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In dieser Predigt von Boris Bernhard wird die Bedeutung der Drei-Engels-Botschaft aus der Offenbarung beleuchtet. Der Sprecher erklärt die historische Entwicklung und die tiefere theologische Bedeutung hinter den Botschaften der Engel, von der Anbetung des Schöpfers bis hin zu den Warnungen vor Babylon und dem Malzeichen des Tieres. Es wird betont, wie wichtig es ist, diese Botschaften zu verstehen und weiterzugeben, um die Wahrheit Gottes in der Welt zu verbreiten.


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Serie: Predigten

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Transkript

[0:00] Einen gesegneten Sabbat, meine Lieben! Ich wurde heute Morgen ein wenig überrascht, dass ich heute mit dem Wort dienen darf, aber wir haben die besten Grundvoraussetzungen, da ich weder bereit noch würdig bin, das Wort zu verkündigen und in den Schwachen ist der Herr mächtig.

[0:27] Auf diese Verheißung muss ich mich heute verlassen und ich möchte gerne, bevor wir starten, nochmals mit euch beten, dass der Heilige Geist kommen möge, mich leitet in dem Wort, das ich teile und in euren Herzen wirkt, damit ihr auch versteht, was ich versuche zu sagen. Lieber Vater im Himmel, ich danke dir so sehr für diesen Sabbatag, ich danke dir für das neue Jahr. Großer Gott, ich bitte dich, dass du deiner Verheißung nachkommst, dort wo zwei oder drei in deinem Namen versammelt sind, da bist du mitten unter ihnen. Heiland, nimm bitte unsere Einladung an und sei du heute mitten unter uns. Großer Gott, schenke du uns deinen Heiligen Geist, dass wir verstehen, was du uns sagen möchtest. Heiland, ich bitte dich, sei du auch mit mir, dass ich dein Wort treu verkündigen kann, dass nichts aus mir selbst herauskommt, sondern dass ich dich sprechen lasse. Großer Gott, hab so Dank dafür und so bitte ich im kostbaren Namen Jesu. Amen.

[1:29] Der Tag begann eigentlich schon gestern. Gestern Abend ruft mich der Christopher an, sagt Boris, ich fühle mich nicht ganz so gut, könntest du für mich die Sabbat-Lektion machen? Und ich sage, selbstverständlich, habe ich ja schon alles vorbereitet, mache ich gerne. Und bereit die Sabbat-Lektion vor, denke ich, ich gucke noch mal auf die Homepage, wann ich dann am besten in der Kirche sein sollte. Dann lese ich 8:15 Uhr, Sabbatschulhelfer treffen und sage ich, gut, dann bin ich um 8:15 Uhr da und gehe noch auf Nummer sicher und bin sogar noch mal ein bisschen früher da, dass ich auch ja nicht zu spät komme. Und dann sitze ich da, singe fröhlich vor mich hin und dann kommt der nächste Anruf und sagt, Boris, Christopher ist ganz krank, könntest du die Predigt übernehmen? Und sofort schießen mir zwei Dinge in den Kopf. Das Erste ist, ich habe Gott versprochen, ihm immer dann zu dienen, wenn ich die Möglichkeit habe. Und das Zweite war, heute Morgen, ich stand vor dem Spiegel, meine Haare haben den da gemacht und dann kam mir ein altes Ellen White Zitat in den Kopf, wo stand, bevor wir predigen, sollten wir uns noch mal die Haare kämmen. Und dann dachte ich, na, ich predige heute ja nicht, aber ich sollte mir zumindest die Haare kämmen. Wie gut, dass Gott mir da noch mal einen Hinweis gegeben hat.

[3:12] Und da ich immer irgendwas parat habe, habe ich mir gedacht, dass wir heute eine Predigt nehmen, ein Thema durchnehmen, das komischerweise sehr selten gepredigt wird. Nicht so selten hier in Stuttgart-Wangen, aber in unserer Gemeinde etwas seltener gepredigt wird. Und zwar die Drei-Engels-Botschaft. Meine Predigt geht über die Drei-Engels-Botschaft, wo wir die einzelnen Engel genauer betrachten. Und lasst uns zuerst aufschlagen, Offenbarung 14, die Verse 6 und 7. Offenbarung 14, die Verse 6 und 7. Dort steht: Ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volksstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichts ist gekommen, und betet den an, der den Himmel, die Erde, das Meer und die Wasserquellen gemacht hat.

