In dieser ersten Folge der Christ Study Hour 2021 Q2 Serie „Die Verheißung – Gottes ewiger Bund“ beginnt David Nießner mit einer Einführung in das Thema. Er beleuchtet die grundlegende Frage, was bei der Schöpfung geschehen ist und warum die Welt heute nicht mehr als „sehr gut“ beschrieben werden kann. Dabei wird die Entstehung des Problems der Sünde im Himmel und auf der Erde thematisiert, beginnend mit dem Fall eines Engels und der Bedeutung der Entscheidungsfreiheit.
Die Verheissung – Gottes Ewiger Bund (CSH 2021 Q2): 1. Was ist geschehen?
David Nießner · Christ Study Hour 2021 Q2: Die Verheissung - Gottes ewiger Bund ·Themen: 1. Mose, Apostelgeschichte, Bibel, Bibelstudium, Grundlehren der Bibel, PsalmenWeitere Aufnahmen
Serie: Christ Study Hour 2021 Q2: Die Verheissung - Gottes ewiger Bund
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Transkript
[0:31] Hallo und herzlich willkommen hier bei jungen media tv und auch bei allen anderen Online-Plattformen, wo ihr dieses schöne Video sehen werdet. Wir werden heute wieder zur Christ Study Hour kommen. Wir haben letzte Woche das große Thema über den Propheten Jesaja beendet, mit Christopher. Wir haben sehr viel darin studiert, sehr viele neue Erkenntnisse gewonnen und wir werden heute ein neues Thema beginnen. Und das Thema für das nächste Quartal lautet: Die Verheißung – Gottes ewiger Bund. Bevor wir anfangen, möchte ich zu einem kurzen Gebet kommen, dass wir Gott einladen, dass wir uns leichter, dass uns Gott leitet und dass er der Mittelpunkt unseres Studiums sein wird.
[1:10] Himmlischer Vater, wir wissen, wir sind von Herzen sehr dankbar, dass wir jetzt die Möglichkeit haben, im neuen Quartal über die Verheißung nachzudenken und über das große Thema des Bundes nachzudenken. Wir bitten dich besonders auch jetzt, dass du unsere Gedanken leitest, dass du durch mich sprichst, dass auch ich dadurch näher zu dir kommen und dass jeder, der sieht, davon gesegnet wird und wir alle dich besser kennenlernen dadurch. Wir danken dir für die Verheißung deiner Gegenwart und wir möchten dir auch besonders danken, dass du diese Möglichkeit schenkst. Im Namen Jesu, Amen.
[1:44] Bevor wir uns das Thema der Verheißung anschauen, dann damit des großen Bundes, den Gott mit den Menschen gemacht hat, möchte ich eine kleine Geschichte erzählen zu Beginn. Und zwar geht es in dieser Geschichte um einen Professor an einer Universität, der einen großen Vortrag gehalten hat über die ganzen Weiten des Universums, über die Planeten, die Sterne und alle Konstellationen. Und die ganzen Studenten waren sehr begeistert davon. Und es war ein schöner Vortrag und gerade als er zum Ende kam und die Entstehung der Welt und die Beschaffenheit der Welt beschrieben hat, ist eine junge Frau aufgestanden mit hochgehobener Hand und hat dem Professor herausgefordert. Und sie ihm gesagt hat: „Was Sie da erzählen, ist schön und gut, aber ich habe eine andere Theorie von der Beschaffenheit der Welt.“
[2:37] Und der Professor war dann etwas verwirrt, hat sich aber darauf eingelassen. Und die Frau meinte dann: „Unsere Welt wird getragen auf einer Schildkröte.“ Und die Erde sitzt also darauf auf ihrem Panzer. Und der Professor musste schmunzeln, hat aber gefragt: „Okay, und worauf steht die Schildkröte?“ Und diese Frau meinte dann: „Naja, darunter ist eine weitere Schildkröte.“ Und dann hat er gesagt: „Und unter ihr?“ Mann, sie hat gesagt: „Eine andere Schildkröte.“ Und wir können uns vorstellen, wie das Gespräch dann weiterging. Und irgendwann, als der Professor noch mal ansetzen wollte, hat die Frau den Finger gehoben und hat gesagt: „Moment mal, bevor Sie weiter reden, es ist ganz offensichtlich, die Schildkröten gehen bis ganz nach unten.“
[3:17] Und für uns mag das vielleicht ein wenig absurd klingen oder auch einfach lächerlich. Aber solche Theorien gibt es in der Welt. Und egal, was wir darüber denken, das wirft auch einige Fragen auf. Und die wichtigsten Fragen, die jeder Mensch hat: Warum sind wir hier? Warum ist die Welt, wie sie ist? Und wohin werden wir hingehen? Und ob wir wollen oder nicht, je nachdem, wie wir diese Fragen beantworten, wird sich unser Leben und Denken und unser Handeln vollkommen entscheiden und unser Leben sich dadurch verändern.
[3:53] Auch wir als Christen, wenn wir die Bibel schauen, wir wissen natürlich ganz klar, wir sagen, wir glauben, wo wir wissen, woher die Welt kommt. Aber viele Menschen wissen das nicht. Und werden auch gleich den Schöpfungsbericht dann wenig durchgehend noch die Frage ist nur, wenn wir uns das anschauen, was für ein Bild haben wir von der Welt? Weil die Frage, die wir uns aufstellen, wenn dieser ersten Woche ist: Was ist eigentlich geschehen?
[4:17] Wenn wir nämlich die Bibel aufschlagen, ganz zu Beginn, da heißt es in 1. Mose 1, Vers 31: „Und Gott sah alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ Und das Problem, das viele Menschen dabei haben, ist, wenn sie heute in die Welt schauen, dann ist nicht mehr alles sehr gut. Das auch das Problem wird Charles Darwin hatte, wenn er sein Buch geschrieben hat, „Die Entstehung der Arten“. Er hat geschrieben: „Wie kann es sein, dass wenn es wirklich einen liebenden Gott gibt, dass sich Tiere gegenseitig auffressen, dass sich Parasiten in andere Tiere hineinschleusen, dass die Katze die Maus jagt oder letzten Endes, dass Menschen sich gegenseitig umbringen?“
[4:57] Und das ist eine sehr entscheidende Frage, weil kein Mensch kommt auf die Welt und fragt sich: „Welcher Tag ist der richtige Anbetungstag, Sabbat oder Sonntag?“ Es kommt doch kein Mensch auf die Welt und fragt sich: „Wie muss ich mich ernähren? Mit Fleisch, vegetarisch oder vegan?“ Aber jeder Mensch kommt irgendwann auf die Welt und wird sich die Frage stellen, und wenn er es auch nicht ausformuliert hat, wird das doch in irgendeiner Weise fühlen: Warum ist die Welt so, wie sie ist?
[5:27] Und dem wollen wir jetzt auf den Grund gehen. Bevor wir uns das ein bisschen tiefer anschauen, möchte ich noch von mir erzählen. Als ich früher aufgewachsen war, ich bin in einem christlichen Heim aufgewachsen. Ich hatte schon immer diesen Glauben auch. Und ich habe gemerkt, und als kleines Kind merkt man das nicht mit so ausformulierten Fragen, man hat mehr so ein Gefühl, so eine Idee, die da im Kopf kommt. Und ich wusste immer, wenn ich in die Gemeinde gehe und wenn ich von Gott höre, wenn die Menschen das erzählen, irgendwie es gibt einen inneren Frieden, man fühlt sich gut, man fühlt sich geborgen.
