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Manuskript: 16-Comeback im Dunklen

In dieser Folge von Entscheidung 21 spricht Christopher Kramp über das Thema „Comeback im Dunkeln“. Er beleuchtet, wie man auch in schwierigen Lebensphasen Hoffnung schöpfen und wieder Licht finden kann. Anhand von persönlichen Erfahrungen und biblischen Beispielen wird die Bedeutung von Glauben und Vertrauen in Gott hervorgehoben, um ein Comeback zu ermöglichen.

In dieser Predigt wird die biblische Prophetie im Buch Daniel und Offenbarung analysiert, um die Identität einer mächtigen religiös-politischen Institution aufzudecken. Christopher Kramp beleuchtet die historischen und theologischen Hintergründe, die auf die katholische Kirche und den Kirchenstaat hinweisen. Die Ausführungen zeigen Parallelen zwischen den Symbolen der Prophezeiungen und der Entwicklung dieser Institution auf, insbesondere im Hinblick auf ihre Lehre, ihre Machtansprüche und ihre Rolle in der Weltgeschichte.


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Serie: Entscheidung 21

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Transkript

[0:30] Übersetzung Jutta Kopp. Sprecher Jochen Graf. Deutsche Bearbeitung sub&dub company. Redaktion Julian Windisch.

[2:32] Und bevor wir jetzt unser so wichtiges Thema "Comeback im Dunkeln" beginnen wollen und damit eine Serie von mehreren Themen, die aneinanderreihend einige der wichtigsten Prophezeiungen für unsere Zeit, in der wir heute leben, betrachten wollen aus der Bibel, möchte ich jeden Abend uns gemeinsam bitten, dass wir Jesus Christus bitten, uns Verständnis zu schenken für diese Prophezeiung. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich jetzt von ganzem Herzen bitten, dass du uns hilfst, dein Wort zu verstehen, dass wir auch bei diesem für viele sensiblen Thema deinen Geist deutlich spüren dürfen, dass wir sehen, was dein Wille ist, Herr Jesus. Und wir bitten dich von ganzem Herzen, dass du uns hilfst, auch die notwendigen Entscheidungen zu fällen. Amen.

[3:24] Ich möchte den heutigen Abend beginnen mit dem bekanntesten Vers der Bibel. Welcher ist der wahrscheinlich bekannteste Vers der Bibel? Ja, das Johannes 3, Vers 16 kommt wie aus einem Munde: "Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat." Die einzige Bedingung, sagt Jesus, um gerettet zu werden, ist nicht Mitglied irgendeiner Kirche zu sein, sondern an Jesus Christus zu glauben. Und wir werden noch in den weiteren Folgen immer mehr sehen, was es genau bedeutet, Jesus zu glauben.

[4:05] Aber mich würde interessieren, wissen Sie, zu wem Jesus ursprünglich diesen berühmten Satz gesagt hat? Zu wem hat er den gesagt? Zu einem Mann mit Namen Nikodemus. Was wissen wir über Nikodemus? Nikodemus, ganz richtig, war ein Pharisäer. Nun, wer waren die Pharisäer? Die Pharisäer waren eine Untergruppierung im Judentum. Es gab mehrere, wenn Sie so wollen, mehrere Kirchen im Judentum, mehrere Denominationen. Es gab dort die Pharisäer, wissen Sie, wen es noch gab? Welche Gruppen? Es gab die Sadduzäer, die sind noch bekannt. Wen gab es noch? Hm? Die Proselyten, das waren dann so die dann Zugekommenen, ja. Es gab noch die Zeloten, was man von den Zeloten gehört, das waren dann mehr so die, wir würden vielleicht heute sagen, die Fanatiker, die Extremisten, die dann auch mal zu Attentaten gegriffen haben. Es gab auch die Essener, das sind die, die die Qumran-Rollen überliefert haben, die sich ganz zurückgezogen haben, in dem Elfenbeinturm dort in Qumran gelebt haben. Es gab also, das Judentum war nicht einfach nur eine Religion, es gab verschiedene Gruppierungen. Man könnte sagen verschiedene, um es für uns einfacher zu machen, verschiedene Kirchen sozusagen. Es gab die Kirche der Sadduzäer, es gab die Kirche der Pharisäer, es gab die Kirche der Essener, es gab die Kirche der Zeloten und so weiter und so fort. Manche waren groß, manche waren kleiner, jeder hatte so ihre bestimmte theologische Ausrichtung und das war fast so ein bisschen wie heute.

[5:33] Aber etwas war besonders an Nicodemus, einen der Führer der bekanntesten und größten Kirche Israels. Jesus erwiderte und sprach zu ihm: "Du bist der Lehrer Israels und verstehst das nicht." Jesus spricht hier nicht über die kompliziertesten Prophezeiungen des Buches Hesekiel, er spricht über das wichtigste, einfachste und grundlegendste Thema eines jeden Gläubigen, nämlich wie werde ich gerettet. Und Nicodemus, einer der führenden Theologen der größten und bekanntesten Kirche Israel, versteht das nicht. Hat Jesus ihn deswegen verurteilt? Hat Jesus ihn deswegen verdammt? Hat Jesus ihn deswegen angegriffen? Nein, Jesus nimmt sich alle Zeit, obwohl dieser Theologe sehr skeptisch ist und zwar innerlich Interesse hat, aber sich gar nicht richtig traut. Jesus nimmt sich alle Zeit und Johannes 3 ist wahrscheinlich, nicht nur wahrscheinlich, ist die tiefste und reichhaltigste Predigt, die Jesus jemals gepredigt hat auf Erden. Mit anderen Worten, alles, was er zu geben hatte, gab er diesem Menschen, diesem Führer der größten und bekanntesten Kirche Israels.

[6:45] Jesus liebte die Pharisäer, glauben Sie das? Er liebte jeden Einzelnen dieser großen, bekannten Kirche der Pharisäer, aber er hatte etwas zu sagen über die Pharisäer und das finden wir hier. Jesus sprach zu ihnen: "Habt Acht und hütet euch vor den Pharisäern." Seht ihr das da? Vor dem Sauerteig der Pharisäer und Sadduzäer. Jesus verbrachte viel Zeit mit Pharisäern und Sadduzäern, aber er sagte zu seinen Jüngern: "Hütet euch vor dem Sauerteig." Jetzt, was meinte Jesus mit dem Sauerteig? Da sahen sie ein, dass er gesagt hat, nicht gesagt hatte, sie sollten sich hüten vor dem Sauerteig des Brotes, also es war nicht buchstäblich gemeint, sondern vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer.

[7:25] Jesus hatte ein Problem mit den größten Kirchen seiner Zeit. Was war das Problem? War das Problem die Menschen in der Kirche? War das Problem, dass diese Menschen böse waren? Nein, das Problem war die Lehre der Pharisäer. Jesus hatte ein Problem mit den Lehrmeinungen der verschiedenen Gruppen, inklusive der größten und bekanntesten Gruppe der größten Kirche der Pharisäer und Jesus sagte: "Hütet euch vor der Lehre." Und das impliziert natürlich, dass keiner der Jünger ein Pharisäer werden konnte. Macht das Sinn? Denn ich kann ein Pharisäer werden, wenn ich auch der Lehre der Pharisäer zustimme, oder? Das heißt, um sich vor der Lehre zu schützen, konnte auch keiner ein Pharisäer sein und all diejenigen, die Pharisäer waren und Jesus nachgefolgt sind, wie später Nikodemus, haben das Pharisäertum aufgegeben.

[8:23] Jesus sagt, was das Problem war mit der Kirche der Pharisäer. Er sagt: "So erscheint auch ihr äußerlich vor den Menschen als was? Gerecht. Inwendig aber seid ihr voller Heuchelei und was? Gesetzlosigkeit." Das Problem, das Jesus hatte, war nicht eine nebensächliche Auslegung eines kleinen Propheten. Das Problem war, dass die Pharisäer nach außen hin das Bild einer heiligen Kirche sozusagen, einer heiligen Gruppierung, abgaben, aber innerlich voller Gesetzlosigkeit waren. Warum hatte Jesus ein Problem? Er hatte ein Problem mit einer Kirche, mit der Lehre in der Kirche, die innerlich voller Gesetzlosigkeit war, nach außen aber gerecht aussah.

[9:06] Und einer der berühmtesten Pharisäer, deswegen berühmt, weil er sich später bekehrt hat, war Paulus. Er sagt uns über sich selbst: "Und im Judentum viele meiner Altersgenossen in meinem Geschlecht durch was? Durch übermäßigen Eifer für die Bibel? Für die Überlieferung meiner Väter." Jetzt, was für ein anderes Wort kann man für Überlieferung wählen? Was für ein anderes Wort könnte man für Überlieferung wählen? Für Tradition. Paulus macht deutlich, als er ein Pharisäer war, als er ein Mitglied war der Kirche, der Pharisäer, war er übermäßig eifrig für die Tradition der Väter. Das heißt, all der Führer der pharisäischen Kirche, die vor ihm gewesen waren, sozusagen für die Tradition der Kirchenväter.

[9:59] Und diese Kirche, der Pharisäer, hat ein Problem mit Jesus. Als Jesus kein Pharisäer wurde, sondern die Leute vom Pharisäertum heraus rief, da vereinigten sie sich mit den Sadduzäern und allen anderen Gruppierungen, um ihn anzuklagen. Wir werden noch mehr darüber sprechen, aber es gab einen Zeitpunkt, als sich alle jüdischen Kirchen zusammengeschlossen haben. Und dieser Zeitpunkt war, als Jesus angegriffen wurde. An diesem Tag, als Jesus gekreuzigt werden sollte, an diesem Tag haben die größten Feinde miteinander Freundschaft geschlossen. Wir werden noch mehr dazu sagen.

[10:49] Halten wir fest, diese Kirche, heißt es hier, hat sich nicht nur mit den Sadduzäern und allen anderen Kirchen zusammengeschlossen, sondern es heißt hier: "Ja, wahrhaftig, gegen deinen heiligen Knecht Jesus, den du gesalbt hast, haben sich Herodes und Pontius Pilatus versammelt, zusammen mit den Heiden und dem Volk Israel." Das gesamte Volk Israel und der Führung der wesentlichen Gruppierungen, der wesentlichen israelitischen Kirchen, hatte sich nicht einfach nur zusammengeschlossen, sondern sie hatten sich verbündet mit den Römern. Können Sie das sehen? Mit Pontius Pilatus.

