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Milan Moskala berichtet von seiner Arbeit als Zahnarzt in Bangladesch und wie Gottes Wort ihn auf diesem Weg begleitete. Er teilt persönliche Erfahrungen, wie er durch die Bibel Führung für sein Leben erhielt und wie er und sein Team dort Schulen und Kliniken aufgebaut haben, um den Menschen zu helfen. Das Video zeigt eindrücklich die Herausforderungen und Wunder, die mit der Mission in einem Land wie Bangladesch verbunden sind.


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Transkript

[0:00] Liebe Brüder und Schwestern, gesegneten Sabbat! Ich bin sehr dankbar, dass ihr mich eingeladen habt, heute Abend zu euch. Das war gar nicht so einfach, dieser Flug von Bangladesch bis jetzt hierher. Aber ich bin jetzt direkt vom Flughafen hierher gekommen und bin jetzt bei euch. Oft haben wir Freitagabend in den Dörfern große Versammlungen. Oft kommen wir Freitagabend an um neun, um zehn und eröffnen eine Veranstaltung, eine Versammlung. Bangladesch ist ein ziemlich anderes Land als die reichen Länder, die sich hier befinden, wie auch jetzt Deutschland in diesem Fall. Manchmal dauern unsere Versammlungen bis ein Uhr, zwei Uhr nachts. Und viele Leute entscheiden sich für Jesus und übergeben ihre Herzen Jesus Christus. Deswegen bitte ich euch schon jetzt um Entschuldigung, wenn ich ein wenig wie aus einer anderen Welt sprechen werde. Weil nämlich Gottes Wort eine wirklich starke Kraft hat. Das ist die einzige Macht, die uns hält auf dieser Welt und die uns vorbereitet auf Jesu baldige Wiederkunft.

[2:31] Jesus hat gesagt: „Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt, damit ihr geht und Früchte bringt, die in das ewige Leben hineinwirken. Und ich habe euch gesalbt und mit meinem Heiligen Geist fähig gemacht.“ Jesus sagte: „Kommt zu mir und lernt von mir und folgt mir nach.“ Und ich liebe sein Wort, weil das alles Aktionswörter sind. Jesu Worte haben eine riesengroße Kraft. Sie bewirken eine überaus große Revolution in unserem Leben. Das ist so etwas wie ein Unterschied zwischen Licht und Finsternis.

[3:48] Ich bin in der Tschechischen Republik aufgewachsen, unter dem kommunistischen Regime und der kommunistischen Regierung. Ich bin in einer adventistischen Familie aufgewachsen. Für uns gab es keinen Zutritt zu den Schulen und zur Bildung. Mit meinem Vater und unserer ganzen Familie haben wir aber zu Hause gebetet. Und als ich zur Ärztefakultät zur Aufnahmeprüfung kam und im Zug meine Bibel aufschlug und mein Herz bebte vor Angst und vor dem, was kommen sollte. Und ich wusste, ich hatte null Chance zur Aufnahme in diese Universität. Und ich habe gebetet: „Herr Jesus, wie ist dein Wille und dein Weg in meinem Leben? Was möchtest du, dass ich für dich tun soll?“ Ich habe die Bibel geöffnet und Jesaja, den Propheten aus dem 48. Kapitel, und besonders diese Worte vom 15. bis zum 17. Vers bombardierten mich im Herzen. „Ich bin der Herr, dein Gott, der dich lehrt, was dir nützlich ist, der dich leitet auf dem Weg, den du gehen sollst.“ Und das ging sehr tief in mein Herz. Im 15. Vers steht geschrieben: „Ich habe ihn auch berufen und sein Weg wird gelingen.“ Und von mir fiel diese Last herunter, diese Unsicherheit, und ich empfand einen Frieden in meinem Herzen, den ich bis dahin gar nicht empfunden hatte. Ich hatte das Empfinden, dass Gott mich in seine Hände genommen hatte. Er gab mir so eine starke Versicherung. Und genau dieses Wort begleitet mich mein ganzes Leben bis zu dem heutigen Tag. Einige meiner Zahnarztkollegen sagen mir: „Warum bist du denn in Bangladesch? Komm doch zurück.“ Aber ich weiß, warum ich in Bangladesch bin, weil das Gottes Berufung ist. Und ich weiß, solange ich auf diesem Weg gehe, wird mich Gott an seiner Hand halten. Und ich möchte nicht auf einem anderen Weg gehen. Ich bin Gott sehr dankbar, dass Gott mich festhält, dass er mich lehrt und dass er mich führt auf dem, was mir nützlich ist, und dass er mich unterstützt.

[8:46] Ellen White hat geschrieben, dass Gott für jeden Menschen in die Bibel etwas Persönliches hineingeschrieben hat. Und das hier, das ist Gottes Wort für mich persönlich. Ich weiß nicht, was die Worte für euch sind, aber ich bin davon überzeugt, dass sich in der Bibel für jeden von uns etwas Persönliches befindet. Und das hier ist Gottes Wort für mich persönlich. Als ich hier in diese Kapelle kam, und ich gebetet hatte und Gott das Wort aufschlug, dann sitze ich da und lese, das ist genau dieses Wort, wie es jetzt hier auch dasteht. Und das ist mir in meinem Leben schon mehrmals passiert, dass, wenn ich zu einem Augenblick kam, wo ich entscheiden musste, was soll ich jetzt weiter tun. Und als ich im Zug war, schlug die Bibel auf und schaue. Und dann sehe ich, genau dieses Wort Gottes wird jetzt wieder zu mir gesprochen. So, als ob Gott mir sagen möchte: „Vergiss nicht, das ist mein Wort für dich.“ Und meine lieben Schwestern und Brüder, ich erlebe täglich die Kraft des Wortes Gottes in meinem Leben. Ihr wisst, in Bangladesch ohne Gottes Wort zu leben, das ist unmöglich. Wenn ich jeden Morgen meine persönliche Zeit mit Gott verbringe, dann bete ich Gott und frage ihn: „Gott, zeig mir, was ist heute dein Wort für mich, für die Aufgabe, die ich heute tun soll.“ Und ihr könnt auch meine Mitarbeiter fragen, wir haben dann auch immer die Poboschnost. Also wir machen dann immer jeden Morgen eine Ordinationsandacht und dann auch jeden Abend eine Andacht, wo aber auch Gäste kommen. Und es gibt viele Glaubensfreunde. Oft sind unsere Versammlungen am Freitag noch größer als die Sabbatversammlungen. Und dieses Wort Gottes, was ich am Morgen erhalte, das spricht mit sehr großer Macht. Das Wort Gottes wächst während des Tages in mir und vermehrt sich an Kraft. Und ich wünsche jedem von euch so eine persönliche Erfahrung. Für jeden Tag.

