In dieser Folge der Serie „Es sei denn, wir vergessen“ wird das Leben von J. N. Loughborough beleuchtet, einem oft übersehenen Pionier der Adventbewegung. Erhard Vasicek erzählt von Loughboroughs frühen Jahren, geprägt von christlichen Vorbildern und der Enttäuschung des Großen Enttäuschungsjahres 1844. Die Ausführungen zeigen seine Berufung zum Prediger, seine anfänglichen Schwierigkeiten und wie er trotz Armut und Krankheit seinen Glauben behielt und die Botschaft der baldigen Wiederkunft Jesu verkündigte.
Es sei denn, wir vergessen: 3. J. N. Loughborough – Wunder in meinem Leben
Erhard Vasicek · Es sei denn, wir vergessen ·Themen: AdventgeschichteWeitere Aufnahmen
Serie: Es sei denn, wir vergessen
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Transkript
[0:33] Ich möchte euch ganz herzlich willkommen heißen zu unserem nächsten Teil unserer Serie "Es sei denn, wir vergessen". Erweckt durch die Adventgeschichte, wollen wir uns heute mit einem Pionier beschäftigen, dessen Name nicht so bekannt ist wie der Name von James Andrews oder von James White, der aber eine sehr wichtige Rolle gespielt hat in unserer Adventbewegung. Und den Mann als den Johannes unter den Pionieren bezeichnen könnte, nämlich er war der letzte unserer originalen Pioniere, wenn wir das so sagen können, der gestorben ist in den 1920er Jahren. Sein Name war J. N. Loughborough.
[1:10] Loughborough war auch der erste, der eigentlich so über unsere Adventgeschichte ein Buch verfasst hat, über die Geschichte unserer Denomination. Geoff Barrow ist geprägt worden auch von frühester Kindheit an von Beispielen, die er gesehen hat. Loughborough wurde in ein christliches Heim geboren im Jahr 1832. Und bei Loughborough war es auch so, dass sowohl sein Vater als auch sein Großvater Laienprediger waren in der Methodisten Episkopalkirche. Und es war auch das Beispiel seines Großvaters, das Loughborough wahrscheinlich auch mit dazu beigetragen hat, dass er beeindruckt wurde vom Christentum auf eine praktische Weise.
[2:03] Als die Methodisten waren nicht überall beliebt, auch bei den Nachbarn nicht überall. Und Loughborough kann sich erinnern an mehrere Begebenheiten. Bei einer Begebenheit war es so, dass die Nachbarn seines Großvaters, als sie sahen, dass von ihrem Zaun verschiedene eine ganzes Stück Zaun einfach kaputt gemacht war oder auf dem Boden lag, und Loughborough ist mit Sicherheit beeindruckt gewesen als Kind, dass er gemerkt hat, sein Großvater bezahlt nicht mit gleicher Münze zurück, sondern er geht hinein und er betet für diese Männer.
[2:42] Ein anderes Mal war es so, dass die Kirschbäume, die sein Großvater hatte, die gut beladen waren mit Kirschen, dass sie verstümmelt worden waren durch Äxte und durch Sägen. Und dass sein Großvater aber trotzdem niemanden vor Gericht gezogen hat, sondern er hat für diese Menschen gebetet. Das war sicherlich etwas, was Loughborough schon früh beeindruckt hat. Das waren prägende Vorbilder für ihn gewesen.
[3:10] Die Familie von Jane Loughborough hat, wie viele andere auch, erwartet, dass Jesus wiederkommt. Und sie waren auch im Jahr 1844 dann letztendlich, wo Jesus nicht kam, waren sie sehr enttäuscht. Aber trotzdem war es so, dass John Loughborough nicht wie manch andere seinen Glauben aufgegeben hat an das Kommen von Jesus Christus oder den Glauben sogar, dass die Bibel das inspirierte Wort Gottes ist.
[3:38] Als Loughborough ungefähr 15 Jahre alt war, ging er zurück nach Hause. Und einige Zeit später kam sein Onkel Norden, um ihn zu sehen. Und er fragte ihn, ob er nicht mitkommen wollte, seinen Bruder zu besuchen, der in Adams Basin lebt. Als Loughborough dort gewesen ist, da gab es am Sonntag ein Eintreffen, eine Versammlung, die den ganzen Tag gedauert hat, die von Pierson Smith abgehalten wurde, einem adventistischen Prediger.
[4:13] Und Loughborough war so angesprochen von der Versammlung, von dem, was er dort gehört hat, dass er seine Pläne geändert hat, damit er die nachfolgenden Versammlungen auch noch besuchen konnte, die dort abgehalten wurden. Er hat sich dann schließlich auch gekümmert um eine Arbeit bei einem Eisenschmied, wo ihm eine Ausbildung versprochen wurde. Und so war es möglich, dass Loughborough die weiteren Versammlungen der Adventisten auch noch besuchen konnte.
[4:45] Als Loughborough seine Pflichten dann wahrgenommen hat in dieser Werkstatt, da hat er, wenn er ein bisschen Freizeit hatte, hat er sich zurückgezogen mit seiner Bibel und hat am Abend hat er der Botschaft zugehört von Bruder Smith. Und hat dann am nächsten Tag all die Texte nachgeschlagen, die dort vorkamen. Und er wurde sich auch sicher, in ihm wuchs eine Gewissheit, dass Gott wollte, dass er die Botschaft von der baldigen Wiederkunft Jesu verbreiten hilft.
[5:16] Er hat dann die Entscheidung getroffen, sein Leben Jesus zu übergeben und wurde dann schließlich getauft und hat sich den damals ersten Tags-Adventisten angeschlossen.
