[0:00] Hallo und herzlich willkommen hier auf joelmedia.de und auch natürlich an alle unserer Zuschauer auf ad-tv.info zu unserer CSH Sabbat-Schul-Betrachtung, wieder mit dem Quartal "Der Heilige Geist und das geistliche Leben". Und wir schauen uns Lektion Nummer 10 an: "Der Heilige Geist, das Wort Gottes und Gebet" und bereiten uns damit auf das Sabbat-Schul-Gespräch am 11. März vor. Und wieder bin ich eigentlich nur der Übersetzer, und meine liebe Frau aus Brasilien wird heute die Sabbat-Schul-Lektion leiten, und ich übergebe das Wort. Schön mit euch wieder zu sein. Und bevor wir jetzt anfangen, möchte ich noch mit euch beten. Lieber Vater im Himmel, danke, dass wir wieder die Möglichkeit haben, dein Wort zu öffnen. Das ist ein Privileg, und wir möchten es nicht als normal ansehen. Und wir bitten, dass du uns segnest und dass du uns hilfst, zu verstehen, was du uns mitteilen möchtest. In Jesus Namen, Amen. So, now we go to Lesson 10, the Holy Spirit, the Word and Prayer, as Lukas said. Wir schauen uns also jetzt Lektion 10 an: "Der Heilige Geist, das Wort und Gebet". And if you remember, the first study was actually "Der Heilige Geist und das Wort". Und falls ihr euch daran erinnert, das erste Studium war ja "Der Heilige Geist und das Wort". Also, warum studieren wir das gleiche Thema nochmal? Weil es nämlich nicht genau das gleiche Thema ist.
[2:15] Denn es ist nicht genau das gleiche Studium. Diese Woche verbinden wir die Rolle des Gebets, des Wortes und des Heiligen Geistes im Leben eines Christen. Was ist wahres Gebet? Oder authentische, echte Geistlichkeit? Und worin sollten wir unsere Beziehung mit Gott ankern? Und das ist sehr interessant für mich, denn oft hören wir Leute sagen: "Ja, Gott hat mir das und das gezeigt." Und das ist sehr interessant, weil ich den anderen Tag eine Botschaft von einem Mädchen bekommen habe, die mir sagte, dass Gott ihr gezeigt hat, dass sie Seelen durch ihr Zeugnis gewinnen sollte. Und sie hat nicht genau erwähnt, ob das eine Vision oder ein Traum war, oder was war das? Und wir wissen aber, dass es natürlich in der pfingstlichen christlichen Umgebung sehr üblich ist, dass man erwartet, dass Gott sich durch Träume und Visionen offenbart. Und es ist interessant, denn was sie natürlich gesagt hat, Menschen, Seelen zu gewinnen durch ihr Zeugnis, ist natürlich ein biblisches Modell. Und es ist sehr interessant, dass Gott sich durch Träume und Visionen offenbart. Und wir wissen aber, dass es natürlich in der pfingstlichen christlichen Umgebung sehr üblich ist, dass man erwartet, dass Gott sich durch Träume und Visionen offenbart. Und es ist sehr interessant, denn man muss nicht warten, bis Gott einem Träumen sagt, dass er sterben soll. Man schaut einfach auf Paulus und sieht, dass er jedes Mal vor Königinnen und Königen steht, um sein Zeugnis zu teilen.
[5:01] Also das erste Prinzip, das wir von diesem Wochenstudium bekommen, und von dem Gedanken über die Beziehung zwischen dem Heiligen Geist, dem Wort Gottes und dem Gebet, ist eigentlich, dass unsere Geistlichkeit auf dem Wort Gottes basiert. Also das erste Prinzip, das wir jetzt aus diesem Studium rausholen, die Verbindung von dem Geist, dem Wort und dem Gebet, ist das, dass unsere Geistlichkeit, unsere Beziehung mit Gott, auf der Bibel basiert. Und das andere, an das wir uns erinnern müssen, ist, dass wir nicht unseren Gefühlen folgen sollten. Also es ist nicht, dass Gott etwas einer Person offenbart. In Wirklichkeit offenbart Gott allen von uns seinen Plan durch das Wort Gottes.
