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Manuskript: CSH_Manuskript_2013 4th Nr 12

In dieser Cannstatt Study Hour-Episode, „Der kosmische Konflikt über Gottes Charakter“, beleuchtet Thomas Kasunic die tiefgreifenden Aspekte des Charakters Gottes im Kontext des ewigen Kampfes zwischen Gut und Böse. Er untersucht Gottes Eigenschaften wie Ewigkeit, Weisheit, Macht und bedingungslose Liebe, die sich in der Heiligen Schrift offenbaren. Gleichzeitig wird die gegnerische Kraft Satans und seine Strategien der Täuschung und Verführung analysiert, die auf Egoismus und Rebellion basieren. Die Lektion zeigt auf, wie dieser kosmische Konflikt sich auf die Erde auswirkt und wie Gott durch seinen Erlösungsplan, der im Heiligtum und letztlich im Kreuz Jesu Christi gipfelt, einen Weg zur Rettung für die Menschheit geschaffen hat.


Weitere Aufnahmen

Serie: Cannstatt Study Hour 2013 Q4: Das Heiligtum

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.de und ich begrüße auch alle Zuschauer auf Amazing Discoveries. Schön, dass ihr eingeschaltet habt, dass wir uns gemeinsam ein weiteres Thema anschauen können über das Heiligtum. Wir haben ja jetzt in den letzten Wochen interessante und spannende Themen uns angeschaut. Wir gingen durch das Heiligtum im Himmel, über das Heiligtum auf der Erde, wir haben über das Opfer gesprochen, wir haben über den Versöhnungstag gesprochen, wir haben über Jesus, unseren Hohen Priester gesprochen gehabt, wir haben studiert, das Gericht vor der Wiederkunft und wir wollen jetzt auf der Zielgeraden uns ein weiteres wichtiges Thema uns anschauen, nämlich über den kosmischen Konflikt über Gottes Charakter. Und bevor wir damit anfangen, lade ich uns ein, dass wir gemeinsam ein kurzes Gebet sprechen.

[1:03] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir so sehr, dass wir dein Wort haben, dass uns deine ganze Wahrheit offenbart. Herr, wir möchten ein ganz wichtiges Thema gemeinsam studieren über deinen Charakter, über den kosmischen Konflikt, der entstanden ist im Himmel, der sich ausgebreitet hat auf diese Erde und dass wir erkennen dürfen, wie du einen Erlösungsweg, einen Erlösungsplan geschaffen hast, damit jeder Mensch gerettet werden kann. Herr, wir bitten dich um deinen Heiligen Geist, dass du uns durch alle Wahrheiten führst und danken dies im Namen Jesu, Amen.

[1:39] Wenn wir hier über einen Konflikt sprechen, dann geht es ja meist immer um zwei Parteien, die gegeneinander kämpfen. Und so wollen wir uns zuerst einmal die eine Seite uns anschauen, nämlich Gott und seinen Charakter. Und da lesen wir zum Beispiel im Psalm 90, im Psalm 90 Vers 2, folgendes: Ehe die Berge wurden und du die Erde und den Erdkreis hervorbrachtest, ja, von Ewigkeit zu Ewigkeit bist du Gott. Hier sagt uns die Bibel, dass Gott, bevor er hier auf dieser Erde die Berge, die Erde an sich geschaffen hat, war er schon von Ewigkeit zu Ewigkeit. Gott ist ein Gott, der den Anfang, den absoluten Ursprung kennt und er ist ein Gott, der ewig lebt. Und wir sollten uns als Menschen nicht zu weit aus dem Fenster heraus lehnen, um uns Fragen zu stellen, ob Gott einen Anfang hat, denn das weiß nur Gott selbst und für uns Menschen wird es eine Ewigkeit brauchen, um das zu verstehen.

[2:54] Einen weiteren Aspekt, den wir uns über Gottes Charakter, über den Charakter der Liebe anschauen wollen, finden wir in Daniel Kapitel 2, in Daniel Kapitel 2, wo es heißt, dass Gott hier in den Versen 20 und 21 gesagt wird, als Daniel zu beten begann und sprach: Gepriesen sei der Name Gottes von Ewigkeit zu Ewigkeit. Auch hier sehen wir wieder die Aussage, Gott ist von Ewigkeit zu Ewigkeit. Denn sein ist beides, Weisheit und Macht. Er führt andere Zeiten und Stunden herbei, er setzt Könige ab und setzt Könige ein, er gibt den Weisen die Weisheit und den Verständigen den Verstand. Hier ist ein interessantes Merkmal, Gott hat Weisheit und Macht, heißt eigentlich, dass Gott Macht einsetzt durch seine Weisheit und er setzt seine Macht nicht einfach willkürlich ein, sondern er benutzt seine Weisheit, um seine Macht auszuführen und seine Weisheit, sie ist von Ewigkeit zu Ewigkeit und er hat Zeiten und Stunden, wo er Könige ab und einsetzt und er gibt den Weisen die Weisheit und den Verständigen den Verstand. Die, die nach Weisheit ringen, die die Weisheit Gottes erkennen möchten und darum beten, sie werden sie auch bekommen. Nicht einfach nur aus eigenem Nutzen, sondern weil sie Gott in seiner ganzen Klarheit erkennen wollen, weil sie so sein wollen wie Gott, seinen Charakter widerspiegeln wollen auf dieser Erde.

