Dieser Vortrag beleuchtet das Leben von Josef Bates, einem bedeutenden Pionier der Adventbewegung. Er schildert seine frühen Jahre als Seemann, seine Erfahrungen auf See, die ihn zu einem Verfechter der Gesundheitsreform und Mäßigkeit machten, sowie seine wachsende Beschäftigung mit biblischer Prophetie. Bates‘ Engagement für die Verkündigung der Botschaft von der Wiederkunft Christi, insbesondere in den Südstaaten der USA, wird ebenso thematisiert wie seine letzte Fahrt als Kapitän und die Gründung einer christlichen Gemeinschaft an Bord.
Es sei denn, wir vergessen: 4. Joseph Bates – Der Herr wird sich kümmern
Erhard Vasicek · Es sei denn, wir vergessen ·Themen: AdventgeschichteWeitere Aufnahmen
Serie: Es sei denn, wir vergessen
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Transkript
[0:33] Ich heiße euch herzlich willkommen zu unserem Thema heute über einen der Adventpioniere, der vom Alter her nicht so ganz hinein gepasst hat, könnte man sagen. Viele unserer Pioniere sind junge Menschen gewesen, die Gott berufen hat. Josef Bates war jemand, der vom Alter her ein bisschen älter gewesen ist, der aber interessanterweise im Vergleich zu anderen Pionieren jemand war, der sich einer guten Gesundheit erfreut hat, als er für die Adventbewegung gearbeitet hat.
[1:12] Ich habe den Vortrag heute betitelt mit den Worten: „Der Herr wird sich kümmern.“ Aus einem besonderen Grund. Dieser Ausspruch war einer der Lieblingssprüche, kann man vielleicht sagen, die Josef Bates oft gemacht hat. „Der Herr wird sich kümmern.“ Darauf werden wir auch noch in unserem Vortrag zu sprechen kommen.
[1:31] Ich möchte gerne auch noch mal einleiten mit einem Zitat aus dem Buch von Norma Jay Collins, „Harding's Stories of Adventures News“ aus dem zweiten Band. Das Buch ist inzwischen auch ins Deutsche übersetzt worden und dort heißt es: „Während du die Leben dieser hingegebenen Männer und Frauen Gottes nochmals betrachtest, ist es meine sehnlichste Hoffnung, dass du dahin geführt wirst, dein eigenes Leben dem Dienst für Jesus, deinem besten Freund, der gestorben ist, damit du für immer mit ihm leben kannst, erneut zu weihen.“ Es ist mein Gebet für uns alle, dass wir auch in der Nachfolge unseres Herrn hingegeben sein werden, dass wir willig werden zu tun, was immer er uns bittet, und dorthin zu gehen, wo auch immer er uns hin sendet. Ich bete darum, dass jeder von uns standhaft bleibt, bis Jesus in den Wolken der Herrlichkeit kommt, um uns mit ihm nach Hause zu nehmen.
[2:32] Josef Bates ist im Jahr 1792 geboren worden. Und dann 300 Jahre, nachdem Christopher Kolumbus berühmt wurde und die Ozeane der Welt bereist hat, wurde ein anderer Schiffskapitän geboren: Josef Bates. Auf dem Bild seht ihr das Haus seiner Kindheit. Das Bild ist natürlich einige Zeit später gemacht worden, im Jahr 1897.
[2:59] Josef Bates war jemand, der auch als er jung war, der es geliebt hat, mit seinen Freunden jede Minute, die er konnte, an den Docks zu verbringen, von New Bedford an, als Hafenstadt. Und sie waren vertraut mit all den Schiffen und auch befreundet oder bekannt mit den Männern, die auf den Schiffen gesegelt sind. Die Eltern von Josef Bates hatten für ihn andere Wünsche, dass er nicht zur See fährt. Und sie haben sich dann gesagt, als Josef beinahe 15 Jahre alt war, haben sie gesehen, dass sie aber nicht viel Erfolg haben, um Josef davon zu überzeugen, dass er sich vielleicht etwas anderes suchen sollte.
[3:45] Schließlich war es dann so, dass sein Vater seiner Frau vorgeschlagen hat: „Lass uns Josef doch mal auf einen Kurztrip mit einem Schiff gehen lassen. Und vielleicht würde er ja auch seekrank werden auf der Fahrt und würde dann eigentlich nicht mehr diesen Wunsch haben, zur See zu fahren.“ Seinen Onkel hat er, ein kleines Schiff war der Eigentümer eines kleinen Schiffes. Und so geht Josef auf seine erste Reise. Aber seine Eltern mussten feststellen, dass diese erste Reise an eigentlich nicht zu dem geführt hat, was sie sich erhofft haben. Nämlich der Ausdruck auf dem Gesicht von Josef hat ihnen gesagt, dass ihre Hoffnungen eigentlich im Sand verlaufen sind.
[4:34] Und so war es so, dass der Vater Herbert sich dann nach einem Schiff umgeschaut hat, oder besser gesagt, nach einem Kapitän, dem er seinem jungen Sohn anvertrauen kann. Als Josef Bates dann als Schiffsjunge auf seine erste Schiffsreise ging, das war ein Schiff, das „Fanny“ hieß, das damals nach London gefahren ist.
[4:58] War es auf der Rückreise so gewesen, dass Josef geschickt wurde, um Ausschau zu halten, nach oben zu klettern, Ausschau zu halten nach anderen Schiffen. Und während er dann wieder heruntersteigt, rutscht er irgendwie aus und er fällt in die Tiefe. Zum Glück nicht aufs Schiffsdeck, das wäre wahrscheinlich sein sicherer Tod gewesen, sondern er fällt auf ein Seil und landet dann schließlich im Meer. Was man noch dazu sagen muss, es war so, dass seit längerer Zeit ein Hai auf einer Schiffsseite, dem Schiff praktisch mit dem Schiff geschwommen ist. Und man hat schon versucht, so ein Fleischstück ins Wasser zu lassen, damit der Hai vielleicht näher kommt und man ihn dann töten kann. Was aber nicht funktioniert hat. Und der Hai ist weiter neben dem Schiff her geschwommen.
