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In dieser Folge von „Die Zeit des Endes“ beleuchtet Christopher Kramp das Jahr 1828 unter dem Titel „Das Feuer der Prophetie“. Er zeichnet die weltweiten Aktivitäten von Pionieren wie Joseph Bates, Joseph Wolf und William Miller nach, die sich intensiv mit prophetischen Auslegungen beschäftigten. Die Sendung zeigt, wie diese frühen Adventisten durch ihre Studien und Verkündigungen die Welt auf eine bevorstehende Veränderung vorbereiteten und wie ihre Botschaften bereits damals eine bemerkenswerte Wirkung entfalteten.


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Serie: Die Zeit des Endes (Eine chronologische Darstellung der Adventgeschichte von 1798 bis in die 1850er)

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Transkript

[0:00] Einen wunderschönen guten Abend heute hier in Stuttgart, Bad Cannstatt. Herzlich willkommen, schön, dass ihr gekommen seid und herzlich willkommen euch, die ihr live zuschaut und die ihr später auf Joel Media TV die Aufnahme euch anschaut.

[0:14] Wir haben eine weitere Folge unserer Serie, die Zeit des Endes, und heute werden wir uns mit dem Jahr 1828 beschäftigen. Unser Thema heißt: Das Feuer der Prophetie. Heute geht es ganz besonders um Prophetie und Prophetieauslegung. Und bevor wir uns da hineinstürzen, wollen wir wie jeden Abend gemeinsam ein Gebet sprechen.

[0:37] Ladet euch ein, dazu mit mir gemeinsam die Hände zu falten. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir von ganzem Herzen, dass du verheißen hast, dass du, wo zwei oder drei in deinem Namen versammelt sind, du gegenwärtig bist. Und wir danken dir, dass wir jetzt lernen dürfen von dir, dass wir lernen dürfen, wie wir die Prophetie anzuwenden haben und dass wir auch vor Irrtümern bewahrt bleiben. Dein Wort ist ein Licht auf unserem Weg und wir wollen lernen, wie es auch schon Menschen vor einiger Zeit geholfen hat, den Weg besser zu finden. Und wir bitten dich, dass wir die kostbaren Lektionen aus der Geschichte lernen dürfen für unser Leben, dass wir verstehen, wie du dein Volk geführt hast. Bitte schenk du uns ein waches Auge für die Prinzipien, die sich in dieser Geschichte zeigen, und wir danken dir, dass du unser Lehrer sein möchtest. Wir bitten im Namen Jesu. Amen.

[1:25] Das Feuer der Prophetie 1828. Zunächst einmal wollen wir den Faden aufnehmen der Geschichte von Joseph Bates. Wir hatten ihn zurückgelassen letztes Mal in Brasilien, wo er als Käpt'n des wahrscheinlich ersten Mäßigkeitsschiffes der Welt unterwegs war. Er war der erste Seekapitän wahrscheinlich der Weltgeschichte, der von seinen Matrosen erwartete, keinen Alkohol zu trinken, jeden Sonntag zum Gottesdienst an Bord seines Schiffes zu kommen und jeden Morgen und jeden Abend zu beten.

[2:01] Und Anfang des Jahres 1828 befanden sie sich hier am Rio Grande do Norte und haben dort im Auftrag der brasilianischen Regierung Lebensmittel an die brasilianische Armee geliefert, die sich ja, wie bereits letztes Mal besprochen, im Krieg mit Argentinien befand. Und auch dort haben sie es zur Gewohnheit, jeden Sonntag gemeinsam an Bord ihres Schiffes Gottesdienst zu feiern.

[2:27] Nun sind sie da aber nicht alleine, es sind eine ganze Reihe von Schiffen dort gegenwärtig. Und wie werden sich wohl die anderen Matrosen und anderen Seemänner verhalten haben gegenüber diesen frommen Seemännern? Was meint ihr wohl? Ja, die meisten haben sie bitterlich ausgelacht und haben Spott mit ihnen getrieben, vor allem, weil sie keinen Alkohol getrunken haben. Und einer hat es ganz besonders schlimm getrieben, der ist dann später sogar beinahe schiffbrüchig geworden, wie Joseph Bates berichtet. Aber sie sind wacker geblieben, treu geblieben. Joseph Bates hat seine Mannschaft dazu ermutigt, jeden Sonntag Gottesdienst zu feiern und ein positives Beispiel zu setzen, und er war dafür überzeugt, es ist möglich, Seeleute auch moralisch und lebensstilmäßig zu reformieren.

[3:20] Ebenfalls im Anfang des Jahres 1828 ist Joseph Wolf weitergereist. Wir werden ihn zurückgelassen in Smyrna, dem heutigen Izmir in der Türkei, wo er kaum wirken konnte, weil die Türken zu der Zeit so einen enormen Hass auf die Griechen hatten, wegen den jüngsten Ereignissen dort im griechischen Unabhängigkeitskrieg. Und so segelt Wolf von Smyrna hier nach Ägina, kurz vor Athen.

[3:54] Athen war noch in der Hand der Osmanen, aber es war nur noch eine Frage der Zeit, bis die verschiedenen europäischen Nationen die Türken auch von dort vertreiben würden. Und dort auf dieser Insel Ägina befinden sich zahlreiche alliierte Soldaten und militärische Einheiten. Und Joseph Wolf nutzt die Gelegenheit, dort überall neue Testamente zu verbreiten und er predigt dort unter den Griechen.

[4:22] Und da ja die griechische Regierung ganz neu zusammengestellt wird, weil sie ja ihre Unabhängigkeit gerade erstreben, nutzt er die Gelegenheit, auch mit Regierungsvertretern dort in Kontakt zu treten, um sicherzustellen, dass nicht nur die Griechen jetzt Freiheit genießen werden, sondern auch die Juden in Griechenland, die bisher immer noch verfolgt worden sind. Er setzt sich also ganz oft für seine Landsleute sozusagen ein, obwohl er ja selbst jetzt Christ geworden ist.

[4:48] Dann segelt er weiter mit dem Boot hier zu verschiedenen Inseln, zu Syros und wie heißt die Insel hier genau? Milos und dann nach Cephalonia. Und auch dort geht es sehr abenteuerlich zu. Auf dem Weg wird er einem Hafen von Navarino von türkischen Geschossen beschossen und von griechischen Piraten verfolgt und schlussendlich erleiden sie Schiffbruch mitten hier im Mittelmeer. Und wenn sie nicht ein Beiboot da gehabt hätten, wäre Joseph Wolf an dieser Stelle im Mittelmeer ertrunken.

[5:26] Völlig ausgelaugt erreichen sie dann eine Insel, müssen aber dort in der Quarantäne bleiben viele Tage lang und können dort nicht landen. Und von dort reist er dann weiter, als er sich einigermaßen erholt hat, mit dem Dampfschiff nach Korfu hier weiter im Norden. Korfu gehört zu den Ionischen Inseln und die Ionischen Inseln zu dieser Zeit waren ein eigener Staat, eine eigene Republik, die Ionischen Inseln.