[4:19] Warum ist die Drei-Engels-Botschaft für uns eine so wichtige Botschaft? Den Schlüssel dazu finden wir in Offenbarung 10. Und um zu verstehen, warum die Drei-Engels-Botschaft wichtig ist, müssen wir herausfinden, warum sie für uns, warum sie für jeden Einzelnen, für sich selber wichtig ist. Und den Schlüssel finden wir in Offenbarung 10, Verse 8 bis 10. Offenbarung 10, Verse 8 bis 10. Und die Stimme, die ich aus dem Himmel gehört hatte, redete nochmals mit mir und sprach: Geh hin, nimm das offene Büchlein in der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht. Ich ging zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein. Und er sprach zu mir: Nimm es und iss es auf, und es wird dir Bitterkeit im Bauch verursachen. In deinem Mund aber wird es süß sein wie Honig. Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und aß es auf, und es war in meinem Mund süß wie Honig. Als ich es aber aufgegeben, aufgegessen hatte, wurde es mir bitter im Bauch.

[5:31] Hier in Offenbarung 10 finden wir eine Erfahrung, die eine gewisse Bewegung gemacht hat. Wer weiß, um welche Bewegung es sich hier handelte? Um, wie bitte? Ja, die Vorstufe davon, um die Milleriten. Richtig. Was hatte Miller erkannt? Miller hatte erkannt, wir steuern auf ein Datum, auf ein Jahr zu, in dem etwas Großes geschehen sollte. Und sie haben es ausgelegt: Jesus kommt wieder. Miller hat das zum ersten Mal 1834 wirklich erkannt. Und er hat studiert und hat versucht, sich selber zu widerlegen, wo hat er Fehler gemacht. Und die Botschaft wurde verkündigt. Und jetzt nehmt einmal an, wir wären in dieser Bewegung gewesen. Es ist 1842 und wir denken 1843 kommt Jesus wieder. Und dann wird noch ein bisschen studiert und wir erkennen, nein, 1844. Und es wird weiter studiert und wir sehen, der 22. Oktober 1844.

[7:03] Ist das ein etwaiges oder ein genaues Datum? Genau. Das heißt, ich weiß, nächstes Jahr kommt Jesus wieder. Ich brauche mich nicht um zu sorgen, wie ich mein Haus abbezahlen soll oder was ich in zwei Jahren essen soll, weil das ist kein Thema mehr. Jesus kommt in einem Jahr wieder. Und die Zeit schreitet voran. Noch ein halbes Jahr. Jesus kommt wieder. Ich muss es den Leuten sagen. Ein Monat. Jetzt ist es bald soweit. Jesus kommt wieder. Und schließlich ein Tag davor. Morgen kommt Jesus wieder. Ich meine, wenn ihr wisst, mit absoluter Sicherheit, Jesus kommt morgen wieder und ihr seid vorbereitet, was ist das für ein Ereignis für euch? Ich denke, das ist das freudigste Ereignis, das wir uns vorstellen können. Ich meine, diejenigen unter uns, die verheiratet sind, so stelle ich mir das idealerweise vor, am Tag vor der Hochzeit, dass man ganz aufgeregt ist und sich freut. Und der 22. Oktober 1844, er kam. Die Botschaft war süß wie Honig im Mund. Jesus kommt heute wieder. Und der Tag kam und der Tag ging. Und Jesus kam nicht wieder. Und am nächsten Tag kam er auch nicht wieder.

[8:30] Es war so bitter. Nicht nur, dass alles, woran ich geglaubt habe, null und nichtig war. Nicht nur, dass ich diese Enttäuschung verkraften musste. Es ist nicht der schönste Tag meines Lebens. Jesus ist nicht wiedergekommen. Auch dass die ganze Welt über mich spottet. Schau, was du verkündigt hast. Nichts ist passiert. In dieser Niedergeschlagenheit haben aus einer Bewegung von 50.000 Menschen am Ende ca. 48, 49 gesagt, wir waren falsch. Wir müssen weiter studieren. Und welch Demut muss das abverlangt haben. Und lesen wir weiter in Vers 11. Also sie haben erkannt in Offenbarung 10, wir sind diese, die plötzlich ein offenes Büchlein haben. Weil bevor ein Buch offen ist, was, also wenn es die Bibel extra so betont, was war es davor? Geschlossen. Okay, welche geschlossenen Bücher kennen wir denn in der Bibel? Genau, wir kennen nur das Buch Daniel, das geschlossen war. Und aufgrund von Daniel 8 Vers 14 haben wir ja die Prophezeiung auf 1844. Dieses Büchlein war vorher geschlossen.

[10:25] Interessant ist auch, wenn wir uns die Bibelstudien anschauen. Von 1600 bis 1700 gab es ca. zwei bedeutende Autoren, die versucht haben, das Buch Daniel auszulegen. Beide waren sie weit daneben. In den Jahren 1700 bis 1800 haben sich sechs Leute an dem Buch Daniel versucht. Und einer davon kam schon in die richtige Richtung. Ich denke, jeder von euch kennt diesen Autor, ohne zu wissen, dass er das gemacht hat. Es war Sir Isaac Newton, der neben seinen vielen, vielen wissenschaftlichen Abhandlungen noch viel mehr Bücher über die Bibel und den Glauben geschrieben hat. Und er kam schon auf die richtige Spur. Und dann wurde die Zeit reif. Das Büchlein wurde geöffnet. Gott hat Licht vom Himmel gesandt. Und in den Jahren 1800 bis 1850 gab es 48 Personen, die diese Bücher studiert haben und alle mehr oder weniger auf das gleiche Ergebnis gekommen sind. Daran sehen wir, dass es eine Bewegung ist, die von Gott geführt worden ist.

