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Manuskript: 12-Sie koennen die Bibel verstehen

In diesem Video erklärt Christopher Kramp, wie man die Bibel verstehen kann, auch ohne theologische Ausbildung. Er stellt drei grundlegende Prinzipien vor: A wie Anfang, B wie die ganze Bibel und C wie Christus. Anhand von Beispielen zeigt er, wie wichtig es ist, biblische Texte im Kontext zu betrachten, alle relevanten Stellen einzubeziehen und alles auf Jesus Christus zu beziehen. Das Video ermutigt dazu, die Bibel als lebendiges Wort Gottes zu betrachten und durch das Studium des Wortes persönlich verändert zu werden.

In dieser Predigt von Christopher Kramp aus der Reihe „Entscheidung 21“ geht es darum, wie jeder die Bibel verstehen kann, auch ohne theologische Ausbildung. Es werden praktische Prinzipien wie das „ABC des Bibelstudiums“ (Anfang, Bibel, Christus) vorgestellt, um tiefer in die Schrift einzudringen. Die Bedeutung des Vergleichens von Bibelstellen und des Suchens nach Christus im Alten Testament wird hervorgehoben, um die lebendige Kraft des Wortes Gottes zu erkennen und sich dadurch verwandeln zu lassen.


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Serie: Entscheidung 21

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Transkript

[3:31] Eine Mission, die ich überlegen kann, eine Vision.

[3:36] Eine Vision. Wie du heute um 18 Uhr gefüllt bist. Jeder von euch, der hier zuschaut, kann sich überlegen, was du von meiner Vision bist. Wir haben ein Doppelthema. Jeder Platz, der heute Abend leer bleibt, soll heute Abend dabei sein, noch jemanden mitbringen. Dieser Raum wird nicht zu klein sein. Wir haben zahlreiche Nebenräume. Daran soll es nicht scheitern.

[4:09] Unser Thema heute Vormittag, unser erstes Bonusthema, in unserer Reihe der Entscheidungen 21, heißt: Sie können die Bibel verstehen. Bibellesen ist für viele Menschen wie das Beißen in einen hohlen Muffin. Viele Menschen haben eine große Vorstellung von der Bibel. Es ist für sie wie ein großer Muffin. Sie beißen rein und haben das Gefühl, viel habe ich nicht mehr rausbekommen. Schon mal erlebt, dass man sich eine halbe Stunde an die Bibel setzt und liest und liest und dann denkt man, so wirklich was rausbekommen habe ich nicht.

[4:45] Wer von Ihnen oder wer von euch hat seine Bibel dabei? Darf ich eure Bibeln sehen? Wunderbar, das ist ein Anblick. Ich hoffe, dass auch viele am Computer zugeschaltet haben. Könnten Sie das sehen, wie hier viele Menschen ihre Bibel mitgebracht haben? Wir wollen uns heute die Frage stellen, wie kann ich als ganz normal sterblicher Mensch, der ich keine theologische Ausbildung gehabt habe, der ich vielleicht auch nicht, vielleicht noch nicht mal groß christlich aufgewachsen bin, der ich einfach nur die Bibel habe und im Prinzip nicht viel mehr, wie kann ich die Bibel verstehen?

[5:19] Und das machen wir nicht einfach nur, um uns zu unterhalten, denn bei Entscheidung 21 werden Sie festgestellt haben, dass 99,9% aller Folien nur Bibeltexte enthalten. Haben Sie es gemerkt? Keine Kommentare, keine Experten, keine Theologen. Ab und zu haben wir ein paar Geschichtszitate angebracht, um geschichtliche Prophezeiungen zu bestätigen, aber im Wesentlichen nur Bibeltexte. Aber die Frage, die Sie sich stellen müssen ist: Sind die Bibeltexte, die wir hier vorne immer anwerfen, auch alle richtig ausgewählt?

[5:47] Und deswegen möchten wir mit diesem Thema und möchte ich euch mit diesem Thema zeigen, wie wir nicht einfach nur selbst Freude haben können beim Bibelstudium, sondern wie wir auch testen können, ob das, was gepredigt wird, egal ob bei Entscheidung 21 oder bei irgendeiner anderen Vortragsserie oder irgendwo sonst, ob das auch wirklich die Wahrheit ist. Denn wir wollen uns ja weder von Sterndeutern noch von Chaldäern noch von Theologen abhängig machen, oder? Wir wollen die Bibel selbst verstehen und die Bibel sagt uns, wir können sie verstehen.

[6:13] Aber die erste Frage, die wir uns stellen wollen: Verstehst du auch, was du liest? Die meisten Menschen empfinden, dass dieses Buch ein versiegeltes Buch ist und vielleicht verstehen sie noch die Psalmen und das Johannesevangelium, aber wenn es dann zu Daniel kommt oder zu der Offenbarung oder zu vielen Stellen im Alten Testament, dann ist es ein verschlossenes Buch und man glaubt, naja, ich als Normalsterblicher kann das sowieso nicht verstehen, da müssen schon die Prediger ran, da müssen die Theologen ran.

[6:41] Lassen wir uns eine ganz kurze Frage stellen. Wer hier im Raum ist der Meinung, dass er allein mit der Bibel im Wesentlichen jeden Bibelfers knacken kann? Wer meint, dass er genügend Hilfsmittel an der Hand hat, Prinzipien, dass er, wenn er einen schwierigen Text hat, er auch allein mit der Bibel, ohne jemanden zu fragen, ohne irgendein schlaues Buch lesen zu müssen, tatsächlich das selbst herausfinden kann? Gibt es hier einige? Wenige.

[7:05] Und unser Ziel ist genau dorthin zu kommen und es ist viel einfacher als man glaubt. Man muss nicht mal Hebräisch und Griechisch können und das ist ein großer Segen, nicht wahr? Diese Frage, verstehst du auch, was du liest, ist nicht von mir erfunden, sondern sie kommt in der Bibel vor. Es gab einen Mann aus Äthiopien, einen Bediensteten am Hofe dort, der auf dem Weg von Jerusalem nach Äthiopien die Bibel gelesen hat. Er war nach Jerusalem gekommen, hatte dort Entscheidung 21 in Jerusalem erlebt sozusagen, war begeistert worden von den Prophezeiungen und hat jetzt die Bibel gelesen, hat sie gelesen, hat sie gelesen.

[7:47] Und einer der Diakone, nicht Stephanus, sondern Philippus, hat ihn getroffen auf dem Weg und fragt ihn dann diese Frage: Verstehst du auch, was du liest? Und er sprach: Wie kann ich denn, wenn mich nicht jemand anleitet? In anderen Worten, es reicht nicht einfach nur, sich eine Bibel zu kaufen und dann einfach vorne anzufangen und dann sehen, vielleicht klappt es irgendwie. Man muss wissen, wie man die Bibel liest.

[8:11] Aber wer kann mich anleiten? Die Bibel macht deutlich, dass der beste Lehrer die Bibel selbst ist. In Psalm 119, Vers 99, einer meiner absoluten Lieblingsverse steht: Ich bin was? Lesen wir gemeinsam. Ich bin verständiger. Steht hier: Ich bin so verständig wie? Oder steht hier: verständiger? Was heißt verständiger? Was ist der Unterschied zu: Ich bin so verständig wie? Was ist der Unterschied?

[8:41] Wenn ich so verständig wie meine Lehrer bin, dann bin ich auf der gleichen Stufe, nicht wahr? Aber die Bibel sagt, ich bin sogar verständiger geworden als wie viel? Alle meine Lehrer, denn über deine Zeugnisse sinne ich nach. Die Bibel sagt, wenn wir die Bibel selbst zu unserem Lehrer machen, dann sind wir verständiger und weiser als jeder andere Mensch.

[9:07] Als einer meiner Lehrer hat mir folgendes mal erzählt. Er sagte, es gibt viele Menschen, die gehen auf Schulen, zum Beispiel auf Schulen, wo man theologisch ausgebildet wird, um genau so zu werden wie ihr Professor. Es gibt da berühmte Professoren, berühmte Prediger, berühmte Evangelisten und manch einer lässt sich ausbilden, um genau so zu werden wie XY. Genauso ein kraftvoller Prediger. Aber das sollte niemals euer Ziel sein, das sollte niemals dein Ziel sein.

[9:35] Dein Ziel, ihr Ziel ist noch eine Stufe höher, besser zu werden, verständiger zu werden. Du kannst in deinem Kopf dir den fähigsten Prediger jetzt mal vorstellen, wer auch immer das ist, ob das ein Amerikaner, ein Deutscher, wer auch immer es ist. Den Prediger, von dem du glaubst, er hat das meiste Wissen von der Bibel, er kann es am deutlichsten erklären und egal wen du dir vorstellst, die Bibel sagt, du kannst noch verständiger sein. Das ist das Ziel.

[10:03] Und jetzt denken wir, das ist ja unmöglich. Nein, das ist nicht unmöglich. Die Bibel sagt es, eine Verheißung. Das steht nicht, es könnte eventuell sein. Jeder, der über Gottes Wort nachsinnt, wird noch mehr entdecken. Ist das nicht wunderbar? Und so sagt uns die Bibel, in Johannes 3, Vers 15 war es denn ein, ein was? Ein Vorbild.

[10:21] Wir brauchen laute, kräftige Stimmen. Denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe. Wer ist unser Lehrer im Bibelstudien? Wer ist unser Lehrer? Jesus. Wie viele Unterrichtsstunden hast du schon bei Jesus gehabt? Wie viele Unterrichtsstunden haben Sie schon bei Jesus genommen? Oder lesen wir die Bibel einfach so, wie uns das jemand beigebracht hat?

[10:45] Wer von uns hat schon mal die Bibel aufgeschlagen, um zu sehen, was sagt die Bibel, wie die Bibel ausgelegt werden möchte? Verstehen wir den Gedanken? Was sagt Jesus, wie hat Jesus die Bibel ausgelegt? Denn mich interessiert nicht, wie legen katholische Theologen die Bibel aus? Mich interessiert nicht, wie legen orthodoxe Theologen die Bibel aus? Mich interessiert nicht, wie legen Theologen einer Freikirche die Bibel aus? Mich interessiert nicht, wie legen weltliche Gelehrte die Bibel aus? Mich interessiert, wie hat Jesus die Bibel ausgelegt?

