt das in Vers 14. Und zwar sagt er, ich sage euch, dieser ging gerechtfertigt in sein Haus hinab. Im Gegensatz zu jenem, denn jeder, der sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden. Wer aber sich selbst erniedrigt, der wird erhöht werden. Der Unterschied, also die Schlüsselhaltung von diesem Zöllner ist, dass er sich selbst demütigt.
[19:55] Ist es falsch, dem Gesetz zu folgen in jeder Satzung? Man möchte denken, ist eigentlich nicht. Und das ist auch richtig, denn das ist dieser Prozess der Heiligung, im Gesetz Gottes zu wachsen, ohne es zu halten. Wenn wir in Matthäus 23 nachlesen, dann sehen wir etwas anderes, was Jesus über das gleiche Thema sagt.
[20:44] Also, wir lesen Matthäus 23, Vers 23. Das ist interessant, denn Jesus sagt, ihr folgt jedem Gebot. Und er sagt nicht, das ist falsch. Aber er sagt, ihr vergesst etwas sehr Wichtiges. Also das Erste, was wir erkennen, ist, dass es nicht genug ist, einfach nur Gesetzen und Satzungen zu folgen. Aber es ist auch nicht von kleinerer Wichtigkeit. Denn wenn Jesus darüber spricht, dass wir unseren Nachbarn, unseren Nächsten lieben sollen, unseren Nachbarn helfen sollen, dann sagt er, tu das, aber lass das andere nicht ungetan.
[22:20] Also was war wirklich falsch daran, was die Pharisäer jetzt getan haben? Das ist der Teil, der uns zum Nachdenken bringt. Denn wenn Jesus in unserer Zeit geboren wäre, dann würden wir wahrscheinlich auch denken, wir sind auf dem rechten Weg, denn wir halten die Gebote, wir gehen jeden Sabbat in die Gemeinde. Aber es ist interessant, denn genau so, wie die Pharisäer es tun, so können wir genau das Gleiche tun. Also wir halten die Gebote genau so, wie die es getan haben, in einer formalen Art und Weise. Und wir vergessen, dass das Evangelium viel weiter ist, viel breiter ist denn das.
[23:30] Und deswegen kommen wir quasi zurück zum Buch Jakobus, obwohl wir es uns nicht öffnen heute, ist alles damit verbunden. Wenn Jakobus, oder als Jakobus zu den Christen schrieb, sein Thema Schwerpunkt war, jetzt wo ihr das Evangelium empfangen habt, wie lebt ihr danach? Und wir werden etwas sehr interessantes sehen im 2. Korinther Kapitel 3.
[24:07] 2. Korinther Kapitel 3, die Verse 4-6. Und eine solche Zuversicht haben wir durch Christus zu Gott. Nicht, dass wir von uns selber aus tüchtig wären, sodass wir uns etwas anrechnen dürfen, als käme es aus uns selbst, sondern unsere Tüchtigkeit kommt von Gott, der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes. Nicht des Buchstabens, sondern des Geistes, denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.
[24:59] Und wir sehen hier eine weitere Schlüsselzutat. Es sagt nämlich hier, dass wir nicht genug sind, um irgendwas in Anspruch zu nehmen. Das, was die Pharisäer gemacht haben, sie sind dem Gesetz gefolgt und haben gedacht, dass sie dadurch das Anrecht haben, gerettet zu sein. Und was sie nicht realisiert haben, ist, dass sie nur durch das Opfer Jesu gerettet werden können und nicht durch das Opfer von Schafen und Ziegen.
[26:05] Also wir fangen an, mehr zu verstehen von dieser ganzen Thematik von altem und neuem Bund. Und wieder sehen wir, dass es mehr die Art und Weise ist, wie wir reagieren auf den Bund, als dass der alte Bund schlecht war und nicht funktioniert hat und ein neuer Herr musste. Die Israeliten haben angefangen, alles aus einem Pflichtbewusstsein heraus zu tun und eher formell, genauso wie wir es als Siebten-Tags-Adventisten auch tun könnten. Denn es ist nicht genug, einfach nur das Opfertier zum Altar zu bringen. Es ist nicht genug, einfach nur in die Gemeinde zu kommen am Sabbat. Die Erlösung anzunehmen bedeutet viel mehr als das.
