[1:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour. Schön, dass ihr eingeschaltet habt auf www.joelmedia.de.
[1:19] Ein herzliches Willkommen auch all denjenigen, die uns auf Amazing Discoveries zugeschaltet sind.
[1:25] Wir freuen uns, dass ihr mit uns diese neue Serie der Cannstatt Study Hour von Anfang an verfolgt und mitstudiert.
[1:34] Wir werden uns in den nächsten drei Monaten mit einem besonderen Thema beschäftigen.
[1:37] Ein Thema, auf das sich viele sehr gefreut haben und ich mich auch ganz besonders.
[1:41] Denn es ist ein Thema, aus dem man die größten geistlichen Gewinne erzielen kann.
[1:46] Ein Thema, das uns bis in alle Ewigkeit beschäftigen wird.
[1:48] Wir wollen uns Gedanken machen über das Heiligtum.
[1:52] Passenderweise ist unser Lektionsheft, dem wir auch in den nächsten drei Monaten folgen werden, überschrieben.
[1:57] Das Heiligtum.
[1:59] Und wie bereits das letzte Mal angekündigt, möchten wir ein Buch vorstellen, das von dem Autor der Studienanleitung geschrieben worden ist.
[2:06] Martin Pries hat dieses Buch geschrieben. Es heißt Himmel auf Erden.
[2:10] Ich denke, es ist eine gute Zusammenfassung vieler wesentlicher Punkte.
[2:13] Soll natürlich das Bibelstudium selbst nicht ersetzen, aber kann zur Vertiefung dienen.
[2:18] Und es ist erhältlich auf www.adventistlebookcenter.at.
[2:23] Unser Thema heute in der ersten Lektion ist das himmlische Heiligtum.
[2:28] Und weil das so ein gewaltiges Thema ist und wir gut daran tun, sozusagen geistlich gesprochen unsere Schuhe auszuziehen,
[2:36] weil wir uns auf heiligen Boden begeben wollen, möchten wir dich einladen, liebe Zuschauer, liebe Zuschauerin, mit uns gemeinsam ein kurzes Gebet zu sprechen.
[2:47] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir diese besondere Sendereihe jetzt über das Heiligtum beginnen dürfen, mit einem Thema über das himmlische Heiligtum.
[2:57] Wir möchten dich bitten, dass du unseren Verstand erleuchtest durch dein Wort, dass du uns zeigst, was Wahrheit ist und wie diese Wahrheit unser Leben verändern kann.
[3:05] Bitte gib, dass wir in einer Zeit, in der gerade diese Wahrheit vom Heiligtum so sehr angezweifelt und bekämpft wird,
[3:10] dass wir das sichere Fundament der biblischen Lehre erkennen können, darauf stehen können und dass wir auch anderen dann helfen können, diese kostbaren Wahrheiten zu finden.
[3:21] Bitte sei du jetzt bei uns durch deinen Heiligen Geist, wie du es versprochen hast. Im Namen Jesu beten wir. Amen.
[3:28] Mit dieser Lektion wollen wir uns vorbereiten auf das Bibelgespräch am 5. Oktober und damit wollen wir natürlich uns Gedanken machen, was das Heiligtum im Himmel uns zu sagen hat.
[3:43] Bevor wir dahin gehen, möchten wir uns eine kurze Passage anschauen in dem Evangelium von Johannes, in Johannes 1 und dort Vers 38 und 39.
[3:55] In Johannes 1 und dort Vers 38 und 39 finden wir die ersten beiden Jünger, die Jesus jemals gehabt hat, Andreas und Johannes, wie sie auf die Predigt von Johannes dem Täufer sich umwenden und Jesus nachfolgen.
[4:15] Es heißt hier in Vers 38, als aber Jesus sich umwandte und sie nachfolgen sah, sprach er zu ihnen: Was sucht ihr?
[4:24] Und ich denke, diese Frage ist eine wichtige Frage. Jesus stellt jedem Einzelnen, der sich für ihn interessiert und sich mit ihm beschäftigt, diese Frage: Was suchst du?
[4:31] Und ich glaube, wir sollten uns auch diese Frage stellen, wenn wir jetzt dieses Thema begehen, über das himmlische Heiligtum uns Gedanken zu machen, über das Heiligtum im Ganzen,
[4:39] sollten wir uns diese Frage von Jesus gefallen lassen: Was suchen wir? Was suchst du, lieber Freund, liebe Freundin, wenn du dieses Thema studierst, wenn du dich damit beschäftigst?
[4:48] Sie sprachen zu ihm: Rabbi, das heißt übersetzt Lehrer, wo wohnst du?
[4:55] Eine einfache Frage und auch eine sehr wichtige Frage, die erste Frage, die Jesus jemals gestellt worden ist in seinem öffentlichen Dienst von einem seiner Jünger.
[5:07] War nicht die Frage: Wann wirst du wiederkommen? Oder: Was ist mit diesem Menschen hier, dass er blind ist?
[5:14] Sondern die erste Frage, die gestellt worden ist, war: Meister, Rabbi, wo wohnst du?
[5:24] Es sagt etwas darüber aus, wer wir sind und wie wir sind, wenn man unsere Wohnung betrachtet.
[5:30] Ich glaube, jeder von uns weiß, dass man nur wenige Minuten in der Wohnung einer Person sein muss, um zumindest einen Grundeindruck vom Charakter, vom Wesen dieser Person bekommen zu können.
[5:40] Ist diese Wohnung aufgeräumt? Ist sie sehr dreckig? Ist sie sehr geschmackvoll? Ist sie groß? Ist sie hell? Ist sie dunkel?
[5:46] All diese Dinge sagen uns etwas über den Charakter, über das Wesen der Person, die dort wohnt.
[5:51] Und die Jünger interessierten sich für die Wohnung von Jesus.
[5:57] Es heißt in Vers 39: Er spricht zu ihnen: Kommt und seht.
[6:02] Sie kamen und sahen, wo er wohnte und blieben jenen Tag bei ihm. Es war aber um die zehnte Stunde.
[6:07] Hier haben wir eine so einfache Geschichte, die trotzdem so voller Instruktionen für uns heute ist.
[6:12] Die Jünger werden darauf hingewiesen, dass es da etwas gibt, wo sie geistliche Nahrung bekommen können.
[6:18] Und sie werden gefragt: Was suchst du? Was sucht ihr?
[6:21] Und sie sagen: Wir wollen deine Wohnung, Herr Jesus. Wir wollen deine Wohnung kennenlernen.
[6:26] Und Jesus sagt: Kommt und seht.
[6:30] Und als sie kamen und sahen, da blieben sie dort bei Jesus.
[6:35] Und tankten so geistlich auf, dass im nächsten Moment, als sie jemanden fanden,
[6:39] sofort all diese Wahrheiten, die sie entdeckt hatten, weitergeben mussten.
[6:44] Und ich glaube, genau das gilt auch für das Heiligtum.
[6:49] Die Frage, die Jesus gestellt worden ist: Wo wohnst du?
[6:54] Diese Frage können wir auch ganz allgemein Gott im Allgemeinen stellen.
[6:58] Jesus selbst ist ja auch Gott.
[7:02] Wenn wir uns für Gott interessieren, wenn wir darauf hingewiesen werden, dass man bei Gott Antworten bekommen kann,
[7:07] dann können wir diese Frage stellen: Gott, wo wohnst du?
