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Manuskript: 03-Krieg der Sterne

In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um den „Krieg der Sterne“, der im Buch der Offenbarung beschrieben wird. Er beleuchtet die Identitäten von Drache, Frau und Kind in dieser Prophezeiung und erklärt, wie diese Symbole auf Satan, die Gemeinde und Jesus Christus verweisen. Der Vortrag thematisiert den Ursprung des Bösen, den Kampf der Ideen im Himmel und die Bedeutung von Liebe und Gesetz im christlichen Glauben. Abschließend wird die Rolle Satans und Gottes Umgang mit dem Bösen im Lichte der biblischen Lehre erörtert.

In dieser Predigt wird die biblische Prophetie über die 1260 Tage und ihre Erfüllung im Jahr 1798 beleuchtet. Der Sprecher erklärt die Symbolik der Frau, des Drachen und des Kindes in der Offenbarung und enthüllt die tiefe Bedeutung des „Krieges der Sterne“. Es wird aufgezeigt, wie die Prinzipien von „Ich“ und „Du“ den Kern dieses kosmischen Konflikts bilden und wie die Bibel uns lehrt, Gottes Charakter und Liebe zu verstehen.


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Serie: Entscheidung 21

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Transkript

[2:14] Gehen wir noch einmal zurück zu diesen letzten Zeichen, diesen dreieinhalb Zeiten, dem 9. Indiz für diese mittelalterliche Kirche, diese 1260 Jahre von 538 bis 1798, also durch die gesamte Zeitspanne des Mittelalters hindurch.

[2:34] Das kommt insgesamt siebenmal in der Bibel vor. Ich glaube, das ist kein Zufall. Siebenmal kommt diese Zeitspanne vor. Mit anderen Worten, für die Bibel ist das nicht einfach nur ein Nebenthema. Die Bibel warnt wiederholt vor dieser finsteren und schwarzen Zeitperiode des Mittelalters.

[2:53] Von diesen siebenmal steht es zweimal im Buch Daniel, das wir bisher besonders studiert haben, aber fünfmal in dem letzten Buch der Bibel. Wissen Sie, wie das letzte Buch der Bibel heißt? Wie heißt das letzte Buch der Bibel? Es heißt Offenbarung.

[3:07] Nun, von der Offenbarung sagen die Leute meistens Folgendes, dass sie schwer zu verstehen ist. Wir werden sehen, die Offenbarung ist nicht schwer zu verstehen, denn sie heißt ja schon Offenbarung. Es ist nämlich offenbar. Schauen wir einmal, was geschehen ist.

[3:24] Im Jahre 1798 kam diese Zeitprophezeiung an ein Ende. Und wissen Sie, was passiert ist? Bevor wir das klären, wissen Sie eigentlich, wer im Wesentlichen, welche von den sieben Nationen Europas, die übrig blieben, im Wesentlichen daran beteiligt gewesen ist, die mittelalterliche Kirche auf ihren Thron zu setzen?

[3:46] Es war Frankreich. Haben Sie es gewusst? Gibt es Franzosen unter uns? Nicht so schlimm. Es waren die Franzosen. Es war vor allem Chlodwig im Jahre 508 durch seine Taufe und durch seine Bekehrung, seine Hinwendung zu diesem mittelalterlichen Kirchenstaat, der dazu geführt hat, dass diese Kirche immer mehr an Macht gewonnen hat.

[4:13] Und interessanterweise war es das gleiche Frankreich, das 1798 während der Französischen Revolution Rom besetzt hat, den Kirchenstaat aufgelöst hat und den Papst Pius VI. gefangen genommen hat. Sie müssen sich das so vorstellen, die französischen Armeen sind ja durch Europa gezogen und als sie vor dem Vatikan standen, haben sie einige Tage noch Schonfrist gegeben und Papst Pius VI. hat an einem bestimmten Tag sein 23-jähriges Thronjubiläum gefeiert.

[4:54] Und General Berthier mit seinen französischen Revolutionstruppen hatte die Frechheit, genau an diesem Tag in Rom einzumarschieren, während der Zeremonie. Sie müssen sich vorstellen, im großen Dom all die Kardinäle und Bischöfe versammelt, um Papst Pius VI. zu huldigen und mitten hinein die französischen Soldaten, die sich halblustig gemacht haben über die Kirche und den Papst gefangen genommen haben, von seinem Thron gesetzt haben und ihn festgesetzt haben, ihn im Hausarrest gegeben haben und nach drei Tagen abtransportiert haben nach Frankreich.

[5:31] Die schlimmste Demütigung, die die Kirche jemals erlitten hat, und wir werden mehr darüber erfahren in einigen der späteren Vorträge, sollten Sie auf keinen Fall verpassen. General Berthier hat dieser Zeitperiode dann das Ende gegeben und wissen Sie, was dann passiert ist?

[5:48] Im Jahre 1798, als das passiert ist, haben sich viele Menschen gefragt: Moment mal, es gibt doch diese Prophezeiung in Daniel, es gibt doch diese Prophezeiung in der Offenbarung von diesen 1260 Jahren und sie haben die Prophezeiung studiert, sie haben die Geschichte studiert und haben festgestellt, es hat sich genau erfüllt. Deswegen finden Sie, dass um 1800 herum unglaublich große Bedeutung dem Bibelstudium zugemessen worden ist.

[6:11] Es ist genau diese Zeit, als der Kirchenstaat unterging, dass plötzlich die Bibel wieder an Bedeutung gewann. Um 1800 sind all die Bibelgesellschaften entstanden, viele, viele Bibelübersetzungen. Es ist kein Zufall. Es war diese letzte Zeit, in der wir jetzt leben, die von der Bibel geprägt sein sollte. Und das brachte viele Menschen zu einem Studium der Offenbarung. Und das wollen wir heute auch tun.

[6:32] Die Offenbarung ist geschrieben. Wissen Sie, von wem die Offenbarung, wer eigentlich die Offenbarung geschrieben hat? Wer hat die Offenbarung geschrieben? Johannes. Und deswegen heißt sie auch die Offenbarung des, nein, sie heißt nicht die Offenbarung des Johannes, sie heißt die Offenbarung Jesu Christi. Aber alle Menschen denken, sie heißt die Offenbarung des Johannes, weil Johannes sie geschrieben hat. Aber in Wirklichkeit steht im allerersten Vers: Offenbarung Jesu Christi. Mit anderen Worten, dieses Buch handelt von Jesus.

[7:02] Egal, was Ihnen andere Menschen erzählen, die meisten Menschen, die sich mit der Offenbarung beschäftigen, sagen, man kann es nicht verstehen, ist so ein merkwürdiges Buch, lauter Symbole, keiner versteht es. Lasst uns lieber die Evangelien lesen. Aber sie haben schon bei Daniel gesehen, dass wenn man nur ein bisschen sucht, ein bisschen vergleicht, ein bisschen Vers mit Vers nebeneinander stellt, dann kann man selbst diese merkwürdigen Symbole sehr leicht entziffern, oder?

[7:24] Es ist sehr leicht verständlich und so möchte ich mit Ihnen heute noch zum Abschluss eine unglaublich spannende Prophezeiung anschauen, die sich im Offenbarung Kapitel 12 befindet.

[7:34] Es heißt, Offenbarung Kapitel 12, Vers 1: Und ein großes Zeichen erschien im Himmel, eine Frau mit der Sonne bekleidet, der Künstler konnte das nicht so gut darstellen, aber wir denken uns einfach mal, dass da eine Sonne die Frau bekleidet und der Mond unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt eine Krone mit zwölf Sternen.

[7:55] Und es erschien ein anderes Zeichen im Himmel, siehe ein großer feuerroter Drache. Der hatte sieben Köpfe und zehn Hörner, schon geht das wieder mit diesen Tieren los. Ein großer Drache, sieben Köpfe, zehn Hörner und auf seinen Köpfen sieben Kronen. Und sein Schwanz zog den dritten Teil der Sterne des Himmels nach sich und warf sie auf die Erde. Und der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte, um ihr Kind zu verschlingen, wenn sie geboren hätte.

[8:27] Also, wir haben hier drei Personen. Sie gebar einen Sohn, einen männlichen, der alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden wird und ihr Kind wurde er entrückt zu Gott und zu seinem Thron. Wir haben hier drei wesentliche Hauptpersonen. Wer sind die drei Hauptpersonen dieser Prophezeiung? Erstens die Frau, zweitens der Drache und drittens das Kind. Frau, Drache, Kind.

[8:54] Das führt uns zur logischen Frage: Wer ist der Drache, wer ist die Frau und wer ist das Kind? Nun, schauen wir mal, was die Bibel selbst sagt, denn wir wissen ja, ich bin nicht erlaubt, mir ist es nicht erlaubt, ich bin nicht dazu befugt, Ihnen zu sagen, was ich denke, was das heißt. Sie sind nicht befugt dazu, sich zu überlegen, was das heißen könnte. Wir wollen die Bibel fragen und die Bibel gibt uns eine eindeutige Antwort.

