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In diesem Vortrag von Heidi Kohl wird die wichtige Unterscheidung zwischen verschiedenen Fettarten beleuchtet. Es wird erklärt, wie sich die Ernährungsgewohnheiten in der modernen Gesellschaft verändert haben und welche Auswirkungen dies auf unsere Gesundheit hat. Der Vortrag geht auf die Aufgaben von Fetten im Körper ein, erklärt die Unterschiede zwischen tierischen und pflanzlichen Fetten und beleuchtet die schädlichen Effekte von Industriefetten, Transfetten und übermäßigem Konsum von bestimmten Fettsäuren. Abschließend werden gesunde Fettquellen und deren Bedeutung für das Gehirn und die allgemeine Gesundheit vorgestellt.


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Serie: Hoffnungsvoll Leben

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Transkript

[0:30] Ich begrüße Sie auch recht herzlich zum heutigen Thema: Fett ist nicht gleich Fett. Ein sicher wichtiges, aktuelles Thema, denn wer kennt sich heute schon wirklich aus, was alles als gesund angepriesen wird. Und wir wissen auch, dieses Sprichwort: Der Mensch isst, was er isst, ist sehr bekannt und weit verbreitet und trifft auch beim Fett zu. Wenn wir sehr viel Fett essen, dann wird man das auch merken. Und die Ernährungsgewohnheiten haben sich in der heutigen Zeit, in der schnelllebigen Zeit, sehr stark verändert. Ich merke das gerade, wenn ich hier durch Stuttgart fahre, wie viele Fast-Food-Restaurants ich hier sehe und gesundes Kochen ist zu einer Seltenheit geworden. Der Mensch hat es eilig und eilt eben von Fast-Food-Laden zu Fast-Food-Laden. Alles muss schnell gehen, zum Kochen hat keiner mehr Zeit. Außerdem wird heute alles oder fast alles mit Öl und Fett herausgebraten. Könnte es sein, dass auch das ein Grund für viele Krankheiten ist? Wir wollen heute in diesem Vortrag dieser Frage auch nachgehen.

[1:55] Fette und Öle, welche sind nun wirklich gesund? Pflanzenöle sind nicht nur billig zu haben, sie werden auch als gesund angepriesen. Und in diesem letzten Jahrhundert haben sie einen gewaltigen Anstieg erlebt. Sie werden in großen Mengen verzehrt. Stellt dann der Arzt erhöhten Cholesterinspiegel fest, ist der Schaden bereits sehr groß und kann kaum mehr rückgängig gemacht werden. Das werden wir dann heute auch hören, wie das zusammenhängt. Und das Blut weist erst dann einen erhöhten Fettspiegel auf, wenn bereits alle Fettzellen voll sind. Viele Leiden haben ihre Ursache im Genuss von freien Fetten. Und wenn jemand schon die Ernährung umstellt, sollte auch auf den Genuss von gesunden Fetten geachtet werden. Dabei wollen wir auch beachten, was das älteste Buch der Bibel dazu zu sagen hat, am Ende des Vortrages.

[2:55] Ohne Fett kein Leben. Fett ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Ernährung. Ohne ihn könnten wir gar nicht leben. Was wir auch im Organismus betrachten, Fett spielt überall eine Rolle. Für uns ist allerdings wichtig, in welcher Form und in welcher Menge wir das Fett zu uns nehmen. Gesundheit und Wohlergehen bis ins hohe Alter sind davon abhängig. Und da das Fett in der westlichen Welt billig und in großen Mengen zu kaufen ist, hat es auch zu einem enormen Anstieg des Fettverbrauchs geführt. Und außerdem, das wissen alle, schmeckt alles besser, wenn es herausgebraten oder frittiert ist. Wie hoch ist nun der Fettverzehr? Hier haben wir eine Kurve. Hier können Sie sehen, dass nach dem Weltkrieg der Fettverzehr dann drastisch angestiegen ist. Hier haben wir den ersten Weltkrieg. Also während dem Zweiten Weltkrieg ging es ganz stark herunter, ging der Fettverzehr stark herunter. Und dann kam es wieder zu einem starken Anstieg und mehr als vorher.

[4:15] Wie ist es mit dem Cholesterinspiegel? Also mit diesem Verbrauch an Fetten ist auch gleichzeitig der Blutfettspiegel und auch der Cholesterinspiegel angestiegen. Der Cholesterinspiegel wird ja von fast allen Ärzten kontrolliert. Und wir können heute schon fast von einer Cholesterinphobie sprechen. Fast jeder kennt seinen Cholesterinwert und der ist meistens zu hoch. Und welche Nahrungsmittel führen nun zu einem hohen Blutfett- oder Cholesterinspiegel? Es gibt also sehr viele versteckte Fette in Wurst und Fleisch. Dann in allen industriell hergestellten Nahrungsmitteln ist mehr oder weniger viel Fett drin. Dann wird heute eben viel frittiert, herausgebacken und nicht gespart mit Torten und Kuchen und Süßigkeiten, die ebenfalls viel Fett enthalten. Und ohne Fett geht gar nichts mehr.

[5:18] Nun zur Unterscheidung. Es gibt tierische und es gibt pflanzliche Fette. Welche sind nun besser? Wir haben hier die tierischen Fette in der ersten Gruppe. Sie enthalten Cholesterin und sie sind gesättigte Fette. Dazu gehört die Butter und das Butterschmalz, dann Schweineschmalz und Rindertalg. Das wären also die tierischen Fette, die gesättigt sind. Und dann haben wir die pflanzlichen Fette, die ungesättigte Fette sind und kein Cholesterin enthalten. Und ungesättigte Fette sind eben reaktionsfreudiger als gesättigte. Dies hat verschiedene Auswirkungen. Ungesättigte Fette verbessern die Zellfunktion. Dadurch ist die Rezeptorentätigkeit auch für Insulin besser. Und zu den Pflanzenfetten gehören die raffinierten Öle, Margarine, kaltgepresste Öle und Kokosfett. Und wie gesagt, noch zu den ungesättigten Fetten. Wie der Name schon sagt, sie sind noch nicht ganz satt. Sie haben also noch die Fähigkeit, etwas aufzunehmen oder Verbindungen einzugehen. Und deshalb sind sie auch wertvoller. Und dieser Boom hat aber dazu geführt, dass ein gewaltiger Anstieg des Fettkonsums vonseiten der pflanzlichen Fette geschehen ist. Immer wenn etwas gut ist, dann wird es meistens in riesigen Mengen verzehrt, weil man glaubt, da tut man seinem Körper etwas Gutes. Dem ist aber nicht so.

[7:01] Nun zu den Aufgaben der Fette. Sie haben also verschiedenste Aufgaben. Sie bauen also unsere Zellwände auf, dann sind sie eine Energiequelle. Wir brauchen also Fette auch. Also Fett wird in Energie umgewandelt, aber genauso Kohlenhydrate. Dann die inneren Organe werden warm gehalten durch das Fett. Es ist wie gesagt ein Brennstoff. Dann, was wichtig ist, die roten Blutkörperchen werden geschmeidig gehalten durch Fette. Wenn natürlich zu viel Fett vorhanden ist, dann kleben sie zusammen. Das ist wieder der Nachteil. Aber sie brauchen auch Fett, um sich geschmeidig zu halten, damit sie gut unseren Körper durchwandern können. Vor allem die Kapillaren. Dann sind Fette notwendig für den Transport von Hormonen und fettlöslichen Vitaminen. Dann ist Fett auch ein Lösungsmittel für organische Substanzen. Fett ist ganz besonders ein Geschmacksträger. Wir wissen, dass alles, was mit Fett verbunden ist, besser schmeckt. Und bringt auch eine gute Sättigung. Das ist auch sehr, sehr wichtig.

