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Entdecke die tiefgreifende Macht der Musik und wie sie unseren Charakter formt. Christopher Kramp beleuchtet, wie Musik heute allgegenwärtig ist und welche Verantwortung wir bei ihrer Auswahl tragen. Erfahre, warum die Frage nicht ist, ob wir Musik hören, sondern welche Musik wir zulassen, und wie wir uns von negativen Einflüssen schützen können.


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Serie: Die Macht der Musik

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Transkript

[0:25] Musik ist heute zu einem unentbehrlichen Bestandteil des Lebens in unserer modernen Gesellschaft geworden. Durch den technischen Fortschritt ist sie fast überall und immer verfügbar, vom Erwachen bis zum Einschlafen. Aber sie ist weithin nicht mehr das himmlische Gut, wie Luther noch meinte, als vielmehr ein Echo der Hölle.

[0:53] Die Frage gläubiger Nachfolger Jesu lautet daher nicht, ob wir Musik hören wollen oder nicht, sondern welche Art von Musik wir gestatten, in den Archiven unserer Erinnerung verwahrt zu werden. Denn die Macht der Musik wird unseren Charakter unweigerlich beeinflussen. Ein gesegnetes Studium unter der Leitung des Geistes Gottes wünscht allen Teilnehmern, euer Bruder in Christus, Heinz Hopf.

[1:29] Gesegneten Sonntag. Schön, dass ihr da seid, dass ihr geblieben seid. Wir haben schon viel gehört und wir wollen noch einmal ein Thema besprechen, von dem ich glaube, dass es sehr, sehr, sehr wichtig ist. Ich freue mich über die Einladung, dass ich hier sein darf bei euch. Ich weiß nicht, ob man von euch aus der Adventgemeinde Mannheim ist. Es ist das erste Mal, dass ich in Mannheim bin. Und wenn ich jetzt sage, es ist ein Vorrecht für mich, dann ist das nicht einfach nur so eine Floskel, die man als Prediger so sagt, es ist ein Vorrecht, heute hier sein zu dürfen, sondern aus Stuttgart-Wangen kommend kann ich sagen, dass wir uns im Geiste sehr verbunden fühlen mit eurer Adventgemeinde. Wir sind sehr dankbar für das Werk, das ihr tut. Und auch wenn wir uns nicht mehr sehen können, haben wir doch das Gefühl, dass wir gemeinsam an einem Strang ziehen mit vielen anderen Gemeinden auch der ganzen weiten Welt.

[2:20] Der Markus hat es gerade schon angesprochen, wenn man all diese ganzen Musikbeispiele hört, die ganzen Fakten und all die ganzen Dinge, die sich hinter den Kulissen abspielen, dann könnte man manchmal schon so ein bisschen sich im Mauseloch verkriechen wollen. Und doch sagt die Bibel an über 300 Stellen, fürchte dich nicht. Und heute möchten wir dieses Thema beschließen mit einer Botschaft, die deutlich macht, wir haben tatsächlich nichts zu befürchten. Es sieht vielleicht aus wie ein großes Problem und wenn wir hören, dass unsere Hochschulen infiziert sind und das auf Divisionsebene und Vereinigungsebene und Verbandsebene überall das reinkriecht, dann möchte man vielleicht denken, wie soll das jemals gelöst werden. Aber wir haben die gute Nachricht, dass Gott schon einmal dieses Problem gelöst hat. Und wenn er es einmal gelöst hat, kann er das ein zweites Mal lösen. Und das ist die gute Nachricht dieses letzten Vortrages heute Abend. Gott hat das Problem bereits gelöst.

[3:17] Ellen White hat 1902, als sie zurückgeschaut hat auf die bisherige Adventgeschichte, gesagt: „Wenn ich zurückschaue, dann kann ich nur sagen, preis den Herrn. Wenn ich sehe, wie Gott uns geführt hat durch all die Schwierigkeiten hindurch, dann kann ich nur sagen, dass ich erstaunt bin. Gott hat mehr getan, als ich es erwartet hätte.“ Und in diesem Zusammenhang sagt sie dann jenen berühmt gewordenen Satz: „Wir haben nichts zu befürchten für die Zukunft, es sei denn, ihr wisst wahrscheinlich, wie es weitergeht, es sei denn, wir vergessen, wie Gott uns in der Vergangenheit geführt hat.“ Wörtlich sagt sie: „The way he had led us“, also den Weg, den er uns geführt hat. Und dann fügt sie hinzu: „Es sei denn, wir vergessen die Lehren oder die Lehre in unserer eigenen Geschichte, seine Lehre, his teaching in our past history.“ Wenn wir also zurückschauen in unsere Geschichte, dann gibt es eine Lehre, gibt es eine Botschaft, die wir lernen können. Und ich stelle ganz ehrlich fest, dass wir uns ganz oft mit Adventgeschichte nicht mehr wirklich auskennen. Und wenn uns die Adventgeschichte nicht mehr wirklich vor Augen ist, wie sollen wir Gottes Lehre in der Adventgeschichte für uns in Anspruch nehmen? Ich möchte heute Abend zeigen, nicht nur, dass die Probleme, die wir heute haben, schon mal da gewesen sind, sondern dass es auch eine Lösung gibt für die Probleme und dass wir diese Lösung heute in Anspruch nehmen können.

[4:44] Bevor wir das tun, möchte ich einladen, wem es möglich ist, mit mir niederzuknien für ein Anfangsgebet. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von ganzem Herzen Dank sagen. Danke sagen für all die Informationen, die wir bereits erhalten haben, vor allem auch für die geistliche Atmosphäre. Und wir möchten dir danke sagen, dass du dein Volk liebst. Du bist für alle von uns gestorben und du hast so viel investiert in dein Volk. Bitte bewahre uns davor, dass wir leichtfertig uns voneinander abgrenzen. Schenke uns diese Liebe, diese selbstaufopfernde Liebe für die Wahrheit und für unsere Mitgeschwister. Und lass uns lernen, dieses Thema so anzupacken, wie du es angepackt hast. Ich möchte dich bitten, dass du jetzt bei uns bist und dass, wenn wir in unsere eigene Adventgeschichte zurückblicken, dass du uns die Weisheit schenkst, die du verheißen hast, wenn wir darum bitten. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.

[5:50] Wer von euch hat schon einmal von Indiana 1900 gehört? Das hat mir gedacht. Es gibt kein adventistisches Musikseminar, das nicht darüber spricht. Meistens in Form von ein paar Ellen White-Zitaten aus dem zweiten Band von Selected Messages und ein Dreizeiler an historischen Informationen dazu. Die historischen Informationen, die wir dazu haben, waren lange Zeit recht begrenzt. Es gab ein paar Augenzeugenberichte, die notiert beim Ellen White Estate hinterlegt worden waren. Das meiste, was wir von der Geschichte wussten an historischen Hintergründen, kam alles aus der Feder eines Bruder Grothier. Er war jemand, der über Jahrzehnte alle Materialien gesammelt hatte, Originalbriefe, Originaldokumente und dann Traktate und Bücher zu dem Thema herausgebracht hat. Er selbst war jemand, der dann irgendwann sich sehr an den rechten Splittergruppenrand bewegt hat, ist dann auch ausgetreten aus der Adventgemeinde, war sehr kritisch, gehörte so in den Independent Ministries Bereich hinein und hat es immer untersagt, dass andere Wissenschaftler diese Quellen anschauen können. Er ist vor einigen Jahren gestorben. Seine Nachfolger sind mittlerweile alle Antitrinitarier geworden und auf ziemlich abenteuerliche Art und Weise ist seine gesamte Kollektion in die Hände der Andrews Universität gekommen. Vor wenigen Wochen sind mir eingescannte Dokumente zur Verfügung gestellt worden, die bisher erst ein einziges Mal in der Öffentlichkeit 2012 auf einem Fachsymposium dargestellt worden sind von einer Studentin der Adventgeschichte. Es ist also das erste Mal in deutscher Sprache, dass ihr einige Dokumente hier sehen werdet, zum Teil Originalbriefe und einige sehr, sehr interessante Dinge. Wir müssen die Geschichte nicht neu schreiben, aber es gibt etliche neue Details und Vertiefungen, die, wie ich glaube, uns einiges lehren können.

[7:40] Der große Historiker Edward Thiele hat einmal gesagt: „Die Essenz oder das Rückgrat aller Geschichte ist Chronologie.“ Ich liebe Chronologie. Meine Frau sagt, ich habe einen chronologischen Fimmel. Deswegen möchte ich euch die ganze Geschichte chronologisch erzählen. Wir werden auch ein paar Details erwähnen, die jetzt nicht super wichtig sind, aber oftmals hört man nur drei, vier wichtige Aussagen und dann malt man sich sein eigenes Bild zurecht. Aber wenn man die ganze Geschichte erfährt, wie sie gewesen ist, dann kann man viel leichter das übertragen in unsere Zeit. Wir wollen also drei Teile haben: die Vorgeschichte, dann die eigentliche Geschichte, was ist passiert 1900 in Indiana und dann vor allem spannend, wie ist das Ganze gelöst worden? Was war die finale Lösung?

