[0:31] Hallo und herzlich willkommen zur Christ Study Hour! Euch hier auf joelmedia.de ein herzliches Willkommen. Gilt auch allen Zuschauern auf YouTube. Zu unserer wunderbaren neuen Serie über die Verheißung – Gottes ewiger Bund. Wir haben schon in den letzten drei Wochen mit David einige ganz wichtige und fundamentale Prinzipien über Gottes Bund studiert und wollen heute in dieser vierten Folge über die zentrale Frage uns Gedanken machen: Was ist eigentlich dieser ewige Bund? Und mit diesem Thema wollen wir uns auf das Bibelgespräch am 24. April vorbereiten.
Ich muss ehrlich sagen, ich studiere seit vielen Jahren immer wieder das Thema vom Bund in der Bibel, vom alten Bund und vom neuen Bund. Aber in der Vorbereitung auf dieses Bibelstudium sind mir neue Schönheiten bewusst geworden und neue Verbindungen haben sich in meinem Kopf noch ergeben. Und ich freue mich sehr, dass wir gemeinsam jetzt die Bibel aufschlagen können und dieses Thema gemeinsam studieren können. Wir möchten Gott einladen, dass er unser Lehrer ist, dass wir zu seinen Füßen sitzen dürfen, dass wir mit der Geisteshaltung, der Herzenseinstellung eines Schülers an sein Wort gehen. Und darum wollen wir jetzt bitten, dass er durch seinen Geist zu uns spricht. Lasst uns gemeinsam beten.
[1:59] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir so sehr danke sagen, dass wir dein Wort haben und dass du zu uns sprichst und dass wir so viele schöne und interessante Dinge in deinem Wort entdecken können, die direkt in unser Herz sprechen und die uns ja helfen, im Alltag an dir festzuhalten. Herr, wir möchten dich bitten, dass wir jetzt das Thema vom ewigen Bund studieren, dass es nicht nur Theologie ist, die wir besser verstehen, sondern dass es in unserer Beziehung zu dir wie eine neue Tiefe, eine neue Frische, eine neue Erfahrung wird. Herr, dass du in unser Herz noch tiefer verwurzelt hineinkommst, dass du am Herzen überall in jeder Kammer. Wir bitten von ganzem Herzen, dass du uns dein Wort so erklärst, wie du es gemeint hast. Wir wollen dir folgen, dir glauben und dir gehorchen. Das bitten wir im Namen Jesu. Amen.
[3:03] Das Thema beginnt mit einem Vers in 1. Mose 17, Vers 7, den wir auch als Kernstück dieser Woche in das Zentrum unserer Betrachtung, unserem Anfang stellen wollen. In 1. Mose 17, Vers 7 spricht Gott zu Abraham und wir lesen hier in Vers 7 einen äußerst interessanten und bemerkenswerten Vers. Und ich will meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir von Geschlecht zu Geschlecht als einen ewigen Bund, dein Gott zu sein und der deines Samens nach dir.
Wir haben ja schon einiges, eine ganze Menge schon in den vergangenen Wochen über den Bund, das Konzept des Bundes studiert. Hier finden wir Gott, wie er zu Abraham sagt: "Ich will meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir." Und dann sagt er: "Diesen Bund, den ich aufrichten will, ich als einen ewigen Bund aufrichten." Damit sind wir genau beim Thema. Das Hebräische sagt eigentlich einen Bund der Ewigkeit. Nun, das Interessante an diesem Vers ist, das ist nicht das erste Mal, dass Gott von einem Bund mit Abraham spricht. Direkt im selben Kapitel zeigt Gott ja an, dass er schon längst einen Bund mit Abraham gemacht hatte. In Vers 4 heißt es: "Siehe, ich bin’s, der meinen Bund mit dir aufrichtet oder sein wird, Vater vieler Völker." Wir werden es gleich noch etwas ausführlicher anschauen, dass auch schon vor Kapitel 17 Gott einen Bund mit Abraham geschlossen hatte.
Wenn also Gott jetzt zu ihm sagt: "Ich will meinen Bund aufrichten mit dir als einen ewigen", was meint er, wenn er schon längst einen Bund mit Abraham hat? Ich will mit meiner Frau, der Bea, heiraten, und wir haben einen Bund geschlossen, aber ich sage normalerweise nicht immer wieder: "Ich will dich heiraten, ich will den Bund mit dir schließen." Aber Gott sagt hier zu Abraham: "Wir stehen im Bund miteinander, wir haben einen Bund geschlossen, und ich will jetzt meinen Bund mehr ausrichten als einen neuen Bund." Gott verspricht also, und das ist ein wichtiger Gedanke, den wir in dieser Lektion etwas entwickeln und tiefer analysieren und studieren wollen und vor allem für uns persönlich anwenden wollen. Gott verspricht dem Abraham nicht zum ersten Mal einen Bund mit ihm zu machen, sondern er verspricht den Bund, den er mit Abraham schon hat, zu einem ewigen Bund zu machen. Und das wollen wir uns dann noch etwas genauer anschauen.
[5:52] Nun, zunächst einmal wollen wir diese Formulierung "einen Bund aufrichten" genauer unter die Lupe nehmen. Diese Formulierung kennen wir schon aus 1. Mose, aus der ersten sechs, aus der Noah-Geschichte in 1. Mose 6, und dort in Vers 18. Dort sagt Gott zu Noah mit derselben Formulierung, das wird auch im Deutschen ganz klar im Hebräischen, das wörtlich dieselbe Formulierung: "Aber mit dir will ich meinen Bund aufrichten, und du sollst in die Arche gehen, du und deine Söhne und deine Frau und die Frauen deiner Söhne mit dir." Ich will nicht mit dir... will ich meinen Bund aufrichten, sagt Gott hierzu. Nun, auch hier wissen wir sehr deutlich, es ist nicht das erste Mal, dass Gott und Noah sich hier begegnen. Wir müssen auf die Verse vorher, dass Noah schon längst mit Gott zusammengelebt hat. In Vers 8 und 9 heißt es: "Noah aber fand Gnade in den Augen des Herrn. Dies ist die Geschichte Noahs: Ein gerechter Mann war Noah, untadelig unter seinen Zeitgenossen; Noah wandelte mit Gott."
Also, als Gott zu Noah spricht und sagt: "Ich will einen Bund mit dir aufrichten", bedeutet das nicht, dass Gott sagt: "Übrigens, hier bin ich, ich offenbare mich dir zum ersten Mal und ich mache übrigens einen Bund mit dir." Was vielmehr hier in diesen Texten in 1. Mose 6 deutlich wird, ist, da ist ein Mensch, der bereits mit Gott lebte, einen Bund mit ihm hat, und Gott verspricht ihm jetzt, dass selbst in der größten denkbaren Krise, und der Weltuntergang ist so ziemlich die größte denkbare Krise, die man sich vorstellen kann, für Noah bedeutet das, dass alles um ihn herum zerstört werden würde, alles wieder untergehen. Dass selbst in der größten Krise Gott zu seinem Bund stehen würde. Noah sollte wissen, dass die Erfahrung, die er täglich machte, mit Gott zu gehen, jeden einzelnen Tag, dass das keine temporäre, zeitlich befristete Erfahrung sei, sondern dass das, was er mit Gott erlebt hatte, wenn er an Gott festhält und ihm glaubt und vertraut, dass Gott durch die größten Krisen zu diesem Bund stehen würde.
[8:18] Es ist eine Sache, und ich vielleicht habt ihr das in eurem Leben auch schon erlebt, wenn man mal einen Tag hat, wo man ganz besonders sich Gott nahe fühlt, wenn man vielleicht gewohnheitsmäßig kleine Erfahrungen mit Gott macht und sich freut darüber. Das ist eine Sache. Aber vielleicht erleben wir auch manchmal große Krisen, schwere Katastrophen, seien sie persönlich, seien sie in dieser Welt. Wir leben ja gerade in einer großen weltweiten Krise. Und die Frage, die man sich stellen könnte als Gläubiger ist: Der Gott, mit dem ich alle Tag täglich am Dienstag Morgen und Donnerstag Nachmittag meine Erfahrung mache, wird er mich auch durchtragen? Wird er mit mir verbündet bleiben, wenn alles zusammenbricht? Und das ist die Botschaft von Gott an Noah: "Ich will meinen Bund, den ich mit dir schon habe, wir gehen ja täglich miteinander, den will ich aufrichten, auch er wird Bestand haben, selbst wenn die Welt zugrunde geht, wenn die Himmel die Schleusen des Himmels sich öffnen, die Kontinente auseinanderreißen, dieser Bund wird bestehen."
