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In dieser Q&A-Runde der Serie „Erlebe Ihn“ spricht David Fam über verschiedene Themen. Es geht um die Herausforderungen und Möglichkeiten von Heimschulen, die medizinischen Programme und Kosten im Sanatorium, sowie die finanzielle Verwaltung und das Vertrauen auf Gott in der Missionsarbeit. Ein großer Teil des Videos widmet sich der bewegenden Lebensgeschichte von Davids Vater, seiner Bekehrung zum christlichen Glauben und den Wundern, die seine Familie erlebt hat.

In dieser Folge von „Erlebe Ihn“ spricht David Fam über verschiedene Fragen und Antworten. Es geht um die Herausforderungen und Wunder der Gesundheitsarbeit in Malaysia, die Bedeutung von Glauben gegenüber Anmaßung und die Ausbildung von Therapeuten. Ein zentraler Teil des Videos ist die bewegende Lebensgeschichte von Davids Vater, der erst im hohen Alter zum christlichen Glauben fand und dessen Bekehrung von tiefgreifenden Erlebnissen und Gottes Wirken geprägt war.


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Serie: Erlebe Ihn

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Transkript

[0:00] Hallo, die erste Frage ist zuerst einmal danke für deine schöne Erfahrung. Wir alle hier leiden an einer fehlenden Schule und wir würden gerne jetzt mal von dir vielleicht ein paar Tipps hören, wie wir das hinkriegen. Vielleicht können wir durch deine Erfahrungen lernen. Also was für eine Schule? Like a church school, like a primary school. Das ist jetzt keine Frage auf dein Projekt, sondern das ist ein anderes Projekt. Ich habe gehört, dass Heimschule in Deutschland nicht erlaubt ist.

[1:16] Ja, that's true. It depends, you can get a fine, you can have to get your children get away, sometimes people just sneak through the system, some go to another country. So we have a few church schools in our conference, but other conferences almost don't have just like very a few. And so in our district, we are looking to have one, but right now, so we are looking to have a project. But his question really is like, what spiritual things we can do in order to make this project like go forward? I see. I don't know. You have to pray.

[2:22] Gott wird mit Sicherheit eine Antwort für dich haben. Gott hat mich gerufen, um viele Dinge zu tun, die ich vorher noch nie getan habe. Niemand hat mir das beigebracht. Gott musste mich lehren. Er hat gesagt: "Denen, die Weisheit mangelt, die sollen bitten, und er wird es ihnen geben."

[2:51] Ich habe eine Frage und zwar in dem Sanatorium. Also wir haben ja jetzt sehr viel über Gebet und deine Erfahrungen gehört, aber was ihr direkt im Sanatorium macht, also was an medizinischen Programmen macht ihr? In our health center? Yes. What are the medical programs that you do in the health center? Have you heard about WEMA New Start Program? Kennt ihr das New Start Programm von WEMA? We run exactly like New Start Program. Das ist genau das Gleiche, was wir auch dort tun. And we maybe do more on detox program. Wir machen auch so Entgiftungskuren. They come for fasting. Also Fastenkuren. Then they do colonic cleansing. Und so Darmreinigung. They do juicing. Und Saftkuren. And beside that, they have lectures and treatments. Und da gibt es dann auch so Vorträge und Behandlung und so weiter. Und wie hoch sind die Kosten dann? So how much does it cost? Very cheap. Sehr günstig. We have helped, because we make the program cheap enough for a lot of people to be affordable to come. Also wir versuchen das Programm sehr günstig zu machen, dass möglichst viele kommen können. We just make enough to maintain the ministry. Wir nehmen nur so viel, dass wir das Missionswerk unterhalten können.

[4:04] How much for a 10 days program? Also ein 10-Tages-Programm. They are inclusive of doctor consultation. Also das ist inklusive Arztkonsultation. Complete blood test. Und vollständiger Bluttest. Lectures. Und Vorträge. Cooking class. Kochkurse. Behandlung. Food and lodging. Essen und alles. In US they will charge you the same program. I mean, I don't talk about US. Also reden wir nicht über den US-Preis. 2,000. Let's say 3,000. 2,000. 3,000. Is how much your 3,000? Euro maybe? Yes, give me the ringgit. Okay. About 2,900 ringgit. Let's say 3,000 ringgit. How much is euro? It's a little bit more than 700 euro. Ja, ein bisschen mehr als 700 Euro. Für 10 Tage. Für 10 Tage. Okay. Man kann als Familie kommen. 10 Tage. Genau. Aber man kann auch als Familie kommen, oder? You can come as family. Oh, yeah. People come with grandfather and grandchildren. Manche kommen mit Opa und Enkel und alles. We have a group just left us. They come whole group from Hong Kong. Wir hatten eine ganze Gruppe aus Hong Kong. They fly 4 hours from Hong Kong all the way. 4 Stunden von Hong Kong her geflogen. Even children. Und mit Kindern. We sometimes have big group from Korea. Wir haben manchmal auch große Gruppen aus Korea. One group, you know. They come with their own translator. Die kommen dann mit eigenem Übersetzer angereist. So German, you can come with a German translator. Kommen die Deutschen mit ihrem deutschen Übersetzer dann. Serious. We have many, many countries that come to our program. Aus vielen Ländern kommen Leute zu unserem Programm. We have like 5 or 6 times Indonesia group come. Wir haben oft 5 bis 6 Mal im Jahr eine Gruppe aus Indonesien. Our health program are fully booked until September. Also unsere Gesundheitsprogramme sind schon bis in den September völlig ausgebucht. One year we serve about 1000 health guests. In einem Jahr haben wir über 1000, also ungefähr 1000 Gesundheitsgäste gehabt. About 80% are non-Adventists. Und zwar 80% sind nicht Adventisten. It's the best way of reaching out to people. Das ist eine der besten Möglichkeiten, Menschen zu erreichen. Right now we have 3 doctors. Jetzt haben wir 3 Ärzte. Our total workers are about 40 or more workers. Jetzt haben wir ungefähr 40 Mitarbeiter.

