In dieser Cannstatt Study Hour-Ausgabe beleuchtet Dina T. die Themen Gerechtigkeit und Gnade im Alten Testament. Sie untersucht, wie Gottes Charakter durch biblische Texte offenbart wird und wie Jesus diese Prinzipien verkörperte. Die Lektion betont die Bedeutung von Mitgefühl, dem Schutz der Schwachen und der praktischen Nächstenliebe als Ausdruck des Glaubens. Es wird auch die Rolle des Sabbats als Erinnerung an Gottes Schöpfung und Erlösung beleuchtet.
Die Rolle der Gemeinde in der Gesellschaft (CSH 2016 Q1): 3. Gerechtigkeit und Gnade im Alten Testament (I)
Dina T. · Cannstatt Study Hour 2016 Q3: Die Rolle der Gemeinde in der Gesellschaft ·Themen: 2. Mose, Altes Testament, Amos, Apostelgeschichte, Bibel, Bibelstudium, Gemeinde, Jesaja, Mission, Neues TestamentWeitere Aufnahmen
Serie: Cannstatt Study Hour 2016 Q3: Die Rolle der Gemeinde in der Gesellschaft
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Transkript
[0:00] Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe der Cannstatt Study Hour hier aus Cannstatt aus dem Studio von Joel Media TV. Ich begrüße euch ganz herzlich und freue mich, dass ihr alle eingeschaltet habt. Wir besprechen heute das Thema von Gerechtigkeit und Gnade im Alten Testament. Dieses Thema hat zwei Teile und heute befassen wir uns mit dem ersten. Und bevor wir einsteigen, würde ich sagen, wir sprechen ein kurzes Gebet. Unser großer himmlischer Vater, ich danke dir, dass du dich durch die Jahrtausende hinweg offenbart hast im Leben von verschiedenen Menschen und auch in deinem Wort. Ich möchte dir danken, dass du deinen Sohn gesandt hast und dass er die ultimative Verkörperung von Gerechtigkeit und Gnade hier auf Erden gelebt hat. Und ich möchte dich bitten, dass wenn wir jetzt aus deinem Wort studieren, dass du uns von deinem Heiligen Geist erfüllst und dass du hier anwesend bist. Ich danke dir und bete im Namen Jesu. Amen.
[1:20] Gerechtigkeit und Gnade im Alten Testament ist ein sehr interessantes Thema und ich denke, wir sollten direkt mit dem Merkvers dieser Woche anfangen. Der befindet sich in Psalm 146 und dort die Verse 7 bis 9. Psalm 146, 7 bis 9.
[2:05] Das ist ein sehr interessanter Vers und ich denke, er sagt so viel aus über den Charakter Gottes. Und ich würde noch gerne Psalm 68, die Verse 5 bis 7 dazu lesen und etwas herausfinden, was eigentlich unsere Aufgabe ist. Verse 5 bis 7.
[2:35] Ich denke, dieser Vers ist recht ähnlich dem Merkvers, den wir gerade gelesen haben. Und hier steht, Herr ist sein Name und dann werden all diese Charakteristika beschrieben. Ich glaube, wir müssen etwas Grundlegendes verstehen. Der Name Gottes ist nicht einfach nur ein Wort. Und nur weil ich sage, Jesus, ich folge dir nach, heißt es nicht, dass ich gerettet bin, sondern der Name Gottes impliziert so viel mehr. Es ist sein Charakter, es ist seine Selbstaufopferung. Und im dritten Gebot lesen wir, dass wir den Namen Gottes nicht zu Nichtigem aussprechen sollen. Das heißt nicht nur, dass wir nicht ständig sagen sollen, oh mein Gott, um Gottes Willen etc. Sondern ich denke, noch viel mehr heißt es, dass wir Gott mit unserem Tun und Handeln widerspiegeln und dass andere Leute in uns das Verhalten sehen, wie sie es von Christus sehen würden, dass wir diese Attribute vorleben. Und ich denke, es ist sehr interessant, hat Jesus Christus selbst, hat er den Charakter Gottes widergespiegelt? Ich denke, er hat das von uns allen am besten gemacht, denn er ist Gott, aber er ist gekommen, um der Welt zu zeigen, wie Gott ist, dass Gott die Liebe ist. Und wenn wir wieder in Psalm 146 schauen, hat Jesus den Betrügten Recht geschaffen? Er hat das viele Male getan, sogar den, von denen keiner denken würde, dass jemand sich um sie kümmert. Es gab diese eine Witwe und sie hatte nicht viel Geld und ihr letztes Geld hat sie in der Synagoge als Gabe gegeben. Und Jesus hat sie verteidigt vor den Schriftgelehrten. Und speist Jesus die Hungrigen? Ja, die Speisung der 4.000, die Speisung der 5.000. Wir werden später noch mehr darüber sehen. Befreit er die Gefangenen? In vielen Sinnen. Er hat zum Beispiel den einen Mann, der von Legionen von Dämonen befallen oder gefangen genommen war, den hat er von ihnen befreit. Öffnet Jesus die Augen der Blinden? Ich denke, uns fallen mehr als eine Geschichte ein, wie Jesus einen Blinden geheilt hat. Und richtet er die auf, die verzweifelt sind? Ich denke, wenn wir einmal im Himmel Jesus fragen, dann wird er uns zu einer Frau zeigen. Und diese Frau war eine Ehebrecherin gewesen und sie war von allen angeklagt. Aber Jesus hat sie aufgerichtet, weil Jesus in den Menschen zieht, was sie sein könnten und nicht, wo sie gerade sind. Jesus spiegelt den Charakter Gottes wieder. Jesus lebt den Charakter Gottes. Es ist selbstaufopfernde Liebe. Ich denke, er hat es selbst am besten ausgedrückt in Lukas 4 und dort Vers 18. Dort sagt er nämlich: Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat. Amen, gute Botschaft zu verkündigen. Er hat mich gesandt, Gefangenen in Freiheit auszurufen und Blinden, dass sie wieder sehen, Zerschlagene in Freiheit hinzusenden, auszurufen, ein angenehmes Jahr des Herrn.
