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Manuskript: 09-Heilige Zeit

In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um das Thema „Heilige Zeit“ und die Bedeutung des Sabbats. Es wird erklärt, wie die Schöpfung und die Erlösung durch Jesus Christus miteinander verbunden sind und wie der Sabbat als Zeichen dafür dient. Die Predigt beleuchtet die biblische Grundlage des Sabbats, seine Rolle als Zeichen der Heiligung und Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu und widerlegt gängige Missverständnisse über seine Abschaffung.

In dieser Predigt von Christopher Kramp geht es um das Thema „Heilige Zeit“ und die Bedeutung des Sabbats. Er beleuchtet, wie die Schöpfung und die Erlösung durch Jesus Christus miteinander verbunden sind und wie der Sabbat als Zeichen für beides dient. Die Ausführungen umfassen die biblische Grundlage des Sabbats, seine Bedeutung für die Heiligung und die Vorbereitung auf die Wiederkunft Christi. Abschließend wird die Frage nach der Gültigkeit des Sabbats in der heutigen Zeit und seine Rolle als Quelle der Freude und des Friedens thematisiert.


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Serie: Entscheidung 21

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Transkript

[2:14] Es ist schön, dass Sie dabei sind. Es ist schön, dass Sie hier wieder live vor Ort dabei sind. Unser Thema heute heißt "Heilige Zeit". Und Sie werden sehen, es war kein Zufall, dass Gesundheit heute über Depressionen gesprochen hat. Wir haben schon eine ganze Menge an interessanten Faktoren kennengelernt. War das hilfreich? Sie werden das wichtigste und beste und effektivste Mittel jetzt erst kennenlernen in den nächsten Minuten.

[2:44] Können Sie sich erinnern, was wir vor genau einer Woche, letzten Montag, hier an dieser Stelle miteinander besprochen haben? Wissen Sie noch das Thema bei Entscheidung 21? "Licht in der Finsternis", ganz genau. Und wissen Sie noch, wie wir angefangen haben, mit welchem Grundgedanken, mit welchem Thema haben wir begonnen? Wir hatten uns Gedanken gemacht über die Schöpfung. Und ich hatte Ihnen damals gesagt, ich bin kein Wissenschaftler, ich bin kein Biologe, ich bin kein Astronom. Ich weiß nicht viel über die wissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten der Natur. Und trotzdem stehe ich und sage Ihnen heute: Gott hat die Welt geschaffen. Warum? Ich hoffe, Sie konnten in den letzten Vorträgen sehen, dass das, was die Welt geschaffen hat, das Wort Gottes, eine ungeheure Kraft hat. Wir hatten gesehen: "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde." Und wir hatten gesehen: "Und Gott sprach: Es werde Licht, und es wurde Licht." Wir haben in den letzten Vorträgen uns nicht mehr über die Schöpfung Gedanken gemacht, sondern über das Wort Gottes an sich. Und wir haben gemerkt, wie das Wort Gottes in unseren Herzen etwas verändert hat, oder? Dass wir Veränderungen erleben, sowohl gedanklicher Art als auch charakterlicher Art, so wie man sich mit dem Wort Gottes beschäftigt, oder? Oder ist es Ihnen so ergangen, dass Sie nach anderthalb Wochen Entscheidung 21 ganz genau das Gleiche denken wie vorher? Wem ging das so? Keine Veränderung vorgenommen. Oder können Sie sehen, dass das Wort Gottes etwas verändert hat in Ihrem Leben? Und wenn wir das sehen, dass das Wort Gottes etwas in unserem Leben verändert, dass wir aufgrund der Entscheidungen, die wir fällen, die wir aus dem Wort Gottes entdecken können, dann kann uns das auch Vertrauen geben, dass das Wort Gottes tatsächlich schöpferische Kraft hat. Bevor wir unseren Vortrag richtig beginnen heute, möchte ich Sie noch einmal einladen, gemeinsam mit mir das Haupt zu neigen, um Gott um, ja, um Weisheit zu bitten. Lieber Vater im Himmel, wir sehen, dass dein Wort schöpferische Kraft hat. Und wir wollen dieses Wort heute wieder studieren. Und wir bitten dich, dass du zu uns heute sprichst und uns zeigst, was wir heute zu lernen haben. Bitte schenk uns deinen Heiligen Geist, dass wir es begreifen, unser Leben umsetzen können. Amen.

[5:06] "Gott sprach: Es werde Licht, und es wurde Licht." Und wir haben das gesehen, das ist nur eine Wiederholung. "Und Gott sah, dass das Licht gut war." Übrigens, für alle diejenigen, die vielleicht ein kleines wenig zweifeln, warum Gott einen erlösten Menschen nochmal in ein Gericht bittet und ihn nochmal überprüfen muss: Hier können Sie sehen, dass Gott das immer so macht. Gott schafft das Licht. Und nachdem er es geschaffen hat, schaut er sich es nochmal an. Er überprüft nochmal, ob das Licht auch wirklich gut ist. Durch sein Wort entsteht Licht in der Finsternis, und als das Licht da ist, überprüft er es noch einmal. Er untersucht es noch einmal und schaut: Ist es auch wirklich gut? Und genauso können wir uns das Untersuchungs-, das Vorwiederkunftsgericht auch vorstellen. Gott erlöst uns allein aus Gnaden. Er spricht sein "Es werde Licht" in unser Herz. Und wenn das Licht da ist, dann schaut er noch einmal, ob wirklich alles gut ist.

[6:04] Und wir haben gesehen und haben studiert, dass das Wort, das die Welt erschaffen hat, Gott selbst ist und war. Alles ist durch dasselbe entstanden, und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. Und je mehr wir uns mit der Bibel beschäftigen, desto mehr, glaube ich, können wir Vertrauen bekommen, auch in diesen ersten Bericht der Bibel, in den Schöpfungsbericht. Ohne, dass wir auch nur eine Vorlesung über die Theorie der Zellentstehung gehört haben, oder?

[6:38] "Und Gott nannte das Licht Tag und die Finsternis nannte er Nacht, und es wurde Abend und es wurde Morgen, der erste Tag." Nun, wer hat die Welt geschaffen? Nach dem, was wir gelesen haben. Wer hat die Welt geschaffen? Wer hat Himmel und Erde erschaffen? Die Bibel sagt: Alles wurde durch das Wort erschaffen. Wer war das Wort? Wer wurde Fleisch? Die Bibel sagt uns in Epheser 3, Vers 9: "und alle darüber zu erleuchten, welche die Gemeinschaft ist, die als Geheimnis von den Ewigkeiten her in Gott verborgen war, der alles erschaffen hat durch Jesus Christus." Himmel und Erde sind erschaffen worden durch den gleichen Jesus, der ungefähr 4000 Jahre später am Kreuz hing für Sie und für mich.

[7:30] Warum erzähle ich Ihnen das? Noch einmal sehen wir hier, dass der Schöpfungsvorgang Licht im Finsternis ist, und das ist alles noch leichte Wiederholung von dem, was wir vor einer Woche gemacht haben. Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervorzuleuchten, er hat es auch in unseren Herzen Licht werden lassen. Das heißt, je mehr wir das studieren, je mehr wir darüber nachdenken, können wir sehen, dass Gottes Schöpfungsvorgang das gleiche ist wie der Erlösungsvorgang.

[8:00] Frage: Warum ist es so wichtig, an die Schöpfung von Himmel und Erde nach 1. Mose 1 und 2 zu glauben für einen Christen? Nach dem, was ich gerade gesagt habe, ist es doch ganz einfach, oder? Warum ist es so wichtig? Glauben wir da einfach nur dran, weil es in der Bibel steht? Warum ist es so entscheidend für jeden Christen, den Bericht von 1. Mose 1 und 2 wirklich ernst zu nehmen? Hier ist der Grund: Wenn 1. Mose 1 und 2 nicht wahr ist, ist unsere Erlösung auch nicht wahr. Denn unsere Erlösung basiert auf dem gleichen Prinzip wie die Schöpfung.

[8:44] Hier steht es: "Denn aus Gnaden seid ihr gerettet, durch den Glauben, und das nicht aus euch. Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit niemand sich rühme. Denn wir sind seine Schöpfung, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott so verbreitet hat, damit wir in ihm wandeln sollen." Und das meint hier nicht die Schöpfung vor 6000 Jahren, das meint die Schöpfung, wie wir ganz deutlich sehen, durch Erlösung, die Neuschöpfung. Aus Gnaden sind wir errettet worden. All das, was wir studiert haben in den letzten Vorträgen, der Tausch, Licht durch Finsternis, das Heiligtum, Gott mit uns. Und Jesus Christus, der pünktlich für uns gestorben ist, Countdown der Zeitalter. All das wird verglichen in der Bibel mit Schöpfung.

[9:30] Was passiert, wenn ich an Evolution glaube? In meinem Denken als ein Mensch, der nach der Bibel sucht. Wenn ich die Evolution für wahr halte, werde ich anfangen, auch in meinem Erlösungsverständnis an Evolution zu denken. Denn wenn Gott nicht in der Lage ist, in Finsternis Licht zu sprechen, wenn Gott nicht in der Lage ist, aus dem Nichts etwas zu schaffen, dann ist er nicht in der Lage, aus mir, dem Nichts, etwas zu machen. Dann müssen wir hoffen, dass wir selbst irgendwie besser werden. Dass wir uns selbst entwickeln, aus eigener Kraft. Durch natürliche Auslese. Und ich glaube, da kommt auch die Ellenbogengesellschaft ein wenig her. Aber lassen Sie uns das nochmal genau verstehen: Evolution bedingt ein falsches Evangelium. Und deswegen gibt es dort keinen Mittelgrund.

