In dieser ersten Folge der Serie „Erziehung und Bildung“ taucht Christopher Kramp tief in die biblische Perspektive auf Bildung ein. Er beginnt mit der grundlegenden Erkenntnis, dass wahre Weisheit und Erkenntnis mit der Gottesfurcht beginnen, wie es in den Sprüchen dargelegt wird. Anhand des Schöpfungsberichts in 1. Mose zeigt er auf, wie Gott selbst als Lehrer agiert und wie die Schöpfung als ein universeller Unterricht dient, der Gottes Charakter und seine Prinzipien offenbart. Die Lektionen der Schöpfung spiegeln sich auch im Erlösungsplan Gottes wider, was die tiefe Verbindung zwischen Bildung, Erziehung und Erlösung unterstreicht.
Erziehung und Bildung (CSH 2020 Q4) 1. Bildung im Garten Eden
Christopher Kramp · Erziehung und Bildung ·Themen: 1. Mose, 2. Petrus, Bibel, Bibelstudium, HebräerWeitere Aufnahmen
Serie: Erziehung und Bildung
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Transkript
[0:21] Hallo und herzlich willkommen zur Serie "Erziehung und Bildung". Wir freuen uns, dass wir gemeinsam eine neue Serie beginnen können, ein neues Quartal mit einem Thema, das uns alle ganz besonders betrifft, das wir noch viel mehr in den Fokus unseres persönlichen Glaubenslebens und auch unserer Gemeinden rücken sollten. Es soll um Erziehung und Bildung gehen. Das hat so viele verschiedene Aspekte in der Bibel und den inspirierten Schriften, denen die uns zur Verfügung stehen, dass wir uns in den nächsten drei Monaten Schritt für Schritt an verschiedene Gedanken heranwagen wollen. Verstehen wollen, was Gottes Wort unter Bildung und echter Erziehung versteht. Wir wollen sehen, wie dieses Thema zum Gesamtthema der Bibel, dem Erlösungsplan, steht. Und wir wollen auch ganz praktisch uns fragen, wie dieses Thema uns betrifft, wie wir selbst in der Schule Gottes lernen können, wie wir in unseren Familien echte christliche Erziehung erleben und weitergeben können und wie wir auch in unseren Gemeinden durch die Gründung von Gemeinde-Schulen nach dem Plan Gottes zur Ehre Gottes dieses Thema in die Welt tragen können.
[1:48] Heute soll es nicht einmal ganz vorne losgehen mit einem Thema, das überschrieben ist: "Bildung im Garten Eden". Wir wollen uns ein bisschen erarbeiten, was die Grundlagen sind dieser Thematik, mit der Gott schon ganz am Anfang der Bibel uns vertraut macht. Und wir wollen uns damit vorbereiten auf das Bibelgespräch am dritten Oktober. Und bevor wir mit dem Studium der einzelnen Verse beginnen, wollen wir denjenigen einladen, der unser Lehrer auch heute in diesem Studium sein soll. Lasst uns beten.
[2:23] Lieber Vater im Himmel, wir danken dir von ganzem Herzen für deine Gnade und für deine Güte und dass du so gut zu uns bist, viel mehr als wir es verdient haben. Und danke, dass du uns Schritt für Schritt erzählst, dass du uns in deine Schule nimmst und dass jeder einzelne von uns jeden Tag etwas Neues mit dir lernen kann. Herr, wir wollen kein Wort verstehen und du hast es gegeben, und du bist der Einzige, der es wirklich vollständig versteht. Und deswegen bitten wir dich, dass du durch deinen Heiligen Geist, so wie du versprochen hast, uns die Wahrheit erklärst, dass wir sie nicht nur theoretisch verstehen, sondern auch praktisch umsetzen können. Wir bitten dich, dass du alles Störende fernhältst und dass du direktion sprichst, dass wir seine Schüler sein dürfen. Und dafür danken wir dir im Namen Jesu. Amen.
[3:17] Beginnt in Sprüche Kapitel 1 und dort Vers 7. Einsprüche 1 und dort Vers 7 heißt es: "Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Erkenntnis. Nur Toren verachten Weisheit und Zucht." Die Bibel lehrt, dass alle wahre Erkenntnis, alles wahre Wissen, alles, was wir so intellektuell begreifen können, was gut ist, mit der Gottesfurcht beginnt. Das ist die Grundlage aller Erkenntnis. Ganz ähnlich klingt es einige Kapitel weiter in Sprüche Kapitel 9 und dort Vers 10. Sprüche 9 Vers 10 heißt es: "Die Furcht des Herrn ist der Anfang der Weisheit und Erkenntnis des Heiligen ist Einsicht." Hier heißt es, dass alle Weisheit, alles, was einen Menschen dazu bewegt, kluge, richtige Entscheidungen zu fällen, eine ausgewogene, symmetrische Persönlichkeit zu haben, im Leben wirklich zurechtzukommen, weise zu sein – all das beginnt wiederum mit der Furcht des Herrn.
[4:39] Und interessanterweise steht hier auch in dem parallelen Gedanken, dass die Einsicht, die Weisheit, die Erkenntnis etwas zu tun hat mit dem Erkennen des Heiligen, mit dem Bekanntwerden mit Gott. Wenn wir Gott kennen lernen, wenn wir ihn fürchten, wenn wir mit ihm leben, dann bauen wir auf der richtigen Grundlage aller Erziehung und aller Bildung.
[5:13] Halten wir also fest: Alle wahre Erkenntnis beginnt mit der Gottesfurcht. Alle wahre Weisheit beginnt mit der Gottesfurcht. Und Offenbarung 14 und dort Vers 6 finden wir noch etwas, das mit der Gottesfurcht beginnt. In Offenbarung 14, und dort ab Vers 6 heißt es: "Und ich sah einen anderen Engel inmitten des Himmels fliegen. Er hat ein ewiges Evangelium zu verkünden denen, die auf der Erde wohnen, zwar jeder Nation, dem Volksstamm, der Sprache und jedem Volk. Der sprach mit lauter Stimme: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, denn die Stunde seines Gerichtes ist gekommen. Und betet den an, der gemacht hat Himmel und Erde und das Meer und die Wasserquellen." Das ewige Evangelium beginnt mit der Furcht Gottes.
[6:06] Wenn wir also sehen, dass die Erkenntnis mit der Furcht Gottes beginnt und dass die Weisheit mit der Furcht Gottes beginnt und dass das ewige Evangelium, der Plan Gottes zur Rettung der Menschheit, mit der Furcht Gottes beginnt, so können wir hier schon gleich am Anfang den vielleicht wichtigsten und fundamentalsten Punkt für das gesamte Quartal, das wir für die nächsten drei Monate studieren werden, den gewichtigsten Punkt herausarbeiten: Nämlich, dass wahre Bildung und wahre Erziehung im eigentlichen Sinne dasselbe sind wie Erlösungsplan. Erlösung und wahre Bildung, wahre Erziehung sind eben im höchsten Sinne eins. Alles sowohl die Erlösung durch das Blut Jesu, durch den großartigen Rettungsplan, den Gott ausgedacht hat, der durch den Heiligen Geist uns vermittelt wird, und Bildung, wie Gott sie sich gedacht hat, Erziehung, all das passiert auf demselben Fundament: auf der Gottesfurcht.
