In diesem Vortrag von Prof. Dr. med. Jochen Hawlitschek geht es um die Heilung des Charakters als Schlüssel zu einem langen und gesunden Leben. Er erklärt, wie unser Charakter durch Gedanken und Gefühle geformt wird und wie wichtig es ist, sich auf positive Einflüsse zu konzentrieren, insbesondere auf das Vorbild Jesu Christi. Durch die „Anschau-Therapie“ und die Betrachtung des göttlichen Charakters können wir uns transformieren und ein Leben führen, das Gott ehrt.
Das Geheimnis eines langen Lebens: 2. Die Heilung des Charakters
Prof. Dr. med. Jochen Hawlitschek · Das Geheimnis eines langen Lebens ·Themen: Bibel, Bibelstudium, Christlicher Lebensstil, Gesundheit, PrinzipienWeitere Aufnahmen
Serie: Das Geheimnis eines langen Lebens
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Transkript
[0:15] Vielen Dank für die schöne Geschichte, das schöne Lied. Das ist Musik, richtig? Guten Morgen, liebe Geschwister, liebe Gäste. Es ist ein Vorrecht, hier zu sein bei euch. Gestern und heute sprechen wir über Gesundheit, die Frage: Die Heilung des Charakters. Gibt es auch Krankheiten des Charakters? Heilung des Charakters. Was ist Charakter? Wie er seine hier eigentlich teleskop? Und eine Bibel und eine Blume, eine Rose. Was hat das miteinander zu tun? Dem wollen wir jetzt etwas nachforschen.
[1:11] Die Weltgesundheitsorganisation definiert Gesundheit als einen Zustand des vollkommenen physischen, also körperlich, psychischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen. Also wir können vielleicht an einen Knochenbruch denken, Diabetes, Magengeschwüre.
[1:51] Das ist heute unser Thema. Voraus Sebastian Kneipp. Er behandelte viele Kranke. Wir hatten als Kind, als ich Kind war, ein Buch von ihm. Wunderbar. Als ich meine Ausbildung gemacht habe zur Naturheilkunde, war das dort, wo Sebastian Kneipp, der Pfarrer war in der Gemeinde, in der Kirche. Er sagte: "Erst als ich daran ging, Ordnung in die Seelen meiner Patienten zu bringen, hatte ich vollen Erfolg." Was ist denn Unordnung in der Seele? Leid, Hass, Berge. Diese Dinge gehören da nicht hinein.
[3:00] Und der Apostel Paulus spricht auch darüber: "Der Gott des Friedens heilige euch durch und durch, also nicht nur äußerlich, durch und durch, und euer Geist, ganz samt Seele und Leib, müsse bewahrt werden und sträflich auf die Zukunft unseres Herrn Jesus Christus." Denn was hilft es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt und seiner Seele Schaden nimmt?
[3:39] Es hat mal jemand gesagt: Eine Gemeinde ist kein Museum von Heiligen, sondern ein Krankenhaus. Sind wir jetzt ja, wir sind hier, um Heilung für unseren Charakter zu bekommen. Ganzheitliche Heilung. Und das geht nicht so schlagartig auf einmal. Wir kommen zusammen, regelmäßig, regelmäßig und wachsen in dieser Heilung.
[4:20] Als Gott den Menschen schuf, war er ja vollkommen und heilig. Die Bibel sagt, er nahm Staub aus der Erde. Der Staub besteht aus Atomen, Eisen, Kalzium, Lithium, Kohlenstoff, Wasserstoff. Und diese Substanzen befolgen physikalischen Gesetzen. Sie fügen sich zusammen, bilden Moleküle: Fett, Eiweiß, Vitamine. Und diese befolgen chemische Gesetze. Diese Substanzen bilden nun unsere Zellen, unsere Gewebe, Muskeln, Knochen. Und diese befolgen biologischen Gesetzen. Und diese Gesetze studieren wir ja in der Schule, in der Universität. Und dann haben wir Organe, Systeme, Leber, Milz, Herz-Kreislauf-System, Atmungssystem. Auch diese folgen den physiologischen Gesetzen. Das Gehirn...