[6:01] Aber wenn ich dann so kindliche Wissenschaftsbücher gelesen habe, die die Welt und das Universum genauso erklärt haben, nur ohne Gott, habe ich als Kind immer gewusst, dass was anders ist. Eine Lehre da, wenn man kann alles erklären, man kann alles verstehen, aber es fehlt irgendwas. Und das ist genau der Punkt, an dem viele Menschen auch scheitern. Weil ich habe mir damals dann auch die Frage gestellt: „Es kann nicht sein, dass es hier nichts weiter gibt.“
[6:30] Und vor allem, als ich dann später auch jugendlich wurde, habe ich dann irgendwann angefangen, mich auch mit Evolution zu beschäftigen, nicht, weil ich das geglaubt habe, aber weil ich wissen wollte, was steckt eigentlich dahinter? Warum glauben Menschen dann sowas? Und für mich ist es sehr, sehr real geworden, dass das Leben nicht einfach hier alles sein kann. Weil ich mir gedacht habe, wenn Menschenleben, manche werden 70, 80, 90, andere werden vielleicht 100, aber irgendwann sterben sie. Und die Kinder und die Enkelkinder werden sich an sie erinnern, werden vielleicht Bilder aufstellen auf dem Nachttisch oder werden vielleicht auch Briefe rausholen und sie lesen, die man früher geschrieben hat. Aber spätestens drei, vier, fünf Generationen nach diesen Menschen wird sich keiner mehr an diese Menschen erinnern.
[7:14] Man taucht vielleicht irgendwo auf einem Stammbaum auf, und wenn man nicht gerade Albert Einstein heißt, dann wird die Welt nie wieder nach einem Menschen fragen. Und das war so ein Gedanke, wo ich mir gedacht habe: „Es kann rein deswegen schon nicht sein, dass es nichts weiter gibt.“
[7:31] Und ich muss ganz ehrlich sagen, als 2018 mein Großvater gestorben ist, habe ich gemerkt, das ist ein großer Teil meiner Kindheit mit weggebrochen. Es war auf einmal weg. Und als letzte, sie haben ja, nur mein Vater auch gestorben ist, da habe ich dann so richtig verstanden, wie traurig muss das Leben von einem Menschen sein, der diese Hoffnung nicht hat. Wie traurig muss es sein, wie leer muss sein Leben sein, wenn man sich immer diese Frage stellt: „Warum bin ich eigentlich hier? Wohin werde ich hingehen?“ Wenn man keine Antwort darauf findet.
[8:04] Aber so viel zum Einstieg. Ich möchte jetzt mit euch ein paar Texte anschauen, um zu verstehen, warum die Welt so geworden ist, wie sie geworden ist. Weil wir haben gerade gelesen, nach der Schöpfung war's sehr gut. Aber wie gesagt, heute ist nicht mehr alles sehr gut. Und deswegen die Frage: Warum? Ich möchte dabei aber ein bisschen weiter ausholen, weil wir diese Frage nicht einfach beantworten können, beziehungsweise wir können sie nicht einfach auf der Erde beantworten.
[8:29] Wir müssen nämlich zum Ursprung zurückgehen, als dieses ganze Problem aufkam, was sich dann immer weiter ausgeweitet hat. Für viele von uns wird es wahrscheinlich nichts Neues sein, aber es ist dennoch wichtig. Und vielleicht gibt es ja Zuschauer, die durch Empfehlungen oder durch Zufall jetzt auf dieses Video kamen. Und um dieses große Thema der Verheißung zu verstehen, denke ich, ist es sehr wichtig zu verstehen, warum diese Verheißung genau gegeben wurde.
[8:54] Und darum lade ich euch ein, hier seht ihr Kapitel 28 aufzuschlagen. Hier, sehr, Kapitel 28 wird einer der höchsten jemals existierenden Engel beschrieben. Und dort heißt es ab Vers 3: „Siehe, du warst weiter als Daniel, kein Geheimnis war für dich im Dunkeln, so spricht Gott, der Herr. Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit. In Eden, im Garten Gottes, warst du mit allerlei Edelsteinen wasserbedeckt, mit Saphir, Topas, Diamant, Chrysolith, Jaspis, Saphir, Funkel, Smaragd und mit Gold. Seine kunstvoll hergestellten Trompeten und Flöten waren bei dir. Am Tag deiner Erschaffung wurden sie bereitet. Du warst ein gesalbter, schützender Cherub. Ja, ich hatte dich dazu eingesetzt. Du warst auf dem heiligen Berg Gottes, wandeltest mitten unter den feurigen Steinen. Du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde.“
[10:03] „Dein Herz hat sich überhoben wegen deiner Schönheit, du hast deine Weisheit und seines Glanzes willen verderbt.“ Also, irgendwann hatte er angefangen, seinen Blick von Gott weg auf sich selber zu lenken. Er hat nicht länger Gottes Charakter im Visier gehabt und sich gedacht: „Ich möchte den anderen Engeln zeigen, wie Gott ist“, sondern angefangen zu begehren, was Gott hat an Macht.
[11:40] Und auch da will ich kurz ein kleines Beispiel geben. Das Problem, aus dem diese Sünde kam, war die Entscheidungsfreiheit. Viele Menschen sagen: „Gott hätte es ja von Anfang an verhindern können, dass das nicht sich niemals gegen Gott gewendet hat.“ Aber das Problem ist, hätte er die Entscheidung nicht gehabt, hätte Gott niemals wahre Liebe erfahren können. Ganz simples Beispiel: Vielleicht hat jemand von euch zu Hause so einen kleinen Roboterhund. In Japan gibt es ziemlich viel, man kann davon Knopf drücken, die gibt es in allen möglichen Größen, Farben. Und sobald man auf den Knopf drückt, werden diese Hunde mit den Öhrchen wackeln, sie den Schwanz wedeln, sie werden einen ablenken und sie werden den Anschein geben, dass sie Liebe ergeben.
[12:21] Das Problem bei der Sache ist, sie führen aber nur Befehle aus. Wenn man sich aber dann einen echten Hund kauft, vielleicht auch ein kleines Kälbchen, der einem auch mal ins Bein beißen kann, dann hat man ein Risiko, dass sich dieser Hund gegen einen wendet, dann einen verletzt, vielleicht auch wegläuft. Aber man darf wissen, wenn dieser Hund einem dann Zuneigung gibt, sich auf den Schoß setzt, mit einem kuschelt, dass dann die Liebe von diesem Hund echt ist. Und das ist ein sehr kleines Beispiel, aber es verdeutlicht ganz gut, was Gott beabsichtigt hat. Er musste jedem seiner Geschöpfe diese Entscheidung lassen, sich für oder gegen ihn zu entscheiden, weil er sonst nie wahre Liebe bekommen könnte.
[12:58] Von ihnen. Und ihrer Million Nutzer fast ist der größte Beweis, dass es diese Entscheidungsfreiheit damals wie heute gab. Zu viel dazu, wenn wir einen Text weiter schauen, gibt uns der Prophet Jesaja noch ein bisschen mehr Informationen, was in dem Herzblut sofort begonnen hat. Und dort lesen wir in Kapitel 14, Verse 12 bis 14: „Wie bist du vom Himmel herab gefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zu Boden geschmettert, Überwältiger der Nationen! Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleich machen.“
[13:51] Jesaja gibt uns die ganz klare Hinweise, was in dem Herzen, bevor es angefangen hat. Er hat angefangen, mehr und mehr die Macht Gottes zu begehren, aber nicht seinen Charakter, bis er dann irgendwann sich dazu entschieden hat, öffentlich gegen Gott vorzugehen.