[7:12] Bildung und Erziehung ist kein Nebenthema. Wir können nicht die Positionen einnehmen, dass Bildung und Erziehung uns als Gemeinde nicht so viel angehen, wenn wir an der Erlösung, die Jesus anbietet, interessiert sind. Wenn wir das Evangelium, wie es die Bibel lehrt, in die Welt tragen wollen, dann müssen wir Bildung und Erziehung zu einem absoluten Schwerpunkt, zu einem Hauptthema in unseren Gemeinden und in unserem Leben machen. Und damit wollen wir dieses große Thema so wirklich beginnen. Wir wollen beginnen mit diesem Gedanken, dass Bildung etwas ist, das von Gott kommt, dass Gott sich ausgedacht hat. Und dass Bildung und Erziehung dann am besten funktionieren, überhaupt nur dann wirklich ihr volles Potenzial entfalten, wenn Gott in meinem Herzen das Sagen haben darf und wenn er in unserer Gemeinde die Kontrolle hat. Wenn Jesus zum absoluten Fokus unseres Denkens wird, dann werden Erlösung und Bildung das erreichen, wozu sie eigentlich geschaffen sind.
[8:25] Fangen wir unser Studium oder setzen wir das Studium fort in Hiob Kapitel 36 und dort Vers 2. Dort wird eine Frage gestellt, die auch als Merkvers in dieser Woche beschäftigen darf. In Hiob 36 Vers 22 heißt es: "Sieh, Gott ist der Herr in seiner Kraft. Wer ist ein Lehrer wie er?" Das ist eine rhetorische Frage, die Hiob hier stellt, und sie ist sehr berechtigt. Es gibt keinen besseren Lehrer als Gott. Niemand hat mehr über Wissensvermittlung, niemand hat mehr Ahnung von Bildung und Erziehung als Gott selbst. Wann immer wir uns mit diesem Thema beschäftigen, müssen wir uns die Frage stellen: Wie hat Gott selbst unterrichtet? Und was wir sehen in der Bibel ist, dass von der ersten Seite an Gott als Lehrer auftritt.
[9:22] Wir schauen uns heute ein bisschen die Schöpfung an, den Schöpfungsbericht, und wollen ihn unter diesem Blickwinkel studieren, dass Gott ein Lehrer ist. Und wir lesen denn 1. Mose 1 und dort Vers 1: "Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde." Und die Frage kann man sich stellen: Warum tut er das? Wenn wir die Bibel etwas genauer anschauen, an verschiedenen Stellen stellen wir fest, dass es schon vor dieser Schöpfung, vor der Schöpfung der Welt, die wir bewohnen, Wesen gab, die ihn priesen und die ihn lobten und die in seiner Gegenwart lebten. Warum schuf Gott Himmel und die Erde, wie es uns in 1. Mose 1 beschrieben ist?
[10:15] In Psalm 19 und dort Vers 2. Dort lernen wir einen der wesentlichen Gründe, warum es den Himmel und die Erde gibt. Es in Psalm 19 und dort Vers 2 heißt es: "Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes, und die Ausdehnung verkündigt das Werk seiner Hände." Der Himmel, den Gott geschaffen hat, der ist dazu da, vor allem, um über seine Herrlichkeit zu erzählen. Die Herrlichkeit Gottes. Das kann man in 2. Mose 33 nachlesen. Das ist sein Charakter. In 2. Mose 33 und dort ab Vers 18 lesen wir von Mose, wie es heißt: "Er beantwortete: 'So lass mich doch deine Herrlichkeit sehen!'" Und dann antwortet der Herr: "Und der Herr sprach: Ich will alle meine Güte von deinem Angesicht vorüberziehen lassen und will den Namen des Herrn vor dir ausrufen. Und ich werde gnädig sein, dem ich gnädig bin, und werde mich erbarmen, über wen ich mich erbarme." Das ist seine Herrlichkeit. So ist Gott. Das ist ein Charakter. Das ist seine Herrlichkeit. Und die Himmel, die Gott geschaffen hat, erzählen davon. Sie sollen etwas vermitteln von seinem Charakter.
[11:39] Wer hat bei der Schöpfung, an den Schöpfungstagen 1, 2, 3, 4, 5, 6, wer hat daraus, von dieser Schöpfung profitiert? Wem, mit anderen Worten, hat Gott hier etwas beigebracht? Schauen wir in Hiob 38 und dort Vers 4 bis 8. Dort macht Gott ganz deutlich, dass als er die Welt geschaffen hat, noch keine Menschen da gewesen sind. "Wo warst du, als ich den Grund der Erde legte? Sprich es aus, wenn du Bescheid weißt! Wer hat ihre Maße bestimmt? Weißt du das? Oder wer hat die Messschnur über sie gespannt? Waren ihre Grundpfeiler eingesenkt, und wer hat ihren Eckstein gelegt?" Gott macht deutlich: Ein Mensch war damals nicht dabei. Wenn aber Menschen bei den ersten Schöpfungstagen nicht dabei gewesen sind, wem hat Gott dann etwas beigebracht? Wem sollte etwas zu werden? Wer hat etwas gelernt aus diesen ersten Tagen der Schöpfung?
[12:50] Vers 7 sagt uns: "Als die Morgensterne miteinander jauchzten und alle Söhne Gottes jubelten, als Gott die Welt schuf." In sechs Tagen gab es Wesen, die das beobachteten, die darauf reagierten und die daraus etwas lernen konnten. Es waren die Söhne Gottes. Die Morgensterne waren Engel und die Wesen umgefallener Welten, die Bewohner ungefähr Welten, die an der Schöpfung unseres Planeten etwas lernen sollten. Und dazu gab es reichlich Anlass, denn zuvor war die Harmonie des Himmels zerstört worden.
[13:30] In Offenbarung Kapitel 12 und dort Vers 7 lesen wir: "Und es entstand ein Kampf im Himmel. Michael und seine Engel kämpften gegen den Drachen, und der Drache und seine Engel kämpften." Es gab diesen großen Kampf, diese Auseinandersetzung, die im Himmel begann, damit, dass Luzifer sich gegen seinen Schöpfer auflehnte, rebellierte und ein Drittel aller Engel auf seine Seite zog, die Regierung Gottes in Zweifel zog, die Autorität Jesu bestritt und gegen ihn ankämpfte. Und viele auch der treuen und loyalen Engel hatten nach dem Hinauswerfen des Satans noch Fragen. Das, was sie erlebt hatten, das war vorher nie gegeben. Viele Dinge mussten noch klar gestellt, erklärt und vertieft werden.
[14:27] Gott wollte dem ganzen Universum zeigen, dass es für die Anklagen des Satans keinerlei Begründung gab, dass es keinen Grund gab, gegen ihn zu rebellieren. Das Thema, das Gott eigentlich dem Universum vermitteln wollte, war, dass er tatsächlich die beste Regierung hatte, die es gab, und dass jeder ihm vertrauen konnte. Aber das musste vermittelt werden, das musste gelehrt werden. Und die Schöpfung sollte einen Teil davon übernehmen. Die Schöpfung sollte zeigen, wie Gott ist.