[8:22] Wir schauen uns jetzt die Blutfette an. Als erstes die Triglyceride. Die sind das Neutralfett. Und sie machen 90 Prozent unserer täglichen Fettsufuhr aus. Sie stellen unsere Energiequelle dar. Und überschüssige Triglyceride werden in Form von Depofett in bestimmte Zellen gespeichert. Sie dienen als Wärmeschutz oder Polsterung für innere Organe. Und der Körper kann Triglyceride auch selbst herstellen. Das haben wir gestern gehört. Aus Kohlenhydraten. Also Kohlenhydrate können zu Fett umgebaut werden. Dann haben wir als zweites das Cholesterin. Es dient als Baustein für Zellwände. Also Cholesterin hat sehr positive Eigenschaften. Und für die Gallensäure und bestimmte Hormone. Es kommt nur in tierischen Lebensmitteln vor. Aber der Körper kann es selbst herstellen. Also wenn man einen hohen Cholesterinspiegel hat, hat es nicht allein mit dem zu tun, dass wir zu viel Cholesterin essen. Also das Cholesterin, das wir in der Nahrung zuführen, wird in der Leber zwischengelagert. Und besonders viel Cholesterin, das weiß heute jeder, sind in den tierischen Produkten, also Fleisch, Wurst, Waren, Käsesorten, Innereien und vor allem Eidotter. Also im Ei ist ein sehr, sehr hoher Wert. Pflanzliche Fette hingegen enthalten kein Cholesterin.

[10:10] Also hier haben wir mal das ganz klar aufgezeigt. Und jetzt geht es darum, dass wir das verstehen, was da im Körper passiert, dass wir einen zu hohen Cholesterinspiegel haben. Und wann oder warum Arterienverkalkung beginnt. Und hier geht es um die Lipoproteine. Das sind Fetteiweißverbindungen. Fette sind nicht wasserlöslich. Sie müssen eine Verbindung mit Eiweiß eingehen, damit sie vom Blut transportiert werden können. Und es gibt drei Arten von Lipoproteinen. Jetzt heißt es gut aufpassen, damit wir das gut verstehen. Es ist ein bisschen kompliziert. Es gibt das VLDL. Das ist das Very Low Density Lipoprotein. Es hat eine geringe Dichte. Und als VLDL-Verbindung werden Triglyceride, wir haben gehört, dass 90% der Fettzufuhr werden in Triglyceride umgewandelt, also Triglyceride und Cholesterin von der Leber weg im Blut transportiert und im Gewebe abgegeben. Also das wird jetzt im Gewebe abgegeben. Und daraus entstehen dann aus diesem VLDL das LDL. Und vielleicht, hier haben wir ja schon den unteren Satz, dass Sie hier das schon registrieren. Es gibt ein gutes und ein schlechtes Cholesterin. LDL ist also das schlechte Cholesterin. Und diese LDL-Verbindungen versorgen die Zellen mit notwendigen Cholesterin. Also das wäre jetzt noch nicht schlecht. Dazu besitzen die Zellen an ihrer Außenwand Rezeptoren, die die LDL-Verbindungen wie einen Magnet aus dem Blutstrom anziehen. Ist jetzt die Zelle ausreichend versorgt, reduziert sie automatisch die Rezeptoren. Und als Folge wird weniger LDL-Cholesterin aufgenommen. Und wo bleibt es dann? Im Blut. Also verstehen wir das? Wenn wir jetzt zu viel Fett essen und die Zellen sind voll, dann reduziert er die Rezeptoren. Und dadurch kann das dann nicht mehr aufgenommen werden. Also der hohe Fettverzehr ist auf jeden Fall ein Negativum. Und jetzt gehen wir weiter.

[12:55] Jetzt schauen wir uns das, also hier wird VLDL zu LDL. Und jetzt kommen wir zum LDL, das Low Density Lipoprotein. Es hat eine geringe Dichte. Wird sehr viel Fett gegessen und Cholesterin zugeführt, steigt der LDL-Spiegel an, also das ist das schlechte Cholesterin. Und wird dieses Cholesterin nicht verbraucht. Wenn zu viel gebildet ist, wenn zu viel da ist, wird es an die Gefäßwand gedrückt und das ist der Beginn der Arterienverkalkung. Diese geht langsam vor sich und wird erst bemerkt, wenn die Gefäße zu schon 80% verschlossen sind. Und jetzt kommen wir zum guten Cholesterin, das HDL-Cholesterin, das High Density Lipoprotein, das eine hohe Dichte aufweist. HDL-Verbindungen holen das Cholesterin aus den Gefäßwänden heraus und transportieren es zur Leber, wo es in Form von Gallensäure in Verbindung mit Ballaststoffen über den Darm ausgeschieden werden kann. Und das ist das Interessante. Das habe ich schon vor 25 Jahren gehört in Vorträgen, dass Arterienverkalkung rückgängig gemacht werden kann. Ich habe damals noch an der Klinik gearbeitet in Innsbruck und da kam in meinem Nachbereitschaftsdienst eine 42-jährige Frau mit ihren kleinen Jungen in die Ambulanz und wollte ihre Befunde abholen. Und ich werfe so schnell einen Blick auf die Befunde und erschrecke, was ich da sehe. Und ich habe gerade einen Monat vorher die Vorträge gehört, dass Arterienverkalkung rückgängig gemacht werden kann. Und da habe ich gedacht, oh, die hat 80% Verengung schon an der Halsschlagader, die ist ja ein Todeskandidat. Da muss ich das Angebot machen. Und dann habe ich sie gefragt, ob sie bereit wäre, so ein Gesundheitsprogramm zu machen mit der Ernährung. Und sie hat gesagt, ja, aber sie hat kein Geld. Dann habe ich gesagt, nein, ich zahle das alles, ich bringe das vorbei. Ich wollte wissen, geht das wirklich, funktioniert das wirklich. Und sie war ja in meiner Ambulanz und ich habe das dann immer auch kontrollieren können durch die Untersuchungen. Und sie war dann tatsächlich bereit. Wir haben also miteinander gearbeitet. Sie hat auch viel Bewegung gemacht mit dem Fahrrad. Und sie hat eine ganz fettfreie oder fast fettfreie, ganz fettarme Diät von mir verordnet bekommen. So wie ich das auch gelernt habe, wie man in diesen Programmen arbeitet. Und habe ihr das zusammengestellt, habe ihr gezeigt, wie man das kocht. Und sie hat das wirklich einige Monate ganz streng durchgeführt. Und dann war sie wieder in der Ambulanz. Und sie hatte auf einer Seite hat sich 60% Verengung und auf einer 80%. Und sie ist oft auf der Straße zusammengebrochen. Nämlich wenn sie den Kopf gedreht hat, dann ist plötzlich das zugegangen. Und sie ist bewusstlos zusammengebrochen. Deshalb war es für sie schon sehr wichtig, jetzt etwas zu tun. Und tatsächlich waren nach zwei, drei Monaten die Werte um 20% herunter. Also die 80% Verengung war auf 60% und die andere 60% waren dann auf 40% herunter. Und deshalb möchte ich auch hier, unser Seminar heißt ja Hoffnungsvoll Leben, diese Hoffnung weitergeben. Es gibt wirklich Hoffnung auch für Arterienverkalkung, die schon so weit fortgeschritten ist. Beziehungsweise für Plaques, die sich abgelagert haben an den Gefäßwänden.

[16:49] Und jetzt schauen wir uns Arterienverkalkung durch zu viel Fett an. Hier sehen Sie zwei Gefäße, den Querschnitt durch zwei Gefäße. Eines, das normal ist, ohne Ablagerung. Und eines, das bereits verändert ist, wo bereits Ablagerungen vorhanden sind. Und eben das geschieht, wenn der Cholesterinspiegel zu hoch ist, kommt es zur Gefäßwandschädigung und zur Ablagerung von Stoffen, die dann das Nachwachsen anregen. Die Muskelzellen beginnen zu wuchern und die Stellen füllen sich mit Cholesterin und Fett. Und Nahrungsmittel, die kein Cholesterin enthalten, sind für unsere Gesundheit und vor allem zur Vermeidung einer Arterienverkalkung von größter Bedeutung. Wie ich schon jetzt an diesem Beispiel erzählt habe.

[17:43] Ja, Cholesterin, Freund oder Feind? Wir haben ja so gehört und wir werden es noch einmal hören, dass Cholesterin sehr viele Aufgaben im Körper zu verrichten hat. Also es ist im Prinzip eigentlich für unser Leben notwendig. Aber der Körper kann es ja selbst herstellen. Und das ist das Erste. Also unser Körper kann es selbst herstellen. Es erfüllt lebenswichtige Aufgaben. Es ist für den Knochenaufbau wichtig. Dann ganz besonders auch für Nerven, Gewebe und Gehirn als Infektionsschutz. Dann als Hautschutz zur Bildung von Stresshormonen. Dann auch für die Blutkörperchen, wie wir schon gehört haben. Dann zur Bildung von Gallensäure. Für die Zellernährung, für die Vitamin-D-Produktion. Dann, es ist ein Zellmembran-Bestandteil. Und es ist auch für die Sexualhormone wichtig.

