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In dieser Episode der Christ Study Hour wird der „Bundesglaube“ thematisiert, ein zentraler Aspekt von Gottes ewigem Bund mit der Menschheit. Der Sprecher erklärt, wie Verheißungen Gottes verbindlich sind und wie der Glaube uns befähigt, diese zu empfangen. Es wird beleuchtet, dass Glaube ohne Werke tot ist und wie wichtig es ist, Gottes Gerechtigkeit durch Glauben zu erlangen, anstatt durch eigene Taten. Die historische Bedeutung dieses Bundes, von Adam über Abraham bis hin zu Jesus, wird aufgezeigt.


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Serie: Christ Study Hour 2021 Q2: Die Verheissung - Gottes ewiger Bund

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Transkript

[0:34] Ich freue mich, euch heute bei einer weiteren Folge der Christ Study Hour hier im Joelmedia Studio in Waiblingen begrüßen zu dürfen.

[0:40] Wir werden heute das Thema Nummer 12 aus der Lektion besprechen, mit dem Titel "Der Bundesglaube". Das übergeordnete Thema dieses Quartals heißt ja "Die Verheißung – Gottes ewiger Bund". Bevor wir jedoch anfangen, möchte ich gerne ein Gebet sprechen.

[1:06] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du uns viele Verheißungen gegeben hast. Aber die eine und allerwichtigste ist, dass du deinen Sohn gesendet hast, der auch am Kreuz gestorben ist für uns, der alle Sünden der ganzen Welt hinweg nimmt, und auch unsere. Und dass dein Sohn auch bald wiederkommt, kommt, um uns dorthin zu bringen, wo auch du bist, Vater. Und wir danken dir so sehr dafür. So bitte hilf und segne uns durch deinen Heiligen Geist.

[1:52] Die ganze Bibel ist voll von Verheißungen von Gott an uns. Eine Verheißung ist ja ein Versprechen. Und Versprechen sind verbindlich. Bei Gott trifft das ohne Ausnahme zu. Es gibt nichts, was Gott versprochen hat und nicht im Stande ist, es einzuhalten. Und das ist schön, denn so wissen wir, dass wir uns auf Gott immer und zu jeder Zeit verlassen können. Gott ist treu. Und vieles von dem, was er versprochen hat, hat sich ja bereits erfüllt. Manches noch nicht, wie zum Beispiel die Wiederkunft Jesu.

[2:28] Die Menschen im Alten Testament wussten auch, dass ihre Sünden vergeben sind, obwohl Jesus ja noch nicht gestorben war, um alle Sünden mit ins Grab zu nehmen. Aber sie mussten im Glauben vertrauen. Und das ist genau das, was Glauben ausmacht: an etwas fest zu glauben, es als eine feste Zuversicht anzunehmen, obwohl man seine Erfüllung ja gar nicht immer gleich sehen kann.

[2:55] Der Bund oder der Glaubensbund, den wir heute betrachten, drückt ja genau diese Situation aus, in welcher der Gläubige steht. Und so wie Gott verbindlich ist, so binden wir uns auch an Gott, verbinden uns mit ihm, denn wir wollen ja, dass das, was er uns verspricht, in seiner Erfüllung auch sehen. Wir wollen es erleben. Und das geht nur, wenn wir uns eben im Glauben auf Gott und seine Verheißungen mehr uns auf diese einlassen, in Beziehung zu ihm treten, einen Bund mit ihm eingehen. Denn er ja zuerst eingegangen ist, denn er uns ja auch angeboten hat.

[3:38] Und da genau effekt dann das Leben an mit Gott und die Erfüllung all seiner Versprechen, diese kann dann an unserem Leben auch für andere sichtbar werden. Und das ist das Ziel unseres Glaubens. Doch fangen wir nun an, ins Studium der Heiligen Schrift zu gehen, um einige Verse genau zu betrachten und zu verstehen, wie diese Verbindung zwischen Gott und den Menschen aussieht. Natürlich können wir nicht alles, was darüber gesagt, dass heute hier besprechen. Nun ein Abriss von einem ziemlich großen Thema sein.

[4:08] Und es ist schön, dass wir uns genau darüber Gedanken machen können, denn dieses Thema ist eigentlich das grundsätzlichste Thema der ganzen Bibel, das sich in allen Themen der Heiligen Schrift widerspiegelt. Und wir tun gut daran, es immer besser zu verstehen.

[4:26] Da dieses Thema mit unserer Erlösung zu tun hat, lasst uns dazu Galater 3, Vers 11 lesen, der ja auch den Merk-Schritt dieser Lektion darstellt: "Aber durch Gesetz wird niemand vor Gott gerechtfertigt, ist offenbar; denn der Gerechte wird aus Glauben leben."

[4:48] Diese Aussage der Bibel ist eine der wichtigsten. Deswegen finden wir unzählige Predigten zu diesem Thema, Andachten, nun, Abhandlungen. Doch was bedeutet das: "Der Gerechte wird aus Glauben leben"?

[5:00] In unserer Lektion für diese Woche können wir lesen, dass durch das Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, was ja bedeutet, dass wir durch Werke, die das Gesetz für gut heißt, nicht gerettet sind. Also durch das, was wir tun, sind wir nicht gerettet. Es ist der Glaube, der uns das Leben und hier eben was mit ewigem Leben gemeint ist, schenkt.

[5:29] Der Glaube, und diese Aussage "Der Gerechte wird aus Glauben leben" ist ein Zitat aus Habakuk. In Habakuk 2, Vers 4 ist das ein bisschen anders formuliert und steht in einem etwas anderen Zusammenhang. Das möchte ich euch gerne auch vorlesen.

[5:43] Lasst uns dazu aufschlagen Habakuk 2, Vers 4: "Siehe, der Vermessene, unaufrichtig ist seine Seele in ihm; der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben."

[5:57] Also lesen wir, dass das Gegenteil von Glauben Vermessenheit ist, und diese wird durch Unaufrichtigkeit beschrieben. Wir müssen nämlich verstehen, was Glaube wirklich bedeutet. Und wir können Glaube hier zumindest mal abgrenzen, um zu erkennen, was Glaube eben nicht ist. Das heißt also, wenn wir vermessen und unaufrichtig sind, erhalten wir kein ewiges Leben.

[6:22] Und Glaube braucht immer Wahrheit. Das ist eine Bedingung für den Glauben. Paulus zitiert allerdings diese Aussage nicht nur einmal.

[6:33] Also zu den Römern spricht heißt es: Und lass uns dazu Römer 5, längst mit das jetzt hier leider nicht notiert, aber ich meine es Römer 5 und dort ab Vers 16.

[6:50] "Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht; ist es doch Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden, sowohl dem Juden zuerst als auch dem Griechen. Denn es wird darin offenbar die Gerechtigkeit Gottes aus Glauben zum Glauben, wie geschrieben steht: Der Gerechte wird aus Glauben leben."

[7:13] Was können wir aus diesen Versen lernen? Zum einen, dass das Wort Gottes, das Evangelium, Kraft ist. Und zwar die Kraft Gottes, die dem Glauben zum Heil dient. Und hier wird nicht unterschieden, ob es jemand verwendet, der bereits zum Volk Gottes angehört oder noch nicht. Das ist mit Juden und Griechen hier gemeint.

