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Der Ersehnte

„Der Ersehnte“ wird das Leben und Wirken von Jesus Christus detailliert und chronologisch beleuchten. Die verschiedenen Evangeliumsberichte werden in ein harmonisches Ganzes zusammengefügt und die vielen alttestamentlichen Wurzeln und Bezüge aufgezeigt. Über allem steht der Wunsch, unseren Herrn und Erlöser in Seinem alltäglichen Leben besser kennen zu lernen. Diese Aufnahmen sind einer Videoserie auf https://www.joelmedia.de/serien/der-ersehnte/ entnommen.

Dieser Podcast beinhaltet die folgende Serie:


In dieser Predigt wird das Gleichnis von den 10.000 Talenten aus Matthäus 18 beleuchtet, beginnend mit Petrus‘ Frage nach der Häufigkeit der Vergebung. Christopher Kramp erklärt, dass Petrus‘ Frage auf einer traditionellen jüdischen Lehrmeinung von dreimaliger Vergebung basiert, die Jesus mit der radikalen Antwort „70 mal 7 Mal“ übertrifft. Die Predigt untersucht die tiefere Bedeutung dieser Zahl und wie sie die unendliche Vergebungsbereitschaft Gottes widerspiegelt, die wir als Christen nachahmen sollen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Der Ersehnte – Ein chronologisches Studium über das Leben und Wirken von Jesus Christus

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Transkript

[0:33] Hallo und herzlich willkommen zu unserem Seminar „Der Ersehnte“. Schön, dass ihr heute Abend da seid und dass ihr jetzt live eingeschaltet habt auf joelmedia.de. Wir wollen heute anfangen, ein ganz berühmtes Gleichnis anzuschauen. Ein Gleichnis, das wir vielleicht schon das eine oder andere Mal gehört haben und das uns für unser praktisches christliches Leben und auch in der Gemeinde unglaublich viel zu sagen hat. Wir wollen Matthäus 18 weiter studieren. Bevor wir damit beginnen, wollen wir niederknien für ein Anfangsgebet und Gott um ein gnädiges Studium zu bitten.

[1:11] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass du uns mit deinem Geist erfüllen möchtest, auch heute, wenn wir jetzt dein Wort studieren. Wir möchten danke sagen, dass du uns immer wieder neu korrigierst und unser Angesicht auf dich hinlenkst, dass wir jetzt mehr von dir verstehen und dass unser Geist gestärkt wird durch deinen Heiligen Geist. Oh, lass deine Worte, ihre Kraft entfalten, uns am Leben, dass wir Freude daran bekommen, dein Wort zu studieren und das auch gerne zu Hause tun, damit du uns unterrichten kannst. Das bitten wir im Namen Jesu. Schlag mit mir auf Matthäus Kapitel 18 und dort Vers 21.

[1:54] Matthäus 18 und dort Vers 21. Wer mag mal den ersten Vers lesen? Matthäus 18, Vers 21.

[2:14] Genau. Petrus kommt zu Jesus und stellt was für eine Frage: „Wie oft soll ich meinem Bruder vergeben, der mir sündigt?“ Frage an euch: Wie kommt Petrus auf diese Frage? Warum stellt Petrus genau an dieser Stelle diese Frage?

[2:34] Was das ist jetzt genau die Wiederholung von dem, was wir die letzten Male gemacht haben. Was vorging es vorher? Was soll ich tun, wenn mein Bruder gegen mich gesündigt hat? Matthäus 18 ab 15. Das hatte nämlich Jesus gesagt: „Wenn dein Bruder an dir sündigt, so etwas, was sollst du tun? Geh hin, ja, versuche das wieder in Ordnung zu bringen.“ Auch wenn er dich nicht hat. Also Matthäus 18 sagt uns, wie mit einem Bruder umgegangen werden soll, der sündigt. Aber Petrus stellt eine andere Frage. Seine Frage ist nicht „Wie?“, sondern „Was?“. Seine Frage: „Wie oft?“ Wie oft muss ich Matthäus 18 machen? Muss ich jedes Mal, wenn er mir sündigt, jedes Mal zu ihm gehen? Also einmal, klar. Drei Mal, okay. Aber wie oft?

[3:24] Aber das ist eine echte Frage für ihn, weil die meisten von euch, was die Juden zu der Zeit lernten, was war eigentlich die Lehrmeinung, wie oft muss man seinen Bruder vergeben? Das wäre noch schön gewesen. Die offizielle findet man in Kommentaren, noch allen weit bestätigt, dass die offizielle Lehre war im Wesentlichen, dass man drei Mal jemandem vergeben muss. Dreimal. Das war natürlich überschaubar. Nicht mehr kannst du eine Strichliste machen: 1, 2, 3. Jetzt habe ich dreimal vergeben.

[3:55] Hättest du also jetzt, jetzt heißt es immer wieder falsch gemacht. Ja, also vorbei. Das heißt also, das ist, was Petrus gelernt hatte. Petrus hatte gelernt in der Sabbatschule: Du musst deinen Nächsten, deinen Bruder, wenn er dir sündigt, sag mir dreimal. So oft musst du vergeben. Wenn das vierte Mal sündigt, dann ist er halt unrettbar verloren. Jetzt, was haltet ihr also davon, was Petrus sagt? Herr, wie oft soll ich meinem Bruder vergeben, der gegen mich sündigt? Bis sieben Mal?

[4:23] Was drückt das aus? Denn wenn er gelernt hat, also offensichtlich, wenn es allgemein verbreitet war, dreimal vergeben reicht, und er fragt bis sieben Mal. Was, was steckt eigentlich hinter eurer Meinung?

[4:41] Er schlug was drauf und warum schlug er was drauf? Was meint ihr, warum schlug er was drauf?