[11:40] Und sie hatten jetzt diese bittere Erfahrung. Und sie sehen sich selber in Offenbarung 10 und lesen jetzt den Vers 11. Dort steht: Und er sprach zu mir: Du sollst nochmals weissagen über viele Völker und Nationen und Sprachen und Könige. Wenn wir uns das genau anschauen, wir haben diese wahnsinnige Enttäuschung erhalten und sagen, Gott, hilf uns, was nun? Und er sagt: Keine Sorge, ihr sollt abermals weissagen über viele Nationen und Völker und Sprachen und Könige. Dann haben wir eine berechtigte Frage. Welches ist die berechtigte Frage? Was sollen wir predigen? Ich meine, sollen wir predigen, dass Jesus 1844 wiederkommt? Also es gibt tatsächlich Bewegungen, die sagen, dass er 1844 oder 1911 zurückgekommen ist und jetzt irgendwie in einer geistlichen Sphäre schwebt. Aber das ist ja nicht das, was wir glauben.

[12:56] Sie haben sich gefragt, was ist es, was wir weissagen sollen? Was ist es, was unsere Aufgabe ist, die, die wir aus dieser großen Enttäuschung herausgekommen sind? Und liebe Freunde, die Antwort finden wir in Offenbarung 14 Vers 6, der Anfang der drei Engelsbotschaft. Sie hatten die Enttäuschung und haben die Aufgabe: Predigt an alle Völker, Nationen und Sprachen. Und wir fragen Gott: Was? Und jetzt lesen wir: Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen, denen, die auf der Erde wohnen, und zwar jeder Nation und jedem Volkstamm und jeder Sprache und jedem Volk. Hier wurden unsere Pioniere hellhörig, hier haben sie erkannt, hier ist etwas, was verkündigt wird, nachdem dieses bittere Erlebnis gekommen ist.

[14:00] Und lasst uns gemeinsam anschauen, was diese Botschaft, die verkündigt werden soll, an die ganze Welt besagt. Der erste Engel sagt: Ein ewiges Evangelium und das Gericht ist gekommen. Wir finden in der Apostelgeschichte und in den Briefen von Paulus immer wieder eine Aussage über das Gericht, aber immer heißt es, das Gericht wird kommen an jenem großen Tage. Es ist noch ein Stück hin. Dieser Engel sagt: Die Stunde des Gerichts ist gekommen, sie ist da. Das ist ein eigenes Predigtthema. Wir wissen, dass 1844 der Anfang dieses Untersuchungsgerichts war, aber auf den Punkt möchte ich jetzt gar nicht hinausgehen, sondern ich möchte uns eher darauf lenken, was wir seltener betrachten.

[15:05] Und zwar, er hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen. Dieses ewige Evangelium, ich meine, das benutzen wir gerne mal in unseren Predigten, in unseren Worten, aber welches ist dieses ewige Evangelium? Hat jemand eine Idee? Das Evangelium ist die gute Nachricht, die gute Nachricht der Erlösung und die wurde nötig ab dem Fall. Das heißt, das ewige Evangelium ist der Erlösungsplan und wir müssen den Erlösungsplan verstehen und uns das genauer anschauen. Und ich möchte das mit euch ganz schnell durchgehen.

[16:01] Und zwar, wir haben ein grundsätzliches Problem, wenn wir sagen, Gott ist allmächtig, er ist allwissend und er ist gut, warum das Böse existiert? Die wenigsten Christen haben darauf eine wirkliche Antwort. Und zwar, wenn Gott allwissend ist und gut, dann kann er nicht allmächtig sein. Wie kann dann die Sünde existieren? Warum hat er sie nicht ausradiert? Wenn Gott allmächtig und gut ist, dann kann er nicht allwissend sein, weil die Welt irgendwie in diese Situation gesteuert ist. Und wenn Gott allmächtig und allwissend ist, dann kann er nicht gut sein, weil er hat das Böse hier in die Welt gepflanzt. Das ist die große Frage, die viele, viele Menschen bewegt und die Bibel kennt eine Antwort. Wir finden in Matthäus 13 das Gleichnis vom Unkraut und vom Weizen, wo Jesus sagt: Der Menschensohn ist ausgegangen und hat den Weizen gestreut. Das sind die Kinder des Reiches, aber der Feind kam und hat Samen des Bösen gesät.

