In dieser Episode der Christ Study Hour mit David Nießner wird der Bund Gottes mit Abraham und seinen Nachkommen beleuchtet. Es wird untersucht, wie sich die Verheißungen Gottes schrittweise erfüllten und welche Rolle Israel als auserwähltes Volk spielte. Der Vortrag thematisiert die Bedeutung Israels als „königliches Priestertum“ und die Bedingungen, an die Gottes Verheißungen geknüpft waren. Abschließend wird die tragische Geschichte des Ungehorsams Israels und die daraus resultierenden Konsequenzen anhand biblischer Texte und Kommentare erläutert.
Die Verheissung – Gottes Ewiger Bund (CSH 2021 Q2): 6. Abrahams Same
David Nießner · Christ Study Hour 2021 Q2: Die Verheissung - Gottes ewiger Bund ·Themen: 1. Mose, 5. Mose, Bibel, Bibelstudium, Galater, Hesekiel, Jeremia, Johannes, RömerWeitere Aufnahmen
Serie: Christ Study Hour 2021 Q2: Die Verheissung - Gottes ewiger Bund
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Transkript
[0:34] Ein herzliches Willkommen allen Zuschauerinnen und Zuschauern hier bei Joelmedia TV zu unserer neuen Christ Study Hour. Wir sind jetzt beim Thema sechs angelangt, haben fast die Hälfte schon geschafft, uns über dieses Thema der Verheißung Gedanken zu machen und tief in das Studium einzusteigen. Und bevor wir jetzt gleich loslegen, möchte ich euch noch zu einem Gebet einladen und bitten, dass Gott unsere Gedanken führt, dass es zu seiner Ehre ist, das Studium, das nicht wir erhöht werden, unsere Gedanken da hinein fließen, sondern dass wir sehen und lernen und akzeptieren, was die Bibel an der Geistes Weissagung uns lehrt. Er leite auch meine Gedanken und Worte, dass auch ich ein Werkzeug für dich sein kann, dass jeder, der das sieht, näher kommt. Im Namen Jesu, Amen.
[1:40] Letzte Woche haben wir uns mit dem Thema beschäftigt: Kinder der Verheißung. Wir sind den Fragen nachgegangen, warum hat sich Gott als Abrahams Schild bezeichnet? Inwieweit, inwiefern werden die ganzen Nachkommen Abrahams durch ihn gesegnet werden? Wir haben uns angeschaut, worin die größte Verheißung des Bundes besteht. Wir haben gesehen, dass Gott viele mechanische Verheißungen gegeben hat, dass er die Israeliten zu einem großen Volk machen wollte, dass Abraham auch kein geringes Opfer bringen musste, sondern dass es wirklich ein sehr großes, ein schweres Opfer war, was ihm aber letzten Endes gezeigt hat, mit welchem Schmerz der Vater seinen Sohn in dieser Welt gegeben hat, dass wir durch ihn das ewige Leben wieder bekommen dürfen. Und dann haben wir einfach gesehen, dass alle Verheißungen, die Gott gegeben hat, dass sie sich Schritt für Schritt erfüllen werden und durch den Glauben, wenn wir es darin annehmen werden, werden große Siege errungen werden.
[2:40] Und heute möchten wir noch weiter hineingehen. Wir möchten uns noch ein weiteres praktisches Studium anschauen, und es geht um den Samen Abrahams. Und wir möchten sehen, was hat es für uns zu bedeuten? Das ist immer sehr wichtig, dass wir bedenken, wo findet das Studium praktischen Anklang. Zu Beginn eine kleine Geschichte: Es gab in einer großen Stadt auf der Welt ein Juweliergeschäft, und dieses Juweliergeschäft hatte im Eingangsbereich eine große Uhr hängen, die man von der Straße aus sehen konnte. Und jeder Vorbeigehende, jeder Passant, jedes Kind, immer wenn sie am Fenster vorbeigegangen sind, haben sie diese Uhr gesehen und wussten ganz genau, wie viel Uhr es ist. Durch diese Uhr, die darin hing, und viele haben ihren ganzen Alltag darauf abgestimmt, weil sie wussten, diese Uhr ist zuverlässig. Aber eines Tages ist die Uhr stehen geblieben, und die Menschen haben das nicht bemerkt. Und als sie dann nach vorbeigegangen sind, viele waren in einen, auf die Uhr gesehen haben, sich gedacht: Ach, ist doch gar nicht so spät, ich habe ja noch Zeit. Und viele kamen dann spät zur Arbeit, einige Kinder sind spät zur Schule gekommen und viele Termine sind geplatzt, weil man sich auf eine Uhr verlassen hat, die plötzlich stehen geblieben ist.
[3:55] Und so wie diese kleine Geschichte mit dieser Uhr bei dem Juwelier funktioniert, funktionierte auch die Geschichte Israels. Wir werden uns noch Texte anschauen, wo Gott ganz genau sagt: Ich habe euch aus der Welt als mein Volk, aber irgendwann kam der Punkt, wo Israel als Volk stehen geblieben ist und nicht mehr dem treu war, wozu es berufen war. Und das ist eine tragische Geschichte, weil das auch viele negative Folgen mit sich bringt, war aber nicht das Ende. Und so möchten wir heute auch uns fragen, anschauen, welche konkreten Bundesverheißungen gibt es für den Sammler Abrahams? An welche Bedingungen ist das Ganze geknüpft? Und wie ging Israel mit diesen Leistungen um? Und was passiert, wenn sie ungehorsam wurden?
[4:43] Wir werden gleich zu Beginn den Text in 5. Mose 7, 46 lesen. Dort hat nämlich Gott zu Israel gesagt durch Mose: "Denn ein heiliges Volk bist du für den Herrn, deinen Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, aus allen Völkern, die auf Erden sind, damit du ein Volk des Eigentums für ihn seist." Also Gott hat Israel erwähnt. Das ist keine Frage. Dieses hebräische Wort für Eigentum heißt "Segulla" und das bedeutet auch einfach ein ganz spezielles Eigentum, einen kostbaren Schatz, den man hat. Also Gott hat Israel als etwas ganz Besonderes auserwählt. Und ein bisschen Gottes Gedanken nachzuvollziehen können wir in Hesekiel 16, Vers 8 folgendes lesen: Da spricht Gott: "Als ich nun an dir vorüberging und ich sah, siehe, da war eine Zeit, da die Zeit der Liebe, verbreitete ich meine Decke über dich und bedeckte deine Blöße. Ich wurde ja auch und machte einen Bund mit dir, spricht Gott, der Herr, und du wurdest mein."
[5:49] Es ist ein sehr schönes Bild hier. Gott sieht Israel als ganz kleines Völkchen, hat es auserwählt. Man kann sich schon die Frage stellen, warum gerade Israel? Warum die Hebräer? Warum nicht die alten Chinesen, warum nicht die Mayas oder die Inkas, oder die Aborigines, oder warum nicht irgendwelche slawisch-germanischen Stämme in Europa, wenn es die damals schon gab? Warum Israel? Und im Endeffekt bleibt das auch ein gewisses Mysterium von Gottes Liebe. Wir werden wahrscheinlich auf der Erde nie ganz verstehen, warum er gerade Abraham erwählt hat, um diesen Bund mit ihm zu machen. Aber es zeigt uns, dass Gott Israel unfassbar geliebt hat und dass er dadurch, dass Israel dann diese Liebe erwiesen hat, sie dann durch die Befreiung aus Ägypten sein eigenes Eigentum wurden. Das zeigt, wie er das Versprechen geehrt hat, dass er seinen Vorvätern gab, das Versprechen, dass er Abraham, jemand dann später mit Isaak und Jakob aufrecht erhalten hat.
[6:47] Und wir haben gerade gelesen in dem Text, als 5. Mose, dass sie eine ganz besondere Rolle einnehmen sollten. Sie sollten dort nämlich als Könige und Priester dienen. Inwieweit sollten sie Könige sein? Das ist eine Frage, die ich mir auch oft gestellt habe, weil ursprünglich dachte man, dass Israel keinen König selber hatte und dass hier noch ein ziemlich kleines Volk waren. Wie oder warum sollten sie als Könige dienen?