[4:54] Das ist interessant, oder? Also erkennt er hat eine Sache gelernt als Kind. Das ist es, die Lehrer sagen: „Bis dreimal.“ Aber jetzt lehrt er Jesus kennen, oder? Und Jesus ist so anders als die Rabbis und so anders als die Schriftgelehrten. Jetzt kommt Jesus in sein Leben und er sieht, wie Jesus ist. Und er weiß, Jesus ist wesentlich wie die Rabbis. Wäre ich jetzt viel tiefer tätig, unternehmen, wie kann ich diese Liebe dich erfahren, habe diese Wunder anwendet, praktischen kommt eine zu einer revolutionären Erkenntnis Sache. Wenn denn da eigentlich nur dreimal vergeben sollen, aber mit Jesus kennen bestimmt ist es viel mehr. Bestimmt soll man bis zu sieben Mal vergeben. Oder könnt ihr euch vorstellen, wie wahrscheinlich Petrus gedacht hat: „Meine Güte, ich bin so ein geistlicher Mensch, ich habe verstanden, was ich so viel Fläche wie oft das Wort. Wie oft geschieht es, dass wir sozusagen etwas in der Bibel erkannt haben und sozusagen jetzt weitergehen als alle um uns herum zu mehr Missionen machen, als alle um uns herum freundlicher sind in der Gemeinde als alle um uns herum, was sie sich, was ja irgendwie den Standard weit übertreffen. Denke, meine Güte, jetzt wir haben es verstanden, oder?“

[6:06] Und hatte Petrus schon verstanden? Er war noch meilenweit davon entfernt, die Höhe und Tiefe der Liebe Gottes. Passiert, er war schon auf dem guten Weg. Also es war keine Sünde, so zu fahren. Aber sieht man manchmal, wenn wir denken, wir haben Jesus schon gut verstanden, haben wir eigentlich nur den ersten Schritt gemacht von der Tradition zur Wahrheit. Es gibt noch viel mehr zu entdecken.

[6:38] Vollkommenheit nicht. Ja, genau. Also das wahrscheinlich wird, denke ich, so eine gute Idee ist sieben Mal. Also so eine volle Zahl, also heilig. Ja, das war eine gute Idee. Hat er sieht das auch schon nachgedacht. Aber wir sehen hier, ich meine, wir schmunzeln. Muss er daher hat sie mal, aber vielleicht muss man die Engel auch, wenn sie denken, dass wir mit, wenn wir das schon ein bisschen weiter sind, quasi als unsere Geschwister, dass wir denken, wir haben jetzt schon irgendwie das Limit erreicht. Nein, nein, nein, gibt noch viel mehr.

[7:08] Jetzt kommt Jesus. Was antwortet Jesus ihm in Vers 22? „70 mal 7 Mal.“ Nun, das war natürlich für, also sie hat sich der Petrus wahrscheinlich erst mal gefühlt. Er war geplättet. Ja, das ist so, wenn man denkt, okay, ich bin völlig überwältigt. So hatte Jesus schon mal über das Thema Vergebung gesprochen? Hätte ich dann irgendwie Stelle, wo Jesus schon mal etwas ausführlich über das Thema Vergebung gesprochen hatte? Wenn eine berühmte Predigt, wo Jesus das Thema Vergebung thematisiert in der Bergpredigt. Genau. Das ist ein bisschen zurückgehen. Da war Petrus auch dabei. Also es war jetzt ja nicht so ein ganz neues Thema. Ja, also ich gehe davon aus, dass Jesus oft über das Thema gepredigt hat. In Matthäus Kapitel 6, da finden wir im Vaterunser einen Gedanken zur Vergebung. Und das ist vielleicht ganz wichtig, weil wir uns gleich sehen werden, dass das für dieses Gleichnis oder diesen Abschnitt jetzt ganz, ganz entscheidend wird.

[8:12] In Matthäus 6 und dort Vers 11 und 12 reicht eigentlich. Matthäus 6, Vers 12. Merkt euch, das ist hier um Schulden geht. Es um Schulden. Also welchen Gedankengang hat Jesus hier verknüpft? „Vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.“ Welchen Gedanken, also welche beiden Gedanken hat Jesus hier verknüpft? Wagen, also es sind zwei Gedanken. Tun. Genau. Es gibt eine Vergebung Gott-Mensch und dann gibt's eine Vergebung Mensch-Mensch. Und in der Bergpredigt hat Jesus explizit gesagt, dass die beiden Dinge zusammen gehören, dass die miteinander verkoppelt sind. Und das ist nicht etwas, was wahrscheinlich im Kopf von Petrus nicht bewusst gewesen ist.

[9:12] Denn der Gedanke, dass Gott ihm nur sieben Mal vergibt und dann nie wieder, hört sie wahrscheinlich ziemlich dramatisch, oder? Also egal ob dreimal oder sieben Mal, so einen Gedanken hat man eigentlich nur, wenn man denkt, die Liebe Gottes ist die Vergebung Gottes und wie abgekoppelt von meiner Vergebung. Ja, aber hier hat er schon in der Bergpredigt gesagt: Gottes Vergebung an uns, an mich, und meine Vergebung an andere, das ist einander gekoppelt.

[9:37] Das kommt doch noch mal. Schauen wir Vers 14. Matthäus 6, Vers 14: „Denn wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euer himmlischer Vater euch auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen ihre Verfehlungen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben.“ Also, was war der Denkfehler von Petrus? Der Denkfehler war nicht, dass er zu falsch gezählt hat. Der Denkfehler war nicht, dass er bis sieben gezählt und nicht bis eine höhere Zahl. Der Denkfehler war, dass er offensichtlich gar nicht mehr das so richtig auf dem Schirm hatte, dass die Vergebung von Gott zu Mensch mit der Vergebung von Mensch zu Mensch direkt verkoppelt und zwar in beide Richtungen. Ja, wenn ich vergebe, kann Gott mir auch weiterhin vergeben. Wenn ich aufhöre zu vergeben, wird Gott auch mir nicht mehr vergeben. So zu sagen, ja, das ist zu sagen, wenn man noch drüber sprechen. Es ist Gott vergibt mir nicht, weil ich vergebe, aber sozusagen, ich kann nicht dauerhaft von Gott Vergebung erwarten und nicht anderen geben.

