In dieser Folge der Christ Study Hour wird das Thema des Heiligtums des Neuen Bundes beleuchtet. Es wird erklärt, wie der Neue Bund eine umfassendere Offenbarung von Gottes Erlösungsplan darstellt, die über die Opfer des Alten Bundes hinausgeht. Die zentrale Rolle Jesu als Mittler, Opfer und Hohepriester wird hervorgehoben. Die Predigt thematisiert auch die göttliche Initiative zur Wiederherstellung der Beziehung zu den Menschen nach dem Sündenfall und die Bedeutung des Opfers Jesu als ultimativer Liebesbeweis.
Die Verheissung – Gottes Ewiger Bund (CSH 2021 Q2): 11. Das Heiligtum des Neuen Bundes
Monja Ströck · Christ Study Hour 2021 Q2: Die Verheissung - Gottes ewiger Bund ·Themen: 1. Timotheus, 2. Mose, Bibel, Bibelstudium, Hebräer, JesajaWeitere Aufnahmen
Serie: Christ Study Hour 2021 Q2: Die Verheissung - Gottes ewiger Bund
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Transkript
[0:34] Ein herzliches Willkommen zu einer neuen Folge der CSH. In diesem Quartal studieren wir Gottes ewigen Bund und wir haben gesehen, dass Gott ein Interesse daran hat, unter uns zu wohnen. Er hat ein Interesse daran, mit uns durch den Alltag zu gehen und eine tiefe Beziehung zu uns zu haben. Nachdem wir uns in den letzten Wochen mit seinen Verheißungen und Bundesbeziehungen im Alten Testament auseinandergesetzt haben, sind wir nun im Neuen Bund angekommen.
[1:06] Wir haben gesehen, dass der Neue Bund eigentlich nur eine Wiederholung des Alten Bundes ist, doch mit einer Ausnahme. Prinzipiell möchte Gott mit uns leben und sein Gesetz in unser Herz schreiben. Doch der Neue Bund ist eine umfassendere, vollständigere und bessere Offenbarung des Erlösungsplans. Anstatt des Opfers von Tieren im Alten Bund gibt es nun die Erlösung durch Jesus Christus, die vollkommene Erlösung durch Jesus Christus. Der Alte Bund war nur ein Schatten dessen, was noch kommen sollte. Und obwohl die Erlösung in beiden Bundesformen die gleiche war, im Alten Bund sollte die Erlösung durch Jesu Blut noch kommen, und im Neuen ist sie schon geschehen.
[1:57] Und doch ist der Neue Bund etwas überlegener als der Alte, da er nun die vollständige Offenbarung der Erlösung zeigt. Unser Merkvers für diese Woche steht in Hebräer 9, Vers 15: "Darum ist er auch der Mittler des neuen Bundes, auf dass die Berufenen das verheißene ewige Erbe empfangen." Die Aufgaben, die im Alten Bund Priester und den Leviten zukamen, fallen nun alle auf Jesus. Er ist unser Mittler, unser Opfer und unser Hohepriester. Wir sehen, dass es die gleichen Aufgaben sind, die es auch im israelitischen Heiligtum gibt, nur auf einer anderen Ebene. Das israelitische Heiligtum war ein Schatten-Dienst, ein Abbild des wahren Dienstes. So wie es beim Alten Bund ein Heiligtum gibt, so gibt es dies auch beim Neuen Bund.
[3:01] Der Grundgedanke jeder Bundesbeziehung und Verheißung Gottes ist die Beziehung, die Gott zu den Menschen haben möchte. Und deshalb wollen wir dieses Thema, das wir in dieser Woche studiert haben, ganz besonders unter diesem Aspekt der Beziehung anschauen. Bevor wir so richtig in dieses Thema einsteigen, möchten wir zu Beginn noch zusammen beten. Vater im Himmel, ich danke dir, dass du uns lieb hast. Ich danke dir, dass du uns viele Verheißungen in deinem Wort gegeben hast. Ich danke dir, dass du die Erlösung für uns am Kreuz vollbracht hast und dass du uns reinwäschst von unserer Sünde. Vater, ich bitte dich, wenn wir uns jetzt noch genauer mit dem Heiligtum des Neuen Bundes auseinandersetzen, dass du unsere Herzen öffnest, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst und dass wir die Wahrheiten immer besser verstehen können. Und dafür danke ich dir in deinem Namen.
[3:59] Die folgenden Gedanken sind das den ersten Kapiteln aus dem Buch "Wie alles begann". Pfarrer paraphrasiert: Im Garten Eden schuf Gott Adam und Eva. Er setzte sie in einen wundervoll gestalteten Garten. Es gab Bäume in unterschiedlichen Arten, viele von ihnen trugen duftende, köstlich schmeckende Früchte. Ich glaube, liebliche Weinstöcke und die Weinranken waren so lang, dass Adam und Eva sie zu Weinlauben zusammenflochten. Die Zweige bogen sich unter der Last der Früchte. Überall im Garten Eden wuchsen wohl duftende Blumen jeder Art. Es war Harmonie dort. Der Löwe spielte mit dem Lamm, sie tummelten sich friedlich in der Nähe von Adam und Eva, und manchmal legten sie sich auch zu ihren Füßen. Die Vögel flogen furchtlos herum, und wenn die Vögel anfliegen, eine Lobeshymne zu Gott zu zwitschern, stimmten Adam und Eva Dankeslieder mit ein. Adam und Eva erfreuten sich an dem Besuch von Engeln und sehr freuten sich, dass sie ihren Schöpfer von Angesicht zu Angesicht sehen konnten.
