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Manuskript zur Sendung >>> CSH_Manuskript_2018 4th Nr 1

In dieser ersten Lektion der Cannstatt Study Hour 2018 Q4 Serie „Einheit in Christus“ legt Christopher Kramp die biblischen Grundlagen für geistliche Einheit. Er beleuchtet, wie die Konzepte von Schöpfung und Sündenfall unser Verständnis von Einheit prägen und wie die Einheit Gottes selbst als Vorbild dient. Anhand von Johannes 17 und Epheser 4 wird die Bedeutung von Einheit als Spiegelbild von Gottes Wesen und als Zeugnis für die Welt herausgearbeitet. Die Lektion betont, dass wahre Einheit auf Liebe basiert und ein aktiver Prozess ist, der sich aus der Beziehung zu Christus ergibt.


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Serie: Cannstatt Study Hour 2018 Q4: Einheit in Christus

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Transkript

[0:00] Hallo und herzlich willkommen zur Cannstatt Study Hour hier auf www.joelmedia.de.

[0:26] Ein herzliches Willkommen auch allen Zuschauern auf Amazing Discoveries zu einem neuen Quartal, einem neuen Thema, und das ist wirklich interessant und wichtig. Wir möchten sprechen und studieren über die Einheit in Christus, ein topaktuelles Thema mit einiger Brisanz. Wir wollen uns aus der Bibel heraus erarbeiten, was echte, wahre, geistliche Einheit ist und wie sie erreicht und bewahrt werden kann.

[0:57] In diesem ersten Thema heute wollen wir zunächst einmal die Grundlagen legen, und deswegen ist es über Schöpfung und Sündenfall. Wir werden sehen, dass diese beiden Konzepte die entscheidenden Faktoren sind, die unser Verständnis von Einheit beeinflussen. Wir bereiten uns damit vor auf das Bibelgespräch am 6. Oktober. Und wie wir es gewohnt sind, bevor wir mit dem Bibelstudium beginnen, möchten wir mit einem Gebet starten, wozu ich euch ganz herzlich einlade.

[1:23] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen, dass wir dieses wichtige Thema jetzt studieren können. Es ist ein Thema, das uns auf allen Ebenen betrifft, in unserem persönlichen praktischen Leben, im Alltag, in der Gemeinde, in der Ortsgemeinde, in der weltweiten Adventgemeinde. Wir möchten dich bitten, dass du durch deinen Heiligen Geist uns zeigst, was du unter echter Einheit verstehst und dass wir vor allem echte Einheit, wie du sie gemeint hast, auch erleben können. Wir möchten dich bitten, dass wir Friedenstifter werden in deinem Sinne und für die Wahrheit einstehen, wie du sie uns gegeben hast. Wir möchten dich bitten, dass du uns mit deinem Heiligen Geist erfüllst und dass dieses Studium ein echter Fortschritt in unserem Leben sein wird, dass wir erkennen, wie die Einheit ist, die du für uns vorgesehen hast. Bitte sei du bei uns und erleuchte uns durch dein Wort. Im Namen Jesu, Amen.

[2:15] Ich möchte beginnen, indem wir in Johannes 17 uns anschauen, was Jesus über Einheit gesagt hat. Das ist also das Fundament bildend für die gesamte Serie. Jesus hat in Johannes 17 einige fundamental wichtige Aussagen zum Thema Einheit gemacht.

[2:33] In Johannes 17 und dort ab Vers 20 sagt Jesus: „Ich bitte aber nicht für diese allein.“ Er betet ja zu seinem Vater, und mit diesen sind die zwölf Apostel gemeint, oder in dem Fall dann elf, weil Jesus in diesem Gebet bereits andeutete, dass einer ihn verraten wird. „Ich bitte aber nicht für diese allein, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben werden.“ Also das schließt uns alle ein, die wir ja durch die Worte von Matthäus und von Johannes und Petrus und anderen Jüngern an Jesus zum Glauben gekommen sind.

[3:11] Vers 21: „Auf dass sie alle eins seien, gleich wie du, Vater, in mir und ich in dir.“ Das Modell, der Blueprint sozusagen der Einheit der Gläubigen ist die Einheit zwischen Gott Vater und Gott Sohn. „Auf dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“ Jesus bittet um eine Einheit der Gläubigen, dass sie ein Abbild sein soll der Einheit, die Gott selbst ausmacht. Und gleichzeitig bittet er auch um eine Einheit der Gläubigen mit Gott. Also diese drei Ebenen sollten wir immer mit bedenken: Gott selbst ist eine Einheit, die Gemeinde soll als Abbild Gottes eine Einheit sein, und die Gemeinde soll mit Gott in Einheit zusammen sein. Und das soll dann das Zeugnis sein für die Welt, dass Jesus tatsächlich der Gesandte Gottes ist.

[4:14] Vers 22: „Und ich habe die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, ihnen gegeben, auf dass sie eins seien, gleich wie wir eins sind.“ Also Jesus sagt, die Herrlichkeit, der Charakter Gottes, den hat er offenbart mit dem Ziel, dass die Gläubigen eins sind. Und wenn Menschen über den Charakter Gottes reden und ihn predigen und anderen nahe bringen wollen und selbst sich der Einheit in Christus verschließen, dann ist da ein gewaltiger Widerspruch. Der Charakter Gottes offenbart sich in echter Einheit.

[4:46] Vers 23: „Ich in ihnen und du in mir, damit sie zu vollendeter Einheit gelangen.“ Also wieder haben wir die drei Ebenen: die Einheit in Gott, die Einheit zwischen Gläubigem und Gott und die Einheit der Gläubigen untereinander. „Und damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie liebst, gleich wie du mich liebst.“ Also was soll die Welt erkennen durch die Einheit der Gläubigen untereinander und in der Einheit der Gläubigen mit Gott? Die Welt soll erkennen, wenn sie diese Einheit sieht, dass Jesus tatsächlich der von Gott Gesandte ist, und sie sollen die Liebe Gottes erkennen.

[5:19] Das Wesen der Einheit ist nicht ein politischer Kompromiss. Es ist nicht ein kleinster gemeinsamer Nenner, bei dem alle noch irgendwie miteinander leben können. Es ist nicht durch Ausschüsse und Gremien und durch irgendwelche Verhandlungen erreichter Konsens, sondern es ist ein Spiegelbild, ein Abbild des Wesens Gottes. Gott ist Einheit, denn Gott ist Liebe, und das fundamentale Wesen von Liebe ist, dass sie nicht trennt, sondern dass sie eint. Liebe ist das Bindemittel, das göttliche Bindemittel der Einheit. Und da Gott die Liebe ist, muss Gott auch Einheit sein. Was übrigens, das ist nicht unser Thema, aber auch uns hilft zu verstehen, warum das Thema, das biblische Verständnis der Dreieinigkeit so entscheidend ist auch für die Gemeinde und warum diejenigen, die sich mit aller Macht vehement dagegen wehren und das bekämpfen, in der Regel die Gemeinden nicht aufbauen, sondern eher zersplittern.

