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In dieser Predigt von Joshua White wird die Bedeutung der Erziehung und Bildung im biblischen Kontext beleuchtet. Anhand der Geschichte von Daniel und seinen Freunden wird gezeigt, wie eine auf Gottes Wort basierende Erziehung die Grundlage für geistliche Stärke und Erfolg legt. Die Ausführungen reichen von den Anfängen im Garten Eden über die Zeit der Patriarchen und Propheten bis hin zur Vorbereitung der letzten Generation. Der Fokus liegt auf der Rolle der Familie als primäre Bildungseinrichtung und der Notwendigkeit, das Wort Gottes, die Natur und den Geist der Weissagung in die Erziehung einzubeziehen.


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Serie: Das Klassenzimmer der Übrigen

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Transkript

[0:00] Guten Morgen, gesegneten Sabbat. So heißt das in Ostafrika dann. Gibt es jemanden, der Swahili spricht? Ich dachte, vielleicht höre ich den Akzent raus, nein. Also habe ich das falsch eingesetzt. Schön, dass ich hier in Stuttgart sein kann. Ich möchte mich ganz kurz vorstellen. Mein Name ist Joshua White und ich habe ein Ministry, ein Missionswerk, das heißt eine denkende Generation. Es geht da besonders um wahre Bildung mit dem Fokus auf wahre Bildung für kleine Kinder. Denn ich glaube, wenn wir eine Generation haben wollen auf dieser Erde, die das Werk abschließen wird, dann muss sie richtig ausgebildet sein. Und darüber werden wir heute Morgen sprechen. Wir wollen uns eine Generation anschauen, eine Illustration für so eine Generation, die unsere dann ganz ähnlich sein wird. Die Generation von Daniel und seinen Freunden. Bevor wir beginnen, wollen wir gemeinsam beten.

[1:43] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen danken, dass wir heute Morgen zu dir kommen können. Herr, wir möchten dich bitten, dass du unser Herz öffnest, unser Denken öffnest. Dass du zu uns ganz persönlich sprichst. Dass du deinen Heiligen Geist in einer ganz machtvollen Weise uns senden wirst. Herr, bitte gib, dass diese Botschaft sehr deutlich sein wird. Möge ich deine Worte sprechen und nicht meine eigenen. Das bitte ich im Namen Jesu. Amen.

[2:29] Schlagt eure Bibeln mit mir auf. Das Buch Daniel. Und zwar Kapitel 0. Gibt es das für euch in der deutschen Bibel? Wo ist Daniel Kapitel 0? Also wir konzentrieren uns auf Daniel Kapitel 1, Kapitel 2 und 3 und all die Erfolgsgeschichten von Daniel und seinen Freunden. Aber das sind dann nur die Erfolgsgeschichten. Was hat ihnen diesen Erfolg beschert? Was hat sie darauf vorbereitet, für ihren Glauben einzustehen? Das wollen wir uns heute Morgen anschauen. Es gibt ein Daniel Kapitel 0. Das findet sich in 2. Könige und in den Chroniken. Aber bevor wir da richtig hineintauchen werden, müssen wir so ein bisschen den Hintergrund erstmal klären. Daniel und seine drei Freunde sind Repräsentanten einer letzten Generation. Auf verschiedene Arten und Weisen. Ich werde mal eine erwähnen. Und dann könnt ihr euch noch einige andere Aspekte überlegen. Auf erstens sind sie Übrige. Genauso wie die letzte Generation dann die Übrigen genannt wird. Sagt ihr mir, auf welche weitere Art und Weise repräsentieren Daniel und seine Freunde die letzte Generation? Sie sind auf dem Gebiet der Anbetung getestet. Genauso wie die letzte Generation, genau auf diesem Bereich der Anbetung getestet werden wird. Genauso wie die letzte Generation sind auch sie an der Gesundheitsbotschaft getestet worden. Es war ein Todesbedarf, der ihnen bedroht wurde. Okay, ja, absolut. Ja, ganz genau. Niemand konnte irgendeine Fehler finden. Das ist ein sehr tiefgründiger Gedanke. Sie beobachten Gott mehr als Menschen. Okay, ja, danke. Und sie blieben pur, obwohl sie unter den Babylonierinnen waren. Und das Geschenk der Prophezeiung. Okay, ja. Das sind alle gute Gründe. Sie lebten auch, lass mich das nennen, sie lebten in einem prophetischen Zeitperiod. Genauso wie das Volk der Endzeit. Daniel ganz besonders ist ein Repräsentant der letzten Generation. Denn Kyros ist ja auch ein Typus auf Christus. Daniel lebte durch eine Zeit der Trübsal, in einer Zeit als Babylon die Welt regierte, bis zur Zeit von Kyros. Genauso wie auch das Endzeitvolk. Also auf viele Art und Weise repräsentieren Daniel und seine Freunde die letzte Generation. Und wie schon gesagt, wir fokussieren auf den Erfolg, aber wir müssen uns erst einmal schauen, woher kam ihr Erfolg.