[5:14] Gottes Absicht war, dass sie sich für immer an der Gemeinschaft mit Gott und den heiligen Engeln erfreuen sollten. Doch wir wissen, was geschehen ist. Dieser Zustand der Harmonie ist leider nicht immer so geblieben. Adam und Eva haben Gottes Wort nicht geglaubt, sie haben Gottes Wort gezweifelt. Im Zustand der Unschuld hatten sie die Begegnung mit ihrem Schöpfer freudig begrüßt, aber was passierte danach? Sie flohen aus Angst, sie versuchten sich zu verstecken. Sie suchten die tiefsten Winkel des Gartens auf, um sich zu verbergen.
[5:49] Doch jetzt lasst uns schauen, was Gott macht. Gott wollte weiterhin Gemeinschaft mit ihm haben. Er ging nach Adam, er hat sie gerufen. Dort konnte das Ungeschehene das Geschehene nicht ungeschehen machen. Er hätte sich angreifbar gemacht vom ganzen Universum, wenn er diese eine Übertretung doch nur einfach unter den Teppich gekehrt hat. Wenn er gedacht hätte, es wäre nicht so schlimm, ich habe sie so lieb, ich gebe ihnen eine neue Chance. Das konnte Gott nicht machen. Doch Gott hat einen anderen Plan. Was tut er? Im Sender-Manuskript kann dieses nachgelesen werden auf Englisch. Ich erzähle es hier ein bisschen auf Deutsch.
[6:31] Wir lesen bei Ellen White, dass der Himmel sein Aufruf war, als sie realisierten, dass der Mensch verloren war und die Welt, die Gott erschaffen hat, nun mit Tod, Verdammnis, Jammer und Krankheit erfüllt war und dass es keinen Weg gab, dem zu entkommen. Adam und seine Familie hatten zu sterben. Doch Ellen White beschreibt weiter, wie wir den liebevollen Jesus sehen, der auf den Vater zuging. Sie beide wurden von dem Licht umhüllt und beratschlagten sich. Der Vater und der Sohn hatten ein sehr enges Gespräch, währenddessen war die Sorge der Engel: "Gibt es eine Lösung? Müssen Adam und Eva tatsächlich für immer sterben?" Dreimal ging Jesus zu seinem Vater, dreimal war er schlossen von dem hellen Licht. Mann, als er das dritte Mal heraustrat und die Engel ihn wiedersehen konnten, sahen sie, dass sein Gesicht ruhig, freimütig und liebevoll war. Dann erzählt er ihnen, wie er den Vater angefleht hat, dass er sein Leben geben darf als Opfer, um den Tod auf sich zu nehmen und die Menschheit so von ihrer Schuld zu befreien.
[7:55] Er nahm das Opfer auf sich, damit sie durch sein Verdienst am Kreuz und den Gehorsam des Gesetzes gegenüber, wie der Gemeinschaft mit ihm haben können. Damit Jesus sie wieder einmal auf der neuen Erde wieder in den Garten Eden setzen kann und damit sie dort wieder vom Baum des Lebens essen kann. Es war Jesu Idee, sich selbst als Lösegeld hinzugeben. Niemand hat es ihnen vorgeschlagen, niemand hat ihn dazu gedrängt. Es war seine eigene Idee und das alles aus Liebe. Es war die Liebe in Jesu Herz, die ihn dazu gedrängt hat, sich zu erniedrigen, und das alles, damit wir wieder bei ihm sein können. Und dafür wollte er nichts empfangen.
[8:39] In "Wie alles begann" wird diese Szene folgendermaßen beschrieben: "Der Sohn Gottes, der herrliche Himmelsfürst, hatte großes Mitleid mit dem gefallenen Menschengeschlecht. Unendliches Mitgefühl ergriff ihn, als er das Leid der verlorenen Welt betrachtete. Doch die göttliche Liebe hatte einen Plan zur Lösung der Menschen erdacht. Das übertretende Gesetz Gottes forderte das Leben des Sünders. Im gesamten Universum gab es nur einen, der zugunsten der Menschen den Forderungen des Gesetzes genügen konnte. Da Gottes Gesetz ebenso heilig ist wie er selbst, konnte nur jemand, der Gott gleich ist, die Sühne für die Übertretung schaffen. Nur Christus konnte den schuldig gewordenen Menschen vom Fluch des Gesetzes erlösen und ihn wieder mit dem Himmel in Einklang bringen."
[9:31] Christus wollte die Schuld und Schande der Sünde auf sich nehmen. Da diese jedoch für den heiligen Gott so anstößig ist, würde sie den Vater vom Sohn trennen. Der Sohn war bereit, in die Tiefen des Elends hinabzusteigen, um die verlorene Menschheit zu retten. Während er beim Vater für die Sünder eintrat, warteten die himmlischen Bewohner mit einer Anteilnahme, die sich nicht in Worte fassen lässt, auf den Ausgang der Beratungen. Diese geheimnisvolle Unterredung, dieser Rat des Friedens für die gefallene Menschheit, dauerte lange. Der Erlösungsplan war zwar schon vor Erschaffung der Erde gelegt worden, denn Christus ist das geschlachtete Lamm von Grundlegung der Welt an. Doch bedeutete es selbst für den König des Universums einen Kampf, seinen Sohn für das schuldige Menschengeschlecht in den Tod zu geben.