[15:06] Und an der Art und Weise, wie Gott schuf, können wir etwas darüber lernen, wie er lehrt. In 1. Mose 1 und dort ab Vers 2 lesen wir: "Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe. Und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis. Und Gott nannte das Licht Tag, und die Finsternis nannte er Nacht. Und es wurde Abend und Morgen, der erste Tag."
[15:47] Gott zeigt anschaulich – und das ist einer der wichtigsten Punkte jetzt – zeigt anschaulich, dass er in der Lage ist, in das Chaos wieder Ordnung zu bringen, in die Finsternis wieder Licht. Er zeigt, dass das, was seinem Wesen widerspricht, nämlich Leere und Finsternis und Chaos, denn er ist ein Gott der Fülle und ein Gott der Ordnung, nicht der Unordnung, und ein Gott, er selbst ist das Licht. All das sind Dinge, die in der Bibel sehr deutlich sehen können. Gott, seit ihr das in der Lage, Zustände in seinem Universum, die seinem Wesen nicht entsprechen, weder zu ändern, so dass sie seinem Wort gemäß sind.
[16:30] Und Gott zeigt, dass er das durch sein Wort tun kann. Dieses Prinzip, das hier am ersten Schöpfungstag sich zeigt, das gilt dann auch später für die Erlösung. Man könnte auf der einen Seite sagen, dass Gott hier schon mit dem Vorauswissen Prinzipien der Erlösung in der Schöpfung zeigt. Man könnte aber genauso gut auch andersrum sagen, das ist im Prinzip nur zwei Seiten derselben Medaille, je nachdem, von welcher Seite man schaut. Man könnte genauso gut auch sagen, dass Gott eigentlich die Prinzipien der Bildung und Erziehung dem Universum hier angedeihen lässt, mit denen er dem Universum etwas beibringt, dann auch in der Erlösungsplan im Evangelium anwendet.
[17:17] Denn 2. Korinther 4, Vers 6 heißt es: "Denn Gott, der dem Licht gebot, aus der Finsternis hervor zu leuchten, er hat es auch in unseren Herzen Licht werden lassen, damit wir erleuchtet werden mit Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi." Gott schuf er die Welt, damit wir was erkennen? Die Herrlichkeit Gottes. Denn die Himmel sind da, um die Herrlichkeit Gottes zu erzählen. Die Schöpfung ist ein Unterricht, in dem Gott über seinen eigenen Charakter etwas vermittelt. Und die Erlösung ist genau dasselbe. Deswegen, das sind auch dieselben Prinzipien hier am Wirken. So wie Gott Licht aus der Finsternis geschaffen hat durch sein Wort, unter Mitwirkung des Heiligen Geistes, so macht Gott hell in meinem Herzen und auch in deinem Herzen, wenn wir es erlauben, dass der Heilige Geist sein Wort auf unser Leben persönlich anwenden darf.
[18:06] Dafür, dass in deinem Leben, ich möchte mich entscheiden, jeden Tag aufs Neue, dass die Worte Gottes durch den Heiligen Geist mein Leben verändern dürfen. Denn dadurch kann ich etwas verstehen über die Herrlichkeit Gottes, und er wird mich auch dazu benutzen, anderen zum Zeugnis zu sein. Was wir noch sehen hier ist, dass die Schöpfung durch das Wort Gottes geschah. Und dieses Wort Gottes wird in Johannes 1 definiert. In Johannes 1, Vers 1 wird gesagt: "Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott." In Vers 3 heißt es: "Alles ist durch dasselbe entstanden, und ohne dasselbe ist noch nicht eines entstanden, was entstanden ist." Die gesamte Schöpfung zeigt die Kraft des Wortes.
[18:54] Wenn Gott also dem Universum etwas beibringen wollte durch die Schöpfung des Universums, er durch die Schöpfung dieses unseres Planeten, dann, dass sein Wort schöpferische Kraft hat. Und das bedeutet, dass sein Wort nicht lügen kann, weil was immer sein Wort ausspricht, das geschieht auch. Sein Wort ist absolut vertrauenswürdig. Gerade dadurch, dass der Satan die Regierung Gottes und dessen Intentionen in Zweifel gezogen hat, war diese Lektion umso wichtiger. Und sie ist so wichtig für uns.
[19:34] In Kolosser Kapitel 1 und dort ab Vers 16 lesen wir über Jesus Christus, der ja dieses Wort ist, nach Johannes 1. "Denn in ihm ist alles erschaffen worden, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seines Throns oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten, und alles ist durch ihn und für ihn geschaffen. Und er ist vor allem, und alles hat seinen Bestand in ihm." Im Zentrum dieses Unterrichtes stand Jesus Christus.
[20:01] Alles, was das Universum lernte am ersten Tag und am zweiten Tag und am dritten Tag und am vierten Tag, gab jeden Tag sozusagen einen speziellen Unterricht, ein spezielles Unterrichtsfach. Aber immer ging es um Jesus und immer ging es um das Wort. Es gab nicht einen Tag, nachdem das Universum in Anführungsstrichen zur Schule kam und wieder lernte, wie Gott ist, indem man die Schöpfung beobachtete, es gab nicht einen Tag, an dem das Wort Gottes keine Rolle spielte, nicht einen Tag, an dem Jesus keine Rolle spielte. Jedes Mal, egal um was es ging, egal was geschaffen wurde, aber das trockene war oder die Pflanzen oder die Himmelskörper, jedes Mal war Jesus im Zentrum, denn er war der Schöpfer und jedes Mal geschaffen durch das Wort Gottes.
[20:39] Das gesamte Universum verstand, und wir müssen verstehen: Alles dreht sich im Leben um Jesus und das Wort Gottes. Und deswegen ist die Erziehung und die Bildung die einzig wahre, die Jesus und das Wort Gottes im Zentrum hat.
[20:56] Schauen wir noch ein paar Beispiele aus dieser ersten Unterrichtswoche, die es auf diesem Planeten gab. In 1. Mose Kapitel 1, erste Mose 1, Verzeihung, und dort Vers 11 und 12 heißt es: "Und Gott sprach: Die Erde lasse Gras sprießen und Gewächs, das Samen hervorbringt, fruchttragende Bäume auf der Erde, von denen jeder seine Früchte bringt nach seiner Art, in denen sein Same ist. Und es geschah so. Und die Erde brachte Gras und Gewächse hervor, das Samen trägt nach seiner Art, und Bäume, die Früchte bringen, in denen ihr Same ist, nach ihrer Art. Und Gott sah, dass es gut war."
[21:34] Das gesamte Universum konnte hier ein wesentliches Prinzip lernen, und zwar anschaulich. Und das ist das, was Gottes Erziehungsmethode ausmacht. Gott hat nicht einfach eine Vortragsreihe gehalten, hat nicht einfach nur theologische, theoretische Prinzipien dargelegt. Nein, er hat ganz praktisch etwas zur Anschauung gemacht. Was war das Prinzip, das man hier lernen konnte? Wir wissen aus Matthäus Kapitel 7 im Zuge der guten und schlechten Früchte, in Matthäus 7 ab Vers 17: "So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte. Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen. Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen."