[27:21] Wir sehen etwas sehr Interessantes, wenn wir in den Epheser-Brief gehen, Epheser Kapitel 2. Und wenn wir die Verse 8 bis 10 lesen, dann steht da, denn aus der Gnade seid ihr errettet. Durch den Glauben. Und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es. Nicht aus Werken, damit sich niemand rühme, denn wir sind seine Schöpfung. Er schaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.
[28:02] Hier haben wir das Schlüsselwort für Erlösung. Wir sind gerettet durch Glauben. Und wir können uns daran erinnern, wenn wir über Johannes 3,16 lesen. Wir alle kennen den Hortbus, aber manchmal vergessen wir die wichtigen Teile dieses Verses. Wenn es also sagt, denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Sagt es, dass wir, wenn wir an ihn glauben, nicht sterben sollten.
[29:06] Und leider, ein Opfer vor den Altar zu bringen, bedeutet nicht, dass du glaubst, dass du durch dieses Symbol geschafft wirst, oder deine Sünden werden vergeben. Und unglücklicherweise, wenn wir ein Opfer zum Altar bringen, bedeutet es noch lange nicht, dass wir wirklich glauben, dass dieses Opfer, das Opfer von Jesus Christus, unsere Sünden auch wirklich hinweg nimmt. Und wieder sehen wir, dass das Symbol angewendet ist, in den Gottesdienst zu kommen, sich hinzusetzen, nicht genug ist. Wir müssen wirklich an Jesus glauben und die Erlösung anwenden. Die Erlösung anzunehmen, bedeutet, Glauben durch Jesus Christus zu haben.
[30:19] Wenn wir also über das ewige Evangelium nachdenken, wie es auch in der Bibel genannt wird, dann sehen wir, dass die Vision immer die gleiche war. Der Bund war immer der gleiche. Aber wir müssen verstehen, dass der erste Teil, bevor Jesus auf die Erde kam, anders war. Die Implikation war anders, denn es war ein Symbol. Ein Symbol auf das, was kommen wird.
[31:09] Wenn wir also mal Hebräer aufschlagen, wenn wir also Hebräer 7, Kapitel 7, den Vers 19 lesen, den ich jetzt gleich lesen werde, sobald ich ihn gefunden habe. Hebräer 7, Vers 19, da heißt es, denn das Gesetz hat nichts zur Vollkommenheit gebracht, zugleich aber die Einführung einer besseren Hoffnung, durch die wir Gott nahen können.
[32:01] Also es steht hier, dass das Gesetz nichts zur Vollkommenheit gebracht hat, also niemand perfekt machen kann. Aber gleichzeitig sehen wir in Hebräer 10, die Verse 1-4, denn weil das Gesetz nur einen Schatten der zukünftigen Heilsgüter hat, nicht die Gestalt der Dinge selbst, so kann es auch mit den gleichen alljährlichen Opfern, die hinzutreten, niemals zur Vollendung bringen. Hätte man sonst nicht aufgehört, Opfer dazubringen, wenn die, welche den Gottesdienst verrichten, einmal gereinigt, kein Bewusstsein von Sünden mehr gehabt hätten. Stattdessen geschieht durch diese Opfer alle Jahre denn unmöglich kann das Blut von Stieren und Böcken Sünden hinwegnehmen.
[33:21] Wir sehen also, dass weder das Gesetz noch das Blut von Stieren und Böcken die Sünden hinwegnehmen kann. Also einfach nur Dinge zu tun, einfach nur Taten auszuführen, kann dich nicht retten.
