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Manuskript: CSH_Manuskript_2013 4th Nr 10

In dieser Cannstatt Study Hour Episode taucht Christopher Kramp tief in die prophetische Deutung von Daniel Kapitel 8 ein. Er erklärt die symbolische Sprache der Visionen von Widder und Ziegenbock und deren historische Entsprechungen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Bedeutung des „kleinen Horns“ und seiner Verbindung zum römischen Reich. Die Auslegung wird durch Vergleiche mit anderen biblischen Prophezeiungen und historischen Ereignissen untermauert, um die zeitlichen Dimensionen und die Botschaft für die Endzeit zu entschlüsseln.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2013 Q4: Das Heiligtum

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.de. Schön, dass du wieder eingeschaltet hast. Herzlich willkommen, auch wenn du auf ADTV zuschaust, zu einer ganz besonderen Folge. Wir möchten in unserer Serie über das Heiligtum heute uns gemeinsam Gedanken machen über Daniel Kapitel 8. Das Herzstück der ganzen Serie und ein besonders spannendes und wichtiges Thema. Ein Thema, das auch sehr umstritten ist und gerade erst in jüngster Zeit auch wieder durch Veröffentlichung immer wieder debattiert wird. Wir wollen uns heute die Frage stellen, was ist das sichere Fundament des Adventglaubens? Wir wollen einfach die Bibel sprechen lassen und die Fundamente unseres Glaubens bestätigen durch das biblische Studium. Ich möchte dich einladen, gemeinsam mit mir eine Reise zu wagen durch Daniel 8 und einfach zu schauen, was der Text tatsächlich selbst hergibt und wir möchten das unter der Führung und Leitung des Heiligen Geistes tun und lade dich ein für ein kurzes Anfangsgebet.

[1:04] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir jetzt zu dir kommen können und möchten dich bitten, dass du durch deinen Heiligen Geist uns erleuchtest, dass du uns zeigst, was die Wahrheit ist. Gib, dass wir uns nicht irritieren lassen von Meinungen und Theorien, sondern dass wir dein Wort erkennen, so wie es wirklich ist. Ich möchte dich bitten, dass du uns von allem Störenden fernhältst und dass wir jetzt dein Wort begreifen können, wie du es gemeint hast, im Namen Jesu. Amen.

[1:32] Wir wollen unser Studium beginnen in Daniel Kapitel 8 und dort Vers 1. In Daniel 8 Vers 1 heißt es: Im dritten Jahr der Regierung des Königs Belsatzer erschien mir Daniel ein Gesicht nach jenem, das mir am Anfang erschienen war. Daniels Vision ist offensichtlich im Zusammenhang zu sehen mit der, die er vorher gehabt hat. Das wäre dann die Vision von Daniel 7 und die ist ja relativ gut bekannt. Da waren dieser Löwe, der Bär, der Leopard und das schreckliche Tier für Babylon, wie die Persien, Griechenland und Rom. Das schreckliche Tier war Rom und dann dieses kleine Horn, das Papsttum führte letztendlich dann zu dem Gericht im Himmel. Und das soll die Grundlage sein oder eine Verbindung herstellen zu der jetzigen Vision. Also Daniel 8 ist nicht einfach isoliert.

[2:22] Das Gute an Danielschen Prophezeiung ist, dass jedes Mal, wenn er eine Daniel eine Prophezeiung bekommt, es auch gleichzeitig eine Erklärung gibt durch einen Engel oder durch in irgendeiner Art und Weise. Im vorliegenden Fall finden wir den Beginn dieser Erklärung ab Vers 15. Es heißt hier: Es geschah aber als ich, Daniel, das Gesicht sah und es zu verstehen suchte, da stand einer vor mir, der aussah wie ein Mann und ich hörte mit dem Ulay eine Menschenstimme, die rief und sprach: Gabriel, erkläre diesem das Gesicht. Wir bekommen also nicht nur eine Vision, wir bekommen auch eine Erklärung durch Gabriel, einen Engel, wie wir noch sehen werden.

[3:00] Und diese Vision, die jetzt von Gabriel erklärt wird in Daniel 8, hat einen besonderen zeitlichen Aspekt. In Vers 17 lesen wir: Da kam er an den Ort, wo ich stand, als er aber kam, erschrak ich so sehr, dass ich auf mein Angesicht fiel. Und er sprach zu mir: Du sollst wissen, Menschensohn, dass das Gesicht sich auf die Zeit des Endes bezieht. Und noch einmal deutlich in Vers 19 betont: Er sprach sie: Ich verkündige dir, was in der letzten Zeit des Zornes geschehen wird, denn es bezieht sich auf die bestimmte Zeit des Endes.

[3:28] Die Vision bezieht sich auf die Zeit des Endes, was uns die Frage nahelegt, was ist eigentlich die Zeit des Endes und wann begann sie? Diese Frage lässt sich sehr einfach beantworten durch einen Blick weiter hinten in das Buch Daniel. Daniel 11 und Daniel 12. In Daniel 11 und Vers 40 wird die Zeit des Endes benannt, ohne dass damit bereits das Ende der Weltgeschichte erreicht wäre. Daniel 11, Vers 40 beginnen die letzten Endzeitereignisse, bevor dann in Daniel 12, Vers 1 und 2 und 3 dann die Gnadenzeit zu Ende geht und Jesus dann letztendlich wiederkommt.

[3:57] Den genauen Anfangspunkt dieser letzten Zeit, dieser Zeit des Endes, erhält man, wenn man etwas gründlicher Daniel 12 studiert. In Daniel 12, Vers 4 heißt es: Du aber Daniel, verschließe diese Worte und versiegle das Buch bis zur Zeit des Endes. Viele werden daran forschen und die Erkenntnis wird zunehmen. Allein dieser Vers genügt, um zu zeigen, dass die Zeit des Endes nicht nur ein Zeitpunkt ist, sondern ein Zeitabschnitt, denn innerhalb dieser Zeit des Endes muss das Buch Daniel verstanden werden. Bis zur Zeit des Endes ist es verschlossen, aber dann muss es noch verstanden werden. Das heißt, mit Beginn der Zeit des Endes ist das Ende noch nicht gekommen, es gibt eine Zeit des Endes, eine Zeitperiode, in der das Buch Daniel so verstanden wird, wie nie zuvor.

[4:37] Nun, schauen wir uns das ein bisschen genauer an. In Vers 6 heißt es: Und einer sprach zu dem in Leinen gekleideten Mann, der oberhalb der Wasser des Flusses stand: Wie lange wird es dauern, bis diese unerhörten Zustände zu Ende sind? Also, ihr fragt, wann ist dieses Ende, diese Zeit des Endes? Er bezieht sich übrigens auf die Zeit des Mittelalters, im Hebräischen gibt es da sehr starke Parallelen auf die Verse 31, 32, 33 in Daniel 11. Und dann in Vers 7 kommt die Antwort: Da hörte ich den in Leinen gekleideten Mann, der oberhalb der Wasser des Flusses war, wie er seine rechte und seine linke zum Himmel erhob, und bei dem schwor, der ewig lebt: Eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.