[6:24] Auch Paulus spricht über die Einheit und er sagt in Epheser 4 und dort Vers 3: „…und eifrig bemüht seid, die Einheit des Geistes zu bewahren durch das Band des Friedens.“ Einheit ist ein Geschenk Gottes, aber sie muss bewahrt werden, und das geht nicht einfach so im Vorbeigehen, das kann man nicht so nebenbei machen. Sondern Paulus ermahnt uns, dass wir uns eifrig bemühen sollen, Einheit zu bewahren, die Einheit des Geistes.

[6:55] Einheit ist nicht Uniformität, dass alle genau dasselbe, dieselben Worte sagen, dieselben Bewegungen ausführen. Gott hat viel Kreativität gezeigt in der Schöpfung, Menschen sind individuell, sie haben verschiedene Perspektiven, ja, aber im Geist sollen sie eins sein. Und diese Einheit, um die muss man sich bemühen. Und auch wenn wir dieses Thema studieren, dann wollen wir das nicht einfach nur studieren, um zu sehen, was richtig ist, sondern wir wollen lernen, wie wir Einheit erhalten können oder wiederherstellen können. Und wir wollen uns vornehmen, und ich hoffe, lieber Freund, liebe Freundin, dass du dir das vornimmst, dass du dir bewusst vornimmst, ein aktiver Friedenstifter und ein Einheitserhalter zu sein, denn das Band des Friedens erhält die Einheit.

[7:38] So sagt er das im selben Kapitel, ein bisschen später sagt er in Vers 13 bis 15: „…bis wir alle zur Einheit des Glaubens und der Erkenntnis des Sohnes Gottes gelangen, zur vollkommenen Mannesreife, zum Maß der vollen Größe des Christus.“ Das Ziel ist die Einheit des Glaubens, dass wir alle im wahren Glauben, in dem vollkommenen Charakter Jesu geeint sind. Das ist das Ziel.

[8:02] Vers 14: „…damit wir nicht mehr Unmündige seien, hin und her geworfen und umhergetrieben von jedem Wind der Lehre durch das betrügerische Spiel der Menschen, durch die Schlauheit, mit der sie zum Irrtum verführen.“ Wahre Einheit schützt vor Irrlehrern, und wenn wahre Einheit realisiert ist, können die Irrlehrer nicht mehr so wirken wie zuvor, weil die Gemeinde gefestigt ist. Allein deswegen lohnt es sich schon für die Einheit zu kämpfen.

[8:27] Vers 15: „…sondern wahrhaftig in der Liebe heranwachsen, in allen Stücken zu ihm hin, der das Haupt ist, der Christus.“ Hier lernen wir, die wahre Einheit, die wir erreichen wollen, die wächst, die entsteht nicht über Nacht plötzlich, sondern sie muss wachsen. Sie wächst in der Liebe. Dann haben wir erneut diese Verbindung zwischen Einheit und Liebe. Und das Ziel, der Maßstab und das A und O dieser Einheit, dieser Liebe ist Jesus Christus. Er ist das Haupt, und zu ihm wollen wir hinwachsen.

[8:58] Nun, wie geschieht das? Wie kann diese Einheit erreicht werden, die als großes Ziel der Paulus uns vorhält? In Vers 11 und 12 lesen wir: „…und er hat etliche als Apostel gegeben, etliche als Propheten, etliche als Evangelisten, etliche als Hirten und Lehrer.“ Also die verschiedenen Gaben des Geistes, verschiedene Berufungen, verschiedene Talente und Gaben, die Gott in die Gemeinde gibt, „zur Zurüstung der Heiligen“, also die Ausbildung und die Befähigung der Gläubigen, „für das Werk des Dienstes, für die Erbauung des Leibes des Christus.“ Mit anderen Worten, wenn die Geistesgaben eingesetzt werden und wenn das Ziel dabei ist, nicht die eigene Selbstverherrlichung, sondern die Befähigung, die Ausbildung, die Stärkung der anderen Geschwister, wenn man also gemeinsam arbeitet und gemeinsam sich näher Gott bringt, wenn man seine Gaben, Talente einsetzt für die Gemeinde, dann wächst die Einheit.

[9:54] Und was haben wir bis hier als Grundlage gesehen? Jesus bittet um Einheit und er definiert die Einheit. Die Einheit zwischen den Gläubigen und die Einheit zwischen dem Gläubigen und Gott soll als Urbild, als Prototyp die Einheit haben, die Gott selbst ist, zwischen den göttlichen Personen. Und das ist ein hohes Ideal, das lässt sich allein durch Ausschüsse und Politik niemals erreichen. Es kann nur geistlich erreicht werden, weil es sich um eine geistliche, um eine göttliche Einheit handelt. Das zeigt uns, wir können diese Einheit nur erbeten. Wir können sie nicht einfach menschlich machen. Wir müssen um unsere Knie gehen und Gott um die Erfüllung mit seinem Heiligen Geist bitten, damit diese Einheit in unserem Leben, unseren Familien, unseren Ortsgemeinden und in der Adventgemeinde weltweit möglich ist.

[10:45] Dann haben wir gesehen, dass Einheit Energie kostet. Sie muss erarbeitet und dann auch bewahrt werden. Und das muss ein Fokus sein, auf den wir unsere Augen mehr richten. Und dann haben wir gesehen, dass diese Einheit ein Wachstumsprozess ist. Sie entsteht nicht über Nacht. Und die verschiedenen Gaben und Fähigkeiten, die Gott in seine Gemeinde gegeben hat, die hat er nicht gegeben, damit jeder beschäftigt ist, sondern dass durch das Zusammenwirken aller, indem sich die Gemeinde zurüstet, indem wir einander dienen und für die Mission uns gegenseitig ausbilden und befähigen, dadurch entsteht eine Einheit, die als Ziel in Christus zu sein hat. Und dieses Ziel ist Christus, und in der Liebe wachsen wir zu ihm hin.

[11:33] Nun, diese Idee, dass die Einheit der Menschen und der Gläubigen abgebildet oder ein Abbild dessen ist, was Gott selbst in seiner Einheit erlebt, die geht zurück auf die Schöpfung. Damit sind wir beim eigentlichen Thema heute. Schon ganz am Anfang, bei der ersten Erwähnung der Idee, dass Menschen geschaffen werden sollen, ist das das fundamentale Prinzip. Das ist die Daseinsberechtigung des Menschen eigentlich, der Grund seiner Existenz.