[5:32] Die Werkstatt hat sich nach dem Innkanal befunden und dann hinter der Werkstatt war ein Tümpel, der eigentlich der ideale Ort war für Malaria-Mücken. Damals, nach drei Monaten, war es dann auch klar, dass oder es war schon früher klar, aber nach drei Monaten hat John Loughborough seinen Vertrag beendet, weil es auch klar gewesen ist schon vorher, dass sein Arbeitgeber das Versprechen, was er ihm gegeben hatte, nicht eingehalten hat.
[6:02] Und so ist es dann so gekommen, dass Jane Loughborough Kost und Logis bekommen hatte für die Zeit und noch einen Gegenstand, aber ansonsten ging er eigentlich, kann man sagen, mit leeren Händen aus diesem Arbeitsverhältnis hinaus. Und er kam dann nach Hause und hat Malaria bekommen und hat gemerkt, er hat Schüttelfrost, er hat Fieber.
[6:27] Und als er dann diese Schüttelfrost-Anfälle hatte und die Fieber-Attacken, dann hat er sich stark beeindruckt gefühlt, dass er gehen muss, um den anderen von den Wahrheiten zu erzählen, die er aus der Bibel erfahren hat. Aber wenn dann der Schüttelfrost vorbei war, dann hat er sich gesagt: "Wie kann ein 16-jähriger Junge predigen? Wer würde ihm denn zuhören?"
[6:58] Dann ist es so gewesen, dass er gebetet hat, dass eine Stimme eines Tages, als er zwei schwere Anfälle von Schüttelfrost hat, dann war es so, dass er sich sicher war, dass er sterben würde. Und als er gebetet hatte, dann hört er eine Stimme, die ihm sagte: "Er solle gehen und er soll verkündigen." Er hat gesagt: "Herr, bitte brich diese Schüttelfrost-Anfälle und brich das Fieber, und ich werde gehen und werde predigen, sobald ich stark genug bin, das zu tun."
[7:33] Nach diesem Tag hat er keine Schüttelfrost-Anfälle mehr gehabt und er hat langsam angefangen, sich zu erholen. Er hat Gott versprochen, dass er gehen würde, um zu verkündigen, aber es gab immer noch einige Sachen, die dem im Weg standen. Nämlich, einmal hatte John Loughborough kein Geld, und das andere war auch, ihm fehlte es an Kleidung.
[7:58] John Loughborough war auch zu schwach anfänglich zu arbeiten. Es gab einen Tag, wo er dann mal bei einem Nachbarn am Holz gesägt hat und er bekam dafür einen Dollar. Das war natürlich noch zu wenig. Der gleiche Mann gab ihm auch ein paar Hosen, weil der Mann war größer als Loughborough. Und so hat er die Hosen abgeschnitten. Er bekam später auch noch einen Mantel, der ihm auch zu groß war.
[8:25] Und so war Loughborough ausgestattet mit einer Kleidung, an der man wahrscheinlich gesehen hat, die passt ihm nicht ganz für seine Statur. Und er hatte diesen einen Dollar. Einige Zeit später kam dann ein Bekannter der Familie und hat Loughborough gefragt, was er denn diesen Winter machen wollte. Und Loughborough hat erst einmal erwähnt seine Ausbildung, die er angefangen hatte damals, und über eine andere Sache noch geredet.
[8:51] Und schließlich auf die Frage hin sagt dann Loughborough: "Ich möchte gehen und ich möchte predigen oder versuchen zu predigen." Loughborough hat auch gesagt, er wollte nicht predigen dort, wo er jetzt lebte, wo die Leute ihn kannten, sondern 30 Meilen entfernt. Am wollte Loughborough verkündigen, weil er sich gedacht hat: "Wenn es schiefgeht, dann kennt mich keiner, oder die Leute bekommen das nicht mit. Und wenn Gott es tätig, dann ist das die Bestätigung, dass ich weitermachen soll."
[9:27] Dieser Freund der Familie war es dann auch, als er von Loughboroughs Entscheidung erfahren hat, dass er ihm drei Dollar gegeben hat, was Loughborough sehr ermutigt hat, dann schließlich seinen Weg fortzusetzen. Und was für ihn schon eine erste Bestätigung war.
[9:46] Die erste Versammlung hat John Loughborough im Jahr 1849 abgehalten, als junger Mann damals. Und seine erste Predigt hatte gehalten in der kleinen Baptistengemeinde in Kendall, Chones, New York, am zweiten Januar 1849. Als John in die ernsten Gesichter schaute in der Versammlung, da hat Gott ihm die Versicherung gegeben, dass er ihn verwenden wird.
[10:16] Es sind viele Menschen gekommen und sie waren eifrig oder neugierig auch diese Predigt zu hören von dem kleinen Jungen, der predigen wollte. Und so war die Gemeinde auch voll an diesem Abend. Er hat in der kleinen Gemeinde noch zwei weitere Abende, oder zwei Abende insgesamt gepredigt und hat war immer darauf bedacht, auch die Bibel zu zitieren, um seine Punkte zu veranschaulichen. Und die Menschen haben haben eifrig das angenommen, was er gesagt hat.
[10:49] Aber es gab natürlich auch lokal die Prediger, denen das nicht gefallen hatte. Und John Loughborough wusste nicht, dass einmal in seiner Versammlung sieben Prediger gesessen sind und die ihm zugehört haben. Es wurde dann am nach dem zweiten Treffen wurde gesagt, dass ab sofort oder am nächsten Abend Gesangsunterricht stattfindet in der Gemeinde und das die Gemeinde dann für Loughborough nicht mehr zur Verfügung stehen würde für seine Vorträge.
