[2:14] Wer von Ihnen hat gestern Nacht, heute Nacht gut geschlafen und ausreichend lange geschlafen? Wir haben gerade gesehen, dass ausreichend gesunder Schlaf uns hilft, uns besser erinnern zu können. Alle, die sich jetzt gemeldet haben, dürften sich noch gut erinnern, was wir gestern besprochen haben. Gestern hieß unser Thema Entscheidung 21. Unser Thema hieß Entscheidung 21. Wohin führt der Weg? Ich helfe ein bisschen nach. Und wir haben einige Dinge studiert. Wir haben gesehen, wie dieses Bahnprojekt, dieses umstrittene Bahnprojekt Stuttgart 21, ein Symbol ist für all die verschiedenen Dinge, die in unserer Welt passieren und die wir manchmal so schlecht einordnen können. Und wir haben gesehen, dass es ein fehlendes Puzzleteil gibt. Und dieses fehlende Puzzleteil findet sich, ob Sie es glauben wollten oder nicht, in diesem Buch. Und wir haben gesehen, dass dieses Buch mehr ist als nur ein Märchenbuch, dass es durch überwältigende Fakten bestätigt wird als eines der besten, überlieferten und verlässlichsten Quellen der Antike und überdies hinaus in der Lage war, Geschichte über Jahrhunderte, zum Teil Jahrtausende, im Voraus zu sehen. Ganz kurz eine Gedächtnisübung. Sie erinnern sich an den König, über den wir gestern gesprochen haben. Wie war sein Name? Nebukadnezar. Und er sah was in seinem Traum? Eine Statue, ein Standbild, nicht wahr? Und es bestand aus vier Metallen. Diese vier Metalle waren Gold, Silber, Bronze oder Erz und Eisen. Ganz genau.
[3:58] Unser Thema heute lautet Krieg der Tiere. Und bevor wir beginnen, möchte ich Sie einladen, wie gestern Abend, ganz kurz noch einmal Ihr Haupt zu neigen mit mir für ein ganz kurzes Anfangsgebet. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für die Gelegenheit, jetzt dein Wort zu studieren. Schenk du uns deinen Heiligen Geist. Gib, dass wir verstehen, was wir lesen und dass wir verstehen, was du in den Prophezeiungen der Bibel und Spannendes überliefert hast. Amen.
[4:38] Krieg der Tiere. Und heute geht es schon wieder um einen Traum. Also, dass wir heute viel über Schlafen gehört haben, ist, glaube ich, nicht zufällig. Aber heute, in unserer heutigen Geschichte, geht es nicht um Nebukadnezar, sondern um die andere Person, über die wir gestern gesprochen haben und deren Name war Daniel. Daniel hatte dann einige Zeit später auch einen Traum und der ist ebenso interessant, wenn nicht sogar noch interessanter, als der von Daniel 2. Und wir haben gesehen, dass Daniel 2 schon ein besonders wichtiger Traum war, denn er zeigt uns viel über die Zukunft und über die Vergangenheit und zeigt uns, warum Europa nicht zusammenkommen kann, nicht wahr? Wollen wir mal schauen, was Daniel einige Jahre später selbst geträumt hat. Die Bibel berichtet es wie folgt. Im ersten Jahr Belsazars, des Königs von Babel, hatte Daniel einen Traum und Gesichte seines Hauptes auf seinem Lager. Er schrieb den Traum sogleich auf und dies ist der vollständige Bericht. Daniel begann und sprach: Ich sah bei Nacht in einem Gesicht und siehe, die vier Winde des Himmels brachen los auf das große Meer. Und vier große Tiere stiegen aus dem Meer empor, jedes verschieden vom anderen. Das erste glich einem Löwen und hatte was? Adlerflügel. Merkwürdiges Tier, oder? Schon mal einen Löwen gesehen mit Adlerflügeln? Ich schaute, bis ihm die Flügel ausgerissen wurden und es von der Erde aufgerichtet und wie ein Mensch aufrecht auf seine Füße gestellt wurde und wie mein menschliches Herz gegeben wurde. Und siehe, das andere zweite Tier glich einem Bären und es war nur auf einer Seite aufgerichtet und hatte drei Rippen in seinem Maul zwischen seinen Zähnen und es wurde zu ihm gesprochen: Steh auf, friss viel Fleisch. Danach schaute ich weiter und siehe, ein anderes Tier wie ein Panther. Das hatte vier Vogelflügel auf seinem Rücken, auch vier Köpfe hatte dieses Tier und ihm wurde Herrschaft verliehen. Und dann kam noch ein viertes Tier. Nach diesem sah ich in den Nachtgesichten und siehe, ein viertes Tier. Furchterregend und schrecklich. Sieht das furchterregend und schrecklich aus? Hätten Sie sich erschrocken, wenn Sie so ein Tier gesehen hätten? Der Daniel findet gar keine richtigen Worte. So ein Tier scheint es in seiner Lebenswelt gar nicht gegeben zu haben. Und es war außerordentlich stark. Es hatte große, eiserne Zähne. Was für ein Metall? Eiserne. Das wievielte Tier ist es? Das vierte Tier. Vielleicht fällt Ihnen schon etwas auf. Es hatte große, eiserne Zähne, fraß und zermalmte und zertrat das Übrige mit den Füßen. Es war ganz anders als alle vorherigen Tiere und hatte zehn Hörner. Während ich Acht gab auf die Hörner, siehe, da stieg ein anderes, kleines Horn zwischen demselben auf und drei der vorherigen Hörner wurden vor ihm ausgerissen und siehe, dieses Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das große Dinge redete. Ich, Daniel, wurde deshalb in meinem Geist zutiefst beunruhigt. Wenn Sie so einen Traum gehabt hätten, wären Sie auch zutiefst beunruhigt gewesen. Was war nochmal die Reaktion von Nebukadnezar, als er seinen seltsamen Traum hatte? Was war seine Reaktion? Können Sie sich erinnern? Er war zutiefst beunruhigt und konnte nicht mehr schlafen. Und die Gesichter meines Hauptes ängstigten mich. Was hat das alles zu bedeuten und was hat das uns heute zu sagen, die wir im 21. Jahrhundert leben und eine Serie haben mit dem Titel Entscheidung 21?
[8:18] Nun, Daniel im Traum machte etwas sehr Sinnvolles. Ich näherte mich einem der Umstehenden und er bat von ihm sichere Auskunft über das alles. Was wollte er haben? Sichere Auskunft. Er interessierte sich nicht für Auskunft. Er wollte sichere Auskunft. Erinnern Sie sich, dass wir gestern darüber gesprochen haben, dass es uns nicht ausreichen sollte, einfach irgendeine Interpretation des Traumes zu bekommen? Nebukadnezar, obwohl er kein besonders religiöser Mensch war, war schlau genug zu wissen, dass nur sichere Informationen, nur sichere Fakten, nur sichere Auskunft wirklich ihm weiterhelfen können. Und so möchte auch Daniel nur eine sichere Auskunft haben. Der redete mit mir und verkündete mir die Bedeutung der Dinge. Das Erste, was er erfährt, ist, jene großen Tiere, Virnezal, bedeuten was? Dass sich vier Könige sich aus der Erde erheben werden. Jetzt ist das eine seltsame Idee, Königreiche oder Nationen mit Tieren zu beschreiben. Geschieht das heute auch noch? Dass man Nationen, Königreiche mit Tieren beschreibt? Wenn ich Ihnen sage, denken Sie mal an den weißen Seeadler. An welche Nation denken Sie? Zu Vereinigten Staaten von Amerika, oder? Oder wenn ich Ihnen sage, denken Sie an den Bär. An welche Nation denken Sie? Russlands. Oder wenn ich sage, die drei Löwen. Die drei Löwen? Baden-Württemberg, Sie haben recht. Ich dachte natürlich mehr an England. Aber die treuen Schwaben, ja, die drei Löwen, stehen auch für Baden-Württemberg. Baden-Württemberg war ja wahrscheinlich auch mal ein Königreich. Ich bin nicht von hier gebürtig. Das können Sie selbst studieren. Das Känguru steht für welche Nation? Australien. Das heißt, das ist keine so abwegige Idee, Nationen mit Königreichen darzustellen. Aber stellen Sie sich mal vor, unsere heutigen Nationen würden sich solche Tiere zum Wappen nehmen.