[13:02] Jesus hat einmal gesagt: „So wie mich der Vater gesendet hat, so sende ich auch euch.“ Er hat jeden von uns gesandt. Ich bin davon einfach nur überzeugt. Denn unser Erlöser, er liebt uns mehr, als wir uns es vorstellen können. Wir sind spezielle Menschen auf dieser Welt. Wir sind Botschafter des Allerhöchsten. Wo immer du auch hinkommst, mit wem du dich auch triffst, du repräsentierst unseren himmlischen Vater und Gottes Reich. Ich bin Zahnarzt in einer Klinik in Bangladesch. Und ich behandle auch Botschafter von den Botschaften. Und einige Botschafter laden mich dann auch ein. Und wisst ihr, wer das ist, ein Botschafter? Wenn ihr dann zu dem Botschafter nach Hause kommt, ich war auf vielen Botschaften, zum Beispiel auf der deutschen, auf der thailändischen, da sind wir schon entfallen. Holländisch, ja. Wenn ihr zum Beispiel in das Haus der deutschen Botschaft kommt, das ist dann so, als wenn ihr nach Deutschland kommt. Dort ist alles aus Deutschland. Das Essen, das Fußboden, die Musik, die Kleidung, Bilder, alles aus Deutschland, wie in Deutschland. Und meine Geschwister, jeder von euch ist ein Botschafter. Du bist ein Botschafter von Gottes Königreich. Wenn jemand zu dir nach Hause kommt, wie sieht es dort aus? Wie im Himmel? So wie im himmlischen Königreich? Das Essen vom Himmel, die Rede vom Himmel, die Kleidung vom Himmel, die Musik vom Himmel, Bilder vom Himmel. Das Essen, das Fußboden, die Kleidung vom Himmel, die Musik vom Himmel, die Kleidung vom Himmel, die Rede vom Himmel, die Musik vom Himmel, die Kleidung vom Himmel, die Musik vom Himmel. Weil ihr Botschafter von Gottes Königreich seid. Wenn jemand zu dir nach Hause kommt, dann nimmt er uns auf in sein Königreich. Er hat gesagt: „Ihr seid ein königliches Geschlecht, ein königliches Priestertum.“ Kannst du dir das vorstellen? Das verstehen wir nicht. Wir schauen nach unten. Entschuldige bitte, ich bin direkt aus dem englischsprachigen Gebiet gekommen.

[17:26] Ich möchte euch nämlich sagen, was das wirklich für eine große Macht ist und Liebe, berufen zu sein. Wir sind die Repräsentanten Jesu Christi, seine Botschafter. Überall, wo wir hingehen, was wir tun, wir repräsentieren immer Jesus Christus. Jesus hat gesagt: „Geht in die ganze Welt.“ Und wenn wir in die ganze Welt gehen, geht er in die ganze Welt.

[18:08] Lasst uns also nach Bangladesch schauen. In Bangladesch sind 164 Millionen Einwohner. Von ihnen sind 90 Prozent Muslime, 9 Prozent Hindus und etwa 0,5 Prozent Buddhisten. Ich weiß nicht, wie viele Einwohner Deutschland hat. 40 oder 60? 81. Also in Bangladesch gibt es auf einem kleineren Gebiet als wie Deutschland ist eine doppelt so hohe Einwohnerzahl als in Deutschland. Die Fläche von Bangladesch ist etwa so groß wie die Fläche der ehemaligen Tschechoslowakei, als das noch ein Staat war. Ich kenne nicht die Fläche von Deutschland, wie groß sie ist. Aber Bangladesch hat 140 Millionen Einwohner. Und die Fläche von Bangladesch ist etwa so groß wie die Fläche der ehemaligen Tschechoslowakei, aber Bangladesch hat etwa 142.000 Quadratkilometer Fläche. Und auf diesem kleinen Gebiet wohnen 164 Millionen Menschen. Das ist das am dichtesten bevölkerte Land der Welt. Dort ist es ein Feiertag, wenn du dort einem Christen begegnest. Und unsere kleine Adventfamilie hat etwa 35.000 Glieder und sie ist verteilt im ganzen Land auf die Dörfer und die Städte.

[20:08] Als ich vor 14 Jahren in Bangladesch ankam, wist du, wie groß die Fläche von Bangladesch ist. Und wie groß die Fläche von Bangladesch ist. Als ich von dem Flugzeug aus dem Land kam, stieg ich aus dem Flugzeug aus und ich erblickte die feuchten schönen Berge. Und als ich dann hier ausstieg aus dem Flugzeug, zitterte er, es war ihm kalt. Und es kamen viele Kinder um mich herum mit einer getrennten Hand. Und ich verstand das nicht. Und heute weiß ich aber schon, dass all diese Kinder hungrig waren. Ihr wisst, das ist eines von diesen Ländern, in denen die Menschen an Hunger sterben. Überall seht ihr solche Bettler. Überall rundherum sind diese Bettler. Das ist eine unvorstellbare Armut, unvorstellbarer Hunger und auch unvorstellbares Leiden. Das ist eine unvorstellbare Armut, unvorstellbarer Hunger und auch unvorstellbares Leiden.