[18:48] Und wir stellen uns jetzt die Frage, warum oder was macht das Fett schädlich? Warum ist es schädlich und wodurch wird es schädlich? Ich möchte jetzt einfach nur ein paar Punkte erwähnen. Wir gehen dann noch tiefer hinein. Also, wenn einfach zu viel tierisches Fett konsumiert wird. Das ist einmal eine Tatsache. Dann, wenn auch zu viel pflanzliches Fett aufgenommen wird. Dann vor allem erhitzte Fette führen zur Zellwandschädigung. Wenn sie sehr hoher Hitze sind. Wir schauen uns dann die Produktion von raffinierten Ölen an. Und dann werden wir auch sehen, was dort geschieht. Dann vor allem ganz gefährlich sind chemisch veränderte Fette, denn sie begünstigen Krebs. Dann vor allem auch raffinierte Fette, die zur Bildung von freien Radikalen führen. Das schauen wir uns dann auch noch genauer an. Dann auch die hydrierten Fette in Form von Margarine sind am allerschädlichsten. Und ich habe eben gelesen, dass in Deutschland der höchste Margarineverzehr ist. Es ist wirklich so, als würden wir Plastik aufs Brot streichen und kein Tier würde Margarine essen. Also das ist schon einmal eine Tatsache. Und deshalb schauen wir uns jetzt einfach an.

[20:17] Fette, die heilen und Fette, die töten. Ich berufe mich auch auf einen Artikel aus dem Profil. Fett, das tötet. Ein großer Artikel hier drinnen. Es gibt auch Bücher schon darüber. Was bewirken gesättigte Fette und Transfette? Ich werde dann noch zeigen, wie Transfette entstehen. Aber das sind einmal schon die, die einen Schaden anrichten. Sie erhöhen den Blutdruck. Sie verursachen Arteriosklerose, fördern Fettleibigkeit, fördern Entzündungen, fördern Krebsentstehung, vermindern Gehirnfunktion, beeinträchtigen das Sehvermögen, verfetten die Leber, schädigen die Nierenfunktion, fördern Allergien, fördern Depressionen, da gehe ich dann noch näher darauf ein, erhöhen Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall, fördern Diabetes, erhöhen Cholesterin- und Triglyceridspiegel, beeinträchtigen das Immunsystem. Das wäre jetzt zu den schädlichen Auswirkungen und Veränderungen in unserem Körper.

[21:32] Und jetzt kommen wir zu den natürlichen Fetten in Nüssen und Samen, so wie es ursprünglich für den Menschen vorgesehen war. Und das ist eben diese Ernährung, die ich auch mit dieser Frau gemacht habe. Ich habe nicht viel Fett gegeben, aber wenn nur etwas Fett durch Nüsse und Samen. Hier haben wir die Auswirkung, dass es den Blutdruck senkt. Wenn diese Ernährung in Kombination mit Bewegung durchgeführt wird, wird der Blutdruck heruntergehen. Sie helfen bei der Fettverbrennung mit. Sie verhindern Krebs, ist also für die Krebsvorbeugung sehr wichtig, diese gesunden Fette zu uns zu nehmen. Sie vermindern Entzündungen. Da könnte ich also viele Erfahrungen erzählen. Dann verbessern die Gehirnfunktion. Wenn ich also bis ins hohe Alter geistig fit bleiben will, ist es wichtig, dass ich gesunde Fette zu mir nehme. Verbessern das Sehvermögen. Verbessern Nierenfunktion. Mildern Depressionen. Mildern Allergien. Oder verbessern das einfach. Und schützen vor Herzinfarkt und Schlaganfall. Und helfen mit, den Cholesterin- und Glyceridspiegel zu senken. Das heißt, diese Fette werden wie beim Zucker langsam aufgenommen, die aus den Nüssen kommen. Und aus den Samen. Und die anderen gehen auch wieder schneller ins Blut. Und dann haben wir auch einen erhöhten Glyceridspiegel gleich einmal.

[23:16] Ja, wie schaut es mit den Nüssen und Samen aus? Die sind von Natur aus in einer Schale. Sie müssen geknackt werden. Und dadurch ist es mit Arbeit verbunden. Aber unser Schöpfer hat sich ja etwas dabei gedacht, warum er sie in eine Schale hineingegeben hat. Damit sie nicht ranzig werden. Und damit nicht zu viel gegessen wird. Auch mit Nüssen und Samen. Wenn wir jetzt hören, Nüsse und Samen sind gesund und sie fangen dann an, wieder riesige Mengen davon zu essen, ist das schlecht. Alles mit Maßen.

[24:03] Was geschieht in unserem Körper durch Industriefette? Es kommt zur Verklumpung der roten Blutkörperchen. Wenn es zu dieser Fettüberschwemmung kommt, dann brauchen die roten Blutkörperchen Fett, damit sie geschmeidig sind. Und die nehmen dann zu viel Fett auf. Und die roten Blutkörperchen kleben dann so zusammen. Es entstehen Schäden an der Dünndarmschleimhaut, sodass die dann auch nicht mehr so gut arbeiten kann. Und viele Krankheiten sind daraus wieder die Folge. Und es kommt zu einem erhöhten Herzinfarktrisiko. Das ist schon weiter verbreitet und bekannt. Und vor allem die Arterienverkalkung nimmt stark zu. Und das Risiko für einen Schlaganfall. Und ganz besonders die Kombination Bohnenkaffee und tierische Fette erhöhen den Cholesterinspiegel. Dann ist bekannt, dass freie Fette den Eierstockkrebs fördern oder begünstigen. Und freie Fette überhaupt, also die Krebsentstehung. Und Fette verzögern die Verdauung, fördern Sodbrennen und Blähungen. Eben durch die Verzögerung der Verdauung. Wie wir schon gehört haben beim Vortrag über Verdauung, dass eben zu fette Nahrungsmittel die Verdauung verzögern. Und dadurch wird wiederum Sodbrennen und auch Blähungen werden gefördert. Und dann haben wir schon gehört, Fett fördert Entzündungen.

[25:50] Durch Fett kommt es, das ist ein ganz wichtiger Punkt, dass es durch Fett zum Verkleben der roten Blutkörperchen kommt. Also wir sehen hier schon verklebt die roten Blutkörperchen. Und so schauen die normalen aus. Und was geschieht, wenn die verkleben? Dann können diese roten Blutkörperchen nicht mehr durch die Kapillaren. Dort gibt es dann einen Stau. Und es kommt zu wenig Sauerstoff zu den Zellen, weil die roten Blutkörperchen der Sauerstoffträger sind. Und Sauerstoff ist eines der wichtigsten Bedürfnisse für unsere Zellen. Also Sauerstoffmangel erhöht das Krebsrisiko und führt dazu, dass die Zellen krank werden. Also wir sehen hier ist auch schon ein Vorbereiter da, dass Krebs entstehen kann. Also man kann heute nicht sagen, das und das ist jetzt das, was den Krebs macht, sondern es sind viele Faktoren, das sind so Puzzles, die dann sich zusammenfügen.

[27:10] Jetzt schauen wir uns noch die ungesättigten Fette an und Sauerstoff. Mehrfach ungesättigtes Fett ist ja sehr gesund, wird es immer wieder gesagt, weil es noch Verbindungen eingehen kann, weil es noch reaktionsfreudiger ist. Und wichtig ist, dass genügend Vitamin E vorhanden ist, wie wir hier sehen. Dann ist es eine tolle Verbindung. Also hoch ungesättigtes Fett und Vitamin E sind eine gute Verbindung. Und selbst wenn Sauerstoff dazukommt, denn Fett verbindet sich immer mit Sauerstoff, ist das immer noch eine ideale Verbindung und kein Problem. Und wenn wir jetzt, ich habe eine Nährwerttabelle von Grefe und Unze mitgenommen. Hier können wir sehen, wo überall Vitamin E enthalten ist. Ich werde ein paar Sachen noch erwähnen. Ich habe beim zweiten Vortrag eine Liste aufgelegt über die Antioxidantien und da war auch das Vitamin E drauf und wo es in Höchstwerten vorhanden ist. Es ist wichtig, dass wir das wissen, denn wenn wir Fett zu uns nehmen und zu wenig Vitamin E da ist, dann bilden sich freie Radikale in Verbindung mit Sauerstoff. Und damit eine Zelle zur Krebszelle wird, muss immer vorher eine Schädigung durch freie Radikale da sein. Und Sie haben am zweiten Abend gehört, Antioxidantien, da gehört auch das Vitamin E dazu, schützen uns vor freien Radikalen.

