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Manuskript zur Sendung   >>>   CSH2022Q1Lektion_8

In diesem Teil der Christ Study Hour Serie wird das achte Kapitel des Hebräerbriefs beleuchtet. Sprecher Ronny Schreiber erklärt die zentrale Bedeutung von Jesus als unserem Hohepriester und vergleicht den alten und den neuen Bund. Er erläutert, warum der neue Bund als besser gilt und wie er sich durch die Verheißung der Gesetzgebung in unseren Herzen von früheren Bündnissen unterscheidet.


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Serie: Christ Study Hour – Spezial 2022 Q1: In diesen letzten Tagen: Die Botschaft des Hebräerbriefes

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Transkript

[0:31] Hallo ihr Lieben, herzlich willkommen. Schön, dass ihr eingeschaltet habt. Wir wollen in unserer Kreisschule das nächste Kapitel betrachten, nämlich das achte Kapitel des Hebräerbriefs. Und der Hebräerbrief, das ist ein wirklich sehr spannender Brief. Und ich hoffe, ihr hattet auch so viel Freude, den zu studieren und Kapitel für Kapitel durchzugehen. Und ich kann euch versprechen, auch im achten Kapitel gibt es einiges Interessantes zu lernen. Bevor wir uns gleich dem Hebräerbrief beschäftigen, oder den ersten Vers darin lesen, beten wir noch zusammen.

[1:05] Ja, lieber Vater im Himmel, wir möchten dir dafür danken, dass wir gemeinsam studieren können in deinem Wort. Und wir möchten dich bitten, Herr, dass dein Heiliger Geist nach deiner Verheißung bei uns ist und dass du uns hilfst, dass wir diesen Text in richtiger Weise verstehen. Bitte hilf uns, dass wir die Worte in unser Herz hineinschreiben, dass dort wirklich dein Gesetz steht und dass dein Charakter sich auf deinem Volk widerspiegelt. Wir danken dir dafür, dass du es tun kannst und dass du es tun willst. Im Namen Jesu. Amen.

[1:38] Nun, wir schauen in dem Hebräerbrief, Kapitel 8 und lesen den ersten Vers dort. Heißt es: „Die Hauptsache aber bei dem, was wir sagen, ist: Sie haben einen solchen Hohepriester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel.“

[1:53] Das ist der erste Vers aus dem achten Kapitel. Und es ist ziemlich bemerkenswert, dass Paulus, der diesen Brief geschrieben hat, sagt: „Die Hauptsache bei all dem, was wir sagen, das ist, dass Christus unser Hohepriester ist.“

[2:12] Nun, was stellt euch vor, dass Paulus ausgerechnet das sagt? Dann Paulus hat ja 14 der 27 neutestamentlichen Bücher geschrieben. Also die Hälfte aller Bücher des Neuen Testamentes sind von Paulus. Und Paulus sagt: „Die Hauptsache bei allem, was wir haben, ist, dass wir einen Hohepriester im Handel haben.“ Das ist schon gewaltig. Also erscheint ein sehr, sehr wichtiges Kapitel zu sein.

[2:43] Warum ist das die Hauptsache? Nun, weil Christus ja einen Platz eingenommen hat, um den Menschen wieder mit Gott zu versöhnen. Also er ist der Ermittler, derjenige, der den sündigen Menschen und den vollkommenen Gott zusammenbringt. Er ist der einzige Weg zum Vater. In Johannes 14,6 dort sagt Christus: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.“

[3:11] Also Christus macht das auch sehr deutlich. Er sagt: „Ich bin der einzige Weg.“ Es gibt keine andere Möglichkeit für den sündigen Menschen zum Vater zu kommen, außer durch mich.

[3:25] Und auch Ellen White, sie betont diese Wichtigkeit von Jesus, von seinem Dienst und von der Verkündigung dessen, was er tut. Und Ellen White sagt, worüber Christus am liebsten gesprochen hat. Sie schreibt hier im Buch „Bilder vom Reich Gottes“, Seite 28: „Christus sprach am liebsten über die väterliche Liebe und über reiche Gnade Gottes. Und er zeigte ausführlich die Heiligkeit seines Wesens und Gesetzes. Er selbst wurde für die Menschen der Weg, die Wahrheit und das Leben. Sein.“

[4:00] Diese Themen sollten noch heute von jedem Prediger dargeboten werden. Verkündigt die Wahrheit, wie sie sich in Christus offenbart. Macht allen die Bedeutung von Gesetz und Evangelium klar. Erzählt den Menschen, welchen Weg der Selbstverleugnung und Aufopferung Christus gegangen ist. Erzählt ihm von seiner Erniedrigung, von seinem Tod, von seiner Auferstehung und Himmelfahrt. Von seiner Fürsprache für sie bei Gott und von seiner Verheißung: „So will ich wieder kommen und euch zu mir nehmen.“

[4:32] Also Ellen White macht sehr deutlich, wenn ihr predigt und wenn ihr mit Menschen redet, stellt Christus in den Mittelpunkt. Also predigt über die ganze Bibel, aber christozentriert. Also es geht um Christus, denn die ganze Bibel spricht von Jesus. Und genau das müssen die Menschen kennenlernen. Sie müssen Christus kennenlernen. Wir sollen über seine Erniedrigung sprechen, über seinen Tod, sollen wir sprechen, aber auch über seine Himmelfahrt. Wir sollen darüber sprechen, dass Christus der Fürsprecher für die Menschen ist, dass unsere Dinge – die wissen ja die wenigsten Menschen tatsächlich. Und wir können damit wirklich Hoffnung machen.

[5:13] Im Hebräer 8, Vers 2 heißt es dann: „Spricht er über Christus und sagt: Einen Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftete, die der Herr errichtet hat und nicht ein Mensch.“

[5:28] Also Paulus sagt: Christus ist der wahrhaftige Hohepriester. Er ist der wahrhaftige Diener des Heiligtums. Und als Hohepriester ist er damit automatisch auch gleich der höchste Diener der Menschheit. Als Christ, Himmel gefahren, ist er ja nicht gleich König geworden, sondern er ist Hohepriester geworden, also oberster Diener der Menschheit.

[5:54] Und er ist ein Diener der wahrhaftigen Stifter, sagt Paulus hier. Denn es gab ja viele Priester überall, die Generation in der irdischen Stiftete. Aber die irdische war ja nur ein Abbild der himmlischen, sowie auch Aaron und seine Söhne nur ein Abbild des wahrhaftigen Hohepriesters, also von Christus, waren. Sie alle waren so ein Schatten für das, was kommen sollte.

[6:18] Jetzt beschreibt Paulus in diesem Brief an die Hebräer, die ihr diesen hohepriesterlichen Dienst kennen solltet. Da beschreibt ihr, wisst ihr, das alles war eigentlich ein Schatten. Aber ich spreche jetzt von dem wahrhaftigen Hohepriester. Ich spreche von dem wahrhaftigen Heiligtum. Denn auch Mose hat ja nur ein Abbild dessen gemacht, was im Himmel zu sehen war.

