In dieser Folge von „Das Geheimnis eines langen Lebens“ erklärt Prof. Dr. med. Jochen Hawlitschek die faszinierende Funktionsweise des Stirnlappens im menschlichen Gehirn. Er beleuchtet, wie dieser Bereich für unsere Entscheidungsfindung, unseren Charakter und unser soziales Verhalten verantwortlich ist. Dabei werden auch die Auswirkungen von Gewohnheiten, schädlichen Substanzen wie Alkohol und Koffein sowie die Bedeutung einer gesunden Ernährung für die Gehirnfunktion thematisiert.
Das Geheimnis eines langen Lebens: 4. Wie funktioniert der Stirnlappen
Prof. Dr. med. Jochen Hawlitschek · Das Geheimnis eines langen Lebens ·Themen: Bibel, Bibelstudium, GesundheitWeitere Aufnahmen
Serie: Das Geheimnis eines langen Lebens
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Transkript
[0:14] Ein gesundes Gehirn steuert das Leben. Das ist auch wichtig, denn wir sind Geschöpfe, die denken, überlegen und so vieles entscheiden. Und um gesunde Entscheidungen zu treffen, brauchen wir einen gesunden Verstand. Wie können wir ihn stärken? Wie arbeitet das Gehirn?
[1:04] Anatomisch ist das Gehirn eine doppelte Masse. Man brauchte Spezialfärbungen, um die Nervenzellen erkennen zu können. Übliche Färbungsmethoden reichten nicht aus. Das Gehirn ist ein Wunderwerk. Es hat viel gelernt und hat viel Speicherplatz. Es funktioniert wunderbar, ohne Lärm und kaum ohne Stromverbrauch, obwohl die Gehirnzellen auch mit Elektrizität arbeiten. Gott hat uns wirklich wunderbar geschaffen.
[2:23] Heute geht es nicht so sehr um die gesamte Physiologie und Anatomie, sondern darum, was wir tun können, um unser Gehirn und unsere Entscheidungen besser zu treffen und das Gehirn besser zu pflegen. Da ist wieder eine Frage in der Bibel: Kann auch einmal seine Haut wandeln oder ein Leopard seine Flecken? Nein. Und jetzt sagt er: So könnt ihr auch Gutes tun, die ihr des Bösen gewohnt seid? Antwort: Logisch nein. Wenn das ähnlich ist, wer böses gewohnt ist, wie soll er Gutes tun?
[3:25] Heute lernen wir etwas über Gewohnheiten. Wir haben bereits gesehen, dass ein Baby durch Gefühle lernt, dann kommen Gedanken, Ideen, Taten. Wenn diese wiederholt werden, entstehen Gewohnheiten. Das prägt unseren Charakter. Der Charakter hat seinen Sitz im Frontallappen, den wir jetzt sehen wollen. Und schlussendlich bestimmt unser Charakter unsere Zukunft, gut oder nicht. Aber jetzt kommt das Aber: Gott sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus. Der Leopard kann seine Flecken nicht ändern, wir können uns auch nicht so ändern. Aber Christus kann es, und das ist das Evangelium, die gute Botschaft.
[4:36] Viele Menschen strengen sich an, man kann vieles lernen mit Mühe, mit Noten, mit Wiederholung, mit gutem Willen. Das alles ist notwendig. Gott wird uns nicht ändern ohne unsere Bewilligung. Wir sollen uns auch mit einbringen in diesen Prozess. Aber den Sieg bekommen wir durch Christus.
[5:13] Was ist eine Gewohnheit? Etwas, was man wiederholt, ohne dann bewusst denken zu müssen. Wenn man Autofahren lernt, überlegt man, wo ist die Kupplung, wo ist die Gangschaltung, die Bremse. Am Anfang muss man denken, später geht es automatisch. Das ist eine Gewohnheit, und sie wird durch Wiederholungen gebildet.
[5:52] Nun, es gibt zwei Arten: Gute, die nützlich, zeiteinsparend, lebensrettend sein können. Hier zum Beispiel Wasser trinken. Am Anfang muss man sich das in Erinnerung bringen. Man strengt sich an, bis sich die Gewohnheit bildet. Wir haben oft gute Vorsätze, und manch einer kämpft immer noch nicht mit dieser oder jenen Gewohnheit, die er sich aneignen möchte. Und dann gibt es auch schlechte, die zerstören würden.
[6:49] Jetzt ist es so: Wenn eine Gewohnheit vorhanden ist, die zu ändern ist nicht einfach. Und das hat diese Dame gemerkt. Sie sieht nicht sehr glücklich aus. Das ist nämlich schwierig, das zu ändern in eine neue, bessere Gewohnheit. Hier haben wir ein Bergsteiger, der erklimmt den Felsen. Aber er hat Trollschuhe an. So kann man nicht Bergsteiger sein. Man braucht die richtigen Werkzeuge.
[7:38] Und so ist es auch mit unserem Gehirn. Wenn wir uns etwas angewöhnen wollen, müssen wir das auch richtig anpacken. Gewohnheiten kommen nicht von alleine.