[5:53] Zum Glück hat jemand bemerkt, dass Josef ins Wasser gefallen ist und schließlich gelang es damals, ein Seil reingeworfen, dass Josef dann wieder an Deck gezogen werden konnte. Worüber Josef nicht nachgedacht hat, war, dass er auf exakt der Seite ins Wasser gefallen ist, auf der der Hai die ganze Zeit mit dem Schiff mitgeschwommen ist. Und man bringt Josef dann ins Schiff, in einen Raum, der so als Lazarett, kann man sagen, dort verwendet wurde. Und Josef hat gedacht: „Ob seine Mutter, die ihm eine kleine Bibel eingesteckt hatte, ob sie in dem Moment vielleicht für ihn gebetet hat?“ Und man hat geschaut, wo dann der Hai gewesen ist. Auf der Seite, wo Josef ins Wasser fiel, war nicht mehr. Aber er war hatte die Seiten des Schiffes gewechselt und war auf der anderen Seite. Und Josef hat gedacht: „Oh Gott, nicht den Hai damals auf die andere Seite des Schiffes gelenkt hat.“
[6:59] Im Jahr 1809 war Josef auch wieder unterwegs. Seine Liebe gehörte einfach der Seefahrt. Während der folgenden Jahre zuvor hat Josef verschiedene Reisen nach Europa unternommen mit dem Schiff. Und im Jahr 1809 hat er auch wieder auf einem Schiff angeheuert, das auf dem Weg nach Russland war. Auf diesem Weg hatte das Schiff einen schweren Zusammenprall mit einem Eisberg, so dass das Schiff eigentlich gezwungen war, Reparaturen vorzunehmen und die Reise nicht ganz ungarnmäßig, vielleicht weiterzuführen oder unplanmäßig weiterzuführen.
[7:40] Was man dazu sagen muss, zu der Zeit war die Weltsituation nicht ganz einfach für amerikanische Schiffe. War es nicht ganz ungefährlich für den Kapitän und die Seeleute. Es war so, dass seit mehr als 15 Jahren ein schlimmer Krieg in Europa getobt hat und dass amerikanische Schiffe beschlagnahmt werden konnten von England oder von Frankreich, egal was sie getan haben.
[8:13] Josef und ein Kompagnon von ihm haben damals bis Mitternacht Wache gehalten. Und später fand dann die Kollision mit dem Eisberg statt. Das Schiff ging dann, hat in Irland gingen sie vor Anker, um die Reparaturen vorzunehmen. Und es war, sie haben gedacht, dass es sicherer wäre, die Reise dann über Norwegen herum fortzusetzen, bis sie dann Russland erreicht haben.
[8:44] Sie haben dann gemerkt, dass an zwei Schiffe ihn näher kommen. Und als die Schiffe näher kamen, haben sie angefangen zu feuern. Der Kapitän hat dann natürlich um sein Schiff zu retten, hat dann alles klar gemacht, damit sie die Ankunft dieser beiden bewaffneten Schiffe erwarten. Und es hat sich herausgestellt, dass das dänische Leute gewesen sind. Dänemark war zu der Zeit Teil von Napoleons Reich. Und der Kapitän hat gewusst, dass er dadurch, dass er an einem britischen Hafen angelegt hat für die Reparaturen, dass er das Gesetz dieses Eroberers oder das Gesetz Napoleons am verletzt hat.
[9:33] Also war es so, als sie schließlich dann nach Kopenhagen gebracht wurden von den Schiffen, mit den Schiffen. Als sie dann sich der Stadt genähert haben, hat der Kapitän seine Männer zusammen gerufen und hat ihnen angeboten, dass jeder von den Seeleuten eine gute Belohnung bekommt, wenn sie praktisch aussagen, dass sie nicht in einen britischen Hafen eingelaufen sind, sondern dass sie eigentlich direkt von New York gekommen sind.
[10:08] Josef war der einzige meiner Kenntnis nach, der damals gesagt hat, dass er das nicht tun wird. Und Josef Bates hat sich ausgezeichnet für seine Ehrlichkeit und er hat vor Gericht die Wahrheit gesagt und hat ernsthaft ausgesagt. Es war natürlich dann so, dass Josef und seine Kameraden, dass sie irgendwie wieder nach Hause kommen mussten.
[10:36] Als sie dann nach einiger Zeit ein dänisches Schiff gefunden haben, das sie zu einem Hafen mit Namen, und schließlich kamen sie nach Belfast in Irland. Da war es so, dass sie auf ein weiteres Schiff natürlich gewartet haben, das sie zurück bringt nach England oder nach Liverpool in England.
[10:58] Josef Bates hat die kommandierenden Offiziere dann gefragt von Zeit zu Zeit, wohin ihr Schiff fährt. Und schließlich hat ihm einer geantwortet mit dem Wort „Boston“. Am nächsten Tag wollte Josef Bates dann mit dem Schiff nach Boston fahren.
[11:18] Aber es war so, dass am selben Abend, als er und andere dann schließlich in ihrer Unterkunft gesessen sind, dass ein Offizier und zwölf Soldaten den Raum betraten, nachdem sie an die Tür geklopft haben, und sie Josef Bates und die anderen gezwungen haben. Das konnte man damals oder das wurde damals gemacht, teilweise, dass sie in der königlichen Navy, dass sie dort arbeiten müssen.
[11:48] Schließlich wurden sie dann gezwungen, ja, für die englische Regierung oder auf Schiffen zu arbeiten. Josef Bates war auf mehreren Schiffen gewesen und kam dann im Jahr 1840 an einen Ort, den der ein oder andere vielleicht noch kennt vom Namen her, nämlich Dartmoor Prison. Das war ein sehr finsterer Ort, in dem Josef Bates kam.
[12:12] Josef Bates hat während dieser Zeit auch Hunger erfahren und hat mitbekommen, wie einige Gefangene getötet wurden. Mit einem der Mitgefangenen hat sich Josef Bates besonders angefreundet. Und beide von ihnen haben eigentlich die Auswirkungen gesehen, die starke alkoholische Getränke auf ihre Mitgefangenen haben. Und beide haben sich dann die Hand gegeben und haben sich selber geweiht einem Leben der Mäßigkeit, wenn sie noch einmal in Freiheit kommen würden.