[10:26] Wissen Sie übrigens, in welchem Jahr Charles Darwin sich aufgemacht hat mit seinem Schiff? Wissen Sie, in welchem Jahr? Es war im Jahre 1844. Ist das ein Zufall? Zufall? Charles Darwin, genau in diesem Jahr, wo Gott das Untersuchungsgericht beginnt, die letzte, allerletzte Zeit der Weltgeschichte eingeläutet wird und die Menschen zum Gesetz Gottes gerufen werden, Satan am allerersten Anfang der Bibel ansetzt und sagt: Das kann nicht wahr sein. Weil Satan genau wusste: Wenn die Menschen die Schöpfung verstehen und was bei der Schöpfung passiert ist, dann verstehen sie auch die Erlösung.

[11:10] Nun, hier steht es noch einmal ganz explizit und kann es gar keinen Zweifel daran geben: "In Christus ist er eine neue Schöpfung." Wir sind einmal geschaffen, an jedem von uns, und durch den Sündenfall haben wir sozusagen das verdorben. Aber in Christus können wir eine neue Schöpfung sein. Und das ist der Grund, warum ich an die Schöpfung glaube.

[11:32] Ich habe früher, als ich so 16, 17, 18 Jahre alt war, habe ich immer gesagt: Ich glaube an die Sieben-Tage-Schöpfung, weil die Wissenschaft die Evolution nicht beweisen kann und weil es da wissenschaftliche Beweise oder zumindest ein Indizieren für die Schöpfungstheorie gibt. Haben Sie sich das schon einmal gedacht? Vielleicht haben Sie sich schon einmal auseinandergesetzt mit dieser Frage: Kreationismus, Evolutionismus. Und dann sagt einer: Ja, ich habe hier die besten Argumente. Und dann sagt einer: Ich habe hier die besten Argumente. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich glaube, es gibt viele, viele gute Gründe, auch wissenschaftlicher Art, an die Schöpfungstheorie zu glauben. Aber, selbst wenn ich keinen einzigen hätte, selbst wenn mir jedes einzelne Indiz, das wissenschaftlich angeführt werden könnte, ja nicht helfen würde, die Schöpfungstheorie zu verstehen. Ich würde trotzdem glauben, aus dem einen Grund: Weil ich erfahren habe, dass das Wort Gottes in mir etwas Neues schaffen kann. Verstehen Sie den Unterschied?

[12:26] Warum glauben Sie an die Schöpfung? Wenn Sie an die Schöpfung glauben, ich glaube an die Schöpfung, weil das Wort Gottes in mir etwas verändert hat. Ich glaube, dass das, was das Wort in mir verändern kann, das kann es auch in der großen, weiten Welt. Denn die große, weite Welt leistet nicht so viel Widerstand wie ich. Ja? Die große, weite Welt, die dunkle, finstere Welt, die konnte sich nicht mal wehren. Wir Menschen wehren uns oft sogar, wir leisten Widerstand, wir sind widerspenstig. Und trotzdem kann Gott etwas aus uns machen. Das heißt, für Gott ist es noch viel schwerer, in unser Herz Licht zu sprechen, als in diese finstere Welt.

[13:02] Schauen wir ganz kurz einmal durch die Schöpfungsgeschichte. "Und Gott sprach: Es werde eine Ausdehnung inmitten der Wasser, die bilde eine Scheidung zwischen den Wassern." An welchem Tag war das? Das war der... Wer ist sich ganz sicher? Das sind wenige. Es ist der zweite Tag. "Und Gott nannte die Ausdehnung Himmel, und es wurde Abend und es wurde Morgen, der zweite Tag."

[13:30] Frage, ganz kurz an Sie: Für wen alles war das Licht geschaffen? Für wie viele Menschen? Für alle Menschen, ganz sicher? War das Licht für alle Menschen geschaffen worden? Oder nur für die Russen? Licht ist für alle Menschen geschaffen? Ganz sicher, okay. Für wen ist der Himmel geschaffen worden? Für alle Menschen? Ist der Himmel vielleicht nur für die Ganesen geschaffen? Himmel für die ganzen Menschen geschaffen? Ganz sicher? Okay.

[14:02] In 1. Mose 1, Vers 9 und 10 heißt es: "Es sammelt sich das Wasser unter dem Himmel an einen Ort, damit man das Trockene sehe, und es geschah so. Und Gott nannte das Trockene Erde, aber die Sammlung der Wasser nannte er Meer, und Gott sah, dass es gut war." Für wen ist das trockene Land geschaffen worden? Für alle Menschen. Oder nur für die Griechen? Für alle Menschen.

[14:28] "Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras sprießen und gewächs, das Samen vorbringt, fruchttragende Bäume auf der Erde, von denen jeder seine Früchte bringt, nach seiner Art, in denen ihr Samen ist, und es geschah so." Für wen ist das fruchttragende Kraut? Für die Amerikaner? Für uns alle?

[14:50] Vielleicht erscheint dir das ein bisschen seltsam, diese Fragerei. Aber ich hoffe, Sie sehen gleich den entscheidenden Punkt an der Sache, auch die Sie live zuschauen. Übrigens, nebenbei gesagt, nicht nur der erste Schöpfungstag hat direkte Parallelen zum Evangelium. Wir haben vorhin in der Frage-Antwort-Stunde gesehen, dass das Evangelium verglichen wird mit einer Pflanze. Jesus kommt wieder, wenn die Pflanze erst vollständig ausgewachsen ist. Das ist der Halm, die Ehre, dann der volle Weizen der Ehre. Wenn wir mehr Zeit hätten und nicht nur vier Wochen, sondern vielleicht zehn Wochen Entscheidung 21 hätten, dann könnten wir durch jeden einzelnen Tag gehen und wir könnten so viele Dinge sehen. Aber das müssen die zu Hause machen. Es gibt noch ein Leben nach Entscheidung 21, ob Sie es glauben oder nicht. Es gibt noch so viel zu entdecken in der Bibel. Ich kann an manchen Stellen nur sagen: Studieren Sie das. Zum Beispiel dieser Schöpfungstag, der dritte Schöpfungstag, ist eine Fundgrube für das Evangelium, eine Fundgrube. Nehmen Sie sich mal die Zeit und studieren Sie das.

[15:44] Dazu aber noch mehr. Am vierten Tag sagt die Bibel: "Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages und das kleinere Licht zur Beherrschung der Nacht, dazu die Sterne." Und wieder frage ich einfach nur formalerhalber: Sind Sonne, Mond und Sterne für alle Menschen oder nur für die Australier? Für alle Menschen. Sonne, Mond und Sterne sind für alle Menschen geschaffen worden.

[16:08] Was hat Gott am fünften Tag geschaffen? Jetzt frage ich Sie mal. Wer von Ihnen weiß eigentlich, was Gott an welchem Tag geschaffen hat nach dem Schöpfungstag? Das lohnt sich mal, darüber nochmal genau nachzudenken. Am fünften Tag genau schuf er die großen Meerestiere und alle bestimmten Wesen, die sich regen, von denen das Wasser wimmelt, nach ihrer Art, dazu allerlei Vögel mit Flügeln, nach ihrer Art, und Gott sah, dass es gut war. Und auch hier frage ich noch einmal: Sind Fische und Vögel für alle Völker geschaffen, oder gibt es bestimmte Völker, die sich, die für die Fische und Vögel keine Bedeutung haben? Wie ist das mit den Japanern? Fische und Vögel sind für alle Völker.

[16:52] Und dann haben wir am nächsten Tag die Tiere. "Und Gott machte die Tiere der Erde nach ihrer Art und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art, und Gott sah, dass es gut war." Jetzt stellen Sie mir die Frage. Welche Frage stelle ich jetzt? Genau: Die Tiere sind nur für die aus Deutschland oder für die Deutschen? Die Tiere sind für alle Menschen, für jedes einzelne Volk.

[17:24] Und dann kommt am sechsten Tag gegen Ende: "Und Gott schuf den Menschen seinem Bild. Im Bild Gottes schuf er ihn, und jetzt lesen wir gemeinsam: als Mann und Frau schuf er sie." Das heißt, als er die Menschen schuf, wir haben das schon letzten Montag gesehen, im Bilde Gottes schuf er sie als Mann und Frau. Das heißt, er schuf nicht nur die Menschen, er schuf auch die Ehe. Jetzt kommt eine etwas delikate Frage: Für welches Volk war die Ehe gedacht? Alle Völker. Macht das Sinn? Haben alle Völker die Erlaubnis zu heiraten?

[18:08] "So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer. Nach sechs Tagen passiert etwas Erstaunliches. Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte, und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte." Und dieser Sabbat war einzig und allein für die Israeliten.

[19:54] Wie kommt es, dass so viele, so unglaublich viele Christen auf diesem Erdball genau diese Vermutung haben? Wenn das Licht, der Himmel, das Wasser, die Erde, die Pflanzen, die Tiere, der Mensch, die Ehe – alles für alle Menschen gedacht war und Gott als Krönung der Schöpfung einen Tag beiseite nimmt, ihn segnet, heiligt und ruht, dann gilt er für wie viele Menschen? Für alle Menschen. Vielleicht haben Sie es noch nie gehört, die Sie vor dem Livestream sitzen. Geben Sie mir noch einige Minuten Zeit, Ihnen einige interessante Texte zu zeigen.