[17:20] Jesus sagt also, es gibt jemand, der das Böse in diese Welt hineingesät hat und er sagt auch, wer dieser jemand ist. Es ist der Feind, es ist der Widersacher, es ist Satan oder Luzifer. Und dann ist die berechtigte Frage: Warum hat Gott dann Luzifer geschaffen? Warum hat er den Teufel gemacht? Und auch hierfür gibt die Bibel eine Antwort. Ich will hier schnell drüber gehen. Ich sage euch die Bibeltexte und sage dann, was da drin steht. Es ist in Ezechiel 28, Verse 12 bis 15, die Art und Weise, wie Luzifer geschaffen wurde. Und zwar, er war behängt mit allen möglichen Edelsteinen. Er war wunderschön, er war das Siegel der Vollendung, er war voller Weisheit. Er wurde perfekt geschaffen.

[18:16] Und was ist mit diesem perfekten Wesen passiert? Das finden wir in Jesaja 14, Verse 12 bis 14. Dort sagt die Bibel: In ihm wurde Sünde entdeckt. Er wollte sich erhöhen, sich dem Allerhöchsten gleich machen. Das heißt, das Denken Luzifers war nicht mehr auf Gott gerichtet, ihm anzubeten und im Dienst Freude zu haben, sondern er schaute auf sich und hat gedacht: Ich bin doch eigentlich ganz schön. Ich meine, Gold und Silber überall, jede Menge Edelsteine, ich bin viel schlauer als die anderen Engel. Warum darf nur Gott angebetet werden und ich nicht? Und das begann in ihm zu gären. Und schließlich entwickelte er das Verlangen, angebetet zu werden. Und das sehen wir, dass er sich immer erhöhen wollte auf eine Stufe, auf der er nicht war, für die er nicht geschaffen wurde.

[19:36] Und wie ist die Sünde von in Luzifer dann weitergegangen? Und das finden wir in der Offenbarung 12. Dort ist von diesem großen Kampf im Himmel die Rede. Der große Kampf im Himmel, wo der Drache und seine Engel gegen Michael und seine Engel kämpfte und dass ein Drittel der Sterne mit ihm gezogen wurde. Das Wort, was wir hier haben, ist das Wort Polemos. Und es ist nicht so ein Krieg oder Kampf, wie wir uns das vorstellen mit Panzern und Laserschwertern oder ähnliches, sondern es ist ein Kampf der Geister. Es ist ein Kampf der Argumente, weil wir dürfen eins nicht vergessen. Jeder, der Kinder hat, weiß das. Kinder glauben alles. Warum? Weil sie vertrauen und weil sie noch nicht auf die Lüge konditioniert wurden.

[20:25] Heute ist es so, wenn jemand anruft und sagt, sie haben gewonnen, ist bei uns direkt: Okay, da ist ein Haken dran, ich lege wieder auf. Warum? Weil Betrug und Lüge für uns wirklich normal geworden ist. Aber das war nicht der Fall bei den Engeln. Die Engel haben immer nur Wahrheit gehört, die ganze Zeit. Und plötzlich kommt jemand, den du vertraust, der etwas anderes sagt, als was du bisher gehört hast. Aber du kennst den Unterschied zwischen Wahrheit und Lüge nicht. Wem glaubst du? Das ist das große Dilemma, das passiert ist.

[21:11] Und warum sollen wir Gott anbeten? Gott sagt immer wieder: Und betet den an, der gemacht hat Himmel und Erde und die Wasserquellen. Er ist der Schöpfergott, deshalb soll er angebetet werden. Wie löst also Gott dieses große Dilemma, wer hat recht, wer hat Anbetung verdient? Indem er zeigt, wer er ist. Er ist der Schöpfergott. Also hat Jesus Christus die Welt erschaffen und damit beginnt unsere Bibel von Anfang an. Da beginnt das erste Buch Mose, an diesem Punkt.

[21:41] Woher wissen wir, dass dieser ganze Konflikt vor der Schöpfung der Erde passiert ist? Weil wir nicken das immer freundlich ab, weil wir das so gewohnt sind. Aber was ist der Grund, der biblische Grund, warum es dieser Kampf gewesen sein muss, bevor diese Erde geschaffen wurde? Wir finden die Antwort im Paradies. Dort gab es zwei Bäume. Welche Bäume gab es da? Der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von was? Von Gut und Böse. Das heißt, das Böse muss zu diesem Zeitpunkt schon existiert haben.

[22:37] Und jetzt beginnt unsere Sache. Gott hat aus wunderschönen Materialien, Gold, Silber, Edelsteinen, ein Wesen geschaffen, das makellos ist. Ich meine, auch wenn wir heute Satan sehen würden, wir würden sagen, wow, wirklich schön. Und auf der Erde gab es auch Gold und Silber und Ebenholz und die tollsten Materialien. Und dann gab es noch etwas, und zwar Staub. Das Wertloseste, was es auf diesem Planeten gibt. Und aus diesem Material hat Gott den Menschen geformt. Und er ist nah an ihn herangegangen und hat seinen Atem des Lebens in seine Nasenlöcher reingemacht. Und der Mensch hat seine Augen geöffnet und sah als erstes Jesus Christus.