[4:50] Einen weiteren Aspekt lesen wir in Jesaja Kapitel 46, ein weiteres Merkmal in Jesaja Kapitel 46 und dort Vers 10 und dort heißt es von Gott: Ich verkündige von Anfang an das Ende und von der Vorzeit her, was noch nicht geschehen ist. Ich sage, mein Ratschloss soll zustande kommen und alles, was mir gefällt, werde ich vollbringen. Gott ist ein Gott, der von Anfang an das Ende kennt und wir wissen das in Amos Kapitel 3, er sagt, er tut nichts vorher, er beginnt nichts vorher, es sei denn, er verkündigt es zuerst seinen Propheten. Es ist nicht ein Gott, der einfach aus Willkür einfach Dinge geschehen lässt, sondern er verkündigt es erst den Menschen, bevor es geschieht, damit die Menschen, die auf Gott hören, sich vorbereiten können auf die Ereignisse, die Gott vorhergesagt hat. Genauso lesen wir ein Kapitel vorher in Kapitel 45 Vers 21: Verkündet, bringt es vor, ja, sie mögen sich miteinander beraten, wer hat dies vor Zeiten verlauten lassen oder wer hat es von Anfang an verkündigt? War ich es nicht, der Herr? Und sonst gibt es keinen anderen Gott, einen gerechten Gott und Erretter außer mir gibt es keinen. Gott hat hier ein klares Statement gesetzt, er sagt, wer ist denn derjenige, der von Anfang an verkünden kann, was geschehen soll? Er ist der wahre Gott, nur er allein hat diese Möglichkeit und Fähigkeit und er allein, heißt es, handelt in dieser Sache gerecht und mit einem Ziel. Er erlöst, er errettet, das ist sein eigentlicher Plan. Von Anfang an in diesem Konflikt ist er ein Gott, der den Anfang und das Ende kennt und nur ein Ziel hat vor Augen, dass er Menschen erlöst und errettet, denn außer ihm in diesem Charaktermerkmal gibt es keinen, der die Zukunft kennt und ein Ziel hat, mit der Zukunft Menschen zu retten.

[7:26] Wir sehen auch weiterhin, dass wir, wenn wir im Psalm 33 lesen, im Psalm 33, Verse 6 und 9: Die Himmel sind durch das Wort des Herrn gemacht und ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes, denn er sprach und es geschah, er gebot und es stand da. Das erinnert uns an den Schöpfungsbericht, der 1. Mose 1 oder überhaupt über den ganzen Schöpfungsbericht, welche Macht Gott hat, denn wenn er spricht, dann geschieht es. Und Gott überlegt genau, was er sagt, denn er ist Weisheit, er ist verständlich und er spricht einfach nur Dinge aus sich heraus, so wie wir Menschen aus Emotionen manchmal uns Dinge über den Mund fahren, die wir vielleicht nicht hätten sagen sollen. Aber Gott ist ein Gott, der sich genau überlegt, was er sagt, denn alles, was er sagt, hat Macht und Kraft und seine Worte, die er spricht, finden wir hier in diesem ganzen Buch. Ein Buch, das voll Liebe ist, das von Liebe spricht. Auch wenn sich manche Dinge vielleicht etwas zornig oder vernichtend sich anhört, dahinter steckt immer eine Botschaft der Liebe an die Menschen, denn was klar und deutlich wurde, was auch Jesus selbst gesagt hatte, finden wir in Jeremia Kapitel 31 und dort Vers 3, da heißt es: Von ferne her ist mir der Herr erschienen, mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Gnade. Jesus sagte: Wenn ich erhöht werde, und damit meinte er das Kreuz, wenn ich erhöht werde, werde ich alle zu mir ziehen. Und Jesus zieht nicht mit Gewalt oder drängt mit Gewalt, sondern Jesus zieht, sagt sanft uns zu sich aus lauter Liebe und Gnade, damit wir erlöst werden können und gerettet sind.

[9:45] Ein weiteres Merkmal seines Charakters finden wir zum Beispiel im Psalm 19 und dort Vers 1. Da bekommen wir einen kleinen Blick in den Himmel und den Zustand dort. Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes und die Ausdehnung verkündigen das Werk seiner Hände. Es gibt noch weitere Beispiele, wo Propheten einen Blick in den Himmel bekommen haben und sie den Zustand dort sahen, was für eine Harmonie dort herrscht, was für eine Anbetung dort herrscht, eine Sündlosigkeit und hier sagt es, dass die Herrlichkeit Gottes im Himmel davon erzählt wird, es wird Zeugnis gegeben.

[10:37] Wir sehen auch weiter, dass hier zum Beispiel in Jesaja 41 Gott ein Gott der Liebe ist, indem er uns Menschen, egal wie es uns täglich in unserem alltäglichen Leben es uns geht, er immer bei uns ist. In Jesaja 41 Vers 10 heißt es: Fürchte dich nicht, denn ich bin mit dir. Sei nicht ängstlich, denn ich bin dein Gott. Ich stärke dich, ich helfe dir auch. Ja, ich erhalte dich durch meine rechte Hand meiner Gerechtigkeit. Ist es nicht ein wunderbarer Vers? Gott ist mit uns, Immanuel, Gott mit uns. Jeden Tag verspricht Gott uns Stärke in all unseren Situationen.