[8:02] Die Nervenzellen sind sehr interessant. Sie haben verschiedene Fortsätze, Arme, die sie empfangen und weitergeben. Der Zellkern sorgt dafür, dass die Zelle lebt. Die Nervenzellen sind so spezialisiert, dass sie die Fähigkeit, sich fortzupflanzen, verloren haben. Wenn also eine Nervenzelle stirbt, kann keine andere sich vermehren und Ersatz bilden. Im Labor soll das angeblich möglich sein, aber in unserem Gehirn ist das nicht der Normalfall.
[9:08] In unserem Gehirn haben wir Millionen Nervenzellen mit ihren Fortsätzen, Kontakten. Die Kontakte nennen sich Synapsen. Man wird ja geboren mit diesen Nervenzellen.
[9:36] Wie findet denn das Lernen statt? Die Gewohnheiten und so weiter durch Verknüpfungen, die sich vermehren können. Je mehr Verknüpfungen, desto mehr Möglichkeiten, desto mehr lernt man. Die Verknüpfungen kann man vermehren.
[10:09] Diese Zellen arbeiten ja mit Elektrizität, Strom.
[10:23] Die Verbindung, das ist die Synapse, und die Übertragung von Information von einer Zelle zu anderen an diesem Punkt, an der Synapse, ist chemisch. Sind Überträger-Substanzen, Neurotransmitter. Und da gibt es für verschiedene Gefühle verschiedene Substanzen. Man kennt viele, entdeckt immer wieder neue. Da hat man noch kein Ende gefunden.
[11:12] Und das ist wichtig: Diese Substanzen, wie die funktionieren, und unsere Lebensweise wirkt auch auf diese Stelle, auf die Synapse.
[11:24] Das ist jetzt ein kleines Video.
[13:10] Jetzt auf Deutsch. Das sind also diese beiden Nerven. Der eine überträgt eine Stimulation an den anderen. Das geht stetig voran, das sind diese Neurotransmitter. Und der andere Nerv hat Rezeptoren, also Schlüsselstellen, und die sind empfindlich für gewisse Substanzen. Verschiedene Substanzen lösen dann in dem anderen Nerv einen Strom aus.
[13:54] Und das verursacht dann Gefühle, Gedanken, Empfindungen. Wenn dem nicht so wäre, wenn es diese Schaltkreise nicht gäbe, dann wäre ja der Strom überall, man würde explodieren. Gott hat es so gemacht, dass eben durch Gedanken, durch Gefühle auch diese stimuliert werden, chemisch, und so geht's weiter, weiter, weiter. Und dann gibt es weitere Gedanken, Gefühle, Taten. Wunderbar gemacht.
[14:41] Funktioniert prima. Man kann jetzt Einfluss üben, das werden wir gleich sehen, auf diese Synapsen mittels Drogen, Medikamenten zum Beispiel. Das ist möglich, darauf kommen wir noch.
[15:07] Hier kommt ein Gedanke: Eine Kette. In eine Richtung gibt eine Handlung, eine Aktion. Es könnte auch eine andere sein.
[15:16] Wenn man jetzt eine Gewohnheit ändern möchte, da ist die alte. Dann muss ich erst mal denken, entscheiden: Also, die möchte ich nicht mehr. Da muss ich irgendwo abschalten und eine neue Aktion, eine neue Gewohnheit entwickeln. Was passiert mit der alten? Die ist immer noch da, die schläft. Das ist so, wie wenn da eine Wiese wäre und ich laufe da. Dann bildet sich ein Pfad. Je mehr ich laufe, immer auf dem selben Pfad, bildet sich der, dann wächst kein Gras mehr. Dann ist ein Pfad.
[16:08] Möchte ich einen neuen? Aber das ist noch da. Kann wieder aufwachen. Eigentlich werden diese alten Gewohnheiten endgültig ausradiert erst, wenn wir auf der neuen... dann wird das Alte definitiv ausradiert. Aber bis dahin sind sie immer noch vorhanden. Die müssen ersetzt werden durch neue.
[16:49] Zum Beispiel Schlittenfahren. Schlittenfahren macht Spaß. Man wiederholt, wiederholt, wiederholt, und so bilden sich neue Gewohnheiten.
[17:06] Der Apostel Paulus, das war ein intelligenter Mann, studiert. Aber er hatte ein Problem, und das haben wir auch. Er sagte: "Denn ich tue nicht, was ich will, sondern was ich hasse, das tue ich." Er steht vor seinen alten Gewohnheiten wie vor einem Elefanten. Und uns passiert das auch. "Na ja, wie schaffe ich das bloß?"
[17:39] "Das ist so im Fleisch", sagen manche. Ja, das ist eingefleischt, diese Gewohnheit. Es ist so schwierig, sie zu überwinden. Und manchmal hat man sie überwunden, war lange Zeit, und plötzlich kommt eine Situation, und der alte Mensch wacht wieder auf. Aber sagt derselbe Apostel Paulus: "Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht: Christus." Und das ist die gute Botschaft.
[18:15] Ich habe heute früh gesagt, wir sind hier in einem Krankenhaus. Wir wollen geheilt werden. Christus ist unser Arzt. Er kann das. Er behandelt uns. Manchmal ist es schmerzhaft. Wir müssen dranbleiben, aber er vermag es.
