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Manuskript: 04-Licht in der Finsternis

In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um das Thema „Licht in der Finsternis“. Anhand biblischer Beispiele wie der Schöpfung, dem Sündenfall und der Geschichte Abrahams wird die Bedeutung von Gottes Wort und seinem Licht für unser Leben beleuchtet. Es wird erklärt, wie Sünde als eine Art „Krebs“ wirkt und wie Jesus Christus die ultimative Lösung und Heilung dafür darstellt.

In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um das Thema „Licht in der Finsternis“, das anhand des biblischen Schöpfungsberichts und der Geschichte von Adam und Eva beleuchtet wird. Der Sprecher erklärt, wie Sünde und Finsternis in die Welt kamen und wie Gott durch sein Wort Licht schafft. Es wird die Bedeutung des Glaubens und der Annahme des Opfers Jesu Christi als einzige Möglichkeit zur Erlösung und zur Überwindung der Finsternis hervorgehoben.


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Serie: Entscheidung 21

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Transkript

[2:16] Krebs. Ein Thema, das viele Menschen sehr betroffen gemacht hat. Ist es Ihnen auch so gegangen, dass vor, wer von Ihnen ist älter als 20 Jahre? Glauben Sie, dass man vor 20 Jahren schon so viele Krebsfälle hatte wie heute? Also, was mir ältere Personen erzählen, ist, dass viele Menschen früher viel weniger Krebs hatten als heute. Mit anderen Worten, Krebs nimmt immens zu.

[2:48] Und das Thema heute heißt "Licht in der Finsternis". Und es hat mit Krebs zu tun, aber das werden Sie später sehen. Licht in der Finsternis. Bevor wir anfangen, möchte ich Sie bitten, ganz kurz mit mir das Haupt zu neigen für ein kurzes Anfangsgebet. Lieber Vater im Himmel, wir möchten dich jetzt einladen, uns zu helfen, dein Wort zu verstehen. Schenk du uns den Heiligen Geist, dass wir es richtig auslegen und dass wir erkennen, was du uns heute zu sagen hast. Wir danken dir für deine Gegenwart. Amen.

[3:26] Ich möchte den Abend beginnen, indem ich Ihnen etwas zeige, was scheinbar nicht so viel mit der Bibel zu tun hat. Ich möchte Ihnen ein paar Planeten zeigen. Hier haben Sie einige Aufnahmen der Erde, verglichen in der Größe mit der Venus, dem Mars, dem Merkur und dem Pluto. Ich habe diese Aufnahmen leider nur im Englischen gefunden, aber ich denke, Sie werden die Planetennamen auch so erkennen können, nicht wahr? Das sind so die Planeten in der Nähe unserer Erde.

[3:56] Hier haben Sie die Erde ganz unten links, verglichen mit Jupiter und Saturn, Uranus und Neptun. Schon gewaltig, oder? Wenn Sie sich vorstellen, wie groß unsere Erde ist und dann im Vergleich dazu, wie groß der Jupiter ist. Und da haben wir den Jupiter im Vergleich zur Sonne. Die Erde ist übrigens da unten. Es soll ja Leute gegeben haben, die haben geglaubt, dass sich die Sonne um die Erde dreht, nicht wahr? Die Erde im Mittelpunkt des Universums. Aber allein das schon zeigt uns, das kann nicht so wirklich der Fall sein.

[4:37] Jetzt zeige ich Ihnen etwas. Sie merken sich das Verhältnis von Sonne zu Erde und schauen sich mal jetzt unsere Sonne an, da ganz links im Vergleich zu einigen anderen Sternen, die es so gibt. Jupiter ist der Punkt hier, sehen Sie ihn? Die Erde kann man da nicht mehr sehen. Und wenn Sie sich diesen Arcturus-Stern gemerkt haben, dann vergleichen Sie ihn mal mit diesen großen Stern. Also Arcturus, der ist da. Und das ist die Sonne. Schon den Jupiter kann man nicht mehr sehen. Bekommen Sie einen kleinen Einblick davon, ein kleines Gefühl davon, wie groß unsere Welt ist?

[5:21] Warum zeige ich Ihnen das? Es gibt viele Menschen, die sich heute Gedanken machen, wie ist dieses unglaubliche Universum in die Welt gekommen? Wie ist es entstanden? Und es gibt im Wesentlichen nur zwei Theorien. Zwei Glaubenstheorien. Die eine Glaubenstheorie sagt: "Ich glaube, dass Schönheit von jemandem kommt, der selbst Schönheit liebt." Die andere Glaubenstheorie sagt: "Ich glaube, dass Schönheit selbst entsteht." Die eine Glaubenstheorie sagt: "Ich glaube, dass Intelligenz von jemandem kommt, der selbst intelligent ist." Die andere Theorie sagt: "Ich glaube, dass Intelligenz von alleine entsteht." Die eine Theorie sagt: "Ich glaube, dass Ordnung von jemandem kommt, der selbst ordentlich ist." Die andere Theorie sagt: "Ich glaube, dass Ordnung aus sich selbst heraus entsteht."

[6:07] Wenn wir die Welt betrachten, dann sehen Sie, dann sehen wir alle, dass diese Welt besonders gemacht ist. Sie ist nicht nur besonders, sie ist einzigartig. Warum zeige ich Ihnen das? Um diesen ersten Vers à la Verse zu illustrieren: "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde." Einer der einfachsten Sätze der Bibel, einer der meist bezweifelten Sätze der Bibel. Und ich möchte Ihnen heute zeigen, warum ich glaube, dass Gott die Welt geschaffen hat.

[6:40] Wer von Ihnen hat sich jemals die Frage gestellt, ob Schöpfung oder Evolution ein... Wer von Ihnen hat sich jemals die Frage gestellt: Schöpfung oder Evolution? Und wenn man über Schöpfung und Evolution nachdenkt, dann ist es ja meistens so der Fall, dass dann viele wissenschaftliche Argumente ausgekramt werden, nicht wahr? Aber ich möchte Ihnen jetzt was verraten: Ich werde Ihnen heute nicht ein einziges, nicht ein einziges wissenschaftliches Argument geben. Nicht ein einziges. Obwohl es viele gibt. Verstehen Sie mich nicht falsch. Es gibt eine ganze Reihe von Daten, die man anführen kann, und es gibt viele Experten, die das viel besser können als ich. Und ich glaube, dass Sie und ich eine Entscheidung fällen können, ob diese Welt entstanden ist durch Zufall oder durch ein intelligentes Wesen, durch ein Thema, das ganz anders gelagert ist.

[7:30] Wir haben schon im ersten Thema gesehen, man muss kein Experte sein, um zu wissen, was die Zukunft bringt, oder? Man muss kein Chaldäer, kein Sterndeuter sein. Man muss einfach nur ein einfacher Daniel sein, der der Bibel glaubt. Und ich glaube, man muss auch kein Biologe sein und kein Astronom und kein Physiker, um zu verstehen, was am Anfang der Welt passiert ist.

[7:49] Die Bibel sagt in 1. Mose 1, Vers 1: "Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde." In 1. Mose 1, Vers 2 lesen wir: "Die Erde aber war wüst und leer." Wer von Ihnen hat schon einmal das Wort "Tohu wa bohu" gehört? Vielleicht haben Sie das zu Ihren Kindern gesagt oder als Kind selbst gesagt bekommen, wenn das Zimmer nicht aufgeräumt war, nicht wahr? "Sieht ja aus wie ein Tohu wa bohu." Nun, Tohu wa bohu meint im Hebräischen genau diese Worte hier: wüst und leer. Tohu meint wüst und bohu leer. Tohu wa ist Hebräisch für und. Wüst und leer. Tohu wa bohu.

[8:27] Die Erde war wüst und leer. Mit anderen Worten, die Erde war am Beginn der Schöpfung total chaotisch. Schlimmer als ein unaufgeräumtes Zimmer. Und es lag was auf der Tiefe? Es lag Finsternis auf der Tiefe. Und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Diese ersten drei Verse in der Bibel sind von immenser Bedeutung. Von weitaus größerer Bedeutung, als jemals es uns die Physik oder die Biologie oder die Astronomie jemals erklären kann.

[8:58] Unser Thema lautet ja heute wie? "Licht in der Finsternis." Die Erde war wüst und leer und es lag Finsternis auf der Tiefe. Und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Und dann sagt im nächsten Vers die Bibel: "Und Gott sprach: Es werde Licht!" Und es wurde Licht. Ein ganz einfacher Vorgang. Gott spricht und indem er spricht, wird es Licht. Wodurch kam Licht in die Finsternis? Sagen Sie es mir. Durch das Wort Gottes.

[9:36] Was die Bibel uns nahelegt, ist, dass wir den Anfang der Welt nicht so sehr dadurch verstehen, indem wir Naturkonstanten studieren oder indem wir Astronomie studieren, obwohl das alles sehr hilfreich ist und jedem, der den Schöpfungsbericht glauben möchte, sehr, sehr viel zusätzliche Indizien liefert. Aber wenn wir wirklich verstehen wollen, was passiert ist, müssen wir verstehen, was ist das Wort Gottes, das spricht: "Es werde Licht!" und es ist Licht.