[6:28] Du hast gestern von deiner Bekehrung gesprochen und ich habe nicht ganz verstanden, wer das erste Mal mit dir Kontakt hatte, um dass du Adventist wurdest. Ich habe verstanden, dass du mit den Pfadfindern zusammen warst, aber welche Kontaktperson war das?

[7:00] Erste Frage. In meiner Familie war einer meiner Brüder der erste, der zur Gemeinde gegangen ist. Mein fünfter Bruder wurde durch Voice of Prophecy, so ein amerikanisches Mediendienst. Es gab einen Fernkurs, den er gemacht hat, vor vielen Jahren. Der hat diesen Bibelkurs gemacht, diesen Fernkurs. Der war der erste, der in die Gemeinde gegangen ist. Und dann sind die jüngeren Brüder alle nach und nach...

[7:46] Mein Bruder war schon in der Gemeinde, der war viel älter und der hat mich zum Pfadfinder mitgebracht.

[7:54] Zweite Frage. Wie viele Reserven habt ihr für euer Medizinzentrum in Malaysia? Finanziell? Ja, finanziell. Lebt ihr im Moment auch von einem Monat zum anderen? Oder wie viel Vertrauen gebt ihr Gott?

[8:30] Das ist ein Prozess. Am Anfang haben wir immer auf einen Monat gelebt. Ich habe meinen Arbeitern gesagt, wenn ich kein Geld fürs Gehalt habe, habt ihr zwei Möglichkeiten. Entweder verlasst ihr uns, oder ihr wartet. Und ihr könnt nur Essen geben. Ich werde euch das nicht schulden für den nächsten Monat. Das ist alles am Glauben abhängig. Wir bezahlen den Arbeitern genug, um ein normales Leben zu führen. Wir haben mit nur vier Arbeitern angefangen und unser monatliches Budget war vielleicht, ich weiß nicht, vielleicht 5.000 oder 6.000 Ringgit. Als unsere Mitarbeiteranzahl wuchs, dann wurden es sehr viel mehr. 10.000, 25.000 pro Monat. Jetzt sind wir bei 30.000 Euro pro Monat für 40 Arbeiter.

[9:47] Wir sind jetzt 20 Jahre unterwegs. Über die letzten 15 Jahre haben wir meistens nur auf einen Monat gelebt. Das ist alles, was wir hatten. Durch den Glauben. Wir haben niemals um Spenden gebettelt. Wenn Spenden kamen... Wir sind nicht so ein Ministerium, die ständig Spenden aufrufen, an ihre Spendenliste geben und sagen, ihr müsst mehr spenden. Wir arbeiten. Wir arbeiten mit unseren eigenen Händen. Und wenn wir nicht genug haben, dann gibt Gott uns irgendwie auch Geld. Wir haben niemals andere Leute angebettelt.

[10:41] Jetzt? Jetzt haben wir sogar ein bisschen Reserve von 1.000.000 Dollar. 1.000.000 Dollar? Vielleicht 800.000? Dollar oder Ringgit? Ringgit, Ringgit. Aber ich habe meinem Team gesagt, wir werden das Geld nicht einfach von uns behalten. Weil ich glaube, wir haben Segen, die wir weitergeben wollen. Also wir haben Segen, die wir weitergeben wollen. 600.000 Dollar nach Indonesien. Wir wollen ein weiteres Gesundheitszentrum in Indonesien bauen, weil wir dort ein zweites Gesundheitszentrum bauen wollen. Geld ist eigentlich nur gut für zwei Dinge. Es sorgt dafür, dass deine Bedürfnisse gestillt werden und dafür, Gottes Werk voranzutreiben. Wenn du es für dich behältst wie ein König, wenn die Reserve immer größer und größer wird, das ist nicht gut. Also haben wir versucht, so vielen wie möglich zu helfen. Wir haben eine Reserve jetzt. Also wenn wir eine Reserve für mehr als ein Jahr haben, das ist mehr als genug. Mehr wollen wir nicht behalten. Wir können mal ein bisschen das Budget anpassen, weil wir viele Bedürfnisse haben. Wir können für die Kinder auch ein bisschen sorgen, für die Ausbildung und so weiter. Aber was alles dann Überschuss ist, da können wir anderen mithelfen.