[7:12] Und Gott möchte genau das sagen, was Jesus dort auf der Erde auch gesagt hat: Kommt und seht.
[7:19] Denn Jesus ist ja gekommen auf die Erde, um das Wesen Gottes, seinen Charakter darzustellen.
[7:23] Das, was wir bei Jesus sehen, ist das, was eigentlich Gott Vater auch gesagt hätte,
[7:27] wäre er in derselben Situation dort auf der Erde gewesen.
[7:30] Wenn wir uns also dafür interessieren: Gott, wo bist du? Wo wohnst du?
[7:33] Dann sagt Gott zu uns: Kommt und seht.
[7:36] Und wenn wir kommen und wenn wir sehen, werden wir auch bleiben, werden wir geistlich auftanken können,
[7:43] um anderen von unseren Erfahrungen berichten zu können.
[7:46] Die Einladung ergeht also an uns, nicht nur die Frage zu stellen: Gott, wo wohnst du?
[7:50] Sondern dann zu kommen und zu sehen.
[7:53] Denn die Bibel sagt, dass Gott eine Wohnung hat.
[7:57] Und zu der sollen wir kommen und wir wollen sehen.
[8:00] In 1. Könige 8, und dort Vers 49, wird uns gesagt, dass Gott tatsächlich eine Wohnung hat.
[8:09] 1. Könige 8, und dort Vers 49.
[8:13] Da betet Salomo in jenem gewaltigen Gebet:
[8:17] So höre du im Himmel in deiner Wohnstätte ihr Gebet
[8:22] und ihr Flehen und verschaffe ihnen Recht.
[8:26] Wo wohnt Gott? Gott wohnt im Himmel.
[8:31] Dort hat er einen Wohnort, eine Wohnstätte.
[8:37] Vielleicht denken wir jetzt über diesen Moment: Aber ist Gott nicht überall?
[8:41] Kann er auf einen Wohnort beschränkt sein?
[8:44] Und dasselbe Kapitel, derselbe Salomo, sagt uns, dass er eigentlich dieser Wohnort Gott nicht fassen kann.
[8:50] Es heißt in 1. Könige 8, und dort Vers 27:
[8:54] Aber wohnt Gott wirklich auf der Erde?
[8:56] Siehe, die Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen.
[9:01] Wie soll das denn dieses Haus tun, das ich gebaut habe?
[9:04] Ja, die Bibel sagt, Gott hat einen Wohnort im Himmel,
[9:06] aber selbst im Himmel, der Himmel, selbst die Himmel, der Himmel können Gott nicht fassen.
[9:11] Gott ist gewaltig. Er ist jenseits aller menschlichen Vorstellungskraft.
[9:16] Und doch wohnt Gott dort im Himmel.
[9:21] Er lässt sich finden.
[9:25] Er hat dort einen Wohnort, zu dem wir kommen können.
[9:29] Auch wenn er dieser Wohnort nicht beschränkt und einhängt.
[9:32] Wenn Gott größer ist als sein Wohnort, doch hat er diesen Wohnort, damit wir ihn finden können.
[9:37] Denn wir sind nicht unendlich.
[9:39] Wir sind nicht transzendent.
[9:41] Wir sind beschränkt. Wir sind endlich.
[9:43] Und deswegen kommt Gott und offenbart sich in einer Art und Weise, dass wir ihn fassen können,
[9:49] dass wir ihn sehen können, dass wir ihn begreifen können,
[9:52] dass wir etwas von ihm verstehen können.
[9:54] Gott wohnt im Himmel, auch wenn die Himmel ihn nicht fassen können.
[9:58] Das ist das deutliche Zeugnis der Bibel.
[10:00] Und Salomo sagt diese Dinge aus einem Grund.
[10:03] Denn während er dieses Gebet betet, befinden sich tausende, wenn nicht Millionen von Menschen um ihn herum
[10:09] an einem besonderen Ort, nämlich an dem neu gebauten Tempel, der zu diesem Zeitpunkt eingeweiht wird.
[10:18] Ein Tempel, der ebenfalls Wohnort Gottes sein soll.
[10:23] Und Salomo macht deutlich: Gott wohnt nicht in Tempeln auf der Erde.
[10:29] Gott wohnt im Himmel.
[10:31] Aber doch sagt er auch, dass dieser Gott, der vom Himmel nicht mal gefasst werden kann,
[10:36] der aber trotzdem im Himmel wohnt, dass er auch zur Erde kommuniziert.
[10:41] Und zwar von der himmlischen Wohnstätte über das irdische Heiligtum.
[10:49] Schauen wir uns das an in Vers 28 bis 30.
[10:52] 1. Könige 8, Vers 28 bis 30.
[10:54] Wende dich aber zu dem Gebet deines Knechtes und zu seinem Flehen, O Herr, mein Gott,
[10:59] dass du hörst auf das Rufen und das Gebet, welches dein Knecht heute vor dich bringt.
[11:04] Lass deine Augen Tag und Nacht offen stehen über diesem Haus, gemeint ist der irdische Tempel,
[11:09] über dem Ort, von dem du gesagt hast: Mein Name soll dort sein,
[11:13] dass du das Gebet erhörst, das dein Knecht zu dieser Stätte gerichtet hat.
[11:17] So höre doch das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel,
[11:21] dass sie zu diesem Ort hinrichten werden.
[11:24] Also Salomo sagt, wenn das Volk Israel beten soll, soll es zum Tempel beten.
[11:29] Der Tempel soll eine Art Kommunikation sein zwischen dem Volk Gottes und Gott selbst.
[11:35] Obwohl Gott überall ist.
[11:37] Allgegenwärtig hat er sich einen bestimmten Ort, einen Tempel erwählt, um dort zu kommunizieren.
[11:44] Dieser irdische Tempel ist eine Seite der Kommunikation und das heißt weiterhin im Vers,
[11:49] wenn es heißt in Vers 30: So höre doch das Flehen deines Knechtes und deines Volkes Israel,
[11:54] dass sie zu diesem Ort hinrichten werden.
[11:57] Und jetzt Achtung: Er sagt: Ja, höre du es an dem Ort deiner Wohnung im Himmel
[12:02] und wenn du es hörst, so vergib.
[12:04] Was wir sehen, ist ein faszinierendes Bild.
[12:06] Das Volk Israel betet zu dem irdischen Heiligtum und Gott hört es in seinem himmlischen Heiligtum.
[12:14] Das himmlische Heiligtum und das irdische Heiligtum werden uns dargestellt als eine Verknüpfung.
[12:22] Gott kommuniziert.
[12:24] Dieser Gott, der von dem Himmel selbst nicht gefasst werden kann, er kommuniziert durch das Heiligtum.
[12:29] Dort in seinem himmlischen Heiligtum hat er einen Kommunikationsweg gefunden zu uns.
[12:35] Damals durch das irdische Heiligtum.
[12:40] Wenn wir uns mit dem Heiligtum beschäftigen, dann müssen wir zuallererst verstehen,
[12:44] neben all den vielen theologischen Wahrheiten und Details, die es dort zu finden gibt,
[12:48] wir müssen verstehen, dass das Heiligtum eine Kommunikationsstelle ist.
[12:54] Der Gott, der nicht zu fassen ist, physisch, von einem menschlichen Gehirn,
[13:02] dieser Gott möchte trotzdem, dessen ungeachtet, mit dir und mir kommunizieren
[13:08] und der Weg, den er sich erwählt hat, ist das Heiligtum.