[7:36] Und es steht auch hier in Vers 17: Es heißt: "Auf Glauben zum Glauben", dass der Glaube nichts ist, was statisch ist, sondern der Glaube muss in einem Prozess verstanden werden. Einmal nun geglaubt und fertig? Nie, so ist das nicht. Es geht immer weiter. Und durch das Studium der Bibel wächst der Glaube immer weiter.

[7:58] Und ich möchte mit euch einen letzten Vers betrachten, in welchem die Gerechtigkeit aus Glauben beschrieben wird. Und zwar, lasst uns genau diese wichtige Aussage hier im Zusammenhang mit Hebräer 10, Vers 38 noch mal behandeln.

[8:13] In Hebräer 10, Vers 38 steht: "Der Gerechte aber wird aus Glauben leben. Doch wenn er feige zurückweist, so wird meine Seele kein Wohlgefallen an dem haben, was ist."

[8:30] Hier gemeint: feige zurückweichen stellt hier ja das Gegenteil von Glauben dar. Und wir erfahren ganz genau, was hier gemeint ist, wenn wir den Kontext dazu lesen.

[8:44] Und dazu lesen wir Hebräer 10 ab Vers 35: "Werft nun eure Zuversicht nicht weg, die eine große Belohnung hat. Denn standhaftes Ausharren tut euch not, damit ihr, nachdem ihr den Willen Gottes getan habt, die Verheißung erlangt. Dennoch eine kleine, ganz kleine Weile, dann wird der Kommende kommen und wird nicht auf sich warten lassen."

[9:05] Einen festen Glauben, also eine Zuversicht haben wir genau dann, wenn wir standhaft bleiben im Tun des Willens Gottes. Dann erfüllt sich das Versprechen Gottes an uns. Und hier ist zum Beispiel das Versprechen der Wiederkunft gemeint, der einhergeht mit seinem Lohn für die Gläubigen, dass er das ewige Leben mit Gottes, das ist natürlich damit gemeint.

[9:33] Und in Vers 34 hier aus diesem Hebräer im Kapitel 10 lesen wir noch: "Da ihr wisst, dass ihr für euch selbst einen besseren und bleibenden Sitz habt." Also, wenn die Bibel über die Wiederkunft Jesu spricht in diesem Zusammenhang, dann meint sie natürlich, spricht sie die Gläubigen an, die ja im Himmel oder beziehungsweise auf der neuen Erde, der hier eines Tages mal entstehen wird, hier eines Tages mal entstehen wird, einen bleibenden Sitz haben wird.

[10:00] Wenn wir also in Versuchungen gerade nun auch Leid erfahren, so zeigt sich unser Glaube daran, dass, sagt der Text, wir festhalten und ausharren. Das zu tun, was Gott will. Das heißt aber nicht, dass wir durch unser Tun gerettet werden. Das will ich hier noch mal betonen. Nein, die Kraft an mir, ja vorhin schon gelesen, kommt vom Evangelium, vom Wort Gottes, wie wir ja im Römerbrief bereits gesehen haben.

[10:24] Und unsere Taten legen letztendlich offen, dass offenbar, an wen wir glauben. Es ist ein Beweis dafür, dass wir glauben. Und woher dieser Glaube kommt. Und feige ist genau das Gegenteil von Glauben und Ausharren im Glauben. Der Feige ist er, wird den Willen Gottes nicht tun, sagt dieser Text.

[10:48] Der Gerechte aber wird aus Glauben leben, denn das wird durch seine Werke sichtbar sein. Wenn wir wirklich an Gott glauben, dann hat dieser Glaube Auswirkungen, und diese Auswirkungen sind sichtbar.

[11:04] An dieser Stelle ist es wichtig, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, euch davor zu warnen, nicht im falschen Glauben zu verfallen und zu meinen, dass, wenn ich allein an Jesu Existenz glaube, also wenn ich glaube, dass er existiert, dass ich dadurch schon allein gerettet bin.

[11:22] Und dazu möchte ich gerne einen Text mit euch lesen, der das sehr gut zeigt. Schlagen wir dazu unsere Bibel auf und lesen aus Jakobus Kapitel 2, Vers 14.

[11:35] Jakobus 2, ab Vers 14: "Was nützt es, meine Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, hat aber keine Werke? Kann etwa der Glaube ihn retten? Wenn aber ein Bruder oder eine Schwester dürftig gekleidet ist und der täglichen Nahrung entbehrt, aber jemand unter euch spricht zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt euch und sättigt euch! Ihr gebt ihnen aber nicht das für den Leib Notwendige, was nützt es? So ist auch der Glaube, wenn er keine Werke hat, in sich selbst tot."

[12:14] "Es wird aber jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke. Zeige mir dann deinen Glauben ohne Werke, und ich werde dir aus meinen Werken den Glauben zeigen. Du glaubst, dass nur einer Gott ist? Du tust recht. Auch die Dämonen glauben und zittern."

[12:31] "Willst du aber erkennen, du eigner Mensch, dass der Glaube ohne die Werke nutzlos ist?" Ich denke, dieser Text ist sehr deutlich, klar in seiner Aussage und einfach zu verstehen: Glaube ohne Werke ist nutzlos.

[12:47] Und wir lesen den Vers 22 hier aus dem Jakobus Kapitel 2: "Hier steht nämlich: Du siehst, dass der Glaube mit seinen Werken zusammen wirkte, und der Glaube aus den Werken vollendet wurde."

[13:00] Und genauso ist es, meine Lieben, denn so sagt es das Wort Gottes. Es gibt jetzt nun viele weitere Texte, die wir in der Bibel finden, die Gerechtigkeit und Glauben miteinander verknüpfen, so dass wir erkennen dürfen, dass dieses Thema "Gerechtigkeit aus Glauben", wie schon gesagt, ein zentrales Thema darstellt.

[13:22] Aber sag mal, wenn wir über dieses Thema nachdenken, dann kommt uns Luther in den Sinn, der, als er die Gerechtigkeit, die aus dem Glauben kommt, erkannte. Und deswegen, weil viele Menschen diese Begebenheit gehen wollen, wir einen ganz kurzen Blick darauf werfen, wie es Luther denn dabei ging.

[13:43] Denn er ist derjenige, der die Reformation einleitete. Und Luther hatte ja gesehen, nachdem er anfing, die Bibel selbst zu lesen, dass er durch seine Werke eben nicht gnädig Gott nicht gnädig stimmen konnte. Er hatte ja versucht, durch eigene Kraft, durch eigene Anstrengung, Gott zu gefallen und musste erkennen, dass das scheiterte.

[14:06] Denn Gott ist nicht dieser strafende, zornige Gott, welcher durch die Werke der Menschen besänftigt werden soll. Gott ist die Liebe. Er ist gnädig ohne unser Zutun. Und auch wenn wir ein gutes tun, Gott bleibt immer in dieser Liebe. Er ist kraft in ihm, permanente lebenserhaltende, lebensbejahende Kraft, denn er ist das Leben.

[14:33] Und er möchte, dass wir das erkennen, dass wir ohne ihn nichts tun können. Jesus sagt ja selbst in Johannes 15, Vers 5: "Wer von mir getrennt ist, kann nichts tun."