[6:43] Und faszinierend finde ich den Gedanken, dass doch, als Paulus diesen Brief schrieb, tatsächlich das irdische Heiligtum immer noch sozusagen im Dienst war. Also zumindest wurde daran immer noch der alltägliche Dienst ausgeübt. Und all die Christen konnten im Heiligtum sehen, wie der Dienst Christi im Himmel eigentlich aussieht, denn die Priester taten es dort auf Erden. Eigentlich ein faszinierender Gedanke.

[7:13] Und dann sagt Paulus hier im Hebräer 8, Vers 3: „Denn jeder Hohepriester wird eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen. Daher muss auch dieser etwas haben, was er darbringen kann.“

[7:26] Und hier spielt Paulus jetzt auf den Opfertod Jesu an. Denn er sagt: Alle irdischen Priester sind ja sozusagen beauftragt, Gaben und Opfer darzubringen. Wenn Christus nun Hohepriester ist, dann muss er auch irgendwie Gaben und Opfer darbringen.

[7:49] Welche sind das nun? Es ist er selbst, sein das Opfer seines Blutes. Das hat er gebracht. Eigentlich ein interessanter Gedanke, oder? Der Hohepriester gibt sein Leben für das Volk. Und das ist ein sehr interessantes Bild für das wahrhaftige Priestertum. Er gibt sein Leben, damit das Volk gerettet wird.

[8:12] Aus allen White, in „Frühe Schriften“ auf Seite 239 schreibt: „Das irdische Heiligtum betraten die Priester mit dem Blut des Tieres als Opfer für die Sünde. Christus betrat das himmlische Heiligtum mit dem Opfer seines eigenen Blutes. Die irdischen Priester wurden durch den Tod hinweg genommen, deshalb konnten sie nicht lange mit ihrem Dienst fortfahren. Aber Jesus ist ein Priester auf ewig. Durch die Gaben und Opfer, die das irdische Heiligtum gebracht wurden, sollten die Kinder Israel die Verdienste eines zukünftigen Heilands für sich in Anspruch nehmen. In der Weisheit Gottes wurden uns die Einzelheiten dieses Dienstes gegeben, damit wir, wenn wir darauf zurückblicken, den Dienst Jesu im himmlischen Heiligtum verstehen können.“

[8:59] Also alles, was die Priester auf Erden gemacht haben, hat Gott deswegen eingerichtet, damit wir, wenn wir diese irdischen Priester sehen, was sie dort tun im Heiligtum, verstehen können, was Christus eigentlich im himmlischen Heiligtum macht. Denn was die Priester gemacht haben, war nur ein Schatten dessen, was Jesus tatsächlich machen wollte.

[9:23] In Hebräer 8, Vers 4, also im nächsten Vers heißt es dann: „Wenn er sich nämlich auf Erden befände, so wäre er nicht einmal Priester, weil die Priester sind, die nach dem Gesetz die Gaben opfern.“

[9:38] Wenn Christus wirklich auf Erden oder nur auf Erden wäre, dann wäre Christus kein Priester hier. Denn auf Erden sind natürlich nach dem Gesetz die Priester diejenigen, die aus dem Stamm Aarons kommen. Und Aaron kommt aus den Leviten. Also Aaron gehört zum Stamm Levi und seine Nachkommenschaft bildete die Priester. Und wenn Christus nun auf Erden wäre, wären Christus dann ein Priester gewesen? Nun, die Juden hätten es ihm verboten, denn Christus kommt ja nicht aus dem Stamm Levi, sondern Maria und Josef stammen alle beide aus dem Stamm Juda.

[10:15] Also gehört Christus dem Stamm Juda an, nicht aber dem Stamm Levi. Und deshalb hätte er auf Erden gar keine, gar keine Berechtigung, tatsächlich Priester zu sein.

[10:27] Also muss es ein anderes Heiligtum geben, in dem Christus seinen Dienst verrichten kann. Nämlich, und darum geht es, das himmlische Heiligtum, das echte Heiligtum, das wahrhaftige Heiligtum.

[10:43] Hebräer 8, Vers 5: „Diese dienen einem Abbild und Schatten des Himmlischen, gemäß der göttlichen Weisung, die Mose erhielt, also die Stifter anfertigen sollte. Achte darauf, heißt es nämlich, dass du alles so nach dem Vorbild machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist.“

[11:03] Paulus erklärt hier, das ist wichtig war, dass die Stifter auf der Erde nur ein Abbild dessen war, was im Himmel ist. Aber dass genau darauf geachtet werden musste, wie denn konstruiert wurde. Denn all diese Dinge, die wir dort im Heiligtum sehen, im irdischen Heiligtum, die ganzen Dienste, zweiten und dritten Mose lesen wir darüber, diese ganze Abfolge der verschiedenen Dienste und der Abteilung und der Gegenstände, sie alle hatten eine besondere Bedeutung. Und diese Bedeutung ist ganz wichtig auch für uns Christen heute, die am 21. Jahrhundert leben. Auch für uns ist es wichtig, das zu verstehen.

[11:45] Woher kennen wir das eigentlich? Dieses: „Achte darauf, dass du alles genau so machst, wie ich dir geboten habe.“ Das hat Gott ja zu Mose gesagt. Wir wissen aber, dass schon vorher jemand ganz genau darauf geachtet hat, dass alles so gemacht wird. Die Anweisung Gottes war: „Wir finden diesen Text in 1. Mose 6, Vers 22. Dort heißt es: „Und Noah machte es so. Er machte alles genau so, wie es ihm Gott geboten hatte.“

[12:18] Also wir lesen das nicht nur von Mose, der die Stifter gebaut hat, sondern wir lesen es auch von Noah. Und die Mission, die Noah hatte, und die Mission, die Mose hatte, die waren vergleichbar von ihrer Wichtigkeit. Es ging darum, die Menschen zu retten. Und weil diese Aufgabe, die sie hatten, so wichtig war, es eben auch von größter Bedeutung, dass sie sich exakt an die Anweisung Gottes hielten. Sie mussten es genauso machen, wie Gott es ihnen erklärt hat. Die Arche musste genau so gebaut werden, wie Gott es Noah gesagt hatte. Und die Stifter musste exakt so gebaut werden, wie Gott es Mose gezeigt hatte. Also eine Kopie des Himmlischen.

[12:59] Und das hat Ellen White auch, wenn sie über dieses irdische Heiligtum spricht, das ist eine sehr exakte Kopie des Himmlischen. War ich lese aus dem Buch „Frühe Schriften“, Seite 239: „Es wurde mir auch ein Heiligtum auf Erden, das zwei Abteilungen enthielt, gezeigt. Es schlicht im Himmlischen. Es wurde mir gesagt: „Das ist ein Bild des Himmlischen.“ Sei die Geräte der ersten Abteilung des irdischen Heiligtums waren gleich denen in der ersten Abteilung des Himmlischen. Der Vorhang war ihm hervorgehoben, und ich blickte in das Allerheiligste und sah, dass die Geräte die gleichen waren wie im Allerheiligsten des Himmlischen Heiligtums. Der Priester diente in beiden Abteilungen des irdischen. Er ging täglich in die erste Abteilung, aber das Allerheiligste betrat er nur einmal im Jahr, um es von den Sünden zu reinigen, die dorthin übertragen worden waren. Ich sah, dass Jesus in beiden Abteilungen des himmlischen Heiligtums diente.“

[14:01] Also Ellen White sagt, sie hat das irdische Heiligtum gesehen und gesehen, dass wirklich alle diese Gegenstände und alles, was da aufgebaut war, und alle Dienste und alles, was man dort erkennen konnte, tatsächlich auch im himmlischen Heiligtum vorhanden waren. Und sie sagt: „Der Priester die Heiligen und im Allerheiligsten all seiner ersten und der zweiten Abteilung.“ Und sie sagt: „Christus hat sie auch gesehen in beiden Abteilungen.“ Die also das ist im Alten Testament finden, diese ganze, dieses ganze Zeremonie angesetzt ist eigentlich ein Schatten dessen, was Christus eigentlich getan hat und tut jetzt gerade im himmlischen Heiligtum.