[11:13] Wer von uns weiß ganz genau, wie Jesus die Bibel studiert hat? Denn das wäre ja die einzige richtige Art und Weise. Denn er ist unser Vorbild. Wenn Jesus die Bibel studieren konnte, so wie er sie konnte, können wir das auch. Das führt uns zur ganz einfachen Frage: Wie hat Jesus die Bibel studiert?

[11:37] Und ich möchte mit Ihnen ganz kurz eine Geschichte anschauen mit euch. In Lukas 24, Vers 27 heißt es: Und er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihm in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezieht. Was wir heute gemeinsam beginnen wollen zu studieren, ist das ABC des Bibelstudiums. Jetzt, wann lernt man das ABC? In der Schule? In der ersten Klasse? Ist das ABC schwer oder einfach? Was sagen die Kinder? Ist das ABC schwer oder einfach? Es ist einfach, nicht wahr?

[12:13] Wir machen heute nichts und was Jesus auch nicht von uns erwartet, ist die 13. Klasse Mathe Abitur. Was Jesus von uns erwartet, ist das ABC. Und ob Sie es glauben, ob ihr es glaubt oder nicht, das ABC reicht schon aus. Denn das ABC deckt alles ab. Wir brauchen genau drei Buchstaben. Wir brauchen A, B und C.

[12:37] Was ist das A beim ABC? Schauen wir uns mal den Text genau an. Er begann bei Mose. Jetzt, was ist wohl das A? Ganz genau. Anfang. Wir müssen von vorne beginnen. Warum müssen wir beim Bibelstudium von vorne beginnen und wie macht man das? Schauen wir uns mal den Grund an. Der Grund findet sich in Jesaja 8, Vers 20: Zum Gesetz und zum Zeugnis. Wenn sie nicht so sprechen, gibt es für sie kein Morgenrot.

[13:11] Wenn immer ein Prophet kam, angenommen, ich wäre ein Prophet und ich würde stehen und sagen: Ich habe ein neues Buch geschrieben, 66 Kapitel dick. Auf welcher Grundlage würdet ihr als Gemeindevolk Israel dieses Buch in die Bibel aufnehmen? Weil ich einen langen Bart habe und deswegen wie ein Prophet aussehe? Weil ich mit kraftvoller Stimme reden kann? Warum wurde ein prophetisches Buch, warum wurde ein Buch in der Bibel aufgenommen in die Bibel? Aus welchem Grund? Was war das Kriterium? Was sagt der Text?

[13:51] Es musste verglichen werden mit dem, was schon vorher da war. Das heißt, als Jesaja kam mit seiner großen Schriftrolle, 66 Kapitel, und hat gesagt: Das ist das Wort des Herrn. Was haben die Israeliten gemacht? Sie haben geguckt: Na, schauen wir mal an. Sie haben alle 66 Kapitel genommen, jeden Vers und verglichen, ob das, was Jesaja schreibt, übereinstimmt mit dem, was schon vorher geschrieben ist.

[14:15] Und die Personen, die vorgeschrieben haben, David, als David seine Psalmen geschrieben hat, etliche davon, ein ganzes Liederbuch geschrieben hat, was haben die Israeliten gemacht? Sie haben geprüft: Überstimmt das mit dem, was schon vorher geschrieben ist? Und wenn man jetzt zurückgeht über David und dann zu Joshua, zu welcher Person kommt man? Wer war der Erste, der was aufgeschrieben hat? Mose. Das heißt, der Anfang ist besonders wichtig, denn alles, was später geschrieben wurde, bezieht sich auf den Anfang.

[14:43] Lesen wir hier: So spricht der Herr: Tretet hin an die Wege und schaut und fragt nach den Pfaden der Vorzeit, welches der gute Weg ist und wandelt darauf, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen. Wenn wir zurückschauen, das mit dem Anfang vergleichen, dann haben wir das Prinzip verstanden. Machen wir einige Beispiele.

[15:03] Nehmen wir mal ein, schlagen wir mal einen Bibeltext auf und wir wollen schauen, wie uns das hilft, das besser zu verstehen. Schlagen wir alle mal gemeinsam im Buch Daniel auf, Daniel 12. Und auch Sie, die live zuschauen über Internet, sind eingeladen, Ihre Bibel zur Hand zu nehmen und wenn Sie keine haben, suchen Sie online nach einer Bibel. Es gibt so viele wunderbare Bibelprogramme, auch kostenlos. Daniel 12, sind wir da? Daniel 12, Vers 3.

[15:33] Nach zwei Wochen Entscheidung 21 können wir auch mal selbst die Bibel aufschlagen, oder? Daniel 12, Vers 3. Wer kann bei diesem Lichtverhältnis noch was sehen? Ist gar nicht so schlecht, oder? Vers 3: Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsausdehnung und die, welche die vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewig.

[15:55] Jetzt angenommen, ich studiere das Buch Daniel, dieses schwierige Buch und ich möchte verstehen, was meint der Daniel damit, wenn er sagt: Die Gerechten werden leuchten wie die Sterne immer und ewig? Was meint er damit? Nehmen wir jetzt das Prinzip, was wir gerade gelernt haben, das A-Prinzip, wie A wie Anfang. Was müssen wir jetzt anwenden, um zu verstehen, was er damit meint?

[16:17] Zum Anfang gehen, aber wie geht das? Was ist das konkret? Was bedeutet das konkret, jetzt an den Anfang zu gehen? Weil ich kann ja nicht zuerst in Mose 1, Vers 1 gehen, das nützt mir nichts, oder? Wo ist der Anfang für diesen Vers? Wie kann ich verstehen, was diese Sterne bedeuten? Was bedeutet es, ein Stern zu sein, auf immer, ewig und immer? Wo müsste ich hingehen? Ja? Da, wo zum ersten Mal Sterne vorkommen. Macht das Sinn?

[16:45] Ich müsste da schauen, wo zum ersten Mal ein Stern erwähnt wird. Jetzt, wo wird zum ersten Mal in der Bibel ein Stern erwähnt? In der Schöpfung. Also, und das ist so wunderbar, das kann man schnell finden, oder? Da muss man nicht erst irgendwie sich durch die kleinen Propheten wühlen. Erste Mose 1, wer weiß, wo es steht? An welchem Tag? Am vierten Tag. Ganz genau, am vierten Tag.

[17:09] Jetzt, was lesen wir über die Sterne? Lesen wir Vers 14 und 15. Vers 14 reicht eigentlich. Erste Mose 1, Vers 14: Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, Sonne, Mond und Sterne. Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein zur Unterscheidung von Tag und Nacht. Sie sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre.

[17:45] Nun, wozu sind Sterne geschaffen worden? Was ist der Sinn und Zweck von Sternen, nach diesem Bibeltext? Nicht flüstern. Was ist der Sinn und Zweck von Sternen? Wozu sind sie geschaffen worden? Dass sie leuchten, okay. Und was wird noch gesagt im Vers? Was sollen sie bestimmen? Sie sollen das Scheiden zwischen Tag und Nacht und sie sollen die Zeit bestimmen. Das heißt, wenn ich zu den Sternen schaue, weiß ich, wann die Zeit ist.

[18:15] Alle unsere Kalender basieren ja auf der Himmelsbeobachtung, nicht wahr? Wir beobachten die Sonne, wir beobachten den Mond. All unsere Zeitrechnung basiert auf der Beobachtung der Sterne und der Himmelsgestirne. Jetzt, wenn ich diesen Gedanken übertrage, dass ein Stern, all die Himmelsgestirne geschaffen wurden, um zu bestimmen, in welcher Zeit ich mich befinde, was kann ich jetzt übertragen auf Daniel 12, Vers 3?

[18:41] Gehen wir mal zurück, Daniel 12, Vers 3: Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsausdehnung und die, welchen die vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewig. Was machen Sterne nochmal? Wie sind Sterne geschaffen worden? Als Lichter. Das heißt, die Verständigen werden Lichter sein in der Welt. Jemand, der die Bibel versteht, ist ein Licht in der Welt. Er unterscheidet zwischen Tag und Nacht, zwischen Licht und Finsternis.

[19:07] Und wozu ist er noch da? Zur Zeitbestimmung. Das heißt, jeder Mensch, der die Bibel versteht, soll anderen Menschen deutlich machen, in welcher Zeit wir uns befinden. Prophetisch gesehen. Deswegen steht das in Daniel. Daniel sagt am Ende: Alle, die das verstehen, sollen wie Sterne leuchten. Mit anderen Worten, die sollen anderen deutlich machen: Wir befinden uns in dieser Zeit. Denn Sterne sind geschaffen worden zur Bestimmung der Zeiten und Jahre und Tage.

[19:33] Und wenn man das Buch Daniel studiert, stellt man fest, wir sind kurz vor dem Beginn der Zukunft. Nicht vor dem Weltuntergang. Vor dem natürlich auch. Wir stehen kurz vor der Wiederkunft. Die Aufgabe eines Sternes ist, die Zeit zu bestimmen. Verstehen wir das Prinzip, wie es funktioniert?

[19:49] Ein anderes Beispiel. Wer, wenn ich das Problem Sünde studieren will, ich lese in der Bibel oft von Sünde, wo müsste ich hingehen, um die Grundlagen zu verstehen, was Sünde ist? An den Anfang. Wo ist die Sünde zum ersten Mal beschrieben? In 1. Mose 3. Dort wird genau beschrieben, wie die Sünde auf die Welt kam. Und wenn ich sogar zeitlich noch zurückgehe, kann ich nach Hesekiel gehen, wo der Sündenfall zum ersten Mal auftrat. Im Himmel.

[20:23] Und ihr habt gemerkt, wir haben das gesehen, wie wir das auch beim Krieg der Sterne gemacht haben. Wenn ich dort anfange, kann ich dann alles weiter besser verstehen. Noch ein Beispiel. Wenn ich den Sabbat studieren will, warum macht es keinen Sinn, in Kolosser 2 anzufangen? Wer da gewesen ist, kann sich erinnern, dass wir über diesen Text gesprochen haben, wo es heißt: Dass euch niemand richten soll wegen der Sabbate. Warum fangen wir das Thema mit dem Sabbat nicht in Kolosser 2, Vers 16 an? Warum?