[14:49] Und die Menschen zurzeit Luthers erkannten selbst, dass es eigentlich schwierig ist, Gottes Willen zu tun. Und sie erkannten, dass sie Gottes Gerechtigkeit aus sich selbst heraus nicht erlangen konnten. Und deswegen konnten diese Ablassbriefe damals seine Popularität erlangen. Man kaufte sich so einen Brief, und die Strafe für die Sünde wurde einem erlassen. Manch einer konnte sogar im Voraus einen Ablassbrief erwerben, bevor er eine vorgenommene Sünde tätigte.

[15:21] Wir sehen also, wie absurd dieses System war, welches aus der Überzeugung herrührte, man könne Gottes Gunst irgendwie erwerben, beziehungsweise erkaufen. Und auch heute gibt es diese Form der Ablassbriefe, zwar etwas umgewandelt, also nicht ganz in dieser Form. Aber wer möchte, kann sich da gerne auch ein bisschen einlesen, was für Gedanken hier über die katholische Kirche hat. Das ist wirklich sehr interessant.

[15:53] Aber lasst uns besser hier darauf schauen, was die Bibel dazu sagt. Und zwar, wenn wir über Gott nachdenken und unsere Gedanken auf die Strafe Gottes ja fixieren, und die Bibel spricht ja von Strafe verknüpft mit Sünde, also es ist schon ein Thema, was ja in der Bibel vorkommt. Aber wenn wir unsere Gedanken nur darauf fixieren und uns damit permanent beschäftigen, wie man dieser Strafe entkommen kann, dann haben wir das Ziel des Evangeliums nicht verstanden.

[16:24] Unser Gottesbild ist damit völlig entstellt, verzerrt. Denn Gott will ja, dass wir ihn selbst erkennen, nicht die Strafe, auch nicht, sondern die Belohnung, die er hat. Weil in der Belohnung drin ist ja er selber enthalten. Das ist ja ein Leben mit ihm. Deswegen müssen wir uns auf ihn völlig konzentrieren. Und wie wir schon gesagt haben, in seinem Wort. Das Wort ist ja auch er selber, wie Johannes Kapitel 1 zum Beispiel sein.

[16:50] Und in seinem Wort und durch sein Wort erhalten wir die Kraft. Aber schlagen wir einen weiteren Text auf: Johannes 17, Vers 3.

[16:56] Darin heißt es: "Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen."

[17:07] Also, ihr seht, das wahre Leben und das ewige Leben ist nicht, dass wir, wie gesagt, versuchen, die Strafe dafür zu vermeiden, sondern dass wir Gott erkennen. Und darin liegt ja auch das Geheimnis Gottes und der ganzen Bibel.

[17:25] Und das ist die frohe Botschaft. Klar, die Bibel sagt natürlich deutlich, dass der Lohn der Sünde der Tod ist. In Römer 6, Vers 23 lesen wir das: "Denn der Lohn der Sünde ist der Tod."

[17:38] Aber im selben Atemzug, im selben Vers, sagt uns die Heilige Schrift. Das müssen wir den Vers weiter lesen: "Die Gnadengabe Gottes aber bedeutet ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn."

[17:54] Wir lesen: Gott ist gnädig und er schenkt uns seine Gnade. Und diese Gnadengabe, die hier erwähnt wird, ist das ewige Leben.

[18:02] Wenn wir also in der Bibel immer wieder lesen: "Der Gerechte wird aus Glauben leben", so verstehen wir, dass durch den Glauben an Gott wir seine Gnade erhalten, die ewiges Leben bedeutet.

[18:13] Nicht Luther allein hatte dies erkannt. Im 16. Jahrhundert gab es nämlich auch einen Mann, der vor Luther bereits lebte und vor Luther schon ganz wichtige Sätze dazu geschrieben hat. Und dieser Mann hieß Faber, oder Viret. Und er lebte in Frankreich.

[18:35] Aber Franzose. Und wir lesen aus dem "Großen Kampf" von Ellen G. White auf Seite 212 bis 213 folgendes: Hört gut zu. Als dieser Mann vor der Reformation schon allein durch Nachdenken über Gott und durch das Studium der Bibel erkannte, das war 1512, als Viret schrieb: "Gott allein gibt uns die Gerechtigkeit durch den Glauben. Rechtfertigt uns allein durch seine Gnade zum ewigen Leben. Sich in das Geheimnis der Erlösung für tiefen Briefe aus. Um wunderbare Austausche: Die Unschuld wird verurteilt, der Schuldige freigesprochen. Der Gesegnete verflucht, der Verfluchte gesegnet. Das Leben stirbt und der Tote erhält das Leben. Und die Ehre ist mit Schmach bedeckt, aber der Geschmähte wird geehrt."

[19:41] Genau dies, dass Faber hier beschreibt, wurde durch Golgatha und auch auf Golgatha Wirklichkeit. Und während er lehrt, dass die Ehre der Erlösung nur Gott zukommt, erklärte er auch, dass die Pflicht des Gehorsams dem Menschen obliege. Bist du der Kirche Christi angehörig, sagte er, so bist du ein Glied am Leibe Christi und als solches mit Göttlichkeit erfüllt. Wenn die Menschen dieses Vorrecht begriffen, so würden sie sich rein, keusch und heilig halten, alle Ehre dieser Welt für eine Schmach achten im Vergleich zu der inneren Herrlichkeit, welche den fleischlichen Augen verborgen ist.

[20:32] Christus, unser Gott, unser Schöpfer, hat sich selbst um das Problem der Sünde gekümmert. Und dies gab er uns als Versprechen, bereits in den ersten Seiten der Bibel. Die Macht Satans wird gebrochen durch Jesus. Und das war der Bund, das Versprechen, dass Gott der Menschheit sofort nach dem ersten Sündenfall gab, damit sie sicher sein konnten, dass es sich lohnt, weiterzumachen, weiterzuleben, weiter zu glauben.

[20:59] Schaut mal, der ewige Bund. Wenn wir von dem ewigen Bund sprechen, ist genau dieser Bund, worum es um die Erlösung unserer Sünde geht. Darauf kommt es an.

[21:09] Ihr Lieben, das zu verstehen, darüber nachzudenken, das zu verinnerlichen und das im Glauben anzunehmen. Nach dem Sündenfall sprach ja Gott zu der Schlange, das heißt zu Satan, welcher der Verursacher der Sünde ist.

[21:25] Schlag bitte dazu auf 1. Mose 3, Vers 15, damit wir diesen Text gemeinsam lesen. 1. Mose 3, Vers 15: "Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen."

[21:48] Dies ist der erste Bund, der Bund der Gnade, der bereits in eben geschlossen wurde. Jesus hatte der Schlange, dem Ursprung des Bösen, dass es Satan, das wissen wir, auf Golgatha dann später, was der Schädel steht, bedeutet Golgatha hatte der Schlange den Kopf zertreten. Und mit dieser Verheißung und mit völliger Gewissheit, dass sich Gott um die Sünde kümmern wird, hatten die Menschen bis zum Tode Jesu und seiner Auferstehung diese feste Zuversicht, dass sich Gott um ihre Übertretungen kümmern wird.

[22:25] Es ist Gottes Angebot, den Menschen zu vergeben und gleichzeitig Hilfestellung zu geben, um gehorsam zu sein. Und dies durch Glauben, denn Jesus starb ja erst viel, viel später am Kreuz. Der also glaubte, konnte bereits damals schon vor Jesu Opfertod das ewige Leben, das Versprechen auf Erlösung, in Anspruch nehmen.