[22:23] Das ist etwas vollkommen anderes. Und überall befinden sich nur Autos und fahren Zentimeter zu Zentimeter voran. Das sind alles Fotos aus Sendak. Es geht eine große Armut, viel Leid und viele Probleme. Millionen Menschen leben im Islam. Und sie haben nichts zu essen. Wenn Regen kommt, ruinieren sie die Häuser. Das sind Bambusbäume. Nach oben werden verschiedene Dinge gegeben, die man auf den Wegen findet, auf die Dächer. Und wenn dann Zyklone kommen, Tornados, Gewitter, und Atomwurzeln, dann die Montagen. Dann sind innerhalb von 10 bis 15 Minuten die Wege, die Straßen unter Wasser. Und das ist der Anblick aus unserer Klinik. Und hier ist das übrigens ein Platz, der schon speziell gesichert ist vor Wasser. Und wer nicht rechtzeitig flüchten kann, für den ist es zu spät. Die Leute bauen ihre Häuser aus Lehm. Und wenn dann Wasser kommt, dann verschwinden diese Häuser, die sind dann nicht mehr da danach. Und manchmal kommt eine so große Wasserwelle, dass ganze Dörfer im Meer verschwinden. Sie bauen Wege auf höheren Inneslochern. Sie bauen dann auf Erhöhungen Häuser. Und dann gehen sie dann, nachdem das Dorf zerstört wurde, auf diese Wege, diese erhöhten Wege, mit ihren Überbleibseln und müssen dann dort den Rest der Regenzeit überdauern. Und Bangladesch ist wirklich Wasser, Wasser, Wasser. Das ist ein Delta von vier großen Flüssen. Und das sind wirklich riesengroße Flüsse. Ein Fluss ist sechs Kilometer breit. Ihr könnt gar nicht die andere Uferseite erblicken. Und dazwischen befinden sich einige Festlande, wo 160 Millionen Menschen leben. Und es gibt viele von diesen schönen Bambusbrücken. Und wenn ihr dann darauf geht, dann schaukelt das hübsch. Und wenn ihr da einmal über so eine Brücke gelaufen seid, habt ihr ein Erlebnis gehabt, das ihr bis zu eurem Tod nicht vergessen werdet. Und probiert lieber nicht darin zu baden, weil das ist heißes Wasser, das ist nicht so kalt wie hier das Wasser. Aber ihr könnt trotzdem reingehen, weil es gibt nicht so viele Krokodile, also ihr werdet überleben. Die Population ist so dicht, dass es manchmal gar nicht möglich ist, vorbeizugehen.

[27:11] Und als ich dann betete und fragte: „Herr Jesus, was soll ich tun?“ Er meinte, dass Herr Jesus den Menschen zu essen gab und sie sättigte. Und dann hatte ich mich geschämt und meinte: „Natürlich, das ist genau das, was wir tun sollten.“ Wir kochen Kitchuri, das Essen, das sie dort essen, und wir geben es den Kindern im Islam unter uns. Das ist ein besonderes Essen aus Bangladesch. Aber ich hatte bald bemerkt, dass es so viele Kinder gibt, dass wir dann gekocht haben, und wir hatten 102 Portionen. Und alles war schon innerhalb von zwei, drei Minuten verteilt. Und diejenigen, die ausgestreckte Hände hatten und nichts zu essen bekommen hatten, davon gab es mehr Kinder als von denjenigen, die zu essen bekommen hatten. Also hatten wir uns dann entschieden, dass wir nur eine Stadt besuchen, nur einen Slum. Und dass wir unserer Hilfe widmen werden diesem einen Slum-Gebiet. Aber bald merkte ich, dass das kein vollwertiges Essen war. Und so habe ich dann Brot geholt, aber ich war auch nicht mit diesen Broten zufrieden. Ich wollte vollwertiges Brot haben, aber die können das dort nicht herstellen, sie sind dazu nicht in der Lage. Und da war eine Frau, die wir dann fragten: „Könntest du uns helfen bei der Vorbereitung von Brot?“ Ja, ich wollte, dass es Graham-Brot war. Aber ich habe gesehen, dass die Kinder trotzdem immer krank sind. Und nach einiger Zeit bemerkte ich, dass diese Kinder ja wirklich kein Obst essen. Sie bekommen dadurch keine Vitamine. Und so entschieden wir uns, stattdessen Bananen zu verteilen. Und ich eröffnete dann ein Projekt, das bedeutete: „Eine Banane für ein Kind für wenigstens einen Tag.“ Und das hält bis heute an. Und Gott zeigt uns, er lernt uns, wie wir dort helfen sollen. Und ich bin heute davon überzeugt, dass diese Banane, die das Kind erhält, nach einiger Zeit Wunder bewirkt. Weil wir haben eine Schule, wo wir die Kinder jeden Tag Bananen zur Speise geben. Und wenn ihr dorthin kommen könntet, könnt ihr den Unterschied bemerken, dass diese Kinder, die Bananen essen, kräftiger sind, sie sind weiser, sie sind klüger und haben auch mehr Erfolg, kommen besser voran. Und heute haben wir ein Team, Lydia weiß das, von Mitarbeitern für diese Schule. Ich freue mich sehr, dass Lydia heute unter uns ist. Sie war mit in Bangladesch, sie ist Zeuge von dem, was ich erzähle. Und sie hat einige von unseren Slum-Schulen besucht. Und auch unsere Lehrer, die dort unterrichten, sie bekommen auch jeden Tag eine Banane. Früher waren sie jede Woche krank. Und eine Lehrerin sagte mir jetzt: „Ich war dieses Jahr noch gar nicht krank.“ Und sie war davon so überrascht. Und ich sagte zu ihr: „Weißt du, jeden Tag eine Banane.“ Das ist ein Wunder von Gott.