[33:42] Wenn wir uns Jeremiah 32, 40 durchlesen, dann sehen wir, dass selbst im alten Testament der Bund schon ewiger Bund genannt wird. Ich lese also Kapitel 32, Vers 40 und hier steht, und ich will einen ewigen Bund mit Ihnen schließen, dass ich nicht von Ihnen ablassen will, Ihnen wohlzutun. Und ich werde die Furcht von mir in Ihr Herz geben, damit Sie nicht mehr von mir abweichen.
[34:36] Vorher haben wir nämlich gelesen, wie Gott das Gesetz in unser Herz schreibt und jetzt sehen wir, wie er die Furcht des Herrn in unser Herz schreibt. Also was verändert sich in dieser Situation vor und nach Christus? Nun eins, was wir als Beispiel haben und wissen, ist, dass gesagt wird, Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst. Und das lesen wir in Leviticus 3, Mose 19. Obwohl wir denken, Jesus hat es ja zitiert, das ist ja ein Vers des Neuen Testaments. Es ist eigentlich im Alten Testament, in den Büchern Mose. Jetzt muss ich kurz aufschlagen, Leviticus 19, 18. Hier steht noch eine Seite.
[35:56] Also nochmal, das ist ein Gebot, etwas zu tun. Also wie kann es sein, dass etwas zu tun nicht zur Erlösung führt? Aber nochmals, der Unterschied zwischen dem alten Bund und dem neuen Bund ist, wie wir darauf reagieren. Und nachdem Jesus kommt, der das Fleisch gewordene Evangelium ist, wir sehen, dass sich etwas geändert hat.
[36:51] Denn wenn wir in Johannes 13 gehen, dann sehen wir, dass Jesus etwas anderes über diesen Vers sagt. Johannes 13, Vers 34. Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander lieben sollt, damit wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Und schaut, wie interessant, im dritten Mosakt sagt es, ihr sollt euren Nächsten lieben wie euch selbst. Aber jetzt kam Jesus auf die Erde und er hat uns gezeigt, was es bedeutet, den Nächsten zu lieben. Und jetzt sagt er, jetzt könnt ihr wirklich verstehen, was es bedeutet, den Nächsten zu lieben, denn jetzt könnt ihr mich nachahmen.
[38:12] Und das Gleiche ist auch mit den Opfern, denn sie sind da als eine Erinnerung an das zukünftige Opfer von Jesus. Und jetzt, durch die Glaube an Jesus, können wir auch glauben, dass wir unsere Sünden vergeben werden.
[39:05] Also wieder einmal, ist die Glaube nicht genug für die Erschaffung? Also, ist es nicht Glaube genug, um geredet zu werden? Warum haben wir jetzt das ganze Quartal ein Buch, einen Brief studiert, der die ganze Zeit über Werke spricht? In Johannes 3,16 sagt es ja nicht, wer immer an ihn glaubt und gute Werke tut, hat das ewige Leben. Aber es ist interessant, denn wenn wir zurück zu Ephesians gehen, und wir haben das schon gelesen, aber jetzt schauen wir uns noch ein Teil des Verses an, Ephesians 2,8-10.
[40:13] Und jetzt sehen wir, wie interessant es ist, wenn wir diese Versen anschauen, sehen wir, dass wir von der Gnade gerettet sind. Also, schaut, wie interessant es ist, wenn wir den Vers anschauen, dann sehen wir, wir sind gerettet durch die Gnade. Durch Glauben. Und es sagt ja eindeutig, dass es nicht durch Dinge ist, die wir selber getan haben, damit wir nicht stolz davon sein können. Aber dann sagt es gleichzeitig etwas sehr Interessantes im Vers 10. Es sagt nicht, dass wir sein Handwerk sind, er hat uns also gemacht, und wir wurden erschaffen für gute Werke.
[41:25] Und jetzt können wir verstehen, warum Jakobus sich so viel Zeit nimmt, über Werke zu sprechen. Um über die Wichtigkeit der Werke zu sprechen. Und hier, und das ist nicht Jakobus, sondern Paulus, dass wir erschaffen wurden für gute Werke. Denn wie wir gesehen haben, der ganze Inhalt, das hat alles damit zu tun, wie wir auf die Gnade antworten, wie wir auf die Gnade reagieren.