[6:52] Es gibt eine antike Redewendung in Israel, die gesagt hat, Jerusalem wurde zerstört, weil die Bildung, die Erziehung ihrer Kinder vernachlässigt wurde. Denkt mal darüber nach. Die Historiker, die Waisen in Israel, die wussten, die Nation hätte gerettet werden können, wenn man sich auf die richtige Erziehung der Kinder konzentriert hätte. Warum ist das Volk immer wieder in den Götzendienst gefallen? Warum haben sich Könige abgewandt und die Nation verführt? Weil sie als Kinder nicht richtig erzogen worden waren. Gott hatte ganz besonders im Buch 5. Mose ihnen Anweisungen gegeben, wie die Kinder erzogen werden sollten. Ihnen hätten die Wege Gottes erklärt werden sollen. Sie hätten sich trennen sollen von den verdorbenen Wegen der Nationen um sie herum. Sie waren aufgerufen, ein besonderes Volk zu sein, so wie wir heute auch. Stattdessen haben sie sich mit den Heiden abgegeben und haben sich beeinflussen lassen von deren Worten und Wegen. Sie haben ihre Einzigartigkeit verloren. Ihnen ging es nur noch darum, dazu zu gehören. Und sie haben die Bildung ihrer Kinder vernachlässigt. Gottes Ziel für sein Volk war immer, dass sie ein Licht für die um sie herum sind. Stephen Haskell sagt in seinem Buch über Daniel den Propheten, Gott hatte ein Ziel, als er die jüdische Nation rief, sich selbst von den anderen Nationen der Welt abzusondern. Dieses Ziel bestand darin, dass sein Volk vor der Welt als Lichtträger stehen würde. Wie eine Fackel auf einem Hügel sollte Israel Lichtstrahlen in die Welt senden. Ist unser Zweck des Daseins derselbe? Wir sollen ein Licht für die Welt sein. Aber was war es, dass Israel Erfolg geben würde, ein Licht der Welt zu sein? Die Erziehung der Kinder. Der Erziehungsplan, den die Propheten Israel offenbart hatten, war das Mittel, um dieses Licht am Brennen zu halten. Als dieser von Gott gegebene Plan vernachlässigt wurde, verdunkelte sich das Licht wie eine Kerze, der der Lebensspende Sauerstoff entzogen wird. Dann war die Nation von allen Seiten von Feinden bedrängt. Es gibt eine hebräische Redewendung, die sagt, Jerusalem wurde zerstört, weil die Bildung ihrer Kinder vernachlässigt wurde. Die Prophezeiung Daniels und die damit verbundene Geschichte beweisen die Wahrheit dieses Satzes. Dieser Plan, was sie den Kindern hätten geben sollen, sollte eigentlich diese Lampe am Brennen erhalten. Die Nation wurde zerstört, weil dieser Plan vernachlässigt worden war. Aber doch. Man kann hinzufügen, dass die Juden nach Jerusalem zurückkehren konnten, als Resultat einer richtigen Erziehung von einigen wenigen hebräischen Jungen. Wir sehen dort vier. Vier von Tausenden, die geistlich stark geblieben waren. Diese Repräsentanten der letzten Generation der Übrigen. Was hat ihnen Erfolg gegeben? Was immer ihnen damals den Erfolg garantiert hat, wird auch uns Erfolg geben. Was können wir aus der Geschichte von Daniel lernen?

[11:19] Bevor wir uns Daniel 0 anschauen, müssen wir uns zunächst einmal ganz zurück an den Anfang der Zeit begeben. Wir müssen den Plan der Erziehung verstehen, der Israel gegeben worden war. Wir finden das im Buch Erziehung. Da heißt es in Seite 20 im Englischen, das System der Bildung, das zu Beginn der Welt etabliert wurde, sollte ein Modell für den Menschen für alle Zeiten sein. Also das System am Anfang der Welt, ein Modell für die Menschen für den Rest der Zeit. Ist das also auf uns anzuwenden, ja oder nein? Also wenn es für alle Zeiten danach ist, dann ist es auch für uns. Was können wir lernen über das System, das am Anfang der Welt gegeben wurde? Jedes gute Erziehungsprogramm oder Bildungsprogramm hat mindestens vier Komponenten. Man braucht einen Klassenraum, also einen Schulraum. Man braucht Lehrbücher. Was braucht man selbst noch? Man braucht einen Lehrer, ganz genau. Was noch? Man braucht Schüler. Also Klassenraum, Lehrbuch, Lehrer und Schüler. Gab es das im Erziehungsplan, den Gott am Anfang gegeben hatte? Ja, absolut. Der Garten Eden war der Klassenraum. Die Natur war das Lehrbuch. Wer war der Lehrer? Die Natur war das Lehrbuch. Wer war der Lehrer? Der Schöpfer selbst war der Lehrer. Und die Eltern der menschlichen Familie waren die Schüler. Alle vier Komponenten, direkt dort im Garten Eden. Denkt mal mit mir nach. Wenn der Lehrer Gott war, was war wohl der Inhalt der Instruktion? Der Inhalt des Unterrichts. Wenn du zuhörst, wie Gott zu dir redet, was hörst du dann? Die Worte Gottes, oder? Wenn also Gott der Lehrer war, dann war der Inhalt des Unterrichts das Wort Gottes. Obwohl es die Bibel noch nicht in geschriebener Form gab, hatte doch der Erziehungsplan von Anfang an seine Basis im Wort Gottes. Und in diesem vollkommenen Bildungssystem im Garten Eden, was war da so die Organisationsform? Das war die Familie. Das Bildungssystem, das in Eden etabliert wurde, war auf die Familie ausgerichtet. Adam war der Sohn Gottes und von ihrem Vater erhielten die Kinder des Höchsten Unterweisung. Sie waren im wahrsten Sinne eine Familienschule. Also in diesem Plan wahrer Erziehung war der Inhalt das Wort Gottes. Und die Organisationsform war die Familie. War das nachhaltig? Oder war das nur so ein nettes Experiment im Garten Eden? Das war auf Nachhaltigkeit angelegt. Der Garten Eden war eine Repräsentation dessen, was sich Gott für die gesamte Erde wünschte. Er wünschte, dass die menschliche Familie, wenn sie zahlreicher würde, andere Heime und Schulen gründen würde. Nach diesem Vorbild, das er ihnen gegeben hatte. So wäre über Zeit die ganze Erde mit Heimen und Schulen bedeckt gewesen, in denen die Worte und Werke Gottes hätten studiert werden sollen. Und wo die Schüler dadurch befähigt worden wären, mehr und mehr das Licht der Erkenntnis seiner Herrlichkeit durch endlose Zeitalter hindurch zu reflektieren. Was für ein wunderbares Erziehungsprogramm. Und zwar ganz am Anfang. Die Organisationsform war die Familie. Der Inhalt des Studiums waren die Worte und Werke Gottes. Also das Wort Gottes und die Natur.