[12:53] Am 27. April 1815 wurde Josef Bates mit vielen anderen dann entlassen. Und als er sich des Datums bewusst war, hat Josef Bates gemerkt, dass das genau fünf Jahre her ist, seit dem Tag, als er in Liverpool entführt worden war.
[13:12] Als Josef Bates dann wieder nach Hause kam, dann war seine Familie natürlich in großer Aufregung. Und Josef Bates hat darum gebeten, dass auch eine Freundin, nämlich Prudence, dass sie auch eingeladen wird. Und Josef hat dann seine Geschichte erzählt. Josef Bates war sehr froh, als er an diesem Abend nach Hause begleitet hat. Er war sehr froh gewesen, dass er gemerkt hat, dass sie während dieser sechs Jahre, muss man sagen, dass es keinen anderen Mann gab, mit dem sie ihr Herz in der Zwischenzeit verbunden hatte. Zwei Jahre später hat Josef Bates Prudence geheiratet.
[13:56] Und er hatte das Ziel, hat aber trotzdem seine Liebe zur Seefahrt nicht aufgegeben. Und Josef Bates hat das Ziel gehabt, dass er sich zur Ruhe setzt, wenn er 10.000 Dollar, das war ein Vermögen in den Tagen, wenn er das angespart hatte.
[14:12] Josef Bates ging also weiter zur See und er stieg auch in seinem Rang, nämlich er wurde Captain und dann Captain und auch ein Miteigentümer seines eigenen Schiffes.
[14:27] Im Jahr 1821, als Josef Bates dann auf einem Schiff segelte, das Mehl mitbringen sollte oder bringen sollte nach Südamerika, da hat Josef Bates seine ersten Schritte unternommen im Bereich der Gesundheitsreform. Josef Bates hat gesehen, was für Auswirkungen starke alkoholische Getränke auf die Offiziere haben, auf die Seeleute. Und er hat schon lange vorher hat er gesagt: „Ich möchte eigentlich mich selbst limitieren auf eine kleine Portion von starken Getränk und nicht mehr als ein Glas an Grog zu mir nehmen pro Tag.“
[15:10] Was ihn allerdings erschreckt hat, war, dass er gesehen hat, dass er sich auf dieses eine Glas mehr als auf irgendetwas anderes während dem Tag freut. Und Josef Bates hat dann eines Tages die Männer an seinem Tisch erschreckt mit der Aussage, dass er gesagt hat: „Gentlemen, ich habe das letzte Glas von starken Getränk jetzt getrunken.“
[15:39] Josef Bates hat dann die starken, gibt alkoholischen Getränke gelassen, aber noch nicht die moderateren Getränke. Aber im Lauf seines Lebens hat Josef Bates eine gesunde Gewohnheit nach der anderen akzeptiert und eine schädliche Sache nach der anderen eliminiert.
[16:03] Im Jahr 1824 befand sich Josef Bates auf einer Reise nach Südamerika. Und dann natürlich auf der See, hatte er viel Zeit. Und wenn er an Land war, dann hat er auch oft Romane sich dort besorgt und mitgenommen. Und seine Frau Trudy hat an die Spitze oder oben auf die anderen Bücher hat sie ein schönes, gebundenes Neues Testament gelegt.
[16:36] Josef Bates setzt sich nieder, nimmt das Buch in die Hand und fängt an, davon zu lesen. Das war ein Buch, über das er zur damaligen Zeit fast völlig in Ignoranz gelebt hat. Dann kam ein Ereignis, was Josef Bates beeindruckt hat, nämlich ein Seemann war gestorben und Josef Bates musste pflichtgemäß die Beerdigung durchführen.
[17:06] Das war eine Sache, die Josef Bates tief beeindruckt hat. Erst einmal musste er ein Gebet sprechen bei dieser Gelegenheit. Und es war auch so, dass Josef Bates dann damals sich die Frage gestellt hat: „Dieser Christopher, dieser arme Seemann, der jetzt gestorben ist, was wäre, wenn ich an seiner Stelle gewesen wäre in dieser Situation? Um welche Art von wie hätte ich mich vor Gott verantworten können? Wie hätte ich vor ihm stehen können?“
[17:43] Über die Jahre hinweg bekam Josef Bates dann immer mehr Interesse an der Religion und auch an verschiedenen Reformen, die das Leben der Menschen oder sein Leben anbetrafen. Also, er hat ja an Bord gesehen, das waren teilweise raue Männer, mit denen er gefahren ist. Und er hat auch gesehen, was für Auswirkungen gewisse Dinge auf die Männer hatten.
[18:10] Josef Bates hat dann Jesus Christus angenommen in seinem Leben. Und im Jahr 1827 ging er dann schließlich auf seine letzte Fahrt als Kapitän, als Verantwortlicher des Schiffes. Und auf dieser Fahrt hat Josef Bates auch eine Reihe von Regeln aufgestellt, die die Gruppe der Seeleute erstaunt haben müssen.
[18:37] Die Regeln beinhalteten unter anderem, dass er gesagt hat: „Also, es soll hier keine Spitznamen geben an Bord, sondern jeder soll den anderen mit seinem vollständigen christlichen Namen anreden.“
[18:50] Josef Bates hat auch gesagt: „Es soll hier während der ganzen Reise nicht geflucht werden.“ Eine andere Regel war, dass Josef Bates gesagt hat, dass es auch verboten ist, dass man, wenn man vom Landausflug zurückkommt, dass man dann liegt, also auch ein alkoholisches Getränk oder starkes alkoholisches Getränk mitbringt.
