Veröffentlicht am
308 Klicks

In diesem zweiten Teil der Serie „Der letzte Brief“ vertieft Christopher Kramp die Botschaft des 2. Timotheusbriefs. Er beleuchtet Paulus‘ Ermutigung an Timotheus, Widrigkeiten als „guter Streiter Jesu Christi“ zu erdulden. Anhand der Bilder des Soldaten, des Sportlers und des Ackermanns wird die Notwendigkeit von Fokus, Regelbefolgung und Mühe im Glaubensleben betont, um letztlich den Lohn zu empfangen.


Weitere Aufnahmen

Serie: Der letzte Brief

  • 0:0
  • 0:0
  • 0:0

Transkript

[0:09] Hallo und herzlich willkommen zu unserer kurzen Serie „Der letzte Brief“. Schön, dass ihr heute Abend da seid und dass ihr jetzt live eingeschaltet habt zum zweiten Teil unseres kleinen Studiums über den zweiten Timotheusbrief.

[0:23] Vielleicht könnt ihr euch noch ein bisschen daran erinnern, was wir das letzte Mal besprochen haben. Wir haben das erste Kapitel gelesen und die ersten zwei Verse vom zweiten Kapitel.

[0:34] Es ging darum: Paulus befindet sich, wo er ist? Im Gefängnis. Er ist im Gefängnis, und zwar in Rom, das zweite Mal. Er war gerade wieder bei der Verhandlung vor Nero und weiß, er wird bald sterben. Er weiß noch nicht genau wann – eine Laune von Nero und er ist tot.

[0:57] Und er hat einen Wunsch: Er wünscht sich nämlich, wen zu sehen? Timotheus, seinen jungen Mitarbeiter. Und er ruft ihn sozusagen aus Ephesus zu kommen. Aber das dauert, das dauert Monate. Und so überlegt er sich: Was ist, wenn Timotheus nicht mehr rechtzeitig kommt? Dann schreibe ich ihm das Wichtigste auf, was er und die ganze nächste Generation der Leiter der christlichen Kirche beachten sollen. Und so schreibt er diesen Brief.

[1:27] Er ermutigt ihn, sich nicht zu schämen, oder: „Schäme dich nicht!“ Und Paulus sagt selbst: „Ich schäme mich nicht.“ Wir haben gesehen, dass hier das, was er im Römerbrief schreibt: „Ich schäme mich des Evangeliums nicht“, hier getestet wird angesichts, ja, was ist eigentlich die Situation? Es gibt eine große Verfolgung, eine große Verfolgung.

[1:48] Und er wünscht sich, dass Timotheus nicht mitgerissen wird von dieser Verfolgung, dass er standhaft bleibt, dass er treu bleibt trotz der Verfolgung. Und er hat ihn aufgefordert, fest festzuhalten an den gesunden Worten, die Lehre nicht zu verändern.

[2:06] Und er berichtet davon, wie einige abgefallen sind vom Glauben, wie der Phygelus und der Hermogenes. Und aber auch, wie andere, wie Onesiphorus, dass die sehr treu gewesen sind.

[2:20] Und dann haben wir zum Schluss gesehen, dass er ihm einen Auftrag gibt: „Was du gehört hast, das vertraue auch anderen Menschen an, die fähig sein werden, wieder andere zu lehren.“ Die Kette des Wortes Gottes soll weitergehen. Das Wort Gottes, das Gott ihm anvertraut hat, das hängt nicht an Paulus. Ja, und er gibt ihm den Auftrag: „Gib es weiter, und zwar so, dass es sich multipliziert.“

[2:45] Wir wollen an der Stelle weitermachen und bevor wir uns hineinvertiefen in die nächsten Verse, wollen wir gern, wo es möglich ist, niederknien und ein Anfangsgebet sprechen.

[3:01] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danke sagen, dass wir jetzt für einige Minuten uns ganz auf dich und dein Wort konzentrieren können, dass du bereit bist, durch deinen Heiligen Geist uns zu lehren, uns zu stärken, zu ermutigen, auch herauszufordern und uns an die Hand zu nehmen.

[3:26] Herr, wir sind wie Timotheus, wir brauchen Rat, wir brauchen Ausbildung, wir brauchen Ermutigung, wir brauchen Weisheit. Und du hast Paulus inspiriert, nicht nur um Timotheus all das weiterzugeben, sondern auch uns, die wir uns auch vorbereiten auf eine schwierige Zeit, die wir vielleicht heute auch schon persönlich, privat mit vielen Schwierigkeiten zu kämpfen haben.

[3:54] Wir möchten dich bitten, dass wenn wir jetzt über dein Wort nachdenken, dass du uns festigst, dass du uns stärkst, dass wir gute Soldaten des Kreuzes sein können. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.

[4:14] Schlag mit mir auf 2. Timotheus Kapitel 2 und dort Vers 3. Wie gesagt, wir haben das letzte Mal in Kapitel 2 Vers 2 geendet, wo Paulus gesagt hat: „Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, die fähig sein werden, auch andere zu lehren.“

[4:33] Und jetzt kommt eine erneute Aufforderung an Timotheus. Wer mag mal Vers 3 lesen? „Du nun erdulde die Widrigkeiten als ein guter Streiter Jesu Christi.“

[4:48] Genau, warum spricht er von Widrigkeiten? Was für Widrigkeiten sind das? Verfolgung. Das ist nicht schlechtes Wetter, ja? Wir sind schon bei Kleinigkeiten entmutigt und sagen: „Ich kann heute nicht zur Gemeinde kommen.“ Ja, das wäre schlecht. Ja, oder die Heizung ist kaputt oder dies und jenes.

[5:06] Wir haben oft, also für uns sind schon Kleinigkeiten oft Widrigkeiten. Für den Paulus und den Timotheus waren solche Sachen oft nebensächlich, aber es gab hier echte Widrigkeiten.

[5:22] Und dieser Vers sagt nicht, dass es keine Widrigkeiten geben wird, oder er sagt: „Wenn die Widrigkeiten kommen, dann erdulde sie.“ Und zwar wie? Wie soll er die Widrigkeiten erdulden? Das ist sehr interessant.

[5:33] Er verwendet einen bestimmten Begriff. Er sagt: „Wie ein guter Streiter Jesu Christi.“ Ein Streiter, das ist eigentlich ein bisschen komisches Wort, weil Streit, das klingt nach streiten. Ja, aber da steht eigentlich das Wort für Soldat. Sei ein Soldat.