[7:20] Sie sollten als Könige dienen, vor allem im geistlichen Sinne, indem sie über die Sünde herrschen, indem sie ein Werkzeug sind für Gott, um den benachbarten Völkern zu zeigen, wie Gott ist, wie man diese Sünde überwinden kann. Und das war ihre Aufgabe als Könige, über die Sünde zu herrschen. Und darüber hinaus dann auch nach dem Dienst des Priesters zu erfüllen, indem sie Gott auf die Weise anbeteten, wie Gott auch angebetet werden wollte, dass er nämlich nicht diese ganzen heidnischen Ideen gut fand, mit Menschenopfer und mit irgendwelchen Riten und Zeremonien, irgendwelchen Tanzgeschrei, sondern dass Gott ein einfaches, ehrliches Gebet, ehrliches Lob und Opfer der Reue haben möchte. Das war im Wesentlichen im Groben und Ganzen, wenn man so die Geschichte im Alten und Neuen Testament liest, wie Gottes Volk ihm als Könige und Priester dienen sollen. Und damit waren sie dann quasi Vermittler zu den ganzen heidnischen Völkern, indem sie gezeigt haben: Gottes Wort sagt Folgendes, aber habt keine Angst, ihr müsst nicht vergolden, wegrennen. Er hat einen guten Plan mit euch.
[8:30] Und wir werden das später noch anschauen, weil, wie gesagt, es geht ja um die Praxis, wie können wir das auf uns beziehen? Petrus schreibt in 1. Petrus 2, Vers 9: "Auch dass wir ein auserwähltes, königliches Priestertum sind." Und da werden wir nachher dann auch noch als das Studium darauf fokussieren, was bedeutet es in Bezug auf den Überrest aus Gottes Volk, auf den Überrest, die auf den Namen der Frau ist, Offenbarung 12.
[8:59] Darüber hinaus hat Gott damals mit Abram und damit seinen Samen noch ein besonderes Versprechen gegeben. Und davon lesen wir in 1. Mose 15, Vers 13 und 16: "Das sprach er zu Abraham: Du sollst mit Gewissheit wissen, dass deine Nachkommen Fremdlinge sein werden in einem Land, das ihnen nicht gehört, und man wird sie dort zu Knechten machen und demütigen, 400 Jahre lang. Sie aber sollen in der vierten Generation wieder heimkommen, denn das Maß der Sünden der Amoriter ist noch nicht voll." Und dieses Versprechen für das Land wurde später auch Jakob dann weiter bestätigt. In 1. Mose 35, 12: "Das Land aber, das ich Abraham und Isaak gegeben habe, das will ich dir und deinem Samen nach dir geben." Und auch dann bei Josef in Kapitel 50, 24 hat Gott es wiederholt und bestätigt. Und Josef sprach zu seinen Brüdern: "Ich sterbe, aber Gott wird euch gewiss heimsuchen und euch aus diesem Land hinaufführen in das Land, das er Abraham, Isaak und Jakob zugeschworen hat."
[10:09] Und dann letzten Endes, 5. Mose 1, 8: "Wir dann in den Zeiten von Mose und vor allem Josua hatte sich dann erfüllt: Siehe, ich habe euch das Land gegeben, das vor euch liegt. Geht hinein und nehmt das Land in Besitz, von dem der Herr, euren Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, dass er es ihnen und ihrem Samen nach ihnen geben will." Dieser Text hier sagte auch, dass es, wenn wir dann auch die Geschichte weiter lesen, noch, dass dieses Land dann Israel besitzen darf, wenn sie diesen Bedingungen, die gemäß treu sind.
[10:50] Und wir lesen dann später im 5. Buch Mose, Kapitel 28, in den Versen 1 und 15 folgendes, was die Bedingungen waren: "Es wird aber geschehen, wenn du der Stimme des Herrn, deines Gottes, wirklich gehorchst und darauf achtest, alle seine Gebote zu tun, die ich dir heute gebiete, dann wird dich der Herr, dein Gott, als Höchstes über alle Völker der Erde setzen. Es wird aber geschehen, wenn du die Stimme des Herrn, deines Gottes, nicht gehorchst, so dass du alle seine Gebote, ihre Satzungen nicht beachtest und tust, die ich dir heute gebiete, zu werden alle diese Flüche über dich kommen und dich treffen."
[11:30] Also das Prinzip war ganz klar. Gott hat gesagt, und das lesen wir im Kapitel 28 durchweg, was alles passieren würde, wenn sie Gott treu waren. Er hat gesagt: Ich werde eure Ernte segnen, durch eure Tore werden Könige einziehen, es werden Fürsten kommen. Die Ernte wird so reichlich sein, ihr werdet seinem großen Volk, ihr werdet größer als alle Völker der Erde werden, obwohl dieses Volk so klein war am Anfang. Aber er hat auch gesagt: Wenn ihr mir nicht gehorsam sein werdet, dann wird das alles nicht eintreffen und andere werden eure Ernte essen, ihr werdet unterdrückt werden, verschleppt werden und so weiter.
[12:14] Und bevor wir dazu ein bisschen eingehen, noch ein Kommentar von James Pence und Joseph Exell, die haben in dem Buch "Expositor's Bible Commentary", im dritten Band, Seite 439, folgendes geschrieben über diese Flüche: "Diese Flüche gaben sich zum größten Teil, wenn auch nicht völlig, aus den negativen Folgen, die die Sünde mit sich bringt. Der auf sein Fleisch sehe, der wird vom Fleisch das Verderben ernten, sowie einem wachstums nicht behinderten Baum gar nicht anders kann, als entsprechend Früchte zu entwickeln. So strebt Sünde ihren Pegel an, läuft dem Ende entgegen und bringt Frucht zur Reifung, und das Ende ist der Tod."
[12:59] Um es mit neutestamentlichen Worten zu beschreiben. Also, was dieser Text gesagt ist, folgendes: Wenn jetzt viel gelesen, wenig gesagt, Gott hat diese, diese ganzen Versprechen gegeben, hat gesagt, sie werden das Land einnehmen, ihr werdet gesegnet werden, wenn ihr mir gehorsam sein. Und da sagt er aber: Wenn ihr nicht gehorsam seid, wird das Gegenteil davon eintreffen. Das bedeutet aber nicht, dass Gott sein Volk drangsalieren wollte, dass er so ein Tyrann ist, indem er sagt: Ich bin der Herrscher, ihr macht, was ich sage, oder ich werde euch unterdrücken.
[13:31] Ich finde, die beiden Männer haben es in dem Buch sehr gut ausgedrückt. Es gibt einfach gewisse Ordnungen in der Natur, auch wo eine bestimmte Ursache eine bestimmte Wirkung hat und Gesetze, die hier auch beschrieben worden. Sie sagen, wenn du einen Baum pflanzt, der Apfelbaum gepflanzt, der wird Äpfel tragen. Da kann keine Bananen hervorbringen, er kann auch keine Hamburger hervorbringen, wird Äpfel tragen. Und so ist es mit der Sünde. Wenn wir die Sünde uns anschauen, es wird einfach Konsequenzen haben, ob wir wollen oder nicht.
[14:06] Wir haben das, falls sich jemand noch erinnert, auch in der Geschichte mit Noah gelesen, als wir uns in einem Viertel, in dem dritten Studium mit diesem Bund mit Noah beschäftigt haben. Bevor Gott die Erde vernichtet hat, gab es ein Vorspiel. Gott hat nicht einfach irgendwann gesagt: Jetzt mache ich die Erde platt, sondern die Erde ist langsam degradiert. Zuerst war es nur diese Frucht, dann war es Leid, dann war es Mord, dann auf einmal übertriebener Mord, dann Polygamie, Vielehe. Und so ist es immer schlimmer geworden, bis dann Gott gesagt hat: Die Erde ist voll von Bosheit. Und das sehen wir auch in der Geschichte von Israel.