[14:45] Dann aber sagt Paulus in Hebräer 8, Vers 6: „Nun aber hat er einen umso erhabeneren Dienst erlangt, als er auch der Ermittler eines besseren Bundes ist, der aufgrund von besseren Verheißungen festgesetzt wurde.“

[15:01] Also Paulus spricht jetzt von Christus und sagt, er hat einen besseren Dienst bekommen, einen erhabenen Dienst hat er erlangt, weil auch der Bund, den er vertritt, ein besserer Bund ist. Er hat bessere Verheißungen.

[15:18] Nun war ja so, dass eben sowohl im neuen als auch im alten Bund, fließt da irgendeine Aufgabe hatten die Priesterschaft im alten Bund verband ja den gläubigen Menschen mit dem allmächtigen Gott. Und Christus und der neue Bund macht er genau das gleiche. Er ist das Vorbild für den Schatten-Dienst der Priester damals.

[15:46] Wie war es denn mit dem alten Bund? Das heißt, auch hier von Christus wird gesagt, er hat einen besseren Dienst oder einen erhabenen Dienst erlangt, weil der Bund auch besser war. Und der neue Bund scheint besser zu sein als der alte Bund. Aber meint denn das, dass der alte Bund fehlerhaft war? Also waren im alten Bund irgendwas falsch?

[16:14] Nun, in Hebräer 8, Vers 7 sagt Paulus: „Denn wenn jener erste Bund tadellos gewesen wäre, so wäre nicht Raum für einen zweiten gesucht worden.“

[16:23] Also es gab tatsächlich ein Problem mit diesem Bund. Nun, dieser Bund hat tatsächlich kein Fehler. Also der alte Bund ist fehlerfrei. Aber es gibt an diesem alten Bund etwas zu tadeln. Und was war das? Also warum ist dieser alte Bund nicht so gut wie der neue Bund? Was war es, was dort getadelt wurde? Und das können wir im neunten Vers lesen. Und da zu lesen wir jetzt mal Vers 8 und Vers 9 zusammen.

[16:48] „Denn er tadelt doch, indem er zu ihnen spricht: Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde. Nicht wieder der Bund, den ich mit ihnen ihren Vätern gemacht habe, an dem Tag, als ich sie bei der Hand nahm und sie aus dem Land Ägypten zu führen. Denn sie sind nicht in meinem Bund geblieben, und ich ließ sie gehen, spricht der Herr.“

[17:16] Also hier wird erklärt, was eigentlich dieses Problem mit dem alten Bund war. Der alte Bund hatte keinen Fehler, aber das Problem im alten Bund war, dass die Menschen nicht in diesem Bund geblieben sind. Also das Problem war nicht der Bund, sondern das Problem war die Schwachheit der Menschen. Sie hatten Schwierigkeiten, in diesem Bund zu leben. Sie haben es nicht geschafft, diesen Bund zu erfüllen.

[17:39] Und so wissen wir schon, dass schon ganz, ganz früh nach der Gesetzgebung am Sinai, also als der Bund geschlossen wurde, nur wenige Tage oder Wochen später, bereits angefangen wurde, um das goldene Kalb zu tanzen. Sie haben es nicht geschafft, diesen Bund wirklich treu zu halten. Das war dieser alte Bund.

[18:03] Und Paulus macht hier deutlich, also er zitiert ja hier aus Jeremia 31. Also gesagt, dass sie es kommen Tage, spricht der Herr, dass ich einen neuen Bund machen möchte. Also passt, sagt Gott, tadelt hier. Und dieses Zitat aus Jeremia 31 wurde ja schon im sechsten Jahrhundert vor Christus aufgeschrieben.

[18:26] Dieser neue Bund, also wurde schon jetzt seit 600 Jahre vor Christus in eingesetzt, hat von Jeremia verkündet, oder bevor Christus das Opfer gebracht hat, so müsste man es eigentlich sagen, von Jeremia verkündet. Denn im neuen Bund, den gab es natürlich schon viel länger. Aber dazu später mehr.

[18:46] Ellen White weist hier jedenfalls die Leser des Hebräerbriefs darauf hin, dass die Schriften schon seit langer Zeit gesagt haben: „Es kommt ein neuer Bund.“ Also der Bund wird sich ändern, es kommt was Neues. Und gleichzeitig, während ihr das hier sagt, brandmarkt er auch das Problem des alten Bundes. Er sagt: „Das Problem bestand bei den Menschen.“ Wir haben gesagt, sie werden das Gesetz halten und sie werden in diesen neuen Bund leben. Und tatsächlich haben sie ihn unmittelbar danach, direkt gebrochen. Das Problem des alten Bundes war nicht der Bund. Das Problem des alten Bundes war der Mensch, der nicht in der Lage war, das Gesetz aus eigener Kraft zu halten, denn das war ja sozusagen die Grundlage dieses Bundes, das Gesetz. Und sie konnten es nicht.

[19:33] Und jetzt gab's ein Problem. Es gab viele Israeliten, viele Israeliten, die dachten, weil Gott sie ja aus Ägypten geführt hat, sind sie nun Gottesvolk. Und egal, wie sie in Zukunft leben würden, wie sie handeln würden, Gott würde sie immer sehen, sie immer retten. Sie sind ja schließlich Kinder Abrahams.

[19:59] Das klingt so ein bisschen wie so eine neuartige Doktrin. Vielleicht habt ihr schon mal gehört: „Wusste heißt, einmal gerettet, immer gerettet.“ Also, dass die Idee, dass wenn jemand einmal getauft wird, ist er automatisch am Ende gerettet. Und er kann sein Leben fortführen, will, ob mit Gesetz oder ohne Gesetz, seine eigene Wahl, eigenes Gutdünken. Nun, das ist freilich Unfug. So etwas kennt die ganze Bibel nicht, dass man mit Gott einen Bund schließt und danach sein altes Leben weiterlebt. Das ist nicht das Evangelium, das wir kennen.

[20:39] Die Bibel widerspricht dem ja im hohen Maße, dass jemand zu sagen, zum Volk Gottes gehört, also Kind Abrahams ist, entweder durch Geburt oder später durch Taufe im Neuen Testament, und dann automatisch erlöst. Das würde ja bedeuten, dass zum Beispiel auch Simon Markus erlöst wäre. Also viele Probleme damit.