[5:50] Das ist der Dienst, den Jesus hier erfüllt hat. Das ist, was er gemacht hat. Er ist nicht nur für uns gestorben. Er hat für uns Menschen gelebt, nicht nur als Vorbild, sondern er konnte nicht ansehen, wie Menschen leiden. Und auch wenn wir heute zu Gott rufen und wenn wir heute leiden und zu ihm schreien, er kann nicht ansehen, wie wir leiden. Und es ist sein größtes, sein größter Wille, uns aus unserer Bedrückung zu befrieden. Aber lasst uns weitergehen. Wenn wir in der Lektion weiterschauen, dann sollen wir einige Verse vergleichen im Alten Testament. Und man sagt ja immer, der Gott des Alten Testaments ist so jähzornig. Aber schauen wir mal, was der Gott des Alten Testaments wirklich so sagt. In 2. Mose 22 und dort Vers 21. Da steht, keine Witwe oder Waise dürft ihr bedrücken. Falls du sie in irgendeiner Weise bedrückst, dann werde ich, wenn sie wirklich zu mir schreien muss, ihr Geschrei gewiss erhören. Nun ja, zum ersten. Noch Vers 20, Entschuldigung. Den Fremden sollst du weder unterdrücken noch bedrängen. Denn Fremde seid ihr im Land Ägypten gewesen. Genau zum ersten. Was sind Fremde? Also Gott hat Israel so platziert. Also Gott hat ja Israel auserwählt. Nicht, weil sie besonders tolle Menschen waren, sondern eigentlich, weil sie Sklaven waren, weil sie niedrig waren und weil er seine Macht offenbaren wollte. Dadurch, dass er dieses Volk erhebt und erhöht. Und er hat Israel dann ins gelobte Land geführt. Und er hat dieses Land so platziert, dass es in der Mitte war von drei Kontinenten. Das heißt, auf verschiedenen Handelswegen mussten Leute durch Israel gehen. Und er sagt ihnen da ganz besonders, dass sie gastfreundlich sein sollen, dass sie, dass sie den Fremden ein Segen sein sollen und dass sie dadurch Zeugnis geben sollen von dem Gott Israels. Und ich denke, da ist, was Lot gemacht hat, ist ein gutes Beispiel. Denn als die zwei Boten Gottes kamen, wusste er nicht, wer sie waren oder was der Hintergrund war. Aber er hat sie zu sich aufgenommen. Und wir wissen nicht, was mit ihm passiert wäre, hätte er das nicht getan. Und es ist sehr interessant. Ellen White schreibt darüber in Patriarchen und Propheten. In dem Kapitel über die Zerstörung Sodoms schreibt sie: Viele haben, da sie unwillig waren, Fremde aufzunehmen, Gottesboten, die viel Segen, Hoffnung und Frieden mit sich gebracht hätten, ausgeschlossen. Es sind die kleinen Dinge, die unseren Charakter prüfen. Es sind die kleinen Handlungen, die man selbstlos und mit freudigem Herzen macht, die Gott erfreuen. Ist das nicht wunderbar? Diese kleinen Dinge, von denen wir denken, die wir im Alltag tun, wenn wir einfach etwas Gutes tun und wir denken, das merkt sowieso keiner. Das ist nichts Großes. Gott schaut auf uns hinab und er freut sich, dass wir das getan haben. Er freut sich richtig. Der Text im englischen Wort wörtlich sagt, das bringt Gott zum Lächeln. Ist das nicht schön? Und deswegen sollten wir auch, wenn zu uns Fremde kommen, wenn zum Beispiel jetzt viele Flüchtlinge da sind und wir haben so viele arme Leute, dann sollten wir ihnen helfen. Wir sollten für sie da sein, etwas für sie tun. Und Gott wird uns gezielt Leute in den Weg legen. Lasst uns darum beten, dass Gott uns von seinem Heiligen Geist führt, dass wir das auch erkennen, diese Situation und dass wir auch willig sind, zu diesen Leuten zu gehen oder bereit sind. Und auch was er über die Witwen und Weisen sagt, eine Witwe oder ein Waise kann man schnell als Last für die Gesellschaft sehen, weil die Witwe, vor allem damals, was so agrarwirtschaftlich, das heißt, es ging viel um Landwirtschaft, die Witwe, eine Frau, kann nicht so hart arbeiten wie ein Mann. Das ist einfach. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber normalerweise sind Männer eher für physische Arbeit stärker gemacht als die Frauen. Und wenn die, wenn eine Frau ihren Mann verloren hat, dann hatte sie Probleme, sich einfach ihr Leben zu erhalten und zu verdienen. Und genauso Weisen. Und so waren Witwen und Weisen in der Gesellschaft oft sehr verschmäht, weil man sie als Last betrachtete. Aber Gott sagt das anders. Gott sagt, man soll sich genau um diese Leute, die man als Last sehen könnte, genau um sie soll man sich kümmern und man soll ihnen zum Guten sein und ihnen dienen.
[10:09] Und wenn wir weiterschauen, nur ein Kapitel weiter, in 2. Mose 23, Vers 2, dann steht da, du sollst der Menge nicht folgen zum Bösen und du sollst bei einem Rechtsstreit nicht antworten, indem du dich nach der Mehrheit richtest und so das Recht beugst. Das finde ich sehr interessant. Wir sollen keine, wir sollen Schafe sein. Aber wir sollen keine Schafe sein, die nur der Herde hinterherlaufen. Wir sollen Schafe sein, die nur dem Hirten hinterherlaufen. Und wir sollen nicht, wenn wir in einem Gericht sind oder sonst irgendetwas, sollen wir nicht einfach mit der Menge schreien. Und es wäre mal interessant zu sehen, wie viele Leute gar nicht so richtig wussten, wer Jesus war und trotzdem mit der Menge mitgeschrien haben, kreuzigt ihn, kreuzigt ihn. Wir sollen keine Mitläufer sein, sondern wir sollen selbst prüfen. Und selbst heute, sogar wenn wir in der Gemeinde sind, kann es sein, dass die Menge, die große Mehrheit in eine Richtung läuft, mit der wir nicht mitgehen sollten. Und dann müssen wir selbst prüfen. Wir müssen selbst im Gebet prüfen, in der Bibel und im Geist der Wahrheissagung, was richtig ist und was Gott uns offenbart hat. Und wenn wir weiterlesen in den Versen vier bis acht, dann steht da, wenn du das Rind deines Feindes oder seinen Esel umherirrend antriffst, sollst du sie ihm auf jeden Fall zurückbringen. Wenn du den Esel deines Hassers unter seiner Last zusammengebrochen siehst, dann lass ihn nicht ohne Beistand. Du sollst ihn mit ihm zusammen aufrichten. Du sollst das Recht eines Armen deines Volkes in seinem Rechtsstreit nicht beugen. Von einer betrügerischen Angelegenheit halte dich fern. Und den Unschuldigen und Gerechten sollst du nicht umbringen, denn ich werde dem Schuldigen nicht Recht geben. Ein Bestechungsgeschenk nimm nicht an, denn das Bestechungsgeschenk macht Sehende blind und verdreht die Sache der Gerechten.
[12:05] Das fand ich sehr interessant. Erinnert euch an den Vers, überwinde das Böse mit Gutem. Lass dich nicht vom Bösen überwinden, sondern überwinde das Böse mit Gutem. Ich denke, das trifft hier sehr zu. Wenn man mit jemandem im Streit ist und man hat gar keine Lust, diese Person zu sehen, dann sieht man, der Person geht es schlecht, dann denkt man sich auch noch, wer hätte das gedacht. Aber in solchen Momenten sollen wir diese Möglichkeiten nutzen, um Frieden zu stiften, um zu helfen. Wenn jemand da sein Esel liegen hat und der Esel ist voll beladen und der Esel liegt unten und du brauchst Hilfe, dass du diesen Esel wieder aufrichtest, sonst musst du alles runterladen, du musst den Esel ganz neu beladen. Und dir kommt jemand entgegen und du hattest eine Auseinandersetzung mit dieser Person. Aber wenn du all diese Arbeit hast und die Person fragt dich freundlich, kann ich dir vielleicht helfen? Die meisten Leute werden ja sagen und danach werden sie dich wahrscheinlich nicht mehr hassen. Gott sagt, wir sollen solche Möglichkeiten gezielt benutzen, wir sollen Frieden stiften, wir sollen nicht im Streit mit anderen Leuten sein oder in Auseinandersetzung, sondern wir sollen einen versöhnlichen Geist und Charakter haben. Das fand ich sehr interessant. Und das ist auch, wie der Erlösungsplan funktioniert. Denn als die Sünde in die Welt kamen, wollte Gott die Sünde nicht mit Bestrafung vernichten, sonst hätte er Luzifer sofort getötet. Nein, Gott hat das Böse mit Gutem überwunden. Er hat die Sünde überwunden mit Selbstaufopferung, damit, dass er sein Leben gab.
