[0:00] Ich bin so froh, dass wir wieder zusammen sein können. Ich freue mich sehr, dass wir uns hier wieder zusammen finden können und dass wir noch einmal nach Bangladesch fahren können. Seid ihr schon vorbereitet, dort hinzufliegen? Freut ihr euch auf die Bananen? Also lasst uns unserem Erlöser folgen, der gesagt hat: "Kommt her zu mir, alle." Und Jesus sagte: "So wie der Vater mich gesandt hat, so sende ich auch euch." Und dann hauchte er sie an und sagte ihnen: "Nehmt den Heiligen Geist auf." Es ist ein riesengroßes Wunder, dass du und ich auf dieser Welt Botschafter Christi sein können. Wo auch immer du hinkommst, du repräsentierst Gottes Königreich. Und wer auch immer zu dir nach Hause kommt, dann ist das so, als ob er in den Vorhof des Paradieses eintreten würde. Jedes deiner Worte, jedes von deinem Lächeln, jedes Handschütteln gibt ein Zeugnis von unserem wunderbaren Erlöser. Und Jesus sagte: "Ich sende euch. Ihr seid die himmlische Garde." Und das ist die Botschaft, die Macht zum neuen Leben hat. Und das ist die Kraft, die menschliche Charaktere verändert. Jesu Worte haben Kräfte, die zu Aktionen führen. Mir gefällt es, im Englischen gibt es so kurze, ganz starke, tiefgehende, appellierende, aufrufende Worte. Er sagte: "Come, lerne und folge." Und er sagte: "Kopiere mich, imitiere mich." Und das ist das Allerbeste, wenn wir an Christus hängen, in dem Christus unser Idol ist. Und ich denke, dass dieses Wort, das für mich so viel bedeutet, auch euch anspricht. "Ich lehre dir das, was dir zum Nutzen sein wird. Und ich führe dich auf meinen Weg, der gelingen wird." "Wie der Vater mich gesandt hat, sende ich auch euch."
[4:03] Also lasst uns nach Bangladesch gehen, eines der kleinen Länder Asiens, aber sehr übervölkert, wo sich 89% Muslime befinden, etwa 10% Hindus. Und das letzte Prozent, das teilt sich auf unter die Buddhisten, unter Christen und auch andere Religionen, die in den Stämmen auftreten. Und darunter befindet sich auch unsere kleine Adventfamilie mit 35.000 Getauften. Hier gibt es einige Daten zur Population in Bangladesch. Und wir können sagen, dass sich in Bangladesch auf einem viel geringeren Gebiet als Deutschland, ein Gebiet, das mal so groß ist, wie es mal die ehemalige Tschechoslowakei war, dort wohnt eine doppelt so hohe Bevölkerung, also doppelt so viele Leute, als in Deutschland. Lasst uns einige Fotos anschauen von der Landschaft in Bangladesch. Es ist im Grunde eigentlich ein Delta von vier riesengroßen Flüssen. Und das sind die vier Flussnamen gewesen. Und das sind Flüsse, die in der Trockenzeit eine Breite von sechs Kilometern haben. Und bei der Regenzeit, wenn der Wasserspiegel ansteigt, dann seht ihr gar nicht das andere Ende vom Ufer. Dann sind die Flüsse zehn bis zwölf Kilometer breit. Und diese Flüsse teilen sich noch einmal in hunderte von Nebenflüssen auf. Und das Ganze endet dann im Indischen Ozean. Es ist dann immer so, dass egal, wo ihr hinkommt, die Wege sind auf hohen Dämmen erbaut. Und neben den Wegen befinden sich Flüsse und Reisfelder. Und das ist der Haupteindruck, den man gewinnt von der Landschaft in Bangladesch. Und dieses Volk, das ist betroffen von verschiedenen Naturkatastrophen, immer wieder betroffen. Ich habe diese Leute gesehen. Ich würde ihnen so gerne helfen, damit sie einmal, wenn Jesus wiederkommt, in Gottes Königreich eingehen können. Mein Ziel und meine Sehnsucht ist, dass jeder Einwohner von Bangladesch Gottes Wort hören kann, dass ich diesen Einwohnern das Wort bringen kann. Damit sie Jesus annehmen können und seine Botschafter werden. Diese Kinder, die sind niedlich, und sie können nichts dafür, dass sie in Bangladesch geboren wurden. Und sie haben das Recht darauf, würdig zu leben und auch einmal Söhne Gottes zu sein. Und ich denke, dass jeder von uns sich dem auch anschließen kann und irgendwie diesen Menschen behilflich sein kann, damit sie Jesus kennenlernen. Damit sie nicht hungern müssen. Damit sie nicht auf dem Boden schlafen müssen. Damit sie nicht immer wieder aufgrund dieser Wassermengen leiden müssen, die da kommen. Das ist auf dem Foto gar nicht zu sehen, aber das Wasser ist stinkend, es ist schmutzig und vor allem voller Ansteckung, Keime, also infektionsmäßig. Also wenn ihr dann da reinkommt in das Wasser, dann fängt die Haut an, ziemlich krank zu werden. Und deswegen, weil es nicht genügend Wasser gibt zum Waschen, breiten sich ziemlich schnell Epidemien aus. Ich erlebe das dort jedes Jahr. Du wachst dann auf, schaust aus dem Fenster heraus und siehst, dass plötzlich alles voller Wasser ist unten. Und innerhalb einer Nacht verändert sich die Landstraße in einen Fluss. Und anstatt mit dem Auto zu fahren, fährt man mit dem Boot. Und ihr seht dann auf diesen Wegen die Fische schwimmen. Für uns ist das, wenn wir in diesen gemauerten Häusern wohnen, nicht so schlimm. Aber für die Ortsbevölkerung ist das eine Katastrophe. Einige lehnen es ab, ihre Hütten zu verlassen. Und sie ziehen dann von dem Inneren der Hütte auf das Dach nach oben. Aber