[22:47] Und dieser Bund zieht sich ja durch die ganze Bibel hindurch und wird oft wiederholt. Wie auch Abraham die Verheißung erhielt, dass durch seinen Samen alle Völker gesegnet werden.

[22:59] Abraham vertraute auf die Vergebung seiner Sünden. Das war sein Glaube. Und deswegen lesen wir ja auch in 1. Mose 15, Vers 6: "Und Abraham glaubte dem Herrn, und das rechnete er als Gerechtigkeit an."

[23:13] An. Es geht hier um die Vergebung seiner Sünden, und das wusste er, weil erkannte Gott, er hatte ihn erkannt.

[23:26] Die Verheißung also, das Versprechen oder der Bund, den Gott Adam schenkte, beziehungsweise ihm anrechnete, und welchen er mit Abraham erneuerte, sollte noch besiegelt werden.

[23:40] Und das geschah dann am Kreuz. Und deswegen wird dieser Bund nach dem Opfertod Jesu auch als Neuer Bund bezeichnet. Das Neue daran war nicht der Inhalt des Bundes, sondern dass er nun durch Gott bestätigt wurde.

[23:54] Und der Beweis erbracht wurde, dass Gott seine Versprechen hält. Er wurde durch die Werke Jesu vollendet, durch das Werk Jesu vollkommen gemacht. Doch wer auch schon zurzeit Abrams, Mose oder Daniels lebte, der konnte alle Segnungen Gottes bereits vor dem Tod Jesu in Anspruch nehmen, durch den Glauben.

[24:17] Und die Grundlage dieses Bundes war das Gesetz Gottes. Daran hat sich ja auch bis heute nichts geändert.

[24:24] Das heißt, dass es eine Übereinkunft gab, und diese existiert weiterhin zwischen Gott und den Menschen, dass jeder, der diesen Versprechen Gottes glaubt.

[24:32] diesen Versen Gottes glaubt, befähigt wird, Gottes Gesetz zu gehorchen.

[24:35] befähigt wird, Gottes Gesetz zu gehorchen. Der Mensch wird ja mit dem Willen Gottes

[24:37] in Einklang gebracht durch den Glauben,

[24:39] durch Jesu Opfer und den Glauben an ihn.

[24:42] Deswegen, ihr Lieben, ist es so wichtig,

[24:45] dass wir uns täglich mit dem

[24:47] beschäftigen, was auf Golgatha geschehen

[24:49] ist,

[24:49] damit wir erkennen, was für ein großes

[24:53] Opfer notwendig war, um uns zu erlösen.

[24:55] Der König aller Könige fing für uns am

[24:59] Kreuz.

[24:59] Es könnte nicht für die Rettung einer

[25:02] Menschenseele etwas anderes hingegeben

[25:06] werden

[25:07] als genau dieses kostbare Blut Jesu,

[25:09] das unschuldig lag, das für unsere

[25:13] Sünden gestorben ist.

[25:15] Gott muss das selbst das Problem der

[25:18] Sünde in die Hand nehmen, um der

[25:19] Menschheit seine vollkommene Liebe zu

[25:23] beweisen, die einzig und allein rein ist.

[25:25] Und allein diese Liebe Gottes, diese

[25:28] Liebe des Schöpfers des Universums ist

[25:31] allein im Stande,

[25:32] unser Herz anzurühren und zu erreichen

[25:35] und kann unseren Charakter

[25:37] veredeln, unser ganzes Wesen umgestalten.

[25:41] Durch sein Opfer, durch seine Handlung,

[25:43] dadurch, dass er sich den Menschen hin-

[25:45] gab, um die Strafe auf sich nahm, ohne

[25:47] jemals selbst gesündigt zu haben.

[25:51] Dadurch können wir wieder durch Gott in sein

[25:54] Ebenbild verwandelt werden.

[25:56] Und genau in Gewissheit dieser Liebe

[25:59] sollen wir uns von Gottes Geist

[26:01] versiegeln lassen.

[26:02] Alles, was wir dafür tun müssen, ist Gott

[26:05] zu vertrauen. Das heißt, ihm glauben.

[26:08] Lasst uns hier von ganz erfüllt sein, damit wir

[26:11] Gottes Vergebung erhalten. Und auch heute

[26:13] möchte Gott uns zeigen, klar, dass durch

[26:16] seine Liebe alles überwunden werden kann.

[26:19] Es ist so, wie wir im folgenden Zitat

[26:21] lesen können.

[26:23] Ellen White schreibt in ihrem Buch "Das

[26:27] Fundament des großen Arztes" auf

[26:29] Seite 434 folgendes: "Durch die Sünde

[26:34] ist unser Zustand ein unnatürlicher und

[26:37] die Macht, welche uns wiederherstellt,

[26:39] muss übernatürlich sein, sonst hat sie

[26:42] keinen Wert. Nur eine Macht kann die

[26:46] Bande lösen, welche das Böse um das

[26:49] menschliche Herz geschlungen hat, und

[26:52] zwar die Macht Gottes in Gott, in Jesus

[26:55] Christus. Nur durch das Blut des

[26:58] Gekreuzigten werden wir von unseren

[27:01] Sünden rein. Seine Gnade allein kann es

[27:04] in den Stand setzen, den Neigungen unserer

[27:07] gefallenen Natur zu widerstehen und sie

[27:10] zu unterdrücken."

[27:11] Wir haben ja gerade gelesen, dass es eine

[27:14] Bande gibt, die sich um uns geschlungen

[27:17] hat, eine Bindung, etwas, das uns festhielt

[27:20] und mit der Sünde verbindet. Und deswegen

[27:22] müssen wir uns ja mit Jesus verbinden.

[27:25] Der Bund also, sein Versprechen für die

[27:27] Erlösung, bindet uns wieder zurück zu ihm.

[27:30] Wir gehen einen Ehebund mit ihm ein, wie

[27:33] das so oft in der Bibel beschrieben wird.

[27:35] Wir kommen Jesus da ganz, ganz nah und

[27:38] beginnen in Beziehung zu ihm zu leben.

[27:40] Das können wir allerdings nur tun, weil

[27:43] wir um seiner Liebe wissen, die sich auf

[27:47] Golgatha am sichtbarsten

[27:49] ...

[27:52] So wie Jesus es uns vormachte, indem er

[27:54] sich uns ganz und völlig hingab, so

[27:58] sollen wir uns nun im Hingeben, dass zu

[28:03] es ist natürlich Reue und Demut nötig

[28:04] und will ein weiteres Zitat von

[28:06] Ellen White aus "Das Leben Jesu" und dieses

[28:10] finden Sie auf Seite 289.

[28:13] Darin stehen folgende kostbare Worte: "Das

[28:18] stolze Herz strebt danach, das Heil zu

[28:21] erwerben.

[28:22] Unser Anrecht jedoch auf den Himmel und

[28:25] unsere Tauglichkeit dafür liegen in der

[28:27] Gerechtigkeit Christi. Der Herr kann zur

[28:30] Erneuerung der Menschen nichts tun, bis

[28:33] der Mensch überzeugt von seiner Schwäche

[28:36] und frei von aller Überheblichkeit sich

[28:40] ganz der Herrschaft Gottes übergibt. Erst

[28:43] dann kann er die Gabe empfangen, die Gott

[28:45] ihm schenken will. Der Seele mit einem

[28:48] solchen Bedürfnis wird nichts

[28:50] vorenthalten. Sie hat ungehinderten

[28:53] Zutritt zu jenem, in dem alle Fülle wohnt.