[13:14] Das Heiligtum zu ignorieren, bedeutet Gottes Kommunikation zu uns zu ignorieren.
[13:20] Gott möchte uns begegnen, er möchte uns hören, er möchte zu uns sprechen und all dies geschieht im Heiligtum.
[13:26] Ja, das Heiligtum sagt uns alles Entscheidende über die Art und Weise, wie Gott zu uns spricht
[13:31] und wie Gott uns hört und wie wir mit Gott Begegnung haben können.
[13:36] Wünschst du dir in deinem Leben eine echte Begegnung mit Gott?
[13:41] Wünschst du dir in deinem Leben, dass du verstehst, was Gott dir sagt?
[13:45] Wünschst du dir in deinem Leben, dass Gott dich erhört?
[13:48] Dann studiere das Heiligtum, nimm dir Zeit für das Heiligtum und dieses Studium wird reichlich, reichlich gesegnet sein.
[13:56] Dieses himmlische Heiligtum ist etwas, was schon im Alten Testament an vielen, vielen Stellen deutlich beschrieben wird.
[14:03] Zum Beispiel hier in Psalm 102 und dort Vers 20 und 21.
[14:12] Psalm 102 und dort Vers 20 und 21.
[14:16] Es heißt hier: Denn er hat herabgeschaut von der Höhe seines Heiligtums, der Herr hat vom Himmel zur Erde geblickt.
[14:25] Schon das Alte Testament kennt ganz deutlich ein Heiligtum im Himmel
[14:29] und wir sehen jetzt im nächsten Vers, was von diesem Heiligtum zu erwarten ist.
[14:33] In Vers 21 heißt es: Um zu hören das Seufzen der Gefangenen und loszumachen, die dem Tod geweihten.
[14:41] Gott, der also mit uns kommunizieren möchte, kommuniziert über sein himmlisches Heiligtum, um zwei Dinge zu tun.
[14:47] Erstens: Um zu hören das Seufzen der Gefangenen, er hört unseren Zustand und dann heißt es: Um loszumachen, die dem Tod geweihten.
[14:54] Zwei Dinge sind das Hauptthema des Heiligtums.
[14:58] Gott hört sich an, wie es uns geht und dann sendet er Hilfe, um den Zustand zu ändern.
[15:04] Er hört das Seufzen der Gefangenen und macht die frei, die gefangen sind.
[15:10] Gott hört, wenn wir unter der Sünde ächzen und weinen und klagen, er hört all die schlimmen Dinge in unserem Leben.
[15:19] Er hört es sich an, aber dann sendet er auch Kraft, um uns herauszuholen.
[15:23] All das geschieht vom himmlischen Heiligtum aus.
[15:28] Das himmlische Heiligtum ist der Ort, wo wirklich Rettung für uns herkommt.
[15:33] Aber nicht nur ist das himmlische Heiligtum der Ort, wo Gott seine Rettung her lossendet,
[15:38] es ist auch der Ort, an den er uns letztendlich wieder führen will.
[15:43] So sagt es in einer besonders schönen Art und Weise das Lied des Mose in 2. Mose 15.
[15:48] Das ist das erste Lied, das in der Bibel aufgeschrieben ist.
[15:51] Das ist wahrscheinlich das älteste Lied der Menschheit, das wir zumindest in schriftlicher Form haben.
[15:58] In 2. Mose 15, Vers 12, da sang Mose und dann später das Volk Israel,
[16:03] nachdem sie diese Erfahrung gemacht hatten, dass Gott sie erhört hatte,
[16:07] das Seufzen der Gefangenen in Ägypten gehört hatte und Kraft gesandt hatte,
[16:11] um sie loszumachen aus der Gefangenschaft, dann sangen sie folgendes Lied.
[16:16] In Vers 13, Verzeihung, in 2. Mose 15, Vers 13, da heißt es:
[16:22] Du leitest in deiner Gnade das Volk, das du erlöst hast.
[16:27] Durch deine Kraft bringst du sie zu der Wohnung deines Heiligtums.
[16:33] Und in Vers 17 heißt es: Du wirst sie hineinbringen und sie einpflanzen auf dem Berg deines Erbteils,
[16:38] an dem Ort, den du her zu deiner Wohnung gemacht hast, zu dem Heiligtum, woher,
[16:43] das deine Hände bereitet haben.
[16:46] Hier geht es nicht um das irdische Heiligtum, wie man vielleicht erst vermuten könnte.
[16:49] Hier geht es um das himmlische Heiligtum.
[16:51] Das heißt, wir sehen hier bereits eine vollständige Lehre des Heiligtums in Grundrissen,
[16:58] in diesen wenigen Versen, die wir angedeutet haben.
[17:01] Vom himmlischen Heiligtum her hört Gott die Situation seines geknechteten Volkes.
[17:06] Vom himmlischen Heiligtum her sendet er Hilfe und Kraft, um uns loszumachen.
[17:10] Und als er uns losgemacht hat und wenn er uns dann führt, führt er uns zu dem himmlischen Heiligtum.
[17:18] Er hört uns, er befreit uns, er bringt uns zu sich.
[17:23] Drei Schritte im Erlösungsplan.
[17:25] Lieber Freund, liebe Freundin, warum ist das himmlische Heiligtum so wichtig für dich und für mich?
[17:31] Weil im himmlischen Heiligtum hört er dich, er hört dein Seufzen und Klagen.
[17:35] Im himmlischen Heiligtum sendet er Hilfe für deine Situation.
[17:39] Und deine Bestimmung, dein Ziel als gläubiger Mensch ist das himmlische Heiligtum, der Tempel Gottes.
[17:49] Manch einer hat gezweifelt, ob es überhaupt so ein himmlisches Heiligtum gibt,
[17:54] aber die Bibel ist nicht nur sehr deutlich,
[17:56] sie stellt dieses himmlische Heiligtum sogar in den absoluten Fokus der Evangeliumsverkündigung.
[18:02] Kein Geringerer als Paulus hat in seinem kolossalen Hebräerbrief genau das zum Ausdruck gemacht,
[18:10] in Hebräer 8 und dort Vers 1 und 2.
[18:13] Er sagt: Die Hauptsache aber bei dem, was wir sagen,
[18:18] bei all dem, was die Apostel gesprochen haben über die Wiederkunft,
[18:21] das Kreuz, die Auferstehung, die Gebote Gottes und so weiter,
[18:27] sagt er, von all dem, die Hauptsache ist folgendes:
[18:30] Wir haben einen solchen Hohen Priester,
[18:34] der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel,
[18:39] einen Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftshütte,
[18:43] die der Herr errichtet hat und nicht ein Mensch.
[18:45] Das ist genau die Stiftshütte, von der wir dieses Heiligtum,
[18:48] von dem wir gerade in 2. Mose 15 gelesen haben.
[18:51] Paulus sagt, es ist die Hauptsache von dem, was wir sagen.
[18:55] Warum ist es, dass so viele Menschen sich Christen nennen,
[18:58] aber von der Hauptsache, um die sich all das dreht,
[19:01] was Bibel und Religion und Christentum bedeutet,
[19:05] so wenig reden, vielleicht so wenig sogar verstehen, wenn überhaupt?
[19:11] Die Bibel sagt, es gibt ein Heiligtum und zwar eine wahrhafte Stiftshütte,
[19:17] nicht nur eine Allegorie, die der Paulus sich ausgedacht hat,
[19:20] um irgendwie griechisch denkenden Menschen das zu erleichtern.