[10:23] Aber Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Johannes 3:16. Das ist doch die Erlösung für ein Geheimnis. Wie groß ist doch Gottes Liebe zu einer Welt, die ihn nicht geliebt hat? Wer kann die Tiefen dieser Liebe ermessen, die alle Erkenntnis übertrifft? Durch endlose Zeitalter wird der Verstand sterblicher Wesen versuchen, das Geheimnis dieser unfassbaren Liebe zu ergründen. Sie werden darüber staunen und Gott dafür anbieten.
[11:00] Gott sollte sich in Jesus Christus offenbaren und die Welt mit sich selbst versöhnen. Durch die Sünde waren die Menschen so erniedrigt, dass sie unmöglich von sich aus die Harmonie mit einem Gott wiederherstellen konnten, dessen ganzes Wesen Reinheit und Güte ist. Nachdem Jesus jedoch die Menschen von der Verdammnis des Gesetzes erlöst hätte, konnte ihm göttliche Kraft verliehen werden, die sich mit dem menschlichen Bemühen verbindet. Auf diese Weise konnten die gefallenen Nachkommen Adams durch die Umkehr zu Gott und den Glauben an unseren Herrn Jesus wieder Gottes Kinder werden.
[11:40] Adam und Eva hatten gesündigt, doch Gott hat sie nicht verlassen. Er ging nach Adam, er hat sie gesucht. Adam und Eva schämten sich, aber Gott hat immer noch eine Beziehung zu ihm gesucht. Diese Beziehung war nicht mehr so wie früher. Etwas dann zwischen ihnen, das Gesehene konnte nicht rückgängig gemacht werden. Doch wie geht Gott mit der Situation um?
[12:04] Lasst uns dazu 1. Mose 3 aufschlagen. 1. Mose 3: Zu Beginn des Kapitels wird der Sündenfall beschrieben, und dann ab Vers 7 wird beschrieben, wie Gott Adam und Eva gesucht hat. Und wir starten mal in Vers 14. 1. Mose 3, Vers 14: "Da sprach Gott der Herr: Weil du dies getan hast, sollst du verflucht sein, mehr als alles Vieh und mehr als alle Tiere des Feldes. Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub sollst du fressen dein Leben lang."
[12:44] In Vers 14 bringt Gott die Konsequenz für die Schlange. Davor hat er Adam und Eva gesucht, hat mit ihnen geredet, und in Vers 14 gibt es die Konsequenz für die Schlange. Jetzt kann man sich vorstellen, wenn man in der Situation von Adam und Eva ist und zuerst die Konsequenz für die Schlange kam, dann kommt auch im zweiten Schritt die Konsequenz für einen selber, für Adam und Eva. Doch wenn wir weiter schauen, lesen wir mal weiter in Vers 15: "Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen."
[13:26] In der Konsequenz, die der Schlange gegeben hat, schwingt Hoffnung für Adam und Eva. Bevor sie die Ankündigung über Leiden, über Mühe, über all die Anstrengungen hörten, die nun auf sie zukommen würden im Leben, vernahmen sie Worte, die ihm Hoffnung gaben. Sie wussten, dass, wenn sie auch unter der Macht des Feindes leiden müssten, dass sie doch Hoffnung haben dürfen, dass der Feind schlussendlich besiegt wird.
[13:59] Gott konnte Adam und Eva nicht vor den Konsequenzen der Sünde bewahren. Das Leben auf der Erde war mühsam, und es ist immer noch mühsam. Wir sehen, was Sünde über die vielen Jahrtausenden angerichtet hat. Aber Gott wird alles tun, damit wir wieder die Gemeinschaft mit ihm haben können. Engel Gottes besuchten Adam und Eva, haben ihm den Erlösungsplan erklärt, den Gott entworfen hat. In dem Buch "Wie alles begann" lesen wir, Adam und seine Gefährtin erhielten die Zusage, dass sie trotz ihrer großen Sünde nicht der Herrschaft Satans preisgegeben würden.
[14:38] Um wieder eine Beziehung zu den Menschen zu haben, war ein Opfer notwendig, und das Opfer zeigte Adam und Eva und ihre Nachkommen den heiligen Charakter des göttlichen Gesetzes, wie nie zuvor erkannten sie die Schuld ihrer Sünde und die traurigen Folgen und die Konsequenzen daraus. Waren Reue. Wieder in "Wie alles begann" steht, Gott setzte den Opferdienst ein, um die Menschen immer wieder an ihre Sünden zu erinnern und diese durch die Darbringung der Opferrolle voll einzugestehen. Auch sollten sie damit ihren Glauben an den verheißenen Erlöser bekennen.
[15:21] Auf diese Weise sollte dem gefallenen Menschengeschlecht die ernste Wahrheit eingeprägt werden, dass die Sünde den Tod verursacht hatte. Weltweit betreibt sie sehr eindrücklich, wie schwer es für Adam war, das erste Opfer darzubringen. Es war das erste Mal, dass ein Lebewesen sterben musste, dass er den Tod eines Lebewesens mitbekommen hat, und sie beschreibt, wie er bei dem Gedanken gezittert hat, deswegen seiner Schuld, dass unschuldige Lamm Gottes einmal sein Blut vergießen muss. Und dieses Erleben des Opferdienstes vermittelte ihm ein tiefes Verständnis von der Größe seiner Übertretung.
[16:07] Aber gleichzeitig staunte er über die grenzenlose Güte und Liebe Gottes. Über die Jahre hat sich das Opfer-System weiterentwickelt, und wir haben es in den letzten Wochen studiert. Aber immer konnten wir sehen, dass Gott eine liebevolle Beziehung zu seinem Volk sucht. Lasst uns dazu zwei Verse lesen. Wir gehen in 3. Mose 26, 3. Mose 26 und dort Vers 5 bis 12: "Ich will meine Wohnung in eure Mitte setzen und meine Seele soll euch nicht verabscheuen, und ich will in eurer Mitte wandeln und euer Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein."