[9:18] Ist das nicht schön? Schauen Sie mal in Vers 3. Das ist der Drache und in Vers 9, man muss nur sechs Verse weiterlesen, da findet man: Und es wurde geworfen, der große Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan.

[9:34] Ich möchte Ihnen eine Frage stellen. Ich weiß nicht, was Sie über den Satan denken. Vielleicht denken Sie, der Satan ist eine Erfindung der Christen. Wir haben schon Menschen gesagt, es kann gar keinen Satan geben, weil das Böse ist zu böse, als dass man es auf eine Person fixieren könnte. Ich möchte Sie einladen, heute einige Minuten darüber nachzudenken, was die Bibel zu diesem Thema zu sagen hat.

[10:02] Und Sie werden sehen, es lohnt sich. Der große Drache ist ein Symbol für den Teufel und den Satan. Also der Drache ist der Satan. Wer ist das Kind? Wir hatten gelesen von dem Kind, dass es was tun würde. Es würde alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden. Das ist die Identifikation für das Kind. Das Kind wird alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden. Was sagt uns die Bibel? Wer wird alle Heidenvölker mit eisernem Stab weiden?

[10:26] Es ist Jesus. Wir lesen, das haben wir gestern schon gelesen. Er ist bekleidet mit einem Gewand, das in Blut getaucht ist. Und sein Name heißt das Wort Gottes. Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er die Heidenvölker mit ihm schlage. Und er wird sie mit eisernem Stab weiden. Können Sie sehen, dass das genau das ist, was von dem Kind beschrieben ist? Das Kind soll die Heidenvölker mit eisernem Stab weiden. Jesus Christus, wenn er wiederkommt, wird die Heidenvölker mit eisernem Stab weiden.

[10:56] Das Kind in dieser Prophezeiung ist also Jesus. Der Drache ist Satan. Das Kind ist Jesus. Jetzt braucht man ja fast keine Bibel mehr. Wenn das Kind Jesus ist, dann ist die Frau doch ganz sicher wer? Maria, oder? Wäre doch logisch. Denn die Frau bekommt das Kind, oder? Das wäre auf den ersten Blick logisch. Die Frau bekommt das Kind. Das Kind ist Jesus. Und wer hat Jesus bekommen? Maria, oder?

[11:29] Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Denn es heißt, dass diese Frau, die mit der Sonne bekleidet ist, den Mond in ihren Füßen, man könnte sich schon fragen, ist das wirklich eine Darstellung von Maria? Das habe ich nicht erfunden. Denn es gibt tatsächlich einige Bibelstudenten, die da auf die Idee gekommen sind, dass hier Maria mit gemeint ist. Aber es heißt halt eben von dieser Frau: Die Frau floh in die Wüste, wo sie einen von Gott bereiteten Ort hat, damit sie dort wie lange ernährt wäre? Wie lange? Ach, sie haben zu viel gegessen. Wie lange?

[12:01] 1260. Und sofort erinnern Sie sich, weil sie in den 15 Minuten nicht alles vergessen haben, was wir vorher besprochen haben, die 1260 Tage sind genau diese Zeitperiode. Und dann ist es so, 1260 Tage sind genau diese Zeitperiode. 1260 Tage sind nämlich in Wirklichkeit nach unserem einfachen mathematischen Umrechnungsprinzip in der Prophetie, ein Tag steht für ein Jahr. Es sind 1260 Jahre.

[12:25] Und niemand wird ernsthaft behaupten, dass Maria, die Mutter Jesu, für über 1000 Jahre in der Wüste gelebt hat, oder? Das würde keinen Sinn machen. Das heißt, die Frau kann nicht Maria sein. Es muss jemand anders gemeint sein. Und hier ist die Frage, was die Bibel dazu sagt.

[12:45] Schauen Sie mal. In 2. Korinther 11, Vers 2 heißt es: Denn ich eifere um euch mit göttlichem Eifer, denn ich habe euch einem Mann verlobt, um euch als eine keusche Jungfrau Christus zuzuführen. Zu wem wird hier geschrieben? Das ist ein Brief, den Paulus schreibt, und er schreibt ihn an welche Gemeinde? Schauen Sie in die Überschrift. Er schreibt ihn an die Korinther. Wir haben schon gesehen, eine Gemeinde von Heiligen. Und der Paulus schreibt jetzt an eine Gemeinde und sagt: Ich möchte euch als eine Jungfrau dem Christus zuführen.

[13:17] Ein bisschen seltsame Sprache. Was das bedeutet ist, der Paulus in der Bibel spricht zu einer Gemeinde und nennt die Gemeinde eine Frau. Mit anderen Worten, einige haben das vorhin schon vorgesagt. Die Frau in der biblischen Prophetie ist die Gemeinde für das Volk Gottes. Und als Jesus Christus auf die Welt kam, kam er in sein Volk. Es ist die Gemeinde Gottes.

[13:49] Halten wir fest: Der Drache ist Satan, das Kind ist Jesus, die Frau ist die Gemeinde Gottes. Aber warum erzähle ich Ihnen das alles? Warum versucht der Drache, Satan, das Kind zu töten? Was ist das alles? Worum geht es hier eigentlich?

[14:11] Ich möchte Ihnen heute etwas zeigen, was, wenn es noch nicht Ihr Leben verändert hat, für immer Ihr Leben verändern sollte. Nämlich den Krieg der Sterne.

[14:23] Einige Verse weiter heißt es: Es entstand ein Kampf im Himmel. Wenn Sie das Wort Himmel hören, egal ob Sie christlich geprägt sind oder nicht, woran denken Sie beim Wort Himmel? Wenn Sie Himmel hören. An das Paradies. An Engel, die auf Wolken sitzen mit Harfen, nicht wahr? An ungestörte Harmonie. Die Bibel sagt, es gab eine Zeit, wo es im Himmel einen Kampf gab, einen Krieg. Einen Kampf im Himmel. Haben Sie jemals über den Himmel nachgedacht, dass es im Himmel Streit geben könnte, Kampf und Kontroverse?

[15:01] Die Bibel sagt: Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen und der Drache und seine Engel kämpften. Wer ist nochmal der Drache? Der Drache ist Satan. Satan war im Himmel? Satan war im Himmel? Aber sie siegt nicht und ihre Städte wurden nicht mehr im Himmel gefunden. Und so wurde der große Drache niedergeworfen, die alte Schlange, genannt der Teufel und der Satan, der den ganzen Erdkreis verführt. Er wurde auf die Erde hinabgeworfen und seine Engel wurden mit ihm hinabgeworfen.

[15:31] Es hieß weiter: Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist gekommen das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Herrschaft seines Christus, denn hinabgestürzt wurde der Verkläger unserer Brüder, der sie vor unserem Gott verklagte, Tag und Nacht. Sie haben ihn überwunden um das Blut des Lammes und um das Wort ihres Zeugnisses willen und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod. Darum seid fröhlich, ihr Himmel und die ihr darin wohnt. Weicht denen, die auf der Erde wohnen und auf dem Meer, denn der Teufel ist zu euch herabgekommen und hat einen großen Zorn, da er weiß, dass er wie viel Zeit hat? Wenig Zeit hat.

[16:15] Und als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau. Wer war nochmal die Frau? Die Frau war die Gemeinde, die den Knaben geboren hat.

[16:33] Und es wurden der Frau zwei Flügel des großen Adlers gegeben, damit sie in die Wüste fliegen kann an ihren Ort, wo sie ernährt wird. Wie lange? Eine Zeit, zwei Zeiten, eine halbe Zeit. Woher, aus welcher Prophezeiung kennen Sie eine Zeit, zwei Zeiten, eine halbe Zeit? Daniel 7. Es war die Herrschaft von wem? Von Nebukadnezar? Wer hat Nebukadnezar gesagt? Eine Zeit, zwei Zeiten, eine halbe Zeit war die Vorherrschaft des kleinen Hornes. Können Sie sich erinnern? Es ist ungefähr eine halbe Stunde entfernt. Von 538 bis 1798.

[17:11] In dieser Zeit wurde die Gemeinde, das Volk Gottes verfolgt. Haben Sie gewusst, dass genau diese Zeitperiode, von der wir mir denken, es wäre das christliche Abendland, alle Menschen haben sich an der Bibel orientiert, dass das genau die Zeitperiode war, wo die Gemeinde Gottes, das Volk Gottes in Wirklichkeit verfolgt wurde. Es wurde verfolgt. Im Mittelalter. Warum?

[17:41] Das alles ist nicht einfach nur Kirchengeschichte. Ich würde keine Themenserie hier organisieren mit einem lieben, netten Team, um Ihnen einfach nur etwas über Kirchengeschichte zu erzählen. Da gibt es Bücher genug. Das Ganze hat zu tun mit dem Krieg der Sterne, mit diesem Kampf im Himmel. Und von dem sollten Sie wissen. Denn von dem spricht fast keiner.