wenn sie nicht achtgeben, dann kommt das Wasser ganz schnell, zerrt das gesamte Haus mit und dann ist es zu spät. Auf diesen Fotos könnt ihr die verschiedenen Arten von Hütten sehen. Und das sind Wohnhäuser für Fischer. Eine ganze Fischersfamilie wohnt in so einem Boot. Und das Dach, das dient als Schutz vor der tropischen Sonne. Und das ist ein Gasherd, ein Küchengasherd. Ich denke, dass sie gerne lieber so einen ordentlichen Gasherd hätten. Und dort wird das Essen vorbereitet. Das ganze Leben spielt sich draußen ab und nicht innerhalb der Räume, der Hütten. Und überall in den Städten, auf den Dörfern, auf den Wegen sind zu viele Menschen. Ihr könnt hier sagen, dass ihr Verkehrsstaus habt, aber ihr wisst gar nicht, was in Wirklichkeit Staus sind. In Bangladesch respektiert keiner die Verkehrsschilder und die Grenzlinien auf den Straßen, die den Verkehr einsortieren, auf die jeweiligen Streifen. Auf einem schmalen Weg fahren zwei Busse oder LKWs so nebeneinander. Und sie können einen großen Zug überstehen. Der Verkehr in Bangladesch ist sehr gefährlich. Und bei jedem Missionsausgang sehen wir große Verkehrsunfälle. Manchmal liegt ein ganzer Autobus umgestürzt im Wasser. Das ist eines von den Ländern, in denen die meisten Verkehrsunfälle auftreten. In Bangladesch gibt es eine große Naturkatastrophe bei dem Trinkwasser. Das Wasser ist also beschädigt durch das, was auf dem Erdboden ist und die Überschwemmungen und so weiter? Viele Leute trinken so ein dreckiges Wasser, wie hier zu sehen. Und von diesem Wasser kommen viele Erkrankungen wie Typhus, Cholera und so weiter. Wer von uns wäre bereit, ein derartiges Wasser zu trinken? Um wirklich gutes Trinkwasser zu erhalten, muss man einen tiefen Brunnen graben. Und es gibt Millionen von diesen ausgestreckten Händen in Bangladesch. Und wir, meine Brüder und Schwestern, bitten uns, für diese armen Bewohner unseres Planeten zu beten.
[16:48] Jesus hat uns verheißen: "Ich lege meinen Geist in dein Herz. Und er sagt: Habe keine Angst, ich bin bei dir immer." Hier sind einige Projekte aufgezählt, die wir in Bangladesch dank Gottes Hilfe machen. Und ich möchte euch kurz die Projekte bekannt machen. Viele Leute hungern und sterben an Hunger. Jesus sagte ihnen: "Gebt ihr ihnen zu essen." Ihr seht viele, viele Kinder überall auf den Straßen mit ausgestreckten Händen. Ihre Teller sind leer. Und die Mütter wissen nicht mehr, wie sie ihren hungernden Kindern Essen geben können. Sie pflücken zum Beispiel Grashalme und geben das ihren Kindern zu essen. Und viele Kinder essen nur einmal am Tag oder zweimal am Tag. Und so sehe ich es immer, jeden Tag, wenn man kommt, dann sind sie gleich rundherum um mich und bitten mich um Hilfe. Und wenn jemand mitbekommt, dass man etwas hat, was man geben kann, dann sind ganz plötzlich 100 oder noch mehr Kinder da. Einmal sind wir gekommen und wir hatten Hilfe erhalten und verschiedene Dinge zum Weitergeben. Aber wir hatten noch keinen Parkplatz gefunden. Wir waren aber schon umgeben von einer großen Menge von Leuten. Ich öffnete das Fenster und wollte etwas verteilen. Aber ich bemerkte, dass diejenigen, die bei mir am Auto standen, gar nicht weggehen konnten, weil die Menschenmenge sie ans Auto drückte. Und da sagte ich mir, dass wir lieber wegfahren, wenn die Menschen niedergetreten werden und sterben müssen. Und dann parkten wir das Auto unmittelbar an einer Wand. Und da war dann nur so viel Platz, dass zwischen dem Auto und der Wand immer nur ein Mensch nach dem nächsten durchgehen konnte. Und so konnte ich das dann so machen, dass dann einer nach dem nächsten an meinem Fenster vorbeilaufen konnte und ich ihm jeden etwas zu geben konnte. Meine lieben Brüder und Schwestern, die Menschen, sie weinen und schreien um Hilfe. Bangladesch ruft: "Rettet uns!" Und lasst uns Gott beten um Weisheit, wie wir unter diesen armen Menschen arbeiten können. Es gibt unendliche Schlangen von Menschen, die dastehen und um Essen beten. Und das sind wirklich Fotos, die das Herz bewegen. Und ich bemerkte, dass diese Methode Jesu, als er sagte, dass sich die Hungernden setzen sollten, eine sehr gute Methode ist. Denn ich habe das einmal probiert, als sich wieder sehr viele gegen mich drückten. Und so erinnerte ich mich daran und sagte, dass sich alle hinsetzen sollten. Und ich sagte dann: "Alle, die sitzenbleiben, die bekommen etwas, und wer steht, der bekommt nichts." Und ich bemerkte dann, dass es wirklich sehr gut war. Da hatte man eine Übersicht und dann sah man schon, der hat schon bekommen, der hat noch nicht bekommen. Und jeder war dann zufrieden und hatte etwas. Und hier haben wir wieder unsere Schule auf der Straße. Das sind glückliche Kinder, die dankbar sind für jede Banane, die sie bekommen. Und die Jungs sind manchmal verhaftet und verkauft für Organbanken. Das sind Kinder, die auf der Straße schlafen. Die meisten von ihnen haben keine Verwandten. Die Kinder werden nachts missbraucht. Die Jungs werden genommen und werden in die Sklaverei verkauft und werden illegal