[11:23] An einige der Zuhörer wussten aber, dass das mit dem Gesangsunterricht eine vorgeschobene Sache war. Und sie haben dann John eingeladen, dass er seine weiteren Treffen im Schulhaus abhält.
[11:37] Am folgenden Morgen, als John dann schließlich sich auf den Weg machen wollte, dann war es so, dass einige der Dorfbewohner mit ihm sprechen wollten. Und John saß mit ihnen zusammen und die Leute hatten Fragen und John beantwortet die Fragen. Und schließlich kam dann aber auch der Baptistenprediger herein. Und der Baptistenprediger schaut John an in seiner Kleidung und er sagt: "Du hattest am letzten Abend eine große Besucherzahl in deinem Treffen."
[12:12] Und er sagte ihm dann: "Ich habe gehört, dass habe ich richtig verstanden, dass du gesagt hast, wenn eine Person stirbt, dass sie dann nicht in den Himmel geht?" Und Loughborough hat das bejaht. Und der Prediger antwortet ihm daraufhin: "Nun, junger Mann, wie erklärst du dann den Text, der sagt: 'Diese werden ins ewige Verderben gehen' in den Tod, der niemals stirbt?"
[12:36] Und Loughborough antwortet dann dem Baptistenprediger, dass der eine Teil, den er erwähnt hat, den er zitiert hat aus der Bibel kommt. Und der andere Teil kommt aus dem methodistischen Liederbuch. Woraufhin der Baptistenprediger ihm sagt, dass der Text gefunden werden kann in Offenbarung 25. Und Loughborough sagt ihm dann, dass es nur 22 Kapitel gibt in der Offenbarung. Aber der Prediger sagte ihm: "Ich sage dir, es ist im 25. Kapitel. Gibt mir die Bibel und ich zeige es dir."
[13:11] Und der Prediger fängt an in der Bibel zu blättern und fragt dann: "Nun, wo ist die Offenbarung?" Und Loughborough sagt ihm: "Schau mal am Ende der Bibel nach." Und es entwickelt sich dann schließlich so, dass der Prediger aufgibt und dass er sagt: "Ich habe noch eine Verabredung." Und er verlässt diese Zusammenkunft.
[13:33] Loughborough hat im Jahr 1851, als er 20 Jahre alt war, Mary Jane Walker geheiratet. Und sie sind nach Rochester, New York gegangen. Denn Loughborough hat, wie manch andere und Pioniere, gewusst, was es bedeutet, wenn man geliebte Menschen auch zu ihrer letzten Ruhestätte begleitet.
[13:53] Loughborough hat mehr als eine Frau verloren in seinem Leben. Er hatte zu der Zeit war er sozusagen hat er drei Gemeinden gehabt. Er war ein Laienprediger für die Adventgemeinden in der Gegend. Und die haben natürlich immer noch am ersten Tag der Woche angebetet.
[14:16] Loughborough hat damals auch um sich zu unterhalten. Damals gab es noch nicht das Zehnten-System, das wir heute als Gemeinde haben. Hat hat Sachen verkauft, die mit Fenstern zusammenhängen. Und es war dann so, dass Loughborough auch während dieser Zeit zu einem Studium geführt hatte, wo er sich Gedanken gemacht hatte über das Heiligtum. Und er hat auch nach biblischen Beweisen geschaut für die Sonntagsheiligung.
[14:46] Während dieser Zeit hat Loughborough dann eines Nachts einen Traum gehabt, wo er sich gesehen hat in einem Raum, der rauch-erfüllt war und schlecht beleuchtet. Das hat für ihn so ausgesehen im Traum. Und von dort aus konnte er aber einen sauberen Raum sehen, der schön beleuchtet war, gefüllt mit Menschen, die ihre Bibeln in den Händen hatten und die das Wort Gottes erfreut hat.
[15:14] In diesem Moment sah er auch einen, in diesem Traum sah er auch ein Banner mit komisch aussehenden Tieren für ihn. Und neben dieser Tafel stand ein Mann, der es so aussah, dass er Gottes Sache geweiht war. In seinem Traum ging sondern schließlich in diesen hell erleuchteten Raum und er erwartete mit dem Eindruck, dass er bald großes Licht finden würde über die Frage in Bezug auf das Heiligtum, mit der er sich beschäftigt hatte.
[15:51] An einem Septembertag im Jahr 1852 kamen dann Johnson Orton, ein guter Freund von John, zu ihm, und der auch zu den Sabbat-Haltern übergegangen war. Und der John gerne wollte, dass er auch dieselbe Entscheidung treffen würde. Und er lud ihn dann ein zu einer Versammlung von Menschen, die den siebenten Tag Sabbat gehalten haben.
[16:18] Als Loughborough dann sich entschieden hat, dorthin zu gehen, war er überrascht, dass er in diesem Raum, in dem er sich befand, die gleiche Tafel, das gleiche Banner gesehen hat, dass er in seinem Traum gesehen hat. Und er hat auch den Mann, der gesprochen hat, das war Jane Andrews, hat er auch identifiziert als denselben Mann, der in diesem Traum erschienen war.
[16:43] Als Jane Andrews dann die Punkte präsentiert hat, die Beweise für den biblischen Sabbat, hat Jane Loughborough gemerkt, dass das genau die gleichen Texte waren auf seiner Liste, die er sich aufgeschrieben hatte als Beweise für den Sonntag. Und John Loughborough war dann eigentlich gezwungen, einen Beweistext nach dem anderen für den Sonntag, den er auf seiner Liste hatte, durchzustreichen.