[14:46] Diese Flüche kam ja nicht mit dem ersten Stolpern, dass Israel hatte. Es hat Gott hat lange mit seinem Volk gerungen. Nach dem Josua gestorben war, war eigentlich die gute Geschichte schon fast zu Ende. Dann ist immer weiter haben sie sich davon treiben lassen, was die anderen Völker machen. Gott hat aber die Richter gesendet, um gnädig zu sein, um ihn wieder aufzuhelfen. Das war immer dieses Auf und Ab, Auf und Ab, bis es dann irgendwann so weit war, dass sie dann verschleppt wurden nach Syrien und Babylon. Es ist ein langer Weg, aber wenn man sie denn nicht im Keim erstickt, wird es immer das schlimmstmögliche hervorbringen.
[15:28] In 5. Mose 8 lesen wir, dass Gott sagt über sein Volk: "Aber sie haben nicht darauf gehört, sie haben mir kein Gehör geschenkt, sondern jeder von ihnen wandelte nach dem Starrsinn seines bösen Herzens. Darum brachte ich alle Worte dieses Bundes über sie, die ich zu halten ihnen befohlen habe, die sie aber nicht gehalten haben." Wenn Gott jetzt davon spricht, dass er die Worte des Bundes über sein Volk bringt, dann ist in diesem Kontext hier nicht der Segen, sondern der Fluch.
[16:01] Und wie ich gerade schon betrieben habe, das war so ein schrittweises Abschreiten. Und ich finde, der große Wendepunkt, wo es noch schneller bergab ging, waren dem Punkt in der Geschichte Israels, als sie einen König gefordert haben. Gott wusste genau, wenn ein menschlicher König über sie herrschen würde, wenn ich mehr Gott König war, würde es nicht lange dauern, dass Israel nicht mehr dieses besondere Eigentum war, sondern genau wie die anderen Völker mit einem religiösen Deckmantel.
[16:32] Und es ist ja tragisch, weil sie haben damals den König gefordert. Samuel hat gesagt, das wird nicht funktionieren, es wird nicht gut werden. Aber Gott hat gesagt: Gib ihnen sie, sollen selber wählen. Gott hat mich sehr ihnen angezeigt: Wenn ihr einen König haben werdet, er wird eure stärksten Männer mit in den Krieg nehmen, die vielleicht sogar fallen werden. Er wird eure Felder vielleicht einkassieren, verpfänden, und es werden viele Dinge passieren, die er nicht haben wollte. Eigentlich wollte das Volk damals irgendjemand haben zum Aufschauen, einen König wie die anderen Völker, wollen sein wie die anderen. Aber Gott wusste ganz genau, sobald ein Mensch an der Spitze ist, der auch fehlbar ist, mag man gar nicht denken, dass Menschen auch Fehler machen, selbst Könige, dann würde es schrittweise Werke abgeben.
[17:23] Und Gott hat ihnen das alles gezeigt, ich, Samuel, und das Volk hat gesagt: Ja, okay, wir wollen König. Völlig absurd, wenn man darüber nachdenkt. Gott hat ihnen genauer gesagt, dass das passieren wird, das besser nicht. Das Volk sagt: Ja, okay, wir nehmen's. Schade, und so ging es dann mit den Königen immer weiter bergab. Saul hat ja auch gut angefangen, bis er dann einen anderen Weg eingeschlagen hat.
[17:50] Und der einzige Höhepunkt, den Israel in seiner königlichen Geschichte hatte, war David und die Anfangszeit von Salomo. Und selbst die beiden waren ja nicht ohne Fehler. Aber man kann das schon so als Höhepunkt nehmen, weil die Bibel auch sagt, dass David ein Mann nach Gottes Herzen war. Er hat zwar viele Fehler gemacht, aber er hat trotzdem immer wieder sich vor Gott gedemütigt, diese Dinge bereut. Und wenn Psalm 119 lesen, er hat es geliebt, in Gottes Wort zu studieren. Das war gut. Aber mit Jerobeam, Re-hobe, den Söhnen von Salomo, ging es dann immer weiter, immer tiefer bergab, bis dann das Exil kam.
[18:32] Und deswegen, darauf sehen wir auch diesen ganzen, diese ganzen Bündel, die Gott mit dem Volk gemacht hat. Es ging dabei nicht nur, was das nicht nur, das ging dabei überhaupt nicht nur darum, dass es so eine rein starke Beziehung ist, eine Geschäftsidee, wo man zwei Partner hat, die sich irgendwie helfen, aber ansonsten ist da eigentlich Eiseskälte zwischen ihnen, sondern diese Gelübde, die Gott mit seinem Volk gemacht und die auch fordert, die zu halten, diesen so heilig und so rein wie die Ehe.
[19:02] Das lesen wir zum Beispiel hier in Jeremia 3, Vers 21: "Dort wird gesagt: Und er spricht: Wenn ein Mann seine Frau verstößt und sie ihn verlässt, in einem anderen Mann sich verheiratet, wird dafür wieder zu ihr zurückkehren? Würde nicht ein solches Land dadurch entweiht? Du aber, Israel, hast mit vielen Liebhabern gebuhlt, doch kehre wieder zu mir zurück, spricht der Herr. Aber wie eine Frau ihrem Gefährten untreu wird, so seid ihr mir untreu geworden, Haus Israel, spricht der Herr."
[19:36] Also hier sehen wir ganz deutlich, es gibt Gott, wenn er diesen Bund macht, dieses Gelübde macht, nicht nur um so ein rein starres Versprechen. Es gibt und Dinge, die so rein und heilig sind wie in der Ehe. Und das Problem, dass viele da haben, ist, die Israeliten hatten nicht nur einmal kurz ein Stolperstein. Im Buch der Sprüche ist es ja auch, dass der gerechte Mensch siebenmal fällt. Wir lesen auch von Mose, wir einmal gefallen ist, wie auf diesen Stein zweimal geschlagen hat, anstatt einmal und gesagt hat: Haben wir euch nicht, dass alles hervorgebracht, das Wasser musste er war auch ungehorsam in dem Sinne.
[20:16] Aber das Problem bei Israel war, ein Ungehorsam kam zu einem weiteren Ungehorsam, und diese ganze Kette von Ungehorsam hat schließlich zu dem Abfall geführt. Das heißt nicht, dass ich jetzt hier gut heiße oder klein rede, wenn man mal stolpert, dann Gott und drei wird es ist immer schlecht. Aber Israel war das große Problem nicht mal ein kurzes Stolpern, so wie bei David zum Beispiel oder bei Mose, sondern das war diese Kette, und das war auch das, was dann letzten Endes die Flüche über die Welt gebracht hat, dass es immer schlimmer wurde, Stück für Stück, bis es nicht mehr ging.
[20:53] Deswegen ist es eine persönliche Beziehung, Gott sehr, sehr wichtig. Und die Frage ist natürlich, ist auch für uns, wie können wir diese Beziehung stärken? Und Anträge wurde mal gefragt, was ist...
[21:05] wurde mal gefragt, was ist wichtiger: Gebet oder Bibelstudium? Und er hat dann als Antwort gegeben, welcher Flügel bei einem Vogel ist wichtiger, der linke oder der rechte? Und das ist ein kleines Beispiel, finde ich, aber sehr amüsant und das verdeutlicht uns: Das Gebet geht nicht ohne Bibelstudium. Es gehört zusammen.
[21:26] Und ich habe ein kleines Bild mitgebracht, das das Ganze wirklich schön veranschaulicht, wie ich finde. Hier sitzt ein Mann auf der Kirchenbank und er beschwert sich und sagt: "Mein Gott, wir sind immer zu zweit, warum rede immer nur ich?" Und Gott antwortet ihm dann, sagt: "Vielleicht, weil von uns beiden nur ich zuhöre." Das ist auch ein sehr, sehr wichtiger Aspekt. Das Gebet ist ein Dialog, es ist kein Monolog. Wir können Gott nicht mit unserer Monolog erschlagen und dann sagen: "Warum antwortest du nicht?", wenn wir nicht mal bereit sind, hinzuzuhören.
