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Ingo Sorke beleuchtet in diesem Vortrag die Thematik der Frauenordination aus biblischer, historischer und adventistischer Perspektive. Er analysiert gängige Argumente für die Frauenordination und stellt sie kritisch dar, wobei er auf biblische Texte und die Schriften von Ellen White zurückgreift. Dabei wird die Frage nach der biblischen Grundlage und der Rolle von Mann und Frau in der Gemeinde und Familie thematisiert.


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Serie: Frauenordination und die Einheit der Gemeinde (Symposium)

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Transkript

[0:00] Seid gegrüßt! Ich bin Ingo Sorke. Ich war mehrere Jahre lang Prediger in den USA und seit dem Jahr 2000 unterrichte ich Neues Testament und Griechisch.

[0:32] Ich darf euch einladen, noch mit mir zu beten, bevor wir diese wichtige Thematik besprechen. Herr, hab Dank! Hab Dank dafür, dass du uns deine Gnade schenkst, deine Güte, deine Geduld, aber auch deine Wahrheit und dein Wort. Und so bitten wir dich jetzt um deinen Heiligen Geist, damit wir mehr Verständnis bekommen zum Thema der Ordination in der Heiligen Schrift und auch in unserer Adventgeschichte. Herr, schenke uns Weisheit und Einheit. Im Namen Jesu. Amen.

[1:20] Die Thematik der Frauenordination war mir eigentlich lange Zeit egal. Und wer will einer Frau im 21. Jahrhundert schon sagen, sie kann eine Rolle, eine Funktion nicht übernehmen, nur weil sie Frau ist. Das verstand ich für lange Zeit nicht. Ich habe mich über das Thema informiert, Bücher, Sprecher angehört von beiden Seiten, aber eine Stellungnahme meinerseits hatte ich nicht genommen. Im Unterricht habe ich immer erklärt, dass es eigentlich egal ist und Frauen durchaus als Älteste oder Prediger, Pastorinnen ordiniert werden können, aber fundiert war meine Position nicht.

[2:12] Vor drei Jahren musste ich mich mit der Thematik intensiv beschäftigen. Ich habe viel gelesen, aber einen Sommer habe ich mir sechs Wochen genommen und nur die Bibel studiert, das Griechische gelesen, Hebräisch im ersten Mose, viel gebetet und ich habe mir die beiden Seiten angeschaut, um einmal eine Stellungnahme zu formulieren. Und ich stelle fest, dass die Frauenordination biblisch, historisch und auch aus der Perspektive des Geistes der Weissagung problematisch ist. Es geht nicht darum, Frauen zu missbrauchen oder nur eine starke Hand zu benutzen als Führungsautorität, weil ich Mann bin. Mir ging es darum festzustellen, hat Gott hier einen biblischen Willen?

[3:18] Was mir aufgefallen ist beim Studium, sind die Argumente für die Frauenordination und ich möchte hier ein paar Beispiele nennen, das habe ich während dem Studium zum Thema erlebt. Zum Beispiel, ein Kollege von mir hat mich angesprochen und gesagt: „Ingo, ich habe mich mit der Thematik der Frauenordination noch nie beschäftigt, aber ich meine, stellt ihr jetzt auch fest, was hier jetzt passiert? Ingo, ich habe mich mit der Thematik noch nie befasst, aber ich meine, so können wir als biblisch fundierte Bewegung nicht argumentieren.“ Und das wollte ich auch nicht für mich selber. Ich habe es nie studiert, aber ich denke doch, das können wir uns nicht leisten.

