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Manuskript: CSH_Manuskript_2013 4th Nr 2

In dieser Folge der Cannstatt Study Hour wird das Thema „Der Himmel auf Erden“ beleuchtet. Christopher Kramp erklärt die Verbindungen zwischen dem himmlischen und dem irdischen Heiligtum, beginnend mit der Entstehung der Sünde im himmlischen Garten Eden. Er zeigt auf, wie Gott durch den Bau der Stiftshütte und später des Tempels versuchte, den Himmel auf die Erde zu bringen und wie Jesus Christus als der wahre Tempel Gottes die ultimative Verbindung zwischen Gott und Mensch darstellt. Die Predigt betont die Bedeutung des Heiligtums als Ort der Begegnung mit Gott und als Wegweiser zur Erlösung.

In dieser Folge der Cannstatt Study Hour wird das Thema „Der Himmel auf Erden“ beleuchtet. Christopher Kramp erklärt die Verbindung zwischen dem himmlischen und dem irdischen Heiligtum, beginnend mit der Entstehung der Sünde im himmlischen Garten Eden bis hin zur Errichtung des irdischen Heiligtums als Abbild. Es wird gezeigt, wie Gott durch diese Strukturen seine Gegenwart und seinen Charakter offenbart und wie der Mensch durch Jesus Christus, den wahren Tempel, wieder zu Gott finden kann. Die Lektion betont die Bedeutung des Heiligtums als Weg zu Gott und als Ort der Reinigung und Gemeinschaft.


Weitere Aufnahmen

Serie: Cannstatt Study Hour 2013 Q4: Das Heiligtum

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.tv.de.
[0:12] Wir möchten auch alle Zuschauer auf Amazing Discoveries begrüßen.
[0:16] Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt für die zweite Folge unserer Serie Das Heiligtum.
[0:22] Wir haben in der letzten Folge schon spannende Dinge gelernt über das himmlische Heiligtum.
[0:27] Und heute wollen wir uns Gedanken machen, während wir wiederum dieser Lektion folgen
[0:31] und uns vorbereiten auf das Bibelgespräch am 12. Oktober,
[0:35] wie das himmlische Heiligtum sich auf der Erde wiederfindet
[0:40] und welche Verbindungen es zwischen dem himmlischen und dem irdischen gibt.
[0:44] Deswegen heißt unsere Lektion der Himmel auf Erden.
[0:49] Und wir werden hoffentlich Gott in einer besonderen Art und Weise begegnen.
[0:52] Und um das wirklich auch so erleben zu können, möchten wir tatsächlich Gott jetzt im Gebet begegnen,
[0:57] ihn bitten, dass er bei uns ist in den nächsten Minuten und ihn einladen, unser Studium zu segnen.
[1:03] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen,
[1:05] dass du den Himmel auf die Erde gebracht hast und bringen wirst.
[1:09] Wir möchten dich bitten, dass du uns jetzt die Augen öffnest,
[1:12] dass wir ein Stück des Himmels schon entdecken können.
[1:14] In all den Gleichnissen, die du gebraucht hast,
[1:18] damit wir verstehen in unserer Begrenztheit hier auf Erden, was es bedeutet, im Himmel zu sein.
[1:23] Wir möchten dich bitten, dass du jetzt uns von allen Störungen fernhältst,
[1:27] sodass wir dein Wort verstehen können nach deiner Verheißung.
[1:30] Im Namen Jesu beten wir. Amen.

[1:34] Wir haben ja das letzte Mal uns ausführlich Gedanken gemacht über dieses himmlische Heiligtum,
[1:39] dass der Fokus und das ganze Zentrum der ganzen Heiligtumslehre ist.
[1:45] Wir wollen noch einmal dorthin zurückgehen und zwar uns mit einem Text beschäftigen in Hesekiel 28.
[1:50] Dieser Abschnitt in Hesekiel 28 wird in der Regel benutzt,
[1:54] um den großen Kampf zu illustrieren und zu erklären,
[1:58] als ein Engelwesen mit Namen Luzifer sich zum Satan wandelte.
[2:04] Und das spielt am Rande auch heute eine Rolle für uns.
[2:06] Aber wir wollen einmal hier sehen, wo das Ganze stattfand.
[2:12] In Hesekiel 28 und dort Vers 13 und 14 lesen wir.
[2:16] In Eden, im Garten Gottes warst du, mit allerlei Edelsteinen warst du bedeckt,
[2:21] mit Sardes, Topas, Diamant, Chrysolith, Onyx, Jaspis, Saphir, Karfunkel, Smaragd und mit Gold.
[2:27] Deine kunstvoll hergestellten Trompeten und Flöten waren bei dir.
[2:31] Am Tag deiner Erschaffung wurden sie bereitet.
[2:34] Und dann heißt es in Vers 14, du warst ein gesalbter Cherub, der schützt.
[2:38] Ja, ich hatte dich dazu eingesetzt.
[2:40] Du warst auf dem heiligen Berg Gottes und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen.
[2:45] Was wir lernen können hier sind zwei Dinge.
[2:48] Neben vielen anderen.
[2:49] Luzifer war ein gesalbter Cherub, der schützt.
[2:53] Dieser Begriff ist ein Begriff, der direkt auf das Heiligtum hinweist.
[2:58] Wir werden es in späteren Folgen noch sehen, wie das ein Begriff ist,
[3:01] der direkt mit dem Allerheiligsten verknüpft ist.
[3:04] Der gesalbte Cherub, der schützt, steht am Thron Gottes.
[3:09] Wir finden hier also Heiligtumssprache.
[3:11] Luzifer war jemand, der im himmlischen Heiligtum diente, als gesalbter Cherub, der schützt.
[3:17] Aber einen Vers vorher wird uns gesagt, wo er sich befand in diesem himmlischen Heiligtum.
[3:21] Es heißt in Vers 13, in Eden, im Garten Gottes warst du.
[3:27] Was wir daraus entnehmen können, ist eine interessante Feststellung.
[3:32] Nämlich, dass das himmlische Heiligtum nicht einfach nur eine Struktur ist,
[3:37] sondern hier durchaus als einen Garten beschrieben wird.
[3:40] Eden.
[3:42] Ich weiß nicht, woran du, liebe Freunde, denkst, wenn du das Wort Eden hörst.
[3:46] Wir denken meistens an den Aufenthaltsort von Adam und Eva.
[3:51] Aber noch bevor Adam und Eva in einem Garten Eden auf Erden lebten,
[3:55] lebte Luzifer mit vielen anderen Engeln und mit Gott selbst im Garten Eden, im Garten Gottes.
[4:07] Und es war an dieser Stelle, dort im himmlischen Garten Gottes, in diesem Heiligtum,
[4:13] dass der große Kampf begann.
[4:15] In Vers 15 heißt es, du warst vollkommen in deinen Wegen, vom Tag deiner Erschaffung an,
[4:20] bis Sünde in dir gefunden wurde.
[4:24] Und dann heißt es in Vers 16, durch deine vielen Handelsgeschäfte
[4:27] ist dein Inneres mit Frevel erfüllt worden und du hast gesündigt.
[4:31] Darum habe ich dich von dem Berg Gottes verstoßen
[4:33] und dich, du schützender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine vertilgt.