[16:52] Dort gibt uns die Zuversicht, dass er gerne bei uns ist, dass er nicht weggeht. Er möchte auf Schritt und Tritt immer bei uns sein und er möchte nicht irgendwo am Rand mitlaufen, sich irgendwo an den Rand ansiedeln. Nein, er möchte mitten drin sein.
[17:10] In Vers 11 heißt es: "Ich will meine Wohnung in eurem Mitte setzen und meine Seele soll ich nicht verabschieden." Und auch in Vers 12: "Und ich will in eurer Mitte wandeln." Jesus möchte mittendrin sein. Er möchte mitten in unserem Leben sein.
[17:26] Auch der nächste Vers in 2. Mose 25 drückt diesen Gedanken aus. 2. Mose 25 und dort Vers 8: "Und sie sollen mir ein Heiligtum machen, damit ich in ihrer Mitte wohnen." Gott möchte in unserer Mitte wohnen. Gott ergreift die Initiative dazu. Er weiß, dass Menschen sehr vergesslich sind, und er macht es anschaulich. Und Gott wird unserer nicht überdrüssig.
[17:58] An diesen Versen sehen wir, wie wichtig Gott die Beziehung zu den Menschen ist. Und die Bundeslisten dienten im Grunde dazu, die Regeln für diese Beziehung aufzustellen. Aber Gott hat immer die Initiative ergriffen. Er hat uns alles gegeben, er hat uns seine Verheißungen gegeben, die er nicht bricht. Und schließlich offenbarte er sich uns, so dass wir als sündige Menschen mit ihm in Beziehung treten können.
[18:29] Wenn man die ersten Kapitel von 3. Mose anschaut, dann werden dort die ganz unterschiedlichen Opfer beschrieben, und bei den unterschiedlichen Opfer spielt Blut eine große Rolle. Wenn der Mensch seine Sünde, den Bund und das Gesetz Gottes gebrochen und dann wieder in eine uneingeschränkte Gemeinschaft mit Gott in der Gesellschaft zu kommen, brauchte er ein stellvertretendes Tieropfer. Opfer und Riten hat Gott angeordnet zur Reinigung von Schuld und Sünde. Durch sie wurde der Sünder wieder gereinigt, indem seine Sünde und Schuld durch das Sprengen des Blutes auf das Heiligtum übertragen wurde.
[19:13] Und dann war die volle Bundesgemeinschaft zwischen dem reuigen Sünder und seinem persönlichen Gott wiederhergestellt. Die Tieropfer haben den Status des Sünders von schuldig und todeswürdig zu vergeben und erneut in die Bundesbeziehung zwischen Gott und Menschen aufgenommen geändert. Aber hinter dem Blut von den Tieren steckt ein größeres Bild, weil wir lesen gleich auch ein Vers, versteht, dass das Blut an sich der Tiere nicht zur Sündenvergebung dienen kann.
[19:46] Schlagmann mit mir diesen Vers auf. Steht in Hebräer 10 und dort Vers 4: "Denn unmöglich kann das Blut von Stieren und Böcken Sünden hinwegnehmen." Die Tieropfer waren nur symbolischer Natur. Sie alleine konnten den Sünder nicht von der Sünde retten, so wie wir es auch Freundinnen und Zitat gelesen haben. Sie haben auf etwas hingewiesen, was damals bei ihnen noch in der Zukunft lag.
[20:22] Und wir schauen weiter, Hebräer 10 und dort Vers 10 und 14. "Aufgrund dieses Willens sind wir geheiligt durch die Opferung des Leibes Jesu Christi, und zwar ein für alle Mal." Und dann Vers 14: "Denn mit einem einzigen Opfer hat er die für immer vollendet, welche geheiligt werden." Nur das Blut Jesu kann uns von unseren Sünden retten, und jedes Tieropfer sollte auf den göttlich-menschlichen Diener Gottes hinweisen, der stellvertretend für uns die Sünde auf sich nahm und für uns gestorben ist. Und dieser Vorgang lässt den Sünder Vergebung und Annahme beim Herrn finden. Und das ist die Grundlage für die Bundesbeziehung.
[21:11] Der Gedanke wird auch in Galater 1, Vers 4 ausgedrückt: "Der sich selbst für unsere Sünden gegeben hat, damit er uns heraus hätte aus dem gegenwärtigen bösen Weltlauf, nach dem Willen unseres Gottes und Vaters." Jesus hat sich selbst für unsere Sünden hingegeben. Und die Tatsache, dass Jesus sich für unsere Sünden hingegeben hat, dass er am Kreuz gestorben ist für unsere Sünden, ist der größte Liebesbeweis, den wir in der Bibel finden können.
[21:40] Und es gibt unzählig viele Bibelverse, die dies ausdrücken. Ich möchte euch jetzt einfach mal welche vorlesen. Ihr könnt sie nachher im Sendemanuskript auch nachlesen und nachschlagen. Johannes 3:16: "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab." Römer 5:8: "Gott aber beweist seine Liebe zu uns dadurch, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren." Epheser 2:4-5: "Aber der reich ist an Erbarmen, hat um seiner großen Liebe willen, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren durch die Übertretungen, mit Christus lebendig gemacht. Aus Gnade seid ihr errettet."