[10:25] Und wieder wollen wir folgendes Prinzip anwenden. Die Bibel sagt, dabei solltet ihr vor allem das erkennen, dass keine Weissagung der Schrift von eigenmächtiger Deutung ist. Mit anderen Worten, ich habe schon viele Menschen über solche und ähnliche Prophezeiungen reden hören. Da gibt es Leute, die sagen, oh, dieses prophetische Symbol, das meint diese Nation. Und dieses Symbol meint diese Religion. Und das meint den Fernseher und das meint das und das meint den Kapitalismus. Und das meint die UNO und das meint jenes. Und meistens geht man dann so vor, dass man in die Tagesschau oder in das Internet geht, sich die neuesten Nachrichten besorgt. Und dann irgendwie versucht, diese neuesten tagespolitischen Nachrichten in die Bibel hinein zu zwängen. Und meistens passt es dann auch irgendwie nicht, wa? Was sagt die Bibel? Es ist keine Option. Es ist keine Option. Ich bin nicht berechtigt, Ihnen zu sagen, was ich denke, was das bedeutet. Und Sie sind nicht berechtigt, sich auch nur Gedanken zu machen, was das sein könnte. Es ist gar nicht unsere Aufgabe. Unsere einzige Aufgabe, um es zu verstehen, ist zu fragen, gibt es einen anderen Text in der Bibel, der mir erklären könnte, welche Nation ist mit welchem Tier gemeint. Und das wollen wir ein wenig probieren. Hier haben wir das gleiche Prinzip. Geistliches muss geistlich erklärt werden. Also ein Text mit einem anderen Text. Frage. Wo kommen die vier Tiere her? Aus dem Meer. Jetzt kann das ein buchstäbliches literarisches Meer sein. Kommen die Tiere tatsächlich aus einem Meer? So wie es die Ostsee, die Nordsee, den Atlantik gibt. Warum nicht? Erstens das. Allein die Symbolik macht es sehr deutlich. Weil Löwen leben nicht im Meer. Außer die Seelöwen. Bären auch nicht. Außer die Seebären. Aber zumindest Panda gibt es nicht im Meer. Das heißt, es muss schon in der Symbolik selbst, ist das klar und deutlich, es ist nicht buchstäblich gemeint. Es muss symbolisch verstanden werden. Die Frage ist nur, was bedeutet jetzt dieses Wasser? Und zum Glück hilft uns die Bibel selbst. Und das ist so wunderbar in der Bibel. Sie müssen kein Theologie studiert haben. Sie müssen kein Experte sein. Sie müssen nicht mal Wikipedia fragen. Sie müssen einfach nur einen anderen Text suchen, wo Wasser vorkommt. Und da würden Sie zum Beispiel, wenn wir jetzt diesen Text hier klären wollen, mit dem Wasser, würden Sie folgenden Text finden. In Offenbarung 17 Vers 5 steht: Und er sprach zu mir: Die Wasser, die du gesehen hast, wo die Hure sitzt, sind was? Völker und Scharen und Nationen und Sprachen. Macht ja auch Sinn, oder? Dass man die Nationen der Welt als Wasser darstellt. Das große, weite Meer. Nicht wahr? Das Völkermeer. Und die vier Tiere standen nochmal wofür? Für? Für Königreiche. Wo kommen die Königreiche her? Sie kommen aus den Völkern. Macht total Sinn, oder? Die Bibel ist sehr einfach zu verstehen. Haben Sie das gewusst? Und diese Prophezeiung in Daniel und in all diesen anderen Büchern, die oft so merkwürdig erscheinen, sind in Wirklichkeit sehr einfach zu verstehen. Die meisten zumindest.
[13:30] Jetzt, was bedeutet der Wind? Denn wir hatten ja gelesen, dass der Wind das Meer aufwühlt und dann diese komischen Tiere aus dem Meer herauskriechen. Was bedeutet der Wind? Schauen Sie hier in Offenbarung 7 Vers 1 und 2 wird der Wind erwähnt. Es heißt hier: Und danach sage ich, vier Engel an den vier Enden der Erde stehen. Die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind weder über die Erde noch über das Meer noch über irgendeinen Baum. Und ich sage Ihnen einen Engel, der sprach: Schädigt die Erde nicht. Jetzt, was können Sie aus diesem Vers ableiten? Was würde passieren, wenn die vier Engel die Winde loslassen? Was würde passieren? Es gäbe Schaden. Also können Sie sehen, dass Wind etwas mit Schaden zu tun hat. Solange man die Winde hält, gibt es keinen Schaden. Wenn man die Winde loslässt, gibt es Schaden. Aber die Bibel ist noch präziser. Also wir wissen schon, der Wind steht irgendwie für Schaden. Jetzt, wie können sich Nationen Schaden zufügen? Schauen Sie mal diesen Text an. In Jeremiah 25, dort finden wir in Vers 32 und 33 folgende Aussage: So spricht der Herr der Herrscher an: Siehe, es geht Unheil aus einem Volk zum anderen, und ein gewaltiger Sturm erhebt sich vom äußersten Ende der Erde her. Und an jenem Tag werden die vom Herrn Erschlagenen daliegen, von einem Ende der Erde bis zum anderen. Wenn Sie auf einen Berg steigen und Sie schauen hinunter ins Tal, und Sie sehen das ganze Tal voller Erschlagener, was ist Ihre logische Schlussfolgerung? Was hat es hier gegeben? Krieg, oder? Wenn Sie ein Tal voller Leichen sehen, die alle erschlagen sind, dann hat es was gegeben? Krieg. Also der Wind steht für Schaden, aber noch spezieller steht er für Krieg. Was wühlt das Volkermeer auf? Es ist der Krieg. Kriegerische Auseinandersetzungen wühlen die Völker auf. Und was entsteht dadurch? Es entstehen Nationen. Macht das Bild Sinn? Ist ziemlich einfach zu verstehen eigentlich, oder? Wer von Ihnen hat das verstanden? Alle, die ihre Hände nicht gehoben haben, verleiht mich dazu, das Ganze nochmal zu wiederholen. Also, wer von Ihnen hat es verstanden? Wunderbar. Wir haben nämlich heute noch viel Stoff vor. Gehen wir weiter.
[15:35] Daniel 7, Vers 4 sagt uns: Das Erste glich einem Löwen und hatte Adlerflügel. Was meint dieser Löwe mit den Adlerflügeln? Für Daniel war das wahrscheinlich schon sofort klar. Denn wenn Daniel zur Arbeit ging, mit seiner altorientalischen Arbeitsmappe, er war Minister in Babylon, dann hat er nämlich ständig Löwen mit Adlerflügeln gesehen. Und zwar dort. Wissen Sie, was das ist? Das ist ein Bild von der Prozessionsstraße, die man im Pergamon-Museum in Berlin finden kann. Wann ist man im Pergamon-Museum in Berlin? Einige. Das ist wirklich eine Reise wert. Dort finden Sie das große Ischtar-Tor aus Babylon. Und auch diese Prozessionsstraße. Und dort sieht man ganz deutlich einen Löwen. Und wenn Sie genau hinschauen, sehen Sie, dass hier auch ein Adlerflügel ist. Mit anderen Worten, Daniel ging frühmorgens zur Arbeit und kam abends wieder zurück. Jeden Tag sah er Löwen mit Adlerflügeln. Die Archäologen haben herausgefunden, dass dieses Symbol das Wappen für Babylon gewesen ist. Aber nehmen wir mal an, wir haben die Archäologie nicht. Nehmen wir mal an, niemand hätte das jemals gefunden. Könnte man das auch aus der Bibel beweisen? Schauen Sie mal. In Jeremiah 50, Vers 17 steht: Israel ist ein versprengtes Schaf. Löwen haben es verscheucht. Zuerst hat es der König von Assyrien gefressen und nun zuletzt hat Nebukadnezar, der König von Babel, seine Knochen zermalmt. Also wer wird als Löwe dargestellt? Der König von? Nicht nur. Lesen Sie genau. Wer wird als Löwe dargestellt? Der Löwe ist der König von Assyrien und Babel. Das heißt, allein aus der Bibel ist es an dieser Stelle noch nicht ganz klar. Es könnte Assyrien sein. Es könnte auch Babylon sein. Aber zum Glück hat der Löwe ja was auf seinem Rücken? Adlerflügel. Jetzt, wofür stehen die Adlerflügel? Habakkuk 1, Vers 6 sagt: Denn siehe, ich erwecke die Chaldea. Chaldea ist ein anderes Wort für Babylonia. Ein bitterböses und ungestümes Volk, das die weiten der Erde durchzieht, um Wohnsitze zu erobern, die ihm nicht gehören. Seine Reiter kommen im Galopp daher. Von fernher kommen seine Reiter. Sie fliegen daher wie ein Adler. Das heißt, sowohl Assyrien als auch Babylon werden als Löwen dargestellt, aber nur die Babylonia auch als Adler. Wenn Sie beides zusammennehmen, ein Löwe mit Adlerflügeln, können Sie allein aus der Bibel, selbst wenn Sie niemals in Berlin gewesen sind, niemals einen Vortrag von mir gehört haben, den dieses Bild gezeigt hat, selbst Schlussfolgern aus der Bibel, dass der Löwe mit Adlerflügeln unbedingt das babylonische Reich sein muss.
[18:18] Jetzt, Moment mal. Wie viele Reiche haben wir in diesem Kapitel? Wie viele Reiche nochmal? Vier. Und das erste ist Babylon. Wenn Sie gestern da waren, dann haben Sie ein Déjà-vu, oder? Wie viele Metalle hatten wir gestern? Vier. Welches war das erste? Babylon. Zufall? Ich glaube nicht. Wissen Sie, das Buch Daniel ist im Wesentlichen wie ein Overhead-Projektor. Kennen Sie noch diese Overhead-Projektoren? Wo man eine Folie drauf tut, und dann eine zweite Folie, eine dritte Folie. Je mehr Folien man drauf tut, desto defiziler und feiner wird das Bild, nicht wahr? Und Daniel 2 ist sozusagen wie die Grundlage, wie das Fundament. Und dann kommt das erste Stockpferd, Daniel 7. Und jede andere Prophezeiung in der Bibel basiert auf diesem ersten Fundament, auf dieser ersten Folie, Daniel 2. Babylon, der Löwe mit Adlerflügeln, das goldene Haupt. Wir haben gestern schon einiges über Babylon erzählt, wie es eingenommen worden ist. Wiederholen wir heute nicht. Da haben Sie übrigens das Ischtar-Tor.