[8:33] Zunächst einmal ist vielleicht nicht jedem klar, dass Indiana gar kein Ort ist. Indiana ist ein Bundesstaat in den Vereinigten Staaten von Amerika und demzufolge Sitz einer Vereinigung. Wenn wir also von den Vorfällen in Indiana 1900 reden, reden wir von einer Bewegung in der Indiana Vereinigung. Ein paar Statistiken zu dieser Vereinigung. 1900, nach den Archiven der Generalkonferenz, hatte die Vereinigung 69 Gemeinden. Weiß jemand, wie viel Baden-Württemberg hat? Also ungefähr 80. Also ungefähr gleiche Größe wie Baden-Württemberg. Sie hatten 1075 Glieder. Das ist ungefähr ein Viertel von Baden-Württemberg. 28 Prediger, 13 Ordinierte. Ein ordinierter Prediger, der darf taufen, der darf Abendmahl durchführen, der darf Gemeinden gründen. Ein lizenzierter Prediger ist quasi jemand, der eine Erlaubnis hat, herumzureißen und zu predigen, aber nicht ordiniert ist. Wird vielleicht noch ganz interessant zu wissen. 28 Prediger in dieser Vereinigung. Das heißt, wir haben eine Vorstellung von der Größe und von den Gegebenheiten dort.

[9:34] Die Geschichte beginnt 1886 mit einem Mann namens S.S. Davis. In allen Quellen, die ich gefunden habe, wird er immer S.S. genannt. Sein richtiger Name scheint nicht so wirklich überliefert zu sein. Er spielt aber die Hauptrolle in der Geschichte und deswegen wollen wir uns ihn kurz anschauen. Mit 31 Jahren wird er Siebenten-Tags-Adventist in Indiana. Er hatte christlichen Hintergrund. Seine Mutter war Methodistin, sein Vater war Baptist. Der war im Bürgerkrieg im Gefängnis gesessen, ist später gestorben. Davis hat mit 13 Jahren sich um seine ganze Familie kümmern müssen. Er musste seine Schule abbrechen und als Schulabbrecher hat er trotzdem einen großen Wissensdurst gehabt und war ein Mann, den die Amerikaner so self-educated nennen, also jemand, der sich alles selbst beigebracht hat. Damals, wenn ein Mitglied, ein Mensch Adventist geworden ist, ist er nicht einfach getauft worden, hat sich auf den Stuhl gesetzt und hat dann gesagt, naja, jetzt warte ich mal, was da kommt. Die meisten von ihnen sind ins Missionsfeld gegangen, so auch Davis. Er ist Buchevangelist geworden in West Nebraska. Das ist da, wo es sonst nichts gibt. Das ist so Prärie und ein paar Dörfer. Er hat das mehrere Jahre lang gemacht und das ist vielleicht ganz interessant zu wissen, dass er wirklich an der Front gekämpft hat für die Adventbewegung.

[11:02] Die Zeit war damals sehr interessant. 1888 die berühmte Generalkonferenz in Minneapolis. Habt ihr davon gehört, oder? Das wäre an sich ein Thema, nicht für einen Seminartag, sondern für ein Seminarjahr. Bis heute ist das ein Mysterium, das nicht wirklich aufgeklärt ist, auch wenn es immer so behauptet wird. Damals ist die Botschaft von Gerechtigkeit aus Glauben durch Johnson Waggoner auf großen Widerstand gestoßen aus vielerlei Gründen und die Erweckung, die Gott sich gewünscht hat, ist wahrscheinlich bis heute nicht wirklich eingetreten. Aber es war eine sehr außergewöhnliche, spannende Zeit. Es gab die Zeit, dass dort das Sonntagsgesetz bereits vorgeschlagen worden war. E.T. Jones hat das dann gerade noch verhindern können. Und 1892 schreibt Ellen White im Review and Herald: „Die Testzeit steht uns unbildbar bevor, denn der laute Ruf des dritten Engels hat bereits in der Offenbarung Christi des sündenvergebenen Erlösers begonnen.“ Stellt euch vor, ihr lebt in einer Zeit, wo eine lebende Prophetin sagt, der laute Ruf hat begonnen. Sie spricht von den Tropfen des Spätregens, der zu der Zeit angefangen hat. Dies ist der Anfang des Lichtes des Engels, dessen Herrlichkeit die ganze Erde erfüllen wird. Die Adventgemeinde war in wirklich großer, großer Erwartung. Es gab viel Streit bis auf Generalkonferenzebene, aber gleichzeitig gab es diese große Erwartungshaltung. Ellen White ist ja mit Jones und Waggoner durch die Gemeinden getourt, nachdem die Generalkonferenz sich da so ein bisschen zurückgezogen hatte. Und naja, mit Sonntagsgesetzen im Kongress und mit Ellen White, die sagt, der laute Ruf hat begonnen. Mit Kellogg, der ein gigantisches Gesundheitsprojekt starten wollte in den Städten. Die Erwartung war da, Jesus kommt sehr, sehr bald. Und wir wissen von Ellen White, er hätte in dieser Zeit wieder kommen können und wollen. Wird heute manchmal ein bisschen übersehen, aber das ist Fakt.

[12:59] 1893 kehrt dann Davis zurück nach Indiana. Er hat dort in Nebraska schlechte Ernten erlebt, hat wirklich an einer Armutsgrenze gelebt und erhält dort eine Predigerlizenz. Er war erfolgreicher Buchevangelist und wird jetzt in den Predigtdienst gerufen. 1895 wird er dann sogar ordiniert und als Missionspionier in eine neue Stadt geschickt. Damals war das nicht so, dass ein ordinierter Prediger es mal so schön in eine Gemeinde bekommen hat, wo er dann die Ausschüsse leiten durfte, sondern man hat ihm gesagt: „Schau her, in der Stadt gibt es noch keine Gemeinde, da gehst du hin und gründest eine neue Gemeinde.“ Ich denke, das wäre eine gute Methode für junge Prediger heute. Vielleicht auch für die Älteren, weiß ich nicht. Naja, er ging hier nach Evansville, das ist so ziemlich an der Grenze von Kentucky und hat angefangen, Missionsarbeit zu machen. Wir reden also von jemandem, der jahrelang Buchevangelist war, der dann in der Frontmission eine neue Gemeinde erfolgreich gegründet hat. Hier haben wir ein Bild von Evansville in der Zeit um 1900 herum und als ordinierter Prediger musste er immer wieder auch zu den Predigertagungen gehen, wo man dann sich getroffen hat und verschiedene Dinge besprochen hat.

[14:23] Auf so einer Predigertagung 1897 oder 1898, ist nicht mehr genau zu rekonstruieren, war dieser Mann eingeladen. Weiß jemand von euch, wer das ist? Testen wir euer Adventsgeschichtswissen. Gib mir mal einen Tipp ab, wenn ihr es nicht wisst. Ja, das ist Ballinger gewesen, sagt euch wenigstens der Name Ballinger was. Ballinger war einer von denjenigen, der später aus der Gemeinde ausgetreten ist, über die Heiligtumslehre. Er hat damals dieses Studium gemacht, über den Vorhang, hinter dem Vorhang, hat einen technischen Fehler gemacht, aber vor allem auf Ellen White nicht gehört und bis heute hat sich so ein bisschen was an manchen Ecken von seiner falschen Theologie gehalten, bei Einzelpersonen. Aber er war damals noch ein bekannter Prediger, ein bekannter Evangelist in der Adventgemeinde und er war Sprecher auf dieser Predigertagung und sein großes Thema war der Heilige Geist. Er hatte eine berühmte Predigt, die hieß: „Receive The Holy Ghost.“ Empfang den Heiligen Geist und er hat dieses Thema wirklich mit Vollmacht gepredigt und im Zusammenhang mit 1888, Gerechtigkeit aus dem Glauben, ihr wisst, Ellen White hatte gesagt, wir haben das Gesetz gepredigt, dass wir trocken gewesen sind, wie die Hügel von Gilboa, uns fehlt die Erfahrung einer echten Bekehrung. Da kommt jemand und predigt vom Heiligen Geist und von der Heiligen Geisthaufe. Das hat die Leute begeistert und natürlich die Botschaft vom Heiligen Geist ist sehr wichtig. Davis hat das gehört und hatte ohnehin ein sehr starkes Bedürfnis nach einer echten christlichen Erfahrung und war ganz begeistert, mehr vielleicht als alle anderen Prediger von dieser Idee erfüllt zu sein von dem Heiligen Geist.

[15:53] 1898 kam es dann zu einem Wechsel in der Vereinigungsleitung in Indiana. Am 19. April musste der damalige Vereinigungsvorsteher W.B. White den Posten aufgeben. Seine Frau war krank, musste an einen anderen Ort versetzt werden, Arizona und so war jetzt der Posten erstmal offen. Man hat eine Interimslösung gehabt, aber man hat nach einem neuen Vereinigungsvorsteher gesucht. Eine Woche später gibt es einen Bericht im Review & Herald von der Missionsarbeit, die der Davis dort in dieser Grenzstadt Evansville tut. Hier ist der Bericht: „Sabbat und Sonntag, August 13 und 14, waren ereignisreiche Tage in der Geschichte des Werkes an diesem Ort. Sonntagabend war unser Treffen gut besucht. Das Thema war die Taufe des Heiligen Geistes. Und jetzt achtet, der Geist wurde in großem Maße ausgegossen. Es schien, dass wir bis an den Rand gefüllt worden sind.“ Er schreibt im Englischen: „to the utmost capacity“, ja bis zur äußersten Kapazität. „Wir haben die Zeit der Botschaft empfangt, den Heiligen Geist erreicht und wir haben tatsächlich Pfingst-ähnliche Zeiten und apostolische Erfahrungen. Die Botschaft erhebt sich. Diese Botschaft wird mit Macht und großer Herrlichkeit schließen und wenn der Herr will, werde ich leben, um ihren Triumph zu sehen.“