nach Indien gebracht. Und dort werden sie für Organbanken verkauft. Das ist etwas ziemlich Schlimmes, was der Bangladesch tut. Das sind einige unserer islamischen Schulen. Das ist eine Schule in Konabari. Als ich dort das erste Mal hinkam, das war am Sabbatabend, da gab es viel Sumpf und Schlamm und Dunkelheit. Und es gab sehr wenig Licht. Auf einem kleinen Tisch war ein kleines Lämpchen. Und ich sah, dass dort viele Kinder und auch viele andere Menschen saßen. Aber ich wusste immer noch nicht, zu wem ich spreche. Heute haben wir dort entsprechend ihren Bedingungen eine schöne Schule. Als ich dort das letzte Mal war, vor einigen Wochen, da war ich sehr erfreut. Die Kinder sangen herrliche Lieder von uns. Und in ihren Gesichtern erstrahlte es so eine Freude und Begeisterung und Dankbarkeit. Eine weitere Schule befindet sich in Banani. Damit verbindet sich auch eine herrliche Erfahrung. Das ist ein gefährlicher Slum mit tätowierten Leuten. Ich hatte von Anfang an Befürchtungen und wollte nicht diese Schule dort eröffnen. Und jetzt möchte keiner mehr von dieser Schule weg. Im April dieses Jahres entschied die Regierung, diesen Slum aufzulösen. Es kamen große Maschinen. Und dann rief mich ein Lehrer an und sagte: "Wir sind in großer Gefahr. Die Planierraupen vernichten unseren Slum." Und wir beteten für diese Schule. Und Gott griff sehr wunderbar ein. Als dann zum Abend die Lehrer zum Bibelstudium und zum Gebet in die Schule kamen, und sie sagten: "Du wirst es nicht glauben, als die Planierraupen zu unserer Schule kamen, sind sie angehalten. Unsere Schule ist stehen geblieben." Die Menschen fingen an zu demonstrieren. Die Polizei kam und gebot, dass die weiteren Auflösungsarbeiten nicht fortgesetzt werden sollen. Und das bis heute. Steht noch der ganze Rest des Slums ab unserer Schule. Ein unglaubliches Wunder Gottes und ein unglaubliches Eingreifen Gottes. Bis heute arbeitet unsere Schule. Dort werden die Schüler unterrichtet. Und hier auf dem Foto seht ihr einige. Gut waren die Kinder und die Lehrerin. Und das ist sehr schön zu sehen, wie die Kinder Gott loben und ihm danken, dass sie noch leben können und dass sie ihn annehmen können als ihren persönlichen Heiland.
[28:51] Und ein weiterer Dienst, den wir tun können, ist, dass wir ein Zahnarzt-Service anbieten. Wir fahren von Dorf zu Dorf, zu verschiedenen Schulen von uns und auch in die Gemeinden. Und dort bereiten wir an den Stellen, wo wir sind, solche Zahnarzt-Services an. Und behandeln die Patienten. Und damit haben wir auch sehr schöne Erfahrungen. Ihr erinnert euch vielleicht noch an Freitag, als ich sagte, dass wir einmal eine Schule hatten, in der innerhalb eines Tages alle Dorfbewohner behandelt hatten. Und ich bin davon überzeugt, dass Gott als der beste Zahnarzt mit uns zusammenarbeitet und seine beflügelten Zahnarzt-Assistenten schickt, die uns helfen. Und die meisten in Bangladesch kauen Drogen, die Pan heißen. Und daraus entsteht ein Krebs im Mund. Und so führen wir Seminare durch und motivieren die Menschen dazu, dass sie eine gute Entscheidung für ihr Leben treffen. Und wir haben schon viele, viele Menschen, die sich entschieden haben und dann auch auf diesem Weg beendet haben. Eine weitere gute Hilfe sind Decken, in denen es kalt ist. Besonders in den Nordgebieten von Bangladesch ist in den Wintermonaten von November bis März Kälte. Und ihr könnt euch vorstellen, wenn dann im November draußen 10 Grad sind auf der ganzen Welt, dann bekommt man ganz schnell eine Lungenentzündung und danach bezahlt man diese Lungenentzündung mit seinem Leben. Und immer wenn wir hingehen, irgendwo hin, dann ruft man uns schon vorher an und bittet uns: "Bitte nehmt Decken mit." Also wir haben schon Tausende und Tausende von Decken in Bangladesch verteilt. Und wenn das zu sehr ist, dann verteilen wir immer um die 2000 Decken. Und das ist eine große Hilfe, damit diese Menschen und besonders die Familien und die Kinder über die Winterzeit gerettet werden können. Eine weitere große Hilfe ist eine Kleidung, die sich Lungi nennt. Das ist hauptsächlich für Männer. Also einige dieser Männer, die schon Witwer sind oder krank, die haben dann Vorrang. Und das könnt ihr auch an diesem Foto sehen. Ich freue mich, dass ich selbst diese Hilfe organisieren kann oder dass ich das ausfahren kann. Wenn ich das nämlich denen geben würde, die dort vor Ort wohnen, dann würden sie das Ganze hauptsächlich ihren Familien geben. Und immer wenn ich dann komme, dann rufe ich zuerst: "Gibt es einen Weisen, der möge bitte zu mir kommen." Und es gibt auch immer einige Witwer und Witwen, die dann zu mir kommen, nach vorne. Und diesen Menschen geben wir Vorrang bei der Hilfe. Und ich frage dann auch immer noch, ob sie zufällig zu Hause eine Oma oder einen Opa haben, die nicht mehr laufen können. Und dann geben wir den Menschen für die Oma oder den Opa auch noch Hilfe mit. Und so haben wir selbst die persönliche Übersicht darüber, dass diejenigen, die Hilfe auch bekommen, die sie am meisten nötig haben.