[5:53] Müssen Soldaten Widrigkeiten ertragen? Kann ein Soldat sagen: „Wenn im Schützengraben ist, es schneit, ich möchte nach Hause“? Ein Soldat, der muss bei jedem Wind und Wetter, egal wie die Situation ist, seinen Posten bewachen, der muss seinen Mann stehen. Er sagt: „Wir sind Soldaten für Jesus.“

[6:12] Ich habe mich gefragt, fühlen wir uns eigentlich wirklich als Soldaten? Als ein Soldat, der geht in den Krieg und erwartet auch, also kein Soldat geht in den, also vor dem Ersten Weltkrieg, da dachten die Soldaten des Deutschen Reiches, sie können einfach nach Paris durchmarschieren, nicht? Ja, aber in der Regel weiß eigentlich ein Soldat: „Wenn ich in den Krieg gehe, da wird's Schwierigkeiten geben. Da gibt's Momente, da weiß ich nicht, wo ich übernachten soll. Da gibt's Momente, da weiß ich vielleicht nicht, was ich essen soll.“

[6:37] Und Paulus sagt: „Du bist ein Soldat.“ Ich finde auch schön, dass es heißt: „Du bist ein Soldat Jesu Christi“, weil das heißt, du streitest nicht einfach nur um dein, also du kämpfst nicht nur um dein eigenes Leben oder einfach irgendwie so halt, ja, ins Blaue hinein.

[6:55] Sondern Jesus ist eigentlich derjenige, der dich ausgesandt hat und hinter dir steht. Und gleichzeitig ist es aber auch so ein Aufruf: „Verhalte dich so, dass man erkennt, dass du zu Jesu Seite gehörst.“ Ja, ja, ganz genau.

[7:15] Also, wenn man ein Soldat ist, wo befindet man sich dann? Im Krieg. Übrigens, wenn man ein Soldat ist, dann ist man meistens nicht allein, oder? Sondern man befindet sich immer in einer Gruppe. Kein Soldat kämpft alleine. Und eine der wichtigsten Lehren ist es, dass wir als Gemeinde auch zusammenhalten müssen. Wir sind eine Armee.

[7:34] Es wird immer davon gesprochen: „Die Gemeinde ist ein Krankenhaus.“ Ja, kennt ihr? „Gemeinde ist ein Krankenhaus.“ Aber in der Bibel ist die Gemeinde eigentlich eher eine Armee. Ja, eine Armee hat auch ein Lazarett. Aber wenn wir das Gefühl haben, wir sind alle nur im Krankenhaus und es geht nie voran, wir sind eine Armee. Eine Armee muss vorangehen, muss kämpfen. Es gibt einen großen Kampf.

[7:52] Und Paulus wusste, dass es diesen großen Kampf gibt. Und Paulus wusste, dass man Widrigkeiten erdulden muss. Hat Paulus in seinem Leben Widrigkeiten erduldet, oder sagt er hier nur am grünen Tisch kluge Worte? Hat Paulus Widrigkeiten erduldet? Kennt ihr Widrigkeiten, die Paulus erduldet hat?

[8:13] Ja, nenn ein paar: Schiffbruch, Steinigung. Also so Art Steinigung, gesteinigt, das war nicht – er ist gesteinigt worden, und zwar so sehr, dass die Leute dachten, er ist tot. Er hat Schiffbruch erlitten. Was noch? Verfolgung. Er ist verfolgt worden. Er war im Gefängnis. Er hat gehungert, wusste nicht, was er essen soll. Musste Tag über arbeiten und nachts arbeiten. Ja, hat teilweise keinen Schlaf gehabt, war unter falschen Brüdern, ist von Leuten, an Leute haben sich verflucht, damit sie ihn töten können.

[8:40] Paulus hat wirklich Schwierigkeiten erlebt, Widrigkeiten, oft unerwartet. Ja, der in Lystra, da haben sie ihn erst anbeten wollen, im nächsten Moment haben sie ihn gesteinigt. Ja, also Sachen, die man manchmal gar nicht voraussehen konnte. Paulus hat wirklich Widrigkeiten erlebt.

[8:53] Habt ihr mal bei Paulus gelesen, dass er gesagt hat: „Ich habe keine Lust mehr, hör auf“? Paulus hat, was die Gedanken, die er hatte, war: „Wie komme ich nach Spanien? Wie komme ich noch dahin? Wie kann ich noch weiter, noch in unbekanntes Gebiet vordringen?“ Ein echter, ein echter Soldat.

[9:09] Und klar, natürlich haben wir heutzutage nicht mehr so den Bezug zum Soldatentum. Das ist ja auch, also zu dem realen Soldatentum ist ja auch ganz gut. Aber ich glaube, es gibt so ein paar Dinge aus dem Kriegswesen, die man hier auf das geistliche Leben übertragen kann. Ist ja nicht ohne Grund, dass es so viele Kriege in der Bibel gibt, die auch Illustration sind.

[9:30] Ja, ich habe jetzt vor Kurzem ein Zitat von Miller gelesen, wo er auch diese Kriegssprache benutzt, und ich fand es, er hätte es nicht passender ausdrücken können. Also es gibt doch sehr viele Parallelen zwischen Kriegswesen und dem geistlichen Kampf. Ja, weil es ein Kampf ist, es ist ein Krieg. Und jetzt schlag also Epheser 6, nicht wahr, die Waffenrüstung Gottes.

[9:50] Jetzt schlag Vers 4. Er verwendet weiter dieses Bild vom Soldaten und macht jetzt eine praktische Anwendung. Vers 4: „Wer in den Krieg zieht, verwickelt sich nicht in Geschäfte des täglichen Lebens, damit er dem gefalle, der ihn angeworben hat.“

[10:03] Genau, was ist ein Punkt, wenn man ein Soldat ist? Wenn man als Söldner sich anwerben lässt, um für eine Armee zu kämpfen, was kann man dann nicht tun? Sagt er: „Die Geschäfte des täglichen Lebens.“ Man kann nicht gleichzeitig Händler sein. Du kannst nicht gleichzeitig in einer Armee kämpfen und irgendwo noch deine anderen Geschäfte machen. Du musst dich entscheiden.

[10:25] Das heißt, es geht hier, wenn man jetzt die geistliche Lektion, da also, was will er dem Timotheus sagen? Er ermutigt ihn, ja, nicht echter Soldat zu werden, oder was ist also die Lektion, die Timotheus lernen soll hier aus Vers 4? Dass er standhaft bleibt, standhaft. Ja, also, dass er, dass er für Gott kämpft, für Gottes Sache kämpft, dass er ja, rein bleibt, dass er sich auf Gottes Sache konzentrieren soll und nicht anders ablenken.

[10:52] Es geht um den Fokus. Er könnte ja sagen, also ein Soldat könnte ja sagen: „Nee, ich kämpfe ja trotzdem für meine Armee 70% in der Woche und die anderen 30% mache ich jetzt meine Handelsgeschäfte. Da komme ich immer mal wieder dazu.“ Ja, und dann würde der General sagen: „Ja, was soll ich mit so einem Soldaten, der manchmal da ist und manchmal nicht? Entweder du bist Soldat oder du bist kein Soldat.“

[11:15] Das heißt, ich kann nicht sagen, ich bin 70% der Woche Christ. Ich kann nicht sagen, ich bin meistens Christ. Entweder ich bin Christ oder ich bin es nicht. Ich kann nicht sozusagen auf zwei Hochzeiten tanzen, äh, auf zwei Seiten hängen. Das ist dieser Punkt.

[11:34] Ja, wer Soldat ist, der muss sich darauf konzentrieren, damit er wem gefällt? Der Soldat möchte wem gefallen? Der ihn gestellt. Genau, also der General oder der der der Armee Befehlshaber, wer auch immer. Wer ist das bei uns? Jesus.