[17:09] Als Jane Loughborough hat sich dann entschieden, dass er seine letzten Verabredungen oder Pflichten, die er noch hatte, bei den ersten Tags-Adventisten, dass er die beendet. Und er hat dann die kleine Schar der Sabbat-haltenden Adventisten in Rochester, dieser Schar hat er sich dann schließlich angeschlossen.
[17:31] Im Jahr 1852 hat G. N. Loughborough auch die erste Begegnung gehabt mit zwei Menschen, die unseren Adventismus sehr geprägt haben, nämlich mit James und Ellen White. Bei dieser ersten Begegnung war es so, dass die Whites ihn eingeladen haben, dass sie bei einer Versorger bei einem Treffen teilnehmen.
[17:53] Am wohl jemand gesalbt wurde, nämlich Oswald Starboll, der im Werk Gottes tätig war. Und der Doktor sagte, dass er nichts mehr für diesen Bruder tun kann, dass er eigentlich dem Tod geweiht ist. Und Jane Loughborough hat gesehen, wegen dieser während dieser Zeremonie, dass James White ihn im Namen des Herrn mit Öl gesalbt hat und das wohl Star sofort geheilt wurde.
[18:19] Bei dieser Situation in Loughborough war jemand, der auch die Gabe der Weissagung durch Ellen White dann angenommen hat in seinem Herzen. Als es mit dem Business oder mit den Geschäften von J. N. Loughborough gemacht hat, mit Fensterflügelschlössern, das ist ein Wort, das sehr schwierig war zu übersetzen aus dem Englischen. Ihr seht den Gegenstand auf der Folie eingeblendet.
[18:45] Als er den Sabbat akzeptiert hat, da hat er gemerkt, dass die Verkaufszahlen aber für diese Fensterflügelschlösser immer weiter nach unten gingen. Loughborough hat den Eindruck bekommen, dass der Herr wollte, dass er seine ganze Zeit dafür aufwendet, um die biblischen Wahrheiten zu verbreiten.
[19:09] Aber er hat auch gemerkt, je härter er arbeitete und sich anstrengt in seinem weltlichen Geschäft, dass doch die Verkäufe immer mehr zurückgingen. Und schließlich kam man an den Punkt, wo eigentlich seine Ersparnisse aufgebraucht waren und er nur eine einzige Silbermünze, eine 3-Cent-Münze, noch in der Tasche hatte.
[19:34] Er sagte dann am nächsten Sabbat, nach dem Treffen, als er die Stufen hochging, um allein zu beten, da hat er gesagt: "Herr, wenn du den Weg öffnest, dann werde ich gehen und predigen."
[19:46] Er musste dann später auch seine Frau, zwei oder drei Tage später, kam sie zu ihm und wollte in die Stadt gehen und hat ihm gesagt, sie muss Streichhölzer und Garn kaufen und sie braucht Geld dafür, um diesen Einkauf zu tätigen.
[20:03] Jane Loughborough hat dann die Hand in die Tasche getan und hat seine letzte Münze herausgegeben und hat gesagt: "Am kaufe das ist das ganze Geld, was wir in der Welt noch übrig haben. Kaufe einen Cent Streichhölzer für einen Cent und gibt dann nur noch einen Cent aus und den dritten behalten wir, weil das ist das letzte Geld, was wir hier auf dieser Erde haben."
[20:27] Ungefähr eine halbe Stunde später, seine Frau hatte das Haus verlassen, da klopfte es an der Tür und John sieht eine Person, die er nicht kannte. Und der lehre diesen Mann hereinzukommen. Und der Mann sagt: "Ich habe gehört, Sie verkaufen diese Fensterflügelschlösser und ich möchte gern einen Einkauf machen und Schlösser bei Ihnen kaufen für 80 Dollar."
[20:52] Und Jane Andrews, Jane Loughborough besser gesagt, konnte 26 Dollar dafür behalten. Das war eine gute Summe. Und das war für ihn die Bestätigung, dass der Herr ihm sagt: "Jetzt kann ich meine ganze Zeit dafür aufwenden für die Berufung, die Gott mir gegeben hat, um die Wahrheit zu verkündigen."
[21:15] Es ist sehr schön zu sehen, dass Gott, wenn er einen Menschen beruft und wenn er einen großen Schritt im Glauben tut, dass Gott dem Menschen auch immer die nötige Starthilfe gibt.
[21:24] Am nächsten Sabbat hat Gott einen Farmer beeindruckt, dessen Namen kennt ihr vielleicht auch, der ein oder andere. Er hat ihn beeindruckt, dass er in Rochester sofort gebraucht wird. Und Harry Watson wusste nicht warum, was der Grund dafür war, aber der Eindruck war so stark, dass Harry Watson nichts anderes tun konnte, als wirklich zu gehen und diesem Ruf gehorsam zu sein.
[21:53] Als er dann schließlich an diesem Abend den Zug nach Rochester nahm, dann kam er ungefähr um 9 Uhr an und er klopfte an die Tür von James White, als er den Weg zu seinem Haus gemacht hatte. Und James fragt ihn: "Was möchtest du von mir?"
[22:09] "Der Herr hat mir gesagt, dass ich sofort kommen soll." James White hat gesagt: "Wir wollen dir, dass du das alte Pferd Charlie nimmst und den Wagen oder die Kutsche und Dustin Browder, Bruder Loughborough, mitnimmst. Und wir möchten gerne, dass er anfängt, die dritte Engelsbotschaft zu predigen."
