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In dieser Predigt beleuchtet Justin Torosian das Leben von Ellen G. White und zeichnet ein persönliches Bild der Frau hinter dem Dienst. Er spricht über ihre Kindheit, prägende Erlebnisse wie einen schweren Unfall und die daraus resultierenden körperlichen und seelischen Folgen. Die Ausführungen beleuchten ihre geistliche Entwicklung, ihre Rolle in der Entstehung der Adventbewegung und ihre Bedeutung als Dienerin Gottes.

Die Predigt gibt Einblicke in ihre familiären Beziehungen, ihre Rolle als Mutter und Großmutter und ihre tiefe Liebe zu Gott und den Menschen. Torosian betont die Kraft ihres Glaubens, ihre Ausdauer trotz Widrigkeiten und die bleibende Relevanz ihrer Schriften für die heutige Zeit.

In dieser Folge der Serie „Ellen G. White und das Internet“ stellt Justin Torossian Ellen White als Person vor. Er beleuchtet ihre Kindheit, ihre prägenden Erlebnisse wie einen schweren Unfall und die daraus resultierenden gesundheitlichen und emotionalen Folgen. Die Ausführungen umfassen auch ihre geistliche Reise, die Bekehrung und die Anfänge ihres Dienstes als Prophetin. Abschließend wird ihr Leben als Mutter, Großmutter und ihre Rolle in der Gründung der Adventgemeinde thematisiert.


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Serie: Ellen G. White und das Internet

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Transkript

[0:31] Ein wunderschönen guten Abend. Wie geht es uns heute Abend? Es ist so wunderbar, hier zu sein. Es ist mein Vorrecht, mit euch heute Abend hier gemeinsam sein zu können. Ich war letztes Wochenende in München in der Gemeinde in Wolfratshausen und ich habe mich auch gefreut, dass ich jetzt heute, also gestern vielmehr, hier nach Stuttgart dann endlich auch gekommen bin. Und ich freue mich natürlich, dass unser Pastor das möglich gemacht hat, dass ich herkommen konnte. Und ja, wir bedanken uns auch bei Joel Media TV, dass wir hier das aufzeichnen können.

[1:27] Also ganz kurz was zu mir selbst. Mein Name ist Justin Torossian. Fünf Jahre bin ich Pastor gewesen und momentan mache ich ein Studium an der Andrews University, wo ich einen Master-Degree erreichen möchte. Aber es sind eigentlich solche Gelegenheiten wie jetzt, wo man aktiv im Dienst vertreten ist, wo man am meisten lernen kann. Und ich bin nicht nur hierher gekommen, um zu lehren, sondern auch zu lernen, um auch von euch Zeugnisse zu bekommen und so weiter.

[2:13] Wir haben eine ganz spannende Serie vor uns. Heute Abend ist das Thema beschrieben: Ellen, die Frau hinter dem Dienst. Oft hören wir Ellen White in Zitaten und auch in falschen Zitaten. Aber wie war sie so als Person? Wie war ihre christliche Erfahrung, als sie so als kleines Mädchen aufgewachsen ist? Wie ging es ihrer Familie? Wie war sie als Mutter, als Großmutter? Und wir wollen heute Abend uns die Antworten auf diese Fragen anschauen.

[2:58] Und wir wollen beten, dass indem wir ein klareres Bild bekommen, wie Ellen White als Person gewesen ist, dass wir dann noch ein klareres Bild von dem Gott bekommen, dem sie gedient hat. Morgen Abend haben wir ein ebenfalls sehr spannendes Thema. Es heißt: Ellen White im 21. Jahrhundert zu lesen. Wir werden uns Prinzipien anschauen, wie man Ellen White wirklich gut studieren kann. Es ist gut, dass man hermeneutische Prinzipien hat. Nicht, dass man nur ein Wort und einen Satz hier und einen Satz da rausnimmt und dann mit dem anderen Satz vermischt, sodass wir wirklich wissen, wie man Inspiration für uns selbst studieren kann.

[3:45] Am Samstagmorgen werden wir ein Thema haben mit dem Titel "Nicht ohne Ehre". Das ist meine absolute Lieblingsbotschaft, die ich am meisten und am liebsten weitergebe. Und wir werden uns all das anschauen, was Nicht-Adventisten und vor allem auch Nicht-Christen über Ellen White und ihre Schriften zu sagen haben. Und wenn wir dann gemeinsam auch gegessen haben, dann werden wir uns am Nachmittag mit einem zweiteiligen Thema beschäftigen, das heißt: Ellen White und ihre Schriften.

[4:27] Und zwar Ellen White und das Internet. Wir werden uns die ganzen Kritiker von Ellen White genau anschauen und sie beantworten. Wir werden sieben der Hauptanklagepunkte gegen Ellen White betrachten und wir wollen die Antworten auf diese Anschuldigungen dann auch gemeinsam anschauen. Und wir werden dann noch eine Frage-und-Antwort-Zeit haben, nachdem wir dann den zweiten Teil gehabt haben. Und wir möchten euch einladen, egal ob ihr jetzt hier live vor Ort oder auch im Internet auf Joel Media oder auf Amazing Discoveries zuschaut, dann schreibt eure Fragen auf oder sendet sie per E-Mail zu uns. Dann möchten wir uns Zeit nehmen, diese Fragen auch zu beantworten. Und wenn wir die Fragen rechtzeitig bekommen, können wir auch so viele wie möglich, so gut wie möglich beantworten. Also, wenn du jetzt gerade eine Frage hast oder dir kommt sie heute Abend, dann fühl dich frei, das aufzuschreiben oder per E-Mail zu senden, zum Beispiel an [email protected].

[5:50] Also, bevor wir jetzt gemeinsam hier in das Thema hineintauchen, dann wollen wir gemeinsam beten. Lieber Vater und lieber Gott, wir kommen vor dich heute Abend und wir danken dir für das Privileg, dass wir in Frieden zusammen sein können. Und wir wissen, dass viele Menschen auf dieser Welt dieses Privileg nicht haben. Und wir danken dir für das Vorrecht, hier gemeinsam uns treffen zu können. Und wenn wir heute mit unserer Serie beginnen, das Leben und den Dienst von Ellen White zu untersuchen, dann bitten wir, dass dein Heiliger Geist in einer besonderen Art und Weise gegenwärtig sein wird. Wir bitten, dass wenn wir ein klares Bild vom Leben deiner Dienerin bekommen, dass wir dann auch klarer den Gott verstehen, dem sie gedient hat. Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.

[7:15] Ellen wurde geboren in einer Familie in Neuengland. Und wir wollen uns damit zunächst einmal beschäftigen, wie sie als kleines Mädchen so gewesen ist. Sie ist als eines der jüngsten von insgesamt acht Kindern geboren worden. Sie hatte eine eigene Zwillingsschwester, die Elisabeth hieß. Elisabeth heiratete einen Lebensmittelverkäufer in Portland, Maine, und sie wurde Lizzie Bangs. Lizzie und Ellen waren fraternal. Wir wissen nicht genau, wer von beiden wirklich jünger war. Aber wir wissen, dass Ellen ein bisschen mehr die Führende von den beiden war.