[11:52] Das heißt, die Frage, die ich mir stellen muss, ist: Ist mein Leben so, dass Gott es gefällt? Also ist der erste Punkt: Man muss sich auf seine Aufgabe konzentrieren, die Aufgabe, die Gott einem, wenn man für Gott kämpft, muss man sich auf die Aufgabe konzentrieren.

[12:05] Jetzt verwendet er ein zweites Bild in Vers 5. Also wir haben den Soldaten, jetzt kommt ein zweites Bild in Vers 5. Wer mag das mal lesen? „Und wenn sich auch jemand an Wettkämpfen beteiligt, so empfängt er doch nicht den Siegeskranz, wenn er nicht nach den Regeln kämpft.“

[12:24] Okay, das ist eine andere Lektion jetzt. Jetzt geht's nicht um Krieg, sondern es geht um, ja, also es geht um Sport. Gab es zur Zeit der Griechen und Römer Sport? Was war, wie nannte man dort den Sport? Was gab's da so für Sportwettkämpfe? Da gab's die Olympischen Spiele zum Beispiel. Oder was hat man da für Sportwettkämpfe gemacht bei Olympischen Spielen? Es gab noch kein Fußball, aber was gab's da so? Da wurde gelaufen, da gab's Wagenrennen, da gab's Diskuswerfen, da gab's sogar Boxkampf, alles Mögliche.

[12:57] Ja, und was ist Paulus' Punkt? Er sagt: „Wenn du als Sportler zum Beispiel bei den Isthmischen Spielen, bei den Olympischen Spielen oder den Panathenischen Spielen oder welchen Spielen auch immer, wenn du da als Sportler mitmachst und du machst mit, aber du spielst nicht nach den Regeln, was passiert? Du scheidest aus. Du wirst niemals, niemals hat jemals bei Olympia jemand gewonnen, der die Regeln gebrochen hat, oder selbst wenn du der Beste bist, aber du hältst dich nicht an die Regeln, dann gewinnst du keinen Preis.“

[13:29] Das heißt, was, was ist jetzt die geistliche Lektion für uns? Also hier ist klar, nicht wahr? Wir sind Soldaten in der Armee Gottes, wir müssen unseren Fokus auf die Aufgabe haben, klar. Was ist die Lektion hier? Ein Sportler, der nicht nach den Regeln kämpft, gewinnt keinen Lohn.

[13:53] Was ist die Lektion für uns, als für Timotheus und für uns alle? Ja, dass wir nach Gottes Regeln, nach Gottes Geboten handeln und dass wir Gott treu sind. Ja, ja.

[14:09] Also stellt euch vor, jemand kommt, ein Sportler kommt zum Wettkampf und sagt: „Ich will mitmachen, aber ich will mich nicht an die Regeln halten.“ Dann sagen alle: „Es geht nicht.“ Wenn jemand in die Gemeinde kommt und sagt: „Ich möchte in der Gemeinde mitmachen, ich möchte für Gott arbeiten, aber ich möchte mich nicht an die Regeln halten“, dann kann er den Lohn nicht gewinnen.

[14:36] Wenn wir in den Kampf ziehen, dann müssen wir wissen, es gibt Schwierigkeiten. Das gehört zu den Regeln, den Regeln des großen Kampfes sozusagen. Und er macht, also ich glaube, der Paulus möchte Timotheus deutlich machen: Wenn du Christ bist, dann musst du sozusagen den Preis berechnen. Du musst wissen, man kann nicht sozusagen ein Christ sein, einfach so, äh, wie soll ich sagen, ich kann mir das Christsein nicht selbst zusammenstellen und sagen: „Ich würde gerne das vom Christsein haben und das und das und das, aber das nicht.“

[15:12] Also, wenn ich, wenn ich, wenn ich an einem Laufwettbewerb teilnehme, dann muss ich akzeptieren, dass es immer die eine Richtung geht. Ich kann nicht sagen, ich möchte da lang laufen. Und wenn ich in der Gemeinde, wenn ich für Jesus arbeite, wenn ich für Jesus wirke, dann muss ich akzeptieren, wo es langgeht, auch wenn Jesus mich in die Verfolgung führt oder ins Gefängnis. Ja, ja.

[15:37] Ja, jetzt im Zusammenhang mit dem Vers davor hieß es ja: „Damit er dem gefällt, der ihn in Dienst gestellt hat.“ Heißt es ja dann auch eben, ich soll nicht nach meinem eigenen Gutdünken christlich leben, sondern die Frage ist immer: Was will Jesus? Ja, genau, was will Jesus?

[15:55] Ich kann also beim Laufen auch nicht einfach Abkürzungen machen, oder? Weil wir möchten gerne, wir möchten gern die Abkürzung. Ja, wir möchten gern schnell vollkommen sein, schnell im Himmel sein, schnell getauft werden. Also, wir möchten immer schnell die Abkürzung und scheuen manchmal so den ganzen Weg zu gehen. Aber Paulus sagt: „Wenn du gewinnen willst, musst du den ganzen Weg gehen. Du musst dich an die Regeln halten.“

[16:20] Vers 6, noch ein Beispiel. Wir haben also den Soldaten, wir haben den Sportler, also nach den Regeln, und wir haben noch jemanden: „Es soll der Bauer, der den Acker bebaut, die Früchte als erster genießen.“ Genau. Und wie bebaut der den Acker? Also bei mir steht: „Der Ackersmann, der sich mit der Arbeit müht.“ Und dieses „müht“ ist wichtig, weil müht heißt, er hat was, er hat Mühe.

[16:47] Er sagt, Paulus sagt: „Denk an den Soldaten, der muss sich konzentrieren auf seine Aufgabe. Ja, denk an den Sportler, der kann nicht machen, was er will, der muss auf seiner Bahn laufen, der muss sich an die Regeln halten. Denk an den Ackermann, wenn der Früchte haben will, hat er was? Mühe.“

[17:07] Was hat Jesus gesagt zu Adam? „Im Schweiße deines Angesichts sollst du Brot essen.“ Und er sagt: „Denk daran, der Ackermann, der sich abmüht, der bekommt dann als erster von den Früchten ein besonderes Anrecht auf die Früchte.“

[17:26] Wenn du dich, Timotheus, bemühst, wenn du jetzt nicht zurückweichst angesichts der Verfolgung, wenn du dran bleibst, wenn du dich durchkämpfst, wenn du festhältst, wenn du dich nicht abwimmeln lässt, wenn du im Schweiße deines Angesichts vorwärts gehst, dann wirst du auf jeden Fall großen Lohn haben.

[17:50] Der Paulus hat das mal beim Hebräerbrief gesagt: „Wir gehören nicht zu denjenigen, die feige zurückweichen.“ Ja, nicht zurückweichen, vorwärts gehen. Also Mühe, wir müssen erwarten, dass es Mühe gibt.