[22:28] Das Universum sollte anschaulich anhand der Schöpfung erkennen, dass man einen guten Baum an seinen guten Früchten und einen schlechten Baum an seinen schlechten Früchten erkennt, dass man einen guten Engel an seinen guten Werken erkennt und einen schlechten Engel an seinen schlechten Werken. Und dass, wenn alles, was Gott tut, gut ist, wie wir lesen: "Und es war gut. Und es war gut. Und es war gut." So gut. Wenn also all die Werke gut sind, das zeigt, dass er auch im Innersten gut ist. Denn Gott kann zwar in das Herz schauen, Engel können das Herz nicht sehen. Engel können genauso wenig wie wir in die Tiefen Gottes vordringen, aber sie können sein Handeln an ihnen bemerken. Sie können seine Früchte sehen, seine Werke. An den Früchten wird der Baum beurteilt. An den Werken kann man erkennen, wer im Herzen gut und wer böse ist.
[23:33] In Vers 14 bis 18 von 1. Mose sehen wir am vierten Tag ein anderes Prinzip. In 1. Mose 1 ab Vers 14 da heißt es: "Und Gott sprach: Es sollen Lichter an der Himmelsausdehnung sein, zur Unterscheidung von Tag und Nacht; sie sollen als Zeichen dienen und zur Bestimmung der Zeiten und der Tage und Jahre, und als Leuchten an der Himmelsausdehnung, dass sie die Erde beleuchten. Und es geschah so. Und Gott machte die zwei großen Lichter, das große..."
[23:56] machte die zwei großen Lichter, das große Licht zur Beherrschung des Tages oder das kleine Licht zur Beherrschung der Nacht, dazu die Sterne. Und Gott setzte sie an die Himmelsausdehnung, damit sie die Erde beleuchten und den Tag und die Nacht beherrschen und Licht und Finsternis scheiden. Und Gott sah, dass es gut war. Gott zeigt hier, was er unter Herrschaft versteht. Er gibt der Sonne und dem Mond eine Herrschaft. Sie sollen Tag und Nacht beherrschen. Auch die Engel sind ja Könige, auch ihnen ist eine Herrschaft gegeben.
[24:29] Und vor kurzem hatte einer von ihnen eine völlig neue Interpretation von Herrschaft in den Raum gestellt und für sich in Anspruch genommen. Aber Gott zeigt hier, was wirklich gute Herrschaft ist. Nicht die, die egoistisch eine Tyrannei hat, sondern die Herrschaft von Sonne und Mond ist dadurch gekennzeichnet, dass sie für andere da sind, dass sie ihr Licht leuchten lassen und dass sie mit Gott kooperieren, dass sie seinen Gesetzmäßigkeiten folgen. Denn wenn Sonne und Mond ihre vorgeschriebene Bahn verlassen würden, dann würden sie ausführen, wirklich zu herrschen, denn sie wird alles zerstören und damit ihre eigene Herrschaft verlieren.
[25:04] Anhand dieser unbelebten Materie hat Gott den Engeln erklärt, was echte, wahre Herrschaft ist, die seinem Wesen entspricht und damit auch seine eigene Herrschaft, die sich ja eben auch an seinem eigenen Gesetz orientiert und auf seinem eigenen Gesetz basiert und die immer dafür da ist, für andere da zu sein und nicht zuerst an sich selbst denkt.
[25:30] In 1. Mose 1, Vers 22 sehen wir uns: Gott segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und füllt das Wasser in den Meeren, und die Vögel sollen sich mehren auf der Erde. Es war nicht einfach nur eine interessante Begebenheit am fünften Schöpfungstag. Nein, das war ein Unterricht für das gesamte Universum. An diesem Tag war das Thema das Unterrichtsthema: Der Segen Gottes. Und an den Tischen und an den Vögeln konnten Engel und die Vertreter und gefallener Welten, die Bewohner von gefallener Welten sehen, was der Segen Gottes bewirkt, anschaulich, sichtbar, begreifbar.
[26:13] Wenn wir anfangen, die Natur Gottes, die er geschaffen hat, mit diesen Augen zu sehen und zu suchen, nach den Lektionen, die er dort hineingelegt hat, dann können wir auch heute noch, nach dem Sündenfall, noch viele wertvolle Prinzipien über das Wesen Gottes, über sein Reich aus der Natur ziehen. Und das ist eines der wesentlichen Prinzipien der Erziehung. Wenn man Kindern etwas über das Wesen Gottes vermitteln möchte, dann ist die Natur unschlagbar. Und nicht nur Kinder, sondern auch wir, die wir schon älter sind, können alle aus der Natur lernen. Lasst uns das Nachdenken über die Natur und das tatsächlich in der Natur sein zu einem Zentrum machen, auch wenn es um Erziehung und Bildung geht.
[26:57] Deswegen sollten auch Schulen die Gelegenheit haben, immer auch die Kinder in die Natur zu bringen, mit der Natur in Kontakt zu kommen. Das heißt, durch einen Schulgarten, sei es durch Land, durch Natur in der Nähe der Schule. Das ist das Wesen, das das Prinzip Gottes bei der Erziehung und Bildung.
[27:16] Und dann kommen wir zu 1. Mose 1, Verse 26 und 27. Jeder Lehrer weiß, wie es ist, wenn man etwas erklären möchte, das nicht so einfach vielleicht zu verstehen ist. Und wie gut ist dann, wenn man eine Illustration macht, etwas anmalt, eine grafische Darstellung zur Verdeutlichung, wenn man ein theoretisches Konzept in ein Bild umwandeln kann.
[27:45] Und hier lesen wir in 1. Mose 1, Verse 26 und 27: Und Gott sprach: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild, uns ähnlich. Die sollen herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel des Himmels, das Vieh und über die ganze Erde, auch über alles Gewürm, das auf der Erde kriecht. Und Gott schuf den Menschen in seinem Bild, im Bild Gottes schuf er ihn als Mann und Frau schuf er sie. Die Bibel betont unmissverständlich, dass Mann und Frau, dass wir Menschen im Bilde Gottes geschaffen worden sind.
[28:13] Wenn wir verstehen, dass es sich um einen um einen Unterricht handelte, dass Gott ja dem gesamten Universum etwas vermitteln wollte über sich selbst, dann können wir uns so bildlich vorstellen, wie das ganze Universum auf eine Tafel schaut, während Gott etwas ganz Besonderes erklärt. Und sie sehen den Menschen als ein Bild von Gott.
[28:39] Und sie sehen ihn, den Menschen, hier in Vers 26, herrschen über Fische und über Vögel, über das Vieh. Und während die Engel und sie, die Bewohner umgefallener Welten, die Adam und Eva sehen, wie sie mit den Eseln und mit den Krokodilen und mit den Spatzen und mit den Flamingos umgehen, während sie argumentieren, die Menschen beobachten, wie sie, wie liebevoll und fürsorglich die Menschen die Schöpfung beherrschen, dann realisieren die Engel und die Vertreter und die Bewohner der umgefallenen Welten: So herrscht Gott über uns. Es gibt keinen Grund der Rebellion des Satans zu glauben. Es gibt keinen Grund.