[22:05] Ob das, was Gott sagt, und so möchten wir doch damit den Bogen schlagen zum geistlichen Israel. Weil wir haben, als wir uns noch daran erinnern, auch in der zweiten Lektion diesen Text, Galater 3, Vers 26 bis 29, angeschaut, den wir auch gleich noch mal lesen werden. Und da haben wir gesehen, dass diese Versprechen, die abgegeben wurden, im großen Stil von Jesus erfüllt wurden, weil er der Erbe Abrahams wurde. Und durch den Glauben an ihn dürfen wir mit ihm, mit ihm wäre.
[22:37] Aber lesen wir selber, was hier geschrieben steht: Galater 3. "Denn ihr alle seid durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus. Denn ihr alle, die ihr in Christus hinein getauft seid, ihr habt Christus angezogen. Dass weder Jude noch Grieche, dass weder Knecht noch Freier, dass weder Mann noch Frau – denn ihr seid alle einer in Christus Jesus. Wenn ihr aber Christus angehört, seid ihr Abrahams Same und nach der Verheißung Erben." Also dieses Versprechen, das Abraham gegeben wurde, hat in Jesus seine Erfüllung gefunden. Und dadurch dürfen wir als geistliches Israel auch uns dazu zählen als Miterben.
[23:23] Wir haben hier einen Patriarchen, Propheten, seit der 170, noch einen wirklich treffendes Zitat dazu, das auch noch kurz da als Vordanke, bevor wir dann übergehen, was es jetzt konkret mit uns als Gemeinde zu bedeuten hat. Und dort heißt es: "Das Geschenk, das Abraham und seine Nachkommen versprochen wurde, bezog sich nicht nur auf das Land Kanaan, sondern auf die ganze Welt. Und die Bibel lehrt eindeutig, dass die Zusagen, die Abraham erhielt, durch Christus erfüllt werden sollen. Alle, die zu Christus Jesus gehören, sind berufen zu einem unvergänglichen und unbefleckten und unverlierbaren Erbe. Das ist die Erde, die einmal vom Fluch der Sünde befreit wird."
[24:09] Also, wie gesagt, das hier als kleiner Hintergrund. Dieses Versprechen für Abrahams Same, dass Abraham bekommen hat, hat sich nicht nur auf das Land Kanaan bezogen, später für die Israeliten, sondern das war ein Versprechen, das auf den neuen Bund hindeutet, den wir auch noch in den nächsten Wochen genauer studieren werden. Wird durch jeder Gläubige nicht in das irdische, sondern das himmlische Kanaan kommen wird. Und das himmlische Kanaan, und das dahin gelangen, ist ein sehr, sehr interessantes Thema, mit dem wir uns jetzt noch ein bisschen genauer auseinandersetzen wollen.
[24:40] Wir lesen nämlich in Zefanja 3, Vers 12 und 13 folgendes: "Und ich will in deiner Mitte ein demütiges und geringes Volk übrig lassen, das wird auf den Namen des Herrn vertrauen. Der Überrest von Israel wird kein Unrecht tun und keine Lüge reden. Man wird auch in ihrem Mund keine trügerische Zunge finden. Ja, sie werden weiden und ruhen, ohne dass sie jemand aufschreckt."
[25:13] Gott hat zwar in der Geschichte mit Israel viel Negatives erlebt, in der gesamten Geschichte der Menschheit, aber trotzdem gab es immer wieder auch unter dem ganzen Unkraut doch kostbare Blumen, die es zu pflegen gab. Und das beschreibt Jesus ja auch in dem Gleichnis vom Sämann, der ausgeht, um zu säen. Und in der Nacht kamen bei der Feinde hat Unkraut dazwischen eingestreut. Und dass dann die Frage kam: "Sollen wir das jetzt alles gleich vernichten?" Hat er gesagt: "Warte bis zur Ernte, weil auch wenn viel Böses da ist, es ist doch was Gutes drin."
[25:48] Und das war auch im Übrigen immer wieder der Grund, warum Gott die Menschheit bei der Flut nicht komplett vernichtet hat, weil es auch dort etwas Gutes noch gab. Das ist auch der Grund, warum Gott auch im Exil in Babylon später sein Volk wieder hat zurückkehren lassen, weil es auch dort gottesfürchtige Menschen gab, die sich auf das berufen haben, nachdem gelebt haben, was Gott gesagt hat, was Gott von ihnen verlangt hat, was er ihnen versprochen hat.
[26:15] Wir sehen das auch schön in der Geschichte von Elia, als quasi der ganze Baal-Kult Israel völlig überschattet hat und Elia dachte: "Alle sind von Gott abgefallen, was soll ich nur machen?" Jetzt hat Gott aber sie ja gesagt: "Es gibt immer noch einige tausend Menschen, die ihre Knie nicht vor Gott gebeugt haben." "Ich habe mir so einen Überrest übrig gelassen."
[26:43] Und diese Überrest, den Gott immer hatte, in allen Zeitaltern, auch in der dunklen Zeit des Mittelalters, gab es immer wieder kleine Lichtblicke, die aufgebaut, aufgeblüht sind, die geleuchtet haben, die Gottes Wahrheit vertreten haben. Und wie es in Jesaja 66, Vers 19 zum Beispiel heißt: "Sollte dieser Überrest die Herrlichkeit Gottes dann weitergeben?" Das, was Gottes Volk im Ganzen nicht geschafft hat, wird dieser kleine Überrest schaffen, dann vollbringen.
[27:17] In Johannes 10, Vers 27 und 28 lesen wir etwas, was auch sehr wichtig ist, gerade bezüglich der Übrigen: "Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach. Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie aus der Hand aus meiner Hand reißen." Dann später in Vers 29 sagte dann noch: "Aus der Hand meines Vaters reißen."
[27:43] Wir müssen – und damit kommen wir jetzt zu dem persönlichen Aspekt – wir müssen Jesus wirklich kennenlernen. Ich habe das früher erfahren. Wir waren, ich weiß nicht, mit als ich zehn Jahre alt war, sind wir in eine Gemeinde gegangen, die wir jetzt auch nicht mehr gehen, aber wir sind damals dorthin gekommen und es war eine sehr schöne Gemeinde und auch die Menschen waren sehr nett und es war immer eine schöne Gemeinschaft. Und das, also der Bereich, wo Gott mich persönlich erweckt hat. Ich hatte damals viele Probleme und also keine, ich sage mal so, schwerwiegenden Probleme mit Drogen oder sowas, aber ich hatte so kein Bezug zur Gemeinde. Ich hatte keine Freunde in meinem Alter und ich war kurz davor, auch die Gemeinde zu verlassen, bis Gott dann einen Jungen gesendet hat, der mich mitgenommen, der mir so von seinem Glauben erzählt hat. Und er war damals nicht viel älter als ich, dann gleich alt, aber er hatte irgendwas, was mich fasziniert hat. Er hatte seinen lebendigen Glauben, hat darüber gesprochen.
[28:44] Also, wenn es das alltägliche sehr und das normalste der Welt wäre, mit Gott zu gehen. Und ja, so haben wir uns dann eingeladen. Und dann irgendwann in der Jugendgruppe damals, haben wir wirklich Gottes Geist gespürt. Es war wirklich ein Einfluss, der auf die Gemeinde, auch die gesamte Gemeinde richtig, mächtig und stark war. Und ich erinnere mich auch an einige Situationen, wo wir auch so einen Jugend-Sabbat hatten. Und wir waren damals 14, 15, also nicht wirklich erfahren oder so, aber als wir dann dieses veranstaltet haben, kam dann hinterher auch einige Geschwister haben gesagt: "Ich habe schon lange nicht mehr erlebt, dass alle Menschen so zugehört haben, kein, aber irgendwie abgelenkt." Und eine Schwester hat doch damals gesagt: "Das war irgendwie, als würde Gott direkt hier in die Gemeinde rein scheinen." Und wir haben wirklich gebrannt für Gott. So einfach faszinierend.
[29:43] Und es hätte so schön sein können, wenn da nicht etwas anderes aufgetaucht wäre. Als wir uns dann nämlich entschlossen haben, getauft zu werden, haben auf einmal unter uns angefangen Streitereien. Und wir haben es dann aber zum Glück unter uns Jugendlichen relativ schnell verstanden, haben dann im Gebetsaal zusammengerückt und wir haben dann diese Streitereien beiseite gelegt, weil sie wirklich von null auf hundert aufkamen. Und Gott hat uns gesegnet und wir waren danach länger, als wir davor waren. Aber damit war es leider nicht fertig, weil dann auf einmal Probleme angefangen in der Gemeinde.