[19:21] Jetzt, es kommt ein zweites Ziel. Unser Thema heißt ja heute der Krieg der Tiere. Diese Tiere führen gegeneinander Krieg. Wir haben gestern gesehen, wie das zweite Reich Babylon eingenommen ist. Erinnern Sie sich noch, wie das zweite Reich Babylon eingenommen hat? Durch das Umleiten des Flusses Euphrat und siehe, das andere zweite Tier glich einem Bären. Jetzt, welche Nation hatte Babylon eingenommen? Welche Nation war es gewesen? Medo-Persien. Aber es wird von dieser Nation etwas gesagt, was wir gestern noch nicht rausfinden konnten. Nämlich, es wird gesagt, es war auf einer Seite aufgerichtet und hatte drei Rippen in seinem Maul. Mit anderen Worten, der Bär war auf einer Seite größer als auf der anderen Seite. Ich kann das gar nicht richtig darstellen. Also stellen Sie sich vor, ein Bär auf einer Seite aufgerichtet, auf der anderen Seite etwas kleiner. Und hatte drei Rippen. Was meinen Sie? Wie heißt die Nation nochmal? Medo-Persien. Mit anderen Worten, es war eine Koalition. So ähnlich wie die CDU und die FDP. Auf einer Seite aufgerichtet und auf der anderen Seite kleiner. Die Perser waren die große Fraktion. Die Meder waren mehr der Junior-Partner. Aber man brauchte sich gemeinsam, um regieren zu können. Deswegen aufgerichtet. Deswegen Medo-Persien. Und dann heißt es, dass er drei Rippen in seinem Maul hat. Und die Geschichte sagt uns interessanterweise, dass Medo-Persien insgesamt drei andere Reiche erobert hat. Nämlich Babylon 538 v. Chr., Lydien oder manche sagen auch Syrien. Das fängt je nachdem davon ab, wie Sie die Quellen lesen. 547 v. Chr. und Ägypten 525 v. Chr. Und sehen Sie, wie die Bibel hier schon sehr viel spezifischer ist, als in Daniel 2. Und das ist noch längst nicht alles, was wir lernen können. Die Bibel hat diese Reiche äußerst präzise gesagt. Und das finde ich sehr interessant.
[21:16] Das dritte Reich wird jetzt beschrieben als ein Panther mit wie vielen Köpfen? Mit vier Köpfen und mit Flügeln. Und wir haben bereits gestern gesehen, auf Medo-Persien folgte Griechenland. Übrigens, was ist das Besondere an einem Leopard oder einem Panther? Wofür ist ein Panther bekannt in der Tierwelt? Schnell, oder? Panther, Leoparden gehören zu den schnellsten Tieren überhaupt. Und was meinen Sie, wenn ein Leopard noch vier Vogelflügel hat, wird ihn das schneller machen oder langsamer? Schneller. Warum erzähle ich Ihnen das? Weil interessanterweise, und auch das ist, glaube ich, kein Zufall, Griechenland die Welt nicht einfach nur erobert hat, sondern Griechenland neue Geschwindigkeitsrekorde gesetzt hat. In nicht einmal ganzen acht Jahren hat eine Armee von einigen zehntausend Soldaten ohne GPS, ohne Panzer, ohne Luftwaffe, ohne Flugzeuge ganz genau, dieses Gebiet erobert. Ich meine, die Amerikaner brauchen mehr als acht Jahre, um einen kleinen Abschnitt davon unter Kontrolle zu bringen. Und das mit der größten Technik, die unsere heutige Welt überhaupt hervorbringen kann. Alexander der Große war mit einigen wenigen Griechen in der Lage, dieses ganze Reich zu erobern. Und dass sie nicht weitergegangen sind, lag nur daran, dass es irgendwann keine Länder mehr zu erobern gab. Da gab es irgendwann niemanden mehr. Und so sind sie dann bis zum Indus gekommen und haben irgendwann gesagt: Meine Güte, das lohnt sich nicht mehr, wir müssen wieder zurück. Die gesamte Welt fiel ihm zu. Und wenn Sie am Dienstag kommen zu einem der spannendsten Vorträge unserer ganzen Serie, werde ich Ihnen noch eine andere Geschichte erzählen zu Alexander dem Großen und seinem Feldzug. Nicht verpassen am Dienstag unser Vortrag.
[23:07] Nach diesem sah ich in den Nachtgesichten und siehe ein viertes Tier, furchterregend, schrecklich und außerordentlich stark. Es hatte was große? Eiserne Zähne. Können Sie sehen, dass die Bibel selbst uns darauf hinweist, so mit roten Alarmblinkanlagen. Das vierte Tier hat eiserne Zähne. Das vierte Reich in Daniels 2 war aus welchem Metall? Aus? Eisen. Können Sie sehen, man muss die beiden nur übereinander legen und es wird ganz klar. Und das vierte hatten wir bereits gesehen, war Rom gewesen. Da kommen wir gleich dazu. Auch hier möchte Daniel wieder sichere Auskunft bekommen. Es interessiert ihn nur das, was wirklich der Wahrheit entspricht. Und wir können in der Geschichte sehen, wie sich nicht einfach nur Reiche nach und nach erfüllt haben in der Prophezeiung, sondern wir diese Reiche auch alle Details der Prophetie genau erfüllt haben. Wissen Sie, wenn ich Ihnen sage, dass auf Amerika eine neue Weltmacht folgen wird, dann ist das noch nicht so ein großes Ding, oder? Das ist noch, könnte noch wahrscheinlich sein. Aber wenn man genau beschreibt, wie dieses Reich regieren wird, wie viele Nationen unterdrückt werden, wie genau die Herrschaftsbedingungen sein werden und all diese Details, die wir sehen, dann wird das immer unwahrscheinlicher. Und je mehr wir in diesen Themen weitergehen, werden Sie sehen, wie unglaublich unwahrscheinlich es ist, diese Dinge in der Weltgeschichte Jahrhunderte im Voraus gesagt zu haben. Das vierte Tier, das eiserne Tier. Und da haben Sie es noch einmal, das vierte Tier bedeutet ein viertes Reich, das auf Erden sein wird. Das wird sich von allen anderen Königreichen unterscheiden und es wird die ganze Erde fressen, zerstampfen und zermalmen. Und wir haben schon gestern gesehen, das wurde übrigens auch von dem vierten Metall gesagt, von Rom.
[25:08] Und dann heißt es hier Daniel 7 Vers 24a: Und die zehn Hörner bedeuten, dass aus jenem Reich zehn Könige aufstehen werden. Was folgte noch einmal auf das Eisene Daniel 2? Was folgte auf das Eisen? Eisen und Ton. Was wir gestern nicht gesagt haben, aber was Ihnen jetzt wahrscheinlich wie Schuppen von den Augen fällt, wenn Sie ein Standbild sehen, das aussieht wie ein Mensch. Wie viele Zehen haben wohl die Füße? Zehn. Zehn Zehen. Wie viele Hörner gibt es? Zehn. Es teilt sich auf in ein gespaltenes Reich. Wir haben das gestern ausführlich beschrieben, wie Europa immer wieder versucht hat, über die Jahrhunderte zusammenzukommen und es nie geschafft hat. Und die Bibel sagt hier, dass es sogar zehn Reiche sein werden, in die es sich aufspalten wird. Das haben wir gestern gesehen. Ab dem Jahre 476, als das Römische Reich unter dem Druck der barbarischen Stämme nach und nach einbrach, entstanden diese europäischen Staaten, basierend auf all den germanischen Stämmen in der Völkerwanderung.
[26:20] Ich möchte mit Ihnen eine kleine Übung machen. Ich habe Ihnen hier einige dieser Stämme aufgezählt und Sie sagen mir, welcher dieser europäischen Stämme, welcher dieser germanischen Stämme, dann zu welcher Nation geworden ist. Wir fangen mal einfach an. Eine der Stämme waren die Angelsachsen. Welche Nation kann sich heute rühmen, Nachfolger der Angelsachsen zu sein? Das ist Großbritannien, absolut richtig. Dann hatten wir auch die Franken. Welche Nation entstand wohl aus den Franken? Frankreich, sagt der Name schon, nicht wahr? Frankreich. Jetzt bin ich gespannt, was Sie dazu sagen. Es gab einen Stamm, der hieß Westgoten. Welche Nation? Da ist jemand sehr belesen. Herzlichen Dank. Es sind die Spanier gewesen. Ich glaube, einige von uns müssten das wissen, gemäß ihrer Nationalität. Wer sind die Lombarden? Die Italiener, da schallt es aus vereintem Munde all die italienischen Gäste hier. Es sind die Italiener. Die Burgunder, das sind die Schweizer, ganz richtig. Interessant, dass all diese Nationen in der Bibel vorkommen, nicht wahr? Dann die Sueben. Wer weiß das? Wer sind die Sueben? Das ist wahrscheinlich das Schwierigste. Portugal, ganz genau. Portugal kommt von den Sueben und das sollten wir alle hinkriegen, oder? Wer sind die Alemannen? Deutschland. Wir sind nur ein kleiner Zeh in der Prophetie. Nur ein kleines Hörnchen irgendwo in der Prophetie. Wir sind keine der großen Weltmächte gewesen, weder Babylon noch Medopersien noch Griechenland. Aber wir kommen zumindest vor in der Prophetie. Ist das nicht schön? Deutschland kommt vor. Aber es hat nicht die größte Bedeutung. Ich glaube, so mancher hätte gut daran getan, die Bibel besser zu verstehen, nicht wahr? Deutschland war noch nie vorgesehen für die Weltmacht. Nur ein kleines Horn. Aber immerhin sind wir dabei.