[29:00] Wo sind jetzt besonders viel Vitamin E drinnen? Wir brauchen nur 12 Milligramm täglich. 100 Gramm Schwarzwurzel haben 6 Milligramm. Ich lese mal einfach die Höchstwerte vor. Von der Schwarzwurzel isst man ja sicher 100 Gramm. Rotkraut hat 1,7 Milligramm. Vitamin E. Spargel ist sehr gut mit 2,1 Milligramm. Kraut mit 1,7 Milligramm. Löwenzahn isst man nicht so viel, hat 2,5 Milligramm. Petersilie isst man auch nicht so viel, hat 3,7 Milligramm. Aber Paprika hat noch sehr viel, 2,5 Milligramm. Und dann die Nüsse haben sehr viel Vitamin E, aber von denen isst man nicht so viel. Haselnüsse haben den höchsten Wert mit 26,6 Milligramm Vitamin E. Mandeln 25 Milligramm und Sonnenblumenkerne 21,8 Milligramm Vitamin E. Aber man isst ja nicht so viel, nur dass man das weiß.

[30:11] Am zweiten Abend haben Sie gehört, das Krebsrisiko kann um 50% gesenkt werden durch ausreichend Obst- und Gemüsezufuhr. Jetzt wollen wir ja noch einmal der Frage nachgehen, was freie Radikale sind. Wir haben es am zweiten Abend schon angeschnitten. Hier sehen wir die Schädigung an der Zellwand durch freie Radikale. Und der Schutz wird durch Vitamin E durchgeführt oder findet statt, das ist ein Zellschutz-Vitamin, das Vitamin E.

[30:48] Freie Radikale, schauen wir uns dann gleich an, wie das vor sich geht, dieser Teufelskreis. Hier haben wir es. Hier haben wir freie Radikale, die durch verschiedene Sachen, wie gesagt, auch durch die Ernährung entstehen können. Und sie greifen hier eine Zelle an. Und hier werden die Phospholipide zerstört, an der Zellmembran. Und dabei entstehen entzündungsfördernde Substanzen, die abermals freie Radikale erzeugen. Und so kommen wir hier in einen Teufelskreis hinein. Und ich habe das selbst auch bei mir erlebt, immer nach einer Mahlzeit mit viel Fett, wenn ich irgendwo eingeladen war, bekam ich Schmerzen, Entzündungen und Schmerzen. Also es muss nicht jeder so empfindlich sein, aber wenn irgendein Mechanismus gestört ist im Körper, kann das dann natürlich viel schneller auftreten. Aber es soll man einfach wissen, dass das damit zusammenhängt. Und heute hat man schon sehr vieles erkennen können, wie das zusammenhängt.

[32:03] Jetzt wollen wir uns die Transfette anschauen. Die waren ja in den letzten Jahren in vieler Munde, in vielen Medien. Und damit wir das verstehen, wir werden dann auch noch anschauen, wie Transfette entstehen. Aber jetzt hier, was sie an unserer Zelle anrichten. Die natürlichen Fette sind Cisfette, wie hier. Das sind also diese Ketten, die wie eine U-Form haben und so ineinander gehen und dadurch eine Zellwand gut abschließen. Und die Transfette haben nicht mehr so viele dieser U-Häckchen, sondern gerade Ketten von Fettsäuren. Also sie werden verändert durch bestimmte Methoden der Fettherstellung. Und dann passiert an der Zelle folgendes. Hier haben wir jetzt so eine Zellwand. Hier haben wir diese U-Formen. Und dazwischen sehen wir immer wieder so eine längliche Kette. Und das bedeutet, dass jetzt in diese Zelle, es ist eine Lücke da, carcinogene Stoffe eindringen können. Und da können dann die Mitochondrien geschädigt werden und auch bis zum Zellkern hinein können Schäden entstehen, sodass dann so eine Zelle zu einer Krebszelle werden kann. Das heißt, ich brauche immer einen schlechten Lebensstil. Und heute leben wir in einer Zeit, wo wir auch sehr viele carcinogene Stoffe aufnehmen. Das können also Nitrosamine sein, Benzpyrene sein, ganz besonders bei Rauchern. Und das muss ich einfach wissen. Oder eben auch der Smoke. Die meisten Menschen, fast 50% leben in den Städten, haben diesen Smoke. Und der falsche Lebensstil dazu. Ich brauche nur hier durch die Stadt fahren, dann sehe ich das, wie viele Fast-Food-Restaurants es gibt. Und das ist dann natürlich die Auswirkung, dass hier immer mehr Krebszellen entstehen. Aber wir haben ja eine gute Nachricht gehört, die Antioxidantien können das verhindern. Und deshalb ist es wichtig, dass wir die richtige Ernährung durchführen.

[34:38] Also, wenn ungesättigte Fette erhitzt oder chemisch gehärtet werden, entstehen diese berühmten, berüchtigten Transfettsäuren. Egal, ob dies in der Ölfabrik oder bei mir zu Hause passiert. Also die CIS-Fette sind die normalen, gesunden Fettsäureketten. Und durch Erhitzen und Hydrieren werden CIS-Fette, also die da oben, zu Transfetten. Das ist eben hier dieser Prozess, der stattfindet. In der Ölherstellung, wenn jetzt nur einige Minuten das Öl auf 200 Grad Celsius erhitzt wird, macht es noch nicht das aus. Laborversuche mit höheren Temperaturen und länger dauernden Hitze ergaben jedoch, dass sie bei aggressiveren Verfahren ein Drittel der Alphalinolensäure und Translinolensäure umwandelten. Also dass ein Drittel dieser Linolensäure zu Transfettsäure umgewandelt wurde. Also das ist hier der Prozess, der stattfindet.

[35:57] Und jetzt schauen wir uns Krebs, also Transfette und Krebs an. Also Transfette sind maßgeblich daran beteiligt, dass bei uns die Krebsstatistik so rasch nach oben klettert. Es braucht eben erstens immer die Schädigung der Zellwand, wie wir hier sehen. Hier sehen wir ein Loch in der Zellwand. Und auch den falschen Lebensstil und krebserregende Substanzen, wie ich schon erwähnt habe. Und das wird jetzt für Sie interessant sein. Wo finde ich, wie viel Prozent an durchschnittlichem Transfettgehalt in welchen Nahrungsmitteln? In den Pommes haben wir 38%. In Keksen haben wir 23%. In Fertigsaucen 33%. In Croissants 18%. In Toastbrot auch 18%. In Müsliriegel 11%. In Margarine 5%. Und in Kartoffelchips auch 5%. Also das ist ein wichtiges Wissen. Ich habe jetzt nur auf die wichtigsten aufgezählt. Die anderen sind alle etwas niedriger. Aber ich denke auch, dass überall, wo pflanzliches Fett angegeben ist, wird es teilweise auf jeden Fall ein Transfett sein.

[37:37] Und jetzt noch zu einer ganz wichtigen Sache mit Fett und Sonnenlicht. Denn damit Hautkrebs entstehen kann, braucht es folgende Veränderungen. Und wir wissen, dass der Hautkrebs stark im Ansteigen ist. Durch den Verzehr von zu viel freien Fetten. Wir sehen jetzt hier ganz typisch dieses Gefäß, wo die roten Blutkörperchen hängen bleiben. Also eine Kapillare ist das, ein Haargefäß. Also das erste ist das Verklumpen der roten Blutkörperchen durch eine fettreiche Ernährung und verminderte Sauerstoffzufuhr. Dann haben wir die Zelle, wo immer die Zellwand schon geschädigt ist. Durch freie Radikale, durch mehrfach ungesättigte Fette an den Mitochondrien geschehen also hier Schäden. Wir sehen hier, die werden zerstört. Und wenn jetzt hier verstärkt Sonnenlicht auf diese Haut kommt, dann kann diese Zelle sehr schnell zu einer Krebszelle werden und Hautkrebs entstehen. Das wäre also die Erklärung dafür, dass der Hautkrebs so im Zunehmen ist. Es kommt auch darauf an, das Sonnenlicht brauchen wir, aber auch wieder in Maßen. Und wie ist das heute mit den Menschen? Sie fahren auf Urlaub, die Haut ist nicht vorbereitet für diese massive Sonneneinstrahlung. Und dann wird noch dazu am meisten frittiertes im Süden gegessen. Ich war selber sehr viel am Meer und ich habe gesehen, was hier in den Küchen zubereitet wird. Wir hatten dann selber einen Campingbus und haben uns immer selber gekocht. Und wir konnten dann wirklich seinen Urlaub gesundheitsbringend verbringen und nicht schädigend. Aber durch diese massive Einstrahlung der Sonne auf die Haut und diese lange Zeit und diese starke Einstrahlung plus schlechten Lebensstil kommt es dann vermehrt zu Hautkrebs.