[33:43] Und ich bin so dankbar für die Hilfe, die wir auch bekommen, sodass wir wirklich in der Lage sind, jeden Tag jedem Kind mindestens diese eine Banane zu geben. Jesus sagte: „Gebt ihr ihnen zu essen.“ Früher habe ich das nicht verstanden. Er sagte das nicht nur den Jüngern. Er sagte das nicht nur den Predigern. Er sagte das jedem seiner Nachfolger. Das ist unser Vorrecht und unsere Verpflichtung. Für jeden von uns. Gott sagte jedem, der ihn nachfolgt: „Gebt ihr ihnen zu essen.“ Die Leute haben Hunger. Auch in Deutschland haben die Leute Hunger. Nicht nur körperlich, sondern vor allem haben sie Hunger nach dem Geistlichen. Und Jesus stellt uns in diese Position und sagt: „Du gehe und setze dich.“ Die Jünger sagten: „Wir haben kein Geld.“ Und Jesus sagte: „Du brauchst kein Geld. Gib mir das, was du hast, und ich werde das segnen.“

[35:27] Bitte betet dafür, dass auch weiterhin die Kinder an unseren Schulen immer jeden Tag Bananen haben. Denn Gott hat ein weiteres großes Wunder bewirkt. Ich bin als Zahnarzt nach Bangladesch gekommen. Ich hätte nie daran gedacht, dass ich einmal Schulen haben werde. Aber Gott hat mir am Anfang dann doch gesagt: „Ich werde dir das lehren, was zum Erfolg dienlich sein wird.“ Ich hatte das damals überhaupt nicht verstanden. Aber heute weiß ich, dass Gott mich lehrt, in seiner Schule einige Dinge, über die ich nie gedacht habe, oder dass ich sie verstehen werde. Dass ich als Zubni-Lekarer Schule eröffnen werde, und weitere Schulen in den Islamen und in den verschiedenen Völkern eröffnen werde. Das wäre mir nicht einmal im Traum eingefallen, dass ich als Zahnarzt Schulen eröffnen werde, und weitere Schulen in den Islamgebieten gründen werde. Und ich betete, und betete jeden Tag: „Gott, zeig mir, was soll ich tun für diese armen Menschen.“ Ich bemerkte ganz schnell, dass dort ein großes Analphabetismus ist, und das ist ein großes Problem, weil ich nicht weiß, was ich tun soll, was ich tun soll, was ich tun soll. Wenige Kinder gehen in die Schule, die Eltern müssen bei der Ernährung der Familie mithelfen, und sie können nicht in die Schule gehen. Und zudem kommt, dass die Schulen teuer sind. Und Jesus sagte wieder: „Lehre sie.“ Das ist das Gebot Christi für mich und für dich.

[38:15] Und jetzt habe ich gar nicht die Zeit, ausführlicher zu erzählen, wie das alles angefangen hat. Ich war in einem Dorf, wo ich das Wort Gottes geöffnet habe, um mich herum ganz viele Kinder, und auf einmal kam ein junger Mann, er störte mich, und er sagte: „Gib mir Arbeit.“ Und dann sagte auch gleich der Zweite neben ihm: „Gib mir Arbeit.“ Und ich sagte: „In unserer Klinik gibt es keine Arbeitsplätze.“ Und auf einmal kam so eine göttliche Inspiration, und ich frage: „Hast du irgendeine Bildung?“ Und sie sagten: „Ja, wir haben gerade ein Studium auf der Adventistischen Universität abgeschlossen.“ Nicht Universität, aber Hochschule. Ja, hier auf der Chinesischen Universität. Und jetzt empfing ich so eine göttliche Inspiration, auf die ich nie gekommen wäre. Und ich hörte die eigenen Worte, die Gott in meine Ohren gab, in meinen Mund. Ich sagte diesen beiden: „Diese Kinder, sie können nicht in die Schule gehen. Und ihr seid gebildet. Das ist eine Gabe Gottes, diese Bildung. Anstatt hier zu sitzen und zu sagen, wir haben keine Arbeit, dann bringt diesen Kindern das bei, was ihr selbst gelernt habt.“ Und seht ihr dort hinten das Gebäude? Das ist ein Gebäude, was Studenten aus Loma Linda erbaut hatten, die dort waren. Und noch keiner hat das Gebäude benutzt. Und ich sagte: „Dort kann eine Schule sein über die Woche und am Sabbat eine Kapelle.“ Ich hörte mir selbst zu. Ich hatte nie an so etwas gedacht. Das war eine direkt durch den Heiligen Geist bewirkte Inspiration. Und sie fragten so: „Wann sollen wir mit diesem Studium anfangen?“ Auf so eine Frage war ich in keinster Weise vorbereitet. Und ich überlegte, das ist jetzt Ende November, und in Bangladesch beginnt das Schuljahr am 1. Januar. Und so überlegte ich gerade, und dann sagten sie dazwischen durch laut: „Wir können jetzt anfangen.“ Ich griff diese Worte auf. Ich sagte: „Ja, ihr habt recht. Heute ist Donnerstag. Ihr kommt dann am Sabbat in dieses Gebäude. Ich werde dort ein spezielles Programm haben. Und ich stelle euch dem Leiter, dieser Direktor dieser Schule vor, damit er euch unterstützt. Und am Sabbat Nachmittag veranstalten wir in dieser Kapelle eine Versammlung. Ich stelle euch dem ganzen Dorf vor. Und am Sonntagmorgen um 8 Uhr komme ich hierher, um die Schule zu eröffnen.“ Und es waren Wunder nach Wundern. Es ist genau alles so geschehen, wie ich es gesagt hatte. Und als ich dann wieder zurückkam von dort mit meinem Übersetzer und dem Gründer der Ortsgemeinde, sagte er: „Dich hat Gott hierher geführt. Das, was du jetzt hier gesagt hast. Warum haben wir das nicht schon eher gemacht? Das ist so einfach.“ Unter Gottes Führung und Eingebung des Heiligen Geistes ist alles einfach. Diese Schule existiert bis heute. Und ich erhalte sie hundertfachtmal in dieser Schule. Das ist schwierig zu erklären, aber solche Inspiration erhalte ich öfters für diesen Dienst. Vielleicht hier ein Foto von einer Schule. Das ist eine Schule, die ist draußen auf dem Fußweg. Und damit verbindet sich eine sehr schöne Erfahrung.