[9:23] Gottes tiefster Wunsch ist es, dass wir dauerhaft bei ihm bleiben. Diese Geschichte von Noah ist ja auch ein Typus, ein Gleichnis für unsere Zeit. Jesus selbst sagt ja, dass wir aus der Geschichte von Noah lernen sollen, denn so wie in den Tagen Noahs wird es sein am Ende der Zeit. Wir dürfen wissen, dass wenn wir heute und morgen und übermorgen Erfahrungen mit Gott machen, wenn wir morgens in der Morgenandacht mit ihm Zeit verbringen, wenn er zu uns spricht, und ich denke, er macht auch diese Erfahrung, die ich immer wieder täglich mache, dass er am Morgen erlebe, wie Gott zu mir persönlich spricht, wie er mir Dinge zeigt, wie er mich korrigiert und mich ermutigt. Wenn wir diese Erfahrungen machen, dann sagt Gott: "Ich werde meinen Bund aufrichten, selbst wenn alles zusammenbricht. Der in dieser Welt wird mein Bund mit dir bestehen."
[10:13] Denn Gott, wie gesagt, hat ein inniges Verlangen, dass wir mit ihm eng verbunden sind. Wie heißt es im Hohelied 8,6: "Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, wie ein Siegel auf deinen Arm." Das sind auch die Worte, die der Bräutigam Christus zu seiner Braut und damit der Gemeinde, damit zu jedem einzelnen Gläubigen sagt: "Setze mich wie ein Siegel auf dein Herz, ein Siegel auf deinen Arm." Denn die Liebe ist stark wie der Tod, und ihr Eifer unbezwingbar wie das Totenreich. Ihre Glut ist Glut, eine Flamme des Herrn. Gott wünscht sich, dass wir nicht nur ab und zu, temporär mit ihm in Verbindung sind, sondern dass er auf unserem Herzen versiegelt ist.
[11:07] In Sprüche 28, und wir haben das ja mit David schon in der ersten Folge studiert, Sprüche 28 finden wir ein Wesen, das zwar vollkommen, sündlos war und über alle menschliches Ermessen weise war, und doch nicht bei Gott geblieben ist. In Hesekiel 28, 11-12 lesen wir über den Luzifer, Menschensohn, stimme Klagen über den König von Tyrus und sprich zu ihm so: "So spricht Gott der Herr: Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit. Gott, er freute sich an seiner Schönheit, er freute sich an der Weisheit. Vor allem aber freute er sich an der Tatsache, dass dieses Wesen sündlos war, vollkommen und im Bund mit Gott. Stammt ja, er war ja ein besonders nahe, eine besonders nahe am Thron Gottes ist.
[12:00] In Vers 14: "Du warst ein gesalbter, schützender Cherub. Ja, ich hatte dich dazu eingesetzt." Gott hatte ihn zu einem seiner engsten Mitarbeiter, ich möchte behaupten, zu einem seiner besten Freunde gemacht. Niemand konnte Gott verstehen wie er. Er war so endlos erkannte Gott. Er konnte Gott feststehen. Er war sein engster Mitarbeiter. Und das heißt hier: "Du warst auf dem heiligen Berg Gottes und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen." Und dann heißt es: "Du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Schaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde."
[12:33] Wir wissen aus Jesaja 59,2, dass Sünde Trennung bewirkt. Sünde trennt von Gott, löst den Bund auf. Alle Sinnlosigkeit und alle Vollkommenheit und alle Kenntnis des Wesens und Charakters Gottes nützten dem Luzifer nichts mehr, als er sich von diesem Bund löste. Gottes größter Wunsch ist nicht, dass wir einfach vollkommen werden oder sündlos oder ihn immer besser kennenlernen. So wichtig diese Dinge auch sind, sein größter Wunsch ist, dass wenn wir zu ihm kommen, wir bei ihm bleiben. Dann kann uns all das und noch viel mehr geben, ohne dass wir seinem Herzen wieder so ein Leid antun, wie es der Luzifer seinem Herzen angetan hat.
[13:36] Und deswegen sagt uns die Bibel, dass das Gottes größtes, sein allergrößtes Verlangen ist. In Jeremia 32, und dort ab Vers 40 und 41. Jeremia 32, Vers 40 und 41. Dort heißt es: "Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihnen wohl zu tun, und ich werde die Furcht vor mir in ihr Herz geben, damit sie nicht mehr von mir abweichen." Und heißt es in Vers 41: "Und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohl zu tun, und ich werde sie einpflanzen in dieses Land in Wahrheit, mit meinem ganzen Herzen, mit meiner ganzen Seele."
[14:15] Wir kennen die Formulierung "mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele" meistens aus der anderen Perspektive, wo Gott uns ermahnt, dass wir ihn mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele lieben und ihm dienen. Aber hier steht, was Gott mit seinem ganzen Herzen, mit seiner ganzen Seele tun möchte. Er möchte uns segnen mit einem Ziel. Er möchte uns einen ewigen Bund geben. Und was haben wir gewählt? Vers 40: "Damit sie nicht mehr von ihm abweichen." Gott wünscht sich nicht nur, dass wir ihn kennenlernen, nicht nur, dass wir von ihm begeistert sind, nicht nur, dass sich unser Leben verbessert. Er wünscht sich, dass wir an ihm kleben bleiben, so wie im Ehebund.
[14:56] Ursprünglich im Hebräischen steht: Sie sollen aneinander kleben, sie sollen ein Fleisch werden. Gott wünscht sich, dass wir beide bleiben. Übrigens, deswegen hat Gott auch die Ehescheidung, weil sie dieses Bild zerkratzt. Ohne dass wir dieses Thema jetzt in einigen... ein anderes Thema, dann müsste man die biblischen Befunde im Einzelnen anschauen. Aber deswegen hat Gott die Ehescheidung, weil die er eigentlich als Symbol für diesen ewigen Bund gedacht war. Gott möchte, dass wir bei ihm bleiben und nicht mehr von ihm abweichen.
[15:33] Gottes Wunsch für dein Leben und für mein Leben ist nicht nur, dass wir immer mehr biblische Erkenntnis bekommen, nicht nur, dass unser Charakter sich immer mehr verbessert oder verwandelt, nicht so, dass wir immer freundlicher werden. Gottes Wunsch ist, dass wir bei ihm bleiben. Denn was nützt das, wenn ich die höchsten Höhen des christlichen Charakters erreiche, aber dann Gott wie das verlasse? Gott wünscht sich einen Bund, der nicht temporär ist. Gott wünscht sich einen Bund der Ewigkeit, der auf Ewigkeit angelegt ist. Das ist hier in Jeremia 32 sein größter Wunsch. Und genau das Einzige, was noch einmal, was verhindern kann, dass wieder zu einer Katastrophe kommt, wie im Himmel damals, wie wir in Hesekiel 28 gesehen haben.
[16:21] Gott will uns so erlösen, dass so ein Sündenfall, wie Luzifer in die Welt gesetzt hat, nie wieder passiert. Nur in dieser ewige Bund, der Bund der Ewigkeit. Die Idee, dass also wir mit Gott verbunden sind, nicht nur eine kurze Zeit, auf eine längere Zeit, sondern für Ewigkeit.
[16:40] Diese Idee hat ein Zeichen, und wir kennen das aus 1. Mose 9, aus der Geschichte wiederum von Noah. In 1. Mose Kapitel 9 und dort Vers 16. Da sagt Gott: "Darum soll der Bogen, gemeint ist der Regenbogen in den Wolken sein, dass ich ihn ansehe und an den ewigen Bund gedenke zwischen Gott und allen lebendigen Wesen von allem Fleisch auf der Erde."
[17:04] Es ist interessant, dass Gott nicht sagt: "Der ewige Bund oder der Regenbogen ist in den Wolken, damit ihr an dem Bund denkt." Gott sagt: "Ich gedenke an den ewigen Bund." Gott möchte mit anderen Worten uns also ein Zeichen geben, jedes Mal, dass wenn wir den Regenbogen sehen, sollen wir uns daran erinnern, dass Gott an dem ewigen Bund... uns deutlich zu machen, dass es ein Herzensanliegen für Gott ist. Gott fordert nicht nur von uns, dass wir an den ewigen Bund hängen, möchte, dass wir verstehen, dass er beständig daran denkt.
[17:39] Übrigens, auch wenn wir den Regenbogen sehen, wenn es regnet und die Sonne gleichzeitig scheint, sagt uns doch die Liebe. Und Johannes hat das gesehen, als er auf Patmos von Jesus eingeladen worden ist, den himmlischen Gottesdienst mitzuverfolgen. Offenbarung 4, Vers 2 und 3: "Und sogleich war ich im Geist, und siehe, ein Thron stand im Himmel, und einer saß auf dem Thron. Und der darauf saß, war in seinem Aussehen einem Jaspis und einem Saphir gleich. Und ein Regenbogen war rings um den Thron, täglich in seinem Aussehen einem Smaragd."
