[0:31] Gesegneten Sabbath.
[0:34] Happy Sabbath. Seid ihr froh, heute Morgen im Haus des Herrn zu sein? Ich freue mich so sehr, mit euch allen hier gemeinsam zu sein. Ich bin so froh, dass, wo immer man in der Welt hingeht, wir überall eine Familie haben, denn wir sind eine weltweite Gemeindefamilie. Es ist ein großes Vorrecht, mit euch hier zu sein, an diesem Wochenende. Mein Name ist Justin Torossian. Ich wurde in Kalifornien geboren und bin dort auch aufgewachsen, ungefähr fünf bis zehn Autominuten vom letzten Aufenthaltsort von Ellen White in Elmhaven. Zurzeit studiere ich an der Andrews-Universität in Michigan. Meine Freunde stecken momentan so tief im Schnee. Ich freue mich, dass es in Deutschland gar nicht so kalt ist. Es ist wirklich ein Segen, mit euch zu sein. Wenn ich mit meinem Studium fertig bin, in anderthalb Jahren, dann werde ich zurück nach Zentral-Kalifornien gehen, um dort weiter Pastor zu sein. Als Student habe ich die große Gelegenheit, weil ich manchmal Ferien habe, zu reisen, um dann Dienst in anderen Ländern zu tun.
[2:12] Wir haben bereits mit einer wirklich spannenden Serie angefangen in diesem Wochenende und wir sind jetzt ganz im Zentrum davon. Das ist im Grunde genommen die fünfte Botschaft von sieben. Einige von euch waren schon vorgestern und gestern hier, wo wir das öffentlich gemacht haben. Wir haben aber auch noch extra drei weitere Predigten aufgenommen mit extra Material für YouTube. Das ist die fünfte Botschaft von sieben. Wir haben aber auch noch extra drei weitere Predigten aufgenommen mit extra Material für Joelmedia TV, die ihr dann später noch anschauen könnt im Internet. Da zum Beispiel seltene Geschichten von Oma Ellen, die wir aufgenommen haben. So ähnlich wie auch eine Botschaft, die wir am Donnerstag gehabt haben, wo wir darüber gesprochen haben, wie sie so als Mutter und Ehefrau und Oma gewesen ist.
[3:26] Heute Nachmittag wollen wir uns ganz besonders mit den Kritikern von Ellen White auseinandersetzen und Antworten geben auf die meisten Anschuldigungen. Viele hier in Deutschland, seit ich hergekommen bin, haben die Frage gehabt: War Ellen White nicht irgendwie mit Freimaurerei involviert? Stimmt es, dass da so ein Obelisk auf dem Grab steht? Und wenn ja, warum ist das so? Also, wenn ihr das wissen wollt, dann kommt am Nachmittag nochmal. Wir werden ganz gründlich all diese Anschuldigungen mal anschauen und beantworten. Wir möchten euch auch ermutigen, alle Fragen, die ihr haben solltet, aufzuschreiben. Oder wenn ihr jetzt Livestream schaut, dann könnt ihr sie auch per E-Mail an [email protected] senden. Und wir werden dann nach dem letzten Vortrag noch eine Frage- und Antwortzeit haben.
[4:33] Heute Nachmittag werde ich noch einmal dann ein Bild zeigen vom Familienstammbaum der Whites und wie meine Familie von Willie White, dem zweiten Sohn von Ellen White, abstammt. Also, um es einfach auszudrücken, Ellen White und James White sind meine Groß-Groß-Groß-Eltern. Also, ich sage das, weil sie die Großen sind, aber nicht ich. Ich bin nur eine Durchschnittsperson. Ich bin in vielen Fällen sehr ähnlich wie ihr. Ich denke, es ist ein Vorrecht, aber auch eine Enttäuschung, mich als der Groß-Groß-Groß-Sohn von James und Ellen zu vorstellen. Ein Vorrecht, weil Gott sie auf überwältigende Art und Weise verwendet hat. Aber eine Enttäuschung, denn wenn ich durch Gottes Hilfe mal im Himmel sein werde und dann zu James und Ellen White komme und sage: Ich bin euer Ur-Ur-Urenkel, dann werden sie sagen: Was? Dann werden sie sagen: Die Welt hat noch so lange weiter angedauert?
[6:12] Also, liebe Freunde, es ist Zeit nach Hause zu gehen. Gott möchte, dass wir dieses Werk abschließen, dass die Welt auf die Wiederkunft Jesu vorbereitet ist. Das ist der Grund, warum wir leben, um seinen Charakter zu reflektieren, damit die Welt auf seine baldige Wiederkunft vorbereitet ist. Ich möchte, dass wir heute Morgen beginnen. Ich möchte noch einmal einladen, dass wir gemeinsam beten.
[6:51] Unser Vater im Himmel, wir kommen noch einmal heute Morgen zu dir, um deine ganz besondere Gegenwart einzuladen. Wir bitten dich, dass du dich von diesem Ort fernhalten wirst. So wie die Israeliten in alten Zeiten herausgegangen sind aus dem Lager, um das Essen, das du vom Himmel herab regnen hast lassen, aufzusammeln, und wie sie gefragt haben: Was ist das? Gott, wir fragen heute Morgen: Was ist es? Was ist es, was du heute für uns vorbereitet hast? Rede, Herr, zu uns, das bitten wir. Im Namen Jesu. Amen.