[35:26] Eine weitere große Hilfe sind Netze gegen Moskitos. Und das sind ganz normale Netze, die die Menschen vor diesen Mücken in der Nacht schützen. In Bangladesch ist Malaria und Dengue-Fieber sehr verbreitet. Und viele Menschen sterben daran. Aber wenn ihr Malaria am Anfang bekommt, dann überlebt ihr das noch. Aber wenn ihr Malaria ein zweites, drittes, viertes, fünftes Mal bekommt, wird der Organismus immer schwächer und man überlebt das dann nicht mehr. Und so verbleiben Hunderte von Kindern bis Tausende von Kindern ohne Eltern. Sie verlieren ihre Eltern dadurch, weil ihre Eltern schon an Malaria gestorben sind. Und wenn also diese Menschen so ein Anti-Moskito-Netz bekommen, dann schützt das sie vor diesen Krankheiten. Eine weitere große Hilfe sind Nähmaschinen. Wie ich schon sagte, hat mich auf diese Idee ein Prediger gebracht, der zu Hause eine Witwe mit zwei Kindern hatte. Und der motivierte mich gut und sagte mir: "Wenn du eine Nähmaschine besorgen kannst, dann schützt du ihre Familie vor dem Tod." Und ich fragte dann die Witwe: "Kannst du auf einer Nähmaschine arbeiten?" Und das machte ich dann noch bei den anderen Witwen und immer wenn sie das dann können, wenn sie sagten: "Ja, ich kann arbeiten mit einer Nähmaschine", dann bemühte ich mich, dass sie Nähmaschinen erhalten. Und einige Mütter, die auch Witwen sind, sie kamen dann zu mir und sagten: "Bring uns bei, wie wir mit der Nähmaschine arbeiten können." Und so eröffneten wir in Bonnaruba eine Schule, wo wir den Leuten beibringen, mit Nähmaschinen zu arbeiten. Und wir haben immer eine Gruppe mit 10 bis 13 Frauen, denen bringen wir das bei und dann kommt die nächste Gruppe dran und so weiter. Und das ist ziemlich populär. Und viele melden sich bei uns an und bitten uns, dass wir sie schulen.
[39:22] Eine weitere große Hilfe sind Rikscha. Rikscha, das ist ein Fahrzeug, wie ihr das hier seht. Es ist so etwas wie ein Fahrrad, aber auf diesem Fahrrad befindet sich eine Fläche, wo man verschiedenes Gepäck transportieren kann. Und diese Wagen, davon gibt es zwei Arten, zum einen für den Personentransport und dann auch zum Warentransport. Ich erinnere mich, dass einmal eine Mutter kam mit ihrem Mann und sagte zu mir, dass mein Mann keine Arbeit hat. Wenn du ihm mit Rikscha helfen würdest, wäre das für uns eine Lebenssicherheit. Diese Menschen waren so dankbar, als sie Rikscha bekommen haben. Aber ich sagte ihnen immer nur mit einer Bedingung: "Ihr werdet das vom Freitagabend Sonnenuntergang bis Samstagabend Sonnenuntergang nicht benutzen. Und ich lade euch ein, zu unserer Kapelle zum regelmäßigen Gottesdienst. Und ihr könnt dem Herrn Gott eure Dankbarkeit für diese Gabe ausdrücken, für dieses Geschenk." Und diese Familie fing dann an, regelmäßig in die Gemeinde zu gehen. Und es dauerte nicht lange, und dann war schon das Ehepaar getauft. Und das ermunterte mich sehr. Und seit dieser Zeit habe ich schon viele von diesen Wagen verteilt, weitergegeben. Ich habe dann nur in den letzten Monaten, jetzt April und Mai, auch einige Wagen weitergegeben.
[42:21] Eine weitere große Hilfe sind Brunnen. Ich möchte gerne dafür dem Bruder Gustav danken, der mir, als ich letztes Jahr hier war, Hilfe gab und sagte: "Das ist ganz speziell für einen Brunnen." Und so gibt es schon drei Brunnen, die funktionieren. Und ein weiterer Brunnen ist gerade dabei, dass er auch bald arbeiten kann. Ein Brunnen ist für unsere Vereinigung in Ost-Bangladesch. Ein Brunnen befindet sich in einer Gemeinde. Und dieser Brunnen, der dient dem ganzen Dorf. Und ein Brunnen befindet sich in einer Schule von uns. Und dieser Brunnen dient auch für einen großen Teil des Dorfes. Das ist eine sehr große Hilfe. Viele Menschen kommen dann zu uns. Und das ist dann immer eine Möglichkeit, Zeugnis zu geben. Das Wasser kann helfen, das kann den Gesundheitszustand verbessern. Das Wasser kann auch schlecht wirken und Krankheiten verursachen. Wenn es Hochwasser gibt, dann sind auch die Brunnen davon betroffen. Und das Wasser ist dann auch dreckig, also nicht sauber.