[10:10] Da bildete Gott daher den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase. Und so wurde der Mensch eine lebendige Seele. Als Gott die Welt geschaffen hat, was sagt die Bibel? Die Welt war vollkommen. Alles, was Gott geschaffen hat, war sehr, sehr gut.

[10:33] Wie hat Gott den Menschen geschaffen? Aus dem Staub der Erde. Vergleichen Sie das einmal mit dem, was in 1. Mose 1, Vers 27 steht: "Und Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er ihn. Als Mann und Frau schuf er sie." Nun, wie hat Gott den Menschen geschaffen? Was haben wir davor gelesen? Aus dem Staub der Erde. Wie hat er ihn hier geschaffen? Nach dem Bild Gottes.

[11:05] Was für eine logische Frage müsste man jetzt stellen? Was für eine logische Frage müsste man stellen? Wenn der Mensch nach dem Bild Gottes geschaffen ist, welche logische Frage muss ich stellen? Murmeln Sie nicht. Sprechen Sie laut und deutlich. Welche logische Frage muss ich stellen? Wenn er nach dem Bild Gottes geschaffen ist. Wenn ich Ihnen sage, ich sehe aus wie das Bild von XY. Welche logische Frage haben Sie dann? Wie das Bild von XY aussieht. Genau.

[11:41] Wenn die Bibel sagt, dass der Mensch nach dem Bild Gottes geschaffen worden ist, dann müssen wir uns die Frage stellen: Wie sieht Gott aus? Und ein Text, der gerade beim Zusammenfügen der Präsentation etwas zu klein geworden ist, so klein, dass Sie sich wahrscheinlich anstrengen müssen, ihn zu lesen. Wer kann es lesen? Wer kann es in der ersten Reihe? Ich sage es mal anders. Wer kann es in der ersten Reihe lesen? Wie sieht Gott aus? Womit ist Gott bekleidet? Sie müssen den Text lesen. Womit ist er bekleidet? Mit Licht. Gott ist mit Licht bekleidet.

[12:29] Als Gott den Menschen schuf, nach seinem Bild, womit war der Mensch bekleidet? Mit Licht. Und das wirft Licht auf einen interessanten Vers in der Bibel. In der Bibel heißt es, nachdem die Menschen geschaffen worden waren, dass sie beide nackt waren. Die Bibel sagt: "Und sie waren beide nackt, der Mensch und seine Frau, und sie schämten sich nicht." Ich habe mir lange gefragt, wie kann das sein? Weil später heißt es dann, dass sie nackt waren und sich geschämt haben. Aber wenn Sie verstehen, dass der Mensch nach dem Bild Gottes geschaffen ist, dass der Mensch mit Licht bekleidet war, dann kann ein Mensch nackt sein und sich trotzdem nicht schämen, weil überall von ihm Licht ausgeht. Ist das logisch? Der ganze Mensch war bekleidet mit Licht.

[13:20] Es heißt hier weiter: "Und Gott, der Herr, ließ allerlei Bäume aus der Erde hervorsprießen, lieblich anzusehen und gut zur Nahrung." Kurze Frage: Was für ein Thema hatten wir am Samstagabend als zweites Thema? Wie hieß unser Thema nochmal? Krieg der Sterne. Worum ging der Krieg? Worum ging der Krieg der Sterne? Wer waren die beiden Konfliktparteien? Jesus und Satan.

[13:49] Vielleicht haben Sie sich damals die Frage gestellt, wir haben das nicht genau beantwortet, warum, selbst wenn es einen Krieg im Himmel gibt, warum gibt es einen Krieg auf der Erde? Wie kann es sein, dass dieser Krieg im Himmel auf die Erde kommt? Nun erinnern Sie sich nochmal: Der Satan hieß vorher wie? Lucifer. War Lucifer als Satan geschaffen worden? Nein. Wie war er geschaffen worden? Als Lichtträger, ganz genau. Dankeschön. Das war der Name Lucifer. Er war ein Lichtträger. Er trug Licht und er war vollkommen. Gott hat ihn vollkommen geschaffen durch sein Wort. Er trug Licht.

[14:24] Und was war dann passiert? Er hat angefangen zu sündigen. Können Sie sich erinnern, dass er wegschaute vom Gesetz Gottes, von dem, was Gottes Wort gesagt hatte? Gottes Wort und das Licht sind immer miteinander verknüpft. Und als Satan, als Lucifer anfing von dem Licht, von dem Wort Gottes wegzuschauen, verlor er nicht nur sein eigenes Licht, sondern schuf die Finsternis im Universum, die sich immer weiter verbreitete.

[14:52] Und als Gott die Welt schuf, wie hat er sie geschaffen? Er schuf sie vollkommen. Und die Menschen, die er vollkommen schuf, trugen was? Licht. Aber jeder Engel musste sich im Himmel entscheiden. Und so musste sich auch jeder Mensch, der geschaffen worden war, entscheiden. Und dazu hatte Gott etwas sich ausgedacht.

[15:12] Lesen wir noch einmal: "Gott, der Herr, ließ allerlei Bäume aus der Erde hervorsprießen, lieblich anzusehen und gut zur Nahrung. Und dann heißt es hier: Und auch den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen." Zwei Bäume. Wie viele Konfliktparteien gab es noch einmal im großen Kampf? Zwei. Jesus und Satan. Es gab zwei Bäume.

[15:43] Von wie vielen Bäumen durften Adam und Eva essen? Wissen wir das? Von wie vielen Bäumen? Wie waren die Bäume? Was hatten wir gerade über die Bäume gelesen? Wie waren die Bäume von ihrem geschmacklichen Charakter? Sie waren gut zu essen und gut anzusehen. Und außerdem sagte uns die Bibel, dass der Baum des Lebens verknüpft war mit der Weisheit. Die Bibel sagt in Sprüche 3, Vers 13a: "Wohl dem Menschen, der Weisheit findet, sie ist ein Baum des Lebens denen, die sie ergreifen, und wer sie festhält, ist glücklich zu preisen."

[16:20] Mit anderen Worten, der Mensch hatte ausreichend zu essen, und zwar gut zu essen. Er sah schön aus und hatte das Potenzial, weise zu machen. Die Nahrung, die Gott dem Menschen gegeben hatte, hatte genau diese drei Charakteristiken. Merken Sie sich das gut: Gut zu essen, schön anzuschauen und das Potenzial, weise zu machen.

[16:41] Und dann stellt Gott sich vor diesen Test. "Und Gott gebot dem Menschen und sprach: Von einem Baum des Gartens dürft ihr essen. Von jenem Baum des Gartens." Hätte Gott das Recht gehabt zu sagen: 50% der Bäume sind für euch und 50% der Bäume sind verboten? Hätte Gott das Recht dazu gehabt? Hätte Gott das Recht gehabt zu sagen: 99% der Bäume sind verboten, aber von einem dürft ihr essen? Er hätte das Recht gehabt. Und es wäre für den Menschen genauso gut gewesen. Aber Gott ist ein Gott der Liebe und der Offenheit und der Barmherzigkeit. Er möchte es so einfach wie möglich machen. Glauben Sie es.

[17:19] Welcher Test ist einfacher? Sie dürfen sich nur auf einen Stuhl setzen, auf alle anderen nicht. Oder wenn ich Ihnen sage, Sie dürfen sich auf alle Stühle setzen, nur auf einen nicht. Welcher ist einfacher zu befolgen? Natürlich der zweite. Gott hat den Test so einfach wie möglich gemacht.

[17:37] "Aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen, denn an dem Tag, an dem du davon isst, musst du gewisslich sterben." Viele Menschen fragen sich: Wie kann es sein, dass dieser Gott sofort nach Erschaffung der Menschen dieses Hindernis in den Weg gestellt hat? Wäre es nicht besser gewesen, eine Welt zu schaffen, wo nicht mal ein Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen vorhanden ist? Aber hier ist die Idee.

[18:02] Haben Sie jemals darüber nachgedacht, warum Gott gesagt hat: "Du musst gewisslich sterben"? Ich habe das oft gelesen und oft gedacht, dieser Vers meint eine Strafe. Mit anderen Worten, dieser Vers bedeutet: Ich denke mir einen Test aus und wenn du diesen Test nicht bestehst, dann strafe ich dich. So könnte man diesen Text verstehen.

[18:25] Ich möchte Ihnen eine Frage stellen. Was passiert, wenn ich in diese Richtung gehe? Vergleichen Sie das mal. Ich stehe hier und ich stehe hier. Wenn ich an diesem Ort stehe, stehe ich im Licht. Stehe ich an diesem Ort, stehe ich nicht mehr im Licht. Jetzt gibt es jemanden sehr clever in diesem Raum, unseren Techniker, der weiß das. Er weiß, dass wenn ich in diese Richtung gehe, ich nicht mehr im Licht stehe. Und um das zu verhindern, hat er mir eine Grenze gesetzt. Und zwar, ich weiß nicht, ob Sie das sehen können, hier, ich weiß nicht, ob man das im Livestream sehen kann, eine schwarze Linie. Mit anderen Worten, solange ich jenseits dieser schwarzen Linie bleibe, stehe ich im Licht. Wenn ich über die Linie trete, wenn ich übertrete das Gebot des Technikers, dann stehe ich nicht mehr im Licht.

