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In diesem Video wird das 10. Kapitel des Hebräerbriefs behandelt. Ronny Schreiber erklärt, dass die alttestamentlichen Opfer nur ein Schatten zukünftiger Heilgüter waren und Sünden nicht endgültig hinwegnehmen konnten. Er beleuchtet, wie Christus durch sein vollkommenes Opfer den neuen Bund ermöglichte, der Vergebung der Sünden und die Veränderung des Herzens beinhaltet. Dieses Opfer öffnet den Weg zum Heiligtum Gottes und macht Gläubige für immer vollendet und geheiligt.


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Serie: Christ Study Hour – Spezial 2022 Q1: In diesen letzten Tagen: Die Botschaft des Hebräerbriefes

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Transkript

[0:33] Hallo ihr Lieben, ein herzliches Willkommen zur Christ Study Hour. Ich freue mich, dass ihr wieder dabei seid. Wir wollen ja gemeinsam weiter studieren im Hebräerbrief und haben schon einiges hinter uns gebracht und wollen uns heute das zehnte Kapitel ankommen. Bevor wir in den Text hineinschauen, wollen wir noch gemeinsam beten.

[0:48] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danken dafür, dass wir es gemeinsam studieren dürfen und wir bitten dich, Herr, dass dein Heiliger Geist jetzt bei uns ist, damit du nach deiner Verheißung unser Lehrer bist und uns diese Texte erklärst. Und dafür danken wir schon jetzt. Amen.

[1:09] Und schauen wir gemeinsam in Hebräer 10, Vers 1. Denn weil das Gesetz nur einen Schatten der zukünftigen Heilgüter hat, nicht die Gestalt der Dinge selbst, so kann es auch mit den gleichen alljährlichen Opfern, die man immer wieder da bringt, die hintreten niemals zur Vollendung bringen.

[1:30] Was für eine traurige Gewissheit für die Hebräer damals, die sich ja in diesem Opfer des Systems kannten und das Jahr für Jahr immer wieder hatten. Also, sehr jährliche Dienst meint ja jedes Jahr wurde so eine Abfolge von Festen gefeiert und dort wurden auch Opfer gebracht. Und diese vielen Opfer, von denen sagt Paulus, dass sie die hintreten, denn niemals zur Vollendung bringen können. Er sagt, die sind ein Schatten der zukünftigen Heilgüter.

[2:04] Und Paulus spricht hier also von diesem zeremoniellen Gesetz, also diese ganzen Zeremonien, das ganze Jahr über gehalten wurden und die auch dieses zeremoniell Gesetz beinhaltet, all diese Anweisungen für den Dienst im Heiligtum. Und ich sagte, er, diese Dinge sind nur ein Schatten von dem, was da kommen soll.

[2:24] Und ist so etwas kennen wir schon aus Kolosser 2, und dort Vers 16 und 17. Ich möchte mal lesen Kolosser 2, 16 und 17. So lasst euch von niemand richten wegen Speise oder Trank oder wegen bestimmter Feiertage oder Neumondfeste oder Sabbat. Doch nur ein Schatten der Dinge sind, die kommen sollen, wovon aber der Christus das Wesen hat.

[2:49] Also auch hier im Kolosser 2, spricht Paulus davon, dass diese verschiedenen Speisen, Tränke, Feiertage, Neumondfeste, Sabbate, dass sie nur ein Schatten der Dinge sind, von denen aber Christus das Wesen hat. Also sie deuten alle nur auf Christus hin.

[3:09] Wichtig ist zu einem noch zu erwähnen, dass Paulus hier vom zeremoniellen Gesetz spricht, weil man sich natürlich fragt, was man da hier mit den Sabbaten nun, das sind diese verschiedenen hohen Sabbate im Jahr, wo die Feiertage auf die wöchentlichen Sabbat fallen und da besondere Feste gefeiert wurden.

[3:27] Woher wissen wir, dass er das zeremoniell Gesetz hier meint? Paulus zitiert hier Hesekiel in Hesekiel 45, Vers 17. Heißt es: "Dem Fürsten dagegen obliegen die Brandopfer, Speisopfer und Trankopfer für die Feste und die Neumonde und die Sabbate an allen Festzeiten des Hauses Israel. Es soll das Sühnopfer, das Speisopfer, das Brandopfer und die Friedensopfer darbringen, um für das Haus Israel Sühne zu erwirken."

[3:58] Also hier spricht er von diesem großen Festzeiten und in diesen großen Festzeiten, da gab es diese Sabbate, die Feste, die Neumonde, diese verschiedenen Opferung, Trank- und Speisopfer. Und genau diesen Text, so scheint es, zitiert Paulus in Kolosser 2, Vers 16 und 17 und machte damit deutlich, dass diese Feste, die da gefeiert werden, diese besonderen Tage und die besonderen Opfer, die dort gebracht wurden, die selber gar keine Kraft haben. Sie sind nur ein Bildnis für das, was Christus macht und was in ihm erfüllt wurde. Sie deuten darauf hin auf den Dienst von Jesus, all die Feste, die wir kennen, diese sieben großen Feste und natürlich die ganzen Opfer, die er zum Beispiel das Lamm, nur ein Symbol ist für das wahre Lamm.

[4:48] Also es geht hier um diese verschiedenen Feste, von denen und die Opfer, von denen Paulus sagt, sie können niemanden zur Vollendung bringen.

[5:00] Und dann sagt ein Vers 2, Hebräer 10, Vers 2: "Hätte man sonst nicht aufgehört, Opfer darzubringen, wenn die, welche den Gottesdienst verrichten, einmal gereinigt, kein Bewusstsein von Sünden mehr gehabt hätten?"

[5:10] Also, wäre es nicht logisch gewesen, wenn diese Opfer wirklich die Menschen von der Sünde reinigen könnten und sie dahingehend verändern, dass sie die Sünden sogar aus dem Gedächtnis gelöscht werden, dass sie nicht mehr sich an die Sünde erinnern und dass ihr Herz verändern? Wenn die Opfer das getan hätten, ein für alle Mal, warum musste man dann wieder und wieder opfern? Also, es wird deutlich, das konnte das Opfer nicht tun. Es war mehr ein Sinnbild, deswegen muss es immer wiederholt werden, um es den Israeliten in Erinnerung zu rufen.

[5:49] Das sagt er dann nämlich auch in Vers 3: "Stattdessen geschieht durch diese Opfer alle Jahre eine Erinnerung an diese." Also die Opfer, die hatten schon irgendwie ihre Berechtigung, aber die waren nicht dafür da, um die Sünde zu vergeben. Das können sie nicht. Sie waren dafür da, um die Israeliten daran zu erinnern, dass die Sünde ist und dass die Sünde gesühnt werden muss. Sie wiesen immer nur auf das Opfer von Jesus Christus hin.

[6:13] In Vers 4 sagt er dann: "Denn unmöglich kann das Blut von Stieren und Böcken Sünden hinwegnehmen." Das ist genau der Punkt, den er macht. Also, wäre es möglich, dass diese Tiere und Böcke sterben können, um uns von Sünde zu befreien, also wirklich frei zu machen, unser Herz zu befreien von der Sünde, dann wäre es nicht notwendig gewesen, dass sie immer wieder und wieder und wieder sterben. Wir hätten uns dann auf dieses Opfer berufen können, aber das konnten sie nicht. Unmöglich kann das Blut von diesen Tieren unsere Sünden hinwegnehmen.