[16:14] Und ist das so geblieben? Nein. Leider ist die Sünde in die Welt gekommen. Der wunderbare Plan, den Gott sich ausgedacht hatte, wurde gestört. Hat also Gott dann zu diesem Punkt gesagt, ach, war eine tolle Idee, aber naja, egal. Was hat sich verändert, als Sünde in die Welt kamen? Hat er das Ideal einfach weggeworfen? Er hat das Ideal genommen und hat es ein bisschen verändert. Schauen wir uns an, was jetzt sich verändert hatte, in dem göttlichen Erziehungsplan, wie er auf den menschlichen Zustand nach dem Sündenfall angewandt wurde. Also bezieht sich das auf uns? Okay, also das ist auf uns anzuwenden. Also in dem göttlichen Erziehungsplan, der uns jetzt gegeben ist, steht Christus als Repräsentant des Vaters. Das Bindeglied zwischen Gott und Mensch. Er ist der große Lehrer der Menschheit und er hat bestimmt, dass Männer und Frauen seine Repräsentanten sein sollten. Die Familie war die Schule und die Eltern waren die Lehrer. Gottes vollkommener Plan wurde nur etwas angepasst. Der Inhalt blieb derselbe, das Wort Gottes. Was hat sich verändert? Die Lehrer. Anstatt dass Gott direkt seine menschliche Familie unterrichtete, was jetzt durch die Sünde unmöglich geworden war, hat er jetzt ein System der Repräsentation eingerichtet. Christus als das Bindeglied und dann die Eltern, die die Kinder unterrichten. Das heißt es hier, die Familie war die Schule und die Eltern waren die Lehrer. Wir können ein bisschen... Also nach dem Fall, ist erinnert immer noch das Wort Gottes. Die Organisationsform bleibt die Familie. Die Lehrer waren jetzt die Eltern. Leicht angewandt, abgefasst. Aber im Grunde genommen blieb das Modell dasselbe.

[18:50] Jetzt spulen wir etwas vor in der Weltgeschichte. In die Zeit der Patriarchen. Heißt es, die Erziehung, die auf die Familie konzentriert war, war dominiert in der Zeit der Patriarchen. Für die so etablierten Schulen sorgte Gott für die günstigsten Bedingungen für die Charakterentwicklung. Was war anhand dieses Zitates die günstigste Bedingung für die Charakterentwicklung? Die spricht von einer Erziehung, die auf die Familie konzentriert war. In der Zeit der Patriarchen blieb die Organisationsform die selbe. Was war anhand der Umwelt? Die Menschen unter seiner Leitung folgten noch immer dem Lebensplan, den er am Anfang bestimmt hatte. Diejenigen, die sich von Gott abgewandt hatten, bauten sich Städte. Aber die Menschen, die an Gottes Lebensprinzipien festhielten, lebten zwischen den Feldern und Hügeln. Da ist eine ganze Predigt drin. Da haben wir jetzt nicht viel Zeit für. Aber der Inhalt blieb immer noch dasselbe. Umgeben von der Natur Gottes. Sie waren Ackerbauen und Hirten. Und in diesem freien Land, mit seinen Gelegenheiten für Arbeit, Studium und Nachsinnen, lernten sie von Gott und lehrten ihre Kinder seine Werke und Wege. Drei Dinge. Was war der Inhalt? Das Wort Gottes, die Werke und Worte Gottes. Was war die Organisationsform? Die Familie. Und wer waren die Lehrer? Die Eltern. Das ist in den Zeiten der Patriarchen.

[20:42] Wir bewegen uns weiter vorwärts. Wir kommen zur Zeit von Moses. Der Mann, den Gott bestimmt hatte, sein Volk aus Ägypten zu führen. Auch ein Repräsentant unserer Zeit. Um einen Leiter vorzubereiten. Nach welchem Erziehungsplan ist Gott vorgegangen? Mit tiefer Dankbarkeit widmete sich Jochebed ihrer nun sicheren und fröhlichen Aufgabe. Sie nutzte treu ihre Gelegenheit, ihr Kind für Gott zu erziehen. Sie wusste, dass sie ihn schon bald seiner königlichen Mutter übergeben werden musste. Umgeben von Einflüssen, die dazu tendieren würden, ihn von Gott abzubringen. All das hat sie noch fleißiger und sorgfältiger in ihrer Unterweisung sein lassen. Wer war der Lehrer? Die Mutter. Was war das Resultat? Sie behielt den Jungen, solange sie konnte, musste ihn aber abgeben, als er 12 Jahre alt war. Seine gelehrten Lektionen konnten nicht vergessen werden. Sie waren ein Schutzschild vor dem Stolz, dem Unglauben und dem Laster, das inmitten des Prunkes am Hof herrschte. Wer war der Lehrer? Was war der Inhalt? Das Wort Gottes. Was war das Resultat? Geistliche Kraft. Ich frage mich, wenn du deinen Sohn nur 12 Jahre haben könntest, würde das etwas ändern in der Art und Weise, wie du dein Kind erziehst? Würde man sich nicht um jeden Moment kümmern? Denk mal drüber nach, wenn ihr in der Position von Jochebed gewesen wärt.

[22:37] Lasst uns ein bisschen weiter gehen. Samuel. Was war seine Ausbildung? Während der Erzieherin und der Erzieherin das Leben von Samuel, brachte ihm seine Mutter sorgfältig bei, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden. Wie unterscheiden wir zwischen Gut und Böse? Was ist unser Maßstab? Das Wort Gottes. Wie hat Samuels Mutter ihm gezeigt, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden? Sie muss die Bibel benutzt haben. Was war also der Inhalt von Samuels Unterweisung? Das Wort Gottes. Durch jedes bekannte Objekt in seiner Nähe versuchte sie, seine Gedanken zum Schöpfer zu lenken. Seine frühe Erziehung führte ihn zu der Entscheidung, seine christliche Integrität beizubehalten. Welchen Niveau hat er in seinem Leben? Und welche Ermutigung zur Treue ist ihr Beispiel? Wer war also der Lehrer? Die Mutter. Was war der Inhalt? Das Wort Gottes. Was war das Resultat? Geistliche Stärke.