[18:06] Und das ist natürlich auch ganz entscheidend, weil Paulus in einer Situation schreibt, wo viele links und rechts den Glauben aufgeben wegen der Verfolgung. Und wir werden in eine Zeit kommen, wo der Druck auch auf die Gemeinde so groß wird, dass viele links und rechts den Glauben aufgeben werden. Und dann sind diese Dinge enorm wichtig. Ja, zu sagen: „Okay, ich bin Soldat, ich muss weiter. Ich bin in einem Wettkampf, ich will gewinnen, ich muss mich jetzt, ich darf meine Bahn nicht verlassen. Es macht gerade Mühe, aber ich werde einen Lohn bekommen.“

[18:53] Hatte Paulus Mühe in der Mission? Also nicht nur, dass er äußere Widrigkeiten hatte, er hatte dann die Mühe, dass die Leute, die er bekehrt hat, dann kurze Zeit wieder manchmal vom Abfall bedroht waren. Denkt an die Galater, wo er sagt: „Ich leide Geburtswehen um euch noch einmal.“ Ja, das hat ihn, hat ihn gepackt, die Sorge um alle Gemeinden.

[19:13] Hatte Jesus Mühen mit der Erlösung? Hat Jesus im Schweiße seines Angesichts unsere Erlösung erkauft, so sehr, dass ihm der Schweiß wie Blutstropfen von der Stirn ging? Nun, das müssen wir nicht erleiden, aber das gibt uns so ein Gefühl dafür, dass der Glaube, wenn man ihn als Ganzes betrachtet, das Glaubensleben nicht nur Sonnenschein ist.

[19:41] Und der zweite Timotheusbrief ist kurz, aber knackig, und er zeigt uns mit ganz viel Weisheit von diesem erfahrenen Soldaten Paulus, worauf es ankommt.

[20:04] Jetzt Vers 7. Was sagt er da? Vers 7: „Bedenke die Dinge, die ich sage, und der Herr gebe dir in allem Verständnis.“ Das ist so schön. Also hat er mehrere Sachen gesagt, ja, mehrere Gleichnisse: der Soldat, der Sportler, der Bauer. Und er sagt: „Was soll Timotheus tun?“ Über nachdenken, was würde Gott tun? Genau.

[20:22] Hier sieht man etwas sehr Schönes. Hier sieht man, wie Gott und Mensch zusammenarbeiten. Die Bibel zu verstehen hat zwei Anteile. Der mein Anteil ist was? Genau, mein Anteil ist nachdenken. Wenn ich nicht nachdenke, wenn ich gar nicht über das Wort mich beuge, wenn ich gar nicht aufschlage, wenn ich gar nicht meine Gedanken hinlenke, wie soll Gott mir Verständnis schenken? Ich soll nachdenken.

[20:54] Was ist Gottes Anteil? Und das ist so schön: Keiner von uns hat von Gott die Aufgabe bekommen, Gottes Wort zu verstehen. Gott sagt nicht: „Verstehe mein Wort endlich, streng dich an, strapazier deine grauen Zellen“, so wie vielleicht Mathelehrer uns das eingebimst hat. Ja, jetzt, jetzt streng dich an. Gottes Aufgabe oder Gottes Aufforderung ist ganz simpel. Er sagt: „Denk drüber nach, mach deinen Kopf auf, dann tu ich das Verständnis rein. Beschäftige dich damit, dann werde ich es dir erklären.“ Also Gott.

[21:24] dann werde ich es dir erklären. Also, Gott gibt das Verständnis. Ihr könnt euch ganz sicher sein: Es gibt keinen Menschen auf dieser Welt, der, wenn er die Bibel verstehen möchte, nicht von Gott gelehrt wird. Das gibt's gar nicht. Es kann vielleicht sein, dass ich nicht jeden Vers verstehe, ja. Das ist, das kann niemand, ja. Aber jeder, der möchte, der die Bibel aufschlägt und sagt: „Herr, erklär mir das!“, wird ganz viel Dinge verstehen, die er vorher gar nicht verstanden hat. Das gibt's.

[22:00] Unser Problem ist nicht das Verständnis. Unser Problem ist, dass wir meistens gar nicht drüber nachdenken, dass wir es gar nicht dazu kommen lassen, dass Gott uns etwas schenken kann. Was hat, was hat, kennt Psalm, kennt ihr bestimmt schon oft gesagt, Psalm 119 Vers 99: „Ich bin verständiger geworden als alle meine Lehrer, denn über deine Zeugnisse sinne ich nach.“ Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen, noch tritt auf den Weg der Sünder, noch sitzt wo die Spötter sitzen, sondern seine Lust hat am Gesetz des Herrn, und über sein Gesetz sinnt und nachdenkt Tag und Nacht. Der wird sein wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht, und alles, was er tut, gerät wohl. Der Herr gibt das Verständnis, das Wasser, damit dann die Frucht kommt und damit die Blätter nicht verwelken. Das Wasser kommt von Gott. Aber wir müssen uns dahin begeben. Wir müssen sein, wo das Wasser ist. Wir müssen unseren Kopf dorthin begeben, wo das Wasser ist, wo das Verständnis herkommen kann. Deswegen sagt er: „Vergiss das nicht!“

[23:05] Deswegen weiter in Vers 8. Also, Vers 7: „Bedenke die Dinge!“ Jetzt Vers 8, ganz parallel: „Halt im Gedächtnis Jesus Christus, der auferstanden ist von den Toten, aus dem Geschlecht Davids, nach meinem Evangelium.“ Genau, halt im Gedächtnis Jesus Christus. Also, denk über das Wort Gottes nach, denk über Jesus nach. Und jetzt werden zwei Dinge über Jesus genannt, die die total interessant sind, nämlich was die beiden Dinge, die genannt werden über Jesus: Er ist auferstanden von den Toten, ja. Also, deine Übersetzung, was hast du?

[23:40] Übersetzung. Okay, in meiner ist es zuerst: „aus dem Samen Davids“ und dann „auferstanden“. Ja, von den Toten auferstanden.

[23:59] Auf den ersten Blick könnte man sich jetzt wundern: Okay, warum genau diese beiden Dinge? Ja, aus dem Samen Davids und von den Toten auferstanden, sagt er ja nach meinem Evangelium. Kennt ihr irgendeine Aussage, wo Paulus das Evangelium erklärt und genau diese beiden Dinge anspricht, wo Paulus sagt: „Ich erkläre euch jetzt das Evangelium, und es geht über Jesus, der aus dem Samen Davids ist und von den Toten auferstanden.“ Genau die beiden Dinge, und zwar in einem ganz berühmten Buch, wo Paulus sich anschickt, das gesamte Evangelium mal so richtig systematisch zu erklären. Welches Buch ist das? Welches Buch ist die genauste Erklärung des Evangeliums, systematisch Punkt für Punkt? Der Römerbrief. Genau. Und schaut mal, wie der Römerbrief losgeht, und dann versteht man, was er hier eigentlich meint. Der, der Timotheus, der das natürlich sofort begriffen haben wird, weil der kannte den Römerbrief bestimmt ganz gut.