[44:40] Und jetzt möchte ich euch gerne mal auf so einen Missionsausgang mitnehmen. Jetzt sind wir irgendwo in einem Dorf. Und meistens sind immer die schönsten Missionsprogramme abends. Wir fangen an zu singen. Das ist das Beste. Das öffnet das Herz des Menschen. Das ist die Medizin unseres besten Arztes. Wir singen jeden Tag. Und ich habe damit sehr große Erfahrungen. Manchmal kommen Menschen her und sie setzen sich auf den Stuhl hin und manchmal werden sie wie bewusstlos. Dann öffnen sie ihre Augen und wir singen das erste, zweite, dritte, vierte, fünfte, zehnte Lied. Wir singen manchmal eine ganze Stunde lang. Und dann auf einmal setzen sie sich hin und stehen auf und singen mit uns auf Bengalisch. Und ich sehe dann, dass sie geheilt worden sind durch diese beste Medizin. Und egal, wohin wir kommen, ob Muslime, Buddhisten, Hindus oder die Stämme, wir tun immer dasselbe. Das ist ein wirklich sehr gutes Mittel. Und Gott hat mir diesen Ratschlag gegeben. Ich habe das nicht gewusst. Aber plötzlich fühlte ich mich, als ob Gott mir gesagt hätte: "Bitte fangt mit dem Singen an." Und auf dem Weg zum Podium sagte ich zu denen, die mich begleiteten: "Heute beginnen wir das Programm mit einem Lied." Und ich hatte etwas gesehen, was ich im Leben noch nicht gesehen hatte. Dass wir die Muslime, die wie bewölkt waren, versteinert, dann gingen ihnen die Mundwinkel nach oben. Und als ich dann anfing zu sprechen, hatten wir einen sehr schönen Kontakt und eine gute Kommunikation. Und nach den Liedern beginnen wir mit der Gesundheitsbotschaft. Das ist Jesu Methode. Das ist ein erstaunlich wirksames Mittel. Ihr helft damit den Menschen, man hilft ihnen, damit sie gesund werden und sich besser fühlen. Und ich sage ihnen immer zu euch: "Ich mag euch, möchtet ihr gesund werden?" Und ich führe sie alle zu dem besten Arzt. Ich nenne ihn nicht bei Namen, ich sage aber den Menschen, dass er der beste Arzt ist. Und wir alle wissen ja, wer das ist. Und so empfehle ich seine Medizin. Und ich sage dann immer ihnen: "Entscheidet euch doch, ob ihr Medizin benutzt." Und am Ende beglückwünsche ich sie immer dazu, dass sie eine sehr gute Entscheidung getroffen haben. Und ihr seht ja dann ein Plakat mit den acht Gesundheitssäulen von dem New Start Programm, die uns Gott offenbart hat. Und ich bitte dann immer meine Mitarbeiter, dass sie das in der bengalischen Sprache empfehlen. Und ich würde mir wünschen, dass ihr einmal dabei wärt. Vor uns steht das ganze Dorf. Manchmal 200, 300, 500, 700 oder 1000 Menschen. Und sie alle tun eine Entscheidung. Das ist eine ziemlich starke Erfahrung. Und dann haben wir untereinander schon einen so guten Kontakt, dass wir dann mit der biblischen Botschaft beginnen. Und da ist es schon ziemlich spät. Manchmal Mitternacht. Keiner geht nach Hause. Und ich bin immer jedes Mal sehr überrascht. Es sind die Kinder da, viele andere Menschen. Es kommen immer noch weitere hinzu. Und ich bin sehr gerne draußen, weil wir über das Mikrofon sprechen. Das ganze Dorf zu. Und dann kommen während dieser Veranstaltung immer mehr Menschen hinzu. Und somit wird die Versammlung immer größer und größer. Und ich benutze gerne diese DVD von Doug Batchelor, die er vorbereitet hat. Die heißt "The Final Events". Oft sehe ich gar nicht, wer da alles dasitzt, weil es dunkel ist. Das einzige Licht ist dann das Licht vom Bildschirm, was dann den Raum erleuchtet. Und das hat eine sehr starke Wirkung. Ich beobachte die Augen und die Gesichter der Menschen. Und sie hängen an jedem dieser Bilder. Und danach geben wir Aufrufe. Und ich sage dann: "Ich bitte euch, wenn jemand von euch einmal in dieser wunderbaren, überherrlichen neuen Welt sein möchte und sein Herz und Leben Jesus übergeben möchte, dann bitte ich euch, dass ihr ihm diese Aufrufe schickt." Und ich sage dann: "Ich bitte euch, wenn jemand von euch einmal in dieser wunderbaren, überherrlichen neuen Welt sein möchte und sein Herz und Leben Jesus übergeben möchte, dann bitte, wer es tun möchte, der komme zu mir nach vorne."