[12:51] Die Leute, die zu unserem Programm kommen, fast 50% haben keine Krankheit. Die kommen einfach nur zum Gesundheits... einmal Gesundheitsurlaub zu machen. Die kommen, um einfach gesund zu essen, einfach sich zu entgiften und sich entspannen, den Stress abzubauen. Und dann 30% ungefähr so Diabetes, hoher Blutdruck, Kreislaufkrankheiten, hohes Cholesterin. Und 20% sind dann wirklich schwere Fälle, Krebs, Autoimmunkrankheiten, die dann wirklich intensive Betreuung brauchen.

[13:46] Ich wollte dann die Frage von Christian anknüpfen. Gibt es so ein, zwei Fälle, die ihr behandelt habt, wo ihr sagt, da habt ihr selber eigentlich keine Hoffnung gesehen, aber Gott hat ein Riesenwunder getan?

[14:09] Ja, viele. Soll ich euch all die Geschichten erzählen? Das sind so viele, dass ich mich an die Details gar nicht mehr erinnern kann. Gottes Weg ist der einzige, um wirklich zu heilen. Das Programm, das wir ja durchführen, ist ja nicht von uns. Ellen White sagt, das Programm, das wir da durchführen, ist eigentlich vom Himmel geboren. Das Programm, das wir da durchführen, das kam nicht von unseren eigenen Ärzten, das kam Gott uns gesandt. Das kann man auf alle Menschen anwenden und da entsteht Heilung. Das ist fast garantiert.

[14:59] Also bei Krebs ist es wirklich manchmal ziemlich schwer. Weil wenn man Krebs hat, ist es nicht nur die Krankheit selbst. Viele Krebspatienten haben auch oft noch mentale Probleme. Weißt du, Herzprobleme. Und nicht nur musst du den Körper entgiften, sondern auch das Herz. Um den Körper zu entgiften, ist es viel einfacher, als das Herz zu entgiften. Krankheit und Sünde sind immer zusammen. Wenn du in der Bibel sprichst, sagt Jesus immer den kranken Patienten, er will immer die Sünde entgiften. Er hat den Menschen, den kranken Menschen gesagt, dass er ihre Sünden auch vergeben möchte. Die Ärzte reden oft sehr lange mit den Patienten, um herauszufinden, was eigentlich innen drin wirklich los ist. Es ist viel Zorn, Bitterkeit, Hass, Schuld. Und wenn man das gar nicht löst, ist es schwer, dass die Krankheit wirklich geheilt werden kann. Es ist auch etwas sehr Herausforderndes in dieser Gesundheitsarbeit. Es hängt oft davon ab, wie sehr sie Gott vertrauen können. Es hängt ja nicht nur davon ab, wie gut unsere Behandlung ist. Es geht darum, dass wir den Menschen zeigen, dass es nicht so ist, wie es sein sollte. Und wenn sie das verstehen, dann passieren oft ganz große Dinge. Wir haben viele Krebspatienten gehabt, von denen die Ärzte gesagt haben, die werden bald sterben und die haben noch jahrelang gelebt. Manchmal ist der Tumor einfach weg gewesen.

[17:09] Ja, bei diesem Programm sieht man eigentlich ständig irgendwelche Wunder. Die verwandeln sich. Man muss einfach so ein Programm mal gesehen haben, um das richtig zu verstehen. Ich sage ihnen immer, wenn ihr für 10 Tage kommt, könnt ihr ein Bild am Anfang und am Ende machen. Das ist nicht Gottes Programm. So wie Daniel diese Challenge gemacht hat in Babylon. Er sagte, testet mich 10 Tage lang. Nach 10 Tagen. Da waren die schockiert. Also komm für 10 Tage. Ihr seht den Unterschied.

[18:08] Wie sieht es bei euch aus? Hat man da Möglichkeiten, von einem Krankenhaus die Kinder wegzunehmen und eine Alternative zu bieten?

[18:39] In Malaysia ist es nicht so schlimm. Unsere Ärzte sind aber auch sehr vorsichtig. Die Ärzte treffen keine Entscheidungen für die Patienten. Die Ärzte präsentieren nur die Fakten. Und die Patienten entscheiden immer selbst. Das ist das Problem. Das Problem ist, die Patienten entscheiden immer selbst. Und alle Patienten, die zu uns kommen, müssen eine Einverständniserklärung unterschreiben, dass es ihre eigene Entscheidung ist, dass sie dieses Programm durchführen. Denn wir können nicht die Verantwortung für andere übernehmen. Wir können nur die Fakten präsentieren.

[19:33] Vor 20, 30 Jahren, da haben die Mediziner einen herausgefordert. Heute können wir sie herausfordern. Weil so viele Studien gemacht worden sind. Wir können ihnen jetzt harte Fakten präsentieren. Die Weltgesundheitsorganisation hat der ganzen Welt gesagt, selbst die normalen Ärzte können sich jetzt in Lebensstilmedizin spezialisieren. Da gibt es mehr als genügend Fakten und Studien, die beweisen. Heute kann uns eigentlich niemand mehr herausfordern. Man kann heute mit klarem Gesicht ihnen ins Angesicht schauen und reden. Es sei denn, man weiß nicht, was man tut.