[30:24] Und es gab dort insbesondere eine Familie, die vor uns auch schon mit vielen anderen Familien Probleme hatte. Und das ist wieder aufgekeimt, weil es auch nie wirklich bereinigt wurde, ausgesprochen wurde und sonst wieder aufgekeimt, dass es wieder stark geworden. Und dann haben wir in den nächsten Wochen, Monaten, in Streitereien angefangen über Dinge, manche völlig banal, manche völlig aus der Luft gegriffen, manche schon Jahre zurück, manche völlig übertrieben. Und am Ende waren sechs, sieben, acht Familien involviert.
[31:04] Und das Resultat dabei waren – darum erzähle ich das – die Gemeinde hat sich nicht unbedingt gespalten, aber viele sind aus der Gemeinde weg in andere umliegende Gemeinden. Manche sind gar nicht mehr gekommen, und es hat ein riesen Loch hinterlassen und riesen Verwunderung bei vielen. Und was mich betrifft, habe ich damals meinen Freundeskreis in der Gemeinde, der mir so viel Kraft und Hoffnung gegeben hat, der mich zu Gott gebracht hat, verloren. Und das war sehr übel, das alles zu ertragen und zu erfahren. Und Gott sei Dank haben wir uns nachher – wie lange ist es jetzt her? – 5, 6 Jahre wiedergefunden. Aber es war damals ein großer Schmerz.
[31:41] Sind, warum ich das erzähle, ist, dass wir Jesus kennenlernen müssen. Es vorhin gelesen haben, Johannes 10, dass seine Schafe seine Stimme hören. Und wenn ich bis dahin, auch wenn ich nicht viel wusste, Jesus nicht erkannt hätte, wie ich ihn bis dahin erkannt habe, ich wäre heute 100%ig nicht mehr der Gemeinde. Ich hätte wahrscheinlich gesagt: "Das war schön mit euch, ihr seid ein Häuflein, ich bin weg." Und das Problem ist für die Christen immer machen, ist, wir schauen immer viel zu sehr auf das, was andere Christen machen, was andere Christen sagen und tun oder behaupten, anstatt einfach auf unseren eigenen richtigen Maßstab zu schauen.
[32:26] Der Geist der Weissagung hat gesagt, wir sollen uns niemals mit anderen Menschen messen oder vergleichen. Wir haben genau einen Maßstab, und dieser Maßstab setzt zur rechten Gottes. Und Christen sind im Übrigen Nachfolger von Christus und nicht von anderen Christen. Und das hat mir damals geholfen, denn ich glaube, Gott hat mich darauf vorbereitet auf diese Krise, wie auch aufkommende weitere Krisen, dass wenn so etwas kommt, ich nicht auf die Menschen schaue, sondern allein auf den Maßstab Christus, alleine.
[32:59] Und das ist auch der Grund, warum ich heute noch in der Gemeinde bin, warum es mir heute auch ein großes Anliegen ist, diese Erfahrungen zu teilen und weiterzugeben und Gott in jungen Jahren zu dienen. Weil ich bin jetzt gerade mal 22, noch nicht viel Lebenserfahrung, aber ich kann auch schon jetzt sagen, es lohnt sich mit Gott zu leben. Es lohnt sich in jungen Jahren diesen Weg mit ihm zu gehen, diese Schritte zu machen. Weil wenn wir uns Jesus hingeben, wenn wir ihn wirken lassen, ihn das Steuer lassen, dann wird er für uns alles sein, was wir uns nur wünschen.
[33:37] Und darum, nicht, ich meine, es ist schön, wenn man später zur Besinnung kommt. Mein Vater ist zum Beispiel, er hat sich mit 59 oder 60 taufen lassen. Ich glaube, zwei Tage vor seinem 60. Geburtstag hatte er sich taufen lassen. Und er hat immer gesagt in der Zeit davor: "Weißt du, ich wünschte, ich hätte früher angefangen, die Bibel zu lesen." Und ich habe dann immer gesagt: "Weißt du, aber besser spät als nie." Aber warum so lange warten, wenn wir jung anfangen? Wir müssen nicht erst diese schlimmen Erfahrungen machen, um zu erfahren, wie wundervoll es ist, mit Gott zu gehen.
[34:09] Wir können jetzt schon anfangen. Und ich hoffe, dass auch einige junge Leute dieses Video sehen. Und deswegen möchte ich auch besonders an die jungen oder die, die sich jung fühlen, appellieren: Macht jetzt den Schritt. Erstens, geht uns langsam die Zeit aus auf diesem Planeten. Und zweitens, wir werden nur dann ein erfülltes Leben haben, wenn wir Jesus kennenlernen. Und das ist der Grund, warum ich damals nicht aus der Gemeinde gegangen bin, warum mich festgehalten habe.
[34:38] Und das ist, glaube ich, auch der Grund, warum Gott immer, auch wenn sein Volk völlig abtrünnig war, immer noch einige treue Menschen hatte. Es ist für uns immer erstaunlich, finde ich, zum Beispiel die Geschichte der Hebräer im Feuerofen lesen. Oder wenn man davor liest, wie sie da in Babylon so mutig gestanden haben und sich gegen dieses babylonische Essverhalten gestellt haben. Aber das ist nur möglich, weil sie Gott in jungen Jahren kennengelernt haben. Und was sie verstanden haben, hörte ist, und weil sie seine Stimme hören und kennen.
[35:10] Jesus sagt dann ja auch weiterhin, Johannes 10, dass der Räuber, der Miethling, der wo feige ist, Satan oder falsche Lehrer, dass die wahre Nachfolge diese Stimme nicht als Vorbild nehmen, diese Stimme nicht folgen, weil sie wissen, wer die wahre Stimme ist. Und das ist das, was hier drin steckt.
[35:32] Jetzt ist es ja aber so, dass wir Siebenten-Tags-Adventisten und als die Übrigen verstehen. Und das ist eigentlich auch ein ziemlich tiefes Studium. Ich würde gerne, aber ich kann nicht so aktiv darauf eingehen. Deswegen möchte ich mit euch einfach kurz die Punkte durchgehen, warum ich glaube, dass wir Siebenten-Tags-Adventisten wirklich die Übrigen sind, von denen Offenbarung 12 gesprochen wird. Und das einfach kurz und sechs Punkten festmachen. Man könnte natürlich, wie gesagt, sehr tief das studieren, aber das würde es auch den Rahmen sprengen.
[36:09] Jedenfalls sind Offenbarung 12 beschrieben, wie die Frau, die reine Gemeinde, vom Drachen verfolgt wird. Und wie der Drache zunächst versucht, diesen Knaben, dass die Frau gebiert, zu verschlingen. Der Messias damals, ich, derzeit nicht herum. Und als dann aber der Messias zu Gottes Thron entrückt wurde, damit für immer aus Satans Machtgebiet, sondern aus einem Einzugsgebiet verschwunden war, hat er natürlich angefangen, dann das zu verletzen und kaputt zu machen, was dem Knaben, dem Messias Jesus, am wichtigsten ist. Und das ist seine Gemeinde.
[36:48] Und so hat er angefangen, die Gemeinde über die ganzen Jahrhunderte nach dem ersten Jahrhundert zu verfolgen, bis du dann in die Zeit des Mittelalters kamen, wo die Gemeinde dann fast ausgerottet war und es nur noch wenige gab, die dieses Banner der Wahrheit hochhalten konnten. Wir haben die Hugenotten und Waldenser, wahrscheinlich die bekanntesten, aber auch sonst immer wieder einzelne Gläubige, auch kleine Gruppen, die existiert haben. Auch wenn es natürlich sehr mit einer großen Minderheit war.