[4:38] Der nächste Punkt, den wir lernen können, ist, dass dort am Thron Gottes,
[4:41] im himmlischen Heiligtum, die Sünde begann.
[4:45] Nicht durch Gott, sondern durch die freie Entscheidung eines perfekten, vollkommenen Wesens,
[4:51] der sich gegen Gott und gegen sein Gesetz entschied und sich dafür entschied zu sündigen.
[4:57] Zuerst innerlich und dann hat er das auch anderen verkauft, wie wir in Vers 16 sehen können.
[5:03] Und der nächste Punkt, den wir sehen, ist, dass nachdem die Sünde dort im himmlischen Heiligtum entstand,
[5:10] hat Gott das himmlische Heiligtum sozusagen gereinigt,
[5:15] indem er den Sünder, Satan, aus dem himmlischen Heiligtum verbannte.
[5:23] Sünde kann nicht dauerhaft im Himmel bleiben.
[5:27] Und so wurde Satan mit all den Engeln, die er verführt hat, wie uns Offenbarung 12 sagt, hinausgeworfen.

[5:36] Fassen wir zusammen, was wir bisher gelernt haben aus dem himmlischen Heiligtum.
[5:39] Das himmlische Heiligtum kann auch als ein Garten verstanden werden.
[5:43] Dort entstand die Sünde und Satan als der erste Sünder wurde mit all denen,
[5:48] die mit ihm sündigten, aus dem Heiligtum, dem Himmel, verbannt.
[5:53] Mit diesem Grundwissen über das, was noch vor der Schöpfung der Welt passierte,
[5:57] können wir jetzt einige bekannte Aussagen in 1. Mose besser verstehen.
[6:03] Zum Beispiel in 1. Mose 2, wo uns einige Details über die Schöpfung der Welt gegeben werden.
[6:09] Das heißt dort zum Beispiel in 1. Mose 2 und dort Vers 8.
[6:15] Und Gott der Herr pflanzte einen Garten in Eden im Osten und setzte den Menschen dorthin, den er gemacht hatte.
[6:23] Gott pflanzt auf den neugeschaffenen Planeten Erde einen Garten und nennt ihn nicht irgendwie, sondern nennt ihn Eden.
[6:33] Und Eden heißt wörtlich übersetzt Land der Glückseligkeit.
[6:39] Dieser Ort ist später auch als Paradies, ein persisches Wort, bezeichnet worden.
[6:45] Es ist das Land der Glückseligkeit, dort wo man glücklich sein kann.
[6:49] Und vergiss mir nicht, dies war der Name schon, der dem himmlischen Heiligtum gegeben worden ist.
[6:55] Das himmlische Heiligtum ist der Ort der Glückseligkeit.
[7:00] Möchtest du glücklich sein, möchtest du selig sein, komm zum himmlischen Heiligtum.
[7:04] Das ist, was die Bibel sagen möchte. Wenn Jesus von den Seligpreisungen spricht, glückselig ist,
[7:11] dann beschreibt er Dinge, die mit dem himmlischen Heiligtum verknüpft sind.
[7:18] Es ist das Land der Glückseligkeit und Gott wollte den Menschen offenbar zeigen, wie es im Himmel ist.
[7:25] Die Bibel sagt ja, dass der Mensch zur Ehre Gottes geschaffen worden ist, zu seiner Herrlichkeit.
[7:33] Und es gibt gute Hinweise darauf, dass der Mensch nach bestandenem Test den Platz der gefallenen Engel einnehmen sollte,
[7:43] der jetzt frei geworden war im Himmel.
[7:46] Und so wollte Gott den Menschen von Anfang an zeigen, wie es im Himmel ist.
[7:50] Er wollte nicht nur eine vollkommene Welt schaffen, sondern er wollte den Menschen darauf vorbereiten,
[7:54] auf das Leben mit ihm im Himmel.
[7:58] Er schafft den Garten Eden, er bringt sozusagen den Himmel auf die Erde.
[8:06] Und der Mensch sollte nicht einfach nur den Garten Eden beschauen und bewundern und betrachten,
[8:11] er sollte auch in diesem Garten arbeiten und vor allem diesen Garten bewahren.
[8:16] In Vers 15 lesen wir, und Gott, der Herr, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden,
[8:21] damit er ihn bebaue und bewahre.
[8:25] Der Mensch sollte ein Gefühl dafür bekommen, dass es wichtig ist, den Ort der Glückseligkeit zu bewahren.
[8:33] Denn der Ort der Glückseligkeit war in Gefahr oder ist in Gefahr, solange es Sünde gibt und solange die Sünde noch nicht ausgerottet ist.
[8:42] So wie der Himmel in Gefahr war, als Luzifer begann, zum Satan zu werden,
[8:46] so war auch dieses Land der Glückseligkeit, dieser Eden in Gefahr.
[8:51] Und Gott hat den Menschen klar und deutlich gewarnt.
[8:55] Er hat ihnen den großen Kampf illustriert durch zwei Bäume, die dort in der Mitte des Gartens Edens sich befanden.
[9:05] In Vers 16 heißt es, und Gott, der Herr, gebot den Menschen und sprach,
[9:08] von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen,
[9:11] aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen,
[9:15] denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben.
[9:21] Da gab es den Baum des Lebens in der Mitte des Gartens, wie uns in Vers 9 gesagt wird,
[9:28] und es gab den Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen.
[9:32] Der eine Baum sollte ewiges Leben geben und verlängern, der andere Baum würde zum Tod führen.
[9:39] So wie dort im himmlischen Heiligtum der große Kampf begann zwischen Christus, der das Leben ist,
[9:46] und Satan, dessen Sünde zum Tod führen würde, so hatten auch die Menschen die Wahl zwischen zwei Bäumen,
[9:56] zwischen zwei Ideen, zwischen zwei Haltungen, gehorsam oder ungehorsam.
[10:02] Und so wie im Himmel die Rebellion im himmlischen Heiligtum begann, im Garten Eden, im Land der Glückseligkeit,
[10:10] so beginnt auch auf Erden die Rebellion des Menschen im Land der Glückseligkeit, in Eden.
[10:17] Es ist der Luzifer, der jetzt zum Satan geworden ist, der die Schlange benutzt und sie in Kapitel 3 verführt.
[10:28] Und wir sehen, wie Gott konsequenterweise nicht nur im Himmel den Sünder aus dem Garten Eden entfernt,
[10:35] sondern auch in 1. Mose 3 dasselbe mit Adam und Eva tut.
[10:39] In 1. Mose 3, Vers 24 lesen wir,
[10:41] Und er vertrieb den Menschen und ließ östlich vom Garten Eden die Cherubim lagern und die Flamme des blitzenden Schwertes,
[10:49] um den Weg zum Baum des Lebens zu bewahren.
[10:53] So wie Satan aus dem himmlischen Garten Eden hinausgeworfen wurde,
[10:57] so werden Adam und Eva aus dem irdischen Garten Eden, aus dem Abbild des himmlischen Heiligtums hinausgeworfen,
[11:04] wegen der Sünde.
[11:07] Adam und Eva hatten vorher freien Zutritt zum Baum des Lebens, zum ewigen Leben.