[18:40] Tiere noch einmal aus dem Buch: Wir können den mächtigen Feind, der uns in seinen Fängen hält, nicht überwinden. Wir allerdings nicht. Gott allein kann uns den Sieg geben. Doch kann er uns ohne unsere Einwilligung und unseren Krafteinsatz nicht in uns ausrichten. Der Geist Gottes wird sich durch den Menschen verlieren, den Fähigkeiten und Kräften. Aus Gott fordert den Einsatz unserer Willenskraft.
[19:19] Wo sitzt im Stern? Unser Urteilsvermögen im Sternladen. Deshalb studieren wir jetzt den Stirnlappen. In den müssen wir einsetzen, wollen wir unsere Gewohnheiten verbessern, alte ablegen. Dann müssen wir die richtigen Schuhe anziehen, die richtigen Methoden, und unsere Willenskraft verwenden. Ja, und Gott wird uns dann unterstützen.
[20:01] Ich kann jede Gewohnheit ändern, wenn ich entscheide und mit Gottes Hilfe. Das hat auch der Apostel Paulus erkannt. Und er sagte einmal: "Ich kämpfe ja einen guten Kampf." Es ist nicht von alleine, kommt nicht von alleine. Wir müssen uns unsere Kraft dazu tun.
[20:27] Nun, das Gehirn. Man hat entdeckt, da gibt es verschiedene Bereiche. Im Zentrum: die Emotionen, Gedächtnis, die Motorik, Sensorik. Division. Im Hinterlappen haben wir schon gesehen. Im Stirnlappen, Frontallappen: viele moralische Entscheidungen, tief drin Appetit, Schlafrhythmus, Sexualtrieb. Die haben auch die Tiere. Ganz tief drin.
[21:05] Der Stirnlappen ist das der Teil des Gehirns, der bei uns Menschen am weitesten entwickelt ist. Blutdruck, Puls, Atmung im Stammhirn. Muskelkoordination im Kleinhirn. Jeder Bereich des Gehirns, Stammhirn, Kleinhirn, haben ihre Funktionen. Und das wird jetzt koordiniert, damit wir vernünftig gewesen sind. Ja, Menschen.
[21:48] Der Stirnlappen ist groß im Menschen. Sitzt der Vernunft, Urteilsvermögen, Entscheidung, Wille.
[22:04] Denn er hatte einen Unfall. Das ist in der Geschichte beschrieben. Er war Arbeiter an Bahngleisen, und die mussten da... Band gleich erlegen. Da gab es Felsen, die mussten sich strengen. Haben ein Loch, ein Gebot in den Felsen, die damit hinein und den Felsen zu sprengen. Eine Eisenstange drauf. Und bevor er weggehen konnte, ist das Ding damit explodiert. Dem hier durch das Gesicht, hinter dem Auge, durch den Stirnlappen. Und er hat es überlebt. Aber sein Wesen hat sich verändert. Er konnte reden, weil der Sitz der Rede woanders ist. Er konnte hören, der Sitz ist woanders. Er konnte laufen, der Sitz ist woanders. Aber die moralischen Entscheidungen, die hat er nicht mehr. Er war wirklich wie ein Tier. Er hat Blödsinn geredet. Sein ganzes Benehmen war unmenschlich.
[23:29] Durch diesen Unfall hat man viel gelernt über den Stirnlappen. Ein Loch war kaputt. Und wenn der Stirnlappen, der Frontallappen, geschädigt ist, dann passieren verschiedene Dinge: Moralische Prinzipien gestört, soziales Verhalten bei Phineas. Der hat ein miserables soziales Verhalten hinterher. Vorher war ein anständiger Mensch. Verlust des Weitblicks, Behinderung des abstrakten Denkens, Beeinträchtigung des mathematischen Verständnisses, Verlust des Einfühlungsvermögens, der Empathie, mangelnde Selbstbeherrschung. All diese Funktionen haben ihren Sitz im Stirnlappen.
[24:30] Und das macht unser Wesen und Charakter aus. Wir haben ja studiert über unseren Charakter. Jetzt geht es spezifisch um den Stirnlappen. Was können wir tun, um den Stirnlappen gesund und kräftig zu erhalten? Was schädigt den Stirnlappen?
[24:56] Ein Beispiel: Alkohol. Alkohol ist... Was mit Alkohol? Unser Gehirn wird umgeben mit einer wässrigen Flüssigkeit. Viele Medikamente oder Substanzen können diese Barrieren nicht durchbrechen. Andere ja. Alkohol kann das durchbrechen. Was geschieht, wenn jemand also betrunken ist? Die empfindlichste, das empfindlichste Organ in unserem Körper ist unser Gehirn. Ein betrunkener Mensch kann sich nicht mehr beherrschen, redet Dummheiten. Wenn es schlimmer kommt, wird auch das Kleinhirn angegriffen, dann kann er nicht mehr gut koordinieren. Und schlussendlich schläft er ein, wird betäubt.
[26:14] Früher hat man bei Operationen die Patienten mit Alkohol betäubt. Aber die Grenze zwischen Betäubung und Tod ist so eng, so gefährlich, dass das also wirklich ein Risiko war. Man hat dann andere Substanzen, Betäubungsmittel, entdeckt, erfunden. Und am besten Mischungen, dass die Sicherheit größer ist, die Gefahr zu sterben also geringer, dass nur betäubt wird.