[5:55] ...erfolgte psychologischen Gesetzen. Als nun Adam fertig war, komplett, hat er noch kein Leben. Was nun? Gott lässt ihm den Heiligen Geist ein, und er wird lebendig. Der Heilige Geist befolgt auch Gesetze, ja, den moralischen Gesetzen. Das gehört alles zusammen.
[6:21] Nun war der Mensch lebendig und heilig und gesund. Diese Naturgesetze, sie ist das Gesetz Gottes, sind dienen zu unserem besten. Gehorsam diesen gegenüber fördert das Glück in diesem Leben und trägt zur Vorbereitung für das künftige Leben bei. Gestern Abend sagten wir: Naturgesetze sind keine Verbote. Du darfst nicht wählen. Ein Naturgesetz erklärt, wie etwas funktioniert, damit alles gut geht. Gibt es Gesetze, sonst wäre es ja ein Chaos. Wir könnten nicht gesund, nicht glücklich sein. Gott war es so weise, dass alles nach Gesetzen läuft.
[7:18] Nun ist Adam fertig und zum Bilde Gottes geschaffen. Wunderbar, herrlich. Das Ebenbild Gottes. Wir Menschen, wir dürfen glücklich sein, dass wir keine Pflanzen sind, keine Tiere, sondern ganz besondere Wesen. Bei den anderen Dingen, Pflanzen, Tiere, Gott sprach. Gott sprach dann: "Was da wir nicht wir sind, manufakturirt", d.h. mit seinen eigenen Händen geschaffen. Wenn man da schon nachdenkt, welches Vorrecht das ist.
[8:15] Nun, es war eine wunderbare Sache für Gott, den Menschen zu schaffen und ihn mit Sinn und Geist auszurichten. Er erschuf ihn, dass jede Fähigkeit mit der Fähigkeit des göttlichen Geistes identisch sein sollte. Die Herrlichkeit Gottes soll in der Erschaffung des Menschen nach Gottes Ebenbild und in seiner Erlösung offenbar werden.
[8:47] Man könnte fast sagen, Gott hat uns zweimal geschaffen. Erst mal gesund. Dann die Sünde mit allen ihren Folgen. Und jetzt schafft er uns neu. Und das ist jetzt seine Arbeit. Er ist ja der große Arzt, und wir sind hier im Krankenhaus für Sünder und sind auf dem Weg der Genesung, der Wiedergeburt.
[9:23] Das Bild Gottes, sein Charakter. Durch die Sünde hat sich der Charakter des Menschen verändert. Im Buch Mose lesen wir, dass Jehova sah, dass des Menschen Bosheit groß werden und alles gebildet er, die Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag. Er muss geweint haben, er muss traurig gewesen sein. So ein heiliges Geschöpf hat er geschaffen, mit eigenen Händen geformt. Und die Sünde hat dieses Bild, diesen Charakter verdorben.
[10:06] Und jetzt hat er den Wunsch, diesen Charakter wiederherzustellen. Der Apostel Paulus sagt: "Ein jeglicher sei, sind wie Jesus Christus auch war." Jesus Christus wurde zu unserem Bruder. Er kam auf die Erde, er ging durch Versuchungen wie andere Menschen auch. Der Wunsch Gottes ist, dass wir den Charakter, die Gesinnung wieder erreichen, so wie Jesus. Jesus selbst sagt: "Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Der in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht." Nicht viele Früchte, sondern viele Frucht.
[11:04] Was ist das für eine Frucht? Wenn wir eine Frucht beschreiben, da können wir sagen, ja, sie ist bunt, rot, rund, länglich. Beschreibung. Der Zweck des christlichen Lebens ist, Frucht zu bringen. Das heißt, wir schon eher den Charakter Christi in den Gläubigen zu entwickeln, wiederherzustellen. Das ist der Zweck, weshalb wir hier sind. Der Zweck des christlichen Lebens. Wie sie diese Frucht aus? Hier ist die Beschreibung detailliert. Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Glaube, Sanftmut, Keuschheit. Frage: Greift ist unsere Frucht?
[12:10] Und zwar sagte ich, sind nicht Früchte. Also man kann nicht sagen, ich habe diese und jene Eigenschaft. Nein, das Ganze gehört zusammen. Wie reif sind wir ja, wie weit fortgeschritten? Wann kann Christus wiederkommen? Wir warten. Hier ist die Antwort: Sobald der Charakter Christi zum Wesensmerkmal seines Volkes geworden ist, wird er kommen und sich zu sich nehmen. Also, wenn die Frucht reif ist, dann wird geerntet, nicht vorher.