[10:35] Dass also ein Gedanke, den Jesus schon ihnen gesagt hatte. Denke mal ganz kurz danach, was soll er denn das Alte Testament über Vergebung? Also jetzt, wo wir sehen, jetzt hat er schon gesagt: Vergebung von Gott zu Mensch ist gekoppelt und Mensch zu Mensch. Was lehrt denn das Alte Testament über die Vergebung von Gott zu Mensch? Wie Gott dem Menschen vergibt. Spricht das Alte Testament davon, dass Gott Menschen vergeben möchte? Dass da Vergebung gibt? Völlig fontane Stelle im Alten Testament, oder spricht, wie sehr Gott vergeben möchte, oder auch vielleicht so, wie oft im Sinne da so, also ist er auf Stopp, seine Vergebung, kleines oder mittelgroß und sehr groß. Genau. Ja, er sagte, wenn eure Sünden rot sind, die Schafe sollen sie weiß werden wie Schnee.

[11:24] Schauen wir mal in Jesaja 55. Ihr werdet jetzt interessanten Gedanken finden. Also Jesus greift jetzt auch in diesem Abschnitt, den wir gleich sehen werden, Gedanken aus dem Alten Testament letztendlich wieder auf. Dieser ist 55 und dort Vers 7. Den kennt ihr, oder? Wer mag mal Jesaja 55, 57 lesen?

[11:55] Genau. Was sagt der Text über Gott und Vergebung? Es gibt viel Vergebung, sagt das Alte Testament. Bei Gott ist viel Vergebung. Und viel Vergebung ist jetzt nicht nur dreimal oder siebenmal oder so. Da ist viel Vergebung. Das ist eine Wahrheit, die im Alten Testament schon ausdrücklich angesprochen wird.

[12:12] Schauen wir auch ein Beispiel an in Micha. Das kennt ihr auch, oder? Micha 7, Vers 18 und 19. Was sagt die Bibel in Micha 7, 18 und 19? Wer ist ein Gott wie du, der die Sünde vergibt? Also mit anderen Worten, diese Vergebung ist außergewöhnlich. Niemand ist so wie du. Du vergibst, der die Sünden vergibt und dem Überrest seines Erbteils die Übertretung erlässt. Der seinen Zorn nicht allezeit festhält, und jetzt kommt ein ganz interessanter Gedanke.

[12:54] Der Lust an der Gnade hat. Was lernen wir über Gottes Vergebung? Er vergibt gerne. Er hat nicht nur viel Vergebung, er tut es auch gerne. Vergebung bedeutet vor Gott nicht, wo ich muss schon wieder vergeben. Es war für uns, oder, dass wir sagen: Okay, ich muss jetzt vergeben, weil ich bin christlich. Ich muss mich jetzt irgendwie so technisch darauf einstellen. Ja, ich muss doch ein Seminar besuchen, ein Vergebungsseminar. Ist auch gut. Ist im Winter gesagt, aber wir haben oft Probleme mit der Vergebung. Und das ist, dann fängt er eine Überwindung, die man zu vergeben, eine schwierige Hürde, die wir über irgendwie intellektuell überqueren. Ich muss ihnen jetzt vergeben. Aber die Bibel sagt, Gott vergibt gerne. Das macht ihm Freude. Und ihr wisst, was man Freude macht, das macht man oft, oder nicht so oft? Jede Gelegenheit, die man bekommt, macht man das. Oder wenn, also ich weiß, was euch Freude macht, persönlich, so oft als Hobby oder so, wenn man dazu Gelegenheit hat, macht man das. Wenn Gott die Gelegenheit bekommt zu vergeben, macht das immer was auch dem Freude.

[13:55] Also, wenn ich mag gerne hebräisch lesen. Ja, wenn ich die Gelegenheit habe, irgendwann Text immer die, weil es macht mir Freude. Ja, ob es jetzt notwendig ist oder nicht, aber es macht mir Freude. Also meistens, wann immer Gott die Vergebung, die Möglichkeit hat, Vergebung zu machen, das weil es gerne macht. Und das natürlich auch wichtig, weil wir so zu sagen, ob man mal von unserer Vergebungsbereitschaft auf Gott projizieren. Also muss anders, und wir müssen erst verstehen, wie Gott ist, und dann ändert sich auch unsere Vergebungsbereitschaft. Ja, das ist so der Hauptgedanke gleich noch in dem Abschnitt. Gott vergibt gerne. Er kann es kaum erwarten. Ja, es geht dann auch weiterhin Vers 19. Er wird sich wieder wunderbar.

[14:33] Welcher Gedanke steckt da drin? Er wird sich wieder über uns, aber schon getan. Ja, er sagt nicht: „Okay, dreimal.“ Er wird sich wieder. Und ihr wisst, Micha ist, spricht zu welchem Volk? Ist von Israel. Und was man hier haben die 333 Mal Sünde, Marke gerissen, sieben Mal. Also mit solchen Zahlen hätten die in einer Generation keine Chance gehabt. Gab es schon zehn Runden bis zum. Also, aber die hätten bisher nicht untergekommen. Vom Hotel bis zum Sinai. Ja, wenn Gott gesagt hätte: „Dreimal vergibt gerne.“

[15:08] Er ist viel Vergebung, immer wieder sozusagen. Und was interessant ist, die Bibel sagt, wir sollen das nachmachen. Schauen wir Epheser 5, 45. Paulus sagte: „Werdet nun Gottes Nachahmer als geliebte Kinder.“ Wir sollen Jesus imitieren, wir sollen Gott imitieren. Bei Gottes Vergebung, Gott vergibt gern, er vergibt immer wieder. Wenn wir seine Nachahmer sind, was wir tun? Viel vergeben oder gerne vergeben? Immer wieder vergeben. Hätte er gesagt: „Nachahmer.“

[15:48] Noch einen Vers, eine fehlerlose schon. Das sind 44. Gut, ich meine, davor gewesen. Die 44, Vers 31 und 32. Das eigentlich der Kontext. Schauen wir Kolosser 4, 31 und 32. „Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan, samt aller Bosheit.“ Also, wenn man das wirklich nimmt, da kann man ganz schön seine sozialen Medien löschen und wird an Bitterkeit und Wut und Zorn zugespielt. Alles löschen, weggetan. „Aber seid gegeneinander freundlich und warmherzig und vergebt einander, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.“ Und dann kommt der Satz: „Werdet Gottes Nachahmer.“ Ja, so viel gegeben hat.