[5:50] Und dort gelingt ihm ein Coup. Er schafft es, sich bei der Regierung der Ionischen Inseln bekannt zu machen und die offizielle Genehmigung zu bekommen, in der berühmtesten Universität dort Vorträge zu halten vor allen Studenten und gleichzeitig die Erlaubnis zu bekommen, in den Straßen der Städte vor tausenden von Griechen öffentlich zu predigen. Und als er diese Erlaubnis bekommt, nutzt er sie natürlich sofort und predigt dort tatsächlich zu allen Einwohnern über die baldige Wiederkunft Jesu.

[6:23] Josef Wolf ist ja der Meinung, dass Jesus im Jahre 1847 kommen würde. Und er präzisiert es sogar und sagt, wenn er wiederkommt, kommt er nach Jerusalem, wird dort auf dem Ölberg stehen. Das war so seine Vorstellung und das hat er dort den Juden gepredigt. Zwei Wochen ist er dort in Korfu und dann geht es zurück nach Malta zunächst einmal, wo er seine Frau anzutreffen hofft, die sich dort allerdings nicht mehr befindet.

[6:50] Sie ist bereits weitergereist. Sie hatte ursprünglich ausgemacht, dass sie sich in Alexandria treffen und da hat sich die Frau daran gehalten. Damals gab es noch keine Telefon- und auch noch keine Skype- und Internetverbindung. Man hat sich also ausgemacht, in ein paar Wochen oder Monaten wirst du von dort und dort nach da und da reisen und dann werden wir uns da wieder treffen. Und wenn, wie gesagt, da was dazwischen kommt, wie bei der Reise von dem Josef Wolf mit dem Schiff und so weiter und er sie verpasst, dann, naja, muss man halt hinterherreisen. Und so ist es ihm dann gelungen, sie in Alexandria in Ägypten wieder zu treffen.

[7:29] In dieser Zeit hat Josef Wolf eine sehr interessante Entscheidung getroffen. Wann immer er mit Juden gesprochen hatte, hatten ihm immer wieder Juden vorgeworfen: Du bist nur Missionar geworden, weil du dafür Geld bekommst. In deinem Herzen bist du wahrscheinlich noch Jude, du bist nur christlich Missionar geworden, weil die Christen dich dafür bezahlen, dass du Missionar bist. Und Josef Wolf hat das so sehr geärgert, dass er eine wichtige Entscheidung getroffen hat und eine sehr interessante Entscheidung, von der man lernen kann.

[7:54] Er hat sich entschieden, jegliche finanzielle Unterstützung von der Gesellschaft, die ihn ausgesandt hat, abzulehnen, sondern jetzt allein auf eigene Kosten weiterzureisen. Er war ja offizieller Missionar der Gesellschaft zur Förderung des Evangeliums unter den Juden in England und hat auch weiterhin Berichte erstattet, hat weiterhin sich ihnen unterstellt, aber hat keinerlei Geld mehr angenommen und ist völlig auf eigene Kosten jetzt weitergereist, um dieses Gegenargument einfach zu entkräften und deutlich zu machen, dass er echte Liebesmotive hatte, um seine Landsleute, die Juden, für das Evangelium zu gewinnen.

[8:29] Von Josef Bates und Josef Wolf jetzt zu William Miller. Im Winter von 1828 gibt es in seiner Gemeinde in Lowhampton eine recht starke Erweckung. In dieser baptistischen Gemeinde kommen viele Menschen zum Glauben und auch Miller ist in einer besonderen Weise motiviert, über seinen Glauben zu reden.

[8:56] Er hat es sich seit einigen Jahren zur Angewohnheit gemacht, jeden Sonntag, wenn er in der Kirche ist, die Predigten mitzuschreiben. Ich weiß nicht, wer das von uns mal getan hat oder von denen, die live zuschauen. Jahrelang hat er jede Predigt, die er anhört, zum Teil sehr genau, jeden Text, jeden Hauptgedanken aufgeschrieben. Und das ist eine sehr interessante Sache, denn wir werden später sehen, dass ihm das noch eine große Hilfe geworden ist.

[9:21] Zu einem Zeitpunkt, wo er sich selbst für völlig unfähig gehalten hat, seine Erkenntnisse, die er gewonnen hat, durch persönliches Bibelstudium weiterzugeben oder irgendwie zu predigen, hat er durch das einfache Mitschreiben von Predigten gelernt, wie man Predigten hält. Und hier haben wir eine ganze Reihe von seinen Mitschriften. Das ist eine Originalaufnahme aus seinem Haus und hier noch so eine Schatztruhe, die er hatte, wo er alle seine Dokumente, seine eigenen Studien, seine eigenen Mitschriften, alles, was ihm so wichtig war, dieses Dokument, wo er seine Glaubensüberzeugung niedergeschrieben hat, alles das hat er dort gehortet.

[9:56] Und das ist ganz interessant, wie Gott also manchmal so die Kleinigkeiten unseres Glaubenslebens nutzt, um uns auszubilden für große Dinge. Herr William Miller hatte zu diesem Zeitpunkt keinerlei Ahnung, wie ihm das noch einmal nützen würde, wenn er einfach treu Gottesdienst für Gottesdienst mitschreibt, was er gelernt hat. Und ich denke, das ist etwas, wovon wir wirklich lernen können.

[10:19] Im Februar 1828 haben wir wieder einige interessante Dokumente in den verschiedenen prophetischen Zeitschriften, die mittlerweile ja seit einiger Zeit für Furore sorgen. Zum Beispiel hier im Christian Observer gibt es jemanden, der zum ersten Mal oder einer zum ersten Mal darauf hinweist, dass die Plagen, die sieben letzten Plagen wahrscheinlich noch alle zukünftig sind. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten fast alle Prophetieausleger geglaubt, dass die sieben Plagen genauso wie die sieben Gemeinden und die sieben Posaunen und die sieben Siegel durch die gesamte Kirchengeschichte durchgehen. Und man würde sich jetzt so zwischen der fünften und sechsten Plage befinden.

[11:02] Und hier zum ersten Mal 1828 sagt jemand: Moment mal, es könnte sein, dass alle sieben Plagen noch in der Zukunft sind. Er war natürlich noch relativ alleine mit dieser Ansicht, aber interessant, dass das hier schon einmal von jemandem gesagt worden ist. Und auch in Amerika gab es natürlich Zeitschriften, die wir schon oft erwähnt haben. Hier zum Beispiel der The Morning Star von Elias Smith, der hier im Februar noch einmal deutlich macht, dass bischöfliche Rom, die katholische Kirche, ist die Hure aus Offenbarung 17.

[11:33] Ebenfalls im Februar, am 22. Februar, ging der Krieg zwischen Russland und Persien zu Ende. Vor einigen Jahren hatten die Russen versucht, den Kaukasus zu erobern. Man hatte geglaubt, dass das nicht möglich ist. Als Josef Wolf einige Jahre zuvor noch im Kaukasus gewesen ist, in Jerewan, hatte er dort in Armenien gehört, dass die Russen niemals dieses Gebiet einnehmen würden. Aber jetzt war es soweit.

[11:56] Die Russen hatten beträchtliche Gebiete des Kaukasus eingenommen, von Persien abgenommen, inklusive Armenien. Und jetzt mussten die Perser einen demütigenden Friedensvertrag unterzeichnen. Damit hatte Russland neue Armeen übrig für etwas, was gleich noch von großer Bedeutung sein wird.