[19:19] Von dort etwas anderes war auch, dass Josef Bates gesagt hat: „Jeden Morgen wird es eine Andachtszeit geben und am Sonntag wird es auch Versammlung geben oder Versammlungen abgehalten werden.“
[19:34] Als Josef Bates dann jeden Morgen in der Hauptkabine oder in einem Raum wurde die Bibel gelesen und es wurde gebetet. Und Josef Bates hat auch viel christliche Literatur mit an Bord genommen. Und auf dieser Fahrt war es dann so, dass auf der Rückfahrt gab es eine Erweckung an Bord des Schiffes. Und dass es eine ganze Anzahl gab an Seeleuten, die sich bekehrt haben auf dieser Schiffsfahrt.
[20:01] Im Jahr 1828, als Josef Bates 36 Jahre alt war, dann ist er schließlich in Rente gegangen, könnte man sagen, von der Seefahrt. Und er hatte wirklich ein gutes Vermögen damals angespart gehabt.
[20:20] Eines Nachmittags, als Josef Bates gearbeitet hat, draußen kam ein Freund und hat ihn gefragt, ob er nicht gerne eine Lesung der Minoriten oder ein Treffen der Minoriten besuchen würde an diesem Abend. Und Bates hat akzeptiert und hat gefragt: „Worum geht es denn bei diesem, was ist denn das Thema?“ Und dem wurde gesagt: „Es geht um die Wiederkunft Christi.“
[20:45] Also an diesem Abend gingen Josef Bates und seine Frau zu dem Meeting. Und der Sprecher hat sein Thema eingeleitet mit den Worten aus Daniel 8, Vers 14. Und Text, der unsere Adventbewegung sehr geprägt hat, über die 2300 Abende und Morgen.
[21:05] Er hat der Sprecher hat dann seine Botschaft beendet mit einem Appell an die Menschen, dass sie Jesus akzeptieren und dass sie sich darauf vorbereiten, ihm zu begegnen.
[21:18] Josef Bates und seine Frau Trudy sind dann, als sie wieder nach Hause gelaufen sind von dem Treffen, waren sie für einige Zeit komplett still, während sie gelaufen sind. Und nach einiger Zeit hat dann Josef gesagt zu seiner Frau: „Das war mit Sicherheit die Wahrheit gewesen.“
[21:40] Josef hat dann sofort eine Kopie sich besorgt von William Ehlers' 19 Lectures oder Themen über die Prophetie in Bezug auf das zweite Kommen von Jesus Christus. Er hat sie bis tief in die Nacht studiert, Abend für Abend, und hatte schließlich kein Zweifel mehr im Bezug auf die Wahrheit, die darin zu finden gewesen ist.
[22:06] Im Jahr 1840 ging Josef Bates dann in den Vollzeit-Predigtdienst. Er hat die Nachbardörfer und Städte besucht und hat zu allen, die es hören wollten, von der gesegneten Hoffnung gesprochen, nämlich dass Jesus bald wiederkommt.
[22:22] Manchmal hat Josef Bates gesprochen in Kirchen oder Schulhäusern, aber es war eigentlich noch öfter, dass es in den Heimen war von Fahrern, die mit ihren Familien und ein paar anderen Familien noch dort waren, um ihm zuzuhören.
[22:40] Josef Bates hatte auch noch etwas anderes auf dem Herzen, nämlich in die Südstaaten zu gehen und damit die gute Nachricht auch zu den Sklavenhaltern und zu den Sklaven durchdringt. Aber es war so, er hat gemerkt, er braucht jemanden, der mit ihm geht. Und schließlich kommt er zu seinem alten Freund, dem Bruder Ages Journey, der Schmied war und der die Gabe des Singens gehabt hat.
[23:10] Dass er und fragt ihn, ob er mit ihm kommt. Ages Journey hat natürlich gewusst, dass eine ist eine wahre Gefahr gibt, dass die Leute in den Südstaaten vielleicht denken könnten, dass sie Abolitionisten sind, Sklaverei-Gegner, und dass sie sie sofort auf der Stelle töten könnten.
[23:30] Und Ages Journey, er braucht ein bisschen Bedenkzeit, aber schließlich ist es so, dass er seine Kündigung einreicht, seine Arbeit verlässt und dass er mit Josef Bates zusammen in die Südstaaten geht. Und sie sind dort auf Schwierigkeiten getroffen.
[23:48] Aber ich möchte gerne eine Erfahrung mit euch teilen aus den Südstaaten, die mich besonders bewegt hat, als ich sie gelesen habe. Im Jahr 1843 in Chester, Maryland, haben sie einen Versammlungsort getroffen, wo sie sowohl zu den Sklaven als auch zu ihren Besitzern sprechen konnten.
[24:09] Und Bates hat Journey damals gebeten, das Meeting mit einem zu eröffnen, dass er beginnen hat, oder sie beide geliebt haben, nämlich das Lied „A Pilgrim Stranger“. „Ich bin ein Pilger und ich bin ein Fremdling.“ Und in diesem Lied geht es auch um die Heimat, zu der wir reisen, oder dieser Fremdling reist.
[24:35] Und als Journey das Lied gesungen hat und Josef Bates dann gesprochen hat, da gab es vieles. Waren viele Sklaven in dem Raum, hinten im Raum. Und sie haben gewartet, bis die Weißen die Versammlung verlassen. Und dann gab es eine Begegnung, die einer der Sklaven gehabt hat mit Ages Journey.
[24:56] Dieser Sklave, das war ein alter Mann mit weißen Haaren. Und der war so bewegt gewesen von diesem Lied. Das war jemand, der sein ganzes Leben einem anderen Mann gehört hat. Und er hat Ages Journey dann gefragt, ob er ihm eine Kopie von dem Lied geben kann, das er gesungen hat. Und dann Ages Journey hatte nur eine Kopie und hat gesagt: „Es...“
[25:20] hatte nur eine Kopie und hat gesagt, es tut ihm leid, aber ich kann dir das nicht geben. Ich habe keine Kopie mehr von diesem Lied. Dann hat ihm dieser 25 Cent angeboten. Das war eine Summe damals, wo es ihn vielleicht sein ganzes Leben gebraucht hat, um dafür zu sparen. Und wahrscheinlich war es aus dem Grund, dass er seine Lebensgeschichte irgendwie in dem Lied wiedergefunden hat. Sein Leben lang war er Sklave gewesen und durch dieses Lied hat er erkannt, dass es etwas Besseres gibt, was vor ihm liegt in der Zukunft. Und er war gerne dann beeindruckt und er hat dieses Lied noch einmal von Hand für diesen Sklaven kopiert.