[19:22] Wenn ich der Meinung bin, hier habe ich zu wenig Platz und ich gehe in diese Richtung, nachdem unser Techniker mir gesagt hat, ich darf diese Linie nicht übertreten, kann ich mich dann beschweren und sagen: "Der Techniker bestraft mich dadurch, dass ich in diese Richtung gehe, weil er mir kein Licht mehr gibt"? Nein, das kann ich nicht sagen. Die Linie beschreibt nur die Grenze für etwas, was selbstverständlich und natürlich ist.

[19:49] Wie viele Bäume gab es noch einmal? Zwei. Wie hieß der eine Baum? Der Baum des Lebens. Jetzt, wenn zwei Bäume im Kontrast stehen und der eine heißt der Baum des Lebens, was ist wohl die Folge des anderen Baumes? Der Tod. Wenn es einen Baum des Lebens gibt, dann ist das Gegenteil davon der Tod. Er heißt nur Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. Aber Gott wusste, dass dieser Baum zum Tod führt, also setzte er eine Linie, um die natürliche Konsequenz zu vermeiden.

[20:19] Wenn ich ihm sage: "Springen Sie nicht aus dem Fenster", und Sie tun es doch, ist das eine Strafe von mir, dass Sie dann tot sind? Nein, ich habe Sie nur vor der natürlichen Folge gewarnt. Gott warnt die Menschen vor der natürlichen Folge, dass, wenn sie sich von dem Wort Gottes entfernen, sie etwas verlieren werden. Was werden sie wohl verlieren? Das Licht.

[20:43] Aber es gab jemanden, der auch eine Agenda hatte. Wir haben das am letzten Samstag studiert, den Krieg der Sterne. Die Schlange war was? Was sagt die Bibel? "Die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der Herr gemacht hatte, und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben..."

[21:02] Was ist der allererste Satz, den diese Schlange dem Menschen entgegenbringt? Was ist der erste Satz? "Hat Gott das wirklich gesagt?" Der Zweifel am Wort Gottes steht am Anfang des menschlichen Ruins. Sie fragen sich, warum Sie unglücklich sind. Sie fragen sich, warum Sie Schwierigkeiten im Leben haben. Sie fragen sich, warum Sie keinen inneren Frieden haben. Wir können viele, viele Ursachen aufzählen. Alle Ursachen gehen zurück an diese erste grundlegende Frage: Vertraue ich Gott und seinem Wort?

[21:42] Unser erstes Thema, die Vertrauenswürdigkeit der Bibel, dargestellt an Daniel 2. Das ist das absolute Fundament. Und Satan weiß, solange ein Mensch am Wort Gottes festhält, egal ob er es versteht oder nicht, solange er festhält und einfach nur glaubt, dass Gott das meint, was er sagt, solange hat Satan keine Chance. Aber wenn ich mich frage: "Ja, sollte Gott wirklich gesagt haben? Ist es genau so zu verstehen, wie es da steht?" Wenn ich klüger sein will als die Bibel, dann folgt der Ruin sehr bald.

[22:15] "Die Frau sprach zur Schlange: Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen. Aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt." Da sprach die Schlange zu der Frau: Was sagt sie? "Keineswegs werdet ihr sterben."

[22:41] Was ist das zweite Prinzip, was er hier anspricht, die Schlange? Als es das erste Prinzip war, was war das erste Prinzip noch einmal? Zweifel am Wort Gottes. Was ist das zweite Prinzip? Es ist eine Lüge. Das Prinzip ist: Gott wird nicht das ausführen, was er angedroht hat. Die Konsequenzen von Sünde sind nicht so, wie sie eigentlich sein sollten. Es gibt keine Konsequenz für Sünde. Es ist so, als würde mir jemand sagen: "Du kannst hier in 100 Meter weiter laufen, du wirst immer noch im Licht bleiben."

[23:12] "Keineswegs werdet ihr sterben, sondern Gott weiß, an dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist." Und dieser Satz verrät die Schlange. Diese Phrase: "Ihr werdet sein wie Gott." Woran erinnert das? An eine Aussage, die wir hier schon einmal gelesen haben: "Ich will emporfahren auf Wolkenhöhen, dem Allerhöchsten mich gleich machen."

[23:44] Wie hießen die beiden Prinzipien noch einmal, die wir studiert haben? Die beiden Prinzipien im Krieg der Sterne. Was war das erste Prinzip? Das Prinzip Lucifers. Können Sie sich noch erinnern? Was war das erste Prinzip Lucifers? Ich. Ganz genau. Ich. Hinauf, hinauf, hinauf. Ich, ich, ich. Was war das Prinzip Jesu? Du. Hinab.

[24:09] Glauben Sie, das kann uns heute auch noch passieren? Dass dieses Prinzip "Ich" – "Mir wird etwas vorenthalten" – uns noch angreift? Die Bibel warnt uns: "Seid nüchtern und wacht, denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann."

[24:30] Haben Sie das gewusst? Dass Satan nicht nur hinter Adam und Eva her gewesen ist, sondern auch hinter Ihnen? Dass Satan ein reales Wesen ist, das jeden Menschen, mich eingeschlossen, versucht, unter seine Fittiche zu kommen, wie ein reißender Löwe?

[24:47] Und als Eva nicht wegrannte, sondern darüber nachdachte, was die Schlange sagte und sich hypnotisieren ließ von diesen wunderbaren Worten, da lesen wir: "Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht. Und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab auch davon ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß."

[25:15] Frage: Welche drei Argumente sind in Evas Kopf ausschlaggebend dafür, dass sie diese Frucht isst? Was sind die drei Argumente? Ist gut zu essen, eine Lust für die Augen und... Weise zu machen. Frage: Ist irgendeiner dieser drei Argumente nur für den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen? Da. Ist der Baum der Erkenntnis notwendig, um eine gut zu essende Frucht zu bekommen? Muss ich vom Baum der Erkenntnis essen, um eine Frucht zu haben, eine Lust für die Augen ist? Muss ich vom Baum der Erkenntnis essen, um weise zu werden? Oder geht das auch mit all den anderen Bäumen, einschließlich des Baumes des Lebens?

[26:05] Mit anderen Worten, Satan verführt sie zu etwas, was sie gar nicht braucht. Sünde sieht so toll aus. Sünde sieht so wunderbar aus. Sünde sieht so bezaubernd aus. Aber lassen Sie mir etwas sagen heute, meine lieben Freunde: Wir brauchen die Sünde nicht. Sünde hat noch niemals irgendetwas Gutes Ihnen getan. Noch niemals. Noch keine einzige Sünde, die Sie jemals getan haben, hat Sie auch nur einen Schritt näher zu Seelenfrieden oder zu innerer Harmonie oder zum Glücklichsein gebracht. Noch nicht einmal.

[26:42] Alles, was notwendig wäre, um gut zu essen, um eine Lust für die Augen zu haben oder um weise zu werden, ist in dem, was Gott gegeben hat, und es ist reichhaltig. Manche Menschen haben den Eindruck, wenn man Christ wird, muss man asketisch leben und sich von allem distanzieren. Jetzt waren Adam und Eva als vollkommene Wesen, Wesen, die wir als Christen bezeichnen könnten. Mussten sie sich von allem asketisch zurückhalten? Wir haben von Christen meist den Eindruck von Menschen, die nur von einem Baum essen dürfen und alle 99 Bäume nicht haben dürfen, oder? Aber Gott ist es anders. Gott hat so viel Gutes für uns, aber dieser eine Baum, dieser eine Baum bezaubert uns so oft. Aber nicht, weil er so bezaubernd ist, sondern weil wir uns vorher von dem Wort Gottes entfernt haben.

[27:29] Die Bibel sagt: "Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt."

[27:38] Wir haben heute von Krebs gehört. Wissen Sie, was das Besondere an einer Krebszelle ist? Eine Krebszelle entsteht nicht aus sich selbst heraus. Haben Sie es gewusst? Es fallen Krebszellen nicht einfach vom Himmel. Eine Krebszelle ist eine ehemals gesunde Zelle, die pervertiert. Die sich in ihrer Funktion irrt. Die glaubt, sie ist etwas anderes, als sie in Wirklichkeit ist. Satan war die erste Krebszelle im Universum. Wenn eine Zelle ihre Identität vergisst und glaubt, sie muss etwas anderes sein, als sie wirklich ist, beginnt der Krebs. Und Krebs hat eine furchtbare Eigenschaft: Krebs verbreitet sich.

[28:24] Wie war das mit dem Krebs Satans? Was haben wir am Ende gelesen? "Und sie nahm von seiner Frucht und aß." Und was ist das absolut Nächste, was sie tut? Sie gibt davon auch ihren Mann, der bei ihr war, und er aß.