[11:22] Die populäre Gruppierung der Pharisäer, die theologisch als die Experten galten, was die Bibel angeht, die aber in Wirklichkeit mehr den Traditionen der Väter folgten, verbanden sich in der Krise, in der Endzeit des Lebens Jesu, mit Rom, mit der römischen Weltmacht, mit den Heiden. Und als Christus kurz vor seiner Kreuzigung stand, schrien sie: "Fort, fort mit ihm, kreuzige ihn!" Pilatus spricht zu ihnen: "Euren König soll ich kreuzigen?" Die obersten Priester antworten, und das sind Pharisäer und Sadduzäer: "Wir haben keinen König als nur den Kaiser."

[12:08] Von welchem Reich war der Kaiser der Oberherrscher? Von Rom. Können Sie sehen, dass es zur Zeit Jesu eine populäre Kirche gab, die sich mit dem heidnischen Rom zusammenschloss, eine Kirche, die auf Traditionen sich gründete, die innerlich voller Gesetzlosigkeit war und vor der Jesus warnt, und zwar vor ihrer Lehre. Er warnte niemals vor den Menschen. In Wirklichkeit sagt uns das Neue Testament, dass sich viele Pharisäer im Laufe der frühen Christenheit bekehrt haben, viele Priester, viele der führenden Männer, nicht alle natürlich, es waren die Minderheit, aber es waren viele. Das Problem war die Lehre der Pharisäer, diese Lehre war so, dass Jesus eindeutig vor ihr warnen musste.

[13:03] Warum erzähle ich Ihnen das? Weil Paulus sagt, dass so etwas Ähnliches noch einmal passieren würde, nachdem die Urchristenheit, ja, nachdem die erste Generation an Christen verstorben sein würde. "Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch, was steht hier? Hineinkommen." Was heißt hineinkommen? Wenn heute jemand hinein in diesen Raum kommt, ist er dann drinnen oder draußen? Drinnen. Das heißt, die räuberischen Wölfe werden innen drin sein. Sie werden nicht von draußen versuchen anzugreifen, sie werden dann innen drin sein. Wir haben schon ein wenig darüber gesprochen, die die Herde nicht schonen. Und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen und das sind jetzt nicht mehr Israel, das ist nicht mehr Juda, das sind nicht mehr die Pharisäer oder Sadduzäer, das ist jetzt das Christentum. Und was wird das Problem sein? Es werden Männer aufstehen, die was werden? Verkehrte Dinge.

[13:57] Wovon spricht Jesus? Spricht er von dem Charakter einzelner Persönlichkeiten, von den Menschen, von ihren Wesenseigen oder spricht er von der Lehre? Er spricht von der Lehre, von einer falschen Lehre innerhalb der Christenheit, um die Jünger abzuziehen in ihre Gefolgschaft. Und Jesus sagt, genauso wie er gesagt hat: "Hütet euch vor dem Sauerteig, vor der Lehre der Pharisäer und Sadduzäer." Er sagt: "Hütet euch aber vor falschen Propheten, die in was? In Schafskleidern zu euch kommen." Jesus sagt: "Ich bin der gute Hirte. Jedes wahre Gotteskind ist ein Schaf." Das heißt, diese falschen Propheten, diese reißenden Wölfe kommen in Schafskleidern zu euch. Inwendig aber sind sie reißende Wölfe.

[14:37] Das Thema, das wir heute studieren, ist ein sensibles Thema für viele Menschen und ich kann mir vorstellen, dass es auch viele bei den Livestreams gibt oder die später diese Aufnahmen ansehen werden, die bei diesem Thema vielleicht durchpusten müssen. Aber ich möchte von Anfang an Ihnen sagen und zeigen, dass was wir heute studieren in völliger Harmonie ist mit dem, was Jesus selbst gelehrt hat. Wir wollen halt keine Geschichtsstunde machen. Wir wollen nicht einfach irgendwelche Texte aus dem Zusammenhang reißen. Wir wollen genau den Wortlaut Jesu beachten.

[15:03] Hütet euch vor falschen Propheten im Christentum, genauso wie er auch die Jünger anwies. Hütet euch vor der Kirche, vor den Lehren der Sadduzäer und den Pharisäern. Habt mit ihnen. Ihr könnt mit ihnen sprechen. Ihr könnt sie lieb haben. Ihr könnt sie einladen, zu Christus zu kommen. Aber werdet keine Pharisäer, werdet keine Sadduzäer. Und wenn ihr welche seid, kommt zu mir. Ich bin der gute Hirte. Meine ist die Herde.

[15:28] Das Thema, das wir heute studieren, hat viel zu tun mit dem letzten Buch der Bibel. Wer hat das letzte Buch der Bibel? Wie heißt das letzte Buch der Bibel? Das ist die Offenbarung. Und wer hat sie geschrieben? Johannes. Deswegen heißt sie die Offenbarung? Die Offenbarung Jesu. Sie heißt nicht die Offenbarung des Johannes, obwohl das in vielen Bibeln steht. Der erste Vers sagt deutlich: "Es ist die Offenbarung Jesu Christi." Dieses Buch, das wir heute studieren wollen, lehrt uns über Jesus. Und Johannes sieht etwas in der Offenbarung, das uns heute beschäftigen soll.

[16:00] Er hat eine Vision und die geht folgendermaßen: "Ich sah aus dem Meer ein Tier aufsteigen, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. Und auf seinen Hörnern zehn Kronen, auf seinen Köpfen einen Namen der Lästerung." Die erste Frage: Johannes sieht das Tier, woher kommen? Aus dem Meer. Wir haben bereits einen Vortrag gehabt, wo wir geschaut haben, was das Meer in der biblischen Prophetie bedeutet. Können Sie sich erinnern? Was bedeutet das Meer in der biblischen Prophetie? Ganz genau. Die Bibel sagt: "Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind Völker, Scharen und Nationen und Sprachen." Also, woher kommt dieses Tier? Es kommt aus den Völkern, aus der zivilisierten Welt.

[16:41] Dann sagt es weiter: "Aus dem Meer steigt ein Tier hervor. Es ist also ein Tier." Wir haben ebenfalls bereits gelernt, was Tiere in der biblischen Prophetie darstellen. Was ist ein Tier in der biblischen Prophetie? Ganz genau, ein Königreich. Wir haben in Daniel 7 gelernt, jene großen Tiere, erinnern Sie sich noch an Daniel 7? Haben gleich Gelegenheit, sich mehr zu erinnern. Vier in der Zahl bedeuten, dass vier Könige sich aus der Erde erheben werden. Gemeint sind Königreiche. Das heißt, wir haben ein Königreich, das entsteht mitten in der zivilisierten Welt, unter den Völkern, Nationen, Stämmen und Sprachen.

[17:15] Wie will sagen, dass dieses Tier seltsam aussah? Es hatte sieben Köpfe und zehn Hörner. Und aus seinen Hörnern zehn Kronen. Jetzt haben wir schon mal in unserer Serie Entscheidung 21 von irgendeinem Wesen gehört, das sieben Köpfe und zehn Hörner hatte. Können Sie sich erinnern? Wenn Sie ein gutes Gedächtnis haben, dann können Sie es jetzt blinken machen. Sieben Köpfe und zehn Hörner hatte bereits ein Wesen, das wir vor schätzungsweise zweieinhalb Wochen genauestens studiert haben, in Offenbarung 12, in dem Kapitel direkt davor. "Jetzt entsteht ein anderes Zeichen im Himmel. Siehe, ein großer, feuerroter Drache. Der hatte was? Sieben Köpfe und zehn Hörner." Irgendwelche Gemeinsamkeiten? Er sieht genauso aus. Also, jetzt im Bild sieht es ein bisschen anders aus, aber er hat sieben Köpfe und zehn Hörner. Nur der Unterschied ist, wo sind die Kronen hier? Sie sind auf den Köpfen. Das sind sieben Kronen. Und das andere Tier hatte zehn Kronen und zwar wo? Auf den Hörnern. Können Sie sehen, dass es eine leichte Veränderung gibt, eine leichte Entwicklung? In Offenbarung 12 sind die Kronen auf den Häuptern. In Offenbarung 13 sind die Kronen auf den Hörnern. Aber ansonsten ist es ziemlich ein ähnliches Tier.

[18:29] Jetzt, wer war dieser Drache nochmal? In Offenbarung 12. Können Sie sich erinnern an das Thema "Krieg der Sterne"? Als wir über den großen Kampf gesprochen haben im Himmel. Wer war dieser Drache nochmal? Wer? Satan, ganz genau. "Die Bibel sagt: Und es wurde geworfen, der große Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde auf die Erde und seine Engel wurden mit ihm geworfen." Und dann sagt die Bibel: "Und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels nach sich." Wir haben das alles ausführlich studiert. Sie können sich hoffentlich erinnern.

[19:04] "Und der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte, um ihr Kind zu verschlingen, wenn sie geboren hätte." Können Sie sich erinnern, wer war das Kind nochmal in Offenbarung 12? Wer war das Kind? Jesus, ganz genau. Und wer war die Frau, die das Kind gebären sollte? Nicht Maria, sondern die Gemeinde. Wir hatten gesehen, dass in der biblischen Prophetie die Gemeinde, zum Beispiel die Korinther, dargestellt werden als eine Frau. "Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer, denn ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau Christus zuzuführen." Wir haben gerade in der Frage-Antwort-Stunde gesehen, dass die Ehe ein Symbol ist für unsere Beziehung zwischen Christus und mir. Paulus sagt, als er über 1. Mose 2 spricht und dass Gott Mann und Frau schafft und dass sie einfleischen, sagt er: "Das Geheimnis ist groß. Ich aber deute es auf Christus und die Gemeinde."

[20:00] Die Frau ist die Gemeinde, das Kind ist Jesus und der Drache ist Satan. Und dann haben wir gesehen, wie dieses Kind angegriffen wird von dem Drachen. Jetzt, als Jesus auf der Erde war, gab es Versuche, ihn zu töten. Ja oder nein? Als er geboren wurde. Gab es später Versuche, ihn zu töten? Ist er getötet worden? Ja. Wer war dafür verantwortlich, dass er getötet wurde? Stand dort Satan persönlich und hat Hand angelegt, um ihn zu töten? Ja oder nein? Ganz sicher? Nein. Wer hat die Nägel in die Arme geschlagen? Wer hat Jesus ans Kreuz gebunden? Wer war das? Es waren römische Soldaten. Warum? Weil Satan zwar dargestellt wird durch den Drachen, aber wir haben gesehen, dass Satan immer durch Menschen und durch menschliche Nationen und Institutionen arbeitet. Wir haben gesehen, wie er durch Babylon gearbeitet hat. Und wir können auch hier sehen, wie er durch Rom gearbeitet hat. Wir haben gesehen, wie er dargestellt wird als der König von Tyros, als der König von Babylon. Wie er sich hinter der Schlange versteckt. Er versteckt sich immer hinter anderen, um sein Werk auszuführen. Und hier hat er sich hinter der römischen Weltmacht versteckt. Das haben wir gesehen.