[6:53] Und ja, vielleicht so weiter lesen bei dem dem nächsten Vers. Der nächste Versabschnitt kommt jetzt, wo Paulus das ein bisschen ja, genau spezifiziert. Zuerst sagt er jetzt, also diese Opfer können das nicht sind nicht in der Lage Sünden wegzunehmen. Und jetzt erklärt, was denn eigentlich in der Lage ist, diese Opfer, die Sünden hinweg zu nehmen.

[7:13] Und dann lesen wir jetzt Verse 5 bis 9, also Hebräer 10, 5 bis 9. Darum spricht er: "Bei seinem Eintritt in die Welt: Opfer und Gaben hast du nicht gewollt, aber einen Leib hast du mir bereitet. An Brandopfern und Sündopfern hast du kein Wohlgefallen. Da sprach ich: Siehe, ich komme, in der Buchrolle steht von mir geschrieben, um deinen Willen, oh Gott, zu tun."

[7:39] Oben sagt er: "Opfer und Gaben, Brandopfer und Sündopfer hast du nicht gewollt. Du hast auch kein Wohlgefallen an ihnen, die nach dem Gesetz da gebracht werden." Dann fährt er fort: "Siehe, ich komme, um deinen Willen, oh Gott, zu tun." So klebte das erste auf, um das zweite einzusetzen.

[7:55] Ganz interessanter Punkt, den Paulus hier macht. Also nachdem er jetzt in den ersten vier Versen erklärt hat, die Opfer können gar keine Sünde hinwegnehmen, sie waren nur dafür da, um die Sünden in Erinnerung zu rufen und immer und immer wieder geopfert werden mussten, sagte er jetzt, er zitierte hier die Verse 7 bis 9, dass da jemand kommt, um den Willen Gottes zu tun.

[8:23] Also die Opfer konnte Gott nicht an die Opfer, er hat Gott hat kein Wohlgefallen an den Opfern, heißt es dort an Vers 6. "An Brandopfern und Sündopfern hast du kein Wohlgefallen." Und dann beginnt Vers 7: "Da sprach ich: Siehe, ich komme, in der Buchrolle steht von mir geschrieben, um deinen Willen zu tun."

[8:42] Es geht hier scheinbar um Opfer und jemand kommt, um den Willen Gottes zu tun. Und das wird auch ganz deutlich in Vers 5. Da ist es: "Darum spricht er: Bei seinem Eintritt in die Welt: Opfer und Gaben hast du nicht gewollt. Aber einen Leib hast du mir bereitet." Also ich komme, um deinen Willen zu tun. Einen Leib hast du mir bereitet. Opfer und Gaben hast du nicht gewollt.

[9:08] Als hier wird deutlich, die Opfer der Tiere, die hat Gott nicht gewollt. Gott wollte nicht, dass die Menschen sündigen und dann immer wieder opfern und sündigen und opfern. Gott wollte was anderes. Hätte kein Wohlgefallen daran. Und dann heißt es hier, er hat jemanden geschickt, nämlich Christus, und er hat ihm einen Leib bereitet, damit er den Willen Gottes tut.

[9:32] Nun, das war das, wofür Christus nun kam, eingesetzt wurde, um ein Opfer darzubringen, das vor Gott wohlgefällig ist.

[9:42] Vers 10: "Aufgrund dieses Willens sind wir geheiligt durch die Opferung des Leibes Jesu Christi und zwar ein für alle Mal."

[9:51] Sagte: "Aufgrund dieses Willens, um dessen Willen geht es hier nun in Vers 7 hatten wir gelesen, um deinen Willen, oh Gott, zu tun." Also es geht hier um Gottes Willen. Nun, was ist denn dieser Wille Gottes? Was möchte Gott denn? Und das lesen wir in Johannes 6:40: "Das ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass jeder, der den Sohn sieht und an ihn glaubt, ewiges Leben hat, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag."

[10:22] Gott möchte, dass der Mensch lebt. Er möchte seine Menschheit nicht verlieren. Und deswegen ist Christus gekommen, um den Willen Gottes zu tun, um die Menschen zu erlösen.

[10:35] Auch wenn das bedeutet, er selbst würde sterben. Er hat einen Leib bekommen, menschlichen Leib, und der wurde geopfert. Christus selbst in den Tod gegangen, um die Menschen zu erlösen. Und das war auch der Wille Gottes.

[10:53] Gott wollte den Menschen retten, und er möchte jeden Menschen retten, hätte zu ihm kommt. Und er kann durch dieses Opfer Jesu Christi jetzt auch alle Menschen retten und sie mit sich versöhnen, denn das Opfer ist gebracht.

[11:08] Dann in Vers 10 haben wir noch dieses Wort gelesen: "Aufgrund deines Willens, aufgrund dieses Willens sind wir geheiligt durch die Opferung des Leibes." Was meint das? Weil Christus für uns gestorben ist, sind wir geheiligt. Nun, geheiligt meint, wir sind abgesondert für Gott.

[11:32] Also, weil Christus stellvertretend für uns gestorben ist, sind wir jetzt geheiligt, sind wir jetzt abgesondert für Gott. Also alle Menschen leben auf der Welt, und alle Menschen sind in Sünde, und alle Menschen verdienen den Tod. Christus starb. Nun, und aufgrund seines Opfers kann Gott all diese Menschen herausnehmen von diesem großen Gericht, von dem Tod, von dem Ende. Kann all die Menschen herausnehmen und sagen: Diese Menschen sterben nicht, sie gehören zu mir. Mit anderen Worten, diese Menschen sind geheiligt, sie sind abgesondert, denn sie nehmen das Opfer Jesu an.

[12:06] So ist der Text zu verstehen. In Vers 11 heißt es dann: "Und jeder Priester steht da und verrichtet täglich den Gottesdienst und bringt oftmals dieselben Opfer dar, jedoch niemals Sünden hinwegnehmen können."

[12:23] Also tatsächlich aus dem irdischen Priesterdienst angeguckt, dann haben die Priester immer wieder Opfer dargebracht, um diesen Dienst zu verrichten. Aber diese Opfer waren mangelhaft, sie konnten keine Sünden hinwegnehmen und mussten deswegen immer und immer und immer wiederholt werden. Die diese Opfer haben es nicht vermocht, unsere Sünden, die im Himmel aufgeschrieben sind, wegzuschreiben, auszuradieren, und auch nicht die Sünde aus unserem Herzen rauszubekommen.

[12:51] Wir lesen leider die Zeugnisse ja in Israel, dass die Menschen immer wieder geopfert haben, immer wieder Gott wird am viele Opfer dargebracht haben, aber eigentlich die Herzen dadurch nie verändert wurden. Das ist traurig. Es war halt nur ein Schatten. Es sollte worauf hinweisen auf den Tod des Einzigen, der da kommen sollte.

[13:11] Und so waren diese Opfer unvollkommen, und damit konnten sie den Menschen auch nicht voll, es war nicht möglich.

[13:21] Verse 12 bis 14: "Er aber hat sich, nachdem er ein einziges Opfer für die Sünden dargebracht hat, das für immer gilt, zur Rechten Gottes gesetzt und erwartet von dort bis seine Feinde als Schemel für seine Füße hingelegt werden. Denn mit einem einzigen Opfer hat er die für immer vollendet, welche geheiligt werden."