[27:00] Alkohol ist sehr giftig für das Gehirn. All diese Funktionen sind extrem wichtig für unser kluges Wesen, Verhalten, Denken. Und das wollen wir auch optimal behalten, also nicht beeinträchtigen.
[27:25] Robin Harding war der Dekan der Fakultät in Loma Linda, war mein Professor. Und er hat ein Buch geschrieben: "Bausteine einer gesunden Lebensweise". Ich weiß nicht, ob es das noch gibt. Hat jemand von euch das Buch mal gelesen? "Bausteine einer gesunden Lebensweise". Es wurde glaube ich nur einmal veröffentlicht vom Verlag in Hamburg. Und er beschreibt die Funktionen des Gehirns: Unterscheidungsvermögen, Urteilsvermögen, Selbstbeherrschung und Willenskraft hier in unserem Stirnlappen.
[28:18] Die Frage ist jetzt: Sie werden beeinträchtigt durch was? Das wollen wir ja vermeiden. Sauerstoffmangel. Habe ich bereits erzählt, als das kleine Flugzeug hoch kam über die Regenwolken, dem eingeschlafen. Übermüdung. Das hat man gemacht im KZ bei den Gefangenen, und da irgendwie ein Geheimnis rauszuholen. Sie haben sie nicht preisgegeben. Dann hat man sie übermüdet, man hat sie nicht schlafen lassen. Eine Nacht, ein Tag. Bisher diese Fähigkeit verloren haben und das Geheimnis preisgegeben zu...
[29:15] Üppige oder mangelhafte Kost. Interessant, hat auch eine Wirkung auf unser Gehirn. Alkohol haben wir bereits erwähnt. Drogen. Menschen, die Drogen zu sich nehmen, sind keine bösen Menschen. Sie haben nicht die Absicht, sich zu schädigen, aber sie wollen andere Gefühle, neue, die eigentlich nicht normal sind.
[29:49] Und wir werden gleich sehen, wie können wir wunderbare Gefühle entwickeln, auf normalerweise. Das ist ja interessant. Medikamente. Es gibt Medikamente, da steht drauf: Seien Sie vorsichtig, wenn Sie Autofahren. Ihre Reaktionsfähigkeit wird beeinträchtigt. Diese Medikamente wirken auf die Synapsen.
[30:20] Wenn eine Wunde, man sagt eine Operation, wird aufgeschnitten. Der Patient merkt nichts. Auch bei örtlicher Betäubung, weil die Synapsen blockiert sind. Die Wunde ist da, der Schmerz ist da, aber er kommt nicht hoch ins Bewusstsein. Medikamente, die oft auf die Synapsen wirken.
[30:44] Und jetzt kommen wir zu einem Punkt, den hatten wir noch nicht erwähnt: Gewisse Literatur, Fernsehen und Musik. Die haben eine ganz starke Wirkung auf die Synapsen.
[31:07] Hier ist eine Liste von Substanzen, die den Stirnlappen schädigen: Illegale Drogen, gewisse Arzneimittel, haben wir bereits erwähnt. Und legale Drogen: Alkohol, Koffein, Nikotin. Warum? Die wirken. Koffein und Nikotin wirken auf die Synapsen, verursachen also eine Überstimulation, die nicht vorhanden ist, oder blockieren.
[31:49] Nun gibt es verschiedene Arzneimittel gegen Asthma, blutdrucksenkend, der Rettungsmittel, Antidepressiva, Entzündungshemmer, Betäubungsmittel, Antiallergika, Grippemittel. All diese Mittel heilen nicht die Ursache, sondern wirken auf die Symptome. Manchmal sind sie notwendig, weil man nicht verleugnen... Aber man sollte nicht nur dabei bleiben, sondern die Ursachen versuchen zu beseitigen. Im Notfall braucht man Medikamente. Das ist gut. Können wir dankbar sein. Aber wir müssen unbedingt auf die Ursache.
[32:46] Nun Alkohol. Das ist vom Nationalen Institut über Alkoholismus in den USA. Autopsien: Wenn jemand gestorben ist, hat man den Schädel geöffnet, um zu sehen, wie die Gehirnstruktur. Und dann hat man gefunden, dass Patienten mit einer Vorgeschichte von chronischem Alkoholkonsum ein kleineres, leichteres und geschrumpftes Gehirn haben als erwachsene Nicht-Alkoholiker mit gleichem Alter und Geschlecht.
[33:35] Jedes Mal also, wenn wir zum Beispiel eine Wunde behandeln wollen, desinfizieren, dann nimmt man Alkohol. Tötet Bakterien. Tötet ihre Zellen zum Glück nicht alle auf einmal, aber nach und nach. Und dann... Was passiert bei chronischer Vorgeschichte von Alkoholismus?
[34:07] Die Bilder zeigen, das ist Schrumpfung. Das ist jetzt... Dass die Schrumpfung besonders ausgeprägt an der Rinde, am Cortex des Frontallappens ist, Stirnlappen, von dem man annimmt, dass er das sitzt der höheren intellektuellen Funktionen ist. Die Schrumpfung ist auch in tieferen Hirnregionen erkennbar, einschließlich der Struktur im Zusammenhang mit Gedächtnis und dem Kleinhirn, welches die Koordination und das Gleichgewicht reguliert.