[29:37] Der Mensch sollte ein Anschauungsobjekt sein, durch das das gesamte Universum versteht, dass es für die Rebellion des Satans keinen Grund gibt, weil Gottes Herrschaft gut ist. Natürlich war der Mensch nur ein Anschauungsobjekt, genauso wie die Zeichnung an der Tafel eines Lehrers niemals das Original ist. Aber anhand der Zeichnungen kann man das Original begreifen, dann kann es verstehen. Anhand des Menschen sollte das gesamte Universum verstehen, wie Gott dieses Universum regiert.
[30:11] Verstehen wir jetzt, lieber Freund, liebe Freundin, warum der Satan den Menschen angegriffen hat? Warum er den Menschen zur Sünde verführen wollte, so unbedingt? Weil er realisierte, diese Menschheit ist das Anschauungs-Anschauungsobjekt vor dem gesamten Universum, um zu zeigen, wie Gott ist. Und dass sein, also Satans Angriff, nutzlos, sinnlos war.
[30:43] Jede Sünde ist ein Versuch, die Erziehung und die Bildung des Universums anzugreifen. Jedes Mal, wenn wir sündigen, blockieren wir, wir hindern wir etwas: die Bildung und Erziehung des Universums. Der Sündenfall war der Angriff auf Gottes Bildungssystem. Aber Gott hat sich davon nicht beirren lassen. Gott hat Tausende von denen, wir nichts wissen, und er lässt sich nicht von Satans Flügen und strategischen Schachzügen zurückweisen. Ein Gott kommt ans Ziel. Gott hat seinen Plan. Er möchte dem gesamten Universum etwas zeigen und beibringen. Und genau das tut er auch im Neuen Testament, oder in der Bibel, durch den Erlösungsplan.
[31:44] Wir lesen in Kolosser 3, 9 und 10: Legt einander nicht an, da ihr ja den alten Menschen ausgezogen habt mit seinen Handlungen und den neuen angezogen habt, der erneuert wird zur Erkenntnis nach dem Ebenbild dessen, der ihn geschaffen hat. Der Lösungsplan durch Jesus Christus, der für mich und für dich am Kreuz von Golgatha gestorben ist, der durch den Heiligen Geist uns seine Gerechtigkeit anrechnet und auch verleiht. Dieser Lösungsplan zielt darauf, dass doch wieder das Bild Gottes wiederhergestellt wird in uns, so dass wir wieder durch unser Leben der ganzen das Universum etwas zeigen über die Regierung Gottes.
[32:32] Deswegen steht in Epheser 3, Verse 8 bis 10: Mir, dem aller geringsten von allen Heiligen, ist diese Gnade gegeben worden, den Heiden den unaussprechlichen Reichtum des Christus zu verkünden. Das ist ein fantastisches Thema, eine unglaubliche Sache. Und wer von uns ist schon, würde ich das eigentlich predigen zu dürfen? Aber Paulus selbst wusste, ich bin zwar nicht würdig. Jesus ist würdig und Jesus hat mich gerettet. Deswegen möchte ich das erzählen. Und ich muss auch ehrlich sagen, ich weiß aus ganzem Herzen, ich bin selbst nicht würdig. Jesus rettet mich. Jesus möchte sein Bild in uns wiederherstellen. Und deswegen möchte ich davon reden.
[33:08] Vers 9: Und alle darüber zu erleuchten, welches die Gemeinschaft ist, die als Geheimnis von den Ewigkeiten her in Gott verborgen war, der alles erschaffen hat, durch Jesus Christus. Da haben wir die Schöpfung durch Jesus, das Geheimnis Gottes, von dem Paulus in Kolosser 1, 27 sagt: Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Der Charakter Gottes, der sich in uns zeigt, das Bild Gottes im Menschen.
[33:33] Und dann steht in Vers 10: Damit also das Ziel der sind, damit jetzt den Fürstentümern und Gewalten in den himmlischen – das sind die Engel – und dem jetzt den Fürstentümern und Gewalten in den himmlischen Regionen durch die Gemeinde – das sind diejenigen, die die Erlösung angenommen und erlebt haben – durch die Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes bekannt gemacht werde. Die Fürstentümer und die Gewalten in den himmlischen Regionen, die ungefallenen Engel und anderen Wesen, sollen die Weisheit Gottes besser verstehen. Sie sollen in die Schule. Sie sollen etwas lernen.
[34:09] Und wodurch zeigt Gott seine Weisheit dem Universum? Nicht einfach durch eine Rede, die er direkt zu ihnen hält, sondern durch einen Anschauungsunterricht, durch eine praktische Veranschaulichung an der Menschheit, durch die Gemeinde. Nicht nur ist Erziehung und Bildung ein Teil des Evangeliums, nein, die Sache ist viel gewaltiger, viel größer, ist streng fast unseren Kopf. Der gesamte Erlösungsplan, das Evangelium, ist Teil eines Erziehungsplans.
[34:42] In 1. Mose 2 und dort erschafft Gott diesen Menschen, vor dem er dem Universum sagt: Lasst uns Menschen machen nach unserem Bild. In Vers 7 lesen wir: Jetzt im 1. Mose 2, da bildete Gott, der Herr, den Menschen, Staub von der Erde, und blies den Odem des Lebens in seine Nase, und so wurde der Mensch eine lebendige Seele. Gott illustrierte, dass alles Leben von ihm kommt und dass kein Geschöpf an sich, aus sich selbst heraus, irgendeine Herrlichkeit hat. Das war ja das Problem, das Luzifer hatte. Er dachte, dass er so weise und so schön ist und dass er aus eigener Kraft diese Schönheit und diese Weisheit hat, dass er irgendwie von Grund unabhängig sein konnte.
[35:43] Und Gott illustriert: Ein Mensch in all seiner Herrlichkeit wäre ohne mich nur Staub, Staub von der Erde. Gott nimmt deswegen das, was wertlos, du das scheinbar wertlose, das gewöhnlichste, das unspektakuläre Material, das es gibt. Obwohl es ja nach Psalm 12 und 11 ja auch Gold gegeben hätte, aber dieses Gold verwendet er nicht. Die Herrlichkeit Gottes besteht nicht in Äußerlichkeiten, sondern sie besteht in seinem Wesen und in seinem Fort.
[36:17] Nun, wir wissen, aber wurde es sind los geschaffen. Er war vollkommen, aber er kam erst in die Schule. Eben war eine Schule. Und wenn wir darüber nachdenken, dann kommen wir zu einem ganz erstaunlichen Gedanken. Wie ist es möglich, dass ein vollkommenes Wesen, ein sinnloser Wesen in die Schule muss? Ja, es dieses Wesen, dieser Adam, fing gerade erst an zu lernen. Er war schon vollkommen, er war schon sinnlos, aber was lehrt uns die Liebe? Vollkommenheit und Sinnlosigkeit sind nicht das höchste Ziel.
[36:48] Einige von euch, was ich dachte immer, das höchste Ziel, dass ich vollkommen und sinnlos bin. Obwohl Vollkommenheit und Sinnlosigkeit definitiv Ziele sind, die Gott in unserem Leben erreichen möchte, denn im Himmel werden wir vollkommen und sinnlos sein. Ist aber Vollkommenheit und Sinnlosigkeit nicht das letzte Ziel?