[11:38] Weiter in Jesaja 43 Vers 1 bis 3: Und nun so spricht der Herr, der dich geschaffen hat, Jakob, und der dich gebildet hat, Israel: Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinen Namen gerufen, du bist mein. Wenn du durchs Wasser gehst, so will ich bei dir sein, und wenn du durch Ströme gehst, so sollen sie dich nicht ersäufen. Wenn du durchs Feuer gehst, sollst du nicht versenkt werden, und die Flamme soll dich nicht verbrennen, denn ich bin der Herr, dein Gott, der Heilige Israels, dein Erretter. Ich habe Ägypten dich hingegeben als Lösegeld für dich, Kusch und Saba an deiner Stelle. Ist es nicht ein wunderbarer Gott? Ist es nicht ein wunderbarer Charakter Gottes, der uns zeigen möchte, wer er ist, wie er uns liebt, was er alles für uns vorbereitet hat?

[12:33] Aber dann gibt es auch die andere Seite. Die andere Seite, die gegen diesen Charakter Gottes kämpft, die gegen die Prinzipien Gottes kämpft. Wir kennen nur zu gut die Geschichte über den Kampf zwischen Christus und Satan. Und die meisten Menschen können nicht richtig verstehen, warum Gott Unglück, Leid, Tod zulässt. Ich kann mich noch daran erinnern, als der Tsunami in Asien kam, dass auf den Titelseiten der Zeitungen plötzlich zu lesen war: Gott, wo warst du? Und man sieht schon, dass die Menschen auf dieser Welt ein völlig falsches Bild von Gott haben. Ein Gott, der die Menschen verlassen hat. Ein Gott, der sich nicht um die Menschen kümmern will. Und wir sehen, dass hier eine Macht dagegen arbeitet, um diese Gedanken in die Herzen der Menschen einzupflanzen, damit sie sich von Gott abwenden. Dass sie Gedanken haben, wo sie Gott anklagen. Der Ursprung dieser Anklage finden wir im Himmel noch.

[13:51] Bevor wir da hingehen, wollen wir uns erst einmal den anderen Charakter, die andere Seite uns anschauen. Das Charakter des Bösen. Das Charakter, das gegen den Charakter Gottes der Liebe kämpft. Und so lesen wir zum Beispiel in 1. Johannes 4, Vers 8. In 1. Johannes 4, Vers 8: Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt, denn Gott ist Liebe. Hier ist eine deutliche Aussage darüber, diejenigen, die Gott nicht kennen oder erkennen wollen, sie haben keine Liebe. Nun, natürlich kann ein Mensch lieben, aber das ist nicht die Liebe, von der Gott spricht. Wahre Liebe kommt nur von Gott, denn er ist die personifizierte Liebe und nur Gott kann Liebe geben. Und Liebe, wie Gott sie gibt, meint sie so, wie wir sie im Ursprung kennen, als es noch keine Sünde gab. Die Liebe, die wir heute kennen, ist die Liebe, die sozusagen degeneriert ist durch die Sünde. Es ist oberflächlich. Es ist sogar eher mehr eine egoistische Liebe als eine hingebungsvolle, opfernde Liebe. Und deswegen können die Menschen diese Liebe Gottes nicht erkennen, weil sie selbst die Liebe Gottes nicht haben, weil sie nicht danach forschen, weil sie nicht danach fragen, weil sie nicht danach verlangen.

[15:30] In Matthäus Kapitel 13 lesen wir, dass Gottes Feind und ein Mensch der Bösen, und das ist hier nach einem Gleichnis gesprochen, wo es um den bösen Menschen gegen der bösen Samen auf das Feld der Erde streut. In Matthäus Kapitel 13 in den Versen 24 bis 30, das Gleichnis von Unkraut unter dem Weizen. Ein anderes Gleichnis legte er ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während aber die Leute schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging davon. Als nun die Saat wuchs und Frucht ansetzte, da zeigte sich auch das Unkraut. Und die Knechte des Hausherrn traten herzu und sprachen zu ihm: Herr, hast du nicht guten Samen in deinen Acker gesät? Woher hat er dann das Unkraut? Er aber sprach zu ihnen: Das hat der Feind getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Willst du nun, dass wir hingehen und es zusammenlesen? Er aber sprach: Nein, damit ihr nicht beim Zusammenlesen des Unkrauts zugleich mit ihm den Weizen ausreißt. Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte und zur Zeit der Ernte will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen und bindet es und bündelt es, damit man es verbrenne, den Weizen aber sammelt in meine Scheune. Gott macht hier klar, dass wir wissen, dass die Erde die Welt ist und dass der Samen das Wort Gottes ist, das verbreitet wird. Und das Wort Gottes zeigt den Charakter Gottes. Das Wort Gottes zeigt Gott, wie er ist. Und gleichermaßen gibt es einen Feind, der ebenfalls ein Evangelium verbreitet, nämlich ein falsches, eins, das gegen Gott spricht. Und so wächst beides nun auf dieser Erde zusammen und wenn die Zeit reif ist, zeigt sich, wer den wahren Charakter Gottes angenommen hat und wer den wahren Charakter Satans angenommen hat, des Feindes. Und erst dann wird deutlich und sichtbar, wie der Mensch sich entschieden hat. Und das ist die Frage, die wir uns jeden Tag stellen müssen: Auf welcher Seite stehen wir? Nehmen wir das Evangelium der Wahrheit und der Liebe an und der Erlösung? Oder nehmen wir die Lüge an, die uns Satan vorgibt, dass das, was hier steht, nicht Gott ist, sondern dass er genau das Gegenteil sein soll?