[22:31] Und so waren sie dann mehrere Wochen lang unterwegs und wurden herzlich willkommen geheißen auf allen Stationen, die sie auf diese Route gemacht haben. Und viele Menschen haben durch diese Reise, die sie unternommen haben, einmal den Sabbat und die Botschaft vom baldigen Kommen Christi genommen und haben ihr Leben Gott übergeben.
[22:55] Ich erzähle euch einige Sachen aus dem Leben von John Loughborough. Loughborough war einer der Pioniere, der viele Wunder erleben durfte in seinem Leben. Denn Loughborough hat auch eine Autobiografie geschrieben, die heute den englischen Titel trägt: "Miracles in My Life" - Wunder in meinem Leben.
[23:16] Im Jahr 1853 war Loughborough auf dem Weg mit Emily Cornell. Sie waren auf einer Predigttour. Und als sie dann bereit waren zu ihrem nächsten Versammlung zu gehen, da kam ein Vater zu ihnen und hat gesagt: "Mein Junge ist krank und er hat schlimmes Fieber und er fragt sie, werdet ihr kommen und für ihn beten? Er ist nur zehn Jahre alt." Aber er hat gesagt: "Wenn ihr kommt und für ihn betet, dann wird..."
[23:46] ihr kommt und für ihn betet, dann wird Jesus ihn gesund machen. Das, was uns spät am Tag und wenn sie einen solchen Umweg auf sich nehmen würden, dann wäre es ihnen nicht mehr möglich, ihr nächstes Ziel vor Einbruch der Dunkelheit zu erreichen. Und so mussten sie leider ablehnen und mussten den Platz verlassen, ohne den Jungen zu sehen und für ihn zu beten.
[24:11] Als sie dann am Gefahren waren, für ungefähr eine Stunde, dann kamen sie schließlich bei einem Tor an. Und als sie das Tor öffneten, sahen sie, dass sie vor einem kleinen Haus sich befunden haben. Der Mann, der dann ihnen entgegenkam, war derselbe Mann, der sie gefragt hatte, ob sie für ihren Jungen beten konnten.
[24:31] In Loughborough und Emmy Connell, sie waren so vertieft in ihr Gespräch, wenn es um das Werk Gottes ging, dass sie gar nicht gemerkt haben, dass das Pferd eine ungeplante Wegänderung vorgenommen hat und dass sie schließlich genau vor dem Haus angehalten haben, in dem dieser zehnjährige Junge lag. Daraufhin haben sie für ihn gebetet und der Herr hat diesen Jungen sofort geheilt und das Fieber hat ihn verlassen.
[25:06] In Loughborough war im Jahr 1854 auch die erste Person. Im Jahr 1854 gab es an, dass die erste evangelische Zeltversammlung in Battle Creek, Michigan, mit ungefähr 1000 Menschen, die diese Zeltversammlung besucht haben. Und James White hat nach den Treffen, hat er eine wichtige Ansage gemacht. Und er hat gesagt: "Ich glaube, meine Brüder, die Zeit ist gekommen, dass Bruder John zum Evangeliums Dienst ordiniert wird."
[25:36] Es gab natürlich zu der Zeit Brüder bei den Adventisten, die in anderen Denominationen bereits vorher ordiniert gewesen sind. Aber John Loughborough hat in diesem Moment im Jahr 1854 war er der erste, der ordiniert wurde in einer Gemeinde, die später als die Gemeinschaft der Siebenten-Tags-Adventisten bekannt wurde.
[26:08] Im Sommer 1856 fühlte sich Loughborough ein bisschen entmutigt und er wusste nicht genau, wie er durch den nächsten Winter kommen sollte. Und es sah so aus, dass er ein bisschen den Weg vergessen hatte, den der Herr ihn geführt hatte. Und zu dieser Zeit bekam er einen Brief von John Andrews, der mit ungefähr 30 anderen Geschwistern nach Vukovar umgezogen war, um dort Geld zu verdienen und aber auch die dritte Engelsbotschaft zu verkündigen in der Zeit, die noch geblieben war.
[26:46] Nebenher hat sich dann in Loughborough entschieden, mit seiner Frau auch dorthin zu ziehen. Und als sie schließlich aber in Yukon angekommen sind, waren sie sehr enttäuscht, weil sie gesehen haben, dass dieser Platz eigentlich, man kann sagen, fast im Nirgendwo liegt. Da gab es ein kleines Dorf in der Mitte von Nirgendwo, könnte man sagen, mit ein paar Farmhäusern hier und dort, die verteilt waren. Aber es gab eigentlich wenig Möglichkeiten, die Botschaft wirklich vielen Menschen zu verkündigen, oder kaum Möglichkeiten.
[27:22] Und es war dann auch so, Loughborough hat dann angefangen zu arbeiten. Und eines Tages befand er sich mit einem Bruder, wo sie an einem Gebäude gearbeitet haben und jemand hat sie gerufen. Und schließlich war es so, dass James und Ellen White eine sehr gefährliche Reise auf sich genommen haben, weil Gott ihnen gezeigt hat, dass die Geschwister in Vukovar Hilfe brauchen.
[27:51] Es war auch so gewesen, dass in Vukovar, dass die Geschwister dann auch wirklich eigentlich versagt haben, wirklich die Botschaft so zu verkündigen, wie sie es sich vorgenommen hatten. Dass es auch teilweise Kritik gab untereinander und dass diese Gruppe wirklich in einem Zustand war, wo sie Hilfe brauchten.
