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In Zeiten globaler Krisen und Unsicherheit ermutigt dieses Video dazu, die aktuelle Situation als Vorbereitung auf die Wiederkunft Jesu zu nutzen. Es wird betont, wie wichtig es ist, Zeit mit Christus zu verbringen und sich in kleinen Gruppen zu versammeln, um das Wort Gottes zu studieren. Das Video lädt dazu ein, die biblischen Beispiele von Maria und den Christen in Berea als Vorbilder zu nehmen und sich auf den Empfang des Spätregens vorzubereiten, um für die bevorstehenden Herausforderungen und die Mission bereit zu sein.


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Serie: Euer Herz erschrecke nicht!

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Transkript

[0:00] Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen bei Joelmedia. Wir alle machen gerade eine ziemliche Krise durch, zumindest sieht es so aus, wenn man sich weltweit die Nachrichten anguckt. Überall grassiert dieses Coronavirus rum, viele Menschen sind angesteckt. Nun, ist es wirklich so schlimm? Sieht ja eher aus wie eine Influenza. Trotzdem sehen wir diese großen Krisen, trotzdem machen ganze Länder dicht, Grenzen werden abgeschottet, Geschäfte werden geschlossen, Menschen dürfen nicht mehr raus. In Italien ist das ganze Volk mittlerweile unter Quarantäne gestellt, Leute dürfen nicht auf die Straßen gehen. Und auch bei uns hier in Deutschland merken wir schon, unsere Nachrichten sind voll davon und wir haben sogar ein Versammlungsverbot von mehr als 100 Teilnehmern.

[0:45] Das heißt, wir dürfen uns nur noch in kleineren Gruppen versammeln und vielleicht ist das für uns gar nicht so verkehrt, eine besondere Übung zu haben. Denn dadurch, dass das passiert und wir wissen ja, am Ende der Zeiten, es wird immer mehr Krisen geben, es wird immer mehr Dinge, auch Krankheiten werden zunehmen und solche Sachen. Also ähnlich wie diese Krisensituation, die wir jetzt hier haben. Und dann wissen wir, dass wenn das neue päpstliche System sich durchsetzen wird, dass es auch unsere Gemeinde so nicht mehr geben wird. Also wir werden uns nicht mehr öffentlich treffen können, sondern wir werden uns in kleinen Gruppen hier und dort sammeln, am Ende sogar verstecken müssen. Und es ist vielleicht eine Übung, die wir jetzt haben, dass wir das ausprobieren können.

[1:23] Wie ist es denn, wenn wir nicht mehr in den Gottesdienst kommen können, um uns zu versammeln? Sind wir dann stark genug, zu Hause eine kleine Haus-Bibel-Gemeinde zu haben, so wie das zum Beispiel in der Zeit der Apostel waren? Die trafen sich auch Tag für Tag in den Häusern und sie hatten ihre Andachten zusammen. Sie studierten das Wort und sie lernten gemeinsam von Christus. Und wir wissen, sie waren ein Herz und eine Seele. Ist es bei uns auch so, wenn wir am Sabbat nicht mehr in die Gemeinde gehen können, weil wir uns nicht treffen dürfen? Was machen wir? Treffen wir uns dann auch in kleinen Gruppen? Probiert es jetzt aus. Sucht euch Gleichgesinnte, sucht euch Gemeindeglieder, mit denen ihr sonst am Sabbat zusammenkommt und trefft euch in kleinen Gruppen. Und dann übt gemeinsam, wie es ist, das Wort Gottes zu studieren. Singt gemeinsam, betet gemeinsam, nehmt euch die Bibel und lest ein Stückchen.

[2:12] Es ist gut, dass wir zum Beispiel auf Joelmedia, Amazing Discoveries oder wo auch immer unsere Andachten sehen können, aber es ist eben noch viel wertvoller, wenn wir sie selbst machen. Und so kannst auch du oder wer auch immer deine Andacht vorbereiten. Das zu üben, das zu machen, das Thema der Andacht weiterzugeben, das fördert einen selbst. Und gerade jetzt in den letzten Tagen ist es unendlich wichtig. Denn wir müssen uns jetzt vorbereiten auf das, was am Ende auf uns zukommt. Denn wenn wir uns eines Tages nicht mehr treffen können, dann müssen wir uns in diesen kleinen Gruppen versammeln. Und wir können jetzt einmal schauen, wie ist es denn? Wie funktioniert denn das? Wie machen wir das? Und es ist eine ganz besondere Zeit, die wir jetzt auch nutzen können.

