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Manuskript: CSH_Manuskript_2013 4th Nr 5

In dieser Folge der Cannstatt Study Hour wird das Thema Sühne durch Sündopfer beleuchtet. Es wird erklärt, dass die Gerechtigkeit Gottes erfordert, dass der Schuldige bestraft wird und der Gerechte gerecht gesprochen wird. Da kein Mensch diese Schuld tragen kann, wird das kostbare Opfer Jesu Christi als Lösung vorgestellt. Das Video erklärt die symbolische Bedeutung der alttestamentlichen Opfer und wie sie auf die reinigende Kraft des Blutes Jesu hinweisen.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2013 Q4: Das Heiligtum

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Schön, dass ihr wieder eingeschaltet habt auf www.joelmedia.tv.de und ein herzliches Willkommen auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries zu unserer fünften Folge der Serie "Das Heiligtum".

[0:22] Wir beschäftigen uns ja mit dem Heiligtum gemäß dieses Lektionsheftes und wir werden in dieser fünften Folge heute uns Gedanken machen über ein ziemlich interessantes, wichtiges und durchaus auch komplexes Thema, nämlich um das Thema Sühne.

[0:36] Damit werden wir noch einmal ganz tief hineintauchen in das Konzept des Opfers. Deswegen wird auch diese Folge überschrieben sein mit den Worten Sühne, Reinigung und Opfer.

[0:47] Und damit bereiten wir uns vor auf das Bibelgespräch am 2. November. Und wir wollen heute, wie gesagt, darüber nachdenken, was es bedeutet, dass ein Opfer für uns gebracht worden ist und was dieses Opfer tatsächlich mit uns auch tut.

[1:02] Und weil es ein Thema ist, das unser Leben so tief beeinflusst und so wichtig ist, wollen wir natürlich auch dieses Thema mit Gebet beginnen und ich lade dich, lieber Freund, liebe Freundin, ein, jetzt gemeinsam mit mir ein kurzes Anfangsgebet zu sprechen.

[1:17] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir zu dir kommen können, dass wir dein Wort studieren können und dass wir durch dein Wort belehrt werden können. Bitte lass das Licht deiner Wahrheit in unsere Herzen scheinen, dass wir erkennen, was du für uns getan hast und was du für uns tun möchtest und tun wirst.

[1:36] Und wir danken dir, dass dein Wort unser Herz verändern wird, dass deine Liebe uns zu dir ziehen wird und dass du uns reinigen wirst von all dem, was zwischen uns steht und bitten dich, dass du es tust nach deiner Verheißung. Im Namen Jesu. Amen.

[1:51] Wir wollen das Studium beginnen mit dem Merktext dieser Woche, der sich findet in 1. Petrus 1 und dort Vers 18 und 19.

[2:01] Petrus lenkt dort unsere Aufmerksamkeit auf die Kostbarkeit des Opfers, das für uns gebracht worden ist. Wir haben in den vorangegangenen Folgen bereits darüber gesprochen, dass Gott ein Opfer geplant hat und auch durchgeführt hat, um uns aus der Sünde zu retten.

[2:17] Denn das Kreuz ist tot. Jesu. Jesu. Und wir haben auch gesehen, dass dieses eine echte, wirksame Opfer dargestellt worden ist durch all die symbolischen Opfer im alttestamentlichen Zeremonialgesetz und dann auch reflektiert wird durch die geistlichen Opfer, die wir jetzt nach dem Kreuz Gott bringen.

[2:40] Und in 1. Petrus 1 und dort Vers 18 und 19 lesen wir folgende Worte:

[2:50] Denn ihr wisst ja, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold losgekauft worden seid aus eurem nichtigen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut des Christus als eines makellosen und unbefleckten Lammes.

[3:06] Petrus erinnert uns, dass dieses Opfer kein gewöhnliches Opfer gewesen ist. Nicht etwas, das man mit Geld, mit Gold oder Silber hätte kaufen können. Wir sind aus dem nichtigen Wandel, dem Weg der Sünde, den wir von den Vätern überliefert bekommen haben, errettet worden durch etwas viel Kostbareres als Gold und Silber.

[3:30] Durch das Blut Jesu, der, wie es hier heißt, makellos und unbefleckt gewesen ist.

[3:38] Und obwohl wir das vielleicht auch schon verstanden haben und wissen, ja, Jesus ist für mich gestorben, wollen wir heute die nächsten Minuten uns Zeit nehmen, etwas tiefer hineinzutauchen in diese Frage, was dort wirklich passiert ist und was das für mich in meinem Leben bedeutet.

[3:54] Denn es ist etwas Kostbares, was wir in das Zentrum unseres Denkens rücken sollten.

[3:59] Zunächst einmal wollen wir ein sehr einfaches Prinzip hier etablieren, das die Bibel sehr deutlich herausstellt. Es hat zu tun mit der Gerechtigkeit Gottes.

[4:08] Schlagt mit mir auf in 5. Mose, das letzte Buch, das Mose geschrieben hat, 5. Mose 25 und dort Vers 1 und 2.

[4:19] 5. Mose 25 Vers 1 und 2 finden wir folgende Regelung.

[4:24] Wenn zwischen Männern ein Streit entsteht und sie vor Gericht treten und man richtet sie, soll man den Gerechten für gerecht erklären und den Übeltäter für schuldig.

[4:35] Das ist so einfach, dass jedes Kind das verstehen kann.

[4:38] Die Bibel sagt uns, wenn dort ein Konflikt entsteht, ein Streit, eine Auseinandersetzung, dann soll im Gericht der Gerechte gerecht gesprochen werden und der Ungerechte soll schuldig erklärt werden.

[4:49] Mit anderen Worten, der Ungerechte kann nicht gerecht erklärt werden und der Gerechte für schuldig.

[4:56] Ein ganz einfaches Prinzip, aber fundamental notwendig, um zu verstehen, was eigentlich passiert.

[5:02] In Gottes Ordnung wird der Gerechte gerecht gesprochen und der Sünder schuldig.

[5:09] Und der Sünder soll auch die angemessene Strafe bekommen, wie es in Vers 2 heißt.

[5:14] Und wenn der Übeltäter Schläge verdient hat, soll der Richter ihn niederfallen lassen und man soll ihm vor seinen Augen die bestimmte Tracht Prügel geben, je nach dem Maß seiner Schuld.

[5:24] Der Schuldige soll bestraft werden und es gibt ein Maß der Schuld.

[5:27] Ist eine kleine Schuld, bekommt er eine kleine Anzahl von Schlägen.

[5:30] Ist es eine große Schuld, bekommt er eine große Anzahl von Schlägen.

[5:33] Und dieses Prinzip ist ein Prinzip, das auch im geistlichen Sinne gilt.

[5:39] Zunächst einmal, der Schuldige wird bestraft.

[5:44] Gott sagt ganz deutlich, dass der Gerechte gerecht gesprochen werden soll und der Sünder soll schuldig gesprochen werden.

[5:53] Das ist die Grundlage der Gerechtigkeit Gottes.

[5:56] Die Frage ist, wer von uns ist so gerecht, dass er gemäß dieses Prinzip gerecht gesprochen werden kann?

[6:11] Und schnell erkennen wir zumindest in unserem eigenen Leben, du und ich, liebe Freunde und Freundinnen, dass wir in dieser großen Auseinandersetzung zwischen Wahrheit und Irrtum wohl auf der Seite der Übeltäter stehen.