[23:25] Und dieser Prozess, was sollte der bewirken? Gott wollte zeigen, so wie der Mensch über den Planeten herrscht, auf die Tiere und auf die Pflanzen aufpasst, so herrsche ich über das Universum. Deshalb hat er Mann und Frau in seinem Bild, in seinem Charakter geschaffen. Und Satan hat das erkannt. Satan hat erkannt, anhand des Menschen wird das Universum erkennen, wie Gott wirklich ist. Ich muss etwas dagegen tun. Und Satan hat all seine List aufgebaut, um sein Bild in den Menschen zu legen. Er wollte erhöht werden. Er wollte sein, was er nicht ist. Und er hat Eva gesagt: Willst du nicht so sein wie Gott? Du musst nur diese Frucht essen. Er hat sein Bild in unsere Vorfeldväter gelegt und so schlummert sein Bild auch in jedem einzelnen Herz von uns.

[24:44] Und jetzt ist es so, wir wissen, dass der Sünde Sold der Tod ist und dass Satan ein Menschenmörder von Anfang an ist. Das heißt, jeder Mensch, der seit Anbeginn der Zeit gestorben ist, war das zu Recht oder zu Unrecht? Zu Recht. Das heißt, Satan, all die, die er genommen hat, hat er zu Recht genommen. Es war innerhalb des Gesetzes. Die himmlischen Wesen konnten nicht sehen, wer ist richtig. Bis zu einem Zeitpunkt, vor 2000 Jahren, kam Gott selbst auf diese Erde und hat ein makelloses Leben geführt. Und als er am Kreuz gestorben ist, sagte er: Es ist vollbracht. Warum sagte er das? Das ganze Universum hat gesehen, wie Gott ist. Das sehen wir auch in Philipper 2, Verse 5 bis 8. Und Jesus Christus hielt es nicht wie ein Raubfest, Gott gleich zu sein, sondern er entäußerte sich selbst in einem Knechtgestalt an und war gehorsam bis zum Tod am Kreuz.

[25:52] Das ist das Wesen Gottes. Gott erniedrigt sich, um zu dienen. Und gleichzeitig hat das Universum erkannt, wohin die Prinzipien des Satans führen, nämlich zum Tod eines unschuldigen Wesens. Das ist die Folge von Satans Herrschaft. Und dem ganzen Universum wurde es klar, bis auf einem Planeten. Und das sind wir. Uns als Menschheit ist noch nicht wirklich klar geworden, wer Gott wirklich ist.

[26:39] Und wir finden jetzt wieder in Offenbarung noch etwas. Und zwar im Vers 7. Und betet den an, der Himmel und Erde und das Meer und die Wasserquellen gemacht hat. Diese Phrase, woher kommt uns die bekannt vor? Haben wir die irgendwann schon mal gehört? Der gemacht hat Himmel und Erde und Wasserquellen und so weiter. Einige nicken, ja? 2. Mose 20, der Vers 11, um genau zu sein. 2. Mose 20, Vers 11. Denn in sechs Tagen hat der Herr Himmel und Erde gemacht und das Meer und alles, was darin ist. Und er ruhte am siebenten Tag. Darum hat der Herr den Sabbattag gesegnet und geheiligt.

[27:32] Das heißt, in diesem ersten Engel verbirgt sich Anbetung. Und zwar Anbetung durch den Sabbat. Es verbirgt sich das Gericht. Es verbirgt sich der Erlösungsplan dahinter. Und dann kam ein zweiter Engel. Diesen zweiten Engel finden wir in Offenbarung 14, Vers 8. Und ein anderer Engel folgte ihm, der sprach: Gefallen ist Babylon, die große Stadt, weil sie mit dem Glutwein ihrer Unzucht alle Völker getränkt hat. Was unterscheidet diesen Engel von den anderen Engeln?

[28:21] Richtig, die Stimme. Während der erste Engel mit lauter Stimme spricht, während der dritte Engel mit lauter Stimme spricht, ist dieser Engel moderat. Und er sagt: Gefallen, gefallen ist Babylon. Jetzt ist die Frage, was ist denn Babylon? Und da haben wir wieder jede Menge Vorstellungen, was Babylon alles sein könnte. Aber lasst uns doch biblisch begründen, was Babylon eigentlich ist. Und dafür gehen wir in 1. Mose 11, Vers 3 und 4. Da sind wir beim Turmbau zu Babel.