[37:19] Nachdem dann aber die Macht von dem Papsttum gebrochen war, heißt es dann in der Bibel, dass sich Satan und vor allem dann gegen die Übrigen, gegen den Same dieser Frau gewendet hat. Und deswegen – wie gesagt, warum glaube ich, warum glauben wir als Adventisten eigentlich, dass wir diese Übrigen sind, ohne dass man stolz ist zu sagen? Aber da komme ich auch gleich noch drauf. Jedenfalls werden Offenbarung 12 lesen, dann wird gesagt, dass diese Übrigen Christen sind. Es sind nämlich danach komme der Frau, wie wir hier auf der Folie sehen können. Aber es sind nicht alle Christen, weil es, wie gesagt, nur ein Teil ist. Es sind ja die Übrigen.
[38:02] Und lehrmäßig halten sie alle Gebote Gottes. Also lehrmäßig ist eine reine Gemeinde. Und bei mir war es auch so, hatte ich dann angefangen, mich so für den Glauben zu interessieren und zu gucken, warum bin ich eigentlich Adventist? Da habe ich dann angefangen auch dazu graben, zu verstehen und zu suchen. Weil bei mir war es so, wenn ich früher mich mit Freunden getroffen habe, und es war manchmal auch so, dass ich nach der Gemeinde dann samstags mit ihnen in der Stadt war und wenn irgend so ein Kaffee Kuchen gegessen hat, und sie dann gefragt haben: "Warum geht ihr eigentlich samstags in die Gemeinde?"
[38:36] Meine Verteidigung, muss ich sagen, ich wusste es damals nicht anders, ehrlich gesagt. Ich wusste gar nicht genau, warum. Auf der anderen Seite habe ich dann immer gesagt: "Na ja, wir sind so wie die ganzen evangelischen Kirchen auch, nur wir gehen halt am Samstag in die Gemeinde." Und dementsprechend waren dann auch die Blicke so nach dem Motto: "Was seid ihr für Freaks? Ihr seid wie alle anderen auch, aber nehmt euch hier Samstag heute." Natürlich, weiß ich, dass.
[39:03] Aber als ich dann angefangen zu studieren, zu verstehen, warum eigentlich samstags, warum glauben wir, dass Tote nicht sprechen können, warum glauben sie, dass die Hölle nicht ewig brennt, was hat das mit diesem komischen Opferdienst im Heiligtum zu tun und so weiter? Weil ich dann alles so gelesen und geprüft und verstanden und ich habe gemerkt, diese ganzen Glaubenspunkte der Gemeinde wissen alle biblisch. Und deswegen lehrmäßig ist eine reine Gemeinde. Was natürlich nicht heißt, dass auch hier und da ein schwarzes Schaf unterwegs ist, aber prophetisch gesehen, lehrmäßig sind die Übrigen eine reine Gemeinde.
[39:40] Vierter Punkt: Diese Übrigen kamen auf in einem wenig bevölkerten Land. Und das passt ja auch, wenn man uns die Geschichte anschaut, dass sich die Advent-Bewegung, woraus später dann die Adventgemeinde wurde, in den Vereinigten Staaten gegründet hat, wo damals weitaus weniger und sehr wenige Menschen gelebt haben.
[40:02] Fünfter Punkt: Sie kamen eben nach dieser Tyrannei des Papsttums auf im Jahre 1798. Und auch das passt natürlich, da sich die Advent-Bewegungen Anfang des 19. Jahrhunderts gegründet, gebildet hat.
[40:16] Und 6: Sie haben den Geist der Weissagung. Und wir glauben natürlich, dass sich diese Gabe der Prophetie in dem Leben und Wirken von Ellen White dann bezeugt hat. Deswegen, wie gesagt, glauben wir, glaube ich, dass wir diese Kriterien der Übrigen erfüllen.
[40:36] Aber – und das ist der große Punkt – natürlich ist das, wurden wir von Gott auf besondere Weise aus der Welt, ja, das stimmt. Aber auch hier bedürfnisse, aber nicht zurücklehnen sie nach dem Motto: "Wir sind ja auserwählt, dann jetzt ab und zu stickig mal ein Video weiter und so weiter." Sondern wir haben auch einen Auftrag zu erfüllen. Und der Geist der Weissagung hat uns auch gesagt, dass es keine Generation an Menschen vor den Adventisten gab, die diese viel Lehr- und diese Übermacht an Wahrheit liegt hatten.
[41:09] Und in Anbetracht dessen, was uns anvertraut wurde von Gott, ist natürlich die Frage: Was machen wir mit dieser Übermacht an Wahrheit und nimmt diese Übermacht ein Licht? Wenn man heutzutage so bis in die Gemeinden schaut, und ich meine das nicht böse, das ist bloß eine rein objektive Beobachtung, dann führen wir Diskussionen, die eigentlich gar nicht geführt werden müssten. Wir führen Diskussionen über die Kleidung, über die Ernährung, über das Liederbuch, über die Frauenordination, über die Dreieinigkeit und viele andere Dinge. Und die Sache ist, all diese Diskussionen sind wichtig und richtig. Nur, wenn es diese Diskussion abhalten, unseren Auftrag zu erfüllen, die Menschen zu warnen, dann ist die Frage, ob das von Gott geführte Diskussionen sind.
[41:53] Gott geführte Diskussionen sind, weil wir müssen uns damit auseinandersetzen mit all diesen Punkten. Keine Frage, weil das gehört nämlich auch dazu. Warum glaube ich an gewisse Dinge? Warum glaube ich, dass das kleine Horn, deine 78, das Papsttum ist? Aber da komme ich gleich noch drauf. Jedenfalls müssen wir uns damit auseinandersetzen. Nur, ich will mal behaupten, wenn jeder Siebenten-Tags-Adventist aufrichtig und demütig die Bibel und den Geist der Weissagung studieren würde, dann würden all diese Diskussionen einmal geführt werden. Und dann wird es, weil wir dann wüssten, was der Standpunkt der Bibel und des Geistes der Weissagung ist.
[42:36] Ich sage jetzt zu diesen Themen möchte ich danach dazu ein Zitat lesen aus einem Buch, das ich habe. Das letzte Satz gelesen, es ist schon ein bisschen älter und vielleicht kennen das einige von euch. Es ist wirklich ein wunderbares Buch. Das Buch heißt "Entscheidung am Jordan" und ist von Louis Wolken geschrieben. Und auf Seite 6 und 7 schreibt er folgendes: "Genau das ist meiner Ansicht nach unser heutiges Problem als Adventisten. Auch wir sind jahrelang in der Wildnis der Geschichte umhergewandert, während die heimatlichen Berge nur wenige Tage Special vor uns lagen. Wir sind den Toren des verheißenen Landes so nahe gekommen, dass der Spätregen schon zu fallen begann. Auch wir haben manchmal mit zweifelnden Ungehorsam gespielt, wo wir doch den Himmel hätten betreten sollen."
[43:28] Ich denke, Gott hat uns jetzt ans Jordan-Ufer gebracht. Ich meine, es ist an der Zeit, dass wir heimkehren. Warum? Überall, wo ich hinschaue, sehe ich scharlachrote Seile aus den Fenstern dieser Welt.
[43:43] Was meint ihr hier mit diesen scharlachroten Seilen aus den Fenstern? Sieht er bezieht sich hier auf die Geschichte des Israel damals und er schreibt hier quasi: Die Israeliten wurden, kamen aus Ägypten raus, sie hatten dann nach zwei Jahren schon, dass sie die Möglichkeit nach Kanaan einzuziehen, haben dann aber lieber den zehn Kundschaftern geglaubt, die gesagt haben: "Mannschaften, die niemals diese Menschen sind zu groß, wir sind nur Heuschrecken dagegen." Haben den Glauben von Jürgen Karl verworfen und durch diesen Unglauben, durch diesen Zweifel, den sie hatten, hat Gott machen müssen aus zwei Jahren 40 insgesamt.
[44:24] Jedenfalls, als sie dann aber in das verheißene Land einzogen, schreibt die Bibel, dass eine Habe davon gehört hat und sie hat diesen Wundern geglaubt, hat sich zu Gott bekehrt und sie hat man dieses rote Seide aus dem Fenster gehängt, wo dann quasi die Israeliten wussten, "Erklären, die es im Haus wohnt, jemand, der Gott treu ist, wir dürfen die nicht vernichten." Und Spaß hier mit Mind ist überall.