[28:15] Jetzt Frage. Wer sind die Heruler? Machen Sie einen Vorschlag. Wer sind die Heruler? Irgendein Vorschlag? Wer sind die Heruler? Keine Idee? Ungarn? Könnten die Ungarn sein, ja. Frage. Wer sind die Ostgoten? Denken Sie schneller. Wer könnten die Ostgoten sein? Wenn die Westgoten die Spanier sind, könnten die Ostgoten wer sein? Portugiesen haben wir schon, Franzosen haben wir schon. Wer könnten die Ostgoten sein? Vielleicht Russland? Wer sind die Vandalen? Indien? Hab ich Indien gehört? Okay. Hier ist ein interessantes Geheimnis, was Sie wahrscheinlich noch nie gehört haben. Diese drei Stämme gibt es nicht mehr. Aus zehn europäischen Stämmen wurden nur sieben. Manche behaupten, dass es die Vandalen noch gibt. Sie ziehen manchmal durch die Straßen, verwüsten unsere Geschäfte. Aber die historischen Vandalen sind genauso ausgestorben wie die historischen Heruler und die historischen Ostgoten. Und das ist eines der Geheimnisse, die wir heute studieren wollen. Wie kam es, dass wir als Allemannen und die Lombarden und die Westgoten überlebt haben, aber Heruler, Ostgoten und Vandalen es nicht geschafft haben und aus den zehn Hörnern am Ende nur sieben übrig blieben? Es hat zu tun mit diesem kleinen Horn.
[29:57] Aber machen wir eine kurze Zusammenfassung bis dem, was Sie bis heute und gestern Abend studiert haben. Sie haben Babylon, Medopersien, Griechenland. Sie haben die Zeit nochmal für alle, die sich geschichtlich interessieren oder mal in einem Fernsehquiz gewinnen wollen. Sie können sich die Daten abschreiben. Übrigens, was ich nicht erwähnt habe. Sie haben die Möglichkeit, wenn Sie nach Hause gehen, all das, was Sie gehört haben, noch einmal in komprimierter Form im Internet als Download auf einem Papier nachzulesen. Mit all den wichtigsten Versen in Frage-Antwort-Form ganz einfach zu verstehen. Können Sie sich nach jedem Vortrag abends die Zusammenfassung noch einmal anschauen. Aber dieses Geheimnis von den fehlenden Ostgoten, den fehlenden Herulern und den fehlenden Vandalen hat zu tun mit diesem kleinen Horn.
[30:45] Es heißt hier: Während ich Acht gab auf die Hörner, siehe, da stieg ein anderes kleines Horn zwischen denselben auf. Und drei der vorherigen Hörner wurden vor ihm ausgerissen. Und siehe, dieses Horn hatte Augen wie Menschenaugen und ein Maul, das große Dinge redete. Dieses Horn war dafür verantwortlich, dass drei der Hörner verloren ging. Und über das andere Horn, das empor stieg und vor dem drei ausfielen, nämlich jenes Horn, welches Augen hatte und ein Maul, das große Dinge redete und das so viel größer aussah als seine Gefährten. Ich schaute, wie dieses Horn Krieg führte mit den Heiligen. Und es überwand, bis der Hochbetagte kam und den Heiligen des Allerhöchsten das Gericht übergab. Und die Zeit eintrat, dass die Heiligen das Reich in Besitz nahmen. Und ein anderer wird nach ihm aufkommen, der wird verschieden sein von seinen Vorgängern und wird drei Könige erniedrigen. Das alles spricht immer von derselben Macht, von diesem mysteriösen, ominösen kleinen Horn. Und er wird freche Reden gegen den Höchsten führen und die Heiligen des Allerhöchsten aufreiben. Und er wird danach trachten, Zeiten und Gesetze zu ändern. Und sie werden seine Gewalt gegeben für eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Je mehr man sich mit diesem kleinen Horn beschäftigt, desto mysteriöser und ominöser wird die ganze Angelegenheit. Und es scheint so zu sein, dass dieses kleine Horn besonders wichtig ist, denn es wird viel mehr mit Details bedacht und mit Indizien belegt als all die anderen Reiche zuvor. Bei jedem anderen Königreich gibt es so zwei, drei Identifikationsmerkmale, aber hier gibt es eine ganze Reihe. Warum?
[32:30] Wir wollen uns die Frage stellen, wen symbolisiert das kleine Horn? Nun, das ist eine der entscheidendsten Fragen in der biblischen Prophetie, dieses kleine Horn zu identifizieren. Und wir wollen da nicht einfach so plump mit der Tür ins Haus fallen, wir wollen einfach mal wie ein Detektiv ein Puzzlestück mit dem anderen vergleichen und schauen, was wir herausfinden können. Prüfen wir die Indizien. Schauen wir uns mal den ersten Fingerabdruck an. Während ich Acht gab auf die Hörner, siehe, da stieg ein anderes kleines Horn zwischen denselben auf. Das heißt, wo kommt es her? Es kommt aus dem vierten Tier. Macht das Sinn? Das Horn steigt aus dem vierten Tier empor. Das vierte Tier stand noch mal für Rom. Das heißt, wir können schlussfolgern, dieses kleine Horn muss in irgendeiner Form aus dem alten römischen Reich hervorgegangen sein, genauso wie die anderen europäischen Staaten. Macht das Sinn? Es kommt aus Rom hervor. Punkt 1.
[33:31] Es heißt aber weiterhin: Während ich Acht gab auf die Hörner, siehe, da stieg ein anderes kleines Horn zwischen denselben auf. Jetzt, wenn es zwischen denselben auf steht, dann muss es also zwischen, also inmitten der europäischen Stämme entstehen. Nicht am Rand, nicht irgendwo ganz in der Prärie in Westschottland, sondern mehr so in der Mitte. Macht das Sinn? Es entstand in der Mitte. Es stieg zwischen denselben auf. Okay, Sie können im Kopf schon mal gedanklich durchgehen, was könnte dieses kleine Horn symbolisieren?
[34:14] Und drei der vorherigen Hörner wurden vor ihm ausgerissen und es wird drei Könige erniedrigen. Das heißt, hier haben wir dieses Indiz, dass dieses kleine Horn dafür verantwortlich wird, drei europäische Stämme, drei Königreiche auszulöschen, sodass wir heute keine dieser Königreiche mehr haben. Keine Herule, keine Ostgoten und keine Vandalen. Viertes Indiz und ein anderer wird nach ihnen aufkommen. Und hier kommt es vor allem auf dieses Wort an: nach ihnen aufkommen. Rom fiel im Jahre 476, das heißt, dieses kleine Horn muss nicht nur aus dem Römischen Reich entstehen, es muss nicht nur mitten in Europa platziert sein, es muss nicht nur drei Stämme vernichtet haben, es muss auch nach 476 nach Christus entstanden sein, denn es kam nach den anderen Hörnern. Macht das Sinn? Erst kamen die zehn Hörner, dann das kleine. Es muss also nach 476 sein. Er findet nicht das oder steht das im Text selbst drin? Es steht im Text selbst drin.
[35:23] Fünftes Indiz. Er wird verschieden sein von seinen Vorgängern. Das heißt, er wird irgendwie anders sein in seinem Charakter. Er wird nicht so sein wie Babylon, nicht so sein wie Medopersien, nicht so sein wie Griechenland, nicht so sein wie Rom und auch nicht so wie die europäischen Stämme. Er wird in irgendeiner Art und Weise anders sein, mit einem andersartigen Charakter. Und dann heißt es: Ich schaute, wie dieses Horn Krieg führte mit den Heiligen und sie überwand.