[37:09] Warum? Hesekiel 28, 15 sagt über Nützlichkeit: Wenn du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde gefunden worden ist. Vollkommenheit ist noch keine Garantie für ewiges Leben.
[37:32] Und deswegen war auch die Vollkommenheit und Sinnlosigkeit von Adam noch keine Garantie für ewiges Leben. Es musste noch etwas mehr gelernt werden. Luzifer war nicht so verkommen und sinnlos. Er war auch voller Weisheit. In Vers 12 lesen wir: Menschensohn, stimme ein Klagelied an über den König von Tyrus und sprich zu ihm: So spricht Gott, der Herr: Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit. Luzifer wusste alles, was es vielleicht zu wissen gab. Er war an Weisheit nicht zu übertreffen.
[38:06] Und trotzdem, viele Sünder, absolute Weisheit hat nicht ausgereicht, um nützlich oder für einen Verein Geschäfts erreichbarer Weisheit hat nicht ausgereicht, um nützlich von dem Fall zu bewahren. Weisheit alleine, selbst wenn sie kombiniert ist mit Sinnlosigkeit, ist nicht ausreichend, um uns vor dem Ruin zu bewahren. Und das muss mal so richtig durchsickern in unser Gehirn. Aller Weisheit dieser Welt wird nicht ausreichen für das ewige Leben. Und selbst Sinnlosigkeit reicht nicht aus, um auf ewig sicher zu sein.
[38:40] Was müssen wir denn lernen? Was musste Adam lernen? Oder was hätte er besser lernen sollen, könnte man auch formulieren. Was sollte das Universum lernen? In Habakuk 2 und dort Vers 4 finden wir ein Prinzip, das als einziges in der Lage ist, auf ewig ewiges Leben und Glück zu garantieren.
[39:19] Habakuk, Kapitel 2, und dort Vers 4 heißt es: Der Vermessene ist unaufrichtig, seine Seele neben dem Gerechten, aber wird durch seinen Glauben leben. Das, was am Ende das ewige Leben garantiert, ist das Vertrauen auf Gott. Was nützt es, wenn ich alles weiß und dann doch Gott misstraue? Was nützt es, wenn ich sinnlos und vollkommen bin und mich dann doch von Gott abwende?
[39:48] Das, was uns wird, das, was alle Wesen lernen mussten, selbst die vollkommenen und sinnlosen, war das Vertrauen, dass Gott nur das Beste will. Die Bibel sagt, dass Gott denen, die ihn lieben, dass alle Dinge zum Besten dienen, denen, die Gott lieben. Diese Furcht Gottes, die sich darin zeigt, dass ich Gott mehr vertraue als meinen eigenen Eindruck, meinen eigenen Sinnen, dass ich seinem Urteil mehr vertraue als bei meinem eigenen Urteil. Das ist das Vertrauen, das wir lernen müssen. Und es dauert seine Zeit.
[40:24] Eine berühmte Geschichte, die weitaus Zeit gründlich anschauen können wir selbst noch mal studieren können, das 1. Mose 22, wo Abraham zeigt, dass er dem Urteil Gottes mehr vertraut als den tiefsten Gefühle, die er selbst hat. Und die Bibel nennt das Gottesfurcht.
[40:41] Das heißt, dann in 1. Mose 22, Vers 12: Das können wir vielleicht kurz lesen. Ein 1. Mose 22, Vers 12: Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm gar nichts, denn nun weiß ich, dass du Gott fürchtest, weil dein einzigen Sohn nicht verschont hast um meinetwillen. Was ist die Furcht Gottes? Wenn ich bereit bin, alles auf den Altar zu legen, wenn Gottes Plan mir wichtiger ist als alles, was ich denke und fühle. Das ist Gottesfurcht. Und dieses Vertrauen, dass Gott keinen Fehler macht, dieses Vertrauen, dass Gott mich richtig führt. Das muss ich noch viel besser lernen.
[41:20] Dieses Vertrauen ist die Grundlage aller christlichen Bildung. Christliche Bildung basiert nicht nur darauf, dass man in der Schule ab und zu die Bibel aufschlägt. Das passiert nicht nur darauf, dass man vielleicht bestimmte Theorien, die der Bibel widersprechen, aus dem Unterricht verband. Nein, christliche Bildung im Kern hat ein Ziel, dass das Kind, der Jugendliche, der Erwachsene lernt, Gott zu vertrauen, koste es, was es wolle.
[41:54] Weil er immer mehr die Erfahrung macht, Tag für Tag, dass Gott, wann immer ihm vertraut, immer gut zu ihm ist und sein Wort als einziges völlig verlässlich ist.
[42:12] Wir können noch mehr Dinge lernen aus der Schule in eben in 1. Mose Kapitel 2 und dort 15 heißt es: Und Gott, der Herr, nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, der Mittelbau und bewahre. In Gottes Schule gab es nicht nur Theorie, nicht nur theologische und theoretische Erklärung. Nein, es gab praktische Arbeit. Adam sollte nicht nur nachdenken, er sollte auch mit den Händen arbeiten. Wahre Bildung wird immer sowohl das Geistige und das Körperliche, das Geistliche und das Praktische miteinander verbinden, weil nur dann unser Geist und unser geistiges Empfinden wach genug und stark genug ist, immer wieder neue Lektionen aufzunehmen.
[42:58] Jede Schule sollte dafür sorgen. Wir haben wunderbare Konzepte in den inspirierten Schriften, wie die Theorie und die Praxis eng miteinander verbunden werden sollten. Wir sollten das immer mehr noch studieren und immer mehr auch in unsere Gemeinden bringen, damit wir zu Hause und in den Schulen diese Prinzipien Gottes umsetzen können.
[43:22] Und dann sehen wir in Vers 16 und 17: Und Gott, der Herr, gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du so nach Belieben essen, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen, denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben. Hier lernen wir. Es gibt viele Dinge, die man sagen kann, aber für unser Ziel möchte ich eine Sache hier mal herausgreifen. Es gibt Dinge, die wir nicht wissen sollten. Wir denken manchmal, Bildung und Bildung hat dieses höchste Gut, alles zu wissen, was es irgendwie zu wissen gibt. Aber Gott sagt, es gibt Dinge, da ist es gar nicht gut, dass du sie weißt. Dinge, die du gar nicht erfahren sollst, das Ding, du gar nicht ausprobieren solltest. Erkenntnisse, die du nicht haben solltest. Erkenntnisse der Sünde, Erkenntnisse des Bösen, Erkenntnisse, das Wissen um Zweifel und Rebellion. Gott sagt, dieses Wissen ist gar nicht, das sollst du gar nicht haben.
[44:09] Das höchste Gut in der Bildung ist nicht, alles zu wissen, was es theoretisch zu wissen geben könnte. Das höchste Ziel ist, Jesus zu lieben und zu folgen und all das Gute in Anspruch zu nehmen, was Gott im Überreichen Maße für uns bereithält.