[6:05] Lass uns also erstmal ein bisschen über das Gebet nachdenken. Und Gebet, es hört sich doch immer als etwas Gutes an, oder nicht? Kann ein Gebet schlecht sein? Oder vielleicht sollten wir fragen: Was motiviert uns eigentlich dazu, zu beten? Oder zum Beispiel schaut sehr gerne auf diese Versprechen der Bibel, die sagen: "Alles, wonach du fragst, das wirst du erhalten." Wenn wir zum Beispiel Johannes 15 aufschlagen, Vers 7. Wir mögen diesen Vers, denn er gibt uns dieses große Versprechen. Soll ich lesen? Gut. Johannes 15, Vers 7. Und überleg dir das mal. Wir können nach allem fragen, was wir wollen, und es wird passieren. Wir können sagen, viele Kirchen tun das. Aber wenn wir ehrlich mit uns sind, denken auch viele Adventisten genau dasselbe. Also müssen wir mal richtig hier analysieren, was da eigentlich steht. Natürlich können wir sagen, ja, da steht, wir können nach allem fragen, was wir wollen, und es wird geschehen. Aber es gibt zwei Punkte hier, die sehr wichtig sind. Eigentlich sagt er das gleiche Verb, aber er sagt, es gibt zwei verschiedene Aktionen, die sich zusammenfügen. Das ist, in Jesus zu leben. Okay, das war eine komplizierte Sentenz. Es gibt zwei Aktionen hier, die sich zusammenfügen, obwohl das Verb das gleiche ist. Sorry, I'm a teacher, so I always mention to my students, what is an adjective or what is a verb, so I end up saying this in normal life. Also als Lehrer, wenn ich natürlich ständig diese Fachbegriffe mit Verben und Adjektiven und so. Müssen wir vergeben. Und hier steht, wir müssen, which was? Okay, wir müssen in Jesus leben. Okay, wir müssen, which was? Okay, wir müssen in Jesus bleiben oder in ihm bleiben. Exactly. But he says also to abide to his word. Aber es sagt auch, wir müssen in seinem Wort bleiben. So, he says the same in German, right? Ja, ja, bleiben. So, exactly. Bleiben is exactly to abide or to stay in that. Also das englische Wort abide, im Deutsch bleiben, bedeutet genau das. Also da bleiben, da verstehen bleiben. It's very interesting this whole concept of abiding, because exactly, simply to stay in one place. Und dieses Konzept des Bleibens ist sehr interessant. Es bedeutet einfach nur an einem Ort zu bleiben. And when he says that we should stay, we should always abide to Jesus and the word. Und wenn es hier sagt, dass wir immer bleiben sollten in Jesus und im Wort. What can that mean? Was kann das bedeuten? And try to keep that in mind during this study, because we are going to come back to this concept very often. Und versucht es im Gedanken zu halten, jetzt im Kopf zu behalten durch dieses Studium hinweg. Denn wir werden oft dahin zurückkommen, an diesem Punkt.
[10:09] So, first of all, we know that we have to abide in Jesus and in his word. And then we shall receive everything that we ask for. Erstmal wissen wir, wir müssen in Jesus und im Wort Gottes bleiben. Und dann werden wir erhalten, nach dem wir fragen. For example, maybe that in these many things that I can ask, some of them are very selfish. Das heißt, vielleicht in den vielen Dingen, nach denen ich Gott fragen könnte, einige davon sind erstmal selbstsüchtig. For example, I like that the Sabbath school lesson gives some examples. For example, that you can pray that someone is healed, because you don't want to live alone, so you want this person to be well. Also die Sabbath Schule gibt uns da ein Beispiel. Du könntest zum Beispiel dafür beten, dass jemand anderes gesund wird, denn du möchtest nicht alleine leben oder ohne diese Person. Or for example, that you want a person in your family to be converted, just because it will make your life easier. Oder du möchtest gerne, dass eine Person in deiner Familie bekehrt wird, damit dein Leben einfacher wird. So, it's a little bit funny to think, but actually we can have prayer requests, we may pray for things that are only for selfish purposes. Es ist lustig darüber nachzudenken, aber wir könnten diese Gebetsanliegen haben, eigentlich aus selbstsüchtigen Motiven.