[17:33] Nun, in diesem Projekt hat er verschiedene Dinge getan. Er hat Buchevangelisationen betrieben, er hat Gesundheitsarbeit gehabt. Seine Missionsstation hieß The Helping Hand, also die helfende Hand. Er hat Stadtmissionen gemacht, Bibelstunden gegeben und weil er auch Buchevangelisationen betrieben hat, ist der Leiter der Vereinigungsbuchevangelisation immer mal wieder zu ihm gekommen und hat geschaut, wie es so vor sich geht. Jahre später hat dieser Bruder, der Jesse Dunn, mündlich mitgeteilt, dass bei einem dieser Treffen Davis ihm erzählt hat, er wäre in Kontakt getreten mit Pfingstlern. Nun, jetzt werde ich sagen: „Moment mal, wir haben doch gerade gelernt, die Pfingstler sind erst 1906 entstanden.“ Das stimmt, das ist die Gründung der weltweiten Pfingstgemeinde gewesen, aber die Ursprünge gehen viele Jahre zurück. Es gab schon um 1900, vor 1900 verschiedene Gruppen, die mit diesen Dingen experimentiert haben. Hier ein Bild aus jener Zeit und obwohl die Kinder von Davis in den Briefen, die heute noch zu studieren sind, das ablehnen, dass er tatsächlich echten Kontakt mit ihnen gehabt hat, gibt es doch diese Vermutung, diesen Hinweis, dass er damals zumindest indirekt Kontakt bekommen hat mit Pfingstlern. Der Jesse Dunn hat ihn zitiert mit folgenden Worten: „Bruder Dunn, sie, die Pfingstler, haben den Geist und wir haben die Wahrheit und wenn wir den Geist haben, so wie sie ihn haben, mit der Wahrheit, dann können wir was bewegen.“ Das heißt, die Idee war, dass ein treuer Adventist, kein infiltrierter Jesuit, sondern ein treuer Adventist, der einfach nur nicht zufrieden ist mit seiner geistlichen Erfahrung, der die Wahrheit liebt, einfach sagt: „Können wir nicht einfach den Heiligen Geist von den Pfingstlern importieren und dann mit unserer Adventbotschaft kombiniert die Welt erreichen?“

[19:37] Schon in dieser Zeit gab es auf den Campmeetings durchaus interessante Erweckungen. Hier schreibt I.E. Sutherland über die Erweckung auf den Campmeetings in Indiana und Illinois: „Der Spätregen wäre 1893 gekommen, wenn unser Volk in der ganzen Wahrheit vorangegangen wäre. Im Jahr 1898 gibt es keinen Aspekt der Wahrheit, soweit mir bekannt ist, der nicht akzeptiert worden ist. Wir werden die direkt vor dem Spätregen stattfindenden Manifestationen sehen, von denen der Herr gesprochen hat.“ Also überall gab es diese Erwartung: „Wir stehen jetzt wirklich vor der Schwelle.“ Und sie standen wirklich vor der Schwelle. Es war nicht nur eine blinde Erwartung und man kann Indiana nicht verstehen, wenn man nicht versteht, dass Gott wirklich wiederkommen wollte und dass es diese Erwartung gab, dass jetzt große Dinge geschehen.

[20:38] Eine wichtige Lehre für uns, weil wir sehen in der Welt profitiv viele Dinge und wir erwarten große Dinge und diejenigen, die in Indiana verführt worden sind, waren Leute, die genau so gedacht haben wie wir. Vielleicht denken wir, dass dieses Thema uns nicht berührt, dass es nur die die Liberalen berührt, die sowieso überhaupt fast gar nicht mehr von 28 Glaubenspunkten glauben. Aber es waren ganz treue, an 1888 Botschaft glaubende, an Perfektion glaubende, an Endzeitprophetie und Nationales Sonntagsgesetz glaubende Adventisten, die verführt worden sind. Das mal vielleicht nur so als Hintergrund.

[21:23] 1899 hat dann die Generalkonferenz einen Vorsteher für Indiana gefunden. Sein Name war R.S. Donald. Hier wissen wir seinen Vornamen. Es war Ronald S. Donald und über ihn wissen wir nicht allzu viel. Wir wissen nur, er war ein Kind irischer Einwanderer. Seine Eltern sind gestorben, als er noch ein kleines Kind war und dann ist er aufgezogen worden in einer Adoptionsfamilie. Bevor er nach Indiana als Vereinigungsvorsteher kam, war er bereits Vereinigungsvorsteher in der Upper Columbia Vereinigung. Das heißt, er war ein erfahrener Mann. Er war 55 Jahre alt und hat wohl offensichtlich schon einiges im Werk Gottes getan gehabt. Ganz interessant, im Frühjahr ist er von der GK bestimmt worden. Im August ist er dann auch offiziell gewählt worden von den Geschwistern dort im Campmeeting. Und auf diesem Campmeeting im August hat man beschlossen, im nächsten Jahr 1900 evangelistische Zeltversammlungen im ganzen Bundesstaat abzuhalten. Das sind die berühmten, zu denen wir gleich kommen werden.

[22:23] Schon 1899 berichtet ein Beobachter, dass es ein bisschen seltsame Dinge gab dort in Indiana. Der A.G. Breed, das war ein Bezirksleiter, also unter Bezirk verstehen wir heute ja verschiedene Gemeinden. Bezirk meinte damals verschiedene Vereinigungen zusammen. Es gab also Vereinigung, die waren alle der Generalkonferenz unterstellt, aber verschiedene Vereinigungen wurden zu einem Bezirk zusammengefasst. Das war quasi so eine Art Vorläufer des Verbandes, wenn ihr so wollt. Das war quasi so eine Art Verbandsvorsteher, der war bei dem Meeting dabei und sagt: „Es gab einige Dinge bei der Versammlung, die ich bedauerte, aber bevor sie beendet wurde, war ein Sieg errungen worden und diese Dinge waren überwunden.“ Es gibt schon Hinweise darauf, dass da manches nicht so richtig gelaufen ist, aber wenn man das so liest, denkt man eher, naja, das war so von zwischenzeitlicher Natur, das ist mal aufgetreten, ist wieder vorbei, Problem gelöst. Man macht sich nicht viel große Gedanken, wenn man diese Notiz hier liest.

[23:23] Im Dezember 1899 ist dann Davis zum Revivalist gemacht worden. Revivalist heißt auf deutsch Erweckungsprediger. Früher gab es Evangelisten, vor langer, langer Zeit, da hatten die Vereinigung noch angestellte Evangelisten, Klammer auf, das bräuchten wir heute auch wieder, Klammer zu. Und es gab sogar Erweckungsprediger, wäre auch nicht schlecht. Das sind also Leute gewesen, die von Gemeinde zu Gemeinde gegangen sind, um die Gemeinden zu erwecken, Erweckungspredigten zu halten und da in Evansville apostolische Ereignisse berichtet werden und die Geschwister alle im Heiligen Geist erfüllt sind, hat man sich gedacht, naja, vielleicht ist der Prediger da geeignet für Erweckung, hat man ihn zum Erweckungsprediger für die gesamte Vereinigung gemacht und damit hat er jetzt die Aufgabe von Ort zu Ort, von Gemeinde zu Gemeinde zu reisen, um die Gemeinden zu erwecken. Schaut mal, was er schreibt: „Am 1. Dezember startete ich zusammen mit Bruder Joseph Quarry und Bruder John Hickey, das waren seine großen Freunde, beides Laienglieder, die ganz fest mit ihm verbunden waren in dieser Bewegung. Meine Arbeit unter den Gemeinden, Prinzipien, jetzt achtet mal darauf, auf welchem Boden die Indiana-Bewegung entstanden ist. Wie war der Zustand der Gemeinden, bevor sie dadurch verführt worden sind? Prinzipiell fanden wir die Gemeinden in einer kalten, zurückgefallenen Situation und an vielen Orten sehr geteilt und zerrissen und verstreut vom Feind.“

[24:58] Indiana 1900 war möglich, weil die Geschwister vorher sich getrennt haben und in einem kalten Formalismus verharrt haben. Das ist, was ja auch vor 1888 der Fall war. Mit anderen Worten, hätten die Geschwister im Glauben an die Bibel und im Glauben an Ellen White und im Bewusstsein ihrer großen Verantwortung in der Mission gelebt, wahrscheinlich wäre das nie passiert. Vieles von dem, was wir heute sehen, ist nur die Frucht, die auf dem Boden von zerstrittenen, kalten Gemeinden wächst, die sich den ganzen Gemeindeausschuss nur über die Farbe des Teppichs, die Köpfe einschlagen und über andere Unbelanglosigkeiten und die sich vielleicht nicht mehr grüßen und sich danach sehnen, endlich wieder etwas Geistliches zu erleben. Und dann kam der Davis und hat von dem von dem pfingstlerischen, apostolischen Ereignissen gesprochen. Sie waren normalerweise unzufrieden mit ihrer Lage. Keine Gemeinde, die tot ist, freut sich darüber, oder? Und wünschen sich eine bessere Erfahrung. Der Herr legte es mir aufs Herz, die Laodizea-Botschaft zu predigen. Also Davis sagt: „Ich predige Laodizea-Botschaft und nehme ein bisschen vom Geist der Pfingstler dazu.“ Das ist interessant, oder?

[26:20] Er gab Kraft, also Gott gab Kraft zum Wort und ich habe niemals solche Manifestationen der Kraft Gottes in der Buße gesehen, wie es mir vergönnt war, an den genannten Orten zu beobachten. An allen diesen Orten halten die Kirchen von den Siegesrufen vollkommene Einheit und Liebe waren überall. 67 Personen wurden den Gläubigen zugetan. Preist den Herrn für seine Güte und den Menschenkindern, so nachzulesen im Review und Herald, offizielles Gemeindemagazin. Klingt doch toll, oder? Stell dir vor, da gibt es Streit in den Gemeinden, die machen keine Missionen mehr, die streiten und die sind alle ganz kalt und da kommt jemand und die Gemeinden werden alle geeint, sind alle ganz begeistert und es kommen noch Leute in die Gemeinde. Das ist doch fantastisch, oder?