[26:08] Josef Bates und die anderen haben, wie viele andere im Jahr 1844, eine große Enttäuschung erfahren, als Jesus Christus nicht wiedergekommen ist. Josef Bates war zu dieser Zeit ein armer Mann geworden. Obwohl er ein Vermögen angespart hatte, war es doch so, als er die Adventbotschaft akzeptiert hat, dass er von seinem Vermögen an das Geld eingesetzt hat, um die Botschaft voranzubringen. Und nachdem Josef Bates enttäuscht worden ist, war es aber trotzdem so, dass er seinen Glauben nicht aufgegeben hat.
[26:52] Bei Josef Bates war es genauso wie bei anderen Pionieren, dass sie irgendwann einmal mit der Sabbatwahrheit in Berührung kamen. Wie wir das zum Beispiel auch gesehen haben bei anderen, wie Geoff Barrow zum Beispiel. Eines Morgens, als er seine Post nimmt, da findet er ein kleines Papier mit dem Titel "The Hope of Israel", die Hoffnung von Israel. Und da war ein Artikel von einem Mann namens T.M. Preval drin, wo er auch die Notwendigkeit, den siebenten Tag Sabbat zu halten, betont. Als er sich das durchliest, wurde er immer unsicherer und Fragen kamen ihm in den Kopf, nämlich: Soll ich den siebenten Tag Sabbat halten? Wie wird meine Frau sich fühlen, wenn ich das mache? Und wie werden meine Freunde darüber denken? Und wie soll ich dann meinen Lebensunterhalt verdienen?
[27:59] Aber es war so, dass Josef Bates schließlich überzeugt worden ist, dass der siebte Tag Sabbat der richtige Tag ist. Und dann unternimmt er dann die Reise nach New Hampshire, wo er gehört hat, da gibt es eine Gruppe von Adventisten, die den Sabbat halten. Und er besucht dann den Frederic Wheeler, den Pastor dieser Gemeinde. Und da kommt um zehn Uhr abends bei ihm an und die beiden unterhalten sich die ganze Nacht lang und knien dann schließlich nieder. Das war schon in den Morgenstunden und Josef Bates war vollkommen davon überzeugt, dass der Sabbat der richtige Tag ist.
[28:37] Der Sabbat war auch eine Sache, die Josef Bates dann sehr am Herzen lag in seinem Leben und wo er viel eingesetzt hat, um die Sabbatwahrheit den Menschen bekannt zu machen.
[28:57] Einige Tage später, als Josef Bates dann zu seinem Haus hinläuft, da überquert er die Brücke und er begegnet einem seiner adventistischen Freunde namens James Madison Hall, der ihm die Hand entgegenstreckt und sagt: "Captain Bates, was gibt es Neues?" Und Josef Bates sagt: "Die berühmten Worte: Das Neue ist, die Neuigkeiten sind, dass der siebte Tag der Sabbat unseres Gottes ist."
[29:24] Josef Bates, was für ihn wahrscheinlich am schwierigsten war, war die Opposition seiner Frau Prudence Bates. Für sie sah es so aus, dass wenn man den siebenten Tag hält, dann ist das eigentlich so, wie wenn man den christlichen Glauben verleugnet und am jüdischen Sabbat anbetet. Nach vier langen Jahren der Armut und der Schwierigkeiten war es dann aber so, dass Prudence Bates den Sabbat angenommen hat und dass sie auch mit ihrem ganzen Herzen sich hinter diese Wahrheit gestellt hat.
[30:05] Josef Bates hat seinen Glauben an die Botschaft aus dem Jahr 1844 auch gezeigt durch seine Werke, wie er gelebt hat. Und es war dann so, dass er ja sein Vermögen ausgegeben hat, um die Adventbotschaft voranzubringen. Er hat den aktuellen Stand der Finanzen auch seiner Frau zu diesem Zeitpunkt noch nicht offenbart gehabt.
[30:33] Und so war es, dass er einmal sich beeindruckt gefühlt hat, eine Konferenz zu besuchen von Arbeitern, die in Connecticut abgehalten wurde. Aber er hatte kein Geld gehabt, sein Ticket zu bezahlen. Also war es so, dass er ohne einen Cent in der Tasche ruhig in den Zug eingestiegen ist, wo er gesessen ist und gebetet hat, dass der Herr sich kümmern würde, ja um sein Ticket oder ihm helfen würde, bevor dann seine Fahrkarte kontrolliert wird.
[31:01] Josef Bates fühlt eine Hand auf seiner Schulter und er schaut hoch und sieht einen vollkommenen Fremden, der ihm fünf Dollar gibt und ihn dann schließlich wieder verlässt. Und als er ihn verlässt, fährt Josef Bates weiter und er freut sich, dass Gott ihm geholfen hat.
[31:23] Wir kommen wieder zu der Aussage zurück am Anfang, dem Titel unseres Themas heute: "Der Herr wird sich kümmern." Das war einer der Lieblingssprüche von Josef Bates, den er gemacht hat. Und es gab in seinem Leben mehrere Situationen, wo die Wahrheit dieses Ausspruchs auch sehr, sehr wichtig war in Bezug auf sein Leben und auf seinen Unterhalt.
[31:49] Bis zum Jahr 1846 oder im Jahr 1846 hat Josef Bates sein ganzes Vermögen war natürlich weg gewesen, um die Botschaft vom Kommen Christi zu verkündigen. Und früh im Jahr 1846 hat Josef Bates sich berufen gefühlt, dass er ein Traktat über den Sabbat schreibt. An eines Morgens, als er an seinem Schreibtisch sitzt und am Schreiben ist, kommt seine Frau Prudence und sie sagte ihm, dass sie nicht genug Mehl hat, um ihr Backwerk zu beenden. Und sie sagte ihm: "Ich brauche ungefähr vier Pfund."