[20:30] Ich wollte mal fragen, du hast so erzählt, dass ihr das Grundstück gefunden habt und auch das andere, wie ihr im Glauben vorangegangen seid. Aber für mich ist halt die Frage, wo liegt da der Unterschied zwischen Anmaßung und Glaube und Vertrauen? Weil ich denke, das ist ein ziemlich schmaler Grat. Nicht, dass ich die Entscheidung treffe, sondern dass Gott sie wirklich trifft. Wie erkennt man das?

[21:04] Ich glaube, du kannst das beantworten. Er fragt dich, Mann. Der Unterschied zwischen Anmaßung und Glaube ist, wenn ich wirklich Gottes Wort gehorsam bin. Und Anmaßung ist es, wenn ich mich von Gottes Wort, also Entschuldigung finde, es nicht zu tun. Zum Beispiel? Wenn Gott also sagt, das ist nicht der richtige Weg. Die Bibel ist dagegen. Aber ich sage, ich glaube trotzdem, dass Gott mit mir ist. Das ist Anmaßung. Glaube. Wenn alles gegen dich ist, aber das Wort Gottes sagt vorwärts, dann gehst du vorwärts. Und du gehst vorwärts, weil es auf dem Wort Gottes basiert. Nicht bei den Umständen. Das ist Glaube. Verstehst du, was ich meine? Zum Beispiel. Das Rote Meer ist vor Moses. Die Ägypter sind hinter ihm. Gott sagt vorwärts. Alles ist gegen sie. Die Leute sagen, nein, die See wird dich töten. Ist das Anmaßung? Denn Gott hat so gesagt, es ist keine Anmaßung. Du gehst. Das Wasser öffnet sich. Aber als Satan Jesus gebeten hat, zu springen, da gab es keinen Grund zum Springen. Gott hat ihn nicht gebeten, zu springen. Wenn du dann springst, dann ist es Anmaßung, zu glauben, dass Gott dich nicht gebeten hat. Du wirst sterben. Also Glaube basiert auf dem Wort Gottes. Das ist, wenn ich dem Wort Gottes gehorsam bin. Anmaßung ist, wenn es nicht mit dem Wort Gottes zusammenhängt. Wenn ich mich von dem Wort Gottes entschuldigen will. Das ist Anmaßung.

[23:28] Du hast von Studenten gesprochen, die ihr immer wieder habt. Was sind die Voraussetzungen, bei euch Studenten zu sein? Wie lange dauert eine Ausbildung bei euch? Und in welchen Bereichen werden sie dann eingesetzt bzw. ausgebildet?

[23:58] Wir unterrichten ihnen sowohl Gesundheit als auch Bibelklassen. Wir bilden sie aus, dass sie nach anderthalb Jahren gute Therapeuten sind. Sie können gute Massagen geben für die Patienten. Sie wissen, wie man gut kocht. Sie wissen, wie man mit den Patienten körperliche Übungen macht. Wie man ihnen dient, wie man sich um sie kümmert. Sie arbeiten wie ein Bienenschwarm. Wir wollen ein weiteres Programm aufsetzen, ein Jahresprogramm, dass sie auch lernen, wie man Vorträge hält. Dass sie richtige Lebensstilberatung auch geben können. Wenn sie so eine Ausbildung haben und dann auch lange genug gearbeitet haben, können sie auch eine Abteilung mal leiten. Wenn sie dann etwas mehr gereift sind, sehen wir, wo ihre Talente sind. Einige von ihnen übernehmen vielleicht die Behandlungsabteilung. Manche haben mehr Interesse am Kochen. Die sind dann dort tätig, in der Abteilung. Wir schauen uns mal an, wo die Stärken der Studenten sind. Man muss ein richtiges Gehirn haben. Die müssen bereit sein. Das ist alles.

[25:59] Die Voraussetzungen wären für mich interessant. Müssen sie Malay sprechen oder wird die Ausbildung auf Englisch gehalten?

[26:07] Es ist alles Englisch. Die müssen auch Kraft haben. Das ist ein bisschen wie Militär. Man wacht um 5 Uhr morgens auf. Die schlafen um 9:30 Uhr. Das ist das Studentenprogramm, nicht das Gesundheitsprogramm. Um 6:45 Uhr müssen sie bereit stehen für die ganzen Hausarbeiten. Die machen viel praktische Arbeiten, Toiletten sauber machen und alles sauber machen. Das gesamte Gesundheitszentrum wird im Wesentlichen von den Studenten gereinigt. Dann haben sie Frühstück, Unterricht. Dann essen sie auch, reinigen wieder und dann gehen sie auf die Farm. Sie bearbeiten, machen Ackerbau und arbeiten im Garten. Das ist Energie.

[27:21] Muss da Schulgeld bezahlt werden?

[27:30] Unsere Studenten bezahlen für das Essen und die Unterkunft. Ungefähr 80 Euro pro Monat.

[27:43] Er hat gestern die Erfahrung mit seinem Vater erzählt. Ich bin sehr interessiert, ob er sich auch bekehrt hat.