[12:50] Erwartet also auf uns hier in unserem Gehirn, in unserem Stirnlappen. Wenn da der Charakter Christi wiederhergestellt ist, dann ist die Frucht reif. Interessanterweise hatte der Apostel Johannes ein Gesicht. Und er sah, schreibt er, das Lamm, also Jesus, stehen auf dem Berg Zion und mit ihm die ganzen Heiligen. Ja, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben an ihre Stirn. Was bedeutet das? Die hatten wieder den Charakter.
[13:42] Wenn ein Kind geboren ist, gibt man ihm einen Namen und man sucht einen Namen aus, der das ausdrückt, was man sich erwünscht von diesem Kind. Also eine Art Beschreibung in einem Wort oder zwei, wie das Kind ist. Der Charakter. Hier in unserem Stirnlappen. Was ist Charakter? Habe ich viel gesucht in verschiedenen Lexika. Im rumänischen Wörterbuch fand ich die beste Beschreibung: "Das ist die Summe der grundlegenden psychischen und moralischen Eigenschaften einer Person, die sich in ihrem Benehmen, ihren Ideen und Taten ausdrücken." Wenn wir Menschen sehen, wissen wir nicht, was da drin ist, wie ihr Charakter aussieht. Aber wenn wir ihre Taten sehen, oder wenn sie ihre Ideen ausdrücken in ihrem Benehmen, dann merken wir, was für eine Person diese Person ist, welchen Charakter sie hat.
[15:11] Hat das alles zusammen. Jetzt ist natürlich die Frage: Wie bildet sich der Charakter? Wir wollen ja die Gesinnung Jesu haben, wieder erlangen. Wie bildet sich dieser Charakter? In der bretonischen Einzig-Gruppe D ist eine Beschreibung, dass unser Charakter aus zwei Teilen besteht: aus Gedanken und Gefühlen. Die Gedanken sind eine Kraft, die lenken sie. Sie zeigen uns den Weg. Viele Menschen wissen, was sie tun sollen, was gut ist, was nicht gut ist. Aber das genügt nicht.
[16:07] Den Weg lenken Gedanken, und dann Gefühle sind die treibende Kraft. Die treiben uns das zu tun, was die Gedanken für gut heißen. Gefühle allein reichen auch nicht aus. Manche Menschen haben Gefühlsausbrüche, ohne viel zu denken, und hinterher sagen sie auch: "Das wollte ich ja doch gar nicht tun."
[16:43] Der wirken unser Verhalten und so Benehmen. Und Jesus sagte: "Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote." Liebe allein ohne Taten ist tot. Aber die Liebe bringt uns ja, sie gibt uns die Kraft.
[17:15] Sind die, sie zeigen uns den Weg. Das ist der Welt die Boote. An für sich retten uns nicht. Sie sind dazu da, zu zeigen, wie wir uns verhalten sollen. Aber die Liebe Christi, die drängt uns, die gibt uns die Kraft, diesen Weg zu gehen.
[17:46] Gedanken und Gefühle zusammen. Beide sind wichtig. Diese formen den moralischen Charakter.
[17:59] Ein Baby kommt auf die Welt, hat Arme, Beine, Organe, hat ein Gehirn. Aber der Charakter ist noch nicht reif. Da gibt es viele Nervenzellen, die müssen jetzt geschult werden. Ein Baby hat Gedanken und Gefühle, weiß aber noch nicht, was sie damit anfangen soll.
[18:32] Diese Gefühle, diese Gedanken arbeiten in unserem Gehirn und führen dann zu Taten. In Kind sieht vielleicht einfach schön. Stück die Hand hinein in ein... Nächstes Mal nicht. So lernt man. Oder man tritt auf eine Nadel. Nein, das ist nicht gut. Oder etwas Angenehmes, man richtet was. Oder man hört eine schöne Musik, sagt auch: "Ich möchte mehr davon." So bildet sich unser Charakter mit Gedanken und Gefühlen, und das führt zu Taten. Wenn die Taten wiederholt wird, gibt es Gewohnheiten. Und die Gewohnheiten zusammen formen unseren Charakter. Und unser Charakter bestimmt unsere Zukunft.