[6:23] Und der Übeltäter soll nicht gerecht gesprochen werden, er soll schuldig gesprochen werden und er soll nach dem Maß seiner Schuld die gerechte Strafe bekommen.

[6:31] Und schon verstehen wir, dass wir aus uns selbst daraus da nicht mehr viel tun können, denn das ist das Prinzip Gottes.

[6:38] Die einzige Frage, die bleibt, ist, gibt es vielleicht jemanden, der diese Schuld, die uns trifft, vielleicht tragen könnte?

[6:45] Aber auch hier ist die Bibel sehr eindeutig.

[6:47] Schauen wir mal gemeinsam in Hesekiel 18 und dort Vers 19 und 20.

[6:54] Hesekiel, einer der großen Propheten des Alten Testaments, schreibt dort im 18. Kapitel seines Buches, Vers 19 und 20:

[7:03] Ihr aber sagt, warum soll der Sohn die Missetat des Vaters nicht mittragen?

[7:08] Also die Israeliten haben gefragt, warum ist es nicht möglich, dass vielleicht die Schuld des Vaters teilweise auf die Schultern des Sohnes mit übergelegt wird?

[7:18] Die Antwort von Gott kommt: Weil der Sohn Recht und Gerechtigkeit geübt hat.

[7:23] Er hat alle meine Satzungen bewahrt und befolgt. Er soll gewisslich leben.

[7:27] Warum kann der Sohn oder warum soll der Sohn nicht die Schuld für den Vater tragen, wenn der Sohn gerecht gesprochen wird, weil er gerecht gelebt hat, soll er nicht die Sünden des Vaters tragen?

[7:40] Es heißt sogar weiter in Vers 20: Die Seele, welche sündigt, die soll sterben.

[7:46] Der Sohn soll nicht die Missetat des Vaters mittragen und der Vater soll nicht die Missetat des Sohnes mittragen.

[7:51] Auf dem Gerechten seine Gerechtigkeit und auf dem Gottlosen seine Gottlosigkeit.

[7:55] Gott macht ganz deutlich, man kann nicht einfach so Schuld übertragen.

[8:02] Der Gerechte ist gerecht und der Gottlose ist gottlos.

[8:07] Und man kann nicht so ohne weiteres den Gerechten so behandeln, als wäre er gottlos und den Gottlosen so, als wäre er gerecht.

[8:15] Das Prinzip Gottes ist deutlich. Schuld wird nicht automatisch auf irgendjemand anderes übertragen.

[8:21] Und selbst dort, wo Menschen, die wir als besondere Glaubenshelden in der Bibel bezeichnen würden, versucht haben, durch dieses Prinzip hindurchzubrechen und vielleicht doch die Schuld von jemand anderem auf sich zu nehmen, sagt Gott: Nein.

[8:36] Ein typisches Beispiel, dafür ein besonders bewegendes, ist 2. Mose 32.

[8:43] In 2. Mose 32 und dort Vers 32 und 33.

[8:50] Es ist direkt nachdem das Volk Israel dieses goldene Kalb aufgestellt hat und trotz dem Bund, den sie eingegangen sind mit Gott, ganz schnell wieder abgewichen sind, Götzendienst gefeiert haben und sich von Mose abgesagt hatten.

[9:03] Mose kam vom Berg zurück. Die 10 Gebote auf den beiden Steintafeln sind zerbrochen.

[9:12] Als Ausdruck des gebrochenen Gesetzes.

[9:15] Aber Mose bittet hier in Vers 32 und 33:

[9:20] Und nun vergib ihnen doch ihre Sünden, wenn aber nicht, so tilge mich aus deinem Buch, das du geschrieben hast.

[9:28] Mose sagt: Bitte vergib ihnen die Sünden.

[9:33] Und wenn das nicht einfach so möglich ist, wenn du nicht einfach so die Augen zudrücken kannst, dann lass mich die Sünde tragen.

[9:41] Lass mich aus dem Buch des Lebens ausgelöscht werden.

[9:46] Was Mose sagt, ist kein Pappenstiel.

[9:51] Mose sagt: Ich möchte auf mein ewiges Leben verzichten, damit dieses Volk gerettet werden kann.

[9:59] Diese Sünde.

[10:01] Nun, Gott antwortet sehr deutlich darauf.

[10:07] In Vers 33.

[10:09] Der Herr sprach zu Mose: Ich will den aus meinem Buch tilgen, der gegen mich sündigt.

[10:15] Drei verschiedene Passagen der Bibel.

[10:17] Alle drei deuten auf dasselbe hin.

[10:19] Bei Gott wird der Gerechte gerecht gesprochen und der Ungerechte wird verurteilt.

[10:24] Man kann nicht einfach so wahllos Schuld übertragen.

[10:30] Und vielleicht wird es dir, während du jetzt gerade zuhörst und zuschaust, ganz mulmig.

[10:39] Wenn der Magen klingt.

[10:41] Vielleicht ruft es in deinem Kopf schon aus:

[10:44] Wer kann dann errettet werden?

[10:48] Wenn es gegen das Prinzip Gottes ist,

[10:50] dass Schuld einfach so übertragen wird.

[10:55] Und die Antwort ist verblüffend einfach.

[10:58] In Matthäus 19.

[11:05] Und dort Vers 26.

[11:07] Auf die Frage in Vers 25.

[11:09] Die ganz ähnlich gelagert war.

[11:11] Obwohl der Kontext ein bisschen anders gewesen ist.

[11:13] In Vers 25 heißt es: Als seine Jünger das hörten, entsetzten sie sich sehr und sprachen:

[11:17] Wer kann dann überhaupt gerettet werden?

[11:19] Und vielleicht ist das deine Frage.

[11:20] Wenn wir jetzt dieses Prinzip der göttlichen Gerechtigkeit betrachtet haben.

[11:23] Ein Mensch kann nicht einfach die Schuld von einem anderen aufnehmen.

[11:26] Und der Gerechte soll gerecht gesprochen werden.

[11:28] Der Sünder soll verurteilt werden nach dem Maß seiner Schuld.

[11:31] Dann ist die Frage: Wer kann dann überhaupt gerettet werden?

[11:33] Und Jesus gibt uns eine interessante und tiefgründige Antwort.

[11:36] Er sagt in Vers 26:

[11:38] Jesus aber sah sie an.

[11:41] Sprach zu ihnen:

[11:43] Bei den Menschen ist dies unmöglich.

[11:48] Aber bei Gott sind alle Dinge möglich.

[11:54] Lieber Freund, liebe Freundin.

[11:57] Das Opfer auf Golgatha ist nicht einfach,

[12:01] naja, die natürliche Folge der Dinge.

[12:03] Etwas, was Gott sowieso gar nicht anders hätte machen können.

[12:09] Das Opfer auf Golgatha ist etwas,

[12:13] was eigentlich menschlich gesehen als unmöglich bezeichnet werden müsste.

[12:21] Aus menschlicher Sicht ist Errettung unmöglich.

[12:24] Aber bei Gott ist es möglich.

[12:26] Kein Mensch konnte die Sünde eines anderen tragen.

[12:31] Bei Menschen ist es unmöglich.

[12:33] Selbst der demütigste Mann, Mose, der jemals gelebt hat,

[12:39] konnte die Sünden, nicht mal einige Sünden, geschweige denn alle Sünden, auf sich nehmen.

[12:45] Paulus hatte gesagt: Ich wünschte mir verflucht zu sein für meine Brüder nach dem Fleisch.