[12:00] Erste Mose 1 und dort Vers 26: „Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild.“ Von Anfang an ist nicht ein Mensch gemeint, sondern Menschen im Plural. Und Gott spricht im Plural. Die Gottheit, die Personen der Gottheit möchten Menschen machen, und die Einheit der Menschen ist ein Abbild der Einheit Gottes, „uns ähnlich.“ „Sie sollen herrschen über die Fische im Meer, über die Vögel des Himmels, auch über das Vieh, über die ganze Erde, auch über alles Gewirr, was auf der Erde kriecht.“ Die Herrschaft des Menschen ist ein Abbild der Herrschaft Gottes. Und so wie Gott durch seine göttliche Einheit das Universum im Frieden und in der Liebe regiert, und auch das ganz ohne Sünde möglich gewesen wäre, so sollte die Menschheit durch ihre Herrschaft auf Erden illustrieren, wie Gottes Regierung funktioniert. Und das ist letztendlich das Grundanliegen des gesamten Evangeliums, auch nach dem Sündenfall. Jesus kam, um das Reich Gottes zu verkündigen, neu zu etablieren, uns in die Herzen zu schreiben, damit wir irgendwann einmal auch wieder im Reich Gottes leben können, die Herrschaft Gottes verstehen, auf dem Gesetz Gottes basiert, auf dem Wesen seines Charakters, auf Liebe.

[13:22] Und wir lesen weiter in Erste Mose 1, Vers 27: „Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild. Im Bild Gottes schuf er ihn, als Mann und Frau schuf er sie.“ Gott schafft den Menschen als Mann und Frau. Der Auftrag ist in Vers 28: „Und Gott segnete sie und Gott sprach zu ihnen: Das erste Gebot an beide Menschen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer, über die Vögel des Himmels und über alles Lebendige, das sich regt auf der Erde.“ Das erste Gebot an die Menschen war, die Erde zu bevölkern und dann über sie zu herrschen.

[13:56] Und nun kommt der entscheidende Punkt. Dieses Gebot der Bevölkerung, des Fruchtbarseins wird realisiert durch das, was in Erste Mose 2, Vers 24 steht. Gott hat Adam und Eva miteinander vermählt in der Hochzeitszeremonie im Garten Eden am Freitag späten Nachmittag. Da hat er Folgendes gesagt: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen, und sie werden ein Fleisch sein.“ Hier haben wir das Konzept der Einheit. Nur wenn Mann und Frau eins werden, wenn sie einig sind, und in diesem Fall sogar in einem sehr intimen, in einem sehr fundamentalen, existenziellen, körperlichen Sinn, wenn sie eins werden, nur dann kann Gottes Gebot „Seid fruchtbar und mehrt euch“ überhaupt erfüllt werden.

[14:47] Was wir damit lernen ist, dass nur in der Einheit, die auf göttlicher Liebe basiert, es überhaupt denkbar ist, dass der Mensch den Auftrag Gottes für diese Welt ausführen kann. Mit anderen Worten, nur wenn Adam und Eva wirklich durch Liebe eins geworden sind, nur dadurch hätten sie – jetzt den Sündenfall mal ausgeklammert – überhaupt fruchtbar sein können. Nur dadurch hätte die ganze Erde von Menschen bevölkert werden können. Ihr weltweiter Missionsauftrag, sozusagen die weltweite Mission, ihr Auftrag war nur durch Einheit möglich.

[15:25] Heißt im Umkehrschluss: Auch wir haben einen Auftrag, einen weltweiten Auftrag, das Wesen Gottes, die Regierung Gottes, das Reich Gottes der ganzen Welt zu offenbaren. Wir sollen das Evangelium vom Reich predigen zu allen Völkern, Nationen, Stämmen und Sprachen. Und genauso wie bei Adam und Eva ist dieser Auftrag nur ausführbar, wenn da echte geistliche, in diesem Fall, echte geistliche Einheit, die auf Liebe gründet, möglich ist. Und nicht ohne Grund wird ja auch die Ehe als ein Bild für die Gemeinde, die Beziehung zwischen Gott und der Gemeinde, dann später bei Paulus und auch an anderen Stellen immer wieder zitiert.

[16:06] Die Grundlage all dessen ist also die Liebe. Einheit gibt es nicht ohne echte Liebe. Und falsche Einheit basiert dann immer auf etwas anderem als auf der echten göttlichen Liebe. Es gibt auch falsche Einheit, die zum Beispiel auf rein menschlicher Liebe basiert, die gegen Gottes Gebote verstößt, oder auf Politik oder auf falscher Freundschaft. Aber diese Einheit zerbricht immer, wie wir noch sehen werden.

[16:30] In 1. Johannes 4, da hat Johannes, der wie kein anderer Jünger dieses Wesen Gottes ganz besonders tief aufgesogen hat, da hat er das ausgedrückt in diesen berühmten Worten. In 1. Johannes Kapitel 4 und dort ab Vers 7: „Geliebte, lasst uns einander lieben.“ Also er redet sich als Geliebte an und sagt: „Lasst uns gemeinsam diese Einheit haben, lasst uns einander lieben.“ Denn, Begründung: „Die Liebe ist aus Gott.“ Also das Miteinander in der Gemeinde muss seine Basis haben in dem Wesen Gottes. Wenn wir untereinander keine Liebe haben, dann stellt sich die Frage, wie sehr wir die Liebe Gottes verstanden haben. Auch wenn wir ständig darüber reden, es gibt ja keine Gemeinde, in der nicht über die Liebe Gottes geredet wird und immer wird die Liebe Gottes als höchste Priorität dargestellt. Wenn aber alle von der Liebe Gottes reden, warum gibt es so wenig echte, zwischenmenschliche, brüderliche, geschwisterliche Liebe in den Gemeinden? Könnte es sein, dass wir mehr über die Liebe Gottes reden, als sie verstanden haben? Denn Johannes sagt, wenn wir wirklich über die Liebe Gottes reden, dann sollen wir einander lieben. „Denn die Liebe ist aus Gott, und jeder, der liebt, ist aus Gott geboren und erkennt Gott nicht.“ Der Umkehrschluss wäre sehr interessant, nämlich, dass wer nicht liebt, wer nicht bereit ist, seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst, auch in der Gemeinde, der sollte sich die Frage stellen: Bin ich überhaupt wiedergeboren? Habe ich die Erkenntnis Gottes, von der die Bibel spricht, zu der der Heilige Geist mich einlädt?

[17:57] Vers 8: „Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt, denn, wiederum Begründung, Gott ist Liebe.“ Einheit ist also kein Nebenthema. Einheit geht an die absolute Substanz, an Mark und Bein der ganzen Theologie, des ganzen wahren Glaubens, des Evangeliums, denn Gott ist Einheit, er ist Liebe.