[7:56] Ich war zwölf Jahre alt, und meine Eltern und ich waren an einem Flohmarkt. Mein Vater ist ein Handwerker, und wir haben nach bestimmten Werkzeugen und wertvollen Sachen Ausschau gehalten. Und da, gegen einen alten Kleiderschrank, sah mein Vater einen Rucksack, der sich da drüben aufrollte. Ein Rucksack, was soll das? Ein Teppich. Er ging rüber und schaute ihn von der Seite an. Dann hat er ihn gesetzt und fragt den Mann, wie viel du dafür verlangst. Der Mann hat gesagt, 25 Dollar, aber für dich 20. Und mein Vater hat es sich nochmal angeschaut, und er hat gesagt: Wie ist es mit 10 Dollar? Und er hat gesagt: Nein, nein, dann vergiss es. Und es ist mein Vater weggegangen, hat er gesagt. Und als wir dann weggegangen sind, rief der Mann: Nein, nein, kommen Sie zurück, kommen Sie zurück. Wir sind also zurückgegangen, und der Mann hat gesagt: Gib mir 15 Dollar dafür. 15 Dollar, okay? Mein Vater hat es sich nochmal angeschaut. Er hat gesagt: 12 Dollar, wie wäre es damit? Und dann hat der Verkäufer gesagt: Okay, du kannst es haben. Mein Vater hat ihn dann bezahlt. Wir haben diesen Teppich auf unsere Schulter genommen und sind dann von dann an gezogen.
[9:57] Ich war äußerst überrascht, dass wir diesen Teppich zu einem lokalen Teppichhändler gebracht haben. Und wir haben dann herausgefunden, dass der Teppich buchstäblich mehr als 100 Mal so wertvoll war, als das, was mein Vater bezahlt hatte. Es war ein handgemachter persischer Teppich. Wenn ihr nicht viel von persischen Teppichen versteht, sind sie teils in Hunderten von Tausenden und sogar Millionen von Dollar wert. Man sagt sogar, persische Teppiche werden wertvoller, je mehr man auf ihnen läuft. Ich habe sogar gehört, dass das ursprüngliche Design und die Farben mit der Zeit deutlicher werden.
[10:58] Liebe Freunde, weil mein Vater den Wert dieses Teppichs erkannt hatte, hat er dieses Geschenk bekommen. Aber weil der Verkäufer den Wert nicht erkannt hatte, von dem, was er hatte, hat er einen unglaublich wertvollen finanziellen Geschenk verpasst. Obwohl persische Teppiche bis zu Millionen Dollar wert sein können, würde ich trotzdem behaupten, dass alle von uns in diesem Raum, fast alle, oder nein, alle innerhalb der Stimme meiner Stimme, in diesem Raum, haben Zugang zu etwas und haben etwas in ihren Häusern, oder auf ihrem Tablet, oder auf ihrem Handy, das mehr wert ist als alle persischen Teppiche im ganzen Welt. Und dies ist nichts anderes als das große Geschenk des Geistes der Prophezeiung. Gottes Botschaften an eine Welt durch eine Frau, die Ellen White hieß. So wie diese alten Teppiche aus dem Nahen Osten, wird dieses Geschenk auch wertvoller mit der Zeit. Je mehr man Zeit verbringt, desto mehr wird der Geist, je mehr man Zeit verbringt, desto mehr wird der Design, der Plan des großen Meisters im Erlösungsplan viel deutlicher. Je mehr wir diese Botschaften lesen, umso schöner werden sie.
[13:03] Und Gott möchte uns heute Morgen die Frage stellen: Erkennst du den Wert dieses Geschenkes an? Am Ende unserer Botschaft heute Morgen wirst du überrascht sein, wie viele Nicht-Adventisten und sogar Nicht-Christen die unglaubliche Werte Gottes durch Ellen White entdecken. Selbst in dieser Zeit, in der in unserer Kirche viele Pfarrer und Mitglieder diesen Wert nicht mehr erkennen.
[13:46] Lasst uns die Bibel aufschlagen zu Matthäus 13, Vers 57. Wenn ihr da seid, könnt ihr mal ganz deutlich Amen sagen. Wenn ihr da seid, könnt ihr mal ganz deutlich Amen sagen. Wenn ihr da seid, könnt ihr mal ganz deutlich Amen sagen. Hier sagt Jesus, es heißt, sie nahmen Anstoß an ihm. Das war in seiner Heimatstadt. Dann sagte Jesus zu ihnen: Ein Prophet ist nirgends verachtet, außer in seinem Vaterland. Er konnte nicht viele Wunder tun, wegen ihres Unglaubens.
[14:47] Ihr werdet erstaunt sein, wie Menschen, von denen wir heute lernen werden, nicht nur ganz hoch von Ellen White sprechen, sondern sogar diese Schriften weiter veröffentlichen. Bevor wir anfangen, müssen wir etwas klarstellen. Eines der größten Missverständnisse, wenn es um Siebentagsadventisten geht, dann wird oft behauptet, wir haben die Schriften von Ellen White als so eine Art Ergänzung oder Zusatz zur Bibel, oder Schriften, ohne die man nicht erlöst werden könnte. Aber das war noch nie wahr und wird auch nie wahr sein. Siebentagsadventisten glauben an das Prinzip von Sola Scriptura. Alles, was wir glauben, kann aus der Bibel gezeigt werden und wir sind in derselben verwurzelt.
[16:01] Ein Aspekt von Sola Scriptura bedeutet, alles, was wir glauben, ist basiert auf den Prinzipien und Lehren der Bibel. 1847 sagte James White: Die Bibel ist eine vollkommene und vollständige Offenbarung. Es ist unser einziger Maßstab des Glaubens und der Praxis. Aber das ist kein Grund, warum Gott uns nicht trotzdem die vergangene, gegenwärtige und zukünftige Erfüllung seines Wortes zeigen würde. So wie es auch Petrus bezeugt, wo er sich auf Apostelgeschichte 2 bezieht. Er sagt weiter: Wahre Visionen werden uns gegeben, um uns zu Gott zu führen und zu seinem geschriebenen Wort. Aber solche Visionen, die als neuer Maßstab der Praxis unabhängig von der Bibel gegeben werden, die können nicht von Gott sein und müssen verworfen werden.