[32:31] Und Josef Bates sagt zu ihr: "Dann hol die vier Pfund und noch ein paar kleine andere Dinge." Und seine Frau kommt dann zu ihm und sie sagt: "Captain Bates, du bist ja praktisch von New Bedford aus in die ganze Welt gefahren per Schiff und du bist jetzt gegangen und hast nur vier Pfund mehr gekauft." Und Josef Bates muss ihr dann sagen, wie die finanzielle Situation von ihnen aussieht. Und Prudence macht sich natürlich Sorgen, aber Josef Bates sagt: "Der Herr wird sich kümmern."
[33:07] Ungefähr eine halbe Stunde später wird Josef Bates beeindruckt, dass beim Postamt ein wichtiger Brief auf ihn wartet. Und Josef Bates geht los. Und beim Postamt ist es so, dass ein Brief für ihn da ist. Und müsste derjenige, der da verantwortlich war am Postamt, der sieht den Brief und Josef Bates bittet ihn: "Er hatte kein Geld, das Porto zu bezahlen. Bieten Sie ihnen das, Mister, den Brief öffnen und dass er dann von dem, wenn Geld darin ist, den Betrag, diese fünf Cent abziehen."
[33:49] Und als der Brief geöffnet wird, liegen darin zehn Dollar, die der Absender sich beeindruckt gefühlt hat, Josef Bates zu schicken. Und er hat den Brief so schnell verschickt, dass er vergessen hat, das Porto zu bezahlen.
[34:12] Im August 1846 war es dann so, dass Josef Bates, dass das Traktat, er wurde informiert, dass er das Traktat praktisch abholen kann. Er hat einen Teil des Geldes bezahlt gehabt, aber es war immer noch eine große Summe, die offen gewesen ist. Was Josef Bates nicht gewusst hat während dieser Zeit, dass es gar nie das war, der Schmied, der mit ihm in den Südstaaten war, um dort Gott zu dienen, dass er, als er damals Josef Bates begleitet hat auf seiner evangelistischen Reise in die Südstaaten, dass er damals praktisch gekündigt hat. Und eigentlich wäre ihm der Arbeitgeber noch 100 Dollar schuldig gewesen. Die Firma, aber ihm wurde gesagt, dass jetzt sein Ausscheiden, dass das Schaden verursacht hat. Ihm wurde das Geld nicht bezahlt.
[35:09] Journey ist auch nicht vor Gericht gegangen. Er hat das in Gottes Hände gelegt. Aber sein Chef begegnet ihm auf der Straße und machte ihm deutlich: "Ich habe dich schlecht behandelt und ich gebe dir jetzt hier die 100 Dollar, die dir zustehen."
[35:30] Josef Bates sagt sich dann, dass dieses Ereignis, das kommt vom Herrn. Und er geht hin und er bezahlt die Traktate oder das, was noch bezahlt werden musste für Josef Bates. Und Josef Bates hat bis zu seinem Tod, er hat nie erfahren, wer dieses Geld für ihn bezahlt hat.
[35:50] Das erste Treffen, das Josef Bates hatte mit Ellen White, oder Ellen Haimen, war im Jahr 1845. Und er begegnet ihr wieder 1847. Josef Bates hatte Zweifel gegenüber ihrer prophetischen Gabe. Es war für ihn sehr schwierig, das zu akzeptieren. Aber auf der anderen Seite konnte er auch an ihrem Leben keinen Fehler finden und auch an dem Zeugnis, dass sie gegeben hat.
[36:21] Und so war es im Jahr 1846, gab es eine Versammlung in Topsham, in Maine, wo auch Josef Bates gegenwärtig war und wo Ellen White in einer Vision eine Vision hatte und ihr Planeten gezeigt wurden. Und in der Vision beschrieb sie dann, was sie gesehen hat. Sie sprach auch vom großen offenen Raum in der Konstellation des Orion. Und das war besonders wichtig für Josef Bates, denn während seiner Zeit als Seemann hatte er an Astronomie studiert.
[36:55] Und er fragt dann Ellen White später: "Wann haben Sie Astronomie studiert, Frau White?" Und White antwortet ihm: "Also, so wie ich mich jetzt erinnern kann, habe ich in meinem ganzen Leben kein Astronomiebuch geöffnet." Von diesem Zeitpunkt an war für Josef Bates klar, dass Gott Ellen White die prophetische Gabe verliehen hat.
[37:28] Josef Bates war auch eifrig, dass er weiter mit James und Ellen White zusammen ist. Und so wurde es arrangiert, dass sie gemeinsam miteinander reisen. Und es gab eine Erfahrung auf dieser Reise, dass sie in dem Wagen, den sie hatten, dass der Wagen gezogen wurde von einem Pferd, das als bösartig galt, das ein schlechtes Temperament hatte. Und sie wurden gewarnt, dass, wenn zum Beispiel eine Hand die Flanken des Pferdes berührt, dass es enorm austreten würde. Es war auch so, dass dasselbe Pferd schon zwei Männer bei einem Unfall getötet hatte.
[38:13] Davon wussten die Whites nichts, als sie dann schließlich gefahren sind mit diesem Wagen und dem Pferd davor. Kam der Geist Gottes wieder auf Ellen White und sie wurde in einer Vision hinweggenommen. Zur selben Zeit hielt das Pferd an von selbst. Und Ellen White stand auf, ihre Augen waren geöffnet und sie legte ihre Hand auf die Flanke des Pferdes und ging dann hinunter, stieg vom Wagen aus.
[38:41] Josef Bates war natürlich erschreckt und er sagt: "Ich war erschreckt, dass das Pferd Ellen White jetzt tötet, wenn es austritt, weil sie die Hand auf die Flanke legt." Und Ellen White läuft für ein paar Minuten hin und her, dann geht sie wieder zurück. Das Pferd steht in dieser Zeit vollständig still. Und sie geht wieder zurück zum Wagen, legt ihre Hand wieder auf die Flanke des Pferdes, klettert in den Wagen und setzt sich wieder. Und dann war es so, dass das Pferd ohne ein Wort vom Kutscher wieder die Straße entlang trottet.