[22:32] Galater 5:2: "Und wandelt in der Liebe, gleich wie auch Christus uns geliebt und sich selbst für uns gegeben hat als Darbringung und Schlachtopfer zu einem lieblichen Geruch für Gott." 1. Johannes 4:10: "Darin ist die Liebe, nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühneopfer für unsere Sünden."
[23:00] Es gibt noch viele weitere Bibelstellen, die das ausdrücken, aber wir sehen, Gott zeigt uns seine Liebe in unserer Erlösung. Gott hat sein Leben gegeben aus Liebe, und das hat Jesus freiwillig getan, einfach nur, weil er dich und mich...
[23:19] ...tat in dem Buch "Vom Schatten zum Licht" lesen wir: Wer sich Christus übergeben hat, ist in seinen Augen kostbarer als die ganze Welt. Der Erlöser hätte alle Todesqualen von Golgatha erduldet, um auch nur einen einzigen Menschen für sein Reich zu retten. Ich wiederhole den Satz nochmal: Der Erlöser hätte alle Todesqualen von Golgatha erduldet, um auch nur einen einzigen Menschen für sein Reich zu retten. Niemals wird er jemanden aufgeben, für den er gestorben ist. Solange seine Nachfolger sich nicht von ihm abwenden, wird Jesus sie festhalten.
[24:00] Jesus hat so viele Engel. Er bekommt täglich Lieder und...
[24:03] er bekommt täglich Lieder und Lobeshymnen von Engeln gesungen, die ihn lieben, die ihm treu dienen. Es ist Harmonie im Himmel. Und doch, selbst wenn du der einzige Mensch hier auf dieser Erde gelebt hättest, hätte er diese schrecklichen Qualen erdulden. Lasst uns einmal darüber eine Minute nachdenken. Der Schöpfer des Universums kommt auf die Erde für deine Schuld zu bezahlen. Er hätte so schnell diese Erde einfach vernichten können und etwas Neues erschaffen. Aber nein, er hat sie nicht vernichtet. Er hat uns so lieb, dass er alle diese Qualen auf sich genommen hat. Und das hätte er getan, wenn du der einzige Mensch hier auf dieser Erde gelebt hätte. Jesus tritt in Vorleistung. Er möchte mit dir Gemeinschaft haben. Er möchte dich wieder in den Garten Eden setzen, wo er ungeteilte Gemeinschaft mit dir haben kann. Und deshalb machte alles möglich. Was bedeutet es für dich ganz persönlich, dass Jesus deine Schuld bezahlt hat? Wie beeinflusst dies deine Beziehung zu Gott? In der Lektion ist ein Zitat, das mich selbst nachdenken gebracht hat. In dem Buch "Gefällt dir" steht dort: Gott will nicht, dass wir Mist raus sind und unsere Seelen quellen, weil wir Angst haben, dass Gott uns wegen unserer Sündhaftigkeit und Unwürdigkeit nicht annimmt. Wir können sagen: Ich weiß, dass ich ein Sünder bin, deshalb brauche ich eine Lesung. Ich habe kein Verdienst und keine Qualitäten, durch die ich einen Anspruch auf Erlösung hätte. Aber ich bringe das alles versöhnende Blut des Lammes Gottes, das der Welt Sünde trägt, vor Gott. Das ist das Einzige, worauf ich mich berufe. Jesus sagt in Johannes 6,37: Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen. Und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen. Wenn wir zu Gott kommen, wird er uns nicht hinausstoßen. Wir müssen keine Angst vor ihm haben. Wir dürfen als Sünder mit Schuld beladen, voll kommen, um Vergebung bitten. Schreibt mit mir mein erster Johannes 4, Vers 18 auf. Erster Johannes 4, Vers 18: Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. Denn die Furcht hat mit Strafe zu tun. Wer sich nun fürchtet, ist nicht vollkommen geworden in der Liebe. Bei Gott gibt es keine Furcht. Wir müssen keine Angst vor ihm haben. Wir müssen uns nicht vor ihm verstecken. Nein, wir können kommen. Wir können zu ihm kommen. Wir können uns um Vergebung bitten und wir dürfen gewiss sein, dass er sie uns denkt und dass er uns immer noch lieb hat. Gott liebt uns und nichts kann uns von dieser Liebe trennen. Wir kennen diesen bekannten Vers in Römer 8, Verse 38 bis 39: Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes, noch irgendein anderes Geschöpf unterscheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn. Nichts kann uns von dieser Liebe trennen, die Jesus für uns hat. Das haben wir uns viel mit dem Sündopfer beschäftigt. Stehen wir weiter, nachdem Opfern des Tieres brachte der Hohepriester das Blut im Heiligtum für den Sünder da. Und auch mit Jesu Tod am Kreuz endete sein Dienst nicht. Wir lesen Hebräer 8, was nun die Aufgabe ist von Jesus. Hebräer 8, und dort lesen wir die ersten sechs Verse. Hebräer 8, Vers 1 bis 6: Die Hauptsache aber bei dem, was wir sagen, ist: Wir haben einen solchen Hohepriester, der sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones der Majestät im Himmel, einen Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftete, die der Herr errichtet hat und nicht ein Mensch. Denn jeder Hohepriester wird eingesetzt, um Gaben und Opfer darzubringen. Daher muss auch dieser etwas haben, was er darbringen kann. Wenn er sich nämlich auf