[20:55] Ganz genau, es wird schon vorher berichtet. Wo wird zum ersten Mal berichtet? In 1. Mose, Kapitel 2, Vers 1 bis 3. Und womit haben wir unsere Sabbat-Präsentation angefangen? Alle, die sich jetzt fragen, womit wir angefangen haben, es könnte daran liegen, dass ihr nicht dabei gewesen seid. Wie auch immer. Der Punkt ist, wir haben angefangen mit der Schöpfung. Mit anderen Worten, wann immer wir etwas studieren wollen, lasst uns an den Anfang gehen und schauen, was die Bibel am Anfang darüber berichtet. Das ist ein wichtiges Prinzip.

[21:31] Ansonsten kommen wir ganz schön in die Quere. Also, das A steht für den Anfang. Das heißt, welches Buch ist wahrscheinlich besonders wichtig? Welches Buch? 1. Mose. Und vor allem die ersten Kapitel. Deswegen verwenden wir so viel Zeit damit, immer wieder über die Schöpfung zu reden, über das Wort Gottes, wie es Licht geschaffen hat, weil wir dann alle anderen Dinge besser verstehen.

[21:59] Schauen wir uns das zweite Prinzip an. Wofür steht wohl das B? Wenn ich A wie Anfang habe, wofür steht dann B? Was meint ihr? Hm? Beten vielleicht? In dem Text steht nicht was direkt von Beten. Obwohl Beten natürlich die entscheidende Voraussetzung ist. Er begann bei Mose und bei allen Propheten und legte ihm in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezieht. Was ist wohl das B?

[22:29] Beginn hatten wir schon. Genau, die Bibel. Wir brauchen die Bibel als Auslegung. Also, wir brauchen A wie Anfang und B wie Bibel. Das heißt, die Bibel erklärt sich selbst. Um das zu tun, müssen wir alle Texte einbeziehen. Die gesamte Bibel. Nicht einfach nur der Abschnitt, den wir gerade lesen, sondern die gesamte Bibel muss uns helfen.

[22:51] Schauen wir mal den Text an. Und das ist ein ganz interessantes Prinzip. Wer antwortet, bevor er gehört hat? Wem ist das schon mal passiert? Dass er etwas gesagt hat, bevor er abgewartet und nachgedacht hat. Schon mal passiert? Ich glaube, es melden sich zu wenige. Wer sich nicht meldet, macht sich wahrscheinlich der Lüge schuldig. Das ist uns allen schon mal gegangen, oder? Wir haben irgendwas gehört, haben nicht nachgedacht, haben einfach losgeplabbert und die Bibel sagt: Wer antwortet, bevor er gehört hat, dem ist es Torheit und Schande.

[23:19] Das ist uns automatisch klar. Aber beim Bibellesen ist uns das meistens nicht klar. Warum? Es passiert ganz oft, dass selbst treue Christen die Bibel aufschlagen und irgendetwas lesen. Drei Verse und sagen: Ja, ich weiß es. Das ist die Wahrheit. Und jeder, der das nicht glaubt, ist abgefallen. Aber die Bibel rät uns zu Gemach. Sie sagt: Warte erst mal ab. Schau dir erst mal alles an. Prüfe alles.

[23:51] Jetzt, wenn ich das Prinzip anwenden will, was brauche ich dann offensichtlich? Was brauche ich? Zeit! Genau, Zeit und Geduld. Jemand hat mal das Bibellesen mit einem Bergwerk verglichen. Wer von euch, wer von Ihnen war schon mal in einem Bergwerk? Wunderbar. Wie ist es, ein Bergwerk? Hm? Keine Ahnung. Okay. Wenn man so ein Berg...

[24:15] Ich habe immer schon gewusst, dieses Zitat, das Bibellesen ist wie ein Bergwerk. Aber ich habe mir gefragt, naja, man geht halt tiefer und tiefer. Aber als ich zum ersten Mal ein Bergwerk war, habe ich erst mal gemerkt, worum es da wirklich geht. Denn wenn man in einem Bergwerk ist, dann sieht man den massiven Stein. Das ist der Hammer. Und man sieht den Meißel. Heute gibt es auch diese Maschinengeräte. Aber im Wesentlichen, die meisten Bergwerke aller Zeiten wurden mit bloßer Hand ausgemeißelt. Und das ging halt nicht über Nacht, oder?

[24:43] Das heißt, Bibellesen erfordert immer ein wenig Zeit und Geduld. Es war noch nie anders. Noch niemals hat Gott irgendeinem Menschen, der zum ersten Mal die Bibel aufgeschlagen hat, sofort alles auf einmal im Silbertablett präsentiert. Das ist auch bei Ihnen nicht so und auch bei mir nicht so. Und deswegen sollten wir warten, bevor wir uns ganz sicher sind, dass die Bibel genau das sagt. Lieber nochmal abwarten, drüber nachdenken, noch mehr Texte finden zum Thema.

[25:11] Denn wenn alle Texte in der Bibel meine Theorie unterstützen, was kann ich dann sagen? Wenn alle Texte meine Theorie unterstützen, dann habe ich die Wahrheit. Dann kann ich ja gar nicht falsch liegen. Aber dazu muss ich erst mal alle Texte zum Thema gefunden haben. Und deswegen braucht es ein bisschen Zeit. Frage ganz praktischer Art: Wie finde ich denn all die Texte? Muss ich zu jedem Thema, das ich studiere, alle Bibelverse auswendig lernen? Oder lesen? Muss ich immer von 1. Mose 1 bis Offenbarung 22 die ganze Bibel durchlesen? Wie finde ich alle Texte zum Thema Liebe zum Beispiel? Wie mache ich das?

[25:45] Bibelserver, genau. Es gibt Internetseiten, da gibt man einfach das Wort ein und dann kommen sie alle. Ansonsten, wer kein Internet hat, kann sich auch eine gute, alte Konkordanz kaufen, nicht wahr? Dauert ein bisschen, aber es ist so ein Segen. Ich kenne jemanden, der hat ein Bibelstudium gemacht zum Wort Gerechtigkeit. Wer von euch? Wer von Ihnen hat schon mal ein Bibelstudium gemacht zum Wort Gerechtigkeit? Das bedeutet, er hat jeden Vers in der Bibel angeschaut, wo das Wort Gerechtigkeit vorkommt. Jeden.

[26:19] Und diese Person kann jetzt sagen mit absoluter Gewissheit: Ich weiß, was die Bibel über Gerechtigkeit sagt, nicht wahr? Das ist ein interessantes Prinzip. Die Bibel sagt: Dabei solltet ihr vor allem das erkennen, dass wie viel? Wie viel? Keine Weisung der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist. Jeder, der sagt, ich glaube, das bedeutet das und das, ist was? Auf jeden Fall nicht derjenige, der die Wahrheit sagt.

[26:43] Mich interessiert ehrlich gesagt überhaupt nicht, was XY über die Bibel denkt. Mich interessiert nicht einmal, welche Meinung Sie beim Bibelfest haben. Und ich hoffe, auch Sie sind nicht an meiner Meinung über die Bibel interessiert. Ich hoffe nicht, Sie sind an meiner Auslegung interessiert. Ich hoffe, Sie sind einzig und allein an der Auslegung der Bibel selbst interessiert. Und manchmal brauchen wir Menschen, die uns das zeigen. Aber eigentlich müssten wir zum gleichen Schluss kommen können, auch ohne irgendeinen anderen. Verstehen Sie den Gedanken?

[27:15] Keine Weisung von eigenmächtiger Deutung. Frage. Wer von uns macht das regelmäßig, dass er sich sagt, und wenn es nur eine halbe Stunde am Tag ist, ich lese Ihnen einen Vers, ich verstehe nicht, ich möchte ihn selbst verstehen. Wir brauchen uns nicht melden, aber einfach mal drüber nachdenken. Wer macht das wirklich?

[27:35] Ich habe das schon öfter mal in verschiedenen Zusammenhängen präsentiert, dieses Thema. Und bei vielen laufe ich wahrscheinlich offene Türen an. Ich sage: Ja, selbstverständlich, ist mir klar, logisch, es geht ja gar nicht anders. Ich würde nie auf die Idee kommen, meine eigenmächtige Deutung in die Schrift reinzulesen. Die Frage ist nur, wer von uns tut das im Alltag wirklich?

[27:57] Es ist eine Sache, hier zu sitzen und zu sagen: Selbstverständlich, ich würde niemals meine eigenmächtige Deutung in die Schrift reinlegen. Eine andere Sache ist es, sich am Dienstag eine halbe Stunde Zeit zu nehmen und zu sagen: Ich lese Johannes 1 und ich verstehe den Vers 14 nicht. Welche anderen Parallelstellen helfen mir? Das ist eine andere Sache. Wer macht das?

[28:17] Denn niemals wurde eine Weisung durch den menschlichen Willen hervorgebracht, sondern vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet. Deswegen sagt uns die Bibel, und davon reden wir auch nicht in Worten, die von menschlicher Weisheit gelehrt sind, sondern in solchen, die vom Heiligen Geist gelehrt sind, indem wir geistliches wie erklären. Geistlich. Und wo kommt das Geistliche her? Wo ist das Geistliche?

[28:43] Der Heilige Geist offenbart sich im Wort Gottes. Können wir das sehen? Es gibt viele Menschen, die ich getroffen habe, die lesen die Bibel und sagen: Der Heilige Geist sagt mir, dass es das und jenes bedeutet. Ich brauche die Bibel jetzt nicht weiter studieren, weil der Geist führt mich direkt. Er zeigt mir genau, es meint das und jenes. Was halten Sie von solchen Leuten? Von solchen Menschen? Sie sind vielleicht ehrlich. Sie sind vielleicht, glauben das wirklich und es ist nicht unsere Aufgabe, sie zu verdammen. Aber auf jeden Fall sollten wir nicht folgen, denn das Geistliche erklärt sich durch die Bibel.

[29:17] Der Heilige Geist hat die Bibel inspiriert. Machen wir ein Beispiel. Wir können natürlich kein vollständiges Beispiel nehmen. Aus welchem Grund? Wir haben keine Konkurrenz hier und die meisten Themen der Bibel sind halt zu umfangreich, als dass wir sie hier in fünf Minuten abhandeln können. Aber nehmen wir mal ein einfaches Beispiel. Ein Beispiel, wo nur zwei Verse in der Bibel vorkommen.