[13:42] Nun ja, schaut mit mir weiter in 3. Mose 19 und dort Vers 10. Und in deinem Weinberg sollst du nicht nachlesen und die abgefallenen Beeren deines Weinbergs sollst du nicht auflesen. Für den Elenden und für den Fremden sollst du sie lassen. Ich bin der Herr, euer Gott. Das ist sehr interessant, denn es ist in einer Reihe, in einer Liste von Dingen, die das Volk tun sollte. Und der erste Vers in diesem Kapitel heißt, und der Herr redete zu Mose, rede zu der ganzen Gemeinde der Söhne Israel und sage zu ihnen, ihr sollt heilig sein, denn ich, der Herr, euer Gott, bin heilig. Und dann listet er ein paar Sachen auf. Man soll Vater und Mutter ehren, man soll den Sabbat halten und so weiter. Und unter anderem das hier. Das heißt, Gott sagt, ich bin heilig, das ist mein Charakter, ich tue all diese Dinge und so sollst du es auch tun, denn du bist von mir auserwählt und auch du sollst heilig sein. Das heißt, diese Dinge sind es, wenn wir sie tun, diese Dinge sind es, die uns in der Heiligung voranführen, die uns Gott ähnlicher machen, wenn wir seinem Willen nachfolgen. Und wenn man das in dem Weinberg macht, es gibt eine Geschichte und zwar die Geschichte von Ruth. Und dort war es Boas, der die Witwen sah und er hielt sich an dieses Gebot und hat dann sogar nach seinen Männern gesagt, lasst extra viel liegen. Und so war es, dass Ruth etwas zu essen bekommen hatte, weil er gnädig war.
[15:11] Lasst uns weiterlesen in Sprüche 14, Vers 31. Sprüche 14, Vers 31. Wer den Geringen unterdrückt, verhöhnt den, der ihn gemacht hat. Aber wer ihn ehrt, wer sich über den Armen erbarmt. Das heißt, wenn ich den Geringen oder den Armen, den, der sich nicht selbst helfen kann, wenn ich ihn unterdrücke, verhöhne ich Gott. Wenn ich ihm aber helfe, dann gebe ich Gott die Ehre. Und fällt euch etwas ein, kommt euch etwas in den Kopf, in dem es explizit darum geht und es geht um Leben und Tod und es geht um die Verkündigung einer sehr wichtigen Botschaft, in dem vorkommt, gebt Gott die Ehre. Es ist die erste Engelsbotschaft. Wenn wir die erste Engelsbotschaft anschauen und verkündigen wollen, dann müssen wir sagen, fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre. Und das können wir nur sagen, wenn wir das tun. Denn so geben wir Gott die Ehre. Das heißt, wenn wir als Adventisten sagen, fürchte Gott, gib ihm die Ehre und wir geben ihm nicht die Ehre, dann macht das uns zu Heuchlern. Das heißt, wir müssen uns sehr genau prüfen, ob wir wirklich einen Dienst an Mitmenschen tun oder ob wir nur unserem Weg folgen und ein bisschen Sabbat halten und ein bisschen Zehnten geben. Aber ob es wirklich von Herzen ist, sind wir uns noch nicht so sicher. Nein, wir sollen Gott die Ehre geben, von ganzem Herzen. Wir sollen ihm alles übergeben.
[16:59] Und es ist so schön, dass Gott in all seine Gebote so viel Bedeutung reingelegt hat. Und ich denke, eins unserer Lieblingsgebote ist wirklich das Vierte. Es ist der Sabbat. Und es ist tatsächlich ein wunderschönes Gebot, das Gott uns gegeben hat. Darum lasst uns gleich mal schauen, wie dieser Sabbat zuerst eingesetzt wurde. In 1. Mose 2, Verse 1 bis 3. So wurden der Himmel und die Erde und all ihr Herr vollendet. Und Gott vollendete am siebten Tag sein Werk, das er gemacht hatte. Und er ruhte am siebten Tag von all seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn. Denn an ihm ruhte er von all seinem Werk, das Gott geschaffen hatte, indem er es machte. Dies ist die Entstehungsgeschichte des Himmels und der Erde, als sie geschaffen wurden. Die Schöpfung war noch nicht vollendet am sechsten Tag. Wir sagen immer sechs Tage Schöpfung. Eigentlich müssten wir sieben Tage Schöpfung sagen, denn die Schöpfung war am sechsten Tag noch nicht vollendet. Denn hier steht, Gott vollendete am siebten Tag sein Werk. Der Sabbat ist Teil der Schöpfung. Der Sabbat ist Teil der Vollendung Gottes Werkes. Und wenn wir auf das Sabbatgebot schauen, in 2. Mose 20, dann wird aufgelistet, wer alles ruhen soll. Es bin ich nur, nicht nur ich, sondern auch mein Sohn, meine Tochter, mein Knecht, meine Magd, sogar meine Tiere und das Land, wenn wir auf das Sabbatjahr schauen. Das heißt, Gott will für alle seine Geschöpfe Gesundheit, Ruhe. Er will, dass alle Geschöpfe Zeit zu haben, sich ihm zu widmen, Zeit mit ihm zu verbringen.
[18:36] Und lasst uns nun in 5. Mose schauen. Es ist so eine Anreihung von verschiedenen Texten und ich finde, man könnte ewig darüber reden, weil diese Texte so viel in sich tragen. Aber unsere Zeit hier ist begrenzt. Ich möchte euch ermutigen, daheim weiter zu studieren und auch ganz praktisch zu denken, wie man das in seinem eigenen Leben ausleben kann. Lasst uns schauen, 5. Mose 5, die Verse 12 bis 15. Beachte den Sabbattag, um ihn heilig zu halten, so wie der Herr, dein Gott, es dir geboten hat. Sechs Tage sollst du arbeiten und all deine Arbeit tun. Aber der siebte Tag ist Sabbat für den Herrn, deinen Gott. Du sollst an ihm keinerlei Arbeit tun, du und dein Sohn und deine Tochter, dein Sklave und deine Sklavin, dein Rind und dein Esel und all dein Vieh und der Fremde bei dir, der innerhalb deiner Tore wohnt, damit sein Sklave und deine Sklavin ruhen wie du. Und denke daran, dass du Sklave warst im Land Ägypten und dass der Herr, dein Gott, dich mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm von dort heraus geführt hat. Darum hat der Herr, dein Gott, dir geboten, den Sabbattag zu feiern.