[28:15] Als Jane Loughborough dann nach unten kam und vor allen Leitstand stellte, Ellen White ihm dreimal dieselbe Frage, nämlich die Frage: "Was machst du hier?" Und jedes Mal, als sie die Frage stellte, hat sie die Betonung auf einen anderen Teil der Frage gelegt. Und Jane Loughborough ist klar geworden, dass seine Aufgabe, zu der Gott ihn berufen hat, nicht darin besteht, Nägel in eine Ladenfront zu hämmern.
[28:43] Und als White und James White dann Versammlungen gehalten wurden, dann haben sowohl Jane Andrews als auch Jane Loughborough sich wieder entschieden, vollzeitlich für den Herrn zu arbeiten. Und die Versammlungen waren ein großer Segen für die Gruppe in Yukon gewesen.
[29:05] Über die Jahre hinweg waren die Familien der Loughboroughs und der Gutes Freunde geworden. Die beiden Männer, John Loughborough und James White, haben oft zusammengearbeitet und sind zusammen gereist. Und die beiden Frauen haben sich auch oft in ihren Heimen besucht.
[29:21] Als John und Mary Loughboroughs zweite Tochter geboren wurde im Jahr 1847, gab es Komplikationen nach der Geburt und John Loughboroughs Frau ist dann leider eine Stunde ungefähr nach der Geburt gestorben.
[29:37] Nach mehr als 16 Jahren, während des Winters im Jahr 1867 und 68, hatte John Loughborough einige Träume, die davon handelten, dass er in Kalifornien arbeiten würde. Und John Loughborough träumte mehrmals, dass er ein Schiff in New York nimmt, über die Landenge fährt und ein weiteres Schiff nach Kalifornien nimmt, um dort Zeltversammlungen abzuhalten.
[30:14] Er sagt, dass er mindestens 20 Mal davon geträumt hat. Zur selben Zeit, interessanterweise, gab es einen anderen Bruder namens De Mott, der so sicher war, dass man ihn in ein anderes Arbeitsfeld, ein weit entferntes Arbeitsfeld schicken würde, dass er alle Haushaltsgegenstände verkauft hat und nach Battle Creek kam mit seiner Frau zusammen, um die Sitzung der Generalkonferenz im Mai zu besuchen.
[30:43] Als James White dann während dieser Konferenz, als er fragte, ob irgendeiner den ist er beeindruckt am in Bezug auf die Pflicht dem kalifornischen Feld gegenüber, da war es so, dass Loughborough seit mehreren Monaten nachgedacht hat. Und als James White die Frage gestellt hat, stand John Loughborough auf und hat gekennzeichnet: "Ich bin bereit zu gehen."
[31:14] Auch De Mott, der beeindruckt wurde, alle Haushaltsgegenstände zu verkaufen, auch wenn er nicht wusste, genau wo Gott ihn hinschickt. Er stand auch von seinem Sitz auf und sagte: "Ich werde mit dir gehen." Und so haben sich Jeff Brown und De Mott entschieden, nach Kalifornien zu gehen, in eine Zukunft, die ihnen nicht bekannt war, aber sie haben gewusst, Gott ruft uns auf, in diesem Feld zu arbeiten.
[31:44] Bevor Loughborough und seine Gruppe dann nach Kalifornien gingen, war es interessant, dass ein gewisser Herr Wolf einen Traum gehabt hat, von dem möchte ich euch gerne kurz noch erzählen. Es ist eine sehr interessante Erfahrung.
[31:59] Es gab eine Gruppe in Kalifornien, die die Bibel studiert hat. Unter ihnen war auch ein gewisser Herr H. Und diese Gruppe hat gesucht, um Wahrheit in Gottes Wort zu finden. Ein Glied dieser Gruppe hat eine Zeitung von New York erhalten, die gesprochen hat von zwei Predigern, die kommen, um in einem Zelt nahe San Francisco Versammlungen abzuhalten.
[32:25] Eines Abends nach der Gebietsversammlung, sie haben dann für diese Menschen gebetet, gab es ein anderes Glied dieser Gruppe, nämlich einen Herrn Wolf. Und er hatte einen Traum, dass er in einem offenen Land war, an einem dunklen Abend, oder einer dunklen Nacht besser gesagt. In seinem Traum gab es zwei Männer, von denen er verstand, dass sie Prediger waren, und die zündeten ein Feuer an.
[32:53] Das Feuer hat bald helle gebrannt und er sah aber in seinem Traum auch verschiedene andere Männer, die versucht haben, das Feuer auszumachen. Und in seinem Traum wurde ihm bewusst, dass diese anderen Männer das, dass die Prediger sind von den Kirchen in der Gemeinschaft. Und er hörte, dass einer dieser Männer, die versucht haben, die Feuer zu löschen, dass er gesagt hat: "Schließlich, das bringt nichts, wenn wir mehr, je mehr wir versuchen, diese Feuer auszumachen, umso heller brennen sie doch."
[33:29] Mister Wolf hat auch gehört, dass diejenigen, die zwei Männer, die die Feuer angezündet haben, dass das die zwei Evangelisten sind, die von New York mit dem Zelt kommen, um die Versammlungen abzuhalten.
[33:42] Mister hat sich dann an die Aufgabe gemacht, was eigentlich sehr, sehr schwierig war, nämlich diese zwei Männer zu finden. Damals gab es noch nicht die Verbindungsmöglichkeiten, die wir heute haben. Und es war eigentlich so, als ob man nach der Nadel im Heuhaufen sucht. Aber schließlich, mit Gottes Hilfe, hat er wirklich Jeff Brown und De Mott gefunden und hat sie erst einmal zu sich genommen. Und später sind sie dann Mister Wolf selber begegnet.