[45:04] Eines Abends hatten wir eine Andacht. Und als ich Gottes Wort erklärte, inspirierte mich auf einmal Gott. Und ich sagte: „Wir haben Schulen in der Nähe eröffnet, wir haben Schulen in der Nähe eröffnet, aber für Straßenkinder haben wir keine Schule eröffnet.“ Und ich fühlte mich unter Gottes Geist so verantwortlich, als ob ich mich auf die Kinder vergesse. Und durch den Heiligen Geist fühlte ich mich ziemlich schuldig und dachte, wie hätte ich denn die ganze Zeit diese Straßenkinder vergessen können. Und ich sagte dann: „Wir werden jetzt beten, dass Gott uns zeigt, wie wir Schulen gründen sollen für diese Kinder, die Hunger leiden.“ So knieten wir uns nieder und beteten. Und als wir vom Gebet aufstanden, öffneten sich die Türen hinein in diesen Raum, in dem wir waren und beteten. Und es kamen zwei Frauen herein. Und wir standen gerade auf. Und sie kamen zu mir und dieser Raum war voller Menschen. Und ich grüßte sie mit dem bangladesischen Gruß. „Was kann ich für euch tun?“, fragte ich. Und sie sagten: „Wir würden gerne arbeiten.“ Und ich fragte sie: „Was würdet ihr denn tun wollen?“ „Wir würden gerne unterrichten“, antworteten sie. Und mein Bruder, der Übersetzer, er schaute mich so an. Und er sagte: „Wir haben jetzt gebetet, dass wir eine neue Schule eröffnen können. Und sobald wir Amen sagten, schickte uns Gott zwei Lehrerinnen.“ Sind wir in der Lage, das uns so vorzustellen? Diese zwei Lehrerinnen arbeiten dort bis heute. Sie kamen in dieser Woche zu mir und sie sagten, dass sie die Schule sponsorieren wollen. Sie sagten, dass der Sponsor, der diese Schule sponsert, damit aufhören möchte. Und sie sagten: „Jetzt noch dieser Monat Juni, aber danach können wir das nicht mehr unterstützen.“ Und sie sagten: „Wir möchten weiter unterrichten in der Schule.“ Und auch die Kinder, sie baten uns, dass wir mit dieser Schule nicht aufhören, dass sie weiter geht. Das ist eine von den Lehrerinnen, da hinten die andere. Das war am Anfang. Heute ist dieser komplette Teil ganz voll von Kindern. Ich war dort vor kurzem. Ich wünschte euch, dass ihr diese Kinder sehen könntet. Das sind Waisenkinder, die auf den Fußwegen schlafen, die betteln. Die Mädchen, sie werden oft überfallen von bösen Männern und auch werden vergewaltigt. Und wir bemühen uns, für sie irgendeine Zufluchtsstätte zu finden. Und diese Kinder, sie sind heute so dankbar und glücklich dafür, dass sie Mamas haben, dass sie Väter haben, Brüder und Schwestern, dass sie eine Ersatzfamilie gefunden haben. Und wir können sehen, dass Gott wirklich riesengroße Wunder bewirkt.

[50:18] Und ich könnte jetzt noch weitermachen, denn wir sind noch nicht ganz fertig. Wir sind noch nicht ganz fertig. Und ich könnte jetzt noch weitermachen, denn jede Schule, die Gott uns gegeben hat, ist verbunden mit so einem Wunder. Und heute haben wir in diesen Schulen beinahe tausend Kinder. Liebe Brüder und Schwestern, bitte betet mit für diese Kinder. Und auch für die Lehrer, die sie unterrichten. Das ist wirklich eine Pioniersarbeit. Das sind alles muslimische Kinder. Und wenn ihr hören würdet, wie sie unsere adventistischen Lieder singen, dann würdet ihr sehr inspiriert sein. Sie singen von ganzem Herzen. Sie sind für jede Banane dankbar. Und ich glaube daran, dass Gott diese Schule und diese Kinder sehr liebt. Und wir möchten auch diese Schule gerne teilen in zwei Schulen, weil es wirklich schon sehr viele Kinder sind.

[52:00] Und dann gibt es in Bangladesch noch ein sehr großes Krankenhaus. Und die meisten Menschen leiden unter Schmerzen und an den unterschiedlichsten Krankheiten. Es gibt keine Versicherungen. Es gibt keine soziale Hilfe. Es gibt keine Rentenversicherung. Es gibt viele... Es gibt viele Menschen, sie sind krank, haben keine Beine oder keine Arme und schlafen auf den Fußwegen. Das bewegt euer Herz dann, und ihr wisst dann nicht, wie kann man helfen.

[53:12] Als ich anfing, Missionsgänge zu organisieren, in die einzelnen Dörfer, meine Vision war, eine mobile Zahnklinik zu haben. Ich arbeite als Leiter und Arzt in dieser Adventist Dental Klinik, also in der Adventistischen Zahnklinik. Ich bin sehr dankbar für meine Frau, weil sie mir sehr viel geholfen hat, und all die Mitarbeiter, die dort mit mir zusammenarbeiten. Ich bin sehr dankbar für meine beste Assistentin, sie hat keine Ausbildung durchlaufen für Zahnärzte, aber sie ist eine Spezialistin, was Zahnärzte angeht. Und Gott gibt in diesen Ländern oft speziell begabte Menschen. Einmal arbeitete dort ein Professor von der Loma Linda Klinik, und sie hatten Patienten mit einer beeindruckenden Zahnmütze, einer entzückenden Zähne. Und er sagte: „Das können wir hier nicht operieren, das gehört ins Krankenhaus, in die Klinik.“ Und sie sagte: „Wenn Sie nicht wissen, Herr Professor, wie Sie das tun, dann mache ich das.“ Und sie hat das so alles wegoperiert, dass sich der Loma Linda Professor sehr gewundert hatte. Ich bin deswegen sehr dankbar für diese kostbare Assistentin, immer wenn wir eine Operation haben, weil sie eine spezielle Gabe von Gott hat für diesen Dienst.