[44:32] Und dann in 2. Mose 22, Verse 19 bis 24, verlesen aus Zeitgründen. Da illustriert Gott noch etwas. Er illustriert die Liebe, die zwischen ihm und dem Menschen bestehen soll, indem er dem Menschen Adam eine Frau gibt. Wiederum sehen wir, dass Gott einfach nicht nur eine Predigt hält über "Das ist Liebe", sondern er schenkt ihm einen anderen Menschen, an dem Adam das Wesen der Liebe ganzheitlich, ganz praktisch erfahren kann. Und die Bibel sagt uns, dass das, was hier offenbart wird in der Schaffung der Ehe, etwas uns sagen möchte, etwas lehren möchte für unsere Beziehung zu Gott.
[45:11] In 1. Korinther, Kapitel 6, und dort Vers 16 und 17 heißt es: Oder wisst ihr nicht, dass wir eine Anhängsel, ein Leid mit Iris. Und jetzt kommt das Zitat aus 1. Mose 2, denn es werden heißt es die 21: Fleisch sein. Wer aber dem Herrn anhängt, ist ein Geist mit ihm. Die Einheit von Mann und Frau in der Ehe sollte repräsentieren, wie lediglich Gott und Mensch zusammenleben und zusammenarbeiten und sich lieben.
[45:48] Und dann kommt 1. Mose 3, die Attacke auf Gottes Erziehungsplan. Denn wir sehen hier in 1. Mose 3, eine der ganz fundamentalen Prinzipien, die bis ans Ende der Bibel Gültigkeit haben, ja, bis ans Ende der Zeiten, bis in die Ewigkeit hinein, das Fundament sein werden für die Regierung Gottes und für das harmonische Miteinander aller Erlösten.
[46:12] Wir sehen jetzt den Angriff an 1. Mose 3 auf die Erziehung Gottes und die Prinzipien, die wir hier sehen. Die sollten wir sehr genau beachten, denn mit denselben Prinzipien greift Satan auch heute die Bemühungen an, nach Gottes Plan und nach seinem Willen zu erziehen und zu bilden.
[46:31] In 1. Mose 3, Vers 1 heißt es: Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass wir von keinem Baum im Garten essen dürften? Das Hebräische ist ambivalent. Man könnte sogar auch übersetzen, und das würde eigentlich dem Sinn noch besser entsprechen. Und sie sprach so, dass Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass er nicht von jedem Baum im Garten essen trifft? Mit anderen Worten, eigentlich, was die Schlange hier nur gemacht hat, war eine wahre Aussage von Gott zu nehmen und ein Fragezeichen zu setzen.
[47:03] Der Angriff auf Gottes Erziehungsplan beginnt mit Zweifel. Zweifel ist der erste Schachzug Satans gewesen. Wann immer wir Zweifel tolerieren und zulassen und vielleicht noch fördern und kultivieren, zerstören wir Gottes eigentlichen Erziehungsplan. Und das ist deswegen so interessant und wichtig, weil die modernen Prinzipien der Wissenschaft und Bildung immer auf dem sogenannten methodischen Zweifel basieren. Auf der anderen Seite muss man erst einmal zweifeln, um überhaupt etwas erkennen zu können. Aber die Bibel sagt uns sehr deutlich, nicht nur hier auch ein Antragsteller, dass Zweifel destruktiv ist. In Jakobus, Kapitel 1, Vers 6, dort heißt es: "Aber im Glauben und zweifeln nicht, denn wer zweifelt, gleicht einer Meereswoge, die vom Wind getrieben und hin und her geworfen wird." Wer wird keine Sicherheit bekommen. Deswegen gerade in wissenschaftliche Disziplinen, wo sehr viel grundsätzlich mit Zweifel gearbeitet hat, oft auch so vollkommen zerstritten und so ohne jegliches festes Fundament. Nur die Bibel sagt nicht, dass wir einfach alles blind glauben sollten, was uns vorgesetzt wird. Aber es gibt ein viel besseres Prinzip als Zweifel, ein anderes Prinzip, auf dem wahre Erziehung basiert. Und das finden wir in 2. Thessalonicher, Kapitel 2, Vers 10.
[48:27] Die echte, wirkliche Alternative, die wir zur Grundlage nehmen sollten, statt des Zweifels, in 2. Thessalonicher, Kapitel 2, Vers 10 heißt es: "Und alle Verführung der Ungerechtigkeit bei denen, die verloren gehen, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet werden können." Was wir brauchen, ist nicht Zweifel, sondern Liebe zur Wahrheit. Liebe zur Wahrheit ist nicht destruktiv. Zweifels destruktives ist Zweifel, hinterfragt alles und zieht alles in Zweifel. Die Liebe zur Wahrheit, die möchte, dass die Wahrheit erkennen. Und wenn es dann Dinge gibt, die mit der Wahrheit nicht einstimmen, werden diese ausgeschieden. Die Liebe zur Wahrheit ist konstruktiv und die Liebe zur Wahrheit führt zu Jesus, denn Jesus ist der Weg, die Wahrheit und das Leben. Weil aber in der modernen Wissenschaft oft Gott keine Rolle spielt und Wahrheit als solche oft gar nicht mehr als gegeben angesehen wird, nennt man lieber Zuflucht zum Zweifel. Wenn wir echte Bildung nach dem Willen Gottes in unseren Schulen, Universitäten, Ausbildungsstätten, unseren Heimen haben wollen, müssen wir den Unterschied verstehen zwischen Zweifel und Liebe zur Wahrheit.
[50:03] Die Liebe zur Wahrheit, die prüft alles, sie sucht sie, sie gibt sich nicht mit einfachen, oberflächlichen Antworten zufrieden. Sie ist bereit auch Dinge aufzugeben, die sich als falsch und traditionell erwiesen haben, aber sie sucht nach der Wahrheit. Während der Zweifel alles in Zweifel zieht und dann aufgrund des eigenen Stolzes auf Wahrheit mit über Bord wirft. Wir brauchen Liebe zur Wahrheit und nicht Zweifel, denn mit dem Zweifel begann der ganze Drama von 1. Mose 3. In 1. Mose 3 sehen wir dann, wie Eva einen Dialog mit dem Satan führt, statt einfach zu fliehen, statt einfach dem Wort Gottes zu trauen und wegzugehen. Versucht zu den Sounds, überzeugt auf, wir versuchen manchmal vielleicht in den Dialog mit der Gottlosigkeit einzutreten, in den Dialog mit dem Zweifel, um irgendwie vielleicht jemanden zu überzeugen. Und ja, wir sollen in unserer Missionstätigkeit versuchen, die Gedanken der Menschen nachzuvollziehen und das Evangelium so darzustellen, dass sie es begreifen können und dass es ihrer Gedankenwelt auch entspricht, so wie Jesus unterrichtet. Aber wir sollen nicht mit dem Satan ein Gespräch führen. Wir sollen nicht versuchen, den Satan zu überzeugen, sondern uns klar das Wort Gottes halten.