[40:04] Ich habe also diese Informationen aus dem Buch Sonnenlicht und Gesundheit von Dr. Keim, aber dieses Buch gibt es nicht mehr. Dann Fett und Gehirn. Das wird Sie wahrscheinlich auch interessieren, Alzheimer und Demenz. Unsere grauen Zellen des Gehirns müssen täglich eine Flut von Informationen verarbeiten. Nervenzellen sind untereinander vernetzt und leiten elektrische und chemische Impulse weiter. Eine einzelne Nervenzelle im Gehirn kann bis zu 20.000 Verästelungen bilden. Bedingung ist allerdings, dass die nötigen Baustoffe zur Verfügung stehen. Dazu gehören Aminosäuren, das sind Eiweiße, Mineralstoffe, Spurenelemente, Vitamine und jetzt die guten Fette. Und insbesondere die Omega-3-Fettsäure. Ich werde dann zeigen, wo die enthalten sind. Und diese Omega-3-Fettsäure heißt man abgekürzt auch DHA. Und das ist Voraussetzung, dass die Impulse mit einer Hochgeschwindigkeit oder Höchstgeschwindigkeit durch unsere Nerven durchsausen können. Oder diese Impulse weitergegeben werden können. Und diese Omega-3-Fettsäure sorgt für reaktionsfreudige, flexible und funktionstüchtige Gehirnzellen. Fehlt also diese Fettsäure im Körper, ist jetzt ganz was Wichtiges, werden andere Fette als Baumaterial verwendet. Und das ist jetzt wieder bei Depressionen sehr wichtig. Der Körper baut dann Omega-6 oder Omega-9-Fettsäuren ein, die also in den normalen Speiseölen vorhanden sind. Führen zu einer verstärkten Entzündungsneigung im Gehirn. Und permanente Entzündungszustände im Gehirn werden von Fachleuten als Mitursache für Depressionen, Demenz und Alzheimer angesehen.

[42:32] Also sind in der täglichen Ernährung Transfette enthalten, werden auch diese Transfettsäuren im Gehirn abgelagert. Diese gehärteten Fette sind bei Körpertemperatur fest. Werden Transfette als Bausubstanz für Gehirnzellen verwendet, werden diese fester, starrer, unflexibler und träger. Verstehen wir jetzt, was da mit unserem Gehirn passiert? Das hat eine Auswirkung auf meine Denkleistung. Und dann natürlich auch darauf, dass frühzeitig Demenz oder Alzheimer entstehen kann.

[43:20] Ja, der Mensch isst, was er isst. Das hat eine neue Bedeutung, wenn man das weiß. Und ich habe auch gehört, dass bei Alzheimer Eiweißschlacken aggressiv werden und nicht ausgeschieden werden können und sich ablagern. Und dass auch bei älteren Menschen Vitamin B fehlt im Gehirn. Also wer im Alter nicht an Demenz leiden möchte, sollte Fertignahrung, Margarine, billiges Speiseöl und Fastfood vermeiden. Das wären diese vier Gruppen, die man absolut vermeiden sollte. Auch chronische Entzündungen werden durch zu viel Omega-6-Fette und einen Mangel an Omega-3-Fetten gefördert.

[44:10] Ich habe mir vor 30 Jahren, ich habe also auch ein Altersheim geleitet eine Zeit lang und war auch in der Hauskrankenpflege tätig. Also ich hatte da fast nur mit alten Menschen zu tun, mit Pflegebedürftigen. Und ich habe mir damals die Frage gestellt, was kann ich tun, damit ich nicht so ende. Und das bekommt jetzt umso mehr Bedeutung. Ich habe damals noch nicht so genau Bescheid gewusst über diese schädlichen Fette und wie das im Körper vor sich geht. Aber heute haben wir schon sehr viele Erklärungen dafür. Und ich bin dankbar, dass ich vor 30 Jahren meine Ernährung umgestellt habe.

[44:53] Jetzt kommen wir zu der Gehirnfettsäure, zu der Omega-3-Fettsäure. Die auch als DHA bezeichnet wird. Und sie ist in folgenden Nahrungsmitteln enthalten. Wir haben einmal die Leinsamen mit 16,7 Gramm. Dann das Leinöl, da nehmen wir ja nicht so viel her, mit 52,8 Gramm. Und jetzt sind wir schon bei einer sehr wertvollen Nuss, bei der Walnuss. 7,83 Gramm. Und ich möchte eben darauf hinweisen, dass die Walnuss die Form eines Gehirns hat. Sogar mit zwei Hälften. Es ist unwahrscheinlich, wie hier unser Schöpfer schon vorgesorgt hat und uns damit auch zeigen will: Esst Walnüsse. Dann haben wir das Walnussöl mit 12,2 Gramm. Omega-3-Fettsäuren. Dann haben wir die Meeresfische mit 3 bis 4 Gramm. In Algen habe ich den Wert nicht gefunden. Und jetzt sehen wir noch ein paar, wo ganz wenig drinnen ist. Normalerweise braucht man auch nicht viel. In der Muttermilch sind 0,02 Gramm enthalten. Wird wahrscheinlich für ein Säugling ausreichen. In Sesam sind 0,67 Gramm. In Gartengresse 0,29 Gramm. Auch in Schnittlauch ist so viel enthalten. Und in Grünkohl 0,35 Gramm. Sie sehen, wenn wir diese Nahrungsmittel einsetzen, dann werden wir ständig mit, auch wenn es nur kleine Mengen sind, aber wir werden gut versorgt mit den Omega-3-Fettsäuren. Auch sogar aus den Pflanzen. Also in kleinen Mengen finden wir sie in Gemüse und sogar in Obst.

[47:00] Geistig fit bis ins hohe Alter mit Omega-3-Fettsäuren. Wir alle kennen Menschen, die selbst noch im hohen Alter körperlich und geistig fit sind, Schach spielen, Bücher schreiben, Vorträge halten und das mit über 80 Jahren. Das Geheimnis dieser Menschen, die sich ihre geistigen Fähigkeiten bewahrt haben, ist in allen Details noch nicht entschlüsselt. Die Hirnforschung der letzten Jahre hat jedoch gezeigt, dass die Ernährung hierbei eine wichtige Rolle spielt. Zu den Nähr- und Vitalstoffen, die unser Gehirn benötigt, gehören, wie wir schon gehört haben, also die Glucose, aber wie gesagt, am besten aus den komplexen Kohlenhydraten, dann B-Vitamine, die in Getreide und Nüssen enthalten sind, dann Vitamin C in Obst und Gemüse, dann Aminosäuren, also Eiweiße, die richtigen, Lecithin, dann Phosphatidylserin, dann Mineralstoffe, Spurenelemente und bestimmte Fette.

[48:26] Und jetzt noch einmal zum Gehirn und Omega-3-Fettsäure. Rund ein Drittel unseres Gehirnfettes macht die Omega-3-Fettsäure aus, die DHA aus. Jeder Mensch, vom Säugling bis zum Erwachsenen, braucht für ein gut funktionierendes Gehirn Omega-3-Fettsäuren. Denn diese wird sowohl als Baustoff für Neuronen und Nervenzellen verwendet, als auch für Übertragungsprozesse im Gehirn. DHA ermöglicht auch die korrekte Weiterleitung von Nervenimpulsen und hält die Membranen geschmeidig. Auf diese Weise können Informationen mit Hochgeschwindigkeit übertragen werden. Auch zur elektrischen Isolierung von Nervenbahnen ist die Omega-3-Fettsäure wichtig. Zum Beispiel die Myelinschicht, die unsere Nerven schützt, besteht aus Omega-3-Fettsäuren. Fehlt diese, dann liegen unsere Nerven blank. Und die Funktion unseres Gehirns kann stark beeinträchtigt werden.