[8:26] Ihre Eltern lebten auf einer Farm. Der Name ihres Vaters war Robert Harmon. Das ist das einzige Bild, das es gibt von ihm. Zu dem Zeitpunkt hat die Fotografie gerade erst angefangen. Das einzige bekannte Bild von ihm, das wir kennen. Er war Bauer, aber hat in der Winterzeit ganz oft Hüte hergestellt. Er war also auch ein Hutmacher. Und ihre Mutter war eigentlich eine Lehrerin.

[9:13] Als kleines Mädchen hat Ellen wirklich Tiere geliebt. Wir haben auch so Eichhörnchen, oder? Ich habe noch keine gesehen. Sie hat ihr ganzes Leben lang Tiere geliebt. Es gibt eine Geschichte von ihr, die von Arthur White geschrieben wurde. Da gibt es eine Geschichte, die man zusammengestellt hat, wo sie und ihre Schwester in den Wald gegangen sind. Ich weiß nicht, ob es in Deutschland ist, aber ich glaube, es ist hier wie in Amerika, dass die Eichhörnchen das Essen aufbewahren für die Winterzeit. Die Eichhörnchen kamen in die Wälder, um Trümpfe zu suchen, die Hickory-Nüsse in ihnen hatten. Sie haben die Nüsse rausgenommen, die die Eichhörnchen dort reingelegt haben. Aber Ellen hat sich so dafür geschämt, dass sie mit ihr eine Tasche Korn genommen hat. Die Eichhörnchen hatten eine Tasche Korn dabei. Wenn sie da so die ganzen Schätze eines Eichhörnchens von allen Nüssen entleert haben, hat sie ein bisschen Korn reingeschüttet. Sie hat gehofft, dass die Eichhörnchen nicht zu böse gewesen sind. Sie hat sich sogar um die Gefühle eines kleinen Tieres gekümmert.

[11:05] Sie war auch ein sehr kreatives Mädchen. Sie hat jeden Abend die Kühe der Familie gefüttert. Sie hat festgestellt, obwohl es schon dunkel war, die eine Kuh ist nicht gekommen. Sie hat sich gewundert, wo ist diese Kuh? Also hat sich Ellen entschieden, nach dieser Kuh Ausschau zu halten. Dann ist sie in den Wald hineingegangen und hat gesucht. Dann ist sie in so ein kleines Tälchen hineingewandert und hat dann durch das Unterholz geschaut und hat gesehen, mitten im Tal dort, im Strom, im Wasserstrom, da stand diese arme Kuh und war im Schlamm stecken geblieben. Was habt ihr gedacht, was sie gemacht hat? Dann ist sie nach Hause gerannt und hat um Hilfe gerufen. Na, wie kann ich diese Kuh da auf den Schlamm kriegen? Da hat sie eine Idee gehabt. Sie hat ein bisschen Gras vom Ufer genommen, hat das Gras hochgehalten und hat es der Kuh vor den Mund gehalten und hat dann so nahe gehalten, dass die Kuh das Gras gerochen und schon fast geschmeckt hat. Dann hat sie so ein bisschen das Gras wieder weggehalten und die Kuh hat sie nach dem Gras ausgestreckt. Dann hat sie es ein bisschen mehr gefüttert und hat es ein bisschen mehr zurückgezogen und hat sie der Kuh zugesprochen, Mut zugesprochen, hey, du schaffst es, los, komm. Das Gras war schnell weg, hat sie ein bisschen mehr Gras genommen. Mittlerweile war der Magen der Kuh wirklich angeregt und hungrig geworden und hat das Gras immer hingehalten und zusammen herausgeholt. Und dann hat sie sich durch die Kuh ausgestreckt, bis dann endlich ein ganzes Bein aus dem Schlamm herauskam. Und hat sie gesagt, gut Mädchen, du hast es geschafft, weiter so. Und hat sie sie so an der Nähe des Ohres angefasst, die Kuh, und hat sie so ein bisschen ermutigt, komm, komm. Und bevor das lange gedauert hat, waren alle vier Beine der Kuh aus dem Schlamm. Da haben sich beide gefreut, als sie zurück zum Bauernhof gelaufen sind. Sie liebte Tiere. Sehr kreatives, innovatives Mädchen. Sehr intelligentes, junges Mädchen.

[14:24] Viele von uns kennen wahrscheinlich die Geschichte von dem Unfall, der stattfand. Als sie ungefähr neun Jahre alt war, ging sie nach Hause von der Schule mit ihrer Schwester und einem anderen Mädchen. Das Bild ist nicht die beste Rendition. Es war kein kleiner Junge, es war ein Mädchen. Und ein ärgerliches Mädchen von der Schule hat angefangen, sie anzuschreien. Und ihre Eltern hatten sie immer gelehrt, wenn jemand anfangen möchte, mit dir zu kämpfen, dann lauf nach Hause. Sie haben sich also angeguckt und sind nach Hause gelaufen. Und dann hat sie gesagt, ich will nach Hause gehen. Und dann ist sie gelaufen. Das Mädchen von der Schule war wirklich ärgerlich auf sie und hat angefangen, sie zu jagen. Als sie dann gelaufen sind, hat sich Ellen umgedreht, um zu sehen, wie weit sie entfernt war. Und so sie sich umgedreht hat, hat sie dieser Stein direkt in der Nase getroffen. Dieser Stein hat sie direkt ins Gesicht getroffen.

[15:55] Dieses Bild stellt nicht wirklich dar, wie schlecht es ihr danach ging. Sie hat so viel Blut verloren, dass sie für drei Wochen im Koma lag. Die körperlichen Folgen des Unfalls waren folgendermaßen: Sie hatte eine gebrochene Nase und erheblichen Blutverlust. Wie erwähnt, sie war drei Wochen im Koma und war noch für viele Wochen ans Bett gefesselt. Sie hat so viel Gewicht verloren, dass sie bis aufs Skelett abgemagert war. Und niemand, von ihrer Mutter abgesehen, hat geglaubt, dass sie überleben würde. Und dann ist ihr Vater von einer Geschäftsreise aus Georgia zurückgekommen, wo er Hüte verkauft hatte. Und er hatte von diesem Unfall noch nicht gehört gehabt. Und das war der Moment, wo sie wirklich realisiert hat, wie schlimm sie aussah. Der Vater ist in den Raum gekommen, wo sie gewesen ist, hat ihre Schwester angeschaut, hat ihren Bruder betrachtet, hat alle anderen Geschwister betrachtet, hat die Mutter angeschaut. Und dann hat er zwischendurch auf Ellen geschaut im Bett. Und dann hat er nochmal seine Frau angeschaut und gefragt: Wo ist Ellen? Sie war so sehr verändert durch den Unfall, dass ihr eigener Vater sie nicht erkannt hat.

[17:49] Das können wir uns kaum vorstellen, in einem Alter, wo das Aussehen für junge Jugendliche so sehr von Bedeutung ist. Das ist schwer vorzustellen, wie schwer das für sie gewesen ist. Die Folgen waren eigentlich noch schlimmer. Für zwei Jahre lang konnte sie nicht durch die Nase atmen. Ihr Nervensystem war zugrunde gerichtet. Die Hände haben gezittert. Die Augen konnten sich nicht auf ein Papier konzentrieren. Und sie hat etwas entwickelt, was aussah wie eine Tuberkulose im Endstadium. Sie hat versucht, nochmal in die Schule zurückzugehen.