[19:45] Lasst uns ein bisschen mehr über den Vers 15 reden. Ich finde, es ist sehr interessant. Gott sagt hier, wir sollen an den Auszug aus Ägypten denken. Wofür steht dieser Auszug symbolisch? Es steht für unsere Erlösung von der Sünde. Bevor die Israeliten aus Ägypten ausziehen konnten, mussten sie mit dem Pharao reden. Und Mose und Aaron sind zum Pharao gegangen, haben mit ihm gesprochen. Es kamen einige Plagen, aber der Pharao hat immer wieder sein Herz verhärtet. Und vor der letzten Plage hat Gott den Israeliten eine Anweisung gegeben. Denn die letzte Plage sollte alle ersten Geborenen aus Ägypten töten. Und Gott hat den Israeliten die Anweisung gegeben, dass sie ein Lamm nehmen sollten. Und das Lamm sollte dreieinhalb Tage bei ihnen sein. Überlegt euch so ein kleines Lamm. Das ist süß irgendwie. Das ist putzig. Und das springt so fröhlich bei dir rum. Dreieinhalb Jahre. Und das macht die ganze Familie glücklich. Vor allem bei uns war es immer so. Also ich bin mit Hunden aufgewachsen. Und wenn ein Hund neu kam, dann hat man ihn so sehr gemocht, weil er einfach neu war. Und es war so aufregend. Man hat viel Zeit mit ihm verbracht. Später wollte man nicht mehr so gern mit ihm spazieren gehen. Da musste man dann. Aber am Anfang hat man sich immer gern bereit erklärt. Und da ist dieses kleine Lamm. Es ist bei dir. Und alle Leute sind glücklich über dieses Lamm. Aber nach diesen dreieinhalb Tagen mussten sie das Lamm schlachten. Und dieses Lamm war ein Symbol für Jesus. Und jeder Israelit, also jeder Haushalt, sollte das Blut des Lammes an die Türschwelle und an die Türpfosten machen. Das heißt, das Leben der Israeliten war abgesegnet von diesem Blut. Und Jesus war hier auf Erden. Und in seinem Dienst von seiner Taufe bis zur Kreuzigung waren es auch dreieinhalb Jahre. Und davor wurde es natürlich von Daniel vorhergesagt. Und dann in diesen dreieinhalb Jahren lebte er mit den Menschen. Und er wurde den Menschen zum Segen. Und er heilte die Menschen. Und er gab ihnen zu essen. Er speiste sie. All das, was wir hier am Anfang gelesen haben. Und die Menschen liebten ihn. Und die Jünger liebten ihn, obwohl sie nicht so ganz verstanden, wohin es gehen würde. Und nach dreieinhalb Jahren wurde er ans Kreuz gehängt als unser Passalamm. Und wenn wir also an den Auszug aus Ägypten denken sollen, dann sollen wir wirklich an die Erlösung denken, die damit versinnbildlicht wird. An das, was Jesus Christus für uns getan hat. Und wenn wir das jeden Sabbat tun, an Jesu Opfer denken und an unsere Befreiung, ich denke, das wird uns sehr zum Segen werden.
[22:38] Und es gibt noch verschiedene Sabbate. Es gibt den wöchentlichen Sabbat. Aber es gab auch das Sabbatjahr. Das war alle sieben Jahre. Und dann gab es das Erlassjahr. Das war immer das fünfzigste Jahr. Und da gibt es ein bisschen Streit, ob man die noch halten muss oder nicht. Aber wir müssen uns einfach fragen, wann wurde das Sabbat gegeben? Der Sabbat wurde zu Anbeginn der Zeit gegeben. Gab es da schon die Sünde auf der Welt? Nein, es war vor dem Sündenfall. Das heißt, der Sabbat, der wöchentliche Sabbat, war Teil von Gottes perfektem Plan. Und auch im Himmel werden wir noch immer den Sabbat halten. Aber die wöchentlichen Sabbate, die kamen erst später als Teil des Zeremonialgesetzes. Und ich denke, da können wir Kolosser 2 Vers 16 und 17 lesen. Dort steht, so richte euch nun niemand wegen Speise oder Trank oder betreffs eines Festes oder Neumondes oder Sabbats, die ein Schatten der zukünftigen Dinge sind. Das heißt, es geht nicht um irgendeinen Sabbat. Es geht um die Sabbate, die ein Schatten der zukünftigen Dinge sind. Das ist nicht der wöchentliche Sabbat, denn der wöchentliche Sabbat, den gab es schon davor, bevor Jesu Opfer notwendig war. Denn es gab noch keine Sünde. Genau. Aber hier geht es um die Sachen, die danach kamen, die Teil dieser, dieser ganzen Gesetze waren, die auf Jesus hindeuten sollten. Und mit seinem Tod wurden sie mit ans Kreuz genagelt. Das heißt, wir müssen heute keine Neumondsfeste mehr halten und kein Erlassjahr. Aber ich denke trotzdem, dass das Erlassjahr und dass das Sabbatjahr sehr zum Segen aller war. Es ist interessant zu sehen, wie das Volk damals sich daran gehalten hat. Und ich denke, wir können auch eine Lehre daraus mitnehmen, ob wir uns heute wirklich so an den Sabbat halten, wie wir es tun sollten.
[24:22] Lest einmal mit mir Amos 8 und dort die Verse 4 bis 7. Dort steht, hört dies, die ihr den Armen tretet und darauf aus seid, die Elenden im Land zu vernichten und sagt, wann ist der Neumond vorüber, dass wir Getreide verkaufen und der Sabbat, dass wir Korn anbieten, um das Eva zu verkleinern und den Schäkel zu vergrößern und die Waage zum Betrug zu verfälschen, um die geringen für Geld und den Armen wegen eines Paares Schuhe zu kaufen und damit wir den Abfall des Korns verkaufen. Hier geht es um die Israeliten und sie halten den Sabbat, dem Gesetz nach. Das machen sie mehr oder weniger richtig. Aber sobald der Sabbat vorbei ist, gehen sie hinaus und sie treiben Betrug, Verfälschung. Sie geben den Leuten, sie nehmen mehr Geld dafür, was die Leute haben, sie verkaufen den Armen, sie verkaufen den Reichen Korn, das noch gut war und den Armen verkaufen sie Korn, das schon schimmlig war oder das nicht mehr gut war und die Armen konnten nichts anderes nehmen, sie haben das total ausgenutzt. Und Gott sagt im Vers 4 darüber, geschworen hat der Herr beim Stolz Jakobs, wenn ich all ihre Taten jemals vergessen werde, sollte darüber nicht die Erde erbeben und jeder trauern, der auf ihr wohnt. In anderen Worten, Gott sagt hier, wenn ich das einfach vergessen würde und ich rechne ihnen all ihre Sabbate, an die sie gehalten hatten und sage, ja, das sind tolle Schriftgelehrte und das sind tolle Israeliten, dann das wäre schrecklich. Die Engel würden sich fragen, was ist passiert? Nein, diese Leute, sie müssen auch bestraft werden, sie müssen auch verstehen, dass es natürlich nicht in Ordnung wäre und Gott züchtigt sie und er möchte, dass sie auf einen anderen Weg gehen. Aber das heißt nicht, dass sie verloren sind, sondern das heißt, sie können genauso umkehren wie jeder andere, aber sie müssen umkehren, denn nur weil ich den Sabbat halte, aber ich bin immer noch ein schlechter Mensch, heißt nicht, dass ich erlöst bin. Der Sabbat ist keine Erlösung, sondern es sind 10 Gebote und es gibt die zwei Gebote, die Jesus uns gab, die die 10 Gebote zusammenfassen. Liebe Gott von ganzem Herzen, deinem Nächsten wie dich selbst. Und wenn ich dem nachfolge und wenn ich das mache, dann das ist, was mich zu einem guten Menschen macht, zu einem guten Christen. Und das impliziert den Sabbat zu halten, aber es ist nicht nur den Sabbat zu halten.