[18:28] Wir wissen in Hesekiel 28, dass Luzifer damals ein vollkommenes Wesen war. In Hesekiel Kapitel 28 und dort gibt es auch einen sehr interessanten Ansatz. In Hesekiel 28 im Lesen ab Vers 12: Menschen, so in Stimme ein Klagelied über den König von Tyrus und spricht zu ihm: So spricht Gott, der Herr: O du Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit. In Eden, im Garten Gottes warst du mit allerlei Edelsteinen, warst du bedeckt mit Sardis, Topas, Diamanten, Chrysolit, Onyx, Jaspis, Saphir, Karfunkel, Smaragd und mit Gold. Deine kunstvoll hergestellten Tamburins und Flöten waren bei dir. Am Tag deiner Erschaffung wurden sie dir bereitet. Du warst ein gesalbter, schützender Cherub. Ja, ich hatte dich dazu eingesetzt. Du warst auf dem heiligen Berg Gottes und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen. Du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde. Durch deine vielen Handelsgeschäfte ist dein Inneres mit Frevel erfüllt worden und du hast gesündigt. Darum habe ich dich von dem Berg Gottes verstoßen und dich, du schützender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine vertilgt. Dein Herz hat sich überhoben wegen deiner Schönheit. Du hast deine Weisheit um deines Glanzes willen verderbt. So habe ich dich auf die Erde geworfen und dich von den Königen zum Schauspiel gemacht.

[20:07] Hier haben wir einen Einblick, wie Satan oder damals Luzifer, der die höchste Position eines Engels hatte, er stand am Thron Gottes. Er hatte seine schützenden Flügel über den Thron Gottes gehalten und sein Blick war, so wie die Bundeslade gebaut worden ist, wo die zwei Cherubinen auf der Bundeslade den Blick auf die Bundeslade haben. Das heißt, auch Luzifer hatte seinen Blick auf Gott gerichtet gehabt, bis eines Tages er seinen Blick abwandte und auf sich schaute und sah, welche Schönheit er doch hat und sah, dass er seine Schönheit, seinen Glanz und seine Weisheit einsetzen konnte, um seinen Willen durchzusetzen.

[21:01] Nun, die Strategie, die er angewandt hat, sehen wir in Vers 16, er hat Handelsgeschäfte betrieben. Nun, im Englischen heißt es "Merchandising". Nun, wenn man "Merchandising" hört, hört sich das so ähnlich an wie Werbung machen. Nun, es ist nicht so weit entfernt davon, denn wir wissen, dass der Krieg im Himmel nicht mit Schwertern oder mit Waffen stattfand, sondern mit Gesprächen, mit Diskussionen darüber, ob Gottes Gebote und Gottes Charakter anfechtbar sind oder ob Gottes Charakter und Liebe wahrhaftig sind. Und so hat Satan ein Engel nach dem anderen zu sich genommen und Handelsgeschäfte betrieben. Wir sehen, dass in Offenbarung Kapitel 18 ein ähnliches Prinzip zu lesen ist. In Offenbarung 18 Vers 23, hier spricht es vom Babylon, eines Systems in der Endzeit, in der wir heute leben und wir sehen auch hier, dass Satan Kaufleute hat und das Licht des Leuchters wird nicht mehr in dir scheinen und die Stimme des Bräutigams und der Braut nicht mehr in dir gehört werden. Hier sehen wir, dass in Babylon noch die Botschaft Gottes verkündigt wird, die Vorbereitung der Wiederkunft Jesu verbreitet wird, der Zustand der Gemeinde dargestellt wurde, auch der der Übrigen. Und dann heißt es: Denn deine Kaufleute, Merchandising ist dasselbe Wort auch hier im Englischen, waren die Großen der Erde, denn durch deine Zauberei wurden alle Völker verführt. Nur das Wort Zauberei im Griechischen heißt Pharmakia, das heißt das Denken zu manipulieren, zu narkotisieren und sie haben die Gedanken der Menschen eingekauft. So hat auch Luzifer damals den Willen der Engel eingekauft, getauscht.

[23:03] Es ist interessant, dass in der heutigen Musikszene es eine Philosophie gibt. In der okkulten Musikszene gibt es eine Philosophie, die in allen Sprachen der Musikszene deutlich gemacht wird: Tu, was du willst, das soll dein einziges Gesetz sein. Das ist das Gesetz der Freiheit. Aber ist es wirklich das Gesetz der Freiheit? Es ist das Gesetz des Egoismus, um den anderen Egoismus zu zerstören eines anderen Menschen und über ihn zu herrschen. Das ist nicht Gottes Charakter, das ist Charakter Satans. Und so sehen wir, wie dieser Krieg im Himmel entstand. Wir lesen in Offenbarung 12 Vers 7, wie Christus und seine Engel gegen Satan und seine Engel gegeneinander gekämpft haben und wie Satan den Krieg im Himmel verlor und ausgestoßen wurde. Er und ein Drittel der Engel, die er auf seine Seite gezogen hat, sind aus dem Himmel verbannt worden. Ja, Luzifer kannte den Charakter Gottes. Er stand am Thron, er wusste, wie Gott ist und dennoch hat er sein Herz, hat sich sein Herz erhoben und er wollte seinen Thron über Gottes Thron stellen.