[11:31] Und die Sabbath Schule hat noch einen Kommentar hier gemacht, der mich zum Nachdenken angeregt hat. Es sagt, wir sollten beten, darauf hinblickend, was Gott möchte. Dann frage ich mich: Woher weiß ich denn, was Gott will? Natürlich. Du sagst, sein Wort hat doch den offenbarten Willen Gottes. Aber dann fragen wir uns natürlich: Okay, ich bete dafür, dass diese Person geheilt wird, aber ist es jetzt mein Wille oder der Wille Gottes? So, woher wissen wir jetzt den Unterschied?
[12:36] Also, das Erste, was wir lernen können, ist, wenn wir auf das Leben Jesu schauen. Wenn wir dann zum Beispiel zum Matthäusevangelium gehen, und dann zum Kapitel 26, und dann schauen wir uns mal, Moment kurz, 26, und wir schauen uns an die Verse 36 und weiter. Da sehen wir, dass als Jesus in Gethsemane war, da sehen wir, dass er viel durchlitten hat und er wollte nicht durch dieses Leiden hindurchgehen. Deswegen sagt er hier in Vers 39: "Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber." Aber dann endet es mit diesem Satz: "Doch nicht wie ich will, sondern wie du willst." Und wir wissen, dass er nochmal kommt und nochmal für das Gleiche betet. Und dann in Vers 44 zeigt es uns, dass er dreimal das Gleiche betet. Und es ist kein Zufall, dass er dreimal gebetet hat. Gepredigt, gebetet. Und das zeigt uns, dass wenn wir beten und wir haben keine klare Sicht, dann sollten wir, ja, persistent bedeutet, wir sollten darin verweilen, weiterbeten, bis wir klar wissen, was die Richtung Gottes ist. Jesus ist also Gott. Und doch hat er sich durch diese Schwierigkeit der Situation begeben. Aber er hat nicht aufgegeben, er hat weitergemacht im Gebet, damit Gottes Wille geschehe und nicht seiner. Und das ist genau das erste Konzept, das wir jetzt hier lernen, ist, dass wir unseren Willen quasi dem von Gott unterordnen.
[15:31] Also das ist das erste Prinzip. Sogar Jesus hat mit Gott gerungen, und er hat aber weitergebetet, dass Gott seinen Willen tut. Also, wenn du mal, wenn du nicht weißt, was Gottes Wille ist in einer Situation, selbst wenn du deine Bibel liest, dann musst du einfach nur das tun, was Jesus getan hat. Und es ist nicht die Gelegenheit, das eigentlich zu tun. Und es ist kein Zufall, dass Jesus uns auch das Vaterunser beigebracht hat. Und worin vorkommt: "Dein Wille geschehe." Es ist nicht aus Jux und Tollerei, dass er das sagt. Er möchte uns immer zeigen, dass wir unseren Willen dem von Gott unterordnen. Das kann natürlich nur passieren, wenn wir in Jesus bleiben. Denn dann gehen wir durch diesen Prozess des Heiligen Geistes, damit unser eigener Wille verändert wird. Und dann, ja, verändert, formt Gott unser Leben gemäß seinem Willen.
[17:18] Da gibt es einen Satz, der ist sehr bekannt. Der sagt: "Gebet ändert nicht Gott, sondern ändert uns." Und hier in der Sabbatule haben wir auch diesen Quotation, dieses Zitat gelesen, dass Gebet nicht Gott zu uns runter holt, sondern bringt uns zu Gott hoch. Wenn wir über diese Sätze nachdenken, dann hören sie sich sehr schön an. Ja, Gebet ändert Gott nicht, sondern es ändert uns. Aber was bedeutet das eigentlich? Sind wir wirklich willig, dass Gott uns ändert? Möchten wir, dass Gott übernimmt? Wir kommen zurück zu diesem Punkt, aber das ist immer so eine Mauer, mit der wir Schwierigkeiten haben, sie zu überwinden.