[19:23] Nein, es gibt ein wirkliches Heiligtum, eine wirkliche Stiftshütte,
[19:26] die Gott errichtet hat, die er geschaffen hat.
[19:29] Mit seinen eigenen Händen, nicht mit menschlichen Händen.
[19:31] Und Jesus Christus, unser Hoher Priester,
[19:34] wir wissen ja aus Hebräer 4, Vers 14-16, dass er unser Hoher Priester ist.
[19:40] Jesus Christus ist dort im himmlischen Heiligtum.
[19:45] Warum ist das himmlische Heiligtum noch wichtig?
[19:48] Weil es der Ort ist, wo Jesus jetzt gerade ist.
[19:52] Und je mehr wir uns mit Jesus beschäftigen, desto mehr wollen wir auch wissen:
[19:56] Herr, wo wohnst du?
[19:58] Jesus sagt: Kommt und seht.
[20:02] Und dieses Thema ist ein feierliches Thema.
[20:06] Es ist ein Thema, wo man nicht einfach mit unanständigen Gedanken
[20:13] oder mit Gleichgültigkeit herangehen kann.
[20:16] Es ist ein Thema, bei dem wir es schon am Anfang gesagt haben,
[20:20] wir geistlich unsere Schuhe ausziehen sollten.
[20:22] Schauen wir mal, wie das einer der kleinen Propheten, Habakuk,
[20:26] in seinem Buch, in Habakuk, Kapitel 2, Vers 20, ausdrückt.
[20:31] Es heißt dort in Habakuk 2, Vers 20:
[20:36] Aber der Herr ist in seinem heiligen Tempel.
[20:41] Sei still vor ihm, du ganze Erde.
[20:45] Lieber Freund, liebe Freundin, wenn wir dieses Thema studieren,
[20:48] lasst uns bewusst sein, dass wir über den Wohnort Gottes sprechen,
[20:52] über den Ort, wo einmal alle geschaffenen Wesen des Universums
[20:56] gemeinsam mit uns anbeten werden,
[20:59] in einer Anbetungsszenerie, die mit menschlichen Worten nicht zu beschreiben ist.
[21:04] Der Herr ist in seinem heiligen Tempel.
[21:08] Sei still vor ihm, du ganze Erde.
[21:12] Gott ist in seinem Wohnort.
[21:15] Und das sollte uns mit Ehrfurcht erfüllen.
[21:18] Und dort in diesem himmlischen Heiligtum,
[21:21] da gibt es viele Dinge, die von Interesse sind,
[21:24] und wir werden sie in den nächsten Monaten, in den nächsten Wochen,
[21:27] wenn wir dann dieses Thema entfalten,
[21:29] natürlich noch im Einzelnen genauer betrachten.
[21:31] Aber eine Sache ist schon heute von großer Wichtigkeit,
[21:34] nämlich ein bestimmter Gegenstand, den wir hier in Psalm 103 finden.
[21:40] Psalm 103 und dort Vers 19.
[21:45] Das heißt es in Psalm 103, Vers 19:
[21:48] Der Herr hat seinen Thron im Himmel gegründet
[21:52] und seine Königsherrschaft regiert über alles.
[21:55] Einer der entscheidenden Gegenstände im himmlischen Heiligtum ist Gottes Thron.
[22:04] Und wie dieser Vers schon deutlich macht,
[22:06] ist dieser Thron verknüpft mit seiner Herrschaft.
[22:10] Das ist Ausdruck seiner königlichen Herrschaft.
[22:13] Wie uns auch Psalm 93 sagt.
[22:15] Nur ein wenige Kapitel zurück in Psalm 93 und dort Vers 1 und 2.
[22:20] Dort heißt es in wundervoll poetischer Sprache:
[22:23] Der Herr regiert als König.
[22:25] Er hat sich mit Majestät bekleidet.
[22:27] Der Herr hat sich bekleidet, er hat sich umgürtet mit Macht.
[22:31] Auch der Erdkreis steht fest und wird nicht wanken.
[22:34] Dein Thron steht fest von Anbeginn.
[22:38] Von Ewigkeit her bist du.
[22:40] Der Thron Gottes dort im himmlischen Thronsaal,
[22:45] im himmlischen Tempel ist von Ewigkeit her.
[22:50] Gottes Königsherrschaft ist ohne Ende.
[22:54] Sowohl in der Zukunft als auch in der Vergangenheit.
[22:57] Gott regiert als König.
[23:01] Und man kann das Thema vom Heiligtum nicht verstehen,
[23:05] wenn man nicht begreift, dass Gott buchstäblich wirklich König ist.
[23:10] Das hat Konsequenzen für mein Leben.
[23:14] Wenn ich Gott begegnen möchte im Heiligtum,
[23:16] dann muss ich anerkennen, dass er der König ist.
[23:20] Dass er regiert.
[23:22] Und dass seine Regierung gerecht ist.
[23:26] Dass sein Thron auf gerechten Fundamenten basiert.
[23:30] Genau das drückt der Psalmschreiber aus in Psalm 89.
[23:35] Psalm 89 und dort Vers 15.
[23:39] Etan sagt dort Psalm 89 Vers 15:
[23:42] Recht und Gerechtigkeit sind die Grundfeste deines Thrones.
[23:48] Gnade und Wahrheit gehen vor deinem Angesicht her.
[23:53] Übrigens ist es interessant,
[23:55] dass Gnade und Wahrheit genau diese Eigenschaften waren,
[23:57] von denen gesagt wird,
[23:59] die im Leben von Jesus, Johannes 1 Vers 14, gesehen worden sind.
[24:03] Gnade und Wahrheit gehen vor deinem Angesicht her.
[24:05] Jesus ging vor dem Angesicht Gottes her
[24:07] und offenbarte den Menschen, wie er ist.
[24:09] Aber die Grundfeste des Thrones Gottes,
[24:12] die Grundfeste, das Fundament seiner Regierung,
[24:14] wie es sich im himmlischen Heiligtum an seiner Wohnort,
[24:18] an seiner Wohnstätte zeigt, ist Recht und Gerechtigkeit.
[24:21] Wir haben am Anfang gesagt,
[24:23] das, was wir sehen in einer Wohnung,
[24:25] zeigt uns etwas über den Charakter der Person.
[24:29] Und hier heißt es,
[24:31] dass eine der ersten Charaktereigenschaften,
[24:33] die wir lernen können über Gott,
[24:35] wenn wir seinen Thron betrachten,
[24:37] wenn wir diesen Gegenstand in seiner Wohnung betrachten,
[24:40] dass er Gesetz und Recht achtet,
[24:43] dass er gerecht ist, dass er gnädig ist,
[24:46] dass er die Wahrheit zur Grundlage seiner Regierung gemacht hat.
[24:51] Ähnlicher Gedanke findet sich auch in Psalm 97,
[24:54] und dort Vers 2.
[24:56] In Psalm 97 und dort Vers 2 heißt es:
[24:59] Wolken und Dunkel sind um ihn her,
[25:02] Gerechtigkeit und Recht sind die Grundfeste seines Throns.
[25:07] Wie ist Gott in seiner Regierung?
[25:09] Er ist ein gerechter Gott, der nach dem Recht,
[25:12] man könnte auch übersetzen, nach dem Gesetz, regiert.