Erden befände, so wäre er nicht ein Priester, weil hier die Priester sind, die nach dem Gesetz die Gaben opfern. Diese dienen einem Abbild und Schatten des Himmlischen, gemäß der göttlichen Weisung, die Mose erhielt, als er die Stifter anfertigen sollte. Achte darauf, heißt es nämlich, dass du alles nach dem Vorbild machst, das dir auf dem Berg gezeigt worden ist. Nun aber hatte ein umso erhabeneren Dienst erlangt, als er auch der Mittler eines besseren Bundes ist, der aufgrund von besseren Verheißungen festgesetzt wurde. Jesus ist nun unser Hohepriester, dient für uns. Unter dem alten Bund gab es ein irdisches Heiligtum, ein irdisches Priestertum und einen irdischen Opferdienst. Unter dem neuen Bund gibt es ein himmlisches Heiligtum, ein himmlisches Priestertum und einen himmlischen Dienst. Der neue Wunsch, doch der bessere Bund genannt, ist endgültig. Er ist nicht mehr eine Verheißung auf das, was noch kommen wird, sondern die Erlösung in Jesus Christus hat sich bereits erfüllt. Und alle Bilder und Symbole aus dem alten Bund waren Abbilder, Schatten dessen, was noch kommen sollte, wie wir es hier gelesen haben. Nun gibt es die wahre Stiftete und Jesus, erste Einzige, der uns vollständig erretten kann. Schlag dazu mit mir mal Hebräer 7, die Verse 25 bis 27 auf. Hebräer 7, die Verse 25 bis 27. Hebräer 7, 25 bis 27: Daher kann auch derjenige vollkommen erretten, die durch ihn zu Gott kommen, weil er für immer lebt, um für sie einzutreten. Denn ein solcher Hohepriester tat uns not, der heilig, unschuldig, unbefleckt von den Sündern, abgesondert und höher als die Himmel ist. Er ist nicht wie die Hohepriester, die täglich nötig haben, zuerst für die eigenen Sünden Opfer darzubringen, danach für die des Volkes. Denn dieses letztere hatte er ein für alle Mal getan, indem er sich selbst als Opfer darbrachte. Jesus kann uns vollständig retten. Er brauchte für sich selbst keine Opfer darzubringen, weil er selbst schuldlos gelebt hat. Das wird auch noch mal in 1. Timotheus beschrieben. 1. Timotheus, 1. Timotheus, Kapitel 2, Vers 5. 1. Timotheus 2,5: Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus. Jesus ist unser Mittler. Und ich möchte ein paar Zitate vorlesen, die das verdeutlichen. In "Testimonies for the Church", Band 8, steht: Christus ist das Bindeglied zwischen Gott und den Menschen. Er hat verheißen, persönlich Fürbitte zu tun. Seine eigene Gerechtigkeit lässt Christus den Bittsteller zu rechnen. Wenn wir uns Gott kraft der Verdienste Christi nähern, er nimmt uns Christus nahe an seine Seite, umfängt uns mit seinem menschlichen Arm, während er mit seinem göttlichen Arm den Thron des Unendlichen ergreift. Er verheißt, unsere Bitten zu hören und zu erhören. Ja, Christus ist der geworden, der die Gebete des Menschen Gott übermittelt. Durch ihn werden auch die Segnungen Gottes den Menschen übermittelt. Ein weiteres Zitat aus dem Buch "Vom Schatten zum Licht": Die Fürbitte, die er zugunsten des Menschen im himmlischen Heiligtum ist, für den Erlösungsplan ebenso wichtig wie sein Sterben am Kreuz. Mit seinem Tod begann er das Werk, zu dessen Vollendung er nach seiner Auferstehung in den Himmel fuhr. Jesus hat uns den Weg zum Thron des Vaters geöffnet und durch seinen Mittlerdienst können die aufrichtigen Bitten all derer, die im Glauben zu ihm kommen, dem Vater dargebracht werden. Und noch ein Zitat: In Jesu Namen dürfen ihr mit kindlichem Vertrauen vor Gott treten. Wir brauchen keinen Menschen als Mittler. Durch Jesus öffnen wir unser unsere Herzen dem Gott, der uns kennt und uns lieb hat. Bedenke, Jesus lebt um deinetwillen. Ein sinnvolles Leben, er starb für dich. Wenn er ist nun im Himmel und dient im himmlischen Heiligtum für uns. Wenn all das tat er, um uns von den schrecklichen, endgültigen Folgen der Sünde zu retten. Schreibt mit mir Hebräer 9 auf. Hebräer 9, und dort Vers 24: Wer nicht in ein mit Händen gemachtes Heiligtum, in eine Nachbildung des Wahrhaftigen, ist der Christus eingegangen, sondern in den Himmel selbst, um jetzt für uns vor dem Angesicht Gottes zu erscheinen. Wir senden und gefallenen Menschen würden vom Glanz der Herrlichkeit Gottes verzehrt werden, wenn wir ihm jetzt ausgesetzt werden. Doch egal wie schlecht wir gewesen sind und wie schmerzlich wir sein Gesetz übertreten haben, wir haben jemanden, der vor dem Angesicht Gottes für uns erscheint. Wir haben einen Repräsentanten, der für uns vor dem Vater steht. Haltet ihr noch mal vor Augen, wie liebevoll, vergebensbereit und andere bereit Christus war, als er hier auf der Erde war. Und dieselbe Person mit derselben Vergebensbereitschaft, derselben Annahmebereitschaft, derselben liebevollen Art und Weise ist nun unser Vermittler im Himmel. Jesus bezahlte uns Sündern am Kreuz und steht auch für uns in der Gegenwart