[53:02] Und ich erinnere mich, ich war einmal in einem rein muslimischen Dorf. Und mir pochte am Anfang das Herz, und ich betete: "Herr Jesus, zeig mir, was soll ich tun? Können wir uns hier erlauben, diese DVD zu zeigen über die Endereignisse?" Und so fingen wir dann an zu singen. Dann sprachen wir über die Gesundheit. Da gab es viele Leute. Und es war sehr voll von einem Ende bis zum anderen, alles besetzt. Und ich sah, als sich die Menschen meldeten, um zu zeigen, dass sie mit dem Rauchen aufhören, und viele Frauen entschieden sich, die Droge Pan nicht mehr zu kauen. Und dann zögerte ich innerlich: "Soll ich jetzt diese DVD starten oder nicht?" Und dabei entwickelte sich zwischendurch so eine gute, freundschaftliche Atmosphäre. Und dann sagte ich in meinem Herzen: "Herr Jesus, lasst uns jetzt noch dorthin gehen." Und als ich dann nach dem Zeigen der DVD eine Aufforderung gab, einen Aufruf, dann kam einer und er stand plötzlich auf, ein Mann, der vorne saß, und er flüchtete nach vorne zu mir. Und es standen dann hinter ihm weiter und weiter auf und eilten ihm hinterher. Und ich hatte nur noch meine letzte Bibel dabei, weil ich schon im vorherigen Dorf fast alle Bibeln verteilt hatte. Und der erste, der da aufstand, das war der Vorsteher des Dorfes. Und ich sagte zu ihm: "Wissen Sie, ich habe nur noch eine allerletzte Bibel. Und Sie sind der Leiter dieses ganzen Dorfes. Und Sie sehen, dass heute Ihre Nachbarn sich entschieden haben für Jesus Christus. Und ich gebe das Ihnen als den allerteuersten, wertvollsten Schatz. Aber ich habe leider nicht mehr Zeit. Bitte lehren Sie Ihre Nachbarn, dass sie aus der Bibel Jesus Christus kennenlernen." Und er nahm die Bibel, er küsste sie, er drückte sie an sich und kniete sich nieder. Und er lud uns augenblicklich zu sich nach Hause ein. Dieser Mensch, er war betroffen und bewegt von Gottes Wort. Das war der Leiter eines muslimischen Dorfes. Und er sagte zu mir: "Sie müssen unbedingt wiederkommen. Sie müssen uns zu Christus führen."
[57:06] Um meine Brüder und Schwestern, Gott hat auf dieser Erde viele wertvolle Menschen. Und ich danke manchmal Gott mit Tränen in den Augen für diese vielen kostbaren Seelen in den ganzen verfallenen Ländern auf dieser Welt. Gestern habe ich euch von Kraciori erzählt, von dem Terroristendorf. Und das ist die Kapelle in diesem Dorf. Das ist der Prediger, der mich in dieses Dorf eingeladen hatte. Und das ist daneben der Mann, neben dem Prediger, der vor mir verheimlichte, dass wir in ein Terroristendorf waren. Und als ich ihn danach fragte: "Ich bitte dich, hast du das vorher nicht gewusst, was für eine Gefahr dort droht?", sagte er mir: "Auch Sie brauchen Jesus Christus." Und ich war letztendlich so dankbar, dass ich das nicht gewusst hätte, weil höchstwahrscheinlich wäre ich sonst nicht dorthin gefahren. Und oftmals sehe ich vor mir so etwas wie hier. Und wir hatten seit März jeden Sabbat Taufen. Und hier ist ein Bild davon, wo wir Bibeln weitergeben. Wir geben die Bibel nicht nur weiter an Menschen, die gesagt haben, dass sie Jesus annehmen. Denn von den Menschen gibt es oft sehr viele. Und ich frage dann: "Gibt es jemanden von euch, der sich gerne taufen lassen möchte?" Und davon gibt es dann auch sehr viele. Und so geben wir dann vorrangig solchen Menschen Gottes Wort. Und ich frage dann: "Gibt es jemanden von euch, der sich gerne taufen lassen möchte?" Und es gibt hunderte von Bibeln, die wir in den Dörfern verteilt haben. Und wir beten darum, dass die Bibeln da nicht nur dastehen, sondern dass dieses Wort Gottes jeden Tag zu diesen Menschen spricht. Ich bin sehr dankbar für derartige junge Menschen. Ihr seht danach in ihren Gesichtern, wie sie lächeln nach Gottes Wort. Wenn ihr dort wärt, ihr müsstet euch das anschauen, wie sie die Bibel halten als heiliges Geschenk Gottes. Und oft küssen sie die Bibel und drücken sie sich ans Herz. Und ich danke Gott, dass er mich zu dieser Entscheidung geführt hat, in jedes Dorf Gottes Wort zu bringen. Und so danke ich euch dafür und bitte euch auch um eure Gebete, um eure Unterstützung, um eure Hilfe, damit wir weitere Bibeln verteilen können. Und nach dem Verteilen beten wir immer gemeinsam und ich sammle ihre Namen. Und sofern sie eine Handynummer haben, sammle ich auch die Kontaktmöglichkeiten und ich suche einen Freiwilligen, der dann gerne einen Korrespondenzkurs mit diesen Menschen durchführen würde. Und wir sagen dann auch: "Wenn sich jemand entscheidet für die Taufe, dann gebt uns einfach Bescheid." Sofern es möglich ist, und ich glaube daran, dass tausende von diesen Menschen, die Jesus angenommen haben, dass sie auch gerettet werden.