[27:06] Na ja, es gab ein Problem. G.A. Roberts, einer der Zeitzeugen, berichtet in folgendem Dokument, das dem Ellen White Estate vorliegt: „Die Jünger dieser Lehre versammelten sich im aufgeräumten Keller der Gemeinde und eine große Anzahl von ihnen tanzte in einem großen Kreis, in dem sie riefen und ihre Hände erhoben. Haben wir schon gesehen, oder? Die Kinder wurden auf die Boxen oder Tonnen gesetzt und auch sie riefen und erhoben die Hände. In ihren Gottesdiensten predigten sie und riefen und beteten, bis jemand in der Versammlung ohnmächtig vom Sitz fiel. Ein oder zwei Männer gingen die Gänge auf und ab und warteten auf genau dieses Phänomen, um die gefallene Person zu nehmen und buchstäblich zum Podium zu schleifen. Stellt euch vor, da wird gesungen, da wird gepredigt und dann fällt da jemand um und dann wird die Person genommen, auf das Podium geschliffen und dann heißt es hier: „Dann versammelte sich eine Anzahl, vielleicht eine Dutzend um die liegende Person, einige riefen, einige sangen, einige beteten, alle zur selben Zeit. Schließlich kam die Person wieder zu sich und wurde nun zu den Treuen gerechnet, die durch den Garten hindurchgegangen waren.“

[28:23] Nun, ein kurzes Wort zu der Theologie, weil man das nicht verstehen ohne die Theologie. Ohne es jetzt in alle Details zu gehen, weil das nicht unser Thema ist. Davis glaubte, dass wir so werden müssen wie Jesus, damit wir verwandelt werden können. Um in den Himmel kommen zu können, ohne zu sterben, müssen wir genau so sein wie Jesus. Klingt eigentlich ganz gut, oder? Den Charakter hier so widerspiegeln. Nun war er auf die Idee verfallen, dass Jesus heiliges Fleisch hatte, dass er so war wie Adam vor dem Fall und dass er gar nicht versucht werden könnte. Ich werde euch gleich noch Beweise dafür geben. Und es wäre für jeden Gläubigen notwendig, eine Erfahrung zu haben, dass wir nicht nur unser Herz bekehrt wird, sondern wir tatsächlich durch diese Erfahrung heiliges Fleisch bekommen und dann nicht mehr versuchbar sind, quasi heilig sind wie Jesus. Und das nennen sie das Gartenerlebnis, so wie Jesus durch den Garten gezittert hat und dann sich entschieden hat und dann angeblich nicht mehr versuchbar war. So wollten auch sie das erreichen. Wir werden gleich noch ein paar mehr Details dazu hören, nur dass ihr das schon mal versteht mit dem Garten.

[29:34] Also, was ist dann 1900 direkt passiert? Das erste, was passiert ist, was niemand mitbekommen hat, ist, dass Ellen White in Australien noch bevor die Campmeetings stattfanden, all das gesehen hat in einer Vision. Gott hat ihr nicht hinterher gezeigt: „Hey, so ist es gewesen“, sondern er hat schon vorgesorgt. Das ist ganz interessant. Ob sie genau wusste, wo und wann und wie das stattfand, weiß ich nicht, aber sie hat das alles bereits im Januar 1900 in Australien gesehen. Ihr wisst ja, sie war in Australien, weil die Generalkonferenz sie loswerden wollte. Sie war zu nahe mit ihren Tadeln und man hat sie nach Australien geschickt und dann hat sie ja sogar gesagt, sie ist gar nicht von Gott gerufen worden, aber sie geht trotzdem. Interessantes Beispiel für die Autorität der Generalkonferenz.

[30:22] Naja, dann gab es 1900, wir wissen nicht genau in welchem Monat, eine Predigertagung in Indianapolis, wo jetzt Davis und die anderen ihre Lehre so richtig vorgestellt haben. Die Predigerschaft war mittlerweile geteilt und die Gemeinden waren in Konfusion, weil es gab natürlich einige, die gesagt haben: „Moment mal, das geht gegen das, was wir sonst geglaubt haben, außerdem, was wollen wir hier mit der pfingstlerischen Musik?“ und andere waren ganz begeistert, haben gesagt: „Das ist doch genau das, was Ballinger gepredigt hat, den Heiligen Geist empfangen, das ist doch genau das, was wir jetzt brauchen.“ Es gab Streit und der Vereinigungsvorsteher, das war ein Mann, klarer Worte, hört mal, was er sagt: „Ich werde es nicht erlauben, dass irgend so eine Gang aus Davis, Hickeys und Crabbys durch diese Vereinigung zieht und solch eine leere Predigt.“ Bam. Donald, ja, erlaube ich nicht, gibt es nicht, nicht in meiner Vereinigung. Super Mann, ist unser Mann, oder?

[31:21] Passt mal auf. Derselbe Roberts, der das zitiert, berichtet: „R.S. Donald stand der Holy Flesh Bewegung, die auf drei Laien, Davis, Hickley und Crabby – das stimmt nicht ganz, Davis war ordinierter Prediger – zurückging, zunächst erbittert entgegen. Er rief sie aber in sein Büro, um sie gerade zu biegen. Jetzt achtet genau, am Ende ihrer Zusammenkunft macht er eine vollständige Drehung und wurde faktisch der Leiter der Bewegung.“ So bekommt man Vereinigungsvorsteher, die leere Predigung. Interessant, oder? Ich finde, im Prinzip, die Parallelen zur Gegenwart erklären sich von selbst. Da ist offensichtlich eine starke Kraft in diesem pfingstlerischen Geist.

[32:22] Vielleicht kennt ihr die Geschichte von dem Moses Hall, der, das hat mit den Spiritisten zu tun, der dann gedacht hat, er kann mit den Spiritisten debattieren und irgendwann ist er selbst Spiritist geworden. Kennt ihr die Geschichte von Enoch Jacobs? Klammer auf, hat nichts damit zu tun. Enoch Jacobs, der Mann, der einer der letzten war nach 1844, der noch festgehalten hat, der war derjenige, der als allererster Ellen Whites Visionen veröffentlicht hat, als viele andere Adventisten schon abgefallen waren in den Spiritismus und in den Shaker-Kult gegangen sind. Da ist er zu einer Konferenz gefahren, wo diese ehemaligen Adventisten jetzt Shaker geworden sind und da getanzt haben und so weiter. Und er wollte sie bekehren. Fünf Tage hat er es ausgehalten. Am sechsten Tag hat er auch den Geist gespürt, hat alles aufgegeben, ist später Spiritist geworden.

[33:04] Vier Campmeetings sind geplant gewesen in, Moment mal, in, hab ich den Ort, genau, in Sullivan, in Lafayette, Muncie und dann Kendallville, genau. Diese vier Campmeetings sollten, wie ihr seht, an verschiedenen Orten sein, möglichst alle Geschwister in der Vereinigung erreichen und evangelistisch sein. Es sollten jetzt Leute gewonnen werden durch diese Bemühungen. Donald erklärt dann: „Es ist der Wunsch des Ausschusses, des Vereinigungsausschusses, dass diese Campmeetings in Harmonie mit der Instruktion aus dem speziellen Zeugnis, das meint Ellen White, vom 26. Februar 1900 durchgeführt werden. Das bedeutet, uns von Glauben und die Gründe, den Menschen zu präsentieren und Erweckungsbemühungen vom Anfang bis zum Ende der Versammlung zu haben. Dies wird diese Zeltversammlung besonders interessant für unsere eigenen Geschwister als auch für diejenigen, die nicht unseren Glauben haben, machen. Denn obwohl Lehrpunkte mit Ernst präsentiert werden, ist das wahre Ziel die Bekehrung jeder Seele.“ Also Donald hat sich jetzt dieser Sache richtig verschrieben und hat das gepusht. Er hat sogar eine Predigttagung einberufen, wo man gesagt hat: „Wir verlassen dieses Gebäude nicht, bevor der Heilige Geist auf uns gekommen ist.“ Da hat man tagelang gebetet und gebetet und gebetet und gebetet und gebetet und gebetet und der Jesse Dunn, der Buchevangelistenleiter, der sagte: „Ich war froh, als es vorbei war.“ Es gab ein paar Leute, die stehen geblieben sind. Der Stephen Haskell sagt später, es waren vor allem die alten Arbeiter, die treu geblieben sind. Aber viele von den jüngeren Predigern sind mitgerissen worden.

[34:43] Beim ersten Campmeeting am 19. bis 29. Juli war die Stieftochter von Donald anwesend. Die Stieftochter war verheiratet mit einem Captain der Heilsarmee und sie selbst war eine ganz ausgebildete Tamburinspielerin. Jetzt werdet ihr euch vielleicht fragen, was ist so schwer am Tamburin spielen? Das machen alle Kinder im Kindergarten hier. Ich werde euch gleich ein Video vorspielen, wie die Heilsarmee Tamburin spielt. Ist ganz interessant. Jedenfalls wurde sie gebeten, Tamburin zu spielen und mit ihrem Tamburin die gesamte Musik zu leiten. In der Heilsarmee gehören die Tamburine zu den leitenden Instrumenten. Wir haben nicht viele Berichte von dem Campmeeting, genauso von dem Campmeeting in Lafayette im August. Wir wissen nur aus Augenzeugenberichten, dass die Adventisten mit Wagen, mit Emblemen, mit Logos und mit einem Musikzug durch die Stadt gezogen sind und Schink, Terrasse, Bum gemacht haben. Musik gemacht haben, um für das Campmeeting zu werben. So eine Art Adventist-ische Love Parade sozusagen. Ernsthaft. Und es gibt Berichte von jungen Leuten, die gesagt haben, als sie das gesehen haben, ein elfjähriger Junge hat gesagt: „Als ich das gesehen habe, war ich so abgestoßen, dass er zehn Jahre später Adventist geworden ist. Aber gesagt, in dem Moment wollte ich mit Adventisten nichts mehr zu tun haben.“ Und auch dort war das Campmeeting natürlich mit dieser typischen Heilsarmee Musik.