[11:13] Und nun werden sie davon getrennt, wegen der Sünde.
[11:18] In der Bibel sind ewiges Leben und Sünde stets unvereinbar.
[11:24] Und wer mehr darüber erfahren will, der kann sich die Predigt anhören,
[11:28] das flammende Schwert, das in Kürze auf Joel Media hochgeladen wird vom Army Bible Camp,
[11:35] wo wir genau über dieses Thema noch sehr ausführlich sprechen.
[11:38] Aber wir wollen uns heute mehr über das irdische Heiligtum beschäftigen und uns darüber unterhalten,
[11:46] denn Gott hat Adam und Eva nicht verlassen.
[11:51] Obwohl er sie vom Garten Eden, vom Land der Glückseligkeit trennen musste, wegen der Sünde,
[11:55] hat er die Idee nicht aufgegeben, den Himmel auf die Erde zu bringen.

[12:01] In Hebräer 8 lesen wir von einem weiteren Versuch, den Himmel auf die Erde zu bringen.
[12:06] In Hebräer 8 und dort Vers 1, 2 und 5.
[12:12] In Hebräer 8 Vers 1 heißt es, die Hauptsache aber bei dem, was wir sagen ist,
[12:16] wir haben einen solchen Hohen Priester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel,
[12:21] einen Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftshütte, die der Herr errichtet hat und nicht ein Mensch.
[12:27] Hier geht es also um das wahrhaftige himmlische Heiligtum.
[12:30] Und dann heißt es in Vers 5, diese dienen einem Abbild und Schatten des Himmlischen,
[12:36] gemäß der göttlichen Weisungen, die Mose erhielt, als er die Stiftshütte anfertigen sollte.
[12:41] Achte darauf, heißt es nämlich, dass du alles nach dem Vorbild machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist.
[12:49] Hier sehen wir in Vers 5, dass es ein Abbild oder einen Schatten gab vom himmlischen Heiligtum
[12:55] und dass das die Stiftshütte war, die Mose gebaut hat.
[12:59] Jenes Zelt, das in der ägyptischen Wüste Sinai aufgeschlagen worden ist, war ein Abbild vom himmlischen Heiligtum.
[13:08] Gott bringt den Himmel erneut auf die Erde.
[13:13] Den genauen Vorgang können wir rekonstruieren, wenn wir 2. Mose studieren, vor allem 2. Mose 25 und die folgenden Kapitel.
[13:21] Wir lesen dort zum Beispiel in 2. Mose 25 und dort Vers 8 und 9.
[13:26] Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohne.
[13:33] Warum sollte es ein Heiligtum geben?
[13:36] Damit Gott bei seinem Volk ist.
[13:40] Gott wollte bei seinem Volk Israel sein und nicht einfach nur am Rande als stiller Beobachter, sondern er wollte in ihrer Mitte sein.
[13:48] Genauso wie Gott mit den Engeln im himmlischen Heiligtum engen Kontakt hatte und haben wollte,
[13:54] genauso wie er sich auch gewünscht hatte mit Adam und Eva engen Kontakt im Garten Eden zu haben,
[13:59] so wollte er trotz der Sünde, so weit es möglich ist überhaupt wegen der Sünde, engen Kontakt haben zu den Menschen.
[14:08] Und das war der Sinn des Heiligtums.
[14:12] Das Heiligtum ist keine theologische abstrakte Wahrheit, die irgendwie uns nur intellektuell amüsieren soll.
[14:21] Das Heiligtum ist eine ganz entscheidende Sache, denn im Heiligtum begegnen wir Gott und treffen ihn.
[14:29] Er möchte in der Mitte des Volkes Israel wohnen.
[14:33] Und um das zu illustrieren, um das deutlich zu machen, heißt es in Vers 9,
[14:37] genauso wie ich dir das Vorbild der Wohnung und das Vorbild aller ihrer Geräte zeigen werde, so solltest du es machen.
[14:46] Gott hat offensichtlich dem Mose einen Plan gezeigt, ein Vorbild gezeigt von der Wohnung
[14:54] und hat dann Mose beauftragt, ein entsprechendes Abbild zu bauen.
[15:00] Das irdische Heiligtum, das das himmlische repräsentieren sollte, wurde nicht einfach nur sorglos dahergezimmert.
[15:09] Es wurde nach einem exakten Plan hergestellt.
[15:13] Und das sollte uns etwas sagen.
[15:15] Als Gott bei der Schöpfung versucht hat, das himmlische abzubilden auf der Erde,
[15:21] hat er wirklich sich ins Zeug gelegt, auf deutsch gesagt, wenn es um Schönheit und Eleganz, um Effektivität und um Design geht.
[15:33] Und genauso hier in 2. Mose 25, in dem folgenden Kapitel, sehen wir wie Schönheit, wie Plan und Konstruktion, wie Design
[15:42] das gesamte Heiligtum durchziehen.
[15:44] Gott ist ein Gott der Ordnung und des Planes, insbesondere dann, wenn der Himmel abgebildet werden soll.
[15:54] Wollen wir diesen einen Punkt nicht übersehen, dass man immer das himmlische auf der Erde repräsentiert werden soll,
[16:00] dass Gott es um Genauigkeit zu tun ist.
[16:03] Er hat nicht gesagt, baut mal irgendwie, wie es euch passt und dann wird das schon so in Ordnung sein.
[16:08] Er sagt, bau es genauso, wie ich dir das Vorbild gezeigt habe.
[16:11] Und zwar das Vorbild aller ihrer Geräte.
[16:13] Nicht nur ein wenig, sondern in allen Details sollte das irdische dem himmlischen entsprechen.
[16:20] Das war das irdische Heiligtum.
[16:22] Denn je genauer das irdische dem himmlischen entspricht, desto mehr verstehen wir von dem himmlischen.
[16:28] Und das ist ein sehr wichtiger Punkt, den wir später noch betonen wollen.
[16:33] Aber nicht nur sollten die Gegenstände und der Aufbau etwas über das himmlische Heiligtum demonstrieren.
[16:38] Auch die Handlungen, die im irdischen Heiligtum vorgenommen werden und vorgenommen wurden,
[16:43] sollten auf Handlungen und auf Prinzipien und auf Konzepte im himmlischen Heiligtum weisen.
[16:51] Ein Vers im Neuen Testament macht das ganz deutlich, den wir schon das letzte Mal angeschaut haben in Hebräer 9.
[16:58] Und dort Vers 23 und 24.
[17:02] Hebräer 9 Vers 23 und 24 sagt uns,
[17:05] so ist es also notwendig, dass die Abbilder der im Himmel befindlichen Dinge hierdurch gereinigt werden,
[17:11] die himmlischen Dinge selbst aber durch bessere Opfer als diese.
[17:19] Vers 24 heißt es dann nicht, in einem mit Händen gemachten Heiligtum, in einer Nachbildung des Wahrhaftigen ist der Christus eingegangen,
[17:25] sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen.
[17:30] Hier lernen wir mehrere Dinge.
[17:31] Erstens, das irdische war eine Nachbildung vom himmlischen und das himmlische ist das Wahrhaftige.
[17:36] Das irdische ist nur ein Schatten, eine Kopie, ein Leerobjekt, ein Gleichnis sozusagen.