[16:36] Da gibt es also jetzt im 19. ganz deutlich noch einen Vers im Kolosser 3 und dann kommen wir jetzt in Gedanken in Kolosser 3 und dort Vers 13. Kolosser 3, Vers 13.

[16:53] Kolosser komplett sein. Auch Paulus schreibt in Kolosser 3 und dort Vers 13. Da heißt es: „Wer macht das lesen?“

[17:12] Also, siehst du, das ist ein immer wiederkehrendes Thema. Ja, das kommt in der Bergpredigt vor und dann in den Briefen von Paulus, immer wieder so viel. Gott mir vergeben hat, sich anderen vergeben. Das heißt jetzt, wenn jemand analytisch denkt, was war also das Problem von Petrus, wenn er gefragt hat: „Wie oft soll ich meinem Nächsten vergeben?“ Sieben Mal.

[17:39] Genau. Er hat noch nicht völlig durchdrungen, wie groß Gottes Vergebung für ihn ist. Denn je mehr ich verstehe, wie sehr Gott mir vergibt, desto mehr werde ich bereit sein, uns weiterzugeben. Oft ist es so, dass Probleme sozusagen oder Missverständnisse, also im Sinne von, dass man etwas nicht richtig versteht, im Umgang in der Gemeinde, dadurch entstehen, dass wir Gott noch nicht richtig kennen. Also, wenn man Petrus fragen würde: „Kennst du Gott?“ Hat er gesagt: „Natürlich kenne ich Gott. Seit ich in der Schule aufgewachsen bin, habe ich immer von Gott gehört. Ich liebe Gott, ich mag Gott, ich bin Gott treu.“ Aber er hat Gottes Vergebung noch gar nicht so bis ins letzte durchdrungen. Oder das zeigt sich an der Frage.

[18:18] Also, jetzt antwortet Gott, Jesus sozusagen ihnen darauf. Übrigens, habe ich eine Frage an euch: Warum sagt Jesus 70 mal 7 Mal?

[18:30] Also, was ist eigentlich so, was der Gedanke? Erstmal damit, also 77. Diese Zahl hier, und das ist auf jeden Fall falsch. Ich kann das, wisst ihr, wirklich sicher. Da muss ich mal gleich schauen. Ich schaue mal ins Griechische rein. Es ist dies definitiv 70 mal 7 mal. Warte mal, dass ich mal schauen. Also, ich muss mir das noch mal zu Hause noch mal anschauen. Kann ich das nächste Mal dann doch sagen, warum ist es hier schnell finde 22, da sondern 70 7.

[19:35] Ja, es ist eigentlich 70 mal 7. Es ist wirklich 70 mal 7. Ich muss mal in der wissenschaftlichen Ausgabe nachschauen, ob es da irgendwelche Varianten gibt oder so. Aber das kann ich jedes Mal dann rauskriegen. Also, es ist eigentlich 70 mal 70.

[19:55] 70 mal sieben. Luther sagt auch 70 mal sieben. Ja, also denkt ist also das ist 70 mal 7. Aber also, was erstmal so die Grundidee? Wollte Gott, dass wir sozusagen jetzt zählen: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10? Was ist die Grundidee? Immer ein Fall sozusagen. Also die Idee sozusagen viel größer als du denkst. Ja, allen kommentiert das schon weit, sagt Hinweis. Sagt an dieser Stelle, sagt ziehen, nämlich folgendes: Aber Christus lehrte, dass wir niemals müde werden sollten zu vergeben. Also mit anderen Worten, nicht von allein aufhören, immer weiter vergeben.

[20:34] Und hat sich die Zahl interessanter, wenn ihr die Zahl ausrechnet 70 mal 7, was kommt da raus? 490. Ist euch irgend noch mal einer irgendwas an Begriff 490 kommt, dass irgendwann nochmal vor? Lange, genau. Und in Daniel wird es auch nicht als 190 Tage, sondern als die an das stimmt wird. Aber das steht auch nicht 95, sondern was steht denn da? 970 Wochen. Er 70 mal 7 sozusagen 70 mal 7. Rechner wird auch. Oder und das bezeichnet die Zeit 70 mal sind es 190 Tage gleich 95 Jahre. Und was bezeichnet diese Zeit genau? Und zwar solange Israel, das ist diese Zeit, ist Israel gegeben. Genau. Und warum endet die Gnadenzeit dann? Dann endet die dann, weil Gott sagt: Okay, 94 sind vorbei. Jetzt kann ich nicht mehr vergeben. War am Ende die Gnadenzeit im Jahre 34 für das Volk kollektiv Israel. Also die einzelnen isolierten konnte gerettet werden, aber so als Volk vom Ende dieser.