[36:17] Und dann im September kam das berühmte Muncie Campmeeting. Alle Aussagen, die ihr kennt, beziehen sich in der Regel auf dieses dritte Campmeeting. Das liegt daran, dass bei diesem Campmeeting einige Brüder von der Generalkonferenz anwesend waren, weil es öfter der Fall war, dass sie so rumgereist sind zu den Campmeetings als Gastsprecher. Und Indiana ist nicht zu weit weg von Battle Creek. Und Steven Haskell und ein Bruder H. sind dort gewesen, haben dort auch gepredigt und haben einen entsprechenden Bericht erstattet. Am 13. September ging es los und der Jesse Dunn berichtet, dass zu diesem Zeitpunkt ungefähr 23 der 28 Prediger Teil der Bewegung waren. Außerdem war der gesamte Vereinigungsausschuss, die gesamte Vereinigungsleitung involviert. Es gab sozusagen von der administrativen Ebene niemanden und von der Predigerschaft noch fünf Leute, die dagegen standen. Ich finde, das ist eine interessante Lehre, weil sie zeigt, dass ja die Generalkonferenz, die weltweite Adventgemeinde, wird durch das Ziel hindurchgehen. Es kann aber durchaus sein, dass man eine gesamte oder fast eine gesamte administrative Einheit, eine Vereinigung, ein Verband in eine falsche Richtung gestaltet. Das ist durchaus möglich.

[37:41] Vom ersten Tag an gab es vor allem bei den Abendveranstaltungen seltsame Phänomene. Das Ganze kam zu einer Krise am Sabbat. Am Sabbat gab es frühmorgens eine Andacht und dann noch eine Predigt über dieses heilige Fleisch. Ja, wir müssen heiliges Fleisch haben. Und wenn wir das haben, dann werden wir nicht mehr sündigen und dann sind wir bereit, verwandelt zu werden. Dann kann Jesus wiederkommen. Am Nachmittag sprachen dann einige Leute von der Generalkonferenz und am Sabbatnachmittag hat zum ersten Mal jemand von der GK gewagt, dagegen zu sprechen. Die haben also den ganzen Donnerstag, den ganzen Freitag und fast den ganzen Sabbat gewartet. Das ist auch ganz interessant. Die haben gewartet und dann am Sabbatnachmittag zum Sabbatschluss zum ersten Mal dagegen gesprochen. Die Folge war, dass am Sabbatabend einer der Redner der Vereinigung sofort gegen die GK geschossen hat. Am nächsten Tag stellt sich Donald vor die gesamte Versammlung und sagt: „Die Brüder von der Generalkonferenz wären gekommen, um hier eine Unruhe zu erzeugen.“ Ja, und wir sollten uns doch jetzt lieber nicht von den Generalkonferenzleuten hier beunruhigen lassen, sagt der Vereinigungsvorsteher. Schon krass, oder? Und dann sagt er sogar: „Das ist genau dasselbe wie 1888 in Minneapolis.“ Habt ihr schon mal gehört, dass jemand auf administrativer Ebene sich auf 1888 beruft auf Minneapolis und dann gegen die GK schießt? Also ich habe das schon öfter gehört.

[39:15] Die Brüder von der Generalkonferenz haben das dann erwidert, korrigiert und interessanterweise wurde es danach ruhiger. Es war also nicht die gesamte Zeit so ein Rambazamba, sondern vor allem am Montag und auch den Rest von Sonntag muss es sehr ruhig gewesen sein. Am Dienstag schreibt die Hattie Haskell, das war die Frau von Stephen Haskell, einen Brief an eine Freundin und sagt folgendes: „Sie haben eine große Trommel, zwei Tamburine, eine große Bassfidel, zwei kleine Fideln, eine Flöte und zwei Kornette und eine Orgel und ein paar Sängerstimmen. Sie haben Garden of Spices als Gesangsbuch und spielen Tanzmelodien zu heiligen Worten. Evangeliumsworte, weltliche Musik.“ Übrigens, das Buch Garden of Spices gibt es im Internet, könnt ihr euch anschauen, ihr werdet erstaunt sein. Die Melodien sind ziemlich das Ähnliche, was wir als Lieder der Väter bezeichnen würden. Das hat einige dazu gebracht zu sagen: „Ja, dann war es doch gar nicht so schlimm.“ Wartet ab, bis ihr mal eine Heilsarmee gehört habt in wenigen Minuten. Aber ganz offensichtlich, es heißt hier: „Sie haben niemals aus unseren eigenen Gesangsbüchern verwendet, außer wenn Bruder Reed oder Haskell gesprochen haben. Dann eröffnen sie und schließen sie mit einem Lied aus unserem Buch, aber alle anderen Lieder sind aus dem anderen Buch mit anderen Worten.“ Die, die unbedingt die adventistischen Lieder singen wollen, die bekommen auch ein paar, war quasi ein integrativer Ansatz damals. Ich sage das bewusst, weil wenn es damals falsch war, ist ein integrativer Ansatz heute auch falsch. Auch in unserem neuen Liederbuch.

[40:56] Was ist eigentlich daran so erstrebenswert, Lieder von Gemeinden zu bekommen und zu singen, die wir in unseren Evangelisationen als Babylon bezeichnen? Ich meine, ich hoffe, wir tun das noch, oder? Dass wenn wir in unserer Evangelisation sagen, Babylon sind die gefallenen Kirchen und dann bringen wir die Leute in unsere Gemeinde und spielen dann die Musik Babylons in unserem Gottesdienst, das macht doch gar keinen Sinn. Also da brauche ich gar nichts wissen von Synkopierung und Offbeat und ich weiß nicht was. Ich muss einfach nur die Kirchen identifizieren können. Ich muss nur Offenbarung 14 und 18 verstehen und dann weiß ich, dass Hillsong nichts in der Adventgemeinde zu suchen hat und es spielt keine Rolle, ob es laut oder leise oder was auch immer ist. Das ist die Musik Babylons. Vielleicht ein bisschen zu einfach für den einen oder anderen, aber ich meine das wirklich ernst. Denn wisst ihr, was das Problem ist, wenn man ständig Lieder singt, die gerade noch vielleicht gut sind und jetzt auch nicht einen wirklichen Problemtext haben, aber man nie dazu kommt, eigene adventistische Lieder zu singen? Das ist eigentlich ein Problem. Offensichtlich wollte man damals keine Lieder haben, die eine spezifische adventistische Theologie vertreten.

[42:17] Sie rufen Amen und preist den Herrn, Gott sei die Ehre, genau wie in einem Gottesdienst der Heilsarmee. Es ist schmerzlich für die eigene Seele. Die verkündigen leeren Stimmen mit dem Rest überein. Die armen Schafe sind wahrhaft verwirrt. Hier habt ihr einen dieser neu aufgetauchten Originalbriefe von einem Sohn von Davis, der sagt, dass sein Bruder hier auf dem Muncie Campmeeting war und dass er gefragt worden ist, die Trommel zu spielen. Er hat das vorher nie gemacht, aber er sollte das jetzt tun und er hat es getan. Dann, gegen Mitte der Woche, sind die Phänomene wieder aufgetreten, nicht ganz so extrem. Und dann am Sabbat gab es eine ziemliche Krise nochmal. Die Morgenandacht war Holy Flash. Dann haben die GK Leute von der GK gesprochen. Das ging immer hin und her. Und wann immer die GK Leute sich dagegen ausgesprochen haben, gegen diese Musik, haben Prediger wie Davis oder Donald deutlich gegen die Generalkonferenz geschossen. Hier ein Zitat von Hattie Haskell: „Letzten Sabbat übernahmen sie die Morgenandacht auf die 11 Uhr Versammlung und riefen sie nach vorne zum Altar, wie sie die kleine Umzäunung um das Podium nennen. Die armen Schafe kamen heran, bis sie in drei Reihen auf dem Boden waren. Die Prediger führten ihr Rufen, oder soll ich es schreien nennen, fort. Sie luden Bruder Haskell und Bruder Breed ein, zum Altar zu kommen und mitzuhelfen. Sie kamen und Bruder Breed beugte sich herab und versuchte zu einigen zu reden, aber er fühlte sich so viel am Platze, dass er wieder aufstand und umschaute. Bruder Haskell verließ das Zelt und ging zu unserem eigenen Zelt. Schließlich hatten sie eine Gebetszeit. Dann standen sie auf und begannen zu rufen: Preis den Herrn, Herrlichkeit, etc. Indem sie einander um den Hals fielen, sich küssten und die Hände schüttelten, während die Musik in ihrem Lärm weiterging, bis viele von ihnen fast verrückt aussahen.“

[44:04] Habt ihr, wer von euch hat mal Tamburine in einer Heilsarmee gehört? Das ist jetzt nur eine Tamburingruppe, die übt. Das heißt, die restliche Musik kommt aus dem Band, aber es ist Heilsarmee Blasmusik, zu der sie jetzt ihre Tamburinmusik machen, okay?

[45:08] Bei dem ist die Gemeinde drin.

[45:14] Gehört das zu meinen Liedern?

[45:38] Nicht gehört?

[45:40] Das Kraft im Blut, das steht auch eines der Lieder der Väter, oder? Das steht auch so als Lieder der Väter abgedruckt in unserem, in unserem, in dem Spices of Garden, äh, Garden of Spices. Aber man hat es kaum erkannt, oder? Das heißt, ja, die haben Garden of Spices verwendet, die haben so ein, so ein Lied der Väter verwendet, aber die Art und Weise, wie sie es gespielt haben, war Tanzmusik, oder?