[34:54] Und hier sind jetzt einige legale Drogen: Koffein. Was passiert mit Koffein? In einer normalen Synapse ist hat den Ossi der Überträger, ein bestimmter Überträger, ein Neurotransmitter. Was macht das Koffein? Das wirkt ähnlich wie das Adenosin.
[35:38] Übermäßige Stimulation durch Koffein wird man wach. Aber diese nicht normalen Substanzen haben Nebenwirkungen. Und das ist das Problem. Dass Adenosin vom Körper produziert hat, keine schädliche Nebenwirkungen. Koffee, ja. Was passiert? Eine Mutter, die viel Kaffee trinkt, wenn sie dann ein Baby bekommt. Das geht ja, Kaffee geht ja durch die Plazenta in das Gehirn des Babys.
[36:22] Schließlich Gehirn entwickelt sich nicht so gut. Die normale Geburtsgewicht wird weniger von dem Baby. Auch allgemein Blutdruck wird erhöht bei der Mutter. Herzrhythmusstörungen. Eventuelle Symptome werden schlimmer. Sodbrennen. Das sind alles Nebenwirkungen, die man eigentlich nicht wünscht.
[36:55] Was passiert, wenn wir uns zusammengesetzt und Kaffee trinkt? In dem Buch "Bewusst essen" lesen wir: Mit sich Tee und Kaffee trinken gesellig zusammen, finden dann zeigen sich die Wirkungen ihrer gefährlichen Gewohnheit. Alle trinken reichlich von diesen beliebten Getränken, und sobald der stimulierende Einfluss da ist, lösen sich ihre Zungen, und sie beginnen schlecht über andere zu reden. Sie reden zu viel und achten nicht mehr auf das, was sie sagen.
[37:37] Was wurde beeinträchtigt? Selbstbeherrschung. Die Funktion des Stirnlappens ist beeinträchtigt. Ich liebe das Wort Bremse. Der Stirnlappen ist eigentlich eine Bremse. Wenn man den ausschaltet, dann arbeitet man, funktioniert und bewegt sich und spricht und macht alles Mögliche ohne Bremse, ohne Kontrolle. Aber wenn die Bremse gut funktioniert, dann sind wir überlegt, wir sind berechtigt, wir sind vorsichtig, und wir tun nicht alles, was man sonst normalerweise tun würde.
[38:30] Was braucht das Gehirn, um gut zu funktionieren? Das wollen wir ja, dass das Gehirn kräftig ist. Der drei der Früchte, Nüsse und Gemüse, so einfach und natürlich wie möglich zubereitet, sind die gesündesten und namhaftesten. Sie verleihen was eine Stärke, also körperlich, Durchhaltevermögen, körperlich und eine Verstandeskraft. Heißt, die mit einer aufwändig zubereiteten und den Appetit stärker anregenden Nahrung nicht erreicht werden können.
[39:22] Wir haben hier also ein gutes Rezept für körperliche und geistige Stärke.
[39:30] Zu kochen. Es hat sich gezeigt, dass große Mengen Zucker die optimale Funktion des Stirnlappens bei Schulkindern behindert. In Süddeutschland, da gab es den Doktor Broker, der Zahnarzt. Keller und dann andere, die haben ein Kinderheim aufgebaut und haben aber diesen Kindern kein Zucker gegeben. Freien Zucker. Wir haben ja Zucker in Obst. Ja, wir haben komplexe Kohlenhydrate in der Stärke, Reis, Bohnen, Kartoffeln usw. Also Zucker ist der einfache Zucker. Haben sie denn nicht gegeben. Die Kinder in der Schule waren ein Jahr voraus. Vor den anderen. Die hatten einen gut funktionierenden Stirnlappen.
[40:46] Interessant: Arachidonsäure. Die ist im Fleisch vorhanden. Sie hemmt die Gehirnfunktion. Das habe ich aus dem Buch von Medley. Das... gibt's doch auch auf Deutsch.
[41:05] Was sagt Waldreich: "Fleischgenuss vermindert die geistige Regsamkeit. Studenten könnten in ihrem Studium viel rascher vorankommen, wenn sie nie Fleisch essen. Er stärkt der triebhafte Bereich des Menschen, also die Zentren, die im tiefen Gehirn sind. Wenn die mehr stimuliert werden, nehmen die geistigen Kräfte in eben dem selben Ausmaß ab." Überstimulation auf der einen Seite und Funktion auf der anderen.
[41:49] Sie sagt weiterhin: "Ein religiöses Leben kann vielleicht doch erstrebt und erfolgreich ausgelebt werden, wenn wir das Fleischwerk lassen. Denn eine solche Ernährung regt die niederen Neigungen zu intensiver Tätigkeit an und schwächt sich sittliche und geistliche Natur." Stirnlappen wird geschwächt in demselben Maß. Es ist leichter, sich zu beherrschen ohne Stimulation.
[42:26] Wir kommen noch mal zurück. Das limbische System, die Emotionen, das Gedächtnis. Im Zentrum sind Schlafrhythmus, Sexualtrieb. All das. Das wollen wir nicht überstimulieren. Der Verzehr des Fleisches von toten Tieren wirkt sich auch auf unsere geistliche Einstellung aus. Wenn Fleisch unser Hauptnahrungsmittel ist, gewinnen die niederen Leidenschaften die Oberhand über den Verstand. Das ist eine Beleidigung Gottes und die Ursache für den Niedergang unseres geistlichen Lebens.