[19:44] "Gedenke an den Sabbat-Tag und heilige ihn." Ist Ihnen etwas aufgefallen am letzten Samstagabend? Was ist Ihnen aufgefallen? Wir gingen durch die zehn Gebote und haben ein Gebot übersprungen. Das vierte. Und können Sie sich erinnern, dass wir eine Geschichte gelesen haben von einem Jüngling, der meinte, er hielt alle Gebote? Können Sie sich erinnern? Und wie Jesus ihm das fünfte Gebot, das sechste Gebot, das siebte Gebot, das sechste, siebte, achte, neunte und dann das fünfte aufzählt. Und der Jüngling sagt: "All diese habe ich gehalten." Und ich hoffe, vielleicht ging es in Ihrem Kopf ein wenig so, als wir das erste, das zweite, das dritte, das fünfte, das sechste, das siebte, das achte, das neunte und das zehnte aufgezählt haben, dass Sie sich vielleicht gefragt haben: Moment mal, was ist mit dem vierten?

[20:38] Die überwiegende Mehrzahl aller Christen lebt nach den neuen Geboten. Und der Jüngling ging betrübt weg, als er feststellte, dass er ein Gebot nicht hielt. Das vierte Gebot, das fehlende Gebot bei so vielen Menschen, bei so vielen ehrlichen Christen ist der Sabbatag.

[21:02] "Gedenk an den Sabbatag und heilige ihn. Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun. Aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes, da sollst du kein Werk tun, weder du, noch deine Tochter, noch deine Knecht, noch deine Magd, noch dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore wohnt. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist. Und er ruhte am siebten Tag, darum hat der Herr den Sabbatag gesegnet und geheiligt."

[21:36] Frage: Warum beten wir überhaupt Gott an? Warum beten wir Gott an? Die Frage sollten Sie sich auch stellen, die Sie live zuschauen. Warum beten Sie Gott an? Was ist der Grund? Beten wir ihn einfach an, weil er sagt: Bete mich an? Wenn das der einzige Grund ist, dann müssen wir auch Satan anbeten, denn er fordert das auch von uns, wie wir noch sehen werden in einigen der nächsten Vorträge. Aber es gibt nur wenig Gründe in der Bibel, es gibt nur zwei Gründe. Und ein Grund findet sich in der Bibel hier und er heißt Offenbarung 4, Vers 11: "Denn du hast alle Dinge geschaffen und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen." Raten Sie mal, was der zweite Grund ist. Der findet sich nicht in Offenbarung 4, sondern in Offenbarung 5, und dort steht, dass die Erlösung der Grund ist. Warum ist das der gleiche Grund oder warum ist das der zweite Grund? Weil Erlösung was ist? Erlösung ist Neuschöpfung. Das heißt, eigentlich gibt es nur einen Grund. Es gibt zwar zwei Gründe: Schöpfung und Erlösung, aber eigentlich ist es nur ein Grund, und der steht hier: "Denn du bist würdig, weil du hast alle Dinge geschaffen."

[22:50] Wenn der Sabbat, und ich möchte Sie von Anfang an darauf hinweisen und diesen Gedanken ganz tief in Ihren Kopf hineinpflanzen: Der Sabbat ist ein Zeichen für die Schöpfung, die allen Menschen galt. Und weil er ein Zeichen für die Schöpfung ist, ist er auch ein Zeichen für die Erlösung, denn die Erlösung ist was? Neuschöpfung.

[23:16] Moment mal, werde ich sagen, aber der Sabbat ist doch den Israeliten am Berg Sinai gegeben worden. Nun, eigentlich das, was wir bisher gesehen haben, würde schon ausreichen, um das zu widerlegen, denn er ist am siebten Tag der Welt allen Menschen. Aber schauen wir mal ganz kurz, ob bereits in den Büchern Mose, noch einmal vor dem Berg Sinai, das heißt vor 2. Mose 20, der Sabbat erwähnt wird. Und hier haben wir 2. Mose 16, und das ist wie viel Kapitel vor 2. Mose 20? Ganze vier Kapitel vor den zehn Geboten. Und da lesen wir: "Und er sprach zu ihnen: Das ist es, was der Herr gesagt hat: Morgen ist eine Ruhe, ein heiliger Sabbat des Herrn. Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht. Was aber übrig ist, das legt beiseite, damit es morgen aufbewahrt wird." Da sprach Mose: "Esst das heute, denn heute ist der Sabbat des Herrn. Ihr werdet es heute nicht auf den Feldern finden." Und dann heißt es: "Sechs Tage sollt ihr es sammeln, aber am siebten Tag ist der Sabbat, da wird keines zu finden sein." Noch bevor Gott die Gebote gab auf dem Sinai, waren die Israeliten bereits aufgefordert, den Sabbat zu halten.

[24:32] Wie beginnt das Sabbatgebot? "Du sollst den Sabbat halten", richtig? Es beginnt mit den Worten: "Gedenke". Jetzt, wenn ich Ihnen sage: "Erinnern Sie sich an das, was ich Ihnen gesagt habe", "Erinnern Sie sich", dann impliziert das doch automatisch, dass es Ihnen bereits vorher gegeben worden ist, oder? Das Wort "Gedenke" allein ist der beste Beweis dafür, dass der Sabbat nicht am Berg Sinai erfunden worden ist. Ist er nicht. Gedenke, erinnere dich. Weil kann man den Sabbat vergessen? Ist das möglich? Offensichtlich. Und wir werden noch einiges dazu zu sagen haben, deswegen seien Sie gespannt darauf.

[25:16] Morgen. Nehmen wir 9, Vers 13. Lesen wir: "Du bist auf den Berg Sinai herabgefahren und hast mit ihnen vom Himmel her geredet und ihnen was für Ordnung? Richtige Ordnung und wahrhaftige Gesetze gegeben und gute Satzungen und Gebote." Also ist der Sabbat gut und richtig und wahrhaftig? Definitiv. Und falls wir es nicht glauben, steht es hier explizit im nächsten Vers: "Deinen heiligen Sabbat hast du ihm verkündet und ihm Gebote, Satzungen und ein Gesetz geboten durch deinen Knecht Mose." Und wie wird dieser Sabbat gemäß all der anderen Gebote genannt? Er wird genannt: richtig, wahrhaftig und gut.

[26:00] Frage: Für wen ist der Sabbat eigentlich gedacht? Für wen ist der Sabbat gedacht? Nach dem, was wir bisher gelesen haben. Er ist ein Tag, an dem ich ruhen soll. Aber der Sabbat ist nicht nur für Sie und für mich gedacht. Schauen Sie mal, ein Text, der selten gelesen wird: "Sechs Tage sollst du deine Werke verrichten, aber am siebten Tag sollst du ruhen, damit was? Damit dein Rind und dein Esel ausruhen und der Sohn deiner Magd und der Fremdling sich erholen können."

[26:34] Wir haben heute in gesunder Entscheidung über welches Thema gesprochen? Über Stress. Hat Gott ein Mittel gegen Stress? Gottes Mittel gegen Stress ist: Sechs Tage sollst du alles tun, was du tun musst und tun darfst und tun kannst, aber einen Tag lang sollst du dich erholen. Aber nicht nur du, sondern auch alle Menschen, für die du Verantwortung trägst. Ich sage Ihnen was: Hätten alle Menschen sich an diesem Sabbat gehalten, wir würden heute weitaus weniger Stress haben. Glauben Sie nicht auch? Wenn jeder Mensch einen ganzen Tag freineimmt, zu dem, was Gott ihm hier anbietet.

[27:14] Schauen Sie mal diesen schönen Vers an: "Er ist ein Zeichen zwischen mir und den Söhnen Israel für ewig, denn in sechs Tagen hat der Herr den Himmel und die Erde gemacht, am siebten Tag aber hat er geruht und Atem geschöpft." Und jetzt möchte ich Sie mal was fragen: Für wen hat Gott den Sabbat primär gemacht? Primär. Als allererstes. Ganz genau. Für sich selbst. Wer hat den allerersten Sabbat gehalten? Gott selbst. Gott selbst hat den Sabbat gehalten. Als allererstes. Und nachdem er geruht hat, einen Tag lang, hat er dann den Tag gesegnet und geheiligt und hat ihn auch uns gegeben. Die Bibel sagt: "Ein Beispiel habe ich euch gegeben, damit ihr tut, wie ich auch getan habe." Interessanterweise fordert Gott niemals etwas von uns, was er nicht selbst vorher getan hätte. Der Erste, der den Sabbat gehalten hat, war Gott. Ist Gott ein Israelit? Gott hat den Sabbat gehalten. Er hat, wie es hier so schön heißt, Atem geschöpft.

[28:24] Geht es Ihnen manchmal so, dass Sie völlig aus der Puste sind? Dass Sie nicht mehr ein noch aus wissen, dass sich die Aktenberge bis da oben stapeln und Sie nicht mehr noch ein noch aus wissen? Gott hat vorgesehen, dass wir einmal in der Woche alles nicht nur physisch, sondern auch mental von unserem Schreibtisch hinwegnehmen, alles beiseite schieben und nur Augen für ihn haben. Und ob Sie es mir glauben oder nicht, es ist eine Wohltat. Es ist eine unglaubliche Wohltat. Probieren Sie es aus. Lassen Sie es zu, dass Sie Atem schöpfen können.