[39:20] Das war auch eine Erfahrung, die Josef Bates sehr beeindruckt hat. Und er war ein großer Verfechter und ein großer Befürworter der prophetischen Gabe von Ellen White. Josef, die Erfahrung müssen wir auf jeden Fall noch mitnehmen. Es gab eine Miss Mead, die eine sehr treue Gläubige war, wenn es um die Adventbotschaft ging, die von William Miller verkündet wurde. Und auch ihr Sohn und ihre Tochter, nämlich Reier und Annie Smith, hatten mit ihr geglaubt. Aber durch die Enttäuschung haben die Kinder verloren, eigentlich haben begonnen, den Glauben zu verlieren, den sie einmal so treu im Herzen gehalten hatten. Sie waren nicht mehr wirklich sicher, dass Jesus wieder kommen würde.
[40:16] Und beide ihre Kinder, sowohl Reier als auch Annie, hatten sich entschieden, einen Lehrer-Kurs, eine Ausbildung zu machen. Und als der Sabbat präsentiert wurde der Versammlung der Adventisten, hat muss es mit dem Sabbat akzeptiert. Bei Uriah und Annie war es so, sie hat natürlich an ihre Kinder gedacht. Sie wurden beide eingeladen, nächstes Jahr als Lehrer zu unterrichten auf derselben Akademie. Und ihnen wurde ein Gehalt von 1000 Dollar, das war ein sehr hohes, ein gutes, hohes Gehalt damals, wurde ihnen angeboten mit Kost und Logis.
[41:03] Und als Ellen Bates, ältester Bates damals mit ihrer Mutter spricht, dann sagte er: "Ich werde einige Treffen abhalten in Summerville, und das ist nicht sehr weit weg von der Schule, wo Annie Smith, wo sie gerade ist." Und Josef Bates sagt der Mutter: "Warum schreiben Sie ihr nicht und laden Sie einfach zu den Versammlungen ein?"
[41:31] Als Ellen Bates dann, als Josef Bates am Freitag einen besonderen Traum hatte, hatte auch Annie Smith einen. Und wir wollen uns kurz mit den zwei Träumen beschäftigen. Es ist sehr interessant, was damals passiert ist. Josef Bates hat damals geträumt, dass er in einem Raum war, wo sein Treffen, seine Versammlung stattfindet. Als sie die letzte Strophe des Liedes singen, da sieht er, dass eine junge Frau, die er als Annie Smith erkannt hat, den Raum betritt und sich auf den einzigen leeren Stuhl setzt, nahe der Tür. Josef Bates hatte geplant, über ein anderes Thema zu sprechen, aber als er Annie Smith gesehen hat, hat er den Text zitiert: "Bis 2300 Abende und Morgen vergangen sind, dann wird das Heiligtum wieder geweiht werden." Und er hat dann gesehen, dass er über das Heiligtum und über den Sabbat gesprochen hat.
[42:31] Am selben Freitag hat auch Annie Smith den Brief bekommen von ihrer Mutter, diese gebeten hat oder gedrängt hat, das Treffen, die Versammlung zu besuchen, die älteste Bates am nächsten Tag abhalten würde. Annie Smith hatte auch einen Traum. Das muss wahrscheinlich am gleichen Tag gewesen sein. Und sie hat in ihrem Traum auch gesehen, dass sie eine Versammlung besucht in einem großen Raum. Sie hat gesehen, dass das letzte, die letzte Strophe eines Liedes gesungen wurde, als sie zu spät in den Raum kam und sich auf den einzigen freien Stuhl nahe der Tür gesetzt hat. Der Sprecher, den sie vorher nie gesehen hat, hat über einen Text gesprochen aus dem Buch Daniel über die Reinigung des Heiligtums. Sie hat gewusst, dass sie den Sprecher wiedererkennen würde, wenn sie ihn in der Realität sehen würde.
[43:28] Beide Träume haben sich erfüllt. Josef Bates hat in Wirklichkeit über ein anderes Thema sprechen wollen, aber er hat sich seine Vorstellung geändert, als er gesehen hat, wie eng sie nie zu spät zur Versammlung kommt und sich auf den einzigen leeren Stuhl setzt. Es war nicht so, dass sie nie zu spät losgelaufen wäre, sondern sie hat sich unterwegs verlaufen und deswegen zu spät. Annie Smith natürlich, als sie in Josef Bates den Sprecher erkennt, den sie im Traum gesehen hat. Und als sie erkennt, dass er denselben Text vorliest, war sie natürlich offen vom Herzen her, das zu akzeptieren, was er ihr sagen würde.
[44:11] Annie Smith ist die Schwester von einem sehr bekannten Bruder, nämlich Julian Smith, zu dem wir gleich noch kommen. Annie Smith war jemand, die die damals dann vor der Entscheidung stand, nämlich ihr gutes Gehalt, diese 1000 Dollar im Jahr als Lehrer einzutauschen gegen eine Arbeit im Werk Gottes, die ihr nicht viel mehr versprochen hat damals finanziell gesehen als Kost und Logis. Und Annie Smith, sie entscheidet sich für die zweite Variante und sie geht in Gottes Werk. Sie ist in jungen Jahren schon gestorben.
[44:46] Annie Smith hat Lieder geschrieben, Gedichte geschrieben und von den Liedern waren einige auch im adventistischen Liederbuch vom Jahr 1941, wenn ich mich richtig erinnere. Annie Smith war aber jemand, die ihr ganzes Herz Jesus gegeben hat. Und einige Zeit später war es auch so, dass ihr Bruder Julian Smith, der später vor allem bei Review and Herald gearbeitet hat, dass auch er die Adventbotschaft von ganzem Herzen angenommen hat.
[45:19] Julia Smith, ihr erinnert euch vielleicht an das Buch Daniel und die Offenbarung. Er war jemand, von dem manche vielleicht gesagt haben: "Er war der Adventpionier mit den meisten Talenten in verschiedenen Gebieten." Die er gehabt hat. Für Josef Bates, um die Adventbotschaft weiterzugeben, egal ob es im Winter war durch den Schnee oder ob es im Sommer war bei großer Hitze, für Josef Bates war kein Weg zu weit, um Menschen mit Jesus Christus und mit der Adventbotschaft vertraut zu machen.