[21:37] Wie wird Jesus glaubt, dass sie haben? Jesus abgelehnt am Kreuz, 31. Aber dann endet die Zeit immer noch nicht. Stephanus, Bassist, Folie, Stephanus, dreieinhalb Jahre später. Aber warum endet sie doch? Er hat gepredigt. Genannt wird durch ihn gepredigt, der Heilige Geist. Das heißt also, die Idee sozusagen, Gott sendet einen Propheten, nachdem angesehen Propheten, Propheten abgelehnt, abgelehnt, abgelehnt, dann sendet er seinen Sohn und auch den lehnen sie ab. Und jetzt hat Gott nur noch ein Ass im Ärmel zum Stechen. Hätten noch eine Möglichkeit wäre jetzt den Heiligen Geist zu Pfingsten, dreieinhalb Jahre. Und als sie den ablehnen, wie leben sie? Weiß, dass ihre Reaktion als selbstlos predigt. Das heißt, er war voll Heiligen Geist. Das heißt, es mehrmals in Texten verfolgt. Heiligen. Das ist die konnten nicht widerstehen. Was ist die Reaktion? Haben geschrieben, wie die Ohren zugehalten, damit ja nicht irgendetwas vom Heiligen Herz kommt. Gott konnte ihn nicht ergeben.

[22:34] Und das sozusagen, Gott wusste im Vorhinein, dass es sollte das isolierte ab diesem Zeitpunkt 94 Jahre brauchen würden, bis zu diesem Punkt mit anderen Worten, ist es 190 Jahre sagen, so zu sagen, solange Gott vergeben kann, sondern bedeutet auch vergeben. Und welche Sünde kann Gott nicht vergeben? Das würde gegen Heiligen Geist. Aber solange Gott vergibt, sondern können wir auch vergeben. Das heißt also, das bedeutet nicht, dass schaut, weil es bedeutet nicht, dass Gott nur 190 mal vergibt, sondern es bedeutet, Gott hat eine und ist eine ganz wichtige. Danke, Gott hat eine unendliche Vergebung. Und trotzdem kommt die unendliche Vergebung an ein Ende, weil Gott hat mehr vergeben. Er hätte auch noch drei Jahre.

[23:16] vergeben. Er hätte auch noch drei Jahre später vergeben können, wenn sie wieder umgekehrt hätten. Oder aber diese 94 sind ein Symbol dafür, dass Gottes unendliche Liebe irgendwann sozusagen nicht mehr weiterkommt, weil das Herz so sehr verhärtet ist. Und das ist sozusagen die Idee. Ja, dieser Vers oder dieser ganze Abschnitt lehrt nicht, dass alle Menschen gerettet werden, sondern zeigt nur, wie groß Gottes Liebe ist. Und das möchte Jesus hier quasi auch mit beantworten.

[24:01] Ganz genommen hier in Matthäus 18 und dort Vers 23. Offensichtlich war Petrus mit dieser Idee noch überfordert. Der und was macht Jesus jetzt? Schauen wir mal in Matthäus 18 Vers 23. Machen wir mal lesen.

[24:18] Okay, was macht Jesus jetzt? Ein Gleichnis. Vom redet dies im Gleichnis zur Illustration. Wisst ihr noch, wann Jesus eigentlich Gleichnisse verwendet hat? Vor allem, das haben wir damals mal vor einiger Zeit studiert, als wir die ganzen Gleichnisse Matthäus 13 studiert haben.

[24:34] Ja, genau. Und da sagt er an einer Stelle, dass es das ist zu den Jüngern sagt: „Ich kann euch die ganze Erklärung geben, weil euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen, aber ihnen nicht.“ Mit anderen Worten, er verwendet Gleichnisse, weil er merkt, die reine Wahrheit ist quasi noch zu hoch für sie. Oder ein kleines Stück nicht, aber die direkt ausgesprochene Wahrheit ist so hoch für sie. Er muss es quasi runterbrechen, wie eine Kindergeschichte. Und dass er das hier mit seinen Jüngern macht, zeigt, dass sie sozusagen auch so eine Hilfestellung jetzt brauchen. Er hat das sieht, dass das blanke Aussprechen: Gott liebt immer und er vergibt immer bis zur Sonne gegen einer Geißel kann ich mal vergeben, bis dahin, die vergibt ja immer. Das war ihnen gar nicht so. Das musste erst mal bildlich vor Augen bekommen.

[25:14] Und es gibt jetzt ein Gleichnis. Übrigens, an dieser Stelle sei nur auf eine Sache hingewiesen. Wir sind erstens, es geht in dem Gleichnis darum, wie oft man vergeben soll. Kommt in dem Gleichnis vom barmherzigen Gläubiger. Es geht darum, die Anzahl, wie oft man vergeben soll, gar nicht. Das heißt, obwohl Petrus immer noch so eine Anzahl gedacht hat, merken wir auch an dem Gleichnis, dass dieses gibt er antwortet gar nicht, wie oft, sondern es geht in dem Gleichnis viel mehr um die Qualität. Und und diesen Gedanken hier: Gott, Mensch, Mensch, Mensch. Und das ist der eigentliche Fokus.

[25:49] Übrigens, sagt Ellen White, das ist sehr interessant. Das sagt sie in diesem Zusammenhang mit diesem Gleichnis, etwas, was man sich auch merken sollte. Manchmal sind wir beim Bibelstudium so übereifrig, dass wir jedes einzelne Teil auslegen. Aber sie sagt, in diesem Gleichnis, dieses Gleichnis präsentiert Teile, die nur notwendig waren, um das Bild ein bisschen auszuschmücken, aber die kein Gegenstück in der geistlichen Bedeutung haben. Die Aufmerksamkeit sollte nicht auf sie gerichtet sein, sondern bestimmte große Wahrheiten werden illustriert und darauf sollten sich die Gedanken konzentrieren.

[26:26] Es gibt also in diesem Gleichnis ein paar Details, die sozusagen Jesus einfach gesagt hat, damit man sich besser vorstellen konnte, damit die Geschichte quasi grund ist, aber nicht jedes Wort in diesem Gleichnis, nicht jedes Detail hat eine geistliche Bedeutung. Und das finde ich interessant, weil das zeigt mir, dass man auch die Bibel quasi überstrapazieren kann, dass man eben, weil man in allem noch irgendwie Bedeutung sehen will. Und Ellen White warnt uns davor und sagt: Konzentriere dich erstmal darauf, was ist die eigentliche Wahrheit. Ja, wie soll natürlich das Wort anschauen, auch versuchen zu verstehen, was er damit gemeint hat, aber nicht jedes Detail hat eine direkte Bedeutung auf das Reich Gottes.