[18:33] Wann immer Gott von seinem Thron... Ich muss die Frage an das muss anders sein. Gott sieht immer den Ring, denn der Regenbogen ist um den Thron. In welche Richtung Gott von seinem Thron auch schaut, überall ist der Regenbogen um uns. Deutlich zu machen, wenn es denn möglich wäre, was ausgeschlossen ist, dass Gott irgendwann einmal vergessen könnte, dass er einen ewigen Bund mit uns machen möchte. Er schon im nächsten Moment den Regenbogen sehen würde, der um seinen Thron ist. Womit Gott uns hierdurch ein Bild deutlich machen will, dass es für ihn unmöglich ist, nicht daran zu denken, auf ewig mit dir und mit mir verbunden zu sein.
[19:26] Der Gedanke vom ewigen Bund umkreist seinen Thron, umschließt seine Herrschaft. Alles, was er tut, das, was er plant, in alle, wo er regiert, und alles, was er durchführt, ist letztendlich alles eingeschlossen in diese eine Idee. Er wünscht sich, dass die Geschöpfe, die er geschaffen hat, mit ihm verbunden sind, auf Ewigkeit.
[19:53] Der ewige Bund. Und dieser Bund, und wenn wir zurückgehen, noch einmal ganz kurz, nur bevor wir dann auch in die Geschichte von Abraham genauer einsteigen. Dieser ewige Bund, der durch diesen Regenbogen dargestellt wird, der basiert auf der Erlösung. Das heißt ja, in 1. Mose 9, Vers 15: "Dann will ich an meinen Bund gedenken, der zwischen mir und euch und allen lebendigen Wesen von allem Fleisch besteht, dass künftig die Wasser nicht mehr zur Sintflut werden sollen, die alles Fleisch verdirbt."
[20:24] Und das bezieht sich auf sein Versprechen, das er in Kapitel 8 gegeben hat, und dort in Vers 20. Und es ist jetzt sehr interessant. In Vers 20 heißt es: "Noah aber baute dem Herrn einen Altar und nahm von allem reinen Vieh und von allen reinen Vögeln und opferte Brandopfer auf dem Altar. Und der Herr roch den lieblichen Geruch und der Herr sprach in seinem Herzen und antwortete: Er fasst diesen Entschluss." Oder es wird uns deutlich machen, was Gott denkt: "Ich will künftig den Erdboden nicht mehr verfluchen um des Menschen willen, obwohl das Trachten des menschlichen Herzens böse ist von seiner Jugend an. Auch will ich künftig nicht mehr alles Lebendige schlagen, wie ich es getan habe."
[21:01] Diese beiden Verse müssen einander verbunden werden. Gott ist nicht plötzlich einer Zinsänderung unterworfen, sagt er. Nein, es ist ja mit Bedacht geschrieben, dass als er diesen lieblichen Geruch, dieses Opfer, das Noah brachte, ein Gleichnis, ein Typus, ein Bild für die Erlösung ist, die Jesus bringt. Und was diese beiden Verse sagen, ist: Weil Jesus für die Menschen sterben wird, gibt es einen Bund. Gott selbst wird dieses Opfer bringen, so dass nicht noch einmal diese Sintflut alle Menschen vernichten muss. Das menschliche Herz ist zwar böse, aber Gott wird einen Weg finden, so dass jeder, der will, von diesem bösen Herzen geheilt werden wird, und jeder, der will, ewiges Leben haben kann. Und nur diejenigen, die diesen ewigen Bund dann ablehnen werden, werden bei der Wiederkunft dann doch, wenn auch nicht durch Wasser, sondern durch Feuer, also danach, die 1000 Jahre, vernichtet werden.
[22:28] Auch in Jesaja, und wir haben ja im letzten, in den letzten Monaten sehr ausführlich studiert, auch in Jesaja finden wir, dass diese Idee von dem Bund, der Noah gegeben worden ist, ein Symbol ist für die Erlösung. In Jesaja 54 und dort Vers 19 heißt es: "Und das sollen wir sein, sagt Gott, wie die Wasser Noahs, denn wie ich geschworen habe, dass die Wasser Noahs nicht mehr die Erde..."
[22:50] habe, dass die Wasser nur mehr die Erde überfluten sollen. Überfluten sollen. So habe ich geschworen, dass ich nie mehr...
[22:55] So habe ich geschworen, dass ich nie mehr über dich zornig werde, noch dich schelten werde. Vers 8 heißt es in...
[23:00] ...überfallen im Zorn habe ich einen Augenblick man angeregt wurde, verborgen. Aber mit ewiger Gnade will ich mich über...
[23:07] ...dich erfahren, spricht der Herr, dein Erlöser. Mit ewiger Bundes Treue.
[23:14] Übersetzen einige auch, wie man hier in der Anmerkung lesen kann. Gott sagt, wenn du die Gnade annimmst, die...
[23:22] ...in Jesus, der angeboten wird, und Jesaja 53 davor beschreibt ja, wie Jesus meine und deine Sünden getragen, dafür...
[23:32] ...gestorben ist und den Preis bezahlt hat. Wenn wir das annehmen und in Christus sind, kann uns genauso wenig der Zorn...
[23:41] ...Gottes treffen, wie die Erde noch einmal durch die Sintflut vernichtet werden kann. Gott hat versprochen durch einen Bund der Ewigkeit, dargestellt durch einen Regenbogen, ein Symbol für die Regierung Gottes selbst im himmlischen Heiligtum, dass wir sicher sind in Christus.
[24:04] Das ist der Bund, den er uns anbietet, dass wenn wir in Christus sind, Gottes Zorn uns nicht treffen kann.
[24:13] Liebe Freunde, Freundinnen, die... Bruderliebe, Schwester, bist du in Christus?
[24:21] Denn wenn du Jesus als deinen persönlichen... und heute hier, jetzt, während du hier zuhörst, als Jesus ist mein Heiland und ich weiß, ich bin mit ihm verbunden, er lebt in meinem Herzen und ich liebe ihn von ganzem Herzen, von ganzer Seele.
[24:39] Dann kann der Zorn Gottes natürlich nicht mehr treffen.
[24:41] Und wenn du das nicht von ganzem Herzen sagen kannst, dann ist heute die Gelegenheit, genau diesen Jesus in dein Herz zu lassen, genau diese Erlösung anzunehmen, diesen Bund, den Gott uns anbietet, in unser Herz zu nehmen.
[25:00] Wie wir gesehen haben, möchte auch Gott genau das dem Abraham zeigen. Auch Abraham hat noch etwas zu lernen bezüglich des Bundes.
[25:07] Heißt ja, die wir gesehen, damit 1. Mose 17, Vers 7: "Und ich will meinen Bund aufrichten zwischen mir und dir und deinem Samen nach dir von Geschlecht zu Geschlecht als einen ewigen Bund der Ewigkeit, dein Gott zu sein und der deines Namens nach dir." Gott möchte ein...
[25:24] ...persönliche Beziehung mit Adam und mit jedem einzelnen seiner Nachkommen.
[25:30] Und dazu müssen wir ein bisschen noch mal die Geschichte von Abraham Revue passieren lassen, auch wenn wir hier nur in quasi in Vogelperspektive einige Dinge anreißen werden, um so den großen roten Faden zu sehen, der sich diese Geschichten spinnt, der uns zeigt, was Gottes Botschaft hier auch an uns ist.
[25:51] In 1. Mose 12, Vers 1-3 sehen wir, wie Gott den Abraham, wir damals noch hieß, beruft. Vers 1 heißt es: "Der Herr aber hatte zu Abraham gesprochen: Hinaus aus deinem Land und deiner Verwandtschaft und aus dem Haus seines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde. Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich..."
[26:12] ...verfluchen. Und die ja sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde. Gott beruft Abraham, erklärt ihm seine Lebensmission.
[26:19] Und Abraham gehorcht voll Glauben und Überzeugung. In Vers 4 heißt es dagegen: "Abraham wie der Herr zu ihm gesagt hatte..."
[26:27] ...und laut ging mit ihm. Aber war 75 Jahre alt, als er von Haran aus jetzt zieht.
[26:32] Aus und er konnte das Land und er erlebt eine Enttäuschung, denn in Vers 6 heißt es in Vers 6b: "Damals aber waren die Kanaaniter im Land." Und als diese Enttäuschung erlebt, dass hier viel Widerstand zu erwarten ist und oder ein anstrengendes Leben mit diesen gottlosen...
[26:53] Kanaanitern erscheint Gott ihm ein zweites Mal und ermutigte ihn. Dann verschieben...
[26:56] ...da erschien der Herr dem Abraham und sprach: "Seinem Samen will ich dieses Land geben." Und er baute dort dem Herrn, dem erschienen war, einen Altar.