[46:03] Der ehrlichste Mann der Stadt, Josef Bates, hatte einen Traum, in dem er gezeigt wurde, dass er auf einer Reise in Battle Creek ist. In dem Traum hat er gesehen, dass er auf einem Schiff von Jackson aus nach Westen fährt und dass er in Battle Creek anhalten muss, um zu arbeiten.
[46:27] Am nächsten Morgen, am nächsten Tag, nimmt er dann schließlich den Zug, der ihn nach Battle Creek bringt. Schließlich, als er dort ankommt, fragt er sich, wie er seine Arbeit dort beginnen soll. Und er denkt sich dann, dass eine ehrliche Person die Botschaft mit Sicherheit akzeptieren wird.
[46:49] Also er hört es ist so, als ob er eine Stimme hört, die ihm sagt, dass er zur nächsten Poststation, zum nächsten Postamt gehen soll und sich nach dem ehrlichsten Mann der Stadt erkundigen soll. Also geht Josef Bates der Stimme gehorsam. Er geht zum Postamt und er fragt dann den Mann dort: "Können Sie mir den Weg zeigen oder mir die Wegbeschreibung geben zum ehrlichsten Mann in dieser Stadt?" Und der Mann sagt dann: "Ich kann Ihnen eine direkte Antwort geben. Er ist ein Christ und der heißt Nute und lebt dort."
[47:25] Und dort einige Minuten später klopft Josef Bates dann an die Tür, wird hereingelassen und nach der Familienandacht, sie ist dann die Familie offen in Bezug auf die Botschaft zuzuhören, die Josef Bates ihnen bringt. Und am Nachmittag spricht er dann über die dritte Engelsbotschaft und er präsentiert den Sabbat. Und um 5 Uhr oder bis 5 Uhr ist der ehrlichste Mann der Stadt und seine Frau davon überzeugt, dass Josef Bates die Wahrheit sagt und sie entschließen sich, den nächsten Sabbat zu halten.
[48:10] Im Jahr 1870 muss sich Josef Bates verabschieden von seiner Frau, die ihn viele Jahre lang begleitet und unterstützt hat in seinem Wirken für den Herrn. Und im Jahr 1871, das war ein Jahr vor seinem Tod, da besucht Josef Bates in Battle Creek.
[48:32] Besucht er eine Versammlung, wo es um Gesundheit geht. Josef Bates hat in Battle Creek in der Kirche eine Gesundheitsreform-Rallye besucht, in der alten Battle Creek Kirche. Und bei Josef Bates war es ein Phänomen gewesen, nämlich seine Mitstreiter in der Adventbewegung, ob es James White war oder ob es Jane Andrews, Smith oder Loughborough, die hatten alle mehr oder weniger irgendwelche körperlichen Probleme oder Problemchen gehabt.
[49:11] Gesundheitlich an Josef Bates war jemand, der sich guter Gesundheit erfreut hat und der keine gesundheitlichen Probleme hatte, was sicherlich auch auf seinen Lebensstil zurückzuführen war. Er hat eine schädliche Sache nach der anderen in seinem Leben abgelegt. Und so war es so im Jahr 1871, dass Josef Bates gegenwärtig war und er wurde gebeten, nach vorne zu kommen mit seinen damals 79 Jahren, hatte immer noch einen geraden Gang. Und er wurde eingeladen, auf die Plattform nach vorne, um zu sagen, was die Gesundheitsreform für ihn getan hat.
[49:52] Die Gewohnheiten des gesunden Lebensstils. Jane Andrews wurde danach gebeten, dann.
[49:59] Jane Andrews wurde danach gebeten, dann für seinen Teil des Programms. Und als Jane Andrews dann zum Pult gehen da, waren seine ersten Worte: Was soll der Mann tun, der nach dem König kommt? Zwei Jahre, nachdem die Frau von Joseph Bates, seine geliebte Bruder, offenbar starb, auch Joseph Bates am 19. März im Jahr 1872. Joseph Bates hat im Werk des Herrn eine große Lücke hinterlassen und in den Leben von den Menschen, die ihn gekannt und ihn geliebt haben.
[50:36] Joseph Bates war jemand, der, wenn es um die Adventbewegung ging und darum, die Sache zu unterstützen, der sein Vermögen aufgewandt hat, damit Menschen bekannt werden mit der Wahrheit, dass Jesus bald wiederkommt. Joseph Bates war auch ein Mann, so wie wir ihn jetzt kennengelernt haben in dieser kurzen Zeit, der zu seinen Überzeugungen gestanden ist und der bereit war, auch Risiken auf sich zu nehmen, wenn es um Gottes Werk geht.
[51:06] Mein Wunsch und Gebet ist, dass auch du und ich, die wir in der Zeit in der Endzeit leben, in der Zeit vor der Wiederkunft von Jesus Christus, unserer großen Hoffnung, dass wir alles einsetzen und alles geben, egal ob wir alt oder jung sind, um Menschen mit unserem Erlöser bekannt zu machen und dass wir unsere Überzeugung gemäß leben und weder zur echten noch zu linken in Kompromissen abweichen, damit Menschen sehen können, was es bedeutet, mit Jesus Christus zu leben.
[51:38] Und mein Wunsch und Gebet ist es auch, dass wir wie Joseph Bates in Bezug auf die Gesundheitsprinzipien, die Gott uns gegeben hat, unter anderem, damit wir ihn besser dienen können, dass wir diese Prinzipien von Herzen in unserem Leben annehmen, nicht als Einschränkung, sondern als einen Segen, den Gott uns gegeben hat und durch den er uns auch bereit machen möchte, dass wir ihn besser dienen können.
[52:03] Möge der Herr uns segnen, wenn wir wie Joseph Bates versuchen, Menschen zu erreichen mit der Botschaft, dass er bald wiederkommt.
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