[17:31] Um diesem Prinzip Sola Scriptura wirklich folgen zu können, dann müssen wir feststellen, dass die Bibel lehrt, dass das wahre Geschenk des Geistes der Weissagung noch in der letzten Zeit existieren würde. Wenn ihr euch für eine sehr deutliche Studie interessiert, wo wir den Geist der Weissagung von dem Zeitpunkt im Garten Eden bis in die Endzeit nachvollziehen können, da haben wir ein weiteres Thema aufgenommen für Joel Media, die Gabe der Weissagung, wann und warum. Die Bibel lehrt, dass der Geist der Weissagung in der Endzeit aktiv sein würde. 2. Chronik 20, Vers 20 sagt: Glaubt seinen Propheten, so werdet ihr gelingen haben. 1. Thessalonicher 5 sagt uns: Alles zu prüfen und das zu behalten, daran festzuhalten, was gut ist.
[18:53] Wir müssen also feststellen, dass wenn wir Sola Scriptura folgen, dann müssen wir schlussfolgern, dass die wahre Gabe der Prophetie in den letzten Tagen existieren wird. Und egal, ob du ein Gemeindeglied bist oder ein Gast, wenn du bisher die Schriften von Ellen White nicht selbst gelesen hast, dann möchte ich dich einladen, noch heute damit zu beginnen. Ihr werdet wirklich erstaunlich gesegnet werden durch diese Gabe, die Gott uns geschenkt hat.
[19:35] Jemand hat die Frage gestellt: Sollten wir die Schriften von Ellen White auch mit einem Ungläubigen, einer ganz zufälligen Person, sollten wir das weitergeben? Was glaubt ihr? Wer von euch sagt ja? Wer von euch sagt nein? Wer sagt, ich bin mir nicht ganz sicher? Also, wenn ihr euch noch nicht sicher seid, nach diesen Geschichten, die Antwort ist absolut. Denn dort gibt es eine Stimme in diesen Botschaften, die mit Kraft spricht, selbst zu einem unchristlichen, nichtchristlichen Denken.
[20:29] Vor einigen Jahren in den Vereinigten Staaten, in einem Gemeindeblatt von der Westküste, wurde die Geschichte erzählt von einem Mann, der in einem der größten Städte Amerikas lebte. Er ging in einen Laden für benutzte Bücher, für gebrauchte Bücher. Und der Mann, der dort gearbeitet hat, hat ihn dann gefragt: Kann ich Ihnen helfen? Ich suche für Bücher von einer Frau namens Ellen, oder ich suche für Ihre religiösen Bücher. Also habe ich gesagt: Ja, da hinten in der Ecke. Also ging der Mann, kam kurz dazwischen und ging aus dem Laden. Also fragte der Mann: Hast du gefunden, was du suchst? Er hat gesagt: Nein, nichts gefunden. Also hat er gefragt: Wonach hast du genau gesucht? Und er hat gesagt: Ich habe nach Büchern von Ellen White gesucht. Und der Mann hat sich gefreut. Und er hat gesagt: Ja, warum hast du nicht das gleich gesagt? Ihre Bücher sind doch anders. Wir haben Ihre Bücher hier ganz vorne in diesem Glasschrank mit den Bibeln zusammen. Das ist eine Extraklasse von Büchern. Dieser Mann konnte den Wert dieser Schriften erkennen.
[22:19] Andere Nicht-Adventisten können den Wert dieser Schriften deutlich erkennen. Eine Ausgabe, ein Exemplar vom Großen Kampf angenommen und gelesen hatte, hat ein führender Rechtsanwalt eines Landes gesagt: Dieses Buch wurde nicht durch Ausbildung und durch Wissen hervorgebracht, sondern durch Inspiration. Eine Frau, die hat Buchevangelisation in Virginia in den Vereinigten Staaten gemacht, und sie erzählt die Geschichte, wie sie einer der einflussreichsten Frauen in der Stadt einen Großen Kampf verkauft hat. Und nachdem die Frau das dann gelesen hatte, hat sie noch einmal das Buch gelesen. Und sie hat gesagt: Das ist ein äußerst wunderbares Buch. Ich habe noch niemals so etwas gelesen. Und es schien mir so, als ob ich buchstäblich die Bilder sehen konnte von den Szenen, wie sie beschrieben wurden.
[23:51] Das ist genau das, warum diese Schriften so anders sind. Die Autorin beschreibt Szenen, die sie gesehen hat, unter dem Einfluss des Geistes Gottes. Die Buchevangelistin war wahrscheinlich bekannt mit der Aussage von Ellen White in der Einleitung zum Großen Kampf. Das ist das einzige Buch, zu dem sie selbst das Vorwort geschrieben hat. Sehr kraftvolles Vorwort. Und durch dieses Vorwort kann man wirklich Inspiration besser verstehen. Sie sagt dort: Durch die Erleuchtung mit dem Heiligen Geist ist der lange andauernde Konflikt zwischen Gut und Böse mir gezeigt worden. Gott hat wie den biblischen Propheten ihr die Vergangenheit, die Zukunft und die Gegenwart in Vision offenbart.
[25:13] Die Frage kommt dann: Was passiert, wenn wir Bücher weitergeben und die Menschen sie nicht lesen? Die Bibel sagt, wir sollen unser Brot über viele Wasser senden und es wird am Ende zurückkommen. Unsere Aufgabe ist es, den Samen der Evangeliumswahrheit auszustreuen und der Heilige Geist es dann weiterführen.