[25:17] Und genau das kommt auch zum Ausdruck,
[25:19] wenn man schon mal einen kurzen Blick
[25:21] in das irdische Heiligtum wirft,
[25:23] das wir dann später ausführlich betrachten wollen,
[25:25] wo auch der Thron Gottes abgebildet war,
[25:28] im verkleinerten Maßstab, in Form dieser Bundeslade.
[25:35] Von dieser Bundeslade heißt es,
[25:38] in 2. Mose 25, und dort Vers 21 und 22.
[25:44] 2. Mose 25, Vers 21 und 22.
[25:47] Und du sollst den Sühnedeckel oben über die Lade legen
[25:50] und das Zeugnis, das ich dir geben werde,
[25:52] in die Lade tun.
[25:54] Dieses Zeugnis, das Gott dem Mose gab,
[25:56] in Form von zwei Steintafeln,
[25:58] war natürlich das Gesetz Gottes,
[26:00] das in die Bundeslade hineingelegt war
[26:02] und damit versinnbildlichte und symbolisierte,
[26:06] dass das Gesetz Gottes die Herrschaft begründet,
[26:10] die er ausübt,
[26:11] dass es die Grundfeste seiner Regierung ist.
[26:15] Vers 22 heißt es:
[26:17] Dort will ich mit dir zusammenkommen
[26:20] und mit dir reden von dem Sühnedeckel herab,
[26:23] zwischen den beiden Cherubinen,
[26:24] die auf der Lade des Zeugnisses sind,
[26:26] über alles, was ich dir für die Kinder Israel befehlen will.
[26:29] Gott sagt, ich möchte kommunizieren mit der Menschheit
[26:31] durch das Heiligtum, aber noch genauer,
[26:33] der letztendliche Ort,
[26:35] wo die direkte Kommunikation stattfindet,
[26:37] ist der Thron Gottes,
[26:39] da, wo das Gesetz ist.
[26:45] Keine echte Kommunikation mit Gott ohne Gesetz.
[26:51] Dort, wo wir mit Gott kommunizieren können,
[26:55] dort ist das Gesetz,
[26:57] das Fundament
[26:59] und man kann das Heiligtum nicht verstehen,
[27:02] wenn man das Gesetz Gottes infrage stellt,
[27:04] ändert oder beiseite schickt.
[27:06] Es ist unmöglich.
[27:07] Gott hat es zum Fundament seiner ewigen Regierung gemacht.
[27:15] Und dass sich im Himmel ebenfalls so eine Bundeslade befindet,
[27:19] das macht das letzte Buch der Bibel sehr, sehr deutlich.
[27:21] Johannes sieht in der Vision, in Offenbarung 11, Vers 19,
[27:26] als er nicht das irdische Heiligtum sieht,
[27:29] sondern das himmlische.
[27:30] Dort heißt es in Offenbarung 11, Vers 19:
[27:32] Und der Tempel Gottes im Himmel wurde geöffnet
[27:36] und die Lade seines Bundes wurde sichtbar in seinem Tempel
[27:41] und es geschahen Blitze und Stimme und Donner
[27:43] und ein Erdbeben und ein großer Hagel.
[27:44] Wir brauchen keinen Zweifel haben,
[27:46] im himmlischen Heiligtum, das Gott errichtet hat,
[27:48] das wahrhaftig ist, das es wirklich gibt,
[27:50] ein real existierender Ort,
[27:51] gibt es eine Bundeslade im Tempel.
[27:56] Johannes hat sie gesehen.
[27:58] Und die Bundeslade, so wissen wir aus 2. Mose 25,
[28:01] enthält das Gesetz Gottes.
[28:04] Das Heiligtum im Himmel
[28:06] offenbart etwas über die Grundattribute Gottes,
[28:11] über seine Charaktereigenschaften,
[28:13] über die Art und Weise, wie er regiert.
[28:16] Es gibt mehr, was wir lernen können vom himmlischen Heiligtum.
[28:19] Schauen wir gemeinsam in Psalm 11, Vers 4-7.
[28:28] Die Bibel sagt uns: Der Herr ist in seinem heiligen Tempel.
[28:32] Wiederum geht es hier um das himmlische Heiligtum,
[28:34] wie wir sehen werden.
[28:35] Der Thron des Herrn ist im Himmel.
[28:39] Und jetzt schauen wir, was Gott dort vom himmlischen Heiligtum aus noch tut.
[28:44] Wir wissen bereits: Er hört die Klage der Gefangenen.
[28:47] Er sendet Kraft, um die Gefangenen frei zu machen.
[28:51] Und er führt sie dann zu sich, zum himmlischen Heiligtum.
[28:54] Aber schauen wir, was er noch tut.
[28:56] Weiter in Vers 4b.
[28:58] Seine Augen stellen, seine Blicke prüfen die Menschenkinder.
[29:03] Der Herr prüft den Gerechten,
[29:05] aber den Gottlosen und den, der Frevel liebt, hasst seine Seele.
[29:10] Er lässt Schlingen regnen über die Gottlosen: Feuer, Schwefel und Glutwind,
[29:15] ist das Teil ihres Bechers.
[29:17] Denn der Herr ist gerecht.
[29:18] Er liebt Gerechtigkeit.
[29:19] Die Aufrichtigen werden sein Angesicht schauen.
[29:22] Weil Gott gerecht ist und weil Recht und Gesetz das Fundament seiner Regierung ist,
[29:27] prüft Gott die Menschen von seinem himmlischen Heiligtum aus.
[29:33] Das himmlische Heiligtum ist also letztendlich, in letzter Instanz,
[29:37] der Ort, wo Gott die Menschheit prüft.
[29:41] Und hier haben wir aus einem ganz gewöhnlichen, in Anführungsstrichen,
[29:45] Psalmvers eine Lehre schon quasi bewiesen,
[29:48] die immer und immer und immer wieder kritisiert wird,
[29:50] nämlich, dass Gott eine Art Untersuchung der Menschheit durchführt,
[29:54] in seinem himmlischen Heiligtum,
[29:55] auf Grundlage der Gerechtigkeit des Gesetzes Gottes.
[29:58] Es findet sich hier in diesen Versen,
[30:00] dass der Thron Gottes im Himmel,
[30:02] er liebt die Gerechten, er liebt Gerechtigkeit.
[30:05] Und die Aufrichtigen werden sein Angesicht sehen.
[30:08] Die werden mit ihm Gemeinschaft haben.
[30:11] Gott prüft die Menschen, ob sie sein Gebot halten,
[30:15] seine Gesetze halten oder nicht.
[30:18] Und diese Prüfung, ob die Menschheit sein Gesetz,
[30:21] die Grundlage seiner Regierung halten möchte,
[30:23] findet im himmlischen Heiligtum statt.
[30:26] Jeder einzelne Mensch, wie wir sehen können, wird geprüft.
[30:28] Gott verurteilt die Menschheit nicht kollektiv,
[30:30] sondern er liebt die, die das Gesetz Gottes halten
[30:34] und er hasst die Gottlosen, die den Frevel lieben,
[30:38] so wie es hier steht.
[30:40] Denn Gott ist gerecht.
[30:49] In Offenbarung 4,
[30:54] da werden wir Zeuge, wie Johannes,
[30:59] der Lieblingsjünger Jesu,
[31:01] gefangen auf der Insel Patmos,
[31:05] an einem Sabbat das himmlische Heiligtum sieht.
[31:09] In Offenbarung 4 und dort Vers 1 und 2 heißt es:
[31:13] Nach diesem schaute ich und siehe,
[31:15] eine Tür war geöffnet im Himmel.