[24:35] Nun, dieser Kampf verlagert sich nun auf die Erde, dadurch, dass als Satan in der Form einer Schlange zu Eva sprach, wir können es jetzt lesen in 1. Mose Kapitel 3, wir kennen alle die Geschichte, dass hier, und hier sehen wir auch einen Fingerabdruck, wie Satan auch im Himmel vorgegangen ist. Denn dieselbe Strategie der Versuchung finden wir auch bei der Versuchung Jesu in der Wüste. Hier hat sich Satan in der Form einer Schlange verwandelt und sprach dann zu der Frau in Vers 2, in Vers 1, Entschuldigung, und er sagte: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft? Das Erste, was hier Satan tut, ist, er sät den Zweifel an Gott und an Gottes Wort. Und das ist das, was auch im Himmel begann. Er säte den Samen des Unkrauts. Er säte den Zweifel an Gottes Wort. Sehen wir auch heute in dieser Welt den Zweifel an Gott? Wenn Menschen schreien, wenn es irgendwo Katastrophen gibt, Ungerechtigkeit, wo bist du Gott? Gibt es dich überhaupt? Wie kannst du ein gütiger Gott sein, wenn du sowas zulässt? Sind das nicht die Worte Satans, die er beginnend im Himmel die gleiche Strategie auch anwendet auf der Erde?

[26:14] Und dann sagt die Frau Eva, von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen, aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst nicht davon, rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt. Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben, sondern Gott weiß, an dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott und ihr werdet erkennen, was gut und böse ist. Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht und sie nahm von seiner Frucht und aß und sie gab davon auch ihren Mann, der bei ihr war und er aß. Hier gibt es drei Prinzipien, die Satan anwendet in seiner Strategie: Augenlust, Fleischeslust, Hochmut. Diese drei Aspekte haben dazu geführt, die Satan in seine Strategie anwendet, damit Menschen in die Versuchung fallen.

[27:14] Die gleiche Strategie hat er auch angewandt in der Versuchung Jesu in der Wüste. Und ihr kennt die Geschichte. Macht doch, dass aus diesem Stein Brot wird. Fleischeslust. Er stellte dann Jesus auf die Zinnen des Tempels und sagte: Lass dich doch herabfallen, wenn du Gottes Sohn bist. Und hier kommt immer wieder dieser Zweifel auf: Wenn du Gottes Sohn bist, dann tu doch. Wenn du Gottes Sohn bist, dann mach doch. Und Jesus sagte immer wieder: Es steht geschrieben. Er hielt sich an das, was Gott sagt, denn er weiß, Gott ist wahrhaftig. Gott ist ehrlich. Gott ist Erlöser. Gott ist ein Retter und er verheißt und er verspricht auch das, was er sagt. Er hält es ein.

[28:09] Und auch im zweiten Fall, als er ihn auf die Spitze, auf die Zinnen des Tempels hinstellt, dann sagte er: Lass dich herabfallen und gib nur Befehle. Du bist ja Gott. Hochmut. Und die Engel werden dich auffangen. Und als er dann bei der dritten Versuchung alle Reiche der Welt ihm zeigte und sagte: All das will ich dir geben, wenn du mich anbetest. Augenlust. Er sah, alles reicht von der Welt. Du musst nicht ans Kreuz gehen. Ich gebe es dir so. Und Jesus sagte: Du sollst Gott allein anbeten. Denn es steht so geschrieben. Und das ist etwas, wovon wir lernen können. Und ich denke, wir haben tagtäglich damit zu tun, über unsere Fleischeslust, über Augenlust, über unseren Hochmut, über unseren Ego. Und Jesus ist unser Beispiel, wie er all diesen Versuchungen entgegengestand, indem er sagte: Es steht geschrieben. Und er hat es nicht nur gesagt, er hat es gelebt. Möchtest du auch so leben, wie Jesus gelebt hat, dass du sagen kannst, in all deinen Versuchungen: Es steht geschrieben?

[29:27] Die Rebellion, die wir sehen, die hat sich dann auch weiterhin ausgebreitet. Und was wir sehen können, ist das Resultat der Sünde. Denn in Jesaja 59 in den Versen 1 und 2 wissen wir, dass die Sünde von Gott trennt. So musste dann auch Adam und Eva Garten Eden verlassen. Sie sahen Gott mit ihren eigenen Augen in ihrem sündlosen Zustand. Doch als die Sünde kam, trennte sie das von Gott. Und so hat sich die Sünde weiterhin ausgebreitet. Wir haben gelesen, dass die Sünde von Gott trennt. Und genauso wissen wir, dass, wie in Römer 6 Vers 23 steht, dass der Lohn der Sünde der Tod ist. In Jeremia 17 Vers 9 lesen wir, dass das Herz des Denkens der Menschen von Grund auf bösartig und trügerisch ist.

[30:30] Gott selbst in seiner Gnade hat beschlossen, einen Weg der Erlösung zu bahnen, indem er selbst Mensch wurde. In Philipper 2 lesen wir, dass Jesus seine Göttlichkeit abgelegt hat und Mensch wurde. Einer wie wir. In allem versucht worden ist, wie wir, doch ohne Sünde blieb, weil er einem Prinzip gefolgt ist: Er steht geschrieben. Ihr Lieben, wie gehen wir mit unserem Leben um, mit unseren alltäglichen Herausforderungen, mit unseren Angriffen, die wir jeden Tag erleben? Sagen wir uns auch: Es steht geschrieben. Und nicht nur, dass wir es sagen, sondern auch, dass wir wirklich danach handeln mit Gottes Hilfe. Denn er ist derjenige, der es versprochen hat.