[21:07] Das Problem, ich wollte mal auf heute übertragen. Können wir heute auch, es gibt solche Doktrinen heute immer noch, wie die Israeliten, die damals hatten. In Johannes 8, Vers 39 sagt Christus: „Wenn ihr Abrahams Kinder wärt, so würdet ihr Abrahams Werke tun.“

[21:27] Also sehr deutlich, es geht nicht darum, in der Abstammungslinie irgendwo von Abraham abzustammen, sondern es geht darum, ein Nachkomme Abrahams geistlich zu sein. Schreibt „Bilder vom Reich Gottes“, Seite 216: „Von Überheblichkeit hielten sie sich zwar für das auserwählte Lieblingsvolk Gottes, dachten aber nicht daran, ihm zu dienen und ihn anzubeten. Sie verließen sich ganz darauf, von Abraham abzustammen. ‚Wir sind Abrahams Kinder‘, sagten sie stolz. Als aber die Stunde der Entscheidung kam, stellte sich heraus, dass sie sich von Gott abgewandt und ihr Vertrauen auf Abraham gesetzt hatten, als ob er Gott sei.“

[22:07] Also wie fanden sozusagen ihre Erlösung in Abraham, weil Abraham so ein guter war, deswegen und ich irgendwie jetzt zu ihm gehört, deswegen bin ich gerettet. Und sie haben sie auf Abraham berufen, aber Gott völlig aus den Augen verloren.

[22:24] Nun, das ist ein Problem. Das ist heute auch manchmal geht so diese Behauptung, weil zu einer bestimmten Gemeinde gehöre, deswegen muss ich gerettet sein. Die Frage ist, wo stehe ich geistlich? Also werde ich nur deswegen gerettet, weil ich zum Beispiel Adventisten bin? Natürlich nicht. Die Frage ist ja nicht, in welcher Gemeinde bin ich, sondern diesmal eine geistliche Einstellung. Also wie ist meine Beziehung zu Christus?

[22:52] Was nun zeichnet eigentlich einen neuen Bund gegenüber dem alten Bund aus? Also Paulus spricht hier von diesem von diesen Bündnissen. Er sagt, der alte Bund wurde getadelt, weil es einen neuen, besseren Bund gab. Und dann lesen wir mal Hebräer 8, Vers 10: „Und die wird immer noch zitiert, sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel schließen werde nach jenen Tagen, spricht der Herr: Ich will ihnen meine Gesetze in den Sinn geben und in ihre Herzen schreiben. Und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein.“

[23:28] sein und sie sollen mein Volk sein. Dass hier, was wir hier lesen, ist diese großartige Verheißung des neuen Bundes. Gott möchte etwas tun, was die Israeliten einfach nicht tun konnten. Er sagt: "Ich möchte mein Gesetz in euer Herz hineinschreiben." Das ist der Bund, den ich mit euch machen will. Der alte Bund war ja: Ich zeige euch mein Gesetz und ihr versucht es zu halten. Und das haben sie freilich versucht, ist aber nicht geschafft. Und damit war der Bund gebrochen. Der neue Bund sagt: "Ich möchte dieses Gesetz in euer Herz hineinschreiben." Das meint, ich möchte eure Herzen so verändern, dass sie mit diesem Gesetz konform sind. Das ewige Gesetz Gottes bleibt auf ewig bestehen, aber dieses ewige Gesetz soll in das Herz des Menschen hinein. Das heißt nicht, dass das Gesetz verändert wird, sondern das Herz wird verändert, dass das Herz alleine nicht konnte. Das möchte Gott jetzt mit dem Herzen machen. Und das Großartige ist, dass das Gottes Aufgabe plötzlich ist und nicht mehr die Aufgabe des Menschen. Denn darin ist er, der alte Bund gescheitert. Der alte Bund scheiterte an der Schwachheit der Menschen. In dem neuen Bund aber ist Gott derjenige, der...

[24:42] ...aktiv ist. Also im neuen Bund wird nicht daran scheitern, dass derjenige, der versucht, den Bund zu halten, zu schwach ist. Denn Gott ist allmächtig und unendlich stark. Und was er möchte, dass du doch ausgeführt...

[24:56] ...im zweiten Korinther 3, Vers 3, dort lesen wir auch von Paulus: "Es ist ja offenbar, dass ihr ein Brief des Christus seid, durch unseren Dienst ausgefertigt, geschrieben nicht mit Tinte, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf Steintafeln, sondern auch Fleisch an den Tafeln des Herzens." Also gemacht, Paulus auch deutlich: Ihr seid so was wie ein Brief Gottes. Ihr seid, euer Herz ist beschrieben worden mit dem Geist Gottes.

[25:23] Begeistert ist er damals auch am Sinai, die zehn Gebote in Stein geschrieben hat. Er möchte jetzt auch die zehn Gebote in das Herz hineinschreiben, auf die Tafeln des Herzens. Ein faszinierender Gedanke, also, dass das, was Gott gerne machen möchte. Es war ja...

[25:41] Vielleicht erinnert ihr euch, damals auf dem Sinai, der Finger Gottes, der es geschrieben hat. Wenn wir aber schauen, was der Finger Gottes ist, dann wird es sehr deutlich in Matthäus und Markus. Der Finger Gottes ist der Geist Gottes.

[25:58] Und dieser Geist Gottes, der möchte, der damals die zehn Gebote in Stein geschrieben hat, möchte diese zehn Gebote jetzt auch in unsere Herzen hineinschreiben, damit wir eine Charakterveränderung erfahren, damit wir also einen Charakter wie Jesus Christus entwickeln.

[26:15] Und das ist auch das, was Christus unbedingt möchte für seine Gemeinde. Er möchte, dass der Charakter, den er selbst hatte, in seinen Kindern widergespiegelt wird.

[26:25] Es gab doch diese große Verheißung an Abraham im ersten Mose 18, Vers 18. Dort heißt es: "Abraham soll doch gewiss zu einem großen und starken Volk werden, und alle Völker der Erde sollen durch ihn gesegnet werden."

[26:46] Nun, der Bund, den Gott mit Abraham machte, war der neue Bund, fertig. Der alte war der neue Bund. Und die Idee war: In Abraham sollen alle Völker der Erde gesegnet werden. Als Christus nun kam, war er ja der Gesagte. Und als die Menschen ihn sahen, haben sie im Christus, also in dem gesamten, haben sie den vollkommenen Charakter, lieber...

[27:06] ...erkannt. Und Christus war ein Segen für jeden, der ihn sah.

[27:14] Und jetzt möchte Christus aber, dass nicht nur er der Gesalbte ist, sondern er möchte mit dem Heiligen Geist auch seine Jünger sein. Dann wird der Heilige Geist in ihren Herzen etwas bewirken. Römer 5, 5 sagt: "Denn die Liebe Gottes wurde ausgegossen in unsere Herzen."

[27:32] Also das sündige Herz soll überschrieben werden mit dem Geist der Liebe.

[27:38] Und dieser Geist, den soll die Welt sehen. Und so wird die Verheißung auch erfüllt, die an Abraham ging: "In dir sollen alle Völker der Erde gesegnet werden." Denn wenn ich Christus damals gesehen hätte, dann hätte das, was Christus gelebt hat, einen Eindruck auf mein Herz gemacht.

[27:57] Und durch das Anschauen werde ich verwandelt worden, es sei denn, ich hatte mich dagegen gesträubt.

[28:04] Auf der anderen Seite, wenn seine Jünger verändert sind, damals, aber auch heute, du und ich, und die Menschen sehen uns, werden wir automatisch zum Segen für sie, wenn sie in uns den Charakter der Liebe Jesu entdecken.