[27:03] Das ist ein wichtiger Punkt. So Vers 24. Also erstmal noch Vers 23. Was heißt es dann, dass er ein König jetzt hier mit seinen Knechten abrechnen wollte? Was ist das für eine Abrechnung, die er hier macht? Der König kommt und sagt: „Ich will abrechnen.“ Es ist eine Art Gericht, genau. Sein sowohl für das Gericht, oder wir haben ja vielleicht im letzten Drittel schon, aber was also erstmal in der Situation im Gleichnis, was, warum rechnet ein König mit seinen Knechten ab?

[27:31] Ja, genau. Warum ruft ein König seine Knechte und will von ihnen Rechenschaft? Einer Woche vorüber, worüber wir reden. Der König hat ihnen Geld anvertraut. Das ist nicht ihre Dank, der König kann ihnen Geld anvertraut, wahrscheinlich für Staatsgeschäfte. Ja, es gibt ein Staatsbudget und er sagt: Okay, du musst dich darum, vielleicht das Militär, für das Postwesen, für den Kanalbau, auf was er sich was. Ja, und dafür hast du es ist wie, wenn man quasi in der Gemeinde Ämter hat und man sagt: Okay, die Technik hat jetzt ein Budget von 3000 Euro, oder die Diakonie ein Budget von 1100 Euro. Und nach einem Jahr soll abgerechnet werden, wo ist das Geld? Und das ist jetzt die Situation.

[28:13] Hat die die Knechte kommen und sagen: „Ob er das Geld investiert oder dies und jenes hat die den Ertrag gebracht, oder hier hast du dein Geld wieder zurück?“ Ja, er soll abrechnen. So etwas passiert. Vers 24.

[28:37] Okay, was macht Jesus jetzt? Ein Gleichnis. Und ich habe lange Zeit, viele Jahre lang, hat sich keiner begriffen, was hier entsteht. Weiß man von euch, was ein Talent ist? Steht glaube ich auch in euren Liederbüchern, vielleicht. Ja, genau. Weiß jemand von euch, was umgerechnet in den Aren, also in dieser Standardwährung, 6000 Denare? Okay, als wir von euch, wie viel ein Denar gewesen ist, so ungefähr einen Tageslohn. Okay, jetzt rechnen wir mal. Okay, wenn ein Tageslohn, wie viel wäre einen Tageslohn für uns heute? Als vielmehr darum einen Stundenlohn vielleicht heute 10 Euro. Rechnet sich gut. Zehn Euro. Acht Stunden am Tag, 80 Euro. Als auch das 160, aber so ungefähr 80 Euro. Jetzt das heißt, wie viele sind dann 6000 Denare? 480.000. Das ein Talent, ein Talent, 480.000 Euro.

[29:54] Das heißt, wie viel haben wir dann, wenn wir jetzt da 10.000 Talente haben? Also am 1, 2, 3, 4, 00 x 4, 903, 4. Dann wird 1000 Millionen, 4,8 Milliarden. 4,8 Milliarden. Jetzt das ist jetzt mal uns Rechnungen über Tage, einfach das Video. Aber ich gebe euch noch eine andere Möglichkeit, eine Idee zu bekommen. Wisst ihr, wie teuer man, was man mit einem Talent kaufen konnte in der damaligen Zeit, in der Antike? Weil ich meine, wir hatten keine Euros. Hat das jetzt nur, bis sind bisschen Glück, aber man kann wissen, die Kaufkraft der damaligen Zeit rechnen. Man konnte mit einem Talent ein Segelschiff kaufen. Ein Segelschiff. Man konnte mit dem kann man 10.000 Segelschiffe. Und es hat keinen, also nie irgendwie eine Armee gab.

[30:55] Man weiß, dass derartige Seebronn Tiere, ist vielleicht kein Geschichtsunterricht. Erinnerte gab es später in Athen, ja. Und da gab es diesen Krieg, da den den peloponnesischen Krieg. Und derartige 7 und es war 10 und alle ihre Verbündeten in der ganzen Ägäis, sie hatten ein Heer des Rekord-Steuereinnahmen des gesamten arabischen See bis 425 vor Christus war 1460 Talente. Also nur ein Bruchteil von dem. Der reichste Römer zur Zeit von Julius Cäsar. Weiß jemand, der reichste Römer war das? War Krassus. Okay, Krassus.

[31:28] Reichst, Krassus, der mit Abstand der reichste Römer. Das Wort gab also kurz vor der Zeit von Jesus. Der hatte ein geschätztes oder ein Gesamtvermögen von 7100 Talenten. Das war der reichste Mann der Welt. Mit anderen Worten, also ich weiß gar nicht, wie heute der reichste Mann der Welt ist. Also bildet das glaube ich nicht mehr.

[31:46] Genau. Die haben also, das wegkommen müssen wir noch eine höhere Werte ansätzen. Also das kann man einmal sagen, wie 408 Milliarden. Aber eine andere Idee, wieder sozusagen, stelle den reichsten Mann vor, den es gibt, mit seinem gesamten Vermögen. Wie viele Milliarden US-Dollar sind oder wer sich Milliarden, Milliarden haben und dann noch mal ein ganzes Stück mehr. Das heißt, die Idee ist, es ist 10.000 Talent ist und so viel selbst der reichste Mann des römischen Reiches, der Crassus, konnte das nicht bezahlen. Sie sind Menschen unmöglich.