[25:47] Nicht viele Jahre, nachdem das Leben Jesu veröffentlicht worden ist, hat eine Frau ein Exemplar gekauft in den Vereinigten Staaten von Amerika. Es lag 10 Jahre ungelesen auf dem Bücherregal. Und als sie dann letztlich entmutigt war, hat sie sich dann zu diesem Bücherregal umgedreht. Sie hat das Buch genommen, vom Regal hat angefangen zu lesen. Und sie hat dann noch einen Brief an Ellen White geschrieben, die damals noch lebte. Sie sagte: Sobald ich anfing es zu lesen, habe ich angefangen zu fühlen, wie nie zuvor, wie real es eigentlich ist. Vorher schien es mir alles wie antike Geschichte. Jetzt schien es mir, als wäre es gerade heute erst passiert. Und Frieden kam in meine aufgewühlte Seele. Und meine Augen waren für die Gnadengaben Gottes geöffnet, denn ich sah in ihm einen lebenden persönlichen Erretter, der mit mir alle Zeit ist. Ich habe mein Leben seinem Dienst geweiht. Amen.
[27:23] Ich war vor einiger Zeit in einer Kirchenentwicklung an der Universität von Andrews. Unser Professor ist ein sehr göttlicher Mann, und er hat uns eine Geschichte erzählt, von einer Frau, die ihn angerufen hat und gesagt hat: Ich möchte gerne als Adventistin getauft werden. Und er hat gesagt: Okay, lasst uns treffen, ich möchte dir ein paar Fragen stellen. Und diese Frau kannte wirklich alle Lehren der Bibel. Und er hat gefragt: Wie hast du das gelernt? Und sie sagt: Ich bin Putzfrau. Und dort, wo ich gereinigt habe, da waren so Bücher. Da war ein Buch auf dem Boden. Und ich habe es aufgenommen, das Buch, und habe es wieder auf den Regal zurückgestellt. Nachdem ich etwas weiter gereinigt hatte, habe ich gesehen, dass dasselbe Buch vor mir war. Und es war wieder auf dem Boden. Und dann habe ich es nochmal aufgehoben und habe es wirklich fest zwischen die anderen Bücher reingestellt. Habe weiter gereinigt, und es war dann wieder auf dem Boden. Und da habe ich gedacht: Gott möchte, dass ich das Buch lese. Sie hat das Buch aufgenommen, hat es gelesen, und Gott hat dadurch seine Wahrheiten aus seinem Heiligen Wort ihr beigebracht.
[29:07] Gott wird die Menschen zu dem Material zur richtigen Zeit führen, was wir den Menschen gegeben haben. Er braucht uns einfach, damit wir dieses Material weitergeben. Um das zu tun, was wir tun können, durch Video, durch Internetmedien, oder auch durch die Buchinformationen, um gute Freundschaft mit den Menschen einzugeben. Dass, wenn sie dann in einer schwierigen Situation sind, geistlich, sie zu uns kommen, um wissen zu können, wie sie durch diese Schwierigkeiten durchkommen können.
[29:48] Wenn Ellen White solche Briefe bekam, hat das Ellen White jemals stolz gemacht, könnte man sich ja fragen. Die Antwort ist nein. Sie hat sich immer wieder an ihre eigene Schwachheit erinnert. Hört mal, was sie sagt, was sie zum Generalkonferenzpräsidenten geschrieben hat, als sie gerade das Leben Jesu geschrieben hat: Ich gehe zitternd mit Gott. Ich weiß gar nicht, wie ich die großen Themen des Versöhnungsopfers aussprechen soll, oder mit dem Stift porträtieren soll. Ich zittere vor Furcht, dass ich eventuell den großen Erlösungsplan durch billige Worte herabsetzen könnte. Ich beuge meine Seele in Demut und in Ehrfurcht bevor Gott und sage: Wer ist ausreichend für solche Dinge?
[31:11] Und so ist es auch mit einem Prediger, wenn er Gottes Wort predigen soll. Was immer sie euch sagen. Jeder Prediger ist ein wenig nervös, bevor er predigt. Denn er fragt sich: Werde ich wirklich dein Wort korrekt widerspiegeln und es wirklich richtig lehren?
[31:40] Liebe Freunde, sie wusste, dass ohne Gott sie gar nichts ist. Und je näher wir zu Gott kommen, desto mehr werden wir unsere verzweifelte Notwendigkeit erkennen, dass wir ohne ihn nichts sind.
[32:06] Die nächste Geschichte soll illustrieren, wie sogar Nichtchristen durch Ellen White Schriften erreicht werden konnten. Es gab einen Mann mit Namen Rabbi Joe Kagan. Und er gehörte zum Stab von Präsident Ronald Reagan. Und er hasste Christen. Als er jung war, hatte er keine Erfahrung gemacht. Er hätte lieber eine Bibel verbrannt, als sie nur angefasst. Jemand gab ihm aber das Buch Patriarchen und Propheten. Er hat das angefangen zu lesen. Er sagt: Das geht ja um mein Volk. Wer ist diese Ellen White? Er hat um diese Zeit einen Adventisten getroffen. Er war gerade in Weimar in Kalifornien. Joe Kagan hat ihn getroffen. Und der Rabbi hat gefragt: Wer ist diese Ellen White? Von welcher Universität hat sie ihren Doktor bekommen? Wo hat sie Hebräisch studiert? Alfred Lee hat gesagt: Sie hat nie Hebräisch gelernt. Sie war nur bis in die dritte Klasse gekommen. Und dann sagt der Rabbi: Aber das ist unmöglich. Also, der Schreibstil dieser Frau, das Metrum und der Fluss des Schreibstils, das sieht so aus, als ob sie in Hebräisch geschrieben hat. Und vieles, was in diesem Buch drin steht, das steht auch in der Mishna. Aber die Mishna war erst 1960 auf Englisch übersetzt worden. Wann hat sie gelebt? Aber Lee hat gesagt: Sie starb schon 1915. Und der Mann hat gesagt: Was? Und er sagte: Ich bin überzeugt, dass derselbe Geist, der die hebräischen Propheten inspiriert hat, auch diese Frau inspiriert hat. Ich möchte ein Christ werden. Dieser Mann wurde kurze Zeit später getauft. In Nordkalifornien.