[26:54] Und da gibt es so viele Prinzipien, lasst uns lesen in Sprüche 31, 8 bis 9. Es gibt so viele Prinzipien, die wir anwenden können, die wir anwenden müssen und sollten. Sprüche 31, 8 bis 9. Öffne deinen Mund für den Stummen, für den Rechtsanspruch aller Schwachen. Öffne deinen Mund, richte gerecht und schaffe Recht dem Elenden und dem Armen. Das heißt, in anderen Worten, wir müssen für die sprechen, die nicht für sich selbst sprechen können. Und wenn wir zurückdenken an den Beginn vom Land Israel, dann gab es Josef. Und als Josef mit seinen Brüdern unterwegs war, oder als er seine Brüder einholte und diese ganze Geschichte von sich ging, dann gab es Ruben. Und Ruben hat für Josef gesprochen und er hat erst für Josef aufgestanden. Und so konnten all diese Dinge einen besseren Weg gehen. Aber es gibt auch ein schlechtes Beispiel, denn als Jesus gekreuzigt werden sollte, da hat Pilatus versucht, für ihn zu sprechen. Aber er ist nicht für ihn aufgestanden. Er hat keinen Rückgrat gehabt. Und wir können nicht wissen, was genau passiert wäre. Aber von dem, was Ellen White schreibt und von dem, wie ich Leute einschätze, denke ich, dass wenn Pilatus von vorne hinein standfest gewesen wäre, dass wenn er von vorne hinein gesagt hätte, nein, das ist ein gerechter Mann. Ich möchte ein gerechter Richter sein. Ihr könnt nichts haben. Ihr könnt ihn nicht haben. Er wird freigelassen. Ich denke, das hätte die Leute eingeschüchtert, weil Pilatus war der Herrscher. Was hätte, was hätten die Juden ihm tun können? Er war, er stand über ihnen. Und wer von vornherein, hatte er gesagt, wer sich jetzt noch weigert, der wird bestraft oder ich weiß auch nicht. Aber hätte er einfach Rückgrat gezeigt, das sind Dinge, Eigenschaften, wenn jemand mutig ist und aufsteht für andere, das beeindruckt Menschen. Aber Pilatus war klein. Er hat, er war kein großer Herrscher. Er war klein und er hat gesagt, okay, dann gebe ich ihnen Jesus zur Geiselung und vielleicht wird sie das beschwichtigen. Aber es gibt dieses Sprichwort, wenn du dem Teufel den kleinen Finger reichst, dann will er die ganze Hand haben. Und ich denke, das war da sehr deutlich geworden.
[29:13] Und wenn wir uns anschauen, hier Verse 8, Sprüche Verse 8 bis 9. Entschuldigung, ich war, Entschuldigung, ich war im falschen Kapitel. Genau, lesen wir noch mal Sprüche 8 bis 9. Sprüche 31, 8 bis 9. Öffne deinen Mund für den Stummen, für den Rechtsanspruch aller Schwachen. Öffne deinen Mund, richte gerecht und schaffe dem Elenden und Armen. Das ist der wahre Gottesdienst. Das ist das, was wir tun sollten. Und an jedem Sabbat war Jesus vormittags in der Synagoge. Aber nachmittags, was hat er getan? Er hat Zeugnis gegeben. Und wir sind so oft mit unserer Gemeinde selbst beschäftigt. Wir sind so oft damit beschäftigt, dass wir ein Nachmittagsprogramm haben und dass wir für die Jugendlichen schauen und dass wir mal schön wandern gehen. Und wir sind in unserer Gemeinde, für unsere Gemeinde und sind eigentlich nur bei uns selbst. Aber was Jesus gemacht hat, er ist zu denen gegangen, mit denen die Kirchenleute nichts zu tun haben wollten. Er ist zu denen gegangen und hat Zeugnis gegeben. Er hat sich um sie gekümmert. Er hat für sie gesorgt. Und das ist eigentlich, was wir auch am Sabbat tun sollten. Denn dadurch, dass wir Zeugnis geben, werden wir selbst gesegnet werden.
[30:38] Lasst uns mal lesen in Jesaja 1 und dort die Verse 13 bis 17. Jesaja 1, 13 bis 17. Das sind sehr bekannte Verse. Bringt nicht länger nichtige Speiseopfer. Das Räucherwerk ist mir ein Gräuel. Neumond und Sabbat, das Einberufen von Versammlungen, Sünde und Festversammlungen ertrage ich nicht. Eure Neumonde und eure Feste hasst meine Seele. Sie sind mir zur Last geworden. Ich bin es müde, sie zu ertragen. Und wenn ihr eure Hände ausbreitet, verhülle ich mein Angesicht vor euch. Auch wenn ihr noch so viel betet, höre ich nicht. Eure Hände sind voll Blut. Wascht euch, reinigt euch. Schafft mir eure bösen Taten aus den Augen. Hört auf, Böses zu tun. Lernt Gutes tun. Fragt nach dem Recht. Weist den Unterdrücker zurecht. Schafft Recht der Waise. Führt den Rechtsstreit der Witwe. Das sind sehr gezielte Worte. Und die waren sicherlich nicht ohne in der Zeit, vor allem, weil sie genau ins Schwarze getroffen haben. Es ist so interessant, die Leute, die Jesus umbringen wollten, die wollten sich damit beeilen, damit sie noch rechtzeitig den Sabbat halten können. Das ist so ein Widerspruch in diesem Handeln und es ist so eine leere Religion. Und wir sehen hier, dass diese Heuchelei, dass es eine Sünde ist und man muss sich waschen, man muss sich reinigen und wer kann uns nur weiß waschen und rein waschen? Es ist Jesus allein. Das heißt, wenn ich merke, wenn du merkst, dass du nicht ganz aufrichtig den Sabbat hältst, sondern dass es Dinge in deinem Leben gibt, wo du nicht alles Gott gegeben hast und wo du anderen Menschen dienen solltest anstatt dir selbst, dann sagt Gott hier, wascht euch, reinigt euch und er kann es tun. Und das ist wunderbar, dass er uns diese Verheißung gibt, dass er das Werk, das er begonnen hat, auch vollendet. In Vers 17 lesen wir auch, lernt Gutes tun. Man muss Gutes tun lernen und es ist ein Prozess der Heiligung. Nur weil ich mich jetzt bekehre, heißt das nicht, dass ich jetzt perfekt bin und dass ich jetzt allen Leuten helfe und dass ich jetzt niemanden übersehe und nichts Falsches sage oder tue. Aber ich soll es lernen. Ich soll mich damit beschäftigen. Ich soll mich mit Jesus beschäftigen und von ihm lernen. Und natürlich kann ich auch von anderen Leuten lernen und soll Schritt für Schritt mehr in eine gute Richtung gehen und mehr lernen Gutes zu tun.