[29:47] Nehmen wir mal vor, machen wir uns mal Gedanken über den Vers 2 in 1. Mose 1. 1. Mose 1, Vers 2. In 1. Mose 1, Vers 2. Dort heißt es: Die Erde aber war wüst und leer und es lag Finsternis auf der Tiefe und der Geist Gottes schwebte über dem Wasser. Vielleicht hat man gerade angefangen, die Bibel zu lesen. Man kommt an den zweiten Vers. Der erste Vers ist noch einfach zu verstehen. Beim zweiten hakt es schon. Was heißt das, dass der Geist Gottes schwebte? Was meint das?

[30:29] Man kann es sich vielleicht bildlich vorstellen, er schwebte über dem Wasser. Aber was ist die Bedeutung davon? Was mache ich jetzt? Was ist das praktische Beispiel? Was muss ich jetzt rein praktisch tun? Was machen Sie jetzt? Ich nehme meine Konkordanz, ich schaue im Internet nach, wo auch immer, ich schaue, wo kommt das Wort schweben, diese Form, nochmal vor und ich finde es nur noch an einer Stelle in der Bibel und zwar in 5. Mose. 5. Mose 32.

[31:07] 5. Mose 32 und dort Vers 11. 5. Mose 32, Vers 11. Wer hat das? Alle da? 5. Mose 32, Vers 11. Dort steht: Wie ein Adler seine Nestbrut aufscheucht, über seinem Jungen schwebt, seine Flügel ausbreitet, sie aufnimmt, sie auf seinen Schwingen trägt.

[31:37] Das Wort für schweben, das Wort schweben meint also, das Handeln eines Adlers, der sich um seine Kinder, um seine Brut kümmert und es wird hier im Kontext dann verwendet für Jesus, der das Volk Israel durch die Wüste geleitet hat. Aber wenn wir wissen, das Wort schweben meint nicht einfach nur ein unpersönliches dahin wabern im All, sondern es meint so, wie ein Adler über seinen Jungen schwebt und sie trägt und behütet, was für eine Einsicht gewinnen wir jetzt über den Heiligen Geist in der Schöpfungsgeschichte?

[32:07] Wenn der Geist schwebte über den Wassern. Was für einen Eindruck gewinnen wir vom Heiligen Geist? Wenn wir die beiden Verse miteinander vergleichen. Er ist jemand, der behütet. Genau. Kann man jetzt auch an den Heiligen Geist als etwas unpersönliches, kaltes, ungreifbares denken oder ist der Heilige Geist nicht vielmehr der, können Sie sich das Bild vorstellen, so wie ein Adler über sein Nest fliegt und es behütet, so als Gott die Welt schuf, diese Wasserkugel, so schwebte der Geist Gottes über der Erde und hat sie beschützt und behütet.

[32:43] Wenn ich sage, darüber gebrütet, das wäre vielleicht zu weit gegangen, aber dieses Bild von Fürsorge für die Schöpfung kommt deutlich heraus, oder? Und wenn wir dann noch diesen Text mit dem Licht, denn Gott sprach, es werde Licht lesen, wer von Ihnen und von uns war beim Vortrag Licht in der Finsternis? Wer war das? Das sind zu wenige. Licht in der Finsternis, wir haben darüber gesprochen, wie der Vorgang, Gott sprach, es werde Licht, ein Bild ist wofür?

[33:15] Wofür ist das ein Bild, wenn Gott sagt: Es werde Licht in der Schöpfung? Wofür war das nochmal ein Bild, ein Vergleich für? Gott hat gesagt: Es werde Licht, und es wurde Licht. Und wir haben das verglichen, diese Schöpfung mit einem anderen Konzept in der Bibel. Mit welchem Konzept haben wir das verglichen? Mit dem Herzen. Genau, mit der Erlösung. Ich wusste gerade nicht, ob die Frage zu einfach, zu schwer ist. Keiner hat geantwortet. Mit der Erlösung.

[33:45] Lesen wir nochmal in 2. Korinther 4, Vers 6. Und das sind jetzt nur kleine Schlaglichter in die Bibel hinein, wie man das geschehen kann. Wenn man sich diesen Anfang studiert, dann würde man jetzt auf diesen Vers kommen. Man würde jetzt in der Parallelstelle irgendwas von Finsternis und Licht finden und sagen: Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten, er hat es auch in unseren Herzen Licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit der Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.

[34:25] Und wir haben gesagt, das ist ein Vergleich zu dem, was am ersten Schöpfungstag geschehen ist, nicht wahr? Gott sprach, es werde Licht und es wurde Licht. Gott spricht in unser Herz: Es werde Licht. Aber etwas, was wir damals nicht gesagt haben, ist folgendes. Wir haben gesagt: Wie war die Erde, bevor Gott gesagt hat: Es werde Licht? Wie war die Erde? Wüst und leer und finster, genau. Was war nochmal das hebräische Wort für wüst und leer? Ich muss mich jetzt anstrengen, dass ich es nicht falsch sage. Ich sage es immer falsch, wenn ich schnell rede. Es ist Tohu, Wa, Bohu. Wenn ich schnell rede, sage ich meistens Tohu, Wa, Bohu. Egal. Es ist Tohu, Wa, Bohu. Tohu und Bohu.

[35:01] Wir haben gesagt, es ist ein Beispiel dafür, wie unsere Herzen vor der Erlösung finster und leer und chaotisch sind. Aber etwas haben wir nicht beachtet oder nicht angesprochen damals. Obwohl die Erde, wie war? Finster, leer und wüst. Hat Gott keinen Kontakt zu der Erde? Was hatte der Geist Gottes gemacht? Er schwebte über dem Wasser wie ein Adler über dem Nest. Mit anderen Worten, man gewinnt den Eindruck, er schwebte über dem Wasser und bereitete die Finsternis schon vor, dass gleich das Wort Gottes kommt. Und als der Heilige Geist über das Wasser schwebte und dann das Wort Gottes kam und sprach: Es werde Licht, dann entstand Licht.

[35:47] Jetzt, wie können wir das übertragen auf unsere Erlösung? Unsere Herzen sind finster und wüst und leer und chaotisch, aber noch bevor Gott überhaupt zu uns spricht, bevor wir das Wort Gottes erfahren, hat er schon lange vorher angefangen, an unseren Herzen zu wirken. Er schwebt um uns herum. Es ist noch finster, es ist noch wüst, aber er bereitet uns schon vor, dass wenn wir zum Wort Gottes kommen, wir die Gelegenheit überhaupt haben zu sagen: Es werde Licht in meinem Herzen.

[36:19] Viele Menschen glauben, ab dem Zeitpunkt, wo ich zum ersten Mal etwas in der Bibel verstanden habe, das war der Moment, wo Jesus in mein Leben getreten ist. Aber Gott war schon viel früher da, wir haben es noch nicht gemerkt. Es war noch finster und düster, aber der Heilige Geist hat schon angefangen, uns vorzubereiten. Er hat schon geschwebt über dem Nest. Ist nicht wunderbar? Und das haben wir uns mit zwei Bibelfersen, die wir verglichen haben, einfach herausgefunden. Ist nicht wunderbar?

[36:43] Da könnte man so viel weitermachen, aber wir müssen jetzt weitergehen. Also, das ABC des Bibelstudiums, A wie Anfang und B wie die ganze Bibel, alle Texte einbeziehen. Je mehr man das macht, desto mehr kommt dieses Netz zusammen. Und sie haben gesehen, dass wenn wir ein Thema studieren, bei Entscheidung 21, dass wir nicht nur einfach einen Abschnitt nehmen und den dann durchgehen, sondern sie ständig durch die ganze Bibel springen. Von Judas zu Zweite Mose, zu Ezekiel, zu Amos, zu Offenbarung. Wir springen hin und her, weil wir von allen Seiten der Bibel die Themen beleuchten wollen.

[37:15] Aber es gibt noch ein C. Wenn das A wie Anfang ist und B wie die Bibel, wofür steht wohl das C? Und er begann bei Mose und bei allen Propheten und legt ihnen in allen Schriften aus, was sich auf ihn bezieht. Wofür steht das C? Christus, ganz genau. A wie Anfang, B wie die Bibel und C wie Christus. Kann man sich das merken? Ist das einfach? Ist das benutzerfreundlich? A wie Anfang, B wie die Bibel, C wie Christus.

[37:43] So hat Jesus die Bibel ausgelegt. Und wenn wir diese drei Prinzipien anwenden, wage ich zu behaupten, dass niemand das ewige Leben verlieren muss. Wenn wir, egal was wir in der Bibel studieren, immer von vorne anfangen, logisch anfangen, wenn wir alle Texte einbeziehen und alles auf Jesus beziehen, dann kann man am ewigen Leben nicht vorbeigehen. Man braucht nur dieses A, B, C. Kostet ein bisschen Zeit, kostet ein bisschen Mühe, aber es ist doch wert, es zu probieren.

[38:13] Jetzt, was heißt es, Christus in allem zu sehen? Schauen wir mal hier eines der berühmtesten Zitate von Jesus an. Jesus sagt zu den Schriftgelehrten, zu den Lehrern, zu den Theologen: Ihr erforscht die Schriften, weil ihr was meint? Ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben. Frage: Ist in der Bibel das ewige Leben zu finden, ja oder nein? Waren die Pharisäer so falsch, als sie geglaubt haben, in den Schriften ist das ewige Leben? Waren sie falsch?

[38:45] Sie waren nicht falsch, aber es gab ein Problem. Jesus sagt: Ihr erforscht die Schriften, weil ihr meint, in ihnen das ewige Leben zu haben und sie sind es, die von mir Zeugnis geben. Worin besteht das ewige Leben in der Bibel? Besteht es darin, dass ich dritte Mose auswendig kann? Besteht es darin, dass ich 1844 fehlerfrei aus Daniel 8 und 9 herleiten kann? Ist das das ewige Leben?

[39:11] Das ewige Leben besteht darin, dass ich Jesus in der Bibel finde. Und genau das haben die Pharisäer nicht getan. Wir haben heute früh von Paulus gesprochen, der Saulus hieß. Und Saulus war ein Pharisäer, er war ein Professor der Abteilung für Altes Testament an der Universität von Jerusalem sozusagen und er hatte Jesus noch niemals entdeckt. Als Jesus zu ihm sprach, als Jesus gegenstand, fragt dieser Meister, dieser Supertheologe, fragt ihn: Wer bist du?