[17:41] Zweitens sehen wir, dass wenn es im irdischen Heiligtum eine Reinigung gab,
[17:48] dann gibt es ganz sicher auch im himmlischen eine Reinigung.
[17:52] Das himmlische Heiligtum muss genauso gereinigt werden, wie das irdische gereinigt werden musste.
[17:59] Und so, dass Christus für uns im himmlischen Heiligtum erscheint und vor Gott für uns eintritt,
[18:07] muss auch sein Gegenstück haben in Handlungen im irdischen Heiligtum,
[18:12] was natürlich ausgedrückt wurde durch das Wirken des Hohen Priesters,
[18:16] wovon wir noch in den nächsten Wochen mehr zu sagen haben werden.
[18:20] Das irdische Heiligtum ist also in mehrfacher Hinsicht ein Typus, ein Gleichnis auf das himmlische,
[18:25] sowohl in seiner Funktionsweise, in seinem Bau, als auch in den Handlungen, die damit verbunden waren.
[18:31] Und je mehr wir all das studieren, desto größere Einsichten bekommen wir in den großen Plan der Erlösung,
[18:37] der sich um das himmlische Heiligtum dreht.

[18:45] Dass Gott dem Menschen in diesem irdischen Heiligtum begegnen wollte,
[18:50] wird sehr ersichtlich aus vielen Aussagen.
[18:53] Nicht zuletzt wird dieses Zelt auch das Zelt der Begegnung genannt.
[18:57] Aber in 2. Mose 25, und dort Vers 22, finden wir einen besonders interessanten Punkt.
[19:03] In 2. Mose 25, Vers 22 heißt es,
[19:06] Dort will ich mit dir zusammenkommen und mit dir reden,
[19:10] von dem Sühnedeckel herab, zwischen den beiden Cherubim,
[19:13] die auf der Lade des Zeugnisses sind, über alles, was ich dir für die Kinder Israels befehlen will.
[19:19] Dort, im Zentrum des irdischen Heiligtums, im Allerheiligsten, dort wo die Cherubim waren,
[19:25] dort wo der Thron Gottes war, dort wollte Gott direkt zu seinem Diener Moses sprechen.
[19:35] Ist nicht interessant, dass genau an jener Stelle, wo die Sünde im himmlischen Universum begann,
[19:40] Gott seine Kommunikationszentrale hat,
[19:45] wo er den Menschen helfen möchte und zeigen möchte, ihn besser zu verstehen.
[19:50] Gott möchte zu uns reden, und er redet durch das Heiligtum zu uns.
[19:57] Und je mehr wir das Heiligtum studieren, desto mehr werden wir sehen,
[20:01] wie Gott tatsächlich zu mir und zu dir, lieber Freund, spricht.
[20:06] Viele von uns wünschen sich, dass Gott direkt zu ihnen spricht,
[20:09] und oftmals übersehen wir die Tatsache, dass das Heiligtum genau der Ort ist,
[20:12] wo wir ihm begegnen können und wo wir ihn zu uns sprechen hören können.
[20:18] Denn die Bibel sagt uns, dass das Heiligtum ist,
[20:22] durch das wir den Weg zu Gott finden können.
[20:26] Psalm 77, und dort in Vers 14 wird genau das ausgedrückt.
[20:32] Vor allem, wenn man dann die alternative Lesart hier berücksichtigt,
[20:36] die in der Elberfelder sogar im Text selbst erscheint.
[20:39] Es heißt in Psalm 77, Vers 14,
[20:42] O Gott, dein Weg ist heilig.
[20:45] Oder wie man auch übersetzen kann, dein Weg ist im Heiligtum.
[20:54] Ein Weg verbindet zwei Orte.
[20:58] Und das Heiligtum verbindet zwei Wesen,
[21:01] nämlich den Menschen, den Sünder, mit Gott.
[21:05] Denn obwohl die Sünde eine Trennung gebracht hat,
[21:08] hat Gott seine Idee, den Himmel auf die Erde zu bringen,
[21:10] nicht aufgegeben, um den Menschen wieder zu sich zu ziehen.
[21:14] O Gott, dein Weg ist im Heiligtum.
[21:19] Und wenn das irdische Heiligtum schon einen Weg darstellt,
[21:23] wie viel mehr könnte verstehen, dass das himmlische Heiligtum der Weg zu Gott ist.
[21:29] Viele Menschen wollen heute etwas mit Gott zu tun haben,
[21:32] aber sich nicht um das himmlische Heiligtum kümmern.
[21:34] Aber die Bibel sagt, der Weg Gottes ist im Heiligtum.
[21:38] Es gibt keine andere Möglichkeit, zu Gott zu kommen,
[21:40] es sei denn durch das, was im himmlischen Heiligtum für uns getan wird.

[21:48] Und so hatten die Israeliten über Jahrhunderte diese Stiftshütte,
[21:52] die ihnen zeigen sollte, wie Gott ist, wie es im Himmel ist
[21:56] und nach welchen Prinzipien Gott mit dem Sündenproblem umgehen wird.
[22:01] Und selbst als die Stiftshütte dann verändert wurde und aufgegeben wurde
[22:06] zugunsten eines gebauten Tempels, hat sich diese Grundidee nicht geändert.
[22:11] In 1. Könige 8 und dort Vers 30 finden wir dieselbe Grundidee ausgedrückt
[22:20] in dem berühmten Gebet, das Salomo spricht.
[22:24] 1. Könige 8 und dort Vers 30
[22:27] So höre doch das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel,
[22:31] dass sie zu diesem Ort hin beten werden.
[22:34] Ja, höre du es an dem Ort deiner Wohnung im Himmel,
[22:38] und wenn du es hörst, so vergib.
[22:43] Die Israeliten sollten zum irdischen Heiligtum beten,
[22:49] weil das irdische Heiligtum ihre Gebete verknüpfen würde
[22:53] mit dem himmlischen Heiligtum.
[22:58] Auch der große Tempel, der jetzt größer und vielleicht noch herrlicher war,
[23:02] äußerlich gesehen, als die Stiftshütte, hatte immer noch dieselbe Funktion,
[23:06] den Menschen, die dort anbeten, zu illustrieren, wie Gott ist
[23:10] und wie er angebetet werden möchte.
[23:15] Gott hat auf der Erde zuerst seinen Garten hingesandt,
[23:20] dann seine Wohnung, sein himmlisches Heiligtum, abgebildet im Irdischen.
[23:26] Aber die Bibel macht auch ganz deutlich, dass Gottes Gegenwart im Tempel
[23:31] abhängig war von der Bereitschaft des Menschen, ihm auch zu begegnen.
[23:36] Das Heiligtum ist sozusagen wie ein Angebot Gottes,
[23:39] ein erster Schritt, eine Einladung, ihn besser kennenzulernen.
[23:44] Aber wenn der Mensch sich in erbitterter Opposition zu Gott befindet,
[23:49] wenn er in Rebellion und Widerspenstigkeit sich gegen Gott wendet,
[23:52] dann ist das Heiligtum ohne Nutzen für den Menschen.
[23:56] Ja, Gott verlässt sogar die Herrlichkeit seines Heiligtums.
[24:01] Wir sehen das in diesem traurigen Fakt, dargestellt in Hesekiel 10 zum Beispiel.