[29:04] Meistens, wenn man über den Sabbat spricht, hört man hier an dieser Stelle auf, was die Zehn Gebote angeht. Aber ich möchte Ihnen etwas zeigen, was ich glaube, sehr wichtig ist. Denn der Sabbat wird in den Geboten nochmal wiederholt, und zwar im fünften Buch Mose. Im fünften Buch Mose, Kapitel 5. Das fünfte Buch Mose heißt im Englischen Deuteronomy, das heißt so viel wie die Wiederholung des Gesetzes. Dort wird das Gesetz nochmal wiederholt. Und hier finden wir noch einmal dieses Gebot: "Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun, aber am siebten Tag ist der Sabbat des Herrn, deines Gottes, da sollst du kein Werk tun, weder du, noch dein Sohn, noch deine Tochter, noch dein Knecht, noch deine Magd, noch dein Rind, noch dein Esel, noch all dein Vieh, noch dein Fremdling, der innerhalb deiner Tore ist, damit dein Knecht und deine Magd ruhen wie du."

[29:50] Und jetzt kommt der Grund. Halten Sie sich fest. "Denn du sollst..." Was? Wie geht das Gebot los im zweiten Mose, Kapitel 20? "Gedenke". Wir sollen denken. Dieses Gebot ist wie kein anderes Gebot dazu da, um uns zum Denken zu bringen. "Denn du sollst bedenken, dass du auch ein Knecht gewesen bist im Land Ägypten und dass der Herr, dein Gott, dich von dort herausgeführt hat mit mächtiger Hand und ausgestrecktem Arm. Darum hat dir der Herr, dein Gott, geboten, dass du den Sabbat-Tag halten sollst."

[30:18] Warum? Warum sollen wir den Sabbat halten? Weil wir alle Knechte in Ägypten gewesen sind? Ist das nicht ein ganz deutlicher Beweis dafür, dass doch nur die Israeliten den Sabbat halten sollten im Land Ägypten? Was meinen Sie? Wenn die letzten Vorträge da gewesen sind, wissen Sie, dass das nicht sein kann. Warum? Weil das ganze Gebot heißt, die ganzen Gebote heißen: "Ich bin der Herr, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft herausgeführt habe." Wir haben es genannt: das Gesetz, der das Gesetz, der lauter, das Gesetz, der Freiheit. Können Sie sich erinnern, dass wir letzten Samstagabend darüber gesprochen haben, über das Gesetz der Freiheit, nachdem wir gerichtet werden? Das Gesetz der Freiheit. Von welcher Freiheit werden wir befreit? Jesus antwortete ihnen, und das ist Wiederholung: "Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde." Und wie werden wir von der Sünde befreit? Das Blut sollte ein Zeichen sein beim Passafest. Wir haben das alles studiert. Das ist nur eine Wiederholung. Jesus war das Lamm Gottes.

[31:26] Jetzt gehen wir noch einmal kurz zurück und halten das ganz deutlich fest: Warum sollen wir den Sabbat halten? Weil der Sabbat ein Zeichen ist für das, für die Befreiung aus Ägypten. Aber die Befreiung aus Ägypten war ein Symbol für die Befreiung aus der Sünde. Und das nennt man wie? Befreiung aus der Sünde. Erlösung oder Evangelium. Der Sabbat ist ein Zeichen der Erlösung.

[31:54] Ich möchte Ihnen was ganz deutlich sagen, vor allem auch diejenigen, die jetzt live zuschauen übers Internet und vielleicht zum ersten Mal davon hören. Vielleicht sind Sie christlich geprägt und vielleicht haben Sie schon oft etwas über den Sabbat gehört und haben immer geglaubt, das hat nur was mit Gesetzlichkeit zu tun. Überdenken Sie das nochmal ganz genau. Die Bibel sagt, dass Schöpfung und Erlösung ein und das selbe sind. Und der Sabbat wird geboten wegen der Schöpfung und wegen der Erlösung. Jeder Mensch, der echte Erlösung in seinem Leben erlebt, der Jesus kennenlernt, wird sehen, dass der Sabbat genau sein Bedürfnis stillt und der Sabbat ein Zeichen dieser Erlösung ist.

[32:40] Das haben wir gelesen. Aber dann müssen wir noch eine wichtige und technische Frage stellen. Nämlich die: Wann ist der siebte Tag? Denn wenn ich meinen Kalender aufschlage, dann ist der siebte Tag welcher Tag? Der Sonntag. Wie viele Tage hat die Woche? Wie viele? Sieben. Jetzt, was ist die Hälfte von sieben? Oder was ist in der Mitte von sieben? Die Mitte von sieben ist drei? Okay, richtig. Aber wenn Sie sieben Tage haben und Sie stellen sieben Tage nebeneinander, welcher Tag ist genau in der Mitte und hat links und rechts gleich viele Tage? Der vierte. Macht das Sinn? Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben. Jetzt, es gibt einen Tag im Deutschen, der heißt "Mitte der Woche", der heißt Mittwoch. Der Mittwoch ist der vierte Tag. Das heißt, der Donnerstag ist der fünfte Tag. Der Freitag ist der sechste Tag, und der siebte Tag ist der Samstag. Der siebte Tag.

[33:44] Als Zeichen der Schöpfung für alle Menschen und als Zeichen der Erlösung, die Gott jedem Menschen anbietet. Wissen Sie, wie der Samstag in einigen Sprachen heißt? Ich habe Ihnen hier mal ein paar Sprachen aufgeschrieben. Sabato, Sabado, Sobota und Sabaton. Ich beherrsche keine dieser Sprachen, deswegen müssen Sie mir helfen bei der Aussprache, wenn Sie die beherrschen. Wer weiß, welches Sprache das ist? Das ist? Das sollte Italienisch sein. Mit einem B. Dann ist das ein Dialekt. Wie auch immer, Sabato ist Spanisch. Wer weiß, was Sobota ist? Vieles, zum Beispiel auch Russisch und Bulgarisch. Kroatisch hat es, glaube ich, auch. Sobota ist? Ganz genau, Polnisch. Und Sabaton ist? Griechisch, ganz genau.

[34:48] Es gibt übrigens über 140 Sprachen, wo der Samstag "Sabat" genannt wird. Ich zeige Ihnen noch ein paar andere, die Sie jetzt nicht raten müssen. Sabaton ist Latein. Im Arabischen heißt der Tag Asabt. Im Türkischen Yomisabt. Im Georgischen Shabati. Im Koptischen Pi Sabaton. Im Afghanischen heißt der Shamba. Im Persischen heißt der Shambin. Armenisch Shabbat. In der Sprache der Berber heißt der Gas Asabt. Und noch etwas exotischer: Auf Malaya heißt der Arisabt. Javanesisch Sabtol. In Suaheli Asabt. Im Kongolesisch Kian Sabulu. Und im Südsenegalesischen Sibiti. Und überall haben Sie die Wurzeln. Es gibt 140 davon. Und wenn Sie ein Sprachenforscher sind, können Sie noch mehr finden. Und einige dieser Sprachen sind sehr, sehr alt. Selbst in den ältesten chaldäischen Sprachen heißt der Tag Sabat.

[35:50] Nun, halten wir fest: Der Sabbat ist ein Zeichen für die Schöpfung und für die Erlösung. Aber der Sabbat ist noch mehr. Der Sabbat ist auch ein Zeichen für was? Hesekiel 20, Vers 12: "Ich gab ihnen auch meine Sabbate, die ein was sind? Ein Zeichen sein sollten zwischen mir und Ihnen, damit sie erkennen sollten, dass ich der Herr es bin, der sie heiligt."

[36:14] Wofür ist der Sabbat ein Zeichen? Ein Zeichen für die Heiligung. Jetzt, was ist Heiligung? Schauen wir ganz kurz nach. Hebräer 12, Vers 14: "Jagt nach dem Frieden mit jedermann und der Heiligung, ohne die niemand den Herrn sehen wird." Man kann Heiligung ganz einfach definieren: Heiligung ist die Vorbereitung auf die Wiederkunft. Heiligung bedeutet, vorbereitet zu werden in seinem Charakter, damit man bei der Wiederkunft fähig ist, in den Himmel hineingenommen werden zu können.

[36:46] Das heißt, der Sabbat ist nicht nur ein Zeichen, dass Gott mich geschaffen hat. Der Sabbat ist nicht nur ein Zeichen, dass er mich erlöst hat. Der Sabbat ist auch ein Zeichen, dass er mich peu à peu vorbereitet auf den Himmel. Das heißt, der Sabbat erinnert mich an die Vergangenheit, wo ich herkomme. Der Sabbat erinnert mich, wer ich bin, ein Erlöster. Und erinnert mich gleichzeitig auch noch, wo ich hingehen werde, nämlich in den Himmel. Der Sabbat ist mehr, als Sie denken. Geben Sie dem Sabbat eine Chance. Der Sabbat ist viel mehr, als Sie glauben. Ein Zeichen der Schöpfung, ein Zeichen der Erlösung und ein Zeichen der Heiligung, der Vorbereitung auf die Wiederkunft.

[37:28] Und da haben wir es nochmal ganz deutlich: "Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist. Und er ruhte am siebten Tag. Darum hat der Herr den Sabbatag gesegnet und geheiligt." Der Sabbat soll Segen und Heiligung bewirken. Er soll Sie segnen und Sie heiligen. Sie sollen ruhen, Sie sollen gesegnet sein und geheiligt sein. Und viele Menschen fragen sich: Wie kann ich Segen empfangen in meinem Leben? Wie kann ich Heiligkeit in meinem Leben erlangen? Wie kann ich Ruhe haben und inneren Frieden? Und für all diese drei Fragen ist der Sabbat genau die eine richtige Antwort.