[43:21] Was haben wir gelernt? Bei den vorsintflutlichen Einwohnern und dann danach saßen viel tierische Produkte, viel Fleisch. Und ihre Triebe waren so stark, sie waren böse. Gott musste sie auslöschen. Neuanfang. Wir versuchen ja, uns zu beherrschen. Wir tun das Beste, wo wir nur können. Dann sollten wir auch darauf achten, unseren Stirnlappen zu stärken, da wo die Willenskraft den Sitz hat, das Urteilsvermögen, der Verstand. Den wollen wir stärken. Also sollen wir auch in unserer Lebensweise, in unserer Ernährung darauf achten.
[44:27] Auch schlafen. Ja, vermeiden, was schadet. Tyramin. All diese Substanzen mit ihm. Ja, Nikotin, Koffein, Tyramin. Das in alle Substanzen, die auf die Hinterachse wirken. Reichlich vorhandenen Käse, in Rotwein. Also da gibt es nicht nur Respekt vor, was gut ist, sondern auch Tyramin.
[45:02] Und wir haben hier eine Liste von Neurotransmittern. Ich habe diese Liste aufgestellt, um zu zeigen, auf der einen Seite die normalen in unserem Körper. Da gibt es noch viele andere: Acetylcholin, Noradrenalin, Angiotensin, Dopamin, Histamin, Adrenalin, Endorphin – das sind die guten Gefühle, verursacht oder stärkt. Leute kennen das, die Leukozyten stimuliert, damit sie auch kämpfen können. Interleukin, Insulin. Insulin ist interessant. Unsere Zellen brauchen Glukose, um zu arbeiten. Die Glukose geht aber nicht direkt hinein, sondern die Zellen haben Rezeptoren. Das Insulin vom Bank rechnet die Tore. Bitteschön, rein. Ja, stärken Sie die Zelle. Schlüssel. Die Neurotransmitter, das sind die Schlüssel, die passen in die bestimmten Schlüssellöcher.
[46:18] Jetzt kommen die anderen, die nicht in unserem Körper normal sind: Nikotin, Koffein und Theobromin, Tyramin, Tryptamin, Heroin, Morphin, Amphetamin usw. Was bewirken sie? Sie haben Einfluss auf die Synapsen. Sie ändern die Funktion der Synapsen. Entweder der Blutdruck hoch und werde wie beim Kochen, oder geht runter. Adrenalin auch und so weiter. Alles Funktionen, die nicht normal sind. Sie dann über normale, übernatürlich stimuliert.
[47:05] Und da kommt unser Morphin, Amphetamine, Heroin. Die sehen plötzlich Dinge, die gar nicht existieren, aber sie sehen sie. Sie haben Gefühle, hören Dinge, Panikattacken und so weiter. Die sind nicht normal. Aber die jungen Menschen, die wünschen sich besondere Erlebnisse, die sie sonst nicht haben. Das Leben ist vielleicht so langweilig.
[47:30] Wird sich die Frage: Wie kann ich wirklich sein? Gute Gefühle haben? Das Leben genießen auf gesunde Weise? Das wollen wir ja. Wenn ich hier auch, ich habe da einige erfunden. Jetzt, ihr seht ihr die ganzen...
[47:58] Das Laufen. Laufen. Das macht, dass die Muskeln Endorphine produzieren. Das stärkt das Immunsystem. Es macht auch glücklich. Das sind die Glückshormone. Die Marathonläufer, die haben ein High. Ja, so viele Drogen. Sollte die Drogen zu sich nehmen, auch ein High. Marathonläufer haben ein High. Wirklich, das Laufen ist richtig muss ja nicht ein Marathonläufer sein.
[48:33] Und das Arbeiten. Das macht einen glücklich. Man ist hinterher zufrieden. Man weiß, ich habe das geschafft, was geleistet, was Gutes getan. Ich habe einen Menschen Freude gemacht. Arbeiten.
[48:51] Ja, nicht vergessen: Lachen. Ja, Lachen ist die beste Medizin, heißt es ja. Macht fröhlich. Optimismus. Wir verwenden viel zu wenig davon.
[49:06] Wir, wir singen ja in der Gemeinde und wenn wir singen, da können wir nicht traurig sein. Zur selben Zeit freuen wir uns, wir jubeln. Ganz spontan singt man, wenn man fröhlich ist. Und umgekehrt: Das Singen wirkt glücklich sein.
[49:27] Also sie nun, dass Bettina Gott bitten. Stärkt uns. Wir sollten glücklich, dass... Die habe ich jetzt so aufgelistet, aber es stimmt ja.
[49:40] Und das Helfen. Wenn wir jemanden helfen, hier fühlen wir uns hinterher glücklich. Ja, gestärkt, freudig. Und das alles stärkt unser Immunsystem. Das wollten wir ja auch. Gute Auswirkungen und macht uns glücklich.
[50:12] Wir haben die Möglichkeit, so einfach...
[50:23] Was bewirkt Hypnose? Schaltet den Stirnlappen aus. Das bedeutet, wenn der Hypnotiseur dem hypnotisierten Menschen einen Auftrag gibt, der überlegt nicht mehr mit seinem Stirnlappen, weil der ja ausradiert ist. Der hat die Bremse nicht mehr, um Nein zu sagen.