[34:48] Es gibt eine Kraft in diesen Schriften, die sogar zu den Nichtchristen spricht. Dieser Mann wäre sonst niemals zu Christus gekommen, weil er ein Vorurteil gegenüber der Bibel hatte. Aber er kam durch ein Buch, das Patriarchen und Propheten genannt wurde. Ein Buch, das voller Bibel ist.
[35:16] Kommen wir mit mir zu Matthäus 3. Matthäus 3, Vers 8. Matthäus 3 und dort ab Vers 8. Johannes hat die Leute getauft am Fluss Jordan. Ab Vers 8. Er sprach zu den Pharisäern und Sadduzäern: So bringt nun Früchte, die der Buße würdig sind. Und denkt nicht bei euch selbst, sagen zu können: Wir haben Abraham zum Vater. Denn ich sage euch, Gott vermag dem Abraham aus diesen Steinen Kinder zu erwecken. Ich habe immer geglaubt, er sprach von den Felsen dort am Uferrand. Und Gott kann natürlich auch aus Felsen menschliche Wesen schaffen. Aber in der damaligen Zeit haben die Juden die Heiden oftmals als Steine bezeichnet. Weil sie Götzen aus Stein und Metall bezeichneten. Und Psalm 135, Vers 18 sagt, dass die, die solche Götzen machen, wie sie Götzen werden. Es war also nicht ungewöhnlich im Judaismus damals, Heiden als Steine zu bezeichnen.
[36:59] Lass uns mal Lukas 19 anschauen. Lukas 19. Und hier sehen wir Jesus bei seinem triumphalen Einzug. Und als er nach Jerusalem hineinkommt, Vers 38, da heißt es in Vers 38: Friede im Himmel und Ehre in der Höhe. Aber nicht jeder war glücklich. Wir sehen, dass die jüdischen Lehrer und Leiter dagegen waren. Und etliche der Pharisäer, heißt es hier unter der Volksmenge, sprachen zu ihm: Meister, weise deine Jünger zurecht. Ich sage euch, wenn diese schweigen sollten, dann würden die Steine sofort anfangen zu schreien.
[38:07] Lass mich eine Frage stellen. Damit diese Prophezeiung erfüllt werden konnte, hätte Gott es möglich machen können, dass die Felsen tatsächlich anfangen zu sprechen und zu rufen? Ja oder nein? Ja, natürlich. Aber ich glaube, dass Jesu Worte eine tiefere Bedeutung haben. Gott hatte den Israeliten das Privileg gegeben, die Wahrheiten der Bibel zu haben. Und er hatte sie erwählt, um die Botschaft zu verkündigen, dass der König kommt. Ich glaube, Jesus hat hier gesagt: Wenn ihr, denen Gott das Privileg gegeben hat, wenn ihr diese Botschaft nicht weiter predigt, dass der König kommt, dass der Messias da ist, dann wird das Privileg denen gegeben, die mich vorher nicht gekannt haben.
[39:24] Liebe Freunde, Gott hat uns erwählt, weil wir nicht einfach nur eine Kirche sind. Nicht einfach nur, um hier zu bleiben. Aber eine Bewegung, die der Welt verkündigen soll: Jesus kommt bald wieder, er ist der König. Das war der ganze Zweck des Dienstes und des Lebens von Ellen White. Das ist die Botschaft, die uns zu einem tieferen Verständnis der Bibel führt. Aber wie die Juden, glaube ich, dass Gott genau so sagt: Wenn wir das nicht kommunizieren, wenn wir die Botschaften von Ellen White nicht weitergeben, die Gott auch erwählt hat, um zu verkündigen, dass der König kommt, dann wird Gott diese Gelegenheit jenen geben, die kein Teil der Adventgemeinde sind. Und wisst ihr, dass das mittlerweile schon passiert? Die Steine schreien. Es passiert bereits.
[40:41] Zum Beispiel hier in Deutschland, da gab es eine Botschaft, zum Beispiel hier in Deutschland, es gab hier in Deutschland eine deutsche Soziologin, Irmgard Simon, die 1965, die hat sie ihre Doktorarbeit in Münster verfasst, und zwar über Siebentagsadventisten und Ellen White. Darin sagt sie: Sie war ohne Menschenfurcht, mutig und konsequent. Ihr Wissen von den verschiedenen Themen, die sie praktiziert hat, mit aller Betonung, sie hat alle möglichen Arten von Fanatismus geteilt, und zwar auf eine solche Art und Weise, wie es den Umständen entsprach. Und schaut mal, was diese Frau gesagt hat. Sie sagt: Die Siebentagsadventisten leben immer noch in diesem Geist von Ellen White, und nur solange dieses Erbe fortbesteht, haben die Adventisten eine Zukunft. Das ist von einer deutschen Soziologin hier. Und sie sagt: Wenn Adventisten ihrer Botschaft und Mission treu bleiben wollen, dann müssen sie dieses Erbe von Ellen White vorführen, weil ihr Dienst untrennbar mit dieser Bewegung verknüpft ist, nicht als neuer Maßstab des Glaubens, sondern um jene zu führen, die von der biblischen Wahrheit abgeirrt sind.