[56:36] Die Bevölkerung vor Ort leidet an unterschiedlichsten Zahnleiden. In Bangladesch hat sich das Kauen von Drogen namens Pan verbreitet. Das ist so ein großes, breites, grünes Blatt. Und darauf gibt man Betelnüsse. Und man gibt dazu ein spezielles gelbes Gewürz, ein Wurzelwerk oder so. Dann rollt man das zusammen wie eine Zigarette und dann kaut man es. Und das bewirkt, dass man kein Hungergefühl mehr hat. Aber das ist eine Droge, die bewirkt, dass alle Zähne schwarz werden. Also der Kiefer verschwindet. Und es blutet. Und die Zähne fangen an, freier zu werden, dass sie sich bewegen. Und alles fängt dann an zu brennen innerhalb des Zahnfleisches und es kommen dann zu bestimmten Schräppen. Und es entsteht dann ein Krebs. Es entsteht dann daraus ein Krebs. Und das vernichtet Tausende von Menschen. Und den Hindus ist Aberglaube, dass es Mädchen nicht vergeben wird, solange es noch nicht diese Droge Pahn gekaut hat. Also man sagt dann: „Wenn ihr vergeben werden wollt, wenn ihr heiraten wollt, Mädchen, dann kaut sie erst dieses Pahn.“ Das ist eine unschöne Sache, die viele Millionen von Mädchen vernichtet.

[59:56] Wenn ich auf eine Mission gehe, kaut sie erst dieses Pahn. Und das ist so, wenn ich ein Dorf betrete, ist das Erste, was ich tue, was ich unterrichte, dass sie aufhören zu rauchen und Drogen zu kauen. Und das ist so das Erste, wo wir dann anfangen, mit diesen Bewohnern den Kontakt zu knüpfen. Vielleicht spreche ich morgen mehr dazu. Und wir bieten auch eine kostenlose Zahnuntersuchung an, Zahnbehandlung. Immer wenn wir in ein Dorf kommen, wo wir versuchen, eine Zahnbehandlung vorzubereiten, und wir behandeln die Kranken. Und vor allem diejenigen, die es nötig haben, dass man ihnen die gebrochenen Zähne herauszieht. Und ihr seht auch auf den Bildern, dass ihr Gesundheitszustand das sehr nötig hat, diese Hilfe. Und ich bin sehr dankbar dafür, dass ein Team von Loma Linda gekommen ist, und das hat in einem Dorf 3.000 Patienten behandelt. Das war innerhalb von einer Woche, haben wir 3.000 Patienten behandelt. Und im Schweiß des Angesichts, wie man sagt, vom Morgen bis zum Abend, ging das. Und da haben wir dann gearbeitet.

[1:02:20] Einmal kam ich in das Büro von dem Amt einer höhergestellten Person in der Regierung. Und als sie bemerkte, was ich tue, dann lud sie mich in das Dorf ein, was ihr gehört. Und als wir dann in ihr Dorf kamen, da erwartete uns dort eine riesengroße Menschenmenge. Und sie stellten mich dann dort vor. Und ich sagte ihnen: „Ich bin hier nur ein Zahnarzt, ich habe ein paar Mitarbeiter bei mir. Aber ihr seid viel zu viel, ich kann es gar nicht schaffen, alle heute zu behandeln.“ Und ich bat sie, Geduld zu haben. Wir können nicht auf einmal alle behandeln. Aber wir werden das tun, was in unseren Kräften steht. Als wir dann mit der Arbeit begannen, dann seht ihr dort meine Assistentin und daneben sehr hohe Leute in der Regierung von Bangladesch. Das sind alles muslimische Verteidiger. Und sie kamen nur, um zu schauen, wie wir die Patienten beschäftigen. Und am Mittag, als sie uns einen Impfstoff gaben, da fragten sie: „Was macht denn die Kraft her, so viel Kraft, um auf einmal so viele Leute zu behandeln?“ Und ich sagte: „Wir sind Christen und wir glauben an einen lebendigen Gott. Und er hilft uns.“

[1:05:13] Als es neun Uhr abends war, die Frau, die uns aus der hohen Position in der Regierung besucht hat, und sie sagte: „Ich habe gehört, dass ihr Vorträge haltet. Könnt ihr auch hier meine Leute unterrichten?“ Und so um neun Uhr abends begannen wir eine Präsentation. Und es waren wirklich sehr viele, tausende Menschen, einige tausend, die man gar nicht überblicken konnte. Und so lehrten wir dann mit Hilfe eines Predigers die Leute bis Mitternacht. Und als wir dann gegen Mitternacht das Dorf verließen, sagte mir dann diese Leiterin aus des Dorfes, von der Bangladesch-Regierung: „Ihr habt heute alle Menschen behandelt.“ Und ich sagte: „Das ist unmöglich.“ Ich bin davon überzeugt, dass Gott als Zahnarzt mit uns zusammengearbeitet hat, mit Hilfe seiner beflügelten Mithilfe.

[1:07:04] Letzte Woche ist diese Frau wieder zur Klinik gekommen und sie sagte und bat uns: „Kommen Sie bitte wieder in mein Dorf.“ Sie fragt mich schon, wann der wiederkommt, der bei uns war. Das ist eine muslimische Frau, die in hoher Position steht in der Regierung von Bangladesch. Aber sie ist sehr betroffen von unserem Abendessen. Und sie ist von unserer Adventmission sehr berührt. Und sie sagte: „Bitte erbauen Sie dort Ihre Schule, Ihr Krankenhaus, aber bitte auch Ihre Gemeinde. Ich gebe Ihnen eine Stätte, bitte kommen Sie hin und unterrichten Sie meine Leute.“

[1:08:28] Meine Brüder und Schwestern, Gott hat gesagt: „Die Ernte ist groß, aber es gibt weniger Arbeiter.“ Am meisten nötig sind Brüder und Schwestern, die bereit sind, zu helfen und in diese Länder zu fahren, die das freiwillig tun. Und ich glaube, dass hier viele junge Leute sind und ich empfinde oder ich fühle das Würgen des Heiligen Geistes, der diese Menschen anspricht. Oft beten mich die Menschen, dass ich für ihre Heilung bete. Oft kommen jeden Abend Mütter mit ihren Kindern und auch andere Kranke und wir bilden dann Gebetsgemeinschaften.