[28:38] Jeder von uns war oder ist ein Missionar. Haben Sie es gewusst? Jeder von uns war oder ist ein Missionar. Und zwar ein Missionar für Satan. Klingt radikal, oder? Aber indem ich selbst Sünde tue, indem ich selbst mich von Gott entferne, indem ich über die schwarze Linie gehe, weil ich glaube, hier ist so viel mehr Licht, um nur festzustellen, ich stehe in der Finsternis, durch den Stolz, den ich dadurch mir selbst angeeignet habe und selbst ermutigt habe, bin ich jetzt zu stolz, zurückzugehen, sondern ich ermutige noch andere, zu mir zu kommen. Denn eins ist ganz sicher: Man steht nicht gern allein im Regen. Man steht nicht gern allein im Regen. Und Satan schon gar nicht. Er suchte andere Menschen, hinter denen er sich verstecken kann. Wer eine Sünde tut, möchte auch, dass andere sündigen. Ansonsten würde man auffallen.

[29:33] Sünde ist wie Krebs. Und Krebs ist tödlich.

[29:39] Da wurden den beiden die Augen geöffnet und sie erkannten, dass sie nackt waren. Und sie banden sich Feigenblätter um und machten sich Schurze. Als sie über die Linie traten und aßen, was sie nicht hätten essen brauchen, wofür gar keine Notwendigkeit bestand, einfach nur, weil sie Gott nicht mehr glaubten und meinten, sie seien klüger als Gott.

[30:02] Und wer von uns hat schon einmal gedacht, er sei klüger als Gott? Das bedeutet, dass sie alle noch nie gesündigt haben. Ich sage Ihnen ganz ehrlich, ich habe schon ganz oft gedacht, ich wäre klüger als Gott. Seien Sie mal ganz ehrlich. Sonst machen Sie sich sehr lügeschuldig. Wer von Ihnen hat schon einmal geglaubt, dass er klüger ist als Gott? Ich sage Ihnen, wenn wir glauben, dass wir klüger sind als Gott, wenn wir in der Bibel lesen: "Tu das", und wir was anderes tun, haben Sie das schon einmal getan? Haben Sie in der Bibel etwas gelesen und haben sich klüger verhalten? Da haben Sie geglaubt, dass Sie klüger sind als Gott.

[30:40] Aber wissen Sie, dass das eine Krebszelle ist? Wissen Sie, dass das im Wesentlichen Krebs ist, der sich weiterfrisst? Nicht nur in Ihrem Leben, sondern im Leben von vielen anderen Menschen. Und dieser Satan hat nicht mal Interesse, dass die Bibeltexte gelesen werden können. Deswegen macht er die Schrift kleiner, bevor man sie lesen kann. Aber das stört uns nicht, oder? Denn noch ist die Schrift da zu lesen.

[31:04] Es heißt hier in Jesaja 59, Vers 2: "Sondern eure Missetaten trennen euch von unserem Gott." Wenn wir Sünde tun, trennt uns das von Gott. Viele Menschen denken, Sünde ist die Trennung von Gott. Aber das stimmt nicht. Sünde ist was? Wir haben schon die Definition von Sünde gehört. Was ist die Definition von Sünde? Sünde ist die Übertretung des Gesetzes. Der Schritt, mein Schritt, über die Linie zu treten, das ist Sünde. Dass ich jetzt nicht mehr im Nichts stehe, ist die Folge, dass ich getrennt bin von meinem Pult, da wo das Licht ist. Folge. Aber um zu der Sünde zu gelangen, um zu diesem Zustand zu gelangen, muss ich mich vorher bewusst entschieden haben, diesen Schritt zu gehen.

[31:52] Und wer von uns ist schon diesen Schritt gegangen? Ich bin den zu oft gegangen in meinem Leben. Und wissen Sie was? Wann immer ich diesen Schritt gehe, später bereuen wir die Sünden, die wir tun. Denn sie bringen uns rein gar nichts.

[32:06] Johannes 8, Vers 34: "Jesus antwortete ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde." Sagen Sie mir ein moderneres Wort für Knecht. Es gibt heute keine Sklaven. Wer von Ihnen möchte gerne ein Sklave sein? Sind wir nicht am allermeisten besorgt für unsere Freiheit, unsere persönliche Freiheit? Aber wenn es um Sünde geht, rennen wir alle so gerne, so liebend gerne in die Sklaverei.

[32:42] Denn ist Ihnen das auch schon einmal gegangen, dass wenn man erstmal mit einer schlechten Gewohnheit anfängt, diese schlechte Gewohnheit einen gar nicht mehr so leicht loslässt? Kennen Sie das Gefühl, dass schlechte Gewohnheiten einen nicht so leicht loslassen? Das ist das Prinzip der Sklaverei.

[32:54] Und ich möchte noch etwas verraten. Wenn man Krebs bekommt und keine Hilfe von außen kommt, was passiert mit dem Körper? Er hat keine Chance. Es sei denn, es gibt Hilfe von außen, hat der Körper keine Chance. Es gibt keinen Krebs, der einfach irgendwann aufhört und sich wieder rückwärts entwickelt.

[33:22] Wenn wir Sünde tun, haben wir keine Chance. Es sei denn, es kommt Hilfe von außen. Wer von uns hat schon einmal eine Sünde getan? Nach diesem Vers hat niemand von uns mehr eine Chance. Es sei denn, wir haben Hilfe von außen. Keine Chance. Aus unserer eigenen Kraft heraus.

[33:48] Hat Gott uns verlassen? Schauen Sie, was das nächste ist, was Gott tut. "Da rief Gott der Herr den Menschen und sprach: Wo bist du?" Und meine lieben Freunde, auch die, die zuschauen live über das Internet, die Frage, die Gott uns heute stellt, ist die: Wo bist du? Wo sind Sie in Ihrem Leben gerade? An welcher Stelle? Stehen Sie gerade im Licht oder stehen Sie mitten in der Finsternis, weil Sie glaubten, Sie mussten hier hinlaufen, um alle Aufmerksamkeit zu bekommen? Stehen Sie in der Finsternis oder stehen Sie im Licht? Wo bist du? Das ist die Frage Gottes. An Sie und an mich.

[34:30] Und die Bibel sagt uns: "Sie hörten die Stimme Gottes des Herrn, der im Garten wandelte, als der Tag kühl war. Und der Mensch und seine Frau versteckten sich vor dem Angesicht Gottes des Herrn hinter den Bäumen des Gartens." Können Sie sich erinnern, dass wir gestern darüber gesprochen haben, dass als Satan anfing zu sündigen, er, obwohl er sich selbst erhöhen wollte, anfing, sich zu verstecken. Hinter dem König von Tyros, hinter dem König von Babel, hinter der Schlange. Und so geht es auch Adam und Eva. Wenn man anfängt zu sündigen, fängt man an, sich zu verstecken. Man fängt an, Ausflüchte zu suchen. Ist das nicht wahr? Man findet Entschuldigung für das, man findet Entschuldigung für jenes, man findet Gründe, aber auf jeden Fall möchte man nicht selbst dafür gerade stehen. Das ist das Wesen der Sünde.

[35:18] "Er antwortete: Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich..." und jetzt achten Sie auf die Zeitform, "was für ein Wort steht nach ich? Bin." Jetzt die Bibel sagt uns, dass nachdem sie das Licht verloren haben, das Lichtkleid, sie sich Feigenblätter genommen haben und sich ein neues Kleid selbst gebastelt haben. Und als Gott zu ihnen spricht, haben sie bereits dieses Kleid von Feigenblättern an. Aber wie fühlen sie sich trotz ihres selbstgemachten Schutzes? Er sagt nicht: "Ich fürchtete mich, denn ich war nackt, und jetzt habe ich ja selbst für Hilfe gesorgt." Er sagt: "Ich fürchtete mich, denn ich bin nackt."

[35:58] Wie oft geht es uns so, dass wir in unserem Leben alle möglichen Blätter uns suchen, zusammennähen, uns ein Kleid machen, um einigermaßen schön auszusehen, weil wir uns eigentlich schämen für das, was wir getan haben. Wenn wir uns selbst betrachten und nackt sind, dann schämen wir uns und versuchen, von überall irgendetwas zusammenzukramen, um ein schönes Kleid uns zu machen, damit wenigstens die anderen nicht sehen, dass wir nackt sind. Aber wenn Gott zu uns spricht, wenn Gott uns anredet, wenn Gott zu ihnen spricht, dann wissen sie ganz genau: Ich bin immer noch nackt. Ich bin immer noch nackt.

[36:30] Die Bibel drückt das so aus: "Wir sind ja allesamt geworden wie Unreine, und alle unsere Gerechtigkeit wie ein beflecktes Kleid. Wir sind alle nackt wie die Blätter und unsere Sünden trugen uns fort wie der Wind." Was für ein Wortschritt haben wir? Wir sind ja allesamt. Vielleicht gibt es Menschen, die halten sich für besser. Ich habe eine schlechte Nachricht für Sie: Wir sitzen alle gemeinsam im Boot. Und für alle, die sich für besonders schlimm halten, ist es eine gute Nachricht: Es gibt keinen Menschen auf der Erde, auf den dieser Vers nicht zutrifft. Sie und ich, wir sitzen alle im gleichen Boot.

[37:10] All der Stolz, all den Ruhm, nach dem wir uns sehnen, all das, mit dem wir uns schmücken, damit die anderen denken: "Meine Güte, wie toll der oder die ist", ist, wenn wir vor Gott treten, nutzlos. Absolut nutzlos.