[24:08] In Hesekiel 10, nachdem in Hesekiel 8 und 9 schlimme Gräuel dargestellt werden
[24:15] und nur ganz, ganz wenige Treue versiegelt werden können,
[24:19] wie es scheint in Hesekiel 9, nur ein einziger Hesekiel nämlich,
[24:23] wird in Hesekiel 10 beschrieben, wie die Herrlichkeit des Herrn den Tempel verlässt.
[24:31] Es heißt hier in Hesekiel 10, Vers 4,
[24:34] Die Herrlichkeit des Herrn hob sich von dem Cherub zur Schwelle des Hauses hin,
[24:38] und der Tempel wurde von der Wolke erfüllt,
[24:40] und der Vorhof war voll vom Glanz der Herrlichkeit des Herrn.
[24:44] Es ist interessant zu beobachten, dass ganz ähnliche Sprache auch in Offenbarung 15 beschrieben wird,
[24:49] für das Ende dieser Zeit auf dieser Welt, für die Zeit direkt vor den Plagen.
[24:58] Wenn ebenfalls Rebellion, Widerspenstigkeit und offener Abfall dazu führen,
[25:06] dass Gott sein Gnadenangebot letztendlich zurückziehen wird.
[25:11] Das Heiligtum ist ein Krankenhaus, das irgendwann einmal schließen wird.
[25:19] So wie hier dieses Heiligtum sozusagen irgendwann geschlossen war,
[25:23] weil Gott seine Herrlichkeit hinweg zog,
[25:26] so wird auch am Ende der Zeit, so sagt es Offenbarung 15,
[25:28] niemand mehr in das Heiligtum hineingehen können.
[25:30] Auch dieses Krankenhaus wird dann geschlossen sein, bevor Jesus wiederkommt.
[25:35] Lieber Freund, liebe Freundin, wie würdest du darüber denken?
[25:40] Wenn das einzige Krankenhaus, das es gibt in der Nähe,
[25:46] aber an einem bestimmten Datum geschlossen ist,
[25:51] aber gleichzeitig Kurse angeboten werden,
[25:55] wie man Krankheit verhindern kann.
[26:00] Was würdest du tun?
[26:02] Die Bibel sagt, dass das Heiligtum nicht alle für alle Ewigkeiten
[26:08] den Sünder Gnade anbieten wird.
[26:11] Das Heiligtum wird irgendwann geschlossen sein.
[26:14] Und das war ausgedrückt hier in Hesekiel 10, symbolisch im Vers 18 und 19,
[26:20] sehen wir ebenfalls diese Verse.
[26:21] Und die Herrlichkeit des Herrn ging von der Schwelle des Tempels hinweg
[26:24] und stellte sich über die Cherubim.
[26:25] Da schwangen die Cherubim ihre Flügel und erhoben sich von der Erde vor meinen Augen.
[26:30] Als sie hinausgingen, auch die Rede, die mit ihnen vereint war,
[26:34] als beim Eingang des östlichen Tores am Haus des Herrn blieben sie stehen
[26:37] und oben über ihnen war die Herrlichkeit des Gottes Israel.
[26:41] Schließlich verlässt die Herrlichkeit nicht nur den Tempel,
[26:43] sondern sogar die ganze Stadt Jerusalem.
[26:46] Und die Wahrheit ist, der Tempel ohne die Herrlichkeit Gottes ist nichts wert.
[26:56] Gott beschützt den Tempel nicht einfach nur, weil er Tempel genannt wird,
[27:01] sondern als die Herrlichkeit Gottes sich zurückzieht,
[27:04] hat Gott seinen Schutz für den Tempel auch zurückgezogen.
[27:07] Und so sehen wir die erstaunliche Tatsache in Jeremia 52, Vers 12 und 13,
[27:12] wie genau jener Tempel verwüstet und zerstört wird.
[27:16] In Jeremia 52, Vers 12 und 13, am 10. Tag des 5. Monats,
[27:21] das war das 19. Jahr des Königs Nebukadnezar, des Königs von Babel,
[27:25] kam Nebuzaradan, der oberste der Leibwache, der vor dem König von Babel stand,
[27:29] nach Jerusalem und er brannte das Haus des Herrn und das Haus des Königs
[27:33] und alle Häuser von Jerusalem nieder und jedes Haus davor verbrannte er mit Feuer.
[27:37] Der Tempel wurde zerstört, äußerlich durch die Babylonier,
[27:43] aber geistlich durch die lang anhaltende Rebellion des Volkes Gottes,
[27:47] bis Gott seinen Geist zurückzog und seine Herrlichkeit vom Tempel nahm.
[27:57] Zurück blieb einfach nur eine Gebäudestruktur, die keinerlei geistliche Bedeutung mehr hatte
[28:04] und zerstört wurde.

[28:09] Als dann Jahrzehnte später der Tempel wieder aufgebaut werden soll,
[28:14] da sind einige der Juden tief traurig, weil der neue, dieser zweite Tempel,
[28:18] jetzt kaum einen Vergleich standhält mit dem, den Salomo gebaut hat.
[28:24] Aber in Haggai 2, Vers 9 wird jenen ein Trostwort zugesprochen,
[28:28] dass es nämlich nicht um die äußere Herrlichkeit, die Menge an Gold oder die Größe der Tore geht,
[28:33] sondern um etwas ganz anderes. In Haggai 2, Vers 9 heißt es,
[28:36] die letzte Herrlichkeit dieses Hauses wird größer sein als die erste, spricht der Herr der Heerscharen.
[28:40] Und an diesem Ort will ich Frieden geben, spricht der Herr der Heerscharen.
[28:44] Der zweite Tempel sollte herrlicher sein als der erste, obwohl er kleiner war,
[28:48] weniger glorios und nicht einmal die sichtbare Gegenwart Gottes, als Christus da gegenwärtig war.
[28:54] Warum? Jeder zweite Tempel, der dann später von Herodes noch ausgebaut worden ist,
[28:58] sollte die wahre Herrlichkeit des Herrn sehen.
[29:02] Jene Herrlichkeit, die in Johannes 1 beschrieben wird, in Johannes 1, und dort Vers 14.
[29:08] Denn Gott hatte versprochen, dass er dort seinen Frieden geben wird.
[29:12] Und da kommt der Fürst des Friedens, der Schilo, zu diesem Tempel.
[29:22] In Johannes 1, Vers 14 heißt es, und das Wort, das jenes Wort, das im himmlischen Heiligtum schon gewesen ist,
[29:29] das dort am Thron Gottes ist, am Thron Gottes spricht Gott zu all seinen Geschöpfen,
[29:36] wie wir aus 2. Mose 25 gelernt haben.
[29:39] Das Wort wurde Fleisch und wohnte unter uns.
[29:43] Das Wort wohnte bedeutet im Griechischen ursprünglich zeltete.
[29:49] Gott bringt das Wort Gottes, seinen Sohn, auf die Erde.
[29:55] Und das heißt, wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als das Eingeborene vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
[30:02] Es war nicht Gold und Silber und Schmuck, was Jesus so herrlich gemacht hat, es war sein Charakter.