[38:12] Nun, was hat Jesus über den Sabbat gesagt? Fragen wir Jesus, denn egal, was wir tun, wir müssen in Jesus folgen. Stimmen Sie mir darüber ein, dass Jesus unser Maßstab in allen Dingen ist, auch in der Frage des Ruhetages. Fragen wir Jesus selbst. Was hat Jesus gesagt? "Und er sprach zu ihnen: Der Sabbat wurde um des Juden willen geschaffen, nicht der Jude um des Sabbat willen." Die protestieren zu leise. Sie sollten lauter protestieren, wenn die Unwahrheit gesagt wird. Der Sabbat wurde um des Menschen willen geschaffen, meine lieben Freunde, liebe Zuschauer vor dem Livestream.

[38:54] Was an diesem Wort ist unverständlich? Was an dem Bericht von 1. Mose 1 ist unverständlich? Jesus sagt: "Der Sabbat wurde für die Menschen gemacht, und er ist der Herr des Sabbat." Ist Jesus Ihr Herr? Viele von uns haben hier eine Entscheidung gefällt, Jesus als ihren persönlichen Heiland anzunehmen, als ihren persönlichen Erlöser. Vielleicht haben auch Sie diese Entscheidung gefällt, die Sie zugeschaut haben. Wenn Jesus Ihr Herr ist, dann müssen Sie auch akzeptieren, dass Jesus der Herr ist über den Sabbat.

[39:26] Was hat Jesus gemacht? Hat Jesus selbst den Sabbat gehalten? Hier steht es: "Und er kam nach Nazareth, wo er erzogen worden war, und er ging, was steht hier, nach seiner Gewohnheit." Das heißt, was ist eine Gewohnheit? Sagen Sie mal, was ist eine Gewohnheit? Wie kann man eine Gewohnheit definieren? Wenn man es immer macht, wenn man es ständig macht. Eine Gewohnheit ist nicht etwas, was ich einmal ausnahmsweise getan habe. Wenn etwas eine Gewohnheit ist, dann mache ich das so selbstverständlich, dass ich gar nicht mehr darüber nachdenke. Nun, darüber muss man nachdenken, denn das Gebot heißt ja: Gedenke. Aber es ist eine Gewohnheit, fast selbstverständlich. Jesus ging jeden Sabbat in die Kirche oder in die Synagoge in dem Fall. Und er sagt uns: "Denn ein Vorbild habe ich euch gegeben, damit auch ihr..." Jetzt, wen meint er mit "ihr"? Die zwölf Apostel? An wen ist die Bibel geschrieben? Die Bibel ist an sie geschrieben. Die Bibel ist Gottes Wort an mich und an sie. Und Jesus sagt: "Damit auch ihr so handelt, wie ich an euch gehandelt habe." Jesu Handeln ist unser Vorbild. Und wir sehen, was Jesus getan hat. Er geschah aber auch an einem anderen Sabbat, dass er in die Synagoge ging und lehrte.

[40:40] Aber Jesus hat etwas anderes gesagt. Er sagte Matthäus 24: "Betet aber, dass eure Flucht nicht im Winter geschehe, noch am Sabbat." Frage: Wovon spricht Jesus hier? Wenn Sie bei Entscheidung 21 bisher immer dabei gewesen sind, müsste Ihnen diese Überschrift bekannt vorkommen: Matthäus 24. Das haben wir schon mal gehabt. In welchem Vortrag? Schon lange her. Es war der erste. Im ersten Vortrag, da ging es um Daniel 2. Können Sie sich erinnern? Und über die Wiederkunft, die Daniel 2 vorhersagt. Und wir haben gesagt: Wann kommt Jesus wieder? Und wir haben dann gesehen, dass Jesus eine Reihe von Zeichen gibt der Endzeit und sagt: Es werden Kriege geschehen und Hungersnöte und Erdbeben, und erschreckt nicht, das alles muss geschehen. Und dann verschiedene andere Dinge. Und im Laufe dieser Predigt sagt er auch, in Bezug auf die Endzeit, in Bezug auf die Zeit kurz vor der Wiederkunft: "Betet aber, dass eure Flucht nicht im Winter geschehe, noch am Sabbat."

[41:44] Hat Jesus geglaubt, dass nach seinem Leben, nach seinem Dienst hier auf der Erde, der Sabbat immer noch gilt? Dass er noch weit in der Zukunft gilt? Jesus als Prophet und als Sohn Gottes hat davon gesprochen, dass der Sabbat in der Zukunft noch gehalten werden soll. Ist das nicht deutlich?

[42:04] Schauen wir uns mal die Kreuzigung an, in Bezug auf den Sabbat. Johannes 19, Vers 31: "Weil es Rüsttag war, jener Sabbat war nämlich ein hoher Festtag, baten die Juden und Pilatus, damit die Leichname nicht während des Sabbats am Kreuz blieben, dass ihnen die Beine zerschlagen und sie herabgenommen würden." Einfache Frage: Wann ist Jesus gekreuzigt worden? Am Freitag. Was hat er am Freitag für uns getan? Er hat uns, er hat uns erkauft mit seinem Blut. Er ist für uns gestorben. Er hat für unsere Erlösung gewirkt. Okay, halten wir das fest: Am Freitag hat Jesus für unsere Erlösung gearbeitet. Am nächsten Tag heißt es: "Dann kehrten sie zurück und bereiteten wohlriechende Gewürze und Salben. Am Sabbat aber ruhten sie nach dem Gesetz." Und dann am nächsten Tag heißt es: "Als er bei früh am ersten Tag der Woche auferstanden war, erschien er zuerst der Maria Magdalena, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte." Der erste Tag der Woche wäre dann der Sonntag. Das heißt, wir haben den Rüsttag, den Sabbat und den ersten Tag der Woche. Das macht ganz deutlich, dass während der Kreuzigung und der Auferstehung Jesu der Sabbat nicht der Sonntag, sondern der Samstag war.

[43:18] Frage: Was hat Jesus am Sonntag für uns getan? Was hat er am Sonntag für uns getan? Er ist auferstanden und hat den Tod besiegt. Ist das ein wichtiges Werk im Erlösungsplan? Ein sehr wichtiges Werk. Also halten wir fest: Er hat am Freitag was getan? Er hat uns erkauft mit seinem Blut. Und am Sonntag hat er was getan? Er hat uns vom Tod befreit. Und was hat er am Samstag getan? Gar nichts. Er hat geruht. Es gibt keinen besseren Beweis für die Gültigkeit des Sabbats als die Tatsache, dass Jesus sogar bei der Erlösung von Ihnen und von mir am Sabbat geruht hat. Er hat den ganzen Freitag Schwerstarbeit für die Erlösung vollbracht. Glauben Sie nicht, dass das nicht einfach war? Das war das Größte auf aller Zeit. Wir haben letzte Woche am Montag hier darüber gesprochen. Und er hat am Sonntag ein wunderbares Werk getan und war dann schwer beschäftigt, seinen Jüngern zu erklären, was passiert ist usw. Aber am Sabbat hat er nichts getan. Er hat geruht. Die Kreuzigung Jesu, sein Tod für Sie, beweist, dass der Sabbat ein Ruhetag ist.

[44:32] Vielleicht haben Sie das alles gehört bisher, aber in Ihrem Kopf klingelte eine Frage, eine Alarmglocke. Sie stellen sich die Frage: Aber was ist mit diesem Vers? Und ich könnte fast wetten, dass Sie genau den gleichen Vers meinen: 1. Korinther 2, Vers 16 und 17. Der meistzitierte Vers, wann immer man über dieses Thema spricht. "Alles schön und gut, aber was ist mit dem, was Paulus uns sagt? Er sagt uns doch ganz deutlich: So lasst euch von niemand richten wegen Speise oder Trank oder wegen bestimmter Feiertage oder Neumondfeste oder Sabbate." Und vielleicht sagen Sie jetzt: "Das ist alles schön und gut, Herr Kramp, aber Paulus sagt mir ganz deutlich: Niemand soll mich richten wegen des Sabbats."

[45:16] Dort steht: "Niemand soll Sie richten wegen der Sabate." Ihr könnt das eh lesen, in der Schlachterübersetzung oder in einer Übersetzung, wegen eines Sabats, in einer unbestimmten Form. Nun, versuchen wir ganz kurz herauszufinden, was der Paulus meint. Und ich nehme Sie mit auf eine ganz spannende Entdeckungsreise. Lesen wir zunächst mal den nächsten Vers, den Vers 17: "Das ist doch nur ein was? Ein Schatten der Dinge." Jetzt Frage: Was ist ein Schatten? Können Sie hier einen Schatten sehen? Sehen Sie hier meinen Schatten? Sieht man so schlecht, der ist hinter mir. Ja, hier. Sehen Sie meinen Schatten? Sehen Sie den Schatten? Was passiert, wenn ich meine Hand wegnehme? Ist der Schatten weg? Logisch. Das heißt, wovon ist der Schatten? Kann der Schatten alleine existieren, ohne meine Hand? Unmöglich. Das heißt, was ist das Wesen? Was ist sozusagen die Hand? Der Paulus sagt: "Die kommen sollen, wovon aber der Christus das Wesen hat." Es muss also etwas geben, Sabbate und andere Dinge, die ein Schatten sind der Dinge. Christus das Wesen.