[18:32] Aber denkt nochmal darüber nach, was wir gelesen haben, vorher und mit diesem, dass wir in Jesus bleiben sollen. Das, was wir fragen müssen, ist: Warum müssen wir fragen? Weiß Gott nicht alles? Warum muss ich überhaupt aussprechen, was ich brauche? Es ist sehr gewohnt, Erklärungen zu hören, wie zum Beispiel, um Vertrauen zu bauen oder um unsere Bedürfnisse zu erkennen. Und all diese Dinge sind korrekt. Aber vielleicht können wir noch ein bisschen tiefer einsteigen. Genau, also schauen wir uns mal Matthäus 7, Vers 7 an. Da steht: I was discussing with Lukas exactly last week, why do we have to ask and why is this important? Why do we have to ask? God has the power to do everything. He doesn't need us to ask, doesn't he?
[20:15] Wenn wir darüber nachdenken, macht es eigentlich Sinn für uns, dass wir eigentlich gar nicht fragen bräuchten. Wir fragen einfach nur nach, damit wir sicher gehen, dass wir auch diese Beziehung, Vertrauen mit Gott aufbauen. Und was mich wirklich fasziniert, ist der Fakt, dass wir immer durch die Linsen des großen Kampfes schauen müssen. Denn dann fangen wir wirklich erst an zu verstehen. Denn wenn wir nicht darüber nachdenken, dann haben wir oft diese sehr flachen, seichten Erklärungen für die Dinge der Bibel. Dann fangen wir an, Sachen sehr primitiv zu erklären. Also, das ist wirklich meine Frage: Warum müssen wir wirklich beten, warum müssen wir fragen für Dinge? Also, lass uns wirklich mal nachdenken, warum müssen wir beten, warum müssen wir nachfragen?
[21:38] Erstmal sollten wir verstehen, warum wir überhaupt in diesem Schlamassel der Sünde gelandet sind. Wir wissen, dass wir in dieser Situation sind, und wir wissen, dass Adam und Eva am Anfang auch eine schlechte Entscheidung getroffen haben. Und wir wissen, dass das ganze, was die große Kontroverse bildet, genau Freiwilligkeit ist. Und das gibt uns den Hinweis darauf, warum es so wichtig ist, zu fragen. Und du denkst vielleicht: Nein, das geht nicht. Aber eigentlich ist es sehr einfach. Denn wenn du darüber nachdenkst, du hast die Wahl zu wählen. Und dann wissen wir, dass Luzifer tatsächlich falsch gewählt hat. Aber auf eine andere Art von Adam und Eva. Die Veränderung war, dass er tatsächlich entschieden hat, Gott zu fragen, Gottes Autorität zu fragen. Und dann ist die Unabhängigkeit natürlich sehr nah dran verbunden. Und wenn Adam und Eva entschieden haben, dass sie etwas versuchen wollen, hat Gott Nein gesagt. Dann waren sie nicht nur rebellisch, sondern sie haben sich auch gedacht: Ich glaube, dass ich meine Entscheidungen besser treffen kann als Gott.
[23:46] Und interessant genug, wir haben im letzten Quartal über Hiob studiert. Und dann haben wir gesehen, was wirklich hinter der Bühne vor sich geht. Wir haben einen Ausblick darauf, was genau vor sich geht. Und wir sehen eine Konversation zwischen Gott und Satan. Und das ist sehr wichtig, weil dann verstehen wir, welche Art von Begründungen Satan gegen Gott macht. Also ihr erinnert euch wahrscheinlich sehr gut, aber lasst uns zurück zu Hiob gehen. Und ihr erinnert euch, dass in Kapitel 1, erinnert euch, dass die Anstellung von Satan quasi so lautet: Gott, du gibst ihm alles, deswegen folgt er dir natürlich nach. Und dann nimmt Satan alles hinweg. Und als Gott sagt: "Schau, er vertraut mir immer noch." Und dann sagt Satan: "Natürlich, er hat ja immer noch seine Gesundheit." Also greift Satan nochmal das Leben an von Hiob. Natürlich kann er das Leben von Hiob nicht nehmen, weil Gott hier eine Grenze gesetzt hat. Und trotzdem sagt Hiob nach wie vor: "Ich gebe nicht damit auf, in Gott zu vertrauen."