[21:24] Und die Bibel sagt, dass dieses Tier jetzt, wir kommen gleich zur Identität, Namen der Lästerung hat. Was ist Lästerung in der Bibel? Was bedeutet Lästerung? Heute sagt man ja, dass man über jemanden gelästert hat. Das ist nicht genau das, was gemeint ist. Es gibt zwei Textstellen, die uns das deutlich erklären. In Markus 2, Vers 7, da haben die Pharisäer Jesus angegriffen und zwar folgendes gesagt: "Was ist die Lästerung in Markus 2, Vers 7? Wer kann Sünden vergeben, als nur Gott allein?" Jetzt, die Pharisäer haben das natürlich als Lästerung angenommen. War es eine Lästerung, dass Jesus die Sünden vergeben hat? Warum nicht? Weil er Gott war. Er war tatsächlich Gott. Aber die Pharisäer haben das natürlich nicht anerkannt. Für sie war er nur ein Mensch. Das heißt, Sündenvergebung an sich ist keine Lästerung. Sondern was ist Lästerung? Wenn ein Mensch Sünden vergibt, das ist Gottes Lästerung. Das ist Lästerung. Aber Jesus war nicht nur Mensch, er war auch ganzer Gott. Und deswegen war dieser Angriff natürlich verkehrt. Aber es zeigt uns, wie das Alte Testament Lästerung versteht. Nämlich Sünden vergeben, obwohl man gar nicht Gott ist. Als einfacher Mensch. Jeder Mensch, der es sich untersteht, anderen die Sünden zu vergeben, nach der Bibel ist, begeht Lästerung.

[22:50] Und hier lesen wir in Matthäus 26: "Und der Hohepriester begann und sprach zu ihm: Ich beschwöre dich bei dem lebendigen Gott, dass du uns sagst, ob du der Christus bist, der Sohn Gottes." Jesus spricht zu ihm: "Du hast es gesagt." Und als er das gesagt hat, zerriss der Hohepriester seine Kleider und sprach: "Er hat was? Gelästert? Was brauchen wir weitere Zeugen? Siehe, nun habt ihr seine Lästerung gehört." Worin bestand die Lästerung hier? Es war nicht nur Sündenvergebung, sondern was war hier das Problem? Was hat er gesagt? Er hat gesagt: "Ich bin Gottes Sohn." Und das mit anderen Worten: "Ich bin Gott. Ich bin göttlicher Natur."

[23:27] Das heißt, es gibt zwei Dinge, die nach der Bibel Lästerung bedeuten. Das eine ist, wenn ich als Mensch behaupte, dass ich Sünden vergeben kann. Und wenn ich als Mensch behaupte, dass ich göttlicher Natur bin, quasi Gott. Und dass beides hängt eng miteinander zusammen. Denn jemand, der behauptet, dass er Sünden vergibt, wird wahrscheinlich auch behaupten, dass er göttlicher Natur ist. Können Sie sehen, wie die beiden Dinge zusammenhängen, sind nicht voneinander getrennt.

[23:54] Dieses merkwürdige Königreich, das hier aus den Völkernationen und Sprachen erscheint, muss in irgendeiner Art und Weise von sich behaupten, göttlicher Natur zu sein oder irgendwie was mit Gott zu tun haben, und es muss in Anspruch für sich nehmen, Sünden vergeben zu können. Aber es wird noch mehr gesagt über dieses Tier.

[24:13] In Vers 2 lesen wir: "Und das Tier, das sich sah, glich einem Panther und seine Füße waren wie die eines Bären und sein Rachen wie ein Löwenrachen. Und der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Vollmacht." Wer von Ihnen hat ein Déjà-vu? Wo haben wir diese drei Tiere schon mal gesehen? Panther, Bär und Löwe. In Daniel 7. Können Sie sich erinnern? Wir haben vor zweieinhalb Wochen hier ein Thema gehabt, das hieß "Krieg der Tiere" und dann "Krieg der Sterne". Und im "Krieg der Tiere" haben wir diese Tiere analysiert, die dort in Daniel 7 gezeigt werden. Machen wir eine kurze Wiederholung, damit wir unsere Gehirnzellen wieder auffrischen.

[24:59] Da war das erste Tier, der Löwe. Für welche Nation stand der Löwe nochmal? Babylon, ganz genau. Es war der Löwe mit Adlerflügeln, können Sie sich erinnern? Und der war symbolisch genau das gleiche wie das goldene Haupt in Daniel 2. Und dann hatten wir den Bären. Wer war der Bär? Medo-Persien. Was war besonders an dem Bär? Er hatte drei Rippen in der Hand. Wer waren die drei Rippen? Ja, Sie sehen, Sie müssen sich die Vorträge nochmal anschauen. Es waren Ägypten, Babylon und Lydien, können Sie sich erinnern? Und dieser Bär war auf einer Seite aufgerichtet, können Sie sich erinnern? Auf einer Seite aufgerichtet, warum? Weil Medo-Persien war eine Koalition und die Perser waren die Stärkeren. Können Sie alles nochmal nachlesen, auch im Download-Bereich. Das war Medo-Persien, der Bär.

[25:55] Und was war der Leopard oder der Panther mit den vier Köpfen? Für welche Nationen stand dieses Tier? Griechenland, ganz genau. Und wie viele Flügel hatte der Panther? Vier, genau, richtig gezählt. Und warum waren es vier Köpfe? Es waren dann vier Könige, nachdem Alexander der Große gestorben war, können Sie sich erinnern? Dann wurde das Reich aufgespalten in vier sogenannte Diadochen-Reiche. Wer von Ihnen kann die Namen? Der kriegt von mir einen Euro. Cassander, Lysimachus, Ptolemäus und Seleucus. Also, zusammen kriegen Sie vielleicht einen Euro. Aber das müssen Sie nicht unbedingt wissen. Aber dass Sie die Namen nochmal gehört haben. Das war Griechenland.

[26:47] Da haben wir es. Griechenland. Und die Bibel sagt, dass dieses Tier aus Offenbarung 13 Elemente hat vom Löwen. Also Elemente hat aus Babylon. Elemente hat vom Bären. Also Elemente hat aus Medo-Persien. Und Elemente hat eines Panthers. Und deswegen Elemente hat auch aus Griechenland. Das heißt, dieses Königreich, dieses Reich, was auch immer es ist, muss von diesen verschiedenen Dingen bestimmte Dinge mitgenommen haben oder in sich vereinen.

[27:17] Und dann gibt es hier noch den Drachen. Der Drache gab ihm seine Kraft und seinen Thron und große Vollmacht. Wir haben da schon gesprochen, dass der Drache zwar primär Satan ist, aber dass er als Jesus geboren wurde, versucht Jesus zu verschlingen. Und als Jesus geboren wurde, welches Weltreich hat gerade die Welt regiert? Rom. Es war das vierte Reich. Und wie wurde das vierte Reich in Daniel 7 dargestellt? Wurde es mit einem Löwen, mit einem Bären oder einem Panther dargestellt? Nein. Mit welchem Tier wurde es dargestellt? Mit einem schrecklichen Tier. Ein schreckliches Tier, das eigentlich im Prinzip aussieht wie ein Drache.

[27:57] Ganz genau. "Er sprach: Das vierte Tier bedeutet ein viertes Reich, das auf Erden sein wird, das wird sich von allen anderen Königreichen unterscheiden und es wird die ganze Erde fressen, zerstampfen und zermalmen." Dieses vierte Tier, haben wir gesehen, war keine andere Macht als diese Macht, die auch mit den eisernen Beinen dargestellt wird. Das Weltreich Rom.

[28:23] Und die Bibel sagt, dass dieses vierte Reich, der Drache, jetzt seine drei Dinge weitergibt. Was gibt er weiter? Seine Kraft, seinen Thron und seine Vollmacht. Wem gibt er die Kraft, den Thron und die Vollmacht? Wem? Diesem Tier aus Offenbarung 13, oder? Dieses Tier aus Offenbarung 13 hat Elemente vom ersten Tier aus Daniel 7, Elemente vom zweiten Tier aus Daniel 7, Elemente vom dritten Tier aus Daniel 7. Das wird alles aufgezählt, um unseren Fokus zu lenken. Schau nach Daniel 7, schau nach Daniel 7, lieber Bibelstudent.

[29:02] Und dann kommt das vierte Tier und die Bibel sagt, das vierte Tier gibt seine Kraft, seinen Thron und seine Vollmacht diesem neuen Tier aus Offenbarung 13. Das heißt, dieses Tier ist der Nachfolger des vierten Tieres. Macht das Sinn? Denn wenn das römische Reich seine Kraft, seine Vollmacht, also seine Autorität und seinen Thron dem nächsten Tier gibt, dann ist das nicht das Tier, das siebte Reich danach, sondern es ist das nächste Reich. Logisch.

[29:28] Aber welches Reich kam in Daniel 7 auf Rom? Welches Reich folgte? Können wir uns erinnern? Was passierte, nachdem dieses vierte Tier, das schreckliche Tier in Daniel 7, auf der Weltbühne regiert hat? Was kam als nächstes? Es kamen erst diese zehn Hörner, nicht wahr? Die zehn Hörner standen für Europa. Können wir uns an die Stämme erinnern? Wir gehen sie nicht alle nochmal durch. Aber mitten unter diesen zehn Stämmen, von denen ja dann drei ausgerissen wurden, gab es noch ein anderes Horn, und das war das kleine Horn.

[30:07] Und das kleine Horn war beschrieben worden über das andere Horn, das emporstieg und von dem drei ausfiel, nämlich jenes Horn, welches Augen hat und ein Maul, das große Dinge redete und das so viel größer aussah als seine Gefährten. Eigentlich ist es gar kein kleines Horn, obwohl es in der biblischen Prophetie immer kleines Horn genannt wird. Eigentlich ist es ein viel größeres Horn. Es ist ein kleines Horn, das immer größer wird.

[30:29] Nun, was hatten wir gesagt? Wofür stand dieses kleine Horn, das jetzt in Daniel 7 die nächste weltbestimmende Macht wird? In der Geschichtsabfolge der Weltgeschichte. Welche Macht war dargestellt durch dieses kleine Horn? Wir hatten neun Indizien angeschaut. Können Sie sich erinnern? Neun Indizien für diese Weltmacht. Und auf welchen Schluss sind wir gekommen? Wir kamen auf den Schluss, dass es sich um den mittelalterlichen Kirchenstaat handeln muss. Können Sie sich erinnern? Wir haben viele Indizien angeschaut.