[31:38] Und wir lesen in diesem kosmischen Konflikt, und das könnt ihr dann auch im Manuskript selber lesen, anhand der Taktik Satans, Menschen zu verführen, anhand dem Beispiel Absaloms, in 2. Samuel Kapitel 16. Aber wir sehen aber auch, dass hier, es scheint, dass Satan den Menschen zu allen Zeiten der Weltgeschichte beherrscht hat. In der Sintflut wurde praktisch alles menschliche Leben ausgelöscht, wegen der Bosheit und Gewalttätigkeit des Menschen. Beim Turmbau zu Babel wählte der Mensch wieder Satan und wandte sich dem Heidentum zu. Israel, Gottes eigenes Volk, versagte in Ägypten. Und Gott hat dennoch gehandelt. Und schaut, wie wunderbar Gott hier diesen Erlösungsweg deutlich gemacht hatte. Er ist mit ihnen diesen Plan, diesen Weg der Erlösung durch das Heiligtum buchstäblich gegangen.

[32:36] Wenn ihr schaut, vor dem Auszug Ägyptens, wenn wir dort lesen, als bei der Ankündigung der letzten Plage, dass Passah, das Lamm, hier von Gott eingesetzt worden ist, wo sie ein unbeflecktes, fehlerloses Lamm schlachten mussten, das Blut an die Türpfosten streichen mussten, damit der Geist Gottes, wenn er dorthin käme, an die Tür und das Blut an den Türpfosten sah, dass er nicht hineinkehrt, um den Tod der Erstgeborenen zu fordern. Es war ein Schutz. Und so sehen wir, dass Gott hier das erste Prinzip seines Volkes klar gemacht hatte: Das Brandopferaltar, das Opfer, das Jesus selbst ist.

[33:33] Und als sie dann weiter, also als sie dann auszogen aus Ägypten und dann vor dem Schilfmeer kamen, ab Kapitel 14, sehen wir, dass Gott ihnen vorausgegangen ist und dass sie durch das Meer hindurch gegangen sind. Und wir wissen aus der Bibel, dass das Meer, der Durchzug Israels durch das Meer, die Taufe symbolisiert. Den zweiten Schritt auf dem Weg der Erlösung.

[34:06] Und als sie dort weiter gingen, dann sehen wir den nächsten Schritt, den Gott ihnen deutlich gemacht hatte, buchstäblich deutlich gemacht hatte, was der nächste Schritt auf dem Weg im Heiligtum, auf dem Weg der Erlösung ist, im Kampf, im kosmischen Konflikt zwischen Gut und Böse. Nämlich, er ließ das Manna vom Himmel regnen. Kapitel 16, die Schaubrotische, das Wort Gottes. Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern aus jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Und dann ging es weiter. In Kapitel 17 sehen wir auch da, wie Gott ihnen deutlich machte, was der nächste Schritt ist, im Kampf gegen Amalek. Sehen wir, wie Mose auf dem Berg stand und seine Hände aufhob und betete, Fürsprache gab, in diesem Kampf zwischen Gottes Volk und den Feinden von Israel. Der Räucheraltar, das Gebet, die Fürsprache.

[35:25] Und dann ging es weiter. Jethro, der Schwiegervater Mose, besuchte ihn und hier gab er Zeugnis, weil er sah, was Gott an seinem Volk Gutes getan hat. Und sie priesen und lobten Gott gemeinsam und sie schlachteten ein Brandopfer. Und durch dieses Zeugnis wurde Gott gepriesen, der siebenarmige Leuchter. Und zu guter Letzt kamen sie am Berg Horeb, als Gott selbst erschien am Berg und ihnen die zehn Gebote gab. Der Thron, die Bundeslade, die letzte Abteilung im himmlischen Heiligtum. Diesen Weg der Erlösung hat Gott seinem Volk deutlich gemacht. Ist es nicht wunderbar? Ist es nicht wunderbar, dass auch für uns heute dieser Weg, wenn wir auf diesem Weg bleiben, wir auf der sicheren Seite des Kampfes sind. Dass Satan nichts dagegen tun kann, es sei denn, wir verlassen diesen Weg und gehen einen anderen. Gott hat einen klaren Weg uns vorgezeigt, den Weg des Kreuzes.

[36:42] Denn wenn wir von der Vogelperspektive das Heiligtum sehen, sehen wir, wenn wir alle Abteilungen durchlaufen, das Kreuz. Und das ist der eigentliche Erlösungsweg in dem kosmischen Konflikt. Das zeigt den wahren Charakter Gottes: die Liebe, die Gnade, die Barmherzigkeit, die rettende Hand Gottes für dich und für mich. Aber auch wir wissen, dass wir ständig vor Gefahren stehen, von diesem Konflikt so in Mitleidenschaft gezogen zu werden, dass wir aufgeben wollen.