[13:43] Und Christus hat dieses eine Opfer dargebracht, das Opfer seiner selbst. Und dieses Opfer muss nicht wiederholt werden. Dieses Opfer ist vollkommen. Es ist das wahre Opfer, auf das alle anderen immer nur hingedeutet haben.

[14:00] Für dieses Opfer annimmt, wird dadurch gerechtfertigt. Paulus zitierte den Psalm 119. Und dadurch zeigt das, dass der Dienst Jesu um diese Vollendung in den Menschen zu schaffen, im himmlischen Heiligtum angefangen hat. Er hat ihn dort gerechtfertigt durch sein Blut und er verändert dort sein Herz. Das ist der Dienst Jesu als Hohepriester. Das war ja auch das Wichtigste, was Paulus und sagen wollte.

[14:23] Ihr in Hebräer 8 haben wir davon gelesen, Vers 1: "Das Wichtigste bei dem, was wir sagen, ist, dass wir einen Hohepriester im Himmel haben." Und das macht Christus. Christus ist im Himmel gegangen, hat sein Blut für uns dargebracht, gesagt: "Sieh, ihm ist vergeben. Das Blut ist vergossen. Der Sünde Schuld war, der Tod."

[14:45] Sie sind meine Gemeinde, sie gehören zu mir zurück. Sie sind mein Leib, und mein Leib ist gestorben. Der Tod ist eingetreten, die Strafe ist gesühnt, die Menschen sind frei. Und jetzt ist ein Heiligtum im Himmel und arbeitet für seine Gemeinde, den Heiligen Geist aus und stärkt seine Gemeinde, verändert die Herzen seiner Gemeinde und macht sie zu Zeugen auf der Erde.

[15:18] Und Christus wird dort als Hohepriester dienen, bis das Gericht abgeschlossen ist. Er ist heute in 2022 im Allerheiligsten, mitten im Gericht. Da hat gerade das große Gericht, und da steht er jetzt und nennt die Namen der, die geheiligt sind, all die von Gott, die für Gott abgesondert sind, die beruft alle mit Namen, von Adam angefangen, über all die Generationen, und spricht diese Menschen frei.

[15:50] Dann lesen wir Verse 15 bis 17. Paulus sagt: "Das bezeugt aber auch der Heilige Geist. Denn nachdem zuvor gesagt worden ist: 'Das ist der Bund, den ich mit ihnen schließen will nach diesen Tagen, spricht der Herr: Ich will meine Gesetze in ihre Herzen geben und in ihre Sinne schreiben.' Sagt er auch: 'An ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeit will ich nicht mehr gedenken.'"

[16:10] Und das Paulus jetzt macht, er zitiert aus dem Buch Jeremia und erklärt den neuen Bund. Und der passt so hervorragend in das Gesagte, denn er macht deutlich, die Opfertiere konnten das nicht tun. Aber als Christus starb, da begann etwas Neues und jetzt trat dieser neue Bund hier in Kraft. Erst das Opfer des neuen Bundes wurde gebracht. So muss man sagen, den neuen Bund, der war schon lange da, aber das Opfer des neuen Bundes trat jetzt in Kraft.

[16:38] Und der neue Bund beinhaltet, und das sagt er hier, diese beiden Elemente: Das Gesetz wird in die Herzen der Jünger geschrieben und die Sünde wird vergeben. Also beide Dinge brauchen wir, um im Himmel zu leben, um uns im Bereich hinein zu kommen. Und diese beiden Dinge kennzeichnen den neuen Bund: Vergebung der Sünden zur Rechtfertigung und Veränderung des Herzens, also Heiligung. Und wenn du beides hast, beides zusammen kommt in unserem Herzen, dann sind wir bereit für den Himmel. Das ist diese Vollendung, von der wir in Vers 14 schon gelesen hatten.

[17:14] Denn mit einem einzigen Opfer hatte die für immer vollendet, welche geheiligt werden. Also dieser Bund wurde mit ihnen geschlossen. Sie sind vollendet, werden geheiligt. Zur Heiligung ist ein Prozess. Die Rechtfertigung wurde über sie ausgesprochen, und jetzt beginnt ihr Herz zu heilen, sich zu verändern. Und das ist diese Vollendung, von der hier geschrieben ist.

[17:38] In Vers 18 heißt es: "Wo aber Vergebung für diese ist, da gibt es kein Opfer mehr für Sünde." Und da das Opfer Jesu die Sünden ja gesühnt hat seines Volkes, braucht es kein anderes Opfer mehr, keine Opfertiere.

[17:52] Das heißt, die Hebräer, die brauchen nicht wieder anfangen zu opfern. Die brauchen diesen Dienst am Tempel nicht mehr tun. Sie brauchen keine Stiere, Böcke, Lämmer oder Turteltauben bringen für ihre Schuld. Sie können sich auf das eine wahre Opfer Jesu berufen. Es gibt kein anderes Opfer mehr für Sünde. Das Opfer ist gebracht und es wurde vergeben.

[18:14] Und so sagt er den Hebräern: Hier geht nicht immer den Tempel und opfert. Das braucht ihr nicht. Christus ist für euch gestorben und er hat das Opfer gebracht. Beruft euch darauf, dieses Opfer hat euch ein für alle Mal vollendet.

[18:28] Ihr braucht nicht noch weiter opfern.

[18:33] Verse 19 bis 22: "Da wir nun, ihr Brüder, Kraft des Blutes Jesu, Freimütigkeit haben zum Eingang in das Heiligtum, der uns eingeweiht hat als neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch, das heißt durch sein Fleisch, und dafür einen großen Priester über das Haus Gottes haben, so lasst uns hintreten mit wahrhaftigen Herzen in völliger Gewissheit des Glaubens, durch Besprengung der Herzen, los von bösen Gewissen, und am Leib gewaschen mit reinem Wasser."

[19:05] Ganz interessante Textstelle, dass Paulus gesagt, wir sind Kraft des Blutes Jesu, haben wir eine Freimütigkeit zum Eingang in das Heiligtum. Und das meint er genau. Er meint, er hat uns einen Weg eingeweiht, einen lebendigen Weg durch den Vorhang hindurch.

[19:23] Also im Heiligtum war ja immer dieser Vorhang im Weg, der die Bundeslade verdeckt hat. Also man konnte den Thron Gottes nicht sehen. Der Mensch konnte nicht zu Gott kommen. Und jetzt sagt Paulus hier, durch Christus ist dieser Weg aber frei geworden. Er hat uns einen Weg zum Thronraum Gottes gemacht. Er hat den Menschen wieder mit Gott verbunden.

[19:41] Christus ist Mensch geworden, ist ohne Schuld gestorben, ist aufgefahren in den Himmel, hat sein Opfer stellvertretend für die Menschen gebracht und ist jetzt das Bindeglied zwischen der Menschheit und zwischen dem Vater. Durch ihn, durch sein Fleisch, durch sein Opfer, tot ist der Vorhang weggenommen worden. Jetzt haben wir einen Weg, nämlich ihn. Christus sagt: "Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich." Durch Jesus Christus haben wir jetzt Zugang wieder zum Vater.

[20:13] Er steht heute im Gericht im Allerheiligsten und liegt für Sprache ein für uns. Dann heißt es hier, Paulus spricht hier von dieser Besprengung der Herzen.