[27:05] Zeigt ihm also, dieser Bund, den ich mir schließe, ist nicht auf dein Leben jetzt hier beschränkt, sondern deine Nachkommen, sie werden eigentlich erst dieses Land haben.
[27:12] Er weitet seinen Blick durch eine prophetische Vorhersage, offenbart ihm, dass dieser Bund, den er mit dem schließt, auf viele Generationen angelegt ist.
[27:20] Und wieder treten Hindernisse und Schwierigkeiten auf. In Vers 10 lesen wir von einer Hungersnot, und Abraham entscheidet sich für eine Zeit lang nach Ägypten zu gehen.
[27:30] In Kapitel 13 lesen wir vom Streit zwischen den Hirten Abrams und den Hirten seines Neffen Lot. Aber in allen diesen Schwierigkeiten ist Gott immer wieder für ihn da und ermutigt ihn erneut.
[27:45] Hier in Kapitel 13, ab Vers 14, der Herr sprach zu Abraham, nachdem sich Lot von ihm getrennt hatte: "Hebe deine Augen auf und schaue von dem Ort, wo du wohnst, nach Norden, Süden, Osten und Westen. Denn das ganze Land, das du siehst, will ich dir und deinem Samen geben auf ewig. Und ich will deinen Samen machen wie den Staub auf der Erde. Wenn ein Mensch den Staub auf der Erde zählen kann, so soll man auch deinen Samen zählen können. Mach dich auf, durchziehe das Land seiner Länge und Breite nach, denn dir will ich es geben."
[28:16] Dabei aber auf und wohnte bei den drei Männern in Hebron und baute dort in Heth einen Altar. Immer und immer wieder versichert ihm Gott durch Verheißungen diesen Bund.
[28:25] Doch das Nächste, was wir sehen, ist, es kommt zum Krieg, es kommt zur Unsicherheit, es kommt zu Schwierigkeiten. Oder in Kapitel 15, Vers 1 sehen wir, Gott gibt...
[28:36] ...erneut eine Verheißung an Abraham.
[28:40] In 1. Mose 15, Vers 1, nach diesen ganzen unsicheren Zeiten, diesem Krieg, der neuen Königin Etappen hineingezogen wird, heißt es hier in Vers 1: "Nach diesen Begebenheiten geschah es, dass das Wort des Herrn an Abraham in einer Offenbarung, in einer Vision erging: Fürchte dich nicht, Abraham, ich bin dein Schild und dann ist er großer noch nicht...
[28:59] ...beschütze dich in der gegenwärtigen Krise, in den Weltereignissen, die um sich herum passieren. Und ich will dich sehr belohnen." Aber diesmal scheint Abraham etwas desillusioniert. Er hat immer wieder Verheißung gehört, aber er hat noch scheinbar nicht viel davon gesehen in seinem Leben.
[29:15] Vers 2 sagt Abraham aber: "Sprich, Herr, was willst du mir geben, da ich doch kinderlos dahingehe und Ehre meines Hauses ist Elisa von Damaskus." Und Abrams sprach weiter: "Sieh, du hast mir keinen Samen gegeben, und sieh, ein Knecht in meinem Haus geboren ist, soll mein Erbe sein." Man könnte auch den Unterton so formulieren: "Herr, ich kenne deine Verheißungen und habe sie oft gehört, bin dem Glauben vorangegangen. Aber wo ist die Erfüllung?"
[29:41] Gott erneuert seine Zusage mit den Worten Vers 4 und 5: "Doch sieh, das Wort des Herrn erging an ihn: Dieser soll nicht dein Erbe sein, sondern der aus deinem Leib hervorgehen wird, der soll dein Erbe sein." Und er führt ihn hinaus und sprach: "Sieh doch zum Himmel und zähle die Sterne, wenn du sie zählen kannst." Und sprach zu ihm: "So soll dein Samen sein."
[30:00] Jetzt steht ein ganz, ganz wichtiger Satz in der Bibel, ein Satz, der für uns von größter Bedeutung ist. Nun: "Abraham glaubte dem Herrn, und das rechnet er ihm als Gerechtigkeit an." Abraham hat ohne einen Beweis zu sehen, an diese Verheißung geglaubt, und Gott hat das gesehen und ihn gerecht gesprochen. Nicht aufgrund einer Leistung, die er gebracht, nicht aufgrund irgendwelcher Verdienste, sondern weil er den Verheißungen Gottes vertraute.
[30:31] Vertraust du? Vertraue ich? Vertrauen wir den Verheißungen Gottes, auch dann, wenn es so aussieht, als würde nichts daraus werden?
[30:44] Abraham vertraut und glaubte Gott, sieht es als Gerechtigkeit an. Aber Abraham wünscht sich ein Zeichen.
[30:51] Und das heißt dann hier in Vers 8: "Abermals sprach Herr: Woran soll ich erkennen, dass ich jetzt als Erbe besitzen werde?" Und dann passiert etwas Außergewöhnliches.
[31:01] Gott macht mit ihm einen formalen Vertrag. Sie haben ja schon längst einen Bund miteinander, im Sinne, dass sie miteinander gehen. Abraham ist ihm gefolgt seit 1. Mose 12. Sie reden miteinander, sie leben in einer... wandelt in gewisser Weise mit Gott. Und jetzt hier besteht Gott diesen Bund durch einen formalen Vertragsschluss. Nicht, weil Gott seinen Vertrag wird...
[31:23] ...hätte, sondern um dem Abraham in einer Sprache zu erklären, die Abraham versteht, dass Gott wirklich zu seinem Wort steht.
[31:32] Er macht mit ihm einen Vertrag und sagt die Art und Weise, wie man damals im alten Orient in der Zeit einen Vertrag machte, als zusätzliche Gewissheit für die Verlässlichkeit des Wortes Gottes.
[31:44] Was kommt dann? Dann kommt 1. Mose 16. Abraham lässt sich auch durch die Worte von Sarah dahin verführen, dazu hinreißen zu glauben, dass er für die Verwirklichung der Verheißung nicht auf Gott vertrauen solle, sondern auf seine eigene Kraft. Er trifft eine fatale Fehlentscheidung, dem Hagar zur Nebenfrau, und es kommt zu Streit in der Familie und zu viel Herzeleid und viel Trauer.
[32:15] 1. Mose 16 zeigt, dass Abraham an diesem Bund, in diesem Bund zwischen Gott und ihm, das schwache Glied war, das immer wieder wackelte.
[32:26] Und 13 Jahre später kommen wir jetzt zu 1. Mose 17. Und dort in Vers 13, 10 Jahre später, wie gesagt, heißt es: "Als nun Abraham 99 Jahre alt war, erschien ihm der Herr und sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige El Shaddai." Genau daran hatte ja...
[32:47] ...hatte Abraham noch seine Probleme gehabt. Er hatte nicht ganz hundertprozentig sich vorstellen können, wie es denn möglich sei, dass Sarah jetzt noch ein Kind bekommt. Es schien daraus nichts zu werden.
[33:01] Und da dachte, vielleicht war das ja nur eine Anweisung von Gott, selbst aktiv zu werden. Aber Gott sagt und offenbart sich hier mit einem Charakterzug, mit einem Wesenszug von ihm, der genau die Antwort ist auf das Glaubensproblem von Abraham.
[33:15] Hatte an der Allmacht Gottes gezweifelt. Und Gott sagt: "Ich bin El Shaddai, ich bin der Allmächtige." Nun, Gott war zu diesem Zeitpunkt auch natürlich schon der Herr JHWH, wie er sich dann steht, dem Mose offenbart. Er war der "Ich bin" schon in diesem Moment.
[33:39] Aber interessanterweise heißt es in 2. Mose Kapitel 6 und dort Vers 2 und 3, als Gott zu Mose redet und Gott redete mit Mose und sprach zu ihm: "Ich bin der Herr JHWH. Ich bin Abraham, Isaak und Jakob erschienen als Gott, der Allmächtige El Shaddai. Aber mit meinem Namen Herr habe ich mich ihnen nicht...
[34:04] ...offenbart." Dass ich hier lerne etwas Interessantes. Gott war der Herr, er hatte diesen Namen, aber er sah es nicht als nötig an, sich mit allen Details Abrams zu offenbaren, sondern mit den Aspekten, die jetzt für Abraham in der Situation wichtig waren.
[34:22] Wir sind immer soziologisch und wir wollen alles über Gott wissen, jedes einzelne Teil. Und wir schlagen uns die Köpfe ein, manchmal leider über Fragen der Dreieinigkeit und das Wesen Gottes und wie genau ist, aber Gott offenbart nur die Dinge, die für mich persönlich in einer Glaubenskrise gerade wichtig sind.