[31:18] Und die erste Stimme,
[31:19] die ich gleich an der Posaune mit mir reden gehört hatte,
[31:21] sprach: Komm hier herauf.
[31:24] Können wir uns erinnern, was Jesus gesagt hat,
[31:26] als die Jünger ihn gefragt haben: Wo wohnst du?
[31:29] Er sagte: Kommt und seht.
[31:32] Wir wissen nicht genau,
[31:33] was Johannes vorher gesagt und gedacht hat,
[31:35] aber es scheint fast so zu sein,
[31:36] als würde Gott hier diese Frage beantworten: Wo wohnst du?
[31:42] Die Stimme ruft: Komm hier herauf.
[31:45] Ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen muss.
[31:47] Sieh dich um, hier im himmlischen Heiligtum.
[31:50] Es heißt in Vers 2 und so gleich,
[31:52] war ich im Geist und siehe, ein Thron stand im Himmel.
[31:56] Übrigens, von diesem Thron, wer das nachlesen möchte,
[31:59] in Hesekiel 1, übrigens ein sehr faszinierendes
[32:02] und kompliziertes Kapitel,
[32:04] wenn man es physisch verstehen will.
[32:07] In Hesekiel 1 wird uns deutlich,
[32:09] dass der Thron Gottes ein beweglicher Thron ist.
[32:12] Gottes Thron ist nicht statisch fest an einen Ort festgeklammert,
[32:16] sondern Gottes Thron ist beweglich.
[32:18] Gott ist in der Lage, überall zu sein.
[32:20] Und das ist auch wichtig für dieses Kapitel,
[32:22] wie wir vielleicht später noch deutlicher sehen werden.
[32:25] Das Erste, was Johannes sieht, ist ein Thron.
[32:27] Noch bevor er die Person auf dem Thron sieht,
[32:30] sieht er den Thron.
[32:31] Denn es heißt: Siehe, ein Thron stand im Himmel
[32:33] und auf dem Thron saß eine.
[32:36] Und in der ganzen Szene jetzt in Vers 4 und 5
[32:40] ist das Wort Thron eines der absoluten Schlüsselwörter.
[32:43] Ständig kommt das Wort Thron, Thron, Thron, Thron.
[32:46] Johannes sieht, dass alles im himmlischen Gottesdienst,
[32:50] alles im himmlischen Heiligtum um diesen Thron herum sich dreht.
[32:54] Der Thron ist das Zentrum des Heiligtums.
[32:58] Nur wenn wir eine klare Vorstellung vom Zentrum haben,
[33:02] von dem Ort, wo Gott ist, wo er auf seinem Thron sitzt.
[33:07] Nur dann können wir verstehen,
[33:08] wie all die anderen Gegenstände und Abteilungen des Heiligtums
[33:12] sich dazu stellen und dazu in Beziehung stehen und dahin führen.
[33:16] Denn alles im Heiligtum,
[33:19] sowohl im irdischen als auch im himmlischen,
[33:21] führt zum Thron Gottes.
[33:27] Ist es nicht interessant, dass es am Thron Gottes war?
[33:31] So sagt uns, das wäre ein anderes Thema für sich,
[33:33] aber so sagt es Hesekiel 28,
[33:35] dass es am Thron Gottes war, dass die Sünde entstanden ist.
[33:39] Und der, der am Thron Gottes stand,
[33:41] lud sich für sich vom Thron Gottes wegbewegt hat.
[33:45] Und dass der gesamte Heiligtumsplan,
[33:47] der gesamte Erlösungsplan,
[33:48] all das, was Gott tut in der Bibel,
[33:50] damit zusammenhängt,
[33:51] die gefallene Menschheit wieder zurückzuführen zum Thron.
[33:57] Und dazu dient das Heiligtum,
[33:59] die Menschen zurückzubringen zum Thron.
[34:06] Dort um den Thron sehen wir in Vers 3,
[34:08] und der darauf saß,
[34:10] war in seinem Aussehen einem Jaspis und einem Sardesstein gleich,
[34:15] und ein Regenbogen war rings um den Thron
[34:17] und glich in seinem Aussehen einem Smaragd.
[34:20] Wir haben nicht die Zeit,
[34:21] alle Details hier anzuschauen,
[34:22] aber wir wollen auf jeden Fall
[34:24] diesen Regenbogen nicht unkommentiert lassen,
[34:26] denn der Regenbogen ist nicht nur ein farbenprächtiges Spektakel,
[34:29] der Regenbogen ist ein Zeichen.
[34:32] 1. Mose 9 offenbart uns,
[34:35] was dieses Zeichen, dieses Symbol zu sagen hat.
[34:38] In 1. Mose 9, und dort Vers 12 und 13 heißt es:
[34:42] Und Gott sprach:
[34:43] Dies ist das Zeichen des Bundes,
[34:45] den ich festsetze auf ewige Geschlechter hin,
[34:47] zwischen mir und euch und alle lebendigen Wesen,
[34:50] die bei euch sind.
[34:51] Meinen Bogen setze ich in die Wolken.
[34:53] Er soll ein Zeichen des Bundes sein,
[34:55] zwischen mir und der Erde.
[35:01] Der Regenbogen ist ein Zeichen des Bundes Gottes.
[35:06] Und um den Thron herum, im himmlischen Heiligtum,
[35:09] sieht Johannes den Regenbogen,
[35:11] mit anderen Worten, er sieht,
[35:12] dass alles in der Zentrale des Universums
[35:14] sich um eine Sache dreht,
[35:15] nämlich um den Bund, den Gott geschlossen hat.
[35:19] Sein Wunsch, dass wir mit ihm verbunden sind.
[35:23] Das Heiligtum möchte genau das tun.
[35:25] Im Heiligtum möchte Gott uns zeigen,
[35:27] wie wir wieder mit ihm verbunden sein können.
[35:29] Lieber Freund, liebe Freundin,
[35:32] wünschst du dir, dass du mit Gott verbunden bist,
[35:35] dann studiere das Heiligtum.
[35:37] Denn dort, am Thron Gottes,
[35:39] im himmlischen Heiligtum,
[35:40] ist das Zeichen des Bundes.
[35:48] Ein besonders interessantes Detail,
[35:49] das mich sehr fasziniert,
[35:51] das finden wir in Offenbarung 4 und dort Vers 8.
[35:57] Offenbarung 4 und 5 zeigen uns,
[35:59] all die verschiedenen Gruppierungen,
[36:00] die dort im himmlischen Heiligtum anbeten.
[36:02] Aber wir wollen einmal hier
[36:03] auf diese vier lebendigen Wesen genauer eingehen.
[36:05] In Offenbarung 4 Vers 8 heißt es:
[36:07] Und jedes einzelne von den vier lebendigen Wesen
[36:10] hatte sechs Flügel.
[36:12] Ringsherum und inwendig waren sie voller Augen,
[36:14] und unaufhörlich rufen sie bei Tag und bei Nacht:
[36:17] Heilig, heilig, heilig ist der Herr,
[36:20] Gott der Allmächtige,
[36:21] der war und der ist und der kommt.
[36:23] Wir fühlen uns zurückerinnert an die Szene,
[36:26] als Jesaja im Tempel die Herrlichkeit Gottes sieht.
[36:28] Heilig, heilig, heilig und feststellt,
[36:31] wie sündig er ist.