[30:08] Die größte Herrlichkeit, die sich im Heiligtum offenbart, ist nicht Größe oder Glanz, sondern der Charakter Gottes.
[30:18] Je mehr wir das Heiligtum studieren, desto mehr werden wir den Charakter Gottes sehen.
[30:23] Der Charakter Gottes war sichtbar in der Schöpfung, im Garten Eden, ganz deutlich.
[30:28] Der Charakter Gottes war deutlich in all den Riten und all den Zeremonien, die im irdischen Heiligtum stattfanden.
[30:37] Aber nirgendwo ist der Charakter Gottes deutlicher geworden als im Leben von Jesus Christus, der selbst als Gott Mensch wurde
[30:48] und den ganzen Himmel in ein Geschenk gepackt auf die Erde brachte.
[30:55] Erst sandte Gott seinen Garten, dann sandte er seine Wohnung, schließlich sandte er alles in einem, seinen Sohn.
[31:09] Das Wort wurde Fleisch und zeltete unter uns, der Himmel auf Erden.
[31:17] Das Himmelreich Gottes wird erklärt durch die Gleichnisse und durch das Leben Jesu.
[31:25] Und nicht zuletzt hat die Prophezeiung schon im Alten Testament ihn angekündigt als denjenigen, der das Heiligtum versinnbildlichen würde.
[31:34] Seht ihr, im Heiligtum gab es drei Abteilungen.
[31:37] Es gab dort das Allerheiligste, dort wo der Thron Gottes war, wo Gott gesprochen hat.
[31:41] Es gab dort das Heilige, wo der Mittler zwischen dem Vorhof und dem Allerheiligsten vermittelt hat.
[31:48] Und es gab den Vorhof, wo der sündige Mensch, der schwache Mensch, der Mensch, der Hilfe braucht, sich wiederfand.
[31:57] Und in Matthäus 1, Vers 23 lesen wir, dass dieser Jesus, der dort auf die Welt kam, als das fleischgewordene Wort Gottes die Erfüllung genau dieser Idee war von Gott, Mittler und Mensch.
[32:15] Es heißt in Matthäus 1, Vers 23, siehe, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn gebären und man wird ihm den Namen Immanuel geben.
[32:24] Das heißt übersetzt Gott mit uns.
[32:29] Jesus war ganzer Gott, daran gibt es keinen Zweifel.
[32:32] Jesus war ganzer Mensch, auch daran gibt es keinen Zweifel in der Bibel.
[32:36] Und Jesus ist ganzer Mittler.
[32:38] Alles in seinem Wesen, alles in seinem Werk, alles in seinen Worten deutet darauf hin, dass er die gesamte Heiligtumsstruktur durchzieht.
[32:47] Er ist im wahrsten Wortes Gott mit uns.
[32:54] Und deswegen kann er sagen, ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, wie es in Johannes 14, Vers 6 ausdrückt.
[33:00] Denn ja, das Heiligtum ist ja der Weg Gottes.
[33:06] Möchtest du Jesus wirklich kennen, möchtest du wirklich verstehen, wer Jesus war und was er wirklich für uns getan hat und tut und tun wird, dann studiere das Heiligtum.
[33:16] Je mehr wir das Heiligtum studieren, desto mehr werden wir wirklich das Wesen Jesu erkennen.
[33:23] Denn er selbst sagt von sich, dass er ein Tempel selbst ist.
[33:28] Das wird ganz deutlich, wenn man sich die Geschichte in Johannes 2 betrachtet, wo es in Johannes 2, Vers 19 bis 21 heißt,
[33:36] Jesus antwortet und sprach zu ihnen, brecht diesen Tempel ab und in drei Tagen will ich ihn aufrichten.
[33:42] Da sprachen die Juden, in 46 Jahren ist dieser Tempel erbaut worden und du willst ihn in drei Tagen aufrichten.
[33:49] Er aber redete von dem Tempel seines Leibes.
[33:53] Jesus sagt, ich selbst, mein Körper, ich selbst bin ein Tempel und dieser Tempel wird zerstört werden.
[34:03] Warum wird der Tempel Jesu zerstört?
[34:06] Warum wurde der Tempel im alten Israel zerstört?
[34:13] Er wurde zerstört wegen der Sünde und er wurde aufgebaut allein durch die Kraft Gottes.
[34:23] Der Tempel Jesus wurde zerstört durch die Sünde.
[34:30] Dies macht ganz deutlich, sein Tod war ein Zerbrechen des Tempels.
[34:36] Und nach drei Tagen des Aufrichtens des Tempels ist ein Symbol für seine Auferstehung, die er am dritten Tag gestartet hat.
[34:48] Jesus starb wegen der Sünde.
[34:52] Die Herrlichkeit Gottes hatte sich von ihm hinweg getan.
[34:58] Er hat am Kreuz ausgerufen, mein Vater, mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
[35:07] Aber der Tempel wurde wieder aufgebaut durch die Kraft Gottes.
[35:13] Und so sehen wir, wie auch im Leben Jesu diese Unvereinbarkeit vom ewigen Leben und von der Sünde sich sogar in seinem eigenen Leben gezeigt hat, als er die Sünde auf sich nahm, obwohl er selbst niemals gesündigt hatte.
[35:28] Da war er vom Vater getrennt, da war der Tempel zerbrochen.
[35:34] Aber nicht nur ist Jesus der Tempel, auch alle seine Nachfolger werden in der Bibel als Tempel genannt.
[35:42] Schauen wir mal gemeinsam in 1. Korinther 3 und dort Vers 16 und 17.
[35:53] Paulus spricht zu den Korinthern und sagt, wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass der Geist Gottes in euch wohnt?
[36:03] Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben, denn der Tempel Gottes ist heilig und der seid ihr.
[36:12] Gottes Gemeinde ist ein Tempel.
[36:18] Das heißt, wir können Gott in der Gemeinde begegnen.
[36:22] Die Gemeinde ist nicht einfach nur ein Club, wo Menschen mit gleichem Interesse zusammenkommen.
[36:27] Gott hat die Gemeinde erwählt, um dort in besonderer Art und Weise gefunden werden zu können.
[36:33] Und es ist scheinbar möglich, genauso wie der Tempel zerstört werden konnte, genauso wie Jesus auch zerbrochen wurde durch die Sünde,
[36:44] so ist es auch möglich, dass offensichtlich christliche Gemeinschaft in der Gemeinde verdorben werden kann durch Sünde.
[36:51] Und ich will sagen ganz deutlich, wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben.
[36:56] Diejenigen, die Christus ans Kreuz gebracht haben, denen steht eine Strafe bevor.
[37:06] Diejenigen, die dafür verantwortlich waren, dass der irdische Tempel zerstört wurde, wurden bestraft.
[37:12] Dass wir Gottes Tempel sind, beweist Paulus damit, dass der Geist Gottes in uns wohnt.
[37:23] Was übrigens ein interessanter Hinweis darauf ist, dass der Geist Gott sein muss.
[37:27] Wir sind Gottes Tempel, weil der Geist in uns wohnt.
[37:30] Gott Vater wohnt ja nicht buchstäblich persönlich in uns.
[37:34] Auch Jesus wohnt nicht buchstäblich persönlich in uns.
[37:38] Denn er ist der Mensch im himmlischen Heiligtum, wie wir noch sehen werden.