[34:38] Ja, er hätte dem Abraham sagen können: "Ich bin JHWH." Das hätte den Abraham an der Stelle nicht so viel genutzt, wie es dem Mose genutzt hat. Und man kann mit Gott einen Bund, einen im ewigen Bund leben, auch wenn man manche, wir würden sogar interessante, wichtige Dinge über Gott, technische Details in Anführungsstrichen, wie seinen korrekten Namen, gar nicht... Was im Bund mit Gott zu leben bedeutet, nicht alles zu wissen, macht es über Gott zu wissen, gibt, sondern mit ihm zu leben und das anzunehmen, was er mir offenbart zu und ich mir Dinge zu spekulieren, die mir gar nicht auf dem Bad.
[35:15] Auch wenn sie wahr sein mögen. Die Tatsache, dass Mose dann auf dem Bad bekommen hat, dass er der Herr, Ich bin, hat dazu geführt, dass Mose dann als der Schreiber dieses Buches an vielen Stellen auch diesen Namen eingesetzt hat, zusätzlich sozusagen, um deutlich zu machen, dass es sich natürlich bei El Shaddai und genau den handelt, der auch das Volk Israel aus Ägypten dann geführt hat.
[35:40] Und dann heißt es hier in Vers 1 weiter: "Als nun 79 Jahre alt war, als er nun Abraham 99 Jahre alt war, erschien der Herr und sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige. Wann blüht vor mir und...
[35:54] ...und hat sich das ist genau die sind die Dinge, die Henoch und auch Noah ausgezeichnet haben. Das heißt, er verwandelte mit Gott, er war untadelig unter seinen Zeitgenossen. Und das ist aber hier keine Zustandsbeschreibung. Gott sagt nicht: "Du bist untadelig und du wandelst mit mir." Es ist eine Aufforderung, ein Imperativ: "Wandel vor mir, sei untadelig." Gott fordert den Abraham auf, den Mann, der zu Abraham wird, so zu leben wie Noah und wie Henoch. Denn Abraham hat das schon große Dinge mit Gott erlebt, aber der Bund ist noch nicht fest genug.
[36:30] Der Grund, obwohl er schon so viel erlebt hat, Visionen und Träume gehabt hat, große Siege errungen hat mit Gottes Hilfe, ist der Bund immer noch so, dass auf das Wort seiner Frau hin er sich überreden lassen an den falschen Weg einzuschlagen. Wie oft ist es unserem Leben? Als ich habe das so oft in meinem Leben erlebt, du wahrscheinlich auch, dass wir große Dinge mit Gott erleben, dass wir begeistert sind von ihm, dass wir mehr... spricht und dann trotzdem Institutionen, wo die Sünde und umspielt, wo die Versuchung kommt, wir plötzlich wieder fallen, falsche Entscheidungen treffen, Gott traurig machen, Dinge entscheiden, die Disaster in unser Leben bringen.
[37:06] Woran liegt das? Das liegt nicht daran, dass Gott untreu ist. Es liegt daran, dass wir, obwohl wir mit Gott im Bund stehen, dieser Bund noch nicht fest genug ist. Wir brauchen nicht nur eine temporäre Begegnung mit Gott, nicht nur einen zeitweiligen Bund, sondern einen Bund der Ewigkeit.
[37:23] Der ewig bleibt. So steht es in Vers 2 und 4, jetzt hier in 1. Mose 17: "Und ich will meinen Bund schließen mit dir und...
[37:34] ...ich will meinen Bund schließen zwischen mir und dir und will dich über alle Maßen mehren." Dass viel Gott sagen da fiel aber auch sein Angesicht. Und Gott redete weiter mit ihm und sprach: "Sieh, ich bin der, welcher im Bund mit dir steht, wo du sollst deinen Vater vieler Völker werden." Gott sagt: "Ich habe einen Bund mit dir und deswegen will ich einen Bund mit dem schließen."
[37:58] Mit anderen Worten, Gott hat den alten, den Bund, der bisher da war, nicht als... als aufgehoben betrachtet, nicht gesagt: "Wir fangen ganz von vorne an, das war alles umsonst." Wie oft passiert das in unserem Leben, dass wir denken, weil wir gesündigt haben, ist alles, was wir mit Gott erlebt haben, oder nicht ich? Nein, das stimmt nicht. Das muss ich mir sagen. Das muss, möchte ich dir sagen. Wir, auch wenn wir gesündigt haben, sagt Gott nicht: "Okay, alles, was mit mir lebt, das ist nur noch nicht ich." Nein.
[38:20] Gott führt uns wieder dorthin, wo wir uns verlassen haben, an denselben Punkt, damit wir wieder weiter den Weg gehen, der Ursprung von uns gegangen ist. Er möchte den Bund, den wir schon mit ihm haben oder gehabt haben, vertiefen und festigen.
[38:37] Deswegen sagte er in Vers 7: "Ich will meinen Bund aufrichten als einen Bund der Ewigkeit." In Vers 5 heißt es: "Siehe, Verzeihung, für fünf, darum sollst du nicht mehr Abraham heißen, sondern Abraham soll der Name sein, denn ich habe dich zum Vater vieler Völker gemacht."
[38:56] Dieser neue Bund sollte nicht nur irgendwo als theologisches Überzeugungen im Buch stehen. Sie sollte in seinen Namen eingraviert sein, so dass jedes Mal, wenn er seinen Namen hört, und das war oft genug am Tag, der an diesen neuen Bund, dann diese den gefestigten Bund erinnert worden ist.
[39:15] Und als Zeichen dieses Bundes gab es jetzt die Beschneidung. Die Beschneidung, die deutlich machen sollte, dass es nur einen Weg gibt, mit Gott dauerhaft verbunden zu sein. Das ist dazu reicht es nicht aus, begeistert zu sein.
[39:30] Dazu reicht es nicht aus, Gott zu lieben, wenn alles gut geht. Der einzige Möglichkeit mit Gott, hört gut zu, die einzige Möglichkeit mit Gott in einem ewigen Bund zu bleiben, ist, wenn wir auch in den Situationen, in denen wir etwas anderes wollen als Gott uns durch Glauben entscheiden, lieber Gottes Willen zu nehmen, als uns an, dass wir deutlich...
[39:53] ...in Vers 17 und in Vers 18, 19, und Adam sprach zu Gott, als Gott ihm verheißen hat, dass war seine seine Frau einen Sohn gebären wird. Da heißt es: "Und Adam sprach: Das diesmal vor dem Leben dazu er sagt, ich habe einen anderen klar nicht, ich habe den diesmal das und 13 Jahre alt, ich liebe ihn über alles, er kann doch auch zur Erde sein." Und Gottes Antwort ist klar und deutlich, dass...
[40:15] ...sprach Gott: "Nein, sondern Sarah, deine Frau, soll er einen Sohn gebären, den sollst du Isaak nennen, damit nicht gesagt wird, es wäre Zeit gewesen, oder Abrams Kraft oder seine Voraussicht. Es war Gottes Wunder, seine Verheißung, sein Segen, seine Kraft. Die Erlösung basiert nicht auf dem, was wir tun konnten, auf dem, was Gott tun kann.
[40:36] Und darauf, dass wir bereit sind, nicht dem zu folgen, was wir wollen.
[40:43] Thomas Goppel, wenn wir bereit sind, unsere Herzen beschneiden zu lassen. Das heißt, unsere Gedanken beschneiden zu lassen, denn die Bibel sagt ja, dass unsere Gedanken im Herzen, die Gedanken und Gesinnung des Herzens eine Formulierung, wie in der Geschichte finden und auch in Hebräer 4, 12. Bereit sind, unsere Herzen beschneiden zu lassen.
[41:00] Dann sind wir bereit, bei Gott auch zu bleiben.
[41:06] Das vielleicht wichtigste und größte Beispiel dafür ist Jesus im Garten Gethsemane, als er uns vorgemacht hat, was es heißt zu sagen: "Nicht mein Wille, sondern dein Wille."
[41:20] Er ist für uns der Bund und er ist das Vorbild, um uns zu zeigen, wie wir auch in größter Not bei Gott bleiben können.
[41:31] Ich möchte mich dafür entscheiden, in jeder Not auf Gott zu hören.
[41:40] Wie es ist mit dir? Möchtest du auch erst auch den Wunsch, dass Gott dein Herz und deine Gedanken beschneiden darf, damit du bleibst nicht nur zu dem kommt, sondern auch bei ihm bleibst, auch dann, wenn vielleicht seine eigenen Gefühle oder Umstände oder dein eigenes Vernunft einen anderen Weg vorschlagen.
[42:02] Das ist der Punkt, um den es geht. Gott selbst hat übrigens versprochen, dass wir nicht unsere Herzen selbst beschneiden müssen. Er sagt: "Sondern schneidet eure Herzen." Aber er weiß, dass es nicht aus eigener Kraft tun können.