[4:12] Dann kam das kulturelle Argument. Mir wurde öfters gesagt: „In unserer Kultur, obwohl die Bibel vielleicht dagegen ist, in unserer Kultur können wir einer Frau, die durchaus kompetent diese Funktion und Ordination als Älteste oder Predigerin nicht vorenthalten.“ Das Problem ist, ersetzen wir Frauenordination mal mit dem Sabbat, dann wird es problematisch. Ich bin als evangelischer Lutheraner in Deutschland aufgewachsen und für mich als Kind war kulturell der Samstag der Tag des Einkaufens, Auto waschen, Straße fegen, in Stuttgart Kehrwoche, Rasen mähen und alles mögliche machen. Der Sabbat als Samstag war kulturell einfach unpraktisch. Und dann könnte man ja sagen, evangelistisch, missionarisch, der Sabbat passt in unsere deutsche, europäische Gesellschaft eigentlich gar nicht rein. Dann nehmen wir doch lieber den Sonntag, auch aus nicht religiöser Perspektive. Aber wir können die Kultur nicht zum Maßstab biblischer Wahrheit machen. Oft ist die Bibel gegen kulturell. Der Ruhetag ist auch aus nicht religiöser Perspektive Sonntag, aber der Heilige Geist durch die Heilige Schrift triumphiert meiner Ansicht nach über die Kultur.

[6:08] Das Kompetenzargument, also mein Kollege hat es nicht studiert und dann eine Meinung gebildet ohne Fundament, die Kultur. Und dann höre ich immer wieder von der Kompetenz der Frau. Und natürlich, Frauen sind höchst kompetent, auch im Gemeindedienst. Und wir brauchen Frauen im Gemeindedienst. Aber als Prediger, als Pastor einer Gemeinde, ich habe eine kleine Gemeinde neben meinem Unterrichtsdienst, habe ich festgestellt, dass wir noch viel mehr Männer und Frauen auf der Basis des Gemeindedienstes brauchen. Ich habe zum Beispiel Besucher, die kommen zu meiner Gemeinde. Ich begrüße sie, wir haben ein kurzes Gespräch. Ich halte die Predigt oder einen Besucher. Und dann verschwinden unsere Besucher wieder ohne Einladung zum Mittagessen, ohne Gespräch zwischen den Gemeindegliedern. Und ich meine, wir haben viel mehr Arbeit zu tun auf dieser niedrigen Gemeindeebene, wo wir einen persönlichen Kontakt herstellen. Kompetenz brauchen wir auf dieser persönlichen Unterstützungsebene. Kompetenz allein reicht nicht aus.

[7:40] Im 4. Mose 12, Vers 2 zum Beispiel, 4. Mose 12, Vers 2, meint die Miriam, sie wäre auch kompetent. Ich lese das hier kurz. Miriam und Aaron redeten gegen Mose wegen seiner Frau, der Kuschitin, die er genommen hatte, denn er hatte eine kuschitische Frau genommen. Sie sagten: „Redet denn der Herr allein durch Mose? Redet er nicht auch durch uns?“ Und der Herr hörte es. Und diese Rebellion gegen die Ordnung, die Gott geschaffen hat, die gefiel dem Herrn gar nicht. Das andere Beispiel, ich werde es jetzt nicht lesen, aber 4. Mose 16, die Rebellion des Korach, der hielt sich auch für kompetent. Er wollte auch einen Dienst vollbringen, zu dem ihn Gott nicht berufen hat. Das endete da ganz schlimm. Beispiel Judas. Vielleicht war Judas sogar der einzige kompetente Jünger im Kreise der Zwölf. Aber die Kompetenz wurde ihm dann zum Verhängnis.