[2:50] Denn viele Menschen sind jetzt zu Hause, weil die Kinder zum Beispiel nicht in die Schule gehen können oder was auch immer. Nutzen wir diese Zeit richtig? Kaufen wir die Zeit aus? Ich weiß zum Beispiel in Italien jetzt, wo viele Leute einfach zu Hause in Quarantäne sind. Was machen die Menschen? Viele verbringen viel Zeit im Fernsehen. Aber es ist die Zeit für uns, für uns Adventisten, die Zeit endlich zu nehmen, tiefe Bibelstudien zu halten. Wirklich ganze Bücher in der Bibel zu studieren. Denn das ist die Zeit, die wir manchmal missen. Und es ist aber die wichtigste Zeit, die wir brauchen am Tag. Was wir machen müssen, ist die Zeit mit Christus und allem anderen sollten wir, alles andere sollten wir unterordnen.

[3:31] Schaut mal, wenn wir in Lukas 10 hineingehen und dort die Verse 38 bis 42 lesen, da offenbart sich doch was. Es begab sich aber, als sie weiterreisten, dass er in ein gewisses Dorf kam und eine Frau namens Martha nahm ihn auf in ihr Haus. Und diese hatte eine Schwester, welche Maria hieß. Sie setzte sich zu Jesu Füßen und hörte seinem Wort zu. Martha aber machte sich viel zu schaffen mit der Bedienung. Und sie trat zu und sprach: Herr, kümmerst du dich nicht darum, dass mich meine Schwester allein dienen lässt? Sage ihr doch, dass sie mir hilft. Jesus aber antwortete und sprach zu ihr: Martha, Martha, du machst dir Sorge und Unruhe um vieles. Eines aber ist Not. Maria aber hat das gute Teil erwählt. Das soll nicht von ihr genommen werden.

[4:16] Nun, damals, Maria und Martha, Jesus war bei ihnen zu Gast und Maria hat sich zu den Füßen Jesu gesetzt und hat Zeit mit ihm verbracht. Hat zugehört, hat seinen Worten gelauscht, der Weisheit, die er hatte. Und Martha, das mag ja ganz löblich aussehen, sie war beschäftigt mit vielen Dingen, sie musste sich jetzt um so viel kümmern, aber sie vernachlässigte die besondere Zeit mit Christus. Und so sagt Christus: Du machst dir Sorgen um vieles, aber die Maria hat das bessere Teil erwählt. Und so soll es bei uns auch sein. Wir müssen uns jetzt vorbereiten auf das, was vor uns liegt, denn wir wissen, das Ende ist nah. Es ist nicht mehr lange hin, bis der Herr uns nach Hause holt. Und so ist es heute dran, dass wir uns vorbereiten wie Maria, dass wir die Zeit bei den Füßen Jesu nicht missen.

[5:02] Ja, es gibt heute viele Dinge, um die wir uns Sorgen machen müssen und die Medien überströmen uns damit, dass wir uns vorbereiten müssen und was wir alles kaufen müssen und Dinge tun müssen. Aber vor allem müssen wir die Zeit mit Jesus haben. Hast du diese Zeit jeden Tag? Hast du diese besonderen Stunden im Gebet mit Christus? Du allein brauchst sie. Und es ist gut, wenn du mit Geschwistern auch diese Zeit hast, wie die ersten Gemeinden, die Gemeinden der Apostel, die sich immer wieder trafen und gemeinsam Andachten hatten. Und es ist ein besonderer Segen darauf, wenn wir das machen.

[5:34] Denk zum Beispiel in der Apostelgeschichte 17 Vers 10 an diese besondere Gemeinde. Da heißt es: Die Brüder aber schickten sogleich während der Nacht Paulus und Silas nach Berea, wo sie sich nach ihrer Ankunft in die Synagoge der Juden begaben. Diese aber waren edler gesinnt als die in Thessalonik und nahmen das Wort mit aller Bereitwilligkeit auf und sie forschten täglich in der Schrift, ob es nicht so verhalte. Sie untersuchen jetzt, ist es denn so, ist es denn so? Und können wir das nicht auch machen? Wir sehen, was draußen los ist. Wir sehen, was gerade passiert auf der Welt. Ist es nicht auch für uns dran, dass wir wie die Christen in Berea, noch edler gesinnt als die von Thessaloniki, dass wir uns hinsetzen und anfangen, das Wort zu studieren.