[42:23] Wenn wir also Jesus Christus und die Erlösung annehmen, dann reagieren wir ganz auf natürliche Weise auf diese Erlösung mit guten Werken und auch mit einer gewissen Anstrengung, gute Werke zu tun. Wir sehen also, dass Werke wirklich wichtig sind im Prozess der Heiligung. Und das ist natürlich auch interessant, wenn wir uns in Offenbarung die Hauptrolle der Übrigen ansehen. Und wer sich in Offenbarung auskennt, der weiß, dass in Offenbarung 12, 17 und 14, Vers 12 die Charakteristik der Übrigen genannt wird.
[43:38] Wir sehen also hier im Kapitel 12, Vers 17, dass der Drache sie Frau verfolgt und dass der Übrige von ihrem Samen diejenigen sind, die das Zeugnis Jesu haben. Und auch hier im Kapitel 14, Vers 12, quasi im Zentrum der drei Engelsbotschaften, sehen wir hier nochmal die Charakteristik von Gottes Menschen. Gottes Volk, die Heiligen, sind diejenigen, welche die Gebote Gottes und den Glauben an Jesus bewahren.
[44:57] Wir sehen also ganz klar, dass Werke eine große Rolle spielen in den letzten Tagen. Denn es hat alles damit zu tun, wie wir auf das Evangelium reagieren. Denn viele behaupten, sie akzeptieren die Erlösung und das Evangelium von Jesus Christus. Aber in den letzten Tagen, in der letzten Zeit, welche diejenige ist, in der wir gerade leben, wie wir auf diese Erlösung reagieren und wie wir es zeigen, spielt eine wichtige Rolle in dieser letzten Zeit, in dieser Charakteristik des Volkes Gottes.
[46:01] Wenn wir also über diese Lektion jetzt nachdenken, dann werden wir realisieren, dass alles, was wir im Jakobus studiert haben, hilft uns zu verstehen, dass das Evangelium und der Bund eigentlich eins sind, der uns lehrt, den Erlösungsplan zu verstehen. Und es ist genau das Gleiche im Alten, genauso wie im Neuen Testament. Und alles hängt davon ab, ob wir es akzeptieren oder nicht, ob wir es annehmen oder nicht. Und auch, wie wir uns verhalten, nachdem wir es angenommen haben.
[47:07] Aber es zeigt uns auch etwas über uns, über die Übrigen und wie wir damit umgehen. Denn wie wir ganz genau wissen, es geht nicht nur darum, es anzunehmen und danach zu leben, sondern auch, das Evangelium weiterzugeben. Das ist, dass wir uns bewusst sind, der Pflicht, die wir haben, das Evangelium zu predigen. Und möge Gott uns segnen auf dieser Reise, dass wir am Ende gerettet werden und damit Gott uns retten kann.
[48:02] Lass uns beten. Lieber Vater, danke, denn wir können mehr und mehr verstehen, dass das Evangelium eins ist. Dass dein Erlösungsplan komplett ist. Und dass wir Teil davon sind. Hilf uns, Herr, das Evangelium zu predigen, dass du bald wiederkommen kannst. Im Namen Jesus. Amen.
[48:40] Vielen Dank an unsere Gastsprecher. Vielen Dank, Liz. Das war es mit dem Brief Jakobus. Und wir werden nächste Woche wieder mit der Cannstatt Study Hour zur Stelle sein. Und zwar mit einer neuen Lektion, mit einem neuen Quartal über das Buch der Sprüche. Es wird auf jeden Fall spannend werden und wir können uns wieder freuen auf tiefe Einsichten in der Bibel. Und wir werden mehr verstehen, wie die Bibel in jedem Punkt miteinander verbunden ist. Und so wünsche ich euch noch einen schönen Sabbat. Beziehungsweise noch eine schöne Woche. Bis dann. Tschüss.