[50:56] Er kann nicht entscheiden, ob es gut ist oder nicht gut. Der tut das, was ihm vorgegeben wird.
[51:09] Wie erreicht man das? Jemanden hypnotisieren. Soll jetzt kein Unterricht sein, aber wenn sich die Augen konzentrieren auf ein bestimmtes Objekt, meistens im Düster, wo es keine Störungen gibt, kein Lärm, dass man sich konzentriert. Ein kleines, flimmerndes Licht. Dann nimmt die Person das auf, weil der Stirnlappen umgangen wird.
[51:54] Analytics. Damals zur Zeit von einem Wald, der dachte, das wäre eine gute Methode, Patienten zu behandeln mit bestimmten Problemen. Und das lesen wir in dem Buch "Intellekt, Charakter und Persönlichkeit". Ein ausgezeichnetes Buch.
[52:14] Kein Mensch darf mit dieser Methode, in der ein Mensch einen anderen seinem Willen unterwirft, experimentieren. Das ist eine Methode, die von Sat 1 kommt. Wir müssen alles, was in diese Richtung geht, ablehnen.
[52:30] Wir dürfen nicht mit Messmerismus und Hypnose spielen. Ja. Warum? Weil wir dürfen niemanden unseren Willen aufzwingen. Jeder Mensch hat freien Willen, freie Entscheidungen. Nicht einmal Gott zwingt uns.
[52:53] Er lädt uns ein. Wir sollen unser Urteilsvermögen verwenden. Und wenn wir logisch denken, werden wir erkennen, dass Gott die beste Lösung hat.
[53:12] Mein Vater, habe ich schon erzählt, war ein Alpinist. Er gehörte keiner Religion an, aber er sagte: "Die Logik sagt mir, dass es einen Schöpfer gibt." In der Pose Christ. Erst viel später wurde er Adventist, nachdem wir die Bibel studiert hat. Er hat jedes Mal, wenn ein Kapitel gelesen hat, ein Strichlein getragen gemacht.
[53:40] Ja, ich sage, mit 87 gestorben. Heute früh habe ich gesagt: Meine Mutter, die war 97. 97 hat er den Unfall, aber mein Vater ist dann gestorben. Und ich habe seine Bibel in die Hand genommen. Er hat die Bibel mehr als 20 Mal durchgelesen. Erstaunlich. Sehr erstaunlich. Hat ihm gut getan.
[54:14] Nun, hier ist dieser Arzt, der hat angenommen, gedacht, dass die Methode hilfreich wäre. Aber das sollte man nicht tun. Wir haben nicht die Erlaubnis, den Willen eines anderen Menschen auf diese Weise zu beeinflussen.
[54:37] Jetzt komme ich zu einem Punkt: Fernsehen. Ich habe mit jemandem gesprochen, der früher im Fernsehstudio gearbeitet hat. Die Methoden, wie diese Sendungen gemacht werden, bei Werbungen besonders, und das nennt sich "Rapid Change", also schnelle Änderung der Szene.
[55:11] Das sieht man etwas anderes. Man kommt nicht dazu, zu überlegen. Was geschieht da? Dadurch wird der Stirnlappen-Übergang übersprungen. Wenn jemand Fernsehen schaut, am Anfang ist das gar nicht so einfach, aber mit der Zeit gewöhnt sich der Mensch daran. Und diese hypnotische Zustand wird immer rascher eintreten.
[55:57] Das hat dieser Spezialist im Fernsehen mir erklärt. Er macht es heute nicht mehr. Er wurde Adventist, aber er hat da gearbeitet. Es war in Brasilien. Und das geschieht nicht entfernt. Sein. Das hat die Werbung. Da kommt irgendwas rasch. Man kann sich gar nicht überlegen.
[56:18] Das wird nur aufgenommen und gespeichert. Wir haben ja die Spiegelzellen, Spiegelneuronen. Davis gespeichert. Und dann kommt wieder raus, spontan. Man hat seine Werbung gesehen, geht in den Laden, hat plötzlich kommt es drauf. Man kauft hätte, was man sich gar nicht viel überlegt. Das hat man gesehen in der Werbung. So wirkt das.
[56:55] Was geschieht? Passivität wird gefördert. Empfindlichkeit gegenüber Gewalt, Tätigkeit wird vermindert. Träumerei, vermindert Kreativität, reduziert Scharfblick und macht abhängig.
[57:14] Das habe ich schon vielfach beobachtet. Man wird abhängig. Ich habe geschworen, dass ich kein Fernsehen haben werde, aber auch Nils gehabt werde es nicht haben. Meine Kollegen fragen mich aber: "Wie erfährst du dann, was geschieht auf dieser Welt?" Sag ich: "Ich bin froh, dass ich nicht alles weiß." Nummer eins, verliere ich kann jetzt damit ich muss studieren, ich muss arbeiten, ich muss was lernen. Ich möchte ja was.
[57:47] Zweitens, wenn etwas Wichtiges passiert, dann sagen sie mir meine Freunde oder Nachbarn. Also, wozu brauche ich das Fernsehen? Ich würde schon erfahren, wenn es mich betrifft. Wenn ich aber irgendwas sehe, und meistens ins Krimi oder schlechte Sachen, unmoralisch, das wird gespeichert, hindern Spiegelneuronen, das bleibt drin.