[28:20] Und die Christen heute, das sind tatsächlich die wahren Kinder Abrahams.

[28:28] Erinnert euch, dass Christus sie nicht mehr Knechte nennt, sondern Freunde. Ich...

[28:34] ...kann es 15, 15: "Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich euch alles verkündet habe, was ich von meinem Vater gehört habe."

[28:47] Also Christus sagt: Meine Jünger sind nicht meine Knechte, meine Jünger sind meine Freunde.

[28:53] Und das merken wir schon, hier kommt etwas zusammen, was wir von der Geschichte von Abraham kennen. Aber da haben wir ja auch einen Freund Gottes. Und die, die aus Abrahams Same hervorgehen, müssen auch Freunde Gottes sein.

[29:09] Es bekommt hier eine viel tiefere Bedeutung. Johannes 13, 35: "Daran wird jedermann erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt." Also die Nachkommen von Abraham zeichnen sich nicht dadurch aus, dass sie in einer fleischlichen Abstammungslinie zu Abraham gehören, sondern sie zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie eine geistliche Verbindung haben. Wie Abraham, Abraham war ein Freund Gottes. Und Abraham, um seine Geschichte zu lesen, war ein Mensch mit Liebe am Herzen. Wir wissen es bei den Verhandlungen zum Beispiel um Sodom.

[29:47] Und jeder Christ heute, der wirklich zu Abrahams Same gehört, hat heute auch eine Beziehung, eine echte Beziehung zu Christus.

[30:01] Und diese Beziehung, die verändert das Herz. Diese Beziehung, aber da haben wir immer wieder über Gott nachgedacht, oder Hiob, oder Daniel, der immer wieder betete und immer seine Zeit mit Gott hatte. Das hat sein Herz verändert. All die großen Männer und Frauen der Bibel, die viel Zeit mit Gott verbracht haben, die haben ein verändertes Herz bekommen. Und darum geht es in der Nachkommenschaft von Abraham zu stehen.

[30:26] Menschen, die das erlebt haben, zum Beispiel Johannes, Evangelium schrieb der Apostel. Er war in...

[30:34] ...Sohn, als Christus ihn gefunden hat. Und wenn wir auf sein Lebensende schauen, müssen wir sagen: Er war ein Mann der Liebe.

[30:44] Saulus von Tarsus, ein sehr engagierter, aber fanatischer Pharisäer, von Gott verändert worden, weil er in die Gegenwart Gottes kam. Das Herz ist verändert. Und so gibt es viele Geschichten der Bibel. Und Millionen von Menschen, auch nach biblischen Zeiten, sind diesen Weg gegangen, haben eine enge Beziehung zu Christus gesucht, so wie Abraham sie hatte.

[31:08] Und das Resultat war ein verändertes Herz. Das Gesetz der Liebe stand plötzlich auf dem Herzen. Hebräer 8, Vers 11: "Und wird keiner mehr seinen nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn, denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten unter ihnen."

[31:31] Was ist hier wohl gemeint, wenn es heißt: "Es wird keiner mehr seinem nächsten und keiner mehr seinem Bruder lehren und sagen: Erkenne den Herrn"? Das ist dieses "Erkenne den Herrn". Und wir kennen dieses Wort natürlich ganz am Anfang aus der Bibel von Adam und Eva. Adam erkannte seine Frau Eva, und sie war schwanger. Und das meint natürlich auch an seiner Frau ganz nah kam. Sie hatten eine ganz enge Beziehung. Und das Resultat davon war, dass Frucht hervorkam, ein Baby wurde geboren.

[32:01] Und was da fleischlich dargestellt ist, sollen wir natürlich geistlich verstehen. "Erkenne den Herrn." Ich kann ja nicht fleischlich mit Christus sein, aber ich kann eines Geistes mit ihm sein. Und wenn ich eines Geistes mit Christus bin, dann kommt da auch eine Frucht hervor, ähnlich wie bei Adam und Eva. Aber diese Frucht ist nicht die Frucht des Fleisches, wie bei Adam und Eva. Kain wurde ja geboren. Besonders die Frucht des Geistes.

[32:25] Und die Frucht des Geistes, die kennen wir natürlich auch aus der Bibel: Liebe, Friede, Langmut, Selbstbeherrschung, Freude. Das sind so Dinge, die... die Frucht des Geistes, die hervorkommt. Das ist also das, was meint: "Kenne den Herrn." Man habe eine ganz enge Beziehung zu ihm, komme so nah, wie du ihn kommen kannst.

[32:53] Wenn wir offen Mose blicken, Mose war doch 40 Tage lang oben auf dem Sinai, direkt in der Gegenwart Gottes. Und als Mose von dem Berg herabstieg, da konnten ihn die Israeliten nicht ansehen, weil er beleuchtet hatte. Das Resultat also von der Nähe Gottes war dieses Leuchten in Mose.

[33:12] Nun sagt Christus aber auch: Ihr solltet das Licht der Welt sein. Ihr seid das Licht der Welt.

[33:20] Wie kommt es, dass das Licht manchmal nicht leuchtet? Das liegt daran, wenn die Beziehung zu Christus unterbrochen ist. Es kann Sünde sein oder was auch immer, sozusagen, die nicht von Christus entfernt hat. Und wenn das nicht da ist, dann habe ich auch nicht diese... diesen Glanz, dieses Leuchten im Angesicht, wie es bei Mose war.

[33:44] Also ein Mensch kann nur Licht der Welt sein, wenn er verbunden ist mit der Quelle des Lichts, mit Jesus Christus.

[33:53] Übrigens war es interessant, als Mose damals vom See herabkam und die Israeliten ihm diese Decke über das Haupt legten. Sie konnten ja nicht ansehen dieses helle Licht, das Mose dargestellt hatte, dass er ja aus dieser engen Beziehung mit Christus, mit dieser Begegnung mit Gott auf dem Sinai hatte. Das Resultat davon war dieses Licht. Und was das darstellte, also schon sozusagen dieses Strahlen, diese Verkündigung, das Licht sein. Das wird viel später noch mal erfüllt werden. Dieses Licht, das Mose hatte, das wird nämlich wieder gesehen werden auf der Erde. Und wir kennen das aus...

[34:29] ...Offenbarung.

[34:35] Ich will mal hier was vorlesen von...

[34:37] ...White, wie sie so ein bisschen davon schreibt. Es ist wie viel längerer Text, oder ist so gut, dass ich habe dem ganzen vorlesen möchte.

[34:48] "Der Engel der Verkündigung der dritten Engelsbotschaft folgt, soll die ganze Erde mit seiner Herrlichkeit erleuchten. Hier wird ein Werk von weltumspannender Ausdehnung und ungewöhnlicher Kraft vorhergesagt. Die Adventbewegung von 1840 bis 1844 war eine herrliche Offenbarung der Macht Gottes. Die erste Engelsbotschaft wurde zu jeder Missionsstation in der Welt getragen, und in einigen Ländern herrschte die größte religiöse Bewegung, die seit der Reformation des 16. Jahrhunderts in irgendeinem Lande gesehen wurde. Aber noch weit größer wird die mächtige Bewegung sein, die durch die letzte Warnung des dritten Engels entstehen wird. Diese Bewegung wird der..."