[35:51] Jetzt die Frage, die wir uns stellen müssen: Wer sind die Heiligen? Ich glaube, viele Menschen haben schon etwas von Heiligen gehört, nicht wahr? Haben Sie schon etwas von Heiligen gehört? Das heißt, viele Menschen glauben oder wenn sie, viele Menschen denken, wenn sie über Heilige nachdenken, vor allem an Menschen, zu denen man beten kann, nicht wahr? Das haben sie sicherlich auch schon mal gehört oder selbst darüber nachgedacht, dass es heilige Menschen sind, zu denen man beten kann. Das ist eine weit verbreitete Ansicht. Fragen wir mal ganz kurz, was die Bibel dazu sagt. Alle in Rom anwesenden geliebten Gottes an die berufenen Heiligen. Das ist ein Brief, den Paulus, ein Apostel, an wen schreibt? An wen schreibt er den Brief? Schreibt er an Menschen im Himmel? Wo sind die Heiligen? In Rom. Das heißt, sind die noch auf der Erde? Leben die noch? Heilige in der Bibel sind keine Menschen, die im Himmel sind, zu denen man beten kann. Heilige können in der Bibel ganz normale Menschen sein, mit beiden Füßen auf dem Boden. Menschen, die zum Beispiel in Rom leben, aber nicht nur in Rom. Nicht alle Heiligen lebten in Rom. In Korinth zum Beispiel, in einer anderen Stadt in Griechenland, da heißt es: An die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, an die Geheiligten in Christus Jesus, an die berufenen Heiligen. Wer sind die Heiligen? Die Heiligen sind einfach die Gemeinde. Wenn Sie an Christen denken, haben Sie immer den Eindruck, dass es sich um Heilige handelt? Sehen Sie, Anspruch und Wirklichkeit sind manchmal zwei verschiedene Dinge, nicht wahr? Und mal ganz ehrlich gesprochen, ich glaube, eines der Hauptgründe, warum viele Menschen mit dem Christentum nichts anfangen können, liegt im Wesentlichen daran, dass die Christen, die eigentlich Heilige sein sollten, so ganz weit weg davon sind. Es gibt im Wesentlichen drei Hindernisse für einen Menschen, überhaupt jemals ernsthaft darüber nachzudenken, Christ zu werden. Das erste ist: Die Bibel ist nicht vertrauenswürdig. Das zweite ist: Die Christen machen so viel Unfug und haben so viel Unfug getrieben in der Geschichte. Und drittens: Wenn es einen Gott gibt, warum lässt er das Böse zu? Den ersten Punkt haben wir gestern schon angeschaut. Den zweiten schauen wir jetzt an und der dritte wird noch beantwortet sein, bevor Sie heute Abend diesen Raum verlassen. Wir werden sehen, dass biblische Prophetie die grundlegendsten Fragen eines jeden ernsthaft suchenden Menschen beantwortet, und zwar zufriedenstellend. Aber lassen Sie sich eins gesagt sein, Christen sind nicht der Maßstab fürs Christentum. Okay? Christen sind nicht der Maßstab fürs Christentum. Der einzige Maßstab ist die Bibel. Schauen Sie nicht danach, was andere Christen tun, und sagen Sie, nur weil Menschen das getan haben, kann das Christentum nicht gut sein. Aber das ist, was Christen eigentlich sein sollten. Heilige. Okay? Und hier steht auch warum. Heilige sie in deiner Wahrheit. Dein Wort ist Wahrheit. Wodurch wird man ein Heiliger? Nicht durch einen Heiligenschein. Nicht durch viele gute Taten, sondern dadurch, dass man sich mit diesem Buch beschäftigt. Und dafür gibt es intelligente Gründe. Das haben wir gestern gesehen. Aber würden Sie mir recht geben, dass es heute sogar viele Christen gibt, die eigentlich mit der Bibel gar nicht mehr so viel zu tun haben? Würden Sie mir recht geben, dass es heute viele Christen gibt, die eigentlich nur noch aus Tradition Christen sind? Jetzt, wenn ein Christ eigentlich nach der Bibel leben sollte oder sich mit der Bibel beschäftigen sollte, die Bibel aber nicht kennt und mit der Bibel nicht viel anfängt, ist es dann nicht sehr logisch, dass dann er auch kein Heiliger sein kann und kein besonders gutes Vorbild? Denken Sie mir kurz darüber nach. Ob die Christen, falls Sie jemals diesen Gedanken gehabt haben, das Christentum kann nicht wirklich was für mich sein, weil schauen Sie mal, was die Christen alles gemacht haben in der Geschichte und was sie heute noch tun. Denken Sie darüber nach, ob Sie wirklich schon mal einen Christen getroffen haben, der wirklich ernsthaft tief in der Bibel gewesen ist und auf den das auch zutrifft. Das wäre der Maßstab.
[39:56] Also halten wir fest, wenn dieses kleine Horn Krieg führt, dann führt es Krieg gegen bibeltreue Christen. Also halten wir fest, in Europa, mitten in Europa, aus dem römischen Reich empor, nach 476 nach Christus, andersartig im Charakter, führt Krieg gegen bibeltreue Christen, vernichtet die Herule, Ostgoten und Vandalen. Ich hoffe, es rattert schon in Ihrem Kopf, wer das sein könnte. Ein Maul, das große Dinge redete und er wird freche Reden gegen den Höchsten führen.
[40:28] Der siebte Hinweis ist, dass er oder dieses kleine Horn Blasphemie aussprechen wird. Freche Reden gegen den Höchsten. In der Bibel ist der Höchste immer Gott. Mit anderen Worten, es wird gegen Gott reden. Freche Reden. Das ist, was die Bibel sagt. Das ist nicht, was ich sage. Freche Reden. Und dann ein ganz interessanter Punkt. Er wird danach trachten, Zeiten und Gesetz zu ändern. Behalten Sie es im Hinterkopf.
[40:56] Der achte Punkt ist, er wird versuchen, Zeiten und Gesetz zu ändern. Und dann, das ist besonders spannend. Sie werden in seine Gewalt gegeben für eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Jetzt ist das schon besonders klar. Eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Ein bisschen neblig, nicht wahr? Was sind das? Eine Zeit, zwei Zeiten, eine halbe Zeit. Auf jeden Fall wird ja eine gewisse Zeitperiode angegeben. Eine gewisse Zeit. Denn die Heiligen werden seine Gewalt gegeben nur für diese Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Wir müssen also irgendwie herausfinden, was diese Periode darstellt.
[41:40] Aber bevor wir das tun, möchte ich Ihnen eine erstaunliche Parallele zeigen. Eine wirklich erstaunliche Parallele. Wir haben gestern über die Wiederkunft Jesu gesprochen. Können Sie sich erinnern? Aber der Paulus warnt uns vor etwas, was wir in Betracht ziehen sollten. Er sagt: Wir bitten euch aber, ihr Brüder, wegen der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus und unserer Vereinigung mit ihm. Was bittet er uns? Lasst euch nicht so schnell in eurem Verständnis erschüttern oder gar in Schrecken jagen, weder durch einen Geist, noch durch ein Wort, noch durch einen angeblich von uns stammenden Brief, als wäre der Tag des Christus schon da. Also in anderen Worten, seid nicht zu voreilig. Es gibt etwas, was ihr noch verstehen müsst, nämlich das hier. Lasst euch von niemand in irgendeiner Weise verführen, denn es muss unbedingt zuerst der Was kommen. Der? Wir sind schon halb eingeschlafen. Was muss zuerst kommen? Der Abfall. Jetzt, was bedeutet Abfall? Oh, Sie haben schon viel in der Bibel studiert. Jetzt das Wort Abfall. Was steckt da drin? Dreck? Fallen. Das heißt, es geht etwas hinunter. Nicht was ein Abfall. Etwas wird weniger. Es nimmt ab. Es geht hinunter. Es geht bergab. Es ist ein Gefälle, sagen wir. Es ist ein Abfall. Es muss etwas geschehen. Das heißt, dieser Abfall kann nur etwas abfallen von etwas sehr hohem. Nicht wahr? Wenn etwas ganz tief ist, kann es kein Abfall geben. Macht das Sinn? Es muss etwas hohes geben, von dem es dann ein Abfall gibt. Es muss zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde geoffenbart werden. Der Sohn des Verderbens. Auch ganz merkwürdige Begriffe, die wir gleich anschauen werden. Der sich widersetzt und sich über alles erhebt, was Gott oder Gegenstand der Verehrung heißt, sodass er sich in den Tempel Gottes setzt, als ein Gott und sich selbst für Gott ausgibt.
[43:34] Nun, hier müssen wir ein paar Fragen stellen. Erstens, was bedeutet Mensch der Sünde? Wir haben gesehen, es kommt ein Mensch der Sünde. Können Sie das sehen? Zuerst der Abfall und dann der Mensch der Sünde. Dann steht da der Sohn des Verderbens. Wir wollen uns die Frage stellen, was bedeutet Sohn des Verderbens? Und dann müssen wir uns die Frage stellen, was bedeutet der Tempel Gottes? Denn dieser Mensch der Sünde, dieser Sohn des Verderbens, setzt sich in den Tempel Gottes und gibt aus, dass er Gott ist. Also, wir müssen diese drei Fragen klären, damit wir verstehen können, wer ist dieser Mensch der Sünde?
[44:09] Halten wir mal fest, was die Bibel als Sünde definiert. Viele Menschen sagen, Sünde ist das oder Sünde könnte jenes sein. Wir halten uns hier mal einfach mal genau an das, was die Bibel sagt. Die Bibel sagt: Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit. Und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit. Es gibt in der ganzen Bibel, und das können Sie sich gleich merken, in der ganzen Bibel nur eine einzige Definition für Sünde. Nur eine einzige. Egal, was Sie sonst jemals in Ihrem Leben gehört haben, es gibt nur eine. Sünde ist immer die Übertretung des Gesetzes Gottes. Jetzt, was wollte das kleine Horn nochmal probieren? Es wollte etwas ändern. Was wollte es ändern? Das Gesetz. Können Sie sehen, warum der Mensch der Sünde eine Parallele ist zum kleinen Horn, der versucht, das Gesetz zu ändern?