[18:25] Und wir haben die Liebe erkannt und geglaubt, die Gott zu uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt – Achtung, Einheit ist nicht eine Momentaufnahme, sondern Einheit, wie wir gesehen haben, ist ein Wachstumsprozess und der ist auf Dauer angelegt. Die Liebe, die Gott im Garten Eden den Menschen gab, war ja nicht etwas, was nur für einen kurzen Moment sein sollte, sondern die göttliche Liebe ist immer auf Dauer angelegt. Der Bund Gottes ist immer auf Ewigkeit ausgelegt und ausgerichtet. Und so soll auch die Einheit, die wir anstreben, nicht eine Momentaufnahme sein, nicht aufgrund von Gefühlen und Emotionen aufgebaut sein, sondern eine Einheit sein, die allem trotzt und die Bestand hat. „Wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.“ In der Liebe zu bleiben, in der wahren geistlichen Einheit zu bleiben, ist also direkt miteinander verbunden mit der Idee, dass man mit Gott Verbindung hat.

[19:19] Wenn es also Streit in den Gemeinden gibt, wenn Uneinigkeit herrscht, dann stellt sich die Frage, wie es um unsere Beziehung zu Gott eigentlich wirklich steht. Und es lohnt sich dann oder es ist dann wichtig, dass man nicht einfach versucht, die Einheit künstlich herzustellen durch irgendwelche politischen Mechanismen, sondern durch eine echte Herzensbekehrung und durch Erfüllung mit dem Heiligen Geist, durch die Verbindung mit Christus überhaupt wieder die Basis zu haben, echte Gemeinheit, echte Einheit in der Gemeinde untereinander zu haben.

[19:49] Wie wir gesagt haben, die Liebe ist dauerhaft. Deswegen sagt Maleachi 3, Vers 16 auch – und das ist auch ein bekannter Vers, den wir hier öfter schon angeführt haben – Verzeihung, nicht Vers 16, sondern Vers 6. Maleachi 3, Vers 6: „Denn ich, der Herr, verändere mich nicht.“ Gott ist immer derselbe, seine Einheit, seine Liebe besteht. Und Gottes Gesetz, diese Gesetzmäßigkeit, dass er immer derselbe ist, wir haben das ja in verschiedenen Momenten schon ausgeführt hier, diese Gesetzmäßigkeit, dass Gott immer derselbe ist, offenbart seine Liebe.

[20:23] Römer 13 und dort Vers 10 ist in diesem Zusammenhang zu erwähnen und sehr interessant. Dort heißt es: „Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses, so ist nun die Liebe die Erfüllung des Gesetzes.“ Gottes Gesetz beschreibt die Beziehung zum Anderen, es beschreibt die Beziehung zu Gott und die Beziehung untereinander und spiegelt damit genau das wieder, was wahre Einheit ist, nämlich Einheit untereinander und Einheit zwischen Gott und dem Gläubigen. Und das alles hat seine Basis im Wesen Gottes, denn das Gesetz Gottes, obwohl es die Beziehung zwischen Mensch und Gott und Mensch und Mensch regelt, offenbart es ja eigentlich das Wesen Gottes selbst.

[21:04] Was sind die Prinzipien wahrer Einheit? Wir müssen nichts weiter lesen als die Prinzipien der wahren Liebe, die uns Paulus in 1. Korinther 13 offenbart. Und obwohl es um die Liebe geht, können wir nach dem, was wir studiert haben, ohne Weiteres mitdenken, es geht hier um die Einheit. Also, wie müssen Menschen sein, damit es echte Einheit gibt? Wie ist Gott, der damit die Einheit ermöglicht?

[21:31] 1. Korinther 13 ab Vers 4: „Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf, sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht an Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit, sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.“

[21:52] Man könnte jetzt den Umkehrschluss ziehen und sich fragen: Was sind die Dinge, die Einheit bedrohen und bekämpfen? Wären es nicht Dinge wie Mangel an Langmut, das heißt Ungeduld? Wäre es nicht Neid? Neid zerfrisst die Einheit. Prahlen zerfrisst die Einheit. Sich aufblähen ist ein Angriff auf die Einheit. Unanständigkeit ist ein Angriff auf die Einheit. Auf das eigene immer schauen, nur den eigenen Vorteil suchen, zerstört Einheit. Bitter werden zerstört die Einheit. Das Böse zurechnen zerstört Einheit. Sich an Ungerechtigkeit freuen zerstört Einheit. Wahrheit nicht mögen zerstört Einheit. Achtung, wer Wahrheit nicht mag und sich nicht daran freut, sondern es beiseite schiebt, der greift Einheit an. Heute gibt es oft die Idee, man könnte Einheit haben, indem man die Fragen der Wahrheit beiseite schiebt und sagt: Jeder hat seine eigene Wahrheit, Hauptsache, wir sind eins. Das ist ein fundamentaler Irrtum, das kann nie funktionieren, und wir sollten nicht eine Sekunde länger in diese Richtung denken. Wer Wahrheit zurückdrängt und kein Interesse an Wahrheit hat, auch wenn sie unangenehm ist, wer kein Interesse an Wahrheit hat, der bekämpft die Einheit, auch wenn er vielleicht mit seinen Worten sagt, dass er für die Einheit ist.

[23:00] Wahre Einheit erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles. Das sind die Wesenseigenschaften der Liebe und damit die Grundlage wahrer Einheit.

[23:12] Uns ist bekannt, und ich denke, ihr alle habt schon das studiert, aber wir werden es hier kurz noch einmal erwähnen, dass der große Kampf im Himmel begann mit dem Bruch dieser Prinzipien, indem der Luzifer begann eben genau nicht aus dem Prinzip der Liebe heraus zu handeln und der Einheit, sondern aus dem Prinzip des Ichs. Während es von der Liebe heißt, dass sie nicht sich um das Ihre kümmert, heißt es in Jesaja 14 ab Vers 12 über den Luzifer, der zu Satan wurde im Himmel: „Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte! Wie bist du zum Boden geschmettert, du Überwältiger der Nationen! Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel emporsteigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf den Versammlungsbergen im äußersten Norden. Ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleich machen.“

[24:05] Wer ständig auf sich schaut und seine vermeintlichen Rechte postuliert und auf die pocht und für sie kämpft, sogar gegen andere, der kämpft nicht für die Einheit, auch wenn er das Wort Einheit ständig im Munde führt, sondern er folgt letztendlich dem Erzverführer, der sogar ein Drittel aller Engel auf seine Seite zog und damit die Einheit des Himmels brach. Denn die Offenbarung sagt uns, dass mit dieser Idee die Einheit im Himmel endete.

[24:30] Offenbarung 12 und dort Vers 7 – im Sendemanuskript ist es falsch, Vers 7 muss es sein – „Und es entstand ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen. Und der Drache und seine Engel kämpften.“ Als dieses Prinzip der Liebe Gottes attackiert wurde, war Einheit nicht mehr möglich.

[24:56] Die Bibel kennt nirgendwo die Idee der Einheit um jeden Preis. Halten wir fest: Diese Engel, die auf Satans Seite kämpfen, glaubten an die Existenz Gottes. Sie glaubten auch sehr wahrscheinlich daran, dass Gott sie irgendwie geschaffen hat. Sie glaubten viele Dinge, die gut und richtig waren, und trotzdem waren sie nicht mehr in der Einheit mit Gott. Und die Einheit auch der Engel zerbrach, und sie war nicht mehr zu kitten, solange die, die an der Rebellion festhielten, nicht bereit waren, sich zu ändern.