[27:57] Wollt ihr mal eine Geschichte von meinem Vater hören? Ihr wisst ja, mein Vater, er war der einzige Sohn, der noch übrig blieb nach dem japanischen Krieg. Seine beiden Brüder waren gestorben. Er hatte zwei Schwestern. Bei den Chinesen ist der Sohn sehr wichtig, denn da wird die ganze Anbetung der Ahnen weitergetragen. Obwohl er im hohen Alter realisiert hat, Jesus ist real. Nachdem ich ihn gezwungen habe, weinte er auf Gott, jedes Mal, wenn er in Schwierigkeiten war. Einmal zum Beispiel. Er hatte große Todesangst. Natürlich, viele haben Angst vor dem Tod. Er hat mir nicht erlaubt, schwarze Hemden zu tragen. Ich trage auch keine mehr. Für die Chinesen ist die schwarze Farbe ein schlechtes Zeichen. Er war über 70 Jahre alt. Meine Brüder hatten ihm ein neues Auto gekauft. Ich war in einem Camp und meine Mutter war schon 77. Sie sind gefahren. Ich habe einen Telefonanruf bekommen, dass mein Vater einen Unfall hatte. Ich bin da sofort hingeeilt. Ich sah, wie das Auto auf der anderen Seite lag. Das Auto dahinter war völlig zerschmettert. Es war ein großer Truck, der gekommen war. Er hatte den Truck nicht gesehen, weil er auf die Straße wollte. Als er ihn gesehen hat, war es zu spät. Er hat das Auto weggeschoben. Ich dachte, die beiden sind schon im Krankenhaus. Aber ratet mal, als ich dahin war, beide sind aus einem kleinen Laden, aus einem Eck herausgekommen und haben gelacht. Das Auto war total schaden. Es war sicher. Ich fragte, was passiert ist. Er hat gesagt, es war nur viele Jahre später. Er hat mir gesagt, als er auf die Straße wollte, es war ein Totenwinkel. Als er es sah, war es zu spät. Der Truck war da. Der Typ hat das Auto so schnell wie möglich weggeschoben, dass man die beiden Linien der Straße sehen konnte. Er wusste, niemand kann ihn retten. Er hat gerufen: "Jesus!" Es war nur ein Teil einer Sekunde. Er war völlig sicher. Ist nicht Gott mächtig? Das ist nur ein Beispiel. Ganz oft ist das passiert. Gott hat ihn bewahrt. Aber er hat immer noch nicht Christus akzeptieren können. Bis er 82 Jahre alt war. Er ist hingefallen. Er war in einer Notaufnahme. Ich habe mein Bestes gegeben, zu ihm zu reden. Aber er hat gesagt, ich habe mich entschieden, nicht Jesus zu folgen. Weil er gesagt hat, ich bin der einzige Sohn. Ich muss den Glauben an die Ahnen weiter tragen. Ich habe neun Jungen. Und da seine ältesten Söhne immer noch an die Ahnen glauben, hat er gesagt, du kannst ja machen, was du willst.

[32:22] So habe ich gedacht, was kann ich tun? Mein Vater hat sich entschieden. Aber als er in der Intensivstation war und am Sterben war, kamen alle Kinder und Enkel und er hat geweint. Er wusste, ich sterbe. Es hat mir so leid getan. Ich habe ihn angeschaut. Mein Vater hat geweint. Ich wusste nicht, was ich tun soll. Ich hatte keine Hoffnung. Das ist das Ende für ihn. Ich wollte ihm von Jesus erzählen.

[33:04] Ich erinnere mich, es war die dritte Nacht, als er in der Intensivstation war. Ich habe meinen Brüdern erzählt. Dieser Bruder ist ein anderes Wunder. Dieser Bruder ist ein Juror. Er hat in Schottland studiert. Er hat sein ganzes Leben in Afrika verbracht. Er hat sein gesamtes Geld für Waisenhäuser gespendet. Er hat wirklich alles Gott gegeben. Wir haben gesprochen. Ich sagte: "Bruder, wenn unser Vater keine Hoffnung mehr hat, sollte er nicht bis heute leben. Gott hat sein Leben so lange gerettet." Vielleicht. Vielleicht gibt es noch eine Chance. Wir haben gebetet. An dieser Nacht, alle meine adventistischen Brüder haben gebetet. Ich bin nach Hause gegangen und habe zu meiner Frau gesagt: "Lass uns für meinen Vater beten. Er hat nicht mehr viel Zeit."

[34:21] Wir haben geschlafen. 5:30 Uhr am Morgen klingelt das Telefon. Ich dachte, oh nein, es ist vorbei. Also wenn das Telefon in der Mitternacht oder am frühen Morgen anruft. Ich habe gesagt, hoffentlich stirbt jetzt mein Vater nicht. Ich habe den Hörer genommen. Es war meine Mutter. Meine Mutter war schon seit 20, 30 Jahren Adventistin. Aber mein Vater nicht. Er hatte sein Grab schon bereits gebaut, bevor er gestorben ist. Er hat sich ein buddhistisches Grab gebaut und daneben ein christliches Grab für die Mutter. Bei meiner Mutter sind zwei Engel. Und bei ihm sieht es ein bisschen chinesisch aus.