[49:55] Jetzt gibt es aber auch noch Faktoren, die verhindern, dass wir Omega-3-Fettsäuren aufnehmen können. Und deshalb passiert es oft, dass wenn jemand so ein chronisches Leiden hat, dann sich diese sehr schnell massiv verschlechtert, wenn nicht irgendwelche Maßnahmen ergriffen werden, um dieses Leiden wieder loszuwerden oder zu verringern. Also das ist sehr wichtig. Wir haben also Faktoren, die die Omega-3-Fettsäure hindern oder hemmen, aufgenommen zu werden. Da gehört als erstes der erhöhte Cholesterinspiegel. Als zweites übermäßiger Stress. Als drittes Alkoholkonsum. Dann als viertes erhöhter Blutzucker. Und auch erhöhte Insulinwerte. Und vor allem bei erhöhtem Zucker- und Kohlenhydratkonsum. Also wir sehen, dass Diabetiker hier ganz besonders gefährdet sind, oder? Wir sehen hier erhöhter Zucker- und Kohlenhydratkonsum, erhöhte Insulinwerte, erhöhter Cholesterinspiegel, erhöhter Blutzucker. Und deshalb nimmt auch die Arterienverkalkung beim Diabetiker sehr rasch zu. Das geht sehr, sehr schnell. Und das macht dann auch die meisten Pflegefälle aus. Denken Sie dran, 5 Millionen Deutsche sind zuckerkrank. Ja, die sind bekannt, die 5 Millionen.

[51:39] Und da haben wir noch, wann wird denn der Diabetes erkannt? Der Diabetes wird erst erkannt, wenn massive Symptome da sind, oder es wird durch Zufall entdeckt. Denn wenn der, in der Früh kann er noch normal sein, der Wert, aber tagsüber geht er dann auf 200 hinauf, und wenn man nichts tut, das kann jahrelang so sein, dann bleibt er dann plötzlich oben. Dann wird es meistens erkannt, weil dann sind Symptome wie starkes Durstgefühl oder eben andere Gefühlsstörungen schon da. Dann auch bei Allergien kommt es zu einer verminderten Aufnahme, besonders bei Diabetes, wie schon erwähnt. Und vor allem, wenn ein hoher Fettkonsum mit tierischen Fetten, Transfetten und eben diesen gewöhnlichen Omega-6-Fetten stattfindet. Aber auch bei Übergewicht, also da haben wir die Transfette, aber auch bei Übergewicht. Und wenn diverse Medikamente genommen werden, wie Cortison und Aspirin. Bei Cortison wird es wahrscheinlich eher der Fall sein, weil man das ja länger nimmt. Das wäre also die Kehrseite der Medaille.

[53:03] Fett und Entzündungen. Chronische Entzündungen werden durch zu viel Omega-6-Fettsäuren, wie sie in billigen Ölen enthalten sind, gefördert. Dies kann die verschiedensten Folgeerkrankungen nach sich ziehen. Entzündungen sind die heimlichen Killer. Diese Entzündungen im Gewebe begünstigen Diabetes, Alzheimer, Krebs, Schlaganfall, Herzinfarkt und Insulinresistenz. Das sind wirklich Fakten, die einen aufhorchen lassen.

[53:46] Ja, wie ist es nun, wenn Fett zu Gift wird? Beim Erhitzen von Fetten entstehen immer giftige Substanzen. Also hier haben wir den Artikel. Es ist nicht so unbekannt. Manchmal dringt auch was an die Öffentlichkeit. Denn Transfettsäuren lagern sich in den Insulinrezeptoren ein und blockieren die Glucoseaufnahme. Also das weiß man, dass dadurch der Diabetes gefördert wird. Und Transfette werden im Körper als Müll abgelagert. Hauptverursacher für die Millionenkrankheit Diabetes sind die Transfettsäuren. Teilweise gehärtete Fette sind am schädlichsten. Sie sind in Schokoriegeln, in Keksen, in Gebäck, in Pommes, in Chips und in Fertignahrung enthalten. Wenn hier draufsteht, also Pflanzenfett, es steht manchmal gehärtetes Fett drauf, aber wenn Pflanzenfett draufsteht, Sie wissen es nicht, was das für ein Fett ist. Und diese Killerfette, wie man sie auch bezeichnen darf, sind in fast allen Fertignahrungen enthalten. Bitte lesen Sie aufmerksam die Etiketten. Und McDonalds hat verkündigt, dass er keine Transfette mehr verwenden wird. Also es ist einmal ganz stark in den Medien gekommen, weil eben diese wissenschaftlichen Untersuchungen da waren, diese Fakten da waren. Und dann war es in den Medien, jetzt hört man schon wieder nichts mehr. Aber gesunde Fette sind schlichtweg zu teuer und nicht rentabel. Deshalb werden sie auch nicht verwendet in der Industrie. Das ist eine Tatsache.

[55:38] Ja, wenn Fette zu Gift werden, ist in unseren Küchen ein Ölwechsel angesagt. Braten und Frittieren meiden. Ich werde dann eine Tabelle zeigen, was für Öl man verwenden kann zum Braten und welches nicht. Da gibt es eben zum Braten das Palmöl oder Kokosöl. Aber wir zeigen das Andünsten mit Zwiebeln ohne Fett. Wir nehmen dazu ein bisschen Gemüsebrühe oder Gemüsebrühpaste und wir vermeiden also alles, was angebraten wird. Auch die Leibchen, die wir am Sonntag machen werden, die Sonnenblumenkernleibchen, werden in einer beschichteten Pfanne ohne Fett gebacken. Sie sollen das einmal kennenlernen, wie sowas schmeckt. Ich brauche dann allerdings eine gute Soße dazu, weil es ein bisschen trockener ist, denn alles, was in Fett heraus gebraten wird, ist sehr saftiger und vor allem ist Fett ein Geschmacksverstärker. Und sie lernen Nusssoßen zubereiten, wie man Nüsse, also die gesunden Fette einsetzen kann. Das ist ein wichtiger Punkt. Also ich habe sie schon gemacht ohne Fett. In der beschichteten Pfanne ist alles möglich. Es ist wirklich ein Lernen. Aber ich möchte jetzt dieses Bild über Fette komplettieren und zeigen, wie Öle hergestellt werden. Sie sind sicher gespannt, dass Sie einfach wissen, allein wenn man weiß, wie Öl und Fett hergestellt wird, dann tun wir uns schon leichter, wenn wir dann, also wir können dann selber erkennen, welches Fett wir verwenden. Welches sollen und welches nicht.

[57:52] Wir schauen uns jetzt die kaltgepressten Öle an. Ich habe von der Firma Pfandler diese Bilder zur Verfügung gestellt bekommen und ich war ganz erstaunt. Ich werde mir heuer diese Ölpresse anschauen, weil es mir immer wichtig ist, dass es auch Öle gibt, die wirklich nicht hoch erhitzt sind und die dann tatsächlich die Öle mit 40 bis 50 Grad pressen. Also die Samen werden mittels Ölmühle gemahlen, alles schonend. Hier haben wir so eine Ölmühle. Dann werden sie niedererwärmt. Das Höchste ist also in manchen Ölmühlen mit 70 Grad, liest man auch, aber die sagen 40 bis 50 Grad. Das ist in Österreich diese Mühle. Sie werden schonend hergestellt, sind naturbelassen, sind aus der Erstpressung, sind hochwertige Öle, werden noch reichlich Vitamin E. Und sie werden mittels Seierschneckenpressen hergestellt. Also das ist dieses schonende Verfahren. Und dadurch erhitzt sich das Saatgut nicht so stark.