[34:16] Und als sie dann schließlich auf sein Haus zugelaufen sind, diese beiden Evangelisten, da wurde Herrn Wolf bekannt und es wurde ihm bewusst, dass das genau die beiden Männer sind, die er in seinem Traum gesehen hat. Die Versammlungen waren dann wirklich auch gesegnet für Loughborough und Bordeaux. Und das war für sie mit Sicherheit eine Erfahrung, die sie auch gestärkt hat in Bezug auf ihre Arbeit in Kalifornien.
[34:47] Einige Zeit später hatten Bordeaux und Geoff Barrow eine ernste Zeit des Gebets gemeinsam. Und in dieser Nacht gab der Herr auch wieder Loughborough einen beeindruckenden Traum. Am Ende dieses Traums, in einem Tal, da sah er eine große Gruppe von Menschen, die in Züge einsteigen. Er sah mehrere Schienenspuren, und die gingen eigentlich so weit, wie das Auge gereicht hat.
[35:19] Jane Loughborough wurde in dem Traum interpretiert, dass die Auferstehung stattgefunden hat. Und er sagt, er sah den Ältesten und Frau White, wie sie von einem Wagen zum anderen gehen und die auferstandenen Heiligen begrüßen. Und er sagt dann: "Als unser Zug sprang around oder herum schwang, da hörte er, wie James White ausrief: 'Hier kommt der Zug aus Kalifornien, der California Train! Wir gehen alle zur Stadt erwartet in Loughborough auf!'" Und er hat diesen Traum dann verstanden als eine Siegesbotschaft im Bezug auf die Arbeit in Kalifornien.
[36:12] Im Jahr 1869 haben John Loughborough und die Bordeaux eine sechs-wöchentliche Predigtreihe oder Zelt-Evangelisation in Santa Rosa, Kalifornien, durchgeführt. Als es an der Zeit war, dass sie die biblische Lehre der geistlichen Gaben vorgestellt haben, da hat ein Pastor, der einer der größten Kirchen in dem Gebiet, seinen Gliedern gesagt, dass diese geistlichen Gaben eigentlich nicht mehr gegeben werden zu dieser Zeit.
[36:41] Interessanterweise war es aber so, dass es eine Frau gab, eine Ärztin, die durch einen Unfall so schwer verletzt worden war, dass man eigentlich die Hoffnung aufgegeben hat, dass sie weiter leben würde. Und Loughborough und Thibaudeau, als sie zu dieser Frau kommen und für sie beten, da erlebt diese Frau ein Heilungswunder. Und das war eine Sache, wo Gott ein für alle Mal wahrscheinlich, oder ein für alle Mal die Frage geklärt hat, ob die geistlichen Gaben heute noch verfügbar sind in unserer Zeit.
[37:22] Geoff Barrow wurde später auch nach England berufen von Gott und hat dort ein Werk getan. Und er kam dann im Jahr 1883 nach Amerika zurück. Während der nächsten zwölf Jahre hat Jane Loughborough verschiedene Posten belegt, in verschiedenen Konferenzen. Er war Präsident von fünf Konferenzen und hat auch in der California Conference gedient als Conference Präsident.
[37:54] Er hat während der meisten Zeit seines Lebens auch ein tägliches Tagebuch geführt und viele Ereignisse der frühen Adventgeschichte sind eigentlich aufgezeichnet oder für die Nachwelt erhalten geblieben durch diese Tagebucheinträge von Jane Loughborough. Er hat auch das erste Buch geschrieben über die Geschichte unserer Denomination. Das wurde im Jahr 1892 veröffentlicht mit dem Titel "Rise and Progress of Seventh-day Adventists".
[38:27] Und im Jahr 1905 wurde das noch einmal überarbeitet und trug dann den Titel "The Great Second Advent Movement". Das Buch findet man heute vielleicht noch auf Deutsch antiquarisch unter dem Titel "Entstehung und Fortschritt".
[38:46] Als Jane Loughborough 76 Jahre alt war, wurde er von der Generalkonferenz gebeten, eine 16-monatige Reise um die Welt zu machen. Und er hat dort auf dieser Reise viele Missionsstationen und Gemeinden besucht. Während dieser Reise ist er 30.000 Meilen gereist auf dem Wasser und 17.500 Meilen auf dem Land und hat 352 Mal gepredigt.
[39:14] Als er später von dieser Reise erzählt hat, hat er gesagt, dass er keinen Tag krank gewesen ist und dass er keine Mahlzeit ausgelassen hat. Er hat gesagt, dass er sich fast wieder jung gefühlt hat.
[39:32] Im Jahr 1915 war es dann so, dass eine Glaubensschwester und auch eine Freundin von Jane Loughborough, nämlich Ellen White, gestorben ist, die für unsere Gemeinde durch das Werk, das Gott durch sie getan hat, sehr geprägt hat.
[39:48] Es war so, dass die erste der drei Beerdigungen auf dem Rasen von Ernst Helfer von ihrem Heim stattgefunden hat. Und Jane Loughborough war derjenige, der ihren Lebensabriss vorgetragen hat. Und er hat sich auch erinnert in diesem Lebensabschnitt, dass Gott ihr eine Vision gegeben hat, innerhalb der ersten Stunden, in denen sie sich getroffen haben im Jahr 1852.