[24:51] In Römer 1 Vers 1: „Paulus, Knecht Jesu Christi, berufen zum Apostel, ausgesondert für das Evangelium Gottes, das er zuvor verheißen hat in heiligen Schriften durch seine Propheten, nämlich das Evangelium von seinem Sohn, der hervorgegangen ist aus dem Samen Davids nach dem Fleisch.“ Da geht's also um Jesus ist Mensch, ja. Er ist ein Mensch nach dem Fleisch, ist aus dem Samen Davids. Aber auch und erwiesen ist als was? „Als Gottes Sohn Gottes in Kraft, und zwar nach dem Geist der Heiligkeit, durch was? Durch die Auferstehung von den Toten, Jesus Christus, unserem Herrn.“

[25:33] Also die Tatsache, dass er von dem Samen Davids ist, beweist: Er ist ein Mensch, der aus dem Samen Davids ist, ein Sohn des Menschen, ein Menschensohn. Er ist ein Mensch. Die Auferstehung von den Toten beweist kraftvoll, dass er ein, dass er Gott ist. Ja, Jesus ist Mensch, Jesus ist Gott.

[25:53] Das ist so ein bisschen in Timotheus versteckt, ja, weil wahrscheinlich Paulus damit rechnet, dass wir alle seine Briefe so gut kennen, dass wir sofort merken: „Ja, natürlich, Samen Davids, von den Toten auferstanden, nach seinem Evangelium, wie er es in Römer erklärt hat.“ Ja, Jesus ist Mensch und er ist Gott. Und er sagt: „Halt ihn im Gedächtnis, halt vergiss das nicht!“ Es wird Menschen geben, die zweifeln an, ob Jesus wirklich Mensch geworden ist, ob er wirklich versucht worden ist wie wir, die ihn so in eine Sphäre heben, wo er, wo wir keinen richtigen Draht mehr zu ihm haben. Und dann irgendwelche Ikonen und irgendwelche Idole und irgendwelche Heiligen einführen werden. Und es gibt Menschen, die zwar ihn als Mensch akzeptieren, die aber seine Göttlichkeit in Frage stellen. Aber nur wenn Jesus ganzer Mensch und ganzer Gott ist, dann ist er Immanuel, Gott mit uns. Dann ist er die Jakobsleiter, nicht wahr, von ganz oben nach ganz unten. Und dann kann jeder von uns durch ihn, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, zu Gott kommen. Und deswegen sagt er: „Vergiss das nicht! Vergiss nicht, dass Jesus ein Mensch ist und dass er Gott ist. Vergiss nicht an das, was ich dir gesagt. Vergiss nicht das Wort Gottes, vergiss nicht Jesus. Denke über Jesus nach, halte ihn im Gedächtnis.“

[27:11] Ich glaube, das ist schon sehr wertvoll zu wissen, dass der sterbende Paulus gesagt hat: „Das Wichtigste ist, dass du an das Wort Gottes denkst und an Jesus Christus. Lass das nicht aus den Augen, dass er Mensch ist, dass er Gott ist, weil das wird dich in all den Schwierigkeiten, in den Widrigkeiten – ja, Soldat, Sportler, in all diesen Schwierigkeiten, die auf dich einstürmen, wird dich das halten.“

[27:44] Jetzt Vers 9, 2. Timotheus Kapitel 2 Vers 9. Paulus spricht über sich, Vers 9: „Indem ich Leid ertrage bis zu Fesseln, wie ein Übeltäter. Aber das Wort Gottes ist nicht gebunden.“ Genau, was für ein schöner Vers!

[28:00] Er sagt: „Ich bin, ich bin gekettet für Jesus. Ich dulde alles, ich dulde Widrigkeiten.“ Er sagt: „Ich bin sogar gefesselt, ich sitze in diesem Loch wie ein gemeiner Meuchelmörder.“ Dann sagt er: „Aber das Wort Gottes, das kann man nicht anketten.“ Ja, ich bin vielleicht angekettet, aber Gottes Wort kann man nicht anketten.

[28:21] Paulus hat selbst Jesus gedient. Paulus spricht hier nicht als jemand, so als, sag mal, als Theologe am Tisch, der sagt: „Ja, ja, du müsstest eigentlich jetzt mal so ein bisschen Mission machen, du müsstest jetzt mal das und jenes machen.“ Ja, sondern Paulus spricht als einer, der in der Front sitzt, der sitzt quasi im Schützengraben, sozusagen. Er sagt: „Ich sitz hier und ich weiß, Gott steht zu mir bei. Du denkst vielleicht, alle anderen denken, ich bin verlassen. Aber nein, nein, Gott ist bei mir. Ich diene ihm auch in meinen Ketten. Ich diene ihm. Das sieht vielleicht nicht aus wie, du hast vielleicht gedacht: „Dienst für Gott bedeutet immer nur auf einem Podest stehen und zu tausend Leuten predigen, ja, und und und und 3000 Leute taufen.“ Aber das ist nicht nur. Es kann sein: Der Dienst Gottes ist, du sitzt in einem Gefängnis und wirst als Mörder verurteilt. Das kann sein. Denkt, denkt an Johannes, oder, der war ein Diener Gottes.

[29:04] War Paulus ein Soldat? Also, hat Paulus ein, war Paulus ein geistlicher Soldat? Was hat er in Epheser geschrieben? In Epheser hat er geschrieben: „Nehmt die Waffenrüstung Gottes.“ Oder bis ins Detail mit mit mit mit mit mit Helm und mit mit Rüstung und mit mit Gürtel und mit mit mit Soldatenstiefeln, ja, die dann, womit man auch weite Strecken marschieren kann, ja. Also, gestiefelt, sagt er, ja. Das sind nicht so so so Hausschuhe, mit denen man mal 5 Meter über über den Hof geht oder so. Das sind Soldatenstiefel, die dazu geeignet sind, 30, 40 Kilometer am Tag zu marschieren, egal bei welchem Wind und Wetter, um das Evangelium zu verbreiten. Ja, das ist das ist also Soldatensprache. Und dann den Schild des Glaubens, weil er weiß, der Satan schießt mit seinen Pfeilen die ganze Zeit. Mit dem Schild des Glaubens kann ich sie alle auffangen. Und dann brauche ich eine Offensivwaffe, nämlich das Schwert, das Schwert des Geistes, des Wort Gottes. Paulus war wirklich ein Soldat, der hat damit gekämpft, könnt ihr sehen. Also, egal, wo das liest in der Apostelgeschichte, der hat diese Dinge wirklich, der ist wirklich, der war, der war gestiefelt mit der Bereitschaft, das Evangelium zu predigen, ja. Der hat über, der hat die Gerechtigkeit Jesu wirklich als als als Brustschild getragen. Also, lest den Römerbrief. Paulus wusste, was die Gerechtigkeit Jesu für ihn bedeutet. Der wusste, was das Heil bedeutet. Der, der kannte das Wort Gottes, der konnte aus den entlegensten Psalmtexten Argumente bringen für das Evangelium, ja. Der kannte das.