[24:12] Immer wieder wurde die Geschichte in der Geschichte Israels wiederholt. Wenn geistliche, starke Leiter gebraucht worden sind, wurde Gottes Plan umgesetzt. Weil sie den Befehl aus 5. Mose beachteten. Und diese Worte, die ich dir heute gebete, sollst du auf dem Herzen tragen. Und du sollst dir deinen Kindern einschärfen. Und davon reden, wenn du in deinem Haus sitzt oder auf den Weg gehst, wenn du dich niederlegst. Und wenn du aufstehst. Heißt das hier, dass man seine Kinder unterrichten soll, am Abend, wenn man endlich von der Arbeit gekommen ist? Heißt das hier, dass man seine Kinder unterrichten soll, am Abend, wenn man endlich von der Arbeit gekommen ist? Heißt das hier, dass man seine Kinder unterrichten soll, am Abend, wenn man endlich von der Arbeit gekommen ist? Das war der Befehl, das Gebot in 5. Mose. Was ist der Inhalt? Diese Worte, die ich dir heute gebete, mit anderen Worten, das Wort Gottes. Wer waren die Lehrer? Wer waren die Eltern? Du sollst dir deinen Kindern einschärfen. 5. Mose ist ein Buch der Erziehung. Wo all die verschiedenen Aspekte des Lebens behandelt werden. Erziehung, wahre Bildung. Gemäß des göttlichen Planes, wie er es seinem Volk gegeben hat. Einfach Instruktion, gemäß seines Wortes. Das ist der selbe Plan, den Gott uns heute gibt.

[26:11] Nun kommen wir zu Daniel. Ein Mann, der solch eine geistliche Kraft hatte, wie sie nur selten in der Geschichte gesehen wird. Ein Mann, der solch eine geistliche Kraft hatte, ein Mann, der für seinen Glauben einstand, was immer auch die Kosten waren. Ein Mann, der ein Vorbild ist für diejenigen, die in der letzten Zeit stehen werden. Was war seine Stärke? Zum Glück müssen wir da nicht irgendwie raten. Uns wird sowohl im Geist der Weissagung, als auch in der Bibel gesagt, wie er erzogen worden ist. Wir wollen erst mal mit dem Geist der Weissagung beginnen. Es ist ein bisschen lang. Das Heim und die Schule waren eins. Anstelle fremder Lippen gaben die liebenden Herzen des Vaters und der Mutter ihren Kindern Unterweisung. Also zuerst einmal, das war ein Befehl. Das war nicht einfach so wahlweise, wenn du dich danach fühlst, dann unterrichte mal deine Kinder. Nein, das war ein Befehl. Also die Organisationsform war wiederum die Familie. Die Lehrer waren die Eltern. Sie sagte, das Heim und die Schule waren eins. Das Heim und die Schule waren eins. Was war der Inhalt? Gedanken an Gott mit allen Ereignissen des täglichen Lebens im Haushalt waren mit allen Ereignissen des täglichen Lebens im Haushalt verknüpft. Die mächtigen Taten Gottes bei der Befreiung seines Volkes wurden mit Redegewandtheit und ehrfürchtiger Scheu wiederholt. Die großen Wahrheiten der Vorsehung Gottes und des zukünftigen Lebens wurden dem Guten und dem Schönen vertraut. Was war der Inhalt? Wiederum, Wahrheit, Natur, heilige Geschichte. Es war eine Erziehung, die auf dem Wort Gottes basierte. Wie haben sie das gemacht? Durch den Gebrauch von Gleichnissen und Symbolen wurden die Lektionen illustriert und somit dem Gedächtnis besser eingeprägt. Durch diese lebhafte, bildliche Darstellung wurde das Kind fast vom Kleinkindalter an in die Geheimnisse, die Weisheit und die Hoffnung der Väter eingeführt und auf einen Weg des Denkens, Fühlens und Voraussehens geführt, der über das Sichtbare und Vergängliche hinaus zum Unsichtbaren und Ewigen reichte. So mancher israelitische Jugendliche war durch diese Erziehung körperlich und geistig lebhaft, schnell im Erkennen und stark im Handeln, mit einem vorbereiteten Herzen für das Wachstum des kostbaren Samens, das Denken ausgebildet, Gott in den Worten der Offenbarung und den Szenen der Natur zu suchen. Die Sterne des Himmels, die Bäume und Blumen des Feldes, die erhabenen Berge, die sprudelnden Bäche, alle sprachen zu ihm und die Stimme der Propheten, die durch das ganze Land gehört wurden, trafen auf eine Antwort in seinem Herzen. Eine wundervolle Beschreibung des göttlichen Bildungsplans.

[29:47] Aber wir sprechen von Daniel. Wie ist das auf Daniel anzuwenden? Der nächste Absatz hier sagt, dies war die Erziehung, also was wir gerade beschrieben haben, dies war die Erziehung. Dies war die Erziehung von Moses, von Samuel, von David und von Daniel. Wie wurde Daniel ausgebildet? Das Heim und die Schule waren eins. Die Worte und Werke Gottes wurden studiert. Die Basis war das Wort Gottes. So war die Ausbildung der Erziehung von Daniel. Ich möchte das nochmal kurz anschauen, was wir gerade gelesen haben. Ich möchte hier drei Aspekte der Bildung, der Erziehung betonen. Erst einmal heißt es hier, in den Worten der Offenbarung. Wie würden wir das heute nennen? Die Bibel. Zweitens, die Szenen der Natur und drittens, die Stimme der Propheten. Wahre Erziehung im Plan, wie Israel ihn erhalten hatte, hatte drei Komponenten. Das Wort Gottes, Natur und der Geist der Weissagung. Was war das Resultat? Wollen wir, dass unsere jungen Menschen so aufwachen? Was wäre das für eine Generation? Lass uns sicherstellen, dass wir das richtig verstanden haben. Die Umwelt war das Heim, der Lehrer waren Vater und Mutter, das Lehrmaterial war Gottes Wort, die Natur, der Geist der Weissagung und die Ergebnisse waren geistliche Kraft. Wo auch immer er umgesetzt wurde, war er erfolgreich. Einige von euch sagen jetzt vielleicht, du vergisst vielleicht, dass Gott einen Plan für unsere Schulen hat. Nein, nein, nein, ich vergesse das nicht. Unsere Schulen sind ein Teil dieses Plans. Ich werde sie dabei nicht ausklammern. Wir fokussieren uns erst mal auf das Ideal. Uns ist ja auch gesagt, dass auch unsere Schulen so sehr wie ein Zuhause sein sollten, wie das nur irgendwie möglich ist. So sollten also auch die Schulen diesen Plan, der der Familie gegeben ist, nicht auslassen. Wir schauen uns nur den originalen Plan an.