[14:06] Er hat dann daraufhin angefangen, Zwietracht unter den Engeln zu säen. Er hat Zweifel gesät an der Regierung Gottes. Und so ist dann leider der erste Krieg, hat der erste Krieg angefangen. Und dieser Krieg hat im Himmel begonnen. Allein das klingt schon wie das größte Paradoxon überhaupt: Krieg im Himmel. Aber so ist es passiert.
[14:26] Und davon berichtet dann die Bibel in Offenbarung 12, die Verse 7 bis 9. Und da lesen wir: „Und es entstand ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache und seine Engel kämpften, aber sie siegten nicht. Ihre Städte wurde nicht nur im Himmel gefunden. Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt. Er wurde auf die Erde hinab geworfen, und seine Engel wurden mit ihm hinab geworfen.“
[15:00] Also, das Resultat von diesem Kampf, den Satan angezettelt hat, war, dass er letzten Endes seine Stellung vollkommen verloren hat und mit dem ein Drittel seiner Engel, die er verführt hat, wie wir zu Beginn des Kapitels lesen, physisch aus dem Himmel geworfen wurde.
[15:15] Jetzt weiß er, probiert das Problem war aber bei der Sache, er hat für seine Rebellion Anhänger gebraucht, um aus seiner Sicht die Regierung Gottes stürzen zu können. Und wir lesen dann im Übrigen auch weiter, bevor ich dann weiter darauf eingehen, Hebräer 1, Verse 1 und 2: „Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er zum Erben von allem eingesetzt, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen.“
[15:46] Dieser Text ist ziemlich wichtig zu verstehen, dass es in unserem Universum nicht nur die Erde gibt, wo intelligentes Wesen wohnt, sondern viele Welten. Nur unsere Welt ist die einzige, die in Sünde gefallen ist.
[16:01] Jedenfalls dann angefangen, diese Welten zu besuchen, und er wollte über all seine Rebellion fortsetzen, hat versucht, die Menschen, beziehungsweise Wesen, nicht die Menschen, in seine Rebellion hineinzuziehen, sie zu überzeugen, gegen Gott zu kämpfen. Aber hat keine Unterstützung dafür bekommen.
[16:22] In der Zwischenzeit, wo Satan dann dieses Loch in den Himmel gerissen hat, hat sich die Dreieinigkeit wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung zugewandt: eine neue Welt zu schaffen mit neuen Wesen. Und das ist das, was dieser Text ja auch sagt, dass der Vater durch den Sohn Jesus Christus auch unsere Welt geschaffen hat.
[16:41] Und hier ist dann der Punkt, wo wir jetzt in unsere Lektion einsteigen möchten. Das war nämlich der große Hintergrund, warum das Problem der Sünde überhaupt aufkam und dann letzten Endes, wie es auf dieser Welt kam. Und so möchten wir uns jetzt in diesem Vortrag, in dieser Woche, darüber Gedanken machen, was bei der Schöpfung passiert ist, welche Intentionen Gott mit Erschaffung hatte, welche Ideen er für die Menschen hatte, was dann letzten Endes passiert ist auf dieser Welt, warum diese Theodizee-Frage aufkommt und dann, was Gott gemacht hat, um es wieder in Ordnung zu bringen.
[17:20] Und da möchten wir jetzt dann einsteigen. Das Interessante ist, es gibt so viele Menschen, die auch ins Universum schauen, die dann auch diese ganzen Weiten sehen. Und so wie der Professor, von dem ich vorhin berichtet habe, gibt es viele Menschen, die sich das alles anschauen, die sagen, dass es so genial, so diese Weiten, diese Größen, diese Sterne, es ist einfach fantastisch. Und dann findet man Sternbilder wie diese zum Beispiel. Das wurde aufgenommen mit dem NASA Hubble Teleskop. Und das Interessante dabei ist, dieses Bild wurde aufgenommen von einer Gruppe von Wissenschaftlern, die tief atheistisch sind, die sagen: „Es gibt keinen Gott.“ „Kann gerne keinen Gott geben, dass es so viel Böses auf der Welt.“ Aber sie schauen dann hier in dieses Universum. Und das Interessante ist, sie geben diesem Sternbild den Namen: „Das Auge Gottes.“
[18:09] Für mich ziemlich paradox, wenn man darüber nachdenkt, dass sie eigentlich Gott verleugnen, aber dann Sternbilder mit dem Namen „Das Auge Gottes“. Aber das so viel dazu. Jedenfalls, wenn wir jetzt in die Schöpfung hineinschauen, denn 1. Mose 1, das wird alles sehr ausführlich beschrieben. Aber was interessant ist, Gott gibt keinerlei Hinweis oder sagen wir, wieso er versucht, mit keinem Wort irgendwie zu beweisen, dass er der Schöpfer ist. Es wird einfach gesagt, und wir müssen uns im Glauben annehmen, beziehungsweise wir dürfen es annehmen oder wir dürfen es auch ablehnen.
[18:42] Aber wenn wir jetzt davon ausgehen, dass das stimmt, was dort geschrieben ist, und ich denke, das tun die meisten von uns, dann werden wir erstaunliche Dinge darin entdecken, was der Plan Gottes war. Den 1. Mose 1, 27 lesen wir: „Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn als Mann und Frau schuf er sie.“ Viele haben sich darüber Gedanken gemacht, was bedeutet es, im Bild Gottes geschaffen zu sein? Und es mag wohl sein, dass wir auch äußerlich aussehen wie Gott. Wenn wir zum Beispiel ins Buch Daniel schauen, wird Gott auch beschrieben mit menschlichen Attributen. Aber dieser Text geht weitaus tiefer. Es geht nicht nur um das Aussehen.
[19:20] Es gibt und was anderes. Und um das herauszufinden, was eigentlich damit gemeint ist, was es bedeutet, ein Gottesbild geschaffen zu sein, möchte ich mit euch einen Text aus dem Neuen Testament lesen, den wir in der Bergpredigt finden. Und dort heißt es in Kapitel 5, die Verse 14 bis 16: „Ihr seid das Licht der Welt. Es kann eine Stadt, die auf einen Berg liegt, nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter den Scheffel, sondern auf den Leuchter, so leuchtet es allen, die im...“
[19:54] den Leuchter, so leuchtet es allen, die im Haus sind. So soll euer Licht leuchten.
[20:01] Eure guten Werke sehen, euer Vater im Himmel preisen. Dieser Text sagt hier, wenn wir den Charakter Gottes repräsentieren, werden den Menschen zeigen, was wahre Güte, was wahre Fürsorge ist, dann werden die Menschen Gott preisen können.
[20:15] Können wir das parallel anschauen mit Jesaja 58, wo es dann heißt, wenn wir die Nackten bekleiden, die Bedürftigen besuchen, die Hungrigen speisen und all diese Dinge, dass das unser Licht hervorbricht wie die Morgenleuchte. Das bedeutet, wenn wir diesen Charakter, den Jesus auch hat, den Menschen zeigen, dass wir dann das Bild Gottes widerspiegeln.
[20:36] Und das ist sehr entscheidend, weil es ist interessant, Menschen, die nicht gläubig sind, die merken sofort, aber sofort, ob die Christen Heuchler sind oder ob das, was sie vorgeben zu glauben, ob es das wirklich tun, ob das stimmt.