[18:42] Ihre persönliche Reaktion war folgendermaßen. Sie sagt hier: "Ich war schockiert über mein verändertes Aussehen." Als sie zum ersten Mal in einen Spiegel geschaut hat nach dem Unfall. Sie sagte: "Mein gesamtes Gesicht schien verändert. Der Anblick war mehr, als ich ertragen konnte." Und sie sagt, sie hat auf eine ganz schlimme Art und Weise gelernt, dass die Art und Weise, wie wir aussehen, für viele Menschen sehr wichtig ist. Und ich habe das auch in meinem Leben erlebt. Als ich in der Highschool war, habe ich für etliche Jahre mit Depressionen zu tun gehabt. Es gab eine Zeit, wo ich wirklich weitaus schwerer war, als ich jetzt bin. Da habe ich ganz anders ausgesehen als jetzt. Vielleicht kann ich morgen Abend ein paar Bilder zeigen von mir, bevor ich Christus gefunden habe. Vielleicht haben wir das alle schon irgendwie mal erlebt.

[20:04] Wenn man sich ganz toll anzieht, festlich angezogen ist, dann fangen die Leute an, dich anders zu behandeln, oder? Wir können aber so ein bisschen oberflächlich sein als Menschen. Und das hat Ellen White wirklich zu schaffen gemacht. Sie hat das lernen müssen, dass, wie wir aussehen, für viele Menschen sehr wichtig ist. Aber, liebe Freunde, wir sollten wie Christus sein und das Herz anschauen. Denn das hat doch eigentlich am meisten Ausschlag.

[20:47] Die Auswirkungen auf ihre Ausbildung wegen all dieser körperlichen Konsequenzen waren jetzt folgendermaßen. Die Lehrer haben sie schließlich angewiesen oder ihr einen Rat gegeben, die Schule aufzugeben. Drei Jahre nach dem Unfall, nachdem eine chronische Krankheit nun wirklich alle Hoffnungen auf Ausbildung beendet haben, dann hat das zu einer echten geistlichen Krise bei ihr geführt. Und das hatte mit drei Dingen zu tun.

[21:25] Erstens hat sie an eine ewige, brennende Hölle geglaubt. Viele Prediger damals und zum Teil auch heute ja noch haben etwas gepredigt, was nicht in der Bibel zu finden ist, dass Gott die Sünder für immer und immer brennen lassen wird. Das hat ihr Angst gemacht. Nebenbei gesagt, diese Irrlehre hat viele Menschen in die Irre getrieben, hat viele Menschen zu Atheisten gemacht, denn sie können einen liebenden Gott mit dieser Irrlehre einfach nicht in Harmonie miteinander bringen.

[22:16] Und der zweite Punkt war, dass sie in den Büchern, die sie gelesen hat, und alle kleinen Mädchen in den Büchern, die sie gelesen hat, die waren immer perfekt, diese Mädchen waren immer fröhlich. Die haben nie an irgendwas gezweifelt. Die haben auch nie irgendwelche Probleme gehabt. Und dann hat sie gesagt: Wenn kleine christliche Mädchen so sein sollen, dann können sie das nicht. Und dann hat sie gesagt: Wenn kleine christliche Mädchen so sein sollen, dann können sie das nicht.

[23:00] Das dritte Thema, das zu einer geistlichen Krise geführt hat, war, dass ihre Familie die Vorträge von William Miller besucht hat, im März des Jahres 1840 in Maine. Und das hat ihre Furcht noch intensiviert. Sie hat das geglaubt, dass es stimmt, aber sie hat das Gefühl, dass sie nicht bereit ist.

[23:34] Der Prozess ihrer Bekehrung kann man eigentlich in drei Schritte einteilen. Ein Prozess, der eigentlich sechs Jahre gedauert hat. Erstmal war das so gewesen, als sie neun Jahre alt war, als sie 13 Jahre alt war. Und in diesem Stadium hat sie Gott gebeten, dass Gott ihr die Sünden vergeben würde und wenn sie jetzt sterben würde, dass er sie in seinem Königreich aufnehmen würde.

[24:10] Zweitens, als sie 13 Jahre alt war, hat sie endgültig Rechtfertigung verstanden. Aber erst als sie 15 Jahre alt war, selbst nachdem sie Rechtfertigung verstanden hatte, hat sie immer noch gekämpft mit der Frage, ob sie wirklich die Erlösung erlangt hat, mit der Gewissheit der Erlösung. Sie hat sich gefragt: Kann ich das wirklich wissen, dass ich erlöst bin? Und erst als sie mit so einem methodistischen Prediger des Namens Levi Stockman gesprochen hat, erst dann hat Ellen wirklich verstanden, dass wenn ihr irdischer Vater sie so sehr liebt, wie er es getan hat, dann muss ihr himmlischer Vater sie ja noch viel mehr lieben. Und sie hat das akzeptiert und geglaubt, dass sie Vertrauen haben kann in ihre Erlösung. Nicht wegen ihrer selbst, sondern wegen Christus. Ihr Vertrauen lag in Christus. Und sie hat Gewissheit erlangt.

[25:32] Es gab so einen Durchbruch auf einem Campmeeting in Buxton, Maine, 1841. Im nächsten Jahr, am 26. Juli 1842, wurde sie im Atlantischen Ozean getauft. 144 Jahre, bevor ich geboren worden bin, an meinem Geburtstag. Es war mein buchstäblicher Geburtstag. Sie wurde übrigens noch mal wieder getauft, als sie die Sabbat-Wahrheit verstanden hat. Und sie hat dann den James White gefragt, sie noch mal zu taufen, als sie diese neue Wahrheit verstanden hat. Wir wissen leider nicht genau, wann das gewesen ist, aber sie hat den James White gefragt. Und er hat gesagt: Wenn jemand zu Christus kommt, dann wird in seinem Herzen ein Verlangen geboren, anderen mitzuteilen, was für einen kostbaren Freund er in Jesus gefunden hat.

[26:48] Das ist nicht nur etwas, was sie gesagt hat. Nicht nur etwas, was sie geschrieben hat, sondern etwas, was sie gelebt hat. Als sie ihr Leben Christus gegeben hat, da ist sie zurückgegangen und hat Treffen mit ihren Freunden arrangiert und hat Aufrufe gemacht für sie und hat mit ihnen gebetet, bis sich jeder einzelne ihrer Freunde zu Gott bekehrt hat. Manchmal passiert es, liebe Freunde, dass wir unser Leben zu Christus geben und er beginnt uns zu verändern. Aber wir haben nicht mehr genügend Verbindungen zu unseren Freunden und Familienmitgliedern, dass wir Gelegenheit hätten, ihnen Zeugnis zu geben. Aber wenn wir Jesus in unser Herz einladen, dann müssen wir Missionare für ihn werden. Aber Jesus gebraucht uns als Missionare für unsere Freunde und Familienmitglieder.

[28:02] Das war die Erfahrung von Ellen White. Sie hat geträumt von anderen Personen, die Bekehrung brauchten. Sie hat sie ausgesucht und mit ihnen gebetet. Und sie hat nur eine Person aufgesucht, um ihr Leben zu Christus zu geben. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich möchte so ein Missionar sein wie sie.