[12:17] Es war am 1. März, es war ein Samstag, als William Miller eine wirklich traurige Nachricht erhält. Das Gemeindehaus in seiner Stadt, in Lowhampton, in diesem Dorf, war mitten während dieser Erweckung niedergebrannt. Und ich weiß nicht, wer das mal erlebt hat, dass das eigene Gemeindehaus, wo man Jahr für Jahr hingeht und viele gute Erinnerungen daran hat, wenn es einfach niederbrennt. Und das interessanterweise mitten innerhalb dieser Erweckung, wahrscheinlich auch kein Zufall, der Satan hat versucht, das zu verhindern.

[12:52] Und Miller war sich im Bewusstsein, dass die Gemeinde sehr klein war und finanziell sehr schwach, sodass es einen Neubau kaum geben könnte. Das war natürlich eine sehr traurige und sehr deprimierende Nachricht. Aber nur elf Tage später, am 12. März, schreibt Miller einen Brief und schreibt über das gesegnete Resultat der Erweckung und wie in dem ganzen Dorf eine echte Reformation stattfindet. Und ich denke, Gott hat diese Erweckung auch benutzt, um ihn nochmal ein bisschen zu pushen und ihm deutlich zu machen: Miller, du hast noch etwas vor dir, du hast noch einen Auftrag.

[13:26] Noch zu diesem Zeitpunkt hat er es immer noch nicht eingesehen, obwohl er immer dieses Gefühl hatte, er muss darüber reden, was er gefunden hat, dass Jesus in einigen Jahren wiederkommen würde, nämlich 1843. Noch hat er sich nie getraut, öffentlich darüber zu reden und Gott nutzt diese Erweckung, um ihn wieder daran zu erinnern. Und außerdem berichtet er davon, dass die umliegenden Gemeinden von den Nachbarstädten insgesamt 400 Dollar gespendet haben, um ein neues Gemeindehaus zu bauen. Und natürlich hat auch William Miller als ein recht wohlhabender Farmer das Seine dazugegeben, sodass schon bald wieder ein neues Gemeindehaus gebaut werden konnte.

[14:01] Ende März, am 28. März, macht sich dann Joseph Bates auf den Weg, den Rio Grande zu verlassen und entdeckt dabei etwas, was damit zu tun hat. Weiß jemand, was das hier sind? Aus welchem Metall ist das hier? Das ist Gold, genau, das ist ein Golddublon. Und Bates entdeckt, als er so eines Abends nochmal so die ganzen Geschäfte durchgeht, alle Belege und Rechnungen, dass da eine Unregelmäßigkeit da ist in einem Geschäftsbericht.

[14:38] Er hatte jemanden, der für ihn die Geschäftsabrechnung alles gemacht hat und der war sonst sehr zuverlässig und Bates hat auch alles überprüft nochmal so auf den ersten Blick und es sah auch alles richtig aus. Aber als er nochmal alles genau nachrechnet, stellt er fest hier, dass bei einem wichtigen Geschäft er 500 Golddublonen zu viel bekommen hat. Zu viel.

[14:56] Und er war schon auf dem Weg jetzt, den Hafen zu verlassen, hatte schon etwas außerhalb des Hafens geankert, sodass man nicht mehr zu Fuß jetzt an Land gehen konnte. Und da stellt sich die Frage: Was soll ich tun? Die Gegend dort am Rio Grande ist für die Schifffahrt nicht ganz ungefährlich, es gibt viele Sandbänke und man kann es sich nicht leisten, ohne Beiboot zu sein, für den Fall, dass irgendwann mal das Schiff auf so eine Sandbank rauffährt, braucht man ein Beiboot.

[15:24] Und überlegt sich, was soll ich tun? Soll ich mein Beiboot mit meiner Mannschaft bestücken, mit einigen Leuten aus meiner Mannschaft, zurückschicken, damit sie das Geld zurückbringen und ich riskiere damit, dass wenn hier ein Unfall passiert, wir ohne Beiboot sind und ohne die Männer, die wir brauchen? Oder soll ich einfach der Sicherheit wegen das lassen und naja, ich hab's ja nicht mit Absicht gemacht.

[15:45] Und Joseph Bates war aus einem wirklich interessanten Holz geschnitzt. Er hat sich entschieden, trotz aller Gefahren, dieses Beiboot zurückzuschicken, über Nacht und diese 500 Golddublonen zurückzugeben. Und natürlich ist dem Schiff nichts passiert und sie sind dann sicher und vor allem auch mit einem guten Gewissen nach Hause gefahren.

[16:14] Er befindet sich dann kurze Zeit später mit seinem Schiff wieder auf der Heimreise nach New York, kann es kaum erwarten, dort anzukommen. Und als er in New York ankommt, ach, bevor wir das sagen, eine interessante Sache noch. Er bemerkt, dass auf der Rückfahrt seine Crew noch mehr an religiösen Themen interessiert ist als hinzu. Und er hat wirklich, er merkt, wie einige Leute wirklich richtig zu Jesus gezogen werden, obwohl sie vorher mit der Religion nichts zu tun hatten.

[16:41] Einige Leute bekehren sich buchstäblich auf diesem Schiff und er spricht davon, es gibt eine Erweckung auf dem Schiff und das hat ihn sehr, sehr ermutigt und ihm deutlich gemacht, man kann, wenn man ein gutes Vorbild ist als Captain und entsprechend auch klar und liebevoll bestimmte Regeln ausstellt, viel für die moralische Verbesserung seiner Mitmenschen tun. Sogar bei Seeleuten, von denen die meisten Leute denken, die sind unverbesserlich.

[17:09] Als er dann in New York City ankommt, erfährt Joseph Bates, dass sein Vater sechs Wochen zuvor gestorben war. Das war für ihn ein großer Schock, obwohl sein Vater schon 79 Jahre alt gewesen war. Bates war darauf nicht vorbereitet, er war ganz sicher, er würde seinen Vater wiedersehen und hat sich nicht von ihm verabschieden können und das war natürlich eine schlimme Situation für ihn, von der er sich erstmal erholen musste.

[17:30] Am 14. April, da fehlt etwas, aber das ist nicht so schlimm. Am 26. oder 28. April, je nach Quelle, die man anschaut, hat dann Russland, weil sie gerade den Krieg mit Persien beendet haben, dem Osmanischen Reich den Krieg erklärt. Und das war jetzt eine wirklich gewaltige Sache, vor allem für die Leute, die in der Prophetie studiert haben.

[17:58] Die meisten Leute, wie wir vorhin gerade gesagt haben, glaubten, dass man sich zwischen der fünften und sechsten Plage befindet. Die fünfte Plage wäre die französische Revolution gewesen, so glaubten fast alle. Und in der sechsten Plage steht was vom Austrocknen des Euphrat. Jetzt der Euphrat fließt durch ein Gebiet, das damals vollständig dem Osmanischen Reich gehörte. Und so gab es diese fast universelle Vorstellung, dass demnächst, bevor Jesus wiederkommt, vorher noch das Osmanische Reich, der Türke, wie man ihn nannte, oder der kranke Mann am Bosporus, dass der zusammenbrechen würde.