[30:26] Er war ein Soldat. War Paulus auch ein Sportler? Hat er irgendwo gesagt, dass er wie ein Sportler? 1. Korinther 9, oder? Das auch das stimmt. Das kommt, das kommt doch genau. Das kommt in 2. Timotheus, aber in 1. Korinther 9 sagt er, da verwendet er auch dieses Bild vom Sportler. In 1. Korinther 9, da sagt er in Vers 24: „Wisst ihr nicht, dass die, welche in der Rennbahn laufen, zwar alle laufen, aber nur einer den Preis erlangt? Lauft so, dass ihr ihn erlangt.“ Wer wird ihn auf jeden Fall nicht erlangen, der die Regel, der die Regeln bricht. Genau. Jeder, aber, und jetzt kommt's: „Der sich in am Wettkampf beteiligt, ist enthaltsam in allem. Jene, um einen vergänglichen Siegeskranz zu empfangen, wir aber einen unvergänglichen.“ Also, da geht's ums Laufen.

[31:14] Und dann, um noch eins draufzusetzen, sagt er noch: „So laufe nun ich, ich nun wie aufs Ungewisse, nicht wie aufs Ungewisse.“ Er läuft also, aber er läuft nicht nur, er macht auch was für einen anderen Sport: Boxen, ja. Also, nicht wirklich, aber geistlich. Er macht geistlichen Boxkampf. „Ich führe meinen Faustkampf nicht mit bloßen Luftstreichen.“ Das heißt auf Deutsch: Wenn man nur in die Luft, was ist ein Luftstreich? Was ist ein Luftstreich? Also, ein Streich ist ein Schlag, oder ein Luftschlag ist, ich ich schlage in die Luft, ja. Also, wenn ich boxe und ich schlage in die Luft, dann ist das quasi Schattenboxen, ja. Ich ich ich ich tue nur so, aber dann gewinne ich nicht, oder? Also, wenn ihr in dem Boxkampf seid und ihr schlagt immer nur in die Luft, dann werdet ihr kein Olympiasieger, sondern wenn ihr gewinnen wollt, müsst ihr was machen? Ihr müsst den Gegner treffen, ihr müsst schlagen.

[32:06] Wer ist sein Gegner? Nicht nicht die, nicht die die die die Juden, die verfolgen, oder die Griechen. Wer ist sein Gegner? Sein eigenes Ich. Er weiß ganz genau, wo die Probleme sind. Er sagt: „Ich kämpfe nicht, ich tue nicht so, ich kämpfe wirklich gegen meine eigenen Probleme, und zwar nicht durch eigene Kraft, sondern durch Gotteskraft. Ich lass Gott tatsächlich in meinem Leben die Dinge wegschneiden.“ Verwendet er viele Bilder von der Beschneidung. „Ich sterbe mit Christus“, nicht wahr? „Ich ich weiß, wo meine Probleme sind, und dagegen kämpfe ich an mit Gottes Hilfe, ich leg sie ihm vor jeden Tag.“ Er sagt Vers 27: „Sondern ich bezwinge mein Leib und beherrsche ihn, damit ich nicht anderen verkündige und selbstverwerflich werde.“

[32:46] Ja, und das ist etwas, was für uns alle gilt, ja, für mich und für jeden von uns, dass wir, wenn wir so wie Paulus es dem Timotheus sagt, Soldaten Jesu sein, Sportler sein wollen, dann müssen wir das auch so machen, nach den Regeln kämpfen, und zwar von ganzem Herzen.

[33:03] Und war Paulus auch ein Ackermann, der ausgesät hat? Kennt ihr Textstelle, wo er sagt: „Ich habe ausgesät.“ Äh, genau, 1. Korinther 3 ab Vers 6. 1. Korinther 3 ab Vers 6: „Ich habe gepflanzt, Apollos hat gegossen, Gott aber hat das Gedeihen gegeben.“ Und dann Vers 9: „Denn wir sind Gottes Mitarbeiter, ihr aber seid Gottes Ackerfeld und Gottes Bau.“ Das heißt, Paulus verwendet alles Bilder hier an Timotheus, wenn er sagt: „Sei ein Soldat, sei ein Sportler, sei ein Bauer“, die er selbst vorgelebt hat und die er selbst in seinen Briefen schon erklärt hat. Das fand ich ganz, ganz interessant.

[33:43] Also, zurück zu 2. Timotheus. Wir machen weiter in Vers 9. Haben wir gesehen, er ist angekettet, aber Gottes Wort ist nicht angekettet. Ja, wir haben gesehen, in Kapitel 1 hatte Gott, hatte er gesagt, dass Gott das ihm anvertraute Gut bewahren wird. Auch wenn Paulus stirbt, wird das Evangelium weitergehen. Man kann Gottes Wort nicht anketten. Das finde ich so wunderbar.

[34:08] Vers 10: „Darum dulde ich alles um der Auserwählten willen, damit auch sie die Seligkeit erlangen in Christus Jesus mit ewiger Herrlichkeit.“ Genau. Also, warum erträgt er das? Erträgt das alles, weil er hofft, wenn er nur lang genug das erträgt, dass er sich dadurch die Erlösung erkaufen kann? Nein. Warum erträgt er das?

[34:32] Äh, für andere. Genau. Seine Motivation ist, als er da in in dem Loch sitzt, seine Motivation ist nicht: „Okay, wenn ich jetzt noch mehr ausharre, dann werde ich Gott beeindrucken.“ Nein, nein, nein. Seine Motivation ist: „Wenn ich jetzt aufgebe, wenn ich jetzt den Glauben verlasse, was wird aus all den anderen?“ Er weiß also, wenn Paulus den Glauben aufgegeben hätte, dann wäre die christliche Geschichte wahrscheinlich anders verlaufen.

[34:59] Und Paulus ist sich bewusst: „Andere schauen auf mich, und wenn ich jetzt aufgebe, dann haben andere vielleicht schwerer, zu Jesus zu finden.“ Das ist seine Motivation. Seine Motivation ist, andere zu Jesus zu führen, „damit auch sie die Errettung erlangen, die in Christus Jesus ist mit ewiger Herrlichkeit.“

[35:22] Vers 11: „Glaubwürdig ist das Wort: „Sind wir mit ihm gestorben, so werden wir auch mitleben.“ Mhm. Das sagt er mehrmals in Timotheus, auch in 1. Timotheus schon. „Glaubwürdig ist das Wort.“ Da kannst dich drauf verlassen, ist glaubwürdig. Und zwar, was ist das Wort, das glaubwürdig ist?

[35:44] Wenn wir das eine, also ist eine Wenn-Dann-. Wenn wir dann, wenn wir was? Wenn wir genau. Was heißt das hier? Das ist für die letzten Monate richtig mir aufgegangen. Was ist diese Idee von dem Mitgestorben? Was meint Paulus, wenn er sagt: „Wenn wir mit gestorben sind“? Ja.