[42:13] Alles, was es braucht, uns unsere Bereitschaft, dass unsere Herzen, Herzen beschnitten werden dürfen.
[42:16] In 3. Mose 30, 6 steht diese wunderschöne Verheißung: "Und der Herr, dein Gott, wird dein Herz und das Herz der Nachkommen beschneiden, dass du den Herrn, deinen Gott, liebst von ganzem Herzen und von ganzer Seele, damit du lebst." Wir können nicht aus eigener Kraft unser Herz anders machen.
[42:34] Gottes Liebe, ein Gott hat uns liebt, und er möchte unser Herz verändert, und er wünscht sich, dass wir zu ihm sagen: "Herr, nimm du mein Herz, denn ich kann es hier nicht geben, hatte durch sein, denn ich kann es alleine nicht rein halten. Beschneide du meine Gedanken."
[42:50] Die Liebe sagt uns in Römer 2, Vers 28-29, dass derjenige ein wahrhaftiger Jude ist, ein geistliches Lied, der im Herzen beschnitten ist und nicht am Fleisch.
[43:08] In 1. Mose 18 sehen wir dann das...
[43:08] In 1. Mose 18 sehen wir dann, dass Abraham diesen Bund der Ewigkeit mit Gott eingeht. Ein Leben lebt, das Gott wohlgefällig ist. In Vers 19 heißt es hier: "Wenn ich habe ihnen ersehen, dass er seinen Kindern und seinem Haus nach ihm gebiete, den Weg des Herrn zu bewahren, indem sie Gerechtigkeit und Recht üben, damit der Herr auf Abraham kommen das, was er ihm verheißen hat." Gott hat im Vorhinein gesehen, welche Entscheidung Abraham in bestimmten Situationen fällen würde und ihn deswegen außerordentlich als ein Beispiel des Glaubens für viele andere Generationen anerkannt. Abraham sollte den Glauben nicht nur bewahren, sondern weitergeben an andere, insbesondere an seine eigenen Familienangehörigen. Wenn wir mit Gott verbunden sind, dann haben auch wir den Auftrag, anderen davon zu erzählen, was wir mit ihm erlebt haben. Ja, eigentlich muss man sagen, man kann ja gar nicht anders, als davon zu erzählen, was man mit Gott erlebt hat und wie man ihm dankbar ist für das, was er getan hat. Ich muss von Herzen sagen, dass ich selbst anfange für das, was Gott immer wieder täglich für mich tut. Und ich denke und hoffe, dass es dir ganz genauso geht.
[44:18] Interessant ist hier, dass er die Gerechtigkeit und Recht übt. Die haben wir in 1. Mose 15, Vers 6 gesehen. Dort heißt es: "Und er glaubte dem Herrn, und der Herr rechnete es ihm als Gerechtigkeit an." Gott hat ihn gerecht gesprochen aufgrund seines Glaubens. Aber trotzdem hat Abraham, der dann gerecht gesprochen worden ist, Gerechtigkeit tatsächlich auch gehandelt. Und durch den Glauben an Jesus, die Gerechtigkeit, die Gott schenkt, die zeigt sich immer auch in Wort und Werk. In 1. Mose 22 finden wir dann jene dramatische Geschichte, die aus Zeitgründen jetzt nicht lesen und anschauen können, in denen Gott ihm illustriert durch diese angeordnete Opferung seines Sohnes Isaak, was es für Gott selbst bedeutet, zu erlösen. Und Abraham dann, als alles aufgelöst wird in der Mitte des Kapitels, beginnt zu begreifen, wie tief der Erlösungsplan ist. 1. Mose 22, Vers 14 heißt es: "Und Abraham nannte den Ort: Der Herr wird für Sorgen." So dass man auch heute sagt: "Auf dem Berg wird der Herr für Sorgen." Und Jesus hat später gesagt in Johannes 8, Vers 56, dass Abraham seinen Tag gesehen hat. Wir können das lesen, denn Johannes 8, Vers 56 dort heißt es: "Abraham, euer Vater, frohlockte, dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn und freute sich." Abraham hat den Erlösungsplan verstanden.
[45:42] Der Bund dieser Ewigkeit basiert ja auf dem, was Jesus für uns tut. Und je besser wir verstehen, wer Jesus ist und lebt, desto besser verstehen wir, was er für uns getan hat und wie tief seine Herablassung ist und wie groß sein Opfer. Desto fester werden wir mit ihm verbunden sein. Deswegen wird uns gesagt, dass es eine gute Sache wäre, wenn wir jeden Tag eine stille Stunde nehmen und über Jesus nachdenken, insbesondere über die letzten Szenen seines Lebens. Und hier am Ende von 1. Mose 22 macht Gott dann nochmal einen Bund mit Abraham. Und er bekräftigt diesmal durch einen Eid. Wir können selbst nachlesen Hebräer 6, Vers 13 bis 17. Warum? Weil Gott, nachdem wir schon einen Vertrag mit Abraham gemacht hat und die Beschneidung gegeben hat als ein Zeichen und seinen Namen geändert hat, jetzt durch das Schwören deutlich machen will, durch das Höchste, was man überhaupt machen kann. In einem menschlichen Kontext ist für einen menschlichen Geist, dass er zu seinem Wort steht. Ihr lieben, Gott geht die extra Meile, um uns irgendwie deutlich zu machen, dass sein Wort fest besteht. Wir dürften eigentlich schon wissen, allein aus der Tatsache, dass Gott nicht lügen kann, dass jedes Wort wahr ist. Aber Gott macht einen Vertrag, ändert den Namen, er schwört bei sich selbst, weil niemand anders schwören kann, weil es kein Höheres gibt, nur um uns, seid ihr zu machen. Du kannst mir vertrauen, lieber Freund, liebe Freunde. Ich möchte noch mehr in meinem Leben lernen, Jesus zu vertrauen.
[47:09] Dieser Bund, den er mit Abraham gemacht hat, den können wir durch die Bibel weiter verfolgen. Wir werden auch einige wenige Verse leben. In 1. Chronik 16 und dort Vers 17 heißt es: "Als David hier ein Lob- und Danklied singt, Vers 16 und 17, an den Bund Abrahams 15, gedenkt auf ewig an seinen Bund." Anders war das Ergebnis auf 1000 Geschlechter hin, dass noch keine 1000 Geschlechter seit der Schöpfung bis heute. Dieser Bund umfasst die gesamte Menschheitsgeschichte. An den Bund damit abgeschlossen, an seinen Eid, den er schwor. Hatten wir diesen Eid schwören? Er stellt den auf Amazon, also auch als Gebot für Israel als ewigen Grund. David ruft uns zu: Denkt ewig an diesen ewigen Bund. Gott denkt ständig an den ewigen Bund, und auch wir sollen ständig an diesen ewigen Bund denken. Diesen Bund der Ewigkeit. Wir sollten viel öfter daran denken, ist Gott mit uns verbunden? Wie oft denkst du? Wie oft denke ich? Wie oft denken wir nach im Alltag, dass Gott mit uns verbunden sein möchte? Denkt an den Bund. Sagt David: Auf ewig an seinen Bund. Und David selbst wusste, bevor er sprach, sei für ihn nicht nur theologische Worte, sie auswendig gelernt. David wusste aus eigener Erfahrung, dass man sich auf Gottes Wort verlassen kann und dass man es bitter bereut, wenn man Gottes Weisheit beiseite schiebt und aus eigener Kraft handeln wird.
[48:37] In 2. Samuel 23 und dort Vers 5, in seinen letzten Worten, kurz vor seinem Tod, sagt er diese überaus ermutigenden Worte. Ermutigenden Worte: "Ja, steht mein Haus nicht fest mit meinem Gott?" Ist eine rhetorische Frage. Könnte auch sehen, es geht mir gut, ich bin fest gegründet bei Gott. Warum? Denn er hat einen ewigen Bund mit mir gemacht. In allem wohlgeordnet und sicher. Alles, was Gott, wenn Gott mit uns zusammen lebt, ist alles wohlgeordnet. Wenn wir auf eigene Faust leben wollen, gibt es ein großes Chaos. Mit Gott ist alles wohlgeordnet und sicher. Wird er nicht alles gefallen lassen, was mir zum Heil und zur Freude dient. Wenn wir Gott dienen, ist das nicht einfach ein Eins-gegen-Eins? Wenn wir Gott dienen, dann wird alles getan, was uns eigentlich zum Heil, zur Lösung und zur Freude ist. Dennoch hat er gesagt, er wird sich freuen darüber, uns Gutes zu tun, wenn wir bei ihm sind und bei ihm bleiben.