[12:51] Aber auch er konnte die Sünden der unbußfertigen Israeliten nicht auf sich nehmen.

[12:55] Kein Mensch, egal wie treu oder wie gerecht er gelebt hat,

[13:00] kann die Schuld eines anderen tragen.

[13:04] Selbst Engel im Himmel,

[13:10] die niemals gesündigt haben, können nicht unsere Schuld tragen.

[13:14] Das heißt, Menschen können nicht deswegen unsere Schuld nicht tragen,

[13:18] weil sie auch mal gesündigt haben.

[13:19] Selbst wenn es einen Menschen gegeben hätte,

[13:24] der einfach so ohne Sünde gelebt hat,

[13:27] dann hätte er nicht ohne weiteres,

[13:29] hätte er nicht, überhaupt gar nicht, unsere Sünden tragen können.

[13:35] Warum ist das so?

[13:36] Warum kann ein anderer Mensch unsere Sünden nicht tragen?

[13:42] Warum kann die Schuld nicht einfach transferiert werden von Person A auf Person B?

[13:48] Das hat damit zu tun, mit dem, was Jeremia,

[13:53] einer der anderen großen Propheten, in seinem 17. Kapitel in Vers 9 ausdrückt.

[13:59] Jeremia 17, dort Vers 9, dort ruft er aus:

[14:02] Überaus trügerisch ist das Herz und bösartig.

[14:06] Wer kann es ergründen?

[14:09] Sünde ist nicht nur ein Rechtsakt, der irgendwie gelöst werden muss.

[14:13] Sünde ist nicht nur ein Problem, das irgendwie aus der Welt geschafft werden muss.

[14:18] Sünde hat unser Wesen, unser Denken, ja unser Herz,

[14:22] tief verwundet, verletzt und transformiert.

[14:32] Wenn ich alle Schuld, die ich bisher in meinem Leben angehäuft habe,

[14:35] einfach auf eine andere Person transferieren könnte,

[14:40] dann würde das noch nichts an der Quelle ändern,

[14:44] aus der weitere Sünden kommen würden.

[14:48] Siehst du, liebe Freunde, liebe Freundinnen,

[14:50] das Problem, mit dem Gott konfrontiert war,

[14:54] war nicht einfach nur, wie soll ein bestimmter Schuldenberg,

[14:58] der sich angehäuft hat, weggetan werden.

[15:02] Das Problem lag tiefer.

[15:06] Das Problem liegt in unserem Herzen.

[15:09] Schuldverschiebung alleine reicht nicht aus.

[15:12] Ja, sie ist notwendig, aber alleine reicht sie nicht aus.

[15:15] Und deswegen kann kein Mensch und nicht einmal ein Engel

[15:19] unsere Schuld tragen.

[15:22] Es wäre unmöglich.

[15:29] Denn im Erlösungsplan geht es nicht nur darum,

[15:33] das Negative, was bereits sich angehäuft hat,

[15:37] wegzunehmen, sondern die Quelle, aus dem all das Negative kommt,

[15:42] so zu verändern, dass das Problem dauerhaft gelöst wird.

[15:48] Und dazu braucht es neues Leben.

[15:51] Und das kann nur von Gott selbst kommen.

[15:54] In Johannes 1, und dort Vers 1 und 4.

[16:00] In Johannes 1 heißt es im Vers 1: Im Anfang war das Wort,

[16:03] und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

[16:07] Das heißt, weiter in Vers 2: Dieses war am Anfang bei Gott.

[16:10] Und dann in Vers 3: Alles ist durch dasselbe entstanden.

[16:12] Und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.

[16:15] Und jetzt Achtung, in Vers 4 heißt es: In ihm war das Leben.

[16:22] Und das Leben war das Licht der Menschen.

[16:26] Lieber Freund, liebe Freundin, es ist wahr, kein Mensch kann deine Schuld nehmen.

[16:33] Kein Engel kann aufkommen für das, was du getan hast.

[16:36] Aber es gibt jemanden, der wirklich die Sünden nehmen kann,

[16:39] weil er in der Lage ist, uns ein neues Leben zu schenken.

[16:46] Gott ist der Einzige, der neues Leben geben kann.

[16:54] Wir brauchen ein neues Wesen.

[16:57] Und Gott allein kann dieses neue Leben in uns hineinbringen.

[17:01] Schon David hat das verstanden, als er in dem berühmten Psalm 51 Folgendes ausruft:

[17:09] Psalm 51 und dort Vers 12: Erschaffe mir, oh Gott, ein reines Herz.

[17:14] Und gib mir von neuem einen festen Geist in meinem Innern.

[17:17] David sehnte sich nach Reinheit.

[17:21] Und so werden wir sehen, dass im ganzen Heiligtumsdienst die Opfer,

[17:24] die wir gleich noch deutlicher studieren werden,

[17:26] nicht nur etwas zu tun hatten mit Schuldübertragung, sondern auch mit Reinigung.

[17:32] Da ging es nicht nur um den Transfer von Schulden.

[17:35] Ja, das war wichtig und notwendig und absolut entscheidend.

[17:39] Aber es ging um mehr.

[17:41] Es ging um Reinheit, um Reinigung.

[17:44] Und das ist das, was Sühne bedeutet.

[17:47] Ein reines Herz.

[17:49] Ein neues Herz.

[17:51] Neues Leben.

[17:57] Diese wundersame Übertragung, die Menschen unmöglich ist,

[18:01] die nur dann Sinn macht und überhaupt nur etwas bewirken kann,

[18:05] wenn der, der die Schuld auf sich nimmt, selbst Leben geben kann.

[18:10] Und den, von dem die Schuld kommt, ihn verändern kann.

[18:13] Dieses Opfer sollte dargestellt werden durch die Opferhandlung im Alten Testament,

[18:18] im Opferdienst, wie wir es schon besprochen haben.

[18:21] Lasst uns gemeinsam das einmal genauer anschauen.

[18:23] In 3. Mose 4 und dort Vers 27 bis 31.

[18:29] 3. Mose 4 haben wir hier einen kleinen Abschnitt aus dem Gesetz über das Sündopfer.

[18:35] Und dort in Vers 27 bis 31 lesen wir Folgendes:

[18:39] Wenn aber jemand vom Volk des Landes aus Versehen sündigt,

[18:43] indem er etwas tut, von dem der Herr geboten hat,

[18:46] dass man es nicht tun darf und Schuld auf sich bringt,

[18:50] und seine Sünde wird ihm bewusst, die er begangen hat,

[18:53] so soll er eine makellose Ziege, ein weibliches Tier zum Opfer bringen

[18:57] für seine Sünde, die er begangen hat.

[19:00] Es musste ein makelloses Tier sein, ohne Fehl und Tadel.

[19:06] Vers 29: Und er soll seine Hand auf den Kopf des Sündopfers stützen

[19:10] und das Sündopfer schächten an der Stätte des Brandopfers.

[19:16] Ein makelloses Tier.

[19:18] Und derjenige, dem die Sünde bewusst geworden war, der Vergebung brauchte,

[19:25] der hat seine Sünden auf dieses Tier übertragen.

[19:34] Es war nur ein Symbol dafür, dass wenn wir unsere Sünden bekennen,

[19:39] dass er treu und gerecht ist, uns die Sünden vergibt

[19:45] und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

[19:49] Hier finden wir in 1. Johannes 1, Vers 9 die beiden Prinzipien des Opfers.