[33:25] Und jetzt schauen wir uns Daniel Kapitel 0 an. Schaut mit mir 2. König an. Kapitel 20. Um die Geschichte von Daniel wirklich besser verstehen zu können, müssen wir ungefähr 100 Jahre vorher beginnen. Wir finden in 2. König 20, wie Hezekiah todkrank gewesen ist. Er betete. Der Herr hat zugestimmt, ihn zu heilen. Und Hezekiah bat um ein Zeichen. Was war das Zeichen, das ihm gegeben worden ist? Die Sonnenuhr ist zurückgegangen. Was für ein Gott. Ein Gott, der die Ordnung des Universums durcheinander rüttelt, nur damit wir sicher sind, dass er uns heilt. Aber dieses Wunder, das wurde auf allen globalen Nachrichtenkanälen verkündet, das hat die Aufmerksamkeit einiger umliegender Nationen erregt. Und die Babylonier, die sich sehr gut auskannten mit Astronomie, haben festgestellt, die Sonne hat sich zurückgelegt. Und haben sich überlegt, deren Gott ist mächtiger als unsere Götter. Wessen Gott hat das vollbracht? War das etwa der Gott von Hiskir? Wir müssen da mal hin und ihn besuchen. Wir müssen von diesem Gott etwas lernen. Also sind sie zu Hiskir gekommen und haben ihn besucht. Herzlichen Glückwunsch, du bist geheilt worden. Aber ist das wahr, dein Gott hat die Sonne zurückgedreht? Was hat Hiskir gesagt? Ja, ja, es ist wahr. Ich möchte euch aber meine Schätze zeigen. Was für eine Gelegenheit, die verloren gegangen ist. Und ich stelle mir vor, wie als die babylonischen Gäste wieder hinausgingen, das Jesaja, der Prophet, kam gleichzeitig hinein. Und er kam zu Hiskir. Und er hat gefragt, wer waren diese Besucher? Ah, die kamen aus Babylon. Was haben die gesehen? Ich habe ihnen alles gezeigt. Und Jesaja sagt, was hast du dir dabei gedacht? Das war nicht so klug. Und eine Prophezeiung wird hier gegeben. Vers 17. Es kommt die Zeit, da alles, was in deinem Haus ist, und was deine Väter bis zu diesem Tag gesammelt haben, nach Babel weggebracht werden wird. Das war schon schlimm genug. Aber dann kommt es in Vers 18. Und von deinen Söhnen, die von dir abstammen werden, die du zeugen wirst, wird man welche nehmen, und sie werden Kämmerer sein im Palast des Königs von Babylon. Stell dir vor, du bist eine Mutter. Ich bin mir sicher, das hat sich in den nationalen Nachrichten verbreitet. Jesaja hat prophezeit. Das Königreich wird durch Babylon zerstört werden. Eure Söhne werden weggenommen werden und am Hof des Königs dienen müssen. Du bist eine Mutter. Stell dich in diese Position. Du weißt, dein Sohn wird vielleicht weggenommen werden. Du weißt nicht, wann es passieren wird. Aber die Prophezeiung sagt eines Tages, es kommt die Zeit, da werden deine Söhne weggenommen werden. Würde das einen Einfluss darauf ausüben, wie du erziehst? Würde das deine Ziele verändern?

[38:22] Nun, unglücklicherweise hat das auf Hiskia nicht viel Eindruck gemacht, auf seine Erziehung. Drei Jahre, nachdem sein Leben gerettet worden war, wurde Hiskia ein Sohn geboren. Ungeachtet der kürzlich gegebenen Prophezeiung scheiterten Hiskia und seine Frau heftzieber daran, den jungen Manasseh im Weg der Wahrheit auszubilden. Er war erst zwölf Jahre alt, als er den Thron bestieg. Aber wenn er in der Furcht Gottes erzogen worden wäre, hätte er sich nicht für die heidnische Anbetung entschieden. Im Alter von zwölf Jahren traf Jesus eine Entscheidung, die die Welt rettete. Im selben Alter wählte Manasseh einen Weg, ob er eine Heftzieber oder eine Marianne war. Aber der Herr war gnädig. Wie lange hat Manasseh regiert? 55 Jahre. Es war die absurdeste, der schlimmste Abfall, den die Nation je gesehen hatte. Die ersten Eindrücke dieser Prophezeiung waren weg. Die Eltern wurden wieder nachlässig. Die Leute sagten wieder die selben Dinge, die sie heute sagen. Wir wissen, es wird kommen. Jesus kommt, ja. Aber wir wissen nicht, wann. Es wird kommen, wenn es kommt.