[18:13] Daher wurde zornig, und die Frauen gingen hin, um Krieg zu führen mit den übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben. Lassen Sie uns ein wenig genauer diesen Krieg anschauen. Es entstand ein Kampf im Himmel. Wissen Sie, dass diese Idee von einem Kampf im Himmel, von einem Krieg der Sterne letztendlich immer wieder kopiert worden ist? Haben Sie mal Star Wars gesehen? Ich frage nicht, wer das geschaut hat. Aber all diese Filme sind im Wesentlichen nur Abklatschkopien dieses einen Kampfes im Himmel.

[18:47] Aber wissen Sie was? Im Griechischen, und es gibt einige griechische Gäste unter uns. Ich hoffe, ich spreche es richtig aus. Heißt das Wort Kampf Polemia? Ist das richtig? Ja, ungefähr. Jetzt Polemia. Woher kennen Sie das Wort Polemia? An welches deutsche Wort erinnert Sie das Wort Polemia? Etwas lauter? Polemisch? Oder Polemik, oder?

[19:11] Jetzt, was ist eine Polemik? Wer kann mir erklären, was polemisch ist? Das war eine Polemik. Was ist das? Ein bisschen lauter, bitte nicht flüstern. Was ist das? Eine Diskussion. Ganz genau. Bei einer Polemik, wenn ich sage, wir hatten einen polemischen Schlagabtausch, dann meint das nicht, dass wir uns mit Fäusten geschlagen haben, oder? Es meint nicht, dass wir mit Schwertern aufeinander zugerannt sind. Und auch wenn der Künstler hier ein Schwert hingemalt hat, im Wesentlichen bestand dieser Kampf im Himmel nicht aus einem Duell von Engeln mit Laserschwertern, die sich versucht haben, den Kopf einzuschlagen.

[19:45] Es ging um eine Polemik und eine Polemik ist eine Diskussion. Das heißt, es geht um Ideen und um Gedanken. Und es kämpfen zwei Parteien. In jedem Kampf gibt es zwei Parteien, nicht wahr? Eine Seite haben wir schon ganz deutlich identifiziert, nämlich den Drachen. Der Drache ist wer? Satan. Aber auf der Gegenseite steht jemand anders und sein Name ist Michael.

[20:07] Gibt es jemanden, der Michael heißt? Wahrscheinlich gibt es jemanden, der zuschaut, der Michael heißt. Michael ist ein wunderbarer Name. Sie sollten sich freuen, wenn Sie Michael heißen. Die Frage ist, wer ist dieser Michael? Viele Menschen glauben, dass Michael einer der Erzengel ist. Hier eine kleine Überraschung für Sie. Es gibt nur einen Erzengel. Haben Sie das gewusst? Viele Menschen glauben, es gibt sieben Erzengel und da gibt es einige Theorien darüber. Aber die Bibel kennt nur einen Erzengel. Einen, der über den Engeln ist. Der Erzengel Michael.

[20:37] Wir wollen uns fragen, wer ist Michael? Denn wir wollen wissen, wer ist dieser Gegner von Satan im Kampf? Hier haben wir den Beweis dafür, dass Michael ein Erzengel ist. Da finden wir ihn wieder im Streit mit dem Teufel, Judas 9. Der Erzengel Michael dagegen, als er mit dem Teufel Streit hatte und über den Leib Moses verhandelte, wagte er kein lästernes Urteil zu fällen. Das heißt, Michael, lernen wir aus diesem Vers, ist der Erzengel.

[21:05] Jetzt schauen wir, was über den Erzengel gesagt wird. In 1. Thessalonicher 4, Vers 16 heißt es: Also halten wir fest, was passiert, wenn der Erzengel bei der Wiederkunft, von der wir gestern gesprochen haben, wenn bei der Wiederkunft der Erzengel seine Stimme erschallen lässt, was wird passieren? Die Toten werden auferstehen. Können Sie das sehen? Wenn bei der Wiederkunft der Erzengel seine Stimme erschallen lässt, dann stehen die Toten auf. Die Toten werden auferstehen. Können Sie das sehen? Wenn bei der Wiederkunft der Erzengel seine Stimme erschallen lässt, dann stehen die Toten auf.

[21:39] Der Erzengel heißt wie? Michael, und Michael ist der, den wir suchen. Die Frage ist, also Michael ist der Erzengel, der Erzengel weckt durch seine Stimme die Toten auf. Und jetzt sind wir fast am Geheimnis angelangt, äh, am Lösung, an der Lösung des Geheimnisses.

[21:53] In Johannes 5, Vers 27 und 28 lesen wir: Er hat ihm Vollmacht gegeben, auch Gericht zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist. Für wen? Für Jesus Christus. Verwundert euch nicht darüber, denn es kommt die Stunde, in der alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören werden. Und dann wird beschrieben, wie sie auferstehen.

[22:17] Also, Michael ist der Erzengel, der Erzengel weckt durch seine Stimme die Toten auf, und hier wird gesagt, wer die Toten auferweckt durch seine Stimme, es ist der Sohn des Menschen, Jesus Christus. Können Sie sehen, wenn wir einfach nebeneinander legen, wer Michael ist? Michael ist ein anderer Name für Jesus. Macht ja auch Sinn, denn wenn Jesus bereits existiert hat, bevor er auf der Erde war, hat er wahrscheinlich einen anderen Namen gehabt, denn der Name Jesus ist ihm erst gegeben worden, als er auf die Erde kam. Michael. Übrigens, nebenbei, haben Sie gewusst, dass Jesus sehr, sehr viele Namen hat? Sehr, sehr viele Namen.

[22:53] Aber jetzt möchte ich Ihnen eine Frage stellen. Warum macht uns die Prophetie es nicht ein wenig einfacher und sagt einfach Jesus? Ich meine, dann hätten wir es doch sofort erkannt, oder? Jesus wäre doch einfacher zu verstehen. Warum Michael? Der Grund ist, dass der Name Michael eine wunderbare Bedeutung hat und dass durch die Verwendung des Namens Michael ein besonderer Aspekt hervorkommt, der sonst nicht hervorkäme, wenn man einfach nur gestanden hätte: Jesus und der Satan haben gegeneinander gekämpft.

[23:23] Wissen Sie, was Michael heißt? Michael ist ein wirklich wunderbarer Name. Michael heißt übersetzt: Wer ist wie Gott? Mit anderen Worten, Jesus trägt den Namen, dass er so ist wie Gott.

[23:45] Das sollte eine ganz einfache logische Frage in Ihrem Kopf bewegen. Was wäre die logische Frage, die Sie fragen sollten? Das ist keine Frage. Wenn Michael so ist wie Gott, was für eine Frage sollten Sie sich fragen? Wie ist Gott? Ganz genau. Wenn er so ist wie Gott, dann die nächste Frage muss sein: Wie ist dann Gott? Denn nur wenn ich weiß, wie Gott ist, dann weiß ich auch, wie Jesus ist. Denn der ganze Fokus in diesem Kampf geht darum offensichtlich, wie Gott ist. Deswegen wird Jesus hier nicht Jesus genannt und auch nicht Christus und auch nicht Immanuel, sondern Michael. Denn die Bibel möchte mit all den verschiedenen Namen bestimmte Charakteristiken beschreiben. Jesus heißt Erretter. Immanuel heißt Gott mit uns. Und all diese verschiedenen Dinge sollen bestimmte Aspekte verdeutlichen. Aber Michael soll verdeutlichen: Wer ist wie Gott?

[24:41] Die Frage muss gestellt sein: Wer ist wie Gott? Wie ist Gott? Und die Bibel sagt uns: Wer nicht liebt, der hat Gott nicht erkannt. Denn Gott ist was? Sagen Sie es mit gemeinsam. Gott ist Liebe. Die Frage, die sich alle Menschen stellen: Wie kann es sein, wenn es einen liebenden Gott gibt, warum gibt es dann Böses?

[25:03] Die erste Antwort, die wir feststellen, ist: Gott ist die Liebe. Aber es gibt jemanden, der gegen Michael kämpft. Und Michael ist wie Gott. Und Gott ist die Liebe. Das heißt, derjenige, der gegen Michael kämpft, kämpft gegen was? Gegen die Liebe. Es gibt jemanden, der kämpft nicht nur gegen Gott, er kämpft auch gegen die Liebe. Und das ist der Grund, warum nicht alles voller Liebe ist in unserer Welt. Oder haben Sie den Eindruck, dass alles voller Liebe ist? Jemand kämpft gegen Michael, und Michael ist wie Gott. Gott ist die Liebe.

[25:39] Das sollte uns zu einer weiteren Frage führen. Jetzt denken wir analytisch. Wir haben gesagt: Wie ist Gott? Gott ist die Liebe. Was ist die nächste logische Frage, die wir stellen müssen? Was ist Liebe? Ganz genau. Was ist Liebe? Denn wenn ich von Liebe rede, können Sie wahrscheinlich, denken Sie wahrscheinlich etwas ganz anderes als ich. Wenn wir von Liebe reden, dann meinen wir wechselweise irgendwelche Schmetterlinge im Bauch oder irgendwelche Gefühle, weil im Wesentlichen, wenn wir uns mit Liebe beschäftigen, dann meistens im Fernsehen, oder?