[5:18] Diese Zeitprobezahlung ist uns relativ gut bekannt. Das sind nämlich die dreieinhalb Zeiten aus Daniel 7, Vers 25. Das heißt dann weiter: Und wenn die Zerschmetterung der Kraft des Heiligen Volkes vollendet ist, so wird das alles zu Ende gehen. Die Zeit des Endes beginnt mit dem Ende der dreieinhalb Zeiten, von denen wir wissen aus einem Vergleich von Offenbarung 12, Vers 6 und Vers 14, dass es sich um 1260 Tage handelt. Und nach einem bekannten biblischen Auslegungsprinzip, das wir in Ezekiel 4 und dort Vers 6 finden: Wenn du aber diese Tage vollendet hast, so lege dich das zweite Mal auf deine rechte Seite und tage die Schuld des Hauses Judah 40 Tage lang, je einen Tag will ich dir für ein Jahr auferlegen. Aufgrund dieses Prinzips sind also diese 1260 Tage der dreieinhalb Zeiten 1260 Jahre.

[6:13] Und wenn wir das weiter studieren würden, könnten wir sehen, dass diese 1260 Jahre die genaue Zeitperiode waren, in der das Papsttum im Mittelalter die Vorherrschaft gehabt hat. Das begann 538, nachdem der Erlass des Justinian 533 in Kraft wirklich trat, nachdem man die Ostgoten entscheidend besiegt hatte, und endete 1798 mit der Gefangennahme von Papst Pius VI am 15. Februar durch den General Berthier im Auftrag des französischen Direktoriums. Und mit 1798 beginnt also die Zeit des Endes und unsere Vision in Daniel 8 zielt also in diese Zeit des Endes hinein. Es bezieht sich auf die Zeit des Endes, die 1798 begonnen hat. Das ist schon ein ziemlich deutlicher Hinweis, hier lange bevor wir überhaupt ein Symbol angeschaut haben.

[7:06] Jetzt gehen wir zurück zu Daniel 8 und schauen uns das etwas genauer an, was wir hier entdecken dürfen. Daniel 8 und dort Vers 2. Und ich schaute in dem Gesicht und es geschah, während ich schaute, da befand ich mich in der Residenz Susa, die in der Provinz Elam liegt. Und ich schaute in dem Gesicht und ich war am Fluss Ulai. Jetzt all diese geografischen Namen, Susa, Elam, Ulai, weisen bereits in gewisser Art und Weise voraus auf Persien, das sind alles persische geografische Orte, denn wie wir gleich sehen werden, wird Babylon in dieser Prophezeiung keine große Rolle mehr spielen, sondern es gleich mit Persien weitergehen.

[7:41] Das wird nämlich deutlich schon im nächsten Vers in Offenbarung, äh Verzeihung, Daniel 8 Vers 3 heißt es: Und ich hob meine Augen auf und schaute und siehe, da stand vor dem Fluss ein Widder. Wir brauchen keinerlei Mutmaßung darüber anzustellen, wer dieser Widder ist, denn in Daniel 8 Vers 20 sagt uns Gabriel: Der Widder mit den beiden Hörnern, den du gesehen hast, das sind die Könige der Meder und Perser.

[8:03] Medo-Persien, das zweite Metall, das silberne Weltreich aus Daniel 2, das zweite Tier, der Bär mit den drei Rippen im Maul aus Daniel 7, ist hier das erste Tier, das erste Reich, das hier in Daniel 8 beschrieben wird. Es heißt weiter von diesem Widder, in Daniel 8 Vers 3: Der hatte zwei Hörner, damit eine ganz deutliche Hinweise, dass es sich um ein Doppelreich handelt, die Meder und die Perser. Das heißt beide Hörner waren hoch, aber das eine war höher als das andere und das höhere war zuletzt emporgewachsen, wir finden hier also, dass zwischen den Medern und Persern eine Ungleichheit bestand, obwohl beide groß waren, war eines größer, aber das größere war zuletzt emporgekommen.

[8:39] Die geschichtliche Tatsache dahinter ist, dass eigentlich die Meder zunächst einmal das wichtigere Volk waren, schon zur Zeit Babylons waren die Meder eine ernstzunehmende Nation und hatten damals sogar gemeinsam mit den Babyloniern die Assyrer besiegt, in der Zeit vor Nebukadnezar, waren dann etwas ins Hintertreffen geraten, Babylon war weltreich geworden, aber die Meder hatten da immer noch eine große Kontrolle über ihr Bergland dort in Elam und Persien war eigentlich nur eine kleine Provinz. Es endete sich 553 vor Christus, als Kyros Rebellion begann gegen seine medischen Herren und dann kurze Zeit später Ekbartaner die Hauptstadt Mediens erobert hat und dann sich selbst zum medisch-persischen König gemacht haben, die Perser jetzt die größere Macht wurden und gemeinsam mit den Persern, mit den Mediern, die man jetzt unterdrückt hatte, dieses Weltreich gründeten, ab 539 vor Christus, als dann Babylon fiel durch die Armeen von Kyros.

[9:39] Es heißt in Vers 4: Ich sah, wie der Widder gegen Westen, Norden und Süden stieß, also offensichtlich kam er aus Osten, was geografisch ganz gut passt, zu Medo-Persien. Es heißt: Und kein Tier konnte von ihm bestehen und niemand konnte aus seiner Gewalt erretten, sondern er tat, was er wollte und wurde groß. Kyros erobert Lydien, erobert Babylon und sein Sohn Cambyses erobert dann auch Ägypten, damit sind die drei Rippen aus Daniel 7 historisch erfüllt gewesen und nach Cambyses, nach einer kurzen Zwischenepisode mit dem falschen Smerdys, kam dann Darius der Große und Medo-Persien hatte lange Zeit eine fast ungetrübte Weltherrschaft.

[10:18] Einige der späten Könige haben über gewaltige Gegenden geherrscht, zum Beispiel Xerxes I. Wir lesen in Esther 1 und dort Vers 1, wie weit das persische Gebiet sich ausdehnte. Esther 1 und dort Vers 1, das heißt es: Und es geschah an den Tagen des Ahasveros, ein anderer Name für Xerxes I., desselben Ahasveros, der von Indien bis Äthiopien über 127 Provinzen regierte. Also Persien war wirklich eine gewaltige, gewaltige Weltmacht, wie wir das hier deutlich sehen dürfen.

[11:03] Aber damit sollte die Weltgeschichte nicht enden, sondern es würde weitergehen und zwar in Daniel 8 finden wir jetzt ein zweites Tier, das uns genannt wird, Daniel 8 und dort Vers 6. Und es kam zu dem Widder, ich würde sagen Vers 5: Während ich nun 8 gab, siehe da kam ein Ziegenbock vom Westen her über die ganze Erde, ohne den Erdboden zu berühren. Der Bock aber hat ein ansehnliches Horn zwischen seinen Augen und auch hier gab er uns eine ganz spezifische Auslegung, in Vers 21 sagt er: Der zottige Ziegenbock, aber ist der König von Griechenland, das große Horn zwischen seinen beiden Augen, das ist der erste König.