[1:02:48] Und hier steht noch: Aus diesen Gesichtern dieser Menschen können wir sehen, dass sie wirklich sehr dankbar sind dafür, dass sie Jesus Christus nachfolgen können. Ich möchte euch gerne einige Fotos von einer Taufe zeigen. In den letzten drei Monaten hatten wir jedes Wochenende eine Taufe. Und ich habe gar nicht geahnt, dass auch inzwischen gestern auch eine Taufe stattfinden würde. Weil wir hatten nämlich letzten Sabbat in einer Gemeinde, die ich eröffnet hatte, in meiner Klinik auch eine Taufe. Und das in der Klinik, das war auch so ein Wunder, was Gott mir gegeben hat. Als ich nach Daki kam, da gab es weder in der Klinik noch in der ganzen Umgebung eine Taufe. Und ich betete Gott zu Gott: "Herr, wenn es möglich ist, dann mache es doch möglich, dass wir auch bei dieser Klinik eine Gemeinde eröffnen können." Und mit Hilfe eines Bruders, der dort wohnte, ist dieses Wunder gelungen. Und hier seht ihr die Kapelle, die wir für einige Jahre in unserer Klinik hatten. Und hier seht ihr links den Mann und rechts die Frau, die diesen Wagen erhalten hatten und hier noch vor der Taufe dabei sind. Und dank unserer Gemeinde wurden weitere Gemeinden gegründet. Und so bin ich Gott sehr dankbar, dass er die Türen öffnet und dafür sorgt, dass weitere Stützpunkte für Gott errichtet werden. Wir haben bei uns in der Klinik weder ein Schwimmbad noch einen Teich, sondern wir hatten nur so eine ein wenig größere Wanne. Und in diesem Umfeld haben wir Kräfte gemacht in dieser Taufe. Das ist unser Ortspfarrer. Ich arbeite mit ihm gerne zusammen. Und er sagt immer: "Wenn du eine nächste Taufe haben wirst, dann lade mich ein, ich komme." Und so bin ich Gott dafür sehr dankbar, dass durch diesen Weg viele Menschen Jesus angenommen haben und sich haben taufen lassen und beten für unsere Gemeinden dort.
[1:07:10] Das ist vom letzten Jahr. Da hatten wir eine Gruppe aus Deutschland in Bangladesch. Vielleicht kennt ihr den Pfarrer, Elia Hänsel. Er ist Jugendleiter in einer deutschen Gruppe. Und er brachte 18 junge Leute nach Bangladesch. Und an einem Sonntagmorgen haben wir dort den ersten Spatenstich für eine neue Kapelle gemacht. Und ich bin für diese Gelegenheit sehr dankbar. Denn die Kapelle steht jetzt schon und ist geweiht. Ihr seht ja einige von den Teilnehmern. Wie ihr seht, die eine Schwester, die da drauf ist, sitzt hier unter uns. Und dieser Bruder schaut nach hinten. Ich bin sehr dankbar dafür, dass sie nach Bangladesch gekommen sind und die ersten Schritte dafür unternahmen, dass eine neue Kapelle gegründet werden konnte. Und das ist ein Dokument davon, wo wir diesen Sonntag zusammen waren. Und das Schild hängt jetzt am Eingang dieser Kapelle. Ein anderer Bruder aus einer anderen deutschen Gemeinde unterstützte den Bau einer weiteren Kapelle. Und das ist diese Kapelle, die ihr hier seht. Das ist eine Kapelle in Paratpur. Das ist wieder eine andere. Und hier zusammen mit dem Präsidenten der West-Bangladesch-Mission, mit dem Sekretär und einigen anderen Brüdern hatten wir dort den ersten Spatenstich für eine Kapelle in Paratpur. Und heute steht auch schon diese Kapelle. Diese Fotos sind entstanden bei der Einweihung der Kapelle. Das ist die Schatzmeisterin der Union in Bangladesch. Und weitere Prediger von der West-Bangladesch-Mission. Und wir eröffneten und weihten diese neu erbaute Kapelle in Paratpur. Und wir durchschnitten feierlich das Band und eröffneten die Kapelle. Und diese Kapelle befindet sich in einem Gebiet, wo es weit und breit keine weitere christliche Kapelle gibt. Und deswegen kommen auch andere Christen zu unserer Kapelle, um gemeinsam unserem Gott die Ehre zu erweisen, dem lebendigen Gott. Und seit diesem Sabbat hatten wir in dieser Stadt schon drei weitere Taufen. Und diese Gemeinde, sie wächst sehr schön und entwickelt sich weiter. Ich bin dorthin wieder eingeladen und werde wahrscheinlich im Herbst dorthin fahren.
[1:12:02] Ich würde euch gerne ein weiteres Wunder erzählen von Burkuti Gandanga. Und das ist eine Kapelle, die dort schon steht. Und das ist ein Ort, wo ziemlich arme Bewohner wohnen, und zwar von einem Stamm. Und dieser Stamm heißt Shanta und hat einen besonderen Brauch. Wenn ihr sie besuchen kommt, sind sie euch so dankbar für euren Besuch, dass sie euch die Füße waschen. Das habe ich nicht ein- oder zweimal nur erlebt, sondern vielleicht mehr als zehnmal. Und das ist ein besonderer Brauch, der uns erinnert an unseren Erlöser. Und hier ist ein Foto von der feierlichen Eröffnung und Weihung dieser Kapelle für diese Menschen. Ich war dort auch schon ein paar Mal. Und vor 14 Tagen hatten wir hier eine Taufe, da wurden elf junge Leute getauft. Und dann kam der Präsident der West-Bangladesch-Vereinigung. Und er sagte zu mir: "So viele Gemeinden, wie du hier eröffnen möchtest, so viele Gemeinden wird es hier auch geben. Und wie viele Schulen du hier eröffnen möchtest, so viele wird es auch geben." Die Menschen rufen nach uns und tausende, tausende Menschen wollen mit Gott verbunden sein und mit uns zusammenleben.