[28:36] Kurz nach der großen Enttäuschung von 1844 haben ungefähr 50.000 Menschen in Amerika geglaubt, dass Jesus 1844 wiederkommen würde, am 22. Oktober. Und als der Tag dann kam, haben sie gewartet und in den Himmel geschaut. Aber als die Sonne dann unterging, waren sie so enttäuscht, weil Jesus nicht gekommen war. Und dann haben sie gesagt: Lass uns bis Mitternacht warten. Er muss ja vor Mitternacht jedenfalls kommen. Aber die Uhr hat letztendlich zwölf geschlagen. Und wir können uns das kaum vorstellen, wie das sie wirklich ruiniert hat, geistlich. Einige hatten geliebte Menschen einige Tage vorher verloren gehabt. Zum Beispiel der große bekannte Adventprediger Charles Fitch. Nachdem er im Kalten einige Gruppen von Menschen getauft hatte, da hat er Lungenentzündung bekommen. Aber als er auf seinem Sterbebett war, hat er seiner Frau und seinen Kindern gesagt: Macht euch keine Sorgen. In wenigen Tagen, in nur wenigen Tagen wird Jesus kommen und wir werden uns wieder vereinen.

[30:20] Liebe Freunde, es ist ganz schwer für uns, das überhaupt zu verstehen, wie groß die große Enttäuschung war. Aber Gott wollte, dass sein Volk auch getröstet wird. Als sie das Wort Gottes tiefer studiert haben, hat er ihnen die Hoffnung geschenkt. Er wollte ihnen Trost und Hoffnung schenken. Und er hat den Geist der Weissagung auf eine Person ausgeschüttet. Und diese Person hieß William Foy. Gott hat den Geist der Weissagung ausgegossen auf einen Priester mit dem Namen William Foy. Und er hatte zwei Visionen bekommen und hatte sie auch ganz treu weitergegeben. Aber er hat eine dritte Vision bekommen, die er nicht wirklich verstanden hatte. Und als das passiert ist, hat er diese Vision nicht mehr weitergegeben und wollte sie auch nicht weitergeben. Und deswegen hat Gott den Geist der Weissagung von ihm genommen und hat sie dann auf eine Person übergeben mit dem Namen Hazen Foss.

[32:02] Hazen Foss war die nächste Person, die Gott den Geist der Weissagung gegeben hatte. Aber noch anders als William Foy hat er die Vision, die er bekommen hat, gar nicht weitergegeben. Er hatte Angst vor dem, was andere Menschen sagen würden. Und deswegen hat er dem Heiligen Geist widerstanden und es nicht weitergegeben. Und nachdem Hazen Foss wirklich sehr Widerstand geleistet hatte, dann hat er eine Stimme gehört, er glaubt, es war die Stimme eines Engels, die gesagt hat: Du hast den Heiligen Geist betrübt. Und jetzt hat er Angst bekommen und gesagt: Okay, jetzt sage ich es. Ich werde es weitergeben, diese Vision. Aber er hat sich so sehr angestrengt, dass er die Vision nicht erinnern konnte. Er konnte sich an die Vision nicht erinnern.

[33:12] Dann hat Gott die Gabe der Weissagung von ihm genommen und hat sie dann einer jungen Frau gegeben. Sie war noch nicht verheiratet. Es war Ellen Harmon. Und Ellen Harmon hat diese Vision, die Gott gegeben hat, dann weitergegeben.

[33:38] Im ersten Teil sah sie Gottes Volk auf einem schmalen Weg zum Himmel wandern. Und solange sie ihre Augen auf Jesus gerichtet haben, dort am Anfang des Weges, dann waren sie sicher. Wenn sie ihre Augen von Jesus wegnehmen würden und in die dunkle Welt unter ihnen schauen würden, dann würden sie anfangen zu stolpern und in die Finsternis hinabfallen. Und Gott hat klar gemacht, dass das Licht, das hinter ihnen schien, war die Botschaft vom Mitternachtsruf. Die Botschaft, Jesus würde bald wiederkommen. Gott war in dieser Bewegung gewesen und er hatte sein Volk erweckt, um für die Endzeit vorbereitet zu sein. Obwohl das Volk das Ereignis missverstanden hatte, was passieren sollte.

[34:50] Es gab trotzdem große Wunder und Bekehrungen von tausenden Menschen. Es gab einen Mann, William Foy, der in der Gruppe war. Und als sie die Vision wiedergegeben hat, stand er auf und sagte: Das ist das Selbe, was Gott mir gezeigt hat. Und als sie weiterredete, sagte er wieder: Das ist genau das, was Gott mir gezeigt hat. Nachher sprach William Foy mit ihr. Und er sagte: Junge Frau, fürchte nicht, die Botschaften, die Gott dir gegeben hat, zu teilen. Und er sagte: Verteile weiterhin, was Gott dir gezeigt hat.

[35:52] Trotzdem war Hazen Foss in einer anderen Kirche, als sie ihre Vision den Glaubenden zurückgelegt hatte. Aber er kam nicht hinein. Er stand außerhalb der Kirche. Er hörte. Und nachher war er überzeugt und sagte: Das ist das Selbe, was Gott mir gezeigt hat. Er sagte: Verteile weiterhin, was Gott dir gezeigt hat. Und er sagte: Was mich angeht, ich bin ein verlorener Mann.

[36:42] Und je mehr ich im Dienst Gottes stehe, desto mehr verstehe ich, ich bin im Dienst für Gott, um eine Person zu retten. Der Herr will, dass wir viele Menschen erreichen. Aber Gott weiß von einigen Menschen, dass sie in Vollzeitdienst für ihn sein müssen, um überhaupt selbst gerettet werden zu können. Anderen gibt Gott andere Gaben und Talente und Jobs und Karrieren. Wir alle können Missionare und Diener Gottes in unserem Einflussbereich sein. Aber einige von uns ruft Gott in den Vollzeitdienst, unter anderem deswegen, um uns selbst zu retten. Und das war vielleicht der Grund mit Hazen Foss. Wahrscheinlich war das Gottes letztes Mittel, um ihn irgendwie noch retten zu können. Er ist dann auch wie William Foy lange ein Christ geblieben, ist in der baptistischen Gemeinde gewesen.

[37:57] Gott hat Ellen Harmon, später White, benutzt, um die Pioniere der Adventgemeinde zu führen und zu leiten. Am Anfang war sie sehr, sehr ängstlich. Sie war schüchtern. Es war keine einfache Sache für sie, das anzunehmen, um diese Botschaften weiterzugeben, die Gott ihr gegeben hatte. Aber Gott hat Stärke und Macht gegeben.

[38:34] In 2. Korinther 12, Vers 9 sehen wir, wie Paulus dreimal mit Gott gerungen hat und ihn gebeten hat, diese Stacheln im Fleisch doch wegzunehmen. Aber er hat dann gesagt, Jesus hat geantwortet. Er sagt: "Meine Gnade ist ausreichend für dich. Meine Macht oder meine Stärke wird in Schwachheit vollkommen gemacht." Und Paulus sagt dann: "Wenn ich schwach bin, dann bin ich stark." Sie war ein schwaches, junges Mädchen. Sehr, sehr kränklich. Aber wenn wir an unserem schwächsten Punkt sind, dann kann Gottes Macht in unserem stärksten wirken und vollkommen gemacht werden.