[35:26] Meine Mutter hat mich angerufen. Und ich habe gesagt, was passiert? Ich habe gedacht, sie sagt, dein Vater ist gestorben. Sie sagte: "Dein Vater hat gerufen. Er hat Jesus gestern gesehen." Was? Er hat Jesus gesehen? Er hat mir gesagt, er will Jesus akzeptieren. Ich habe gesagt, nein, wie kann das passieren? Mein Bruder, der Dr. Pham, war die ganze Zeit bei ihm, hat sich um ihn gekümmert. Ich habe das Telefon aufgelegt. Ich habe meiner Frau gesagt: "Etwas Verrücktes passiert. Ich muss gehen." Ich bin ins Krankenhaus gefahren. Ich habe meinen Bruder, Dr. Pham, gefragt: "Was ist passiert?" "Ich weiß auch nicht, rede du mit Papa."

[36:20] Ich habe zu meinem Vater gesprochen. Er hat gesagt: "Was ist passiert?" Er sagte: "Gestern Abend, 12 Uhr, hat er gefühlt, er wird bald sterben. Sein Atem geht mehr aus, als dass er hineinkommt. Er kämpft, dass er nicht sterben möchte. Er weiß nicht, wo er hingehen wird." Er hat geweint. Und dann hat er plötzlich realisiert. Für die letzten 70 Jahre seines Lebens. All das Geld, all die Energie, all die Kraft, die er gebetet hat, seine Idole, hat er nie Frieden gegeben. Den Gott, den ich gebetet habe, habe ich alles gegeben. Er hat mich nie Frieden gegeben. Das war der Moment, in dem er zu Jesus gewechselt ist. Er hat gesagt: "Gott, bitte rette mich." Er hat gesagt, als er das gebetet hat, kam sein Atem zurück. Und dann hat er Frieden gefühlt. Sehr beruhigt. Und er ist eingeschlafen. Und er hat in einem Traum, so Jesus zu sehen, Jesus hat ihn angelächelt und hat zwei Worte an die Wand geschrieben. Im Traum natürlich. Dann ist er aufgewacht. Mein Bruder saß neben ihm, die ganze Zeit in der Nacht. Er sagte: "Ich habe Jesus gesehen." Mein Bruder hat nichts gesehen. Jesus ist da. Mein Bruder hat gedacht, er wird bald sterben. Mein Bruder hat gedacht, er wird bald sterben. Da ist er vielleicht ein bisschen verrückt. Das sind zwei Worte an der Wand. Lies dich mir vor. Mein Bruder hat gar nichts gesehen. Also sagt mein Vater: "Bitte bete für mich." Mein Bruder hat gebetet. Als er gebetet hat, sagte er: "Amen." Ja, genau das Wort Amen war. Das war so einfach. Ich konnte es gar nicht wissen.

[38:43] Was Jesus ihm sagen wollte ist, es ist so einfach mich anzulehnen. Warum hat es so lange gedauert? Er hat geweint und geweint und geweint. Ich habe gesagt: "Vater," ich habe ihm gesagt, "wenn du jetzt Jesus wirklich angenommen hast, du kannst jetzt nicht getauft werden im Wasser, ich werde den Pastor rufen, wir werden dich salben." Er hat mich gefragt: "Was ist so eine Salbung?" "Ja, wenn du mich also fragst, ist gut, weil dann ist dein Verstand noch nicht weg." Ich habe ihm das erklärt, ich habe den Pastor angerufen, der Pastor kam sofort, 9:30 Uhr am Morgen, hat der Pastor gesagt: "Wo sind die Ältesten?" Ich habe gesagt: "Nur mein Bruder und ich sind hier, wir sind die Ältesten." Und es waren nur wir drei mit einigen Gemeindegliedern, wir haben meinen Vater gesalbt.

[39:49] Nach der Salbung habe ich meinem Vater gesagt: "Papa, um Jesus anzunehmen, musst du mindestens eine Entscheidung fällen. Also du musst meinem ersten Bruder sagen, weil der erste Bruder ist quasi der König des Hauses. Wir haben alle so viel Angst vor unserem ältesten Bruder wie vor unserem Vater." Also er ist 80 und er könnte mein Vater sein, sein Sohn ist älter als ich. Und mein Vater hat diesen ersten Sohn am meisten lieb. Und er ist der Sohn, der die ganze Ahnenverehrung übertragen bekommen hat. Er ist der Erbe von allem. Ich habe gesagt: "Papa, du musst dem ältesten Bruder das sagen." Ich weiß, wenn du es wagst, ihm das zu sagen, dann ist es wahr.

[41:01] Er hat mich angeschaut und er hat mir gesagt: "Papa, ich habe den ganzen Welt angekündigt. Ich habe allen gesagt, Papa hat Jesus anerkannt." Die Nachrichten haben sie überall verbreitet. Meine ganzen Familienmitglieder, die Verwandten. Große Nachrichten. Alle kamen. Die wollten wissen, ist es wirklich oder nur. Der älteste Bruder kam. Nachdem alle gegangen sind, war mein ältester Bruder und meine älteste Schwester da. Das war der letzte, weil es ist jetzt ernsthaft. Ich war sehr Angst. Ich habe meinem Bruder Dr. Pham gesagt, ich habe gesagt, wir müssen jetzt alle gehen. Gott segne dich, wir müssen jetzt alle gehen.