[45:17] Schauen Sie mal weiter. Man muss nicht das ganze Gesetz brechen, sondern, denn wer das ganze Gesetz hält, sich aber in einem verfehlt, der ist an allem schuldig geworden. Da werden wir noch ein anderes Mal genauer drüber sprechen. Aber schon, wenn ich anfange, ein bisschen am Gesetz zu ändern, dann habe ich das Gesetz gebrochen. Und das ist dann die Qualifikation für Sünde. Und das ist genau das, was über das kleine Horn gesagt wird. Also, Mensch der Gesünde bedeutet Mensch der Gesetzlosigkeit. Irgendetwas muss hier in der Geschichte passiert sein, was gegen das Gesetz Gottes gearbeitet hat. Gegen das Gesetz Gottes.
[45:28] Dann Johannes 17, Vers 12 heißt es: Frage, wer ist der Sohn des Verderbens? Der Sohn des Verderbens. Jetzt habe ich es Ihnen schon gezeigt. Dieser Begriff kommt nur ein einziges Mal noch in der Bibel vor. Und das ist so spannend, weil uns das dann die Möglichkeit gibt, das miteinander zu vergleichen. Sohn des Verderbens, klingt ein bisschen merkwürdig. Aber hier wird es noch einmal verwendet. Das ist Jesus, der hier spricht. Und er sagt: Als ich bei Ihnen in der Welt war, bewahrte ich Sie in Deinem Namen. Die Du mir gegeben hast, habe ich behütet. Und keiner von Ihnen ist verloren gegangen, als nur der Sohn des Verderbens. Und das ist Jesus, der betet. Und er betet hier bezüglich seiner Jünger. Er betet bezüglich Johannes, Petrus und wie sie alle heißen. Wen meint er wohl mit Sohn des Verderbens? Wenn er sagt: Keiner von ihnen ist verloren gegangen, von meinen Jüngern bis auf einen. Wen meint er? Ich glaube, Sie alle haben schon davon gehört, dass es einen Jünger gab, der nicht bei uns geblieben ist, der ihn verraten hat. Judas. Und Judas wird genannt der Sohn des Verderbens. Jetzt muss es in Ihrem Kopf klick machen. Der Sohn des Verderbens, der Mann der Sünde, ist jemand, der so ähnlich ist wie Judas. Jetzt war Judas ein Feind von außen, oder war Judas ein Betrüger von innen? Sehen Sie, heute gibt es viele Menschen, die Bibel vorwärts und rückwärts lesen, nach bestimmten Indizien für den Antichristen. Und sie erwarten einen Menschen, der irgendwann in der Zukunft kommt und sich öffentlich gegen Gott stellt und rebelliert. Aber die Bibel macht deutlich, dass diese antichristliche Macht, das kleine Horn, ein Sohn des Verderbens ist, der von innen kommt, so wie Judas. Übrigens, hat Judas eine Chance bekommen von Jesus? Jeder bekommt eine Chance von Jesus, auch das kleine Horn. Jesus hat das kleine Horn nicht weniger lieb als alle anderen. Aber es ist die Entscheidung des Judas gewesen, sich gegen Jesus zu stellen, der ihn zum Sohn des Verderbens gemacht hat. Es ist die Entscheidung dieses Mannes der Sünde gewesen, dieses Menschen der Sünde in der Geschichte, die dazu geführt hat, dass die Bibel vor ihm warnt. Ein Verräter von innen wie Judas.
[47:53] Jetzt, was ist der Tempel Gottes? Denn wir hatten gesagt, diese Macht versucht sich in den Tempel Gottes zu setzen. Was ist der Tempel Gottes? Haben Sie eine Idee? Hier ist, was die Bibel sagt: So seid ihr nicht mehr Fremde und Nichtbürger, sondern ihr seid Mitbürger der Heiligen und Gotteshausgenossen. Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus, Jesus selbst Eckstein ist. In ihm zusammengefügt wächst der ganze Bau zu einem was? Zu einem? Zu einem Heiligen Tempel. Der Heilige Tempel steht wofür? Für die Gemeinde Gottes, die zusammengefügt ist als ein Tempel. Mit anderen Worten, jeder Mensch, der sich für Jesus entscheidet, jeder Mensch, der ein Christ wird, ist ein kleiner Baustein im Tempel. Wenn es einen Menschen der Sünde gibt, der ein Verräter ist von innen und er setzt sich in den Tempel, wo wird er also agieren? Außerhalb der Gemeinde oder in der Gemeinde? In der Gemeinde. Könnte es sein, dass das Christentum in der Geschichte so viele Fehler begangen hat, weil es gar nichts besonders christlich war, sondern weil es ein trojanisches Pferd im Christentum gab?
[49:12] Schauen Sie mal den nächsten Vers an hier. Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied was kommen werden. Räuberische Wölfe. Paulus warnte die Urchristenheit und sagte: Wenn ich und all die anderen Apostel mal weg sind, dann wird es Menschen geben, die hineinkommen werden, so wie räuberische Wölfe, die die Herde nicht schonen werden. Er sagt weiter: Und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden. Ich weiß nicht genau, wie viel Sie von Kirchengeschichte wissen, aber haben Sie jemals darüber nachgedacht, dass es möglich sein könnte, dass all die vielen Gräueltaten der Christenheit in der Geschichte, all die Kreuzzüge, die Inquisition und all das, was wir heute anführen, um zu zeigen, dass die Christenheit auch verspielt hat, dass es in Wirklichkeit damit zu tun hat, dass in Wirklichkeit Menschen in das Christentum hineinkamen, die dort gar nicht hingehört haben und viele sorglose Christen verführt haben. Aus eurer eigenen Mitte, das heißt aus der Mitte der Christen, werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden. Ich weiß nicht genau, wie viel Sie von Kirchengeschichte wissen, aber haben Sie jemals darüber nachgedacht, dass es möglich sein könnte, dass all die vielen Gräueltaten der Christenheit in der Geschichte, all die Kreuzzüge, die Inquisition und all das, was wir heute anführen, um zu zeigen, dass die Christenheit auch verspielt hat, dass es in Wirklichkeit damit zu tun hat, dass in Wirklichkeit Menschen in das Christentum hineinkamen, die dort gar nicht hingehört haben und viele sorglose Christen verführt haben. Aus eurer eigenen Mitte, das heißt aus der Mitte der Christen, werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden. Jetzt verkehrte Dinge, was sind verkehrte Dinge? Das sind falsche Lehren, oder? Das sind Dinge, die nicht der Wahrheit entsprechen. Falsche Lehren in der Christenheit.
[50:34] Also halten wir fest, was dieser Text sagt. Lasst euch von niemandem in irgendeiner Weise verführen, denn es muss zuerst unbedingt der Abfall kommen. Das heißt, der hohe Maßstab des Evangeliums wird erniedrigt, geniedrigt, erniedrigt, erniedrigt und man fällt davon ab. Und wenn Sie durch die Kirchengeschichte gehen, werden Sie feststellen, dass die Christenheit tatsächlich unglaublich abgenommen hat. Wir sprechen heute noch vom finsteren Mittelalter, nicht wahr? Könnte es sein, dass es damit zu tun hat, mit diesem kleinen Horn.
[51:02] Und der Mensch der Sünde, geoffenbart werden, der Sohn des Verderbens. Wir haben das angeschaut. Denkt ihr nicht mehr daran, dass ich euch das sagte, als ich noch bei euch war? Und ihr wisst ja, was jetzt noch zurückhält, damit er geoffenbart werde, zu seiner Zeit. Und Sie sehen auch, dass dieser Mensch der Sünde geoffenbart wird, zu seiner Zeit. Was war von dem kleinen Horn vorausgesagt? Können Sie sich erinnern, dass von dem kleinen Horn vorausgesagt worden war, es kommt eine bestimmte Zeitperiode, in der dieses kleine Horn an die Macht kommen wird? Es muss nach 476 nach Christus sein, nachdem die europäischen Stämme empor kommen. Und es muss für eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit sein. Sehen Sie, dass hier eine Parallele besteht zwischen diesen beiden Dingen? Und dann sagt er weiter: Denn das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon am wirken. Nur muss der, welcher jetzt zurückhält, erst aus dem Weg sein. Und dann wird der Gesetzlose geoffenbart werden.
[52:02] Als Paulus schrieb, kurze Frage an alle, die sich schon ein bisschen mal mit dem Leben des Paulus beschäftigt haben. Als Paulus die Bibel geschrieben hat, oder die neutestamentlichen Schriften, in welchem Reich hat er gelebt, wenn wir in Daniel 2 nochmal durchgehen? In welchem Reich hat er gelebt? Hat er zur Zeit Babylons gelebt? Hat er zur Zeit Medopersiens gelebt? Hat er zur Zeit Griechenlands gelebt? Hat er zur Zeit Roms gelebt? Ja. Und er wusste, nach Rom kommt noch eine weitere Macht. Er wusste, er lebte im vierten Tier. Er wusste, es gab schon den Löwen, es gab schon den Bär, es gab schon den Leopard. Ich lebe gerade in der Zeitperiode des schrecklichen Tieres. Aber nach dem schrecklichen Tier kommen die zehn Hörner und dann kommt dieses schreckliche Horn. Wenn das vierte Tier weg ist, wenn das vierte Metall abgelöst wird, dann offenbart sich dieses Problem.
[52:52] Und bevor wir den nächsten Text lesen, nein, den nächsten Text können wir noch lesen, da sehen Sie, dass er zu tun hat mit Ungerechtigkeit. Können Sie das sehen? Ungerechtigkeit bei denen, die verloren gehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angehören haben.