[39:39] Dabei hatte Gott beim ganzen Geben und Schreiben des Alten Testamentes nur ein einziges Ziel gehabt: die Menschen auf ihn vorzubereiten. Von 1. Mose 1 bis Maleachi 3 hat die Bibel keinen anderen Zweck im Alten Testament, als die Menschen auf Jesus vorzubereiten. Und es gab und gibt Menschen, die können die Bibel auswendig oder sie können sie auf Hebräisch lesen oder ich weiß nicht was und haben keine Ahnung von Jesus Christus. Weil sie nicht nach ihm suchen.

[40:09] Er sagt: Und doch wollt ihr nicht zu mir kommen, um das Leben zu empfangen. Sie entscheiden sich gegen Jesus und das Lesen der Bibel wird für sie zu einem Biss in den leeren Muffin. Die Bibel ohne Jesus ist wie ein Muffin ohne Füllung. Warum? Weil man selbst der Erste sein will. Weil man sich nicht unterordnen will. Das ist das Problem. Wenn man Jesus im Herzen hat, dann will man nicht immer der Erste sein. Dann hat man dieses Problem des Stolzes nicht mehr und dann kann man auch die Bibel verstehen. Denn er sagt: Wenn ihr Mose glaubt würdet, so würdet ihr auch mir glauben. Denn von wem hat er geschrieben?

[40:49] Wer von Ihnen, wer von euch liest regelmäßig das Alte Testament? Wie oft steht dort der Name Jesus? Natürlich niemals. Frage. Wir haben hier eine ganze Reihe von Gästen und Besuchern und Leuten, die auf Stühlen sitzen. Wenn wir mehr Zeit hätten, würde ich gerne Übungen machen, dass jeder der Reihe nach eine Stelle aus dem Alten Testament mir sagt, wo Jesus vorkommt. Es müssten ja buchstäblich Tausende sein. Aber machen wir einfach mal ein paar.

[41:21] Wer kann mir eine Stelle aus dem Alten Testament nennen, wo Jesus vorkommt? Wo Jesus beschrieben wird? Das müsste jetzt kommen wie aus dem Maschinengewehr. Also bitte nicht zögern. Wir haben nicht so viel Zeit. Noch 20 Minuten. Also nicht eine nach dem anderen melden und ich nehme euch und sie ran. Eine Stelle aus dem Alten Testament, wo Jesus vorkommt.

[41:43] In Jesaja 53, da wird Jesus beschrieben, wie er leidet. Ganz genau. Eine Prophezeiung, wie er als Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, von sterben wird. Okay, noch ein Beispiel. Wo kommt Jesus noch vor? 1. Mose 3, 15. Ganz genau. Die Verheißung, dass der Same der Frau die Schlange tötet. Können wir uns erinnern? Das Bild, der Schlange den Kopf zertreten, den man vor den Schuh ausziehen muss. Okay, noch ein Beispiel. Wo kommt Jesus noch vor? Im Alten Testament.

[42:17] 2. Mose 3. Im brennenden Dornbusch, da wird vom Engel des Herrn gesprochen. Wer ist der Engel des Herrn nach Offenbarung 12? Wie heißt er? Michael, nicht wahr? Können wir uns erinnern? Michael, der so ist wie Gott und Michael ist Christus. Okay, super. Noch ein Beispiel. Ja?

[42:37] In Daniel 9. Wir haben das bei Entscheidung 21 gesehen, im Countdown der Zeitalter. Die ganze Prophezeiung, die die Taufe, den Tod und den Dienst von Jesus beschrieben hat. Noch mehr Beispiele. Daniel 11. Das ist was für die Insider. Super. Genau in der Mitte. Der Fürst des Bundes, wie er gekreuzigt wird. Okay, noch eins. Mehr. Wir brauchen mehr.

[43:01] Psalm 22. Das ist gut. Weil die meisten würden wahrscheinlich Psalm 23 sagen. Da kommt er auch vor. Der Herr ist mein Hirte. Was sagt die Bibel über Jesus? Ich bin der gute Hirte. Aber in Psalm 22, lassen wir das mal aufschlagen, damit alle sehen, was du meinst. Psalm 22.

[43:27] Psalm 22. Da steht gleich der erste Vers, der dort steht: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Und wenn man das liest, da kann man gar nicht anders als an wen denken? An Jesus, ans Kreuz. Und dann steht explizit im Vers 19: Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los über mein Gewand. Okay.

[43:49] Noch ein Beispiel. Noch mehr Beispiele. Jesus im Alten Testament. Wo kommt Jesus noch vor? Jakob, wie er gegen den Engel kämpft. Ganz genau. In 1. Mose 32. Da kommt Jesus, der mit ihm kämpft und der ihn bekehrt. Okay, noch ein Beispiel. So viele. Es ist unglaublich. Noch eins. Ja?

[44:15] Der gesamte Heiligtumsgeschehen, das heißt alles von 2. Mose 25 bis 40 und komplett 3. Mose, all die komischen Gesetze sprechen alle nur von Jesus. Die Brandopfer, die Sündopfer, die Schlachtopfer, die Friedensopfer, das Heiligtum, der Priester, das Brot. Wir haben das in einem Thema gehabt, das Bild des Namens. Sie können sich erinnern, ihr könnt euch erinnern. Das gesamte Heiligtumsgeschehen spricht einzig und allein von Jesus. Noch ein Beispiel.

[44:45] Jesaja 9, 6. Was steht dort? Okay, dann lesen wir es gemeinsam. Jesaja 9, 6. Genau, das sind die Namen. Jesaja 9, wir können es schon ab Vers 5 lesen. Jesaja 9, Vers 5: Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter und man nennt seinen Namen: Wunderbarer Ratgeber, starker Gott, ewiger Vater, Friedefürst. Ein Kind ist uns geboren. Das sind die Namen von Jesus.

[45:21] Jemand hat heute davon gesprochen, dass es manchmal schwer fällt, den Gott der Liebe im Alten Testament zu finden. Hier ist der beste Weg, ihn zu finden. Nach Jesus suchen. Denn Jesus hat uns die Liebe des Vaters gezeigt, oder? Je mehr wir Jesus finden im Alten Testament, desto mehr finden wir auch den Gott der Liebe im Alten Testament. Und wir könnten jetzt buchstäblich für Stunden und Stunden vorangehen. Es ist so unglaublich. Man könnte niemals aufhören.

[45:53] Und die Bibel sagt uns: Aber ihre Gedanken wurden verstockt, denn bis zum heutigen Tag bleibt beim Lesen des Alten Testaments diese Decke unaufgedeckt. Das heißt, für viele Menschen, wenn sie das Alte Testament lesen, da gibt es eine Decke darüber, über dem Kopf. Wenn Sie eine Decke nehmen, stellen Sie sich vor, Sie legen sie über den Kopf und versuchen dann die Bibel zu lesen. Was passiert? Können Sie mit einer Decke über dem Kopf die Bibel lesen? Nein, das ist unmöglich.

[46:17] Was muss geschehen, damit die Decke weggeht? Sie wird wohin weggetan? In? In Christus. Wenn ich nach Jesus suche, dann werde ich auch das Alte Testament verstehen. Es gibt viele Stellen im Alten Testament, da sagen die Leute: Das ist so grausam. Wenn ich Jesus entdecke, wird er mir helfen und ich werde durch das Vergleichen der Alten Testamentstellen mit dem Evangelium sehen, wie alles eine wunderbare Harmonie hat.

[46:43] Hier steht: Sobald es sich aber zum Herrn bekehrt, wird die Decke weggenommen. Wir alle aber, indem wir mit unverhülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauen, wie in einem Spiegel, werden verwandelt in dasselbe Bild von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, nämlich vom Geist des Herrn. Hier steht ein interessanter und wichtiger Gedanke.

[47:01] Wenn wir die Bibel lesen, je mehr wir Jesus in der Bibel finden, desto mehr werden wir in das Ebenbild von Jesus verwandelt. Viele Menschen fragen sich: Ich kann nie so werden wie Jesus. Jesus war so rein, so heilig, ich kann nie so werden. Warum können wir nicht so werden? Weil wir keine Zeit mit der Bibel verbringen. Wie werden wir verwandelt? Durch einen Zauberspruch, dass Gott vom Himmel sagt: Und jetzt bist du heilig. Werden wir so verwandelt? Der Charakter wird so verwandelt, nicht der Charakter. Der Charakter wird verwandelt durch das Anschauen mit unverhülltem Angesicht.

[47:35] Es gibt nur eine Möglichkeit, verwandelt zu werden in das Ebenbild Jesu, wenn wir Christus in der Bibel sehen. Wenn wir nach Jesus suchen in der Bibel. Das heißt, alles, was wir in der Bibel lesen, mit Jesus vergleichen. Beispiele haben wir schon zu Hauf genommen. Also fassen wir zusammen: Was ist das ABC des Bibelstudiums? A wie Anfang, B wie die Bibel und C wie Christus. Alles auf Jesus beziehen. So einfach.

[48:01] Und die Bibel nennt nur einen Vers, wie Jesus die Bibel ausgelegt hat. Mehr müssen wir nicht wissen. Und wenn wir das umsetzen, dann haben wir schon genug zu tun an Zeit. Und es ist einfach so, dass es jeder verstehen kann und der Teufel hasst es, wenn jemand das versteht, weil dann hat er keine Chance mehr. Und dem allen liegt ein Grundprinzip zugrunde. Und das ist das.

[48:21] Vorschrift auf Vorschrift, Satzung auf Satzung, hier ein wenig, da ein wenig. Das Grundprinzip ist, dass ich sowieso nicht immer alles auf einmal lesen kann, sondern dass ich immer ein wenig vergleiche. Ich nehme das und vergleiche es mit dem. Dann vergleiche ich das mit dem. Und dann vergleiche ich das mit dem. Und dann vergleiche ich das mit dem und mit dem. Und je mehr ich vergleiche, desto tiefer und tiefer und tiefer komme ich. Vers mit Vers vergleichen.

[48:49] Wenn ich von vorne anfange, können Sie sehen, dass ich nicht alles auf einmal lese. Denn dann muss ich das, was ich vorne lese, mit allem vergleichen, was später kommt. Richtig? Ich muss alles, was ich lese, immer mit dem vergleichen, was vorne war. Wenn ich jetzt die ganze Bibel einbeziehen will, muss ich alle Verse miteinander vergleichen. Wenn ich alles auf Jesus beziehen will, muss ich jeden Vers, den ich lese, mit Jesus vergleichen und mit seinem Evangelium. Das heißt, dieses Prinzip ist immer das gleiche: Vergleichen, vergleichen, vergleichen.