[49:33] In Jesaja finden wir ebenfalls den ewigen Bund angesprochen, nur ganz kurz drei Textstellen hier herausgegriffen. Wir haben ja in den vergangenen Monaten da viel zu studiert. In Jesaja 24 finden wir in Vers 5 die Aussage: "Denn das Land liegt entweiht unter ihren Bewohnern, denn sie haben die Gesetze übertreten, die Satzung abgeändert, den ewigen Bund gebrochen." Denn wir Gottes Gebote ignorieren, denn das Übertreten, wenn wir gegen ihn sündigen, dann brechen wir diesen Bund. Und das hat hier seit 24 katastrophale Auswirkungen, nicht nur für das Volk Israel zur Zeit von Gesang, sondern auch apokalyptisch gesprochen am Ende der Welt. Die Menschen, den Bund Gottes ablehnen, die seine Gesetze ändern und übertreten, werden ewiges Verderben davon ernten. Und gleichzeitig, obwohl das hier ist, obwohl der Bund hier gebrochen ist, bietet Gott den Jesaja 55 seinen Bund an. In Jesaja 55, Vers 3 heißt es: "Neigt eure Ohren und kommt her zu mir; hört, so wird eure Seele leben; denn ich will euch einen ewigen Bund gewähren, die Gnaden Güter Davids, die zuverlässigsten." Die Gnade wieder dabei sind die Verheißung, die Gott dem David gegeben hat, nämlich, dass aus ihm, aus dem Sohn Davids, als der Sohn Gottes, der Messias, ewig regieren wird auf dem Thron Davids. Und damit ist also Jesus gemeint. In Jesaja wird uns dieser ewige Bund angeboten. Wir sind alle eingeladen, unsere Ohren aufzumachen, hinzuhören, was Jesus zu unserem Herzen persönlich spricht.
[51:10] Lieber Freund, liebe Freundin, der dir das anschaust, spricht der Heilige Geist zu deinem Herzen. Höre auf ihn. Nimm das an, was er sagt. Lass es denn Herz. Nimm Jesus an, diesen festen, bestimmten, zuverlässigen, dieses zu Facebook laden gut und dass er dem David verheißen hat, diesen ewigen Bund. Und dort an Jesaja 61. In Jesaja 61 haben wir die Beschreibung des Messias, der kommen wird. Den Vers 1 und 2. Dann heißt es in Vers 8: "Denn ich, der Herr, liebe das Recht und hasse Räuberei. Ich werde ihnen ihren Lohn getreulich geben und einen ewigen Bund mit ihnen schließen." Wodurch dadurch, dass Jesus auf die Erde kommt, dass Gott Mensch wird, sich auf das allerängste mit der Menschheit verbindet. Die Bibel sagt in Jesaja 42, Vers 6, dass Jesus der Bund für das Volk selbst ist. Er verbindet Gott und Menschheit. Und dann wird ihm glauben und ihm folgen und bei ihm bleiben, dann leben wir in diesem ewigen Bund. Deswegen sagt die Bibel auch in Daniel Kapitel 9 und dort Vers 24, dass dieser Messias, wenn er kommen wird, Jesus den Bund bekräftigen wird. Das heißt, Vers 27: "Über ihn und er wird mit den vielen einen festen Bund schließen, eine Woche lang." Er wird den alten Bund nicht aufgeben, er wird ihn bekräftigen, mit ihm zu dem machen, was eigentlich schon immer Gottes Plan war. So wie er bei Abraham, nachdem das, nachdem Abraham in seinem Leben abgewichen war, ihn wieder zurückgerufen hat und diesen Bund befestigt.
[52:56] Der Dienst auch neue Zeichen geben und neue Offenbarung, aber letztendlich war es nichts weiter als eine Vertiefung dessen, was Gott schon immer sich gewünscht hat. Übrigens, wörtlich heißt es hier im Hebräischen: "Er wird den Bund stark machen." Und wir wissen aus 5. Mose 4, Vers 13, dass der Bund Gottes seine Zehn Gebote sind, von denen sagt Paulus, dritte nachlesen in Römer 8, Vers 3, dass das Gesetz ohne Jesus durch das sündige Fleisch kraftlos ist. Mit anderen Worten, wir haben zwar die Bundesverheißungen und wir haben die Bundesförderung, wir haben die Verheißung Gottes und die Gesetze, aber wenn wir sie nur als theoretische Worte haben, so wahr sie auch sind, ist unser sündiges Fleisch zu schwach, um die Verheißung in Anspruch zu nehmen und das Gebot zu halten. Aber mit Jesus ist beides möglich, denn in Jesus ist jede Verheißung Ja und Amen, schreibt Paulus an die Korinther. Und mit Jesus können wir, verbunden durch ihn mit Gott, durch den Heiligen Geist, die Gebote Gottes halten. Er macht den Bund, der theoretisch schon immer da, aber auch im Alten Testament durch sein Opfer macht er ihn stark, verbindet uns mit Gott.
[54:15] Und genau das ist die Idee dann auch bei Jeremia 31, in dieser berühmten Passage, wo Gott sagt, ab Vers 31: "Siehe, es kommen Tage, spricht der Herr, da ich mit dem Haus Israel und mit dem Haus Juda einen neuen Bund schließen werde. Nicht wie der Bund, den ich mit ihren Vätern schloss an dem Tag, da ich sie bei der Hand ergriff, um sie aus dem Land Ägypten herauszuführen; denn sie haben meinen Bund gebrochen, obwohl ich doch ihr Herr war, spricht der Herr." Gott sagt hier nicht, dass er aufhört, weil sie den Bund gebrochen haben, aber er sagt: "Ich bin beleidigt, ich ziehe mich zurück." Er sagt: "Sie haben, wir haben im Bund gehabt, sie haben ihn gebrochen, und deswegen will ich den Bund erneuern." Worin besteht dieser neue Bund? Vers 33: "Sondern das ist der Bund, den ich mit dem Haus Israel nach jenen Tagen schließen werde, spricht der Herr: Ich will mein Gesetz in ihr Innerstes hinein..." Kein neues Gesetz, das Gesetz nicht abschaffen, das Gesetz nicht ändern, sondern das Gesetz in ihr Innerstes hineinlegen. Ein neuer Bund, deswegen, weil er jetzt noch tiefer ist, noch verwurzelter, noch enger angelehnt an Gott, mit dem Ziel, dass wir ihn nicht mehr verlassen.
[55:31] Man könnte sagen, der alte Bund besteht darin, dass man liest: "Du sollst nicht töten." Und als Mensch sagt: "Ja, ich will nicht töten." Aber keine eigene Kraft hat, die Lästerung zu lassen und böse, anderes zu denken. Immer dann, wenn man angegriffen wird, wenn man schlecht behandelt wird. Bei dem neuen Bund besteht darin, dass wir durch Jesus so nah bei Gott sind, dass selbst dann, wenn wir angegriffen werden, dass dann gelästert werden, erst dann, wenn uns schlecht über uns gesprochen wird, wir uns entscheiden, bei Gott zu bleiben, ihn nicht zu verlassen, nicht unser eigenes in den Vordergrund zu stellen, sondern bei ihm zu bleiben und jetzt seinen Willen zu tun und nicht meinen. Das heißt dann so zu handeln, wie Jesus gehandelt hätte, durch seine Kraft.
[56:21] "Ich will", sagt er, "ich will meine Gesetze in ihr Innerstes schreiben und auf ihre Herzen schreiben, und ich will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein." Genau das, was Gott dem Abraham versprochen hatte, das war der Bund. Er hatte mit Abraham, 1. Mose 17, auch einen neuen Bund gemacht. Und dann heißt es weiter in Vers 34: "Und es wird keiner mehr seinen Nächsten und keiner mehr seinen Bruder lehren und sagen: Ja, kenne den Herrn, denn sie werden mich alle kennen, vom Kleinsten bis zum Größten." Oder ihnen Gott wollte nicht nur einen Bund mit Abraham machen, sondern mit jedem einzelnen. Danach kommt nach ihm jeweils individuell. Spricht der Herr: "Warum denn, ich werde ihre Missetat vergeben, oder ihre Sünde nicht mehr gedenken." Die Grundlage des Bundes ist nicht, was wir geleistet haben, sondern dass Jesus am Kreuz von Golgatha für alle meine Sünden, die ich, Christopher, begangen habe, gestorben ist und sie alle bezahlt hat. Und sie ist so vollständig bezahlt hat, dass Gott sagen kann, guten Gewissens: "Ich denke nicht mehr an sie." Ich sehe sie aus wie ein Nebel, ich werde nie mehr daran gedenken. Und wenn ich das, Gott glaube und mein Leben Jesus gebe, dann bin ich sicher. Und wenn ich so bei ihm bleibe, Tag für Tag, kann mich nichts, aber absolut gar nichts aus Gottes Hand reißen. Gott sucht Menschen, die das täglich mit ihm erleben.