[31:00] Das ist vielleicht nochmal eine Wiederholung, was wir gemacht haben, damit Sie es noch einmal sehen. Wir hatten gesehen: Gold, Löwe, Babylon. Silber, Bär, Medo-Persien. In Daniel 8 haben Sie nochmal andere Symbole. Bronze, Leopard, Griechenland. Eisentier, Rom. Eisen und Ton und das kleine Horn. Wir haben zwar auch hier die zehn Stämme, die zehn Hörner, aber wir hatten ja gesagt, Eisen und Ton steht zwar für das geteilte Europa, aber eigentlich für die Verbindung von Kirche und Staat. Das sind zwei Dinge, zwei Ebenen, die sich dann in Daniel 7 noch deutlicher differenzieren mit den zehn Hörnern für Europa, aber dann eigentlich im Zentrum die Kirche, aber nicht die Kirche, sondern der Kirchenstaat, der ganz Europa unter seiner Kontrolle hatte und zwar so lange bis 1798, bis die Zeitprophezeiung zu Ende war.

[31:43] Wir hatten dort einige Indizien, wir gehen nicht mehr alle durch. Ein Indiz war, dass es aus Rom hervorgeht. Es ging nämlich aus dem vierten Tier hervor. Es war die mittlerweile Kirche in Rom und so sagt uns auch von Offenbarung 13, dass dieses Tier seine Kraft, seinen Thron und seine Vollmacht vom Drachen bekommt. Das heißt, es ist das nächste Reich nach Rom.

[32:05] Das zweite Indiz damals hieß, dass es unter den europäischen Nationen hervorkommt. Und was hatten wir gesehen? Wo kommt das Tier aus Offenbarung 13 her? Es kommt aus dem Wasser und das Wasser steht für die Völker, also die europäischen Nationen. Es kommt aus dem Meer. Können Sie sehen? Und wir könnten jetzt weitermachen, stundenlang. Sie können sehen, dass Offenbarung 13, das Tier, das wir hier sehen aus Offenbarung 13, im Wesentlichen identisch ist mit dem kleinen Horn von Daniel 7. Können Sie das sehen? Können Sie das sehen?

[32:38] Ja, genau. Es ist ganz wichtig, dass wir diese Parallelität sehen, dass Offenbarung 13 die gleiche Macht beschreibt, die in Daniel 7 beschrieben ist. Kurze Frage: Warum beschreibt wohl Johannes in der Offenbarung nicht noch einmal ausführlich Babylon und Medo-Persien und Griechenland und Rom, sondern geht direkt gleich auf dieses fünfte Tier ein? Warum? Es wurde schon beschrieben, genau. Und warum noch? Die waren nicht mehr aktuell, die waren alles schon Geschichte. Macht keinen Sinn, Prophezeiungen zu machen für Nationen, die schon vorbei sind, nicht wahr? Es war alles schon beschrieben und aber dieses Reich war noch in der Zukunft aus seiner Zeit und deswegen geht er so ausführlich darauf ein.

[33:20] Lesen wir hier noch einmal: "Es wurden ihm ein Maul gegeben, das große Worte und Lästerungen redet." Wir haben schon gesagt, was diese Lästerungen sind. Und wir hatten auch beim kleinen Horn gesehen, dass es große Dinge und was redet? Freche Reden gegen den Höchsten, Blasphemie. Und das haben wir gesehen, bedeutet, wenn ein Mensch behauptet, Sünden vergeben zu können, und wenn er sich zu Gott macht. Das haben wir hier nochmal gesehen, Lästerungen gegen Gott. Und wir haben damals auch in unserem Studium von Daniel 7 gesprochen, dass auch der Paulus, nicht nur die Prophetie, sondern auch der Paulus in seinen Briefen und die Menschen gewarnt hat: "Lasst euch von niemandem in irgendeiner Weise verführen, denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen." Paulus hatte davon gesprochen, dass es innerhalb der Christenheit einen Abfall geben würde.

[34:11] "Und der Mensch, der Sünde geoffenbart wird, der Sohn des Verderbens." Können Sie sich erinnern, was ist Sünde? Sünde ist Übertretung des Gesetzes, Gesetzlosigkeit. Was war das Problem der Pharisäer, nebenbei? Gesetzlosigkeit. Und was sagt Jesus? "Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer mit ihrer Gesetzlosigkeit." Jesus sagt: "Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern kommen." Und was ist ihr Problem? Sie propagieren Gesetzlosigkeit, der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens.

[34:47] Wer von Ihnen kann sich noch erinnern? Wir haben gesehen, was der Bibel der Sohn des Verderbens ist. Es gibt noch eine andere Person, die als Sohn des Verderbens beschrieben wird. Wer ist das? Judas. Können Sie sich erinnern? Judas war auch der Sohn des Verderbens. Und Judas war ein Betrüger im System, nicht ein Feind außerhalb des Systems. Er hatte sich gegen Christus gestellt, er war sozusagen ein Antichrist, aber nicht von außen, sondern von innen und gab vor, ein Nachfolger zu sein. Und er tat es für Geld.

[35:27] "Er widersetzt sich und erhebt sich über alles, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt." Hier geht es um den Konflikt mit dem Heiligtum, da haben wir schon drüber gesprochen, als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt. Das ist das Problem der Lästerung. Können Sie sehen, dass all diese Texte von der gleichen Macht, dieser mittelalterlichen Kirche sprechen?

[35:50] Offenbarung 13, Vers 6 sagt: "Und es tat sein Maul auf zur Lästerung gegen Gott, um seinen Namen zu lästern und sein Zelt." Jetzt, was ist das Zelt Gottes? Was ist das Zelt Gottes im Himmel? Das himmlische Heiligtum. Ganz genau, wir haben einen ganzen Vortrag gehabt zu diesem Thema. "Die Bibel sagt: Ein Diener des Heiligtums und der wahrhaftigen Stiftete, die der Herr errichtet hat und nicht ein Mensch." Diese Macht im Mittelalter, und wir haben darüber ausführlich gesprochen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, dieses Heiligtum vergessen zu machen. Wir haben heute in der Frage- und Antwortstunde darüber gesprochen, warum so wenig Menschen vom Heiligtum wissen.

[36:28] Der Name Gottes, hatten wir gesagt, der Mann Immanuel heißt Gott mit uns. Das Heiligtum offenbart uns den Namen, das Wesen Gottes. Aber dieser Name, dieses Wesen, dieses Heiligtum soll gelästert werden. Wir haben gesagt, dass es die Hauptsache ist vom ganzen Evangelium. Und wenn es eine Kirche gibt, die im Mittelalter gegen die Hauptsache kämpft, dann können wir verstehen, warum Paulus und Jesus und Johannes so davor gewarnt haben für diesen Zeitabschnitt.

[37:05] Wir hatten gesehen in Daniel 8, und das ist noch ein bisschen Wiederholung, nur damit wir all die Linien zusammen kriegen für den heutigen Punkt. Ja, "bis zum Fürsten des Heeres erhob es sich und es nahm ihm das beständige Opfer weg und seine heilige Wohnung wurde verwüstet." Das war jetzt das kleine Horn in Daniel 8. Immer die gleiche Macht. Dieses Horn warf die Wahrheit zu Boden.

[37:26] Können Sie sich erinnern, wie das möglich ist, dass eine Kirche hier auf Erden den Dienst Jesu im himmlischen Heiligtum angreift? Können Sie sich noch erinnern, wie wir das verglichen haben? Können Sie sich noch an das Grillfest der Techniker erinnern? Zum Glück hat es kein Grillfest gegeben und deswegen konnten alle herkommen. Aber jedes Grillfest der Techniker, das gleichzeitig stattfindet, verhindert, dass Menschen hier nach oben kommen. Wenn den Menschen gesagt wird, dass ihre Sündenvergebung bei einem Priester auf Erden stattfindet, in einer irdischen Kathedrale, dann kommen sie nicht mehr zu Jesus und bringen ihre Sünden ins himmlische Heiligtum. Man muss nicht das himmlische Heiligtum betreten, um gegen es anzukämpfen. Man muss einfach die Menschen auf einen anderen richten, der vorgibt, als Mensch Sünden vergeben zu können. Das ist passiert im Mittelalter. Nicht die Bibel, sondern wir haben gesehen auch in Geschichtswerken: "Der Priester hat die Macht, der Schlüssel oder Macht zur Befreiung des Sünders aus der Hölle, um ihn würdig für das Paradies zu machen. Und Gott selbst ist verpflichtet, dem Urteil der Priester zu folgen."

[38:29] Und dann haben wir gesehen, oder sehen wir hier, dass dieses Tier ebenfalls in der Beschreibung Krieg führt mit den Heiligen. Und auch das ist eine Parallele zum kleinen Horn. Sie sehen, wie es sich deckungsgleich übereinander schieben lässt. Es ist übrigens so, wenn Sie die Offenbarung studieren, wer von Ihnen liest ab und zu eine Offenbarung? Wer von Ihnen möchte die Offenbarung besser verstehen? Sehen Sie zu, dass Sie Daniel besser verstehen, denn Daniel ist sozusagen der Einführungskurs in die Offenbarung. Wie Sie gerade sehen können, benutzt die Offenbarung viel Sprache und Symbolik aus Daniel. Und Daniel ist manchmal leichter zu verstehen, weil es ganz einfach ist mit vielen Geschichten und recht übersichtlich. Und wenn Sie Daniel verstehen, dann kommen Sie in Offenbarung auch viel klarer zurande.

[39:18] Auf Markus 13, Vers 7 haben wir gesehen, auch hier das kleine Horn führt Krieg gegen bibeltreue Christen. Und wir haben das gesehen in der Geschichte, wie die Menschen damals verfolgt worden sind, die sich an der Bibel orientiert haben. Wir haben gesehen, dass im Mittelalter die Bibel ein verbotenes Buch war. Das macht man sich nicht ganz wirklich klar, was das bedeutet, dass im christlichen Abendland die Menschen von dem Buch der Christenheit überhaupt keine Ahnung hatten. Es war verboten und stand auf dem Index.

[39:51] Und die Bibel sagt uns auch in Offenbarung 13, Vers 8: "Und alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten." Und hier kommt ein Element in das Bild hinein, das wir aus Daniel 7 noch nicht so explizit kennen, nämlich das Moment oder das Motiv der Anbetung. Es geht um die Frage der Anbetung. Jetzt, warum beten wir Gott an? Was ist der Grund für Anbetung? Was haben wir gelernt? Gott ist der Schöpfer, ganz genau. "Die Bibel sagt uns: Würdig bist du, Herr, zu empfangen, den Ruhm und die Ehre und die Macht, denn du hast alle Dinge geschaffen." Und die Bibel gibt noch einen zweiten Grund, dass er unser Erlöser ist, aber warum ist das eigentlich kein wirklich neuer Grund? Denn Erlösung ist Neuschöpfung, ganz genau. Wir wiederholen die Punkte, damit sie ganz fest in unserem Kopf verankert sind.