[49:19] Nun, einige praktische Beispiele. Beispiele, die man miteinander vergleichen soll in der Bibel. Bei welchen Beispielen kann man das deutlich sehen? Dass man in der Bibel die Dinge miteinander vergleichen soll. Die Bibel ist ja schon so geschrieben, dass sie uns quasi darauf stößt. Vergleiche die Dinge. Irgendein Beispiel, wo man Dinge vergleichen soll, weil sie so ähnlich sind. Offenbarung und Daniel, ganz genau. Wir haben die Vision von Daniel angeschaut bei Entscheidung 21. Man kann sie miteinander vergleichen. Wenn man sie übereinander legt, dann wird es deutlicher.

[49:55] Noch ein Beispiel. Die Gleichnisse. Überhaupt die Evangelien. Matthäus, Markus und Lukas beschreiben im Wesentlichen immer die gleichen Sachen. Wir können auch das Heiligtum uns nehmen. Im Heiligtum vergleichen wir alles, was wir im Heiligtum finden, mit dem Evangelium. Indem wir diese Dinge vergleichen, wird es immer deutlicher. Das ist das Geheimnis.

[50:17] Und raten Sie mal, wann ist das Ende für das Bibelstudium? Wo ist der Grund, dass man nicht tiefer kommt im Bibelstudium? Wo ist der? Den gibt es nicht. Warum? Egal, was man studiert hat, man kann das, was man studiert hat, noch mit einem anderen Vers vergleichen. Und noch mit einem. Es ist so wunderbar. Wir werden bis in alle Ewigkeit im Himmel immer weiter forschen.

[50:45] Könige und Chronika, ganz genau. Das ist das gleiche Prinzip wie bei den Evangelien. Gott hat eine Liebe dafür, die Dinge zu vergleichen. Und er möchte uns daran stupsen, dass wir nicht einfach nur eine Geschichte in Matthäus lesen, ein kleines Gleichnis, sondern er wünscht sich, dass wir dieses Gleichnis nochmal bei Markus lesen und nochmal bei Lukas lesen. Zeitverschwendung, steht fast genau das Gleiche. Aber es steht eben nur fast genau das Gleiche, weil Markus und Lukas noch kleine Details hinzufügen. Wenn ich alles zusammennehme, dann entsteht ein Bild.

[51:15] Wer jemals... Ich gebe Ihnen einen ganz interessanten Tipp. Wenn Sie ein wirklich spannendes Studium machen wollen, studieren Sie mal in den nächsten Tagen die Kreuzigung Jesu. Angefangen von Gethsemane bis zu seiner Auferstehung. Nehmen Sie sich jeden Tag einen kleinen Abschnitt vor, ein paar Verse, und vergleichen Sie, was Matthäus überschreibt, was Markus, was Lukas und was Johannes schreiben. Die schreiben nicht immer alles das Gleiche. Manch einer lässt das weg, ein anderer hat den Aspekt noch dazu. Aber wenn man alles zusammenfügt wie ein Puzzle, dann ergibt sich ein Bild. Das hat man noch niemals vorgesehen. Wirklich ganz spannend, ganz einfach zu bewerkstelligen. Man muss immer nur zwischen Matthäus, Markus, Lukas und Johannes wechseln.

[51:55] Aber Frage, ganz ehrlich, wer von uns hat das bisher schon immer so systematisch gemacht? Wir wissen das rein theoretisch, dass man das so machen müsste. Aber lasst uns doch einfach mal beginnen und machen.

[52:05] Welche Wirkung hat die Bibel ganz im Schluss? Die Bibel sagt uns, das Wort Gottes ist was? Die Bibel ist zumindest lebendig. Sie nicht mehr ganz. Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert. Und es dringt durch und scheidet sowohl Seele als auch Geist, sowohl Mark als auch Bein. Und es ist ein Richter der Gedanken und Gesinnungen des Herzens.

[52:33] Mit anderen Worten, wenn ich die Bibel lese, was passiert? Was passiert, wenn ich die Bibel lese? Mit meinen Gedanken? Sie werden auf Gott gerichtet und man kann nicht wirklich schlechte Gedanken hegen und gleichzeitig die Bibel lesen, oder? Wenn man die Bibel so liest, wie sie gelesen werden will, dann zeigt sie wie die Nadel zum Pol genau auf mein Problem. Schon mal erlebt? So präzise den Finger in die Wunde, dass man manchmal fast versucht ist, die Bibel zuzuschlagen. Weil man genau merkt, das ist die Bibel, genau von mir.

[53:07] Aber das ist intendiert. Das ist genau das, was die Bibel vorhat. Denn die Bibel ist kein totes Buch. Meine lieben Freunde, dieses Buch ist zwar auf Papier gedruckt, es hat vielleicht ein Ledereinband, aber es ist kein totes Buch. Die Bibel sagt, dieses Buch ist lebendig. Uns wird gesagt, dass das Wort, das die Welt geschaffen hat, als Gott sagt: Es werde Licht, die gleiche Kraft im Wort ist hier zu finden. Die gleiche Kraft, die gesagt hat: Es werde Licht, und es wurde Licht, die gesagt hat: Es werden Sterne am Himmel, und es wurden Sterne am Himmel, die gleiche, unveränderte Kraft ist in diesem Buch.

[53:49] Man kann es fast kaum glauben, oder? Die Menschen zur Zeit Jesu haben auch nicht geglaubt, dass diese Kraft plötzlich mitten unter ihnen sein soll, mitten in der vierten Reihe gesessen hat, im Gottesdienst. Dass genau diese Kraft, die gesagt hat: Es werde Licht, plötzlich ein Mensch wurde. Das war fast zu unglaublich, deswegen haben ihn viele abgelehnt. Und genauso ist es mit der Bibel. Die meisten lehnen die Bibel ab, weil sie es gar nicht vorstellen können, dass diese schöpferische Kraft im Wort drin ist.

[54:13] Jetzt, wie gehen wir mit der Bibel um? Wenn wir das wissen, sollten wir die Bibel nicht mit einer gewissen Ehrfurcht aufschlagen und sagen: Das sind die Worte des lebendigen Gottes, mit denen er die Welt geschaffen hat, und die sprechen zu mir, und er hat sie nur für mich geschrieben. Genauso soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund hervorgeht, es wird nicht was, nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt habe.

[54:43] Eine der schönsten Dinge daran, das Wort Gottes zu predigen ist diese Verheißung. Denn egal, was man als Prediger tut, als Verkündiger, oder wenn man Bibelstunden gibt, oder wenn man einfach seinem Nachbarn etwas erzählt von der Bibel, wenn man es aus dem Wort Gottes ist und dem Wort Gottes gemäß ist, sagt die Bibel, es ist niemals umsonst. Das Wort Gottes kann nicht leer zurückgehen. Es gibt Menschen, die werden es ablehnen, aber es ist niemals der Fall, dass das Wort Gottes in irgendeine Richtung ausgesandt wird und es kein Ergebnis gibt. Keine positive Veränderung. Das gibt es gar nicht.

[55:15] Weil Gottes Wort immer das tut, wozu es gesandt ist. Und das macht mich so froh. Und das haben wir schon gesehen: Es werde Licht und es wurde Licht. Aufgrund der Hoffnung des ewigen Lebens, dass Gott, der nicht lügen kann. Jetzt machen wir eine praktische Anwendung. Was bedeutet das für mich, in meinem Bibelstudium, zu Hause, am Mittwochmorgen, dass die Bibel sagt, er kann nicht lügen? Selbst wenn er es wollte, und er will es ja sowieso nicht, aber er kann nicht lügen. Was bedeutet das praktisch? Alles, was er sagt, ist wahr. Das würden wir sowieso zustimmen. Das ist richtig.

[55:53] Schlagen Sie gemeinsam mit mir 1. Johannes 1 auf. 1. Johannes 1, Vers 9. Stellen wir uns vor, wir lesen am Mittwochmorgen die Bibel und haben am Dienstagabend uns schwer versündigt. Vielleicht haben wir jemanden mit Worten schwer verletzt oder wir haben irgendwas anderes getan. Und die Bibel macht uns deutlich, dass wir uns entschuldigen müssen. Und die Bibel macht uns deutlich, dass wir zu Jesus kommen. Aber dann gibt es etwas, was wahrscheinlich jeder von uns schon mal erlebt hat. Wir haben das Gefühl, wir sind zu weit gegangen, wir können nicht mehr zurück. Ich habe das schon so oft gemacht.

[56:37] Und Satan ist sehr oft dabei, uns einzureden, diese Sünde kann Gott dir nicht vergeben. Das ist zu schwer. Und dann lesen wir 1. Johannes 1, Vers 9: Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, dann ist es uns erfreuend und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Das Bibelstudienprinzip ist: Ich lese das und ich muss glauben, dass Gott niemals lügen kann. Das heißt, wenn ich diesen Vers annehme auf mich und sage: Herr Jesus, dieser Vers, ich möchte ihn auf mich anwenden, dann kann Gott nicht lügen, er kann es nicht nicht tun, er wird es tun, egal ob ich es fühle oder nicht.

[57:17] Und das ist das Verstandene, dass die Bibel mit all ihren Verheißungen, egal was die Bibel sagt, mich meint und immer das ausführen wird, was es sagt, wenn das einmal richtig der Groschen gefallen ist, dann gibt es kein Buch der Welt, das sie noch lesen wollen, außer der Bibel. Weil sie wissen, dass alles, was sie lesen, sich immer erfüllt in ihrem Leben, wenn sie es glauben. Gott kann nämlich nicht lügen.

[57:43] Die Bibel sagt: Dein Wort ist meines Fußes Leuchte in deinem Weg. Ein Satz, den wir schon so oft gehört haben. Wer von Ihnen, wenn er ein Problem im Alltag hat, liest die Bibel genau zu diesem Problem? Die Bibel sagt, egal was auf unserem Weg ist, die Bibel ist ein Licht. Das Licht scheint in die Finsternis. Mein Weg ist finster. Warum ist mein Weg finster? Warum weiß ich nicht, was vorne kommen wird? Warum nicht? Weil ich nicht in die Zukunft schauen kann, oder? Wer sich jetzt meldet, sagt, dass er ein Prophet ist. Wir können niemand von uns in die Zukunft schauen.