[28:56] Denn so spricht der Hohe und Erhabene,

[28:59] der ewig wohnt, dessen Name heilig ist:

[29:03] Ich wohne in der Höhe und dem Heiligtum,

[29:05] bei denen, die zerschlagenen und demütigen

[29:08] Geistes sind, auf dass ich erquicken den

[29:11] Geist der Gedemütigten und das Herz der

[29:14] Zerschlagenen."

[29:17] Dieses letzte Zitat war ja auch war aus Jesaja 57, 15. Könnt ihr das

[29:23] nochmal nachlesen. Hier aus dem, was

[29:27] wir gelesen haben, zeigt sich ja, mit

[29:29] welcher Haltung wir zu Gott kommen

[29:31] sollen.

[29:31] Denn wir demütig sind, unsere Seele

[29:34] unserer Schwachheit anerkennen, so wird

[29:37] Gott uns alle Bedürfnisse erfüllen, die

[29:40] wir brauchen, um uns wieder in sein

[29:42] Ebenbild zu verwandeln. Und an dieser

[29:44] Stelle wäre es mal gut, auch die Begriffe

[29:46] zugerechnete und verliehene

[29:48] Gerechtigkeit zu betrachten,

[29:50] die ja in der Lektion zum Bundesglauben

[29:52] enthalten sind.

[29:53] Schauen wir uns zunächst die

[29:55] zugerechnete Gerechtigkeit an und lasst

[29:57] uns verstehen, was sie bedeutet. Also

[29:59] fangen wir mit der zugerechneten

[30:01] Gerechtigkeit an. Wir wollen ja alle

[30:04] Anteil erhalten an der göttlichen Natur.

[30:07] Dass es so und zur Bedürfnis als ein als

[30:10] Gläubiger und durch hier so

[30:11] Gerechtigkeit, die uns zugerechnet wird,

[30:13] gelingt.

[30:16] Dass Jesus kam auf diese Welt,

[30:19] um uns zu zeigen, dass er keine einzige

[30:22] Sünde ja in sich trägt. In Johannes 8,

[30:26] Vers 46 lesen wir, dass fragt Jesus:

[30:28] "Keiner von euch auch nur eine

[30:32] einzige Sünde nachweisen?" Nicht ein er

[30:34] kam hierher, um das Gesetz Gottes als

[30:36] Mensch, und aber nicht als Gott,

[30:38] auszuleben. Und er wollte den Menschen

[30:40] dadurch zeigen, dass es möglich ist, dass

[30:42] es für jeden gilt und dass das Gesetz

[30:43] Gottes als Mensch in dieser Welt zu

[30:44] halten. Und als er sein Leben an sein

[30:47] Lebensende kam, ohne eine einzige Sünde

[30:50] getan oder auch nur gedacht zu haben,

[30:52] gibt er seinen Leib hin als das sünd-

[30:55] lose Opfer. Und er tut das

[30:58] für mich und für dich und für alle

[31:01] Menschen, die je auf dieser Welt gelebt

[31:04] haben.

[31:05] Jesus gibt durch sein Leben Zeugnis

[31:08] darüber, dass das Gesetz Gottes gehalten

[31:11] werden kann, indem man permanent die

[31:14] Beziehung zu Gott aufrechterhält. Und

[31:16] wie dieses sündlose, losgelöste Leben

[31:19] durch sein frei von Sünde gelebtes

[31:23] Leben stirbt er am Kreuz für uns und

[31:27] gibt sich selbst als Opferlamm hin, dass

[31:30] der Welt Sünden trägt. Seine Gerechtigkeit

[31:33] kann ich nun in Anspruch nehmen, wenn ich

[31:36] eines Tages vor dem großen Richter stehe.

[31:39] In dem Jesus sich selbst als Opfer hin-

[31:42] gibt, nimmt er alle Sünden des Menschen,

[31:45] jedes einzelnen auf sich. Der Mensch ist

[31:48] nun frei von der Verdammung, frei von dem

[31:50] Gesetz, das uns eigentlich für schuldig

[31:52] sprechen müsste. Denn ein jeder von uns

[31:55] hat gesündigt. Doch die Strafe hat er ja

[31:58] schon bereits für uns bezahlt. Und genau

[32:01] dieser Akt Jesu, dass er sich opfert an

[32:04] unserer Statt, das bezeichnen wir als

[32:08] zugerechnete Gerechtigkeit. Wir haben

[32:11] nichts dazu beigetragen, um sündenfrei

[32:14] zu sein,

[32:14] aber uns wird Jesu Gerechtigkeit zu-

[32:17] gerechnet. Und nun haben wir die

[32:19] Fahrkarte erhalten für den Himmel.

[32:22] Jesus Christus hat sie bezahlt und sie

[32:25] uns geschenkt. Es ist das Lösegeld, das

[32:28] die zugerechnete Gerechtigkeit

[32:31] bezeichnet.

[32:32] Und wie wir schon sagten, allein

[32:34] geschieht durch den Glauben. So wie

[32:37] Abraham Gott glaubte, genauso. Und auch

[32:41] diese Tatsache hier heißt Rechtfertigung.

[32:45] In dem Buch "Glaube und Werke" auf Seite

[32:49] 110 wird er Rechtfertigung und ihre

[32:52] Bedeutung so beschrieben: "Die

[32:54] Gerechtigkeit Christi macht den reuigen

[32:57] Sünder für Gott annehmbar und bewirkt

[33:01] seine Rechtfertigung. Wie sündig auch

[33:04] sein Leben gewesen sein mag, wenn er an

[33:07] Jesus als seinen persönlichen Erlöser

[33:09] glaubt, steht er vor Gott im flecken-

[33:12] losen Kleid der zugerechneten

[33:15] Gerechtigkeit Christi."

[33:20] Und weil Jesus die

[33:21] Schuld auf sich nahm und für uns

[33:24] gestorben ist, weil er nun das Lamm

[33:27] Gottes ist, können wir durch den Glauben

[33:29] uns die Verdienste Christi zu eigen

[33:29] machen.

[33:32] Das ist die Grundlage aller Bundes-

[33:33] schlüsse, die wir aus dem Evangelium

[33:37] erfahren. Und das ist das Evangelium, dass

[33:40] es mit der frohen Botschaft gemeint. Und

[33:42] dies ist auch der Bundesglaube, der

[33:45] Glaube, den wir brauchen, um erlöst zu sein.

[33:48] Aber dann geht es weiter. Das Leben endet

[33:49] ja hier nicht.

[33:52] Wie sollen wir nun weiterleben, wenn wir

[33:54] erkannt haben, dass diese

[33:58] Gerechtigkeit, Jesus, sein Blut, sein

[34:04] Tod uns zugerechnet wird?

[34:06] Von einem jeglichen Wort, das durch den Mund Gottes

[34:10] geht, soll der Mensch leben. Ja, so sollen

[34:12] wir weiterleben.

[34:18] Das steht in Matthäus 4, Vers 4. Und hier

[34:20] müssen wir nun verstehen, was die

[34:22] verliehene Gerechtigkeit bedeutet.