[39:28] Als die Gläubigen weiter Gottes Wort studiert haben, sie kamen aus verschiedenen kirchlichen Hintergründen, sie haben Lehren von den Kirchen mitgebracht und sie haben diese Lehren im Licht der Bibel studiert. Sie haben viele Traditionen gefunden, die man nicht mit der Bibel in Übereinstimmung bringen konnte. Und sie haben viele biblische Überzeugungen gefunden. Und manchmal waren sie beim Thema oder einer Bibelpassage, die sie nicht verstehen konnten, stehen geblieben. Und in jenen Zeiten hat Ellen White oft eine Vision gehabt. Er hat ihr dann keine Lehre offenbart, die nicht in der Bibel zu finden wäre, aber er hat ihr Bibeltexte gezeigt. Und dann hat sie diese Bibeltexte den anderen weitergegeben. Und dann haben sie diese Texte studiert. Und dann haben diese Texte ihnen geholfen, zu verstehen, was sie studiert haben.

[40:42] Also, ich kann heute stolz sagen, dass Siebentagsadventisten alle ihre Glaubensüberzeugungen in der Bibel verwurzelt finden. Der Geist der Weisheit ist keine neue Glaubensüberzeugung, sondern es ist gegeben, um diejenigen zu korrigieren, die von der biblischen Wahrheit abirren. Und so hat Gott den Geist der Weisheit in den frühen Jahren der Gemeinden benutzt.

[41:20] Es gibt eine ganze Reihe von Wegen, warum Gott diese Wahrheit des Geistes der Weisheit bestätigt hat. Das ist eine ganz kraftvolle, eine machtvolle Geschichte von den frühen Visionen Ellen Whites. Wir haben das heute schon aufgenommen in einer weiteren Präsentation, die man dann in wenigen Tagen auf Joel Media finden kann. Wir haben aus Zeitgründen diese Botschaft in zwei Teile geteilt und den zweiten Teil dann extra heute schon aufgenommen. Der heißt dann: Selten gehörte Geschichten von Oma Ellen. Eine ganz wunderbare Geschichte. Und ihr könnt es euch dann im Internet anschauen.

[42:14] Auch die nächste Geschichte von dem Pferd, das nicht hören wollte und Kapitän Bates. James und Ellen sind mit einer anderen jungen Frau gereist. Sie sind immer zu dritt gereist und es war am Anfang auch keine echte Romanze zwischen ihnen. Aber als die Zeit so voranging, hat sich doch so eine Art Liebe entwickelt. Sie haben sich eine Zeit lang getrennt, weil die Menschen angefangen haben, so Klatsch und Tratsch zu verbreiten. Und nach einiger Zeit stellte sich heraus, sie brauchte einen Beschützer und jemand, der mit ihr auch reist. Und auch James White brauchte so ein bisschen einen besänftigenden, ein bisschen etwas fürchterlichen Einfluss in seinem Leben. Der James hatte vorher mal gepredigt, dass zu heiraten wäre eine Verleugnung des Glaubens an die baldige Wiederkunft Jesu. Als die Zeit dann doch etwas länger verstrich, haben sie das nochmal studiert und darüber gebetet. Und als sie das dann ein Gebetsanliegen gemacht haben und auch Gott geantwortet hat, indem sie ein ganz bestimmtes Zeichen, für das sie gebetet hatten, auch bekommen haben, dann haben sie sich entschieden zu heiraten. Sie haben niemals eine echte Heiratszeremonie gehabt. Sie sind einfach auf dem Standesamt gewesen.

[44:16] Das ist eine meiner Lieblingsgeschichten. Das ist eine meiner absoluten Lieblingsgeschichten. Und auch die haben wir in der extra Präsentation. Sie war ein ganz kleines Mädchen und das war ein äußerst muskulöser, starker Mann. Und ihr werdet dann die Geschichte hören, wie er versucht hat, ihre Arme zu drehen, als sie in einer Vision war. Aber was dann passiert ist, war nicht nur außergewöhnlich übernatürlich, sondern auch ziemlich lustig. Ihr könnt das dann anschauen im Internet.

[45:10] Die nächste Geschichte, die wir anschauen wollen, ist eine Geschichte, wo sie in einer Vision gewesen ist, aber gar nichts gesehen hat. Sie hat nur eine Stimme gehört. Und Gott hat ihr gesagt: Wenn du diese Stimme hörst, dann ist das folgende Botschaft, die du jetzt dieser Person geben sollst. Jahre später erst. Sie und James sind mit einer Kutsche zu einem Campmeeting gereist. Und sie sind dann an dem Hauptzelt, wo die Treffen stattfanden, vorbeigefahren. Da hat Ellen White eine Stimme gehört. Und sie hat gesagt: Stopp mal die Kutsche. Und sie hat James am Arm gepackt und hat gesagt: Lass uns gehen. Sie hat ihn am Arm genommen und sie sind dann durch den Hauptgang des Zeltes durchgegangen. Sie ist zum Podium gegangen. Während der Predigt stand sie vor dem Podium und hat gesagt: Du hast kein Recht, hier zu stehen und zu diesen Menschen zu predigen. Und alle haben gedacht: Was passiert? Und dann hat sie gesagt: Gott hat mir gezeigt, dass du eine Frau und Kinder hast, die dich Vater und Ehemann nennen. Aber du hast auch noch eine andere Frau und andere Kinder, die dich Ehemann und Vater nennen in einem anderen Bundesstaat. Oh Mann, was wird jetzt passieren? Der Mann hat sich ein bisschen umgeschaut. Er ist ein bisschen zurückgetreten und dann ist er aus dem Zelt gerannt. Der Bruder des Mannes war anwesend und der ist dann später nach vorne gegangen und hat gesagt: Alles, was du gesagt hast, das ist wahr. Und er hat vor der ganzen Versammlung zugegeben: Mein Bruder hat für einige Zeit ein Doppelleben geführt.

[47:36] Gott hat diese Botschaft, liebe Freunde, nicht einfach nur für die Menschen dort gegeben. Gott hat diese Botschaft gegeben, weil er wollte diesen Menschen retten. Wisst ihr, Gott liebt uns. Manchmal haben wir diese Idee, dass Liebe immer ganz freundlich und liebevoll ist und blumige Worte sagt. Aber Gott sagt in seinem Wort: "Die ich liebe, die züchtige ich auch und die ist tadellos." Wer von uns ist älter? Wie viele Eltern haben wir? Das ist nicht schön und macht keinen Spaß, das Kind zu disziplinieren. Aber man tut es doch, weil man das Kind liebt.

[48:40] Ich habe jetzt vor kurzem noch mal die Präsentation durchgegangen, die wir am Sabbatnachmittag durchgehen werden und ich habe eine Anti-Ellen White Website gelesen und da wurde gesagt: Ellen White hat den biblischen Test der Propheten nicht bestanden, was nicht wahr ist. Wir haben übrigens noch eine andere Botschaft heute aufgenommen, ein anderes Thema, wo wir alle Tests der Propheten noch mal durchgegangen sind. Aber diese Website hat gesagt, ein Test der Propheten ist in 1. Korinther 14, wo es heißt: "Die Prophezeiung soll die Gemeinde auferbauen." Und Ellen White hat einige Dinge gesagt, die nicht einfach waren, die hart manchmal klangen. Aber Jesus hat zu Petrus gesagt: "Geh von mir, Satan." Er hat die Pharisäer und Sadduzäer, die Schriftgelehrten getadelt. Aber er hat es aus Liebe getan. Er hat es mit Tränen in der Stimme gemacht. Und das ist die Erbauung, die Gott anbietet. Manchmal gibt er uns Korrektur. Wenn wir Gottes Willen folgen und seine Korrektur annehmen, oder wir unseren eigenen Dingen und unseren eigenen Wegen festhalten. Ich möchte auf Gottes Korrektur offen sein. Amen.