[6:21] Wo sind wir heute in der Zeit? Dass wir uns die Bücher von Ellen White nehmen, zum Beispiel den Großen Kampf und schauen, was passiert dann gerade um uns herum? Da liegt so viel Segen drin in diesem Studio. Und wo sich zwei oder drei versammeln in meinem Namen, sagt Christus, da ist er mitten unter ihnen. Wir können das heute und jetzt erleben. Das ist so gut und so wichtig, dass wir das jetzt machen. Denn jetzt ist noch Zeit der Vorbereitung. Und genau jetzt können wir noch verändert werden.

[6:44] Und es ist, wenn wir das machen, wenn wir zusammensitzen und die Bibel studieren, wenn wir nach der Erkenntnis des Herrn suchen, was passiert denn dann? Was sagt denn die Bibel? Und dazu geben wir noch ein Vers, gucken wir uns mal an, in Hosea 6. Schaut euch mal an, was da verheißen ist. Hosea 6, wir lesen hier die ersten drei Verse. Da heißt es: Kommt, wir wollen wieder umkehren zum Herrn. Er hat uns zerrissen, er wird uns auch heilen. Er hat uns geschlagen, er wird uns auch verbinden. Nach zwei Tagen wird er uns lebendig machen. Am dritten Tag wird er uns aufrichten, dass wir vor ihm leben. So lasst uns erkennen, ja, eifrig trachten nach der Erkenntnis des Herrn. Sein Hervorgehen ist so sicher wie das Licht des Morgens. Und er wird zu uns kommen wie ein Regenguss, wie ein Spätregen, der das Land benetzt.

[7:32] Liebe Geschwister, es heißt hier, wenn wir nach der Erkenntnis des Herrn trachten, also ihn kennenzulernen, Zeit mit ihm verbringen, wenn wir ihm ganz nahe kommen, dann wird er zu uns kommen, das ist verheißen wie ein Spätregen, der das Land benetzt. Und genau darauf warten wir. Wir alle müssen den Spätregen empfangen, um bereit zu sein für die Wiederkunft des Herrn. Und um den Spätregen zu empfangen, müssen wir heute Zeit mit Christus haben, damit wir Frucht hervorbringen, Geistesfrucht hervorbringen. Liebe, Freude, Friede, Langmut, Selbstbeherrschung. Diese Dinge, die bekommen wir nicht dadurch, dass wir uns anstrengen, die zu bekommen, sondern die bekommen wir dadurch, indem wir Zeit mit Christus verbringen.

[8:07] Vielleicht ist genau jetzt die Zeit, dass wir so etwas ganz intensiv üben können, für die Zeit der Krise, die vor uns liegt. Ich glaube, der Herr bereitet uns heute vor. Er zeigt uns schon mal vorab, was kommen wird, damit wir bereit sind, wenn die Krise dann kommt. Denn viele Dinge bahnen sich gerade an. Wir sehen es, wir haben die Flüchtlingswellen, wir haben diese vermeintliche Klimakatastrophe, wir haben jetzt die Coronakrise, das Virus geht um und, und, und, viele Dinge, demnächst wahrscheinlich eine Finanzkrise, wie es aussieht. Es gibt also große Dinge in der Welt, die Welt stürzt gerade ins Chaos. Und da ist es gut, wenn du einen sicheren Halt hast, wenn du dich jetzt eng mit Christus verbindest und die Zeit jeden Tag mit Christus hast, denn dann wirst du bereit sein, wenn diese ganzen Krisen kommen und der Spätregen wird dich treffen und du wirst eine Riesenmission machen, kurz bevor der Herr wiederkommt und mit viel Ernte in sein himmlisches Reich einziehen.

[8:57] Und ich wünsche mir, dass du und ich, dass wir beide dabei sind. Es ist nicht mehr lange hin, bis unser Herr wiederkommt. Lass uns jetzt die Zeit auskaufen, die wir haben. Trefft euch in kleinen Gruppen und arbeitet zusammen. Studiert, findet Gleichgesinnte aus der Gemeinde, wenn ihr euch schon am Sabbat nicht zusammentreffen könnt und macht es unter der Woche, am Sabbat, aber auch unter der Woche. Bildet Hauskreise, ladet andere Leute dazu ein und lobt und preist den Herrn, damit wir alle bereit sind, wenn der Herr wiederkommt, ihn zu empfangen. Gottes Segen euch!


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