[40:43] Und wie kann ich Gott anbeten und ihn als Schöpfer ehren? Wie tue ich das? Wir haben zwei Themen dazu gehabt und haben gesehen: "Betet den an, der den Himmel und die Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat." Und das ist ein Zitat. Wo ist das her? Wo kommt dieses Zitat her? Wir sollen ihn anbeten, als den Schöpfer von Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen. Und wo sagt uns die Bibel, dass es eine Möglichkeit gibt, ihn anzubeten, als den Schöpfer von Himmel, Erde, Meer und Wasserquellen? Im vierten Gebot. "Gedenke an den Sabbattag und heilige ihn. In sechs Tagen sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Und deine Bibel sagt: Denn in sechs Tagen hat Gott Himmel und Erde und Meer und was darin ist, gemacht." Der Sabbattag ist im Zentrum der Anbetung.

[41:28] Und es wurde gesagt, dass diese neue Macht oder diese Macht aus dem Meer, dieses Tier aus dem Meer mit den sieben Köpfen und mit den zehn Hörnern, dass diese Macht Anbetung erfährt. Das heißt, sie im Zentrum des Konfliktes um Anbetung steht. Und wir hatten ein ganzes Thema darüber, wie es aus traditionellen Gründen die Anbetung von dem biblischen Sabbat auf den traditionellen, menschengemachten Sonntag verschoben hat. Wir haben da viele Zitate gelesen.

[42:04] "Sonntag ist eine katholische Institution und seine Beachtung kann nur durch katholische Prinzipien verteidigt werden. Vom Anfang bis zum Ende der Schrift gibt es wie viel? Nicht eine einzige Passage. Unser Thema hieß: Der Text, den es nicht gibt, die den Wechsel des wöchentlichen öffentlichen Gottesdienstes vom letzten Tag der Woche auf den ersten erlaubt."

[42:25] Diese mittelalterliche Kirche folgte den Überlieferungen der Väter. Welche Kirche tat das bereits schon mal? Von welcher Kirche haben wir gesehen, dass sie auch den Überlieferungen der Väter folgte? Die Pharisäer. Und Jesus sagt: "Hütet euch vor der Lehre der Pharisäer." Jesus liebte die Pharisäer, aber er sagte: "Hütet euch vor der Lehre der Pharisäer." Und wenn ihr mich annehmt, seid ihr keine Pharisäer mehr, sondern ihr seid dann Christen. Nachfolger Jesu.

[43:01] Auf Offenbarung 13, Vers 5 sagt uns dann: "Und glauben Sie, das ist ein Zufall, dass dieses Tier wie lange wirken wird? 42 Monate." Wir hatten auch gesehen, dass das kleine Horn eine Herrschaftsperiode hatte, die vorhergesagt worden ist. Was war die Herrschaftsperiode in Daniel 7? Wer weiß das noch?

[43:25] Da haben wir es. Eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Jetzt ist es das gleiche. Es ist nicht ein großer Unterschied zwischen 42 Monaten und eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Es ist das gleiche. Ein Monat sind 30 Tage im jüdischen Kalender. 42 Monate sind demzufolge, wenn wir es ausrechnen, 1062 Tage. Und 3,5 Jahre sind wie viel? 1062 Tage. Alle drei Zahlen kommen in der Bibel vor in Daniel und Offenbarung. Sowohl der Begriff 42 Monate, als auch der Begriff 1062 Tage, als auch der Begriff 3,5 Jahre. Ist sozusagen austauschbar, weil es das gleiche ist. Was wiederum zeigt, wie die Bibel möchte, dass wir die Dinge miteinander vergleichen. Denn man kommt nur drauf, wenn man die Dinge miteinander vergleicht.

[44:07] Und wir haben gesehen, und das ist ganz einfach, wie kann ich diese 1260 Tage ausrechnen? Was muss ich tun? Was muss ich tun, um zu wissen, wie lange das Tier regiert hat? Ein? Ein Tag für ein Jahr, ganz genau. Da haben wir es gehabt in Hesekiel 4-6, das heißt, es waren 1260 Jahre. Und es war genau diese Zeit.

[44:32] Jetzt sehen Sie hier nochmal in Offenbarung 12, wo die Frau in der Wüste war. Wer war nochmal die Frau? Die Gemeinde. Das heißt, es gab eine wahre Gemeinde, wahre Nachfolger Jesu, die die Bibel hochgehalten haben. Wir haben in dem Thema "Der Text, den es nicht gibt" ein paar Zitate zu viele, ich gebe es zu, gelesen, darüber, wie es in allen Jahrhunderten Menschen gab, die an der wahren Anbetung Gottes, an dem Sabbat und an vielen anderen Dingen festgehalten haben. Aber diese Menschen mussten sich für eine Zeit, zwei Zeiten, eine halbe Zeit, solange das kleine Horn oder auch anders ausgedrückt, das Tier aus dem Meer regiert hat, mussten sie in die Wüste gehen. Und wir haben gesehen, wie die Waldenser in Bergen gelebt haben und wie manche Christen in Nordwestschottland gelebt haben, in den entferntesten Ecken der Welt, um sicher zu sein.

[45:27] Wir hätten gesehen, dass diese 1260 Jahre anfangen im Jahre 35 nach Christus und enden im Jahre 1798. Und die Offenbarung fügt noch etwas hinzu, was wir bisher nicht so genau wussten. Sie sagt, dass dieses Ende beschrieben wird mit einer tödlichen Wunde. "Ich sah eine seiner Köpfe wie zu Tode verwundet." Und dann sagt die Offenbarung Folgendes: "Wenn jemand in Gefangenschaft führt, so geht er in die Gefangenschaft. Wenn jemand mit dem Schwert tötet, so soll er durchs Schwert getötet werden." Jesus sagt übrigens genau das gleiche zu Petrus auch.

[46:06] Diese mittelalterliche Kirche gebrauchte das Schwert und die Gefangenschaft zur Durchsetzung ihrer menschengemachten Traditionen. Und die Bibel sagt, wer die Gefangenschaft benutzt und wer das Schwert benutzt, soll womit gerichtet werden? Mit der Gefangenschaft und mit dem Schwert. Und genau das passierte.

[46:26] Was geschah mit der mittelalterlichen Kirche? Die Französische Revolution brach aus im Jahre 1789 und einige Jahre später, im Jahre 1798, gab es eine Abordnung der französischen Armee, die den Vatikanstaat einnahm, Rom besetzte, Papst Pius VI. absetzte, wir haben das beschrieben, mitten in seinem Thronjubiläum, in der Feier seines Thronjubiläums, hineingerannt ist und ihn abgesetzt hat und ihn dann für drei Tage Hausarrest gegeben hat und ihn dann abtransportiert hat. Und mit diesem Tag war der Kirchenstaat tot.

[47:15] Nun, die Kirche hat weiter existiert, aber der Kirchenstaat war tot. Was meinen Sie, was das bedeutet hat für all die vielen Menschen, die 1260 Jahre in vielen, vielen Generationen vor diesem Kirchenstaat geflüchtet sind? Was hat das für die bedeutet, dieser Tag? Nun, einige Jahrzehnte vor diesem Datum hat die Verfolgung schon fast aufgehört, es nahm dann immer mehr ab, aber über Jahrhunderte hinweg waren Menschen gezwungen, die an die Bibel glaubten und die Bibel übersetzt hatten, in ihrer eigenen Sprache, waren gezwungen, in Geheimhaltung zu leben.

[47:56] Als der Kirchenstaat nicht mehr existierte und nur noch eine Kirche, das heißt die Kirche einfach ohne politische Macht war, konnte sie das nicht mehr verhindern. Und so wie dieses Datum 1798 auf die Weltgeschichte kam, plötzlich im 18. Jahrhundert, ab 1800, springen die Bibelgesellschaften in die Existenz. Es gibt viel, viel Missionseifer und das protestantische Christentum nimmt rapide zu. Die Kirche bestand weiterhin, aber der Kirchenstaat, und das ist das Entscheidende, der Kirchenstaat, die politische Macht zu der Kirche, das war das ganze Problem. Die Verbindung, die hatte aufgehört. Die Kirche, der Kirchenstaat war tot.

[48:43] Und als dieses Ereignis so explizit und so eindeutig die biblische Prophetie erfüllte, gab es viele Menschen, die die Bibel aufgeschlagen haben und gesagt haben: "Das ist ja unglaublich. Wie kann es sein, dass die Bibel über solch große Zeiträume hinweg das so präzise beschreibt?" Und sie haben studiert und haben studiert und haben studiert, um etwas zu entdecken, was sie nicht für möglich gehalten hätten. Etwas, was ihnen wahrscheinlich etwas Angst gemacht hat.

[49:08] Die Bibel sagt: "Die Todeswunde wurde geheilt. Und die ganze Erde sah verwundert dem Tier nach." Jetzt, das Tier ist nicht einfach die Kirche. Die Kirche hat es immer gegeben. Das Tier ist die Verbindung von Kirche und Staat. Eine Religion, eine Kirche, die sich auf Menschentradition basiert, die aber den Staat zur Hilfe nimmt, um sie durchzudrücken. Und die Bibel sagt, dass diese Todeswunde geheilt wurde. Im 19. Jahrhundert hat man das gelesen und hat es kaum für möglich gehalten, denn im 19. Jahrhundert war der Papst nicht viel mehr als der Bundespräsident. Er konnte nichts tun, nichts machen, nur repräsentative Wirkung. Er saß dort in seiner Laterankathedrale und hat ab und zu eine Verlautbarung gemacht. Niemand hat ihn ernst genommen. Und als Menschen anfingen zu predigen: "Die Wunde wird heil", hat es keiner ernst genommen.

[50:14] Wenn Sie eine tödliche Wunde bekommen, wie lange dauert es, um die Wunde zu bekommen? Geht sehr schnell, oder? In einer Sekunde. Wie lange dauert es, wenn die Wunde tödlich ist, wenn sie tief ist, wenn sie gefährlich ist, um zu heilen? Es dauert eine Zeit, oder? Und zwar Stück für Stück. Fast unmerklich. Wenn Sie von einer Stunde zur nächsten auf die Wunde schauen, hat sich viel verändert. Aber über lange Zeit verändert sich die Wunde enorm.