[36:35] Diese vier lebendigen Wesen
[36:39] haben vier interessante Gestalten.
[36:43] Der eine sieht aus wie ein Löwe,
[36:44] der andere wie ein junger Stier,
[36:46] der dritte wie ein Mensch
[36:47] und der vierte wie ein fliegender Adler.
[36:49] Und hier ist die geistliche Lektion.
[36:51] Alle diese vier Symbole
[36:59] sind Symbole, die auf Jesus deuten.
[37:02] Warum?
[37:03] In Offenbarung 5 zum Beispiel,
[37:06] da heißt es in Vers 5:
[37:08] Und einer von den Ältesten spricht zu mir:
[37:10] Weine nicht, siehe, es hat überwunden
[37:12] der Löwe, der aus dem Stamm Juda ist,
[37:14] die Wurzel Davids, um das Buch zu öffnen
[37:16] und seine sieben Siegel zu brechen.
[37:18] Das ist der Löwe, der überwunden hat,
[37:21] der Sieger, der König,
[37:23] der das Buch mit den sieben Siegeln öffnen kann.
[37:25] Der Löwe, ein Symbol für Jesus.
[37:27] Wie steht es mit dem Stier?
[37:29] In 3. Mose 4, Vers 3 wird uns gesagt,
[37:32] dass der Stier ein Symbol ist.
[37:35] Das heißt es in Kapitel 4, Vers 3:
[37:39] Und er soll den Jungstier
[37:40] zum Eingang der Stiftshütte bringen
[37:42] vor den Herrn
[37:43] und seine Hand auf den Kopf des Stiers stützen
[37:45] und den Jungstier schächten
[37:47] vor dem Herrn.
[37:48] Der Stier war ein...
[37:51] Verzeihung, das war Vers 4.
[37:52] In Vers 3 heißt es:
[37:53] Wenn der gesalbte Priester sündigt,
[37:54] dass er eine Schuld auf das Volk bringt,
[37:56] so soll er für seine Sünde,
[37:57] die er begangen hat,
[37:58] einen makellosen Jungstier
[37:59] dem Herrn als Sündopfer darbringen.
[38:01] Der Stier steht für das Sündopfer
[38:05] und Jesus war dieser Stier,
[38:08] der geopfert worden ist für uns.
[38:12] Außerdem ist er ein Mensch
[38:13] und die Bibel sagt uns in Johannes 1, Vers 14:
[38:16] Und das Wort wurde Fleisch.
[38:20] Wir sahen seine Herrlichkeit.
[38:22] Eine Herrlichkeit,
[38:25] als es eingeboren
[38:26] vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.
[38:28] Jesus wurde Mensch,
[38:29] um unsere Schwachheit zu fühlen
[38:31] und um uns das Wesen Gottes zu zeigen.
[38:33] Es zeigt seine Demut,
[38:35] dass er so gesinnt war
[38:36] und sich demütig
[38:38] in der Knechtgestalt annahm,
[38:39] wie Philipper 2, Vers 5-8 uns sagt,
[38:42] gehorsam wurde,
[38:43] gehorsam bis zum Tod am Kreuz.
[38:49] Jesus der Löwe,
[38:50] Jesus der Stier,
[38:51] Jesus der Mensch wurde
[38:54] und Jesus der Adler.
[38:57] In 2. Mose 19, Vers 4,
[39:00] da sagt Jesus zu seinem Volk,
[39:03] das er aus Ägypten herausgeführt hat,
[39:05] in 2. Mose 19, Vers 4,
[39:08] mit dem er den Bund eingehen möchte,
[39:10] am Berg Sinai,
[39:11] sagt: Ihr habt gesehen,
[39:12] was ich an den Ägyptern getan habe
[39:14] und wie ich euch auf Adlers Flügeln getragen
[39:17] und euch zu mir hergebracht habe.
[39:23] Der Adler steht für die Fürsorge,
[39:25] mit der Gott sein Volk leitet.
[39:29] Das Gleiche finden wir in 5. Mose 32.
[39:32] 5. Mose 32, und dort Vers 10-12.
[39:35] Auch dort spricht es von Jesus,
[39:37] der das Volk Israel
[39:38] durch die Wüste geführt hat,
[39:39] in der Wolken- und Feuersäule.
[39:40] Das heißt in Vers 10-12:
[39:42] Er hat ihn in der Wüste gefunden,
[39:44] in der Öde, im Geheul der Wildnis.
[39:46] Er umgab ihn, gab Acht auf ihn,
[39:48] er behütet ihn wie seinen Augapfel,
[39:50] wie ein Adler,
[39:51] seine Nestbrut aufscheucht,
[39:52] über seinen Jungen schwebt,
[39:54] seine Flügel ausbreitet,
[39:56] sich aufnimmt,
[39:57] sich auf seinen Schwingen trägt
[39:58] und der Herr allein leitete ihn
[40:01] und kein fremder Gott war mit ihm.
[40:04] Der Adler steht für die Fürsorge,
[40:06] mit der Gott sein Volk führt,
[40:07] mit der Jesus uns,
[40:08] nachdem er uns befreit hat,
[40:09] Stück für Stück führt
[40:10] bis zum himmlischen Heiligtum.
[40:13] Jesus, der Löwe,
[40:14] Jesus, der Stier,
[40:15] Jesus, der Mensch,
[40:16] Jesus, der Adler.
[40:19] Aber dort im himmlischen Heiligtum
[40:21] sehen wir vier lebendige Wesen,
[40:24] die alle nicht Jesus sind
[40:26] und doch so aussehen wie Jesus.
[40:32] Sie spiegeln Charaktereigenschaften Jesu wider.
[40:37] Im himmlischen Heiligtum
[40:39] spiegeln die Anbeter das Wesen Jesu,
[40:43] das Wesen Gottes, wider.
[40:46] So, wenn man also eines
[40:47] dieser vier lebendigen Wesen sieht,
[40:49] wird man automatisch in Gedanken
[40:51] an Jesus weitergeleitet.
[40:55] Je mehr wir, liebe Freunde,
[40:57] uns mit dem himmlischen Heiligtum beschäftigen,
[40:59] desto mehr wird unser Charakter
[41:01] Jesus widerspiegeln.
[41:04] Alle diese vier Charaktereigenschaften
[41:06] haben etwas zu tun mit dem Heiligtum.
[41:10] Jesus, der König,
[41:11] denn wir haben gesehen,
[41:12] im Heiligtum ist der Thron Gottes.
[41:14] Jesus, der Stier,
[41:16] denn wir haben gesehen,
[41:17] im Heiligtum, und wir werden es sehen,
[41:19] werden Opfer gebracht.
[41:21] Jesus, der Mensch wurde.
[41:26] Und wir werden sehen,
[41:27] wie das irdische Heiligtum
[41:30] mit seiner äußeren Schlichtheit
[41:32] und seiner inneren Herrlichkeit
[41:34] ein Symbol war,
[41:35] wie der unendlich herrliche Gott
[41:38] in einem schlichten menschlichen Körper,
[41:40] menschlichen Körper,
[41:42] mit allen Schwachheiten zusammenkommen konnte,
[41:45] um uns zu begegnen.
[41:49] Und Jesus, der Adler,
[41:51] denn wir haben gesehen,
[41:52] dass das Heiligtum
[41:53] das Volk Israel durch die Wüste geführt hat
[41:55] und dass Gottes Ziel es ist,
[41:57] uns zum himmlischen Heiligtum zu führen
[42:01] und zu leiten.