[19:37] Deshalb ist es so wichtig, einen gesunden, heiligen Charakter zu bilden. Also, jetzt immer rückwärts: Gewohnheit, Gedanken, Gefühle. Wir müssen an der Wurzel anfangen. Ein Charakter bildet sich nicht von ungefähr. Nicht der einzige Missbrauch, der eine Schritt in die falsche Richtung bestimmt ihn. Durch wiederholte Taten bilden sich Gewohnheiten heraus, die einen Charakter entweder zum Guten oder zum Schlechten formen. Und das geschieht nur durch unermüdliche Anstrengungen. So bildet sich ein Charakter und Nutzung jeder anvertrauten Gabe und Fertigkeit zum Ruhme Gottes. Das ist wichtig.
[20:39] Also nicht aufgeben. Ein Baby lernt zu laufen, stolpert, fällt hin, steht wieder auf. Und wenn das zehnmal fällt, steht es zehnmal auf. Nicht aufgeben. Das ist wichtig. Abraham. Sie haben ein Beispiel. Abraham hat Gott geglaubt, und er war ein Freund Gottes geheißen. Ich wünsche mir, Gott könnte sagen: "Herr Jochen, das ist mein Freund." Hat Abraham gesündigt? Ja. Hat er Fehler getan? David, ein Mann nach meinem Herzen, sagt Gott. Möchte ich auch, dass Gott sagt: "Der Jochen, der ist ein Mann nach meinem Herzen." Hat David gesündigt? Hat er Fehler getan? Ja. Aber weder Abraham noch David blieben dabei. Sie sind aufgestanden, immer wieder zum Ziel, ja, beharrlich, bis sie das Ziel erreicht.
[22:02] Jetzt ist die Frage: Wie wird man heilig? Kann ich in die Apotheke gehen und sagen: "Ich möchte eine Spritze oder eine Tablette haben." Sie haben nicht irgendetwas. Nun, ich habe eine Therapie, ein Wort, das ich selbst erfunden habe: Anschau-Therapie. Das ist aber wissenschaftlich.
[22:35] Portugiesisch und Jahre Therapie. Anschau-Look-Therapie. Das möchte ich jetzt erklären, wie das funktioniert. Das ist biblisch und wissenschaftlich.
[22:58] Sie gingen auf dem Weg nach Kanaan, wurden von giftigen Schlangen gebissen. Und dann stehen sie zu Mose: "Hilfe, Hilfe, wir sterben!" Mose, der kam die Anweisung von Gott: "Mache dir eine eherne Schlange, richte sie auf zum Zeichen. Wer gebissen ist und sie sieht, der so leben sie." Mussten also etwas tun. Sie müssen da hinschauen. Nicht nur woanders. Nein, sie mussten da hinschauen.
[23:34] Jesus fand dieses Bild an für sich. So wie Mose in der Wüste die Schlange erhöhte, also muss das Menschensohn erhöht werden, auf dass jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Das ist glaube ich, glaube ich, sehen, was man nicht sieht. Also wieder anschauen, sehen.
[24:08] Jetzt auf Jesus. Wer auf Jesus schaut, der kann ewiges Leben haben. Jesus ist für uns gestorben. Er hat die Sünden bezahlt. Aber was wäre geschehen, wenn er nicht auferstanden wäre? Er brachte das unendliche Opfer nicht nur, damit die Sünde gesühnt, sondern auch damit die Natur des Menschen wiederhergestellt wird.
[24:50] Darum ist jemand in Christo, so ist ja eine neue Kreatur, neu geboren. Das Alte ist vergangen, sieh, es ist alles neu geworden. Und jetzt lebt Jesus. Jesus schritt für uns ein und hilft uns auf diesem Weg der Genesung, der Wiedergeburt.
[25:18] In diesem wunderschönen Buch "Gleichnisse" lesen wir: Ein Charakter, gestaltet nach dem göttlichen Ebenbild, ist der einzige Schatz, den wir von dieser Welt in die andere hinüberbringen können. Es bleibt hier. Auto bleibt hier. Was wir sonst haben, bleibt hier. Was nehmen wir mit? Unseren Charakter.