[51:16] In Vers 4 heißt es, dass sprach die Schlange zu der Frau: "Keineswegs werdet ihr sterben." Jetzt widerspricht Satan dem Wort Gottes ganz präzise, ganz deutlich. Alle Bildung, alle Erziehung, alle Theorien, die dem Wort Gottes widersprechen, haben nichts in der Erziehung, die nach Gottes Plan ist, zu suchen. Kein Mensch wird klüger und weiser, indem er Theorien glaubt und Theorien lernt, die gegen das Wort Gottes sind. Sondern: "Gott weiß an dem Tag, da davon ist, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was gut und böse ist." Satan suggeriert hier, dass es einen Weg zu höherer Bildung gäbe, der dadurch erschwert wird, dass man Gott treu ist. Und diese Idee ist immer wieder ganz entweder offen doch so viel vorhanden, dass Menschen den Eindruck haben oder ihn vermittelt wird: Wenn du Gott treu bist, dann kannst du nicht die höchste Bildung erreichen, weil Gott nicht möchte, dass du das und jenes hörst oder verstehst. Aber das ist ein Irrtum, eine Lüge.
[52:35] Sagt dazu: Die müssen wir erkennen. Gott ist nicht gegen Bildung. Gott selbst ist der Urheber aller Wissenschaft, aller echter Wissenschaft. Was Gott möchte, ist, dass wir, egal in welchem Wissensbereichen uns bewegen, egal welches Thema wir studieren, dass wir es mit ihm tun und nicht ohne ihn, dass wir es mit Vertrauen in ihn tun und nicht gegen ihn. Dann kann er uns alle Wahrheit zeigen. Denn das, was vermeintliche Bildung ist, die dem Wort Gottes widerspricht, ist immer nur menschliche Theorie, die letztlich in den Ruin führt.
[53:16] Vers 6: "Und die Frau sah, dass von dem Baum gutes Essen wäre und dass eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht." Und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß. Als Eva nur noch auf ihre eigenen Sinneswahrnehmungen reagierte, auf das, was sie sah und sich dachte, und das Wort Gottes ignorierte, da hat sie nicht nur selbst gefallen, sie hat auch anderen noch zur Sünde verführt. Und das bedeutet, dass wir in der Erziehung und Bildung ein festeres Fundament brauchen als nur das, was wir sehen und hören und wahrnehmen, nämlich das Wort Gottes. Wenn wir Gott vertrauen und gerade auch dann, wenn du eben nicht immer verstehst, warum Dinge so sind, wenn wir Gottes Wort vertrauen, dann lernen wir ja eben dadurch genau das, was das gesamte Universum lernen muss, nämlich das Vertrauen in Gott.
[54:19] Die Wissenschaft wird dann zu einem mächtigen Werkzeug, das uns auf dem Weg nach Jerusalem hilft, wenn wir eben bereit sind, auch unser eigenes Denken dem Wort Gottes zu unterwerfen und dem Wort Gottes zu vertrauen, selbst wenn uns die Welt glauben machen möchte, dass das dumm ist. Dann lernen wir Gott wirklich zu vertrauen. Und niemand, der das getan hat, hat irgendwie wirkliche Nachteile in seiner intellektuellen Entwicklung erlebt. Im Gegenteil, in meinem absoluten Lieblingsvers steht in Psalm 119, Vers 99: "Ich bin verständiger geworden als alle meine Lehrer, denn deine Zeugnisse sind mein Unterricht." Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, wenn man Gottes Wort in das Zentrum rückt, wenn man immer Gottes Wort gerne und viel nachdenkt, dann ist das kein Hindernis dabei, auch in anderen Wissensgebieten etwas zu lernen, sondern ganz im Gegenteil, eine gewaltige Hilfe, ohne die man nicht mehr auskommen möchte.
[55:30] Ich überspringe aus Zeitgründen das, was in der Lektion auch in 2. Petrus, Kapitel 1 und 2 angesprochen, dass ihr das im Sende-Manuskript dann noch nachstudieren und weiter verfolgen könnt. Nur einen Punkt zum Abschluss greife ich raus, und zwar 2. Petrus, Kapitel 1, Verse 3 und 4. "Da seine göttliche Kraft uns alles geschenkt hat, was zum Leben und zum Wandel in Gottesfurcht dient, durch die Erkenntnis dessen, der uns berufen hat, dass seine Herrlichkeit und Tugend alles, was wir brauchen für dieses Leben, praktisch, theoretisch, geistlich, in welcher Form auch immer, wird uns von Gott geschenkt durch seine..." Das ist eine Kraft, durch die Herrlichkeit, die wir erkennen, wenn wir uns mit Jesus beschäftigen, durch welche uns die überaus großen und kostbaren Verheißungen gegeben hat, damit ihr durch dieselben göttlicher Natur teilhaftig werdet, nachdem ihr dem Verderben entflohen seid, das durch die Begierde in der Welt herrscht.
[56:36] Die Bibel macht uns nicht nur weise, sie macht uns nicht nur klug, sie zeigt uns nicht nur die Zeichen der Zeit, obwohl das alles sehr wichtig ist. Sie hat noch eine viel tiefere Bedeutung. Durch die Verheißungen Gottes können wir teilhaber werden der göttlichen Natur. Wir werden wieder teil werden der Erziehung Gottes, des Bildungsplanes, denn nicht auf diesem Planeten beschränkt ist, sondern für das gesamte Universum gilt. Und ich möchte dir und mir heute die Frage stellen: Bist du bereit, in die Schule Gottes einzugehen oder in ihr weiter zu lernen, so dass das Gottesbild in dir wiederhergestellt werden kann?
[57:20] Als allerletzten Abschluss lesen wir in Psalm 119, Verse 33 bis 35. Zwei, drei sehr wichtige Verse, die mir sehr viel bedeuten im Psalm 119, Verse 33 bis 35. Da heißt es: "Lehre mich, Herr, den Weg deiner Weisungen, dass ich ihn einhalte bis ans Ende. Gib mir Verständnis, so will ich dein Gesetz bewahren und das befolgen von ganzem Herzen. Lass mich wandeln auf dem Pfad deiner Gebote, denn ich habe Lust an ihm." Wahre Bildung ist nur möglich, wenn wir bereit sind, uns belehren zu lassen, wenn sie bereit sind, von einem Lehrer zu lernen, wenn sie bereit sind, dass Jesus mich belehren darf.
[58:12] Möchtest du, lieber Freund, liebe Freundin, in der Schule Gottes sein? Möchtest du, dass sein Bild in dir wiederhergestellt wird? Möchtest du nicht nur Erziehung und Bildung als einen wichtigen Aspekt des Evangeliums wahrnehmen, sondern durch deine gesamte Erfahrung mit Gott selbst teil dieser großen, dieses großen Bildungsplanes zu sein, den Gott selbst hat für das gesamte Universum? Lasst uns dieses Thema studieren, lasst uns uns da hinein vertiefen, werden tiefen und Schönheiten sehen, die wir vorher kommen. Handhaben. Gott sei gelobt dafür, dass er so wunderbar uns unterrichtet, dass er ein so toller Lehrer ist, so viel von ihm lernen können. Lassen diese Gelegenheit nutzen. Wollen wir in die Schule Gottes gehen? Gott segne deine Entscheidung. Nächste Woche werden wir hier weiter studieren diesem wunderbaren Thema. Bis dahin, durch Gottes reichen Segen und viel Freude im Studium seines Wortes. Amen.
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