[1:09:46] Einmal war ich eingeladen in ein Dorf namens Chaulal und an einem Sabbat-Vormittag ergab es sich, dass wir in dieses Dorf kamen und als wir dort mit einigen Geschwistern von der Gemeinschaft, die mich dort führten spazieren gingen, waren wir für viele Menschen ziemlich attraktiv und so gingen wir immer durch dieses Dorf bis wir dann zu dem Dorfende kamen und dort befand sich ein Hof und ein großer Weg und dort gingen viele Menschen auf diesem Weg und dort blieb ich stehen und ich fragte: „Wo werden wir jetzt die Versammlung haben?“ Aber das ist dort kein großes Problem. Das dauerte nicht mal 2-3 Minuten, aber das Dorf wurde immer größer und mein Herz schlug. Und ich betete Gott: „Herr Jesus, was ist dein Wort? Die Mehrheit von diesen Leuten sind Moslems. Ich war hier noch nicht gewesen. Aber ich wusste nur, dass ich eingeladen wurde in dieses Dorf, weil ich 2-3 Tage vorher in dem Nachbardorf gewesen war.“ Und Gott inspirierte mich, dass ich zu dem Dorf kam und zu diesem Dorf kam. Dort ist es geschrieben, dass ein Mann, der 38 Jahre bei dem Fischer Bethesda gelebt hat. Und dieser Gespräch kam mir so ins Herz und in den Mund. Also begann ich die gesamte Versammlung zu beantworten. Und ich bemerkte, dass Gott mich führt und mir so eine gute Inspiration gibt. Und ich bemühte mich, mich hineinzuversetzen in die Lage dieser Menschen, die dort waren. Und sie brachten mir einen von dort gelebten Menschen auf einmal und legten sie so an meine Seite. Und als er dann so da lag, er lag kraftlos da, nur aus Haut und Knochen, aber seine Augen, sie stachen in meine Augen. Und ich schaute ihnen gar nicht an, weil das silne, weil das für mich auch sehr stark war. Also das war für mich unerträglich, diese Augen, die mich um Hilfe baten. Und als ich dann zu dem Moment kam, wo Jesus sagt, und dann sagte er ihm, und als er dann sagte, dann zeigten alle Menschen auf diesen Mann. Und ich hatte es nicht verstanden. Ich fragte mich: „Warum zeigen denn all diese Menschen auf mich?“ Denn ich überlegte, wie ich den Herrn Jesus diesen Menschen näher bringen konnte, die sich hier befanden. Und es kamen immer mehr Menschen hinzu von diesem Weg, und es waren wirklich immer mehr, die sich hier befanden. Aber dann wurde es mir klar, mit einem Mal wurde mir klar, was diese Menschen eigentlich von mir wollten. Kaltes Wasser, es lief mir wie kaltes Wasser über den Rücken. Weil ich nun bemerkte, dass sie sehen wollten, dass jetzt so ein Wunder passiert. Mein Herz schlug immer stärker, und recht schnell beendete ich diese gesamte Versammlung, und ich lud sie alle in das vorherige Dorf ein, und so schickte ich sie nach Hause. Und ich ging dann hinweg, dort befand sich ein Haus mit einem niedrigen Eingang, und ich kroch durch den Eingang hindurch, sodass ich nicht mehr zu sehen war. Aber mein Übersetzer: „Alle Menschen hier warten darauf, dass du für diesen Mann jetzt beten wirst.“ Und ich sagte: „Ja, wir werden beten, aber diese Menschen sind jetzt nur gekommen aus Neugierde. Lasst uns warten, bis sie alle nach Hause gegangen sind, und dann werden wir von der Gemeinde zu ihm hingehen und beten.“ Und er sagte: „Weißt du, es geht jetzt von ihnen keiner nach Hause, die alle warten auf das Gebet.“ Und ich sage euch, Brüder und Schwestern, ich wusste nicht, was ich tun soll. Ich betete: „Herr Jesus, was soll ich tun?“ Und mein Herz schlug schrecklich stark, weil dort wirklich sehr viele Menschen waren, und Gottes Wort wirkte stark. Und ich empfand eine besondere geistliche Atmosphäre Gottes. Und ich wollte nicht irgendeine Show oder Theatersache machen. Aber als mir mein Übersetzer sagte: „Weißt du, du solltest dorthin gehen und dich beten“, dann sagte ich ihm: „Gut, ich werde jetzt laut beten, du wirst übersetzen, damit alle Menschen das Gebet verstehen werden und in der Lage sind, mit mir mitzubeten.“ Und so kamen wir dann zurück zu diesem verdorbenen Menschen, und ich kniete mich nieder zu ihm, und ich nahm sein Gebet in die Hände und begann zu beten. Und ich kniete mich nieder zu ihm, und ich nahm seine Hand in meine Hände, und meine zweite Hand, die gab ich auf seinen Kopf, und all diese Menschen umringten uns von allen Seiten. Und als ich anfing zu beten, trat so eine Stille ein. Ihr wisst, wenn man in die Kirche geht, dann könnte man sogar eine Nadel fallen hören. Und ich bemerkte, dass Gott jetzt zu uns spricht. Und ihr habt es vielleicht auch schon mal bemerkt, dass ihr ein Gebet betet, was Gott ins Herz gibt. Dass es sein Gebet ist, das er durch euch führt. Und das war genau so ein Gebet. Das war ein Gebet Gottes. Und als ich mit dem Gebet fertig war, dann drückte ich stark an seine Hand, und ich sagte ihm: „Glaube an die Macht Jesu Christi. Wenn es sein Wille ist, kann er dich jetzt heilen. Aber er wird bald wiederkommen. Und wenn er dann wiederkommt, dann wirst du gesund sein, wirst stark sein und ein gesunder, starker Mensch. Aber gib ihm dein Herz, übergebe ihm dein Leben.“ Und ich hielt seine Hand und sprach so zu ihm.