[20:24] Das ist etwas, das wir aus dem alttestamentlichen Heiligtumsdienst kennen. Hier wurde ja das Blut der Opfer genommen, und das Blut der Opfer wurde dann vom Priester in das Heiligtum hinein gebracht und dort an den Vorhang gesprengt.

[20:39] Ich möchte mal das mal vorlesen im dritten Mose 4 und dort Verse 1 bis 6. "Und er redete zu Mose und sprach: Rede zu den Kindern Israels und sprich: Wenn sich eine Seele aus Versehen verfehlt gegen eines der Gebote des Herrn, dass sie etwas tut, was man nicht tun darf, so soll als Vorschrift gelten: Wenn der gesalbte Priester sündigt, so dass er eine Schuld auf das Volk bringt, so soll er für seine Sünde, die er begangen hat, einen makellosen Jungstier dem Herrn als Sündopfer darbringen. Und er soll den Jungstier vor den Herrn bringen, und seine Hand auf den Kopf des Stieres stützen und den Jungstier schlachten vor dem Herrn. Der gesalbte Priester soll von dem Blut des Jungstiers nehmen und sie in die Stiftshütte bringen. Und der Priester soll sein Finger in das Blut tauchen und von dem Blut siebenmal vor dem Herrn an die Vorderseite des Vorhangs im Heiligtum sprengen."

[21:40] Also der Priester nahm sie es tun, sprengte das jetzt an den Vorhang. Also der Vorhang, der das Heilige und vom Allerheiligsten trennte, da wurde jetzt...

[21:52] allerheiligsten trennte. Da wurde jetzt immer diese Besprechung an gemacht, das

[21:55] immer diese Besprechung an gemacht, das ja nicht, was interessant ist. Denn der

[21:57] Priester bekannte seine Schuld auf diese Opfertiere, übertrug sozusagen

[22:01] symbolisch seine Schuld auf das Tier. Das heißt, ein sündiges Leben wurde jetzt auf

[22:08] das Leben des Tieres übertragen. Dieses Tier wurde jetzt geschlachtet und

[22:13] das Blut wurde genommen, denn das Leben

[22:15] ist im Blut. Das heißt, diese Sünde, symbolisch,

[22:19] jetzt in diesem Blut drin, wurde jetzt

[22:21] ins Heiligtum gebracht. Und diese Sünde

[22:23] wurde dran an den Vorhang gesprenkelt. Was

[22:28] macht er deutlich, dass dieser Vorhang

[22:29] uns von Gott trennt aufgrund unserer

[22:32] Sünde. Also es war der Platz, wo immer die

[22:35] das Blut sozusagen immer die Sünde

[22:37] aufgeschrieben war. Und das war da an

[22:39] diesem Vorhang und auch an den Hörnern

[22:41] des Altars. Aber dieser Vorhang ist eben

[22:44] diese Trennung, die trennt Gott von

[22:47] Menschen. Ein Symbol für die Sünde.

[22:51] Jetzt war es ja aber so, dass Christus

[22:55] sein Blut ins Heiligtum brachte und

[22:57] damit etwas Besonderes tat. Was hat Christus da

[23:01] gemacht?

[23:03] Als Christus starb, so wissen wir, ist der

[23:08] Vorhang im Tempel, des Heiligen vom Allerheiligsten, trennte.

[23:10] Es gab doch über diesen großen Jom

[23:14] Kippur, den großen Versöhnungstag im

[23:16] alten Testament, einmal im Jahr wurde

[23:18] großer Versöhnungstag gefeiert. Und da

[23:21] wurde ein makelloser Bock genommen. Über

[23:23] diesem Bock wurde keine Sünde bekannt.

[23:26] Der Bock hat also keine Sünde genommen.

[23:28] Und dieses Blut von diesem reinen Bock

[23:32] wurde dann in das Heiligtum hinein

[23:35] gebracht. Und mit diesem Blut wurde alles

[23:37] gereinigt. Heiligtum.

[23:40] Also die ganze Sünde, die bekannt wurde,

[23:42] die das ganze Jahr über diese vorher

[23:44] Vorhang gesprengt wurde und auch die

[23:46] Lade selbst und alle Geräte im Heiligtum.

[23:48] Alles wurde gereinigt mit dem Blut

[23:50] dieses Bocks, auf dem keine Sünde bekannt

[23:52] wurde. Also ein völlig reines Tier, das

[23:54] genau das, was Jesus Christus macht. Er

[23:56] nimmt sein eigenes Blut, sein eigenes

[23:58] Opfer, geht ins Heilige, dient dort für

[24:00] uns und macht unsere Sünden weg. Er

[24:02] wäscht sie ab. Das macht er jetzt gerade.

[24:04] Also am großen Jom Kippur, am großen

[24:06] Versöhnungstag, seit 1844 wäscht er

[24:08] wirklich die Sünden des Volkes weg. Also er

[24:10] radiert sie wirklich aus. Da steht nicht

[24:12] einfach nur "vergeben" dahinter, sondern

[24:14] sie werden wirklich weggewaschen.

[24:16] Und man kann sich an die Sünden auch nicht mehr

[24:18] erinnern. Das ist was Besonderes.

[24:20] Also, wenn dein Name aufgerufen wird, also

[24:22] deine Rolle hervorgebracht wird im

[24:24] Heiligtum, im Gericht, dann wird Christus

[24:26] diese Dinge dort wegwaschen und du wirst

[24:28] keine Erinnerung an diese Sünde mehr

[24:30] haben. Du wirst noch wissen, ich habe

[24:32] nicht ganz gerecht gelebt im Himmel und

[24:34] ich weiß, da war ich habe kein gutes

[24:36] Leben geführt. Irgendwas, da war Sünde in

[24:38] meinem Leben. Du wirst dich an die

[24:40] konkrete Sünde nicht mehr erinnern

[24:42] können. Aber du weißt, sie war da. Und du

[24:44] siehst die Male noch in den Händen von

[24:46] Jesus. Also du wirst sehen, das ist

[24:48] passiert aufgrund deiner Sünde. Aber

[24:50] es ist gut, Herr, dass wir uns

[24:52] daran nicht erinnern können. Der Vorhang

[24:54] wurde jetzt also die Trennung, die Sünde,

[24:56] die uns trennte von Gott, die wurde jetzt

[24:58] sozusagen bereinigt durch das Blut Jesu.

[25:00] Und dann heißt es hier noch in dem Text,

[25:02] hatten wir gerade gelesen, er sagt: "Wird

[25:04] gewaschen mit reinem Wasser." Was meint

[25:06] denn das? "Gewaschen mit reinem Wasser."

[25:08] Das ist Vers 22.

[25:10] Also durch Besprengung der Herzen los

[25:12] vom bösen Gewissen und am Leib gewaschen

[25:14] mit reinem Wasser. Dazu verweisen wir auf Hesekiel 36, 24 bis 27.

[25:16] Denn ich will euch aus den Heiden

[25:18] Völkern herausholen und aus allen

[25:20] Ländern sammeln und euch wieder in euer

[25:22] Land bringen. Und ich will reines Wasser

[25:24] über euch sprengen und ihr werdet rein

[25:26] sein von all eurer Unreinheit und von

[25:28] allen euren Gräueln will ich euch

[25:30] reinigen. Und ich will euch ein neues

[25:32] Herz geben und einen neuen Geist in euer

[25:34] Innerstes legen. Ich will das steinerne

[25:36] Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und

[25:38] euch ein Herz aus Fleisch geben. Ja, ich

[25:40] will meinen Geist in euer Innerstes

[25:42] legen und werde bewirken, dass ihr meine

[25:44] Gebote umwandelt und meine Rechts-

[25:46] bestimmungen befolgt und tut.