[50:34] Ellen White war wirklich eine liebende Mutter. Sie war eine Mutter, die wirklich Schwierigkeiten kannte. Sie wusste, was es bedeutet, durch Schwierigkeiten durchzugehen. Zwei Söhne von ihr sind gestorben. Einer starb mit 16 Jahren und der andere war nur drei Monate alt. Sehr traurig. Als ihr ältester Sohn Henry gestorben ist, hat sie gesagt: "Unser süßer Sänger ist gestorben. Er liebt es zu singen." Aber sie hatte die Hoffnung, dass bei der Wiederauferstehung, wenn Jesus wiederkommen wird, dass ihre Söhne da sein werden und sie mit ihnen wieder vereint sein wird.

[51:34] Sie hatte auch einen Sohn, der den Herrn für lange Zeit verlassen hatte. Edson, der älteste überlebende Sohn, war ein äußerst intelligenter junger Mann und sehr talentiert. Er war ein Erfinder. Er war ein Musiker. Er war ein Publisher. Ein Publizist, jemand, der sehr geschäftsorientiert war und sehr begabt war. Und je mehr er es versucht hat, wirklich den ganz großen Wurf zu landen in der Geschäftswelt, hat Gott das immer so ein bisschen verhindert, hat dafür gesorgt, dass er nie ganz reich wurde. Es war schon in den 90er Jahren, da hat Edson viele Briefe geschrieben. Er hat ihn immer wieder gebeten, sein Leben dem Herrn zu übergeben und dem Dienst für den Herrn. Irgendwann war Edson ganz frustriert und hat einen Brief geschrieben. Das war, als sie in Neuseeland war. Er hat gesagt: "Ich habe von Religion überhaupt kein Interesse." Mit anderen Worten: "Ich habe einfach kein Interesse, lass mich in Ruhe." Das hat ihr sehr, sehr weh getan. Sie hat für ihren Sohn gebetet und sie hat angefangen, einen Brief zu schreiben, aber sie ist beim Schreiben, weil sie so mental erschöpft war, eingeschlafen.

[53:28] Als sie geschlafen hat, hatte sie einen Traum. In dem Traum hat sie Edson gesehen, der im Ozean war, bis zu den Knien. Ellen war mit einigen anderen Leuten am Ufer. Sie haben gerufen: "Komm zurück, komm zurück! Das ist so ein Unterstrom, der wird dich mitreißen." Aber er ging weiter ins Meer hinein und je mehr sie gerufen haben, dass er zurückkommen soll, er hat nicht gehört und ist bald von dieser Unterströmung erfasst worden. Sie ist plötzlich aufgewacht und hat weiter geschrieben. Sie hat ihm diesen Brief geschrieben und von dem Traum erzählt, dass er sein Leben dem Herrn übergeben wird.

[54:28] Edson hat sich ein bisschen geschämt für diesen Brief, den er der Mutter geschrieben hatte und er hat diesen Brief jetzt angenommen von der Mutter und als er es gelesen hatte, hat das so etwas in seinem Herzen ausgelöst. Er konnte sich damit identifizieren, dass er tatsächlich in einer Unterströmung gefangen worden ist. Und als seine Mutter ihm diesen Traum erzählt hat, hat er sich daran erinnert, wie schwach er sich gefühlt hat, als er gegen diese Unterströmung versucht hat anzukämpfen, damals buchstäblich. Damals waren glücklicherweise einige Männer in ein Boot gekommen, um ihn zu retten und die hatten ihm gesagt: "Du bist wirklich von Gott gesegnet, dass du das hier lebendig überlebt hast, denn nicht der stärkste Schwimmer in der Welt könnte gegen diese Unterströmung ankämpfen." Und aufgrund dieses Traumes hat Edson sich entschieden, er wurde der erste und effektivste Missionar im Süden der USA zu den ehemaligen Sklaven. Über 700 Schulen wurden durch ihn gegründet.

[56:14] Freunde, Gott kann uns in unglaublichen Wegen nutzen, wenn wir uns ganz ihm übergeben. Es gab eine Zeit, als Willie zweieinhalb Jahre alt war und er hat mit einem Eimer mit Wischwasser gespielt, der dort stand und hat mit einem kleinen Stock ein Boot hin und her bewegt und die junge Frau hatte gerade den Boden gewischt und plötzlich hat sie den Willie nicht mehr gehört. Und als es passierte, ist sie zurück in den Raum gegangen und sie hat ihn einfach nicht finden können. Und dann schaut sie in diesen Eimer mit Wischwasser und sie hat die Füße heraussehen. Voller Panik hat sie ihn aus dem Wasser rausgerissen. Und sie hat gesagt: "Willie ist ertrunken, es ist untergegangen." Und Ellen ist gekommen und hat Willie von ihr genommen und hat ihn dann aufs Gras gelegt, vor dem Haus und hat ihn auf dem Gras hin und her bewegt, hin und her gerollt und hat gesagt: "Gott, bitte rette meinen Sohn." Und ich kann mir vorstellen, wie aus seinem Mund dieses ganze dreckige Wischwasser gekommen ist. Fünf Minuten sind vorbeigegangen. Kein Lebenszeichen. Und sie hat ihn auf dem Gras weitergerollt, hat gebetet. Zehn Minuten sind vergangen. Kein Lebenszeichen. James war nach Hause gekommen und sie haben gemeinsam gebetet. Fünfzehn Minuten waren vorbeigegangen. Kein Lebenszeichen. Zwanzig Minuten.

[58:32] Und schließlich hat sie den kleinen Körper genommen und hat ihn auf die Wange geküsst. Als sie das getan hat, hat sie gesehen, wie das Augenlid so ein bisschen sich bewegt hat. Und dann haben die Lippen sich so ein bisschen bewegt und es sah so aus, als ob er zurückkommen würde. Und sie hat gerufen: "Da ist Leben noch. Da ist noch Leben. Ein Lebenszeichen." Und sie hat ihn hineingebracht. Haben ihn dann mit warmen, mit Leinentüchern umworben. Und den Rest des Tages hat sie Willi nicht mehr aus den Armen gelassen. Und sie hat Gott gepriesen, dass Gott das Gebet erhört hat und ihren Sohn errettet hat. Gott antwortet noch immer auf Gebet. Ganz besonders beantwortet Gott das Gebet von Eltern, die für ihre Kinder beten.

[59:40] Und wenn sie von diesen beiden Söhnen den einen beinahe geistlich und den anderen beinahe tatsächlich verloren hat, dann hat sie gewusst, dass Gott der Einzige ist, der sowohl geistlich als auch körperlich heilen kann. Und wisst ihr, ich bin sehr froh, dass sie nicht aufgehört hat zu beten, dass Gott Willi retten würde. Und ich bin besonders froh, denn Willi ist dann aufgewachsen und hatte eine junge Tochter, die Ella hieß. Und Ella ist aufgewachsen und hatte eine junge Frau mit Namen Gladys. Und Gladys ist dann aufgewachsen und hatte eine junge Tochter mit Namen Edie. Und sie haben dann Hovik geheiratet. Und die beiden haben geheiratet und hatten dann ein Kind mit Namen Justin. Also ich bin wirklich froh, dass sie Baby Willi nicht aufgegeben hat. Und alle 120 noch lebenden Nachfolger von James und Ellen sind alle von Willi White. Nur er hatte Kinder. Edson hatte keine Kinder. Aber er hatte genug für beide.