[36:14] Ja, genau, ganz genau. Er sagt das an viel, sagt im Epheserbrief, er sagt im im Kolosserbrief, er sagt Galater: „Ich bin mit Christus gekreuzigt, und nun lebe nicht mehr ich, sondern Christus lebt in mir. Und was ich jetzt im Fleisch lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes.“ Das Evangelium besteht darin nicht, dass wir zum Kreuz kommen und unsere Sünden einfach erzählen. Das Evangelium besteht darin, dass unser alter Mensch mit Jesus am Kreuz hängt. Und ich muss mich jeden Tag neu daran erinnern: „Christopher, dein alter Mensch hängt mit Jesus am Kreuz.“

[37:01] Weil wenn er da hängt, dann ist er tot. Dann kann er nicht mich ärgern. Aber wenn ich das nicht glaube, dann ist er manchmal wieder quicklebendig, dann fängt er an mich zu ärgern. Ja, das ist das Römer 7 Dilemma, ja. Wenn der Mensch, wenn der alte Mann nicht ganz tot ist, dann kann die Frau keinen neuen Ehemann heiraten. Wenn der alte Mensch nicht mit gestorben ist, sondern nur im Koma liegt, nur eine eine Wunde bekommen hat, dann wird er immer gegen Gottes Gebote rebellieren, weil das Fleisch kann nicht anders, als gegen Gottes Gebote rebellieren. Deswegen kann man das Fleisch nicht verbessern, man kann es nicht irgendwie verändern, man muss das Fleisch töten. Und töten kann man es, indem man glaubt, dass es schon am Kreuz mit hängt, weil Jesus hat, ist ja ins Fleisch gekommen. Er hat ja unsere Natur angenommen, ist am Kreuz von Golgatha für uns gestorben. Das heißt, wenn er für uns gestorben ist, dann ist unser alter Mensch dort mit ihm gestorben.

[37:55] Und dann sagt Paulus: „Wir sind mit ihm gestorben, wir sind mit ihm begraben, wir sind mit ihm auferweckt, wir sind mit ihm, wir leben mit ihm, wir werden mit ihm oder wir sind mit ihm versetzt in die himmlischen Regionen im Glauben.“ Alles im Glauben.

[38:16] Und das ist das Geheimnis für all das, weil solange unser alter Mensch lebt, wird er sagen: „Ach nö, wirklich? Wirklich die ganze Zeit immer nur kämpfen, noch ein Erdbeben, noch ein Schiffbruch, noch mal gesteinigt werden. Schon wieder muss ich immer nur geradeaus laufen, kann ich nicht einfach mal so.“

[38:46] Solange der alte Mensch lebt, wird er sagen: „Muss ich das jetzt? Das ist so anstrengend.“ Muss ich wirklich die ganzen Christen, die hier in der Verfolgung den Glauben aufgegeben haben, die haben aufgegeben, weil der alte Mensch irgendwann gesagt hat: „Nee, das machen wir nicht mit.“

[39:04] Das Geheimnis, um dran zu bleiben am Ziel anzukommen und die Frucht zu ernten, ist, dass der alte Mensch tot ist. Weil wenn er tot ist, dann ist all das, fällt es nicht mehr wirklich ins Gewicht, weil dann lebt ja Jesus in mir. Dann ist immer noch anstrengend, ja, also nicht so, dass es nicht mehr wehtut, aber es trifft mich nicht mehr persönlich.

[39:31] Mhm. Ihr kennt vielleicht, ihr wisst wahrscheinlich, was passiert, wenn man eine Leiche anspuckt? Was macht die dann? Nichts. Genau. Wenn man sie tritt, was macht sie? Nichts. Und wenn man sie anschreit, was macht sie? Warum? Sie ist tot. Und wenn man einen Christen, der mit Jesus gestorben ist, anschreit, was macht er? Er sagt: „Möge Gott dir vergeben!“, weil er tot ist, weil sein, sein Ich, sein alter Mensch tot ist, und jetzt Jesus in ihm lebt. Und Jesus das sagen kann, was auch Jesus selbst gesagt hat.

[40:11] Ja, das Geheimnis, in den Schwierigkeiten der Endzeit bestehen zu bleiben, bedeutet, besteht nicht darin, jetzt ganz gut zu hören, nicht darin, möglichst viel Heiligkeit sich antrainiert zu haben, um dann als bester Christ es irgendwie durchzuschaffen, sondern das Geheimnis, in der Endzeit bestehen zu können, besteht darin, gestorben zu sein.

[40:36] Und glaubt mir, vielleicht ist deswegen die Endzeit so krass, weil sie offenbaren wird, wer mit gestorben ist. Denn die, die am Ende mit Jesus bleiben werden, das sind die, die wirklich mit ihm gestorben sind. Weil die Endzeit wird so sein, und das war ja bei der Verfolgung auch, die war so, dass jeder, der nur Christ war, aber innerlich seinen alten Mensch gepflegt hat, dass es irgendwann nicht ausgehalten hat.

[41:04] Die Schwierigkeiten offenbaren, ob wir täglich mit ihm mitsterben. Wer mitgestorben ist, der wird auch mitleben.

[41:23] Vers 12, 2. Timotheus 2 Vers 12: „Wenn wir standhaft ausharren, so werden wir mitherrschen. Wenn wir uns verleugnen.“ Ja, genau, ganz genau. Das ist ein interessantes Wort, oder? „Wenn wir standhaft ausharren.“ Wo kennt ihr das? Wenn wir standhaft ausharren? Offenbarung, und zwar wo? Offenbarung Kapitel 14 Vers 12. Und da geht es um die Heiligen in der Zeit der dritten Engelsbotschaft, wenn es um das Malzeichen des Tieres geht, ja. Das ist das uns vorbereiten, hier haben Vorbereitung. Der 2. Timotheusbrief ist eine Vorbereitung auf die Endzeit, ja. Wir dürfen nicht mehr nur denken, dass nur Daniel, Offenbarung auf die Zeit vorbereiten. 2. Timotheus sagt: „Wer, wenn wir standhaft ausharren, so werden wir mitherrschen.“ Was sagt die Bibel? „Das Blut Jesu macht uns zu Königen und Priestern.“ Oder: „Wenn wir standhaft ausharren.“ Was hat Jakobus gesagt? Wozu brauchen wir das standhafte Ausharren? Das standhafte Ausharren soll ein Jakobus 1 ein vollkommenes Werk haben, dass wir vollkommen sind. Und wie kommt das standhafte Ausharren, sagt Jakobus? Er sagt: „Haltet es für lauter Freude, wenn ihr in mancherlei Anfechtung fallt.“ Ja, weil die Anfechtung bewirken die Bewährung eures Glaubens. Es bewirkt das standhafte Ausharren. Es sind gerade die

[42:40] standhafte Ausharren. Es sind gerade die Schwierigkeiten, die das standhafte Ausharren bewirken. Ja, durch die Schwierigkeiten durch. Das heißt, der Zweite Timotheusbrief ist ein sehr persönlicher Brief von Paulus, der einen jungen, zwar erfahrenen, aber trotzdem jungen Christen auf dem Weg vorbereiten möchte, durch die Schwierigkeiten durch siegreich zu bleiben. Das ist eigentlich Endzeit pur. Das ist wirklich Endzeit, ganz praktisch für uns.

[43:06] Und dann sagt er: „Wenn wir verleugnen, so wird er uns auch verleugnen.“

[43:20] Kennt ihr eine Bibelstelle, wo Jesus davon spricht, dass wenn wir ihn verleugnen, auch er uns verleugnet?