[25:48] Dies ist reines Wasser ist ein Symbol für

[25:50] den Heiligen Geist. Das ist Johannes 7,

[25:52] Vers 38 und 39.

[25:54] Ich möchte euch besprengen mit dem

[25:56] reinem Wasser. Ich möchte den Heiligen

[25:58] Geist ausgießen, und er wird eure Herzen

[26:00] verändern. Er wird dieses steinerne

[26:02] Herz wegnehmen, euch ein Herz aus Fleisch

[26:04] daraus machen. Ein neuer Geist soll

[26:06] in euch kommen.

[26:08] Er wird dafür sorgen, dass ihr das könnt,

[26:10] was ihr auch wollt. Ihr wollt mein Gesetz

[26:12] halten, und er wird euch die Kraft geben,

[26:14] dass sie es auch schafft. Das ist das

[26:16] großartige. Also Paulus spricht hier von

[26:18] diesen Symbolen und verwendet eigentlich

[26:20] Symbole und Sprüche aus dem Alten

[26:22] Testament, die die Hebräer kannten und die

[26:24] Hebräer jetzt auch verstehen und

[26:26] einordnen können.

[26:28] Vers 23: "Lasst uns festhalten am

[26:30] Bekenntnis der Hoffnung ohne zu wanken,

[26:32] denn er ist treu, der die Verheißung

[26:34] gegeben hat." So halte fest an diesem

[26:36] Glauben, an diesem einen Weg, den du hast

[26:38] zur Rettung. Denn das ist der einzige Weg, den

[26:40] es gibt.

[26:42] Und es ist so schön, dass es euch gesagt,

[26:44] denn er ist treu, der die Verheißung

[26:46] gegeben hat. Also halte fest an dem

[26:48] Bekenntnis der Hoffnung. Gib nicht auf.

[26:50] Klammere dich an Jesus, denn er ist treu.

[26:52] Wir hatten doch vor einigen Wochen

[26:54] gelesen, Hebräer 4, 14 bis 16. Achtet mal

[26:56] drauf.

[26:58] Da sagt er auch: "Er ist treu." Oder er ist

[27:00] für uns da. Hat keine Angst. Da sagt er:

[27:02] "Wir nun einen großen Hohepriester haben, der die Himmel

[27:04] durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes."

[27:06] So lasst uns festhalten an dem

[27:08] Bekenntnis. Denn wir haben nicht ein

[27:10] Hohepriester, der kein Mitleid haben

[27:12] könnte mit unseren Schwachheiten,

[27:14] sondern einen, der in allem versucht

[27:16] worden ist, in ähnlicher Weise wie wir,

[27:18] doch ohne Sünde. So lasst uns nun mit

[27:20] Freimütigkeit hintreten zum Thron der

[27:22] Gnade, damit wir Barmherzigkeit

[27:24] erlangen und Gnade finden zu

[27:26] rechtzeitiger Hilfe.

[27:28] Das ist so schön. Christus ist treu und

[27:30] er hat Mitleid mit uns, erkennt unsere

[27:32] Situation, erkennt unser Leben. Er weiß,

[27:34] wie es unserem Herzen aussieht. Und

[27:36] Paulus sagt: "Tretet hinzu zu

[27:38] rechtzeitiger Hilfe." Geht hin zum Thron

[27:40] der Gnade. Er nennt ihn sogar den Thron

[27:42] der Gnade. Gott ist euch gnädig. Ihr seid

[27:44] seine Kinder. Bringt eure kaputten

[27:46] Herzen zu ihm. Bekennt eure Sünde. Dafür

[27:48] ist er da.

[27:50] Er will euch helfen.

[27:52] Vers 24 und 25: "Und lasst uns aufeinander acht geben,

[27:54] damit wir uns gegenseitig anspornen zur

[27:56] Liebe und zu guten Werken, indem wir

[27:58] unsere eigenen Versammlungen nicht

[28:00] verlassen, wie es einige zu tun pflegen,

[28:02] sondern einander ermahnen, und das umso

[28:04] mehr, als ihr den Tag herannahen seht."

[28:06] Es ist so wichtig, dass wir die

[28:08] Gemeinschaft unter den Geschwistern

[28:10] pflegen. Denn durch dieses gemeinsame

[28:12] Beten, diese Gemeinschaft, das Miteinander,

[28:14] das hilft uns, uns mit dem Herrn zu

[28:16] verbinden. Und das ist so ein bisschen den Himmel greifbar auf

[28:18] Erden. Das Reich Gottes fängt mitten

[28:20] unter euch an, wenn ihr in Liebe

[28:22] verbunden seid mit den Geschwistern.

[28:24] Könnt ihr so ein Stückchen vom Himmel

[28:26] hier auf Erden erfahren. Und das hilft

[28:28] uns, dass wir uns gegenseitig anspornen,

[28:30] einander helfen, Christus näher zu kommen.

[28:32] Dafür die Idee der Gemeinde. Die soll

[28:34] Mission machen nach außen und soll nach

[28:36] innen die Geschwister stärken. Das wird

[28:38] Zusammenhalt haben. Wenn einer alleine

[28:40] ist und verfolgt wird, hat er es schwer. Aber

[28:42] wenn er eine Gemeinschaft hat, die ihn

[28:44] aufbaut, dann ist es leichter zu tragen.

[28:46] Ich schaue mir leid sagt er das Skript

[28:48] 16. "Diejenigen, die nicht die

[28:50] Notwendigkeit empfinden, die Versammlung

[28:52] der Heiligen zu besuchen, mit der

[28:54] kostbaren Gewissheit, dass der Herr ihnen

[28:56] begegnen wird, zeigen, wie gering sie die

[28:58] Hilfe Gottes schätzen, der für sie sorgt."

[29:00] Satan ist ständig am Werk, um zu

[29:02] verletzen und die Seele zu vergiften, um

[29:04] seinen Anstrengungen standzuhalten,

[29:06] müssen wir die Atmosphäre des Himmels

[29:08] atmen. Wir müssen jede Einzelheit finden

[29:10] und festhalten an Christus. Gesagt, wir

[29:12] müssen die Atmosphäre des Himmels atmen.

[29:14] Wir müssen in Gemeinschaft der Heiligen

[29:16] sein.

[29:18] Der Teufel versucht uns, wirft uns Steine

[29:20] in den Weg. Er versucht uns das Leben schwer

[29:22] zu machen. Und es ist so gut, wenn wir

[29:24] Atmosphäre des Himmels um uns rum atmen

[29:26] können. Wenn wir mindestens Sabbat für

[29:28] Sabbat diese Gemeinschaft haben, aber

[29:30] auch unter der Woche, dass wir zusammen

[29:32] kommt, füreinander betet, einander hilft,

[29:34] einander stärkt.

[29:36] Vers 26 und 27: "Denn wenn wir mutwillig

[29:38] sündigen, nachdem die die Erkenntnis der

[29:40] Wahrheit empfangen haben, so bleibt für

[29:42] die Sünden kein Opfer mehr übrig, war nur

[29:44] ein schreckliches Erwarten des Gerichts

[29:46] und ein zornesvoller Eifer des Feuers, die

[29:48] Widerspenstigen verzehren wird."