[46:36] Und ich habe Ihnen das mal hier klargestellt, was er meint. Christus ist für uns gestorben. Das ist das Wesen der Dinge. Und dieses Wesen wirft einen Schatten. Jetzt, was war der Schatten? Was war das, was vorausgewiesen hatte auf Christus? Wir haben das am letzten Dienstag studiert: den Heiligtumsplan. All das war ein Schatten. All das waren Symbole. All das waren nur Dinge, die auf Jesus Christus immer hinweisen sollten.

[47:10] Und hier gibt es ein großes Problem. Das haben wir am letzten Dienstag nicht besprochen. Schauen Sie mal diesen Text an: "Denn unmöglich kann das Blut von Stirn und Böcken Sünden hinwegnehmen." Schauen Sie mal meine Hand an. Kann der Schatten dort jemanden streicheln? Kann der Schatten jemanden schlagen? Kann der Schatten jemanden segnen? Kann der Schatten winken? Von sich aus nicht. Er kann nur auf die Hand hinweisen. Macht das Sinn?

[47:42] Das heißt, all diese 4000 Jahre von Opfern konnten keine Sünden hinwegnehmen. Jetzt Frage: Das sollte bei Ihnen ein Problem auslösen. Was ist mit all den Israeliten, die geopfert haben? Haben die keine Vergebung bekommen? Denn die Bibel sagt doch, dass sie unmöglich die Sünden hinwegnehmen konnten. Haben die Israeliten, hat Abraham, hat Mose, hat Aaron, hat David – haben die Vergebung bekommen, ja oder nein? Ganz sicher? Obwohl die Bibel sagt, es ist unmöglich?

[48:26] Frage. Aber bevor wir zur Frage kommen, schauen Sie sich diesen Text an: "Denn ihr seid teuer erkauft." Erlösung ist ein Kauf. Wenn ich etwas kaufe, was muss ich tun? Ich muss bezahlen. Wenn ich ein Auto kaufe und bezahle, ist es dann meins? Angenommen, ich möchte Ihnen ein Auto schenken und ich kaufe ein Auto, ist das dann rechtens, wenn ich es Ihnen schenke? Aber wie ist es mit einem Auto, das ich Ihnen schenke, ohne es bezahlt zu haben?

[49:10] Können Sie sehen, dass Gott 4000 Jahre lang Schulden gemacht hat? Er hat den Menschen etwas gegeben, wofür er noch nicht einmal bezahlt hatte. Warum? Weil er bezahlen wollte, genau nach Plan. Nach seinem Zeitplan. Das haben wir gesehen, Countdown der Zeitalter. Aber 4000 Jahre lang hat Gott den Menschen auf Schuldschein vergeben. Und wie? So hat er sie immer wieder daran erinnert, dass es nur ein Schuldschein ist, dass er noch eingelöst werden muss, dass dieser Schuldschein noch nicht gedeckt ist. Durch all die Opfer. All diese Opfer, der ganze Heiligtumsdienst, jeder Widder, jeder Ziegenbock, jeder Stier, jede Taube war ein Schuldschein, der sagen sollte: Es muss noch geschehen.

[49:56] Ich kann mich noch an letzte Woche Montag erinnern, als wir über Abraham gesprochen haben, als Abraham gesprochen hat und gesagt hat: "Der Herr wird sich ein Lamm ersehnen. Der Herr wird ersehen, es wird noch in der Zukunft geschehen. Den Widder, den wir jetzt gefunden haben hier im Gestrüpp, das ist noch nicht die Sache. Das ist nur ein Schuldschein, das ist nur auf Raten, das ist nur im Voraus, ohne dass es irgendwie gedeckt ist." Erlösung war 4000 Jahre lang ein Schuldengeschäft. Gott hat die Erlösung ihm bereits geschenkt, hat aber noch nicht dafür bezahlt.

[50:34] Und dann sagt die Bibel uns, in dem gleichen Kolosser, der eben so oft zitiert wird: "Er hat auch euch, die ihr tot wart in den Übertretungen und im unbeschnittenen Zustand eures Fleisches, mit ihm lebendig gemacht, indem er euch alle Übertretungen vergab." Wann hat er das getan? Wann war die Vergebung? Er hat die Böcke nicht durch das Blut der Stiere, sondern durch Jesus Christus am Kreuz. Und als Jesus am Kreuz starb, ist Folgendes passiert: "Und er hat die gegen uns gerichtete Schuldschrift ausgelöscht." Als Jesus am Kreuz starb, sind 4000 Jahre langes Schuldengeschäft zu Ende gewesen. Gott hat all die Schulden, die er gemacht hat, bezahlt. Deswegen sagt die Bibel in dem Brea-Brief, dass bis zu Jesu Tod all diese gerechten Menschen noch nicht vollendet waren. Sie waren nur erlöst sozusagen auf Bewährung. Ohne dass da eine Sicherheit war.

[51:34] Und worin bestand diese Schuldschrift? Sie bestand in Satzungen. Und was waren die Satzungen? Es waren die Satzungen des Heiligtumsdienstes. Denn dieses Heiligtum war ja der ganze Schuldschein. Er hat hingewiesen: Es muss noch ein Opfer kommen, es muss noch ein Opfer kommen, es muss noch ein Opfer kommen. Wir müssen ständig Lämmer opfern und Stiere opfern und immer wieder opfern, um sich daran zu erinnern: Wir warten noch, dass dieser Schuldschein gedeckt wird. Und als der Schuldschein gedeckt war, was kann man mit dem Schuldschein dann machen? Zerreißen.

[52:04] Ich sage Ihnen das deswegen so ausführlich, weil es gibt viele Christen, die meinen, das wären die 10 Gebote. Aber können Sie in den 10 Geboten irgendetwas erkennen, was eine Schuldschrift wäre? Irgendetwas, was auf etwas hinweisen müsste, was noch bezahlt werden müsste? Also wenn ich den Heiligtumsdienst studiere, habe ich tausende von Hinweisen darauf, dass der Heiligtumsdienst mit all den Satzungen, mit dem Gesetz des Mose, auf ein Opfer hinweist, auf etwas, was noch geschehen muss, damit es erfüllt wird, aber nicht bei den 10 Geboten. Die Schuldschrift sind die Heiligtumsvorschriften.

[52:42] Und jetzt sehen Sie hier Matthäus 27, Vers 51: Was geschah, als Jesus in welchem Jahr starb? 31 nach Christus. Welcher Monat? Nisan. Welcher Tag? 14. Nisan. Welche Uhrzeit? 15 Uhr. Genau um diese Uhrzeit nagelt er die Schuldschrift an das Kreuz. "Und siehe, der Vorhang im Tempel riss von oben bis unten in zwei. Und die Erde erbebte. Und die Felsen spalteten sich." Es ist fast so, als ob Gott selbst den Schuldstein genommen hat und zerrissen hat. Gott hat den Schuldstein in das Heiligtum genommen und hat gesagt: Das ist vorbei, ist ans Kreuz genagelt, das brauchen wir nicht mehr. Und ich habe ihm gesagt, das erste Lamm an diesem Passafest, 15 Uhr, konnte frei weglaufen. Ist nicht wunderbar? Der Schuldstein ist buchstäblich zerrissen worden, ans Kreuz geheftet. Das Heiligtum, niemand brauchte mehr ein Opfer bringen, denn das Opfer war gebracht.

[53:40] Jetzt schauen wir uns doch mal den Text an: "So lasst euch von niemand richten, wegen Speise oder Trank oder wegen bestimmter Feiertage oder Neumondfeste oder Sabbate." Und vergleichen Sie das. Was waren die fünf Dinge, die hier genannt werden? Speise? Trank? Feiertage? Neumondfeste oder Sabbate? Vergleichen Sie diesen Text mit Hesekiel 45, Vers 17: "Die Fürsten dagegen obliegen die Brandopfer, Speisopfer und Trankopfer für die Feste und die Neumonde und die Sabbate." Woher kommt Ihnen das bekannt vor? Leichte Frage, nicht wahr? Speise, Trank, bestimmte Feiertage, Neumondfeste und Sabbate. Hesekiel 45 sagt: Speis-, Trankopfer, Feste, Neumonde und Sabbate. Aber Hesekiel sagt noch etwas hinzu, was Kolosser 2 mit impliziert, weil im Gegensatz zu den meisten Christen kannte Paulus das Alte Testament und das sehr gut. Es impliziert nämlich: "dem Fürsten dagegen obliegen die Brandopfer. Es soll das Sündopfer, das Speisopfer, das Brandopfer und die Friedensopfer darbringen." Wovon sprechen all diese fünf Dinge: Speis, Trank, Feste, Neumonde, Sabbate? Von Opfern. Können Sie sehen, dass der Paulus in diesem Vers sich auf diesen Vers bezieht? Ist das deutlich, dass er den zitiert? Dass er sich um Opferungen kümmert, dass er etwas über Opfern schreiben will. Er zitiert Hesekiel 45, Vers 17.