[57:53] Das ist der neue Bund, von dem wir gelesen haben, dass er sich das wünscht, wie wir gesehen haben in Jesaja, in Jeremia 32, auf der nächsten Seite, zwei Seiten weiter im nächsten Kapitel. Jeremia 32 und dort ab Vers 38: "Und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. Und ich will ihnen ein Herz oder einen Wandel geben, dass sie mich allezeit fürchten, selbst zum Besten, und ihren Kindern nach ihnen." Gottes immer nur das Beste für mich und für dich. Und ich will einen ewigen Bund. Das ist der neue Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, in den Wohlstand. Hier sehen wir diese ewigen Bund. Dieser neue Bund von Jeremia 31 ist der ewige Bund aus Jeremia 32. Das ist der Bund, den schon Noah hatte, und ihm wohl auch schon Henoch hatte, obwohl das Wort "ewiger Bund" nicht vorkommt. Den Abraham gelernt hat. Es ist der Bund zu allen Zeiten Menschen das ewige Leben gegeben hat, zu Gott zu kommen und bei ihm zu bleiben.
[58:47] Verbunden mit ihm. "Ich will einen ewigen Bund und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich nicht von ihnen ablassen will, ihren Wohl zu tun." Gott sagt: "Ich, meinen Bund besteht darin, dass ich immer weiter Gutes tun will." Nicht einen Tag so, ein Tag so. Wir denken vielleicht, dass Gott lautet, dass wir manchmal leider Gottes nicht lautet. Ich möchte jeden Tag das Beste für uns. Er will nicht ablassen von uns, Wohl zu tun. Und ich werde die Furcht vor mir in ihr Herz geben. Die Gottesfurcht, die wir aus 1. Mose 14, Vers 7 kennen, damit sie nicht mehr von mir abweichen. Deswegen ist die Gottesfurcht zu entscheiden. Deswegen heißt es auf Morgen 14, Vers 7: "Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn dann ist es ein ewiges Evangelium." Ein Evangelium für die Ewigkeit, nicht ein Evangelium für den Sabbat und dann für die Woche, nicht mehr. Nicht im Evangelium für ein paar Wochen oder ein paar Jahre, wo man besonders eng mit Gott, wie man dann irgendwie wieder alles verliert und die Lust verliert. Ein Evangelium der Ewigkeit, ein Bund der Ewigkeit. Fürchtet Gott, dadurch bleiben wir bei ihm. Und damit ich mich über sie freuen kann, ihnen wohl zu tun. Und ich werde wie ein Felsen in dieses Land, in Wahrheit, mit ganzem Herzen, mit meiner ganzen Seele.
[1:00:02] Lieber Freund, liebe Freundin, Gott kämpft um dich mit allem, was er hat, mit aller seiner Seele, mit seiner ganzen Kraft. Und die Frage ist: Wollen wir das annehmen und ins Herz nehmen, mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele? Dieser Bund soll nicht vergessen werden. Jeremia 50 und dort Vers 5, vorletzter Text, Jeremia 50 und dort Vers 5, da heißt es: "Über wir können auch das vorlesen, aber in jenen Tagen und zu jener Zeit, spricht der Herr, werden die Kinder Israels kommen und die Kinder Judas mit ihnen. Sie werden weinen, hingehen, um den Herrn, ihren Gott, zu suchen. Sie werden den Weg nach Zion erfragen, dorthin ist ihr Angesicht gerichtet. Kommt, lasst uns dem Herrn anhängen mit einem ewigen Bund, der nicht vergessen werden soll." Ist es auch da ein Wunsch, lieber Freundin, gefordert, diesen Bund zu haben, der nicht vergessen werden soll? Sie täglich an Jesus festhalten.
[1:00:59] Zum Schluss sehen wir hier 16, das Jerusalem und Juda beschrieben, dann treulose Ehefrau, mit denen Gott, mit der Gott einen Bund gehabt hat, aber zu Boden wurde schmählich gebrochen und gräulich verdorben war. Gott sagt hier in Vers 159 in Hesekiel 16: "Denn so spricht Gott, der Herr: Ich hatte dir, wie du gehandelt hast. Du hast ihn verachtet, den Bund gebrochen. Aber ich will an meinen Bund gedenken, selbst wenn wir in der Vergangenheit den Bund gebrochen haben, selbst wenn wir schwach geworden sind, wie aber, wenn wir uns von Gott entfernt haben, sagt: Ich bin treu, auch wenn du und du wirst, ich bin treu. Ich will an meinem Bund gedenken, den ich mir geschlossen habe, in den Tag in seiner Jugend, und ich will einen ewigen Bund mit dir ausrichten." Da haben wir wieder das Ausrichten, dass wir bei Noah gesehen haben. Noah hat es schon, eine Beziehung mit Gott. Und Gott sagt: "Ich sehe sie bestärken, so dass sie so stark ist, dass selbst in der Endzeit vor der Sintflut du bestehen wirst."
[1:02:00] Wir haben gesehen, wie Gott zu Abraham sagt: "Ich habe einen Bund mit dir. Du bist leider abgewichen, du hast eine falsche Entscheidung getroffen. Deswegen will ich meinen Bund mit dir aufrichten. Ich will ihn bestärken, vertiefen, erneuern, sozusagen." Und hier sehen wir sogar zu dem Volk Israel, das so weit abgefallen ist, dass sie aus dem Land hinausgeschleudert worden sind, sagt Gott: "Ich will diesen Bund, den ich mit ihr hatte, erneuern. Ich will diesen Bund, einen Bund der Ewigkeit machen. Ich will ihn aufrichten als eine Bund der Ewigkeit." Wenn wir den Bund weggeschmissen haben, wenn wir ihn zerbrochen haben, wenn wir ihn klein gehalten haben, sagt: "Wenn du möchtest, kann ich diesen Bund, den ich mit dir gehabt habe, schon der zerbrochen worden ist, der zerkratzt ist, wodurch Fehler channel, aus diesem Grund kann ich wieder aufrichten, wiederherstellen und diesen..."
[1:02:49] aufrichten, wiederherstellen und diesen scheinbar zerbrochenen Bund wieder, oder tatsächlich zerbrochenen Bund wieder erneuern, so dass er ein Bund wird für die Ewigkeit. Ein Bund, der nicht vergessen werden soll, ein Bund, der bestehen bleiben wird. Man könnte es auch Versiegelung nennen. Ein Bund, der bleibt. Aber freut sie, befreundet. Möchtest du Gott erlauben, in deinem Leben, was auch immer deine Erfahrung in den letzten Tagen, Wochen, Monaten, Jahren, Jahrzehnten gewesen ist, möchtest du ihm erlauben, dass er den Bund, den du vielleicht irgendwann schon mal deutlicher mit ihm gehabt hast, wieder aufrichten kann?
[1:03:29] Möchtest du ihm erlauben, dass deine Beziehung zu ihm nicht nur temporär ist, ein An und Aus, ein Hin und Her, sondern ein Bund für die Ewigkeit, der schon auf dieser Erde beginnt, indem du täglich mit ihm wandelst, dich enorm gewandelt hast, wie Noah mit ihm gewandelt ist, damit du hier auf Erden schon ein Stück Himmel hast. Gott möchte jetzt, dass du diesen Bund mit ihm schließt. Es ist ein Wunsch. Lasst uns gemeinsam beten.
[1:04:04] Lieber Vater im Himmel, Herr, du weißt, diese Botschaft ist für mich, genauso wie für jeden anderen, der jetzt zuschaut, uns zugehört hat, und du hast im Herzen gesprochen. Und wir möchten uns entscheiden, von ganzem Herzen bei dir zu bleiben und dich nicht zu verlassen. Erinnere uns jeden Tag aufs Neue, dass die höchste Agenda, höchster Agendapunkt im Universum daran besteht, dass du dich mit uns auf ewig verbindest und dass das Zeichen dieses Bundes deine ganze Thron umgibt und du ständig an uns denkst.
[1:04:46] Hey, wir sind schwach, aber du bist stark. Wir sind vergesslich, aber du weißt alles. Wir sind untreu gewesen, aber du bist uns treu geblieben. Und deswegen verlassen wir uns hilflos, sie wir sind auf deine große Gnade, weil wir wissen, dass Jesus alle unsere Sünden getragen hat, für uns gestorben ist und dass, wenn wir an ihm festhalten und eben glauben, wir für immer sicher sind. Das bitten wir uns im Namen Jesu. Amen.
[1:05:22] Gottes Segen euch. Wir sehen uns nächste Woche wieder. Dann wird der Rolle mit euch durch das Thema hindurchgehen. Bis dahin wünsche ich Gottes reichen Segen und viel Freude beim Studium seines Wortes und beim täglichen Leben mit unserem Erlöser Jesus Christus.