[11:45] Der erste König von Griechenland war definitiv Alexander der Große, obwohl er selbst Mazedonier war, Makedonier, und die Makedonier auch schon vorher Könige hatten, war es Alexander der Große, der nicht nur über Makedonien herrschte, sondern über ganz Griechenland, das vorher ja in viele einzelne Städte aufgeteilt war, die alle so ihre eigene Regierungsform hatten und keine Könige. Der erste König über ganz Griechenland war definitiv Alexander der Große, der hier jetzt erwähnt wird.

[12:13] Schauen wir mal weiter in Vers 6, und er kam zu dem Widder, der zwei Hörner hatte, den ich vor dem Fluss hatte stehen sehen und er lief wütend mit seiner ganzen Kraft gegen ihn an. Der Grund, warum die Griechen so wütend waren auf die Perser, lässt sich geschichtlich begründen mit den sogenannten Perserkriegen, als Darius und dann Xerxes versucht haben, Griechenland zu unterwerfen durch gewaltige Feldzüge, die zwar gescheitert sind, aber trotzdem Griechenland ziemlich verwüstet haben. Das ist im griechischen Gedächtnis nie ausgelöscht gewesen und Jahre, Jahrzehnte später hat dann Alexander der Große das als Motivation genutzt, diese Perser zu bekämpfen und letztendlich zu besiegen.

[13:08] In Vers 7 heißt es: Niemand rettet den Widder aus seiner Gewalt, nur in wenigen Jahren hat Alexander der Große mithilfe seiner griechischen Armee ganz Persien erobert, bis an den Indus und hat das griechische Weltreich gegründet.

[13:25] Die Prophezeiung geht weiter und sagt folgendes in Vers 8: Wir sehen hier also eine Steigerung, der Widder wurde groß, der Ziegenbock wurde über die Maßen groß, aber in dem Moment, als er am größten war, zerbricht er plötzlich. Geschichte erzählt uns, dass Alexander der Große auf dem Zenit seiner Macht umgekommen ist. Es gibt verschiedene Legenden und Traditionen, was der Grund wohl dafür war, aber er war so jung, dass er keinen Nachfolger hatte, der sein Reich würdig hätte vertreten können. Sein einziger Sohn war noch im Bauch seiner persischen Prinzessin und sein Halbbruder war mental nicht in der Lage, ein so großes Weltreich zu regieren und so zerbrach das gerade erst gegründete griechische Weltreich in vier Teile unter seinen Generälen.

[14:25] Die hießen Lysimachus, Seleukus, Cassander und Ptolemäus und die haben sich dann dieses griechische Weltreich aufgeteilt, Seleukus zum Beispiel ging nach Mesopotamien, Ptolemäus nach Ägypten und Cassander und Lysimachus haben sich dann Griechenland und Thrakien und auch Kleinasien aufgeteilt. Unter ihnen gab es dann auch ständig Krieg und sie waren nicht so stark wie Alexander selbst, das wird in Vers 22 sehr deutlich. Das heißt, dass es aber zerbrach und an seiner Stelle vier andere aufgekommen sind, bedeutet, dass aus diesem Volk vier Königreiche entstehen werden, jedoch nicht mit der Macht, die jener hatte.

[15:02] Und jetzt kommen wir zu dem besonders wichtigen Teil in Daniel 8, in Vers 9, lesen wir folgendes: Auf den ersten Blick scheint es in der deutschen Übersetzung so zu sein, dass aus einem der vier Hörner dieses kleine Horn emporkommt, das ist allerdings nicht das, was die hebräische Grammatik sagen möchte, sondern im Hebräischen ist es ziemlich deutlich, dass dieses kleine Horn aus einem der vier Himmelsrichtungen kommt und nicht aus den vier Hörnern. Und dieses kleine Horn erinnert uns natürlich sofort auch an das kleine Horn in Daniel 7 und wenn man es ein bisschen genauer anschaut, entdeckt man einige interessante Parallelen zu dem vierten Reich der Danielschen Prophezeiung in Daniel 2 und 7, zum Beispiel hier in Vers 9.

[16:00] Es heißt: Das tat außerordentlich groß gegen den Süden und gegen den Osten und gegen das herrliche Land. Hier kann unter keinen Umständen Antiochus IV. Epiphanes gemeint sein, was immer wieder Ausländer versucht haben hineinzulesen und hineinzupressen. Die hebräische Prophezeiung macht schon an diesem Vers ganz andere Aussagen, als dass sie jemals auf Antiochus IV. Epiphanes zutreffen würden. Er war längst nicht außerordentlich groß im Vergleich zu Medo-Persien und Griechenland und dass er gegen Süden und gegen Osten vorstieß, lässt sich nun wirklich auch nicht sagen.

[16:33] Das Ganze lässt sich aber ganz deutlich zeigen für das römische Weltreich. Rom kam tatsächlich gegen Süden und gegen Osten und Rom hat tatsächlich das herrliche Land Israel besetzt. Wenn wir Vers 10 anschauen, sehen wir auch eine interessante Parallele zu dem Drachen aus Offenbarung 12.

[16:56] Es heißt hier: Und es wagte sich bis an das Heer des Himmels heran und war von dem Heer und von den Sternen endlich auf die Erde und zertrat sie. Die ähnliche Formulierung wird ja auch in Offenbarung 12 gemacht von dem Drachen, der dort auch ein Symbol für Satan ist, aber auch für das römische Reich, das römische Kaiserreich. Und im gleichen Sinn ist dieses kleine Horn hier ein Symbol für das römische Reich, das Satan benutzt in seinem Kampf gegen Christus und sein Volk.

[17:23] Das Besondere an dem vierten Weltreich, schon in Daniel 2 und Daniel 7, ist, dass es etwas anders war als die anderen. Während Babylon, Medo-Persien und Griechenland einfach Weltreiche waren, die aufeinander folgten, war schon von diesem römischen Reich ganz deutlich gesagt, dass es in besonderer Weise zertritt und zermalmt und zerstößt und damit schon einen Hinweis gegeben, dass diese Macht besonders, in einer besonderen Art und Weise, Satan zu Diensten sein würde.

[17:49] Und interessanterweise wird in Daniel 2 und Daniel 7 ebenfalls Rom sehr gemeinschaftlich betrachtet. Ja, stimmt, es gab das heidnische Rom, es gab das päpstliche Rom, aber schon in Daniel 2 bleibt das Eisen ja auch in den Füßen noch bestehen, es ist nur mit Ton vermengt. Und auch in Daniel 7 ist zwar das kleine Horn das Zentrum der Aufmerksamkeit, aber das vierte Tier ist immer noch da, das kleine Horn wächst aus dem vierten Tier heraus. Und das ist der Grund, warum in Daniel 8 diese beiden Phasen Rom, das päpstliche Rom, also das heidnische Rom und das päpstliche Rom, in einem Symbol zusammengefasst werden.