[53:09] Meine lieben Freunde, ich möchte Sie etwas fragen. Was ist Ihnen lieber? Liebe oder Wahrheit? Was ist Ihnen lieber? Es gibt Menschen, die sind sehr bedacht auf die Wahrheit, nicht wahr? Sie möchten genau wissen, was die Wahrheit ist, koste es, was es wolle und egal, ob es jemanden verletzt oder nicht. Aber das ist nicht das, was wir brauchen. Es gibt Menschen, die sind sehr an Liebe interessiert und wollen auf keinen Fall alle Fakten wissen, weil es könnte ja irgendjemanden verletzen, nicht wahr? Aber was wir brauchen ist die Liebe zur Wahrheit, damit wir die Wahrheit in Liebe sagen können.
[53:57] Ich möchte Ihnen eine Frage stellen. Das Babylonische Reich, ist das besonders gut weggekommen in der Prophetie, so als Darstellung? Als Löwe? Gab es in Babylon liebe, nette, denkende Menschen? Gab es die in Babylon? Nebuchadnezzar war einer. Gut, er war ein bisschen rabiat, aber wir werden in den nächsten Vorträgen noch sehen, er hat sich ordentlich gebessert. Es gab in Babylon ziemlich gute und nette Menschen. Wie war das mit Persien? War Persien als ein schreckliches Tier dargestellt, das viel Fleisch gefressen hat und Nationen verzehrt hat? Aber gab es nette und gute und ehrliche Perser? Gab es die, ja oder nein? Selbstverständlich. Kyros zum Beispiel hat das Volk Israel befreit aus Babylon. Wie war das mit Griechenland? Griechenland als dieser Panther dargestellt, der die ganze Welt erobert in wenigen Jahren. Gab es ehrliche, nette, freundliche Griechen? Gab es die? Gab es sogar ernstzunehmende Christen, die Griechen waren? Besser, sie glauben das. Die ganze frühe Christenheit bestand fast nur aus Griechen. Wie war das mit den Römern? Von all diesen vier Reichen waren die Römer am allerschlimmsten. Die wurden dargestellt als brutal, als zerstampfend, als zerschmetternd. Aber gab es nette Römer? Gab es ehrliche, gute Römer im römischen System? Viele. Wissen die, was Jesus Christus gesagt hat? Er hat eine bestimmte Aussage nur zu zwei Menschen gesagt. Die Aussage: Du hast großen Glauben. Dein Glaube ist groß, hat er nur zu zwei Menschen gesagt. Und niemals zu einem Israeliten, sondern nur zu einer Phönizierin und zu einem Römer. Es gab Römer, die hatten mehr Glauben als alle Juden zusammen. Haben sie das gewusst? Es gab wirklich unglaublich feine Menschen in Rom.
[56:03] Ich bin gebürtig aus der ehemaligen DDR. Jetzt, wenn sie über die DDR nachdenken, wer von ihnen ist gebürtig aus der DDR? Ah, einige. Hallo. War die DDR ein Rechtsstaat? Ja oder nein? Da gibt es viel Diskussion darüber. Aber war da alles wirklich gut? Oder gab es da viele Dinge, die absolut falsch liefen? Das heißt, wenn die DDR in der Prophetie dargestellt werden würde, würde man sie als ein Schaf oder eher als ein Raubtier beschreiben? Wahrscheinlich nicht als ein Schaf, oder? Aber müsste ich mir deswegen Gedanken machen, nur weil ich in der DDR aufgewachsen bin und vielleicht geprägt worden bin, bin ich deswegen ein schlechter Mensch? Nein. Die Prophetie spricht von babylonischen Königreichen, von persischen Königreichen und sie würde dann von der DDR sprechen, aber nicht von den DDR-Bürgern. Macht das Sinn, was ich sage? Glauben Sie, dass die Menschen Nordkorea sehr lieb und nett sind? Definitiv. Aber manchmal tut es halt doch ein bisschen weh, wenn man die Wahrheit erfährt. Und deswegen wollen wir die Wahrheit in Liebe sagen. Aber wir brauchen eben auch die Liebe zur Wahrheit.
[57:11] Wir haben gestern gesehen, dass Ton und Eis miteinander vermischt letztendlich Kirche und Staat bedeuten. Und genau das ist in Europa passiert. Der mittelalterliche Kirchenstaat. Meine These heute ist einer der Hauptgründe, warum so viele Menschen die Bibel und den Gott des Himmels ablehnen, deswegen, weil sie vom Christentum im Wesentlichen nur das kennen, die mittelalterlichen Kirchenstaaten. Das finstere Mittelalter, als alle Menschen Christen waren und die Menschheit am tiefsten Punkt ihrer Zivilisation angelangt war.
[57:46] Gehen wir die Indizien durch. Ging die mittelalterliche Kirche aus Rom hervor? Definitiv. Sie hat sogar einen Hauptsitz dort gehabt. Entstand sie mitten unter den europäischen Nationen? Die europäische mittelalterliche Kirche entstand nicht in Schottland, sie entstand nicht in der Türkei, sie entstand nicht auf den Malediven. Ne, auf den Malediven sind wir gar nicht in Europa. Was wollte ich sagen? In Portugal. Sie entstand mitten im Herzen von Europa. Umgeben von europäischen Staaten. Haben sie gewusst, dass die mittelalterliche Kirche, ausgehend vom Bischof von Rom, verantwortlich war für die Vernichtung der Heruler, Vandalen und Ostgoten? Hier haben sie die Zeiten 493 nach Christus, 534 nach Christus, 538 nach Christus. Die Ostgoten waren die letzten, die vernichtet wurden. Und als die Ostgoten vernichtet wurden, übrigens, wissen sie, warum die vernichtet wurden? Das waren drei Stämme. Übrigens, alle zehn Stämme wurden christlich. Manche durch Überzeugung, die meisten durch Zwang. Aber diese drei haben sich nicht wirklich mit der immer größer werdenden europäischen Kirche unter Rom vertragen und wurden irgendwann ausradiert. Können Sie in den Geschichtsbüchern nachlesen, gehen wir nicht zu lange darauf ein. Die Machtentfaltung war eben, nachdem man das Dritte Reich ausgerottet hat, den Dritten stammen die Ostgoten, 538, also nach 476 nach Christus. Genau wie es die Prophetie vorher gesagt hat. Und es war ein andersartiger Charakter. Warum? Weil diese Kirche eben nicht nur eine Kirche war, sondern ein Staat. Deswegen kommt er in der Bibel vor. Es war der Kirchenstaat mitten in Europa und der Kirchenstaat war nicht besonders kraftlos. Als ein deutscher Kaiser im Hochmittelalter es gewagt hatte, diesen Kirchenstaat zu kritisieren, dann musste der deutsche Kaiser in den Schweizer Alpen im tiefsten Winter drei Tage lang barfuß im Büßergewand ausharren, bis der Führer des mittelalterlichen Kirchenstaates geneigt war, ihn einzulassen. Der Kirchenstaat hat eine enorme Macht.
[1:00:04] Ich schaute, wie dieses Horn Krieg führte, mit den Heiligen uns überwand. Haben Sie gewusst, dass diese Kirche einen Krieg gegen die Bibel geführt hat? Jetzt sagen Sie vielleicht: Moment mal, das geht mir zu weit. Wie können Christen einen Krieg führen gegen die Bibel? Denn die Bibel macht doch einen Christen zum Christen, oder? Ich möchte Ihnen die Fakten zeigen. Im Jahre 1299 hat das Konzil von Luz die Bibel auf den Index der verbotenen Bücher gesetzt. Haben Sie es gewusst? Das christliche Abendland setzt die Bibel, das Buch der Christen, auf den Index der verbotenen Bücher. Im 8. April 8546 hat das Konzil von Trient das bestätigt und verbietet außerdem den Druck und Verkauf von Bibeln. Warum? Weil zu dieser Zeit endlich der Buchdruck erfunden worden ist und jetzt Bibeln verbreitet worden sind. Für lange Zeit musste man gar keine Maßnahmen ergreifen, weil sowieso niemand die Bibel hatte. Und wer doch eine hatte, wurde gefoltert, verfolgt, getötet. Es war tatsächlich ein finsteres Mittelalter. Aber nicht wegen des Christentums, sondern wegen der Fälschung des Christentums, wie sie im Mittelalter entstanden ist. Durch die mittelalterliche Kirche.
[1:01:16] Große Dinge, freche Reden gegen Gott. Ich möchte einfach hier ein paar Zitate vorlesen. Sie können dann selbst entscheiden, ob das als Blasphemie zu werten ist oder nicht. "Wir nehmen auf dieser Erde die Stelle des allmächtigen Gottes ein. Der Papst ist von so großer Würde und so erhaben, dass er nicht nur ein Mensch, sondern Gott und der Stellvertreter Gottes ist." "Denn du bist ein Antagot auf Erden." Sie haben immer die Quellenangaben darunter. "Der Papst ist nicht nur Repräsentant Jesu Christi, sondern er ist Christus selbst verborgen unter dem Mantel des Fleisches", spricht der Papst. Es ist Jesus Christus, der spricht. Was sagte die Prophetie? Er setzt sich in die Gemeinde Gottes und gibt aus, dass er Gott ist. Hat es sich erfüllt? Eindeutig. Die Bibel ist in allen Details sehr eindeutig. Manchmal tut es ein wenig weh. Aber mit der Liebe zur Wahrheit und mit der Wahrheit in der Liebe, sehen wir, was die Bibel sagt.