[50:42] Es hat sich einiges getan. Ich könnte Ihnen Bilder über Bilder zeigen. Wissen Sie, dieses Bild hier, hat vor 50 Jahren in Amerika eine Revolution ausgelöst. Protestantische Präsidenten, betend, kniend, vor dem gestorbenen Papst. Vor 50 Jahren hätte es noch eine Revolution ausgelöst. Aber die Welt hat sich sehr verändert.

[51:11] Wir sind Papst. Aber die Bibel sagt: "Wenn jemand ein Ohr hat, der höre." Ich weiß nicht, wie Sie darüber denken. Ich weiß nicht, was Sie über die katholische Kirche heute denken. Vielleicht denken Sie, es ist ein Relikt aus dem Altertum. Vielleicht denken Sie auch, es ist meine Kirche. Ich mag sie. Aber die Bibel lädt jeden treuen Nachfolger Jesu ein, ein Ohr zu haben und dieses Ohr zu benutzen. Die biblische Prophetie hat sich noch niemals geirrt. Und die biblische Prophetie sagt, diese Wunde muss heilen. Ist die Wunde schon vollkommen geheilt? So ein bisschen scharf drauf. Aber die Wunde ist nicht mehr tief. Schon fast zusammen. Und wir haben in den letzten Jahrzehnten Dinge gesehen, die vor 100 Jahren auch vollkommen unvorstellbar gewesen wären. Und wir haben es vor wenigen Tagen erst erlebt, wie diese Debatte auch Deutschland erreicht hat. Und wir werden gleich dazu noch mehr sagen.

[52:20] Darf ich Ihnen eine Frage stellen? Dieser Papst nennt sich der Stellvertreter Christi. Glauben Sie, es ist richtig, ein Stellvertreter für Christi? Braucht Christus einen Stellvertreter, ja oder nein? Wer ist für ja und wer ist für ja? Und wer ist für nein? Ich darf Ihnen die biblische Wahrheit präsentieren. Die Bibel sagt: "So sind wir nun Botschafter für Christus und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt, so bitten wir nun..." Stellvertreter für Christus? Braucht Jesus Stellvertreter? Ja! Aber er braucht viele Stellvertreter. Braucht er einen? Er braucht viele Stellvertreter. Wissen Sie was? Sie sind auch ein Stellvertreter. Stellvertreter für Christus zu sein, bedeutet nicht, einer Kirche vorzustehen und Macht zu haben. Was bedeutet es, ein Stellvertreter für Christus zu sein? Es bedeutet, andere Menschen zu bitten, wie es hier steht. Hier steht: "Bitten, lasst euch versöhnen mit Gott." Wenn gepredigt wird: "Wer möchte sein Leben Jesus übergeben?" Oder wenn gepredigt wird: "Wer möchte getauft werden?" Dann geschieht genau das. Wir bitten: "Lasst euch versöhnen mit Gott." Und jeder Christ ist eingeladen, ein Stellvertreter für Christus zu sein. Können Sie sehen, dass in der ersten Christenheit nicht Petrus der einzige Stellvertreter war, sondern Paulus, der das schreibt, nennt sich auch ein Stellvertreter. Und es waren viele Stellvertreter. Stellvertreter Christus zu sein, heißt nicht, ich habe Macht oder Vorrechte, sondern jeder ist ein Stellvertreter.

[53:52] Aber wie wird er noch genannt? Wer von Ihnen hat die Rede des Papstes im Deutschen Bundestag verfolgt? Wer von Ihnen hat sie verfolgt? Wie wird er immer angeredet? Heiliger Vater. Er sagt, er ist der Stellvertreter Christi, aber der, dessen Stellvertreter er ist, hat gesagt: "Nennt auch niemand euren Vater, denn einer ist euer Vater, der im Himmel ist." Ich darf meinen Papa Vater nennen. Aber niemand ist mein religiöser Vater. Ich habe nur einen Vater, unser Vater im Himmel. Aber könnte es sein, dass er sich deswegen Heiliger Vater nennen lässt, weil er sich ausgibt für Gott? Haben wir gesehen, dass diese Macht sich ausgibt, als wäre sie Gott, Namen der Lästerung.

[54:45] Dieses Zitat haben wir gestern schon in der Fragen- und Antwortstunde kurz angedeutet. Da antwortete Simon Petrus und sprach: "Du bist der Christus, der Sohn des lebendigen Gottes." Dieses Zitat wird oft gebraucht, um den Machtanspruch, die Vorherrschaft der katholischen Kirche zu untermauern. Denn im Selbstverständnis der katholischen Kirche ist sie die Kirche, die universelle Kirche, und alle anderen sind Abspaltung. Es gibt dann die Abspaltung der orthodoxen Kirche, es gibt die Abspaltung der reformierten Kirche, der protestantischen Kirche, der Freikirchen und so weiter. Sie haben das Selbstverständnis, das muss man ihnen zugutehalten, sie glauben, sie sind die Mutterkirche. Und es stützt sich auf dieses Zitat.

[55:25] Und Jesus antwortet und sprach zu ihm: "Glückselig bist du, Simon, Sohn des Jona, denn Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern mein Vater im Himmel. Und ich sage dir auch, du bist Petrus, und auf diesem Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Worte des Totenreiches sollen sie nicht überwältigen." Und was man jetzt sagt ist: Schau her, Petrus heißt Fels, und der Petrus ist der Fels in der Gemeinde, er ist der erste Papst gewesen. Und hier ist ein Problem. Das Wort Petrus hat was schon mit dem Wort Stein zu tun, aber es meint Kieselstein, ein kleines Steinchen. Denn in dieser Passage gibt es nicht nur einen Satz: "Du bist Petrus", es gibt auch einen Satz, der heißt: "Du bist der Christus." Jetzt meinen sie, welches ist wohl das wichtige Bekenntnis, auf dem die Gemeinde gebaut wird? Ist das Bekenntnis wichtig: "Du bist der Christus" oder "Du bist Petrus"? Was ist das entscheidende Fundament der Christenheit? Die Erkenntnis, dass Simon Petrus ist, oder dass Jesus Christus ist?

[56:31] Und deswegen sagt die Bibel: "Denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte, der Fels aber war Christus." Und wir haben es schon in der Prophetie gesehen: "Du saßt zu, bis sich ein Stein losriss." Die Wiederkunft Jesu wird verglichen mit einem Stein, mit einem Felsen.

[56:49] Könnte es sein? Ich möchte dir etwas ganz kurz sagen, was ich in der Präsentation habe. Wissen Sie, dass die Bibel von einem anderen Simon berichtet? Nicht von Simon Petrus, sondern von einem Simon Magus? Können Sie zu Hause studieren, geben Sie mal einen Simon Magus in Ihr Bibelsuchprogramm und lesen Sie die Verse zu Simon Magus, einem Zauberer, der Zeichen und Wunder tat und glaubte, den Heiligen Geist für Geld kaufen zu können. Und zuverlässige Quellen berichten uns, nicht in der Bibel, aber zuverlässige Quellen berichten uns, dass Simon Magus ebenfalls in Rom gewirkt hat zur Zeit, als Paulus und Petrus dort gewirkt haben. Wir können den Gedanken einfach mal zu Ende denken. Könnte es sein, dass es eine Kirche gibt, die auf Christus basiert und eine, die nicht auf Simon Petrus basiert?

[57:53] "Und ich will dir die Schlüssel des Reiches der Himmel geben und was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein." So wird dann argumentiert, dass Petrus den Schlüssel bekommen hat und binden darf, was im Himmel und auf Erden ist. Aber die Bibel macht nur zwei Kapitel weiter deutlich: "Denn ich sage, ich sage euch." Euch ist singular oder plural? Plural. Das heißt, war diese besondere Vollmacht nur dem Petrus gegeben? Nein. Es gibt kein biblisches Argument für die Vollmachtstellung des Petrus.

[58:27] Warum verwendet die Bibel zur Beschreibung dieser Macht den Löwen, den Bären und den Leoparden und den Drachen? Der Löwe stand nochmal für Babylon. Gibt es etwas Babylonisches an diesem System? Wir hatten gesehen in unserem Vortrag über Babylon, dass die alten babylonischen Bauer ein ganz klares Gebot Gottes vertreten haben. Was ist das Problem der römisch-katholischen Kirche? Ihrer Lehre. Nicht der Menschen, die darin wohnen. Ich hoffe, Sie haben mittlerweile sehen können, dass wir hier den ganzen Vortrag über nichts weiter tun, als über die Lehre zu sprechen und über das System, genauso wie Jesus über das System und die Lehre der Pharisäer gesprochen hatte. Was ist das Problem an der Lehre der römisch-katholischen Kirche? Sie ist gegen das Gebot Gottes.

[59:23] Weiterhin heißt es, dass die Babylonier sich einen Turm bauen wollten, der von Spitze bis an den Himmel reicht. Was bedeutet das? Ich möchte in den Himmel kommen, indem ich mir selbst den Weg dorthin aufbaue, richtig? Könnte es sein, dass es eine Parallele gibt zu der Vorstellung der katholischen Erlösungstheorie, dass ich durch meine guten Werke, die ich tun kann und muss, durch die Almosen, die ich gebe, durch den Ablass, den ich bekomme, dass ich dadurch meinen Weg in den Himmel verdienen kann, um Gott gnädig zu stimmen? Dass wir Parallele haben zu diesem Turmbau zu Babel, durch die eigenen Werke in den Himmel. Könnte das das Babylonische sein an der Sache?

[1:00:03] Wissen Sie noch, was Babel auf Babylonisch heißt? Auf Hebräisch heißt es Verwirrung. Aber was heißt es nochmal auf Babylonisch? Tor zu Gott. Im Verständnis Babylons ist es der einzige Weg in den Himmel, aber im Verständnis der Bibel ist es eine totale Verwirrung. Könnte es sein, dass genau das Problem dieser Kirche ist, dass sie in ihrem eigenen Verständnis den Weg zum Himmel allein hat, als die universelle Mutterkirche, aber leider total verwirrt ist.

[1:00:33] Und was ebenfalls zu Babylon gehörte, war die Vermischung von Wahrheit und Irrtum. Und wir haben das gesehen, auch in der katholischen Theologie.

[1:00:45] Was ist das Medopersische an der Kirche? Was ist das Medopersische? Es gibt etwas Besonderes an den Gesetzen der Meder und Perser. Wissen Sie, was das ist? Sie sind, wie? Unwiderruflich. Das heißt, was heißt unwiderruflich? Und manch ein persischer König hat sich ganz schön geärgert, das können Sie in Daniel 6 nachlesen, wenn ein Gesetz unterschrieben hat, das er später bereut hat. Aber Gesetze der Meder und Perser konnten nicht zurückgenommen werden. Mit anderen Worten, Meder und persische Könige waren unfehlbar. Was ist das Persische, das Medo-Persische Prinzip an diesem Kirchenstaat, der in den letzten Jahrzehnten an Macht gewinnt und an Macht gewinnt? Und was ist das Griechische?