[58:25] Wir haben ja gesehen, was hineinkommt von unserem Charakter. Wir müssen gute Dinge hineintun. Sie das Gute hören, das Gute und so weiter. Das ist eine ernste Sache. Man hört selten darüber. Deshalb sage ich euch...
[58:50] Was passiert mit Jugendlichen? Die Lehrer heutzutage, die beklagen sich. Die Jugendlichen können sich nicht mehr konzentrieren. Ja, die haben nur oberflächliches Denken, nur aufnehmen. Aufnehmen, aber denken haben sie verlernt. Ich sage, die Denkmuskeln im Stirnlappen sind adressiert.
[59:15] Weniger interessante Lektüre lernen, schlechte Gesundheitsgewohnheiten, schlechtes Benehmen und so weiter. Warum? Alles Folgen vom Fernsehen.
[59:27] Jetzt kommen wir zur Musik. Musik besteht aus drei hauptsächlichen Faktoren: Die Harmonie, der Einfluss, die Gedanken. Die Melodie beeinflusst die Gefühle und der Rhythmus stimuliert die Bewegung.
[59:54] Was wird gemacht im Krieg oder was wurde gemacht? Getrampelt, tanzen. Die Bewegung, Rhythmus, Adrenalin durch Musik.
[1:00:14] Und das geschieht unbewusst. Das geschieht einfach, weil unser Gehirn so, so, wirklich habt. Ja, ja, das wollen wir nicht.
[1:00:28] Der Einfluss ist groß. Nun, ein Weit schreibt etwas sehr Interessantes: "Fahre nur fort, Gott zu loben, und wenn der Böse dich versucht, singe." Aktiv singen ist ganz anders als passiv aufnehmen. Nur aufnehmen, auf einen auf. Nein, aktiv singen.
[1:01:00] Und das haben wir zum Teil verlernt. Wer sind noch zu Hause einfach so fröhlich hinaus? Sehr gut.
[1:01:14] Ja, das tut dem Gehirn, glauben gut. Als Jesus ein Kind war, wurde er auf jede Art versucht. Und was tat er? Ja, sagt Psalmen. Lobte Gott in seiner Stimme war Musik. Dies beeindruckte die Herzen und Gemüter derjenigen, die ihn hörten.
[1:01:40] Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jesus Rockmusik gesungen oder angehört hätte. Das passt nicht in mein Gehirn. Unmöglich. Hast dich zusammen. Aber loben, singen, preisen, das ja. Was sagte David?
[1:02:00] Ich will den Herrn singen mein Leben lang und meinen Gott loben, so lange ich bin. Das ist Nahrung für Wünsche. Gesunde Nahrung.
[1:02:22] Jetzt interessant: Eine ständige Reizung der Sinne weckt die analytischen Prozesse still und tötet letztendlich die Fähigkeit, dem Leben rational zu begegnen. Dies führt zu Ausweichtechniken, die Rückzug, Gleichgültigkeit und Vermeidung.
[1:02:49] Disziplinierten Denkens in der Konfrontation mit schwierigen Aufgaben und Entscheidungen.
[1:03:00] Ich mache mir Sorgen über unsere Jugend. Wenn sie erwachsen sind, haben sie die Fähigkeit noch rational zu denken, schwierige Aufgaben zu lösen?
[1:03:15] Wir sind hier, wir lernen. Wir haben diese Botschaften bekommen, diese natürlich ist von einem Wissenschaftler. Ja, aber wir haben viele andere in den Büchern.
[1:03:34] Jeder Charakter und Persönlichkeit, Verstand, Charakter, Persönlichkeit. Haben wir sehr gute, wissenschaftlich erprobte Aussagen, die uns helfen, das zu verstehen.
[1:03:53] Der Verstand passt sich dem Ausmaß der Themen an, mit denen er sich befassen muss. Wenn wir schwierige Aufgaben haben, dann wird der Verstand trainiert. Deshalb sage ich: Gehirnmuskeln. Ja.
[1:04:12] Welche positiven Gedanken? Unsere Gedanken sollten nur auf den gerichtet sein, welche das Gemüt veredeln.
[1:04:24] Was sagte Paulus weiter? Liebe Brüder, was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was keusch, lieblich, was wohl läutet ist, etwa eine Tugend, etwa ein Lob.
[1:04:38] Denke nach. Und das sollten wir viel, viel mehr tun. Viel öfter.
[1:04:47] Nichts ist besser dazu angetan, unseren Verstand zu stärken, als das Studium der Heiligen Schrift. Kein anderes Buch ist so geeignet, unsere Gedanken zu erheben, unsere Geisteskräfte zu stärken, wie die tiefen, veredeln den Wahrheiten des Wortes Gottes.
[1:05:12] Es ist nicht einfach, das Wort Gottes, wenn man, man kann es nicht einfach so lesen wie ein Krimi. Nein, man muss nachdenken. Man liest einen Satz, das muss man vertrauen. Den nächsten Satz, Zusammenhänge verstehen, zusammenknüpfen.
[1:05:32] Das stärkt unseren Verstand und veredelt unseren Charakter, weil die Beispiele, die wir dann lesen, Joseph, Ruth und andere. Von denen lernen wir, was gut.
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