[42:02] Dr. Pham und mein Vater. Der älteste Bruder und seine Frau. Wir sind alle gegangen. Wir haben alle gebetet, alle meine anderen adventistischen Brüder haben gebetet. Das ist, was mein Vater ihm gesagt hat. Er hat gesagt: "Ich glaube an Jesus. Ich glaube an Jesus." Und als mein Bruder das gehört hat, war er so zornig. Er ist aus dem Raum hinausgegangen, ohne zu reden. Wir sind gegangen. Wir sind aus dem Raum und haben gesagt: "Mein Vater ist verrückt geworden." Ich habe meinen anderen adventistischen Brüdern gesagt: "Preis den Herrn! Unser Vater hat eine wirkliche Entscheidung getroffen."

[43:05] Jetzt glaube ich, es ist besser, wenn er in Ruhe einschlafen kann. Ich glaube, es wird zu viel für ihn sein, wenn er jetzt die ganzen Verwandten noch mich konfrontieren muss. Wenn jetzt noch all die ganzen Buddhisten und taoistischen Freunde kommen. Wenn die ganzen Dorfbewohner jetzt noch kommen, das wird zu viel für ihn. Er hat seine Entscheidung gefeiert, möge er doch in Frieden ruhen. Aber Gott wollte nicht, dass er stirbt. Gott wollte, dass er noch ein Zeuge für ihn ist.

[43:42] Zwei Wochen. Nach zwei Wochen ist er aus dem Krankenhaus herausgegangen. Lebendig. Als er in das Krankenhaus gegangen ist, am gleichen Tag, ist sein bester Freund auch in ein Krankenhaus gegangen. Dieser Freund, die waren wirklich beste Freunde. Fast gleiches Alter. Sie waren beide Leiter vom taoistischen Tempel. Großer Tempel. Sein Freund war der Präsident. Mein Vater war der zweite Mann. Sein Freund ist im Krankenhaus nach einem Monat gestorben. Er ist aus dem Krankenhaus herausgelaufen. Bevor er gestorben ist.

[44:44] Als mein Vater aus dem Krankenhaus gekommen ist, hat er mir gesagt: "Ich möchte getauft werden." Ich sagte: "Ja, natürlich, gerne." Ich meine, du bist stark genug, um in den Ozean zu laufen. Du nimmst eine Fläche. Er sagte: "Okay." Er sagte: "Nachdem ich getauft wurde, lasst uns feiern." Ich sagte: "Klar, gerne." Wir werden alle deine weltlichen Freunde einladen. Und du wirst ein Zeugnis geben.

[45:19] Er hat mir gesagt, als er acht Jahre alt war, in China. Einen Tag. Ein kleiner Junge, acht Jahre alt. Wie alt bist du? Zehn. Und du? Als er so alt war. Stell dir das mal vor. Er hat das mit acht Jahren erlebt, hat es über 70 Jahre in seinem Herzen verschlossen, hat niemandem davon erzählt. Hat er gesagt, die sind sehr arm in China. Und es war sehr heiß im Sommer. Also hat ihn die Mutter zu einem See gebracht, um ein bisschen abzukühlen. Als sie dort waren, sahen sie einen Missionar. Und der Missionar hat gepredigt. Und er sah einige Menschen, die dort saßen. Und er erinnerte sich, er sah einen Banner über dem Prediger. Und auf dem Banner standen drei Aussagen. Und die drei Aussagen stecken bis heute in seinem Gehirn. Die drei Aussagen sagten: Wenn ich an Jesus glaube, bin ich sicher für die Ewigkeit. Wenn er an Jesus glaubt, wird er Ewigkeit haben. Wenn du an Jesus glaubst, wirst du für die Ewigkeit gerettet werden. Und es ist also ich, er und du. Diese drei simple Aussagen sind für immer in seinem Gehirn geblieben. Ist das nicht erstaunlich? Der Samen ist noch über 70 Jahren aufgegangen. Ich weiß nicht, wer der Missionar gewesen ist.

[47:22] Also wenn Jesus wieder kommt, wird ich nach den Aussagen halten. Ich habe meinem Vater gesagt, wenn wir die Feier haben, die Feier hinterher, dann werde ich all deine ungläubigen Freunde einladen. Dann werde ich jedem von denen ein Leben Jesu geben, mit deiner Unterschrift, mit einem Lesezeichen, mit diesen drei Aussagen. Wenn ich an Jesus glaube, bin ich gerettet. Wenn er an Jesus glaubt, ist er gerettet. Und wenn du an Jesus glaubst, bist du gerettet.

[48:07] Wir hatten über 100 Leute eingeladen. Wir haben ein Zeugnis gegeben, es war so wunderbar. Und dann ist sein Freund gestorben im Krankenhaus. Er hat gedacht, bei der Beerdigung soll er zur Beerdigung gehen. Weil alle Buddhisten, all diese taoistischen Leute, hunderte und hunderte Leute, es ist ein großes Feuer. Sie beten den Toten an. Wenn er geht, was kann er tun? Von seinem besten Freund. So hat er endlich entschieden, er wird nicht gehen. Aber Gott wollte, dass er geht.

[49:03] Der Tag, bevor das Feuer, bevor die Beerdigung, an dieser Nacht, hatte er einen Traum. Sein Freund hat ihm im Traum seinen Freund gerufen. Wie kann es sein, dass du niemals zu meinem Begräbnis gekommen bist? Mein Vater hat immer so Träume, ich weiß nicht warum. Also am nächsten Morgen hat er meinem Bruder gesagt, Dr. Pham, sende mich zum Feuer. Weil um 12 Uhr gehen sie zur Beerdigung. Also am nächsten Morgen hat er meinem Bruder Dr. Pham gesagt: "Bring mich zur Beerdigung."