[35:29] "...ähnlich sein wie der Frühregen in der Ausgießung des Heiligen Geistes am Anfang der Apostelzeit viel. Und es aussprechen des köstlichen Samens zu bewirken, so wird er Spätregen am Ende der Tage ausgegossen werden, damit die Ernte reif..."

[35:49] Dann werden wir auch darauf haben und fleißig sein, dass wir den Herrn erkennen, denn er wird hervorbrechen, die schöne Morgenröte und wird zu uns kommen wie eine Regen, wie ein Spätregen, der das Land fürchtet.

[36:05] "Freut euch und seid fröhlich im Herrn, eurem Gott, der euch Lehrer zur Gerechtigkeit gibt und euch herab sendet Frühregen und Spätregen. Und es soll geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, ich werde ausgießen von meinem Geist auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter sollen weissagen. Und es soll geschehen, wer den Namen des Herrn anrufen wird, soll selig werden."

[36:30] Das große Werk des Evangeliums wird mit keiner geringeren Offenbarung der Macht Gottes schließen, als derjenigen, die seinen Anfang kennzeichnete. Die Weissagung, die in der Ausgießung des Frühlings am Anfang der frühchristlichen Zeit ihre Erfüllung finden wird, sich am Ende der christlichen Geschichte im Spätregen erfüllen. Es ist die Zeit der Erquickung, der auch der Apostel Petrus entgegen sah, als er sagte: "Tut Buße und bekehrt euch, dass eure Sünden vertilgt werden, auf dass da komme die Zeit der Erquickung von im Angesicht des Herrn, wenn er senden wird dem, der euch jetzt zuvor gepredigt wird, Jesus Christus."

[37:10] Diener Gottes mit leuchtenden und von heiligem Eifer strahlendem Angesicht werden von Ort zu Ort eilen, um die Botschaft vom Himmel zu verkündigen. Tausende werden die Warnungen über die ganze Erde verbreiten."

[37:26] Das stammt aus dem Großen Kampf, Seite 612.

[37:30] Fantastisch. Sie sagt hier, wir werden den Herrn erkennen, und aus dieser Erkenntnis des Herrn wird diese Bewegung hervor kommen. Also mit anderen Worten, diese besondere Zeit, die Mose damals hatte, diese 40 Tage auf dem See...

[38:01] [Gelächter]

[38:21] ...dass manche stehen ja auch ein Stück.

[38:34] Ihr könnt auch mal nach dem Zitat oder wenn doch gesagt: Großer Kampf, sechs mal zwölf in die Kamera. Und jetzt wirklich...

[38:56] Ist es nicht höchst interessant, dass er weit hier beschreibt, dass die letzte große Bewegung aus dieser engen Beziehung zu Christus entsteht? Also das Volk erkennt den Herrn, und das führt dazu, diesem Leuchten, dass die ganze Welt erleuchtet. Es ist sehr genau, dass die Idee oder das Bild von Mose auf dem Sinai. Er war in ganz enger Gemeinschaft mit Gott. Das Resultat war, er fing an zu leuchten. Und genau das wird das Werk des Engels, die Offenbarung 18, zum Abschluss bringen. Was genau das, worauf wir uns vorbereiten müssen. Diese enge Beziehung zu unserem Hohepriester im Himmel.

[39:36] Heißt es hier weiter im Offenbar allen, Hebräer 8, Vers 12: "Denn ich werde gnädig sein gegen ihre Ungerechtigkeiten und dann ihre Sünden und ihre Gesetzlosigkeit werde ich nicht mehr gedenken."

[39:50] Und wie können wir dem Herrn nun so nahe kommen, wie es beschrieben ist? Also wie können wir so nah zum Herrn kommen, dass wir den Herrn erkennen? Es geht nur, wenn unsere Sünden uns nicht angerechnet werden. Denn wenn Sünde zwischen uns steht, können wir uns Gott nicht nahen. Das war ja das Problem auch von Adam und Eva. Deswegen wurden sie auch aus dem Garten weg geschickt. Sie können nicht in der Gegenwart Gottes stehen, solange die Sünde ist. Aber die Sünde wurde weggenommen durch Jesus Christus. Und deswegen können wir plötzlich in die Gegenwart Gottes kommen.

[40:22] Und deswegen sagt Jan Paulus auch: Die Hauptsache bei all dem, was wir sagen, ist, wir haben dort einen Hohepriester im Himmel.

[40:32] Wir werden mit Gott versöhnt, unsere Schuld gilt als bezahlt.

[40:39] Und dann sagt er hier in Hebräer 8, Vers 13: "Indem er sagt: Einen neuen hat er den ersten Bund für veraltet erklärt. Was aber veraltet ist und sich überlebt hat, das wird bald verschwinden."

[40:58] Also ausdrücklich beide Bündnisse sozusagen auf den Tisch und sagt: Erklärt, hier ist ein neuer. Wenn aber ein neuer da ist, dann wird der alte aufgehoben. Dieser alte Bund, dass bei dieser Bund, den die Israeliten am Sinai bekommen haben.

[41:16] Dieser Bund soll aufgehoben werden, wenn der neue kommt.

[41:21] Vielleicht interessant für uns mal den Gedanken zu haben, dieser neue Bund ist eigentlich älter als der alte Bund. Das einzige, warum wir den einen neuen Bund, den anderen alten Bund nennen, ist die Tatsache, dass die Opfer im alten Bund natürlich viel früher geschlachtet worden sind als das Opfer für den neuen Bund. Also das Blut der Opfertiere wurde früher vergossen, und das Blut Jesu wurde später vergossen.

[41:51] Deswegen ist es sozusagen der neue Bund, weil das Blut des Opfers Christi später vergossen worden ist als das Blut der Opfertiere im alten Bund. Aber der neue Bund, beschrieben oder versinnbildlicht durch den, wie das Blut Jesu, der ist ja eigentlich uralt. Schon seit Adam und Eva wurde sehr schon darauf hingedeutet, dass er derjenige ist, der sein Blut vergießen wird. Also der neue Bund ist uralt. Neue Bund ist ja diese enge Beziehung zu Christus, und infolge von dieser Beziehung wird das Herz verändert.

[42:29] Der alte Bund, der war ja aus eigener Kraft versuche ich, das Gebot Gottes zu halten.

[42:36] Und ich will halt zeigen, wie er in White, dass sie formuliert, warum, dass der alte und der neue ist.

[42:39] Im White schreibt: "Den Patriarchen und Propheten", Seite 349.

[42:49] "Eine andere Übereinkunft in der Schrift, der alte Bund genannt, wurde zwischen Gott und Israel am Sinai geschlossen und durch das Blut eines Opfertieres bestätigt. Abrahams Bund erfuhr die Besiegelung durch das Blut Christi. Er wird der zweite oder neue Bund genannt, weil das Blut, das ihn besiegelte, nach dem Blut des ersten Bundes vergossen wurde. Dass der neue Bund schon in Tagen Abrahams Gültigkeit hatte, wird aus der Tatsache ersichtlich, dass er damals durch Gottes Verheißung und bekräftigt wurde, die zwei Stücke, die nicht wanken, denn es ist unmöglich, dass Gott lügt." Hebräer 6, 18.