[18:29] Viele Bibelausleger haben sich darüber gestritten, wo an welcher Stelle jetzt hier das heidnische Rom aufhört und dann das päpstliche Rom beginnt. Es gibt verschiedene Theorien, manche sagen Vers 10, manche Vers 11, manche Vers 12 und jede dieser Theorien hat sein Für und Etwas und ganz klar werden beide Phasen beschrieben, aber der Hauptfokus der Bibel an dieser Stelle ist ja nicht, zwei getrennte Phasen zu zeigen, sondern zu zeigen, wie beide Phasen ein Ziel hatten. Es war ein Horn, das gegen Christus und sein Volk kämpft. Wir sollten also die Intention des Schreibers beachten, beide Mächte, das heidnische und das päpstliche Rom, als Einheit zu sehen, die hier sich gegen Gott wenden.

[19:16] In Daniel 8 Vers 11 heißt es dann nicht nur, dass dieses kleine Horn die Sterne vom Himmel wirft oder vom Herr auf die Erde wirft und zertritt, es heißt sogar: Bis zum Fürsten des Heeres erhob es sich und der Fürst des Heeres nach der Auslegung in Vers 25 ist niemals anders als der Fürst der Fürsten. Es heißt nämlich in Vers 25: Wegen seiner Klugheit und weil ihm der Betrug in seiner Hand gelingt, wird er sich in seinem Herzen erheben und viel in ihrer Sorglosigkeit verderben und er wird gegen den Fürsten der Fürsten auftreten, aber ohne Zutun von Menschenhand zerschmettert werden.

[19:54] Der Fürst der Fürsten, das ist relativ einfach, auf Markus 19 und Vers 16 und andere Verse sagen uns deutlich, dass Jesus der König der Könige, der Herr der Herren oder in dem Fall der Fürst der Fürsten ist. Hier würde sich dieses kleine Horn Rom würde sich gegen Christus erheben und ganz offensichtlich hat Rom die Verantwortung zu tragen dafür, dass Christus gekreuzigt worden ist. Es waren römische Soldaten, es war ein römisches Gericht, es war die römische Gerichtsbarkeit, die die Verantwortung dafür trägt.

[20:30] In Daniel 8 Vers 12 heißt es: Und das Heer wurde dahingegeben, samt dem beständigen Opfer wegen des Frevels und das Horn warf die Wahrheit zu Boden und daneben gelang ihm. Hier wird ganz deutlich, ein Aspekt deutlich, der dem päpstlichen Rom vor allem zuzurechnen ist. Die Niederwerfung der Wahrheit war etwas schon, was in Daniel 7 deutlich beschrieben worden war. Er wird freche Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben und er wird danach trachten, Zeiten und Gesetze zu ändern und sie werden in seine Gewalt gegeben für eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.

[21:10] Die Änderung des Gesetzes und andere Dinge, die hier angesprochen werden, sind ein Hinweis darauf, dass die Wahrheit zu Boden geworfen wird, dass dieses römische Horn kämpft gegen die Wahrheit, kämpft gegen Christus und kämpft gegen seine Lehre. Wir haben ganz bewusst hier in dieser Auslegung jetzt die Debatte um das Tägliche nicht aufgenommen, aus folgendem Grund. Es gibt verschiedene Theorien darüber, was das Tägliche, was hier in Vers 11 und Vers 13 beschrieben wird, das hebräische Tamid bedeutet und nach dem, was wir sehen können, ist das eine interessante Debatte, aber nicht etwas, was für die Auslegung von Daniel 8 von entscheidender Bedeutung ist.

[21:52] Eine Nebensächlichkeit, die allerdings heutzutage manchmal in enormer Heftigkeit ausgetragen wird, diese Debatte. Manchmal wird sogar das Argument vertreten, dass man ohne eine korrekte Ansicht des Täglichen nicht die wirkliche Bedeutung von Daniel 8, Vers 14 verstehen kann. Wir wollen heute einfach dadurch zeigen, indem wir das Tägliche gar nicht erwähnen, nicht dass wir Angst davon hätten, aber wir wollen zeigen, dass man auch ohne ein klares Verständnis vom Täglichen ganz deutlich Daniel 8, Vers 14 verstehen kann und wenn jemand Fragen zum Täglichen hat, sind wir gerne bereit, diese dann auch im Anhang dann auch durch Fragen und Antworten deutlich zu machen.

[22:25] In Daniel 8, Vers 12 haben wir gesehen, das kleine Horn wirft die Wahrheit zu Boden, das päpstliche Rom kämpft gegen Gottes heiliges Evangelium und in Vers 13 und 14 kommt jetzt diese entscheidende Frage, die von Wichtigkeit ist und ich hörte einen Heiligen reden und ein anderer Heiliger fragt den Betreffenden, der redete: Wie lange gilt dieses Gesicht, nämlich das von den Beständigen und dem verheerenden Frevel, dass sowohl Heiligtum als auch Opferdienst der Zertretung preisgegeben wird?

[22:59] Die Antwort kommt: Er sprach zu mir: Bis zu 2300 Abend und Morgen, dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden. Wir werden gleich über dieses Wort noch etwas mehr zu sagen haben. Nächstes Mal wollen wir aber feststellen, dass genau dieser Abschnitt der Vision, Vers 13 und 14, in Daniel 8 ohne Erklärung bleibt, während wir für den Widder und für den Ziegenbock und auch für das kleine Horn deutliche Erklärungen hatten, entweder mit Namen oder so deutlich, dass man es nicht missverstehen kann, an Hinweisen, gibt es für diese beiden Verse keine Erklärung durch Gabriel, das heißt nur in Vers 26, was aber über das Gesicht von den Abend und Morgen gesagt worden ist, das ist wahr.

[23:39] Du sollst das Gesicht verwahren, denn es bezieht sich auf fernliegende Tage. Dieser Abschnitt der Vision ist das, was sich auf die Zeit des Endes bezieht, nicht der Widder und der Ziegenbock, das bezieht sich nicht auf die Zeit des Endes, sondern das ist nur der Aufbau, der zu diesem Höhepunkt führt, der in die Zeit des Endes hineinreicht. Daniel bekommt keine Erklärung und das Einzige, was er sich auf jeden Fall denken kann, ist, dass Abend und Morgen Tage bedeuten, denn die Bibel sagt in 1. Mose 1, Vers 5: Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag und der zweite Tag und der dritte Tag und so weiter.

[24:13] 2300 Tage, nach unserer biblischen Umrechnung, müssten ja dann 2300 Jahre sein, eine gewaltige lange Zeitprophezeiung, die längste und am weitreichendsten Zeitprophezeiung der gesamten Bibel. Wie kann man dieses Geheimnis lüften, dass in Daniel 8 ohne Erklärung bleibt? Wenn wir weiterlesen, in den nächsten Versen stellen wir fest, dass Daniel 9 den Schlüssel zu Daniel 8 liefert.