[29:50] Paulus, nachdem er sagt, die Opfer, die

[29:52] gebracht werden können, sind nicht

[29:54] wegnehmend. Sondern es gibt nur dieses

[29:56] eine Opfer Jesu Christi, das euch helfen

[29:58] kann. Und dann sagt er hier: "Es gibt

[30:00] einige, die verlassen die Versammlung. Es

[30:02] gibt einige, die gehen einen anderen Weg."

[30:04] Er sagt: "Wenn wir nun mutwillig sündigen,

[30:06] nachdem wir die Erkenntnis der Wahrheit

[30:08] empfangen haben." Also, wenn wir jetzt

[30:10] wissen, was richtig ist. Wir haben also

[30:12] verstanden, die Opfertiere können unsere

[30:14] Sünden nicht wegnehmen, sondern es ist

[30:16] Jesus Christus, der das macht, das ein

[30:18] Opfer. Und ich habe das verstanden und

[30:20] ich richte mich nun mutwillig dagegen."

[30:22] Heißt, ich weiß, dass es das Opfer ist,

[30:24] aber ich nehme es nicht an. Ich möchte

[30:26] den anderen Weg gehen. Dann sagt er:

[30:28] "So bleibt für die Sünden kein Opfer mehr

[30:30] übrig, sondern nur noch ein schreckliches

[30:32] Erwarten des Gerichts." Nicht das einzige

[30:34] Opfer ablehnen, das da ist und sagt: "Ich

[30:36] möchte nicht über dieses Opfer zu Gott

[30:38] kommen. Ich in dieses Opfer ab. Ich habe

[30:40] auch keine anderen Opfer mehr."

[30:42] Die ganzen anderen Opfer, die sind

[30:44] abgeschafft worden. Also diese ganzen

[30:46] Opfer, welche Sünden nicht wegnehmen

[30:48] können.

[30:50] Wenn ich das weiß,

[30:52] dann bringen sie mir nichts. Ich muss zu

[30:54] Christus führen. Israel in der es nicht

[30:56] weiß und diese Opfer immer bringt, für

[30:58] den deuten sie hin auf Christus. Wenn ich

[31:00] aber weiß, dass nur ein Schatten und

[31:02] diese, die bringen nichts,

[31:04] und ich lehne das einzige Opfer, von dem

[31:06] ich weiß, dass es funktioniert, dass es

[31:08] war es der einzige Weg, ich lehne ihn ab,

[31:10] dann gibt es kein Halten mehr für mich.

[31:12] Welches Opfer in der Welt soll ich dann

[31:14] annehmen? Die Opfer sind nichts wert. Das

[31:16] einzige Opfer, das was wäre, das lehne ich

[31:18] ab. Und es gibt nichts anderes auf der

[31:20] Welt und niemanden anderes, der sein

[31:22] Leben für mich geben könnte. Ich kann nur

[31:24] noch nicht das einzige Opfer ablehnen.

[31:26] Nur noch warten auf das Gericht. Wie

[31:28] traurig, wie trostlos, wie schrecklich. Ich

[31:30] lehne den einzigen Weg ab, der zum Heil

[31:32] führen könnte.

[31:34] Paulus mahnt an, indem er jetzt auf

[31:36] Mose zurückgreift. Er sagt in Vers 28 und

[31:38] 29:

[31:40] "Wenn dich jemand das Gesetz Moses

[31:42] verwirft, muss er ohne Erbarmen sterben,

[31:44] auf die Aussage von zwei oder drei

[31:46] Zeugen.

[31:48] Wie viel schlimmere Strafe, meint ihr,

[31:50] wird derjenige schuldig erachtet werden,

[31:52] der den Sohn Gottes mit Füßen getreten

[31:54] und das Blut des Bundes, durch das er

[31:56] geheiligt wurde, für gemein geachtet und

[31:58] den Geist der Gnade geschmäht hat?"

[32:00] Als wenn schon im alten Bund die

[32:02] Menschen das Gesetz verwerfen, das Gesetz

[32:04] Gottes verfassen, so wurden sie vor einem

[32:06] Gericht zu Tode verurteilt.

[32:08] Genauso wie im alten Bund ist auch im

[32:10] neuen Bund. Wenn im neuen Bund jemand

[32:12] Christus verwirft, das Blut, das auf jeden

[32:14] Fall viel gemein achtet und den einzigen

[32:16] Weg zum Vater ablehnt, so wird er vom

[32:18] himmlischen Gericht verurteilt werden.

[32:20] Wenn das im alten Testament schon so

[32:22] war,

[32:24] in einem alten Bund, wie viel mehr im

[32:26] neuen Bund.

[32:28] Das Gesetz muss nur auf die Opfer

[32:30] hindeutete und auch die zehn Gebote. Und wenn einer

[32:32] das ablehnte, dann sagt: "Das mache ich

[32:34] nicht mit." Er gesteinigt vor

[32:36] allem, also vor einem Gericht. Wie viel mehr Strafe wird derjenige

[32:38] bekommen, der den einzigen wahren Weg

[32:40] abgeht, von dem er noch weiß, das ist der

[32:42] echte Weg und ich lehne ihn ab.

[32:44] Er sagte, der diese Formulierung, wir hier

[32:46] benutzt, ist der Geist, der Geist der

[32:48] Gnade geschmäht wird. Im Geiste Gnade

[32:50] geschmeckt hat. Das heißt, er wusste, was

[32:52] so richtig ist. Der Geist hat es ihm

[32:54] gesagt. Aber er sagt: "Ich möchte davon nichts wissen." Wir

[32:56] kennen das aus Lukas 12, Vers 10, wo es

[32:58] heißt: "Und jedem, der ein Wort reden wird

[33:00] gegen den Sohn des Menschen, dem wird

[33:02] vergeben werden. Wer aber gegen den

[33:04] Heiligen Geist lästert, dem wird nicht

[33:06] vergeben werden."

[33:08] Also der Heilige Geist ist derjenige, der

[33:10] dich in deinem Herzen von der Sünde über-

[33:12] führt und dich überzeugt, dass du dein

[33:14] Leben zu Christus bringen musst, dass du

[33:16] über ihn gerettet wirst.

[33:18] Wenn du auf diesen Geist, der dich aber

[33:20] überzeugte, die Wahrheit sagt, nicht hörst

[33:22] und sagst: "Ich weiß, dass es wahr ist, aber

[33:24] ich lehne das ab", dann ist da keine

[33:26] andere Rettung mehr. Also es gibt keinen

[33:28] anderen Weg. Er sagt: "Wie furchtbar ich

[33:30] hab das neben greifbar nah, aber ich

[33:32] werde den Tod, weil ich einfach mein

[33:34] Leben Christus nicht anvertrauen will."

[33:36] Paulus war.

[33:38] Wir lesen Vers 30 und 31.

[33:40] "Denn wir kennen ja denen, der sagt: Die

[33:42] Rache ist mein, ich will vergelten, spricht

[33:44] der Herr." Und weiter: "Der Herr wird sein

[33:46] Volk richten. Er ist schrecklich, in die

[33:48] Hände des lebendigen Gottes zu fallen."