[40:14] Aber diese Prophezeiung war immer und immer wieder gegeben worden. Und dann kommen wir zum Enkel von Manasseh. Der gute König Josiah. Sein Enkel Josiah. Sein Enkel Joseph. Ein guter König. Er begann eine Reihe von Reformen. Er zerstörte die Götzen. Er zerstörte die Höhen. Da gibt es viel, was man studieren könnte. Aber ich möchte mich auf das 18. Jahr seiner Regierung konzentrieren. Wir finden das in Daniel 0, ungefähr in der Mitte des Kapitels. Das ist 2. König 22. Vers 3. Im 18. Jahr des Königs Josiah sandte der König den Schaffern zum Haus des Herrn. Und man hat angefangen, den Tempel wiederherzustellen. Und in diesem Vorgang haben sie etwas gefunden. Was war das? Genannt das Buch des Gesetzes. Ich möchte dich fragen, wenn du etwas findest, was ist damit zuvor passiert? Es ist verloren gegangen. Was hat diesen Abfall Israels hervorgebracht? Das Buch des Gesetzes war verloren gegangen. Es war erst vernachlässigt und dann verloren gegangen. Aber dann ist es gefunden worden. Es ist wiederentdeckt worden. Und so begann eine Bildungsreform unter König Josiah. Wir finden dort 3 Schritte in dieser Bildungsreform. Erstens, eine Umkehr zum Wort Gottes. Wenn wahre Erziehung im Wort Gottes basiert, dann ist eine Rückkehr zum Wort Gottes. Wenn wahre Erziehung im Wort Gottes basiert, dann ist eine Rückkehr zum Wort Gottes. Das war das Erste, was Josiah getan hat. Er hat das Buch des Gesetzes studiert. Was war in diesem Buch des Gesetzes? Das Buch 5. Mose. Ein Buch, in dem erklärt wird, wie die Kinder ausgebildet werden sollen. Ein Buch, in dem ganz klar der Segen und der Fluch dargelegt werden, der davon kommt, wenn man Gottes Wort befolgt oder nicht. Als der König die Prophezeiung vom nahen Gericht las, das über die Menschen, die ihm Aufruhr verhaten, ergehen sollte, zitterte er für die Zukunft. Die Verderbtheit Judas war groß gewesen. Welche Folgen würde ihr fortgesetzter Abfall haben? Der König hat verstanden, dass der Erfolg seiner Nation davon abhängt, wie sehr man dem Wort Gottes folgen würde. Als er die Prophezeiungen hörte, hat er seine Kleider zerrissen. Was werden wir tun? Zittern wir für die Zukunft? Verstehen wir unsere Bedürfnisse für eine Bildung, die auf dem Wort Gottes steht? Verstehen wir, dass unser Wohlstand, ja sogar unser Überleben, vom Wort Gottes abhängt? Erkennen wir, wo wir vom Wort Gottes abweichen und zittern wir, wie Josiah? Was wird unsere Antwort? Was wird unsere Antwort sein? Ich hoffe, ich bete, dass es dieselbe wie von Josiah ist.

[44:45] Josiah hat als nächstes die Propheten konsultiert. Also erneut, der Inhalt wahrer Bildung ist der Geist der Prophezeiungen. Wenn es also eine Bildungsreform gibt, dann gibt es auch eine Umkürzung der Prophezeiungen. Wenn es also eine Bildungsreform gibt, dann gibt es auch eine Umkehr zum Geist der Weißsagung. Die Botschaften der Propheten hinsichtlich der babylonischen Gefangenschaft übten einen stillen, aber machtvollen Einfluss aus. Dieser trug viel dazu bei, eine Reformation vorzubereiten, die im 18. Jahr der Regierung Josias stattfand. Also der Geist der Weißsagungen hat den Weg der Prophezeiungen geöffnet. Aber als er das Buch des Gesetzes vorgelesen hat, als er verstanden hat, die Nation wird zerstört werden, zu wem ist er gegangen? Zur Prophetin. Das finde ich so interessant. Das ist der Moment, wo die Generation vorbereitet wird, um Daniel, die Repräsentanten der letzten Zeit. Sie haben die Prophetin gefragt. Das klingt doch ganz nach unserer Zeit, oder? Haben wir eine Prophetin? Geht hin und befragt den Herrn für mich. Er ging zu der Prophetin Hulda. Was hat er dort gehört? Und er hat gefragt, gibt es irgendetwas, was wir tun können, um dieses Schicksal der Nation abzuwenden? Die Antwort war nein. Wegen der Sünden der Väter. Was hat also der König getan? Okay, war ja ein netter Versuch. Nein, er hat sich mehr angestrengt. Eine Zerstörung wird kommen, dann müssen wir eine Generation vorbereiten. Hier finden wir den dritten Schritt in der Bildungsreform. Eine Erziehung der Familie. 23 Vers 2.