[46:02] Hm.

[46:03] Noch ein Beispiel.

[46:04] Kennt ihr dieses Lied?

[46:05] Dare to be a Daniel.

[46:08] So klingt es bei der Heilsarmee.

[46:12] Dare to be a Daniel.

[46:43] Okay.

[46:44] Also ich vermute, dass es ungefähr so geklungen haben muss. Das ist die Melodien, die in Garden of Spices drin sind, und das ist eine Heilsarmee, und das ist genau das Tamburin, und genau das, was beschrieben ist. Also so in etwa muss es gewesen sein. Behalte es im Hinterkopf.

[46:57] Alles, was ihr jetzt von Ellen White später hören werdet, bezieht sich auf solche Musik. Wenn ihr Musik kennt, die noch härter und noch schlimmer ist, dann ist es entsprechend noch schlimmer. Es war mal gut, einfach den historischen Hintergrund zu kennen, nicht wahr? Man denkt, wenn man das hört, dass die vorhin verrückt waren, dass die alle so völlig durcheinander gegangen sind. Das war ein Interessantes, wenn man die Briefe liest von den Söhnen und den Kindern von Davis, der behauptet, das war ganz normal. Das war gar nicht schlimm. Die haben ein bisschen Takt gemacht. Wir lesen Ellen White Zitate und denken, die sind alle übereinander gekrochen, ja, und haben aufeinander eingeschlagen oder so. Ja, das war ganz normal. Das war gar nicht schlimm. Die haben ein bisschen Takt gemacht. Ja, wir lesen Ellen White Zitate und haben aufeinander eingeschlagen oder so. Das war wahrscheinlich harmloser als das, was in vielen der Beispiele passiert ist, was wir heute gesehen haben schon.

[47:45] Am 23. September war es vorbei und interessanterweise während dieses Campmeetings sind unsere drei Freunde befördert worden. Davis ist in den Vereinigungsausschuss gerufen worden. Quarry ist Beauftragter in der Rechtsabteilung geworden und Hickey ist Prediger geworden. Man hat die also systematisch gefördert, um dann jetzt mehr Einfluss haben zu können.

[48:06] Steven Haskell schreibt, jetzt Achtung, haltet euch fest, anschnallen. Ich weiß kaum, was ich sagen soll, um es zu beschreiben. Es übertrifft alle Beschreibungen. Ich habe niemals irgendeine Gruppe in festeren Händen der leitenden Prediger festgehalten gesehen als hier in Indiana. Habt ihr das gehört? Niemals zuvor hat er erlebt, dass eine Gruppe von Adventisten so sehr in der Hand von einigen leitenden Predigern waren. Bruder Aston ist Vorsteher und sie haben eine Erfahrung der Vorbereitung für die Verwandlung. Sie nennen es Reinigungsbotschaft, andere nennen es das heilige Fleisch und so weiter und so fort. Die Bewegung hier wird von einer großen Kraft begleitet. Hört gut zu. Sie würde so gut wie jeden mitreißen, wenn er gewissenhaft ist, da sitzt und mit dem minimalsten Maß an Zuneigung zuhört. Wegen der was? Wegen der Musik. Haskell sagt, und er ist ein erfahrener Pionier, der war schon sehr alt zu dem Zeitpunkt, jeder, der sich in das Campmeeting reinsetzt und nicht schon innerlich eine Barriere aufgebaut hat, der einfach sagt, naja, mal schauen, was jetzt kommt, wird mitgerissen durch die Musik. Sie haben ein Orgel, eine Bassviole, drei Fideln, zwei Flöten, drei Tamburine, drei Hörner, eine große Bastrommel und vielleicht andere Instrumente, die ich nicht erwähnt habe. Sie sind musikalisch genauso gut trainiert wie jeder andere Heilsarmee-Chor, den du jemals gehört hast. Eigentlich ist ihre Erweckungsveranstaltung einfach eine vollständige Kopie der Heilsarmee-Methode. Und wenn sie zu einer hohen Note kommen, kann man vom Gesang der Versammlung nicht ein Wort oder irgendetwas anderes hören, ausgenommen der Schreie derer, die halb verrückt sind. Ich denke nicht, dass ich es irgendwie übertrieben dargestellt habe.

[50:00] Und übrigens, er sagt offensichtlich, diese neue Lehre, die fanatische Lehre, hat offensichtlich deswegen Wirkung gehabt, wegen der Musik. Die Musik hat das befördert. Ganz kurz, Klammer auf, als ich so acht Jahre, neun Jahre, zehn Jahre alt war, nicht hier in Baden-Württemberg, auf der anderen Seite der Bundesrepublik, da sind diese neuen Lieder eingeführt worden. Ja, da kamen die Prediger aus Uppsala und haben das mitgebracht. Und man hat uns hoch und heilig versprochen, wir werden nichts an den Glaubenspunkten ändern. Es ist einfach nur, wir wollen ein bisschen von der Kultur hineinbringen. Das ist eine rein kulturelle Sache. Das ist einfach eine Methode. Die Glaubenspunkte werden unangetastet bleiben. Ich weiß es noch wie heute. Ich habe es in den Zeitschriften gelesen. Ich habe es gehört in den Predigten. Und ein paar Jahre später hieß es: „Naja, wir glauben an alle 28 Glaubenspunkte, nur wir glauben nicht an alle gleich viel.“ Egal, wir glauben an einige mehr als wir an die anderen. Und heute? Frag mal nach der Sechstagenschöpfung. Frag mal nach der Wiederkunft Jesu. Frag mal nach 1844. Hätte jemand vor 30 Jahren gesagt, wir werden das alles aufgeben oder in Frage stellen oder vielleicht sogar in einem offiziellen Magazin mal schreiben, dass Jesus nicht die Schuld am Kreuz bezahlt hat, wie vor kurzem geschehen im Dialog. Die fundamentalste Wahrheit überhaupt. Hätten wir nicht geschafft, das würde nie passieren. Aber Stück für Stück ist der Frosch gekocht worden. Wegen der Musik? Nicht nur natürlich, aber unter anderem.

[51:43] Übrigens, noch mal zu den Originaldokumenten, die jetzt neu veröffentlicht werden, hier zum ersten Mal. Schaut mal, was hier steht. Ich habe es nur auf Englisch. „Die Menschen berichten, dass die Gemeinden geteilt sind.“ Also von wegen Vereinigung, es hat sich nicht vereinigt, es hat sich doch am Ende geteilt. „Einige gewissenhafte Seelen können nicht zur Gemeinde gehen, wegen der Predigten und weil sie das nicht unterstützen können.“ Als ich das gelesen habe, habe ich gedacht: „Das gibt es doch gar nicht.“ Wie oft rufen mich Leute an oder kommen zu mir Leute und erzählen mir ungefähr so etwas. Und dann beschreibt er hier, wie die Leute fast verrückt werden in ihren Erweckungsbemühungen, wie sie die Leute nach vorne treiben mit der Musik. Und Achtung hier: „Sie, die Leute, also die Geschwister, wurden ausdrücklich gegen die Generalkonferenz gewarnt und ihre Prediger wurden besonders instruiert, nicht von der Generalkonferenz sich beeinflussen zu lassen.“

[52:50] Wir haben nichts zu befürchten für die Zukunft. Es sei denn, wir vergessen. Genau, und dann schauen wir, was die Generalkonferenz Leute gemacht haben. Wir haben das besprochen und dann sagen sie: „Wir haben uns besprochen, wir werden das nicht unter den Leuten reden, wir werden einfach nur durch unsere Predigten ein Gegenbeispiel setzen.“ Interessant. Und dann sagt der Breed: „Die erste Predigt, die ich gepredigt habe, wurde ertränkt in Amens.“ Was passiert ist, er hat gepredigt und die Prediger in Indiana wollten den Eindruck erwecken, dass Haskell auch auf ihrer Seite ist. Das heißt, jedes Mal, wenn er was gesagt hat, haben sie gesagt: „Amen, Amen, Amen, Amen.“ Ich wollte was ganz anderes sagen, Amen, Amen. Und dann hat er gesagt: „Ich bin dann deutlicher geworden und deutlicher und ich dachte, ich könnte sie stoppen, aber man hätte genauso gut gegen die Niagara-Fälle pusten können.“ Und dann sagt er: „In ihren Predigten war viel Gutes und sie haben viele Wahrheiten behauptet. Ich würde behaupten, die Theologie der Indiana-Prediger war näher am historischen Adventismus, den wir heute noch glauben, als vieles, was heute in Adventgemeinde an manchen Stellen gepredigt wird.“ Das muss man schon sagen, obwohl sie an manchen Stellen total konfus waren. Aber dann sind sie mit ihrer Musik gekommen und mir in einem Druck, es ist viel emotionaler Druck erzeugt worden. Und die Leute hatten richtig Angst.