[18:27] Und schon die griechische Revolution hat ja gezeigt, wie schwach das Osmanische Reich war. Und jetzt beginnt das Russische Reich, eines der stärksten Nationen der Welt, Krieg zu führen gegen dieses immer schwächer werdende Osmanische Reich. Die Welt hat buchstäblich den Atem angehalten, vor allem die Prophetieausleger haben wirklich, sie sind förmlich ausgeflippt, als sie das mitbekommen haben, denn es sah jetzt tatsächlich so aus, als würde sich Prophetie, so meinten sie, vor ihren Augen erfüllen und Jesus würde bald wiederkommen.

[19:06] Und die Russen waren noch ziemlich erfolgreich, haben sehr schnell eine ganze Reihe von wichtigen Gebieten erobert. Es war in dieser Zeit auch, dass in Amerika der Gedanke aufkam: Warum Krieg führen? Und man gründete die American Peace Society, die amerikanische Friedensgesellschaft. Und dort ist damals die Idee entstanden, einen internationalen Gerichtshof einzurichten, der Streitigkeiten zwischen den Nationen friedlich beilegen soll.

[19:35] Es war ja sowieso die Zeit der Gesellschaften. Eine Gesellschaft nach der anderen gegründet worden. So ist es auch im Jahre 1828 gewesen, dass eine Union gegründet worden ist, die die Beobachtung des christlichen Sabbats in Amerika durchsetzen sollte. Gemeint war natürlich der Sonntag. Und zwar ganz besonders im Westen, wo ja im wilden Westen die Moral manchmal etwas laxer gewesen ist. Also für fast jede moralische Reform, sei sie religiös oder sozial, gab es dort Gesellschaften, die mit Volldampf versucht haben, das Millennium durch Gesellschaftsarbeit zu erreichen.

[20:17] Am 17. Mai 1828 hat dann Josef Wolf Ägypten, wir verlassen Alexandria, mit seiner Frau und seiner kleinen Tochter, die einige Monate alt war. Sie sind mit dem Schiff Richtung Beirut gesegelt, aber konnten dort nicht wirklich landen, denn in der ganzen Gegend wütete eine schlimme Epidemie. Sie sind zwar ein bisschen dort gewesen, aber nicht lange.

[20:46] Er hat sich dort um eine Genehmigung bemüht, von Beirut nach Jerusalem zu gehen, hat allerdings diesmal keine Genehmigung bekommen und musste sich dann anderweitig orientieren. Ist dann mit dem Segelschiff nach Zypern gereist, wo er einige Jahre zuvor, ja während der griechischen Revolution bei einem Massaker eine ganze Reihe von Menschen gerettet und vor allem Kindern geholfen hat. Und als er dort in Zypern ankommt, wird er buchstäblich wie ein Held gefeiert.

[21:15] Im Triumphzug wird er dort begrüßt, weil man kann sich noch gut erinnern, wie sehr er sich um die griechischen Kinder gekümmert hat, die Waisen, die er nach England geschickt hat auf seine eigenen Kosten. Und er gilt dort sozusagen als Held. Sie wohnen einige Zeit in einem Kloster. Wolf wird sehr schwer krank dort in Zypern, bekommt eine Art Fieber.

[21:39] Als er dann endlich wieder gesund ist, gehen sie hier in den Süden Zyperns nach Limassol. Und dort geschieht etwas sehr Tragisches und Trauriges. Die kleine Tochter, die noch nicht mal ein Jahr alt ist, stirbt. Etwas, was damals ja häufiger passiert ist als heute und etwas, was Josef Wolf natürlich auch sehr zu schaffen gemacht hat. Auch seine Frau wird sehr, sehr schwer krank. Missionar zu sein war damals keine einfache Angelegenheit, nicht nur für den Missionar, auch für die Missionarsfrau.

[22:09] Als dann seine Frau wieder gesund ist, geht es wieder zurück nach Ägypten. Sie sind quasi im Kreis gereist, diesmal nach Damietta hier im Westen Ägyptens. Und dort wird Wolf erneut schwer krank. Also dieses Jahr war eine besonders schwere Prüfung für ihn, sehr schwer krank gewesen, jetzt hier auch in Ägypten. Und er hat sich trotzdem entschieden, weiterzureisen nach Kairo und hat sich trotzdem weiter entschieden, dort nach Kairo weiterzureisen.

[22:44] Und als er dort in Kairo ankommt, ist er so krank, dass er wirklich beinahe stirbt, zum zweiten Mal, dass er kurz vor dem Tod steht durch Krankheit in seinem Missionsleben. Und es ist nur mit viel, viel Mühe, dass er wieder zur Gesundheit kommt. Interessanterweise, dort in Kairo gelingt es ihm auch, einen Juden so sehr zu bekehren, dass der sich tatsächlich taufen lässt zum Christentum und er tauft ihn dann.

[23:17] Und er bekommt in dieser Zeit auch das schriftliche Angebot der Bischöfe von Zypern, nach Zypern zurückzukehren und dort eine landesweite Schule zu eröffnen für griechische Literatur. Sie preisen ihn in den höchsten Tönen, sie wissen, was für ein Genie er ist und sie möchten ihn unbedingt für Zypern zurückgewinnen. Aber da hat er kein Interesse daran, denn er möchte ja Juden für Christus gewinnen und nicht den griechischen Studenten beibringen, wie man griechisch liest und spricht.

[23:40] Und so macht er sich auf den Weg jetzt von Ägypten aus mit einer Karawane wiederum nach Jerusalem, das dritte Mal, dass er nach Jerusalem zieht. Und diesmal ist es insbesondere interessant, weil auf dem Weg dorthin einer der Araber in der Karawane offensichtlich okkult belastet ist und komische Geräusche von sich gibt, vor allem nachts. Und Josef Wolf für ihn betet und entsprechend darum kämpft, dass er frei wird. Er hat wirklich interessante Erfahrungen gemacht. Über Gaza und Ramle erreichen sie dann Jerusalem.

[24:23] Und es ist jetzt das dritte Mal, dass er in Jerusalem ist, aber diesmal wird er nicht so positiv aufgenommen wie die beiden anderen Male. Das letzte Mal lag fünf Jahre zurück und all die alten Rabbis, die ihn damals sehr herzlich aufgenommen hatten, die sind mittlerweile alle tot und die neue Generation, die kannte den Josef nicht mehr, so ähnlich wie es auch beim Volk Israel gewesen ist, schreibt er mal. Und wie sehr sie ihn hassten zum Teil, diese neue Generation von Rabbis und Juden, die zum Teil gewarnt worden ist, dass da ein Josef Wolf kommen würde, der versucht zum Christentum zu bekehren, lässt sich an einer Geschichte festmachen.

[24:56] Eines Tages geht Josef Wolf ins Kaffeehaus, bestellt einen Kaffee und trinkt den Kaffee und in dem Moment, wo er trinkt, bekommt er Zuckungen und fällt vom Stuhl, muss sich erbrechen und stirbt beinahe, denn er wurde vergiftet. Vergiftet im Kaffeehaus und er braucht drei Wochen, bis er wieder auf die Beine kommt und wird noch ein ganzes Jahr lang die Spätfolgen dieser Vergiftung am eigenen Leib erleben.