[37:43] Aber Gottes Geist wohnt buchstäblich in uns und ist der Vertreter Christi, wodurch wir auch sagen können, dass Christus in uns wohnt.
[37:51] Und nicht nur ist die ganze Gemeinde ein Tempel Gottes, nein, jeder einzelne Gläubige ist ein Tempel.
[37:56] Es heißt nur drei Kapitel weiter in 1. Korinther 6 und dort Vers 18 und 19,
[38:04] flieht die Unzucht. Jede Sünde, die ein Mensch sonst begeht, ist außerhalb des Leibes.
[38:09] Wer aber Unzucht verübt, sündigt an seinem eigenen Leib oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist,
[38:17] den ihr von Gott empfangen habt und dass ihr nicht euch selbst gehört.
[38:22] Jeder Mensch, jeder Gläubige, der Christus angenommen hat, ist ein Tempel.
[38:30] Und im Tempel begegnet Gott denen, die noch nichts ihn kennen oder die noch nicht zum Tempel gehören.
[38:37] Das heißt, durch uns können wieder andere Menschen das Wort Jesu hören, von Gott angesprochen werden.
[38:45] In diesem Sinne sind wir auch Priester, wie die Bibel sagt.
[38:51] Denn tatsächlich möchte Jesus Christus durch den Heiligen Geist in uns wohnen.
[38:57] In Kolosser 1 und dort Vers 27, finden wir genau das ausgedrückt in einer der schönsten Verheißungen der ganzen Bibel.
[39:11] Kolosser 1 und dort Vers 27, dort heißt es, ihnen wollte Gott bekannt machen, was der Reichtum der Herrlichkeit dieses Geheimnisses unter den Heiden ist,
[39:21] nämlich Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit.
[39:28] Die Herrlichkeit Gottes zeigt sich in seinem Charakter. Die Herrlichkeit zeigte sich im Heiligtum.
[39:35] Dort war die Herrlichkeit Gottes ja gegenwärtig im Allerheiligsten.
[39:40] Und die Herrlichkeit Gottes zeigt sich im Leben Jesu, der auch ein Tempel ist.
[39:44] Und so möchte sich die Herrlichkeit Gottes, sein Charakter auch in unserem Tempel zeigen.
[39:50] Christus in euch.
[39:52] So wie Gott, wie Jesus Christus in der Stiftshütte gelebt hat, wie er im Tempel gelebt hat,
[39:57] wie er selbst Mensch geworden war und da den heiligen Charakter Gottes offenbart hat,
[40:04] so möchte er auch diese Herrlichkeit in uns zeigen.
[40:07] Jetzt zeigen du und ich, wir sollen ein Tempel sein.
[40:10] Christus in euch.

[40:19] Lieber Freund, liebe Freundin, möchtest du ein Tempel für den Heiligen Geist sein?
[40:24] Darf Jesus Christus in dir wohnen?
[40:26] Bist du dir bewusst, dass du ein Tempel bist und damit andere auf dich schauen und dass andere nur dann zu Gott wirklich finden,
[40:34] wenn du diesen Tempel rein erhältst?
[40:36] Denn das große Problem des jüdischen Volkes war es ja gewesen,
[40:39] dass sie selbst durch ihre Sünden und durch ihren Abfall die Heiden davon abgehalten haben,
[40:44] dass die Heiden Gottes Herrlichkeit im jüdischen Opfersystem sehen können.
[40:52] Stattdessen hat sich dann Gott wegen der Widerspenstigkeit des Volkes Gottes
[40:56] vom Heiligtum zurückgezogen und seine Herrlichkeit von ihnen genommen.
[41:01] Könnte es sein, dass dasselbe passiert, wenn wir in unseren Sünden beharren,
[41:05] wenn wir uns widerspenstig gegen Gott stellen, wenn wir gegen ihn rebellieren,
[41:09] dass Gott dann seinen Heiligen Geist von uns nimmt
[41:15] und er für den Menschen, der mal sein Heiligtum gewesen ist,
[41:20] nicht mehr tun kann, als er für das irdische Heiligtum tat,
[41:28] als die Babylonier kamen und die Juden sich ganz von Gott abgewandt hatten.
[41:33] Das Heiligtum wurde damals zerstört
[41:38] und die Bibel sagt uns, dass all diejenigen, die gegen den Heiligen Geist sündigen,
[41:42] die sich offen gegen Gott stellen und gegen ihn rebellieren,
[41:46] dass sie am Ende zerstört werden.
[41:51] Vielleicht sagst du jetzt, aber in meinem Leben gibt es Dinge,
[41:54] mit denen Jesus noch nicht zufrieden sein kann.
[41:57] Da gibt es Dinge, die noch hinweg getan werden müssen.
[42:00] Und genau das ist ja der große Kontext, das große Thema, um das es geht in der Endzeit.
[42:05] Denn in Hebräer 9 Vers 23 wollen wir noch einmal diesen Text lesen,
[42:10] den wir schon letzte Woche angeführt haben als einen besonderen Schwerpunkt für dieses Quartal.
[42:15] In Hebräer 9 Vers 23 heißt es, so ist es also notwendig,
[42:19] dass die Abbilder der im Himmel befindlichen Dinge hierdurch gereinigt werden,
[42:23] die himmlischen Dinge, selbst aber durch bessere Opfer als diese.
[42:26] Das himmlische Heiligtum muss gereinigt werden, sagt die Bibel.
[42:31] Wir werden noch deutlicher sehen, warum und wieso.
[42:34] Aber Gott hat diese Tatsache illustriert durch die gesamte Heilsgeschichte,
[42:38] dass immer wieder, wo er das Heiligtum auf die Erde hat kommen lassen,
[42:42] auch eine Reinigung von der Sünde stattfand.
[42:44] Adam und Eva wurden aus dem himmlischen,
[42:48] Verzeihung, aus dem irdischen Heiligtum des Gartens Eden
[42:52] hinausgetrieben.
[42:55] Die Bibel macht deutlich, dass in 3. Mose 16 einmal im Jahr das irdische Heiligtum,
[43:01] die Stiftshütte, gereinigt werden musste durch ein besonderes Opfer.
[43:05] Und diese Reinigung der Stiftshütte des Heiligtums beinhaltete auch eine Reinigung
[43:13] der Menschen, die dort zur Stiftshütte kamen.
[43:16] Das können wir ganz deutlich sehen, wenn wir zum Beispiel in 3. Mose 16
[43:20] Vers 30 lesen. Und heißt es denn, an diesem Tag wird für euch Sühnung erwirkt,
[43:25] um euch zu reinigen. Von allen euren Sünden sollt ihr gereinigt werden vor dem Herrn.
[43:31] Es war der große Versöhnungstag, als alle wahrhaft Gläubigen durch diese
[43:38] besondere Zeremonie gereinigt wurden.
[43:41] Und genau dieses Kapitel ist ja der Hintergrund oder eine Erklärung für das,
[43:47] was im himmlischen Heiligtum passieren soll. Die Reinigung, die endgültige Reinigung.
[43:53] Und diese Idee, dass nicht nur im Himmel dort etwas gereinigt werden muss,
[43:58] sondern auch, dass die Gemeinde Gottes gereinigt werden muss als das Abbild,
[44:02] als der irdische Tempel sozusagen hier auf Erden.