[33:30] Lasst uns einmal in Lukas 18 lesen, wenn wir gerade beim Thema Gnade und Gerechtigkeit sind. Ich denke, dieses Gleichnis sagt sehr viel über Gott selbst aus und über das, was er macht. Das ist das Gleichnis vom ungerechten Richter. Und ich erzähle euch kurz die Geschichte. Da gibt es diesen ungerechten Richter in einer Stadt und der fürchtet Gott nicht. Und dann kommt eine Witwe zu ihm und sie sagt, schaffe mir Recht gegenüber meinem Widersacher. Und er wollte ihr nicht helfen die ganze Zeit, aber sie kam wieder und wieder und wieder. Und dann sagt er ihr, Naja, gut, ich fürchte zwar Gott nicht und eigentlich ist es mir egal, aber weil du mich so sehr immer damit nervst, weil du immer wieder und wieder kommst, helfe ich dir doch. Und dann steht hier, Gott aber, sollte er das Recht seiner Auserwählten nicht ausführen, die Tag und Nacht zu ihm schreien und sollte es bei ihnen nicht lange hinzuziehen? Ich sage euch, dass er ihr Recht ohne Verzug ausführen wird. Doch wird wohl der Sohn des Menschen, wenn er kommt, den Glauben finden auf der Erde? Gott sagt, selbst ein ungerechter Richter, wenn du lange genug zu ihm schreist, wird er dir helfen. Aber ich als euer Gott, der euch liebt, der alles für euch tut. Ich helfe euch sofort ohne Verzug. Nicht ein Moment vergeht und ich bin schon an einem Plan, wie ich euch helfen kann. Nur manchmal verstehen wir nicht, dass Gott uns hilft, weil wir einen anderen Weg gehen wollen. Und das ist der Glaube, den wir finden müssen.
[35:07] Lasst uns einmal Jakobus 1, Vers 27 noch dazu lesen. Jakobus 1, Vers 27. Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser, Weisen und Witwen in ihrer Bedrängnis zu besuchen, sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhalten. Wir sehen durch die ganze Bibel hinweg, es ist Gottes Wille, dass wir anderen helfen. Und wenn wir dann auch noch zu ihm beten, wenn wir ihn fragen, uns dabei zu helfen, dann wird er es ohne Frage erfüllen. Denn wir wollen nur seinem Willen folgen. Und ich würde euch sehr ermutigen, einmal die Geschichte von Georg Müller zu lesen. Das war ein Mann, der war eigentlich Deutscher, aber er hat in England gelebt. Und er hat nur durch Gebet mehrere Waisenheime aufgebaut, in einer Zeit, in der sich niemand um die Waisen gekümmert hat. Und es war wirklich nur durch Gebet. Und er hat nicht einmal andere Leute um Spenden gefragt. Er hatte kein festes Einkommen. Er hatte kein festes Einkommen und er hat alles nur durch Gebet gemacht. Er hat zu Gott gebetet. Er hat noch nicht einmal Leute gefragt, für Geld zu beten. Er hat einfach nur sich auf Gott verlassen und hat auf Gott allein vertraut. Und Gott hat ihn auf so wunderbare Weise geführt. Es gab Stellen, da saßen alle Kinder an einem Tisch und der Tisch war gedeckt und alles war gut. Nur keiner wusste, keiner außer Georg Müller wusste, dass nicht mal ein Krümelbrot im Haus war. Und er hat dann gesagt, wir werden jetzt für das Essen beten. Und er hat gebetet: Gott, ich danke dir für das Essen, das du uns jetzt geben wirst. Und als er sagt Amen, klingelt die Tür und er macht die Tür auf. Und da steht der Bäcker und sagt: Hier ist ein Haufen Brot und es ist von gestern. Und bevor ich es wegwerfe, dachte ich, ich hatte das Gefühl, dass du all dieses Brot brauchst. Und er hat all das Brot bekommen. Und dann sagt er: Wow, danke schön, ja, perfekt. Und er sagt, das ist ein Engel, hat dich gesandt. Und er verteilt das Brot und dann betet er, dass er auch Trinken haben wird für die Kinder, weil sie hatten auch kein Trinken. Und noch während er betet, klingelt die Tür und der Milchmann steht da und sagt, dass sein Milchwagen gerade kaputt gegangen ist und die ganze Milch wird schlecht werden, bis er ihn repariert hatte, ob sie einen Milchwagen voll Milch gebrauchen könnten. Und so hatten alle Kinder Brot zu essen und Milch zu trinken. Gott erhört Gebete ohne Verzug. Er kümmert sich darum, was seine Kinder brauchen. Und ich finde diese Geschichte so unglaublich, ist wirklich eine tolle Geschichte. Lest ihr euch durch oder hört ihr euch an? Es gibt auch ein Hörbuch. Es ist wirklich toll.
[38:06] Lasst uns weitergehen in 1. Petrus 3 Vers 7. Ihr Männer ebenso wohnt bei ihnen mit Einsicht als bei einem schwächeren Gefäß, dem weiblichen, und gebt ihnen Ehre als solchen, die auch Miterben der Gnade des Lebens sind, damit eure Gebete nicht verhindert werden. Das heißt, wir sollen uns gut verhalten, denn wenn wir im Willen Gottes wandeln, hört er unsere Gebete auch. Ellen White schreibt, ich weiß gerade nicht mehr genau, wo leider, aber wenn ich es in Google eingebe, dann findet ihr es. Sie schreibt, dass wir dementsprechend leben sollen, wie wir beten. Und großer Glaube wird große Gebetserhöhungen mit sich bringen. Aber es geht, der Gottesdienst umfasst mehr als nur den Sabbat. Wir haben schon gelesen, was der wahre Gottesdienst ist. Und ich denke, es ist auch ein wichtiges Thema, das Fasten anzusprechen. Denn wir wissen, dass damals die Juden viel gefastet haben und dann haben sie Unrecht getan und alles. Aber ich glaube, da gibt es noch mehr Punkte zum Fasten, die sehr wichtig für uns sein könnten.
[39:22] Lasst uns mal nachschauen in Jesaja 58 und dort Vers 8. Nein, Vers 5, genau, Jesaja 58, Verse 5 bis 14. Ist ein Fasten, an dem ich gefallen habe, etwa dies, ein Tag, an dem der Mensch sich demütigt, seinen Kopf zu beugen wie eine Binse, um sich in Sacktuch und Asche zu bitten? Nennst du das ein Fasten und einen Tag, dem Herrn wohlgefällig? Ist nicht vielmehr das ein Fasten, an dem ich gefallen habe, ungerechte Fesseln zu lösen, die Knoten des Joches zu öffnen, Gewalttätig Behandelte als Freie zu entlassen und dass ihr jedes Joch zerbricht? Besteht es nicht darin, dein Brot dem Hungrigen zu brechen und dass du heimatlose Elende ins Haus führst, wenn du einen Nackten siehst, dass du ihn bedeckst und dass du dich deinem Nächsten nicht entziehst? Wahres Fasten. Ich finde, es ist so interessant. Jesus hat oft gefastet, nicht weil er Gott fern war oder weil etwas Schlechtes passiert ist, sondern Jesus hat oft gefastet, weil einfach das letzte Brot, das er hatte, er nicht für sich behalten hat, sondern er hat jemanden gesehen, der hungerte und er hat es dem anderen gegeben. Ich denke, das beschreibt sehr toll, was Gott hier sagt. Das ist Fasten. Wahres Fasten ist, dass ich selbstlos auf etwas verzichte, was mir vielleicht sogar zusteht, nur um einem anderen zu helfen. Und wenn wir Vers 8 lesen, dann steht dort, dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte und deine Heilung wird schnell sprossen. Deine Gerechtigkeit wird vor dir herziehen. Die Herrlichkeit des Herrn wird deine Nachhut sein. Und lasst uns dazu lesen, Sprüche 11, Vers 17. Sprüche 11, Vers 17. Es erweist der Gütige sich selbst Gutes, doch schneidet sich ins eigene Fleisch der Grausame.