[24:40] In den ersten fünf Versen heißt es: Im ersten Jahr des Darius, des Sohnes Ahasveros, von medischer Abstammung, der zum König über das Reich der Chaldea gemacht worden war, im ersten Jahr seiner Regierung, achtete ich, Daniel, in den Schriften auf die Zahl der Jahre, von der das Wort des Herrn an den Propheten Jeremia ergangen war, dass die Verwüstung Jerusalems in 70 Jahren verendet sein sollte. Und ich wandte mein Angesicht zu Gott, dem Herrn, um ihn zu suchen, mit Gebet und Flehen, mit Fasten im Sacktuch und in der Asche. Ich betete aber zu dem Herrn, meinem Gott, und ich bekannte und sprach: Ach Herr, du großer und furchtgebietener Gott, der den Bund und die Gnade den bewahrt, die ihn lieben und seine Gebote bewahren.

[25:17] Wir haben gesündigt und haben Unrecht getan und gesetzlos gehandelt. Wir haben uns aufgelehnt und sind von deinen Geboten und deinen Rechtsordnungen abgewichen. Daniel möchte dieses Problem verstehen. Es gibt verschiedene Dinge, die er tut, die uns ein Hinweis darauf sein können, wie wir schwierige Bibeltexte wirklich besser verstehen können. Punkt Nummer eins. Daniel studiert die Bibel. Er sucht andere Verse, andere Abschnitte, andere Propheten, die vielleicht Licht werfen auf die schwierige Frage, die er gerade hat. In dem Fall studiert er besonders das Buch Jeremia.

[25:48] Außerdem betet er. Er weiß ganz genau, dass reines Bibelstudium ohne Gebet kein Licht bringen wird, sondern eher sogar gefährlich ist und so betet er wirklich inbrünstig und nicht einfach nur so, er fastet auch. Er weiß, dass auch die körperliche Verfassung eine Rolle spielt beim Bibelstudium und er bekennt seine Sünden. Er weiß ganz genau, dass wenn er Sünde in seinem Herzen hat, Gott seine Gebete nicht erhören wird. Und so bekennt er seine Sünden und ich glaube, das ist ein entscheidender Punkt für uns, die Wahrheit besser zu verstehen, dass wir unsere Sünden bekennen, zu Christus kommen und sagen: Herr, bitte hilf mir, es zu verstehen und dann eifrig in dem Bibel forschen. Dann kann Gott uns die Fragen, die wir vielleicht auch haben in Bezug auf Daniel 8, beantworten.

[26:31] Liebe Freunde, lasst mich einen Punkt hier machen. Es gibt viele Menschen, die Daniel 8 vielleicht nicht wirklich verstehen wollen oder Probleme damit haben oder die Auslegung so ein bisschen in Zweifel ziehen wollen. Wenn du dir unsicher bist über Daniel 8, über die Auslegung, die wir jetzt schon angesprochen haben und gleich noch vertiefen werden, dann folge doch einfach diesen Ratschlägen, die wir hier aus Daniel 9, Vers 1 bis 9 entnehmen können. Studiere sein Wort, bete, faste, wenn nötig und bekenne deine Sünden und Gott wird dir Licht geben, so wie es hier bei Daniel der Fall war.

[27:09] Es ist nicht ganz uninteressant, dass Daniel in diesem Zusammenhang von der Verwüstung Jerusalems spricht und dann später in Daniel 9, Vers 17 folgendes sagt: So höre nun unser Gott auf das Gebet deines Knechtes und auf sein Flehen und lass dein Angesicht leuchten über dein verwüstetes Heiligtum um des Herrn willen. Daniel befand sich ja zu diesem Zeitpunkt in Babylon. Er war Gefangener in Babylon und weil er in Babylon war, konnte er nicht zum Heiligtum gehen. Das Heiligtum war verwüstet worden durch die Babylonier. Der Grund war, das Volk Gottes war abgefallen und dann hatte Gott erlaubt, dass die Babylonier es einnehmen. Das war nicht Gottes Plan gewesen, aber Gott hat es zugelassen und dadurch war das Heiligtum zerstört worden. Und dieses Heiligtum musste wieder aufgebaut werden.

[28:06] Das ist deswegen so interessant, weil das kleine Horn, das in Daniel 8 beschrieben wird, ebenfalls Babylon genannt wird in Offenbarung 17 und auch dort können wir feststellen, dass Gottes Volk für eine Zeit lang, nämlich die Zeit der 1260 Jahre, in dieser babylonischen Gefangenschaft war und das Heiligtum verwüstet war. Das Heiligtum, so heißt es ja, sollte wieder hergestellt werden, wieder gereinigt werden, wie wir gleich noch sehen werden. Warum? Weil durch den Abfall der frühen Christenheit die Wahrheit vom himmlischen Heiligtum verloren gegangen war. Und darüber wollen wir gleich noch im Detail sprechen.

[28:58] Jetzt erst mal etwas mehr zu dieser Auslegung von Daniel 8, Vers 14. In Vers 20 heißt es: Während ich noch redete und betete und meine Sünde und die Sünde meines Volkes Israel bekannte und meine Bitte für den heiligen Berg meines Gottes vor den Herrn, meinen Gott, brachte, ja, während ich noch redete und betete, rührte mich der Mann Gabriel an, den ich anfangs im Gesicht gesehen hatte, als ich völlig erschöpft war um die Zeit des Abendopfers. Das ist derselbe Gabriel, der auch in Kapitel 8 gekommen war, in Vers 15 und 16.

[29:33] Es heißt in Vers 22: Und er unterwies mich und redete mit mir und sprach: Daniel, jetzt bin ich ausgegangen, um dich Verständnis zu lernen, als du anfingst zu beten. Er ging ein Wort, und ich bin gekommen, es dir zu verkünden, denn du bist ein vielgeliebter Mann. So, achte nur auf das Wort und verstehe das Gesicht. Ganz wunderbarer Punkt hier, den man machen kann: Als du anfängst zu beten. Wenn in dem Moment, wo wir uns niederknien und unsere Worte beginnen aus unserem Mund hervorzukommen, da kommt die Antwort schon. Gott wartet nicht darauf, dass wir ein langes Gebet, ein schönes Gebet, ein ausgefallenes Gebet sprechen. Gott möchte uns, wenn es ein ehrliches Gebet ist, sofort beantworten. Es kann sein, dass wir manchmal warten müssen, aber er hat es gehört. In dem ersten Moment, wo wir uns niederknien, bevor wir noch ein Wort zu Ende ausgesprochen haben.

[30:24] Gabriel macht ganz deutlich, dass die Auslegung von Daniel 8 von dem Verständnis von Daniel 9 abhängt. Er sagt: Verstehe das Gesicht. Das, was jetzt kommt in Daniel 9, soll Daniel helfen, die Vision aus Kapitel 8 zu verstehen.

[30:42] In Vers 24 heißt es dann: Über dein Volk und über deine heilige Stadt sind 70 Wochen bestimmt. Das kann man unschwer errechnen, das sind 490 Tage und deswegen 490 Jahre. Das Wort bestimmt kommt von einer hebräischen Wurzel, die eigentlich meint abgeschnitten. Das heißt, von diesen 2300 Jahren sind 490 abgeschnitten. Die sind für einen bestimmten Zweck bestimmt. Für wen? Für das Volk und für die heilige Stadt, über das Volk von Daniel, das Volk Israel und seine heilige Stadt Jerusalem. Für sie sollen diese 70 Wochen gelten, die 490 Jahre.