[34:24] Die verliehene Gerechtigkeit ist die

[34:27] Erziehungsarbeit, die Gott an uns

[34:29] anwendet, damit er uns in sein Ebenbild

[34:32] umformen kann. Es ist die Heiligung. Das

[34:35] ist ein Prozess auf das Werk, das an uns

[34:37] geschieht. Wir haben ja vorhin gelesen

[34:40] von Glauben zu Glauben.

[34:42] Und genau deswegen können wir auch im

[34:47] Buch "Erziehung" auf Seite 116 folgendes

[34:51] lesen: "Geist und Seele werden durch das

[34:54] geformt, womit sie sich nähern. An uns

[34:56] ist es zu entscheiden, welche Nahrung sie

[34:57] erhalten sollen.

[35:00] Es liegt in der Macht jedes einzelnen,

[35:03] die Gegenstände zu wählen, die das Denken

[35:05] beschäftigen und den Charakter formen.

[35:08] Sollen Gott bezeugt einem jeglichen

[35:11] Menschen, der Zugang zur Schrift hat, dass

[35:14] er ihm die Gebote seines Gesetzes

[35:18] schreibt."

[35:18] Und weiter lesen wir, und das finden wir in Offenbarung 8, Vers 12,

[35:21] oder Jeremia 33, Vers 3: "Es

[35:25] rufe mich an, so will ich dir antworten

[35:28] und will dir anzeigen große und

[35:30] gewaltige Dinge, die du nicht weißt."

[35:33] Diese großen und gewaltigen Dinge sind

[35:37] die Charakterveränderung, die Gott an

[35:39] uns vollbringt. Es gibt kein größeres,

[35:42] kein schwierigeres Werk als dieses. Gott

[35:45] allein ist imstande, uns umzuformen. Und

[35:49] diese Gerechtigkeit, durch die wir

[35:51] gerechtfertigt wären, es ja zugerechnet.

[35:54] Ja, die Gerechtigkeit, die geheiligt

[35:57] werden, ist verliehen.

[35:58] Die erste ist unser Anrecht auf den

[36:02] Himmel, und die zweite unsere Eignung für

[36:05] den Himmel.

[36:06] Es steht es hier weiter in dem Werk

[36:09] "Glaube und Werke" auf Seite 105. Und damit

[36:13] ist eigentlich alles ganz schön

[36:15] zusammengefasst. Wisst ihr,

[36:18] wenn wir weiterhin sündigen würden, wäre

[36:21] ja sein Opfer, dieser Tod Jesu für uns

[36:24] umsonst.

[36:25] Es hätte keine Wirkung, denn das Ziel ist

[36:27] ja ein Leben ohne Sünde zu leben. Genau

[36:30] so wie Jesus durch die zugerechnete

[36:32] Gerechtigkeit Christi werden wir in die

[36:34] Lage versetzt,

[36:35] das Gesetz Gottes zu halten. Und die

[36:37] zugerechnete Gerechtigkeit schenkt uns

[36:39] einen neuen Anfang mit Gott. So müssen

[36:42] wir uns das vorstellen.

[36:44] Die zugerechnete Gerechtigkeit bedeutet

[34:47] auch, dass wir nun wiedergeboren werden

[34:49] und das Leben, ein neues Leben in Jesus

[34:51] steht uns bevor. Das ist der

[34:56] entscheidende Wendepunkt in unserem

[34:59] Leben. Und wir können nun in einem neuen

[35:04] Kleid, das Kleid unseres neuen Lebens,

[35:07] weiter beschreiten mit der Gewissheit, dass

[35:11] Jesus uns angenommen hat. Dank sei Gott.

[35:13] Könnt ihr dazu nur sagen: Ja, die

[35:15] zugerechnete Gerechtigkeit ist

[35:17] gleichzeitig auch die Gewissheit, dass

[35:20] wir erlöst sind von unseren Sünden. Und

[35:22] wenn wir das glauben, werden wir durch

[35:25] diesen Glauben befähigt, Gott gegenüber

[35:27] treu zu sein. Wir nehmen Jesus als

[35:30] den persönlichen Heiland an. Und es geht

[35:33] hier ja darum, wie wir Sünde überwinden

[35:35] können. Und das ist das wichtigste Thema

[35:38] überhaupt, denn nur durch den Glauben an

[35:40] Jesus können wir Anteil an der

[35:41] göttlichen Natur erhalten.

[35:44] Und das bedeutet, dass wir unser Leben

[35:47] nach den Geboten Gottes leben. Und dies

[35:49] gelingt nur dadurch, dass Gott uns

[35:51] Gerechtigkeit verleiht, indem er

[35:54] permanent an uns wirkt. Also auch das ist

[35:58] eine Gabe Gottes. Jesu Gerechtigkeit, die

[35:59] wir durch den Glauben an ihn empfangen,

[36:02] befähigt uns, oder wir könnten sagen,

[36:04] verleiht uns seine Gerechtigkeit. Das

[36:08] heißt also, dass es die direkte Folge der

[36:10] zugerechneten Gerechtigkeit. Beides

[36:12] gehört zusammen, aber es ist wichtig, dass

[36:14] wir diese beiden Begriffe verstehen und

[36:16] erkennen, damit wir auch erkennen, was

[36:19] Gottes Anteil am Erlöserwerk ist, aber

[36:21] was auch unser Anteil an dem

[36:24] Erlöserwerk ist. Wenn wir hier so Opfer

[36:26] angenommen haben, dann sind wir jetzt

[36:29] nicht so frei, und das ist wunderbar. Doch

[36:31] hier hört das Leben eben nicht auf, wie

[36:33] wir bereits schon gesagt haben. Und es

[36:37] fängt ein neuer Alltag mit dem Gesetz

[36:39] Gottes in unserem Herzen an. Und Gott

[36:41] muss dieses Gesetz auf unsere Herzens-

[36:43] tafel schreiben, immer wieder und immer

[36:45] fester.

[36:49] In einem Zitat von Charles Spurgeon

[36:53] heißt es: "Der Glaube Abrahams führte

[36:56] Karawanen von Kamelen und Herden von

[36:58] Schafen aus Haran nach Kanaan.

[37:02] Sein Glaube ist ein praktischer, aktiver,

[37:06] lebendiger Werktags- und Alltagsglaube."

[37:08] Ich sage es einmal deutlich: Wir brauchen

[37:12] einen Brot-und-Butter-Glauben, einen

[37:14] Glauben, der davon überzeugt ist, dass der

[37:17] Gott, der die Raben füttert, uns unser

[37:20] tägliches Brot schicken wird. Einen

[37:22] Glauben, der nicht im Reich der Fantasie

[37:28] lebt. Wir finden dieses Zitat in Charles

[37:30] Spurgeon's Schriften, "Hilken in

[37:35] Look in Burton's Exportorientierter Band

[37:37] 1-2,

[37:41] Grand Rapids, Michigan, aus Michigan, 1996,

[37:44] veröffentlicht auf Seite 43 und 48.

[37:47] Also, wir dürfen nicht vergessen, auch

[37:50] dass wir durch den Glauben Christi zu

[37:52] seinem Eigentum werden.

[37:55] Unser Glaube ist ein Akt des Ausnehmens

[37:58] und Gebens. Er ist nicht einseitig.

[38:00] Gott arbeitet an uns, und wir arbeiten

[40:03] mit Gott gemeinsam.