[41:32] Wir haben in Jesaja 58 von unserer eigenen Heilung oder auch Wiederherstellung gelesen. In 2. Korinther 3, Vers 18 lesen wir, dass wir durchs Anschauen verändert werden, dadurch, dass wir Jesus anschauen von Herrlichkeit zu Herrlichkeit. Dadurch, dass wir Jesus anschauen, werden wir ins gleiche Bild verwandelt. Unser Charakter und unser Wille wird dem Willen Gottes immer ähnlicher. Und das ist dieser Heiligungsprozess. Und wir müssen nach und nach das weiterhin tun. Und wenn wir die gleichen Werke tun, die auch Jesus getan hat, dann wird es uns von Herrlichkeit zu Herrlichkeit bringen. Und wir werden immer mehr sagen wollen, er muss zunehmen, ich muss abnehmen. Wenn wir Vers 9 und 10 lesen, dann wirst du rufen und der Herr wird antworten. Du wirst um Hilfe schreien und er wird sagen, hier bin ich. Wenn du aus deiner Mitte hervorschst, wenn du aus deiner Mitte fortschaffst das Joch, das Finger ausstrecken und Böses reden und wenn du dem Hungrigen dein Brot da reichst und die gebeugte Seele sättigst, dann wird dein Licht aufgehen in der Finsternis und dein Dunkel wird sein wie der Mittag. Dein Licht wird aufgehen in der Finsternis.
[42:50] Und als Jesus die Bergpredigt gehalten hat, viele Christen heute sagen, da hat er was Neues gepredigt. Aber ich glaube, die haben einfach das Alte Testament nie gelesen, denn da sagt er etwas Ähnliches. Er sagt in Matthäus 5 Vers 6: Glückselig, die nach der Gerechtigkeit hungern und dürsten, denn sie werden gesättigt werden. Glückselig, die Barmherzigen, denn ihnen wird Barmherzigkeit widerfahren. Glückselig, die reinen Herzen sind, denn sie werden Gott schauen. Glückselig, die reinen Herzen sind, die Barmherzigen. Und wenn wir 1. Petrus 2 Vers 9 lesen. 1. Petrus 2 Vers 9. Hier. Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum, damit ihr die Tugenden dessen verkündigt, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat. Gott hat uns aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen. Und in Jesaja 58 Vers 10 steht, wenn wir den Hungrigen speisen, wenn wir dem Gerechten sein Recht erweisen, wenn wir die Bedrückten hervorheben und wenn wir das Joch aus unserer Mittellinie fortschaffen, dann wird unser Licht aufgehen in der Finsternis und dunkel wird sein wie der Mittag. Das ist das, was wir tun sollten als priesterliche Nation. Es ist nicht besonders heilig aussehen, besonders heilig sprechen. Es ist heilige Dinge tun, selbst wenn sie keiner sieht, das tun, was Jesus getan hätte.
[44:30] Und lesen wir Vers 12. Und die von dir kommenden werden die uralten Trümmerstätten aufbauen. Die Grundmauern vergangener Generationen wirst du aufrichten und du wirst genannt werden Vermaurer von Breschen, Wiederhersteller von Straßen zum Wohnen. Und lasst uns das mal im übertragenen Sinne sehen. Wenn ich hingehe und ich helfe jemandem und sagen wir mal, es ist eine Familie und es gab so viele Probleme und es gibt kein Geld und und du gehst hin und du hilfst dieser Familie und du baust sie wieder auf und die Familie versteht sich untereinander besser und es geht ihnen wieder besser. Dann hast du etwas in ihrem Teil hast du geholfen. Durch Gottes Gnade natürlich hast du geholfen, etwas in ihrem Leben wiederherzustellen. Aber es ist auch interessant, dass dieser Vers direkt vor Vers 13 steht und Vers 14. Wenn du deinen Fuß vom Sabbat zurück hältst, deine Geschäfte an meinem heiligen Tag zu treiben und nennst den Sabbat eine Wonne und den heiligen Tag des Herrn ehrwürdig und wenn du ihn ehrst, sodass du nicht deine Gänge machst, deinem Geschäft nachgehst und eitle Worte redest, dann wirst du deine Lust am Herrn haben und ich werde dich einherfahren lassen auf den Höhen der Erde und werde dich speisen mit dem Erbteil Jakobs, deines Vaters. Ja, der Mund des Herrn hat geredet. Ich finde es ist so interessant, dass in Vers 12 davon geredet wird, wie etwas, was zerstört wurde, wiederhergestellt wird und plötzlich springt es aus dem Nichts auf den Sabbat. Ich denke auch ein Teil davon ist, dass wir sehen können, der Sabbat über Jahrhunderte hinweg, er wurde nicht gehalten, er wurde zerstört, er wurde hinweg geschafft und wir wissen aus der Offenbarung von der Gemeinde Thyatira, ich glaube es war Thyatira, dass sie, nein es war es war Pergamon oder Thyatira, die Gemeinde, die das verborgene Manna hat und das verborgene Manna, das waren, die Lektion des Manna wurde gegeben, als Gott dann den Sabbat eigentlich erklären wollte, weil das Manna sollten die Israeliten nicht am Sabbat auflesen und jeden Freitag auf Sabbat gescheit wundert, dass das Manna immer noch gut war, aber an allen anderen Tagen wurde es schlecht und in dieser Gemeinde, wir wissen, wenn wir das weiter studieren, dass es sich um die Zeit handelt, in der eigentlich die katholische Kirche regiert hatte und in der der Sabbat hinfort geschafft wurde, da gab es doch eine Gruppe von Menschen, das waren die Waldenser, die geheim und versteckt den Sabbat gehalten haben und hier spricht es davon, wie etwas wiederhergestellt wird, was verborgen war und dann teilt man den Sabbat und es wird ein Segen werden für alle, man wird seine Lust am Herrn haben und ich denke, wenn wir den Sabbat unter all diesen Gesichtspunkten anschauen, dass es nicht nur um mich geht, dass es um viele andere Leute geht, dass es darum geht, Zeugnis zu geben von Jesus und dass es darum geht, etwas Verborgenes wiederherzustellen und so viele Leute wissen nicht vom Sabbat, so viele Leute kennen den Sabbat nicht und und wissen nicht, was es heißt, einen Tag nur mit Gott zu verbringen und dass wir ihnen davon berichten dürfen, ich denke, dass das zeigt uns einen ganz anderen Fokus, wenn wir an den Sabbat denken und ich denke, dann können wir uns wirklich Woche für Woche auch auf den Sabbat freuen und auf diese besondere Zeit mit Gott.