[29:00] Und sie sagen, und sie sprachen zueinander: Wohl an, lasst uns Ziegel streichen und sie feuerfest brennen. Und sie verwendeten Ziegel statt Steine und Asphalt statt Mörtel. Und sie sprachen: Wohl an, lasst uns eine Stadt bauen und einen Turm, dessen Spitze bis an den Himmel reicht, dass wir uns einen Namen machen, damit wir ja nicht über die ganze Erde zerstreut werden. Warum haben sie den Turm gebaut? Sie sagen selber, damit sie ja nicht über die ganze Erde zerstreut werden. Wie kamen sie denn auf die vermessene Idee, dass sie über die ganze Erde zerstreut werden könnten? Weil Gott es gesagt hat. Gott hat es gesagt in 1. Mose 9, Vers 1.

[29:48] Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und erfüllt die ganze Erde. Und diese Leute, die in das Land Sinear gekommen sind, haben gesagt: Wir wollen uns nicht aufteilen, wir wollen zusammenbleiben. Das heißt, sie arbeiten bewusst gegen das Wort Gottes. Das ist das eine Kriterium für Babylon. Das andere Kriterium für Babylon ist in Vers 3: Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und sie feuerfest brennen. Das heißt, sie haben diesen Turm gebaut mit Ziegeln. Was wäre die Alternative? Und die Bibel gibt direkt im Anschluss die Antwort. Sie verwendeten Ziegel statt Steine.

[30:38] Jetzt ist die Frage, wer hat die Steine gemacht? Gott. Und wer hat die Ziegel gemacht? Der Mensch. Hier sehen wir, wir nehmen nicht das, was Gott uns zur Verfügung stellt, sondern wir machen selbst etwas, um zu Gott zu kommen. Und genau das sind auch heute noch die Kriterien für Babylon.

[31:11] Kommt euch das bekannt vor, dass Leute sagen: Nein, nein, nein, wir sollten nicht darüber sprechen, was uns trennt, sondern lasst uns darüber sprechen, was uns vereint. Kommt uns das bekannt vor? Diese Botschaft: Babylon ist gefallen, kommt raus aus ihr, mein Volk. Die wird nochmal wichtig. Wisst ihr wann? Habe ich es richtig gehört? Offenbarung 18. Offenbarung 18 wird das nochmal ein großes Thema. Ich sehe viele Geschwister, die jetzt schon herumgehen und sagen: Geht raus aus Babylon, sonst geht ihr verloren. Meine lieben Geschwister, sind wir schon da? Ich brauche Nicken oder Kopfschütteln.

[32:03] Ja, einige sagen, da sind wir schon. Richtig, wir haben schon diesen Abfall. Allerdings, wir sehen allein schon in den Kapiteln, dass diese Engelsbotschaft, diese eine laute Engelsbotschaft, nach der drei Engelsbotschaft kommt. Und ganz ehrlich, wir müssen erst chronologisch vorgehen. Das heißt, diese Botschaft muss erst wirklich verkündigt werden, bevor die andere Botschaft kommen kann. Ansonsten heißt es: Okay Gott, deine drei Engelsbotschaft ist gut, aber die gefällt mir nicht so sehr. Ich möchte die laute Engelsbotschaft von Babylon, Babylon ist gefallen machen. Wer führt dann? Die Menschen. Und da müssen wir aufpassen.

[32:50] Und damit wir das besser verstehen, möchte ich jetzt den dritten Engel ansprechen. Der dritte Engel ist der unbeliebteste Engel bei uns Adventisten. Warum? Weil es eine schöne Liebesbotschaft ist, die wir sonst verkündigen. Richtig? Nein, leider nein. Die dritte Engelsbotschaft geht von den Versen 9 bis 12. Die sagt: Und ein dritter Engel folgte ihm, der sprach mit lauter Stimme: Wenn jemand das Tier und sein Bild anbetet und das Mahlzeichen auf seine Stirn oder auf seiner Hand annimmt, so wird er auch von dem Glutwein Gottes trinken, der unvermischt eingeschenkt ist in den Kelch seines Zornes. Er wird mit Feuer und Schwefel gepeinigt werden von den heiligen Engeln und von dem Lamm. Und der Rauch ihrer Qual steigt auf von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und die, die das Tier und sein Bild anbeteten, haben keine Ruhe, Tag und Nacht, und wer das Mahlzeichen seines Namens annimmt.

[33:56] Das ist eine harte Botschaft. Und die meisten Christen daraus sagen: Das ist nicht unser Gott. Den Gott, den du da gerade mir verklickern willst, das ist kein guter Gott. Aber ist das tatsächlich wahr? Wovor wird hier gewarnt? Zuallererst natürlich vor Anbetung von dem Tier und dem Bild des Tieres. Dieses Tier aus Offenbarung 13, wer weiß noch, welches das ist? Es ist dieses Tier mit Löwentatzen und mit einem Leib von einem Leoparden, einen Löwenrachen, zehn Hörnern, sieben Köpfen, Kronen. Das Papsttum.