[49:33] Und als er dorthin kam, war es 11 Uhr, aber die meisten Leute waren da. Und jeder kannte ihn. Er kam. Und sie sagten alle, sie haben den Weg geöffnet, haben ihn hergebracht. Er kam, vor dem Sarg. Diese ganze buddhistische Anbetung mit ganzem Weihrauch. Sie haben ihm Weihrauch gegeben. Könnt ihr euch das vorstellen? Könnt ihr euch vorstellen, all diese hunderte Leute, die kannten ihn, die wussten, er war der zweite Mann im Taoisten-Tempel. Sie haben ihm den Weihrauch gebracht. Er hat seine Hand, er hat das abgelehnt. Er sagte: "Was?"

[50:32] Und dann vor dem Sarg seines Freundes, hat er geweint um seinen Freund. Ich fühle mich so, es tut mir so leid, dass ich die Ewigkeit habe und du verloren bist. Als er beendet hatte sein Weinen, hat er sich hingesetzt und dann ist er wieder gegangen. Wir wissen nicht, was passiert ist. Aber später haben die Leute gesagt, alle waren total schockiert bei der Beerdigung. Sie haben gesagt, wie ist das möglich, dass er ein Christ geworden ist? Als ich ins Dorf gegangen bin, haben sie gesagt, wie kann dein Vater ein Christ geworden sein? Jeder hat gefragt. Wisst ihr, was ich gesagt habe? Wisst ihr warum? Mein Vater hat herausgefunden, dass Jesus mächtiger ist als der Tempelgott. Die glauben ja an Kraft und übernatürliche Macht. Mein Vater hat es getestet, er hat herausgefunden, Jesus ist mächtiger.

[51:48] Wisst ihr, wie viele Leute in dieser Woche zu meinem Vater gefahren sind, um ihn zu fragen, wie ist das möglich? Mein Vater hat Zeugnis gelegt. Er hat jedem gesagt: "Glaube an Jesus." Ist das nicht wunderbar?

[52:03] Nach einigen Monaten konnte er nicht mehr laufen. Er war jetzt bettlägerig. Er hat vier Jahre noch am Bett gelegen. Zwei Jahre lang hat mein Bruder Dr. Pham sich um ihn gekümmert. Er hat all seine Arbeit aufgegeben. Sein Sohn. Übrigens, mein Bruder Dr. Pham hat niemals geheiratet. Er hat wirklich alles Gott gegeben. Er hat sich um meinen Vater gekümmert, um seinen Glauben noch zu stärken. Er hat wirklich sehr viele Opfer gebracht. 24 Stunden Pflege. Nach vier Jahren. Ich habe nach zwei Jahren meinem Bruder gesagt: "Du musst wieder ins Missionsfeld gehen, sonst vergisst du noch, wie man Leute aufschneidet." Also haben meine Frau und ich geholfen. Nach vier Jahren hat er wirklich das christliche Leben verstanden. Er und meine Mutter sind wirklich eins geworden. Sie haben ein wirklich himmlisches Leben gelebt. Jeden Morgen haben sie Morgenandacht gemacht. Sie haben zusammen gesungen. Sie haben zusammen gebetet.

[53:33] 82 Jahre alt. Hat mein Vater zum ersten Mal seiner Frau gesagt: "Ich liebe dich." Sie haben so eine wunderbare Liebe gehabt. Sie waren plötzlich so verliebt. Wir haben alle gelacht. Gott hat das Beste für die letzten vier Jahre aufgespart. Als mein Vater gestorben ist, er ist vor meiner Mutter gestorben. Als er gestorben ist, hat er nicht mehr geweint. Er hat gelächelt. Er wusste, er war sich sicher, ich werde auferstehen.

[54:23] Nachdem er gestorben ist, da habe ich meine Mutter, die schon im Rollstuhl gewesen ist, gefahren. Meine Mutter hat die kalte Hand meines Vaters angefasst. Wisst ihr, was meine Mutter gesagt hat? "Wir werden uns wiedersehen." Und meine Mutter hat sich zu mir umgedreht. Wie kann es sein, dass ich gar nicht weine? "Weil du getröstet bist", habe ich gesagt. Ja, ich glaube. Ist das nicht wunderschön? Dieses Begräbnis, das war eine Feier für uns. Jeder, der gekommen ist, die haben gar nicht geglaubt, dass das ein Begräbnis ist. Wir haben Zeugnis gegeben, wir haben Gott gepriesen.

[55:30] Meine Mutter hat 30 Jahre lang für ihren Mann gebetet. Und meine Mutter sagt: "Gott hat meine Gebete nicht umsonst gehabt." Ist nicht Gott wunderbar? Meine Mutter ist jetzt auch gestorben. Aber wir sind sicher, dass wir sie wiedersehen werden. Das ist nicht wunderbar, diese gesegnete Hoffnung?

[56:01] Das ist die Geschichte von meinem Vater. Es tut mir leid, dass ich so viel Zeit genommen habe.


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