[40:07] Lasst uns ein weiteres Zitat lesen und

[40:12] zwar aus dem wunderbaren Buch, was ich

[40:14] jedem empfehlen, weil da wird auch diese

[40:17] Thematik der Erlösung sehr genau noch

[40:19] mal besonders. Man könnte das ganze Buch

[40:21] nochmals lesen, aber hier steht zum

[40:25] Beispiel auf Seite 74, 75 folgendes: "Durch

[40:27] diesen Glauben bist du ja Christi

[40:29] Eigentum geworden, und so wirst du auch

[40:32] in ihm wachsen im Geben und Nehmen. Alles

[40:35] muss zugeben: dein Herz, deinen Willen,

[40:38] deinen Dienst, um in Zukunft seinem

[40:40] Willen zu gehorchen.

[40:43] Du musst aber auch alles nehmen: Christus

[40:45] als den Ursprung des Segens, damit er in

[40:46] deinem Herzen wohne.

[40:49] Denn er ist deine Stärke, deine

[40:53] Gerechtigkeit, dein Helfer und die Quelle,

[40:56] aus der du die Kraft zum Gehorsam

[40:57] schöpfst.

[41:00] Wenn du in Christus bleiben willst, dann

[41:05] vertraue ich ihm jeden Tag neu und bete:

[41:08] Nimm mich, Herr, ganz als dein Eigentum.

[41:11] All meine Pläne lege ich in deine Hände.

[41:13] Lass mich wissen, was ich heute für dich

[41:16] tun kann. Bleibe in mir und gib mir die

[41:18] Kraft, die ich an diesem Tag brauche.

[41:21] Lass alles, was ich tue, Bestand haben

[41:26] vor dir."

[41:26] Ja, genau so sollen wir es tun.

[41:30] Und mit dieser Haltung an Gottes Thron

[41:31] herantreten.

[41:33] Aber lasst uns jetzt einen weiteren

[41:36] Aspekt unserer Lektion betrachten und

[41:38] zwar einen Vers, der in 3. Mose 7,

[41:42] Vers 18 steht. Hier in diesem Vers aus

[41:44] dem Alten Testament geht es um das

[41:46] Opfern. Und ich möchte euch den Vers

[41:52] vorher vorlesen: 3. Mose 7, Vers 18:

[41:55] "Schlag bitte dazu auf. Und wenn vom

[41:58] Fleisch seines Opfers am dritten Tag

[42:01] noch irgendetwas gegessen wird, dann

[42:03] wird es nicht mehr als wohlgefällig

[42:04] betrachtet werden.

[42:07] Wer es da gebracht hat, dem wird es nicht

[42:08] angerechnet werden.

[42:10] Ein reines wird es sein, und die Person,

[42:12] die davon isst, wird ihre Sündenschuld

[42:17] tragen." Dieses Heilsopfer oder Friedens-

[42:19] opfer, auch genannt, was hier an dieser

[42:23] Stelle ein Gelübde darstellt, welches der

[42:25] Opfernde vor dem Herrn ablegte, zum

[42:26] Beispiel aufs Dach, oder weil er sich

[42:27] etwas

[42:30] erhoffte. Dieses Opfer des Alten

[42:32] Testaments kann man auch als

[42:35] Verkörperung von Gebeten betrachten, die

[42:37] den Glauben und die Werke miteinander

[42:39] verbanden. Die Beziehung zu Gott wurde

[42:42] dadurch ausgedrückt, und dass man seine

[42:45] Abhängigkeit von Gott erkannte. Diese

[42:47] Dankopfer nun des Alten Testaments

[42:50] waren Opfer, die man in Gemeinschaft zu

[42:52] sich nahm, also der Priester kam

[42:54] zusammen mit den Opfern und seiner

[42:57] Familie, und alle durften davon essen. Ihr

[42:58] wisst, es gab ja auch Opfer, wo zum

[43:00] Beispiel der Priester essen durfte, aber

[43:04] das war so ein Gemeinschaftsmahl.

[43:06] Und es musste innerhalb von drei Tagen

[43:08] gegessen sein. Das heißt, am dritten Tag

[43:10] durfte nichts davon übrig bleiben, sonst

[43:13] war es nicht erlaubt. Ist er dies dem

[43:15] Opfernden anrechnen? Der Mensch steht

[43:19] nur durch dieses Opfer und dadurch, dass

[43:22] diese Zeremonie auch eingehalten wurde,

[43:25] so wie das Gesetz es vorschreibt. Dieses

[43:29] Opfer wurde nun dem Menschen zur Ge-

[43:31] rechtigkeit hinzugerechnet.

[43:32] Also hier haben wir noch mal diesen

[43:43] Aspekt der zugerechneten Gerechtigkeit.

[43:43] Der Mensch steht gerecht vor Gott und er

[43:47] erscheint vor den Augen Gottes so. Aber

[43:50] das lag nicht an der Opferung, dass die

[43:52] Gerechtigkeit hinzugerechnet wurde,

[43:54] sondern daran, dass Gott den Menschen

[43:56] diese Gerechtigkeit im Glauben schenkte.

[43:59] Und der Mensch aus diesem Glauben heraus

[44:01] und aus dieser Freude darüber nun dem

[44:03] Herrn das Opfer schenkt. Also, wenn wir

[44:05] den Text so lesen, könnten wir meinen,

[44:08] man musste die Sühne tun, und so war man

[44:10] gerecht. Und dann, wenn man aber wiederum

[44:14] der Vorfeld so zu denken, ist man

[44:15] wieder in dem, wo wir ja am Anfangspunkt

[44:19] waren, dass man meint, man könnte durch

[44:21] eigene Werke gerechtfertigt werden. Aber

[44:22] das ist hier nicht so, und das ist an

[44:25] keiner Stelle der Bibel so gemeint. Wir

[44:27] können hier daraus nämlich folgendes

[44:30] lernen, dass Gott uns gerecht macht, und

[44:32] es eine Gabe ist. Aber wir müssen uns zu

[44:36] diesem Geschenk bekennen, und das ist sie

[44:39] mit diesem Gelübde gemeint. Es und auch

[44:42] damit gemeint, dass der Opfernde es

[44:45] öffentlich eben bekannte. Er musste ja

[44:49] diese Gnadengabe von Gott annehmen. Er

[44:51] muss sein Gelübde auch einhalten,

[44:54] damit es wirksamer in seinem Leben und

[44:56] es auch tatsächlich angerechnet werden

[44:57] konnte.

[44:59] Also, ihr seht, welchen Stellenwert die

[45:00] Werke hier haben. Ohne Werke geht es

[45:03] nicht, aber nicht aus den Werken heraus,

[45:05] sondern die Werke sind eben der Ausdruck

[45:05] des Glaubens.

[45:08] Alles in allem war dieser Akt des Opfers

[45:11] ein Freudenfest, bei dem der Priester mit

[45:14] dem Volk beisammen saß bei einem Tisch

[45:15] des Herrn.

[45:17] Und es ist wichtig hier noch einmal

[45:19] den Aspekt des Gelübdes zu betrachten,

[45:23] denn wir wissen ja, auf Gott ist Verlass.

[45:26] Das wissen wir doch. Wie ist es mit uns?

[45:29] Kann Gott ein Mensch oder ein Mensch

[45:30] sich auf uns verlassen?