[25:23] Interessanterweise, weil er sich ziemlich sicher war, vergiftet worden zu sein. Er hatte ziemlich genaue Hinweise und Indizien, wer das gewesen ist. Aber als er gefragt wird, auch von den entsprechenden Regierungsbeamten, wer das sei, hat er nie was gesagt. Er wollte seinen Attentäter nicht öffentlich bloßstellen und nicht anklagen. Auch interessanter Zug. Stell dir vor, du würdest vergiftet werden und du wüsstest, wer es war und du hättest die Gelegenheit für Gerechtigkeit zu sorgen. Wolf hat sich entschieden, diesen Attentäter nicht anzuzeigen.

[25:58] Er bleibt insgesamt sieben Monate in Jerusalem und arbeitet dort unter den Juden, obwohl es so schwierig ist. Er lässt es nicht abbringen und da bleibt er das gesamte Jahr 1828 dort in Jerusalem, um seinem Auftrag, Juden für Christus zu gewinnen, treu zu sein und insbesondere benutzt er dabei die Vorstellung, dass Jesus bald wiederkommen wird, weil das sich als besonders effektives Mittel in der Judenmission bewährt hat.

[26:35] Am 20. Juni 1828, ein besonderes Datum in der Adventgeschichte, Joseph Bates erreicht erneut seinen Heimatort New Bedford. Das ist noch nicht so besonders, das haben wir in den letzten Jahren immer wieder gehabt. Er segelt weg nach Südamerika, kommt nach ein, zwei Jahren wieder, segelt wieder weg, kommt wieder. So ging das Jahre aus und Jahre ein. Und so kommt er wieder. Er ist diesmal 35 Jahre alt und seine Crew sagt, die ja jetzt alle so halb bekehrt oder so ganz bekehrt sind, es war die beste Fahrt ihres Lebens.

[27:02] Obwohl sich am Anfang zu Beginn der Reise einige beschwert hatten, dass es keinen Alkohol gibt, sagen jetzt alle: So eine tolle Schiffsreise haben sie noch nie erlebt und sie möchten warten, bis er das nächste Mal wieder losreist. Sie möchten auf keinem anderen Schiff mehr dienen, nur noch auf seinem Schiff. Aber das Problem ist, Joseph Bates hat sich innerlich entschieden, nie wieder auf Schiffsreise zu gehen.

[27:22] Seine Frau hatte schon seit Jahren ihn gefragt: Wann hörst du endlich auf, jemandem zu sagen? Kannst du nicht lieber einen Beruf nehmen, wo wir uns öfter sehen, statt nur ein paar Monate alle paar Jahre mal? Und mittlerweile hat er durch seine Handelsgeschäfte dort in Südamerika so viel Geld auch verdient, dass er es sich leisten kann, jetzt ein für alle Mal nach 21 Jahren Seefahrerleben – er hatte mit 14 angefangen, jetzt ist er 35 – das an den Nagel zu legen, hat noch die Hälfte des Lebens vor sich sozusagen und kann sich jetzt anderen Dingen widmen.

[27:56] Und sein Bruder übernimmt das Schiff und das Schiff wird weiterhin als Mäßigkeitsschiff geführt. Das hat übrigens dann Mode gemacht, es gab einige Jahre später eine ganze Reihe von Schiffen, die nach diesem Plan operiert haben, kein Alkohol und so weiter. Also der Bates war wirklich ein Vorkämpfer mit Nachfolgern. Aber Bates entscheidet sich jetzt, eine Farm zu übernehmen, die er von dem Vater geerbt hat, der gestorben war und sich jetzt als Farmer zu versuchen.

[28:29] Er hat zwar keine Erfahrung mit der Landwirtschaft, war bisher immer nur auf See. Also bestellt er sich ein Magazin, wo Monat für Monat erklärt wird, wie man Landwirtschaft betreibt. Und da versucht er sich jetzt als Farmer und gleichzeitig setzt er sich natürlich für die Mäßigkeitsbewegung ein, den Kampf gegen den Alkohol, den er sich verschrieben hat, um Menschen dafür zu sensibilisieren, dass die beste Option ist, gar kein Alkohol zu trinken.

[28:55] Hier haben wir die Sache, die ist leider verrutscht. Im gleichen Jahr ist das wahrscheinlich wichtigste Wörterbuch des 19. Jahrhunderts erschienen, von Noah Webster. Das ist deswegen nicht unwichtig, weil wenn man die Schriften der Adventpioniere liest, stößt man immer wieder auch auf Worte, die unklar sind, die man heute im heutigen Englisch nicht mehr verwendet oder Worte ändern ja auch ihre Bedeutung. Es ist also manchmal besser, wenn man genau verstehen will, was Joseph Bates und William Miller und einige andere gemeint haben, dann ist es gut, ein zeitgenössisches Wörterbuch zu haben. Und Noah Webster ist der berühmte Schreiber dieses Dictionary, dieses Wörterbuches aus dieser Zeit. Hier haben wir einige seiner Manuskripte, das im Jahre 1828 erschienen ist.

[29:58] Gleichzeitig wollen wir immer darauf bedacht sein, auch zu erwähnen, dass es in diesen Jahren immer wieder einzelne Leute gab, die darauf hingewiesen haben, dass es keine ewig brennende Hölle gibt. Dieser Zustand der Totendiskussion war ja am Laufen, auch in Amerika immer mehr. Und hier haben wir ein kleines Büchlein, das herauskam 1828 mit dem Titel: Eine Reihe von Predigten über die Lehre der ewigen Strafe von Reverend Salon, 1828.

[30:28] Und in diesem Buch sagt er ganz deutlich, dass die Ungläubigen nicht ewig gequält werden, sondern letztendlich ausgelöscht werden. Und im Christenhof selber wird im gleichen Jahr, im Juli, wird noch einmal wiederholt, der John Aquila Brown bestätigt seine These, die er schon 1810 aufgestellt hat, dass die 2300 Jahre im Jahre 1843 enden. Immer wieder wird dieses Datum hier in den Publikationen erwähnt. Wie gesagt, Miller hat von all dem nichts gewusst, aber es war da hier in England.

[31:07] Es war im Jahre 1828, dass sich verschiedene kleinere Missionsgesellschaften oder Missionsvereine in Elberfeld, in Barmen und in Köln hier in Deutschland zusammengeschlossen haben zu der ersten größeren deutschen Missionsgesellschaft, die sogenannte Rheinische Missionsgesellschaft am 23. September 1828. Der Leiter dieser Missionsgesellschaft ist ein junger Deutscher mit Namen Johann Heinrich Richter. Wichtiger Mann, den wir später noch kennenlernen werden, etwas genauer.

[31:32] Er ist wie gesagt 29 Jahre alt und ein sehr guter Kenner der Prophetie. Er hat sich lange mit dem Werk von Petri beschäftigt, der als allererster Mensch wahrscheinlich auf der Welt entdeckt hat, dass seine 8 und seine 9 zusammengehören, schon 1768. Und er hat diese Ideen aufgenommen. Er hat noch kein Buch geschrieben zu diesem Zeitpunkt über diese Sache, aber als Leiter dieser Missionsgesellschaft trägt er Missionare, die dann zum Beispiel nach Amerika gehen, nach Südafrika, nach Südafrika und dann später auch in andere Gebiete und dort als Missionare die Botschaft von der baldigen Wiederkunft verkündigen.