[25:53] Nun zurück zur Anatomie und Physiologie des Charakters. Gott hat uns ja ausgestattet mit mindestens fünf Sinnesorganen. Dort werden verschiedene Empfindungen in Ströme umgewandelt. Diese Ströme werden in das Gehirn geleitet, und dort bilden sich was? Gedanken und Gefühle. Je nachdem, was wir schmecken, hören, sehen, riechen, betasten, wird verschiedene Gefühle dort bilden und dann die Gedanken.
[26:43] Deshalb ist es wichtig, darauf zu achten, was schreibt unser Körper? Besteht aus dem, was wir essen. Und unsere geistliche Natur besteht auch aus dem, wovon sie sich ernährt. Wenn ihr den Geist erlaubt, sich mit gewöhnlichen Dingen zu beschäftigen, wird er nur mittelmäßig werden.
[27:08] Für Sat 1 anschließen, nicht zum Opfer fallen will, muss die Eingangstore seines Herzens wohl verwahren und sich hüten, das zu lesen, zu sehen oder zu hören, was unreine Gedanken hervorrufen könnte. Diese Eingangstore zum Herzen, das sind unsere Sinnesorgane: Augen, Ohren, Geschmackssinn. Ja.
[27:42] Wir kommen zurück. Wir wollen sein wie Jesus Christus auch war. Ein Charakter wiederherzustellen. Die Christus-Charakter.
[27:59] Dessen, liebe Geschwister, durch Anschauen werden wir umgewandelt. Dadurch, dass wir bei der Liebe Gottes und unseres Heilandes verweilen, dass wir die Vollkommenheit des göttlichen Charakters betrachten und durch den Glauben die Gerechtigkeit Christi für uns in Anspruch nehmen. Sollen wir in das gleiche Bild und geformt werden. Also Anschau-Therapie.
[28:36] Und was will ich mehr erklären? Das ist wissenschaftlich.
[28:48] Giacomo Rizzolatti, ein italienischer Forscher, beschreibt in unserem Gehirn Spiegelneurone. Wir... in Rosa haben wir den Stirnlappen und entscheiden lassen... andere Teile in unserem Gehirn. Zwischen dem Stirn- und im Scheitellappen gibt es eine tiefe Furche. Davor ist der motorische Teil, dahinter der sensorische Teil und ganz hinten die Vision, was wir sehen mit den Augen. Das Letzte zwar durch die Augen hinein, wird aber verarbeitet ganz hinten im Hinterhauptlappen.
[29:47] Nun gibt es an diesen Stellen, sie jetzt blinken, die sogenannten Spiegelneurone. Was machen die? Hat Giacomo Rizzolatti entdeckt, zuerst bei Tieren, aber auch bei Menschen. Was wir sehen, geht in diese Bezirke, wo die Spiegelneurone sind, und dort werden diese Bilder eingraviert. Und das sind sie, früher oder später, kommen sie heraus in Taten. Sieht man wieder, spiegelt das, was man gesehen hat.
[30:38] Das ist interessant, hochinteressant. Wir haben noch zwei Bibeltexte. Der erste in Matthäus 5, 27 bis 28. Jesus selbst sagt: "Ich habe gehört, dass du den Alten gesagt ist: Du sollst nicht ehebrechen. Ich aber sage euch: Wer ein Weib ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen, in seinen Gedanken." Da drin, auch wenn die Tat noch nicht reif ist. Warum? Die Gedanken werden sich ausdrücken, wenn sich eine Gelegenheit bildet.
[31:27] Ein Dieb möchte stehlen, hat aber Angst vor der Polizei. Stellt nicht. Ist er vor Gott ein Dieb oder nicht? Auch wenn du nicht gestohlen hast, in seinem Herzen möchte er. Und so gibt es viele andere Dinge, die das Herz wohl wünscht. Das Herz muss gereinigt werden, das Herz muss erneuert werden, dass der Charakter muss geändert werden, nicht nur die Taten.
[32:11] "Denn Jehova sah, dass des Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles gebildet er, die Gedanken seines Herzens nur böse den ganzen Tag." Ihre Gedanken in ihren Herzen, die waren nur noch böse. Was war die Folge? Sintflut. Gott hat sie zerstört. Musste sein.