[20:54] Kleines Beispiel: Ich hatte früher das Privileg, als mein Vater noch gelebt hat, bei einer Jugendfreizeit dabei zu sein, wo er der Jugendleiter war. Und wir haben in dieser Freizeit das immer so gemacht, wir hatten eine deutsche Gruppe und wir haben so eine Kooperation mit einer walisischen Gruppe gehabt aus Großbritannien. Und jedes Jahr waren wir abwechselnd in Deutschland und aller Welt.
[21:21] Und im letzten Jahr, so stattgefunden hat, vor Corona, 2019, war eine walisische Gruppe hier. Und da war ein Junge dabei, der sich in vielerlei Hinsicht eher daneben benommen hat. Wir waren zum Beispiel in Stuttgart unterwegs und da hat er sich dann ein Klappmesser gekauft, das man eigentlich unter 18 gar nicht kaufen darf. Wo wir gar nicht wussten, aber dass er hat.
[21:39] Später hatte er dann, also im Bus zurück gefahren sind, ein Feuerzeug rumgespielt. Dann sitzen so rum gespielt und jetzt so vieles gemacht hat, auch gelogen, dass sich die Balken biegen. Und viele haben nicht gemocht. Und ich muss ehrlich sagen, am Anfang habe ich ihn noch überhaupt nicht ausstehen können.
[21:57] Und nach ein paar Tagen irgendwann hat aber angefangen, mir leid zu tun. Und ich hab dann die Betreuer gefragt, was hat er für einen Hintergrund, woher kommt er? Und der eine Betreuer hat dann gesagt: "Sehr schlecht." Dann habe ich gesagt: "Wie schlecht?"
[22:12] "Sehr schlecht." Und ich habe dann später erfahren, dass sein Vater an Drogen gestorben ist, seine Mutter ihn verlassen hat, dann auch irgendwo unter Drogeneinfluss zu weit weg wohnt. Er wohnt bei seinen Großeltern und so.
[22:26] Und so habe ich angefangen, ihn ein bisschen mehr zu mögen. Und ich hab dann auch später herausgefunden, dass er, wenn er groß ist, Landschaftsgärtner werden möchte. Und da ich selber ausgebildete Landschaftsgärtner bin, habe ich mir gedacht: "Das ist irgendwie ein Zufall."
[22:40] Dann habe ich angefangen, mich mit ihm bis hin zu unterhalten und irgendwie es so bis das Eis aufgetaut. Und dann gab es eine Situation, wo wir in der Stadt unterwegs waren, wo er unbedingt wissen wollte, wenn man Süßigkeiten kaufen kann.
[22:56] Und da ich zu dem Zeitpunkt mir eine Haarschneidemaschine kaufen wollte, habe ich gesagt: "Okay, ich bringe dich zum Müller in einem Drogeriemarkt. Dort kann ich meins kaufen, du kannst diese Süßigkeiten kaufen." Und dann habe ich ihn da reingeführt.
[23:07] Haben eine Haarschneidemaschine gesucht und ich hab dann später, als ich zu ihm zurück gekommen bin, gesehen, dass ein Rucksack leicht offen war. Habe mir nichts weiter dabei gedacht. Aber ich bin dann mit ihm zur Kasse gegangen, wir haben bezahlt.
[23:20] Und ich hab dann an der Kasse gesehen, weil ich vor ihm war, dass in seinem Rucksack zwei Red Bull Dosen drin waren, ja, nicht bezahlt, wollte. Die gestohlen waren.
[23:27] Dann habe ich mir gedacht, ich habe ihm eine Chance gegeben. Ich habe mir Mühe gegeben, ihn kennenzulernen, habe mein Vertrauen gegeben. Und jetzt fängt er wieder mit so was an und versuche das zu missbrauchen.
[23:39] Und ich habe in dem Moment gedacht: "Was mache ich jetzt mit ihm? Soll ich ihn vor der Kassiererin bloßstellen und sagen: 'Pack das aus!'? Soll ich den Betreuern sagen, dass er noch mehr Ärger bekommt? Soll ich gar nichts sagen?"
[23:51] Und ich habe dann gebetet, gesagt: "Herr, was soll ich machen? Wie kann ich ihm helfen?" Und dann ist er rausgegangen. Er wollte mich dann recht schnell loswerden, gesagt: "Ja, ich gebe meinen Freunden." Du kannst gehen.
[24:00] Und dann ist er wieder einen Laden rein gelaufen. Aber irgendwie hatte ich so das Gefühl, immer hinterher zu gehen. Dann bin ich ihm hinterher gegangen, habe ihn dann getroffen. Habe gesagt: "Casey, mach deinen Rucksack auf. Du hast zwei Red Bull Dosen drin. Gib sie mir her, ich bezahle für dich."
[24:16] Und hat dann erst angefangen zu fluchen und hat gesagt: "Woher weißt du das?" Mit ein paar Schimpfwörtern ausgeschmückt. Aber er hat mich dann gefragt: "Woher weißt du das?"
[24:24] Ich hab gesagt: "Ist egal, ich bezahle für dich." Dann bin ich mit ihm zur Kasse, das bezahlt, haben draußen gegeben. Und ich habe noch nie einen Menschen so gedemütigt gesehen, wie ihn in dem Moment.
[24:41] Er war so demütig. Er hat sich bei 5 Milliarden Mal geschätzt bedankt. Und ich habe ihm dann gesagt: "Ist es in Ordnung, aber mach das nicht wieder."
[24:48] Und später, bevor sie dann abgereist sind, habe ich immer noch einen kleinen Zettel geschrieben und habe ihm geschrieben: "Casey, du bist ein sehr guter Mann. Du hast sehr viele gute Eigenschaften. Es ist auch schön, dass du Landschaftsgärtner werden möchtest. Aber du solltest wissen, dass das, was wir sehen, wie auch eines Tages ernten werden."
[25:07] Und deswegen, warum willst du nicht für gute Dinge sehen? Und als er das dann gelesen hat, kam er dann auch zu mir und meinte: "Du bist ein wirklich guter Mann."
[25:17] Und das Problem war, ich möchte auch hier nicht mich herausstellen, weil ich habe damit auch Regierungen. Ich will nur sagen, wenn du den Menschen zeigst, dass wir Verständnis haben für sie, weil keine Frage, das, was er gemacht hat, war falsch. Aber wenn wir ihn ein bisschen Verständnis entgegenbringen und in den Charakter Jesu zeigen, dann merken die Menschen, wie Gott wirklich ist.
[25:35] Und das Schöne war, ich kann dem dann hinterher auch noch das Leben Jesu schenken. Und ich habe mir dann gesagt: "Wenn du dieses Buch liest, dann wirst du merken, nicht unbedingt wer Gott ist, sondern wie er ist."
[25:47] Er hat sich dann auch bedankt, hat gesagt: "Ich werde das gleich lesen und ich werde zuhause auch in meiner Oma durchlesen." Und das ist eine ganz kleine Erfahrung, die mir gezeigt hat, es ist sehr wichtig, dass wir, wenn wir schwierige Situationen begegnen, sagen: "Herr, hilf mir, ein Licht zu sein."
[26:04] Und nicht die Menschen mit dem scheinbar richtigen runter zu knüppeln, weil natürlich, ich hätte ihn bloßstellen können, keine Frage. Aber die Frage ist, wie gehen wir damit um? Und letzten Endes war diese umgehende Weise die richtige, weil ich vor gebetet habe und Gott zu geführt hat, dass er hinterher wirklich aufgeblüht ist.