[31:23] Warum werden diese Wochen abgeschnitten, diese 490 Jahre? Es gibt einen Grund. Er sagt: Um der Übertretung ein Ende zu machen und die Sünden abzutun und die Missetat zu sühnen und eine ewige Gerechtigkeit dabei zu führen, um Gesicht und Weißackung zu versiegeln und ein Allerheiligstes zu salben. Innerhalb dieser 70 Wochen, dieser 490 Jahre soll die Sünde abgetan werden, die Missetat gesühnt werden und eine ewige Gerechtigkeit eingeführt werden. Das Ereignis, auf das man ja tausende gewartet hatte, dass Gott die Sünde der Welt hinwegnehmen würde, dass er den Preis bezahlen würde, der sich ja vorher immer nur an den Opfern symbolisch angedeutet wurde. Dieses Ereignis sollte stattfinden innerhalb dieser 490 Jahre.

[32:12] Diese Vision muss also von äußerster, von gewaltiger Bedeutung sein. Also der gesamte Erlösungsplan ist in dieser Vision hier enthalten, im Kern. Aber nicht nur das, es heißt, diese Vision wurde auch gegeben, um Gesicht und Weißackungen zu versiegeln. Diese 490 Jahre versiegeln die Prophetie, mit anderen Worten, sie stempeln auf die Prophetie ein Siegel drauf, dass die Prophetie nicht geändert werden kann, dass sie bestätigt ist. Daniel 9 bestätigt die Gültigkeit biblischer Prophetie und wenn Daniel 9 bestätigt ist, dann dürfen wir auch die Auslegung für Daniel 8 als sicher annehmen. Das war einer der Gründe, warum Daniel 9 gegeben worden ist.

[32:52] Nun, schauen wir uns das ein bisschen genauer an in Vers 25. Der Beginn dieser Prophezeiung, der 490 Jahre, als auch der 2300, von der ja die 490 abgeschnitten sind, beginnt mit dem Erlass zum Befehl zur Wiederherstellung und Aufbau Jerusalems. Im Buch Esra finden wir drei Befehle, die sich mit Jerusalem beschäftigen. Der erste findet sich in Esra 1, wo Kyros, damals den Juden erlaubt hat, zurückzukehren nach Jerusalem und den Tempel wieder aufzubauen, nachdem es dort einige Probleme gab und Fragen aufgekommen waren, wird in Esra 6 ein zweiter Befehl gegeben, der den ersten wiederholt und bestätigt, aber auch dort geht es nur um den Tempel.

[33:49] Und dann gibt es einen dritten Erlass und den finden wir in Esra 7, ab Vers 11. Dort gibt Artaxerxes Longimanus in seinem siebten Jahr, im Jahre 457 vor Christus, den gesuchten Befehl. Und wir wissen, dass es der gesuchte Befehl ist, aus dem weiteren Kontext von Esra, denn in Esra 9, Vers 9, sehen wir dann, dass tatsächlich dieser Befehl so verstanden wurde, dass die Stadt wieder aufgebaut werden durfte, das heißt in Esra 9, Vers 9: Um seine Trümmer wiederherzustellen und dass sie uns eine Schutzmauer gaben in Juda und Jerusalem. Die Mauer in Jerusalem sollte wieder aufgebaut werden und das wurde durch diesen dritten Befehl realisiert, es war im ersten und zweiten nicht enthalten.

[34:53] 457 vor Christus markiert also den Anfangszeitpunkt dieser Prophezeiung, das heißt dann sieben Wochen und 62 Wochen, gemeinsam sind das dann 69 Wochen, bis zu dem Gesalbten sollten vergehen. Das Wort Gesalbter bedeutet Messias, das kann man auch in Johannes 1, Vers 41 nachlesen und 483 Jahre vorwärtsgerechnet bringt uns in das Jahr 27 nach Christus.

[35:19] Die Frage ist, wer oder was ist dort gesalbt worden? Apostelgeschichte 10, Vers 38, gibt uns eine sehr eindeutige Antwort. Apostelgeschichte 10, und dort Vers 38, das heißt es: Wie Gott Jesus von Nazareth mit heiligem Geist und Kraft gesalbt hat und wie dieser umherzog und Gutes tat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt waren, denn Gott war mit ihm. Jesus Christus wurde mit dem heiligen Geist gesalbt, er war der Gesalbte, der König, der Priester, der Prophet, er war der Messias schlechthin.

[35:52] Wann hat Jesus den heiligen Geist in besonderem Maße bekommen? Die Antwort ist relativ einfach, wenn man sich ein bisschen in Evangelien auskennt. In Lukas, und zwar Lukas Kapitel 3, und dort Vers 21 und 22, da finden wir die Taufe von Jesus, das heißt: Es geschah aber, als alles Volk sich taufen ließ und auch Jesus getauft wurde und betete, da tat sich der Himmel auf und der Heilige Geist stieg in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herab und eine Stimme ertönte aus dem Himmel, die sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Wohlgefallen. Der heilige Geist kam in jedem Fall in besonderem Maße durch die Taufe.

[36:35] Kurz Zeit später sagt dann Jesus in seiner Predigt in Nazareth in Lukas 4, Vers 18: Jetzt erfüllt sich das, worauf Propheten Jahrhunderte und Jahrtausende gewartet haben. Jesus wird gesalbt, um das Evangelium, die Vorbotschaft von der Gerechtigkeit Gottes zu predigen und darzustellen, durch die Wunder, durch die Heilung, den Menschen deutlich zu machen, dass Jesus in der Lage ist, ihre Sünden auf sich zu nehmen und sie zu befreien.

[37:14] Demzufolge enthält Daniel 9 auch den Hinweis auf den Tod Jesu. Daniel 9, Vers 26a heißt es: Und nach den 62 Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden und ihm wird nichts zuteil werden. Jesus würde sterben, aber Daniel ist sogar noch präziser. In Daniel 9, Vers 27 am ersten Teil heißt es: Und er wird mit den vielen einen festen Bund schließen, eine Woche lang, und in der Mitte der Woche, in der Mitte der letzten Woche, wird er Schlacht und Speisopfer aufhören lassen.

[37:45] Eine Woche hat sieben Tage, die Mitte einer Woche wären dann dreieinhalb Tage. Und dreieinhalb Tage sind dreieinhalb Jahre, und genau so lange hat Jesus gedient, von seiner Taufe im Herbst 27 nach Christus bis zum Frühjahr 31. Und als Jesus starb zum Passahfest des Jahres 31, hat er alle Tieropfer, alle Zeremonialgesetze in sich vereinigt und aufgelöst und erfüllt. Johannes 1, Vers 29 sagt: Siehe, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde hinwegnimmt.

[38:27] Der Tempel zerriss, als Jesus starb, und das Zeremonialgesetz war abgeschafft. Die Tieropfer brauchten nicht mehr gegeben werden. Jesus war gestorben. Was war das für ein Bund, den er schließen würde, dieser feste Bund? Hier in Daniel 9, Vers 27. Jesus hatte das vorher erklärt, vor seiner Kreuzigung, in Matthäus 26, und dort Vers 28.