[26:13] Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen ihr Konzept von Liebe im Wesentlichen aus Romanen und aus Fernsehfilmen bekommen. Aber ich möchte Ihnen mal zeigen, was die Bibel unter Liebe versteht. Die Bibel sagt: Die Liebe tut dem Nächsten nichts Böses. So ist nun die Liebe was? Was ist die Liebe? Die Erfüllung des Gesetzes. Das ist merkwürdig, oder? Ich dachte, Liebe ist, wenn ich einfach verliebt bin. Nun, Gefühle haben eine Rolle in der Liebe zu spielen, ohne Frage. Gott hat uns auch mit Gefühlen geschaffen. Aber die Definition der Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes.

[26:51] Jetzt, Moment mal. Die Frau wurde verfolgt von wem? Von einer Macht, die was versucht hat zu ändern? Das Gesetz. Und wenn man versucht, das Gesetz zu ändern, dann fängt man an, nicht mehr liebevoll zu handeln, sondern zu unterdrücken. Wer von Ihnen kann sich wirklich sehr, sehr gut an den letzten Vortrag gestern Abend erinnern? So wirklich gut? Eines der Zeichen, die Jesus genannt hat, war: Die Liebe der vielen wird erkalten. Wissen Sie, warum die Liebe erkaltet? Kurz vor der Wiederkunft? Weil die Gesetzlosigkeit überhand nehmen wird.

[27:33] Jetzt ist es interessant, weil ich meine ganz ehrlich, wenn Sie das Wort Gesetz hören, denken Sie an Liebe? Wenn ich das Wort Gesetz in den Mund nehme und vom Gesetz spreche, haben Sie das Gefühl, dass wir von Liebe reden? Selbst die meisten Christen würden sagen, das sind genau die gegenteiligen Dinge. Viele sagen: Oh, du redest vom Gesetz, das ist so gesetzlich, wo ist denn die Liebe? Und so trennen wir das Gesetz und die Liebe. Aber in Wirklichkeit, in der Bibel, und das ist mal wieder eines dieser Missverständnisse, die wir mitbringen, wenn wir in die Bibel herankommen, in Wirklichkeit sind Liebe und Gesetz ein und dasselbe.

[28:05] Warum? Denn Jesus selbst hat gesagt, auf die Frage, was ist das größte Gebot im Gesetz? Jesus sprach zu ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Denken. Das ist das erste und größte Gebot. Das zweite ist ihm vergleichbar: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten, mit anderen Worten, alle zehn Gebote. Das ganze Alte Testament ist zusammengefasst in dem Gebot: Liebe Gott von deiner ganzen Seele, von deinem ganzen Gemüt, mit deiner ganzen Kraft und deinen Nächsten. Mit anderen Worten, Gottes Liebe ist ausgedrückt in seinem Gesetz. Und es wäre doch sehr merkwürdig, von Gottes Liebe zu reden und gleichzeitig das Gesetz nicht haben zu wollen, oder?

[28:51] Aber es gibt jemanden, der kämpft gegen Michael, der so ist wie Gott, gegen den Charakter Gottes. Und wir wollen uns die Frage stellen: Wie kam es zu diesem Krieg? Hat Gott so ein Wesen erschaffen? So ein Satan? Wie kam es zu diesem Krieg im Himmel? Diesem Krieg der Sterne?

[29:15] Wie besagt in Jesaja 14, Vers 12: Wie bist du vom Himmel herabgefallen, du Glanzstern, Sohn der Morgenröte? Hier steht in der lateinischen Übersetzung das Wort Lucifer. Haben Sie das Wort Lucifer schon mal gehört? Das ist die Stelle, wo wir den Namen Lucifer herbekommen. Lucifer heißt im Lateinischen: Lichtträger. Er war ein Lichtträger. Merken Sie sich das für Montag. Wir werden Montag einen unglaublich spannenden Vortrag haben: Licht in der Finsternis. Sie wollen den nicht verpassen. Seien Sie unbedingt am Montag 19 Uhr hier. Wie bist du zu Boden geschmettert, du überwältigende Nation?

[29:53] Also was ist mit diesem Lucifer passiert? Was sagt der Text? Er ist abgefallen. Wir haben schon mal über das Wort Abfall heute gesprochen. Wenn man abfällt, dann muss man vorher erhöht gewesen sein. Ansonsten kann man nicht abfallen. Er ist vom Himmel herab gefallen. Wie bist du zu Boden geschmettert?

[30:13] Jetzt achten Sie auf das, was der Grund war, warum es zu diesem Krieg kam. Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen: Ich will zum Himmel steigen und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden. Ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleich machen. Sagen Sie mir, was ist das Schlüsselwort in diesen zwei Versen? Ich habe Ihnen schon ein bisschen geholfen mit den Unterstreichungen. Ich will mich erhöhen. Ich will emporfahren. Ich, ich, ich. Höher, höher, höher.

[30:59] Wir haben gesagt, der Kampf im Himmel, der Krieg im Himmel war nicht einfach nur ein Laserschwertduell. Der Kampf im Himmel war eine Polemia, eine Polemik, eine Auseinandersetzung von zwei Ideen. Und seine Idee war und ist: Ich.

[31:15] Kennen Sie Menschen, die von sich sagen, dass sie Satanisten sind? Es gibt Menschen, die offen sich zu Satan bekennen. Und viele Menschen sagen oder glauben, dass Satanismus nichts weiter ist oder alles, was mit Satan zu tun haben könnte, beschränkt sich allein auf diese halbverrückten Menschen, die sich so hässlich wie möglich anziehen, um irgendwie so düster wie möglich auszusehen. Aber Satans Idee ist nicht einfach nur Düsterkeit und Weltfremdheit. Satans Idee ist sehr, sehr real. Eine Idee, die Sie aus Ihrem eigenen Leben kennen, nämlich die Idee des Ich.

[31:51] Haben Sie es gewusst? Dass wann immer wir Ich denken, ich bin besser als der andere, ich müsste höher sein als er, wir nur einen Gedanken nachdenken, der ein Engel entwickelt hat, den ein Engel entwickelt hat. Ich. Ich. Ich.

[32:13] Frage. Was war nochmal die Zusammenfassung der Zehn Gebote? Du sollst deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und deinen Nächsten wie dich selbst, nicht wahr? Wie viel muss man lieben? Gott, den Nächsten und sich selbst, nicht wahr? Aber wenn das die Zusammenfassung der Zehn Gebote ist, wie viel der Zehn Gebote sprechen davon von mir selbst, was ich mir selbst alles Gutes tun muss? Wie viel der Zehn Gebote sprechen davon? Nicht so viel.

[32:45] Der Punkt ist der, die Zehn Gebote sprechen von einem Miteinander. Satans Idee ist: Ich.

[32:57] Nun, wenn Satan mit seiner Ich-Idee, höher, höher, höher, ich möchte mich erhöhen, und zwar auf Kosten von anderen, was ist dann die Gegenseite? Was ist die Agenda? Was ist der Gedanke, das Prinzip von Michael gewesen, also von Jesus? Vergleichen Sie einmal diese Attitüde, diese Einstellung mit dem, was Jesus getan hat.

[33:19] Philipper 2, Vers 5-7 lesen wir: Denn ihr sollt so gesinnt sein, wie es Christus Jesus auch war, der, als er in der Gestalt Gottes war, es nicht wie ein Raub versieht, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst, nahm die Gestalt eines Knechtes an und wurde wie die Menschen. Und in seiner äußeren Erscheinung als ein Mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz. Darum hat Gott ihn auch über alle Maßen erhöht.

[33:47] Sagen Sie mir, was ist die Agenda Jesu gewesen? Was ist sein Charakter? Sein Charakter ist: Du.

[33:57] Jesus heißt, wer so ist wie Gott. Mit anderen Worten, er war so wie Gott, es war sein Recht, so zu sein wie Gott, aber er verzichtet auf das Recht, er steigt hinab, um mit Ihnen und mit mir Gemeinschaft zu haben.

[34:15] Satan, der nicht so ist wie Gott, der nicht so war wie Gott, möchte gern hinaufsteigen, um sich etwas zu bekommen, was er gar nicht verdient. Er möchte sich dem Allerhöchsten gleich machen. Mit anderen Worten, in dieser Polemik gibt es genau zwei Prinzipien. Entweder ich verzichte auf mein Recht zugunsten von anderen und komme hinab zu jemand anderem, um ihm zu helfen, oder aber ich steige hinauf auf Kosten von anderen und nehme mir ein Recht, das ich gar nicht habe.

[34:49] Wie ist das in Ihrem Leben? Nach welchem Prinzip handeln Sie? Handeln Sie nach dem Ich-Prinzip oder nach dem Du-Prinzip? Handeln Sie danach, was Ihnen am besten passt oder was Ihrem Nächsten am besten passt?