[26:24] Ja, das ist ein sehr wichtiger Aspekt dabei. Aber wenn wir weitergehen in der Schöpfungsgeschichte, da werden wir noch andere Dinge sehen, die Gott damals gemacht hat. Und so lesen wir in 1. Mose 1, 28, 29, das Wort, die Menschen geschaffen hat, dann heißt es:
[26:39] "Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllt die Erde, macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde."
[26:57] Und Gott sprach: "Siehe, ich habe euch alle samen tragende Gewächse gegeben, die auf der ganzen Erdoberfläche wachsen, auch alle Bäume, an denen samen tragende Früchte sind. Sie sollen euch zu Nahrung dienen."
[27:10] Also kurz gesagt, was hier passiert ist, Gott zeigte Menschen, wie sie sich vermehren sollen, wie sie mit der Erde umgehen sollen, was bedeutet, die Erde untertan zu machen, weil das ein ganz anderes Verständnis ist, wie das heutige Verständnis von untertan machen.
[27:27] Und letzten Endes auch, was sie essen sollen. Und das Schöne ist, Gott zeigt uns hier auch die Fülle und die Schönheit von materiellen Dingen. Und man hat heutzutage so ein bisschen den Eindruck, wenn man manche Gemeinden schaut, dass wir so ein bisschen vorsichtig bei dem, was ich sage, die Liebe zu den materiellen Dingen vergessen hat.
[27:47] Es ist ja wichtig, dass wir natürlich nicht das Materielle über die geistlichen Dinge stellen, aber darauf kommt es mir nicht an. Was ich sagen möchte, ist, viele von uns, vor allem auch Adventisten, sind so in einer Denkschiene drinnen, Doktrinen, Glaubenspunkten und in Lehrsätzen, dass wir auch äußerlich schon ganz versteinerte Gesichter haben und scheinbar keine Freude empfinden können.
[28:15] Und das ist nämlich, sage ich mal, krass ausgedrückt. Aber ich habe letztens einen Menschen getroffen, der erst seit drei Jahren wirklich gläubig ist, und er hat mir gesagt: "Weißt du, wenn ich in die Gemeinde komme, natürlich nicht alle Gemeinden, aber er sagt, wenn ich in die Gemeinde komme und ich die Leute singen höre und sie singen: 'Oh, welch Glück ist erlöst zu sein!' und die Mundwinkel bis zum Boden hängen und sie da vor sich hin brummen, dann ist es nicht authentisch."
[28:40] Und das ist ein kleines Problem, das wir haben. Gott hat uns die Dinge, die wir hier in diesem Leben haben, auch gegeben, um sie zu erforschen, um Spaß daran zu haben. Wir dürfen die Nahrung genießen, essen, muss auch Spaß machen. Wir müssen nicht nur Körner picken.
[28:56] Aber auf der anderen Seite, wir dürfen auch Freude haben. Wir dürfen wandern, wir dürfen Sport machen. All diese Dinge, die Gott damals gegeben hat, diese nicht schlecht, sagt dann hat schlechte Dinge daraus gemacht, aber an und verzichten sie nicht schlecht.
[29:08] Und das ist ein kleiner Gedankenanstoß, man bedenken muss, dass nicht alles, was materiell ist, schlecht ist. Man hat es auch zum Genießen bekommen. Aber letzten Endes hat Gott den Menschen damals auch eine sehr, sehr große Verantwortung gegeben, weil er hat die ganze neue Welt geschaffen, die ganzen Tiere darauf gesetzt, die Pflanzen.
[29:29] Und er hat quasi alles, was er hatte, an Regierungsgewalt den Menschen übertragen. So eine große Verantwortung, aber hat sie damit gesegnet.
[29:38] Wir haben in Vers 28 gesehen, dass Gott gesagt hat, er hat die Menschen gesegnet. Und die Frage ist, was steht dahinter? Was bedeutet es eigentlich, dass Gott die Menschen segnet?
[29:46] Der Text schaut dann, dann ist es eigentlich ganz eindeutig. Gott hat den Menschen Dinge gegeben, die sie vorher nicht hatten, die er ihnen aus freien Stücken gegeben hat, damit die Menschen zu verwalten können.
[29:58] Und wenn wir diese ganzen Dinge anschauen, die Gott neben den Menschen geschenkt hat, dann können wir auch sehen, wie wir heutzutage immer noch in einer sündigen Welt ein erfülltes Leben haben können.
[30:08] Wir Gott hat uns dann eben gezeigt, wie wir Gott anbeten können, mit Freude, mit Mundwinkel nach oben. Er hat uns gezeigt, wie eine glückliche Ehe sein kann.
[30:18] Und das ist auch ein Punkt, den ich gerne noch ansprechen möchte. Ich habe früher in meinem Bekanntenkreis Beispiele für jeden von ihnen, ungläubig waren, immer gesehen. Sie waren verheiratet, da würden wir noch ein paar Jahre, haben sie sich nur noch angeschrieben und waren alle unglücklich.
[30:33] Und ich habe immer gesagt: "Lieber Gott, so eine Ehe will ich nie haben." Und es hat lange gedauert. Ich glaube, ich war da dann 18 oder 19, wo ich einen Prediger gehört habe, der über diese Dinge in eben gesprochen hat. Und er hat gesagt, dann so ganz beiläufig: "Ich wünschte, jeder von euch hat diese Art von Ehe, ich und meine Frau haben."
[30:53] Dann habe ich mir gedacht, das ist interessant. Und da bin ich dann sehr aufmerksam geworden. Da habe ich dann angefangen zu verstehen, dass die Dinge, die in Eden eingesetzt wurden, auch heute noch umsetzbar sind.
[31:06] Darüber hinaus hat Gott uns auch genau gezeigt, welche Art von Ernährung gut ist für uns. Und auch wenn die Ernährung einfach sein muss, kann man sie doch mit so viel Vielfalt gestalten und so viel Variation, dass es schmeckt und dass es Freude macht.
[31:19] Und ich weiß, wovon ich spreche, weil zurzeit ernähre ich mich, wo veganer aus gesundheitlichen Gründen. Aber viele Menschen haben gesagt: "Wie schaffst du das? Fest ja nicht vom Stock, wenn ich irgendwann um und Tipps aus den Latschen." Oder manchem gesagt: "Das ist überhaupt nicht gut und geht alles schlecht dabei."
[31:40] Und so viele Argumente. Und ich muss ganz ehrlich sagen, es macht mir richtig Spaß, du zu essen, weil ich so viel essen kann, dabei aber nicht dieses tolle Gefühl habe. Und ich fühle mich so kräftig wie Samson durch diese einfache Ernährung. Und es schmeckt wirklich gut.
[31:54] Und darüber hinaus habe ich auch noch viele andere Vorteile davon gezogen. Aber es würde jetzt so weit führen. Jedenfalls haben wir diese Institutionen eben der haben die Anbetung, die Ehe, wir haben die Ernährung und wir haben auch noch diese Herrschaft, Gott den Menschen gegeben hat über diese Welt.
[32:13] Und weil es, wie gesagt, heute funktionieren kann und wir haben viele Beispiele. Wir haben zum Beispiel Jehu, wir haben Elia, wir haben die 144.000 der Offenbarung, die alle in vollkommener Harmonie mit diesen einfachen Grundsätzen Gottes leben.