[55:12] Ich gebe Ihnen mal ein Beispiel: Gab es solche Sabbate, die mit Opfern zu tun haben? Gab es solche Sabbate? Fragen wir die Bibel. Wir lassen heute nicht das Schofahorn abspielen, aber das ist genau die gleiche Situation wie letztens am Dienstag. "Am 10. Tag in diesem 7. Monat ist der Versöhnungstag. Der soll euch eine heilige Versammlung sein, und ihr sollt eure Seelen demütigen und dem Herrn ein Feuer... Feuer, ganz genau. Da bringt ein..." Wie nennt man dieses Fest? "Ein Sabbat der Ruhe soll er für euch sein, und ihr sollt eure Seelen demütigen." Wozu war dieser Sabbat da? Wozu war er eingesetzt worden, dieser große Versöhnungstag? Wozu war er eingesetzt worden? Zum Opfern.

[55:54] Jetzt müssen Sie wissen, das hebräische Wort für Sabbat meint im Wesentlichen Ruhe. Ruhetag, freier Tag. Frage: Haben wir in unserer heutigen Kultur neben den wöchentlichen freien Tagen auch jährliche freie Tage? Welche wären das zum Beispiel? Weihnachten? Ostern? Pfingsten? 1. Mai, der Tag der Arbeit, keiner arbeitet. Ist das... Himmelfahrt? Es gibt ein paar, ja. Zum Teil auch von den Bundesländern unabhängig. Aber der Punkt ist, wir haben wöchentliche Feiertage, an denen niemand arbeiten sollte, in unserem Kalender, und wir haben jährlich. Und genau das hat das Volk Israel auch. Und beide wurden Sabbate genannt. Und es gab Sabbate, die waren jährlich. Ein Beispiel ist das, der große Versöhnungstag. Ein anderes Beispiel ist der, das Passafest. Ein anderes Beispiel, das Fest der Ungesäuerten Brote und so weiter. Es gab insgesamt, wissen Sie wie viel? Es gab sieben. Und alle finden Sie in 3. Mose 23. Sie können zu Hause mal das ganze Kapitel lesen, und Sie werden feststellen: Alle diese sieben Festsabbate, wozu wurden die eingesetzt? Was war der ganze Sinn von diesen Festsabbaten? Der ganze Sinn war zum Opfern. Es war ein Festsabbat zum Opfern. Und Opfern gehört zur Schuldschrift. Opfern gehört zu der Schuldschrift, die zerrissen wird.

[57:18] Frage: War der Sabbat, der 7. Tag der Schöpfung, eingesetzt zum Opfern? Lesen Sie etwa: "Und Gott segnete den 7. Tag und heiligte ihn, denn in ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das er schuf." Und er opferte. Warum musste man am Sabbat nicht opfern zu dieser Zeit? Weil es noch gar keine Sünde gab. Deswegen kann es unmöglich sein, dass der Paulus diesen Sabbat meint, den wöchentlichen Sabbat, denn er spricht von dem Schuldschein, der am Kreuz eingelöst ist. Und dieser Sabbat hat mit dem Schuldschein überhaupt nichts zu tun, denn da gab es noch gar keine Schuld. Ein Schuldschein macht nur Sinn, wenn es Schuld gibt. Macht das Sinn? Ich kann nur einen Schuldschein haben, wenn es eine Schuld gibt. Aber wenn es keine Schuld gibt und der Sabbat gehört zu einer Zeit, als es noch gar keine Schuld gab, dann kann der Sabbat auch ganz schlecht zu einem Schuldschein gehören, der ans Kreuz genagelt wird. Können Sie das sehen?

[58:18] Und so sagt der Paulus uns genau das, was er sagen möchte, nämlich: Speisetag und Feiertage, Neumondfeste und Sabbate, die mit Opfern zu tun haben, die mit dem Schuldschein zu tun haben, sind abgeschafft. Übrigens, wie viel der 10 Gebote sprechen von Speise? Wie viel der 10 Gebote sprechen von Trinken? Manche würden sich wünschen, dass die 10 Gebote von Essen und Trinken reden. Zum Glück tun sie das nicht. Aber dazu noch mehr. Wie viel der 10 Gebote sprechen von bestimmten Feiertagen? Und von Neumondfesten? Die Sache ist sehr einfach: Diese Sabbate haben nichts, 0, nichts, niente, mit dem 7. Tags Sabbat der 10 Gebote zu tun.

[59:04] Wissen Sie, woher wir das wissen? Wir wissen es unter anderem daher: "Paulus selbst ging nach seiner Gewohnheit zu ihnen hinein und redete an 3 Sabbat mit ihnen aufgrund der Schriften." Aber doch nicht zu den Heiden, oder? Er hat den Sonntag gepredigt. Habe ich so oft gehört. Lesen wir, was die Bibel sagt: "Als aber die Juden aus der Synagoge gegangen waren, baten die, wer? Die Heiden darum, dass ihnen diese Worte auch am nächsten Sabbat verkündigt würden. Am folgenden Sabbat aber versammelte sich fast die ganze Stadt. Und da waren sowohl Juden als auch Heiden."

[59:40] Was meinen Sie, wie lange wird der Sabbat gelten? Die Bibel sagte uns: "Denn gleich wie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, von meinem Angesicht bleiben werden, spricht der Herr, so soll auch euer Same und euer Name bestehen bleiben. Und es wird geschehen, dass an jedem Neumond und an jedem Sabbat alles Fleisch sich einführen wird, um von mir anzubeten, spricht der Herr." Wie lange werden wir auf der neuen Erde sein? Bis in alle Ewigkeit. Der Sabbat hat einen Anfang, aber hat kein Ende. Der Sabbat hört nie auf. Die Bibel sagt ganz deutlich, dass auf der neuen Erde der Sabbat gefeiert werden wird. Und deswegen sollten wir ihn jetzt schon feiern.

[1:00:34] Jesus Christus ist derselbe. Glauben Sie ganz ehrlich, dass Jesus seine Meinung ändert? Auch die, die live zuschauen vor dem Internet. Glauben Sie, dass Jesus seine Meinung ändert? Ich glaube nicht. Denn die Bibel sagt, er ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit. Und sein Zeichen, der Schöpfung, der Erlösung und der Heiligung für die Wiederkunft drückt genau das aus. Er ist derselbe gestern, er hat mich erschaffen. Er ist derselbe heute, ich bin erlöst durch ihn. Und in alle Ewigkeit wird er mich vorbereiten für die Ewigkeit. Der Sabbat ist ein Zeichen für alle drei Dinge.

[1:01:08] Wie soll ich den Sabbat halten? Jesaja 58, Vers 13 sagt er in der Guten Nachricht: "Der Herr sagt: Achtet den Sabbat als einen heiligen Tag, dem ihr gehört. Entehrt ihn nicht dadurch, dass ihr euren Beschäftigungen nachgeht. Entweiht ihn nicht durch Reisen oder durch Arbeit oder irgendwelche Geschäfte. Betrachtet ihn nicht als eine Last, sondern als einen Anlass zur Freude." Denken Sie nicht über den Sabbat als etwas, was Ihnen so viel Kopfschmerzen bringen sollte. Denken Sie über den Sabbat als etwas, was Ihnen Freude machen sollte. Der Sabbat sollte Ihnen Freude machen. Dann werde ich selbst die Quelle eurer Freude sein. Über alle Hindernisse lasse ich euch trumpfieren. Haben Sie Hindernisse in Ihrem Leben? Haben Sie Schwierigkeiten? Stress und Depression? Situationen, wo Sie nicht mehr weiter wissen? Über alle Hindernisse lasse ich euch trumpfieren. Verspricht Gott, wenn wir den Sabbat heilig halten.

[1:02:12] Ganz kurz in den letzten drei, vier Minuten unseres Vortrags möchten wir ganz kurz hierauf eingehen. Auf dieses erste Wort: Gedenke. Wir haben am letzten Samstagabend ein paar Wunder im Gesetz anbetrachtet. Können Sie sich noch erinnern? Über die Wunder. "Geben Sie mir die Augen, damit ich Wunder sehe in deinem Gesetz." Da haben wir das erste, zweite und dritte Gebot angesprochen. Wir möchten Ihnen ganz kurz ein kleines Wunder hier sehen im vierten Gebot: Gedenke. Dieses eine Wort nur. Wissen Sie, was dahinter steckt? Ein ganz tiefer Gedanke des Evangeliums.

[1:02:48] Judas sagt: "Ich will euch aber daran erinnern, obgleich ihr dies Jahr schon wisst." Jetzt werden Sie sagen: Was ist daran so tief? Das ist doch langweilig. Immer das Gleiche hören zu wollen. Wir wollen immer Neues hören. Wer von Ihnen möchte lieber etwas Neues hören als etwas Altbekanntes? Viele Menschen sind gelangweilt, wenn sie etwas hören, was sie schon kennen. Das brauche ich nicht. Das Evangelium ist genau andersrum. Das Evangelium wiederholt immer wieder die gleichen Sachen. Das haben wir bei Daniel gesehen, nicht wahr? Daniel 2 und dann Daniel 7 wiederholt genau das Gleiche, nur ein bisschen anders. Daniel 8 wiederholt genau das Gleiche und ein bisschen anders. Und wir werden es in der Offenbarung genauso sehen. Matthäus, Markus und Lukas wiederholen immer genau das Gleiche, obwohl es so viel mehr zu berichten gäbe. Warum? Weil wir nicht so sein sollen wie die Athener, die den ganzen Tag nichts anderes damit zubrachten, als etwas Neues zu sagen und zu hören, sondern wie Gott uns haben möchte. "Erinnert euch, obgleich ihr das Jahr schon wisst."