[35:05] Die beiden Prinzipien. Der große Kampf geht nicht einfach nur um Kirchen oder Nationen oder um viel Geld oder Einfluss. Der große Kampf, der Krieg der Sterne, die große Frage des Universums, die alle Fragen beantwortet, geht um die Frage: Ich oder Du. Das ist die große Frage. Ich oder Du. Selbsterhöhung auf Kosten von anderen oder Selbsterniedrigung und Gehorsam zugunsten von anderen.

[35:37] Mal eine ganz praktische Frage. Was meinen Sie wohl? Was ist das sinnvollere Prinzip in einer Gesellschaft mit mehr als einer Person? Welche Gesellschaft ist wohl harmonischer? Die, das Ich-Prinzip lebt oder die, das Du-Prinzip lebt? Wenn wir uns alle entscheiden, immer nur für den anderen da zu sein und dem anderen zu helfen, dann wird es niemandem schlecht gehen. Aber wenn wir uns alle entscheiden, selbst unser Recht in die Hand zu nehmen, dafür zu sorgen, dass es mir besser geht als dir, wie werden wir hier enden? Im Krieg, ganz genau. Im Mord und Totschlag.

[36:11] Können Sie sehen, warum Gott sich für das Du-Prinzip entschieden hat und nicht für das Ich-Prinzip? Es ist unmittelbar einleuchtend, aber es gibt etwas, was dieses Wesen Satan nicht möchte, dass Sie verstehen. Dass alles, worum es ihm geht, dieses Ich, diese Selbsterhöhung ist.

[36:25] Wie kam es dazu? Hat Gott Satan so geschaffen? Mit diesem Drang, sich selbst zu erhöhen?

[36:37] Wie gesagt, Menschensohn, stimme ein Klagelied an. Der Prophet Ezekiel soll die Worte Gottes ausdrücken, aber nicht einfach nur in einem trockenen Bericht. Nicht einfach nur in einem Report, das passierte, sondern in einem Klagelied. Wer singt Klagelieder? Menschen, die trauern, oder? Menschen, die innerlich bewegt sind. Haben Sie gewusst, dass Gott im Himmel, der liebe Gott im Himmel, ein Klagelied singt über das, was passiert ist mit Satan? Er weint. Und er hat geweint.

[37:17] Stimme ein Klagelied an über den König von Tyros und sprich zu ihm: Jesus spricht Gott, der Herr: Oh, du Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit. Vielleicht sagen Sie: Moment mal, Ezekiel spricht doch vom König von Tyros. Wie kommen Sie dazu, zu sagen, das ist Satan? Aus folgendem Grund, lesen Sie nur ein Vers weiter. In Eden im Garten Gottes warst du. Jetzt war Tyros, war der König von Tyros im Garten Eden? Definitiv nicht. Weder im irdischen noch im himmlischen.

[37:49] Die Bibel macht ganz deutlich, dass hier in Ezekiel 28 ein Wesen beschrieben wird, nämlich ein Engel. Es wird hier ganz deutlich, in Vers 14: Du warst ein gesalbter, der schützende Cherub. Und Cherub ist ein anderes Wort für Engel. Es geht hier nicht um einen Menschen, es geht um einen Engel. Warum wird er dann König von Tyros genannt?

[38:11] Ich möchte Ihnen ein Geheimnis sagen. Wissen Sie, dass Satan in der ganzen Bibel von der ersten Seite bis zur letzten Seite nicht einmal beschrieben steht, wie er wirklich aussieht? Nicht ein einziges Mal. Jedes Mal wird er beschrieben, wie er sich hinter einer anderen Person versteckt. Wenn Sie Ezekiel 28 zu Hause ein bisschen genauer anschauen, werden Sie sehen, dass es da um den Fürsten von Tyros geht und hinter dem Fürsten, dem irdischen König, der auf seinem Thron sitzt, der viel schlechte Dinge tut, der die Person beeinflusst. In dem Vers, den wir gerade gelesen haben, in Isaiah 14, da wird auch nicht Satan direkt angesprochen, sondern der König von Babylon.

[38:55] Vielleicht kennen Sie die Geschichte von Adam und Eva. Haben Sie mal die Geschichte von Adam und Eva gehört? Wer von Ihnen kennt die Geschichte von Adam und Eva? Mit der Schlange. Auch dort erscheint Satan nicht als der, der er wirklich ist, sondern im Gewand einer Schlange.

[39:09] Wissen Sie, wer das größte Paradoxon ist in der Geschichte des Universums? Der eine, der die Selbsterhöhung erfunden hat, muss sich ständig verstecken. Der eine, der sich erhöhen wollte, muss sich ständig hinter anderen verstecken, damit sein Plan nicht offenbar wird. Man könnte fast Mitleid mit ihm bekommen, wenn er nicht so böse wäre. Denken Sie darüber nach. Er wollte sich erhöhen. Er will sich immer nur erhöhen. Das ist sein ganzer Zweck. Aber er kann sich nicht offenbaren, weil er nicht vertragbar ist. Deswegen ist er der größte Verführer.

[39:45] Was er überhaupt nicht mag und was er gar nicht möchte, ist, dass Menschen wirklich verstehen, wer er ist und worum es geht. Glauben Sie mir eine Sache. Ich weiß nicht, was Sie über Satan denken, aber Satan hat kein Problem damit, wenn Sie glauben, dass Satan ein roter Teufel mit einem Dreizack und einem Pferdefuß ist, das freut ihn. Wenn Sie glauben, dass er nicht ernst ist über das, was im Himmel passiert ist, dann weiß er, Sie wissen zu viel.

[40:17] Aber wie ist dieser Satan geschaffen worden? Was sagt die Bibel? O du Siegel der... Es ist noch nicht ganz Schluss. Sie dürfen noch nicht schlafen. O du Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit. Wie war er geschaffen? Er war nicht nur vollendet, er war das Siegel der Vollendung. Wohin kommt ein Siegel? Etwas, was abgeschlossen ist, oder? Etwas, was nicht noch erweitert werden kann. Wenn ein Siegel auf ein Dokument getan wird, dann wird dieses Dokument nicht mehr verändert. Mit anderen Worten, man konnte nicht vollendeter sein als Lucifer.

[40:59] Lucifer war nicht einfach nur ein Botenengel irgendwo in der 5. Garde. Er war das Höchste, was man schaffen konnte. Er wurde erschaffen. Ganz unten, neben all den verschiedenen Diamanten und Edelsteinen, die beschrieben sind, heißt es: Am Tag deiner Erschaffung wurden sie bereitet. Er wurde erschaffen.

[41:19] Du warst ein gesalbter, schützender Cherub. Ja, ich hatte dich dazu eingesetzt. Mit anderen Worten, Gott hat Lucifer geschaffen als einen wunderbaren Engel, einen herrlichen Engel, einen schönen Engel, einen weisen Engel, mit einer Aufgabe. Was war seine Aufgabe? Er sollte was sein? Ein gesalbter, schützender Cherub.

[41:43] Jetzt, wir müssen uns die Frage stellen, was ist ein gesalbter, schützender Cherub? Und die Antwort finden wir hier. Habe ich Sie schon eingeladen zum Dienstag? Ich habe Sie schon eingeladen zum Montag. Seien Sie unbedingt am Montag dabei, wir werden dieses Thema noch weitaus intensiver studieren und Sie werden es wirklich interessant finden. Etwas, was ich hier nur ganz kurz andeuten kann, wenn wir am Dienstag genauer beschreiben, im Vortrag das Bild des Namens. Sie werden etwas hören, was Sie vielleicht im Leben noch nie gehört haben und Dinge verstehen, die Ihnen vorher vielleicht vollkommen unklar waren. Bitte verpassen Sie den Vortrag nicht.

[42:21] Aber, worum es hier geht, ist, dass der Himmel in der Bibel dargestellt wurde in einem kleinen Gebäude, genannt Stiftshütte. Mit anderen Worten, der ganze Himmel wurde im Alten Testament dargestellt in einem kleinen Zelt und der ganze Thron Gottes ist dargestellt durch diese Bundeslade. Haben Sie das Wort Bundeslade gehört? Diese Bundeslade enthielt die 10 Gebote und über der Bundeslade waren zwei Cherubim, zwei Engel, die mit ihren Flügeln über der Bundeslade waren und hinab schauten und diese Bundeslade sollte ein Symbol sein für den Thron Gottes.

[43:01] Und es gab nur zwei schützende Cherubim. Wissen Sie, was das bedeutet? Die Bibel sagt, Lucifer war ein schützender, schirmender Cherubim. Wo stand er? Er stand am Thron Gottes. Er war nicht irgendwo in der siebten Reihe. Kein Engel auf Erden, im Himmel. Kein Engel im Himmel kam dichter an Gott, wusste mehr von Gott als Lucifer.