[25:26] Lieber Freund, liebe Freundin, das Haupthindernis für wahre geistliche Einheit ist Sünde. Und solange man an Sünde festhält und Sünde verteidigt und Sünde rechtfertigt, kann es keine echte Einheit geben. Und jeder Versuch, Einheit über der Sünde aufzubauen in unserem Leben, im Leben der Gemeinde, ist zum Scheitern verurteilt und wird Schiffbruch erleiden.

[25:56] Der Kampf um die Einheit in Christus ist ein Kampf gegen die Sünde, denn die Erfindung der Sünde war das Ende der Einheit im Himmel. Und es wäre fatal und töricht, wenn wir auf einem anderen Weg Einheit suchen wollen, als auf diesem einen Weg. Einheit entsteht, wenn Sünde hinweggenommen wird. Wer nimmt die Sünden weg? Es ist Christus. Wir müssen ihm glauben, dass er Sünde besiegt hat, dass er Sünden in unserem Leben besiegen möchte, dass er für unsere Sünden gestorben ist, dass er von uns den Sünden reinigt und dass das uns zu echter Einheit führt. Wenn wir alle unsere Sünden ihm geben und uns Kraft schenken lassen, immer mehr zu überwindern, dann werden wir automatisch auch Einheit haben. Das heißt, der wahre Kampf für die Einheit ist ein Kampf des eigenen Herzens, für Gott zu leben und das ganze Leben Gott zu übergeben.

[27:01] Nur wer vom Heiligen Geist erfüllt ist, kann wahre Einheit haben. Statt also einfach nur um Einheit zu beten, sollten wir ganz bewusst für diese Dinge beten: für echte Erweckung, dass Jesus die Sünden in unserem Leben überwinden darf, durch sein Blut, durch seinen Fürsprecherdienst, durch die Kraft seines Heiligen Geistes, indem wir mit ihm kooperieren, indem wir ihn hineinlassen in unser Leben, hineinlassen in unsere Gedanken und mit ihm gemeinsam leben. Dann wird die Einheit das automatische Produkt davon sein. Und wenn es so viel Streit gibt, dann ist das möglicherweise ein ganz sicheres Anzeichen dafür, dass es an dieser fundamentalen Beziehung zu Jesus ganz entscheidend fehlt und hapert.

[27:39] Wir sehen das in der Geschichte des Sündenfalls. Die Sünde kam in die Welt und die Einheit war zerbrochen. 1. Mose 3, Vers 12: „Da antwortete der Mensch: Das ist Adam. Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, die gab mir von dem Baum und ich aß.“ Adam glaubte zunächst an falsche Einheit. Wir können das nachlesen im Propheten Maleachi 8. Als die Eva kam mit der Frucht, da wusste er, dass sie gesündigt hat, und er wusste, dass von der Frucht zu essen auch für ihn Sünde bedeuten würde. Die Bibel sagt eindeutig, die Frau war verführt, der Mann war nicht verführt, aber doch entschied er sich zu essen. Deswegen sagt die Bibel, dass die Sünde durch den Mann in die Welt gekommen ist, durch einen Menschen, nämlich Adam. Was war seine Motivation? Ellen White sagt uns, seine Motivation war, er wollte mit Eva vereint bleiben. Falsche Einheit, weil nicht mit dem Gesetz Gottes konform. Eine Einheit, die Sünde involviert und auf Sünde gebaut ist.

[28:43] Und was ist das Resultat dieser Einheit? Sie hält nicht 24 Stunden, denn als Gott mit seinem Wort den Adam konfrontiert, ist von dieser Einheit, für die er bereit war, sogar sein ewiges Leben aufs Spiel zu setzen, indem er sündigte, diese Einheit nichts mehr zu spüren. Er distanziert sich von seiner Frau, er distanziert sich von Gott und ist damit im Grunde genommen ganz allein. Zum ersten Mal ist ein Mensch emotional ganz allein. Er hat sich von seiner Frau distanziert, er hat sich von Gott distanziert. Warum? Weil er gesündigt hat. Sünde schafft Einsamkeit. Liebe, die Liebe Gottes, die die Sünde überwindet und überwunden hat am Kreuz, diese Liebe Gottes schafft Einheit.

[29:24] Weil die Einheit zerbrochen ist, musste Gott dann Regeln aufstellen und Prinzipien offenbaren, die zumindest im Familienleben dann auch wieder eine gewisse, eine weitreichende Einheit möglich gemacht haben in dieser sündigen Welt. Vers 16 zum Beispiel: „Und zur Frau sprach er: Ich will die Mühen deiner Schwangerschaft sehr groß machen. Mit Schmerzen sollst du Kinder gebären, und dein Verlangen wird auf deinen Mann gerichtet sein. Er aber soll über dich herrschen.“ Im Garten Eden hätte es keine Meinungsverschiedenheiten, keinen Streit, keine Auseinandersetzung, keine Konflikte in diesem Sinne gegeben. Es hätte Harmonie gegeben. Aber jetzt, wo es Streit gibt, muss Gott eine Regel schaffen. Und er sagt, dass der Mann als Haupt des Hauses dann letztendlich die oberste Funktion hat, als Priester der Familie für Einheit zu sorgen, soweit es in dieser sündigen Welt eben möglich ist.

[30:21] Aber schon die nächste Geschichte in 1. Mose offenbart, wie sehr die Sünde die Einheit zerfrisst und zerstört. In 1. Mose 4 lesen wir ab Vers 1 die Geschichte, dass Adam und Eva Kinder bekommen. Einer heißt Abel, einer heißt Kain. Der erste ist Kain, er wird ein Ackerbauer, und Abel wird ein Schafhirt. Sie bringen Opfer. Und sie haben unterschiedliche Ideen von den Opfern, denn Abel glaubt an den kommenden Messias, der für die Sünden der Welt stirbt. Er weiß, er ist ein Sünder, er weiß, er braucht eine Lösung, und er möchte seinen Glauben daran zum Ausdruck bringen. Er opfert ein Tier. Und Kain glaubt das nicht so. Er glaubt nicht, dass die Sünde das größte Problem ist. Er möchte einfach seine Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, aber er glaubt nicht so sehr an diese Verheißung, an den kommenden Erlöser. Und so bringt er einfach nur Früchte des Feldes. Und offensichtlich sieht Gott das Opfer von Abel an, aber nicht das von Kain. Sie haben ein unterschiedliches Verständnis des Erlösungsplanes, ein unterschiedliches theologisches Verständnis, wenn man so möchte, aber eigentlich ein unterschiedliches Herangehen an die Verheißung Gottes. Der eine wirklich bekehrt, der andere nicht wirklich. Und das führt erneut zur Uneinigkeit.