[58:19] Das heißt, in einem gewissen Sinne, ist für jeden von uns der Weg düster. Niemand weiß von uns, was heute Abend um 18 Uhr sein wird. Oder was morgen sein wird. Aber wir wissen, was in der Zukunft sein wird, durch die Bibel, das ist ein Licht. So wie eine Taschenlampe auf den Weg scheint und mir sagt, wo die Schwierigkeiten sein werden, wo die Biegung ist, wo gerade der Weg ist, wo die Pfütze ist, damit ich nicht reintrete. Die Bibel kann mir meinen Weg ebnen, wenn ich sie lese.

[58:47] Muss man die Bibel lesen? Kann man auch mal drei Tage ohne Bibel auskommen? Ist doch keine Pflicht, oder? Jesus sagt: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Was passiert, wenn ich nicht Bibel lese? Was passiert?

[59:19] Wer von Ihnen hat schon mal gefastet? Tagelang nicht gegessen? Wie lange hält man das aus? Schaffen Sie es, zwei Monate lang nicht zu essen? Sie sind dann mausetot. Was passiert, wenn wir zwei Monate, obwohl wir schon jeden Sabbat in die Kirche gehen, treue Christen sind, seit 30 Jahren, aber die Bibel nicht lesen? Was passiert? Wir sind mausetot geistlich. Mausetot. Tote, formale Christen, die auf ihrem Stuhl sitzen und den Anschein erwecken, als wäre alles in Ordnung. Und das weiß niemand in der Gemeinde, außer Gott, dass sie eigentlich innerlich tot sind.

[1:00:01] Der Gerechte aber wird durch seinen Glauben leben. Woher kommt der Glaube? Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Durch jedes Wort, und sei es das Geschlechtsregister, können wir uns erinnern, was wir über das Geschlechtsregister gesagt haben? Ein Bild für das Buch des Lebens. Egal was wir lesen, es kann uns helfen zu leben. In jedem Wort Gottes, in jedem Vers ist das Leben, das ewige Leben enthalten. Und je mehr wir davon leben, desto mehr können wir davon haben.

[1:00:35] Die Bibel sagt: Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass es einen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, d.h. jeder, der aus jedem Wort lebt. Denn Glauben meint nichts anderes als Leben aus jedem Wort. Aber ist meine Erfahrung nicht wichtiger? Ich kenne Menschen, die sagen: Die Bibel ist schön und gut, aber mir hat der Heilige Geist gezeigt, ich habe erlebt, der Heilige Geist oder wer auch immer, der Heilige Geist hat mir die Erfahrung gezeigt.

[1:01:03] Schauen wir kurz, was die Bibel sagt dazu. Petrus sagt: Wir sind nicht klug ersonnenen Legenden gefolgt, als wir euch die Macht und Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus wissen ließen, sondern wir sind Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen. Denn er empfing von Gott, dem Vater, Ehre und Herrlichkeit, als eine Stimme von der hoch erhabenen Herrlichkeit an ihn erging: Dieses ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe. Ich habe ihn gesehen, als wir mit ihm auf dem Heiligen Berg waren.

[1:01:31] Wer von Ihnen hätte gerne dabei gewesen, Jesus in seiner Herrlichkeit auf dem Berg sehen, Mose und Elia vom Himmel herab kommen? Wäre es nicht eine wunderbare Erfahrung? Und Petrus sagt: Ich weiß ganz genau, was ich euch predige. Ich habe Elia und Mose vom Himmel kommen sehen, ich habe Jesus in seiner Herrlichkeit gesehen, meine Erfahrung trügt nicht. Es gibt etwas anderes noch dazu.

[1:01:59] Und so besitzen wir das prophetische Wort umso, was heißt fester? Was heißt fester? Noch mehr! Er sagt: Ja, ich habe eine wunderbare Erfahrung gehabt, ich habe Gott persönlich gesehen, mit eigenen Augen, aber er sagt, das ist nicht der Grund meines Glaubens. Es gibt etwas, was noch fester ist als Erfahrung. Das ist das prophetische Wort. Wie viele Menschen haben Jesus von Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen? Die Mehrheit oder die Minderheit? Die Minderheit. Aber hat jeder von uns die Möglichkeit, die Prophetie zu studieren? Sind wir im Nachteil, wenn wir Jesus noch nicht von Angesicht zu Angesicht gesehen haben? Ist unsere Erfahrung der entscheidende Maßstab? Nein, es ist das prophetische Wort. Und deswegen studieren wir so viel Prophetie in Entscheidung 21.

[1:02:47] Ist Lesen ausreichend? Die Bibel sagt: Glückselig, der die Worte der Weissagung liest. Die Bibel sagt: Demnach kommt der Glaube aus der Verkündigung, es steht wörtlich dem Gehörten, die Verkündigung aber durch Gottes Wort. Was bedeutet es zu hören? Natürlich kann man auch die Bibel als Audiobuch hören, das ist auch sehr gut, aber was meint die Bibel eigentlich hier mit Hören? Was meint die Bibel mit Hören?

[1:03:13] Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt. Wenn ich die Bibel lese, soll der Geist mich überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und Gerecht. Die Bibel sagt: Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung und zur Erziehung der Gerechtigkeit.

[1:03:37] Ich möchte eine ganz ernste Frage stellen heute Morgen. Ich glaube, die meisten von uns, die hier sitzen, lesen regelmäßig in der Bibel. Aber ich möchte die Frage stellen: Wer wird von der Bibel persönlich belehrt? Ich lese die Bibel nicht, ich lese die Bibel, weil ich das jeden Morgen tue und es ein gutes Wort ist für den Tag. Ich meine, wer kann sagen: Ich habe etwas gelernt, allein durch Bibel lesen. Wer kann sagen: Jeden Tag zeigt mir Gott, wo ich falsch gelegen habe. Er weist mich zurecht und er erzieht mich, wie ich es besser machen kann. Ist das das, was wir erleben, jeden Tag? Das ist dann effektives Bibelstudium. Alles andere ist intellektuelle Spielerei.

[1:04:15] Jesus spricht zu ihnen: Habt ihr noch nie in den Schriften gelesen? Und er weiß ganz genau, dass diese Pharisäer sie sogar auswendig können. Und er tut so, oder er sagt es so, als ob sie noch nie gelesen hätten. Mit anderen Worten, wenn ich die Bibel nicht auf mich selbst beziehe, dann ist es so, als hätte ich sie noch nie gelesen. Vielleicht glaubst du, vielleicht glauben sie, ich bin ein guter Christ, weil ich kenne die Bibel, ich habe sie gelesen. Aber Jesus sagt: Wenn du sie nicht auf dich selbst beziehst, wenn der Geist nicht an dir wirken darf, wenn du die nicht entscheidest, ist es so, als hättest du sie nie gelesen. Das ist das Prinzip.