[43:39] Und die Bibel berichtet uns in 2. Mose 25: Die Cherubim sollen ihre Flügel darüber ausbreiten, dass sie mit ihren Flügeln den Sühnedeckel beschirmen und ihre Angesichter sollen einander zugewandt sein. Die Angesichter der Cherubim sollen auf den Sühnedeckel stehen. Also wohin sollen die Cherubim schauen? Sollen sie nach vorne schauen? Wohin sollen sie schauen? Auf die Bundeslade. Die Bundeslade ist über ihnen, neben ihnen oder wo? Unter ihnen. Das heißt, die Cherubim sollen nach unten schauen.

[44:07] Aber was ist unter dem Sühnedeckel? Und du sollst den Sühnedeckel oben über die Lade legen und das Zeugnis, ein anderes Wort für Gesetz im Alten Testament, das ich dir geben werde, das sind die 10 Gebote, die Gott dem Mose gegeben hat, in die Lade zu tun. Mit anderen Worten, die schirmenden Cherubim hatten genau eine Aufgabe. Sie sollten auf das Gesetz schauen, das Gesetz bewachen. Denn das Gesetz war die Grundlage des Thrones Gottes.

[44:37] Jetzt, wozu braucht man einen Thron? Wer sitzt auf einem Thron? Ein König. Das heißt, wo ein Thron ist, ist auch ein Königreich, richtig? Aber was braucht jedes Königreich, um regieren zu können? Gesetze, oder? Ein Königreich ohne Gesetz ist Anarchie. Und Gottes Königreich, sein Thron, hat auch ein Gesetz. Und das ist die Grundlage, das Fundament seines Königreiches. Und die Cherubim waren geschaffen dafür, das zu beschützen, darauf zu achten und darauf zu schauen.

[45:09] Niemand wusste mehr vom Gesetz Gottes als Luzifer. Niemand war näher am Charakter von Gott als Luzifer. Und was war nochmal der Charakter Gottes? Sein Charakter ist Liebe. Und Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes.

[45:25] Die Bibel sagt uns: Du warst was? Lesen Sie gemeinsam mit mir: Du warst vollkommen in deinen Wegen, vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde. Luzifer war ein vollkommenes Wesen, ohne Fehl und Tadel, bis zu einem bestimmten Punkt, als er entschied, zu sündigen. Und wir haben heute schon gelernt, was ist die einzige Definition der Bibel für Sünde? Denn 1. Johannes 3, Vers 14 sagt uns: Jeder, der die Sünde tut, der tut auch die Gesetzlosigkeit und die Sünde ist die Gesetzlosigkeit.

[46:05] Mit anderen Worten, Luzifer stand dort am Thron Gottes mit der Aufgabe, direkt den Charakter Gottes zu erforschen, das Gesetz Gottes zu erforschen und ab irgendeinem Zeitpunkt fing er an, nicht mehr nach diesem Gesetz zu leben. Er nahm seine Augen weg von dem Gesetz und schaute wohin? Auf sich selbst. Ich.

[46:33] Wissen Sie, der Kampf in unserer Welt geht nicht um das Öl und nicht um das Geld, sondern um die Frage: Liebe, die sich im Gehorsam zeigt, oder Ich? Das ist das wahre Problem. Sie können alle Probleme, unsere finanziellen Probleme, unsere wirtschaftlichen Probleme, unsere politischen Probleme und all die Probleme, die wir in Daniel 2 aufgezählt haben, zurückverfolgen und sie kommen immer auf das gleiche Prinzip. Es geht immer um das Ich. Das Ich. Sich nicht unterordnen, nicht Gemeinschaft haben wollen, nicht Liebe üben, nicht Gott die Ehre geben. Und dann haben wir die Katastrophe.

[47:19] Die Bibel sagt, jede Ungerechtigkeit ist Sünde. Das heißt, Sünde ist Gesetzesübertretung und ist gleich Ungerechtigkeit. Das heißt, Nichtsündigen ist Gehorsam und ist Gerechtigkeit. Jetzt warum geht es in unserer Welt so ungerecht zu? Warum? Wegen der Sünde. Nicht wegen Gott. Wegen der Sünde.

[47:41] Viele Menschen fragen: Wie kann es sein, dass ein lieber Gott das alles zulässt? Wie kann es sein, dass es so viel Ungerechtigkeit gibt? Die Ungerechtigkeit gibt es nicht wegen dem lieben Gott. Die Ungerechtigkeit gibt es wegen der Sünde. Sünde führt zu Ungerechtigkeit. Und wenn jeder Mensch sich entscheiden würde, nach dem Gesetz Gottes zu leben, hätten wir was? Totale Gerechtigkeit, nämlich die Gerechtigkeit, die es damals gab, bevor der große Kampf begann.

[48:11] Denn der Lohn der Sünde ist der Tod, aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn. Sünde hat furchtbare Konsequenzen. Übrigens, wir werden am Montag noch mehr darauf eingehen. Es wird sehr, sehr spannend. Aber denken Sie darüber nach, warum hier steht: Der Lohn der Sünde ist der Tod. Denken Sie darüber nach. Wir werden am Montag eine neue Aussage geben, die Sie erstaunen wird. Kann ich noch nicht zu viel dazu verraten.

[48:37] Und jetzt heißt es: Durch deine vielen Handelsgeschäfte ist dein Inneres mit Frevel erfüllt worden und du hast gesündigt. Jetzt, wenn jemand Handelsgeschäfte treibt, was bedeutet das? Bedeutet das, dass Satan anfing, dort ein Geschäft zu eröffnen und mit Produkten zu handeln unter den Engeln? Bedeutet das das? Was bedeutet Handeln? Sagen Sie mir, was impliziert das, wenn ich Handelsgeschäfte treibe? Was impliziert das? Haben Sie schon mal Handel getrieben?

[49:07] Erstens, ich brauche etwas, was ich handeln kann, oder? Wenn ich nichts habe, was ich weitergeben kann, kann ich keinen Handel treiben. Aber ich brauche noch etwas, um Handel zu treiben. Ich brauche etwas, was ich weitergeben kann und einen Preis, okay? Ich brauche jemanden, der es mir abnimmt. Frage. Kennen Sie den Ausspruch: Das kaufe ich dir nicht ab? Wenn ich Ihnen erzähle, dass heute im Neckar ein Wal gestrandet ist, dann würden Sie wahrscheinlich sagen: Das kaufe ich dir nicht ab. Wenn ich Ihnen aber erzähle, dass man herausgefunden hat, dass der Neckar sich in den letzten 10 Jahren um 2% noch mehr verunreinigt hat, dann würden Sie sagen: Das kann schon sein, oder? Das kaufe ich dir ab. Selbst wenn es gelogen ist, ich weiß es nämlich nicht.

[49:57] Er kann sich jetzt nicht mehr in seine eigene Ruhe fassen. Also ich weiß es nicht. Wäre etwas. Überhaupt kenne ich das.

[50:21] ...im dritten Teil der Sterne nach sich. Unser Thema heißt: Der Krieg der Sterne. Was bedeutet, dass ein Drittel der Sterne vom Satan mitgezogen worden ist? Was bedeutet das Drittel der Sterne?

[50:38] Schauen Sie, was die Bibel unter Sternen versteht. Offenbarung 1, Vers 20: Das Geheimnis der sieben Sterne, die du in meiner Rechten gesehen hast, und der sieben goldenen Leuchter. Die sieben Sterne sind Engel, die sieben Gemeinden. Engel.

[50:51] Gehen wir zurück. Wie viele Engel haben gesagt: Das kaufe ich dir ab, Lucifer? Wie viele? Jetzt, wie viele Engel gibt es denn im Himmel? Die Bibel sagt keine genaue Anzahl, aber es sind wohl viele. Tausend mal tausend, zehntausend mal zehntausend. Wenn sie Mathematik machen, sind es viele Millionen. Das griechische Wort heißt, glaube ich, Myrian. Also es sind viele. Oder ein Drittel davon, das sind nicht nur fünf. Aber alle diese Engel waren einmal ungefallene Wesen, die niemals vorher gesündigt hatten.

[51:27] Ich möchte Ihnen eine Frage stellen. Wie kann es sein, dass ein Drittel von ungefallenen, völlig sündlosen Engeln diesem Satan hinterher fällt?

[51:40] Die Antwort finden wir hier. Es war, Verzeihung, der Schwanz. Jetzt, wenn Sie darüber nachdenken, dass er die Engel mit dem Schwanz bekommen hat, was für ein Bild kommt dann in Ihrem Kopf? Er könnte sie ja auch mit seinen Tatzen oder mit seinen Zähnen mitnehmen, nicht wahr? Aber er nimmt sie mit dem Schwanz mit. Was für ein Bild gibt es in Ihrem Kopf?

[52:08] Wir werden gleich die biblische Antwort sehen, aber mich interessiert, was Sie denken, wenn er mit dem Schwanz die Engel holt. Nicht direkt, nicht von vorne, sondern so hintenrum, nicht wahr? Mit dem Schwanz.