[37:34] Da sprach er: "Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist? Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, du solltest nicht davon essen?" Wer hat dir gesagt? Auf welches Wort hast du gehört?

[37:52] Frage: Als Gott dem Menschen, Adam und Eva, gesagt hat: "Du sollst nicht davon essen", hatten Adam und Eva Beweise dafür, dass das Wort Gottes kräftig ist? Hatten sie Beweise dafür? Hatten sie Beweise dafür, dass Gottes Wort Macht hat? Wir haben gerade Beweise gesehen. Das Universum, die Schöpfung. Es gibt Beweise über Beweise, egal wohin man schaut, selbst heute noch, dass Gottes Wort schöpferische Kraft hat. Aber wie viele Beweise hatten sie dafür, dass Satans Worte Kraft haben? Dass Satans Worte in irgendeiner Weise irgendetwas bisher hervorgebracht hätten? Nicht einen einzigen.

[38:34] Und Gott stellt diese Frage: "Wer hat dir gesagt?" Warum glaubst du, dass Lügen gut ist? Wer hat dir gesagt, dass Lügen eine gute Option ist? Wer hat dir gesagt, dass Stehlen eine gute Option ist? Wer hat dir gesagt, dass eine andere Frau hinterher schauen eine gute Option ist? Wer hat es dir gesagt? Warum tust du es überhaupt? Warum tust du? Warum tue ich? Warum tun wir die Sünde, die wir tun? Warum? Das ist die Frage.

[39:02] Aber Adam gibt ein Beweis dafür, dass der Krebs schon fortgeschritten ist. "Der antwortete der Mensch: Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, die gab mir von dem Baum und ich aß." Mit anderen Worten: Gott, du bist doch schuld.

[39:20] Können Sie sich erinnern, dass wir am Samstagabend darüber gesprochen haben, dass Satans Eigenschaft es ist, seine eigenen Fehler Gott zur Last zu legen? So oft passiert es in unserem Leben, dass wir unsere Fehler anderen zur Last legen.

[39:38] "Da sprach Gott der Herr zu der Frau: Warum hast du das getan? Die Frau antwortete: Die Schlange hat mich verführt, da habe ich gegessen." Da sprach Gott der Herr zur Schlange: "Weil du dies getan hast, so sollst du verflucht sein, mehr als alles Vieh und mehr als alle Tiere des Feldes. Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub sollst du fressen dein Leben lang."

[40:02] Jetzt achten Sie auf das: "Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir (das meint die Schlange) und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen. Er wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Ferse stechen."

[40:20] Hier sind drei Personen angesprochen. Können Sie die drei Personen erkennen? Wer sind die drei Personen in diesem Vers? Das ist eine Frau, genau. Wer noch? Eine Schlange und ein Nachkomme, ein Same der Frau, und zwar ein... Jetzt woran erinnert sie das? Eine Frau, eine Schlange und ein Kind.

[40:50] Können Sie sich an dieses Bild erinnern vom Samstagabend? Das, was wir im großen Kampf, im Krieg der Sterne betrachtet haben, ist genau das, was auf der Erde weiter stattfindet. Gott verspricht eine Lösung. Gott verspricht diese Krebsbehandlung von außen, die einen furchtbaren Preis kosten wird. Glauben Sie, dass Krebstherapie billig ist? Oder teuer? Diese Krebstherapie war die teuerste aller Zeiten.

[41:24] Die Bibel sagt uns: "Und sie haben ihn überwunden um des Blutes des Lammes und um des Wortes ihres Zeugnisses willen und haben ihr Leben nicht geliebt bis in den Tod."

[41:40] Warum konnte Jesus die Krebstherapie sein? Können Sie sich erinnern, dass wir vorgestern darüber gesprochen haben, dass Jesus auf der Erde den Satan besiegt hat? Und zwar in der Wüste. Können Sie sich daran erinnern? Wie viele Versuchungen musste Jesus erleiden? Wir haben das ganz kurz nur angerissen. Vielleicht können Sie sich erinnern. Wie viele Versuchungen waren es? Es waren drei. Wie hat er alle drei Versuchungen beantwortet? Es steht geschrieben.

[42:14] Wissen Sie, was das Problem der Sünde ist? Das Problem der Sünde ist, dass der Mensch an drei Dingen gefallen ist: An der Augenlust, an der Fleischeslust und an dem Hochmut des Lebens. Aber Jesus ist genau an diesen drei Dingen Sieger gewesen. Aber hier ist das Problem: Jeder Mensch, der die Linie überschritten hat, kann nicht mehr zurück. Was meine ich damit? Wer von Ihnen kann zurück in die Vergangenheit und seinen Fehler wiedergutmachen? Niemand. Sie können nicht zurück in die Vergangenheit.

[42:46] Es gibt nur eine Möglichkeit, dass jemand anders ein Leben lebt, das mit Ihrem Leben getauscht werden kann. Die einzige Möglichkeit für die Krebstherapie ist, dass jemand ein anderes, ein perfektes Leben lebt und dann Ihr Leben und sein Leben getauscht werden. Und wenn dieser Jesus auch nur eine Sünde begangen hätte, wäre die ganze Krebstherapie umsonst gewesen. Es muss ein Komplettaustausch stattfinden. Und das war der Grund, warum Jesus kam. Er kam, damit Ihr Leben, das Sie nicht mehr retten können, getauscht werden kann gegen sein Leben. Und das bedeutet ein Opfer.

[43:28] Die Bibel beschreibt: "Und Gott, der Herr, machte Adam und Eva Kleider aus Fell und bekleidete sie." Und indem er auf Jesus blickte, der vorüberging, sprach er: "Siehe, das Lamm Gottes." Wenn sein Leben mit meinem Leben getauscht wird, dann muss logischerweise auch mein Leben auf sein Leben getauscht werden. Macht das Sinn? Wenn ich sein Leben angerechnet bekomme, dann muss auch er mein Leben angerechnet bekommen.

[44:04] Und was ist die Folge von Sünde? Tod. Können Sie sehen, warum jemand sterben musste? Viele Menschen fragen sich: Warum musste Jesus überhaupt sterben? Ich bin doch ein guter Mensch. Jesus musste sterben, weil sie einen Fehler in ihrem Leben gemacht haben. Weil Gott hat den Menschen nicht halbwegs gut geschaffen, sondern vollkommen. Und Gottes Ziel für den Menschen ist Vollkommenheit. Aber da wir dieses Ziel nicht erreicht haben, musste jemand anders dieses Ziel für uns erreichen, damit wir tauschen können. Aber in jedem fairen Tauschhandel muss der andere dann auch das bekommen, was uns betrifft. Ansonsten wäre es kein fairer Tauschhandel. Jesus musste sterben. "Siehe, das Lamm Gottes." Adam und Eva mussten aus dem Paradies. Und jedes Opferlamm, das geschlachtet wurde für 4.000 Jahre, war ein Hinweis auf das Kreuz.

[45:00] Ich möchte Ihnen eine Frage stellen. So viele Christen reden davon, dass Jesus auf die Welt kam, um für uns zu sterben. Glauben Sie, die Entscheidung fiel ihm einfach? Glauben Sie, Gott, der Vater im Himmel, fand es eine gute Idee, seinen Sohn auf die Erde zu senden, um für sie zu sterben?

[45:28] Ich möchte Ihnen eine Geschichte zeigen, ganz kurz, die mich bewegt wie kaum eine andere Geschichte in der Bibel. Die Bibel berichtet uns von einem Menschen namens Abraham. "Und es geschah nach diesen Begebenheiten, da prüfte Gott den Abraham und sprach zu ihm: Abraham! Und er antwortete: Hier bin ich. Und er sprach zu ihm: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und geh hin in das Land Moria."

[45:56] Jetzt, Gott hätte doch sagen können: "Nimm Isaak", oder? Aber Gott sagt: "Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast." Wenn jemand zu ihm sagt: "Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast." Worauf spielt diese Person an? Auf die Liebe, auf die Emotionen, oder? Das ist kein Text, der uns einfach nur Fakten präsentiert. Das ist ein Text, der sagen will: Abraham, ich weiß ganz genau die tiefen Emotionen für deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast. Nimm diesen Sohn und bring ihn dort zum Brandopfer da auf einem der Berge, den ich dir nennen werde.

[46:42] Können Sie sich vorstellen, dass Gott zu Ihnen im Traum kommt in der Nacht und Ihnen sagt: "Nehmen Sie Ihren Sohn oder Ihre Tochter oder Ihren Ehemann, irgendjemand, der Ihnen ganz nahe steht, und opfern Sie ihn als Brandopfer"? Wissen Sie, was ein Brandopfer ist? Ein Brandopfer bedeutet, dass man die Person tötet und dann völlig zu Asche verbrennt.

[47:16] Warum? Abraham war ein gläubiger Mann. Ich kann mir vorstellen, dass diese eine Frage in seinem Kopf immer und immer und immer wieder durch den Kopf ging: "Warum, Gott, möchtest du, dass ich das tun soll? Das sieht so ganz unähnlich aus nach dir. Du bist doch ein Gott der Liebe. Du bist ein Gott der Barmherzigkeit. Du bist ein Gott der Gerechtigkeit. Warum soll ich meinen Sohn opfern?" Aber Gott hat einen Plan.