[34:45] Wir haben hier eine Macht, die Kirche und Staat vereint. Und wir haben das Bild des Tieres. Welches ist das Bild des Tieres? Der gefallene Protestantismus in Amerika. Was heißt gefallen? Das heißt, er muss gestanden haben. Vielleicht steht er noch. Wer weiß das? Wir müssen hier auf die Prinzipien Gottes zurückgreifen. Und zwar, wir hatten vom Volk Israel an eine sogenannte Theokratie. Gott ist an der Spitze, Gott führt. Aber durch Jesus Christus und seinen Dienst hat Gott gesagt: Kirche und Staat, das sollten wir trennen.

[35:36] Wie hat er das gesagt? Er hat gesagt: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und gebt Gott, was Gottes ist. Das ist der erste Anhaltspunkt. Dann hat Jesus gesagt: Ich bin nicht gekommen, um zu richten, sondern um zu retten. Das heißt, kein Glaubenszwang. Und das dritte ist: Mein Reich ist nicht von dieser Welt. Das heißt, Kirche und Staat müssen getrennt sein, damit die Glaubensfreiheit gewährleistet wird. Weil nur mit Glaubensfreiheit können Menschen sich entscheiden, ob sie Gott dienen wollen oder nicht. Das ist das Prinzip der Liebe.

[36:17] Und jetzt haben wir das Mahlzeichen. Dieses schreckliche Ding, das niemand annehmen sollte. Weil alles, was da Grausames danach kommt, ist einfach nur die Warnung: Finger weg von diesem Mahlzeichen. Was ist jetzt dieses Mahlzeichen?

[36:44] Ja, aber richtig, also was bedeutet das aber? Also was ist die falsche Anbetung? Richtig, normalerweise höre ich in unseren Reihen immer, das Sonntagsgesetz, was nicht falsch ist. Allerdings, liebe Freunde, ist euch schon aufgefallen, dass wir in Deutschland Sonntagsgesetze haben? Haben wir, wir haben noch keine Todesstrafe dafür. Aber wir haben ganz deutlich ein Sonntagsgesetz. Ist das nun das Mahlzeichen? Nein, warum ist das nicht das Mahlzeichen?

[37:23] Und jetzt müssen wir wieder in den Text schauen. Wir sehen in Offenbarung 13, die Verse 15 bis 17, sehen wir, dass ein Todesbefehl ausgegeben werden sollte und das Kaufen und Verkaufen gehindert wird. Das heißt, es muss sich hier um etwas handeln, um dieses Mahlzeichen, das verhindert, dass gekauft oder verkauft wird und dass eine Todesstrafe eingesetzt wird.

[37:57] Und jetzt ist die Frage, wie spricht ein Staat über Gesetze? Und woran können wir erkennen, dass es wirklich auch hier um Gottes Gesetz geht? Dass es ein Gesetz ist gegen Gottes Gesetz. Das finden wir am Ende der Drei-Engels-Botschaft in Vers 12. Hier ist das standhafte Ausharren der Heiligen. Hier sind die, welche? Die Gebote Gottes und den Glauben von Jesus bewahren. Hier sehen wir, dass diejenigen diesen Todesbefehl bekommen und diejenigen, die nicht mehr kaufen und verkaufen können, diejenigen sind, die die Gebote Gottes halten.

[38:43] Das heißt, das Mahlzeichen muss etwas gegen die Gebote Gottes sein oder gegen die Prinzipien Gottes. Erstmal ganz allgemein gesprochen. Das heißt, wenn weltweit ein Gesetz durchgebracht wird, wo geschrieben steht: Du musst die Ehe brechen, mindestens jeden Monat. Meine Freunde, dann wäre das das Mahlzeichen des Tieres. Wenn nämlich dieses Gesetz sagt, und wenn du das nicht tust, dann darfst du weder kaufen noch verkaufen. Und wenn du das nicht tust, wirst du am Ende sogar getötet werden.

[39:26] Die Sache ist die, Milliarden von Menschen würden sofort erkennen: Das ist nicht richtig. Auch bei Vater- und Mutter-Ehren, wenn wir sie nicht mehr ehren dürften, sondern sie sofort ins Heim abschieben lassen, am besten mit 43 schon, dann ist das das Mahlzeichen des Tieres. Aber jeder würde erkennen: Das ist nicht richtig.

[39:59] Es gibt nur wenige Gesetze in den Geboten Gottes, die von den meisten Leuten nicht erkannt werden. Und das ist ein einziges Gebot. Welches ist? Das Sabbatgebot. Das Sabbatgebot ist die Konsequenz letztendlich aus diesem Mahlzeichen. Wir verkündigen immer den Sabbat und er ist so toll und er ist so wichtig. Das ist richtig. Aber Gott liebt auch die Kinder, die ihn am Sonntag anbeten. Das ist so. Und wenn wir kommen und sagen: Das ist falsch, du musst das anders machen, dann entsprechen wir nicht den Prinzipien Gottes.