[1:04:47] Und als die obersten Priester und die Pharisäer

[1:04:49] seine Gleichnisse hörten, erkannten sie, dass er von
[1:04:51] ihnen redete. Die Bibel
[1:04:53] spricht immer von mir.
[1:04:55] Und von ihnen und von dir.
[1:04:57] Spricht immer von dir.
[1:04:59] Denn alles, was zuvor geschrieben worden ist,
[1:05:01] wurde zu unserer Belehrung
[1:05:03] zuvor geschrieben, damit wir durch das Ausharren
[1:05:05] den Trost der Schriften Hoffnung fassen. Mit anderen Worten,
[1:05:07] Gott hätte so viele Geschichten schreiben können.
[1:05:09] Glauben Sie, dass alles, was in der Bibel steht,
[1:05:11] alles war, was sich ereignet hat?
[1:05:13] Die Bibel sagt, es hätten
[1:05:15] die Bücher könnten die Welt nicht fassen.
[1:05:17] Nee, die Welt könnten die Bücher nicht fassen.
[1:05:19] Die hätten geschrieben werden können über Jesus.
[1:05:21] Aber trotzdem hat die Bibel nur
[1:05:23] einige wenige Geschichten ausgewählt.
[1:05:25] Aus welchem Grund? Alles, was
[1:05:27] in der Bibel steht, steht nur aus einem
[1:05:29] einzigen Grund, damit wir,
[1:05:31] die wir lesen, die wir später leben,
[1:05:33] aus diesen Geschichten lernen.
[1:05:35] Es sind nur Geschichten ausgewählt,
[1:05:37] die besonders wertvoll sind
[1:05:39] für uns.
[1:05:41] Gott hat eine Kompilation gemacht,
[1:05:43] ein Best-of der Weltgeschichte,
[1:05:45] mit dem einzigen Ziel, dass sie,
[1:05:47] dass du und ich beim Lesen
[1:05:49] besonderen Wert darauf legen
[1:05:51] und besonders Hoffnung haben können und Trost.
[1:05:53] Warum lesen wir die Bibel so wenig,
[1:05:55] wenn der Gott des Himmels sich die Mühe
[1:05:57] gemacht hat, aus der gesamten Weltgeschichte
[1:05:59] die besten Geschichten zusammenzunehmen,
[1:06:01] die speziell für Ihr Problem
[1:06:03] und für mein Problem geeignet sind.
[1:06:07] All diese Dinge aber, die jenen widerfuhren,
[1:06:09] sind Vorbilder und sie wurden
[1:06:11] als Warnung für uns aufgeschrieben,
[1:06:13] auf die das Ende der Weltzeiten gekommen ist.
[1:06:15] Wir haben gestern davon gesprochen.
[1:06:17] Beispiel ist die Wiederkunft.
[1:06:19] Die Bibel sagt zum Beispiel,
[1:06:21] wie es aber in den Tagen Noahs war,
[1:06:23] so wird es auch bei der Wiederkunft des Menschensohnes sein.
[1:06:25] Angenommen, ich lese jetzt Matthäus 24
[1:06:27] und ich komme an diese Stelle.
[1:06:29] Jesus gibt mir den Hinweis,
[1:06:31] wie ein kleiner versteckter Hinweis,
[1:06:33] wie es in den Tagen Noahs war,
[1:06:35] so wird es bei der Wiederkunft sein.
[1:06:37] Jetzt möchte ich wissen, wie wird es bei der Wiederkunft sein?
[1:06:39] Was sollte ich also studieren?
[1:06:41] Die Tage Noahs.
[1:06:43] Jetzt werden Sie sagen, wir haben gestern
[1:06:45] einen ganzen Vortrag
[1:06:47] über die Wiederkunft gehört
[1:06:49] und der Sprecher hat nicht einmal nur den Namen Noah erwähnt.
[1:06:51] Wissen Sie warum?
[1:06:53] Kommen Sie heute um 18 Uhr.
[1:06:57] Wird noch lange nicht fertig.
[1:06:59] Ist noch lange nicht fertig.
[1:07:01] Es gibt noch so viel mehr zu sagen.
[1:07:03] Und wenn Sie heute Abend nicht da sind,
[1:07:05] da gibt es einfach keine Worte mehr dafür.
[1:07:07] Sie müssen heute Abend kommen.
[1:07:09] Sie müssen kommen.
[1:07:11] Und Sie, die live vom Livestream sitzen
[1:07:13] und innerhalb von 40 Kilometern von Stuttgart wohnen,
[1:07:15] Sie dürfen die Gelegenheit nicht verpassen,
[1:07:17] heute Abend hier live dabei zu sein.
[1:07:19] Was bedeutet bewahren?
[1:07:21] Ich will Sie daran erinnern,
[1:07:23] obgleich Sie das ja schon wissen.
[1:07:25] Korinther sagt, ich erinnere Sie aber,
[1:07:27] ihr Brüder, an das, was ich Ihnen verkündigt habe.
[1:07:29] Wir haben das schon angeschaut,
[1:07:31] als wir über den Sabbat gesprochen haben.
[1:07:33] Er weiß ganz genau,
[1:07:35] dass Sie und ich vergesslich sind.
[1:07:37] Er weiß das ja sowieso.
[1:07:39] Deswegen schreibt er immer und immer wieder
[1:07:41] die gleichen Prinzipien und erinnert uns daran.
[1:07:43] Wenn Sie an dem Wort festhalten,
[1:07:45] gehen wir ganz zum Schluss hier
[1:07:47] auf 5. Mose 6.
[1:07:49] Und diese Worte,
[1:07:51] die ich dir heute gebiete,
[1:07:53] sollst du auf deinem Herzen tragen.
[1:07:55] Wie kann ich die Worte, die ich gelesen habe,
[1:07:57] die ich studiert habe,
[1:07:59] die ich nach dem ABC des Bibelstudiums
[1:08:01] verstanden habe,
[1:08:03] wie kann ich sie bewahren?
[1:08:05] Wie mache ich das praktisch?
[1:08:07] Praktisch, wie das funktioniert.
[1:08:09] Ausleben.
[1:08:11] Es gibt Leute, die sagen,
[1:08:13] ich lerne keine Bibelverse auswendig,
[1:08:15] ich lebe sie einfach aus.
[1:08:17] Und das ist richtig.
[1:08:19] Ein anderer praktischer Tipp ist natürlich,
[1:08:21] den einen oder anderen Text auswendig zu lernen.
[1:08:23] Denn als Jesus in der Wüste stand
[1:08:25] und der Satan versucht hat,
[1:08:27] da hat er keine Papierrolle dabei gehabt.
[1:08:29] Er hat keine Schriftrolle.
[1:08:31] Lernen Sie den einen oder anderen Text auswendig.
[1:08:33] Das hilft ungemein.
[1:08:35] Ein jeder nun, der diese meine Worte hört
[1:08:37] und sie tut,
[1:08:39] den will ich mit einem klugen Mann vergleichen,
[1:08:41] der sein Haus auf den Felsen baute.
[1:08:43] Wir können 30 Jahre lang
[1:08:45] uns über Techniken des Bibelstudiums unterhalten.
[1:08:47] Wenn Sie das nicht tun,
[1:08:49] ist das alles völlig nutzlos.
[1:08:51] Deswegen reicht uns das ABC.
[1:08:53] Sie brauchen nur das ABC.
[1:08:55] Und wenn Sie das tun,
[1:08:57] ist das alles völlig nutzlos.
[1:08:59] Sie brauchen nur das ABC,
[1:09:01] aber Sie müssen es tun.
[1:09:03] Und das ist das größte Problem.
[1:09:05] In der ganzen Christenheit,
[1:09:07] alle wissen, wir müssen die Bibel lesen.
[1:09:09] Die Bibel ist ein gutes Buch,
[1:09:11] die Bibel hilft mir,
[1:09:13] aber so wenige tun es.
[1:09:15] Weil der Fernseher so interessant ist,
[1:09:17] der Computer so interessant ist,
[1:09:19] ich weiß nicht, was alles sonst noch so interessant ist,
[1:09:21] und weil wir so viel zu tun haben.
[1:09:23] Natürlich haben wir so viel zu tun.
[1:09:25] Oder sage ich zu viel?
[1:09:27] Für das Wort,
[1:09:29] das die Welt erschaffen hat
[1:09:31] und uns jede Minute am Leben erhält,
[1:09:33] da sollten noch ein paar Minuten am Tag drin sein, oder?
[1:09:35] Es sollte die oberste Priorität haben.
[1:09:39] Wer an mich glaubt,
[1:09:41] wie die Schrift gesagt hat,
[1:09:43] aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
[1:09:45] Die Bibel sagt uns,
[1:09:47] das Gras ist verdorrt,
[1:09:49] die Blume ist abgefallen,
[1:09:51] aber das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit.
[1:09:53] Und Petrus sagt,
[1:09:55] wenn wir fest erhalten an dem gewissen prophetischen Wort,
[1:09:57] und er tut gut daran,
[1:09:59] darauf zu achten, als auf ein Licht,
[1:10:01] das an einem dunklen Ort scheint,
[1:10:03] bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen.
[1:10:05] Wer in der Bibel ist der Morgenstern?
[1:10:07] Es ist Jesus, nicht wahr?
[1:10:09] Wenn wir die Bibel lesen,
[1:10:11] vor allem die Prophetie, deine Offenbarung,
[1:10:13] soll Jesus in unseren Herzen aufgehen,
[1:10:15] in unseren Gedanken.
[1:10:17] Je mehr wir die Bibel lesen,
[1:10:19] desto mehr werden wir über Jesus nachdenken.
[1:10:21] Und wenn es immer heller wird,
[1:10:23] was werden wir dann sein?
[1:10:25] Dann sind wir das Licht der Welt.
[1:10:27] Und dann müssen wir uns nicht mehr anstrengen,
[1:10:29] wie kann ich einem anderen Menschen von Jesus erzählen?
[1:10:31] Die Leute werden sagen, du strahlst so von Jesus.
[1:10:33] Das haben wir schon gesehen.
[1:10:35] Und deswegen möchte ich Ihnen heute
[1:10:37] diese letzte Frage stellen.
[1:10:39] Wollen Sie beginnen,
[1:10:41] die Bibel selbst zu studieren?
[1:10:43] Und damit meine ich nicht,
[1:10:45] jeden Morgen den Andachtszettel zu lesen.
[1:10:47] Das ist auch gut und schön.
[1:10:49] Das ist kein eigenständiges, richtiges Bibelstudium.
[1:10:51] Es müssen keine drei Stunden sein,
[1:10:53] da hat sowieso keiner Zeit von uns.
[1:10:55] Aber nach dem ABC-Prinzip.
[1:10:57] Was war nochmal das ABC-Prinzip?
[1:10:59] A wie Anfang, B wie Bibel
[1:11:01] und C wie Christus.
[1:11:03] Wann fangen wir damit an?
[1:11:05] Heute.
[1:11:07] Wir haben heute schon angefangen
[1:11:09] und morgen machen wir weiter.
[1:11:11] Und in diesem Sinne wollen wir Gott bitten,
[1:11:13] dass er das tut.
[1:11:15] Wer von uns möchte heute sagen,
[1:11:17] ich möchte das tun und ich möchte keinen Tag verpassen.
[1:11:19] Jeder Tag ohne Bibel lesen, ohne Bibel studieren
[1:11:21] ist ein verlorener Tag.
[1:11:23] Amen.
[1:11:25] Gott segne Sie.
[1:11:29] Lasst uns gemeinsam niederknien
[1:11:31] zum Abschlussgebet.
[1:11:41] Lieber Vater im Himmel,
[1:11:43] wir möchten dir von Herzen Dank sagen
[1:11:45] für dein wunderbares Wort.
[1:11:47] Niemand von uns verdient es,
[1:11:49] dass so viel Licht in unserem Leben
[1:11:51] strahlt, aber du hast es trotzdem uns geschenkt
[1:11:53] und wir sind dir so dankbar,
[1:11:55] dass wir es haben dürfen.
[1:11:57] Und wir möchten uns auch dafür entschuldigen,
[1:11:59] dass wir so oft in der Vergangenheit
[1:12:01] es so nebensächlich betrachtet haben.
[1:12:03] Dass wir alle möglichen Dinge für wichtig
[1:12:05] erachten, als uns mit deinem Wort
[1:12:07] zu beschäftigen.
[1:12:09] Und ich möchte dich bitten, dass jeder Einzelne,
[1:12:11] der jetzt sich entschieden hat,
[1:12:13] weiterzutun, die Bibel zu studieren,
[1:12:15] dass du ihm die Kraft schenkst,
[1:12:17] die Ausdauer, auch das Erinnerungsvermögen,
[1:12:19] sich am Dienstag und am Donnerstag noch daran
[1:12:21] zu erinnern, was er heute sich vorgenommen hat.
[1:12:23] Und dass wir, auch wenn wir nicht
[1:12:25] so viel Zeit haben, aber dass wir diese Zeit
[1:12:27] füllen, dass sie keine leere,
[1:12:29] vergeudete Zeit sind, sondern dass wir sie füllen
[1:12:31] mit diesen Prinzipien, die du uns
[1:12:33] gezeigt hast, die so einfach sind, dass
[1:12:35] jedes Kind sie verstehen kann und so tief,
[1:12:37] dass wir die Ewigkeit brauchen werden,
[1:12:39] um sie völlig auszuschöpfen.
[1:12:41] Und wir danken dir dafür, dass du
[1:12:43] unser Vorbild bist, dass du unser Lehrer bist und dass wir,
[1:12:45] wenn wir diese Prinzipien anwenden,
[1:12:47] verständiger sein dürfen, als
[1:12:49] alle unsere Lehrer. Und wir bitten dich, dass du uns
[1:12:51] unterrichtest, dass du uns zeigst, wie wir
[1:12:53] sie noch besser verstehen können und wie wir zu einem
[1:12:55] Licht werden können für die Menschen um uns herum.
[1:12:57] Wir bitten es im
[1:12:59] kostbaren und teuren Namen Jesu.
[1:13:01] Amen.
[1:13:11] Musik


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