[47:42] "Da stand Abraham am Morgen früh auf und sättelte seinen Esel." Für mich eine der erstaunlichsten Verse der Bibel. Abraham hat noch nicht einmal diskutiert. Er stand früh am Morgen auf und ging los.

[47:58] Die Bibel sagt dann: "Am dritten Tag erhob Abraham seinen Kopf und sah den Ort von Weitem. Er hob seine Augen und es heißt: Da sprach Abraham zu seinen Knechten: Bleibt ihr hier mit dem Esel, ich aber und der Knabe..." und jetzt lesen Sie mit mir gemeinsam dieses Wort: "Ich und der Knabe müssen wollen dorthin gehen und anbeten und dann wollen wir wieder zu euch kommen." Können Sie sich vorstellen, was in diesem Menschen vorging? Glauben Sie, dieses Wollen hatte zu tun mit seinen Wünschen? Glauben Sie, er hatte sich gewünscht, das zu tun? Hat er sich gewünscht, seinen Sohn zur Asche zu verbrennen? Waren das Emotionen? Waren das Hormone, die in ihm eine Rolle gespielt haben?

[49:20] Zu dem gesagt worden war: "In Isaak soll dir ein Same berufen werden. Denn er zählte darauf, dass Gott imstande ist, auch aus den Toten aufzuerwecken." Bis dato gab es noch nicht einmal eine Prophezeiung darüber, dass Gott jemals jemanden aus den Toten auferwecken würde. Bis dahin gab es noch nicht einmal irgendetwas, das darauf hindeuten könnte, dass Gott so etwas tun sollte. Abraham hatte nur zwei Dinge: Den Befehl: "Opfere deinen Sohn als Brandopfer" und die Verheißung: "Isaak wird viele Nachkommen haben." Abraham hat logisch geschlussfolgert: Wenn ich meinen Sohn zur Asche verbrennen soll und er viele Nachkommen haben soll, dann muss Gott ihn wieder auferwecken. Wenn Gott das sagt und wenn er das sagt und Gott kann nicht lügen, dann muss er ihn wieder auferwecken. Können Sie sehen, dass der Glaube Abrahams auf dem festen Vertrauen auf das Wort Gottes basierte?

[50:22] "Und Abraham nahm das Holz zum Brandopfer und legte es auf seinen Sohn Isaak. Er aber nahm das Feuer und das Messer in seiner Hand und sie gingen beide miteinander."

[50:36] Da sprach Isaak zu seinem Vater Abraham: "Mein Vater." Und er antwortete: "Hier bin ich, mein Sohn." Und er sprach: "Siehe, hier ist Feuer und Lamm. Wo ist aber das Lamm zum Brandopfer?" Können Sie sich in die Situation von Abraham hineinversetzen? Wenn ihr eigener Sohn sie fragt: "Ja, wen sollen wir denn opfern? Wir haben ja das Feuer, wir haben ja das Holz. Wo ist denn das Opferlamm?" Und sie wissen: Mein Sohn, du bist es. Ich kann es dir nur nicht sagen.

[51:08] Wissen Sie, in diesem Kapitel kommt das Wort "Mein Vater" zehn Mal vor. Mein Vater, mein Vater, mein Vater, mein Vater. Mein Sohn, mein Sohn, mein Sohn. Das Wort "Brandopfer" kommt sechs Mal vor. Brandopfer, Brandopfer, Brandopfer, Brandopfer. Es ist, als wollte Gott mit einem Maschinengewehr auf unsere Emotionen zielen und sagen: "Das ist das Grausamste, was jemals überhaupt möglich gewesen ist."

[51:32] Ich habe mir lange Zeit gefragt, wie kann das möglich sein, dass Gott so etwas Grausames anordnet? Und genau das ist die Frage, die Gott möchte, die in unserem Kopf liegt. Gott möchte, dass wir uns fragen: Wie ist es möglich, dass so etwas Grausames passieren soll, dass ein Mensch, der seinen einzigen Sohn über alles liebt, opfern soll und verbrennen soll? Wie ist so etwas Menschenmöglich? Gott wollte genau diese Frage in unseren Kopf hineinbrennen.

[52:00] "Und Abraham antwortete: Mein Sohn, Gott wird für ein Lamm zum Brandopfer sorgen." Sie gingen beide miteinander. Und die Bibel berichtet uns: "Und als sie an den Ort kamen, den Gott ihnen genannt hatte, baute Abraham dort einen Altar und schichtete das Holz darauf und er band seinen Sohn und legte ihn auf den Altar oben auf das Holz." Schritt für Schritt geht er diesen Weg. Und ich kann mir vorstellen, dass Abraham die drei Tage auf dem Weg nach Moria jeden Tag gebetet hat zu Gott: "Bitte, lass es aufhören, lass uns einen anderen Weg finden."

[52:44] Und dann heißt es in 1. Mose 22, Vers 10: "Und Abraham streckte seine Hand aus und fasste das Messer, um seinen Sohn zu schlachten." Der Altar ist gebaut, das Feuer bereitet, es muss nur noch angesteckt werden, das Holz auf dem Altar ist gelegt, der Sohn hat sich freiwillig binden lassen, und Abraham steht mit dem großen Messer vor dem Altar. Und die Bibel berichtet uns, dass er in seinem Geist bereits zugeschlagen hat. Es fehlte nur noch die Muskelkraft, um es zu tun.

[53:26] Und an dieser Stelle sollten wir einmal innehalten. Ein Vater, der seinen einzigen Sohn gibt, und ein Sohn, der sich freiwillig opfern lässt. Und genau in diesem Moment, als Abraham fast vor dem Abgrund steht und nur noch dieser eine Schritt fehlt, in den Abgrund zu springen, da ruft ein Engel vom Himmel hinab und sagt: "Abraham, Abraham!" und er antwortet: "Hier bin ich." Er sprach: "Lege deine Hand nicht an den Knaben und tu ihm gar nichts, denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest, weil du deinen einzigen Sohn nicht verschont hast um meinet Willen."

[54:10] Da hob Abraham seine Augen und schaute und siehe, da war hinter ihm ein Widder, der sich mit seinen Hörnern im Gestrüpp verfangen hatte. Und Abraham ging hin und nahm den Widder und brachte ihn als Brandopfer da. Anstelle seines Sohnes. Es gibt ein stellvertretendes Opfer.

[54:30] Aber Abraham lernt etwas. Er lernt etwas über die Grausamkeit, seinen eingeborenen Sohn geben zu müssen. Über diesen Kampf. Und Abraham nannte den Ort: "Der Herr, lesen Sie mit mir gemeinsam, was für eine Zeitform steht dort: Der Herr wird dafür sorgen." Wenn Sie ein großes Wunder erlebt haben und Gott in letzter Sekunde eingegriffen hat und da plötzlich dieser Widder im Gestrüpp steht, wie würden Sie den Berg nennen? Ich würde ihn nennen: "Der Herr hat dafür gesorgt", als ein Monument. Nicht wahr? Denn Gott hat uns geholfen. Aber die Bibel sagt nicht: "Der Herr hat dafür gesorgt", sondern "Der Herr wird dafür sorgen." Was für eine Zeitform ist es? Zukunft.

[55:18] Abraham verstand, dass dieses Geschehen gar nicht die Sache war. Dieses Geschehen auf dem Berg Moria war nur ein Gleichnis für das, was in der Zukunft geschehen sollte. Denn er hat ja gesagt: "Der Herr wird sich ein was ersehen, ein Lamm." Was wurde geopfert auf diesem Berg? Ein Widder. Das wahre Lamm sollte noch kommen.

[55:44] Jesus sagte selbst: "Abraham, euer Vater, frohlockte, dass er meinen Tag sehen sollte, und er sah ihn."

[55:54] Wissen Sie was? Gott hat Abraham in einer besonderen Art und Weise geliebt. Was ist der Unterschied zwischen einem Menschen, den Sie ganz besonders lieben und Menschen, die Sie nur gut kennen? Dem Menschen, den Sie ganz besonders lieben, dem vertrauen Sie auch Ihren tiefsten Schmerz an, oder? Selbst auf die Gefahr hin, dass er auch dadurch betrübt wird. Abraham war so ein guter Freund von Gott, dass Gott ihn in der Lage sah, etwas von dem Schmerz zu empfinden, den Gott selbst empfindet, weil er seinen Sohn für uns geben muss und möchte.

[56:36] Er wollte, dass Abraham und dadurch Abraham auch wir verstehen, dass Gott im Himmel nicht einfach da gesessen hat und gesagt hat: "Okay, die Menschen haben gesündigt, kein Problem, Plan B." So stellen wir uns das meistens vor, nicht wahr? Kein Problem, Jesus, du machst das. Haben Sie gewusst, dass es für Gott im Himmel einen Kampf bedeutet hat? Dass er sich überlegt hat: "Soll ich meinen Sohn geben für diese Sünder?"

[57:06] Die Liebe sagt: "Und er sprach: Ich habe bei mir selbst geschworen, sprich daher, weil du dir das getan und deinen einzigen, deinen Sohn, deinen einzigen nicht verschont hast, darum will ich dich reichlich segnen und deinen Samen mächtig mehren, wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres. Und sein Samen soll das Tor seiner Feinde in Besitz nehmen, und in deinem Samen sollen, wie viele Völker der Erde, alle Völker gesegnet werden, weil du meiner Stimme gehorsam warst."