[44:50] Wenn wir heute in die Welt schauen, sehen wir, wie Menschen aus den Fenstern scharlachrote Seile hängen lassen. Überall sind wir Menschen heutzutage, gerade auch jetzt in diese ganzen Corona-Pandemie, die Fragen stellen und die sehen: "Irgendetwas geschieht hier in der Welt, was nicht normal ist." Überall waren Menschen auf von beginnen zu sehen, was die biblische lange vorher sagt. Und ich habe letztes Jahr ein Video gesehen, vor zwei Tagen, wo es auch darum ging, dass wenn wir heute in die Welt schauen, mit diesen ganzen Einschränkungen, viele Menschen das einfach hinnehmen.
[45:34] Und andere aber, sie stellen Fragen und die fragen: "Wie kann das sein? Kann es vielleicht sein, dass es wirklich so eine geheime Agenda gibt hinter den Kulissen? Kann es wirklich sein, dass da mehr dazu gehört, das bloß ein einfaches Virus ist?" Und manchmal den Eindruck, wenn man dann in die Gemeinden schaut, dass man bezüglich der Geschehnisse in der Welt, bezüglich dieser erfüllten Prophetie, den Standpunkt nicht mehr vor den ungläubigen Menschen ist, sondern vor den eigenen Geschwistern rechtfertigen muss. Und das ist wirklich schade.
[46:04] Und das erinnert mich auch so ein bisschen an ein Zitat von Ellen White, das wir nachher auch noch lesen werden. Es ist nämlich auch in diesem Buch erwähnt worden, dass am Ende der Zeit Satan darauf abzielen wird, auch den Glauben an den Geist der Weissagung unwirksam zu machen.
[46:21] Ihm folgt es ist damals, was damals in der Alpha-Krise beschrieben wurde, dass Menschen, die Geister weissagen und degradiert haben, dass falsche Lehren in die Gemeinde kamen, dass grundlegende akustische Glaubenssäulen angegriffen wurden. Dass ich das in der Mega-Krise am Ende der Zeit noch mal wiederholen wird, nur noch viel intensiver. Und ich habe das letzte, was gemerkt, ich habe damit eine kleine Schwester geredet und ich meine, ich kenne sie schon lange, sie ist gläubig, jahrzehntelang und ich weiß gar nicht, worum es genau ging.
[46:54] Auf jeden Fall habe ich irgendwann dann gemeint, dass er etwas Bestimmtes geschrieben hat und sie wollte dann wissen: "Steht das in der Bibel?" Also ja, genau, es ging darum, diese ganzen Welt, die Allen White in den Versionen geschrieben gesehen hat, wo es hier noch gesehen hat und so weiter und das in der Baum, diese Erkenntnisse auch auf anderen Welten waren. Und diese Schwester wollte wissen: "Steht das in der Bibel?"
[47:20] Und ich habe nein gesagt, so detailliert findest du das in der Bibel nicht. Aber und dann konnte ich gar nicht weiter reden, was ihnen gesagt hat: "Ja, dann ist das nicht so wichtig." War auch noch ein Mensch, sie war eine nette christliche Autorin, aber das können wir mal das so liegen lassen.
[47:37] Aber bevor ich noch eine weitere Geschichte dazu erzählen, wir haben vorhin gelesen, Offenbarung 12, bzw. angeschaut, dass ein Kennzeichen der Übrigen sein wird, dass die Gabe der Prophetie, der Geist der Weissagung, in dieser Gemeinde vorherrschen wird.
[47:56] Gott hat immer zu allen Zeiten Propheten gesandt, sein Volk zu etwas zurückzubewegen. Einfaches Beispiel: Gott hat Prediger gesandt, zum Beispiel mit Susan Henoch, die gesagt haben: "Du, deine Flut kommt." Und bereits vor Noah hat natürlich auch da gepredigt und kurz bevor die Flut kam, hat Noah nochmal darauf hingewiesen. Oder auch im Exil in Babylon, die ganzen Propheten im Alten Testament haben gesagt: "Wenn ihr Gott weiter in unserer Werte, dann werdet ihr verschleppt werden." Aber dann verheißen, dass nach 70 Jahren Gefangenschaft sie wieder zurückkehren werden.
[48:31] Und kurz bevor dann diese 70 Jahre um waren, hat Gott Daniel erweckt, um zu zeigen, es wird sich weiter von erinnert, euch daran, das war schon lange bekannt war. Und jetzt die Frage, die ich mir dargestellt habe: Die ganze Bibel spricht von der Wiederkunft. Warum sollte Gott nicht auch vor der Wiederkunft einen Propheten schicken, der darauf hinweist, auf das, was schon lange bekannt war?
[48:56] Und wenn wir dann auch den Text dann in der Offenbarung anschauen, ein Kapitel 12 von 19, können wir nicht verleugnen, dass die Gabe der Prophetie Gottes folgen noch mal gegeben wurde. Und auf der anderen Seite sehen wir es aber auch ganz deutlich, dass der Geist der Weissagen selber davor warnt, dass viele dann das aufgeben werden. Und das ist sehr schade.
[49:18] Und ein anderer Bruder, der hat mir mal erzählt, er hat eine Gemeinde, eine Sabbatschulklasse zu leiten. Und es ging ja auch um das Papsttum eben. Und immer wieder aus als wenn testen wir sagen ja nicht, dass jeder Katholik ein Kind des Teufels ist oder auch der Papst als Person selber, aber das Papsttum als Institution ist definitiv ein Kind des Teufels. Und das kann man auch schon so deutlich sagen, weil wenn man lust Fragen würde, was über das Papsttum denkt oder auch unserer Pioniere, da würde ihnen wahrscheinlich der Dampf aus den Ohren kommen und sie würden darüber sehr aufgebracht sein über dieses gottlose System.
[50:01] Jedenfalls hat dieser Bruder dann ja im, und ich kenne ihn, als er ist wirklich eine liebe Seele und ich weiß nicht, ob überhaupt genetisch gesehen wütend werden kann. Aber er hat dann über das Papsttum gesprochen und dann hat ihm eine Schwester etwas gesagt, was nicht sehr nett war, weil dieser Bruder hat slawischen Wurzeln ist, aber deutsche Staatsbürger. Jedenfalls war diese Schwester dann zu ihm gesagt: "Warum bringt ihr Ausländer immer solche komischen Lehren mit hier nach Deutschland?"
[50:28] Und der Bruder dann aus meiner Sicht wirklich gelassen, klug reagiert, weil er hat dann gesagt: "Ich sage nur, was der Geist der Weissagung und die Bibel sagen. Aber wenn du möchtest, dann darfst du gerne in den deutschen Himmel gehen." Und ich fand das ja interessant gekontert, aber das zeigt, dass alles so ein bisschen, dass wir in eine Zeit kommen, wo wir uns weigern, Glaubenspunkte vor den eigenen Geschwistern rechtfertigen müssen, das eigentlich nicht sein dürfte.
[50:56] Und das sehen aber die ganze Geschichte durch, durch Abrahams Same, wie wir es vorhin gesagt, gesehen und gelesen und studiert haben. Immer wieder kommt es an diese Punkte, wo das Volk abtrünnig wird und im eigenen Volk dann solche Kriege und Streitereien losbrechen. Und das Problem bei der Sache ist eben, um damit dann noch ein bisschen tiefer einzusteigen, wenn wir nicht wissen, warum wir Adventisten sind, so wie ich damals, dann ist die Gefahr sehr schnell da, dass wir sehr, sehr schnell verwelken.
[51:31] Was meine ich damit? Ich wusste damals nicht genau, warum geben wir euch am Samstag in die Kirche? Und ich meine, man muss schon sagen, es ist eigentlich ein Star offensichtlich darin, Dinge, warum ihrem Sabbat in die Gemeinde gehen. Aber dadurch, dass ich das nicht wusste und immer den anderen gesagt habe: "Eigentlich ist bei uns gar nicht so viel anders", war die Gefahr da, dass ich irgendwann vielleicht gesagt hätte: "Warum gehe ich dann überhaupt sein?" Und meine Eltern hin gehen ja eh nichts anders.