[59:09] Hier haben wir jetzt noch ein Bild über die Ölherstellung von der Firma Pfandler. Hier haben wir dann diese Presse. Und hier kommt dann, also zuerst ist es gemahlen worden mit diesen Schnecken. Und hier wird es dann gepresst, aber auch schonend gepresst. Und da kommt dann in diese Behälter. Und hier bleibt es, wie hier steht, einen Tag, 14 Tage, 21 Tage stehen. Und da setzen sich dann diese Schwebstoffe ab. Und die werden dann so entfernt. Also es wird nichts mehr sonst gemacht an diesem Öl. Es wird so verkauft. Das muss man einfach wissen. Und die haben immer gesagt, wem kannst du da überhaupt glauben? Und jetzt bin ich eigentlich froh, dass ich weiß, es gibt eine Mühle, eine Ölmühle, wo ich mir das anschauen kann. Ich werde also heuer hinfahren und werde mir das anschauen.

[1:00:07] Jetzt kommen wir zu der anderen Ölherstellung. Da haben wir als erstes die Ölraffinierung. Und dann zeige ich die Ölgewinnung mit Lösungsmittelextraktion. Einfach, dass wir uns das einmal vorstellen können, wie das geschieht. Das ist aber noch die bessere Herstellung, diese Art. Hier haben wir die Saaten. Sie werden also da mit einer Walze gemahlen. Dann eben mit Wasser vermischt und bereits 30 Minuten auf 110 Grad erhitzt. Als dritter Punkt kommt dann diese Presse. Mit Druck wird hier gearbeitet. Hier haben wir das Saatgut. Und die erhitzte gemahlene Saat wird hier gepresst. Und dann kommt das Öl heraus. Hier haben wir also auch Stoffe dabei. Die müssen ja entfernt werden. Das wird hier mit Wasch- und mit Bleichmittel getan. Und hier wird dann das Öl auf 165 bis 190 Grad für 12 Stunden erhitzt. Und unter Vakuum zur Geschmacksverbesserung. Also hier sehen wir schon eine lange Zeit der Erhitzung. Das ist schon einmal nicht gut. Und dann kommen noch Antioxidantien dazu. Und da haben wir dann ein raffiniertes Öl. Das ist aber noch die bessere Ölherstellung.

[1:01:34] Jetzt kommen wir zu dem ganz schlechten. Aber da sehen wir auch, was hier also gemacht wird. Du kannst als erstes sofort mit dem Saatgut eine Hexanfraktion durchführen. Das heißt ein Lösungsmittel. Das ist ein benzinähnlicher Stoff. Da wird jetzt das Öl herausgelöst. Oder du hast eine Kaltpressung. Die kann aber auch bis 70 Grad gehen. Oder eine Heißpressung mit 170 Grad. Und da habe ich dann Trester. Und dieser Trester wandert hier herüber. Und da wird das letzte Öl oder Fett herausgequetscht. Also so geht die Lebensmittelindustrie oder die Ölherstellung damit vor. Und hier ist jetzt die Verarbeitung. Hier kommen also diese Öle herein. Und hier wird einmal entlecithinisiert. Und zwar mit Wasser bei 90 Grad. Hier wird Lecithin entzogen. Lecithin ist ja an und für sich sehr gut. Wird dann in der Lebensmittelindustrie verwendet. Wird in die Brote, in die Gebäcke. Lesen Sie mal, das ist fast überall drin. Dann kommt Phosphorsäure bei 90 Grad dazu. Hier wird entschleimt. Und die Schleimstoffe sind dann ein Abfallprodukt. Dann kommt Natronlauge dazu. Damit wird dieses Öl entsäuert. Dann wird mit Aktivkohle bei 110 Grad gebleicht. Und eben, wie gesagt, auch Farbstoffe werden dazu gegeben. Dann kommt Wasserdampf bei 200 Grad. Hier haben wir jetzt einen gefährlichen Prozess. Da sind wir schon auf 200 Grad. Und dann wird eben noch desodoriert. Damit eben das dann geschmacksneutral ist. Weil ein normal, natürliches, gepresstes Öl hat noch Geschmacksstoffe dabei. Beim Olivenöl schmeckst du einfach noch die Oliven, aber da schmeckst du dann nichts mehr. Und hier habe ich einen Artikel. Flüssiges Gold im Test ohne Glanz. Hier hat man Olivenöl getestet. Ich weiß nicht, ob Sie diese Sendung gehört haben. Bei uns in Österreich ist das gelaufen. Und man hat fast in allen Ölen Schadstoffe gefunden. Sogar in den Bioölen. Also, heute muss man sich schon wirklich auch genau anschauen, was man nimmt und was man kauft.

[1:04:16] Jetzt kommen wir zur Margarineherstellung. Das wird Sie sicher auch sehr interessieren. Jetzt haben wir dieses Öl, was wir jetzt vorher bekommen haben. Und das kommt hier auch wiederum in eine Druckpresse. Und hier wird auf 190 Grad erhitzt. Und hier kommt auch Wasserstoff dazu. Und dann kommt ein Nickel-Katalysator dazu. Wir sehen hier also hohe Hitze. Und dann wird das Fett fest. Also, ich brauche Katalysatoren. Das kann Nickel sein, kann Kobalt, kann Eisen sein. Damit es zu dieser Hydrierung kommt. Und damit ich eine streichfähige Masse habe. Und genau bei diesem Prozess werden jetzt CIS-Fette zu Transfetten. Und deshalb sind diese pflanzlichen Fette ganz schädlich. Und wie ich schon gesagt habe, in Deutschland wird am meisten Margarine gegessen. Und ich habe das sogar bei meiner Bäuerin, bei einer Nachbarin gefunden, die Kühe haben, die selber die Milch haben. Und die haben gefragt, macht sie nicht selber Butter? Die liefern das alles ab und kaufen die Margarine, weil die ja gesünder ist. So ist das üblich.

[1:05:47] Margarine, Plastik als Brotaufstrich. Beeinflusst jede Zelle im Körper negativ. Gift wird den Menschen als besonders gesund angepriesen. Das ist der Margarine-Boom. Kein Tier würde Margarine anrühren.

[1:06:04] Nun die Frage, was sollen wir essen? Margarine oder Butter? Professor Walter Veith hat gesagt, wollen Sie an Krebs sterben, dann essen Sie viel Margarine. Wollen Sie an Herzinfarkt sterben, dann essen Sie viel Butter.

[1:06:34] Und jetzt schauen wir uns das Öl an, das wir verwenden sollen. Wenn Sie aus Ihrem Körper einen Ölwechsel gönnen, das heißt schlechte gegen hochwertige Öle austauschen, werden Sie merken, wie sich Ihr Gesundheitszustand von Monat zu Monat bessert. Je nachdem, wie krank man ist. Verwenden Sie hochwertige Öle, aber sparsamst. Ich habe immer gehört, mehrfach ungesättigtes Fett ist gesund. Und jetzt schütten wir es einfach so hinein. Habe ich alles beobachtet. Auch hier sparsam umgehen. Vor über 100 Jahren gab es nicht viel Öl. Und man verwendete es ganz sparsam, denn es war sehr teuer. Genauso wie den Honig. Den hat man früher auch nur sparsam verwendet. Aber wir sind natürlich eine Überflussgesellschaft. Und die Industrie macht uns weise, dass wir das alles brauchen, und dass das gesund ist. Also kaltgepresstes Olivenöl, Leinöl, Palmöl zum Anbraten. Ich habe jetzt eine Liste, da können Sie dann sehen, was man zum Braten verwenden kann. Braten reduzieren, langsam lernen. Also das weglassen, oder eben nur die Pfanne einpinseln. Beschichtete Pfannen verwenden, aber das schauen wir uns auch gleich an. Avocado statt Butter. Also ich bin schon lange auf Avocado umgestiegen. Oder auf Nussmuse, aber Nussmuse muss man auch sparsam sein.

[1:08:19] Ja, jetzt die Anwendung in der Küche. Distelöl braten, nein. Also ich habe das aus dem Buch, das habe ich jetzt hier nicht erwähnt, aber aus einem Buch über Öle und Fette. Distelöl braten, nein. Salat, ja. Hanföl braten, nein. Salat, ja. Also Salat könnte man einiges verwenden. Haselnussöl eben nicht braten. Salat, ja. Kürbiskernöl auch nur für Salat. Leinöl auch nur für Salat. Distelöl auch nur für Salat. Mohnöl ebenfalls. Und jetzt haben wir Olivenöl, Kokosöl und Palmfett. Also das sind die drei einzigen. Ich habe es unten hingeschrieben, warum. Nur diese Öle und Fette haben einen hohen Rauchpunkt und können zum Braten verwendet werden. Also, wenn wir wollen, dass die Fette in unserem Körper keinen Schaden anrichten, dann ist es besser, wenn wir zum Braten eben nur diese drei Arten verwenden. Rapsöl sollte auch nur nicht zum Braten verwendet werden. Sesamöl auch nicht. Sonnenblumenöl auch nicht. Walnussöl auch nicht und Weizenkeimöl auch nicht. Aber für Salate kann es verwendet werden. Und vor allem empfehle ich halt immer Erstpressöl.