[47:54] Ich mag dieses Bild. Wer hört hier zu? Priester, Erwachsene, Kinder, Säuglinge. Das ist genau das, was hier in Vers 2 steht. Alle Menschen. Klingt das bekannt? Als das Buch 5. Mose gelesen wurde, zur Zeit Moses, wer ist dazu aufgefordert worden, zuzuhören? Das ganze Volk. Erwachsene, die Älteren, die Jüngeren, sogar die Säuglinge. Die Reformen von Josiah haben die Übrigen vorbereitet. Was waren diese Reformen? Bildungsreformen. Das Datum für die Vorlesung dieses Gesetzes, das Datum für 2. König 23, Vers 2, das war die Bildungsreform. Das Datum für 2. König 23, Vers 2, war ungefähr 2 Jahre, bevor Daniel geboren worden ist. Wer war in der Zuhörerschaft? Wenn alle Menschen dort gekommen waren, wer war in der Zuhörerschaft? Daniels Eltern. Seine zukünftigen Eltern. Was haben sie gehört? Was ist ihnen vorgelesen worden aus diesem Buch des Gesetzes? Das Buch 5. Mose. Ein Buch, in dem die Instruktionen für die Kinder detailreich aufgeschlüsselt waren. Sie hörten Kapitel 4, dass wenn sie dem Wort Gottes gehorsam sind, dass es eine Bedingung ist, ein Licht für die Nation zu sein. Sie hatten gehört, dass es eine Bedingung ist, das verheißene Land zu betreten. Das Gehorsam gegenüber dem Wort Gottes ist eine Bedingung für Wohlstand. Gehorsam war eine Bedingung, dass er seinen Bund erfüllt. Eine Bedingung für Wohlstand. Eine Bedingung für Leidenschaft, dass sie einen besonderen Platz unter den Nationen haben können. Das ist, was die Eltern von Daniel gehört haben. Sie hörten, dass das Wort Gottes wichtiger ist als physische Ernährung. Es war eine Bedingung, das größte Volk zu sein. Sie hörten den Segen gegenüber dem Fluch. Sie hatten gehört, dass es eine Bedingung war für eine gute Ernte. So würden die Feinde besiegt werden. So würden sie ein heiliges Volk bleiben. So würden sie der Kopf und nicht der Schwanz sein. Sie hörten im Buch 5. Mose die Gefangenschaft vorhergesagt. Sie hörten dort auch, dass wenn sie zu Gott umkehren würden, sie aus dem Land der Gefangenschaft wieder zurückkehren könnten. Das ist, was die Eltern von Daniel gehört haben. Vielleicht haben sie auch das Buch Psalm 119 gehört. Dass Gottes Wort eine Bedingung ist, nicht beschämt zu sein. Ein Schlüssel, um nicht zu sündigen. Eine Bedingung für die Freiheit. Eine Quelle für das Nachdenken. Eine Bedingung, weiser zu sein als die Feinde. Wie man Lehrer der Welt sein kann. Eine Quelle des Lichtes und der Verständnis. Eine Bedingung für den Frieden. Vielleicht haben sie gehört, dass der Schlüssel zum Wohlstand in der Zeit von Hezikia gewesen war. Das ist, was die Eltern von Daniel gehört haben. Und dann haben sie gehört diese Worte, und diese Worte, die ich heute gebe, sollst du auf deinem Herzen tragen. Und du sollst sie deinen Kindern einschärfen. Was du heute gehört hast, das Wort Gottes, schärf es deinen Kindern ein. Und dann, als ihnen plötzlich ihre Verantwortung bewusst wurde, hat sich ihre Aufmerksamkeit geändert. Hat sich ihre Aufmerksamkeit wieder dem Geist der Weissagung zugewandt. Sie haben sich wieder erinnert an die Verheißungen, die vorhergesagt haben, dass ihre Stadt zerstört werden wird. Sie haben gehört, dass man ja die Propheten Hulda gefragt hat, ob man die Zerstörung noch aufhalten kann. Und ihnen ist gesagt worden, durch den König selbst, wahrscheinlich mit Tränen in seinen Augen, dass die Zerstörung auf jeden Fall kommen werde. Wegen den Sünden der Väter würde die Stadt zerstört werden. Ihnen ist aber auch gesagt worden, dass die Zerstörung verschoben worden ist. Dass es nicht während der Regierungszeit von Josiah kommen würde. Es würde zerkommen. Aber weil sich nämlich Josiah zu Gott bekehrt hatte, würde die Zerstörung noch etwas aufgehalten werden. Wenn ihr die Eltern von Daniel gewesen wärt in der Zeit, würdet ihr doch wahrscheinlich, dass die Zerstörung noch aufhalten würde. Aber ihr würdet natürlich vermuten, dass der nächste König, der nach Josiah kam, das die Zeit wäre, wo die Zerstörung kommen würde. Und was haben sie also getan? Sie haben gehorcht. Vier Mütter. Die Mutter von Hananiah. Die Mutter von Michael. Und die Mutter von Azariah. Sie haben auf diese Anweisung im Buch 5. Mose gehört. Sie haben dem Befehl gehorcht. Sie haben geistlich starke junge Männer vorbereitet. Werden wir gehorchen? Werden wir die Zeiten erkennen, in denen wir leben? Werden wir realisieren, dass unsere Kinder die Generation, die jetzt hervorkommt, ganz möglicherweise die letzte Generation dieser Welt sein könnten? Was machen wir damit?

[55:30] Daniel hatte eine gläubige Mutter, die die Prophezeiung über die Zerstörung der Stadt kannte. Sie verholte ihrem Kind die Worte, dass eines Tages hebräische Kinder im heidnischen Hof von Babylon stehen würden. Sorgfältig lehrte diese Mutter ihren Sohn, die Schriftrollen der Propheten zu lesen. Diese Bildung war nicht in den Schulen dieser Zeit erworben. Denn diese waren vom Plan Gottes abgewichen. Aber heilige Mütter, die nahe beim ewigen Vater lebten, führten ihre Kinder durch Vorschrift und Beispiel, durch Wort und Lied dahin, Charaktere zu bilden, die den Test bestehen würden. Ihr lieben Mütter, folgt ihr dem Beispiel der Mutter von Daniel? Was war mit den Müttern von Joachim und Zedekiah? Weil ihre Erziehung vernachlässigt worden war, ist Jerusalem zerstört worden. Die Hauptstadt wurde erobert. Die Schätze sind vom Haus Gottes weggerissen worden und wurden dem Götzendienst geweiht. Und junge Menschen, die ihre Schätze von Gott, und junge Menschen, wirklich verheißungsvolle Jugendlichen, die Zukunft der Nation, wurden von ihren Heimen weggerissen, um im Hof des Babylonischen Königs zu dienen. Daniel und seine Freunde wurden aus ihren Heimen weggerissen. Was waren die Resultate? Waren sie erfolgreich? War Gottes Plan der Bildung erfolgreich?

[57:26] Jetzt kommen wir zu Daniel 1. Wir haben gesehen, was den Erfolg gegeben hat. Interessant ist, sie wurden als sehr gut ausgebildet bezeichnet, als sehr gut ausgebildet bezeichnet. Sie kamen gerade im Zentrum der Zivilisation und der Bildung an, der Welt, und wurden bereits bei ihrer Ankunft als sehr gebildet bezeichnet. Nun können die Resultate der Erziehung zu Hause gesehen werden. Reines Essen, reine Gedanken und körperliche Betätigung brachten sie auf die Liste der jungen Männer ohne Makel. Aber wie stand es um ihre intellektuelle Fähigkeit? Sie waren nicht in den Schulen Jerusalems ausgebildet worden, geschweige denn in den Babylonischen. Gab es nicht große Gefahr, dass sie in den Wissenschaften und den entscheidenden Fachgebieten Wissenslücken hatten? Bei der Untersuchung bestanden sie als klug in aller Weisheit, einsichtsvoll und wissenskundig und fähig, sich in der Reimschule zu verheißen. Man kann die Geschichte weitererzählen, als Daniel später gerufen wurde, den Traum von Nebuchadnezzar zu interpretieren.