[19:55] Den Übertrag der bereits geschehenen Sünden auf den Stellvertreter

[20:05] und die Reinigung, die kommt durch das Leben des Anderen.

[20:14] Vergebung und Reinigung.

[20:20] Der Sünder sollte das Tier mit eigener Hand schächten.

[20:26] Und schächten ist ein durchaus grausamer Tod.

[20:30] Lieber Freund, liebe Freundin, ist uns bewusst,

[20:33] dass wenn wir sündigen, es unsere eigene Hand ist,

[20:38] die die Nägel durch die Hände und Arme Jesu treibt.

[20:49] Es ist unsere eigene Hand, die Jesus an das Kreuz schlägt.

[20:59] So wie der Sünder im Alten Testament durch diese Handlung sehen sollte,

[21:06] dass es seine Sünde war, die dafür gesorgt hat,

[21:09] dass das unschuldige Opfer sterben muss,

[21:11] genauso sollten wir auch im Nachhinein, nach dem Kreuz,

[21:14] im Rückblick entdecken, dass es unsere Sünde ist,

[21:19] die dazu geführt hat, dass Jesus vor etwa 2000 Jahren auf Golgatha gestorben ist.

[21:28] Liebe Freund, liebe Freundin, Jesus starb nicht nur für die Sünden der Welt,

[21:30] er starb für die Sünden, die du begangen hast.

[21:33] Er starb für meine Sünden, die ich getan habe.

[21:35] Und deswegen ist dieses Opfer so kostbar.

[21:39] Weil es mehr bedeutet als die Zeitenwende.

[21:42] Weil es mehr bedeutet, als dass wir jetzt eine andere Zeitrechnung haben.

[21:45] Oder dass eine große Religion von Millionen Anhängern gegründet worden ist.

[21:50] Es bedeutet, dass du in deinem Leben echte Reinigung und echten Frieden erleben darfst.

[22:04] In Vers 30 heißt es dann: Der Priester aber soll mit seinem Finger von seinem Blut nehmen

[22:10] und es auf die Hörner des Brandopferaltars tun

[22:12] und alles übrige Blut an den Fuß des Brandopferaltars gießen.

[22:17] Vers 31: Alles Fett aber soll er von ihm wegnehmen,

[22:19] wie das Fett von dem Friedensopfer weggenommen wird.

[22:21] Und der Priester soll es auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen,

[22:24] zum lieblichen Geruch für den Herrn.

[22:26] So soll der Priester für ihn Sühnung erwirken.

[22:30] Und es wird ihm vergeben werden.

[22:33] Dieser Prozess des Kommens mit dem Opfer,

[22:36] des Bekennens, des Handauflegens, des Übertragens der Sünde

[22:39] und dann des Schächtens des Opfers, des Verbrennens,

[22:43] des Blutnehmen in das Heiligtum hineinbringen,

[22:46] all das wurde zusammengefasst ohne den Begriff Sühnung oder Sühne.

[22:53] So soll der Priester für ihn Sühnung erwirken.

[22:56] So heißt es hier.

[22:57] Und diese Sühne ist es, die uns vergibt.

[23:00] Vergebung kommt durch Sühne.

[23:02] Und die Frage ist, was ist Sühne?

[23:04] Sühne wird dir dargestellt als etwas, wo ich meine Sünden bekennen muss.

[23:07] Jemand anderes für mich stirbt durch meine eigene Tat.

[23:12] Und als Folge dessen das Blut dieses Opfers in das Heiligtum gebracht wird.

[23:22] Und ich gereinigt werde.

[23:24] Das Ganze nennt man Sühne.

[23:29] Wer war dieses makellose Lamm, zu dem wir kommen müssen,

[23:35] das unsere Hände getötet haben?

[23:38] Die Bibel ist sehr einfach, diesen Punkt zu verstehen.

[23:41] Und wir haben es ja schon öfter angesprochen.

[23:43] Wir wollen es hier noch einmal wiederholen, weil es so wichtig ist.

[23:45] In Johannes 1 und dort Vers 29.

[23:49] Johannes 1 und dort Vers 29 sagt uns die Bibel:

[23:55] Am folgenden Tag sieht Johannes Jesus auf sich zukommen und spricht:

[23:58] Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinweg nimmt!

[24:06] Da gibt es jemanden, der das tut, was kein Mensch und kein Engel vermögen.

[24:12] Er kann tatsächlich die Sünde der Welt hinwegnehmen.

[24:17] Warum?

[24:20] Wenn es nur darum gegangen wäre, die bereits getanen Sünden auf jemand anders zu legen,

[24:26] dann hätte das ja auch ein Mensch tun können.

[24:29] Oder ein Engel.

[24:31] Aber das wäre unfair gewesen.

[24:34] Denn der Gerechte soll gerecht gesprochen werden.

[24:38] Und der Ungerechte soll schuldig befunden werden.

[24:42] Und selbst dann, wenn ich, der Gerechte,

[24:45] soll schuldig befunden werden.

[24:47] Und selbst dann, wenn ich für die Sünden meines Bruders, meiner Schwester aufkomme,

[24:52] wird dadurch mein Bruder oder Schwester noch nicht automatisch gerecht.

[24:59] Selbst wenn ich alle seine Schulden bezahle, ist sein Herz immer noch trügerisch.

[25:03] Da muss mehr geschehen.

[25:07] Jesus konnte die Strafe auf sich nehmen, weil er in der Lage war,

[25:14] gleichzeitig das Herz des Sünders so zu verändern,

[25:19] dass der Gerechte tatsächlich gerecht wird.

[25:25] Was für eine wunderbare Botschaft.

[25:30] Jesus konnte die Sünden auf sich nehmen,

[25:34] weil er sie nicht nur auf sich genommen hat, sondern sie hinweg genommen hat.

[25:40] Sein Tod war nicht nur ein Bezahlen der Schuld.

[25:45] Es war gleichzeitig das Eröffnen der Möglichkeit,

[25:49] jedem, der zu ihm kommt, wirklich rein zu machen.

[25:54] Darum geht es in der Sünde.

[25:57] Und deswegen ist Jesus der Einzige, der es tun konnte.

[26:01] Und deswegen müssen wir zu Jesus kommen, weil es keine andere Chance gibt.

[26:10] Die Priester sollten im alttestamentlichen Opferdienst

[26:14] dann das Blut des Tieres nehmen und in das Heiligtum bringen.

[26:20] Manchmal gab es auch andere Vorschriften, die den gleichen Effekt hatten.

[26:25] Zum Beispiel hier in 3. Mose 6, und dort Vers 18 und 19.

[26:31] 3. Mose 6, Vers 18 und 19, die Bibel sagt uns:

[26:34] Am gleichen Ort, wo man das Brandopfer schächtet, soll auch das Sündopfer geschächtet werden.

[26:39] Vor dem Herrn. Es ist hochheilig.

[26:42] Der Priester, der es als Sündopfer darbringt, darf es essen.

[26:46] Es soll an einem heiligen Ort gegessen werden, im Vorhof der Stiftshütte.

[26:50] In einigen Opfervorschriften heißt es, dass der Priester etwas von dem Opfer essen sollte.

[26:56] Warum das?

[26:58] Wir finden die Antwort, wenn wir in 3. Mose nur ein bisschen weiter blättern.

[27:02] In 3. Mose 10, und dort Vers 16 bis 18.