[33:50] Und wir wissen, dass Gott am Ende jeden

[33:52] Menschen richten wird. Und das Gericht

[33:54] Gottes ist endgültig. Also dieses Gericht,

[33:56] das da gehalten wird am Ende für jeden

[33:58] Menschen. Aus diesem Gericht, wer

[34:00] verurteilt wird, gibt es kein Zurück.

[34:02] Und ohne Jesus Christus gibt es auch

[34:04] keinen anderen Helfer an diesem Gericht.

[34:06] Christus möchte uns rufen. Aber wenn

[34:08] ich ihn nicht habe und ich komme dieses

[34:10] Gericht, dann kann mir keiner mehr helfen.

[34:12] Es ist schrecklich, in die Hände Gottes

[34:14] zu fallen, wenn ich nicht für ihn bin.

[34:16] Wenn ich gegen ihn bin. Denn Gott wird

[34:18] ein Ende setzen. Weil im Gericht der

[34:20] Menschen kann mit Gott immer noch helfen.

[34:22] Und Gott kann für mich da sein. Und auch

[34:24] wenn ich Menschen zu Tode verurteilen

[34:26] kann, Gott mich ins Leben zurückrufen.

[34:28] Wenn ich bei ihm bin. Aber wenn ich gegen

[34:30] Gott bin, also gegen das Leben, dann würde

[34:32] mich das Gericht verurteilen und ich

[34:34] habe kein Leben mehr.

[34:36] Da geht es nicht weiter. Das ist endgültig.

[34:38] Paulus macht das hier sehr, sehr, sehr

[34:40] dringend und ermahnt die Hebräer. Ich weiß

[34:42] nicht, was damals los war bei den Hebräern,

[34:44] dass Paulus so einen Brief schreibt. Aber

[34:46] es ist für uns auch eine ernste Warnung.

[34:48] Es gibt dort keinen anderen Weg.

[34:50] Wir lesen Vers 32 und 33.

[34:52] "Erinnert euch aber an die früheren Tage,

[34:54] in denen ihr, nachdem ihr erleuchtet wurdet,

[34:56] viel Kampf erduldet habt, der mit Leiden

[34:58] verbunden war, teils selbst Schmähungen

[35:00] und Bedrängnissen öffentlich

[35:02] preisgegeben war, teils mit denen

[35:04] Gemeinschaft hat, die so behandelt wurden."

[35:06] Paulus versucht sie jetzt jetzt zu

[35:08] erinnern und sagt: "Schaut mal an die

[35:10] ersten Tage, als sie Christus angenommen

[35:12] habt, als ihr euch bekehrt habt, diese besondere Zeit.

[35:14] Vergesst nicht, wie es da war.

[35:16] Ihr hattet Kämpfe und ihr hattet

[35:18] Schwierigkeiten, ihr hattet Leiden,

[35:20] als Gott euch herausgerufen hat. Und das

[35:22] sowohl in eurem eigenen Leben habt ihr

[35:24] das gesehen, oder aber mindestens in dem

[35:26] Leben eurer Geschwister. Ihr habt gesehen,

[35:28] welchen Kampf das gefordert, diesen Weg

[35:30] zu gehen. Ich denke, Paulus sagt hier: "Ich

[35:32] habe mal was euch gekostet hat, diesen

[35:34] Weg zu gehen. Ihr seid das. Er hat das

[35:36] damals auch gemacht, weil ihr wusstet, wie

[35:38] hoch der Preis ist, also wie wertvoll das

[35:40] zu erhaltende Leben ist.

[35:42] Und so war eure Motivation. Da wart ihr

[35:44] zielgerichtet. Jetzt gesagt:

[35:46] "Ich möchte diesen Preis um jeden Preis

[35:48] bekommen. Ich möchte am Ende Sieger sein."

[35:50] Im Leben.

[35:52] Und dann spricht Paulus von von sich

[35:54] selbst in Vers 34. "Denn ihr habt Mitleid

[35:56] mit mir in meinen Ketten bewiesen und

[35:58] den Raub oder Güter mit Freuden

[36:00] hingenommen, weil ihr in euch selbst

[36:02] Gewissheit, dass ihr ein besseres und

[36:04] bleibendes Gut in den Himmeln besitzt."

[36:06] Also Paulus sagt: "Ihr habt damals auch

[36:08] mich aufgenommen, und ihr habt viel

[36:10] Eingriff. Ihr habt viele eurer Güter

[36:12] verloren. Ihr habt es einfach hergegeben."

[36:14] Paulus will sagen: "Alles um direkt

[36:16] geachtet um des Reiches Gottes willen.

[36:18] Die Welt war euch nichts mehr wert. Ihr

[36:20] habt die Dinge einfach hingegeben, habt

[36:22] gesagt: Wenn der Teufel will, oder alles

[36:24] nehmen, aber das ewige Leben nimmt man

[36:26] euch nicht." Und sie waren entschlossen und

[36:28] mutig. Und ich denke, Paulus spielte

[36:30] darauf an und sagte: "Sie hat diesen Weg

[36:32] Seite gegangen.

[36:34] Gebt nicht auf." Und

[36:36] es ist interessant, dass Paulus an sich

[36:38] selbst erinnert. Versagt: "Ihr habt mich

[36:40] damals aufgenommen. Wisst ihr, unter wie

[36:42] viel Leid und mit wie vielen Mitteln die

[36:44] mir geholfen hat.

[36:46] Er hat Schwierigkeiten genug, weil er

[36:48] mich aufgenommen hat." Und Paulus ist

[36:50] dankbar. Er sagt im zweiten Timotheus 1,

[36:52] möchte aus 2, 11, Vers 8, 16 und 17 lesen.

[36:54] Dort sagt er: "So schäme dich nun

[36:56] nicht des Zeugnisses von unserem Herrn,

[36:58] auch nicht meinetwegen, der ich ein

[37:00] Gefangener bin, sondern leide mit uns für

[37:02] das Evangelium in der Kraft Gottes.

[37:04] Der Herr weise dem Haus des Unicef des

[37:06] Musikforums Barmherzigkeit, weil er mich

[37:08] oft erquickt und sich meiner Ketten

[37:10] nicht geschämt hat, sondern als er in Rom

[37:12] war, suchte er mich umso eifriger und

[37:14] fand mich auch."

[37:16] Also hier wird so eine kleine

[37:18] Begebenheit geschildert,

[37:20] wie die Menschen damals unter welchen

[37:22] Bedingungen, welchen Schwierigkeiten sie

[37:24] hier Paulus versucht haben zu helfen, ihn

[37:26] zu besuchen im Gefängnis, wie sie ihn

[37:28] versorgt haben.

[37:30] Paulus war sehr dankbar dafür und er

[37:32] weiß, welche Schwierigkeiten sie sich

[37:34] gemacht haben und hat jetzt Angst, dass

[37:36] der Teufel sie wieder verstrickt, so in

[37:38] ihr altes Leben, in die alte Zeit. Und das

[37:40] jetzt vielleicht wieder anfangen im

[37:42] Tempel zu opfern und das neu gewonnene

[37:44] Leben wieder aufgeben. Er sagt: "Ihr

[37:46] erinnert euch daran, als ihr Christus

[37:48] kennen gelernt habt, was das in eurem

[37:50] Leben bewirkt hat, welche Kraft ihr

[37:52] hattet." Und so

[37:54] lese ich jetzt noch 35 bis 37.