[37:23] Es gibt ein wunderbares Beispiel, das jetzt nicht im Manuskript steht, in Nehemia. Wir wissen das aus der Geschichte, dass das Volk Israel gegen Gott rebellierte und dass die Konsequenz der Rebellion das war, dass sie in die Gefangenschaft nach Babylon geführt worden sind. Jerusalem selbst wurde zerstört. Der Tempel wurde zerstört. Die Mauer Israels wurde zerstört. Der Schutz der Stadt wurde zerstört. Und da gab es einen Mann, Nehemia, nachdem er sah, dass die prophetische Zeit sich in Daniel erfüllte, dass die Stadt, der Tempel wieder aufgebaut werden soll durch die Dekrete der Könige Babylons damals, oder besser gesagt der Medo-Perser, die Babylon eingenommen hatten damals. Und wir sehen hier in Nehemia Kapitel 1, ab Vers 2, da kam Hanani, einer meiner Brüder mit etlichen Männern aus Juda und ich erkundigte mich bei ihm über die Juden, die entkommen, die nach der Gefangenschaft übrig geblieben waren und über Jerusalem. Und sie sprachen zu mir: Die Übriggebliebenen, die nach der Gefangenschaft übrig geblieben sind, befinden sich dort in der Provinz in großem Unglück und Schmach und die Mauern Jerusalems sind niedergerissen und ihre Tore mit Feuer verbrannt. Und es geschah, als ich diese Worte hörte, da setzte ich mich hin und weinte und trug Leid etliche Tage lang und ich fastete und betete vor dem Gott des Himmels.

[39:05] Hier sehen wir, dass Nehemia, der eigentlich eine ganz andere Nachricht, eine ganz andere Antwort erwartet hatte, merkt, dass als das Dekret schon kam, Jerusalem wieder aufzubauen, dass dort immer noch die Mauer brach lag, dass der Tempel immer noch nicht aufgebaut wurde oder er war zumindest im Begriff aufgebaut zu werden, doch die Baumaßnahmen sind stehen geblieben. Ich weiß nicht, wie es dir geht, wenn es um das Werk Gottes geht und du siehst, es geht nicht voran, ob du genauso Trauer trägst wie Nehemia, ob du auch dieses Entsetzen in dir trägst, wenn du siehst, das Werk Gottes geht nicht voran. Und er fasste sich ein Herz und sagte dem König, dem er damals diente, Artasasta, dass er doch nach Jerusalem gehen dürfte, um Jerusalem wieder aufzubauen. Und er bekam grünes Licht und so zog er nach Jerusalem und er untersuchte den Zustand der Mauern und er sah, dass die meisten, die dort gebaut hatten an dem Werk, sich zur Ruhe gesetzt hatten sozusagen. Sie haben sich Häuser gebaut, sie gingen anderen Beschäftigungen nach. Es interessierte sich nicht, ob die Mauern der Stadt stehen oder nicht stehen oder ob der Tempel überhaupt seinen Dienst weiter und die Menschen in dem Tempeldienst weiter Dienst ausführen könnten, damit der Weg der Erlösung überhaupt weiterhin Bestand hat.

[40:48] Und das Interessante ist, als er sich aufmachte, Jerusalem wieder aufzubauen, da lesen wir ab Kapitel 6. Und es geschah, als Sanballat, Tobia und Gischam, der Araber und unsere übrigen Feinde erfuhren, dass ich die Mauern gebaut hatte und dass keine Lücke mehr daran war, obwohl ich zu jener Zeit die Türflügel noch nicht in die Tore eingehängt hatte. Da sandten Sanballat und Gischam zu mir und ließen mir sagen: Komm und lass uns in den Dörfern in der Ebene Ono zusammenkommen. Sie hatten aber im Sinn, mir Böses anzutun. Da sandte ich Boten zu ihnen und ließ ihnen sagen: Ich habe ein großes Werk zu verrichten, darum kann ich nicht hinabkommen. Warum sollte ich das Werk stillstehen, sollte das Werk stillstehen, wenn ich es ruhen lasse und zu euch hinabkomme? Sie ließen mir aber viermal das Gleiche sagen und ich gab ihnen die gleiche Antwort. Viermal, während Nehemia das Werk wieder aufbaute, damit der Weg zum Tempel, die Straße zum Tempel wieder hergerichtet worden ist, dass die Mauern der Stadt Jerusalem wieder aufgebaut wurden, dass die Nation Gottes wieder existiert, dass der Tempel wieder aufgebaut wurde, damit der Weg der Erlösung zurück zu seiner rechtmäßigen Geltung kommt, kamen die Feinde und haben versucht, von diesem Werk abzuhalten.

[42:18] So arbeitet auch Satan, auch in unserer heutigen Zeit, in unserer heutigen Gemeinde. Er versucht, das Werk zum Erliegen zu bringen. Komm doch herunter von deiner Treppe, komm doch herunter von deiner Leiter, du musst da nicht weiterbauen. Lass uns doch erst uns mal auf andere Dinge besinnen, unseren Fokus auf andere Dinge richten. Wir können sagen, und das ist sehr erstaunlich, wir können sagen, dass wenn Nehemia auf dieser Leiter stand, dass er erhöht war. Wenn wir auf das Werk Jesu schauen, der die Vollendung des Werkes ist, wisst ihr, dass Jesus selbst, als er am Kreuz war, dass er viermal versucht worden ist, indem sie ihm sagten: Steig doch herab und erlöse dich selbst und erlöse uns, wenn du Gott bist. Ihr könnt es nachlesen und selbst studieren in den vier Evangelien, dass insgesamt viermal er versucht wurde, von diesem Werk abzuhalten.