[27:06] Wir finden dort die Geschichte, dass Aaron, als der Hohepriester, es versäumt hatte, genau das zu tun.

[27:11] Und wir sehen jetzt die Konsequenz, die Mose ihm offenlegt, als er sagt: Du hast nicht das getan, was du hättest tun sollen.

[27:17] Nämlich das Opfer zu essen an der richtigen Stelle.

[27:19] Es heißt hier in Vers 16, von 3. Mose 10, dass Aaron, als der Hohepriester, es versäumt hatte, genau das zu tun.

[27:26] Es heißt hier in Vers 16, von 3. Mose 10.

[27:39] Es heißt in Vers 17.

[27:56] Was wir lernen ist, dass das Essen des Opfers ein anderes Mittel war, um anzudeuten, zu symbolisieren,

[28:03] dass der wahre Hohepriester, der noch kommen sollte, später dann nach dem Opfer die Schuld des Volkes auf sich nehmen würde

[28:13] und sie hineinbringen würde in das Heiligtum.

[28:18] Und das wird Sühnung genannt.

[28:21] Es sagt hier, um für sie Sühnung zu erwirken.

[28:23] Sühnung ist also nicht nur das, was direkt am Brandopferaltar geschah.

[28:26] Sühnung ging weiter.

[28:28] Sühnung hatte damit zu tun, dass der Priester die Schuld auf sich nimmt, zum Beispiel durch das Essen,

[28:32] und es dann in das Heiligtum hineinbringt.

[28:36] Sühne geschah nicht nur am Kreuzestod von Golgatha.

[28:41] In Vers 18 sagt Mose:

[28:51] Wichtig ist, dass das Blut des Lammes hineinkommt in das Heiligtum.

[29:05] Das gehört ganz fundamental mit zur Sühne.

[29:09] Und ein Evangelium, das das Heiligtum hinausschneidet, schneidet entscheidende Elemente der Versöhnung, der Sühne aus.

[29:18] Und wiederum kennen wir den bekannten Text in Jesaja 53.

[29:26] Dort in Vers 4 und 5.

[29:31] Wo es heißt, in Vers 4 und 5:

[29:37] Prophetisch von Jesus in die Zukunft geschaut: Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen.

[29:43] Hier spricht Jesaja von Jesus.

[29:45] Und unsere Schmerzen auf sich geladen.

[29:47] Wir behielten ihn für bestraft von Gott, geschlagen und niedergebeugt.

[29:50] Doch er wurde um unsere Übertretung willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen.

[29:54] Die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.

[30:07] Die Wahrheit ist, menschlich gesehen ist das, was hier steht, unmöglich.

[30:11] Menschlich gesehen hätte jeder Israelit wissen müssen, die Sünde kann nicht von A nach B einfach so übertragen werden.

[30:18] Es sei denn, derjenige, der sie auf sich nimmt, ist in der Lage, den Ungerechten wirklich gerecht zu machen.

[30:28] Denn der Ungerechte kann nicht gerecht genannt werden.

[30:31] Auch nicht, wenn man einfach für seine Sünden schnell bezahlt.

[30:35] Er hat unsere Krankheit getragen.

[30:45] Und wir sind geheilt worden.

[30:50] Ja, er hat die Strafe, die wir verdient haben, auf sich genommen, aber er hat mehr getan.

[30:55] Er hat uns auch geheilt, er hat das Problem lösen können und bietet uns diese Problemlösung an.

[31:02] Und wenn es heißt, er hat die Krankheit und die Schmerzen auf sich geladen und getragen,

[31:05] dann haben wir gerade gesehen, das Tragen der Sünde bezog sich nicht nur auf das Opfer,

[31:10] es bezog sich auch auf den Priester, der die Sünde tragen sollte, hinein in das Heiligtum.

[31:16] Und der neutestamentliche Hebräerbrief nimmt darauf Bezug, auf diesen hohepriesterlichen Dienst.

[31:22] Und macht ohne Kompromisse deutlich, dass es nur einen wahren, hohen Priester gibt,

[31:27] auf den all die anderen irdischen hohen Priester nur Hinweise, Symbole und Schatten waren.

[31:32] In Hebräer 4, Vers 14 heißt es: Da wir nun einen großen, hohen Priester haben,

[31:36] der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes.

[31:40] So lasst uns festhalten an dem Bekenntnis.

[31:44] Ein hoher Priester. Und dieser hohe Priester, Jesus, hat die Sünde auf sich genommen,

[31:50] ist für uns gestorben und ist in den Himmel damit hinein.

[31:56] Er trägt unsere Sünden bis in das Heiligtum hinein.

[32:03] Warum ist es so wichtig zu wissen, dass unsere Sünden, wenn wir zu Jesus kommen,

[32:07] wenn wir am Kreuz unsere Sünden bekennen und die Sünden von uns genommen werden,

[32:11] warum ist es so interessant und so wichtig zu wissen, dass die Sünden in das Heiligtum hineingetan werden?

[32:20] Schauen wir gemeinsam in Jeremia 17 und dort Vers 1.

[32:25] Ein wichtiges Prinzip, das sich hier findet. Jeremia 17 und dort Vers 1.

[32:32] Dort heißt es in Jeremia 17 Vers 1: Die Sünde Judas ist aufgeschrieben mit eisernem Griffel

[32:39] und eingegraben mit Diamanten der Spitze auf die Tafel ihres Herzens und auf die Hörner eurer Altarstiere.

[32:48] Das Prinzip, das sich hier verbirgt, ist, dass Sünde aufgeschrieben wurde, symbolisch,

[32:56] als das Blut auf die Hörner des Altars gebracht wurde.

[33:04] Denn wenn der Priester das Blut nahm, hat er nicht selten dieses Blut an die Hörner des Altars gestrichen.

[33:14] Hier steht, dass die Sünden aufgeschrieben sind, dort auf den Altären, auf den Hörnern des Altars.

[33:27] Aber dort steht auch, dass sie in unserem Herzen aufgeschrieben sind und das ist interessant.

[33:32] Denn die Wahrheit ist, wenn wir Sünde getan haben und wir zu Jesus ans Kreuz von Golgatha kommen und bitten,

[33:45] dass er sie uns vergibt, dann wird sie uns vergeben.

[33:50] Die Schuld wird von uns genommen, aber die Sünde ist geschehen.

[33:57] Sie ist aufgezeichnet. Und ja, die Sünde ist aufgezeichnet im himmlischen Heiligtum.

[34:07] Aber sie ist auch aufgezeichnet in unseren Herzen. Wir wissen ja, was wir getan haben.

[34:12] Ja, wir können ein reines Gewissen bekommen, die Last kann sich lösen, aber wir wissen immer noch, was wir getan haben.

[34:18] Die Bibel sagt nicht, dass wir all unsere Sünden vergessen werden. Wir werden sie vergeben bekommen und nicht vergessen.

[34:24] Da gibt es also eine Korrespondenz zwischen dem, was im himmlischen Heiligtum sich befindet, an den Hörnern des Altars und dem, was in unserem Herzen ist.

[34:40] Die Bibel spricht auch im Zusammenhang mit dem himmlischen Heiligtum von Aufzeichnungen.

[34:47] In Daniel 7 und dort Vers 9 und 10 heißt es:

[35:01] Ich schaute, bis Throne aufgestellt wurden und ein Hochbetagter sich setzte.

[35:06] Sein Gewand war schneeweiß und das Haar seines Hauptes wie reine Wolle.