[42:42] Diese Freunde, die Steine schreien aus. Menschen reden nicht nur ganz großartig von ihren Schriften, manche von ihnen werden sogar weiter veröffentlicht. Es gibt einen jüdischen Mann namens Robert Cohen. Er ist ein Gesundheitsreformer in den USA. Und vor einigen Jahren hat er ein Buch veröffentlicht, mit dem Titel Göttliche Perlen aus der Weisheit von Ellen White. Und in diesem Buch hat er 500 Gesundheitsratschläge von Ellen White. Er hat 500 Ellen-White-Kommentare abgedruckt und dazwischen 100 medizinische Fachartikel zitiert. Ich habe mich also gefragt, was sagen Leute über dieses Buch. Ich bin also auf Amazon gegangen und habe dann die Kommentare gelesen. Also, 6 der 8 Kommentare haben das Buch sehr hoch bewertet mit 5 Sternen. Und ich möchte ganz kurz nur einige Kommentare euch vorlesen.
[44:23] Einer hat geschrieben: Das ist eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe. Und er schreibt am Ende: Ich wünschte, dieser Mr. Cohen hätte noch mehr Ellen-White-Zitate hineingebracht in das Buch. Also, jemand müsste dem eigentlich das eigentliche Ellen-White-Buch gesund essen, gesund leben zukommen lassen. Ein anderer, der einen Kommentar geschrieben hat, hat gesagt: Dieses Buch hat einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal.
[45:06] Eine andere Frau mit Namen Joan hat geschrieben: Ich wusste nicht, was ich von diesem Buch erwarten sollte. Ich war ein bisschen skeptisch, weil ich ein Agnostiker bin. Ich bin nicht besonders freundlich gegenüber Menschen, aber ich habe dieses Buch geliebt. Das predigt nicht die ganze Zeit. Es ist voller gesundem Menschenverstand, voller Weisheit und Vernunft. Es ist so erstaunlich, wie die Ellen White auf den Punkt kommt. Und sie hat einige Dinge aufgezählt, die ihrer Zeit weit, weit voraus waren. Und sie sagte: Ich könnte weitermachen. Sie war so ihrer Zeit voraus. Sie war eine erstaunliche Frau. Und Robert Cohen sollte man wirklich danken, dass er die Schriften dieser weisen Frau der Öffentlichkeit zur Verfügung stellt. Ich hoffe, Menschen werden das bemerken.
[46:20] Wenn immer weniger Gemeindeglieder und auch immer weniger Pastoren der Adventgemeinde diesen großen Segen unterstützen und verbreiten, dann erlaubt es Gott, Nicht-Adventisten und Nicht-Christen ihre Schriften zu vervielfältigen und zu veröffentlichen. Und wenn dann, vielleicht auch nur deswegen, um uns aufzuwecken. Liebe Freunde, die Steine schreien.
[47:05] Es gibt allerdings diese Verwendung von Ellen White nicht nur im Bereich der Gesundheit unter Nicht-Adventisten. Die größte Kirche in ganz Südkorea wurde von diesem Mann gefragt, wie er seine Kirche so groß gewachsen hat. Und er sagte: Warum kommt ihr zu mir? Er sagte: All meine Informationen habe ich aus zwei Büchern bekommen: Evangelisierung und Gospel Worker und im Dienst für das Evangelium von Ellen White.
[47:51] Liebe Freunde, diese Prinzipien wirken wirklich. Gott hat sie uns gegeben, damit wir das Werk abschließen können.
[48:07] Im Jahre 2005, am 30. Mai, wurde ein Artikel veröffentlicht von der Barna-Gruppe in Amerika. Diese Gruppe untersucht die Christenheit in Amerika. Sie veröffentlichten einen Artikel mit dem Titel "Survey reveals the books and authors that have most influenced pastors." Es sagt: The under 40 aged pastors championed several authors who were not ranked highly by older church leaders. Those authors included business consultant James Collins, Tom Rainier, John Ortberg and the 19th century Seventh-day Adventist icon Ellen White.
[49:23] Dies betrifft non-Adventist churches and Adventist churches alike all across America. Pastors have said: She is one of the fourth most influential authors in my life and ministry.
[49:43] In den letzten Tagen kann ich gar nicht erwarten, was Gott in den letzten Tagen auch noch tun wird, wenn der Heilige Geist in Fülle herabfallen wird. Und wenn dann die letzten Ereignisse dieser Weltgeschichte sich beschleunigen werden, wenn der Heilige Geist dann fällt, dann wird dieser ganze kostbare Same, der ausgestreut worden ist, gewässert werden. Und Menschen, die das gelesen haben, die ein Traktat oder ein Buch bekommen hatten, oder Familienangehörige, für die wir gebetet haben, dann werden sie realisieren: Gott kommt wirklich bald. Sie werden die Wahrheit des Wortes Gottes erkennen. Und ich glaube, viele dieser Pastoren mit ihren Gemeindegliedern werden dann Gottes wahre Gemeinde noch beitreten. Und viele andere, die bisher dem ganzen Wissen gefolgt sind, das Gott ihnen gegeben hatte.
[50:57] Aber nicht nur in der Christenheit haben diese Botschaften einen Einfluss. Vor wenigen Jahren hat ein Mann namens Rodney McCallum auf der ASI-Konferenz in Amerika folgende Geschichte erzählt. Er arbeitet mit einem Ministry, das heißt Advent Interreligious Initiative. Ihr Ziel ist es, die Dreifachen-Engelsbotschaft den Moslems zu bringen. Sie gehen in eine Moschee und stellen sich als Siebentagsadventisten vor. Und in einer besonders großen Moschee sind sie eingeladen worden, für 30 Minuten zu reden. Und zwar über jedes Thema, von dem sie glaubten, dass es der Islam hören müsste. Am Ende der 30 Minuten ist der Scheich aufgestanden und hat gesagt: Das ist wichtig. Nimm dir so viel Zeit, wie du möchtest. Sie haben also zwei Stunden gepredigt. Sie wurden nochmal eingeladen. Sie haben die Bedeutung der Prophetie erklärt. Und sie sind eingeladen worden, die prophetische Warnung an den Islam zu predigen. Und über das Internet wurden dann diese Predigten per Livestream in viele Moscheen der Welt übertragen. Sie sind von Daniel 2 bis zur Offenbarung 14 durchgegangen. Und der Leiter dieser Moschee hat Visionen gehabt, dass diese Adventisten das wahre Volk des Buches seien. Der Imam hat ihnen eine Warnung gegeben und hat gesagt: Ihr habt eine Verantwortung vor Gott, um diese Botschaft zur Welt zu bringen. Ansonsten werdet ihr von Gott gerichtet werden. Ihr müsst eure Botschaft ungezügelt nehmen.