[31:31] Denn, wir lesen in Vers 5: „Aber Kain und sein Opfer sahen nicht an. Das ist Gott.“ Da wurde Kain sehr wütend und sein Angesicht senkte sich. Ein falsches Verständnis von der Erlösung und Selbstgerechtigkeit verschärfen noch das Problem der Uneinigkeit. Wo gibt es besonders viel Uneinigkeit in Gemeinden, wo das Evangelium nicht wirklich verstanden und erlebt wird? Wo Selbstgerechtigkeit herrscht. Dort gibt es besonders viel Streit. So auch bei Kain und Abel.

[32:06] Und Gott versucht, Kain zur Vernunft zu bringen. Er versucht ihn davor zu warnen, dass diese Uneinigkeit eskalieren könnte. Die Sünde soll nicht die Beziehung dominieren. Genauso wenig soll auch in unserem Gemeindeleben die Sünde die Beziehung dominieren. Wir lesen das in Vers 6 und 7. Aber dann hört Kain nicht auf Gott. Und Vers 8 sagt uns: „Cain redete mit seinem Bruder Abel.“ Sie hatten noch eine formale Beziehung. „Und es geschah, als sie auf dem Feld waren, da erhob sich Cain gegen seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.“ Uneinigkeit bringt den ersten Mord.

[32:46] Nun bringt vielleicht Uneinigkeit in unseren Gemeinden nicht immer tatsächlichen Mord. Vielleicht wird kein buchstäbliches Blut vergossen. Aber wie viel Rufmord hat es schon gegeben aufgrund von Uneinigkeit? Auch aufgrund von theologischer Uneinigkeit. Und es sagt nicht jedes in der Bergpredigt, dass jeder, der seinen Bruder lästert, über ihn lacht, ihn beschimpft, letztendlich ihn umgebracht hat. Alles Folge-Eskalation der Uneinigkeit, die letztendlich auf die Sünde zurückgeht.

[33:16] Interessant ist, dass wiederum Kain jetzt sehr einsam wird, obwohl er einen anderen Menschen umgebracht hat. Vers 13 und 14: „Als Gott ihm sagt, dass er fliehen muss. Und Cain sprach zum Herrn: Meine Strafe ist zu groß, als dass ich sie tragen könnte. Siehe, du vertreibst mich heute vom Erdboden, und ich muss mich vor deinem Angesicht verbergen und ruhelos und flüchtig sein auf der Erde. Und es wird geschehen, dass mich tot schlägt, wer mich findet.“ Er selbst hat diese Uneinigkeit gefördert und hat sie vorangetrieben. Aber jetzt hat er Angst vor anderen Menschen. Wer Uneinigkeit fördert, der unterstellt auch allen anderen, dass sie etwas Böses möchten. Und schafft Angst vor realem als auch vor potentiellem Streit.

[33:54] Nach der Sintflut haben wir dann eine andere Geschichte über die Einheit, nämlich eine Einheit, die wiederum nicht auf dem Wort Gottes basiert. Gott hat in 1. Mose 9, Vers 7 gesagt, dass die Menschheit sich nach der Sintflut erneut verbreiten sollte, über die Erde sich ausbreiten sollte, zerstreuen sollte und die ganze Erde wieder untertan machen sollte. Spätestens waren die Menschen der Meinung, schon die ersten Generationen danach, dass das keine gute Idee sei, Gott zu folgen. Sie wollten eine künstliche, menschliche Einheit gegen Gott.

[34:21] Wir lesen in Vers 3: „Und sie sprachen zueinander: Wohl an, lasst uns Ziegel streichen und sie feuerfest brennen. Und sie verwendeten Ziegel statt Steine und Asphalt statt Mörtel. Und sie sprachen: Wohl an, lasst uns eine Stadt bauen und einen Turm, dessen Spitze bis an den Himmel reicht, dass wir uns einen Namen machen, damit wir ja nicht über die ganze Erde zerstreut werden.“ Sie wollten berühmt werden, so wie der Luzifer im Himmel. Und sie haben hier eine Einheit, eine scheinbare Einheit, der Turmbau zu Babel, als das Symbol für Menschen gemachte Einheit, die auf Sünde basiert, gegen das Gebot Gottes in der Rebellion.

[34:56] Und die Folge ist natürlich gut bekannt. Gott schaut sich das an und er sieht das enorme gefährliche Potenzial dieser falschen Einheit. Vers 6: „Und der Herr sprach: Sie sind ein Volk und sie sprechen alle eine Sprache. Und es ist erst der Anfang ihres Tuns. Und jetzt wird sie nichts davor zurückhalten, das zu tun, was sie sich vorgenommen haben.“ Die Idee ist also, dass wenn die Einheit in der Hand von Sündern und Rebellen sehr gefährlich ist, wenn Sünder und Rebellen gegen Gottes Gesetz dauerhafte Einheit erzeugen könnten, dann würde es noch sehr viel mehr Leid geben. Wir können Gott danken dafür, dass es tatsächlich im Wesen der Dinge liegt, dass Sünde zur Uneinigkeit führt, nicht zur Uneinigkeit im Streit mit Gott, sondern auch untereinander. Und das ist ein ganz wesentliches Prinzip. Die Einheit zerfällt ganz schnell.

[35:43] Vers 8 und 9: „Und so zerstreute der Herr sie von dort über die ganze Erde. Sie hörten auf, die Stadt zu bauen. Daher gab man ihr den Namen Babel, weil der Herr dort die Sprachen der ganzen Erde verwirrte und sie von dort über die ganze Erde zerstreute.“

[35:59] Diese Idee hat auch endzeitliche Bedeutung. Wenn wir an Daniel 2 denken, dann wissen wir, dass es dort am Ende den Versuch geben wird, oder den Versuch gibt es seit einigen Jahrhunderten schon, diesem geteilten Reich zwischen Eisen und Ton eine Einheit herzustellen, die aber nicht halten wird.

[36:16] Daniel 2 und dort Vers 43: „Dass du aber Eisen mit Tonerde vermengt gesehen hast, bedeutet, dass sie sich zwar mit Menschensamen vermischen, aber doch nicht aneinander haften werden, wie sich ja Eisen mit Ton nicht vermischen. Sie werden nicht aneinander haften.“ Eine falsche Einheit in der Rebellion gegen Gott wird auch in der Endzeit, auch wenn sie kurz vor einem Moment mal zusammenkommt, nicht halten.

[36:41] Wir sehen das sehr deutlich in Offenbarung 17, ausbuchstabiert sozusagen. In Offenbarung 17 werden einige der letzten Endzeitereignisse auch erwähnt. Und dort lesen wir in Vers 12: „Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, sind zehn Könige, die noch kein Reich empfangen haben, aber sie erlangen Macht wie Könige für eine Stunde, zusammen mit dem Tier.“ Also haben wir eine Einheit, die Könige regieren gemeinsam mit dem Tier.