[32:14] Es war dann schon im Dezember des Jahres, am 3. Dezember, dass ein neuer US-Präsident gewählt werden sollte. Der alte John Quincy Adams wurde abgewählt und ein neuer Andrew Jackson, der schon 4 Jahre zuvor die Wahl nur knapp verloren hatte, wurde jetzt gewählt. Die einen nannten es den Sieg des Mobs, die anderen einer starken Demokratie, denn dieser Andrew Jackson war wirklich ein Mann der Massen. Jemand, der für die breite Bevölkerung, ja vielleicht der unteren Schichten ein Kandidat war und nicht so sehr der gehobenen Schicht. Da gab es politisch natürlich viel hin und her und das war eine sehr interessante Zeit diesbezüglich.

[33:07] Am Ende des Jahres trafen sich dann in England wiederum all die verschiedenen Adventisten, in Anführungsstrichen, alle die dieser britischen Adventbewegung angehörten, die sich ja seit ein, zwei Jahren jetzt wirklich formiert hatte, um erneut auf einer dritten Prophetie-Konferenz in Albury Park die neuesten Ereignisse zu besprechen und Prophetie zu studieren. Diesmal waren es weniger Teilnehmer als bei den ersten beiden, aber vor allem war es der Krieg zwischen Russland und der Türkei, der ihre Aufmerksamkeit gefangen hielt und sie bewusst machen ließ: Die Zeichen der Zeit erfüllen sich.

[33:47] Es war in diesem Jahr auch, dass der Edward Irving, von dem wir schon einiges gehört haben, jener berühmte Prediger Londons, der eigentlich Schotte ist, in Schottland zu 10.000 von Menschen über die Wiederkunft Jesu gesprochen hat. In einem seiner Bücher, das 1828 herauskam, The Last Days, die letzten Tage, sagt er folgendes: Es kann nur wenig Zweifel daran bestehen, dass die 1260 Tage im Jahre 1792 endeten. Das war ein Datum, das die meisten englischen Prophetieausleger angenommen hatten, und die zusätzlichen 30 Tage, also die 1290 im ganzen, im Jahre 1823. Wir befinden uns bereits in den letzten Tagen.

[34:31] Und jetzt Achtung, dieser Satz ist sehr interessant: Und das gewöhnliche Leben eines Menschen wird viele von uns ans Ende bringen. Was er damit meint, ist, viele von uns, die wir zu dieser Zeit leben, jetzt in unserer Generation, wir werden Jesus buchstäblich wiederkommen sehen. Das war die Hoffnung dieser Leute, und deswegen haben sie alles hineingesetzt, Geld und Zeit und Energie und ihren Ruf, um die Welt vorzubereiten. Und wie gesagt, das alles lange bevor William Miller auch nur einen Fuß auf ein Pult gesetzt hat. Da gab es eine Adventbewegung, die schon für Furore gesorgt hat, dort in England.

[35:15] Man hat dann 1828 ein Buch herausgegeben, wo die Albury Park Konferenz zusammengefasst worden sind, wo man das gemeinsame Fundament der britischen Adventbewegung sozusagen festgeschrieben hat. Wer dieses Buch liest, weiß also, was die britischen Adventisten dieser Zeit geglaubt haben. Das Buch war ganz kurz, also der Titel war sehr kurz: Dialogues on Prophecy. Es war so eine Dialogform geschrieben, wo jeder einzelne Teilnehmer so seine Meinung geben konnte.

[35:47] Und man hat dann hier entsprechend das aufgeteilt: die Lehre von der Zeit der Heiden und dann die praktische Bedeutung dieser Lehre. Und die Lehre von dem Zustand und der Zukunft der Juden und die praktische Bedeutung dieser Lehre. Und die Lehre von der Wiederkunft Jesu und die praktische Bedeutung davon. Also sie haben immer studiert, was sagt die Bibel zu einem prophetischen Thema und was sind die praktischen Konsequenzen für uns Gläubige in dieser Zeit.

[36:12] Und im Vorwort des Buches schreibt einer: Ich werde predigen wie Noah es tat. Und sie haben also dieses Gefühl, man muss die Welt warnen, so wie Noah die Welt gewarnt hat. Und dann heißt es: Der Herr öffne deine Augen, lieber Leser, sozusagen. Der Herr öffne deine Ohren. Der Herr fülle uns alle mit dem Geist der Wachsamkeit, denn siehe, er kommt wie ein Dieb. Also die Menschen damals, diese Prophetieausleger, diese britischen Adventisten waren sich sicher, Jesus kommt sehr, sehr bald, wahrscheinlich in ihrer Generation.

[36:52] Und die Punkte, die sie alle gemeinsam hielten, haben sie dann zusammengefasst. Es sind sechs Punkte, die wir kurz erwähnen wollen, damit wir wissen, was war das Glaubensfundament dieser britischen Adventbewegung. Sie haben gesagt, es waren sechs Punkte, wo sie alle übereins waren. Erstens: Das Millennium wird nicht einfach graduell herbeigeführt, wie der Rest der Christenheit glaubte, so wenn wir nur einfach genug endlich Frieden haben, dann kommt das Millennium. Sondern sie waren sich sicher, das Millennium kommt nur, wenn es vorher große Gerichte Gottes gibt und die gegenwärtigen religiösen und politischen Strukturen aufgelöst werden. Also kein sanfter Übergang ins Millennium, wie die meisten christlichen Kirchen gepredigt haben, sondern erst ein großes Gericht, ein Tag des Gerichts und dann das Millennium.

[37:35] Zweitens, was sie geglaubt haben: Wenn diese Gerichte Gottes kommen, werden die Juden zurück nach Palästina gehen. Das war ihre feste Überzeugung. Drittens haben sie geglaubt, dass die Gerichte Gottes vor allem die Christenheit treffen, die katholische Kirche und auch alle ungläubigen oder abgefallenen Christen. Viertens haben sie geglaubt, dass erst nachdem diese Gerichte Gottes kommen, dann das Millennium beginnt und dieses Millennium beginnt mit der Wiederkunft Jesu. Und das war damals diese Sensation, die sie herausgefunden haben im Prophetiestudium, nach endlichen Jahren, dass Jesus vor dem Millennium kommt und nicht erst viele Jahrhunderte, irgendwann über tausend Jahre später.

[38:14] Und sie konnten sich ebenfalls darauf einigen, dass die 1260 Jahre zur Zeit der französischen Revolution zu Ende gegangen waren. Es gab viele andere Punkte, die sie besprochen haben, die von den meisten geteilt wurden. Zum Beispiel haben fast alle sich immer wieder auf Offenbarung 14 bezogen und gesagt, wir leben in der Zeit dieser drei Engel. Sie haben die vielen Gesellschaften, die Bibelgesellschaften, die Traktatgesellschaften, die Missionsgesellschaften, die Juden-Missionsgesellschaften, die Prophetie-Gesellschaften, die Kontinentalgesellschaften, all diese Gesellschaften als Erfüllung gesehen, diese drei Engel, die die Botschaft in die Welt tragen und auch in ihr eigenes Land.