[1:09:42] Nun, wie können wir Fett sparen in der Küche? Hier haben wir schon aufgezeigt, durch beschichtete Pfannen, dann durch Römertopf. Also wer sein Fleisch zubereitet, kann es im Römertopf machen, in Kombination auch mit Gemüse. Dann gibt es Bratfolien, Elektrogriller, Edelstahltöpfe und vor allem mehr dünsten und richtiges Würzen. Also wir arbeiten mehr mit dünsten und mit guten Würzen und vor allem mit beschichteten Pfannen. Das ist also die Weise und vor allem mit Edelstahltöpfen. Das ist die Weise, wie wir kochen. Mikrowelle? Nein, Mikrowelle ist nichts. Wenn man die Suppe kocht, kann man da jetzt Sonnenblumenöl rein tun? Ja, freilich. Also, wenn sie fertig ist. Ich würde sie nachher einfach dazugeben. Wenn man jetzt ein bisschen mehr Fett nehmen will, dann kann man es nachher wieder dazugeben. Weil es gibt manche, die brauchen mehr Fett. Und vor allem schwer arbeitende Menschen. Ohne Fett, ja. Bitte? Ja, eben das Gute einfach bewahren. Weil durch das Erhitzen, je nachdem wie lange was erhitzt wird, können sich eben Fettsäuren verändern. Wenn man Käsekerne mitkocht in der Suppe? Ja, ich arbeite mit Käse und Sahne. Ich arbeite auch ganz am Schluss dazu. Knopf und fertig werden. Also einfach hier lernen.

[1:11:18] Wir gehen wieder zurück zum Schöpfungsbericht. Wie war es am Anfang? Wie aßen Adam und Eva? Welche Nahrung gab ihnen Gott? Die haben wir in den letzten Vortragsabenden immer wieder erwähnt. 1. Mose 1,29 und 1. Mose 3,18. Und Gott sprach sie: Da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen auf der ganzen Erde und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen zu eurer Speise. Wir haben heute eine Unzahl an Krankheiten. Ständig entstehen neue Krankheitsbilder. Fürchterliche Krankheitsbilder. Der Mensch hat sich von der ursprünglichen Ernährung weit entfernt. Denn diese Ernährung bestand eben aus Obst, Getreide, Samen, Nüssen, Hülsenfrüchten und später dann Gemüse in natürlicher Form.

[1:12:10] In welchen Nahrungsmitteln befindet sich das Fett? In Nüssen, in Samen, in Sonnenblumenkernen, in Oliven, in Avocados und in der Kokosnuss. Dieses Fett ist in Begleitung von Mineralien und Vitaminen, vor allem Vitamin E, gut verpackt in harten Schalen, damit es nicht ranzig wird und auch, damit man nicht zu viel davon isst. Wussten Sie, also hier haben wir noch ein paar Bilder, hier haben wir die Avocado, Oliven und hier haben wir die Nüsse, verschiedensten Nüsse, die man verwenden kann. Und wussten Sie, dass zur Herstellung von zwei Teelöffel Maiskeimöl 18 Maiskolben erforderlich sind? Gott schuf den Mais und legte in jedes Maiskorn alle Mineralien, Vitamine und Spurenelemente, sodass dieses Nahrungsmittel von unserem Körper voll verwertet und abgebaut werden kann, also voll ausgenützt und auch wieder abgebaut werden kann. Raffinierte Öle und Fette lagern sich im Gewebe, in den Fettzellen und in den Arterien ab, weil die Begleitstoffe fehlen und weil der Körper mit der Fetteüberschwemmung nicht fertig wird.

[1:13:37] Ich möchte jetzt noch zum Abschluss ein paar Zitate vorlesen aus dem Buch Bewusst Essen. Eines habe ich hier projiziert. Freie Fette müsst ihr aus eurer Nahrung streichen. Es verunreinigt jegliches Nahrungsmittel. Freies Fett, mit der Nahrung gekocht oder gebraten, macht diese schwer verträglich. Und alles, was schwer verträglich ist, was haben wir da gehört, was dann passiert? Gärungszustände entstehen, Zorn drinnen entsteht, Giftstoffe entstehen im Blut, also das sind so die Auswirkungen. Wie steht es mit Bratkartoffeln? Wir finden Bratkartoffeln ungesund, weil man sie mit mehr oder weniger viel Fett oder Butter zubereitet. Am gesündesten sind gute Back- und Pellkartoffeln. Und dann zur Butter. Butter auf einem kalten Stück Brot ist weniger schädlich, als wenn man sie zum Kochen verwendet. In der Regel ist es aber besser, auf sie ganz zu verzichten. Also das sind Aussagen, die vor langer Zeit getätigt wurden. Zu der damaligen Zeit gab es noch keine raffinierten Öle, man verwendete Schweine- und Butterschmalz. Öle gab es nur aus Erstpressung und waren Mangelware. Es war eine Kostbarkeit, die sich nicht jeder leisten konnte. Erst in diesem Jahrhundert, in diesem vergangenen Jahrhundert, kam also die Ölindustrie in Schwung. Aber gleichzeitig ging die Krebsrate hinauf. Das ist eine Tatsache.

[1:15:14] Ja, jetzt ist es an der Zeit, richtiges Kochen zu lernen. Fettsparend, mit vollwertigen und gesunden Nahrungsmitteln. Wir machen aus Nüssen Soßen. Zum Beispiel Käse, Sahne oder Soße. Dann Nüsse als Ei- und Fleischersatz. Zum Beispiel Sonnenblumenkernleibchen am Sonntag. Oder Walnussbällchen. Dann Nüsse als Brotaufstrich. Da gibt es Walnussaufstrich. Dann Nüsse für Kuchen und Kekse. Wie gesagt, auch hier nicht übertreiben. Auch mit den Nüssen nicht übertreiben. Und Avocado als Brotaufstrich. Oder für Marinaden. Also Salatmarinaden mache ich immer auch aus Avocado. Und Sonnenblumenkerne auch als Marinade. Die Avocado ist eine grüne Salatmarinade. Und der Sonnenblumendressing ist schön weiß. Und das kann ich dann verwenden für einen Gurkensalat. Oder für solche Salate, wo man weiß, schöner ausschaut und auch gut schmeckt. Das schmeckt auch sehr gut.

[1:16:33] Ich möchte dann zum Abschluss noch ein Zitat vorlesen. Ich möchte dieses Buch "Bewusst Essen". Das für mich persönlich eine große Bedeutung hat. Und dieses Zitat habe ich auch in mein Buch hineingenommen. Die, welche treu ihren Dienst bei der Zubereitung gesunder und schmackhafter Kost tun, stehen im hohen Ansehen bei ihm. Also so betrachtet Gott die Zubereitung gesunder Nahrung. Wer die Kunst versteht, die Nahrung gut zuzubereiten und diese Kenntnisse anwendet, ist größeren Lobes wert als der, der mit irgendeiner anderen Art von Arbeit beschäftigt ist. Dieses Pfund sollte in seinem Wert als 10 Pfund gleich angesehen werden. Denn sein richtiger Gebrauch hat viel mit der Gesunderhaltung des menschlichen Organismus zu tun. Weil es so untrennbar mit dem Leben und der Gesundheit verbunden ist, ist es die wertvollste aller Begabungen. Und ich denke, für die Gesundheit der Familie ist es wichtig, dass unsere Frauen richtig und dass die Mütter richtig kochen können. Und ich habe mich selbst sehr früh schon entschieden, nur mal halbtags arbeiten zu gehen, damit ich Zeit habe, also ich habe die meiste Zeit nur halbtags gearbeitet, damit ich Zeit habe, wirklich auch richtig zu kochen. Denn ein Berufstätiger oder eine berufstätige Frau und Mutter hat keine Zeit dazu, wenn man ganztags berufstätig ist.

[1:18:29] Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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