[52:25] Schauen Sie mal, was die Bibel sagt. Der Älteste und Angesehene ist das Haupt, und der Prophet, der was lehrt? Lügen lehrt, ist der Schwanz. Wofür steht der Schwanz in der Prophetie? Für was? Nicht für die Lüge. Wofür? Lesen Sie genau. Für den, nicht für den Propheten, sondern für den Lügenpropheten. Warum ist das so wichtig? Weil es gibt viele Lügner in der Welt, oder? Aber nicht jeder Lügner behauptet, ein Prophet zu sein.

[52:57] Was ist ein Prophet? Ein Prophet ist jemand, der sagt: Das, was ich sage, kommt nicht von mir, sondern von Gott, nicht wahr? Aber was ist, wenn der Prophet nur behauptet, ein Prophet zu sein, in Wirklichkeit seine eigene Agenda durchdrückt?

[53:16] Ein Drittel der Engel hat Satans Worten vertraut. Und wissen Sie, warum? Darf ich Ihnen eine Frage stellen? Nehmen wir mal an, Sie sind alle ungefallene Engel. Sie wissen nichts von Sünde, Sie haben noch niemals jemanden Lügen hören, Sie haben noch niemals jemanden töten hören, oder beleidigen hören, Sie haben noch niemals so etwas erlebt, und Sie kennen Lucifer. Sie kennen Lucifer. Auch ein wunderbares Wesen, die Vollendung der Weisheit. Und jetzt kommt dieser Lucifer zu Ihnen und sagt Ihnen: Das Gesetz Gottes ist schon in Ordnung, aber eigentlich brauchen wir es nicht wirklich. Schaut mal, wir können uns selbst schämen, wir sind selbst weise, müssen nicht ständig zu Gott schauen, seinem Gesetz. Wir können auch auf uns selbst schauen, wir können uns selbst erhöhen, könnte sein, dass Gott uns einige Dinge vorenthalten hat, vielleicht müssen wir unsere Rechte uns selbst nehmen.

[54:25] Meinen Sie, es wäre möglich, dass Sie ihm getraut hätten? Wissen Sie, unter welcher Voraussetzung Sie haben sich die Frage gestellt: Wer ist Lucifer eigentlich? Lucifer ist doch derjenige, der am Thron Gottes steht, der ständig in das Gesetz Gottes schaut. Er ist der Experte. Er muss es wissen. Er schaut ständig in das Gesetz Gottes. Niemand ist dichter an Gott als Lucifer, mit anderen Worten, wenn es Lucifer nicht weiß, wer denn sonst.

[55:01] Ein Drittel aller Engel ist verloren gegangen, weil sie dem besten verfügbaren Experten geglaubt haben und ihm allein. Erinnern Sie sich an Nebukadnezar? Nebukadnezar wollte nicht einfach seinen Experten glauben. Meine lieben Freunde, egal was Sie glauben, egal wer Sie sind, machen Sie nicht diesen Fehler, der Engel, und vertrauen Sie nicht einfach dem besten möglichen Experten, weil er am meisten weiß.

[55:31] Zwei Drittel der Engel sind nicht gefallen, sind nicht dem Lucifer ein Opfer gewesen, weil sie direkt Gott gefragt haben, weil sie Gott vertraut haben und nicht dem besten Experten. Wem vertrauen Sie? Dem Experten? Ein Drittel aller Engel ist darüber gefallen. Und glauben Sie mir, die Engel haben ein bisschen mehr Kraft, ein bisschen mehr Macht und ein bisschen mehr Intellekt als wir. Würden Sie zustimmen? Wenn Engeln dieser Fehler passieren kann, dann uns auch. Dann uns auch. Trauen Sie keinen Experten, wenn es um ewiges Leben geht.

[56:15] Eine letzte Frage für heute Abend. Warum hat Gott den Satan dann nicht gleich vernichtet, als er das gesehen hat? Diese ganze Tragödie, warum hat er nicht einmal so gemacht und ihn schnell vernichtet und keiner hat es gemerkt?

[56:33] Jesus selbst gibt uns die Antwort und diese Antwort wird Sie überzeugen, ich bin ganz sicher. Ein anderes Gleichnis legt er Ihnen vor und sprach, ein anderes Gleichnis legt er Ihnen vor und sprach: Das Reich der Himmel gleicht einem Menschen, der guten Samen auf seinen Äckern säte. Gott ist gut. Die Bibel sagt, Gott ist die Liebe. Gott bringt nur Gutes. Er schafft nur gute Geschöpfe. Vollendet in Weisheit und Schönheit. Während aber die Leute schliefen, kam sein Feind, der Feind des Satan, und säte Unkraut mitten unter den Weizen und ging davon. Als nun die Saat aufwuchs und Frucht ansetzte, da zeigte sich auch das Unkraut.

[57:11] Und die Knechte des Hausherrn traten dazu und sprachen zu ihm: Hast du nicht guten Samen in deinen Acker gesät? Woher hat er dann das Unkraut? Können Sie sehen, dass das genau die Frage ist, die sich Millionen von Abermillionen Menschen heute auf den Straßen stellen. Wenn es einen Gott gibt, der guten Samen gesät hat, wo kommt dann das ganze Unkraut her? Warum sterben Menschen viel zu früh? Warum gibt es Unfälle? Warum habe ich meine Gesundheit verloren? Woher kommt das Unkraut? Hast du nicht guten Samen gesät? Woher kommt das Unkraut?

[57:43] All diese Dinge, die uns beschäftigen, und die Bibel sagt uns, Jesus kümmert sich um die Welt. Jesus liebt die Welt. Wo kommt es her? Die Antwort ist ganz eindeutig. Er sprach zu ihm: Das hat der Feind getan. Und es gibt eine Sache, die der Feind nicht möchte. Er möchte nicht, dass sie das wissen.

[58:01] Das hat der Feind getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Willst du nun, dass wir hingehen und es zusammenlesen mit anderen Fragen? Sollen wir dann das ganze Problem gleich schnell beseitigen? Sollen wir schnell das Unkraut ausjäten, damit es keiner mehr merkt? Wäre das nicht die beste Variante? Sofort es beseitigen?

[58:19] Hier ist die Antwort. Er sprach: Nein. Damit ihr nicht beim Zusammenlesen des Unkrauts sogleich mit ihm den Weizen ausreißt. Und hier ist ein interessantes Detail in der Landwirtschaft Palästinas. Das Wort, das hier für Unkraut steht, meint ein ganz besonderes Unkraut. Nicht einfach nur so das Unkraut, das wir im Garten ausjäten, sondern es meint sogenannten Lolch oder Afterweizen. Ein Unkraut, das fast identisch aussieht wie originaler Weizen. Man kann den Unterschied zwischen diesem Scheinweizen, diesem Lolch und dem echten Weizen erst ziemlich am Ende, kurz vor der Ernte, erkennen.

[59:05] Und jetzt macht es auch Sinn, was Jesus sagt. Er sagt nämlich, in diesem Stadium, wo beide Pflanzen wachsen, kann man nicht den Unterschied erkennen. Es sieht fast identisch aus. Aber Jesus gibt uns Hoffnung. Er sagt: Lasst beides miteinander wachsen bis zur Ernte. Und zur Zeit der Ernte will ich den Schnittern sagen: Lest zuerst das Unkraut zusammen und bindet es in Bündel, dass man es verbrenne. Den Weizen aber sammelt in meine Scheune.

[59:31] Ich möchte Ihnen eine Frage stellen. Nehmen wir an, heute im Auditorium würde jemand aufstehen und sagen: Haben Sie gewusst, dass Christopher Kramp ein Kinderschänder ist? Ich würde erschrocken dastehen, würde meine Fassung wiederbekommen und würde dann sagen zu Person XY: Sie verlassen jetzt sofort den Raum. Ansonsten rufe ich die Polizei. Wäre das mein gutes Recht? Frage. Würde Sie das überzeugen, dass ich kein Kinderschänder bin? Oder würden Sie vielleicht überlegen: Könnte es sein, dass er vielleicht einfach nur versucht, die Tatsachen zu vertuschen?

[1:00:19] Es gibt etwas Perverses an der Sünde. Die Sünde ist nämlich nicht beschränkt auf die Person, die die Sünde zuerst ins Leben ruft. Gedanken übertragen sich. Denn es geht um eine Polemik, es geht um Gedanken und man kann Gedanken nicht einfach auslöschen. Man kann Personen zwar auslöschen, aber der Gedanke bleibt.

[1:00:37] Was wäre passiert, wenn Lucifer, der in all seiner Schönheit, mit all seiner Weisheit, damals gab es noch keinen Auschwitz, es gab noch keinen Krebs, es gab Hiroshima noch nicht, es gab all diese Dinge nicht, es gab nur ein Wesen, das wunderbar war, das sehr weise war, das ein Experte war und das gesagt hat: Wir brauchen das Gesetz Gottes nicht. Er will uns einfach nur etwas vorenthalten. Wir sollten uns einfach unser Recht selbst nehmen. Was wäre passiert, wenn Gott diesen Engel genommen hätte, ihn zerquetscht hätte und in den Papierkorb des Universums getan hätte? Was ein gutes Recht gewesen wäre, denn er hat ihn dann geschaffen. Glauben Sie, die Engel hätten Gott noch sehr geliebt? Wie hätten die Engel ihn angebetet?