[43:37] Ihr Lieben, es ist so wichtig, darauf zu achten, dass wir am Werk festhalten, so wie Jesus daran festgehalten hat, dass wir Männer und Frauen sind, wie Nehemia es war, der Trauer hat, wenn er weiß, dass Satan hier das Werk vernichten möchte, dass er es zum Erliegen bringen möchte, dass wir Trauer darum tragen, dass das Werk nicht vorangeht und selbst uns zur Verfügung stellen. Denn bei Nehemia, so heißt es, haben sie Tag und Nacht gearbeitet. In der einen Hand das Schwert gehabt, in der anderen Hand das Werkzeug. Bildlich gesprochen, in der einen Hand das Wort Gottes und in der anderen Hand die Gabe, die Gott uns gegeben hat für sein Werk, um es auszurichten.

[44:14] Denn der Konflikt, der große Kampf wird zu Ende gehen und es wird nur zwei Seiten geben, zwei Parteien, die gegeneinander kämpfen. Die einen, die hinter Gott stehen, hinter seinem Charakter, einen Charakter, den sie selbst widerspiegeln wollen und sich für das Werk einbringen, das Gott gegeben hat, oder die andere Seite, die an Gott zweifelt, die alles zum Erliegen bringen wollen, was Gott für den Weg der Erlösung bereitgibt und bereitstellt. Auf welcher Seite möchtest du stehen?

[45:00] Ihr Lieben, ich möchte auf der Seite Gottes stehen und bedenke, dass kein Mensch auf der Erde so gerecht ist, dass er Gutes tut, ohne zu sündigen. Und wenn wir das wissen, wie viel mehr sollten wir dankbar sein, dass Gott uns die Kraft der Überwindung schenkt, dass wir nicht mehr sündigen, wenn wir nach dem Beispiel Jesu folgen. Wir nähern uns dem letzten Ringen zwischen Licht und Finsternis. Das letzte Aufdecken der Karten wird stattfinden durch das, was die Bibel das moderne geheimnisvolle Babylon nennt. Und Gott beschreibt in Kapitel 18, 2 bis 5, werden wir den lauten Ruf Gottes an alle Gläubigen hören: Kommt heraus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an diesen Sünden, dass ihr nicht teilhabt an dieser Rebellion.

[46:01] Gott gibt uns den Weg der Erlösung. Er hat uns den Weg der Erlösung buchstäblich gezeigt. Neutestamentlich gesehen sind wir jetzt der Tempel Gottes. Bist du den Weg des Tempels, der stirbt für dich, schon gegangen? Bist du bewusst jeden einzelnen Schritt der Erlösung gegangen, damit du das Werk verstanden hast und du erkennst, welche Gabe du für dieses Werk einbringen kannst, das Gott dir geschenkt hat, um andere Menschen zu retten? Frage Gott danach, wo er dich gebrauchen kann für sein Werk in diesem Kampf. Denn jeder ist ausgerüstet mit einer Waffe, mit einer Waffe zur Erfüllung des Werkes und zur Erlösung der Menschen. Gott möchte dich gebrauchen. Er ist nicht abhängig von uns, aber er ist ein Gott der Liebe und der Gemeinschaft, Gott mit uns. Und deswegen möchte er in dir und in mir wohnen. Es ist auch dein Wunsch, dass er in dir wohnen kann.

[46:59] Ich lade uns ein, dass wir uns weiterhin Gedanken darüber machen, wie Gott uns gebrauchen kann in dieser letzten Zeit, damit er sein Werk beten kann und Jesus bald wiederkommt. Und ich hoffe, dass es auch dein Wunsch ist. Wir werden zum Abschluss dieser Lektionsreihe über die Mahnung und den Ansporn aus dem Heiligtum erfahren. Und ja, ich wünsche uns bis dahin Gottes Reichtum im Studium seines Wortes. Und haltet fest an den Verheißungen, die Gott uns gegeben hat, die er uns gibt, vor allem in dem Kampf zwischen Gut und Böse, dass wir zu überwindern werden und dass wir uns für die richtige Seite, nämlich für Gottes Seite entscheiden können.

[47:48] Lasst uns noch zum Schluss ein Gebet sprechen. Unser lieber Vater im Himmel, herzlichen Dank, dass du uns deinen Charakter offenbarst, aber dass du uns auch den Schlachtplan Satans uns zeigst, was er vorhat, dass wir gewarnt sind, dass wir wissen, wie sehr du uns liebst und wie sehr du darauf achtest, dass wir nicht in Versuchung fallen. Herr, wir haben alles, was wir brauchen. Wir haben die Gaben, die du uns gegeben hast, wo wir an deinem Werk arbeiten dürfen. Wir erleben die Gnade jeden Tag aufs Neue, denn jeder einzelne Tag ist ein Gaben und ein Gnadengeschenk an uns. Du hättest schon lange wiederkommen können, aber du weißt, es gibt noch so viele Menschen auf dieser Welt, die erlöst werden müssen. Und ich bitte dich, dass du uns sensibilisierst, für jeden Menschen auf ihn zuzugehen und ihnen dein Werk der Erlösung, dass wir ihnen dein Werk der Erlösung offenbaren dürfen. Herr, schenke uns Mut und Kraft und hilf uns, jeden Tag aufs Neue zu erkennen, wie wichtig es ist, in diesem kosmischen Konflikt auf deiner Seite zu stehen, denn du möchtest, dass jeder Mensch gerettet wird. Und wir danken dir so sehr dafür, dass du so ein liebender Gott bist. Herr, führe und leite du uns in diesen Tagen durch deinen Geist und hab herzlichen Dank dafür. Amen.

[49:23] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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