[1:01:33] Wir werden noch sehr viel mehr über diesen Punkt sprechen, deswegen habe ich nur ein Zitat rausgesucht. Wir werden ein ganzes Thema noch dazu unter anderem haben. Ich möchte Ihnen ein Zitat vorlesen von dem jetzigen Papst, gehalten hier in Deutschland 2006. Wer von Ihnen weiß von der Regensburger Rede, die so großen Aufruhr, großen Tumult erzeugt hat? Da sagt er: "Dieses hier angedeutete innere Zugehen aufeinander, das sich zwischen biblischem Glauben und griechischem, philosophischen Fragen vollzogen hat." Josef Ratzinger hat schon in seiner Zeit, bevor er Papst war, immer und immer wieder darauf hingewiesen, ich könnte Ihnen Zitate hier, wir könnten noch zwei Stunden damit füllen, dass die katholische Kirche im Wesentlichen eins ist: die Verbindung von biblischen Glaubenspunkten mit griechischer Philosophie. Und die Bibel hat das vorhergesehen, sie beschreibt das Tier als Elemente von Babylon, wir haben die Elemente gesehen, als Elemente von Medo-Persien und als Elemente von Griechenland. Aber es sollen auch Elemente sein von Rom.

[1:02:38] Gibt es römische Elemente? Wir haben schon gesehen, die Kirche bekam ihre Vollmacht, ihre Autorität und ihren Thron, also die Stadt Rom von dieser Macht, von dem römischen Reich. Übrigens, wissen Sie, woher der Name Pontifex Maximus kommt? Pontifex Maximus, ein Titel des Papstes, ist der Titel des römischen Kaisers gewesen und geht inhaltlich zurück bis nach Babylon, der oberste Brückenbauer. Aber in seiner Regensburger Rede, ich habe ganz aktuelle Zitate genommen, nicht irgendwas aus dem 19. Jahrhundert, wir können auch umgekehrt sagen: "Diese Begegnung, also Griechenland und biblischer Glaube, zu der dann noch das Erbe Roms hinzutritt. Das sind nicht meine Worte, das Erbe Roms." Wenn ich Ihnen meinen Thron, meine Vollmacht und meine Autorität gebe, was haben sie denn von mir bekommen? Mein Erbe. Papst Benedikt drückt genau das aus, was Offenbarung 13 präzise beschreibt.

[1:03:34] Aber wir können es noch aktueller haben. Wer von Ihnen hat vor wenigen Tagen die Rede des Papstes im Bundestag verfolgt? Wer von Ihnen hat sie gesehen oder gelesen oder so wenige nur? Eine sehr interessante Rede. Geht nur 20 Minuten. Wenn Sie die Prophetie kennen, dann schlackern Ihnen die Ohren. Wenn Sie die Prophetie nicht kennen, dann sind Sie so wie alle anderen Journalisten, die sagen: "Interessante Rechtsvorlesung, sehr intellektuell." Und noch ein Lob für die Grünen. Das ist ja ungefähr so, wie man die Rede aufgefasst hat in den Nachrichten. Aber wissen die, was dort steht?

[1:04:12] In dieser Rede hat er Folgendes gesagt. Ich habe es live gehört und mir danach aufgeschrieben und noch mal nachgelesen in dem offiziellen Dokument. "Die Kultur Europas ist aus der Begegnung von Jerusalem, Athen und Rom, aus der Begegnung zwischen dem Gottesglauben Israels, das meint also die Bibel, der philosophischen Vernunft der Griechen und dem Rechtsdenken Roms entstanden." Das, was die Offenbarung vor über 2000 Jahren oder fast 2000 Jahren beschreibt, sagt der Bundestag, sagt der Papst Benedikt vor wenigen Tagen im Bundestag und keiner kriegt es mit. Und er sagt: "Diese dreifache Begegnung bildet die was? Die innere Identität Europas." Jetzt, Moment mal. Europa ist was? Die Verbindung von Kirche und Staat, die Verbindung von dem Gottesglauben Israels, der Kirche, der Vernunft der Griechen und dem Rechtsdenken Roms, dargestellt durch Eisen und Ton. Ton steht für Israel und der Ton steht für, wofür stand der Ton, der Eisen stand für? Rom. Die innere Identität Europas, sagt er. Und Daniel hat es vor über 2.500 Jahren schon genauso gesagt: Die innere Identität ist die Vermischung des Gottesglaubens Israels mit Rom. Aber dieser Papst sagt das nicht einfach einer Enzyklika, die er in katholischen Gotteshäusern verlesen lässt. Er sagt es im Deutschen Bundestag und zwar mit folgenden Ziel. Seine ganze Rede, 20 Minuten war auf die Frage hin: "Welche Rechte, welches Recht soll ein deutscher Bundestag zu Recht erklären? Welche Gesetze soll man..."

[1:05:41] erlassen? Die ganze Frage war, was ist wahres Recht? Er hat dann über das katholische Naturrecht gesprochen. Er sagt, sie hat im Bewusstsein, also diese Verbindung der drei Dinge, der Verantwortung des Menschen vor Gott und in der Anerkenntnis der unantastbaren Würde des Menschen. Klingt gut, nicht wahr? Eines jeden Menschen Maßstäbe des Rechtsgesetzes. Was ist ein Maßstab des Rechts? Was bedeutet das? Das heißt, alles Recht muss sich an diesem Maßstab orientieren. Das heißt, was er sagt ist, was er fordert, dass alle Gesetze, die gemacht werden, sich woran orientieren? An dem Maßstab des Rechts.

[1:06:18] Und was ist der Maßstab des Rechts? Die Verbindung von Kirche und von dem Gottesglauben Israels, von dem Rechtsdenken Roms und von dem philosophischen Denken Griechenlands. Und welche Institution auf Erden verbindet all diese drei Dinge? Ich kenne nur eine, die katholische Kirche. Es gibt nur eine Institution, die das römische Rechtssystem, das griechische Denken und den Gottesglauben Israels miteinander verbindet. Und er sagt, das ist der Maßstab des Rechts, die zu verteidigen uns in unserer historischen Stunde aufgegeben ist. Er hat recht, es ist eine historische Stunde.

[1:06:50] Die Wunde wird heil. Wenn Sie mehr wissen wollen zu diesem brillanten Thema, verpassen Sie die nächsten Vorträge nicht. Ganz zum Schluss, die letzten drei Minuten, ein ganz kurzer Ausflug nach Offenbarung 17. Und einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen hatten, kam und redete mit mir und sprach zu mir: Komm, ich will dir das Gericht über die große, was steht hier, Hure zeigen, die in vielen Wassern sitzt. Mit der die Könige der Erde Unzucht getrieben haben und von deren Wein der Unzucht die, welche die Erde bewohnen, trunken geworden sind.

[1:07:23] Was ist eine Hure? Was ist eine Hure? Wann ist eine Frau eine Hure? Das heißt, eine Hure ist eine Frau, zunächst einmal. Wofür steht eine Frau in der Bibel? Für die Gemeinde, für die Kirche. Wir hatten das schon gesehen, eine keusche Jungfrau eigentlich. Aber sehen Sie, dass ein Unterschied zwischen einer keuschen Jungfrau und einer Hure? Der Unterschied könnte kaum größer sein. Die wahre Gemeinde wird dargestellt durch eine keusche Jungfrau, aber es gibt gleichzeitig auch eine Hure.

[1:07:59] Und hier steht, wie, das gab es schon im Alten Testament, dieser Ausdruck, wie ist die treue Stadt zur Hure geworden. Jetzt, wodurch wird eine Stadt zur Hure? Wodurch wird eine Kirche zur Hure? Sie, was steht hier? Sie war voll Recht, Gerechtigkeit, wohnt ihr nun aber? Mörder. Was ist Mord? Mord ist die Übertretung des Gesetzes. Wodurch wird eine Kirche oder eine Stadt oder wer auch immer zur Hure, geistlich gesehen? Durch die Gesetzlosigkeit und diese Macht wird genannt, der Mann der, der Mensch der Sünde, der Gesetzlosigkeit, so wie die Pharisäer nach außen hin glänzend waren, aber innen voller Gesetzlosigkeit. Die Übertretung des Gesetzes, die Änderung des Gesetzes.

[1:08:41] Es wird gesagt, diese Hure sitzt an vielen Wassern und die Könige der Erde haben mit ihr Unzucht getrieben und dann kommt dieses Begriffspaar, das Sie sich merken sollten, und von deren Wein der Unzucht. Wodurch werden die Könige zur Unzucht angetrieben? Indem sie Wein trinken. Können Sie es sehen? Erst trinken sie Wein und dann betreiben sie Unzucht. Die Unzucht hat zu tun mit der Blöße, nicht wahr? Noah trank von dem Wein und dann entblößte er sich. Die Blöße steht für die Sünde. Können Sie sich erinnern? Wenn man nackt ist, das ist ein Symbol für die Sünde.

[1:09:24] Das heißt, der Wein ist das, was zur Sünde führt. Logisch? War das Sinn? Der Wein ist das, was zur Sünde führt, so wie der Wein zur Unzucht führt. Sünde ist Übertretung des Gesetzes. Was führt wohl viele, viele Völker und Nationen zur Übertretung des Gesetzes? Ich sage Ihnen was, die Lehre, dass das Gesetz geändert ist. Denn wenn ich den Menschen, wenn ich allen Völkern und Nationen predige, das Gesetz ist geändert aufgrund unserer Tradition, dann ist es die Lehre, vor der schon Jesus warnt, die der Wein ist, der dann die Menschen zur Unzucht hat.

[1:10:00] Denn wenn mir gesagt wird, das Gesetz ist geändert, dann werde ich es auch nicht so halten, wie es eigentlich steht. Denn ich glaube ja, es ist geändert. Und deswegen sagt Jesus, hütet euch vor der Lehre. Jesus hat kein Problem und bitte glauben Sie mir, dass alle, die Sie zuschauen und diese Aufnahme sehen, Jesus hat nicht das geringste Problem mit jedem einzelnen treuen Katholiken. Ich glaube persönlich, dass die meisten Menschen im Himmel, großer Teil zumindest, aus der katholischen Kirche sein werden. Glauben Sie das auch? Ich glaube, dass die meisten treuen Christen wahrscheinlich in der katholischen Kirche sind.