[37:07] Vers 13: „Diese haben einen einmütigen Sinn, Einheit, und sie übergeben ihre Macht und Herrschaft dem Tier.“ Aber dann heißt es in Vers 16: „Und die zehn Hörner, die du auf dem Tier gesehen hast, diese werden die Hure hassen und sie verwüsten und entblößen. Sie werden ihr Fleisch verzehren und sie mit Feuer verbrennen.“ Das heißt, die Einheit von Vers 12 und 13 zerbricht, und in Vers 16 sehen wir dann, dass kurz vor der Wiederkunft alle Einheit auseinanderbricht.

[37:25] Es gibt keine wahre Einheit ohne Gottes Gesetz, das heißt ohne Gottes Liebe, ohne das Wesen Gottes. Wer gegen Gott rebelliert, der rebelliert gegen Einheit, denn Gott ist Einheit. Man kann keine Einheit haben in der Rebellion gegen Gott, das ist unmöglich. Es ist ein Widerspruch der Begriffe sozusagen.

[37:49] Deswegen gibt es nur Einheit in Christus. Es gibt ja keine andere echte Einheit. Nur in Christus, nur in Gott gibt es wahre, echte Einheit. Gott berief dann mit Abraham einen Menschen als Botschafter dieser Einheit, als Botschafter des Evangeliums, als Botschafter der Beziehung zu Gott und dann der Beziehung untereinander. Und interessanterweise beginnt der Ruf Abrams mit der Trennung von seinen Verwandten.

[38:13] Wir lesen in 1. Mose 12, Verse 1 bis 3: „Der Herr aber hatte zu Abraham gesprochen: Geh hinaus aus deinem Land, aus deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde. Und ich will dich zu einem großen Volk machen und dich segnen und deinen Namen groß machen. Du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen. Und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf der Erde.“ Eine große Familie Abrams, aber gleichzeitig muss er sich trennen von seinen Verwandten, seinen Nachbarn. Die Einheit Gottes ist nicht die Einheit mit allen.

[38:49] Und um wahre Einheit zu haben, kann es auch nötig sein, dass wir für eine Zeit oder auch dauerhaft von Menschen getrennt werden. Menschliche Einheit funktioniert anders als göttliche Einheit. Für Abraham bedeutete das, dass er die meiste Zeit seines Lebens als Fremder, oder den Rest seines Lebens muss man ja sagen, und ja, das war auch dann die Mehrzeit seines Lebens, als Fremder gelebt hat.

[39:16] Hebräer 11 und dort ab Vers 8: „Durch Glauben gehorchte Abraham, als er berufen wurde, nach dem Ort auszuziehen, den er als Erbteil empfangen sollte. Und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er kommen werde. Durch Glauben hielt er sich in dem Land der Verheißung auf wie in einem Fremden und wohnte in Zelten mit Isaak und Jakob, den Miterben derselben Verheißung als Gläubiger an die Einheit lebte er ein Großteil seines Lebens als Fremder.“ Scheint ein Paradox zu sein, ist aber in dieser Welt, die von der Sünde regiert ist, kein Paradox. Wer für die wahre Einheit in Christus ist, kann auch Zeit seines Lebens oder für bestimmte Abschnitte seines Lebens als Fremder leben.

[39:50] In dieser Welt sind wir ohnehin Fremdlinge und Wanderer. Warum? Vers 10: „Denn er wartete auf die Stadt, welche die Grundfesten hat, deren Baumeister und Schöpfer Gott ist.“ Abraham lebte mit dem Himmel vor Augen. Für ihn war das Ziel nicht eine zwischenmenschliche Einheit hier auf dieser Erde als höchste Priorität. Sein Ziel war die Einheit, die von Gott kommt und die schlussendliche Einheit mit Gott. Er lebte im Glauben, dass einmal für ewig mit Gott und vielen anderen, die seinen Glauben auch hatten, zusammenleben würde. Das war die oberste Priorität.

[40:29] Und die Frage ist: Ist das unsere oberste Priorität? Wollen wir einfach nur die Gemeinde zusammenhalten, damit niemand merkt, dass es Streit gibt, oder ist unsere oberste Priorität, dass wir einmal für ewig mit Gott verbunden im Himmel, auf der neuen Erde sein werden und mit all den Geschwistern, die denselben Glauben haben? Ist das die oberste Priorität unseres Denkens und Handelns?

[40:52] Übrigens war Abraham auch bereit für die Einheit mit Gott, selbst das Liebste zu geben, selbst seine wertvollsten Beziehungen auf den Altar zu legen. Wir lesen in Vers 17: „Durch Glauben brachte Abraham den Isaak dar, als er geprüft wurde, und opferte den Eingeborenen er, der die Verheißung empfangen hatte, zu dem gesagt worden war: In Isaak soll die Entsame berufen werden. Er zählte darauf, dass Gott imstande ist, auch aus den Toten aufzuwecken, weshalb er ihn auch als ein Gleichnis wieder erhielt.“

[41:21] Die Idee ist also, für die Einheit mit Gott darf es nichts geben, keine Sache, keine Idee, auch keine Person, die in unserem Leben, in unserem Denken über Gott steht. Wenn uns irgendetwas wichtiger ist als Gott, kann die Idee der Einheit mit Gott nicht realisiert werden. Wir müssen bereit sein, alles auf den Altar zu legen. Das heißt nicht, dass Gott uns alles nimmt. Auch Abraham hatte Freunde, auch Abraham hatte Besitztümer, Abraham hatte eine Familie, und er hat auch den Isaak behalten dürfen. Aber er war bereit im Herzen, auf alles zu verzichten für das Allerwichtigste und Allerteuerste für ihn, nämlich seine Freundschaft mit Gott, seine Einheit mit Gott.

[42:00] Wenn die Einheit mit Gott das Oberste ist in unserem Leben, dann steht es gut um uns und dann haben wir das eigentlich in unserem Herzen, was Gott sich wünscht und was die Grundlage echter Einheit auch in der Gemeinde ist.

[42:09] So lesen wir in Erste Mose, Verzeihung, in Römer 4 und dort 1 bis 3, auch dort noch wichtige Prinzipien über die Einheit. Römer 4, Vers 1 bis 3: „Was hat den Abraham so charakterisiert? Was wollen wir denn sagen, dass Abraham, unser Vater nach dem Fleisch, erlangt hat? Wenn nämlich Abraham aus Werken gerechtfertigt worden ist, hat er zwar Ruhm, aber nicht vor Gott. Denn was sagt die Schrift? Abraham aber glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet.“

[42:42] Abraham lebte im Glauben auf Gott und nicht im Vertrauen auf seine eigene Leistung. Wo Menschen auf ihre eigene Leistung vertrauen, ist Einheit in Christus prinzipiell gar nicht möglich. Denn das ist das Wesen Babylons, das ist das Wesen Luzifers. Wenn die eigene Leistung zum Grundstein wird für die zwischenmenschliche Beziehung, weil ich das und das kann und bin und habe, deswegen haben wir eine Beziehung, diese Beziehung wird immer scheitern. Ganz egal, ob es eine Ehe ist, die darauf basiert ist, weil jemand etwas kann oder etwas hat, weil er reich ist oder schön ist, oder weil er irgendwie klug ist oder irgendwelche Dinge hat und besitzt und irgendwelche Leistung bringt. Wenn darauf eine Beziehung basiert, dann ist sie letztendlich zum Scheitern verurteilt. Ob das in der Freundschaft ist, ob das in der Gemeinde ist.