[1:01:14] Das ist meine Großmutter Gladys und meine Mutter Edie. Ihr habt meinen Vater schon gesehen. Das ist der Familienbaum. Willi hatte zwei Töchter von seiner ersten Frau und fünf Kinder von seiner zweiten Frau. Er war zweimal verheiratet, aber nicht zur gleichen Zeit. Seine erste Tochter Ella hatte drei Kinder. Die jüngste davon war meine Oma Gladys. Und die hatte wiederum sechs Kinder. Also sie und mein Großvater waren Missionare im Libanon und im Iran in den 50er und 70er Jahren. Da haben sich auch mein Vater und meine Mutter getroffen. 1967 haben sie sich verheiratet. Und dann haben sie mich bekommen. Und dann wundert ihr euch, warum bist du nicht auf dem Bild hier zu sehen? Das ist der Familienbaum, den ich geboren habe. Aber meine Eltern sind auf dem Baum. Und wenn das nächste Mal ein Familienbaum wieder updaten wird, dann werde ich bei Gottes Gnade auch mit verzeichnet sein.

[1:02:52] Ellen White hatte einen sehr guten Sinn für Humor. Ich möchte euch anerkennen, wie schnell sie auf ihren Füßen war. Ich möchte euch eine Geschichte erzählen, damit ihr heute schon seht, wie schlagfertig sie war. Einmal in St. Helena, nur ein paar Meilen von wo ich aufgewachsen bin, war ihr letztes Heim. Sie sprach in der Kirche. Und das war an dem Tag, als die Gemeindeältesten noch hinter dem Prediger saßen. Und Ellen hat gemerkt, wie bei ihren Zugehörigen eine Welle von Gelächter sich ausbreitete. Und sie fragte sich, was da los war. Und sie sagte: "Was passiert hier?" Sie hat die Augen betrachtet und sie sahen, die Augen schauten da hin. Und sie hat um sich herum geguckt und sie hat ihren Sohn Willie gesehen, der da auf der Plattform geschlafen hat, während er predigt. Und sie hat gesagt: "Bitte seid dem Willie nicht böse. Das ist meine Schuld. Denn als er ein Baby noch war, da haben wir so eine kleine Schaukelwiege für ihn gehabt. Und ich habe ihn immer neben dem Podium gehabt, wenn ich gepredigt habe. Und ich habe mit meinem Fuß ihn in den Schlaf gewogen, wenn ich gepredigt habe. Und ich glaube, er hat damit nie aufgehört." Und das war eine wahre Geschichte. Sie haben wirklich diese Schaukelwiege gehabt. Einmal wirklich sehr schlagfertig. Und so hat sie diesen potenziell etwas schwierigen Moment umgangen. Ein bisschen Humor und hat dann mit der Botschaft weitergemacht. Ein wirklich wunderbaren Sinn für Humor.

[1:05:28] Sie war auch eine wirklich ganz liebevolle Großmutter. Ihre Enkel konnten sich erinnern, dass sie eine Regel hatte. Wenn sie in den Raum geschaut haben, dann war das Zeichen, dass sie in den Raum gehen konnten. Solange der Stift sich bewegt hat, solange mussten sie draußen warten. Solange sie dann diese Feder wieder hingestellt hat, dann war das das Zeichen, dass sie in den Raum hineinkonnten. Dann sind sie auf sich herauf geklettert und hat ihnen Geschichten erzählt. Sie hat zum Beispiel ein Buch gehabt, wo sie aus der Zeitung die ganzen positiven Geschichten ausgeschnitten hatte. Und sie hat es geliebt, ihren Enkeln Geschichten zu erzählen. Dann hat sie ihnen so eine kleine Süßigkeit gegeben. Und sie hat ihnen gesagt: "Warte damit, bis es Essen gibt." Und sie sind immer froh gegangen, weil sie Zeit mit Oma Ellen verbracht haben. Das Leben in Elm's Haven mit Oma Ellen war immer eine ganz fröhliche Zeit. Sie hatte eine Regel, dass beim Esstisch niemand über Geschäftliches oder über etwas Negatives reden durfte. Interessant genug, Jahre später fanden wir, dass die medizinische Wissenschaft sagt, dass eine positive Konversation die Digestion hilft. Wie anders wären unsere Häuser, wenn das unsere Regel wäre. Das Leben mit Oma Ellen war immer eine positive Erfahrung. Die Enkel hatten wirklich tolle Zeit mit ihr.

[1:07:52] Ich möchte euch auch sagen, was ihre Lieblingsfarbe war. Weiß das jemand zufällig? Das ist die erste Gruppe hier, wo es jemand gleich sofort gewusst hat. Pink-Rosa war ihre absolute Lieblingsfarbe. Ihr Badezimmer war vollkommen pink. Es ist immer noch pink. Die Wände waren alles pink. Sie liebte auch Blumen. Wie war es mit ihrem Lieblingsdessert? Lieblingsdessert? Weiß das jemand zufällig? Zitronenkuchen. Zitronenkuchen war ihr Lieblingsdessert. Seine Großeltern erinnern sich, als der Koch ihr Dessert brachte. Als der Teller herunterkam, hatten sie Lächeln auf ihren Gesichtern. Als sie es sahen, verschwanden ihre Lächeln, weil sie so klein waren. Oma Ellen hat es bemerkt. Sie fragte, ob sie noch ein Stück Kuchen möchte. Sie hatten so kleine Stücke, dass ein zweites Stück nicht zu viel gewesen wäre. Sie war eine sehr liebevolle und glückliche Oma.

[1:09:50] Jetzt wollen wir eine Geschichte erzählen. Sie können das in der Sendung "Selten gehörtes Geschichten von Oma Ellen" sehen. Wir werden über ihre Liebe für die Armen sprechen. Ein Pfarrer aus Australien erzählt mir eine Geschichte, von Leuten, die er angenommen hat, die erinnert haben, dass Ellen White in ihrer Gegend lebte. Jahre, nachdem sie die Gegend verlassen hat, erinnerten die Leute, dass sie eine liebevolle, geehrte Frau war, die ihnen Kleidung und Essen brachte und ihnen half, wenn sie krank waren. In ihrem letzten Heim, in ihrem letzten Heim, haben die Nachbarn immer von ihr gesprochen, als diese alte Frau, die so liebevoll über Jesus spricht.

[1:11:12] In ihren letzten Jahren hatte sie mittlerweile über 50.000 Seiten per Hand geschrieben. Sie ist die drittmeist übersetzte Autorin der Weltgeschichte. Sie ist die Autorin beiderlei Geschlechts in Amerika, die am meisten veröffentlicht worden ist. Warum? Weil Gottes Kraft in Schwachheit zur Veränderung kommt. Als sie in ihrem Heim war, ging sie am 13. Februar um die Ecke, um in ihr Schreibzimmer zu gehen. Wir wissen nicht genau wie, aber sie ist irgendwie gestolpert. Sie ist gefallen und hat sich die Hüfte gebrochen. Damals gab es noch keine Hüftoperationen, wie es heute gibt. Man hat ein Krankenhausbett und sie hat ihr Zuhause aufgestellt. So hat sie bis zum 16. Juli zu Hause verbracht.