[35:10] Sein Thron waren Feuerflammen und dessen Räder ein brennendes Feuer.

[35:14] Ein Feuerstrom ergoss sich und ging von ihm aus. Tausendmal Tausende dienten ihm und zehntausendmal Zehntausende standen vor ihm.

[35:21] Das Gericht setzte sich und die Bücher wurden geöffnet.

[35:25] In anderer Stelle in Offenbarung 20 heißt es, dass die Bücher die Werke enthalten, die getan worden sind.

[35:30] So sagt uns die Bibel, dass im himmlischen Heiligtum dort am Thron Gottes Aufzeichnungen existieren von unseren Sünden, auch wenn sie schon vergeben sind.

[35:41] Und wer sich fragt, wo das im himmlischen Heiligtum eine Rolle gespielt hat, der sei zurückgewiesen an Jeremia 17 Vers 1,

[35:47] wo deutlich wird, dass die Hörner des Altars Aufzeichnungen enthielten, symbolisch, von den Sünden, die wir getan haben.

[35:54] Im himmlischen Heiligtum finden sich Aufzeichnungen von unseren Sünden.

[36:05] Und ja, die Schuld wird von uns genommen werden.

[36:12] Und das ist das, was die meisten Christen alleine als das Evangelium bezeichnen.

[36:17] Sie bezeichnen es als etwas, wo uns legal Schuld, die uns eigentlich trifft, abgenommen wird.

[36:24] Aber das ist nur die Hälfte des Evangeliums.

[36:27] Denn es ist nur die Hälfte des Heiligtumsplans.

[36:30] Ja, die Schuld wurde übertragen von einem auf den anderen.

[36:34] Aber dadurch wurde Kraft gewonnen für eine Reinigung.

[36:39] Und die Sünden, die zunächst transferiert wurden auf das Opfer und auf den Priester und in das Heiligtum, sollten letztendlich ausgetilgt, ausgelöscht werden.

[36:51] Daniel 8 spricht davon in Daniel 8 Vers 14.

[36:53] Er sprach zu mir: Bis 2300 Abend und Morgen.

[36:56] Dann wird das Heiligtum gerechtfertigt werden.

[36:58] Das Wort "Nitzdag" heißt nicht nur "gerechtfertigen" oder "wiederhergestellt werden", das heißt auch "reinigen".

[37:04] Ein Hinweis auf jenen großen Versöhnungstag, von dem wir demnächst sprechen werden in den nächsten Folgen.

[37:10] Der einmal im Jahr den Israeliten deutlich machen sollte: Es kommt der Tag der totalen Sünde, der totalen Reinigung.

[37:18] Das himmlische Heiligtum soll gereinigt werden.

[37:24] Was soll denn da gereinigt werden?

[37:26] Womit ist es beschmutzt?

[37:28] Es ist nicht beschmutzt durch Engel oder Gott selbst.

[37:32] Es ist beschmutzt durch die Aufzeichnung unserer Sünde.

[37:37] Ich weiß nicht, was du in deinem Leben alles für Sünden begangen hast.

[37:40] Aber wenn du nur kurz drüber nachdenkst und dir vorstellst, all diese Taten, all die Gedanken, all die Worte, die du gesagt hast, all das, was du getan hättest, hättest du Gelegenheit dazu gehabt.

[37:49] Wenn du das alles zusammenfassen solltest in ein kleines Büchlein, würdest du empfehlen, dass jemand das lesen sollte?

[38:00] Die Aufzeichnungen, die sich dort im himmlischen Heiligtum befinden, sind so schrecklich, dass keine Schmuddelecke irgendeiner Videothek dieser Welt dem das Wasser reichen könnte.

[38:15] Gott möchte diese Sünden nicht nur vergeben.

[38:19] Er möchte sie austilgen.

[38:21] Er möchte uns völlig reinigen.

[38:23] Denn die Bibel sagt uns in 2. Chronik 29 Vers 5.

[38:32] 2. Chronik 29 und dort Vers 5.

[38:39] Und er sprach zu ihnen: Hört mir zu, ihr Levithen, heiligt euch jetzt und heiligt das Haus des Herrn, des Gottes eurer Väter, und schafft das Unreine aus dem Heiligtum hinaus.

[38:52] Hier finden wir eine Reinigung des Heiligtums.

[38:55] Dinge, die nicht ins Heiligtum hineingehört haben, sollten herausgebracht werden.

[39:00] Und diese Heiligung und Reinigung des Heiligtums sollte einhergehen mit einer Reinigung der Levithen selbst.

[39:09] Wir sehen hier eine ganz enge Korrespondenz wieder zwischen dem Heiligtum und denen, die an das Heiligtum glauben.

[39:16] So wie es eine enge Korrespondenz gab in Bezug auf die Sünde, dass die Sünde eingeschrieben ist auf den Hörnern des Altars und in die Herzen derjenigen, die sie getan haben, sollen auch hier das Heiligtum und die Anbeter gleichzeitig gereinigt werden.

[39:32] Die Sünde muss hinaus aus dem Heiligtum.

[39:40] Und die Sünde muss hinaus.

[39:45] Aus dem Herzen.

[39:47] Das Evangelium vergibt uns die Sünden, die wir getan haben.

[39:51] Es nimmt uns die Schuld, die wir auf uns geladen haben und zwar vollständig, wenn wir das wollen.

[39:57] Aber das Evangelium reinigt und es dringt hindurch bis ins Herz und möchte uns vollkommen reinigen.

[40:10] Der Begriff Sühne ist mehr als nur Sündenvergebung.

[40:14] Denn er wird auch gebraucht in Zusammenhängen, die mit Sünden gar nichts zu tun haben.

[40:18] Zum Beispiel in 3. Mose 14. Schauen wir uns das mal gemeinsam an.

[40:23] Und gerade es sind diese Verse, die meistens uns so Kopfzerbrechen machen.

[40:27] Wenn wir sie richtig verstehen, werfen sie ganz viel Licht auf dieses Thema, das wir gerade studieren.

[40:31] In 3. Mose 14 zum Beispiel, Vers 18 bis 20.

[40:35] Dort heißt es: Den Rest des Öls aber in seiner Hand soll der Priester auf das Haupt dessen gießen, der gereinigt werden soll und für ihn Sühnung erwirken vor dem Herrn.

[40:47] Ja, wer soll da gereinigt werden? Das ganze Kapitel geht über Aussatz.

[40:52] In Vers 19 heißt es: Und der Priester soll das Sündopfer opfern und für den von seiner Unreinheit zu Reinigenden Sühnung erwirken und sollte nach das Brandopfer schächten.

[41:00] Vers 20: Und der Priester soll das Brandopfer samt dem Speisopfer auf dem Altar opfern und so für ihn Sühnung erwirken, dann ist er rein.

[41:07] In drei Versen haben wir dreimal dasselbe.

[41:09] Dass Sühnung reinmacht, dass Sühnung reinigt, dass für eine Reinigung Sühnung notwendig ist.

[41:14] Aber hier geht es nicht wirklich um Sünde, hier geht es um Aussatz.

[41:17] Ja, das stimmt. Aussatz ist ein Symbol für Sünde.

[41:19] Aber nicht jeder Aussätzige hatte gesündigt und deswegen Aussatz bekommen.

[41:23] Dieses Prinzip gilt auch dann, wenn jemand einfach so Aussatz bekommen hat, ohne Sünde.

[41:29] Und wer mir das nicht glaubt, den lade ich ein, Vers 53 zu lesen.