[53:17] Diese besondere Moschee war äußerst einflussreich. Sie gaben dann dem Imam eine Kopie des Großen Kampfes. Und sein Sekretär sollte dann Fotos machen von einigen Kapiteln des Buches. Und er hat diese Kopien dann allen in der Moschee weitergegeben, um es zu lesen. Er sagt: Das ist eines der erstaunlichsten Bücher überhaupt. Die muslimischen Leute und die muslimischen Leader sind begeistert, die Botschaften zu lesen, die wir schon so lange bei uns haben. Und deren Leiter verbreiten es unter ihren Gemeinden.
[54:19] Die Steine schreien. Die Frage, die Gott uns heute Morgen stellt: Sind meine Kinder? Andere können das. Aber siehst du den großen Wert des Geschenkes, das ich dir gegeben habe?
[54:47] In den 1850ern gab es einen Mann mit Namen Stephen Smith. Er war Teil dieser 1844 Bewegung gewesen. Er ist dann später nach der großen Enttäuschung einer Splinter-Gruppe beigetreten, von denen es viele gab, die gesagt haben: Jesus kommt jetzt bald zu einem bestimmten Datum. Und die Daten sind gekommen und sind auch wieder verschwunden. Also ist eine andere Gruppe beigetreten, die ein anderes Datum gesetzt hatte. Das Datum ist gekommen und ist gegangen. Und es ist ganz oft passiert. Ziemlich am Anfang hat er einen Brief von Ellen White bekommen. Und als er den bei der Post entgegengenommen hat, hat er gedacht, sie hat mir ein Zeugnis geschrieben. Er hat es genommen und ist nach Hause gegangen. Und er hat sich irgendwo umgesehen, um es wegzuwerfen. Er hat dort in der Ecke so einen alten Kasten gefunden. Er hat dann den Kasten aufgemacht und hat dann den Brief hineingeworfen an den Boden. Er hat dann den Kasten geschlossen. Und die Zeit ging vorbei. Stephen Smith ist einer Gruppe nach der anderen beigetreten und war jedes Mal enttäuscht, dass Jesus nicht wiedergekommen ist. Nun, Gott sei gepriesen, seine Frau blieb die ganze Zeit eine treue Siebentagsadventistin. Ich glaube, das war nicht einfach manchmal. Preis den Herrn für treue Ehepartner.
[56:57] Ungefähr 30 Jahre, nachdem Ellen White dieses Zeugnis geschrieben hatte, hat Stephen Smith in seinem Wohnzimmer gesessen und seine Frau hat immer noch die Adventistische Zeugnisse jede Woche bekommen. Und er hat das angefangen zu lesen. Er hat gesagt: Das ist die Wahrheit. Er hat weitergelesen. Das ist die biblische Wahrheit. Und der Name am Ende des Artikels: Ellen G. White. Nächste Woche hat er wieder den Advent Review bekommen. Er hat angefangen zu lesen. Er hat gesagt: Das ist die Wahrheit. Und obwohl er jetzt mittlerweile ein alter Mann geworden war, hat er sich entschieden, jetzt zur Adventgemeinde zu gehen, die zwölf Meilen entfernt war. An diesem Wochenende, an dieser Woche hatten sie eine Erweckungswoche. Er ist durch die Hintertür dieser Gemeinde hineingegangen. Und die Botschaft an jenem Tag war tatsächlich über den Geist der Weissagung. Und Stephen Smith ist dann aufgestanden. Die anderen haben erwartet, dass er anfängt zu kritisieren. Und er sagt: Bruder, macht euch keine Sorgen. Ich bin diesmal nicht gekommen, um euch zu kritisieren. Er sagt: Jahre sind vergangen. Ich habe eine Gruppe nach der anderen gesehen, die diese Bewegung attackiert hat und die dann selbst im Nichts verschwunden ist. Und in dieser Gemeinde sind immer Christus ähnlicher geworden.
[59:19] Nachdem er sich hingesetzt hatte, erinnerte er sich am nächsten Tag, am Mittwoch, an jenes Zeugnis. Und am Donnerstag ging er dann 12 Meilen, 16 Kilometer zurück. Er ging in sein Haus. Er hat diesen alten Kasten gefunden. Hat ihn geöffnet. Und hat dann die Sachen so ein bisschen hin- und hergeschoben. Hat danach gesucht. Und hat diesen alten Brief gefunden. Die Ecken waren schon gelb vom Alter. Und dann hat er den Messer genommen und hat ganz sorgfältig aufgemacht. Und dann hat er es aufgemacht und hat angefangen zu lesen. Und ich kann mir vorstellen, wie er, als er gelesen hat, Tränen auf die Seiten getropft sind.
[1:00:27] Stephen Smith hat dann den Brief geschlossen. Und vor Sabbath ist er wieder zurück zur Gemeinde gegangen. Diesmal ist er nach der Predigt aufgestanden. Und er sagte: Liebe Freunde, vor vielen Jahren habe ich ein Zeugnis bekommen. Ich habe es weggeschlossen. Ich habe mich nicht darum gekümmert, es zu lesen. Letzte Woche bin ich zurückgegangen. Ich habe es gelesen. Und er sagt: Was Gott mir gesandt hatte, als eine Warnung. Wie mein Leben ablaufen würde, wenn ich mich nicht ändern würde, wenn ich nicht die Richtung meines Lebens ändern würde. Und ich schaue jetzt zurück und ich habe es gelesen. Es ist jetzt die Geschichte meines Lebens geworden.