[32:40] Hier kommt zurück: Ein wirklicher "Seite sind die Jesus Christus auch war". Das ist nämlich unser Ziel. Und wir lesen in diesem Buch "Der große Kampf": Es ist ein Gesetz, Naturgesetz. Der kommen wieder zurück zu den verschiedenen Naturgesetzen. Es ist ein Gesetz der geistigen wie auch der geistliche Natur, dass wir, in dem wir uns mit einer Sache näher beschäftigen, umgewandelt werden.
[33:19] Das Gemüt passt sich allmählich den Dingen an, bei denen man es verweilen lässt. Es wird dem ähneln, was zu lieben und zu verehren, in Gewohnheit geworden ist. Das, was man betrachtet, was man hört, was man sieht, das graviert sich ein in die Spiegelneurone, und das spiegelt sich dann wieder in den Taten. Das, was reinkommt, geht wieder hinaus.
[33:54] Deshalb ist es so wichtig, nur Gutes hinein zu tun. Wenn wir werden umgewandelt in das, was man betrachtet. Das ist ein Gesetz, ein Naturgesetz. Was sagt Jesus? "Suchet in der Schrift, und sie ist die von mir zeugen."
[34:26] Wir wollen werden wie Jesus Christus. Wie können wir ihn betrachten? Wir können lesen von ihm. Die Bibel beschreibt ihn. Und das sind wunderbare Geschichten. Und je mehr man sich hinein vertieft, bilden sich in unseren Gedanken Bilder. Blieb Jesus war wie gehorsam, wie gut zu Menschen, die krank waren und so weiter. Je mehr man ihn betrachtet, desto mehr wird man ähnlich werden. Das ist ein Gesetz, Naturgesetz.
[35:10] Man braucht sich also nicht sehr, sehr groß anstrengen. Man muss anschauen, betrachtet ja, Betrachtung-Therapie. Interessant, was in dem Buch "In den Fußspuren des großen Arztes" steht: "Pflegt die Gewohnheit, Gutes von anderen zu sprechen, soweit bei den guten Eigenschaften derer, mit denen ihr Umgang pflegt, so wenig als möglich von ihren Fehlern und Mängeln." Wenn ihr versucht, werden darüber zu klagen, dass jemand gesagt oder getan hat, so lobt irgendetwas in dem Leben oder Charakter dieser Person. Schlägt die Dankbarkeit.
[36:02] Als ich ein Teenager war, die Zeit, in der man so rebelliert, sagte ich meiner Mutter einmal: "Ja, das gibt ein Gutes in Teufel." Sie sagte: "Ja, war sehr beharrlich." Sehr beharrlich. Ja.
[36:22] Sehr beharrlich. Ja, man kann überall etwas Gutes, etwas Positives finden. Man muss darauf schauen.
[36:34] Ausschauen nach dem Bösen in anderen entwickelt gerade das Böse in dem, der danach ausschaut. Interessant. Oft denken wir gar nicht daran. Ja, wenn wir bei den Fehlern anderer verweilen, werden wir in das selbe Bild verwandelt werden. Wenn wir aber auf Jesus schauen, von seiner Liebe und Vollkommenheit des Charakters reden, so werden wir in sein Bild verwandelt.
[37:09] Hier ist also die Therapie: Auf Jesus schauen und über ihn reden. Das prägt sich nämlich ein in unser Gehirn. Was für sprechen prägt sich ein, und wir würden umgewandelt werden. Je mehr wir ihn betrachten, je mehr wir über ihn reden, desto weniger werden wir uns über andere beklagen, an die Fehler anderer denken. Das ist, was Apostel Paulus sagte: "Weiter, liebe Brüder, was wahrhaftig ist, was ehrlich ist, was gerecht, was keusch, lieblich, was wohl lautet, ist etwa eine Tugend, ist etwa ein Lob." Dem Denken nach, nachdenken, überlegen, nicht nur so kurz.
[38:13] Danach denken, nachdenken darüber. Ja, wiederholen, bis es sich einprägt. Und das ist ein Naturgesetz.