[57:34] Und Paulus, der ein hebräischer Professor war, nimmt genau diesen Vers und zitiert im Galater 3, Vers 16 und sagt: "Nun aber sind die Verheißungen dem Abram und seinem Samen zugesprochen." Paulus hat den Vorteil uns gegenüber, dass er hebräisch konnte. Es heißt nicht: "Und den Samen", und den Samen ist was für eine grammatische Form? Plural, oder? Es heißt nicht: "Und den Samen als von vielen", sondern als von einem: "Und deinem Samen", und dieser ist Christus.

[58:06] Der Same Abrams ist Christus. Er war dieses eine Opferlamm, von dem die gesamte Handlung in 1. Mose 22 eingespielt wurde. Sowohl Isaak als auch der Widder waren Symbole für Jesus Christus. So wie Isaak das Holz nach Moria schleppte, so trug Jesus sein Kreuz nach Golgatha. So wie der Vater und der Sohn eine innige Beziehung hatten, so handelten der Vater und der Sohn Jesus Christus und Gott der Vater eine innige Beziehung.

[58:38] Und so sagt uns die Bibel in dem berühmtesten Vers der Bibel: "Denn also hat Gott die Welt geliebt. Er hat seinen Sohn so unfassbar geliebt, wie Abraham den Isaak geliebt hat." Aber hier ist die gute Nachricht, meine Freunde. So wie Abraham den Isaak geliebt hat, so hat Gott seinen Sohn geliebt. Aber es gab jemanden, den hat er noch mehr geliebt. Und das sind Sie und ich. Denn so sehr hat nicht Gott seinen Sohn geliebt, dass er die Welt hingegeben hat. So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn gab.

[59:18] Mit anderen Worten, dort, wo Abraham mit seinem Messer am Altar stand und der Engel rief. Als Gott der Vater an dieser Stelle war, kam kein Engel. Gott der Vater ist diesen letzten Schritt in den Abgrund gegangen. Er hat seinen Sohn gegeben. Die Bibel sagt: "Er, der sogar seinen eigenen Sohn nicht verschont hat, sondern ihn..." für wen? "...für uns alle dahin gegeben hat. Wie sollte er uns mit ihm nicht auch..." Wie viel? "...alles."

[59:58] Was ist das nächste Wort? Was Jesus getan hat, können Sie sowieso nicht tun. Und ich auch nicht. Versuchen Sie gar nicht erst, sich selbst zu erlösen. Versuchen Sie gar nicht erst, gute Werke zu tun, um irgendwie gut vor Gott zu sein. Es geht nicht. Sie können nicht zurück in die Vergangenheit. Sie können in der Zukunft ein gutes Leben leben, aber Sie können nicht in die Vergangenheit zurück. Sie brauchen das Geschenk und Sie kriegen es geschenkt. Weil Gott weiß, wir könnten sowieso nicht bezahlen. Er schenkt es uns einfach.

[1:00:24] Warum starb Jesus für mich? Die Bibel sagt: "Wenn ihr aber Christus angehört, so seid ihr Abrams Same und nach der Verheißung Erben." Wir haben es vorhin in der Frage-Antwort-Stunde gelesen. Wissen Sie, warum Jesus für Sie starb? Wir wissen, Jesus starb für die ganze Welt, aber wissen Sie auch, dass Jesus für Sie starb? Für Sie, die Sie gerade vor dem Computer sitzen, für mich, der ich hier gerade stehe. Wissen Sie, dass Jesus auf die Welt gekommen wäre und gestorben wäre, selbst wenn Sie der Einzige gewesen wären? Jesus starb für Sie und für mich. Warum? Aus dem einfachsten, aber profundesten, dem tiefgreifendsten Grund, den es gibt. Darum, weil du kostbar bist in meinen Augen und wertgeachtet und ich dich lieb habe.

[1:01:20] Gott hat Sie lieb. Wenn Gott zu Ihnen schaut, dann sieht er zwar all die Finsternis, all das Tohu-wa-bohu, in dem Sie leben, aber Sie sind trotzdem noch kostbar, trotzdem achtet er Sie noch für wert, trotzdem hat er Sie noch lieb. Und deswegen war er bereit, das größte Opfer für Sie zu geben.

[1:01:40] Es gibt Menschen, die haben ihr ganzes Leben dem Kampf gegen Gott verschrieben. Es gibt viele Menschen heute, die glauben, man muss gegen diesen Unsinn ankämpfen. Oder aber, sie glauben, sie sind mit ihrem Glauben wunderbar zufrieden und sie müssen gegen diese Extremisten ankämpfen, die sich immer nur nach der Bibel orientieren. Saulus war so jemand.

[1:02:08] "Saulus aber, der noch Drohung und Mord schnaubte gegen die Jünger des Herrn, ging zum Hohenpriester und er bat sich von ihm Briefe nach Damaskus an die Synagogen, in der Absicht, wenn er irgendwelche Anhänger des Weges, der Christentums fände, ob Männer oder Frauen, sie gebunden nach Jerusalem zu führen."

[1:02:24] Haben Sie auch schon mal gegen den Glauben gekämpft? Ob offen oder versteckt? Als er dabei hinzog, begab es sich, dass er sich Damaskus näherte und plötzlich umstrahlte ihn ein was? Ein Licht vom Himmel. So wie Saulus schnauben wir oft in unserem Leben Mord und Drohung, Mord und Totschlag. Wir sind wütend mit unserem Nachbarn. Wir sind wütend auf unsere Eltern. Wir sind wütend auf unsere Arbeitskollegen. Wir haben nur Böses im Sinn. Und plötzlich, unvermittelt, scheint Licht vom Himmel mitten in unser Tohu Wabohu. Durch Gottes Wort strahlt das Licht des Himmels auch in Ihr Herz heute.

[1:03:12] Saulus wird gefragt. Und eine Stimme, die zu ihm sprach: "Saul, Saul, warum verfolgst du mich?" Lieber Freund, liebe Freundin, warum kämpfst du, kämpfen Sie in den bestimmten Sachen Ihres Lebens noch gegen Gott an? Warum? Gibt es einen Grund dafür?

[1:03:40] Wir haben gesagt, es gibt vor allem drei Gründe, warum viele Menschen das Christentum ablehnen. Erstens: Die Bibel ist unzuverlässig. Zweitens: Christen haben schon so viel Unfug getrieben in der Kirchengeschichte. Drittens: Wenn es einen lieben Gott gibt, warum kann er Böses zulassen? Sie haben in den ersten drei Vorträgen gesehen, dass alle diese Gründe null und nichtig sind, wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, sie zu untersuchen.

[1:04:04] Und die Frage, die wir uns stellen wollen: Warum, warum nicht einfach Gott folgen? Warum nicht?

[1:04:14] "Er aber sagte: Wer bist du, Herr? Der Herr aber sprach: Ich bin Jesus, den du verfolgst." Vielleicht sind Sie Ihr ganzes Leben lang in die Irre gelaufen. Und zwar wohlmeinend, so wie Saulus. Saulus hat auch geglaubt, er tut genau das Richtige. Vielleicht sind Sie bisher immer nur in die falsche Richtung gelaufen und plötzlich wird Ihnen klar: Ich habe gegen Jesus gekämpft. Glauben Sie, es ist sinnvoll, gegen Jesus zu kämpfen? Glauben Sie, es ist sinnvoll? Wird man gewinnen? Wie man sagt, dass es ist wie gegen einen Stachel zu schlagen. Man verletzt sich nur selbst.

[1:04:52] "Aber steh auf und stelle dich auf deine Füße. Denn dazu bin ich dir erschienen, um dich zum Diener und zum Zeugen zu bestimmen für das, was du gesehen hast und für das, worin ich mir dir noch offenbaren werde." Und hier sagt die Bibel: "Und ich will dich erretten von dem Volk und von den Heiden, unter die ich dich jetzt sende, um ihnen die Augen zu öffnen, damit sie sich bekehren..." und das können sie nicht lesen, "...wunderbar, damit sie sich bekehren, raten Sie mal, von der Finsternis zum Licht."

[1:05:30] Wenn Saulus der Menschen umgebracht hat, der gelogen hat, der falsche Zeugen bestellt hat, wenn der sich bekehren kann, von der Finsternis zum Licht, dann können Sie das auch. Und wenn Sie das tun, wenn Sie sich von Gott bekehren lassen, dann wird er Sie zu einem Zeugen machen.

[1:05:52] Und so sagt genau der gleiche Paulus, dem das Licht des Himmels ins Herz geschieden ist: "Denn ich schäme mich des Evangeliums von Christus nicht, denn Christus ist Gottes Kraft zur Rettung für jeden, der glaubt."