[26:00] Und ihr denkt euch jetzt: Und was hat das jetzt mit unserem Thema zu tun? Es ist wichtig, diese Verbindungen zu machen, um zu verstehen, was das wahre Szenario von Gott ist. Satan schuldet Gott immer an, dass er ja die Leute hat, die ihm folgen, nur deswegen, weil er ihnen alles gibt. Aber wir könnten ja auch unsere eigenen Wege gehen, die dann vielleicht besser sind als Gott. Also das ist immer so die Sache, die Satan den Menschen so präsentieren möchte. Denn er möchte ja eine Frage stellen, ob Gott ja wirklich die bessere Wahl ist. Und Satan möchte es immer quasi so vorlegen, als ob da andere bessere Wahlen, Entscheidungen wären. Und wenn Menschen also eine feste Entscheidung für Gott treffen, dann versucht Satan immer irgendwie zu zeigen: Ja, ja, das hat ja nur damit zu tun, dass wir uns nicht auf die Seite der anderen, sondern auf die Seite der anderen entscheiden.
[28:04] Deswegen sagt Jesus: "Wir können nicht zwei Herren gleichzeitig dienen." Das ist unmöglich, wir müssen eine Entscheidung treffen, entweder für diese oder für jene Seite. Also ihr fangt an zu verstehen, warum es so wichtig ist, Gebet zu verstehen. Warum müssen wir nachfragen? Es ist nicht nur um Vertrauen aufzubauen, es ist nicht nur, um unser eigenes Bedürfnis anzuerkennen, sondern es geht darum, ein offizielles Standpunkt kundzutun, dass du diesem oder jenem die Autorität gibst. Und deswegen ist es so einfach, wenn Menschen nicht viel beten, dass Satan einfach kommt und übernimmt. Denn wenn Gott nicht die Autorität ist mit verschiedenen Dingen, dann kommt Satan und übernimmt.
[29:41] Und deswegen ist es so schwierig, wenn Christen denken, nur weil sie Christen sind, sind sie für immer gerettet. Und die dann denken: Ja, ja, ich habe Jesus schon anerkannt, deswegen macht er jetzt alles in meinem Leben. Aber dann platzieren dich deine Entscheidungen, die du durch den Tag hinweg triffst, ja ganz fern von Gott. Und dann platzierst du nicht deine Angelegenheiten und deine Sorgen vor Gott. Und Satan sieht die ganzen Probleme, die du hast, und dann kommt er natürlich mit seinen besseren Lösungen und beeinflusst dich, dass du denkst: Ah ja.
[30:53] Und deswegen ist es so wichtig, dass wir uns die ganze Sachlage im Szenario des großen Kampfes anschauen. Und deswegen ist es so wichtig, dass wir uns die ganze Sachlage im Szenario des großen Kampfes anschauen. Und deswegen ist es so wichtig, dass wir uns die ganze Sachlage im Szenario des großen Kampfes anschauen. Und deswegen ist es so wichtig, dass wir uns die ganze Sachlage im Szenario des großen Kampfes anschauen. Und deswegen ist es so wichtig, dass wir uns die ganze Sachlage im Szenario des großen Kampfes anschauen.
[31:47] Und Gott weiß natürlich, dass ich meine Rente, sondern meine Wohnung bezahlen muss und mein Essen und Sonstiges. Und er weiß, was ich für Verpflichtungen habe. Und stimmt, Gott weiß, dass du diese Bedürfnisse hast und dass du diesen höheren Lohn geben kannst. Aber Satan weiß natürlich auch, dass du diesen Lohn gerne hättest oder dieses Einkommen hättest, um einen größeren Fernseher zu kaufen. Und dass du dann noch länger vorm Fernsehen sitzt. Oder viele andere Dinge. Und vergiss nicht, dass auch Satan dir einen besseren Lohn schenken kann.
[32:59] Deswegen müssen wir jetzt noch kurz zum 1. Johannes gehen, um den Rest der Geschichte zu sehen. Nicht nur diesen kleinen Teil. Es ist wie eine Lotterie. Wir machen nur eine Anfrage oder wir gewinnen diesen großen Preis und dann können wir tun, was wir wollen. Also schauen wir uns 1. Johannes 5, 14 und 15 an. Und wir lesen den 1. Johannes 5, die Verse 14 und 15.