[48:13] Und ich würde noch eine Geschichte lesen, die steht in Lukas 7. Lukas 7, die Verse 13 bis 15, da geht es um die Auferweckung des Jünglings von Nain und es geschah bald darauf, die Verse 11 bis 17 und es geschah bald darauf, dass er in eine Stadt ging, genannt Nain und seine Jünger und eine große Volksmenge gingen mit ihm. Also, ich lese nur die Verse, Entschuldigung, ich lese auch nur die Verse 13 bis 15 und als der Herr sie sah, das war eine Witwe, wurde er innerlich bewegt über sie und sprach zu ihr, weine nicht und er trat hinzu und rührte die Bahre an, die Träger aber standen still und er sprach Jüngling, ich sage dir stehe auf und der Tote setzte sich auf und fing an zu reden und er gab ihn seiner Mutter. Also, hier ist eine Witwe und der Sohn ist gerade gestorben und die Witwe ist traurig, Jesus sieht es und Jesus kann nicht anders als zu helfen, denn er hat dieses Mitgefühl und er weiß, dass diese Witwe eigentlich verloren ist, wenn sie auch noch den Sohn verliert, denn damals war es so, eigentlich hat der Mann dafür die Familie gesorgt, wenn die Eltern alt waren, dann haben die Kinder für die Eltern wieder gesorgt, aber die Frau hatte den Mann verloren und den Sohn, das heißt, sie wäre komplett ohne Hilfe gewesen und Jesus konnte das nicht mit ansehen und er weckt diesen Jüngling wieder auf, der Jüngling, den gibt er wieder zu seiner Mutter. Ich denke, es ist auch interessant, er hat den Jüngling nicht einfach so auferweckt, sondern er hat ihn vom Tod geholt, damit der Jüngling seiner Mutter dienen kann und ich denke, so ist es auch bei uns, wenn wir aus den Fängen des Todes geholt werden und wenn Jesus uns zeigt, was eigentlich der Sinn unseres Lebens ist, dann, also dieser Moment der Bekehrung, dann ist es nicht einfach so, damit wir jetzt glücklicher sind, das ist ein Teil davon, aber der größte Teil ist, damit wir anderen dienen können und das ist sehr interessant.
[50:17] Wenn wir lesen 1. Johannes 3, Vers 17, wer aber irdischen Besitz hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm? Ich denke, das lässt sich auf alles anwenden, wenn wir helfen könnten, aber wir tun es nicht und damit meine ich nicht, dass wir uns mit Arbeit bis oben hin vollladen sollen, sondern wenn ich einfach auf der Straße laufe und ich sehe, jemand braucht Hilfe und ich helfe nicht, ich schaue vielleicht in die andere Richtung oder ich gehe schnell vorbei, wie kann die Liebe Gottes in mir bleiben? Das impliziert, jemand, der die Liebe Gottes hat und er hört in diesen Momenten nicht auf den Heiligen Geist, wird nach und nach immer weniger von der Liebe Gottes haben, weil er sie nicht auslebt, weil er sie nicht weitergibt, denn Gott hat dieses Prinzip, dass er die Liebe weitergeben muss, er will Geschöpfe machen, weil er jemanden lieben möchte, weil die Liebe so ist, dass man jemanden lieben muss. Ich kann nicht allein sein und lieben, sondern ich brauche jemanden, den ich lieben kann und ich denke, Jesus hat das in wunderschöne Worte gefasst, aber auch in sehr ermahnende Worte, wenn wir lesen in Matthäus 25, die Verse 31 bis 40, da sagt er, wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle seine Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen und er wird sie voneinander scheiden, wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet und er wird die Schafe zu seiner rechten stellen, die Böcke aber zu seiner linken, dann wird der König zu denen zu seiner rechten sagen, kommt her Gesegnete meines Vaters, erbt das Reich, das euch bereitet ist von Grundlegung der Welt an, denn mich hungerte und ihr gab mir zu essen, mich dürstete und ihr gab mir zu trinken, ich war Fremdling und ihr nahmt mich auf, nackt und ihr bekleidet mich, ich war krank und ihr besuchtet mich, ich war im Gefängnis und ihr kam zu mir, dann werden die Gerechten ihm antworten und sagen, Herr, wann sahen wir dich hungrig und speisten dich oder durstig und gaben dir zu trinken, wann aber sahen wir dich als Fremdling und nahmen dich auf oder nackt und bekleideten dich, wann aber sahen wir dich krank oder im Gefängnis und kamen zu dir und der König wird antworten und zu ihnen sagen, wahrlich, ich sage euch, was ihr aber einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan, Jesus hat so viel für uns getan und wir könnten ihm nie im Leben alles zurückgeben, selbst wenn wir von Geburt an alles perfekt machen würden, es wäre doch nicht so viel, wie er für uns getan hat, aber das fordert Gott auch gar nicht, sondern in Micha 6 Vers 8 lesen wir, in Micha 6 Vers 8 lesen wir, was Gott wirklich von uns will, man hat dir mitgeteilt, Mensch, was gut ist und was fordert der Herr von dir, als Recht zu üben und Güte zu lieben und bescheiden zu gehen mit deinem Gott. Gott fordert nicht viel von uns, Gott fordert nur alles, was wir haben, aber es wird uns zum Segen sein und ich denke, wir haben herausgefunden, dass wenn wir anderen helfen und vielleicht hat jeder diese Erfahrung schon mal in seinem Leben gemacht, dass wenn wir anderen helfen, dass es uns zum Segen wird und dass es unglaublich glücklich macht, für Gott Zeugnis zu geben, nicht nur durch Reden, sondern auch durch wahrhaftiges Tun und Gott wird uns segnen, wenn wir das tun und an diesem Tag, an dem Jesus wiederkommt, da wünsche ich mir, dass er uns anschaut und dass er in uns diejenigen sieht, von denen er von dem ganzen Universum sagt, schaut, das sind die, die die Gebote Gottes halten und den Glauben Jesu haben, das sind die Gerechten vor dir und wir können das nicht allein schaffen, wir können es nur mit Jesus schaffen, aber mit ihm können wir alles schaffen.
[54:35] Lasst uns beten, dass das alles passieren wird. Lieber Jesus, ich danke dir so sehr, dass du in deinem Wort wundervolle Botschaften für uns vorbereitet hast, dass wir sie lesen und dass wir daraus lernen können und dass wir sie in unserem Leben umsetzen dürfen, aber wir sind schwache Menschen und wir sind geplagt in dieser Welt und so oft tun wir das Falsche, obwohl wir wissen, was richtig ist und ich möchte dich bitten, dass du uns von deinem Geist erfüllst, dass du uns führst und dass du uns zeigst, wem wir helfen sollen, wann wir helfen sollen und dass du uns auch die Motivation dazu gibst. Bitte lass uns unter denen sein, die deinen Charakter richtig widerspiegeln und die dir wirklich nachfolgen. Ich danke dir und bete in deinem Namen. Amen.
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