[32:27] Und die Frage ist, ist jemals einer davon unglücklich zurückgekommen? Lesen wir irgendwo in der Bibel, dass hier noch gesagt hat: "Aber ich habe keine Lust mehr auf diese Grundsätze?" Wir lesen, dass er dann in den Himmel versetzt wurde. Und das ist sehr schön.
[32:44] Ja, wir haben vorhin gelesen, zu Beginn dieses Vortrags, dass dieses Problem der Sünde nicht auf der Erde angefangen hat, sondern im Himmel. Krieg im Himmel. Und wir haben dann auch gehört, wie Satan diese Revolte fortsetzen wollte, die ganzen anderen umgefallenen Welten besucht hat, es aber nirgends geklappt hat.
[33:06] Diese Wesen mit in seiner Rebellion zu ziehen. Und dann hat Gott die Welt geschaffen, wo auf der wir leben. Er hat versucht, das war seine Intention, diese Lücke, die im Himmel entstanden ist, zu schließen. Wenn er hat ganz besondere Wesen geschaffen, dem Bild Gottes geschaffen wurden.
[33:22] Und das ist ein sehr besonderer Status, weil wir haben vorhin, wie gesagt, gesehen, dass die Menschen dazu gedacht waren und immer noch gedacht sind, den Charakter Gottes zu repräsentieren. Und sie hatten dabei auch noch eine andere Fähigkeit, so wie Gott Leben zu erschaffen.
[33:38] Bei den Menschen ist es zwar eher passiv, aber das war ein ganz besonderer Status. Und jetzt hat diese Erzrivale Gottes davon Wind bekommen und hat das auch versucht, auf der Erde sein Glück zu finden. Aber Gott wusste, dass auch hier der Adam und Eva diese Entscheidungsfreiheit nicht nehmen kann.
[33:55] Sonst würden sie nicht glücklich werden. Und Gott selber auch nicht, weil er nur wahre Liebe bekommen wollte. Und deswegen hat einen ganz einfachen Test mit ihnen vorgehabt. Davon lesen wir in 1. Mose 2, 16 und 17.
[34:11] "Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen. Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen, denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben."
[34:31] Gott hat hier einen ganz simplen Test gemacht, wo Adam und Eva geprüft wurden, ob sie ihren freien Willen zum Guten oder zum Schlechten verwenden werden. Es war damit die Gegebenheit gegeben, wie würden sie auf Gott reagieren? Würde es positiv sein oder würde es negativ sein?
[34:50] Und bevor wir weitergehen, möchte dazu noch ein Zitat lesen, das finden wir im Buch "Explosion auf Genesis", Seite 127. Und dort schreibt der Autor: "Die Zukunft der Menschheit hängt von diesem einen Verbot ab." Darauf gehen auch gleich noch ein bisschen näher ein.
[35:08] "Der Mensch wird nicht von einer Vielzahl von Aufforderungen verwirrt. Er soll nur diese eine Anordnung Gottes beachten, um deutlich zu machen, dass dieses Gebot nicht..."
[35:17] ...nicht artist. Setzt er es außerdem vor dem Hintergrund eines großzügigen Angebots: "Du darfst essen von allen Bäumen im Garten."
[35:28] Es war ein ganz einfacher, simpler Test, den Adam und Eva bekommen haben. Und der erste Satz in diesem Zitat habe ich deswegen unterstrichen, weil ich glaube, dass Adam und Eva dann diese Frucht genommen haben, waren sie sich nicht bewusst, was das für ein Schleusentor öffnen würde.
[35:46] Diese eine kleine Entscheidung, was das alles mit sich bringen würde. Wenn wir hier auf diesem Bild schauen, dass es nur ein kleiner Auszug von dem, was letzten Endes dann passiert ist durch diese falsche Entscheidung. Der Tod ist damit in die Welt gekommen.
[35:59] Menschen werden sich in den folgenden Generationen umbringen. Und es hat auch nicht lange gedauert, bis dann sogar die Kinder von Adam und Eva das gemacht haben. Wälder werden verbrennen, das wird Überschwemmungen geben, Menschen werden sich mit Panzern und Kanonen die Köpfe einschießen und Städte zerstören mit Atombomben.
[36:20] Haben sich ganze Länder vernichtet und damit auch Generationen später durch die Strahlung Menschen haben Angst. Die Tiere haben angefangen, sich aufzufressen. Wenn sie vorher friedlich gespielt haben, haben sie sich jetzt im Maul umher getragen. Und die Menschen sind krank geworden, gestorben.
[36:38] Und ich glaube nicht, dass sich Adam und Eva an irgendeiner Art und Weise auch nur ausleihen konnten, was diese kleine Entscheidung von dieser Frucht mit sich bringen würde.
[36:46] Und wenn man diese Geschichte liest, dann ist mir wieder mal klar geworden, sondern kleine Entscheidungen, nur eine Frucht zu essen, vor Gott gesagt hat: "Mach das lieber nicht", kann so weitreichende Folgen haben.
[36:58] Wenn ich weiß nicht, was ihr jetzt denkt, wenn ihr diese Worte hört. Vielleicht habt ihr selbst einmal eine ganz, ganz, ganz kleine Entscheidung getroffen, die aber Ausmaße hatte, wie sich keiner vorstellen konnte.
[37:11] Es ist nämlich so ähnlich, wie wenn man irgendwie, soll mir sagen, so ein Kissen mit ganz vielen Daunenfedern platzt und lässt die sich überall im Raum verteilen. So ist es, kann es sein, wenn wir falsche Entscheidungen treffen, die Federn, die Folgen der Entscheidung, man sich überall hin verteilt, bis man die wieder aufgesammelt hat.
[37:26] Können Jahre oder Jahrzehnte vergehen. Aber dieses kleine Gebot, dass Gott gegeben hat, war nie dazu gedacht, dass sie Menschen knechtet werden.
[37:42] Viele haben gesagt: "Das war zu viel, das hätten sie nicht schaffen können." Aber es war, wie wir gerade auch ein Zitat gelesen haben, doch nur eine ganz kleine Entscheidung. Und Gott hat auch am Anfang gesagt: "Ihr dürft von jedem Baum essen, nur von einem nicht."
[37:56] Wir kommen nachher noch auf den Text, wo Satan das Ganze umdreht und dann sagt hat: "Hat Gott gesagt, dass sie von keinem Baum essen dürften?" Das ist so eine kleine Masche von Satan, dass er alles, was Gott sagt, umdreht.
[38:07] Und Gott arbeitet im Übrigen viel mehr mit Ja als mit Nein. Und das sehen wir in der Geschichte ganz deutlich. Er sagt von jedem Baum, durch die essener, von einem einzigen nicht. Und diese Gesetze, die Gott gibt, sind zu unserem Besten.
[38:19] Bestätigt auch Jakobus in Kapitel 1, 25, wo er sagt: "Wer aber hineinschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit..."
[38:29] vollkommenes Gesetz der Freiheit. Kein Zwang, sondern Freiheit. Und darin bleibt dieser Mensch, der kein vergesslicher Hörer, sondern ein wirklicher Täter ist, wird glückselig sein in seinem Tun. Also, die Bibel sagt hier, wenn wir Gottes Gesetz tun, wenn wir das machen, was er sagt, werden wir glückselig sein. Und ich habe mich oft gefragt, wie kann es sein, dass David in Psalm 119 so schwärmt von Gottes Gesetz, wenn man das mal ein bisschen anders betrachtet? Ich habe noch nie einen gesehen, der Jura studiert und im deutschen Bundesgesetzbuch nachliest und sagt: "Oh, ich liebe das, das gibt mir mehr Paragraphen, mehr Paragraphen." Aber da wird geschrieben: "Liebe Gottes Gesetz. Ich sehe darin nach Tag und Nacht. Das ist die Freude meines Herzens." Und so viele andere schöne Dinge erwähnt er dabei.