[1:03:50] Ein anderes Prinzip oder das gleiche Prinzip hier in 1. Korinther 15, Vers 1: "Ich erinnere euch aber, ihr Brüder, das Evangelium, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch feststeht." Mit anderen Worten: Paulus kommt zu den Korinthern, er verkündigt das Evangelium, sie nehmen es an, füllen eine Entscheidungskarte aus, stehen fest darin, und er sagt: "Ich möchte trotzdem euch wieder daran erinnern." Warum? Warum an etwas erinnern, was man schon weiß, gehört hat, angenommen hat und daran auch feststeht, also nicht nur wankelmütig, sondern feststeht? "Auf dass ihr auch gerettet werdet, wenn ihr an dem Wort, was steht dort, festhaltet, das ich euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich geglaubt hättet." Hier ist ein ganz besonderes Prinzip des Evangeliums: Durch das Wort Gottes wird unsere Hand an die rettende Stange festgetan. Wir halten es fest. Aber solange wir diese Stange festhalten, sind wir gerettet. Aber Gott schweißt unsere Hand nicht an. Er kettet sie nicht an. Jeder von uns ist frei, sie wieder loszulassen. Wenn ihr an dem Wort festhaltet, wenn wir festhalten, festhalten, festhalten. Deswegen möchte die Bibel, dass wir uns immer wieder und immer wieder und immer wieder daran erinnern. Und deswegen kommt der Sabbat nicht alle 52 Wochen einmal im Jahr, sondern alle 7 Tage. Warum? Weil die Bibel weiß und Gott weiß es nur zu genau: Wir Menschen sind vergesslich. Sind Sie vergesslich?

[1:05:26] Der Sabbat, die Therapie. Das gleiche Prinzip noch einmal. Darum will ich es nicht versäumen, euch stets an diese Dinge zu erinnern, obwohl ihr sie kennt und in der bei euch vorhandenen Wahrheit festgegründet seid. Sowohl Paulus als auch Petrus als auch Judas, alle Apostel sprechen immer von dem Gleichen. Sie wiederholen die einfachen Grundding, und sie werden sehen, dass wir bei Entscheidung 21 bestimmte Dinge immer und immer und immer wieder ansprechen. Warum? Weil es keinen Sinn macht, immer nur Neuigkeiten und Neuigkeiten in die Luft zu schmeißen. Wir müssen festgegründet sein in dem, was wir wissen, damit wir feststehen können. Wir werden sehen in den nächsten Themen, warum das so notwendig ist. Wir müssen festgegründet sein. Der Sturm kommt.

[1:06:12] Warum nicht den Sabbat nutzen, um über all diese Dinge nachzudenken? Warum sich nicht einen Tag in der Woche Zeit nehmen, über Gott nachzudenken? Wer von Ihnen hat einen stressigen Alltag? Wer von Ihnen hat das Gefühl, dass er einen stressigen Alltag hat? Alle, die sich nicht melden, von denen möchte ich nie wieder eine Beschwerde hören. Alle Menschen, mit denen ich rede, haben keine Zeit, und die meisten haben noch weniger Zeit. Niemand hat heutzutage Zeit. Alle haben Stress. Und wenn...

[1:06:42] es darum geht, ein wenig Andacht zu machen, ein wenig in der Bibel selbst zu lesen, ein bisschen Zeit mit Gott zu verbringen, dann haben wir so viel zu tun. Wir müssen arbeiten, wir haben Hobbys, wir haben unsere Familie, wir haben Kinder, wir müssen das und jenes und solches und wir haben so selten Zeit.

[1:06:56] Und Gott weiß das. Deswegen gibt er uns einen ganzen Tag, nicht 24 Stunden, wir sollen auch schlafen, aber ausreichend Zeit, wo Sie nichts von dem tun sollen und sich nur ausschließlich mit Gott, mit seiner Natur und mit all den lieben Mitmenschen, die Gott geschaffen hat, beschäftigen können.

[1:07:16] Wäre es nicht schön, diesen Sabbat zu genießen? Dieser Tag ist gesegnet und geheiligt. Kein anderer Tag, weder ein Montag, noch ein Mittwoch, noch ein Donnerstag, noch irgendein anderer Tag, und wenn 95% der Menschen es behaupten.

[1:07:36] Warum nicht diesen Tag nutzen, wieder Zeit zu haben für die Familie, Zeit zu haben für Freunde, Zeit zu haben für Gleichgesinnte. Jesus Christus sagte uns, dass er der Schöpfer und der Neuschöpfer ist. Der Sabbat ist ein Zeichen für Jesus. Es ist nicht einfach nur eine Lehre der Bibel, die man irgendwann, wenn man Christ werden will, auch noch mit beachten soll. Der Sabbat ist eines der absoluten Zentren des Evangeliums.

[1:08:12] Gott hat die Welt in seiner Hand und er trägt auch sie in ihrer Hand. Sie, die heute hier sitzen und sie, die live vor dem Bildschirm sitzen. Gott trägt sie in der Hand und er möchte ihnen Ruhe geben. Die Bibel sagt: "Kommt her zu mir, alle, die ihr müselig und beladen seid. Ich will euch erquicken und Ruhe geben." Gott möchte ihnen Ruhe geben und die Frage, die sie heute beantworten für sich, die sie beantworten müssen, ist diese: Wollen sie gemeinsam mit Jesus den Sabbat feiern?

[1:08:50] Hier ist eine Frage, die ich an sie habe. Wenn ihr bester Freund sie nach langer Zeit besucht und ihnen sagt: "Ich komme am Dienstag, sei am Bahnhof." Wer von ihnen wird am Mittwoch zum Bahnhof fahren? Würden sie am Mittwoch fahren? Oder würden sie ihrem besten Freund vertrauen, dass wenn er sagt, ich bin am Dienstag da, dass sie auch dann hingehen?

[1:09:14] Wir haben so viele Beweise gesehen, heute in der Bibel, dass Jesus jeden Samstag, jeden Sabbat Zeit mit ihnen verbringen möchte. Es ist ein Tag, nicht einfach nur ein Tag, um nicht zu arbeiten, ein Tag, gemeinsam mit Jesus den Sabbat zu feiern.

[1:09:28] Damit sie ein Lied hören, möchte ich die Salterkrone bitten, Entscheidungskarten auszuteilen. Und die, die live vor dem Livestream sitzen, haben auch heute die Gelegenheit, sich daran zu beteiligen. Bitte teilen sie ganz schnell die Karten aus. Und sie können einfach im Feedback-Bereich das, was sie betrifft, uns schreiben. Schreiben sie uns einfach das, was sie betrifft.

[1:09:52] Zum Beispiel könnten sie vielleicht sagen: "Ich habe zum ersten Mal vom Sabbat gehört und möchte ihn gerne einmal ausprobieren." Vielleicht sind viele von ihnen, gerade im Livestream dabei, die zum allerersten Mal die biblischen Beweise dafür heute so klar gehört haben und sie möchten es gerne einmal ausprobieren. Schreiben sie uns davon. Sie werden im Feedback-Bereich nicht diese Karte finden. Schreiben sie einfach in die Box hinein: "Ich möchte gerne den Sabbat ausprobieren" und schicken sie uns das.

[1:10:18] Vielleicht aber möchten sie sich sogar heute schon entscheiden für den Sabbat als Zeichen der Schöpfung und der Erlösung und möchten ihn als Ruhetag heilig halten. Auch das ist ihre Entscheidung. Jesus lädt sie dazu ein. Und die dritte Möglichkeit, die sie haben: Ich habe Fragen zum praktischen Halten des Sabbats. Das können sie ebenfalls niederschreiben. Dort gehen sie auf Feedback, schreiben sie das auf, was sie betrifft, schicken sie uns die ihre Entscheidung.

[1:10:44] Auch die, die heute hier sitzen, denken sie genau darüber nach, was sie entscheiden wollen und wie sie entscheiden wollen. Und dann, wenn sie besonders Fragen haben zum praktischen Halten des Sabbats, dann geben sie uns ihre Kontaktadressen.

[1:10:58] Ich lade sie jetzt ein, mit mir gemeinsam noch ein Gebet zu sprechen. Wir können dazu aufstehen, um unsere Entscheidung zu besiegeln.

[1:11:14] Lieber Vater im Himmel, du hast den Sabbattag gemacht und ist ein Zeichen der Schöpfung, der Erlösung und der Vorbereitung auf die Wiederkunft. Er ist unwandelbar, genauso wie du unwandelbar bist, denn du hast dich dort in diesem Sabbat verewigt. Du hast deinen Fingerabdruck in die Zeit hineingedrückt.

[1:11:42] Und wir können jeden siebenten Tag dir auf eine ganz besondere Art und Weise nahe sein. Und wir möchten dich bitten, dass du uns diese Erfahrung des Sabbats schenkst, nicht nur, dass wir am Samstag einen freien Tag haben, dass wir besondere Nähe zu dir haben und dass es zu einem Ausdruck, zu einem äußeren Zeichen unserer inneren Verbundenheit zu dir auch anderen Menschen deutlich macht, dass du unser Schöpfer, unser Erlöser und unser wiederkommender König bist.

[1:12:12] Wir danken dir für all das, was wir hören durften, uns studieren durften und gibt, dass es uns festigt und dass wir darüber nachdenken, dass wir dieses erste Wort des Gebotes sehr ernst nehmen, dass wir darüber gedenken und nachdenken. Bitte führe uns du alle morgen Abend wieder gesund hier zusammen, um weiter dein Wort zu studieren. Amen.

[1:13:16] Diese Sendung wurde vom NDR live untertitelt


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