[43:33] Also White macht sehr deutlich, warum der neue Bund, der neue Bund ist, und der alte Bund, der alte Bund. Jetzt wissen wir ja, dass an dem alten Bund eigentlich nichts falsches war. Man konnte nur etwas tadeln, denn das Problem an dem alten Bund war, die Menschen wollten das Gesetz aus eigener Kraft halten. Das ist ja anders im neuen Bund. Im neuen Bund halten die Menschen das Gesetz durch Gottes Kraft.

[44:02] Und im alten Bund war es auf der alte Bund versucht, sagen auf die Kraft des Menschen gegründet und konnte deshalb nicht stabil sein.

[44:10] Denn wenn jetzt aber wissen, dass der neue Bund doch eigentlich älter ist als der alte, und der neue Bund ist also älter als der alte Bund, da muss man sich fragen, warum hat Gott sich eigentlich die Mühe gemacht, diesen alten Bund einzusetzen, wenn der neue Bund doch je älter ist? Hätte er es nicht einfach bei dem alle, bei dem neuen Bund von Adam und Eva an belassen können, ohne zwischendrin in der Zeit Israels diesen alten Bund einzuführen? Hätte ich einfach die ganze Zeit über den neuen Bund stehen lassen können? Warum?

[44:41] Warum setzt Gott diesen alten Bund zwischendurch ein? Und das lesen wir noch mal ein Zitat von White: "Patriarchen und Propheten", 349 und 350.

[45:00] Es ist ein bisschen längeres Zitat. "Wenn aber der Bund mit Abraham die Verheißung der Erlösung enthielt, wozu dann noch ein Bund am Sinai? In der Knechtschaft hatte das Volk die Gotteserkenntnis und die Grundsätze des Bundes Abrahams weitgehend aus den Augen verloren. Als Gott die Hebräer aus Ägypten befreite, wollte er ihnen seine Macht und Barmherzigkeit zeigen, damit dies lernten, ihn zu lieben und ihm zu vertrauen. Er führte sie durch das Rote Meer, vor ein Entkommen von den Verfolgern, wir verfolgten den Ägyptern unmöglich schien, damit sie ihre völlige Hilflosigkeit und die Notwendigkeit göttlichen Beistand erkannten. Dann erst befreite er sie. Das erfüllte sie mit Liebe und Dankbarkeit zu Gott und mit Vertrauen zu seiner helfenden Kraft. Er hatte sich ihnen unauflöslich verbunden als ihr Befreier aus zeitlicher Knechtschaft. Aber es gab noch eine wichtigere Wahrheit, die sich ihnen einprägen sollte. Inmitten von Götzendienst und Verdorbenheit hatten sie weder eine rechte Vorstellung von der Heiligkeit Gottes, noch von ihrer großen Sündhaftigkeit und völligen Unfähigkeit, dem Gesetz Gottes aus eigener Kraft zu gehorchen, und auch nicht von ihrer Erlösungbedürftigkeit. Das alles mussten sie erst verstehen lernen. Gott führte sie zum Sinai, offenbarte ihm seine Herrlichkeit, er gab ihm sein Gesetz und verwies ihn unter der Bedingung des Gehorsams: Große Segnung werdet ihr mit meiner Stimme gehorchen und meinem Mund halten, so sollt ihr hier ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein."

[46:45] Die Volksmenge aber erkannte weder ihre Sündhaftigkeit, noch die Unmöglichkeit...

[46:47] sündhaftigkeit noch die Unmöglichkeit, ohne Christus Gottes Gesetz halten zu können.

[46:50] Ohne Christus Gottes Gesetz halten zu können, gingen sie bereitwillig den Bund mit Gott ein, in dem Bewusstsein, aus sich heraus zur Gerechtigkeit fähig zu sein. Erklärten die Israeliten: "Alles, was er gesagt hat, wollen wir tun und darauf hören."

[47:03] Sie hatten die Gesetzesverkündigung in schrecklicher Majestät am Berge erlebt und vor Furcht gezittert. Aber es vergingen nur wenige Wochen, bis sie ihren Bund mit Gott brachen und sich in Anbetung vor einem gegossenen Bild beugen. Sie konnten mit Hilfe eines Bundes, den sie verletzt hatten, nicht mehr auf Gottes Gnade hoffen. Aber sie begriffen ihre Sündhaftigkeit und die Notwendigkeit der Vergebung.

[47:28] Jetzt spürten sie, wie dringend sie den Erlöser brauchten, der im Bund mit Abraham bereits offenbart und in den Opfern vorgeschaltet war. So fühlten sie sich nunmehr Gott durch Glauben und Liebe als ihrem Retter aus der Knechtschaft der Sünde verbunden.

[47:47] Jetzt erst waren sie innerlich darauf vorbereitet, die Segnung des neuen Bundes richtig zu erfassen. Faszinierend, oder? Der alte Bund wäre eigentlich gar nicht nötig gewesen, wenn sie nicht aus Ägypten herausgekommen wären und in Ägypten alles vergessen hätten, was sie eigentlich hätten wissen sollen.

[48:08] Sie hatten gedacht, sie wussten gar nicht, wie sündhaft sie sind. Sie wussten gar nicht, in welcher Verfassung sie sich befinden, dass sie sich selbst nicht befreien können. Sie wussten nicht, wie nötig sie einen Erlöser hatten. Und falls sie das alles nicht wussten, musste Gott den alten Bund einsetzen.

[48:27] Die Unwissenheit der Israeliten führte dazu, dass Gott sie nun zum Sinai brachte und ihnen sein Gesetz zeigte. Die Israeliten sagten: "Weil es halt nicht besser wussten, all das wollen wir tun. Wir wollen hier das Gesetz halten." Und sie haben diese furchtbare Majestät gesehen und dieses Erlebnis und Geschehen am Sinai.

[48:43] Aber sie waren trotzdem nicht fähig, das zu tun, was er sich vorgenommen hatten. Nur wenige Wochen hat es gedauert, und sie fangen schon wieder mit ihrem Götzendienst an.

[48:56] Und Gott hat diesen Bund eingesetzt, den Israeliten zu zeigen, dass sie ein Bund, unmögliches, eigener Kraft halten können.

[49:04] Ganz ehrlich, wie oft fühlst du oder ich uns schlecht, wenn wir sagen: "Wir haben diesen Bund nicht einhalten können. Wir haben schon wieder einen Fehler gemacht. Was bin ich für ein schlechter Mensch!" Wenn ich mich mit all den anderen Christen in der Welt vergleiche und denke: "Sie leben vielleicht so ein gutes, frommes Leben", und dann auf mein Leben und denke: "Mein Leben sieht nicht so gut aus."

[49:23] Wisst ihr, dann ist das nur die Erkenntnis, die Israel am Sinai hatte. Und Gott möchte, dass wir zu dieser Erkenntnis kommen. Aber er möchte, dass wir auch eine Lösung finden. Und wenn ich mich in so einer Lage fühle und sage: "Irgendwie sieht mein Leben nicht so aus, wie das Leben eigentlich eines Christen aussehen sollte", dann kann ich zwei Möglichkeiten: Entweder ich fange an zu kämpfen in meinem Leben und kämpfe meinen Sünden und versuche zu überwinden und ein besserer Christ zu werden.