[39:23] Deswegen ist eine wirklich gute Sache, ab Vers 119 durchzulesen, und da merkten wir, irgendwas ist anders an Gottes Gesetz. Irgendwas ist anders, was David fasziniert und wo Jakobus sagt, die Menschen werden glückselig sein, wenn sie darüber nachforschen, es tun werden. Und deswegen dieses eine kleine Gebot, dass Gott gegeben hat, damals neben dem, auch nur um das Glück der Menschen zu steigern.
[39:47] Und wenn man heute auch so ein bisschen sich die Menschen anschaut, auch viele Christen, gerade in den liberaleren Kreisen, dann fangen viele an, das Gesetz Gottes stur abzulehnen und sagen: "Brauche ich nicht, ist langweilig, ist altes Knechtet uns." Aber die Frage jetzt ist: Ist es wirklich so? Ich möchte mit euch meinen kurzen Exkurs in die hebräische Sprache machen. Ich habe nämlich, als ich Abitur gemacht habe, hätte ich eigentlich mehr auf das Abitur lernen sollen. Habe ich auch gemacht, aber nebenher hat es mir so viel Freude bereitet, einfach Hebräisch zu lernen. Da habe ich etwas sehr Interessantes entdeckt in der hebräischen Sprache. Ein ganz einfaches Beispiel, damit ihr versteht, wovon ich spreche. Das Gebot: "Du sollst nicht stehlen" heißt auf Hebräisch "Lo tignov". Aber eigentlich, wenn man das richtig übersetzt, heißt es nicht: "Du sollst nicht stehlen", sondern: "Du wirst nicht stehlen."
[40:41] Und jetzt, was bedeutet das? Wir müssen uns vorstellen, dass die Israeliten damals, als sie in Ägypten waren, geknechtet waren. Sie haben volle Unmoral gelebt, die gab es da. Mord und Totschlag an der Tagesordnung gehabt. Sie haben ausschweifende Lebensstile geführt, sie haben unterdrückt, unterjocht. Es war kein schönes Leben. Und dann hat Gott das Volk aus Ägypten herausgeführt, hat ihnen sein Gesetz gegeben.
[41:05] Viele sehen das Gesetz als Last, wie bereits gesagt. Aber Jakobus sagt, dass es ein Gesetz der Freiheit ist. Und wenn wir uns das überlegen, zum Beispiel: "Du sollst nicht stehlen" heißt: "Du wirst nicht stehlen." Eigentlich, wenn man es ganz genau übersetzt. Gott hat also sein Volk raus geführt aus Ägypten, und er wusste, sein Volk wurde bestohlen, sie wurden unterdrückt. Und er sagt: "Weil ich euch befreit habe, ist all das Vergangenheit. Von jetzt an werdet ihr nicht mehr stehlen. Von jetzt an werdet ihr nicht mehr morden, weil ich euch einen neuen Weg im Leben gebe."
[41:40] Das heißt, das, was eigentlich die Menschen Freiheit nennen, ist absolut nicht schafft ein absolutes Gefangensein. Und Gott zeigt durch sein Gesetz: All das kann verhindert und umgangen werden, wenn wir diese einfachen befolgen. Und so sagte dann übrigens auch: "Ihr werdet jetzt keine anderen Götter mehr anbieten, diese unmenschlichen Dinge, wie Menschenopfer von euch verlangen. Hier werde ich jetzt nicht mehr die Ehe brechen. Dieses, diese Untreue, dieser Mord, diese diese Begierde, dieses neidisch sein, wird alles jetzt Vergangenheit sein, weil ich euer Gott bin, weil ich euch herausführen und ich einen anderen Standard habe."
[42:16] Man könnte das auch noch sehr viel weiter vertiefen, aber ich möchte es nur erwähnt haben, wir eine sehr wichtiges Verstehen, dass Gottes Gebote eigentlich weniger ein Verbot sind, als vielmehr ein Versprechen. Und das hilft vielleicht vielen, das auch ein bisschen schöner zu sehen, das Gesetz. Weil die Frage ist: Hat David in Psalm 119 recht mit dem, was gesagt wurde? Hatte Unrecht? Ist er ein Verrückter? Oder hatte recht? Wenn er recht hat, dann müssen wir vielleicht die, wir unser Denken über Gottes Gesetz ändern.
[42:49] So schön, so gut. Gott hat dieses kleine, diese kleine Hilfe gegeben, und das, was er von Anfang an bestimmt hat für die Menschen, diese Harmonie, diese Perfektion im Garten Eden, hätte die ganze Ewigkeit andauern können, wenn sich Adam und Eva bei diesem einen kleinen Treuetest als treuer wiesen. Hätten so lesen wir dann weiter, dass dann sie diese Frucht genommen haben, dass sie damit aber eine Entscheidung getroffen haben, wie wir es vorher auch schon gehört haben, wusste die Folgen überhaupt nicht abschätzen konnten.
[43:25] Und dann auf einmal, also sich dafür entschieden haben, diese Verbindung zu Gott zerbrechen zu lassen, sind an die Stelle von Friede, Harmonie und Liebe, diese Entfremdung getreten. Auf einmal sie sich geschämt und sie haben wahrscheinlich erst ein paar Momente später dann gemerkt: Irgendwas ist hier passiert und dass irgendwas ist nicht gut. Und dann haben sie angefangen, sich zu verstecken. Sie haben auf einmal diese Scham vor sich selber gehabt, voreinander. Sie haben gesehen, wie leicht, ich weiß nicht wo prozentig, wie auf einmal der Leopard das Zebra jagt, wie der Rex auf einmal die Schafe auffressen will. Und sie haben wir sehen: Irgendetwas verändert sich hier.
[44:03] Und dann lesen wir in 1. Mose 3, Verse 8 bis 10, was dann passiert ist. Und sie hörten die Stimme Gottes des Herrn, der im Garten wandelte, als der Tag kühl war. Und der Menschen und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des Herrn hinter den Bäumen des Gartens. Da sprach Gott der Herr den Menschen und sprach: "Wo bist du?" Und er antwortete: "Ich hörte eine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt, darum habe ich mich verborgen."
[44:37] Adam und Eva sind jetzt haben sich versteckt, und Gott kommt im Garten, fragt: "Wo bist du?" Natürlich hat er hier nicht gefragt: "Wo bist du?", weil er nicht wusste, wo sie waren. Aber es steckt mehr dahinter. Wir möchten dazu auch gleich noch ein Statement lesen, was hinter diesen Worten "Wo bist du?" steckt. Aber was ich sehr faszinierend finde hier: Dieser Text beschreibt Gott nicht als jemanden, wie ihn die Welt heute darstellt, oder die Satire hier noch darstellen wollte, dass wir hier mit Panzern und Maschinengewehren den Garten reingefahren kommt, alles kurz und klein schlägt, Feuer spuckt, Steine Leute, Bäume ausreißt und brüllt: "Wo seid ihr?" Sondern die Bibel sagt: "Der Tag war kühl." Als in der Stille des Morgens läuft Gott durch den Garten, ohne Wut. Dann heißt es weiter: Er ruft einfach, oder sprach. Das heißt, ja nicht mal ruft er, sprach: "Wo bist du?"