[40:49] Aber wenn wir sagen: Vorsicht, es gibt ein Mahlzeichen. Ich möchte dir gerne die Konsequenzen dieses Mahlzeichens erzählen und ich möchte dir zeigen, wie man biblisch dieses Mahlzeichen erkennt, dann wird diese Person sehen: Ich möchte den Sabbat halten. Und ich möchte euch noch eine Kleinigkeit hier auf den Weg geben. Wenn wir sagen, dass einer von uns der Herrscher dieser Welt wird und dann kommt ein Sabbatgebot, alle müssen den Sabbat halten. Und diejenigen, die sich weigern, die dürfen nicht kaufen und verkaufen. Und diejenigen, die sich immer noch weigern wollen, die kriegen sogar die Todesstrafe. Liebe Freunde, dann wäre das nicht auf den Prinzipien Gottes. Der sagt: Glaubensfreiheit. Wir würden dann einen Zwang ausüben. Das passiert uns sehr schnell. Auch wir müssen uns vor diesem Mahlzeichen schützen und wappnen.

[42:09] Die Sache ist die, das ist Wahrheit, richtig? Und Gott ist die Wahrheit. Und ich sage euch, meine Anfänge, als ich zum ersten Mal diese Wahrheit gehört habe, habe ich gesagt: Das kann nicht sein. Wenn das wahr wäre, würden diese Adventisten die Straße rauf und runter rennen und diese Botschaft verkündigen. Aber mit 28 habe ich das erste Mal von der Adventbotschaft gehört. Ich habe mich herangesetzt, um es zu widerlegen. Und bin bekehrt worden durch das Wort.

[42:58] Vor 160 Jahren wurde die Adventgemeinde ins Leben gerufen. Wir sind jetzt im 161. Jahr. Und unser König, Jesus Christus, sagt uns: Geht zu allen Völkern und Nationen und Sprachen und Volkstämmen und sagt das. 160 Jahre haben wir gebraucht.

[43:33] Ich möchte mit euch schnell Daniel 6 aufschlagen. Daniel Kapitel 6, Verse 26 und 27. Die Geschichte ist die Errettung von Daniel aus der Löwengrube. Daniel wurde gerettet und der König Darius hat erkannt, dass Gott Gott ist. Und dieser weltliche Herrscher, dieser weltliche König hat dann geschrieben in den Versen 26 und 27: Darauf schrieb der König Darius an alle Völker, Stämme und Sprachen, die im ganzen Land wohnen: Euer Friede nehme zu! Es ist von mir ein Befehl erlassen worden, dass man sich im ganzen Bereich meiner Herrschaft von dem Gott Daniels fürchten und scheuen soll. Denn er ist der lebendige Gott, welcher in Ewigkeit bleibt und sein Königreich wird nie zugrunde gehen und seine Herrschaft hat kein Ende.

[44:28] Das ist das persische Großreich gewesen. Und die Hauptstadt damals war Susa, die Festung. Und von da aus hat er in die 120 Distrikte Boten gesandt. Und wir nehmen jetzt mal an, sie hätten kein Pferd zur Verfügung gehabt. Und der schlimmste Bote hatte einen lahmen Fuß und musste in die entfernteste Region gehen bis kurz vor Indien. Was meint ihr, wie lange hat er gebraucht? Drei Monate? Vier Monate? Lass es ein Jahr sein, das ist super großzügig. Und dann wusste die ganze Welt von diesem König, dass es einen Gott im Himmel gibt.

[45:21] Wenn also ein weltlicher Herrscher den Befehl ausgibt, er zählt an alle Sprachen und Nationen und Volksstämme, dann hat es ein Jahr gedauert und die ganze Welt wusste es. Und Gott hat vor 160 Jahren seinem Volk gesagt, er zählt es allen Völkern und Nationen und Sprachen.

[45:45] Meine Bitte ist, dass wir uns von Gott gebrauchen lassen. Es muss nicht jeder draußen bei Wind und Wetter an den Türen klingeln. Das mache ich und ich weiß, das ist ein harter Job. Aber wir können Gott bitten, dass er uns gebraucht, dass er uns Möglichkeiten gibt, von ihm Zeugnis abzulegen. Und das klappt nur in der Verbindung zu Gott, wenn wir sagen: Gott, bitte gib mir die Möglichkeit, deine wunderbare Wahrheit zu erzählen. Und wenn wir dann auf Habachtstellung sind und Gott schenkt uns eine Gelegenheit, dann können wir die nutzen.

[46:38] Liebe Freunde, wenn es auch euer Wille ist, dass Gott an unseren Herzen wirkt, dass er uns die Dringlichkeit dieser Botschaft ins Herz legen will, nicht nur, dass wir es verstehen, sondern dass es uns erfüllt. Liebe Freunde, dann lasst uns nachher Gott gemeinsam darum bitten. Ich danke und lobe Gott für die wunderbare Botschaft, die er uns gegeben hat in die Welt zu tragen. Amen.


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