[34:04] Nochmal, wir können einfach hier auf den Vers 15 schauen. Und wir können sagen: "Juhu, alles wird geschehen." Da steht sogar, wir können sogar sicher sein, dass er hört und er uns das geben wird. Aber deswegen mache ich es hier immer, in den Kontext zu schauen. Wir können nicht einfach nur das Versprechen anschauen, ohne Vers 14 vorher angeschaut zu haben. Und das ist die Freimütigkeit, die wir ihm gegenüber haben, dass er uns hört, wenn wir seinen Willen gemäß um etwas bitten. Und es sagt hier ganz deutlich, und das mag ich, dass wir etwas erhalten, wenn wir Gottes Willen gemäß fragen. Wir wissen nämlich genau nicht, was das Beste für uns ist. Wir sind nicht sicher, oder es ist nicht sicher, ob es uns besser geht, wenn wir einen höheren Lohn haben. Aber denken wir nochmal über den großen Kampf nach und einen Standpunkt für Gott zu machen. Und wenn wir diese Entscheidung treffen, dass wir sie öffentlich durch Gebet treffen. Und nicht nur einmal in seinem Leben, sondern natürlich täglich.
[35:50] Schauen wir uns Psalm 66 an, und Vers 18. Also hier steht in Englisch das Wort Iniquity, also Boshaftigkeit oder Unrecht. Also wenn ich etwas Schlechtes in meinem Herzen habe, dann wird mein Gebet nicht erhört. Und das macht natürlich viel Sinn. Einfach nur daran erinnern, was hier steht in Jesaja 59, Vers 2. Und dann sehen wir, warum unsere Gebete nicht erhört werden können, wenn wir Böses oder Schlechtes im Herz haben. Vers 2. Gott ist nicht wie ein Kind, das sagt: "Ah, du machst nicht, was ich will, deswegen höre ich dir gar nicht erst zu." Die Wahrheit ist, dass wenn wir etwas Schlechtes in unserem Herzen haben, Unrecht, dann führt es zu einer Trennung zwischen uns und Gott. Und dann sagt es hier, dass er uns nicht hören kann. So macht es viel Sinn, was hier im Psalmen steht. Aber wir wissen hier vom Vers 1, dass das nicht alles ist. Und Gott kann es natürlich immer noch hören und er kann uns auch zu ihm ziehen. Aber das ist natürlich die Voraussetzung dafür, dass wir offen sind für das Werk des Heiligen Geistes in uns.
[38:19] Denn wenn wir den Heiligen Geist nicht akzeptieren, dann können wir nicht zu ihm ziehen. Denn wenn wir den Heiligen Geist nicht akzeptieren, dann können wir durch diesen Prozess gar nicht erst durchgehen. Und dann macht es natürlich Sinn, dass die Bibel hier uns lehrt, dass dies die eine Sünde ist, die nicht vergeben werden kann, aber das ist dann für nächste Woche. Aber nochmal, warum ist es so wichtig, dass wir fragen und dass wir beten? Wir wissen jetzt schon, dass wir nach Gottes Willen fragen müssen. Aber an der gleichen Zeit hat es damit zu tun, dass wir uns nicht nur an den Heiligen Geist befassen, sondern auch an den Heiligen Geist befassen.
[39:32] Und das ist der Grund, warum die Probleme mit dem jungen Reichen für uns so beeindruckend sind. Wenn wir uns Matthäus 19 anschauen, und dann Vers 16-22 sehen wir, dass er sogar sagt: "Ja, ja, ich mache all diese Dinge schon, die du auf den Geboten erwähnt hast." Und wir sagen: "Ja, das ist ein guter Adventist." Ja, weil er das und das und das macht, und wir zeigen die Checkliste. Genau, das ist, wie wir denken. Ja, wir machen so viele Dinge schon, das ist gut. Aber was Jesus hier zeigt, ist nicht nur Liebe für weltliche Güter. Aber er zeigt auch, dass er nicht nur ein bisschen macht, aber er zeigt uns auch, dass es nicht nur ein kleines Paket ist, sondern es ist ein Großpaket. Es ist die komplette Hingabe.