[38:51] Matthäus 26, Vers 28, er sagte: Das ist mein Blut, das des neuen Bundes, das zu viele vergossen wird, zur Vergebung der Sünden. Der neue Bund war ja eigentlich nicht wirklich neu. Galater 3, Vers 17 sagt uns, dass er schon lange, lange, lange vor dem alten Bund, der Mose gegeben wurde, existierte. Schon Abraham und Adam kannten den neuen Bund, den wahren Bund, den ewigen Bund, der auf Christus hinwies und auf seine Verheißung.

[39:22] Und Jesus kam, um diesen Bund zu bestätigen, denn dieser Bund galt bisher nur als Verheißung, nur als Versprechen. Adam und Abel und Abraham und all die Patriarchen hatten diesen Bund nur erlebt, im Bewusstsein, dass der Preis dafür noch bezahlt werden muss, dass dieser Bund noch ratifiziert werden muss. Und genau das geschah am Kreuz. Deswegen sagt Jesus: Das ist das Blut, das des neuen Bundes, das zu viele vergossen wird, zur Vergebung der Sünden.

[39:53] Jesus bestätigte den Bund. Dieser Bund, dieser neue Bund, wir müssen verstehen, was er wirklich ist. Heute wird so viel gesagt über den neuen Bund und so viel ist ganz unbiblisch. In Hebräer 8, Vers 10 bis 12 finden wir eine ganz eindeutige biblische Definition, was dieser neue Bund darstellt.

[40:10] Es heißt hier in Vers 10: Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde. Nach jenen Tagen spricht der Herr: Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und sie in ihre Herzen schreiben und ich will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein. Und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn, denn es werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen. Denn ich werde gnädig sein gegen ihre Ungerechtigkeiten und an ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken.

[40:36] Es sind drei Schritte. Gott möchte, dass sein Gesetz in unserem Herzen ist. Der neue Bund hebt das Gesetz nicht auf, der neue Bund bringt das Gesetz ins Herz. Aber wie ist das möglich? Es ist nur möglich, wenn wir einen direkten Kontakt zu Gott haben. Dieser direkte Kontakt, diese direkte Erkenntnis Gottes. Hier sagt er, dass das ewige Leben, dass sie dich, der du alleinbarer Gott bist und den du gesandt hast, Jesus Christus erkennen.

[41:03] Diese Erkenntnis, diese innige, tiefe Beziehung im Hebräischen ermöglicht uns, dass wir das Gesetz Gottes ins Herz bekommen. Aber wie können wir so eine enge Beziehung zu Jesus haben, wodurch die Sünde uns von ihm trennt? Vers 12 macht dann deutlich: Jesus möchte die Sünden hinwegnehmen. Er möchte an die Sünden nicht mehr gedenken. Sie sollen aus dem Weg geräumt werden, durch dieses Blut des Lammes, durch Jesus.

[41:21] Jesus hat am Kreuz den Bund bestätigt, der hat die Prophetie bestätigt und damit die Gesamtvision von Daniel 8 und 9 felsenfest verankert. Daniel 8 steht auf dem Fundament des Kreuzes und jeder Angriff auf Daniel 8 ist ein Angriff auf das Fundament des Kreuzes.

[41:41] Die 70 Wochen endeten dann in Apostelgeschichte 7 und 8, als Stephanus im Jahre 34 nach Christus gesteinigt wird. Wir haben nicht mehr die Zeit, es im Einzelnen anzuschauen. Aber der biblische Bericht macht sehr deutlich, dass Stephanus voller Heiligen Geistes war, dass er in der Kraft des Geistes predigte und dass als dann die Pharisäer und Schriftgelehrten ihn ablehnten und sich die Ohren zuhielten und mit den Zähnen knirschten, da hat Stephanus gesagt: Er widerstrebt dem Heiligen Geist. Es war die Sünde gegen den Heiligen Geist.

[42:16] Die Israeliten hatten alle Propheten abgelehnt. Sie hatten den Sohn Gottes abgelehnt. Aber selbst dann hatte Gott ihnen noch einmal dreieinhalb Jahre Gnadenzeit gegeben. Jesus hatte gesagt: Geht nicht zu den Samaritern, nicht zu den Heiden, geht zu den verlorenen Schafen Israels. Und der Heilige Geist war mit Vollmacht gekommen. Aber diejenigen, die Jesus abgelehnt hatten, lehnten auch ihre letzte Chance ab, den Heiligen Geist.

[42:42] Und so wurde 34 nach Christus die besondere Rolle, die Gott dem Volk Israel zugedacht hatte, von ihnen genommen. Sie waren ab jetzt ein ganz normales Volk, wie alle anderen Völker, ohne besondere Vorrechte, ohne Privilegien. Und das Reich Gottes wurde jetzt einem anderen Volk gegeben, nämlich den Christen. Ab diesem Zeitpunkt, Apostelgeschichte 8, Vers 1-5 macht das deutlich, entstand durch die Zerstreuung der verfolgten Nachfolger Jesu die Heidenmission, die bis zur heutigen Zeit andauert.

[43:11] Daniel 9 macht übrigens auch deutlich, wir haben nicht die Zeit, das im Einzelnen zu zeigen, aber Vers 26-27 macht deutlich, dass die Zerstörung des Tempels von Jerusalem, dann 70 nach Christus durch die Römer, letztendlich in der Verantwortung von Israel selbst lag.

[43:26] Wir wollen in den letzten Minuten noch einmal zurückgehen zu Daniel 8. Wir haben gesehen, die ersten 490 Jahre waren abgeschnitten für Israel. Wenn ich 490 Jahre abschneide oder bestimme von 2300, bleiben 1810 Jahre übrig, 1810. Und wenn 34 nach Christus mit der Steinigung Stephanus diese 490 Jahre abgelaufen sind, dann bleiben 1810 übrig und genau dort enden sie nämlich in 1844.

[43:54] Die große Frage jetzt ist, was geschah 1844? Das Wort rechtfertigen, Nizdak, wird in der Bibel auch synonym verwendet, verreinigen. Es stimmt, dass das Wort hier nicht tatsächlich, dass es nicht dasselbe Wort ist wie in 3. Mose 16. Manchmal wird es als Argument angeführt, dass man 3. Mose 16 und Daniel 8,14 nicht verknüpfen kann. Das ist allerdings großer Unfug, denn in der Bibel werden ganz oft selbe Ideen mit unterschiedlichen Worten verwendet oder unterschiedliche Ideen mit denselben Worten, denn die Bibel ist nicht verbal inspiriert, sondern gedankeninspiriert. Außerdem ist Rechtfertigung nach der Bibel ein Akt der Vergebung. Ein Akt der Vergebung und Vergebung ist Reinigung.

[44:43] Wir haben das ausführlich angeschaut. Rechtfertigung ist Reinigung. Und dass in dem Fall eine Reinigung auch als Rechtfertigung dargestellt werden kann, ist ohne weiteres möglich. Aber dass das himmlische Heiligtum tatsächlich gereinigt werden muss, sagt die Bibel auch ganz explizit und zwar im Hebräerbrief.