[38:50] Sie haben festgestellt, dass die großen Kirchen, die Anglikanische Kirche und auch die Methodistische Kirche, fast niemand mehr von denen glaubt an eine baldige Wiederkunft Jesu. Und in vielem, was wir heute noch kennen, haben sie eine absolut klare Auslegung gehabt. In Daniel 2, genau das, was wir auch kennen: Babylon, Medes, Persien, Griechenland, Rom und dann der schwache Zustand, das geteilte Reich bis zur Wiederkunft Jesu. Daniel 7, genau das Gleiche. Das kleine Horn war für jeden Einzelnen dieser Prophetieausleger in Großbritannien das Papsttum.

[39:24] Sie alle waren sich sicher, dass die Französische Revolution eine neue Zeit, eine letzte Zeit eingeleitet hat. Sie waren sich sicher und sie wussten, dass sie zur Zeit des Endes lebten. Ich frage mich, warum heute so wenige das wissen. Sie waren, wie schon angedeutet, die meisten von ihnen der Meinung, dass die fünfte Plage bereits zu Ende ist und dass man sich gerade in der sechsten Plage befindet und diese Sache mit dem Krieg zwischen Russland und der Türkei da was mit zu tun hat.

[39:52] Und immer noch waren sie sich uneins. Das ist vielleicht die größte Tragödie in der britischen Adventbewegung. Sie waren sich uneins über Daniel 8, Vers 14, ob es jetzt 2300 oder 2400 Jahre heißen sollte. Noch einmal, wir haben es schon oft angesprochen, nur noch mal zur Erinnerung. Es gibt nur ein einziges Manuskript, das auch nur eine Abschrift darstellt, wo als ein Abschreibfehler 2400 steht statt 2300. Aber trotzdem gab es eine ganze Reihe von wirklich guten Leuten dort in dieser britischen Adventbewegung, die an den 2400 festgehalten haben, obwohl alle Bibeln dieser Welt sonst 2300 sagen. Und unter ihnen solche Top-Leute wie Irving und auch Josef Wolff und einige andere.

[40:27] Diejenigen, die an die 2300 Jahre geglaubt haben und wussten, es sind 2300, die waren sich alle einig, dass man beim Jahre 457 beginnen muss und haben dann als Endpunkt das Jahr 1843 gehabt. Oder sie haben vier Jahre später angefangen und sind dann 1847 rausgekommen. Also in diesem Zeitperiode waren sie alle. Selbst diejenigen, die an 2400 geglaubt haben, sind auch auf 1847 gekommen, weil sie einen früheren Zeitpunkt angenommen hatten. Also so waren sich zumindest alle sicher, irgendwo darum 1843 bis 1847 kommt dieses große Ereignis.

[41:08] Und dann gibt es ein ganz besonderes Statement in einem dieser Bücher. William Cunningham, einer der der klarsten und besten, der wie kein anderer ziemlich dicht an das ran kam, was Miller schon klar gesehen hatte. Er sagt: Es gibt in ganz England, vor allem in London und anderen Teilen Englands, über 100 Kanzeln in diesem Jahr, wo über die Wiederkunft Jesu gepredigt wird. Und er sagt, es ist gut möglich, dass es wahrscheinlich keinen einzigen Briten gibt, der nicht irgendwas etwas schon davon gehört hat, von dieser Adventbewegung.

[41:38] Daran kann man ermessen, dass das nicht nur einige wenige Leute waren, die sich mal hier irgendwo getroffen haben, sondern dass die ganze Nation Großbritannien zu diesem Zeitpunkt darauf vorbereitet war, dass etwas Großes passiert. Und wir sehen hier, wie Gott versucht hat, in der führenden Nation der damaligen Welt, das war Großbritannien, es war die Weltmacht, zuallererst die Adventbewegung ins Laufen zu kriegen. Sehr interessant. Und er hat dort einige der fähigsten Leute zusammengeführt.

[42:06] Und sie haben sich nicht ganz zusammengefunden. Es war nicht ganz so definitiv wie später wie in Amerika, aber es war doch schon sehr, sehr eindrücklich. In vielen anderen Dingen waren sie auch ziemlich einer Meinung, dass Offenbarung 12 vom Römischen Reich spricht, dass Offenbarung 13 vom Papst spricht und Offenbarung 14 von den wahrhaft Gläubigen und so weiter. Und interessanterweise wurden sie scharf kritisiert.

[42:27] Diese Leute, die sich jetzt als Adventbewegung zusammenfanden in Großbritannien, wurden von vielen religiösen Zeitungen verdammt und kritisiert. Das wurde als Häresie, als Irrlehre abgetan, dass Jesus vor dem Millennium wiederkommt. Und so mussten sie sich verteidigen. Und sie haben geplant, einige von ihnen ein eigenes Magazin rauszugeben, wo sie ihre Theorien entsprechend weitergeben können.

[42:48] Neben diesem Buch, das wir gerade angeschaut haben, wo alle Meinungen zusammenkamen, hat natürlich jeder Einzelne von ihnen auch eigene Bücher geschrieben. Und hier haben wir nur einige aufgezählt. Zum Beispiel das schon erwähnte "The Last Days" von Edward Irving. Und er nennt es hier eine Predigt über den schlimmen Charakter unserer Zeit, womit bewiesen wird, dass es die schrecklichen Zeiten der letzten Endzeit sind. Schon damals war man sich sicher, die Gesellschaft kann kaum noch schlimmer werden.

[43:23] Oder Reverend Hugh McNeill, das war der Moderator der Albury Park Konferenz. Auch er schreibt 1828 ein Buch mit dem Titel "The Times of the Nations" und zitiert hier Lukas und Matthäus und Paulus auf dem Titelblatt. Oder noch einer, der Herr Gerard T. Noel, ein Buch mit dem Titel "A Short Inquiry into the Future of the Church of Christ in Connection with the Second Advent of Our Lord Jesus Christ", London.

[43:57] Und hier haben wir noch einige andere Papiere, die zu dieser Zeit entstanden sind. Zum Beispiel die Papiere der Society for the Investigation of Prophecy. Oder der erste Bericht der Continental Society. Das war die Gesellschaft, die versucht hat, Prophetie auf Kontinentaleuropa, also in Deutschland, Frankreich, Italien zu fördern. Die Predigten über Prophetie, das war auch Irving in Edinburgh in Schottland. Oder hier ein Bericht der London Society for Promoting Christianity among the Jews und so weiter und so fort. Da ging wirklich einiges los.

[44:44] Und noch zwei Bücher. "A Practical Exposition of the Revelation of St. John", wie es hier heißt, von Thomas Keithworth. Und noch ein anderes Buch, "The Expectation of the Church", eine Predigt über die Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus von Edward Thomas Morgan. So viele verschiedene Namen, die heute alle meistens vergessen worden sind, aber die alle zu einem bestimmten Zeitpunkt fast gleichzeitig synchron, zum Teil unabhängig voneinander und dann doch zusammenfindend, dort in Großbritannien und zum Teil auch in Amerika, schon bevor Miller diese Botschaft klar und deutlich geprägt hat.