[1:10:38] Jesus spricht nicht und Daniel und Offenbarung sprechen nicht von den Menschen, denn die Hure sitzt wo? An den vielen Wassern. Und die Wasser stehen für? Für die Völker. Das heißt, die Völker, die zu dem System gehören, die Menschen, sind nicht die Hure. Vielleicht denken Sie, vielleicht gehören Sie dieser Kirche an und sagen, Sie wollen doch nicht sagen, dass ich eine Hure bin. Nein, Sie sind das Wasser. Aber das Wasser sitzt an dem Wasser. Machen Sie als Wasser sicher, dass Sie ganz schnell wegkommen von der Hure. Verstehen Sie den Unterschied?

[1:11:06] Die Bibel sagt, und er brachte mich im Geist in eine Wüste. Jetzt, woher kennen wir die Wüste nochmal? Wir sind kurz am Ende. Sie sind wahrscheinlich schon ganz schön vollgepackt mit Informationen. Woher kennen Sie die Wüste? Woher erwarten wir die Wüste schon mal? Das war die Wüste, wo die Gemeinde vor 1260 Jahren geflohen ist. Von 538 bis 1798. Dort haben wir es gesehen. Und Johannes sieht die Frau in dieser Zeit. Und dann sieht er hier die Köpfe der Lästerung.

[1:11:47] Und er sagt etwas, was uns den Atem... Er sagt hier, und die Frau war gekleidet in Purpur und Scharlach und übergoldet mit Gold und Edelsteinen und Perlen. Und sie hat einen goldenen Becher in ihrer Hand, voll von Gold, und er unreitet ihre Unsere. Ich habe etwas vergessen, ihn zu zeigen. Wo waren hier die Lästerungen? Sie waren auf den Köpfen. Wo ist die Lästerung auf diesem Tier auf dem Morgen 17? Es ist voller Namen der Lästerung. Es hat sieben Köpfe und zehn Hörner.

[1:12:16] Halten wir fest. Auf dem Morgen 12 spricht von dem Drachen, dem römischen Reich zur Zeit von Jesus. Sieben Köpfe, zehn Hörner. Keine Lästerung, weil es auch keine religiöse, christliche Anschein hatte. Die Kronen sind auf den Köpfen. Auf dem Morgen 13 spricht von dem gleichen Tier. Sieben Köpfe, zehn Hörner. Aber jetzt sind schon die Köpfe voller Lästerung. Es beginnt an, christlich auszusehen und christliche Funktionen zu übernehmen. Die Kronen sind nicht mehr auf den Köpfen, sondern auf den Hörnern. Das heißt nicht mehr die Stadt Rom, wie wir noch sehen werden, sondern die europäischen Staaten sind gekrönt.

[1:12:50] Aber hier in Offenbarung 17 beschreibt es sieben Köpfe, zehn Hörner, keine Kronen mehr. Es gibt keine Könige mehr, aber alles voller Lästerung. Können Sie sehen, wie es eine Steigerung gibt? Das alte, kaiserliche Rom, das mittelalterliche Rom und das moderne Rom. Voller Lästerung. Die Bibel sagt, und auf ihrer Stirn war ein Name geschrieben, das Geheimnis Babylon.

[1:13:20] Wir haben den ganzen Vortrag gemacht, um uns Mühe zu machen, zu sehen, wie das Geheimnis Babylon in den Geschichten des Alten Testaments beschrieben wird. Mit der Veränderung der Religion und der Kein, mit der Veränderung, mit der Vermischung von Gut und Böse vor der Sintflut und dann vor allem mit der Geschichte von Noah, von Ham und wie dann Nimrod die falsche, falsche Evangelion vom Ham kombiniert hat mit kirchlich, mit politischer Macht. Das Geheimnis Babylon.

[1:13:50] Die Bibel sagt, sie war berauscht vom Blut der Heiligen. Und dann sagt er, ich will das Geheimnis der Frau sagen und des Tieres. Wir haben den Krieg gegen die bibeltreuen Christen gesehen und dann, und das ist das Geheimnis. Und wenn Sie es mir nicht glauben, glauben Sie es der Bibel. Das Tier, das Sie gesehen haben, war von 538 bis 1798. Es ist nicht mehr, denn Johannes sieht es um 1798 herum und es wird aus dem Abgrund heraufkommen. Die tödliche Wunde, sagt die Bibel, wird heil werden.

[1:14:29] Ich möchte Ihnen zum Abschluss eine Frage stellen. Vielleicht haben Sie auch diese live zugeschaut. Bisher haben wir gedacht, der Papst ist nicht mehr als der Dalai Lama und er sagt schöne Worte. Er setzt sich für den Weltfrieden ein, ist doch nichts verkehrt. Machen Sie sich mal die Mühe und recherchieren Sie, wie viel der Inquisitionsgesetze des Mittelalters aufgehoben worden sind. Wie viele Gesetze, die damals zur Zeit der Inquisition galten, sind vom Vatikan aufgehoben worden. Können Sie eins?

[1:15:03] Könnte es sein, dass wir uns alle einfach nur täuschen? Kein Problem mit der Kirche, aber ein Problem mit Kirche und Staat. Könnte es sein, dass wenn die Wunde ganz heil wird, die ganze Welt sich wundern wird, wie die Bibel sagt. Deswegen spricht die Bibel davon, um uns davor zu warnen. Und die Bibel sagt, dass dieses System, diese Kirche, so lange regieren wird, bis Jesus wiederkommt. Und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr verzehren wird durch den Hauch seines Mundes und den er durch die Erscheinung seiner Wiederkunft beseitigen wird.

[1:15:48] Jemand hat einmal gefragt hier bei Entscheidung 21, das kleine Horn bleibt auch bis zum Ende bestehen. Ja, es bleibt bis zum Ende bestehen. Es regierte bis 1798, bekam eine tödliche Wunde und diese tödliche Wunde heilt, heilt, heilt, heilt und ist schon fast ausgeheilt. Und wenn Sie wissen wollen, was passiert, wenn die Wunde ganz heil geworden ist, dann studieren Sie das Mittelalter. Sie werden sagen, Herr Kramp, Sie wollen doch nicht ernsthaft behaupten, dass wir Zustände bekommen, wie im Mittelalter.

[1:16:13] Nun, wir werden Internet haben und wir werden Fernseher haben. Wir werden Autos und Flugzeuge fahren. Das gab es im Mittelalter nicht. Aber was Religion und Staat betrifft, sagt die Bibel voraus, wir werden kurz vor der Wiederkunft Zustände haben wie im Mittelalter. Wie ging es den Menschen, die im Mittelalter an die Bibel geglaubt haben?

[1:16:28] Die Bibel sagt, meine Schafe hören meine Stimme und ich kenne sie und sie folgen wem nach? Mir. Egal, wer sie sind, egal, in welche Kirche sie geboren worden sind, was immer sie bisher gedacht haben, wenn sie bisher zugeschaut haben, haben sie gesehen, dass unser eines Ziel hier ist, keine Kirche zu verdammen. Wir haben heute im Prinzip nur Bibeltexte gelesen und wir wollten bisher immer nur eins in Jesus vorstellen. Jesus zu Ihrem persönlichen Heiland machen, Jesus zu Ihrem persönlichen Richter machen, Jesus zu Ihrem Anwalt machen, zu Ihrem, er ist es ja alles, Ihnen das nur klar und deutlich machen.

[1:17:10] Wir möchten Ihnen Jesus nahe bringen und Jesus sagt, wenn Sie aus der Wahrheit sind, wenn Sie die Wahrheit interessiert, dann werden Sie seine Stimme auch heute gehört haben. Die Bibel sagt, und nach diesem sage ich, ein Engel aus dem Himmel herabsteigen, der große Vollmacht und die Erde wurde erleuchtet von seiner Herrlichkeit und er rief kraftvoll mit lauter Stimme und sprach: Gefallen, gefallen ist Babylon die große. Und ich hörte eine Stimme, eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht aus, ihr aus, was steht dort? Mein Volk. Dort steht nicht, ihr anderen, die ihr mal mein Volk werden könntet.

[1:17:50] Jesus nennt alle Katholiken, die die Wahrheit lieben, genauso wie alle Baptisten und alle Methodisten und alle Zeugen Jehovas und alle Mormonen und sogar alle Moslems und Buddhisten, alle, die die Wahrheit lieben und sich nach mehr Licht sehen und nach Gott sehnen, nennt er wie mein Volk. Aber er sagt, wenn ihr meine Schafe seid, dann hört auf meine Stimme und meine Stimme spricht in der Prophetie. Folgt mir, geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht an ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt.

[1:18:27] Wenn wir jetzt ein Lied hören, dürfen Sie diese Frage auch live über das Internet und auf den Aufzeichnungen, die Sie vielleicht später sehen werden, in Ihrem Herzen bewegen: Wollen Sie Jesus folgen und Irrlehrern ablehnen, selbst wenn Sie bisher immer diesen Irrlehrern gefolgt sind und nicht wussten, dass es Irrlehrer sind? Die Bibel sagt, Gott übersieht die Zeit der Unwissenheit, aber vielleicht ist heute der Zeitpunkt gekommen, wo Sie sehen, ich war ein Pharisäer, ich möchte zu Jesus.

[1:18:53] Wir haben heute ganz am Anfang gesprochen über eine Person, sein Name war Nikodemus und Nikodemus hat drei Jahre gebraucht, um all das zu verarbeiten, aber als er Jesus am Kreuz hängen sah, dann war ihm bewusst geworden, ich muss die Kirche der Pharisäer verlassen und ich muss mich dieser kleinen Gruppe von Jesus-Anhängern anschließen. Und vielleicht haben Sie heute auch diese live zugeschaut oder die Aufnahme dann angesehen gemerkt, in dem, was Jesus für Sie getan hat in den letzten Wochen und den letzten Aufnahmen, die Sie gesehen haben, dass es Zeit wäre, sich ganz für die Wahrheit zu entscheiden und nicht mehr einem System zu folgen und Menschen zu folgen, die mehr von Traditionen der Väter reden, als von dem klaren Wort der Bibel.

[1:19:50] Denn die Bibel und wenn Jesus kommt, wird er Sie fragen, was Sie aus Ihrem Leben gemacht haben. Dann können Sie nicht auf Ihren Priester weisen oder auf einen Prediger oder wen auch immer. Sie haben die Entscheidung und ich wünsche mir, dass Sie diese wichtige Entscheidung Ihres Lebens, die vielleicht schmerzhaft ist, aber die wichtig ist und die Jesus in aller Liebe und mit aller Sanftmut Ihnen anbietet, wünsche ich mir, dass diese Entscheidung fällt und Jesus lädt Sie ein, ihm zu folgen und mit Jesus ist man immer in der besten Gesellschaft.

[1:21:11] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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