[54:20] Naja, jedenfalls erzähle ich Ihnen noch davon, wie sie eine Unterscheidung gemacht haben. Die haben gesagt, es gibt adoptierte Söhne Gottes und es gibt geborene Söhne Gottes. Die Adoptierten, die sind gerettet, aber die müssen sterben. Aber die geborenen Söhne, die haben dieses heilige Fleisch und dann, die gehen in den Himmel nicht durch die U-Bahn, nicht durch das Grab, die gehen direkt in den Himmel. Das heißt, es gibt so erlöste Zweierklassen. Die normal Erlösten, die sind adoptierte Söhne und dann, die diese Erfahrung gehabt haben. Jetzt, ihr werdet vielleicht denken: „Moment mal, aber die Theologie, die ich höre, ist ganz anders.“ Denkt noch mal nach. Das Problem dieser Theologie war folgendes. Man hat geglaubt, durch ein besonderes Erlebnis, durch diese Geistestaufe, einen Zustand zu erreichen, wo man jetzt so sündlos ist, dass man nie wieder sündigen kann und deswegen nicht mehr verloren gehen kann. Es gibt heute ein Pendant dazu. Das spricht nur nicht von Sündlosigkeit und von Heiligkeit. Das heißt, „once saved, always saved.“ Das ist das gängige evangelikale Konzept. Wenn du die Geistestaufe erlebt hast, bist du gerettet und egal, was du jetzt machst, du kannst deine Errettung nicht mehr verlieren. Das ist die gängige Theologie der Evangelikalen. Das ist die gängige Hillsong-Theologie, die steckt hinter den Liedern. Übrigens, meine Frage. Nehmen wir mal an, das wäre die Wahrheit. Nur für eine Sekunde. Nehmen wir mal an, es ist die Wahrheit, dass durch ein einziges Ereignis ich errettet werden kann und jetzt kann ich nicht mehr verloren gehen. Ich habe es hundertprozentig sicher verbirgt. Egal was ich mache, egal ob ich noch sündig bin oder nicht, ich kann nicht mehr verloren gehen. Was würdet ihr als Reaktion, wie würdet ihr als Reaktion darauf reagieren? Ich versuche mal vorzustellen, das wäre die Wahrheit. Ihr wüsstet, durch ein einziges Ereignis, das ihr erlebt habt, könnt ihr nicht mehr verloren gehen. Wisst ihr, was ich machen würde? Ich würde hüpfen und tanzen und würde sagen: „Ja, ich habe es geschafft.“ Das ist der Grund, warum sie da tanzen. Ist doch ganz logisch. Man kann ihnen nicht mal einen Vorwurf machen. Ihre Musik und ihr Ausdruck spiegeln ihre Theologie. Wenn ich jetzt aber glaube, dass der Kreuzestod mich zum Heiligtum führt und zur Heiligung, zum Gesetz, zum Gericht, dann fange ich an zu tanzen, oder? Dann möchte ich sicherstellen, dass das Blut Jesu auf den ganzen Weg mit mir geht, dass es mich reinigt und mir hilft, ein Leben zu leben, das immer mehr seinem Wohl gefallen ist.

[57:00] Das Problem ist nicht, dass die Pfingstenleute, Charismatiker ihre Lieder schreiben, die können gar nicht anders. Das Problem ist, dass wir das nicht erkennen und einfach das kopieren. Das ist das Problem.

[57:07] Naja, also im Grunde genommen ist die Theologie im Kern genau dieselbe gewesen. Es war nur eine adventistische Endzeitvariante davon. Von einmal gerettet, immer gerettet. Mit anderen Worten. Statt Rechtfertigung haben sie von Heiligung gesprochen und so weiter. Im Kern genau dieselbe Idee.

[57:24] Naja, und dann schreibt er hier, Bruder Breed hat gepredigt und hat dann Zeugnisse vor, also er schreibt an Ellen White, hat deine Zeugnisse vorgelesen, wo du die Menschen warnst gegen solche Bewegungen. Das brachte eine Krise. Also in dem Moment, wo ein GK-Mann Zeugnisse gegen solche fanatischen Momente gepredigt hat, da gab es eine Krise. Da waren sie außer Sicht. Das ging nicht. Kommt vielleicht auch bekannt vor, oder?

[57:53] Schaut mal, was er schreibt. Das ist interessant. Er sagt: „Ich weiß nicht mal, ob ich es korrekt beschrieben habe. Ich weiß gar nicht, welche Worte ich verwenden soll, aber es war ein schrecklicher Lärm und ich bin froh, dass wir lebendig rausgekommen sind und nach Battle Creek zurückgekommen sind.“ Und dann sagt er: „Diese armen Schafe hier, sie sind wie eine kleine Herde von Schafen, die von Prärie-Wölfen gejagt worden sind.“ Meine Güte. Die Wölfe kommen nach Deutschland oft zurück, oder?

[58:26] G.L. Roberts. Bruder Haskell war bei diesem Campmeeting anwesend und bekämpfte die Lehre energisch. Einige, die sich im Irrtum befanden, nannten ihn Pap und Schwester White Ma'am. Die Arbeiter, praktisch alle, die beteiligt waren, kamen zu den Predigten von Ars Donald und wenn Bruder Haskell predigte, schien es, als ob sie andere Verpflichtungen beim Camp hätten und viele von ihnen waren nicht gegenwärtig. Ist doch interessant, oder? Einmal als Ars Donald predigte, hielt er seine Hände ausgestreckt über die Versammlung und seine Arme und Hände schienen steif und fixiert. Nach der Versammlung sagte er mir und anderen, dass während des Gottesdienstes er große Kraft in seinen Armen gespürt habe, die durch die Finger auf die Versammlung übergegangen sei. Und spätestens hier verrät sich der spiritistische Unterstrom.

[59:18] Und sehr interessant, das habe ich in dem Buch jetzt gefunden. In dieser Sammlung ist ein Buch, das Davis geschrieben hat, über die beiden Bündnisse, alter Bund, neuer Bund, erster Adam, zweiter Adam. Er behauptet zum Beispiel, dass der alte Bund, der Bund war, den Gott mit Adam in Eden geschlossen hat. Hat das Ganze durcheinander gebracht und da beschreibt er hier mit seiner, er sagt: „Im Glauben male ich dieses Bild in Eden, wie Adam und Eva einen, ich lese mal vor, in der Kühle des Nachts, in der Kühle des Abends spazieren gehen und wie sie dann eine große Herde von Tieren begegnen und ich sehe, wie die Tiere auf ihre Knie gehen und Gott durch den repräsentativen Menschen anbeten.“ Er hat dann gesagt: „Ich sehe, wie Adam an einen, an einen Fluss kommt und wie er seinen, seinen Fuß in das Wasser hinein taucht und wie dann die Fische kommen und ihn den Fuß küssen und wie er dann zum Ozean kommt und seine Hand streckt und die Seemonster herauskommen und ihn anbeten.“ Pray, reverence and worship. Das heißt, ganz tief unten drin war diese Idee, wir können werden wie Gott, wir können angebetet werden. Die alte, alte Lüge. Und wenn ihr euch dafür interessiert und ich habe nicht die Zeit, aber die evangelikale, die modernsten Theorien gehen auch wieder in die Richtung, ich meine, dass das in uns, dass wir das innere Licht, dass wir es schon in uns haben. Naja, das überstreben wir alles aus Zeitgründen, aber hier nur, dass ihr mir glaubt. Sie haben gesagt, Christus gemäß des Apostels Jakobus konnte nicht versucht werden und konnte nicht zur Sünde überredet werden und dann ist ihre Position, wir müssen genauso werden. Und dann sagt er hier, das ist Donald in einem Manuskript von ihm: „Möchte Gott, dass wir auch Götter werden, möchte Gott aus uns auch Götter machen. Ja, das ist genau das, was er tun möchte.“ Also das steckt dahinter. Wenn ihr Jesaja 14 kennt, dann kennt ihr das, oder?

[1:01:27] Christus war ein und ist ein Mitglied der Gottheit und indem er die Natur des Menschen auf sich genommen hat, hat er nicht seine Position aufgegeben, sondern er hat den Menschen zu einem Mitglied in der Gottheit erhoben. Und jetzt werde ich das nicht weiter kommentieren, ich möchte nur ein kleines Schmankerl für die geben, die sich damit auskennen. Die anderen nehmen es einfach so hin. Die Kinder von Davis schreiben einen Brief hier, wörtlich, dass sie damals, es ist der Sohn hier, er war 13 Jahre alt, 1900 und er hat jeden Text von seinem Vater sich eingeprägt und alle Ellen White Zitate. Und wie fröhlich war ich, als ich genau dieselbe Botschaft in mehreren Kapiteln von Questions on Doctrine 50, 60 Jahre später gesehen habe. Wenn ihr die Geschichte von Questions on Doctrine kennt, möchte ich nur sagen, die Söhne, der Sohn von von Davis hat gesagt, das war genau, das hat mein Vater gepredigt. Ich lasse es jetzt einfach mal hier so, könnt ihr machen, was ihr wollt damit.

[1:02:45] Ellen White regiert am 10. Oktober: „Von den Dingen, die du beschrieben hast, wie sie in Indiana stattfinden, hat mir der Herr gezeigt, dass sie direkt vor dem Ende der Gnadenzeit stattfinden werden. Jede grobe, man kann auch übersetzen flapsige oder ordinäre Sache, wird sich zeigen. Es wird Rufen mit Trommeln, Musik und Tanzen geben.“ Die offizielle Übersetzung ist ja nicht besonders korrekt, deswegen habe ich es neu übersetzt. Es ist nämlich einfach Schatten, Trommeln, Musik und Tanzen. Die Sinne rationaler Wesen werden so verwirrt werden, dass ihnen nicht zugetraut werden kann, richtige Entscheidungen zu treffen. Und dies wird das Wirken des Heiligen Geistes genannt. Der Heilige Geist offenbart sich niemals in solchen Methoden, in solch einem Lärm und Durcheinander. Dies ist eine Erfindung Satans, um seine raffinierten Methoden zur Neutralisierung der reinen, aufrichtigen, erhebenden, veredelnden und heiligenden Wahrheit für diese Zeit zu verbergen.“ Das heißt, Satan hat eine Methode, aber er will sie verbergen und er benutzt die Musik, um diese Methode zu verbergen.