[40:24] Ich möchte gerne noch hier sehen wir ein Bild von zwei Veteranen, können wir sagen, zwei Pionier-Veteranen, die sehr wertvoll waren für unsere Adventbewegung. Am Loughborough auf der einen Seite und der größere Mann ist Stephen Haskell, ein Mann, der Ellen White und ihre Schriften sehr geliebt hat und der auch wichtige Bücher geschrieben hat über Stephen Haskell werden wir vielleicht ein anderes Mal reden. Geoff Barrow war jemand, der wirklich demütig mit Gott gewandelt ist.
[41:03] Ich möchte euch gerne die Folie vorlesen und dann die Geschichte dahinter erzählen. Denn Loughborough hat am, als er seine letzten Lebensjahre verbracht hat, hat er sein Herz erforscht. Und das hier auf der Folie, das ist ein Brief, den er geschrieben hat an zwei Männer, die damals dann auch schon tätig waren und berufstätig waren.
[41:27] Und er schreibt in diesem Brief: "Lieber Ältester Alonso Baker, vor 13 Jahren, als ich eine Vortragsreihe in der Gemeinde von Hillsberg hielt, war ich unnötig schroff und streng mit dir und Benny Grant. Ich habe euch zwei jungen vor der ganzen großen Versammlung gedemütigt, was ich nicht hätte tun sollen. Ich überprüfe nun mein ganzes Leben, um mich darauf vorzubereiten, eines Tages dem Herrn begegnen zu können. Und der Vorfall in Hillsberg kam mir deutlich ins Gedächtnis. Ich bitte dich und Benny Grant, mir zu vergeben. Ich habe Gott bereits für diese schlimme Sache, die ich getan habe, um Vergebung gebeten. Würdest du bitte diesen Brief an Benny Grant weiter schicken, da ich seine Adresse nicht habe? Ich hoffe, dass mein Tadel euch zwei jungen in eurer christlichen Erfahrung nicht entmutigt hat, denn ich möchte euch beide im Reich Gottes wiedersehen."
[42:22] In aufrichtiger Reue, Bruder Dave Grohl. Die Geschichte hinter diesem Brief. Die Geschichte vorher war, dass im Jahr 1909 Loughborough eine Serie von Abendvorträgen gehalten hat in der Gemeinde in Heinsberg, Kalifornien. Und dann, dass diese beiden jungen, Alonso Becker, der damals 15 war, und Benny Grant, 13, dass sie verantwortlich waren, eigentlich die Öfen am Laufen zu halten. Aber wie das manchmal so ist bei jungen in dem Alter, die haben geflüstert und gelacht und haben eigentlich den Vorträgen nicht zugehört.
[43:03] Und es gab einen Punkt, wo Elder Loughborough aufgehört hat zu sprechen und wo er dann ihnen gesagt hatte: "Ich möchte, dass Lonnie Baker und Benny Grant hier hinten beim Ofen, dass sie ihr Flüstern aufhören, denn ich sage einige Dinge, die ihnen die sie hören müssen, die sie brauchen, um bessere christliche Jungen zu sein."
[43:26] Bezeichnend ist an John Loughborough an dieser Aussage, dass er wirklich sich bereit gemacht hat, Jesus zu begegnen. Und er war auch bereit, sich zu demütigen in Situationen, wo Gott es ihm gezeigt hat.
[43:39] Ich möchte euch gerne eine Aussage lesen zum Abschluss dieser Präsentation vom Buch "Zeugnis für die Gemeinde", Band 1, Seite 69. Und dort schreibt Ellen White über die Zeit, als sie Jesus erwartet haben: "Mit fleißigem Erforschen unserer Herzen und demütigen Bekenntnissen näherten wir uns andachtsvoll der Zeit der Erwartung. Jeden Morgen empfanden wir es als unsere erste Pflicht, uns davon zu überzeugen, dass unser Leben recht vor Gott stand. Unser Mitgefühl füreinander nahm zu, und wir beteten viel mit und füreinander. Wir versammelten uns in den Obstgärten und Heimen, um den Umgang mit Gott zu pflegen und unsere Bitten vor ihm dazu bringen. Die Freuden der Erlösung waren uns weit notwendiger als Speise und Trank. Wenn Wolken unser Gemüt verdunkelten, so wagten wir es nicht zur Ruhe zu schlafen, bis sie durch das Bewusstsein unserer Annahme bei Gott verscheucht waren."
[44:33] Während seines späteren Lebens war das Center Sanatorium die Heimat von John Loughborough. Und er hat die frische Luft genossen im Solarium. Und hat dort einige Zeit jeden Tag verbracht. Eines Nachmittags, während er den Review gelesen hat, kam eine junge Krankenschwester und sagte zu ihm, dass sie gehört hat, dass er jede Ausgabe des Review gelesen hat, die gedruckt wurde.
[45:05] Mit einem Augenzwinkern sagte ihr, dass das nicht die Wahrheit wäre. Und er sagte: "Wenn ich diese Ausgabe gelesen habe, dann werde ich sie alle gelesen haben."
[45:21] Am 17. April 1924 starb John Loughborough, der letzte der originalen Pioniere. Jane Loughborough war ein Mann, der sich Gott ganz hingegeben hat. Und Loughborough war jemand, der auch sich wirklich bereit gemacht hat, von Herzen Jesus zu begegnen.
[45:40] Geschwister, ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass auch wir uns bereit machen, Christus zu begegnen, dass auch wir bereit sind, wie Jane Loughborough, auf Gottes Stimme zu hören, wenn sie uns korrigiert. Und dass wir bereit sind, alles einzusetzen und alles daran zu geben, um Menschen zu erreichen für sein baldiges Kommen. Möge Gott uns dabei segnen, wenn wir uns auf die Wiederkunft Jesu gemeinsam und als Einzelne vorbereiten.
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