[37:56] Paulus sagt: "So werft eure Zuversicht

[37:58] nicht weg, die eine große Belohnung hat.

[38:00] Dann standhaft es aus, tut euch Not,

[38:02] damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes

[38:04] getan habt, die Verheißung erlangt.

[38:06] Dennoch eine kleine, ganz kleine Weile,

[38:08] dann wird er kommen, der kommen soll, und

[38:10] wird nicht auf sich warten lassen." Ich

[38:12] werde eure Zuversicht nicht weg sagt,

[38:14] also haltet fest an dem, was ihr einst

[38:16] erlangt habt, als euch die Welt nichts und

[38:18] das Himmelreich alles bedeutete. Der

[38:20] Teufel wird versuchen auf vielerlei

[38:22] Weise das Leben schwer zu machen, euch zu

[38:24] Fall zu bringen. Er sagt aber: "Seid

[38:26] standhaft, haltet

[38:28] aus, lebt das gute Leben, kämpft den guten

[38:30] Kampf und seid bereit und vorbereitet,

[38:32] wenn Christus dann wieder kommt, um euch

[38:34] zu erlösen. Hat da euer Augenmerk drauf.

[38:36] Das ist ein guter Kampf, kämpft.

[38:38] Der Teufel wird alles versuchen, um mal

[38:40] zu Fall zu bringen. Das war damals so

[38:42] zur Zeit, als Paulus diesen Brief an die

[38:44] Hebräer schrieb. Und das hat sich bis

[38:46] heute nicht geändert. Jetzt will der Teufel

[38:48] auch mit allen Mitteln gegen uns kämpfen,

[38:50] damit wir irgendwie zu Fall kommen, damit

[38:52] unser Leben, unser Werk, damit alles

[38:54]

[41:55] Unser Leben, unser Werk, damit alles kaputt geht und wir keinen Menschen von Christus erzählen können. Der Teufel kämpft mit allen Mitteln und man neigt dazu, sich bei all dem Druck, der da entsteht, zurückdrängen zu lassen und sich vielleicht zurückzuziehen, sein Zeugnis klein zu halten.

[42:11] Aber Gott sagt: Macht das nicht! Seid mutig! Erinnert euch an die Zeit, ihr habt alles für nichts geachtet. Ihr wart bereit, euer Leben aufzugeben, um diesen großen Preis zu haben. Und das gilt für uns auch. Wenn wir an dem Leben festhalten, also am Leben in dieser Welt festhalten, dann werden wir unser Leben verlieren. Wenn wir unser Leben aber verlieren um Jesu willen, dann werden wir unser Leben gewinnen.

[42:40] Heißt die Frage: Wie sehr wir an diesem Leben hängen? Ich möchte noch die letzten beiden Verse lesen, 38 und 39. Paulus sagt: „Der Gerechte aber wird aus Glauben leben. Doch wenn er feige zurückweicht, so wird meine Seele keine Wohlgefallen an ihm haben.“ Wir aber gehören nicht zu denen, die feige zurückweichen zum Verderben, sondern zu denen, die glauben zur Rettung der Seele.

[43:11] Und wenn ihr auf Christus vertraut und sein Opfer für eure Sünden annimmt und trotz Bedrängnis Gott treu bleibt, dann werdet ihr einst das ewige Leben erben, wie jeder andere, der vor euch diesen Weg gegangen ist, in seiner Zeit, mit seinen Problemen und seinen Umständen.

[43:28] Seid nicht feige! Vertraut Gott, der versprochen hat, er wird euch aufpassen. Der versprochen hat: Sorg dich nicht um das, was du essen und trinken wirst. Sorg dich nicht um das, was du anziehen wirst. Ich bin für dich da, ich pass auf dich auf. Aber gehe den Weg bis zum Ende. Wenn du schwach wirst unterwegs, dann ruft mich an, ich gebe dir Kraft. Du Angst hast unterwegs, komm zu mir, und ich tröste dich. Wenn da Bedrängnisse sind, koste auf mich, ich bin größer.

[44:01] Johannes 16, Vers 33 sagt Jesus zu seinen Jüngern: „Das habe ich zu euch geredet, damit ihr in mir Frieden habt. In der Welt habt ihr Bedrängnis, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“

[44:17] Seinen Jüngern damals gesagt hat, dieser mutmachenden Worte, die für uns heute genauso wichtig sind: „In der Welt habt ihr Bedrängnis, aber habt keine Angst, ich habe die Welt überwunden.“ Christus hat es gemacht, und weil Christus die Welt überwunden hat, dürfen auch wir sicher sein, dass selbst wenn wir sterben, dass Christus uns aus dem Tod heraus ruft. Und dass, wenn wir hier Bedrängnisse haben und Probleme und Schwierigkeiten, dass Christus doch größer ist und uns helfen kann. Sein Opfer ist vom Vater angenommen, er hat freie Hand, uns zu helfen, da kann eingreifen in unser Leben, und er möchte so dringend, dass wir gute Zeugen für ihn sind, damit die Menschen der Welt hören, dass es ein Weg der Rettung gibt, dass es ein Weg zum Leben gibt.

[45:00] Und so wie Paulus wie die Hebräer anspornt und sagt: „Haltet fest, geht nicht auf!“ So möchte, glaube ich, dieser Brief, den Gott bis heute in der Bibel erhalten hat, uns auch anspornen und zeigen, dass ihr ewiges Opfer, da es ein Hohepriester, der eure Herzen verändern kann und da ist derjenige, der bei zurückkommen wird, um euch zu erlösen, euch zu befreien. Gebt nicht auf, haltet fest.

[45:32] Lasst uns doch gemeinsam. Unser lieber Vater im Himmel, wir möchten dir danken dafür, dass du uns im Hebräerbrief bis heute bewahrt hast, dass wir daran diese wunderbaren Zeilen lesen können vom standhaften Aussagen, von dem großen Opfer, dazu gebracht hast, von dem Opfer, das uns vollkommen macht vor dir. Herr, sind wir so dankbar, dass du uns das alles gegeben hast und dass wir uns heute noch darauf berufen dürfen, dass wenn der Sünde in unserem Leben ist, dass wir frei zu dir kommen dürfen, dass wir sie bekennen können und dass wir wissen, ja, im Opfer Jesu sind ihre Sünden vergeben.

[46:05] Danke, Herr, dass du auch unsere Herzen verändern möchtest. Wir möchten nicht bilden, dass du dir das gute Werk begonnen hast, du in unserem Leben ist, vollendet bis auf den Tag Jesu Christi, dass wir alle bereit sind, wenn du einst kommst, in den Folgen des Herrn ist das wirklich empfangen und dass wir voller Freude sind, wenn wir dich sehen. Danke, Herr, dass wir schon heute bei uns bist und mit uns durch unser Leben gehst. Amen.

[46:33] Erleben. Danke, dass ist dann dieses Jahr besondere Kapitel studieren konnten. Ich freue mich wirklich, diesen Hebräerbrief mit euch gemeinsam zu lesen. Es ist so viel Wichtiges drin und so viel auch tröstendes und erbauliches und so viel, was uns auch Verständnis gibt über die Zeit von damals und auch für unsere heutige Zeit. Würde mich freuen, wenn ja auch nächste Woche wieder dabei sein, wenn wir Kapitel 11 gemeinsam studieren. Bis dahin, Gottes Segen.


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