[45:02] In Hebräer Kapitel 9 und hier haben wir jetzt den biblischen Beweis neben diesen sprachlichen Überlegungen. In Hebräer 9, Vers 23 heißt es: So ist es also notwendig, dass die Abbilder der im Himmel befindlichen Dinge hierdurch gereinigt werden, die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Opfer als diese. Dieser Vers ist jetzt gut zu hören, liebe Freunde, weil hier findet eine gewaltige Verführung statt an diesem Punkt. Leute wollen uns weismachen, dass es nicht wirklich ein Ereignis gab, wo Jesus 1844 ins Allerheiligste ging. Aber hier ist der Beweis, dass es so war.

[45:42] Hebräer 9 sagt ganz deutlich, das himmlische Heiligtum muss gereinigt werden in Korrespondenz zu dem Abbild. Das Abbild des himmlischen Heiligtums war das irdische Heiligtum und das irdische Heiligtum wurde nur einmal im Jahr gereinigt, am großen Versöhnungstag, als der Hohepriester ins Allerheiligste hineinging. Haltet mal fest, das himmlische Heiligtum muss genauso gereinigt werden wie das irdische, nur durch bessere Opfer. Das irdische wurde durch das Opfer des Ziegenbocks gereinigt, das himmlische durch ein besseres Opfer, das Opfer von Jesus Christus.

[46:20] Dieser große Versöhnungstag, der also ein Abbild war von der Reinigung des himmlischen Heiligtums, die offensichtlich stattfinden muss, dieser große Versöhnungstag war nicht nur ein Tag der Reinigung, er war auch ein Tag des Gerichts, wie wir ganz deutlich wissen, zum Beispiel aus 3. Mose 3, 20 und dort Vers 3. Mose 23 und dort Vers 29.

[46:47] Das heißt, denn jede Seele, die sich an diesem Tag nicht demütigt, die soll ausgerottet werden aus ihrem Volk. Es war ein Tag des Gerichts. Und jetzt können wir die Puzzleteile zusammenbringen. Das himmlische Heiligtum muss gereinigt werden. Es wird so gereinigt wie das irdische Heiligtum. Das irdische Heiligtum wurde am großen Versöhnungstag gereinigt und der große Versöhnungstag war ein Tag des Gerichts, wo entschieden wurde, wer im Volk Gottes bleibt und wer nicht.

[47:16] Daniel 7 berichtet uns von diesem Gericht, wo entschieden wird, wer im Volk Gottes bleibt und wer nicht. Und Daniel 7 beschreibt dieses Gericht zeitlich nach dem kleinen Horn von Daniel 7, Vers 25, also nach 1798. In Daniel 7 haben wir die Reihenfolge Babylon, Medo-Persien, Griechenland, heidnisches Rom, päpstliches Rom, himmlisches Gericht. Wir wissen, dass Daniel 7 parallel ist zu Daniel 2, wo wir auch Babylon, Medo-Persien, Griechenland, Rom, Kirche und Staat, römische Kirche haben. Und dann ein Ereignis im Himmel, das die Wiederkunft vorbereitet, nämlich dass der Stein dort aus dem Berg ausgehauen wird, bevor er auf den Boden prallt.

[48:03] Wenn in Daniel 2 und 7 jeweils nach der Beschreibung der Vermengung von Kirche und Staat etwas im Himmel stattfindet, was direkte Vorbereitung auf die Wiederkunft ist, dann müssen wir davon ausgehen, dass in Daniel 8, wo ebenfalls dieselben Reiche bis auf Babylon am Anfang prophetisch wiederholt werden, Medo-Persien, Griechenland, päpstliches Rom, heidnisches Rom, päpstliches Rom, dass dann das Ereignis, das im Himmel stattfindet als nächstes, die Rechtfertigung des Heiligtums, nichts anderes ist als der himmlische große Versöhnungstag, der Tag des Gerichts. Aus Daniel 7. Und wenn es der Tag des Gerichts ist, dann muss es per Definition sich um die Reinigung des Heiligtums handeln, denn das Volk Gottes wird gerichtet, wenn das Heiligtum gereinigt wird.

[48:54] Das ist der biblische Beweis, einer von vielen, die deutlich machen, dass diese Rechtfertigung des Heiligtums wirklich auch die Reinigung des himmlischen Heiligtums ist. Und diese Lehre, dass Jesus 1844 in das Allerheiligste ging, um das himmlische Allerheiligste und damit das gesamte Heiligtum zu reinigen durch sein Blut, diese zweite Phase seines Dienstes, das ist Teil des ewigen Evangeliums mit dem Datum.

[49:32] Denn in Offenbarung 14, und dort Vers 6 und 7, lesen wir, Offenbarung 14, Vers 6 und 7: Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volk, Stamm und jeder Sprache und jedem Volk. Er sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen und betet denen, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.

[50:03] Die Stunde seines Gerichts ist gekommen. Daniel 7 gibt uns den Inhalt des Gerichts. Daniel 8 gibt uns die Stunde des Gerichts. Und wir wissen, dass das Gericht nach 3. Mose 16 über das Volk Gottes am großen Versöhnungstag stattfand, am Tag der Reinigung des Heiligtums. Demzufolge ist Daniel 8, Vers 14 mit dem Zeitpunkt des Gerichts gleichzeitig der Zeitpunkt des großen Versöhnungstages, der Reinigung des Allerheiligsten, wo der Hohepriester hineingeht, in das Allerheiligste, um dort seinen Dienst zu tun. Und das ist die Wahrheit. Und das ist die gegenwärtige Wahrheit.

[50:43] Und es wird eine Zeit, dass Adventgläubige diese Wahrheiten verstehen, selbst studieren, damit sie in den Zeiten, in denen wir leben, wo jeder Wind der Lehre um uns um die Ohren bläst, stehen bleiben können und sagen können: Das ist die Wahrheit. Das ist das ewige Evangelium.

[51:01] Lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du festgegründet stehen, stehst du festgegründet auf dem Fels der Adventbewegung? Kennst du die Wahrheit? Hast du sie selbst studiert? Hast du selbst Daniel 8 und 9 selbst gekaut und verstanden? Es ist die Grundlage des gesamten Adventglaubens, die Grundlage der Dreifachen-Engelsbotschaft. Und wenn wir diese Grundlage nicht verstehen, können wir die Dreifachen-Engelsbotschaft nicht verkündigen. Und es ist nicht so schwer, wie viele denken.

[51:28] Wir haben das Sendemanuskript noch einmal hier für euch mit dazu, sodass ihr es nochmal nachvollziehen könnt. Wenn ihr Fragen dazu habt, schreibt uns gerne an, um vielleicht einige Details noch besser verstehen zu können. Wir sind gerne bereit, diese Fragen zu beantworten. Bis dann wünschen wir euch Gottes Segen und laden euch ein, nächste Woche wieder einzuschalten, wenn wir in einer besonderen Art und Weise die prophetische Botschaft, die sich aus Offenbarung 14 ergibt, behandeln wollen. Was ist unsere Botschaft und wie können wir sie am besten verkündigen? Seid dabei, verpasst es nicht. Und bis dann wünsche ich euch Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.


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