[43:31] Wenn unsere Beziehungen, die wir haben, unsere zwischenmenschlichen Beziehungen auf dem Prinzip des Glaubens an Gott basieren, auf dem Vertrauen, dass er seine Verheißung wahr macht, dann haben wir die einzig sichere Basis, den Felsen, auf dem wir auch das Haus unserer Beziehung, in der Familie, in der Gemeinde, in der Nachbarschaft bauen können. Nur so können dauerhafte echte Beziehung, Einheit erleben.

[43:47] Wir kennen den Vers, 1. Mose 15, Vers 6. Wir wollen nur kurz lesen hier: „Abram aber glaubte Gott, und wie heißt es so schön hier: Und Abram glaubte dem Herrn, und das rechnet er ihm als Gerechtigkeit an.“ Der Glaube an das, was Gott gesagt hat, das feste davon ausgehen, dass das, was Gott gesagt hat, auch wahr ist. Das ist die Basis für die Gerechtigkeit, die Gott uns schenken möchte, die er mir und dir verleihen möchte, anrechnen möchte und verleihen möchte. Das ist die Basis echter Einheit. Wir müssen Gott glauben.

[44:27] Und wenn Jesus sagt, dass es echte Einheit gibt zwischen den Gläubigen und echte Einheit gibt zwischen dem Gläubigen und Gott und dass diese Einheit tatsächlich ein Abbild dessen sein kann, was Gott selbst in sich erlebt, in der Gottheit. Wenn das also Jesu Worte sind, auch in 1. Mose wir das lesen und Paulus das auch sagt, wenn wir ihm das glauben und so leben, als ob es wahr wäre, dann wird es auch wahr in unserem Leben. Wenn wir das aber von vornherein nicht glauben, wie soll diese Einheit jemals entstehen? Wir müssen glauben, dass das möglich ist, dass so wie Jesus und Gott der Vater eins sind, so auch wir abbildlich eins sein können mit Gott und untereinander. Wir müssen es ihm glauben, dann geschieht es.

[45:10] So hat sich Gott ein Volk erwählt, dass diesen Glauben haben sollte. Galater 3, Vers 29 sagt uns, dass alle, die so glauben, die an Christus festhalten, zu dieser Familie Abrams gehören.

[45:32] Galater 3 und dort Vers 29: „Das heißt es: Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abrams Samen und nach der Verheißung Erben.“ Dieser Glaube ist die Grundlage einer weltweiten, zeitalter- und generationenübergreifenden Einheit von Gläubigen. Wenn wir uns einmal im Himmel sehen werden, die Gläubigen verschiedener Zeitalter, dann werden wir eine Einheit des Geistes erleben, obwohl wir uns vorher noch nie getroffen haben. Das alles basierend auf diesem Prinzip des Glaubens.

[46:08] 5. Mose 7, dort wollen wir zum Schluss noch einmal hingehen. Als letztes: Gott hat sich das Volk erwählt, um der Welt seine Einheit zu präsentieren, sein Wesen, seine Liebe, seinen Charakter.

[46:14] 5. Mose 7 und dort Vers 6: „Denn ein heiliges Volk bist du für den Herrn, deinen Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, aus allen Völkern erwählt, die auf Erden sind, damit du ein Volk des Eigentums für ihn seist.“ An der Stelle sei erwähnt, dass die Bibel mehrmals sagt: Wir sollen heilig sein, denn er ist heilig. Wir sollen lieben, denn er ist die Liebe. Wir sollen die Wahrheit leben und praktizieren und sagen, weil er die Wahrheit ist. Wir sollen einig sein, weil Gott einig ist.

[46:50] Und dann geht es in den Versen weiter, dass Gott sie nicht auserwählt hat, weil sie so groß sind oder weil sie so schön sind oder so toll sind. Nein, sie sind das geringste unter allen Völkern. Aber Gott hat, wie steht es in Vers 7, Vers 8: „Nicht deshalb hat ihr… sondern weil der Herr euch liebte und weil er den Eid halten wollte, den er euren Vätern geschworen hatte. Darum hat der Herr euch mit starker Hand herausgeführt und dich erlöst aus dem Haus der Knechtschaft, aus dem Haus des Pharao, des Königs von Ägypten.“

[47:11] Die Grundlage, warum es das Volk Gottes gibt, ist die Liebe Gottes und seine Treue zu seinem Wort. Das ist das Fundament, nicht unsere Leistung, nicht unser Können, nicht unsere Anzahl, nicht unsere Fähigkeiten, sondern Gottes Liebe und sein Wort. Das ist die Grundlage, und wenn wir daran glauben, kann die Gemeinde sicher stehen. Wenn das verloren geht und wir auf unsere Zahlen schauen, auf unsere Fähigkeiten, auf unsere Institutionen, auf dies und jenes, dann zerbricht die Einheit.

[47:37] Die Einheit in der Gemeinde, die Einheit in der Familie, die Einheit in der weltweiten Adventgemeinde hängt davon ab, dass wir uns sicher sind, warum Gott uns berufen hat, dass es auf seiner Liebe, auf seiner Gnade und auf seinem Wort, in dem Fall auch auf seinem prophetischen Wort basiert. Verlieren wir das? Verlieren wir die Einheit? Behalten wir das? Behalten wir die Einheit?

[47:57] Und um diese Einheit lohnt es sich zu kämpfen, sich eifrig darum zu bemühen. Und ich möchte dich bitten, lieber Freund, liebe Freundin, lieber Bruder, liebe Geschwister, bete für wahre Einheit. Bete für echte Einheit in Christus, in deinem Leben, mit deinen Nachbarn, mit deinen Freunden, mit deinen Familienmitgliedern, in deiner Ortsgemeinde, in deiner Vereinigung, deinem Verband, wo immer du bist, in der weltweiten Adventgemeinde. Bete wie niemals zuvor, dass wir echte, geisterfüllte Einheit haben, mit all dem, was dazu kommt, was wir heute studiert haben. Und ich bin mir sicher, dass Gott unser Gebet erhören wird, denn er hat gesagt, dass wir ihn bitten sollen, und wir werden empfangen. Gott segne dich in diesem Gebet und vor allem auch in dem Ausüben dieser Prinzipien. Wir sehen uns nächste Woche wieder, wollen dann weiter studieren dieses spannende Thema der Einheit in Christus. Bis dahin wünsche ich euch Gottes Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.


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