[42:03] Je mehr wir uns mit dem Heiligtum beschäftigen,
[42:06] je mehr wir unseren Blick
[42:07] auf das himmlische Heiligtum lenken,
[42:09] desto mehr werden die Eigenschaften Jesu,
[42:11] wie sie mit dem Heiligtum zusammenhängen,
[42:13] auch in unserem Leben sich wieder spiegeln.
[42:18] Jesus, das ist das geschlachtete Lamm,
[42:22] in Offenbarung 5, und dort Vers 9,
[42:25] es heißt: Und sie sangen ein neues Lied,
[42:28] in dem sie sprachen:
[42:29] Du bist würdig, das Buch zu nehmen
[42:31] und seine Siegel zu öffnen,
[42:33] denn du bist geschlachtet worden
[42:34] und hast uns für Gott erkauft
[42:37] mit deinem Blut aus allen Stämmen
[42:39] und Sprachen und Völkern und Nationen.
[42:42] Wenn wir das Heiligtum studieren,
[42:43] wenn wir unseren Blick
[42:44] auf das himmlische Heiligtum wenden,
[42:46] dann sehen wir den Erlösungsplan Jesu
[42:47] in all seinen Facetten,
[42:49] in all seinen Aspekten,
[42:51] können wir ihn begreifen
[42:52] und bis in die Ewigkeit studieren.
[42:54] Wie viel verlieren wir,
[42:56] wenn wir das himmlische Heiligtum
[42:57] beiseite rücken
[42:58] und es für unwichtig erachten?
[43:00] Nein, es zeigt uns tatsächlich
[43:02] die großen Themen unserer Erlösung,
[43:04] die großen Themen des großen Kampfes
[43:06] in wunderbaren und erstaunlichen,
[43:09] ergreifenden Bildern.
[43:10] In 5. Mose 8,
[43:12] Verzeihung, in Offenbarung 8,
[43:14] in Offenbarung 8 und dort Vers 2-4
[43:15] sehen wir,
[43:16] dass das himmlische Heiligtum
[43:17] eine direkte Rolle spielt
[43:18] in unserem täglichen Kampf
[43:20] und täglichen Leben als Christen.
[43:21] Es heißt dort in Offenbarung 8,
[43:23] Vers 2-4:
[43:24] Und ich sah die sieben Engel,
[43:25] die vor Gott standen
[43:26] und es wurden ihnen sieben Posaunen gegeben
[43:29] und ein anderer Engel kam
[43:30] und stellte sich an den Altar.
[43:31] Der hatte ein goldenes Räucherfass
[43:34] und ihm wurde viel Räucherwerk gegeben,
[43:36] damit er es zusammen
[43:37] mit den Gebeten aller Heiligen
[43:39] auf dem goldenen Altar darbringe,
[43:42] der vor dem Thron ist.
[43:44] Der Rauch des Räucherwerks
[44:45] stieg auf vor Gott
[44:47] zusammen mit den Gebeten
[44:48] der Heiligen aus der Hand des Engels.
[44:52] Liebe Freunde,
[44:53] liebe Freundinnen,
[44:54] jedes Mal,
[44:55] wenn wir beten am frühen Morgen,
[44:57] am späten Abend,
[44:58] in einer Notsituation,
[44:59] jedes Mal verknüpfen wir uns
[45:00] bewusst und unbewusst
[45:02] mit dem himmlischen Heiligtum.
[45:04] Denn unsere Gebete
[45:05] gehen nicht an einen Ort hier auf Erden.
[45:09] Unsere Gebete
[45:11] gehen in das himmlische Heiligtum.
[45:13] Selbst im Alten Testament,
[45:14] als es noch einen irdischen Tempel gab
[45:16] und die Gebete
[45:18] zeichenhaft, symbolhaft
[45:20] nach Jerusalem gerichtet worden sind,
[45:22] dann wurden die Gebete
[45:23] nicht in Jerusalem erhört,
[45:24] wie wir gesehen haben,
[45:25] sondern im himmlischen Heiligtum.
[45:27] Denn Gott hatte die Heiligtümer
[45:29] miteinander verknüpft.
[45:33] Wir haben das Vorrecht,
[45:34] heute direkt zum himmlischen Heiligtum zu beten.
[45:38] Wäre es nicht wichtig,
[45:39] zu wissen, wie es dort aussieht,
[45:40] was dort vor sich geht,
[45:41] was die Prinzipien im Heiligtum sind,
[45:44] damit wir auch wissen dürfen,
[45:45] dass Gott unsere Gebete erhört
[45:47] und wir sie erhört
[45:48] und was sein Sinn und Ziel
[45:50] für unser Leben ist?
[45:54] Nicht nur ist das himmlische Heiligtum
[45:56] verknüpft mit unserem täglichen Leben,
[45:58] es ist auch verknüpft mit der Zukunft,
[45:59] vor der wir stehen, in Offenbarung 15
[46:01] und dort Vers 5 bis 8 lesen wir.
[46:04] Offenbarung 15, Vers 5 bis 8.
[46:06] Und nach diesem sah ich und siehe,
[46:08] der Tempel des Zeltes,
[46:09] des Zeugnisses im Himmel,
[46:11] wurde geöffnet
[46:12] und die sieben Engel,
[46:13] welche die sieben Plagen hatten,
[46:14] kamen hervor aus dem Tempel,
[46:16] bekleidet mit reinem und glänzendem Leinen
[46:18] und um die Brust gegürtet
[46:19] mit goldenen Gürteln.
[46:21] Und eines der vier lebendigen Wesen
[46:23] gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen
[46:25] voll von dem Zorn Gottes.
[46:27] Der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit
[46:28] und der Tempel wurde erfüllt
[46:30] mit Rauch von der Herrlichkeit Gottes
[46:32] und von seiner Kraft
[46:34] und niemand konnte in den Tempel hineingehen,
[46:36] bis die sieben Plagen der sieben Engel
[46:39] vollendet waren.
[46:43] Das Heiligtum wird eine entscheidende Rolle spielen,
[46:46] das himmlische Heiligtum
[46:47] eine entscheidende Rolle spielen
[46:48] in den allerletzten Endzeitereignissen.
[46:51] Und das werden wir dann zu gegebener Zeit
[46:53] noch ausführlicher betrachten und studieren.
[46:56] Aber der letzte Gedanke,
[45:58] mit dem wir heute aufhören wollen,
[45:59] mit den letzten drei Versen,
[46:00] der findet sich in Hebräer 9 Vers 23.
[46:04] Eine der erstaunlichsten Wahrheiten
[46:06] über das himmlische Heiligtum
[46:08] wird hier von Paulus hinterlassen.
[46:10] Etwas, das unser Denken anregen soll
[46:13] und die Steilvorlage liefern wird
[46:15] für all die nächsten Wochen.
[46:17] Und all das, was wir jetzt
[46:18] in der nächsten Zeit studieren werden,
[46:19] ist eigentlich die Antwort auf diese Frage
[46:21] und auf dieses Problem,
[46:22] das hier erörtert wird.
[46:24] In Hebräer 9 Vers 23.
[46:26] Dort heißt es:
[46:27] So ist es also notwendig,
[46:29] dass die Dinge hierdurch gereinigt werden,
[46:31] die himmlischen Dinge,
[46:33] selbst aber durch bessere Opfer als diese.
[46:36] Paulus sagt in Hebräer 9 Vers 23.