[21:58] Und dann kamen andere Menschen, zogen mich, erfassten mich und zogen mich und sagten: „Bitte komm mit, bete auch für meine Schwester und für denjenigen.“ Immer weitere Bitten kamen dann. So verabschiedete ich mich von diesem Mann und ging dann zu den anderen Stellen und wir beteten dann auch in diesen anderen Häusern. Und kurz danach stand dieser Mann auf und dankte Gott und pries ihn. Dieser Mann läuft bis heute. Er hat mir einen Hinweis gegeben. Und er sagte auch zu mir: „Bitte komm zu mir, ich möchte getauft werden, ich möchte ein Christ werden.“ Betet auch für ihn. Das ist eine ziemlich starke Erfahrung, weil er direkt unsere Gebete erhört, unmittelbar erhört. Das ist er, als ich ihn erhob bei diesem Gebet, dass er nicht auf die Erde fällt, nicht umfällt. Er wurde hergetragen und er war einfach nur aus Haut und Knochen. Er war nicht in der Lage, laufen zu können. Aber Gott hat ihm spezielle Kraft und Stärke verliehen. Dieser Mann ist sehr dankbar. Und Gott tut große Wunder. Ihr wisst, nicht jedes Mal, wenn wir beten, bewirkt Gott so ein Wunder. Aber morgen werde ich euch von weiteren Wundern berichten, die Gott bewirkt hat. Das sind nicht nur ein, zwei oder drei Leute, das sind mehrere, die Gott aus solchen schwierigen Situationen emporgehoben hat.

[24:54] Und so helfen wir den Menschen, so wie es möglich ist. Wie ihr seht, verteilen wir Decken und wir verteilen auch Kleidung. Und auch Moskitonetze. Das dient zum Mückenschutz, das dient zum Schutz vor Malaria und anderen schweren Krankheiten. Ich könnte euch die Geschichten erzählen von den Menschen, die ihr hier seht. Und eine große Hilfe sind für uns auch Nähmaschinen. Einmal war ich zu Besuch bei einem Prediger. Und im Zimmer war eine Frau mit zwei Kindern. Und der Prediger sagte: „Sie haben keine Wohnung, sie haben kein Essen, vielleicht kannst du helfen.“ Und er sagte zu mir: „Wenn du ihr so eine Nähmaschine besorgen könntest, dann könntest du damit arbeiten und das würde ihr Leben retten.“ Und für diese Inspiration war ich sehr dankbar. Für 80 Euro kann man so eine Nähmaschine kaufen. Vielleicht auch schon eher für 50 Euro. Und diese Nähmaschine ist eine Hilfe für die gesamte Familie. Und solche Nähmaschinen, von denen haben wir schon eine ganze Reihe verteilt.

[27:20] Eine weitere große Hilfe sind Rikschas. Was ihr auf diesen Bildern hier seht, kann man sich nicht darunter vorstellen. Rikschas, ja. Also die heißen Rikschas. Das ist ein Junge aus der Tschechischen Republik, der nach Deutschland geflüchtet ist. Also das ist Rikschas. Also das ist eine Spende von jemandem aus Deutschland, der Geld gegeben hat, damit eine Familie überleben kann. Und auch aus Tschechien kommen solche Spenden und ich werde euch morgen dann erzählen, einige Erfahrungen, die sich verbinden mit diesem Bruder.

[28:26] Eine sehr große Hilfe sind Brunnen. Wir bauen manchmal zwei, drei Brunnen, die dann eine Hilfe darstellen für ein gesamtes Dorf. Und das, was am wichtigsten ist, das ist die Verkündigung des Wortes Gottes. Also egal, wo wir hinkommen, haben wir sehr große Versammlungen. Ganze Dörfer sind versammelt und es wurden schon viele Menschen getauft. In den letzten zwei Monaten hatten wir jede Woche Taufen. Und ich habe entschieden, dass wir in jedem Dorf, in das wir kommen, mindestens eine Bibel dalassen. Und so könnt ihr hier sehen, dass wir immer Aufrufe geben, und viele Menschen stehen auf und kommen nach vorne. Nicht viele Menschen nur deswegen, weil sie Jesus in ihr Herz aufgenommen haben, sondern viele entscheiden, sich taufen zu lassen. Und deswegen haben wir uns dann entschieden, in jedem Dorf mindestens ein, zwei Bibeln dazulassen. Und deswegen, wo wir auch hinkommen, versuchen wir, mit dem Wort Gottes und allem, was uns hilft, die Menschen für das Gottesreich vorzubereiten.

[30:42] Und heute kann ich sagen, dass wir mit einem Bruder aus Deutschland zusammengearbeitet haben, der uns geholfen hat, dass dieses Haus entstehen konnte. Und hier sehen wir einige Bilder von der Einweihung dieses Hauses. Und wir konnten diese Kapelle heiligen für Gottes Werk und eröffnen. Und ihr seht hier diese schönen Augenblicke, wo die Menschen sich für Jesus entscheiden und sich taufen lassen. Jesus hat gesagt: „Was ihr einem meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan.“ Und bitte den Herrn der Ernte, denn die Ernte ist groß, aber der Arbeiter ist wenig, mögen mehr Arbeiter in die Ernte gehen. Heilen und aufstehen. Erwecken, aufstehen, verkündigen, predigen, lernen und taufen im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Und er versichert uns: „Habe keine Angst, denn ich bin bei dir immer. Und ja, ich komme recht bald.“ Und möge Gott uns alle segnen, damit wenn er kommt, wir aus seinem Mund hören können: „Gut gemacht, guter und treuer Arbeiter. Du bist über wenig treu geblieben gewesen, ich werde dich über vieles setzen. Ich gehe ein in die Freude des Königreichs deines Herrn.“ Gottesbesegnete, ich wünsche dir. Ich wünsche euch Gottes Segen. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!


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