[38:26] Unser Gehirn ist wie ein Empfänger, ein Radio. Die Nerven des Gehirns, die den Ablauf aller körperlichen Funktionen bestimmen, sind das einzige Medium, über das der Himmel mit den Menschen Verbindung treten und seine inneren Regungen beeinflussen kann. Was immer den Stromkreislauf im Nervensystem behindert, schwächt die Lebenskraft und verursacht ein allmähliches Absterben der Empfindsamkeit des Verstandes und der Seele.
[39:06] Wir haben als ein Gehirn, das Gehirn ist unser Empfänger. Aber das Gehirn muss gesund ernährt werden, muss Sauerstoff bekommen.
[39:22] Ich bin einmal geflogen in Afrika in einem kleinen Flugzeug. Die hatten keinen Sauerstofftank. Und dann war vor uns ein Gewitter, und der Pilot sagte: "Wir müssen jetzt höher steigen." Dass er eingeschlafen, er nicht zum Glück. Wir waren zu zweit in einem ganz kleinen Flugzeug, fünf Sitze. Sind eingeschlafen. Sauerstoffmangel.
[39:57] Unser Fall hat es abgesehen auf unsere Seele.
[40:01] hat es abgesehen auf unsere Seele, auf unseren Charakter.
[40:04] Aber er hat keinen direkten Zugang. Was macht er? Der Körper ist das einzige Mittel, wodurch Geist und Seele für den Aufbau des Charakters entwickelt werden.
[40:22] Der Körper hat mit der Entwicklung des Charakters zu tun. Wir haben ja gesehen, eine Einheit, aber in der Lektion studiert Leib, Körper, Seele. Deshalb richtet der Zellenfeind seine Versuchungen darauf, die körperlichen Kräfte zu schwächen und herabzuwürdigen. Wenn er hier Erfolg hat, so bedeutet dies, dass der ganze Mensch dem Übel unterliegt. Wenn er uns körperlich beherrschen kann, unsere Gewohnheiten, vielleicht die Gesundheitsgewohnheiten, dann hat er Zugang auf unser Gehirn, und das ist jetzt ein wichtiges Gesundheitsprinzip. Der seien hier ein Bild, ein Gefäß, indem das Blut schwimmt, und das Blut muss aber unser Gehirn ernähren, weil das Gehirn das Organ und Instrument des Geistes ist und steuert den gesamten Körper.
[41:36] Damit die anderen Teile des Systems gesund sein können, muss das Gehirn gesund sein, und damit das Gehirn gesund sein kann, muss das Blut rein sein. Wenn das Blut durch korrekte Gewohnheiten in Essen und Trinken rein ist, wird das Gehirn richtig ernährt.
[42:05] Deshalb, wenn man einen heiligen, einen gesunden Geist haben möchte, dann wird man nicht das hineintun, was dem Körper schadet. Deshalb brauchen wir nicht trinken, keinen Alkohol und vermeiden so gut wie möglich alles, was schädlich ist aus diesem Prinzip, damit das Gehirn mit dem Besten ernährt wird.
[42:35] Es besteht eine enge Beziehung zwischen dem Geist und dem Körper. Sie beeinflussen sich gegenseitig. Um also ein hohes Niveau moralischer und intellektueller Größe und einen starken, gut ausgeglichenen Charakter zu erlangen, wir sind die Gesetze, die unseren Körper reagieren, beachtet werden.
[43:09] Beide, die geistigen und körperlichen Kräfte müssen entfaltet werden. Solch ein Training wird Menschen mit einem starken und soliden Charakter, scharfen Verstand und gesundem Urteilsvermögen erzeugen. Menschen, die eine Ehre für Gott und ein Segen für die Welt sein werden.
[43:43] Das ist, was wir wünschen. Wir möchten für Gott und für unseren Mitmenschen ein Segen sein. Wir möchten Menschen mit scharfem Verstand, Verstand haben und gesundem Urteilsvermögen mit einem noblen Charakter.
[44:00] Deshalb sind wir ja hier. Wir sind hier in Behandlung, nicht wahr, in dem Krankenhaus. Deshalb müssen wir auch im großen Arzt befolgen, wenn er uns etwas vorschreibt. Macht das so, macht das so. Das tut ihr gut.
[44:20] Sind wir gerade Patienten? Das ist wichtig. Da frage ich mich selber. Ja, also, der Körper hat einen Einfluss auf den Geist.