[1:01:35] Aber Gott hat so viele Zeugnisse gegeben, zu Leuten, die genau die gleichen Erfahrungen gemacht haben, wie wir. Wollen wir wissen, wie Gott uns vor den Schwierigkeiten unseres Lebens bewahren möchte? Benutzen wir die Botschaften, die Gott uns gegeben hat?
[1:02:03] Vielleicht, wenn ihr heute hier seid, habt ihr die Schriften von Ellen White gelesen und ihr seid dadurch sehr gesegnet worden. Vielleicht seid ihr seit einiger Zeit schon Gemeindeglieder hier. Aber ihr habt nie wirklich selbstgründlich gelesen, die Schriften von ihr. Vielleicht seid ihr zu Gast hier. Vielleicht habt ihr noch niemals von dieser Frau überhaupt gehört. Egal, ob es jetzt darum geht, sie erstmal zu testen und zu sehen, ob sie eine biblische Prophetin ist. Oder ob es darum geht, weiter daran zu bleiben und all die Ermutigung und den Trost zu lesen, den Gott uns gegeben hat. Ich möchte diesen Morgen euch bitten, euch fragen: Wenn ihr bereit seid und ihr sagt, innerhalb des nächsten Jahres, vor dem nächsten Dezember, durch Gottes Gnade, möchte ich mich entscheiden, möchte ich zwei Bücher von Ellen White von A bis Z lesen, die ich bisher noch nie gelesen habe. Vielleicht seid ihr so eine Leserate und ihr könnt noch viel mehr schaffen. Aber mindestens zwei Bücher. Wenn das eure Entscheidung ist, die ihr heute fällen möchtet, dann möchte ich euch einladen, diese zwei Bücher zu lesen. Amen.
[1:03:49] Heute Nachmittag frage ich euch, welche Bücher ihr lesen wollt. Praise the Lord. Zweitens.
[1:03:59] Viele von uns haben vielleicht Schmerzen in unserem Leben erlebt. Schmerzungen. Schmerzungen, wo Menschen vielleicht die Schriften von Ellen White falsch gebraucht haben oder falsch zitiert haben. Wo man gesagt hat: Ellen White sagt, du darfst das nicht tun. Und Ellen White sagt: Du musst das tun. Und Menschen haben vielleicht ihre Schriften falsch zitiert. Wenn das auf dich zutrifft und du möchtest heute sagen, du sagst: Herr, wegen dieser Erfahrung habe ich ein paar negative Gefühle gegen Ellen White. Da gibt es so gemischte Gefühle innen drin. Wenn du heute sagen möchtest: Herr, bitte nimm all diese negativen Gefühle, negativen Gedanken, die von meinen schlechten Erfahrungen her rühren. Nimm sie weg. Und Herr, ich möchte, dass du das für mich tust und mir Vergebung schenkst für jene Menschen. Mit einem sauberen Schrank. Ich möchte dich einladen, eure Hände zu heben, wenn das auf dich zutrifft. Amen.
[1:05:49] Und als letztes heute Morgen. Vielleicht hast du etwas gelesen in der Inspiration. Entweder von den Schriften oder von der Bibel selbst. Und du erkennst, dass das mit einigen Dingen in deinem Leben konfliktiert. Du erkennst, dass du eine schlechte Gewohnheit aufgeben musst. Oder du musst eine gute Gewohnheit richtig entwickeln. Oder vielleicht etwas, womit du kämpfst und dich damit auseinandergesetzt hast. Du weißt, es ist falsch. Und du brauchst Hilfe und Kraft, um überhaupt den Wunsch zu haben, das nicht mehr zu tun. Wir haben die Wahl, unsere Bibel und Inspiration wegzudrücken. Oder wir bekämpfen unsere Verheißungen.
[1:07:07] Und wenn du heute Morgen sagen möchtest: Herr, ich erkenne, es gibt in meinem Leben Dinge, die sich ändern müssen. Ich brauche deine Kraft. Und ich möchte mich dafür entscheiden, dass du diese Dinge in meinem Leben ändern musst. Das ist dein Wunsch. Ich möchte dich bitten, deine Hände aufzunehmen. Wenn du deine Hände aufnimmst, stehe zu deinen Füßen. Wir werden ein besonderes Gebet für Kraft von Christus sagen. Amen.
[1:07:51] Lass uns beten. Unser Vater und unser Gott, wir danken dir so sehr für die kostbaren Verheißungen in deinem Wort. Wir danken dir für den Sieg über die Ketten, die uns immer noch halten. Herr, du kennst unser Denken, du kennst unser Herzen. Du weißt, warum wir bei diesem letzten Aufruf unsere Hand gehoben haben. Herr, wir bitten dich um den Sieg, den nur Christus geben kann. Wir nehmen die Verheißungen in Anspruch, dass du gekommen bist, um die Gefangenen freizumachen. Bitte hilf uns, das für uns zu tun, was wir nicht selbst für uns tun können. Und hilf uns, dass wir weiter unser Ich dir begeben und mit dir kooperieren. Hilf uns, dass wir diese Entscheidung auch wirklich durchziehen, dass wir wirklich diese zwei Bücher und den unglaublichen Wert dieses Geschenkes, den du uns gegeben hast, sehen. Und als wir lesen, bitten wir, dass wir alle persönlich diesen Wert auch erkennen. Möge es uns ein klares Bild von unserem Erlöser und bald kommenden König geben. Fülle uns mit deinem Heiligen Geist. Im Namen Jesu beten wir. Amen.