des Vaters als Mittler zwischen Himmel und Erde, zwischen Menschheit und Gottheit. Er war ein Mann, der unsere Schmerzen, Versuchungen und Prüfungen nachvollziehen kann und uns vor dem Vater vertritt. Das ist das Großartige am neuen Bund. Vertritt uns jemand im Himmel vor dem Vater? Jemand, der das erwirkte, was sie selbst nie verdienen könnten. Er erwirkte die vollkommene Gerechtigkeit, die vor Gott bestehen kann. Jesus steht mit seiner vollkommenen Gerechtigkeit, die er in seinem Leben durch Leiden erwirkt hat, vor Gott und beansprucht für uns Vergebung der Sünden und die Kraft zum Überwinden der Sünde. Im alten Testament gibt es eine Vision von dem Propheten Sacharja, und die veranschaulicht das, was Jesus für uns tut. Sacharja Kapitel 3, und wir starten in Vers 1. Und er ließ mich den Hohepriester Joschua sehen, wie er vor dem Engel des Herrn stand. Der Satan aber stand zu seiner Rechten, um ihn anzuklagen. Der Hohepriester Jeschua steht vor dem Engel des Herrn und er bittet Gottes Gnade für sein eigenes Volk. Er hat unreine Kleider an. Die unreinen Kleider stehen für die ganzen Sünden des Volkes. Und als er für diese unreinen Kleider Gottes Verheißungen Anspruch nehmen will, hebt er sich Satan erst dreist, er will ihn wieder stehen. Er sagt, die Übertretungen seien der Grund, dass Gott sie nicht mehr annehmen kann, dass man Gottes Gunst nicht mehr wieder gewinnen kann. Satan beansprucht das Volk als seine Beute und verlangt dessen Auslieferung. Der Hohepriester kann sich selbst nicht verteidigen. Die beschmutzten Kleider sind einfach nun die Symbole für die Sünden. Er bekennt die Schuld und er weist auf ihre Reue und demütige Haltung hin und er verlässt sich auf die Gnade des Erlösers, der Sünden vergibt. Dann schauen wir, was in Vers 2 passiert. Wir lesen weiter: Da sprach der Herr zum Satan: Der Herr stellte dich, Satan! Ja, der Herr stellte dich, eher der Jerusalem erwählt hat. Ist dieser nicht ein Brandscheid, das aus dem Feuer herausgerissen ist? Der Engel des Herrn, und das ist Jesus, bringt den Ankläger zum Verstummen. Und wenn wir weiter sehen, wir, dass er ihn nicht nur zum Verstummen bringt, sondern er zieht auch die unreinen Kleider aus. Wir lesen die nächsten Verse. Der Schwab hatte unreine Kleider an und stand doch vor dem Engel. Und er begann und sprach zu denen, die vor ihm standen: Nehmt die unreinen Kleider von ihm weg! Und zu ihm sprach er: Siehe, ich habe deine Sünden von dir genommen und lasse dich Festkleider anziehen. Und ich habe geboten, man setze einen reinen Kopfschmuck auf sein Haupt. Da setzten sie den reinen Kopfschmuck auf sein Haupt, unbekleideten ihn mit Gewändern, während der Engel des Herrn dabei stand. Die Fürbitte von Jascha wird angenommen. Er darf die unreinen Kleider ausziehen. Die Sünden waren vergeben und er bekam Festkleider an. Er bekam sogar einen Turban, und der Turban war von der gleichen Art, wie ihn die Hohepriester besaßen, und er trug vorne die Inschrift: Heilig dem Herrn. Nun, dafür ungeachtet seiner früheren Verfehlung, vor Gott in dessen Heiligtum dienen. Lesen wir noch weiter die Verse 6 und 7. Und der Engel des Herrn versicherte dem Joschua eindringlich und sprach: So spricht der Herr der Heerscharen: Wenn du in meinen Wegen wandeln und meinen Diensteifrig versehen wirst, so sollst du auch mein Haus regieren und meine Vorhöfe hüten, und ich will dir Zutritt geben unter diesen, die hier stehen. So wie Satan angeklagt hat, so beschuldigt er auch alle zu allen Zeiten, die nach der Gnade und Gunst Gottes drehen. Jetzt lesen wir auch in Offenbarung 2, Vers 10. Offenbarung 2,10 heißt es: Fürchte nichts von dem, was du erleiden wirst. Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet, und ihr werdet Drangsal haben zehn Tage lang. Sei getreu bis in den Tod, so werde ich dir die Krone des Lebens geben. Der Satan klagt die Menschen an. Er klagt sie vor Gott an, Tag und Nacht. Und er klagt sie nur deshalb an, weil er Feindschaft hat gegen Christus. Er setzt alles daran, um die Menschen, die seine Erlösung angenommen haben, ihn zu entreißen. Und das aus eigener Kraft kein Eingriff den Anklang des Feindes nicht entgegentreten. Er hat seine sündenbefleckten Kleider an. Er steht mit seinen sündenbefleckten Kleidern vor Gott und er bekennt seine Schuld. Aus eigener Kraft kann er sie nicht vergeben. Aber Jesus, unser Verteidiger und unser Sündopfer, unser Mittler, unser Hohepriester, legt Fürsprache für uns ein, zugunsten für uns, für uns, die wir ihm unser Seelenheil durch Reue und Glauben anvertraut haben. In dem Buch "Macht und Ohnmacht" steht: Er tritt für sie ein und überwindet ihren Ankläger durch die mächtigen Argumente Golgatas. Sein vollkommener Gehorsam gegenüber Gottes Gesetz hat ihm unbeschränkte Vollmachten im Himmel