[45:35] Und er war nichts dieser Zone Gott. Spurgeon hat in dem Buch "Der Tranche" dürfte beiden Band 1, TL, folgendes über diese Begebenheit geschrieben: "Ich denke, es steckte die Verkündigung des Evangeliums in jenen drei göttlichen Worten, als sie durch das Dickicht an die geltenden Ohren der flüchtigen drängen: 'Wo bist du?' Dein Gott will dich nicht verlieren. Er ist gekommen, sich zu suchen, so wie er einmal in der Gestalt seines Sohnes kommen wird, um nicht nur zu suchen, sondern zu verraten, was jetzt verloren ist."
[46:08] Das ist sehr, sehr schön, was wir lesen. Und ich finde den Gedanken wird, ich gut, weil es stimmt auch, die drei kleinen Worte "Wo bist du?" sind im Endeffekt der gesamte Erlösungsplan. Und das zeigt uns wiederum, dass das Alte Testament genauso wichtig ist wie das Neue Testament in Sachen Erlösungsplan. Man kann die beiden nicht voneinander trennen.
[46:30] So wie Menschen immer das Gesetz Gottes ablehnen wollen, sie sagen: "Mag ich nicht, ist schwierig und kann eh keiner zu lesen." Sie auch auf das Alte Testament ab, weil das heißt er, das Alte Testament irgendwie ausgelagert ist, ausgelutscht, als verstaubt, brauche ich nicht. Aber das Einzige, was das Alte vom Neuen Testament trennt, sind 400 Jahre Zeit. Sonst gibt es nichts, was da irgendwie einen Cut machen würde.
[46:55] Und darum ist es sehr wichtig, weil der Erlösungsplan hat, unabhängig davon, schon vor der Erschaffung der Welt begonnen, aber wurde im Alten Testament offenbart. Und wenn wir das nicht verstehen, wohl nicht sehen, wenn wir nicht das Alte Testament als Hintergrund für das Neue haben, dann werden wir großes Problem haben.
[47:15] Da sind wir immer im Neuen Testament lesen von Abraham, von der Verheißung, und wir haben überhaupt keine Ahnung, wie das ist, wenn wir auch nicht diese Prophezeiungen, die wir gleich nachlesen werden, über das Zertreten von dem Kopf der Schlange, dann können wir das alles vergessen. Aber hier wurde ganz am Anfang des Evangelium verkündet von Gott. Und indem wir die Menschen hier sucht, und dann das andere Schöne ist, Gott wusste ja um die Entscheidung, die sie treffen könnten.
[47:46] Als es dann soweit geschehen ist, also diese Entscheidung getroffen haben, ist er ganz ruhig in den Garten gekommen, hat mit Adam und Eva kurz gesprochen und gesagt, also sinngemäß, was hier passiert. Und dann aber zur Schlange kommt, verwendet er ganz deutliche Worte, wenn er mit anspricht, ist ja ganz klar und direkt. Bei Satan hat seine Rebellion der nicht erst hier angefangen, und Gott hat Satan schon im Himmel ständig darauf hingewiesen und gesagt: "Pass auf, den Weg, den du bestreitest, er wird nicht gut sein. Du wirst großes Leid anrichten über dich, was das bringt über den Himmel, über alle wieder mit reinzieht und auch über mich."
[48:25] Satan hat es abgelehnt, und deswegen, als Gott sich damit Satan wieder unterhalten hat auf der Erde, hatte diese Worte hier gesprochen: "Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er, der Nachkommende Frau, wird dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen." Dieser Nachkommende, der kommen sollte, das ist die erste Prophetie, die erste Verheißung, die Gott gegeben hat, auf den Messias, der zwar von der Schlange verletzt wird, aber der letzten Endes die Schlange zerstören wird, der sagt, seine Herrschaft beenden wird.
[49:08] Und das ist auch der Anfang der großen Verheißung. Wir haben jetzt gesehen in diesem Thema, das wir durchgegangen sind, das Problem des Leiters der Sünde hat im Himmel begonnen, hat sich auf die Erde ausgebreitet, hat leider dazu geführt, dass Adam und Eva die falsche Entscheidung getroffen haben. Und als diese falsche Entscheidung getroffen war, und die beiden Menschen nicht abschätzen konnten, was das für Folgen haben würde, wusste Gott ist ganz genau. Hat aber in seiner großen Güte, der zu den Menschen hat, die sind dieses Versprechen gegeben, der Verheißung.
[49:41] Das ist die Grundlage für das, was wir in den kommenden Wochen studieren werden, und das ist auch die Basis für die ganzen Bünde, die Gott geschlossen hat. Wir werden in der nächsten Woche den großen Bund, den Gott schließen wollte, anschauen. Werden es mit den einzelnen Bünden, die Gott den Menschen gegeben hat, vergleichen, werden sehen, dass jeder Bund mit dem großen Bund zusammenhängt und werden sodann diese große Verheißung tiefer studieren.
[50:10] Und das Schöne ist, diese Verheißung ist nicht nur ein rein theoretisches Dollar, ein einmaliges Ereignis, sondern es wird sehr praktisch werden. Und deswegen lade ich euch ein, dieses Studium weiter zu betreiben, dass wir uns gut vorbereiten auf die kommende Woche, dass wir dieses Studium fortsetzen, tiefer fortsetzen, dass wir die ganzen Verbindungen sehen, dass es nicht alles nur einzelne Dinge sind, sondern dass wir die Bibel als großes Ganzes sehen.
[50:38] Und dass wir dann zurückkehren können zu dem, was Gott von Anfang an für uns beabsichtigt hat, dass wir Gott mit Freude anbeten und Winkel nach oben, dass wir in unseren Beziehungen zu unseren Partnern, aber auch zu allen anderen Freunden, war das Glück erfahren, dass wir körperlich und geistig stark sind und dass wir das Bild Gottes widerspiegeln, dass wir seinen Charakter unseren Mitmenschen und unseren Mitengeln offenbaren können. Weil das war die Absicht hatte.
[51:07] Und diese Absichten möchten uns herstellen. Und das Schöne ist, wenn diese Absicht voranschreiten wird, wenn wir uns dazu hingeben werden, sagen: "Hersteller, dieses Bild in mir wieder her, dass diese zerbrochene Beziehung wiederhergestellt wird, dann werden wir sehr bald wieder im Eden sein, wo Adam verbannt wurde, wo wir hineinkommen dürfen, zusammen mit ihm." Deswegen lade ich euch ein, die Wochen nochmal einzuschalten.
[51:35] Und bevor wir abschließen, noch zu einem Gebet. Himmlischer Vater, danken dir, dass du diese Tiefe, für diese Grundlage, die wir uns heute anschauen konnten, dass wir sehen konnten, woher eigentlich das Problem des Leides kommt, dass wir sehen konnten, was passiert ist und wie damit umgegangen bist. Wir möchten wir danken, dass du gezeigt hast, wie du damit umgegangen bist, anders als die Menschen es denken, welchen Weg du damit bereitet hast.
[52:03] Wir bitten dich, hilf uns, dass wir zurückkehren zu diesen Prinzipien in Eden, dass wir zeigen können, wie du bist, wer du bist, und dass wir bald dann in das himmlische Kanaan einziehen dürfen und diese köstlichen Verheißungen nicht mehr nur glauben sind, sondern dass wir sie haben werden. Und dafür möchten wir dir von Herzen danken im Namen wir Amen.
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