[49:50] Oder ich suche die Nähe Gottes. Diese beiden Möglichkeiten habe ich. Alter Bund: Ich versuche zu kämpfen aus eigener Kraft, so gut ich kann, mit allen, was mir zur Verfügung steht, und ich werde scheitern.

[50:01] Oder ich suche die Nähe Gottes. Ich baue eine Beziehung zu Gott auf, eine echte, freundschaftliche Beziehung. Und plötzlich kämpfe ich mit göttlicher Kraft.

[50:11] 40, kann ich mich fast zurücklehnen, so zu sagen, weil ich erst nicht nur auf meine Kraft ankomme. Plötzlich fängt Gott in meinem Herzen an, die Kämpfe zu gewinnen, die ich immer verloren habe.

[50:21] Das ist genau der Punkt. Die Hauptsache bei dem, was wir sagen, ist: Wir haben einen Hohepriester im Himmel. Dieser neue Bund ist ganz besonders. Wenn wir eine Freundschaftsbeziehung zu Christus aufbauen, dann wird unser Herz verändert und wir werden erlöst werden. Gott wird uns aus dem Grab rufen, wie er damals seinen Freund Lazarus aus dem Grab gerufen hat. So wird er auch eines Tages uns rufen, uns in die Ewigkeit bringen.

[50:50] Satan versucht uns oft einzureden, wie schlecht und mühsam wir sind und wir sollen auf unsere eigene Kraft, unser Leben im Griff zu kriegen. Und ich verspreche euch, wenn ihr auf eure eigene Kraft schaut, werdet ihr niemals die Umkehr schaffen. Ihr könnt euch anstrengen, wie ihr wollt, die Sünde wird immer stärker, der alte Mensch wird den Sieg davontragen.

[51:09] Es zeichnet ihr verlasst euch auf denjenigen, der allmächtig ist, der unendlich viel Kraft hat, der auch sagt: "Ich will euer Herz heilen, ich will den Kampf kämpfen, den ihr nicht kämpfen könnt. Kommt zu mir."

[51:20] Und wenn ihr Angst habt, dass ich nicht euer Freund sein will, weil ihr vielleicht Sünde habt, dann schaut darauf, was ich alles bezahlt habe für euch. Ich bin am Kreuz gestorben, als ihr noch Feinde wart, als ihr noch in der Rebellion wart, als ihr noch bewusst gesündigt habt. Da habe ich euch schon mehr geliebt als mein eigenes Leben und bin für euch gestorben. Glaubt ihr, ich lasse euch jetzt alleine, wenn ich jetzt mit einem ruhigen, kaputten, unter schlagenden Herzens zu mir kommt, man sagen: "Ich bin ein Sünder, immer wieder falsch in Sünde, ich weiß nicht, was ich tun soll."

[51:48] Ich glaube dir, ich lasse euch hängen. Meine Hand zur Freundschaft ist immer ausgestreckt. Ich warte nur darauf, dass ihr eure Hand reicht. Kommt zu mir mit all euren Sünden, mit dem ganzen Paket, alles, was euch belastet, alles, was ihr habt. Kommt zu mir und wir reden darüber. Ihr müsst es doch mal loswerden. Sprecht euch doch mal aus.

[52:08] Und wenn ich damit zu Christus komme und ihm ein Herz öffne, meine Sünden vor ihm ausspreche und sage: "Da stehe ich. Was kann ich tun?" Denn wird allein dadurch, dass Christus nahe bei mir ist, mein Herz plötzlich verändert. Ich habe die Zusicherung, dass wenn ich mit meinem Päckchen zu Christus komme und sage: "Da bin ich. Mehr hab ich nicht." Wer ein sündiger Mensch, dass ich weiß, Christus wird mir die Sünde vergeben, denn dafür ist er gestorben.

[52:36] Und ich weiß, allein aus dieser Beziehung, aus dieser Freundschaft heraus, wird plötzlich mein Herz verändert werden und ich brauche nicht mehr so viel kämpfen im Leben. Das heißt nicht, dass mein Leben leicht wird, aber das heißt, dass die Frucht des Geistes immer im Herzen hervorkommt. Und die Frucht des Geistes ist zum Beispiel Freude, ist auch Frieden, ist auch Selbstbeherrschung, ist Liebe. Das ist alles Teil dieser Frucht des Geistes.

[53:00] Der Heilige Geist durch die Beziehung zu Jesus Christus, durch diese Freundschaft in mein Herz hinein kommt, dann kann ich plötzlich Frieden haben, wo ich vorher vielleicht Unruhe hatte, wo ich nervös war, wo ich nicht wusste, wo stehe ich, wie geht es mir, geht's weiter.

[53:15] Plötzlich weiß ich, ich bin in Gottes Hand. Was sollte mir passieren? Und was auf der Welt sollte mich jemals trennen von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist?

[53:27] Und diese Gewissheit wünsche ich dir und mir im Herzen, dass wir niemals aufhören, die Nähe Jesu zu suchen. In seiner Nähe sind wir gerettet und sind wir erlöst. Möge dir helfen und ich darin segnen.

[53:47] Unser lieber Vater im Himmel, wir möchten dir dafür danken, dass du dich mit uns verbinden möchtest, dass du möchtest, dass wir zu dir kommen, dass dir unsere Freundschaft nicht egal ist. Wenn wir nur auf uns gucken, so müssen wir sagen: "Wir sind es nicht wert. Wir sind voller Sünde. Diese unsere eigenen Wege gegangen. Sie haben oft nur unseren Vorteil gesucht und haben nicht auf die anderen geachtet, nicht auf dich geachtet und auf ein heiliges Gebot."

[54:15] Und heute stehen nun zerschlagen im Herzen vor dir und wir möchten nicht bilden, Herr, dass du unser kaputtes Leben annimmst, dass du uns unsere Sünde vergibst und dass du unser Herz erneuerst.

[54:28] Wir sind dir so dankbar dafür, dass wir nicht alleine vor dir stehen, sondern dass Jesus Christus als unser Erlöser bei uns ist, dass er alles getan hat, damit wir erlöst werden können, dass er den Preis für unsere Schuld bezahlt hat.

[54:42] Möchten dafür danken, dass er es ist, der unsere Herzen verändern möchte, dass sie wieder ganz hergestellt werden. Und wir möchten nicht bilden von ganzem Herzen, dass du das gute Werk in uns begonnen hast, schließt es auch ab bis auf den Tag der Wiederkunft, damit wir vorbereitet sind und zubereitet für den großen Tag.

[55:00] Lieber Vater, danken wir dir dafür für all das Gute, was du uns jeden Tag tust, für die Gnade, mit der du uns umgibst, und die Liebe, die wir jeden Tag erfahren. Im Namen unseres Herrn Jesus.

[55:13] Danke, ihr Lieben, dass wir gemeinsam dieses achte Kapitel des Hebräerbriefes studieren konnten. Ich hoffe, ihr habt ein bisschen etwas Neues entdeckt. Dieser Brief ist ja voller spannender Geschichten und auch voller Geheimnisse. Und ich freue mich schon auf die nächste Woche und das neue Kapitel gemeinsam angucken werden. Gottes Segen und bis bald.
[55:30] Gottes Segen und bis bald. [Musik]


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