[1:12:28] Die Leiter der Siebentagsadventisten sind zu ihr mehrmals gekommen, haben sie besucht. Sie waren nie ohne Prophet gewesen. Sie hat 70 Jahre als Boten Gottes der Kirche gedient. Sie haben die Frage gestellt: Wird es einen anderen Propheten geben? Sie hat gesagt, das hat Gott ihr nicht offenbart. Sie hat gesagt: "Wenn ich sterbe, bevor der Herr kommt, werde ich meine Schriften weitersprechen." Sie hat mitgeteilt, dass ihre Schriften ausreichend sind, um das Volk bis zur Wiederkunft Jesu hindurchzutragen.

[1:13:24] Liebe Freunde, weil sie uns näher zu Christus führen und sie uns zu einem tieferen Studium der Bibel inspirieren, hat sie uns immer noch Hoffnung und Trost gegeben. Ihre letzten Worte waren: "Ich weiß, an wen ich geglaubt habe." Das war ein Zitat von Paulus. Sie hat ihr Leben gelebt, sie wusste, sie hat Gottes Wunsch, sie zu benutzen, treu erfüllt gehabt. Sie war ihr Leben lang nicht vollkommen gewesen. Aber sie wusste, in Christus war sie vollkommen gewesen. Sie war gerecht durch den Glauben in Jesus. Ich weiß nicht, ob ich sterben werde, bevor der Herr wiederkommt. Aber ich hoffe, dass wir alle ihn in den Wolken des Himmels sehen, ohne den Tod vorgeschmeckt zu haben. Aber wenn wir vorher sterben sollten, dann bete ich, dass wir alle dieses Vertrauen haben können, dass wir sagen können: "Ich weiß, wem ich geglaubt habe." Das war ein Zitat von Paulus.

[1:15:06] Sie hatte drei Funerals. Eines da, eines in Richmond, und das in der Dime Tabernacle in Michigan. Sie hat 70 Jahre der Gemeinde gedient. Sie hat die Gemeinde gegründet. Bringen ihre Schriften weiterhin Hoffnung, Trost und Führung, eine tiefere Erkenntnis unseres Erlösers. Seid ihr dankbar für dieses Geschenk, das Gott uns gegeben hat? Amen.

[1:15:54] Wir werden beten, und ich werde ein paar Bilder zeigen, um euch zu erinnern. Wir danken euch. Lieber Vater im Himmel, wir danken dir, dass du uns das gesegnete Vorrecht gegeben hast, dass wir dir dienen können. Danke, dass wir diese Zeit nehmen konnten, um einen Blick zu werfen auf das Leben eines deiner Dienerin. Und in unserem Wandel mit dir. So sollten wir dann irgendwann einmal in der Situation sein, dass wir dem Tod ins Angesicht sehen. Dass auch wir dann wissen dürfen, dass das Nächste, was wir sehen werden, wenn wir unsere Augen geschlossen haben, ist dann das kostbare Angesicht Jesu, wenn er wiederkommt. Schenke uns diese Tiefe eines Lebens mit dir. Dass auch wir sagen können: "Ich weiß, an wen ich geglaubt habe." Im Namen Jesu beten wir dies. Amen.

[1:17:12] Ich möchte nur ganz kurz ein paar Bilder zeigen. Hier ist sie und ihre Schwester. Das ist das erste Bild, das wir von ihnen haben. James und Ellen. Das ist ein sehr bekanntes Bild. Das ist von 1859. Hier ist sie in 1864. Hier sind sie zusammen in 1868. Ellen White hat in dem Buch "Botschaften an junge Leute" gesagt: Junge Leute, die einen Lebenspartner suchen, muss mit ihnen Schulter zu Schulter stehen können. Im geistlichen Wachstum natürlich. Geistlich. Offenbar waren sie nicht die selbe Größe. Er war ungefähr so groß wie ich und sie ging ihm nur bis zur Schulter. Er sitzt da nicht mehr und sie ist natürlich viel größer. Sie waren körperlich nicht groß, aber geistlich waren sie beide Giganten.

[1:18:26] Das ist mein Lieblingsbild hier. 1875. Dieses Bild ist von James White, wenn er 43 Jahre alt war. Wir erinnern uns oft, wie viel James getan hat. Er hat in einem Jahr vor 1844 mehr als tausend Leute bekehrt. Er hat sich in der Adventgemeinde zu einem frühen Tod gearbeitet. Schaut euch das Bild an, nur acht Jahre später. Das ist nur acht Jahre danach. Das ist er 51. Sieben Jahre danach, ist er 58. Zwei Jahre bevor er gestorben ist. Ich preise den Herrn, weil ich glaube, ich werde die Chance bekommen, ihn zu treffen, wenn Jesus zurückkehrt. Ich möchte ihm danken für das große Werk, das er für Gott getan hat.

[1:19:42] Das ist ein Bild von Ellen White, bevor sie Australien verlassen hat. Das ist das Bild von Mary Kelsey White, meiner Großmutter. Das ist Willi White mit seiner Frau. Das ist Ella, meine Großmutter. Ihre Schwester Mabel. Ihre Stiefmutter. Und zwei Zwillinge. Wie hießen ihre Namen? Henry und Herbert. Benannt nach den beiden Brüdern von Willi, die dann gestorben sind. Denn sie wusste, der Familienname würde weitergehen. Das ist ein Bild von ihr mit ihren Enkeln und Urenkeln. Sie hatte einen Enkel, der nur sechs Monate älter war als ihr Urenkel.

[1:21:00] Das ist ein Bild von Mabel, der Schwester meiner Großmutter. Sie war die letzte überlebende Nachfahrin, die sie noch persönlich gesehen hat. Vor drei Jahren ist sie gestorben. Das ist meine Großmutter, mein Vater und ich. Und da sind wir. Das ist ein Bild von Mabel. Sie war die letzte überlebende Nachfahrin, die sie noch persönlich gesehen hat. Sie war die letzte überlebende Nachfahrin, die sie noch persönlich gesehen hat. Das ist das letzte Bild, das sie von Mabel gefunden hat.

[1:21:50] Ich möchte damit schließen, dass die letzten Begriffe, die ich gehört habe, keine Siebentagsadventisten mehr sind. Das zeigt, dass niemand von uns immun ist, in die Welt zurückgezogen zu werden. Jesus hat den Israeliten gesagt: "Kinder Abrams zu sein, ist keine Blutlinien-Sache, sondern eine geistliche Angelegenheit." Wisse, dass wenn du an die Botschaften glaubst, die Gott durch sie gegeben hat, dann bist du eigentlich mehr ihr Nachfahre, als viele von ihren Blutlinien-Nachfahren. Ich möchte euch ermutigen, zu wissen, dass ihr auf geistlichem Gebiet, geistlich gesehen, ihre Nachfahren seid. Preisen wir den Herrn für den wunderbaren Dienst, den Ellen White verrichtet hat. Danke, dass ihr gekommen seid. Ich möchte euch noch einmal ermutigen, schaut euch in wenigen Tagen diese extra Botschaft an, die selten gehörten Geschichten von den Israeliten. Wenn ihr keinen Internet-Zugang habt, fragt euch einen Kirchenmitglied, der das macht, und wir werden es irgendwie lösen. Danke, dass ihr gekommen seid. Wir sehen uns morgen Abend wieder. Gottes Segen. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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