[59:01] Denkt mal mit mir. Babylon war sehr mächtig, es war auch das absolute Bildungszentrum der bekannten Welt. Dort in Babylon waren die weisesten Menschen der Welt. Sie hatten höhere Bildung. Es waren Menschen dort, die jede Sprache, die bekannt war, unterrichten konnten. Sie studierten Astronomie und höhere Mathematik. Hier kommt Daniel. Ein Mann, ein Produkt der Erziehung im Wort Gottes. Ein Sklave von einer verachtenden Nation. Sicher war er nicht vorbereitet. Und trotzdem, als Nebuchadnezzar den Traum hatte, hat er all die weisenden Menschen gerufen. Wie würden wir sie heute nennen? Die ganzen PhDs. Die klügsten Leute, die er finden konnte. Und sie konnten ihm nicht helfen. Und dann ist da Daniel. Ein Jude, von einem verachtenden Volk. Ein Sklave, der ganz frisch von der Schule ist. Und er tut etwas, was nicht einmal seine Lehrer können. Wie? War er besonders klug? Nein. Er war mit der Quelle der Weisheit verbunden. Er hat nicht Gott, die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht. Ich bin verständlicher geworden als alle meine Lehrer. Denn über deine Zeugnisse sinne ich nach. Ich bin einsichtiger als die Alten, denn ich achte auf deine Befehle.

[1:01:50] Und natürlich eine Jahre später, auf der Ebene von Dura, ein Symbol für den letzten großen Test auf dieser Erde. Es waren wieder diejenigen, die wahrhaftig ausgebildet worden waren, die auch wirklich erfolgreich waren. Wie werden die Kinder heute ausgebildet? Wer wird sich entscheiden, lieber Bedrängnis zu erleiden, anstatt den vergänglichen Genuss der Sünde zu haben? Welche Kinder werden jetzt ausgebildet und erzogen? Aus welchen Heimen werden die Daniels und Meshachs kommen? Dies wird der letzte Test sein, den die Diener Gottes zu bestehen haben. Wie wird es für uns heute sein?

[1:02:54] Haben sich Daniel und seine Freunde vorbereitet, als sie jetzt in Babylon ankamen? Oder waren sie bereits vorher vorbereitet worden? Daniels Erfolg war kein Zufall. Es kam nicht einfach so. Es war nicht einfach die Hoffnung, dass sie, sobald sie in Babylon ankamen, geistlich erfolgreich sein werden. Daniel, Hananiah, Mishael und Azariah waren das Resultat der vorsichtigen Vorbereitung. In unserer Zeit. Wenn wir mit den Ereignissen der letzten Zeit konfrontiert sein werden, werden diejenigen, die erfolgreich sind, nicht erfolgreich sein, weil das jetzt quasi so kam, sondern weil sie bereits im Vorhinein vorbereitet worden sind. Und so wie mit Daniel und seinen Freunden, ist die beste Vorbereitung im Heim. Als Kinder. Und zwar im jüngsten Alter. Und zwar von Säuglingsalter an. Ihnen das Wort Gottes einflößen. So ist es für uns heute auch. Wir lesen hier niemals. Niemals wird die Erziehung, Bildung, all das erreichen, was sie erreichen könnte und müsste. Bis was? Bis die Bedeutung der Arbeit der Eltern völlig verstanden wird. Und zwar nicht nur verstanden. Und sie eine Ausbildung für diese heilige Verantwortung erhalten haben. Liebe Eltern, erkennt ihr, versteht ihr eure Aufgabe? Also ich meine nicht so, ja, ja, ich stimme schon zu. Nein, ich meine hier, erhältst du eine Ausbildung für diese heilige Verantwortung? Wie wurden Daniels Eltern ausgebildet? Durch Instruktion aus dem Wort Gottes. Also es heißt, die Worte, die ihr heute gebietet, also die Eltern selbst wurden mit diesen Worten gefüllt und dann konnten sie sie den Kindern geben. Gott wartet auf eine Generation, die feststeht. Tust du deinen Teil? Deinen Teil, so eine Generation vorzubereiten? Liest du, studierst du das Wort Gottes? Ist dir diese Verantwortung, die du dir gegeben hast, ist dir diese Verantwortung bewusst, dieses Wort deinen Kindern weiterzugeben? Studierst du den Geist der Weisbarung und gibst du auch das deinen Kindern weiter? Wirst du treu sein? Ist dir bewusst, dass jeder Moment zählt? Denk an Moses. Samuel. Daniel. Ihre Eltern hatten oft nicht viel Zeit. Sie mussten jeden Moment auskosten, nutzen. Aber wenn wir treu sind, wird Gott seinen Teil tun. Das können wir nicht alleine tun. Aber Gott hat uns gebeten, unser Denken mit seinen Worten zu füllen und das dann den Kindern weiterzugeben. Und er wird den Rest tun.

[1:07:31] Lass uns beten. Lieber Vater im Himmel, danke für die Lektionen, die du uns gegeben hast. Danke für diese Beispiele, die zu unseren Gunsten aufgeschrieben wurden. Herr, ich bitte dich, dass wir das wirklich anwenden. Dass wir das nicht nur als eine Geschichtslektion betrachten, aber als eine praktische Illustration, wie wir die letzte Generation vorbereiten können. Danke für die Hilfe, die du uns gegeben hast. Danke für die Hilfe, die du verheißen hast. Herr, wir kommen und nehmen diese Verheißung in Anspruch. Wir bitten dich, dass du diesen Tag besonders segnest, dass dein Heiliger Geist bei uns bleibt. Wir danken es dir und bitten im Namen Jesu. Amen.


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