[41:34] Denn da geht es um ein Haus, das keine Sünde tun kann.

[41:40] Es heißt: Und er lasse den lebendigen Vogel vor der Stadt hinaus in das freie Feld fliegen und erwirke Sühnung für das Haus, so ist es rein.

[41:49] Sühnung ist ein Begriff, der für Dinge verwendet wurde, die gar nicht sündigen konnten.

[41:53] Und trotzdem bedeutet es immer das gleiche, nämlich etwas reinmachen.

[41:56] Wenn ein Haus Aussatz hatte, wie es hier heißt, dann musste es gereinigt werden.

[42:03] Sühnung bedeutet Reinigung.

[42:11] Heute gibt es viele Menschen, die sich fragen: Ja, wann sind wir denn jetzt versöhnt?

[42:17] Es gibt eine große Debatte, ob die Versöhnung am Kreuz stattfand oder ob die Versöhnung im himmlischen Heiligtum stattfindet oder ob es Versöhnung stattfindet erst am Tag der Versöhnung.

[42:30] Frage: Wie oft musst du dich waschen?

[42:39] So oft, solange du immer noch dreckig bist, oder?

[42:43] Wie oft musst du dein Haus sauber machen?

[42:46] Solange es dreckig wird.

[42:48] Sühnung ist solange notwendig, solange da Schmutz ist.

[42:54] Sühne bedeutet Reinigung.

[43:02] Und übrigens, der Begriff geht sogar noch weiter.

[43:05] In 4. Mose 25, und dort Vers 13, da finden wir die Geschichte vom Volk Israel, das mit den Töchtern Moabs eine schlimme Sünde begeht und dann Mose eingreift.

[43:17] Aber einige Menschen, trotz der Bußgebete des Volkes, einfach kein Interesse daran haben, sich zu bekehren.

[43:26] Und in aller Öffentlichkeit, angesichts der betenden und weinenden Israeliten am Heiligtum, trotzdem öffentlich sündigen.

[43:37] Da war so ein Prinz, der mit seiner moabitischen Geliebten durch das Lager schritt, in offener Rebellion gegen Gott.

[43:45] Und es heißt in Vers 13, nachdem Pinhas, der Sohn des Eleasar, ihn getötet hat mit einem Speer.

[43:52] Und es soll ihm, Pinhas, und seinem Samen, nach ihm, der Bund eines ewigen Priestertums zufallen, dafür, dass er für seinen Gott geeifert hat und so Sühnung erwirkt hat für die Kinder Israels.

[44:08] Die Tat, dass Pinhas mit einem Speer diesen aufmüpfigen und halbstarrigen Israeliten, der die Sünde gegen den Heiligen Geist beging, getötet hat, galt bei Gott als Sühne.

[44:26] Was ist Sühne? Sühne ist Reinigung.

[44:29] Was wurde da gereinigt? Das Volk Israel wurde gereinigt von jemand, der sich mit der Sünde so sehr vereint hatte, dass er nicht mehr davon getrennt werden konnte.

[44:38] Und als die Sünde weggenommen wurde, wurde auch er mit weggenommen. Das war eine Sühne, eine Reinigung.

[44:45] Und genau das geschah symbolisch Jahr für Jahr am großen Versöhnungstag. Schauen wir das gemeinsam an.

[44:53] In 3. Mose 23.

[44:58] Und dort ab Vers 27. 3. Mose 23, Vers 27 bis 29.

[45:04] Am 10. Tag in diesem 7. Monat ist der Versöhnungstag. Der soll euch eine heilige Versammlung sein und ihr sollt eure Seelen demütigen und dem Herrn ein Feueropfer darbringen.

[45:14] Und ihr sollt an diesem Tag keine Arbeit verrichten, denn es ist der Versöhnungstag, um Sühnung für euch zu erwirken vor dem Herrn, eurem Gott.

[45:22] Ja, Sühnung kam durch das Sündopfer. Sühnung kam durch viele andere Dinge, die man tun konnte, aber Sühnung war ebenfalls notwendig am großen Versöhnungstag.

[45:29] Die Bibel sagt nicht, dass im Heiligtumsdienst nur an einem bestimmten Tag durch eine bestimmte Handlung Sühnung möglich war.

[45:35] Immer wieder spricht es von Sühnung, von Sühnung, denn die Bibel weiß, wir brauchen viel Reinigung.

[45:44] Und dann heißt es in Vers 29: Denn jede Seele, die sich an diesem Tag nicht demütigt, die soll ausgeordnet werden aus ihrem Volk.

[45:53] Wir haben gerade 4. Mose 25 gelesen, wir wissen auch, das ist Sühne.

[45:58] Die endgültige Reinigung besteht darin, dass entweder wir vollkommen gereinigt werden oder wir, weil wir so fest an der Sünde halten, dass selbst Gott uns nicht mehr trennen kann, wir mit der Sünde hinaus gereinigt werden.

[46:12] Und diese Reinigung betrifft sich auf das himmlische Heiligtum und bezieht sich damit auch auf Gottes Gemeinde, sein Heiligtum hier auf der Erde.

[46:22] Auf uns, die wir sein Heiligtum sind.

[46:25] Die Sünde muss hinaus.

[46:28] Am großen Versöhnungstag wurde jeder, der sich nicht demütigen wollte, hinaus gereinigt.

[46:40] Wer ist es, der uns reinigt?

[46:43] Das Neue Testament hat viele, viele Texte dazu, wir wollen nur einige wenige anschauen.

[46:48] In Matthäus 8 und dort Vers 3 heißt es: Und Jesus streckte die Hand aus und rührte ihn an und sprach: Ich will, sei gereinigt! Und sogleich wurde er von seinem Aussatz rein.

[47:10] Jesus streckt uns die Hand aus und sagt: Ich will. Willst du auch, lieber Freund, liebe Freundin?

[47:16] Jesus spricht: Werde gereinigt, sei gereinigt und in dem selben Moment hat das Wort Gottes, die schöpferische Kraft, es bewirkt.

[47:26] Denn am Anfang war das Wort, das Wort war bei Gott und das Wort war Gott, in ihm war das Leben und das Leben war das Licht der Menschen.

[47:32] Jesus kann nicht nur Schuld wegnehmen, er kann reinigen durch sein Wort und er sagt: Ich möchte es tun, ich will, hier ist meine ausgestreckte Hand, lieber Freund, liebe Freundin.

[47:41] Hast du diese Hand, Jesus, angenommen?

[47:52] Oder beschränkst du dich damit einfach nur, Jesus zu bitten, die unangenehme Strafe auf sich zu nehmen?

[48:00] Möchtest du gereinigt werden?

[48:03] Jesus streckt dir die Hand aus und sagt: Ich will. Willst du auch?

[48:16] Die Reinigung, die Jesus uns anbietet, ist die Erfüllung dessen, was das Alte Testament in seinen Opfergesetzen dargestellt hat.

[48:23] Jesus hat es selbst deutlich gemacht in Markus 1 Vers 44.

[48:26] Da heißt es: Und er sprach zu ihm: Hab acht, sag niemand etwas, sondern geh hin, zeige dich dem Priester und opfere für deine Reinigung, was Mose befohlen hat, ihnen zum Zeugnis.

[48:36] Gott in Jesus reinigt diesen Aussätzigen.

[48:41] Er ist rein und sagt: Dann geh hin und opfere diese Opfer, damit sie sehen, die Schriftgelehrten und Pharisäer.