und auf der Erde gegeben. Und er beansprucht von seinem Vater Gnade und Versöhnung für schuldige Menschen. Jesus schilt Satan und zieht dem Sünder die schmutzigen Kleider aus und dafür Festkleider an. Und alle, die das Festkleid angezogen haben, werden als die Erwählten, die Gläubigen, vom Stehen. Und Satan hat keine Macht, sie zu entreißen. Wieder "Macht und Ohnmacht" steht: Christus lässt nicht zu, dass du auch nur ein einziger, der sich voll im Glauben unter seinen Schutz begibt, in die Fänge des Feindes gerät. Jedem, dem Christus die schmutzigen Kleider ausgezogen hat und das Festkleid angezogen hat, gilt die Verheißung in Sacharja 3,7. Und ich möchte sie noch einmal lesen. Sacharja 3, Vers 7: Wenn du in meinen Wegen wandeln und meinen Diensteifrig versehen wirst, du sollst du auch mein Haus regieren und meine Vorhöfe hüten, und ich will dir Zutritt geben unter diesen, die hier stehen. Diese Vision gibt uns einen Einblick in den Dienst, den Jesus verrichtet. Wenn wir unser Leben Jesus übergeben haben, dann gilt die Verheißung. Ich lese ein Zitat, das vom Schatten zum Licht: Der Vater schaut nicht auf euren fehlerhaften Charakter, sondern sieht euch mit meiner Vollkommenheit bekleidet, mit Jesus' Vollkommenheit. Ich nächstes Zitat: Noch mal, der Vater schaut nicht auf euren fehlerhaften Charakter, sondern sieht euch mit seiner Vollkommenheit bekleidet. Wenn Jesus Paulus anschaut, sieht er nicht den Saulus, der vor seiner Bekehrung die Christen verfolgt hat. Er sieht ein Kind Gottes, das mit seiner vollkommenen Gerechtigkeit bekleidet ist. Wenn Jesus David anschaut, sieht er nicht einen Mörder und Ehebrecher. Nein, er sieht ein Kind Gottes, das mit seiner vollkommenen Gerechtigkeit bekleidet ist. Wenn Jesus Manasse anschaut, König Manasse, sieht er nicht einen Götzendiener, der sogar seine Kinder durchs Feuer gehen lässt. Nein, er sieht nach seiner Bekehrung ein Kind Gottes, das mit seiner vollkommenen Gerechtigkeit bekleidet ist. Wenn Jesus Nebukadnezar anschaut, sieht er nicht einen König, den Stein nicht verleugnet hat, sondern ein Kind Gottes, das mit seiner vollkommenen Gerechtigkeit bekleidet ist. Wenn Jesus Salomo anschaut, sieht er nicht einen Menschen, dem der Reichtum zu Kopf gestiegen ist. Nein, er sieht nach seiner Bekehrung ein Kind Gottes, das mit seiner vollkommenen Gerechtigkeit bekleidet ist. Wenn Jesus dich anschaut, sieht er nicht einen Sünder, der täglich neu mit der Sünde kämpft, sondern er sieht ein Kind Gottes, das mit seiner vollkommenen Gerechtigkeit bekleidet ist. Warum? Weil er alles für dich bezahlt hat und weil er die Schuld vergeben hat. Ich lese noch ein Zitat vor: Niemand kann jemals mit so einem Gnadenangebot, unendliches Mitgefühl und unaussprechliche Freude in unsere Welt als unser Heiland. Und niemand wurde so von gefallenen Menschen behandelt wie er. Ihr gehört euch nicht selbst. Ihr seid teuer erkauft. Wir gehören Christus, weil er uns erschaffen hat, und wurden sein, weil er uns erlöst hat. Erst das einzige sind lose Wesen, die für uns bleiben. Charmante, volle Demütigung und Ablehnung erlitt. Was bedeutet das für dich ganz persönlich, dass jemand vor dem Vater steht, der so wie wir der Versuchung der Sünde ausgesetzt war? Welche Hoffnung bringt das zum Abschluss? Möchte ich noch einen Vers lesen. Du fährst dir den Arm aus 9, Vers 9. Amos 9, Vers 9: Denn siehe, ich lasse das Haus Israel durch alle Heidenvölker sichten, wie Getreide mit einem Sieb gesichtet wird, und es soll nicht ein Korn liegen auf die Erde fallen. Jesus lässt nicht ein Korn liegen zur Erde fallen, das sich fest an ihn klammert. Gott hat alles getan, damit die Gemeinschaft, die er im Garten mit den Menschen pflegen wollte, wiederhergestellt ist. Lasst uns zum Abschluss ihnen dafür noch danken. Vater im Himmel, ich danke dir, dass du alles vollbracht hast. Ich danke dir, dass du unsere Schuld am Kreuz gestorben bist. Ich danke dir, dass du nun unser Ermittler bist, dem himmlischen Heiligtum. Ich danke dir, dass du die Brücke bist, dass wir wieder Gemeinschaft mit dem Vater im Himmel pflegen können. Ich danke dir, Vater, dass wir in dieser Hoffnung festhalten können. Und ich danke dir, dass du uns nicht hinaus stößt, wenn wir fest an dich festhalten. Und ich bitte dich für jeden, der hier diese Folge geschaut hat, dass den diese Gewissheit fest in das Herz verankert, dass er weiß, dass er von dir geliebt ist und dass ihn nichts von deiner Liebe trennen kann. Dafür danke ich dir in deinem Namen. Amen. Schön, dass du heute eingeschaltet hast und sehen, dass du dieses wichtige Thema mit uns mit studiert hast. Ich wünsche dir Gottes Segen für ein weiteres Bibelstudium und auch für das Lektionsgespräch am Sabbat. Amen. [Musik]
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