[1:03:39] Er sagt: „Es ist besser, niemals zur Anbetung Gottes Musik zu verwenden, als Musikinstrumente für das Werk zu benutzen, das mir im letzten Jahr nur gezeigt worden ist, als etwas, das in unsere Zeltversammlung gebracht werden würde. Ein lärmendes Durcheinander schockt die Sinne und pervertiert das, was ein Segen sein könnte, wenn es richtig durchgeführt werden würde. Die satanischen Mächte verschmelzen mit dem Lärm, um einen Karneval zu haben. Und dies wird als das Wirken des Heiligen Geistes bezeichnet.“ Wenn die Zeltversammlung beendet ist, ist das Gute, was hätte getan werden können und sollen, nicht erreicht worden. Jene, die an dieser angeblichen Erweckung teilnehmen, erhalten Eindrücke, die sie wegtreiben. Sie können nichts sagen, was sie zuvor bezüglich biblischer Prinzipien wussten.

[1:04:38] Das heißt, sie sagt, da gibt es Menschen, die kannten biblische Prinzipien. Nachdem sie die Musik hören und erfahren, sind sie danach nicht mehr in der Lage, diese Prinzipien zu erkennen. Und vielleicht ist das der Grund, warum manche unter uns Erste Mose 1 lesen und sagen: „Ich kann nicht erkennen, dass Gott die Welt in sechs Tagen geschaffen hat.“ Die Ellen White lesen und sagen: „Ich kann kein Untersuchungsgericht erkennen. Ich sehe es einfach nicht mehr.“ Sie haben es aber vorher vielleicht gewusst.

[1:05:10] Schaut mal, was sie sagt: „Diese Art von Anbetung sollte keine Ermutigung gegeben werden.“ Dieselbe Art von Einfluss kam nach dem Verstreichen der Zeit 1844 auf. Klammer auf. Kennt ihr das adventistische Märchen, das da besagt, dass am 22. Oktober 50.000 Milleriten gewartet haben und am 23. Oktober 50 übrig geblieben sind? Das ist ein Märchen. Das ist totaler Unsinn. Die 50 beziehen sich auf das Jahr 1846. In der Zwischenzeit kann man von Ende 1844 bis durchgehend 1845 und 1846 sehen, wie nach und nach die Gruppe von denjenigen, die an 1844 festgehalten haben, immer weniger und weniger und weniger und weniger wurden. Wenn ihr jemals studieren wollt, ein Tipp auf die Sichtung, studiert die Ereignisse von 1845. Wenn ihr nicht wisst, wo, es gibt eine Serie auf Joel Media TV. Werdet ihr leicht finden. Und Ellen White sagt: „Dieser Fanatismus ist derselbe Fanatismus, der damals eine Sichtung durchgeführt hat unter den Milleriten und unter den Adventgläubigen.“ Ist ganz interessant. Die selben Darstellungen wurden gemacht und so weiter und so fort. Und dann sagt sie: „Ich will nicht die ganze schmerzhafte Geschichte eingehen. Es ist“

[1:06:30] zu viel. Kann man auch was von lernen. Nicht bis ins Letzte alles versuchen zu erklären. Es ist einfach zu satanisch. Aber letzten Januar hat mir der Herr gezeigt, dass irre Theorien und Methoden in unsere Zeltversammlung gebracht werden würden und dass die Geschichte der Vergangenheit sich wiederholen würde. Ich fühlte mich sehr verzweifelt. Ich wurde instruiert zu sagen, dass bei diesen Demonstrationen, Achtung, Dämonen in menschlicher Form anwesend sind. Ich spreche von adventistischen Zeltversammlungen. Und mit all der Raffiniertheit an Arbeiten, die Satan benutzen kann, um die Wahrheit für denkende Personen abstoßend zu machen. Ich weiß nicht, wie es euch geht, mit dem Gedanken, dass ihr zu einer Konferenz geht und es sind Dämonen in menschlicher Form anwesend. Das ist, Ellen White sagt, ich bin instruiert worden.

[1:07:22] Dass der Feind versucht, Dinge so zu arrangieren, dass die Zeltversammlungen, die ein Mittel waren, die Wahrheit der dritten Engelsbotschaft vor die Massen zu bringen, ihren Einfluss und ihre Kraft verlieren sollten. Satan weiß, Zeltversammlung, Evangelisation, Gemeinde ist dazu da, die dritte Engelsbotschaft zu predigen. Sein Ziel ist, die dritte Engelsbotschaft auszulöschen. Die dritte Engelsbotschaft muss in klaren Linien gegeben werden. Was ist die dritte Engelsbotschaft? Christus, seine Gerechtigkeit, Warnung vor der römischen Kirche, Warnung vor den USA, Warnung vor dem nationalen Sonntagsgesetz. Die Frage ist, wann haben wir das letzte Mal gehört? Auf einem Campmeeting. Vor Monaten in Esslingen.

[1:08:06] So versucht Satan, seinem Stempel dem Werk aufzudrücken, dass Gott in Reinheit stehen sehen möchte. Der Heilige Geist hat nichts zu tun mit der lärmenden Verwirrung und der Mengen an Klängen, wie es mir im letzten Januar präsentiert wurde. Und so weiter und so fort. Diese Dinge, die in der Vergangenheit waren, werden in der Zukunft sein. Satan wird Musik zu einer Falle machen, durch die Weise, wie sie durchgeführt wird. Und jetzt Achtung, meine lieben Freunde. Gott ruft sein Volk auf. Wer ist das? Das sind wir. Dass das Licht im Wort und in den Zeugnissen vor sich hat, zu lesen, zu denken und zu beachten. Das ist Gottes Aufruf. Lies, denk, beachte.

[1:08:50] Klare und definitive Instruktionen sind gegeben worden, sodass alle verstehen können. Egal, ob du eine Synkope erkennst oder nicht, spielt überhaupt gar keine Rolle. Wisst ihr, was Donald berichtet hat? Zwei Wochen später. Ohne zu wissen, was Ellen White geschrieben hat. Die Manifestation des Geistes Gottes war bei all diesen Versammlungen zu spüren. In Muncie allerdings nicht so vollständig wie bei den anderen. Das heißt, da, wo wir die Berichte von haben, da sagt er, das war am wenigsten, da war nicht so viel los. Wahrscheinlich wegen den GK-Leuten, die haben das so ein bisschen unterdrückt.

[1:09:30] Also, wer den Reverend Herald gelesen hat, im Oktober meinte wahrscheinlich, hey, da in Indiana ist richtig was los. Nun, ganz kurz, wir sind gleich am Ende. Wie ist die Geschichte ausgegangen? 1901 kam es zur großen Generalkonferenz, die berühmt geworden ist, dadurch, dass die gesamte Adventgemeinde umstrukturiert worden ist, wo die Verbände eingeführt worden sind. Vielleicht wisst ihr auch, dass dort Dinge hätten passieren sollen, die nie passiert sind. Ellen White spricht später davon, dass es Gott gewartet hatte, endlich die finale Erweckung auszugießen, aber das ist nicht erreicht worden. Aber was erreicht worden ist, man hat dieses Indiana-Problem lösen können.

[1:10:08] Am 16. April hat Dr. E.J. Waggoner 1901 über die Natur Jesu einen Vortrag halten sollen. Das Thema ist ihm gestellt worden von der Generalkonferenz, weil das war ein Thema, das damals auch mit der Frage von Indiana verbunden war. Und dann am 17. April, nachdem Kellogg einen Vortrag über Gesundheitsarbeit gehalten hat, ist Ellen White aufgestanden und hat über Indiana gesprochen. Nur einige kurze Sätze hier. Sie sagt, ich bin bezüglich der kürzlichen Erfahrung der Geschwister in Indiana und der Lehre, die sie den Gemeinden vorgetragen haben, instruiert worden. Durch diese Erfahrung und Lehre hat der Feind gearbeitet, Seelen irre zu leiten. Dann sagt sie, alle können jetzt heilige Herzen bekommen, aber es ist nicht korrekt zu behaupten, in diesem Leben heiliges Fleisch zu haben. Und dann sagt sie hier, und während wir keine Vollkommenheit des Fleisches behaupten können, können wir christliche Vollkommenheit der Seele haben. Und so weiter und so fort.

[1:11:06] Das zeitgründige ist nicht alles. Aber hier vielleicht noch das. Aber die neue Erfahrung der Geschwister in Indiana ist nicht in Übereinstimmung mit den Instruktionen des Herrn. Ich habe während dieser Konferenz mit niemandem über diese Sache gesprochen. Sie war schon fast zwei Wochen bei der Generalkonferenz, hat mit niemandem darüber gesprochen. Da kann man auch was sagen. Aber dann kam der Zeitpunkt, wo geredet werden musste. Aber der Herr hat mir ein eindeutiges Zeugnis gegeben, dass ein seltsames Werk in Indiana getan wird, dessen Resultate nicht von ihm kommen. Diese Phase des religiösen Enthusiasmus ist eine gefährliche Täuschung.

[1:11:46] Und dann geht sie weiter. Und dann sagt die Geschwister aus Indiana, das Wort des Herrn an euch und an alle, die durch euren Einfluss irregeführt werden, ist, lasst euch nicht von eines anderen entscheiden. Lasst euch nicht von einer anderen Geschwister, dessen Einfluss eines seiner Influences trennen. Entlasst euch von dieser Zierung und enthüllt euch ab.

[1:12:16] Und als letztes haben wir uns angesprochen, dass wir auch eine Begehrung erleben. Wenn ihr wissen wollt, wie ihr gegen solche Irrgänze geimpft werden sollt, schaut mal hier. Wir müssen über Christus nachdenken. Dies ist unsere einzige Sicherheit. Es ist ein geistliches Geist, der die geistliche vergleichbar ist. Es ist Geist, das die geistliche vergleichbar ist. Es ist Geist, das die geistliche vergleichbar ist.


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