[1:02:14] "Der Papst ist von so großer Autorität und Macht, dass er sogar göttliche Gesetze modifizieren, erklären und interpretieren kann." Jetzt sagen Sie mir, was bedeutet das Wort modifizieren? Was bedeutet das? Verändern. Was war sein Versuch? Er versucht, das Gesetz zu ändern. Er wird beschrieben als der Mensch, der Sünde und Sünde ist. Gesetzlosigkeit. Der Papst kann göttliche Gesetze modifizieren, dass seine Macht nicht von Menschen, sondern von Gott kommt und er als Vizeregent Gottes auf der Erde handelt. Versucht, das Gesetz zu ändern.
[1:02:47] Ich möchte Ihnen einfach mal die zehn Gebote vergleichen mit dem römisch-katholischen Katechismus, so wie er in der Mittelalte entstanden ist. Und glauben Sie mir, die zehn Gebote sind ja sozusagen der Nukleus, das Fundament des ganzen Christentums. Nicht wahr? Achten Sie darauf. Rechts, so wie Sie es in jeder Bibel finden, links verzeihung, natürlich, so wie Sie es in jeder Bibel finden, rechts, wie es im Katechismus steht. Alles, was rot ist, fehlt. Alles, was gelb ist, ist umformuliert worden. "Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt habe", gestrichen. "Du sollst keine anderen Götter neben mir haben", geändert ihnen. "Du sollst an einen Gott glauben." "Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern unter der Erde ist. Komplett gestrichen. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern. Bist du das dritte und vierte Glied derer, die mich hassen." Komplett gestrichen. Der aber Gnade erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten. Komplett gestrichen. "Du sollst den Namen des Herrn deines", gestrichen, "Gottes nicht missbrauchen", verändert ihnen. "Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren", gestrichen, "denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht." Viertes Gebot. "Gedenke an den Sabbattag", gestrichen. "Heilige ist übrig geblieben und verändert ihnen. Du sollst den Tag des Herrn heiligen." Weiterhin gestrichen ist: "Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn deines Gottes. Da sollst du kein Werk tun, weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch deinen Knecht, noch deine Magd, noch deine Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore lebt."
[1:04:26] Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht, das Meer und alles, was darin ist. Und er ruht am siebten Tag. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und geheiligt.
[1:04:34] Du sollst den Vater und deine Mutter ehren, damit du lange lebst in dem Land, das der Herr, dein Gott, dir gibt. Leicht verändert, denn du sollst Vater und Mutter ehren, damit du lange lebst und es dir wohler gehe auf Erden.
[1:04:44] Das sechste Gebot ist das erste Gebot, das gleich geblieben ist. Du sollst nicht töten, du sollst nicht töten. Du sollst nicht Ehebruch begehen, leicht verändert, du sollst nicht Unzucht treiben. Man könnte bei einigen Sachen sagen, das sind nur kosmetische Nuancen, nicht wahr?
[1:04:56] Aber darf ich Ihnen mal eine Frage stellen nebenbei? Wir haben gestern gesehen, die Bibel ist geschrieben von 40 Menschen. Aber es gibt ganz wenig Abschnitte der Bibel, die sind direkt von Gott geschrieben, nämlich die zehn Gebote. Menschen schreiben bücherweise. Gott kann alles, was er zu sagen hat, auf zwei Steintafeln zusammenfassen. Glauben Sie, das muss noch groß geändert werden und umformuliert werden und gekürzt werden? Ich glaube, Gott hat sich was dabei gedacht, als er mit seinem eigenen Finger in den Stein geschrieben hat.
[1:05:27] Du sollst nicht stehlen, ist gleich geblieben. Dadurch, dass das zweite Gebot weggefallen ist, ist es jetzt immer das neunte Gebot, quasi das achte Gebot im Katechismus. Du sollst kein falsches Zeugnis reden gegen deine Nächsten. Du sollst kein falsches Zeugnis geben. Leicht geändert und das zehnte Gebot ist zusammengefasst. Alles, was Sie unten sehen, in gut. Wenn wir das alles zusammenfassen, können wir sagen, dass von den zehn Geboten, so wie Sie sie in jeder Bibel finden, 70% gestrichen worden sind. Haben Sie das gewusst? 70%.
[1:05:58] Ich frage Ihnen mal eine Frage. Angenommen, wir bekommen eine neue Regierung in Deutschland und sie beschließt, dass von der deutschen Verfassung 70% gestrichen werden, aber sagt, es wird alles beim Alten bleiben. Würden Sie es glauben? Wir streichen einfach nur die 70 unnötigen Prozent, formulieren alles ein bisschen anders, damit es einfacher ist und dann bleibt alles beim Gleichen. Hätten Sie Vertrauen in so eine Regierung, wenn 70% der Verfassung fehlen? Jetzt, wenn 70% des Gesetzes Gottes fehlen, dann sollte etwas uns ganz doll alarmieren. Aber das ist die Christenheit, die die Menschen heute kennen. Das ist die Christenheit, von der die meisten Menschen denken, dass das genau die Bibel ist. Aber ich möchte Ihnen heute diesen Gedanken weitergeben, dass vieles, was heute als christlich gilt, eine Folge einer mittelalterlichen Verirrung ist. Und das hat zu tun mit dem Kleinhorn. Das sollten Sie wissen, dass die Bibel an vielen Dingen etwas anderes sagt, als die großen Kirchen unserer heutigen Zeit.
[1:06:56] Kommen wir zum letzten Punkt. Brauchen Sie eine Pause? Unsere Pause kommt gleich. Und Sie werden in seine Gewalt gegeben für eine Zeit, zwei Zeiten und eine halbe Zeit.
[1:07:07] Schauen Sie, vergleichen Sie diese beiden Texte. In Offenbarung 12, Vers 6 und 14 heißt es, die Frau floh in die Wüste. Jetzt kommt es gar nicht so sehr auf den Inhalt an, nur um diesen Vergleich hier. Wo sie einen von Gott bereiteten Ort hat, damit man sie dort, wie lange? Wie lange? 1260 Tage ernähre. Und jetzt sehen Sie hier, es wurde der Frau zwei Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste fliegen kann an ihren Ort, wo sie ernährt wird. Wie lange? Eine Zeit und zwei Zeiten und eine halbe Zeit. Hier werden zweimal die gleichen Dinge beschrieben. Und einmal wird die Zeitperiode genannt, eine Zeit, zwei Zeiten, eine halbe Zeit. Einmal wird es genannt 1260 Tage.
[1:07:43] Was können die Schlussfolgern? 1260 Tage sind offensichtlich das gleiche wie eine Zeit, zwei Zeiten, eine halbe Zeit. Jetzt, wie kommt man darauf? Schauen Sie mal das an. Eine Zeit im Hebräischen meint ein Jahr. Dreieinhalb Zeiten sind logischerweise dreieinhalb Jahre. Und wenn Sie bedenken, dass das jüdische Jahr immer 360 Tage hatte, dann sind dreieinhalb Jahre genau 1260 Tage. Können Sie das nachrechnen? 360 plus 360 sind? 720. Dritte Jahr plus 360 sind? 1080. Und dann noch die Hälfte dazu. 180 dazu sind 1260.
[1:08:23] Aber jetzt werden Sie sagen, Moment mal, Moment mal. Diese mittelalterliche Kirche hat doch nicht nur 1260 Tage lang regiert, oder? Doch nicht nur dreieinhalb Jahre. Zum Glück haben wir die Bibel. Die Bibel sagt uns in Hesekiel 4, 4, 6, je einen Tag will ich dir für ein Jahr auferlegen. Wer von Ihnen mag Mathematik? Das freut mich. Es gibt ein paar. Aber wissen Sie, was das Schöne ist? In der Bibel muss man kein Mathematikprofessor sein. Alles, was man können muss, man muss einen Tag in ein Jahr umwandeln können. Meinen Sie, das schaffen Sie? Können Sie 1260 Tage in Jahre umwandeln? Wunderbar, die Bibel macht das so einfach, dass jeder es verstehen kann. 1260 Tage sind offensichtlich wie viele Jahre? 1260 Jahre.
[1:09:15] Für 1260 Jahre sollte das Mittelalter regiert werden durch den mittelalterlichen Kirchenstaat. Wann war die letzte Gegnerschaft gebrochen? Im Jahre 538. Das heißt, die Frage, die wir uns stellen wollen als alles Letztes, das Neunte sieht von 538 nach Christus. 1260 Jahre vorwärts kommen wir in das Jahre 1798. Übrigens, hatten wir gelesen, Paulus sagt, die Wiederkunft kommt nicht, es sei denn, dass der Menschensohn offenbart ist. Mit anderen Worten, Jesus konnte nicht wiederkommen vor dem Jahre 1798. Haben Sie das gewusst? Vielleicht haben Sie sich jemals gefragt, die Christen sagen seit 2000 Jahren, Jesus kommt wieder und er kam noch nicht wieder. Die Bibel sagt, vor 1798 konnte er nicht wiederkommen.
[1:09:57] Was geschah? Wissen Sie, was geschehen ist im Jahre 1798? Und zwar genau im prophetischen Zeitplan auf die Zeit.
[1:10:27] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!