[1:06:04] Was war die Reaktion, als Adam und Eva über die Linie traten und das Licht weg war? Sie haben sich geschämt. Aber durch das Evangelium, durch das Evangelium vom Licht Gottes in unserem Herzen, brauchen wir uns nicht mehr zu schämen. Schämen Sie sich noch? Oder haben Sie schon Jesus? Mit Jesus braucht man sich nicht mehr zu schämen. Aber durch das Evangelium vom Licht Gottes kann man stehen und sagen mit Paulus: "Ich schäme mich des Evangeliums nicht. Es ist Gottes Kraft."

[1:06:40] Denn als Gott sprach: "Es werde Licht", da wurde Licht. Wir haben gesehen, am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Die Bibel sagt: "Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott." Alles ist durch dasselbe entstanden. Das Wort war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtet wohin? In der Finsternis. Selbst wenn Sie in der Finsternis sich gerade befinden, selbst wenn Sie nicht im Licht stehen, das Licht dringt hindurch bis zu Ihnen, wenn Sie wollen. Das Licht dringt in die Finsternis hinein. So wie es in die Finsternis des Saulus drang.

[1:07:22] Das ist eine meiner Lieblingsverse in der Bibel. Und schön, dass Jesus wenigstens dazu gesorgt hat, dass dieses eine Wort noch groß geblieben ist. Er ist halt doch stärker als Satan. Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorleuchten. Wann hat Gott geboten, dass Licht aus der Finsternis hervorleuchten soll? Wann war das? Am ersten Schöpfungstag. Als Gott sagt: "Es werde Licht."

[1:07:48] Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorleuchten, hat es auch in unseren Herzen Licht werden lassen. Womit hat Gott das Licht geschaffen? Womit? Durch das Wort. Womit kann Gott in Ihr Herz Licht sprechen? Durch das Wort. Ist Ihr Herz heute chaotisch? Ist Ihr Herz heute ein Tohu Wabohu? Ein unaufgeräumtes Zimmer, wo noch vieles im Argen liegt? Wenn das Licht aus der Finsternis hervorliegt, dann kann das Wort noch heute sagen: "Es werde Licht." Und das Licht scheint in die Finsternis. Und wir sehen das Licht im Angesicht Jesu Christi.

[1:08:30] Ich möchte Ihnen ganz zum Schluss, die letzten zwei Minuten, eine Geschichte erzählen. In Johannes 8, Vers 3 bis 4, da lesen wir: "Da brachten die Schriftgelehrten und Pharisäer eine Frau zu ihm, die beim Ehebruch ergriffen worden war, stellten sie in die Mitte und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist während der Tat beim Ehebruch ergriffen. Im Gesetz aber hat uns Mose geboten, dass solche gesteinigt werden sollen. Was sagst nun du?" Da sagten sie aber, um ihn zu...

[1:08:58] versuchen, damit sie ihn anklagen könnten. Jesus beugte sich nieder und schrieb in den Sand. Können Sie sich die Situation vorstellen? Jesus ist gerade beim Predigen und da bringen sie eine Frau. Möchten Sie die Frau sein? Stellen Sie sich vor, Sie haben gerade Ehebruch getrieben. Es ist ja schon schlimm genug, beim Ehebruch ertappt zu werden, oder? Aber auf frischer Tat, mit einem Handtuch vielleicht schnell um den nackten Körper geschmissen, in das Licht der Öffentlichkeit, mitten in die Gemeinde, mitten in die Kirche, mitten auf den Marktplatz gestellt zu bekommen, zu sagen, schau her, diese Frau ist der Abschaum der Gesellschaft. Wer von Ihnen hat mit dieser Frau etwas getan, mit dem er sich identifizieren kann? Wo wir vielleicht froh und dankbar sind, dass es, als wir es getan haben, keine Pharisäer waren, die uns gefangen haben, die sofort ein Bild gemacht haben und es der Bildzeitung gezeigt haben. Aber wir alle wissen, wir alle hätten das auch sein können. Und alle, alle schauten auf sie.

[1:10:06] Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, fragte sie ihn: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Und er beugte sich wiederum nieder und schrieb auf die Erde. Und Jesus schreibt in den Sand und er schreibt in den Sand. Und je mehr er in den Sand schreibt, desto mehr geht ein Pharisäer nach dem anderen. Denn sie alle sagten, von ihrem Gewissen überführt, gehen hinaus. Und Jesus fragt sie dann: Wer hat dich gerichtet? Sie sprach: Niemand. Herr. Jesus sprach zu ihr: So verurteile ich dich auch nicht. Ich möchte dir vergeben. Geh hin und sündige nicht mehr.

[1:10:54] Wissen Sie was, egal mit welchem Rucksack Sie heute gekommen sind, egal was Sie alles getan haben in den letzten 35 Jahren Ihres Lebens oder in den letzten 20 Minuten, bevor Sie hergekommen sind, es kann alles vorbei sein. Es kann alles weiß gewaschen sein. Sie können von heute nochmal völlig neu anfangen, so als hätten Sie es nie getan. So als hätten Sie bisher immer das Leben von Jesus gelebt. Wollten Sie schon mal das Leben von Jesus leben? Wenn Sie heute die Entscheidung fällen zu sagen, ich möchte mein Leben tauschen mit dem von Jesus, dann betrachtet Sie Gott, als hätten Sie bis zu diesem Zeitpunkt das Leben von Jesus gelebt. Sie brauchen sich nicht mehr zu schämen. Das ist der Grund, warum Paulus sagt: Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn Gott betrachtet mich so wie Jesus, weil wir getauscht haben.

[1:11:40] Und im nächsten Vers sagt Jesus zu ihr: Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben. Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit. Von aller Ungerechtigkeit, egal was Sie getan haben. Und wenn Ihre Sünden so schlimm sind, dass Sie sie nicht mal selbst denken mehr wollen, Gott kann sie alle reinigen.

[1:12:16] Zum Schluss lesen wir: Wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde. Wollen Sie nicht heute auch im Licht wohnen? Wollen Sie nicht im Licht wandeln? Wollen Sie nicht einfach alle Sünde Jesus geben, sein Leben bekommen, einfach tauschen und in seinem Licht weitergehen? Wäre das nicht wunderbar? Dieser Weg zum Licht führt in den Himmel.

[1:12:50] Wie steht es mit Ihnen heute? Dass Sie heute hier sitzen und dass Sie heute hier zuschauen, live im Internet. Und Sie haben das Licht vergessen. Wenn Jesus heute zu Ihnen gesprochen hat, wie werden Sie sich entscheiden? Wäre es nicht die sinnvollste Entscheidung Ihres Lebens, heute zu sagen: Herr Jesus, ich möchte einfach tauschen. Ich möchte mein Leben dir übergeben und möchte deine Gerechtigkeit bekommen. Jesus hat heute in Ihr Herz gesprochen. Es werde Licht. Werden Sie folgen? Werden Sie dem Licht folgen? Oder werden Sie das Licht zurückweisen?

[1:13:27] Heißt, alle eure Sorgen werft auf ihn, der da sorgt für euch. Das heißt, wie viele Sorgen? Alle. Wer von Ihnen ist heute mit Sorgen hergekommen? Wer von Ihnen hat heute Sorgen gehabt? Alle Sorgen können Sie noch heute hier lassen. Sie müssen nicht eine einzige Sorge dort durch diese Tür mitnehmen. Nicht eine einzige. Alle Sorgen auf Jesus werfen und einfach diesen Tausch machen.

[1:14:01] Und vielleicht haben Sie es schon 100 Mal in Ihrem Leben gemacht und sind wieder zurückgefallen. Wissen Sie was? Jesus wird es auch zum 101. Mal machen. Und auch zum 201. Mal und auch zum 584.386. Mal. Er wird es immer wieder tun. Er fängt jeden Tag nochmal neu an mit Ihnen. Und wenn Sie heute sagen wollen, ich möchte noch einmal mit Jesus etwas sagen, dann möchte ich Sie einladen, heute gemeinsam das umzusetzen, was Jesus selbst zu Saulus gesagt hat. Er hat gesagt: Steh auf. Und ich würde Sie bitten, wenn das Ihr Wunsch ist, das Gott auch zu zeigen, dem Sie aufstehen und mit mir gemeinsam ein Gebet sprechen.

[1:14:47] Lieber Vater im Himmel, wir möchten Dich bitten, dass Du alle unsere Sorgen nimmst. Wir können sie alle zu Dir werfen. Jesus, Du hast gesagt: Kommt her zu mir, alle, die mühselig und beladen sind. Und wir sind mühselig, wir sind beladen. Wir sind beladen mit Sorgen, seien sie finanzieller Art, seien sie krankheitsmäßiger Art. Wir sind wahrscheinlich, höchstwahrscheinlich, mit vielen Sünden, Sorgen beladen. Wir können all diese Sorgen, mit all diesen Sorgen zu Dir kommen und sie auf Dich werfen. Du hast versprochen, uns zu erquicken. Und wir möchten dieses Angebot, dieses unfassbare, kostbare Angebot, das dennoch umsonst ist, das alles gekostet hat, aber wir gratis empfangen dürfen. Wir möchten es annehmen. Und wir danken Dir, dass Du durch Dein Wort Licht sprichst in unser Tohu wa bohu, in unsere Finsternis. Und wir erleuchtet werden mit der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi. Denn wenn Du sagst: Es werde Licht, dann wird auch Licht. Und dafür danken wir Dir von ganzem Herzen. Amen.


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