[32:13] So, also das ist so, das ist die Idee. Jesus glaubt, er wird eine Zahl, von der er weiß, dass sie aus eigener Kraft nicht möglich ist. Und damit soll deutlich werden, wir schulden Gott so viel, dass können wir aus eigener Kraft nie zurückzahlen. Deswegen sagte Luther aus eigenen Werken wird kein Mensch selig. Aber müssen wir Rechenschaft geben vor Gott. Schaut noch immer 14 Vers 12. Tschuldigung.

[32:46] Römer 14 Vers 12. Da heißt es: „So wird also jeder von uns für sich selbst Gott Rechenschaft geben.“ Hat Gott uns auch Dinge anvertraut? Schaut mal, wenn wir Rechenschaft geben müssen über alle Fähigkeiten, die Gott uns gegeben hat, über alle Gelegenheiten, die uns gegeben hat, über alle Zeit, die uns gegeben hat, die würden, Intellekt, über die Worte, über alles, was er uns anvertraut hat. Hat jemand von euch das Gefühl, er könnte einfach sagen: „Ich habe alles gut verwaltet?“ Er sagen wir, das können wir niemals zurückzahlen, was wir an Gelegenheiten versäumt haben, was wir an Gnadenakten gemacht haben, links liegen gelassen haben, wie wir das Leben von anderen Menschen, Gottes anvertraut hat, gestört und beschädigt haben. Niemals kann das Glück bezahlen.

[33:31] Und das ist sozusagen die Verzweiflung eigentlich, die hier entsteht, sozusagen in diesem in diesem Beispiel. Etwas, was passiert in Matthäus 18. Was ist die erste mal die Lösung? Matthäus 18:25. Was sagt der König während einer Lesung, Vers 25?

[33:59] Genau. Das ist eigentlich so das, was in der Antike passiert ist. Wenn die Schulden hast, kommst du wohin? Wenn die Schulden hast, kommst du wohin? Wenn die Schuld hast, den Schuldknechten, ja. Das ist etwas, was in der Antike ganz üblich war. Das sehen wir auch im Alten Testament. Machen wir das, wenn Leute sehr arm waren, wenn sie Schulden hatten, mussten sie sich verkaufen oder mussten ihre Kinder verkaufen, ihre Töchter verkaufen, ihre Söhne verkaufen. Es gibt dabei, nehme mir daran auch das Problem, dass sie sich wieder gegenseitig verkauft haben. Eben gesagt: „Was seid ihr verrückt? Wir verkaufen unsere Landesgenossen aus von den Heiden frei, und ihr verkauft euch untereinander?“ Aber das war die eigentliche Art, wie man meinen konnte, das Geld sowieso.

[34:31] Darum bin ich zurückgekommen, weil man konnte, die sind ein Stück wieder erwirtschaften. Und was macht der Mann jetzt? 26. Das Teil. Interessant für 26.

[34:51] Okay, worum bittet der Mann nicht? Er bittet nicht mal um Gnade. Er bittet nicht gerade, sondern worum bittet er? Um Geduld. Bitten um Gnade. Er wird um Geduld. Warum wird er um Geduld? Er ist der Meinung, er könnte es vielleicht auch zurückzahlen. Sagt er: „Hab Geduld, ich will dir wie viel zurückzahlen.“ Alles. Es kann sein, dass der vielleicht gar keine Kritik, das Gefühl dafür hatte, wie groß die Schuld ist. Er will nicht in die Sklaverei, aber er hat auch nicht mal er weist gar nicht so zu sagen, wie groß ist. Und er denkt, wenn er jetzt nur ein bisschen Zeit bekommt und sich anstrengt, dann wird es irgendwie möglich sein. Er möchte unbedingt seine Familie retten, er möchte sich selbst retten, aber er möchte irgendwie das noch schaffen.

[35:40] Und da guckte König in die Hand, sagt: „Okay, du willst das zurückzahlen?“ Also, ich meine, wie wahrscheinlich ist, dass der reichste Mann nicht mal ansatzweise hat? Denn wenn selbst große Weltreiche wie hat das statische 7, also kaum sein Steueraufkommen haben. Also, wie soll dann, wie willst du das schaffen? Das ist unmöglich.

[35:56] Und der König nicht wirklich gibt ein bisschen Seite, dass er ein Bild dafür, dass wir manchmal sagen: Gott, nicht wahr, jetzt gibt mir noch meine Chance und dann mache ich's richtig. Ja, dann werde ich alles richtig machen. Und Gott, das schaffst du nicht.

[36:10] Also, was ist jetzt die Antwort in Vers 27?

[36:22] Genau. Das ist die Reaktion des Königs. Als er den sieht, der sagt: „Okay, wir versuchen.“ Und er kündigt, weiß er kann sowieso nicht. Er hat Gnade nicht, weil er, weil er jetzt gerade verdient hat. Soll die Klage kommt von einem König herbst. Und er macht ihn frei und er lässt ihm alle Schuld. Übrigens, wer muss dann die Kosten des ganzen Problems tragen? Könnte ich, das geht auf die Kasse des Königs selbst. Aber die Kosten sind noch da. Der König zaubert die Schuld nicht weg. Er sagt nur: „Du musst nicht bezahlen.“

[36:52] Das ist interessant auch für das Evangelium, ja, weil Gott zaubert die Schuld nicht weg. Er hat sie nur auf sich selbst genommen.

[37:25] Kann er nicht, aber er hat kein Gefühl dafür, wie schwanger ist. Er denkt immer noch, er könnte schaffen. So viel. Wir oft auch denken, dass wir irgendwie Gott doch noch beeindrucken können. Das ist ein ganz tolles Bild für die Selbstgerechtigkeit. Aber Gott vergibt dem trotzdem. In dem Unterkönig schaut beim Psalm 78, Vers 38. Da sehen wir sozusagen, wie das sozusagen im Gleich am Ende, wie das jetzt auf Text im Alten Testament Bezug nimmt.