[51:59] Und man sieht, dass ziemlich oft, finde ich, dass viele Geschwister, und das ist wirklich kein Angriff, sind nur eine Feststellung, die die Bibel nur oberflächlich studieren oder lesen und die dann meistens auch den Geist der Weissagung gar nicht beachten, dass sie nur so oberflächlich irgendwas wissen, mal gehört haben, was irgendjemand gesagt hat, dass diejenigen, die erste sind, die dann andere Kirchen besuchen, den Glauben aufgeben. Und das ist ja traurig und schade, aber es muss doch nicht sein, weil wir dieses Studium haben.
[52:31] Und ich möchte dazu auch noch eine kleine Buchempfehlung weitergeben. Ich habe euch vorhin schon von dem Buch "Entscheidung am Jordan" vorgelesen und dieser Autor hat auch noch andere Bücher geschrieben, zum Beispiel das Buch "Eisberg voraus" oder "Omega 2", wo es um die Omega-Krise geht, um die Krise, die die Gemeinde treffen werden. Und das sind keine dicken Bücher.
[52:59] Deswegen, falls ihr euch mit dieser Thematik noch tiefer auseinandersetzen wollt, inwieweit dieser Überrest von Abrahams Same uns heute betrifft, kann ich euch diese Bücher nur wärmstens ans Herz legen. "Entscheidung am Jordan" hat vielleicht 90 Seiten, das ist schnell durchgelesen, aber sehr gehaltvoll. Und deswegen, es lohnt sich auf jeden Fall.
[53:23] Ja, ich möchte dann abschließen mit einem weiteren Zitat aus dem Buch "Entscheidung am Jordan", ziemlich am Ende schreibt der Autor dann nämlich auf Seite 84: "Die allerletzte Verführung Satans wird darin bestehen, das Zeugnis des Geistes Gottes wirkungslos zu machen und damit..." Zitiert aus "Selected Messages", Band 1, Seite 48. Wowereit vorhersagt, dass am Ende der Zeit Satan darauf abzielen wird, den Glauben an die Geister Weissagung in seinem Volk zu untergraben.
[53:56] Und so traurig es ist, wir sehen das heute, wie es sich immer mehr abzeichnet. Uns heute die Aufgabe übertragen, Gottes Wahrheit in der Stunde der größten Gefahr inmitten der heutigen Welt zu verteidigen.
[54:10] Von Anbeginn der Geschichte hat das Volk Gottes im Glauben diesen Augenblick vorausgesehen, in dem das Banner der Wahrheit zum letzten Mal den Sieg erringen wird. An dieser Stelle befinden wir uns jetzt. Alle Teile des großen Mosaiks der Prophetie sind schon eingesetzt. Es wird jetzt etwas geschehen.
[54:31] Wie Israel damals, so müssen wir heute die beiden großen Fragen beantworten: Erstens, wollen wir der Wahrheit glauben, die Gott offenbart hat? Und zweitens, wenn wir den Glauben, werden wir Folge leisten? Wir haben den Jordan erreicht. Die Zeit ist gekommen, dass wir uns entscheiden.
[54:56] Es ist ein sehr gehaltvolles Zitat, aber es hat es wirklich in sich. Und ich möchte diese Fragen weiter wirken lassen: Wollen wir der Wahrheit glauben, die Gott offenbart hat? Gott hat uns eine ganz besondere gegenwärtige Wahrheit anvertraut. Und wenn wir glauben, verstandesmäßig glauben, ist gut, aber wenn wir glauben, wollen wir dann auch Folge leisten?
[55:18] Wir haben in den letzten Studien auch schon gesehen, dass nur Gott etwas offenbart hat, das nicht automatisch die Probleme gelöst hat. Bevor nur an die Arche ging, hat Gott gesagt: "Ich werde es vernichten." Aber nur muss das glauben, dass die Erde vernichtet wird und dass Gott sein Versprechen ihm erfüllt. In der Geschichte mit Abraham, genau dasselbe. Abraham hat das Versprechen bekommen, dass sein Vater vieler Völker wird, aber er musste es glauben und im Glauben danach handeln.
[55:45] Und so auch bei uns, wenn wir es nur verstandesmäßig glauben, das reicht nicht. Wir müssen in Folge leisten. Und für mich ist es immer eigentlich faszinierend. Der Geist der Weissagung sagt uns ja auch, dass wenn unsere führenden Brüder und Schwestern in der Generalkonferenz 1888 diese Botschaft von Jones und Wagner angenommen hätten, also von Herzens angenommen, Gerechtigkeit aus Glauben, nicht nur vom Verstand, sondern aus ganzem Herzen, dann wäre Jesus am Ende des 19. Jahrhunderts wieder gekommen. Ist er aber nicht.
[56:17] Und auch so, wenn wir die ganzen prophetischen Zeichen uns anschauen, auch mit dem Sternenfall und so weiter, das ist alles schon passiert Anfang des 19. Jahrhunderts. Worauf warten wir noch?
[56:32] Wir machen dem Zitat gelesen, dass alle Teile davon einem großen Mosaik der Prophetie schon eingesetzt sind. Es ist dann alles bereit. Es muss jetzt irgendetwas geschehen. Und wie wir eingangs gelesen haben, in diesem Zitat auf Seite 6 und 7, überall in der Welt sind Menschen, die das erkennen. Viele können das nicht einordnen, verstehen das nicht. Aber wir wissen doch, was passiert. Werden wir uns auch darum bemühen, dass weiterzugeben?
[57:03] Werden wir der Wahrheit, die Gott offenbart hat, Folge leisten? Werden wir unsere Berufung als die Übrigen treu sein? Oder möchten wir dem nicht treu sein? Aber es lohnt sich, wenn wir dem treu sind, weil wenn wir das dann tun, ausführen, die Folge leisten werden, dann werden wir sehr bald. Und ich glaube wirklich, dass wir die Generation sein können, die Jesus wieder kommen sieht. Dann werden wir sehr bald im himmlischen Kanaan sein.
[57:32] Und das ist auch mein Gebet, mein Wunsch für uns alle, dass wir uns Gott völlig hingeben, unterordnen und ernsthaft als Werkzeuge für die Gerechtigkeit, für sein Werk verwenden.
[57:51] Zum Abschluss noch möchten wir beten. Himmlischer Vater, wir danken dir für dieses Studium, das wir betreiben konnten. Wir konnten uns Abrahams Same anschauen. Wir können uns anschauen, dass du dem Samen Abrahams, den Gläubigen, das Land Kanaan verheißen hast. Dass es aber nicht nur das irdische Kanaan war, sondern dass sie sich auf die ganze Welt dann letzten Endes auf das himmlische Kanaan bezogen hat.
[58:14] Und so möchten wir dich bitten, hilft, dass das, dass wir heute gelernt gehört haben, praktisch umsetzen werden. Sie erleben, dass wir nicht nur verstandesmäßig glauben, sondern dass wir von ganzem Herzen uns hingeben und der Wahrheit Folge leisten, die offenbart hast. Bedanken die, dass wir mit der Wunder und große Dinge erleben können und dass uns zum Segen für andere Menschen einsetzen möchte. In Jesu Namen, Amen.
[58:44] Wir möchten euch auch ganz herzlich noch einladen, auch beim nächsten Mal wieder dabei zu sein beim siebten Thema, wo es um den Bund am Sinai geht. Dort werden wir uns anschauen, welche Bilder Gott benutzt, um seine Beziehung zu seinem Volk zu verdeutlichen, wir es darstellen möchte. Welche Parallelen es auch zu uns gibt in dieser Sinai-Geschichte, denn auch da möchten wir schauen, welche Praxis können wir daraus ziehen, weil es ein praktisches Thema ist, das ganze Quartal.
[59:14] Und welche Rolle spielt auch das Gesetz in diesem Bund? Und daher können es auf die nächste Woche freuen. Es wird ein spannendes Thema, es wird sehr tiefgehend sein, sehr praktisch. Und wer macht dort ein geeigneten Sprecher, der uns dieses Thema nahe bringen wird, mit Gottes Hilfe. Und bis dahin ein Zuschauern, Gottes Segen und eine gute Woche.
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