[44:05] Diese Idee findet sich in der ganzen Schrift, sowohl im Alten als auch im Neuen Testament.
[44:09] Hier nur zwei Verse, zum Beispiel in Daniel 12 und dort Vers 10.
[44:18] In Daniel 12 und dort Vers 10, da heißt es, über Menschen der letzten Zeit leben.
[44:22] Viele sollen gesichtet, gereinigt und geläutert werden.
[44:27] Und die Gottlosen werden gottlos bleiben und kein Gottloser wird es verstehen.
[44:30] Aber die Verständigen werden es verstehen. Die Bibel macht ganz deutlich,
[44:34] dass es eine Reinigung am Ende der Zeit geben wird.
[44:37] Was wird diese Reinigung sein?
[44:39] In 1. Johannes 1 haben wir eine sehr eindeutige, unmissverständliche Aussage darüber.
[44:46] Wir wissen schon, dass im großen Versöhnungstag die Gläubigen gereinigt wurden von allen ihren Sünden.
[44:54] Und genau das ist auch Gegenstand der Reinigung im Neuen Testament.
[45:00] Schauen wir gemeinsam in 1. Johannes 1 und dort Vers 7.
[45:10] Dort lesen wir folgende hochinteressante Worte.
[45:13] Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander
[45:20] und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.
[45:27] Das Blut Jesu reinigt von aller Sünde.
[45:32] Worum geht es bei der Reinigung im himmlischen Heiligtum?
[45:35] Es geht darum, dass gereinigt werden soll von Sünde.
[45:42] So wie im irdischen Heiligtum am großen Versöhnungstag das Volk Gottes gereinigt wurde,
[45:49] symbolisch von aller Sünde, so wird in unserem Leben.
[45:55] Im himmlischen Heiligtum.
[45:58] Unser Leben gereinigt von aller Sünde.
[46:01] Nicht durch unsere Anstrengung, sondern durch das Blut Jesu Christi unter einer Bedingung,
[46:10] die in Vers 7 deutlich gemacht wird, wenn wir im Licht wandeln, wie er im Licht ist.
[46:16] Wir müssen nicht den ersten Schritt gehen, wir müssen ihm einfach nachfolgen.
[46:20] Und wenn wir dem Licht folgen, das er uns schenkt, wenn wir ihm ähnlicher werden wollen,
[46:24] wenn wir im Licht wandeln, wie er im Licht ist,
[46:28] dann werden wir Gemeinschaft haben und werden durch das Blut Jesu Christi von aller Sünde gereinigt werden.
[46:37] Das ist das Ziel, um das es geht im großen Plan der Erlösung.
[46:43] Und all die verschiedenen Zeitepochen, in denen der Himmel auf die Erde kam,
[46:49] haben immer wieder diese eine Wahrheit verdeutlicht und erklärt.
[46:54] Und wenn dann das himmlische Heiligtum gereinigt ist und mit ihm auch das Leben der Gläubigen,
[47:01] und wenn die Gemeinde gereinigt ist, dann kann sich das erfüllen, worauf Gott seit Jahrtausenden wartet.
[47:09] Nachdem er seinen Garten auf die Erde gebracht hat, dann seine Wohnung,
[47:15] schließlich seinen Sohn und seinen Heiligen Geist,
[47:19] wird er ganz am Ende buchstäblich den ganzen Himmel auf die Erde bringen.
[47:28] Schauen wir gemeinsam in Offenbarung 21 und dort Vers 3,
[47:31] einer meiner Lieblingsverse der Bibel, es heißt dort,
[47:34] Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen, siehe das Zelt Gottes bei den Menschen.
[47:40] Und er wird bei ihnen wohnen, sie werden seine Völker sein.
[47:43] Und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.
[47:46] Hier wird sich der Bund zwischen Mensch und Gott endgültig und ohne jede Rückkehr erfüllt haben.
[47:56] Das, was Gott schon immer geplant hatte, durch das Heiligtum, wird endlich Realität werden.
[48:03] Immer bei Gott sein, in ungetrübter Gemeinschaft, ohne Sünde, die zur Trennung führt.
[48:10] In Vers 22 heißt es,
[48:13] Und einen Tempel sage ich nicht in ihr.
[48:15] Denn der Herr, Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel und das Lamm.
[48:21] Jesus Christus war auf der Erde schon unser Tempel.
[48:25] Und so wird er in aller Ewigkeit unser Tempel sein.
[48:29] Ja, Gott, der Vater selbst, wird unser Tempel sein.
[48:35] Denn der Tempel ist nichts weiter als der Ausdruck der Idee, dass Gott bei uns sein möchte.
[48:42] Dass er Gemeinschaft mit uns haben möchte.
[48:45] Der Weg zu Gott.
[48:48] Lieber Freund, liebe Freundin,
[48:51] möchtest du auf dieser neuen Erde bei Gott sein bis in alle Ewigkeit?
[48:56] Möchtest du ihm all die Fragen stellen können, all die Dinge herausfinden, immer tiefer hineintauchen in seinen Charakter?
[49:03] Dann sei doch heute schon auf Erden ein Tempel für ihn.
[49:08] Ein Tempel für den Heiligen Geist.
[49:11] Und lass dich reinigen, so wie das himmlische Heiligtum gereinigt wird.
[49:16] Und lass nicht zu, dass der Heilige Geist hinweggenommen wird aus deinem Leben,
[49:21] sondern lass den Heiligen Geist dein Herz durchforschen.
[49:23] Lass Jesus Christus in deinem Herzen wohnen.
[49:26] Möchtest du diese Entscheidung finden? Ich möchte das in meinem Leben neu entscheiden.
[49:29] Möchtest auch du ein Tempel für den Heiligen Geist sein?
[49:33] Möchtest du für andere schon hier ein Stück Himmel auf Erden sein?
[49:39] Gott segne dich nicht nur deine Entscheidung, sondern gebe dir Kraft, dass diese Entscheidung auch wahr wird in deinem Leben.
[49:46] Nächste Woche werden wir uns mit weiteren Aspekten zum Heiligtum beschäftigen,
[49:50] werden weiter hineintauchen in dieses Thema, das ohne Fass und ohne Boden ist.
[49:55] Und dem es so viel zu entdecken gibt.
[49:58] Und wir möchten euch herzlich einladen, nächste Woche wieder einzuschalten
[50:01] und wünschen euch bis dahin Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium seines Wortes.
[50:08] Und bitte nicht vergessen, schon in wenigen Tagen beginnt unsere große neue Vortragsserie Magna Confliction.
[50:21] Sagt euren Freunden davon, ab dem letzten Freitag im Oktober beginnt diese 21-teilige Vortragsreihe,
[50:28] die uns durch die gesamte Auseinandersetzung zwischen Licht und Finsternis bringen wird,
[50:32] mit ganz neu ausgearbeitetem Material.
[50:35] Nicht verpassen, Magna Confliction ab dem letzten Freitag im Oktober beginnend.
[50:39] Und dann immer Freitag, Samstagabend und Dienstagabend hier auf www.joelmedia.tv.
[50:46] Bis dahin, Gottes Segen euch.


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