[45:24] Und einige von ihnen waren wirklich deutlich. Zum Beispiel dieser Keithworth war genauso der Meinung, dass Daniel 8 Vers 14 bis 1843 geht und hat das entsprechend verkündigt. Es ist in jener Zeit, dass ein gewisser Joshua Wilson eine so berühmte Predigt hält in einem der größeren Städte Amerikas, in Cincinnati. Basierend auf Daniel 8 Vers 14, er nennt die Predigt "The Cleansed Sanctuary". Und diese Predigt wird so berühmt, dass sie in mehreren Bundesstaaten von ihm wiederholt werden muss und später auch gedruckt wird.

[45:56] Und in dieser Predigt sagt er, er ist selbst Calvinist, er ist Presbyterianer, und er sagt, er ist durch die Traktate von jenem Davis, dem ersten Amerikaner, der damals das herausgefunden hat, und auch durch die Schriften von Joseph Wolf und von dessen Predigten zur Überzeugung gekommen, dass Jesus 1847 kommt. Und er predigt das vor großen Kirchen. Das heißt, überall hatte Gott schon seine Zeugen in dieser Zeit.

[46:26] In den letzten 27 Jahren, verzeihung, in den letzten 28 Jahren, seit 1800, sind alleine in den USA 37 neue religiöse Zeitschriften der verschiedensten Denominationen entstanden. Einige von ihnen haben eine höhere Auflage als die säkulären Zeitschriften. Da kann man ermessen, was für eine Zeit das war, in der dann später die amerikanische Adventbewegung hineingeboren wurde, wie Gott das Feld vorbereitet hat, damit dann die, die eine noch klarere Wahrheit haben, entsprechend angenommen werden könnten.

[46:54] Wenn man ganz kurz diese britische Adventbewegung vergleicht mit den Ansichten von Miller, die er schon im Kopf hatte, aber noch keinem groß weitergegeben hat, dann fällt eine Sache auf. Obwohl sie in vielen Punkten ähnlich waren, war es doch Miller, als der wahrscheinlich einzige seiner Zeit, der erkannt hatte, dass die Juden nicht wieder zurückkehren werden nach Palästina. Das war wahrscheinlich eine der größten Leistungen von Miller, das ist meine persönliche Meinung.

[47:19] Das wird heute fast nicht mehr so richtig verstanden. Es war damals sowas von ungewöhnlich, das nicht zu sehen, weil alle Prophetieausleger, egal ob bekannt oder unbekannt, waren sich alle so selbstverständlich sicher, dass das ein wichtiges Zeichen vor der Wiederkunft wäre, wodurch immer wieder natürlich der Blick nach zum Nahen Osten, ins Osmanische Reich und so weiter gelenkt wurde. Und Miller ist davor bewahrt worden, weil er durch eigenes Prophetiestudium diesen Fehler erkannt hat, dass das gar nicht die Bibel sagt. Wenn in den nächsten Malen noch mehr darauf zu sprechen kommen.

[47:50] Und eine Geschichte noch zum Abschluss, die zeigt, was für gewaltige Wirkung Prophetie haben kann. Einer der Missionare zu dieser Zeit, den ganzen bekannten Erdball durchstreifen, der Samuel Gobat, ein Missionar aus der französischen Schweiz. Er ist 29 Jahre alt und er ist auch in Ägypten. Er kommt aus der Schweiz, will in Ägypten Missionen machen und er bringt es fertig, mit einem ganz besonderen Menschen Bibelstunden zu genehmigen, nämlich mit Burgos Bey.

[48:28] Und Burgos Bey ist der erste Minister unter dem Vizekönig Mohammed Ali. Damals war ja das gesamte Osmanische Reich im gesamten Nahen Osten und Persien und Ägypten waren alles Vizekönigreiche. Und Mohammed Ali war der Vizekönig von Ägypten und sein erster Minister nimmt Bibelstunden bei diesem 29-jährigen Missionar. Und Samuel Gobat zeigt ihm in der Prophetie, wie wir schon jetzt gesehen haben, was das Verständnis damals war mit der sechsten Plage, dass die gegenwärtigen Ereignisse darauf hindeuten, dass das Osmanische Reich fallen würde. Und dass die Prophetie das vorhergesagt hätte. Und dass die Prophetie sagt, dass die Macht der Türken irgendwann zu Ende sein wird.

[49:12] Und es gibt ja Prophezeiungen in Daniel, Verzeihung, in Offenbarung 9, die das tatsächlich auch sagen. Und er zeigt ihm das und zeigt also, was die Bibel über die Zukunft des Osmanischen Reiches sagt. Und während Burgos Bey, der ja ein Premierminister in diesem System ist, während er das hört, sagt: Genau das sehe ich auch. Die politischen Ereignisse, momentan auch der Krieg mit Russland, das sehe ich auch, das ist genau so.

[49:39] Er ist so begeistert, er ist Feuer und Flamme, dass er in den nächsten Tagen zu seinem Vizekönig, dem Mohammed Ali geht und sagt: Schau mal her, was die Prophetie sagt. In der Bibel steht, in dem Buch der Christen, dass das Osmanische Reich, der Sultan da in Konstantinopel, dein Vorgesetzter, die werden zugrunde gehen. Und es ist ein geschichtliches Faktum, dass aufgrund dieser Bibelstunde drei Jahre später Mohammed Ali, der ägyptische Vizekönig, einen Krieg gegen Konstantinopel angefangen hat und gesagt hat: Weil die Bibel vorhersagt, dass das Osmanische Reich sowieso zugrunde gehen wird, nutze ich die Gelegenheit und erobere mir Syrien.

[50:13] Und alles lässt sich zurückführen auf jene Bibelstunde mit Samuel Gobat. Das hat er sich wahrscheinlich im Leben träumen lassen. Es ist durchaus gefährlich, Bibelstunden zu geben, das könnte einen Krieg auslösen. Aber es war natürlich der Auslöser, nicht die eigentliche Ursache, es gab natürlich andere Ursachen. Aber es zeigt sich, wie eng damals Prophetieverständnis mit der Weltpolitik verbunden war. Das Feuer der Prophetie brannte ein bisschen außerhalb der Reihe.

[50:44] Nächste Woche wollen wir dann sehen, wie es weitergeht. Die Zeiten werden immer heißer und immer spannender. Das Thema wird sein: Die Revolution kehrt zurück. Der Satan merkt jetzt in dieser Zeit, dass die Adventbewegung tatsächlich Fuß fasst und dass vor allem in Großbritannien da schon echte Meilensteine gesetzt sind. Und dass dieses Datum, von dem er weiß, dass es kommen wird, dass das vorbereitet wird von Gott. Und er muss etwas dagegen setzen.

[51:18] Und so werden wir sehen, wie diese Jahre 1829-1830 unglaublich spannend sind und was mit der britischen Adventbewegung passiert und warum Gott dann den William Miller drängt, jetzt den Staffelstab zu übernehmen, weil hier in Europa bald alles zusammenbricht. Die Revolution kehrt zurück. 1829-1830 nicht verpassen. Nächste Woche. Und bis dahin wünschen wir euch Gottes Segen.

[51:42] Und wir haben jetzt das Offenbarungsseminar. Wir freuen uns darauf schon. In fünf Minuten sind wir wieder online. Und bis dahin, Gott mit euch. Amen.


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