[41:05] Deswegen ist es so wichtig, wiederum auf das Gebet zu schauen, durch die Linse des großen Kampfes. Und warum ist es so wichtig, dass wir eine Entscheidung treffen, die standfest ist? Wenn wir jetzt zum Jakobus gehen, dann sehen wir im Kapitel 1, in Verse 5 und 6. "Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht, denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswurgel, die vom Wind getrieben und hin- und hergeworfen wird." Ich mag diesen Vers. Wenn ich das gelesen habe, dann habe ich mir immer gedacht: Das macht doch keinen Sinn, dass wir alle zweifeln. Wie kann es von uns erwartet werden, dass wir niemals zweifeln? Dann machen wir vielleicht die Verbindung mit der Offenbarung, dass wir nicht so ein bisschen von beidem sein können, dass wir nicht mal hier und mal da sein sollten, oder wie es in den Worten der Bibel sagt, wir sollten nicht lauwarm sein.
[42:57] Warum ist es also so wichtig, dass wir eine feste Entscheidung treffen? Denn dann ist es nicht nur, dass wir in Jesus bleiben und durch seinen Willen erneuert werden, sondern es ist auch wichtig, dass wir nicht von meinem weltlichen Leben zurück in mein christliches Leben kommen. Sondern es passiert auch nicht, dass wir dann irgendwie von unserem weltlichen Leben mal da sind und dann kommen wir zurück zu unserem christlichen Leben. Und dann sind wir nicht wie so ein Boot, das wie auf dem Ozean von den Wellen hin und her geschüttelt wird.
[43:46] Und ich möchte mit euch jetzt beenden, indem ich mit euch lese, was hier in Lukas Kapitel 11 geschrieben steht. Denn wir haben schon in Matthäus 7,7 gelesen, dass wir über alles fragen können und dass wir über alles wissen können. Aber lasst es uns noch in einem größeren Kontext lesen, denn wer dieses Zitat am besten erklärt, ist der Lukas in seinem Evangelium. Und wir haben ja schon gelesen in Matthäus 7,7, dass wir nach allem fragen können und wir werden alles erhalten. Aber lasst es uns noch in einem größeren Kontext lesen, denn wer dieses Zitat am besten erklärt, ist der Lukas in seinem Evangelium. Wir lesen also vom Vers 9-13.
[45:06] Bis hierhin ist es genau so, wie wir es vorhin gelesen haben. In Matthäus steht es genau so. Aber schaut, was jetzt hier steht: "Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben, wie viel mehr wird der Herr, der Vater im Himmel, den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten?" Also, um was geht es hier eigentlich, wenn es bedeutet, wir sollen fragen, wir werden erhalten, wir sollen suchen und wir werden finden? Was Jesus hier eigentlich gemeint hat, ist nicht ein höherer Lohn oder ein besseres Auto, sondern den Heiligen Geist.
[46:11] Warum ist das so wichtig, dass wir das verstehen? Viele Leute ziehen es vor, zu sagen: "Den Vers mag ich nicht so, ich bleibe lieber bei den anderen dreien." Aber es ist ganz einfach: Was wir wirklich brauchen, ist der Heilige Geist, denn der Heilige Geist macht die Verbindung zwischen uns und Gott. Und arbeitet in uns, damit wir mehr so werden wie Jesus. So dass unser Wille verbunden ist mit Gottes Wille.
[46:56] Also vergiss nicht, wenn wir beten, es ist viel mehr, als einfach nur zu einem Freund zu sprechen, auch wenn das wahr ist. In Wirklichkeit machen wir eine tägliche Aussage, auf welcher Seite wir stehen. Was wir eigentlich tun, ist, wir sagen einmal mehr, dass wir möchten, dass Gott unser Leben übernimmt. Und wenn wir das getan haben, dann können wir auch sicher sein, dass Gott auf unsere Fragen antworten wird, und wir mit seinem Willen auf gleicher Wellenlänge sind.
[48:15] Mein Gebet ist, dass ihr mehr und mehr nach dem Heiligen Geist sucht, damit er euch verändern kann, damit ihr jeden Tag noch eine festere Entscheidung für Gott treffen könnt. Lasst uns beten. Danke, dass wir so viel von deinem Wort lernen können. Wenn wir anfangen, die Punkte zu verbinden, dann sehen wir, dass du uns so viel offenbart hast. Hilfe uns, dass wir in dir bleiben können, dass wir nicht durch das Leben gehen in unserer eigenen Kraft, sondern dass wir jeden Tag unser Leben dir unterstellen. Unsere Gebete gehen mit deinen parallel. Amen.