[48:50] Jesus ist die Erfüllung der Opfergesetze, die wir im Alten Testament finden.

[48:55] Und dann gibt es noch ein Prinzip. Wir haben schon gesehen, dass das Wort Gottes reinigende Kraft hat.

[49:00] In Lukas 17 finden wir noch ein wichtiges Prinzip, das zur Reinigung dazugehört.

[49:05] Wiederum geht es um Aussätzige.

[49:08] Schon im Alten Testament.

[49:11] Und es ist interessant, dass Jesus auch hier immer wieder Aussätzige reinigt, um uns ein Symbol zu geben, wie er uns auch von der Sünde reinigen kann, Sühnung erwirken kann.

[49:21] In Lukas 17 Vers 44.

[49:24] Und dann gibt es noch ein Prinzip.

[49:27] Wir haben schon gesehen, dass das Wort Gottes reinigende Kraft hat.

[49:30] In Lukas 17 finden wir noch ein wichtiges Prinzip, das zur Reinigung dazugehört.

[49:35] In Lukas 17 Vers 14, da finden wir 10 Aussätzige, die zu Jesus kommen.

[49:40] Sie sagen in Vers 13: Und sie erhoben ihre Stimmen und sprachen: Jesus, Meister, erbarme dich über uns!

[49:46] Und dann sagt er Folgendes in Vers 14:

[49:49] Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Geht hin und zeigt euch den Priestern.

[49:56] In dieser Stelle sagt er nicht: Seid rein. Er sagt: Geht hin, zeigt euch den Priestern.

[50:02] Und dann sagt die Bibel: Und es geschah, während sie hingingen, wurden sie rein.

[50:09] Was hat es erfordert für diese 10?

[50:14] Zum Priester zu gehen.

[50:17] Es erforderte Glaube.

[50:20] Es erforderte den Glauben, dass Jesus sein Wort wahr machen wird.

[50:25] Und so kamen sie zu Jesus, haben gesagt: Erbarme dich über uns.

[50:27] Und dann gingen sie von Jesus weg, immer noch mit Aussatz.

[50:32] Glaubend, dass wenn sie gehen würden, sie gereinigt würden.

[50:36] Und der Glaube war ihr Sieg und sie wurden gereinigt.

[50:39] Leider hat nur einer sich dafür bedankt.

[50:41] Dass Gott nicht damit zufrieden ist, wenn wir einfach nur uns darauf beschränken,

[50:46] immer wieder auf das Opfer Jesu hinzuweisen, ohne uns zu ändern.

[50:50] Das wird ganz deutlich, wenn man Jesaja 1 liest.

[50:53] In Jesaja 1, da sagt er in Vers 11: Was soll mir die Menge eurer Schlachtopfer?

[50:57] Spricht der Herr: Ich bin der Brandopfer von Widdern und des Fettes,

[51:00] der mir die Menge eurer Schlachtopfer verschenkt.

[51:03] Ich bin der Brandopfer von Widdern und des Fettes,

[51:06] der mir die Menge eurer Schlachtopfer verschenkt.

[51:08] Ich bin der Brandopfer von Widdern und des Fettes,

[51:11] der mir die Menge eurer Schlachtopfer verschenkt.

[51:14] Ich bin der Brandopfer von Widdern und des Fettes,

[51:17] der mir die Menge eurer Schlachtopfer verschenkt.

[51:20] Was möchte Gott dann? Vers 16: Er sagt: Wascht, reinigt euch!

[51:23] Tut das Böse, was ihr getan habt, von meinen Augen hinweg.

[51:26] Hört auf, Böses zu tun. Das ist die Reinigung, die Gott sich wünscht.

[51:29] Und das ist die Reinigung, von der die Sühne spricht.

[51:32] Und die Reinigung, wozu Jesus allein in der Lage ist.

[51:35] Wir wollen mit deiner Rechten, sprich daher.

[51:38] Wenn eure Sünden wie Scharlach sind,

[51:41] sollen sie weiß werden wie der Schnee.

[51:44] Wenn sie rot sind wie Karmesin, sollen sie weiß wie Wolle werden.

[51:53] Jesus möchte uns nicht nur vergeben, er möchte uns reinigen.

[51:56] Könnte sein, dass Gott eines Evangeliums überdrüssig geworden ist.

[52:02] Er ist immer nur betont:

[52:05] Jesus hat es für uns bezahlt, Jesus hat es für uns bezahlt,

[52:08] ohne dass wir die Gnade Gottes in Anspruch nehmen.

[52:11] Dass diese Bezahlung, dieses kostbare Opfer,

[52:14] nicht nur unsere getanen Sünden vergibt,

[52:17] sondern uns reinigt.

[52:24] In 1. Johannes 1 Vers 7,

[52:27] letzter Vers für heute,

[52:30] da steht es so einfach, wie nur Johannes es formulieren konnte.

[52:34] In 1. Johannes 1 Vers 7 heißt es:

[52:36] Wenn wir aber im Licht wandeln,

[52:39] wie er im Licht ist,

[52:42] so haben wir Gemeinschaft miteinander,

[52:45] und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes,

[52:48] reinigt uns von aller Sünde.

[52:51] Liebe Freunde, liebe Freundinnen,

[52:54] es war heute ein wichtiges und tiefgründiges Thema.

[52:57] Ich möchte dir am Ende eine wichtige Frage stellen.

[53:00] Darf Jesus nach diesem Vers gehen?

[53:03] Darf Jesus nach diesem Vers

[53:07] dich von aller Sünde reinigen?

[53:11] Möchtest du ihm das erlauben in deinem Leben?

[53:19] Jesus wird es tun,

[53:21] und Jesus wird dich segnen,

[53:23] und Jesus wird dir eine Erfahrung schenken,

[53:25] wie du sie vorher niemals gehabt hast.

[53:29] Wir leben in der Zeit der Reinigung des himmlischen Heiligtums,

[53:31] wir leben in der Zeit der Reinigung des himmlischen Heiligtums,

[53:33] und wir müssen verstehen,

[53:35] was Jesus uns in seiner Gnade anbietet.

[53:37] Und wir müssen verstehen, was Jesus uns in seiner Gnade anbietet.

[53:43] Nächste Woche werden wir über das weitere Thema sprechen,

[53:47] des Großen Versöhnungstages.

[53:51] Seid herzlich dazu eingeladen,

[53:53] wieder einzuschalten.

[53:57] In der Zwischenzeit möchte ich noch einmal darauf hinweisen,

[54:01] dass wir am Freitag mit dem Thema

[54:05] "11 Worte" zeigen werden.

[54:09] Verpasst es unter keinen Umständen.

[54:11] Es wird euer Leben verändern, was ihr dort hören werdet.

[54:15] Habt auch den Hinweis bereits gelesen,

[54:17] dass die ersten Themen bereits online sind.

[54:19] Ihr könnt auch noch später einsteigen,

[54:21] falls ihr die ersten Themen verpasst habt.

[54:23] Seid dabei und seht,

[54:25] wie Gott uns durch alle Konflikte

[54:27] und immer zurückgreifen kann.

[54:29] Gottes Zeugen werden wir zu dir geholfen.

[54:35] Gottes Zeugen machen unserem De ways

[54:37] viele kleine Menschen letzte Worte.

[54:39] DIE NÄCHSTE TEALE

[54:41] Die nächste teale

[54:47] Der Ende der Corona BUT

[54:51] Die nächste tele


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