[37:48] Was sagt Psalm 78:38? Heißt es über Gott: „Er war aber beim Herbstfest des 37, denn ich Herr zwar nicht aufrichtig gegen ihn, und sie hielten nicht treu an seinem Boden fest. Installierten oder er aber warmherzig und vergab die Schuld und vertilgte sie nicht. Und oftmals warnt er sein Zorn ab und er wirkte nicht seinen ganzen Grimm.“ Also eigentlich das Gleichnis soll die Jünger auch daran erinnern, schon einmal so ist Gott. Gott hat in ihrer Geschichte schon immer vergeben, immer und immer wieder. Und hat hat es solch eine Gnade mit euch.

[38:19] Schaut mal ins Psalm 86:5. Das ein ganz toller Vers. Psalm 86:5. Da heißt es: „Denn du, Herr, bist gut und vergibst gern.“ Das glaubst du gesagt haben, er vergibt gerne. Und du bist drei Jahren gerade für alle, die dich anrufen. Ja, alle, wer Gott um Hilfe bittet, der wird viel Vergebung.

[38:47] 5:15. „Du aber, Herr, bist ein warmherziger und gnädiger Gott, langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue.“ Woher kennt ihr das? Langsam zum Zorn, von großer Gnade und gesagt, dass Gott die Anzahl.

[38:58] Und zwar in 2. Mose 9:3, 34, wo es darum geht, dass Gott seine Herrlichkeit offenbart. Seine Herrlichkeit. Also hier geht es, sagte später, ich habe ihn seine Herrlichkeit offenbart, wie sehr Gott vergibt, wie gerne er vergibt. Und auch ja.

[39:12] Ganz genau. Noch zwei Verse und dann sind wir am Ende. Zu einem 145:18, 45 und dort Vers 8 heißt es: „Bis 145:8 Gnädig und barmherzig ist daher geduldig und von großer Güte.“ Das ist etwas, was man nicht von Gott rauskitzeln muss. Das kommt quasi aus seinem Herzen selbst. Und das präsentiert dieses Gleichnis sehr schön. Der König aus eigenem Antrieb, ohne dass er darum gefragt wird, hat diesen Wunsch, diesen Knecht zu begnadigen.

[39:41] Und das letzte Beispiel ist besonders schön in Hosea 11 und dort Vers 8. Hosea Kapitel 11 und dort Vers 8.

[39:50] Und dort Vers 8. Das stellt Gott eine rhetorische Frage, aber die wirklich, wo man merkt, wie es Gott innerlich zu gut ist. Hosea 11 Vers 8 sagt er: „Wie könnte ich dich dahin geben, ich vor ihm? Wie könnte ich dich preisgeben, Israel? Wie könnte ich dich behandeln, die Adamig machen? Wir sehen, was kommt dann? Mein Herz sträubt sich dagegen.“

[40:18] Mein ganzes Mitleid ist es interessant, dass wenn Gott darüber nachdenkt, sein Volk zu strafen, hätte gar nicht, ich will gar nicht. Es ist alles in mir wehrt sich dagegen. Irgendwann muss er ja. Deswegen sagte Luther, ist ein fremdartiges Werk, aber sträubt sich in ihm dagegen. Er möchte gerne vergeben und er möchte so gerne nicht strafen müssen. Und ich wünschte mir, wenn wir glauben, wir, dass mehr verstehen würden, dann würden wir glaube ich mehr gerne vergeben und uns dagegen sträuben, dass wir irgendwie ja, dass das, dass ich in uns und Menschen etwas kaputt geht. Ja, ich meine, Bibel sagte, könne nicht alles lösen. Ja, so viel an euch liegt. Aber das ist uns dieser Gedanke, dass ein Mensch sich von uns trennt, das was uns unangenehm ist.

[41:18] Ja, absolut. Absolut. Und das zeigt uns, wenn wir das verstehen, wird es plötzlich auch dann die andere Ebene deutlicher, dass wir nächstes Mal studieren, nämlich dann geht es nicht nur um 1000 Talente, zehn Talente, sondern um 100 Denare. Und dann sehen wir sozusagen, wenn man das nicht verstanden oder nicht nicht wirklich erlebt hat und verstanden hat, dass es hier dann nicht funktioniert.

[41:42] Und da ist das ist mir. Weitermachen wir. Halten wir fest, unsere Schuld ist so groß, dass wenn wir heute ab heute sind, bloß leben würden, werde nicht den Hauch einer Chance, sie abzubrechen. Die einzige Hoffnung, die wir haben, ist, dass Gott gnädig ist. Und Gott ist nicht nötig. Er ist sehr gnädig, so überaus gnädig, dass jeder reichlich Vergebung findet, der anruft.

[42:04] Und auch gemeinsam Kindern beten. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen danken, dass du uns mit einem Heiligen Geist erfüllt und dass du uns auch in diesem Gleichnis ganz kostbare Wahrheiten offenbarst. Danke, dass wir sehen können, auch wenn es manchmal schwerfällt, dass unsere Schuld so groß ist, dass wir niemals durch irgendeine Anstrengung sie abtragen können. Sie völlig abhängig sind von der Liebe und Gnade und Vergebung, die du hast. Und danke, dass wir wissen dürfen, dass wir nicht zur Vergebung überreden müssen, sondern dass du uns gerne vergibst. Dass du jede Gelegenheit wartest und vergeben zu können. Herr, schenk doch, dass uns das mehr glauben, das ist wirklich von Herzen glauben, weil du es gesagt hast. Auch wenn es vielleicht nicht fühlen, aber wer wird, dass wir das glauben, weil du hast gesagt hast, dass du uns gerne vergibst und dass du dich dagegen sträubst, innerlich und strafen zu müssen und alles versucht, um das zu verhindern. Herr, bitte geht doch, dass das viel tiefer noch in mein Herz und das Herz von jedem einzelnen von uns singt. Darum bitten wir dich im Namen Jesu. Amen. [Musik]


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