[45:35] In Lukas 18, Vers 8 fragt Gott Jesus:

[45:39] "Doch wird wohl der Sohn

[45:41] des Menschen, wenn er kommt, den Glauben

[45:44] finden auf der Erde?"

[45:48] Wenn wir etwas versprechen, dann ist es

[45:50] ebenso wichtig, dass Menschen und Gott

[45:52] sich auf uns verlassen können.

[45:54] Es ist enorm wichtig, dass jeder zu

[45:57] seinem Wort steht, und ein Gelübde es

[46:01] bindend. Das Gelübde wurde ja mit diesem

[46:03] öffentlichen Dankopfer abgeschlossen.

[46:06] Und genauso muss auch die Welt heute

[46:09] ganz offensichtlich erkennen, dass in

[46:13] dieser glaubenslosen Zeit Gott ein Volk

[46:16] hat, das festhält an seinem Glauben. Wenn

[46:18] wir uns zu Gott bekennen, ist es unsere

[46:20] Pflicht, für das eigene Wort und für das

[46:23] Wort Gottes einzustehen, damit Gottes

[46:24] Kinder offenbar werden.

[46:28] Römer 8, Vers 19. Sand und Kies. Diese

[46:30] Offenbarung wird ja am Ende dieser Welt-

[46:33] zeit ein Volk sichtbar machen, welches

[46:35] das Siegel Gottes hat, dass seine Gebote

[46:37] hält und den Glauben an Jesus besitzt,

[46:38] wie es in Offenbarung 14, Vers 12

[46:41] beschrieben ist. Und wir lesen, dass das

[46:43] ist ein wichtiger Vers. Hier steht

[46:45] nämlich: "Hier ist das Ausharren der

[46:48] Heiligen, welche die Gebote Gottes und

[46:50] den Glauben an Jesus bewahren."

[46:52] Es ist interessant, nicht wahr, dass hier

[46:55] am Ende der dritten Engelsbotschaft ein

[46:57] Dankopfer oder Friedensopfer Gott da

[47:00] gebracht wird, und hier mit dem eigenen

[47:03] Ich, mit unserem eigenen Leben.

[47:07] Denn das Volk Gottes erscheint hier als

[47:10] zuverlässig. Es hat darin den Willen

[47:13] Gottes zu folgen. Und genau dies ist das

[47:16] Volk, das dann in seine Ruhe einkehren

[47:19] wird.

[47:19] Und das drückt sich in dieser Freude aus,

[47:21] die jeder wahre Christ ausstrahlen

[47:24] sollte. Und die im Alten Testament als

[47:26] Dank- oder Friedensopfer gefallen

[47:28] wurde. Denn wir können jetzt schon im

[47:30] Glauben dankbar und fröhlich sein,

[47:32] erlöst zu sein durch Jesu Blut und auch

[47:35] erlöst zu sein durch Jesu Blut. Und auch der Text in Offenbarung 14 drückt es sich in der Freude aus. Wenn wir weiter lesen, lasst uns schauen, was in Offenbarung 14, Vers 13 steht. Da steht: "Glückselig sind die Toten, die von jetzt an im Herrn sterben." Wir haben allen Grund zur Freude. Auf Gott und seine Verheißungen vertrauen bedeutet glauben. Und wenn wir an Gott glauben und ihm vertrauen, so leben wir von jeglichem Wort Gottes, das aus seinem Munde geht. Das bedeutet heilig sein und geheiligt werden. Und wenn wir den Willen unseres Vaters im Himmel tun und ihm in jeglicher Lebenslage vertrauen, ob sie uns als Finsternis erscheint oder als angenehm, so bedeutet das, dass wir im Glauben wandeln. Wenn unser Vertrauen auf ihn bedingungslos und unerschütterlich ist, so ruhen wir in seiner Liebe. Das ist mit dem Bundesglauben gemeint, im Thema unserer Lektion.

[48:39] Und ich möchte euch zum Schluss dieser Betrachtung noch ein Zitat von Ellen White mit auf den Weg geben, das sehr schön und bildlich beschreibt, was den Anteil Gottes und was unser Mitwirken an der Erlösung ist. Das Zitat ist aus dem Buch "Erweckung, was dann entnommen" und das lesen wir auf Seite 43. Hier haben wir es uns das Bild der zwei Ruder gegeben und sie schreibt, dass so erweisen wir uns in unserem Teil als treue Mitarbeiter Gottes, dann wird er uns Freude an der Erfüllung seines Willens schenken. Er kann jedoch nicht durch uns wirken, wenn wir träge sind. Wollen wir das ewige Leben erben, dann gilt es schwer zu arbeiten. Lasst uns auf der Hut sein vor der Behauptung: "Du brauchst nichts anderes zu tun, als zu glauben." Glaube und Werke sind wie zwei Ruder, die man gleichmäßig und gleichzeitig einsetzt, um gegen den Strom des Unglaubens voranzukommen. "Der Glaube, wenn er keine Werke hat, ist er tot in sich selber." Jakobus 2, 17.

[49:55] Weiter schreibt sie: "Der Christ ist ein denkender und handelnder Mensch. Sein Glaube wurzelt fest in Christus. Durch Glaube und gute Werke bleibt sein Geist lebendig und gesund, während er danach strebt, die Werke Gottes zu wirken, wachsen seine geistigen Fähigkeiten." Und in diesem Sinne möchte ich mich von euch verabschieden und wünsche euch viel Freude in eurem Tun, nicht nur im Studium seines Wortes, sondern auch im Tun seines Wortes. Gottes Segen euch, ihr Lieben.

[50:33] Lasst uns zum Schluss noch gemeinsam beten. Lieber Vater im Himmel, wir haben durch das Studium dieses Themas erkannt, wie wichtig es ist, uns zu verinnerlichen, was du für uns getan hast, aber was du für uns tagtäglich tust und worin wir jedoch auch eine Pflicht dir gegenüber haben müssen. Denn auch wir sollen Dinge und Werke tun, die dich preisen, die dich loben, die dich sichtbar werden lassen vor dem ganzen Universum, vor den Menschen, mit denen wir zu tun haben. Denn nur so, Herr, bist du verherrlicht auch auf dieser Welt. Du hast uns als deine Mitarbeiter gewählt und sagst, dass wir fleißige Arbeiter sein sollen für deinen Weinberg. So bitte, Herr, segne uns mit deinem Heiligen Geist. Gib uns diese Kraft, die wir dazu brauchen, um daran zu arbeiten, daran zu wirken, damit auch andere Menschen sehen, wie gut du bist, damit wir auch anderen Menschen das Evangelium kündigen können. Mache uns vollkommen, Herr, in deinem Sinne und lasse daran glauben, dass wir durch die Erlösung des Blutes deines Sohnes all diese Vollkommenheit bereits erhalten haben. Denn nur, wenn dein Geist in uns lebt, so können wir uns mit dir vollständig verbinden und alles bereits jetzt hier in diesem Leben auf dieser Erde schon in Anspruch nehmen, all diese Vollkommenheit, die du uns versprochen hast. Wir danken dir, Herr, dass du ewig mit uns leben musst und dass du in uns so viel Vertrauen schenkst. Wie viel mehr, Herr, müssen wir dir vertrauen, denn du allein bist "Roi", du bist der Weg, du bist die Wahrheit und das Leben. Und wir danken dir dafür, dass du uns so sehr gut [Musik]


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