[44:36] Deshalb sollten wir die Gesundheit des Leibes für das Wachstum in der Gnade und für die Erlangung eines ausgeglichenen Gemüts als wesentlich ansehen. Sorgen wir dagegen nicht in ordentlicher Weise für den Magen, so behindern wir die Bildung eines rechtschaffenen, gesitteten Charakters.
[45:02] Das ist höchste Wissenschaft. Ich bin dankbar, dass ich das gelesen habe in meinem Medizinstudium. War nichts darüber geschrieben, weder in Anatomie, noch in Physiologie, noch sonst wo. Ich bin so dankbar für diese Bücher. Ich habe sie auch regelmäßig studiert während meines Medizinstudiums. Bin so dankbar dafür.
[45:28] Gehirn und Nerven werden vom Magen in Mitleidenschaft gezogen. Verkehrte Gewohnheiten im Essen und Trinken führen zu verkehrten Denken und Handeln.
[45:53] Ein religiöses Leben kann viel leichter, erstrebt und erfolgreicher ausgelebt werden, wenn wir das Fleisch weglassen. Denn eine solche Ernährung trägt die niederen Neigungen zu intensiver Tätigkeit an und schwächt die sittliche und geistliche Natur.
[46:12] Interessant. Manchmal denkt man, die Nahrung hat nur mit unserem Körper zu tun. Nein, sogar mit unserer sittlichen und geistlichen Natur, damit man besser denken kann, damit die Bildung eines Jesus-ähnlichen Charakters leichter wird.
[46:35] Warum hat Jesus gefastet? Warum fasten Mönche? Warum fasten Menschen vor großen Entscheidungen?
[46:49] Wichtig, dann sieht man einen klaren Geist hat, damit man gut denken kann. Und hier ist sehr interessant, was Dr. Manfred Halte und sein Sohn geschrieben haben in diesem Buch. Laut einer Studie der Vereinten Nationen ist eine positive Gottesbeziehung der größte Faktor für eine gute Gesundheit.
[47:20] Außerdem verstärkt sie die anderen Gesundheitsfaktoren: Ernährung, Bewegung, Erholung usw. und mehr als das dreifache zrg etliche Zusammenhänge.
[47:39] Es wird immer immer deutlicher, welch großen Einfluss unsere Gedanken, unsere Gefühle auch auf unsere körperliche Gesundheit ausüben. Und ich bringe euch das und ich ermutige euch, diese Bücher auch zu lesen von allen Wald. Sie sind wirklich gut und aufschlussreich.
[48:03] Wir kommen zurück zu unserer ursprünglichen Frage: Wie wird man heilig? Und das ist ja schlecht, der letzte Text, wir alle, aber spiegeln hier sind die Spiegelneuronen. Wir alle, aber spiegeln mit unverhülltem Gesicht die Herrlichkeit des Herrn wieder und werden umgewandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich von des Herrn Geist.
[48:41] Das ist unser Ziel. Lasst uns Jesus betrachten und dann werden wir umgewandelt werden. Das geht automatisch. Es ist ein Naturgesetz. Und dann werden wir wieder spiegeln seinen Charakter.
[49:05] Ich bin öfters in Rumänien gewesen. Da haben wir Gesundheitszentren. Du warst auch mal dorthin, Rumänien. Und dass ich jetzt im kleinen Omnibus von Tirolerisch nach Bukarest und wenn dort den Flug zu nehmen.
[49:33] Hinter mir saßen zwei Zigeunerinnen, wunderschön gekleidet. Neben mir auch so die Tochter. Wir haben nicht miteinander gesprochen.
[49:50] Nach hat etwa einer Stunde fragt sie mich: Spricht Spanisch?
[50:04] Sie hatte Spanisch studiert. Dann sagt sie mir: Bist du Adventist?
[50:16] Sag ich: Ja, das ist ja auf Rumänisch. Da frage ich sie: Ja, wie kommst du auf den Gedanken? Auch sieht man jedoch im Gesicht.
[50:26] Da habe ich sehr überlegt. Spiele ich immer Jesus wieder? Sehen die Leute in mir Jesus oder nicht, obwohl sich schon aufpassen. Ja.
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