[1:14:28] Meine Brüder und Schwestern, wir verstehen nicht, was Jesus uns gesagt hat, dass die Ernte riesengroß ist, aber es gibt ziemlich wenig Arbeiter. Und ich denke, dass Gott an dem Herz eines jeden Einzelnen von uns gewirkt hat. Und das ist der Prediger, von dem ich euch gestern am Ende der Predigt sagte, das ist derjenige, der in dem Dorf, in dem es in der ganzen Reichweite keinen einzigen Christen gab, und dann war dort, bei dieser ersten Frau, die getauft wurde, ist das Kind ins Wasser gefallen, ertrunken. Und dieser Prediger, als er betete, war das Wunder. Und dieser Junge wurde aus den Toten auferweckt. Nach sechs Stunden im Wasser, voll, wie heißt das, grüne Zeug, voll Algen und Schlamm und so weiter. Und es war alles voll, die Nase, der Mund und so weiter. Und er stieß auf einmal die Worte aus: "Mama" und wurde lebendig. Ich war auch in diesem Dorf. Das war am 2. März. Und das ist schon vor 2-3 Jahren. Und mit einem tschechischen Bruder, Radim Pasa, gingen wir in dieses Dorf und besuchten die Familie. Wisst ihr, wie er heißt? Lazar. Wisst ihr, warum? Weil dieser Prediger gebetet hat. Und dieser Junge ist lebendig geworden. Das ist seine Mutter und das ist sein Vater. Dort hinten ist die Schwester und dort rechts ist sein Bruder. Und so sind wir dann an die Stelle gefahren, heute befindet sich dort ein Reisfeld und vor 14 Jahren befand sich dort ein Teich. Und als ich dann an diesem Platz stehen konnte, da waren ganz viele Menschen. Und ich sagte ihnen: "Wir alle sind Zeugen der großen Kraft des lebendigen Gottes." Und wir priesen Gott. Und dann hatten wir eine riesengroße Versammlung und dieser Junge entschied sich dann auf dieser Versammlung Prediger zu werden. Er ist jetzt in der Schule und bereitet sich auf den Dienst als Prediger vor.
[1:18:22] Ihr wisst, meine Brüder, Jesus sagte: "Was ihr einem dieser geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." Die Kinder in Bangladesch rufen um Hilfe. Sie möchten gerne die Liebe unseres Erlösers kennenlernen und sie möchten gerne vorbereitet sein. Als ich in einem Dorf zu einem kranken Menschen gerufen wurde, der 14 Tage lag, nichts gegessen hat, alles weggeworfen hat, und dieser Mann, der hatte schon 14 Tage lang nichts gegessen, hatte immer nur gebrochen und hatte schreckliches Fieber. Und als ich zu ihm kam, war er so schwach, dass er nicht mehr in der Lage war, sich irgendwie zu bewegen. Und er zeigte ganz langsam mit den Händen mir: "Bitte für mich." Und als ich ihn anrührte, dann brannte sein Leib wie Feuer. Und ich sah schon, hier hilft nichts mehr. Es hilft nur noch Kraft und Gebet. Hier kann ich nur noch zu Gott beten. Und so kniete ich mich vor ihm nieder, nahm seine entzündeten Hände in meine Hände und mit grobem Herzen rief ich an: "Herr Jesus, rette das Leben dieses Menschen." Und als ich betete, bemerkte ich, dass diese entzündeten Hände normal warm wurden. Und ich fragte mich: "Dann ist das jetzt nur mein Gefühl oder ist das jetzt wirklich so?" Und dann nahm ich die eine Hand von mir auf seinen Arm und ich fühlte: Aha, das Fieber ist weg. Und als ich stand, nach dem Gebet, war dort eine Krankenschwester und ich bat sie: "Berühre mal bitte seine Stirn. Ich habe so ein Gefühl, dass das Fieber weg ist." Und sie berührte ihn auch und sie schrie aus: "Dieser Mann ist gesund!" Und es kamen Tränen aus ihren Augen, aber nicht so einfach herunter, sondern auf so eine Weise, dass sie heraus sprangen aus den Augen. Das hatte ich noch nie, ich habe noch nie Leben gesehen. Und dieser Mann setzte sich hin, er stand auf und wir umarmten uns. Und wir danken beide gemeinsam Gott dafür, weil das hatte ich selbst noch nicht erlebt, dass Gott einen Mann während des Gebetes heilt und ich das Gefühl hatte, dass ich mich wieder in die gleiche Stimmung erinnere. 14 Tage später kam ich noch einmal an den selben Ort. Als ich aus dem Auto ausstieg, stand er auf dem Fußweg und als er mich sah, rannte er zu mir und wir umarmten uns wieder. Und er sagte: "Ich möchte gerne so sein wie du, ich möchte Christ werden." Und heute ist er und seine Frau und seine Kinder, sie alle gehen als ganze Familie in die Gemeinde und sind unsere Brüder und Schwestern.
[1:23:20] Unser Erlöser ist ein Erlöser der Wunder. Er sagte: "Geht in die ganze Welt, lehrt alle Völker, heilt, weckt aus den Toten auf, verkündigt und lehrt sie halten alles, was ich euch geboten habe und tauft sie im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Und habt keine Angst, denn ich bin immer bei euch in allen Umständen bis zum Weltende und Jesus kommt bald. Jetzt ist die Zeit der Vorbereitung. Und er hat verheißen: Ich komme und werde euch zu mir nehmen, damit da, wo ich bin, auch ihr seid. Und ihr seid meine Zeugen, in dieser sündigen Generation, sondern ihr seid einmal die ganze Ewigkeit in dem ewigen Königreich. Betet für uns."
[1:25:00] Nach meinem Urlaub werde ich zurück nach Bangladesch kommen und bitte, betet darum, dass wir fortfahren können in der Macht und Kraft des Heiligen Geistes, damit noch vielen Menschen das Geschenk der Erlösung und Befreiung gegeben werden kann, damit sie alle einmal Jesu Worte hören können: "Gut getan, treuer und guter Arbeiter. Geh ein in die Herrlichkeit deines Herrn." Gott segne euch. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!