[1:01:19] Alles klar. Okay. Ganz ruhig Gott. Wir haben verstanden. Wir lieben Dich. Ja, wir lieben Dich. Möchten Sie einen Menschen lieben, der Sie nur liebt, weil er Angst hat, weil er sonst umgebracht wird? Oder möchten Sie einen Menschen lieben, der Sie auch liebt, weil er weiß, dass Sie gut sind?

[1:01:43] Und Gott möchte nicht einfach nur das Böse ausrotten. Er möchte sehen, dass alle sehen, dass das Gute gut ist und das Böse böse. Das hat seinen furchtbaren Preis. Aber das ist nicht die Verantwortung Gottes, es ist die Verantwortung Satans. Und wir müssen verstehen, dass Gott das nicht gewollt hat. Aber Gott möchte das Problem ganz ausrotten.

[1:02:03] Möchten Sie, dass das Problem ganz ausgerottet wird? Dann sollten Sie Gottes Gedanken nachvollziehen können, dass er möchte, dass es sich völlig entfaltet, dass jedes erkennen kann.

[1:02:15] Die Bibel sagt: Wer die Sünde tut, ist aus dem Teufel, denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels zerstöre.

[1:02:27] Die Bibel beschreibt uns, und wir werden in drei Minuten enden: Der Drache stand vor der Frau, die gebären sollte, um ihr Kind zu verschlingen, wenn sie geboren hätte. Satan hat versucht, diesen Jesus, der auf die Welt kam, um ihn zu besiegen, zu vernichten. Und die Bibel sagt uns: Als er geboren wurde, hat Herodes versucht, den Knaben zu töten. Aber Gott hat es verhindert.

[1:02:51] Und dann berichtet uns die Bibel Folgendes: Als er 40 Tage und 40 Nächte gefastet hatte, war er zuletzt hungrig. Und der Versucher trat zu ihm und sprach: Wenn du Gottes Sohn bist, so sprich, dass diese Steine Brot werden. Der Kampf der Sterne, der Kampf des Universums fand statt in der Wüste von Palästina. Und wir werden am Montag noch mehr darauf eingehen. Ich möchte nur eine Sache hier zeigen: Jesus hat jedes Mal gesagt: Es steht geschrieben.

[1:03:19] Es ist das Wort Gottes und das Wort Gottes allein, mit dem Jesus Satan besiegt hat. Er sagt: Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht. Der Teufel nahm ihn auf die Zinne des Tempels und zitiert dann selbst die Bibel und sagt: Er wird seinen Engel deinetwegen Befehl geben und sie werden dich auf den Händen tragen, damit du deinen Fuß nicht etwa an einen Stein stößt. Stürze dich hinab.

[1:03:47] Und Jesus sagt wieder: Wiederum steht geschrieben. Jesus hat sich nicht auf die Experten verlassen. Jesus hat einfach sich an die Bibel gehangen und ist an der Bibel geblieben und deswegen hat er Satan besiegt.

[1:04:03] Und auch in der dritten Versuchung, als der Teufel ihn auf einen hohen Berg nahm, ihm alle Reiche der Welt zeigte und sagt: Das alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Ich möchte auch so sein wie Gott. Er sagt uns die Bibel: Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt. Mehr dazu am Montag.

[1:04:25] Jesus sagt zu ihm: Weiche, Satan, denn es steht geschrieben. Wir haben gestern über die Bibel gesprochen. Die Bibel ist der entscheidende Unterschied im großen Kampf. Und deswegen machen wir nicht lange Worte und viele Vorreden. Wir möchten Ihnen zeigen, dass die Bibel das Einzige ist, an das Sie sich festhalten können, wenn es um diese Sachen geht.

[1:04:51] Und dann sagt die Bibel, und ich höre deine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist gekommen das Heil und die Macht und das Reich unseres Gottes und die Herrschaft seines Christus, denn hinabgestürzt wurde der Verkläger unserer Brüder, der sich vor unserem Gott verklagte, Tag und Nacht. Jesus sagt: Ihr habt den Teufel zum Vater. Er spricht übrigens zu gläubigen Menschen. Er spricht zu Juden. Und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun. Der war ein was von Anfang an? Ein Menschenmörder.

[1:05:17] Gott hatte gesehen, wo er das führt. Gott hatte gesehen, dass diese Abkehr vom Gesetz Gottes von der Liebe dazu führen würde, dass er irgendwann Menschen umbringt. Denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Aber wissen die, was das Problem war? Die Bibel sagt, Sünde ist die Übertretung des Gesetzes und Sünde hat den Tod zur Folge.

[1:05:41] Als Satan die Sünde ins Universum brachte und dann zu den Menschen und Menschen starben, konnte er immer wieder behaupten: Die Menschen sterben ja nur, weil Gottes Gesetz es fordert, dass ein Sünder stirbt. Ich möchte das in Gedanken nochmal genau verstehen. Die Bibel sagt ja, dass wenn wir uns vom Gesetz Gottes entfernen, dass das Gesetz Gottes Leben ist. Wenn wir uns von Gott entfernen und es geschaffen haben, dass wir dann den Tod ernten.

[1:06:11] Aber dann passiert etwas, mit dem Satan nicht gerechnet hat. Eine Person kommt auf die Erde, Jesus Christus, und er sündigt nicht. Und er sündigt nicht. Bis dazu hat jeder Mensch irgendwann einmal eine Sünde eingewilligt und Satan konnte sagen: Schau her, es war seine eigene Wahl. Und immer wenn die Person gestorben ist, konnte er sagen: Das liegt nur an Gottes Gesetz. Wenn Gottes Gesetz abgeschafft worden wäre, dann wäre das alles nicht passiert.

[1:06:43] Aber dann kommt diese Person, Jesus Christus, stirbt und er sündigt nicht. Und er sündigt nicht. Und alle Strategien Satans helfen nicht. Und irgendwann verliert der Satan völlig die Kontrolle und wird so wütend, dass er ihn einfach umbringt.

[1:07:03] Haben Sie schon mal irgendetwas ganz törichtes getan im Affekt und plötzlich gemerkt, wie alle Sie beobachten? Ist das schon mal passiert? Dass Sie völlig im Affekt ausrasten und plötzlich schauen Sie alle an und

[1:07:15] sagen, ach, so einer warst du. So einer bist du. Als Jesus Christus am Kreuz hängt, nicht, weil er gesündigt hat, sondern weil Satan ihn dorthin gebracht hat, versteht das ganze Universum zum ersten Mal, was Satans Agenda bewirkt. Das Kreuz ist die Antwort. Die Bibel sagt uns, wer überwindet, dem Glauben zu geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie ich auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe. So unterwerft euch nun Gott. Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch. Wie hat Jesus den Teufel in die Flucht geschlagen? Es steht geschrieben.

[1:08:03] Und liebe Freunde, wenn wir jetzt ein Musikstück hören, möchte ich, dass Sie sich kurz einmal Gedanken machen. Welche von den beiden Seiten ist wohl sinnvoller? Welche von den beiden Seiten wird mir mehr Freude im Leben geben? Welche von den beiden Seiten gibt mir ein erfülltes Leben? Denken Sie über diese Frage nach. Für welche Seite? Für Michael oder für Satan? Werden Sie sich entscheiden.

[1:08:39] Werden Sie sich entscheiden.

[1:09:53] Ich möchte Ihnen heute diese Frage noch einmal vorlegen. Wir haben gesehen, es gibt zwei Ideen im Himmel. Oder entstanden im Himmel. Ich oder Liebe zu Gott. Ich möchte Sie einladen, diese Entscheidung körperlich zu treffen. Ich möchte mich für Michael entscheiden. Ich möchte so leben, wie Gott es geplant hat. Ich habe genug von all dem Elend in der Welt. Ich möchte mich für Jesus entscheiden. Ist das auch Ihr Wunsch? Es ist mein Wunsch.

[1:10:35] Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank sagen für dein Wort. Wir haben verstanden, dass es einen Kampf gibt, der tiefer geht als alle Kämpfe der Weltgeschichte und der Kirchengeschichte. Ein Kampf um dein Gesetz und um die Frage, was ist dein wahrer Charakter? Du bist der, der angegriffen worden ist von Satan. Und du hast die richtige Wahl getroffen, indem du dieses Problem ganz auslöschen möchtest. Das erfordert ein hohes Opfer und das höchste Opfer bist du selbst bereit zu zahlen. Du hast Jesus an das Kreuz gebracht. Du hast Jesus für uns sterben lassen. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dir von Herzen Dank dafür. Und wenn wir die nächsten Themen weiter studieren, möchtest du uns helfen, dass wir erkennen, was dein Plan für unser Leben ist und wie wir diese Agenda von Jesus in unserem Leben umsetzen können. Wir danken dir von ganzem Herzen. Amen.

[1:12:01] Musik


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