[43:33] Genau. Das gibt es nicht nur mit Verleugnen, sondern auch mit Bekennen. Das ist mein Taufspruch in Matthäus 10, und dort Vers 32 und 33. Matthäus 10, Vers 32 und 33: „Jeder nun, der sich zu mir bekennt vor den Menschen, zu dem werde auch ich mich bekennen vor meinem Vater im Himmel. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den werde auch ich verleugnen von meinem Vater im Himmel.“

[44:06] Das heißt, es geht um Folgendes: Es geht darum: Stehen wir vor den Menschen für Jesus ein, und steht Jesus vor den Engeln für uns ein? Was ist wohl schwieriger: vor den Menschen für Jesus einzustehen oder vor den Engeln für uns einzustehen? Zweiteres!

[44:31] Also, ich meine, ihr kennt euer eigenes Leben, oder? Wenn mein Name im Gericht vorkommt und da Millionen von sündlosen Engeln sich die Frage stellen, ob ich in den Himmel passe. Das ist schon eine große Sache, dass Jesus sagt: „Christopher ist mein Freund. Ich stehe zu Christopher.“ Also, das erfordert mehr Mut, als wir uns zu Jesus bekennen, oder? So muss man, glaube ich, das denken: Jesus bekennt sich zu mir, also kann ich mich auch zu ihm bekennen. Und wenn ich mich aber nicht zu ihm bekenne, dann kann er sich auch nicht zu mir bekennen.

[45:16] Da sehen wir also, dass unser Zeugnis für Jesus etwas direkt zu tun hat mit dem Untersuchungsgericht. Es ist zwar nicht so, dass wir erlöst werden, weil wir Mission machen, aber dass wir uns zu Jesus bekennen, bezeugt, dass wir mit ihm leben. Und das bezeugt und das macht es dann möglich für Jesus, sich zu uns zu bekennen.

[45:48] Und in Vers 13 von 2. Timotheus: „Sind wir untreu, so bleibt er doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.“

[45:54] Genau. Also, das ist ja wichtig, weil, wenn man vorgelesen hat, wenn wir ihn verleugnen, wird er uns auch verleugnen. Das heißt aber nicht, dass er untreu ist, sondern Gott vergilt nicht Gleiches mit Gleichem. Warum wird Gott nicht untreu, auch wenn wir untreu sind? Das hängt mit seinem Wesen zusammen. Ja, er kann nicht anders, denn die Bibel sagt über ihn: Er verändert sich nicht. Maleachi 3, Vers 6: „Gott sagt: Ich, denn ich verändere mich nicht.“ Es ist kein Wechsel infolge von Schatten, Schatten infolge von Wechsel. Ja, er bleibt immer dasselbe. Mit, wie sagt er in Jeremia 31, Vers 3: „Mit ewiger Liebe habe ich dich geliebt.“

[46:38] Das heißt, noch mal zurück zu der Frage mit dem Bekennen und Verleugnen: Es ist also nicht so, dass wenn ich ihn verleugne, dass er mich nicht mehr liebt. Er liebt mich immer, egal ob ich ihn bekenne oder ihn verleugne. Er liebt mich und er ist immer treu zu mir. Wenn also Jesus mich nicht bekennt im Gericht, dann nicht, weil er mich nicht mehr liebt oder weil er mich nicht mehr retten würde, sondern weil er mich nicht mehr retten kann, obwohl er möchte. Versteht ihr den Punkt? Das heißt, es gibt dann die Situation, dass Menschen nicht gerettet werden, obwohl Jesus sie retten möchte und sie noch immer liebt, aber nicht kann, weil sie nicht wollen. Und das zeigen sie dadurch, dass sie sich nicht ihm bekennen. Und das ist sozusagen die Tragik. Paulus macht das deswegen, glaube ich, auch, weil er deutlich machen möchte: Du hast die Wahl. Du kannst dich entscheiden, ob du bei Jesus bleiben möchtest oder nicht. Aber du darfst wissen: Selbst wenn du untreu bist, wird Gott niemals Gleiches mit Gleichem vergelten. Er wird sich nicht von dir abwenden. Er wird immer treu zu dir stehen. Nur es liegt an dir, ob du das annimmst oder nicht. Es liegt an dir, ob du dich dazu bekennst. Gottes Treue ist unverbrüchlich. Man kann sie nicht verlieren, man kann sie nicht irgendwie so lange ärgern, dass sie sich zurückzieht. Man kann Gottes Treue nicht irgendwie wegsündigen. Sie bleibt, aber man kann sich durch die Sünde selbst so sehr dafür blind machen, dass sie zwar da ist, aber ich nicht mehr von ihr profitiere. Und das ist eigentlich super tragisch, oder? Und deswegen hasst Gott die Sünde, weil die Sünde einen Menschen soweit bringt, die Gnade nicht anzunehmen, obwohl sie immer noch da ist. Das ist das Tragische.

[48:28] Gut, wir sind bis hierhin gekommen. Das nächste Mal machen wir in Vers 14 weiter. Und lernen heute: Wir sind Soldaten und wir sind Sportler und wir sind Seemänner und Frauen, ne? Wir sind Bauern und Bäuerinnen, Soldatinnen, Sportlerinnen.

[48:47] Und die Endzeit ist anstrengend. Es kostet Mühe, es gibt keine Abkürzung, aber wir können alle gewinnen, wir können alle den Sieg erringen, wir können alle Frucht ernten, wenn wir mit Jesus mitgestorben sind und wenn wir daran festhalten, dass er Mensch und Gott ist, wenn wir über sein Wort nachdenken, damit er uns Verständnis schenken kann. Das ist das Geheimrezept. Und wenn wir uns daran festhalten, gehen wir nicht in die Irre. Dann kann kommen, was da will. Dann kann der Nero seine Verfolgung loslassen. Ja, dann werden wir auf dem Kurs bleiben. Und das ist, was wir brauchen in den kleinen Verfolgungen des Alltags und in den großen. Die Zeit ist immer dasselbe. Und daran möchte ich festhalten, und ich bin mir sicher, ihr auch, oder? Dann lasst uns doch gemeinsam beten.

[49:47] [Musik] Lieber Vater im Himmel, wir möchten Dir von ganzem Herzen Dank sagen, dass du durch dein Wort zu uns gesprochen hast. Und Herr, wir sehen, dass vor uns auch Schwierigkeiten liegen und Widrigkeiten. Herr, vergib mir und vergib uns, dass wir so oft den Mut verlieren, so oft uns enttäuscht zurückziehen wollen. Aber lass uns von Paulus lernen, dass unsere Liebe zu dir so groß wird, dass es uns nicht mehr wirklich stört, wenn wir deswegen Schiffbruch erleiden. Dass unsere Liebe zu dir so groß wird, dass es uns nicht abhält, wenn Leute uns steinigen wollen. Herr, wir möchten Dich bitten, dass wir heute an diesem Tag durch deinen Geist glauben können und glauben dürfen, dass unser alter Mensch am Kreuz hing und dass Du dafür sorgst, dass wir im Glauben jetzt mit dir, Herr Jesus, leben können, dass wir mitgestorben und mit auch erweckt sind. Das bitten wir in deinem Namen. [Musik] Amen.


Lizenz

Copyright ©2024 Joel Media Ministry e.V.
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.