[9:06] Und zum vierten höre ich noch ein Argument, recht häufig, also mein Kollege ohne Studium hat sich eine Meinung gebildet, dann das Kompetenz-Argument und dann noch die Frage der Kultur. Aber dann kommt noch eins zum Vorschein. Unsere Kinder. Wir haben Leute gesagt: „Unsere Kinder verlassen unsere Gemeinde, weil wir unfair sind. Wir diskriminieren gegen die Frau.“ Für Frauen gibt es viel, viel Arbeit zu tun und oft leisten sie mehr Arbeit als die Männer. Aber ich meine, unsere Kinder verlassen die Gemeinde nicht, weil wir kulturell, gesellschaftlich, soziologisch unfair sind. Unsere Kinder, unsere Jugendlichen verlassen die Gemeinde, weil wir langsam aber sicher unsere adventistische Identität aufgeben. Wir haben keinen prophetischen Fingerabdruck mehr sozusagen. Unsere prophetische Unterschrift verblasst auf den Seiten unserer Geschichte und unserer Gegenwart als Gemeinde. Deswegen verlassen sie die Gemeinde. Es lohnt sich nicht, in einer Gemeinde zu bleiben, die gar kein spezifisches Profil mehr bietet.

[10:40] Was ich jetzt in den nächsten paar Minuten machen will, mein Kollege wird das noch viel mehr vertiefen, ich will einfach mal eine Übersicht geben, biblisch, historisch, zur Frage der Ordination, ein paar Perspektiven aufgreifen und mich so durch die Thematik arbeiten.

[11:01] Ich habe gehört, dass Ordination überhaupt nicht biblisch ist. Das ist ein Übersetzungsfehler aus Markus 3, Vers 14, der Paradetext. An dem Moment hat Jesus seine Jünger zur Seite gestellt und in manchen englischen Übersetzungen ordiniert. Markus 3, Vers 14. Im Zusammenhang danach ging er auf einen Berg und rief zu sich, die er wollte, und sie kamen zu ihm. Interessant, es waren nicht Freiwillige. Jesus hat sie berufen. Dann kommt der Vers 14 und er bestimmte, zwölf bei ihm zu sein und damit er sie aussende, um zu predigen. Interessanterweise kommt hier im Griechischen, Vers 14, das Verb bestimmt. Im Alten Testament, als Jeroboam falsche Priester ordinierte, das ist 1. Könige 12, 31 und 1. Könige 13, 33, benutzt die Septuaginta, also die griechische Übersetzung aus dem Hebräischen, genau dasselbe Verb. Im griechischen Poieo. Jeroboam hat Priester gemacht, Priester bestimmt, Priester ordiniert. Und das macht Jesus jetzt hier am Anfang seines Dienstes. Das heißt, es ist durchaus akzeptabel, dass wir diesen Moment im Dienste Jesu als Ordination definieren.

[12:57] So hat es auch Ellen White verstanden, in der englischen Ausgabe zu ihrem Kommentar zur Apostelgeschichte, Seite 160, meint sie, dass die Ordination eine öffentliche Anerkennung einer göttlichen Bestimmung war. Und dann sagt sie, dass diese Jünger dann die Führungsautorität hatten zu taufen, Gemeinden zu organisieren, denn sie waren investiert mit auf Englisch „full ecclesiastical authority“, also voller Gemeindeautorität. Es handelt sich also biblisch in Markus 3, Vers 14 durchaus um eine autoritäre, definierte Ordination.

[13:53] Dann ist diese Ordination auch geschlechtsspezifisch. Mir wurde öfters gesagt, wir finden uns in einem Wandel vom Alten zum Neuen Testament. Und im Neuen Testament ist der Gemeindedienst nicht mehr geschlechtsspezifisch. Jesus hat zwölf männliche Jünger berufen, natürlich, aber was interessant ist, dass Ellen White als Frau diese Berufung von zwölf Männern im Neuen Testament auf das Alte Testament zurückführt. Das heißt, das Alte Testament ist nicht einfach abgetan und wir schaffen jetzt etwas total Neues und vergessen unsere theologische Herkunft im Alten Testament. Nein, es gibt eine direkte Verknüpfung, Verbindung zwischen dem Alten und dem Neuen.

[14:55] Im Buch „Der Eine“, „Das Leben Jesu“, in der englischen Ausgabe „Desire of Ages“, Seite 291, beschreibt Ellen White, dass so wie im Alten Testament die zwölf Patriarchen als Repräsentanten Israels dastanden, so wurden jetzt die zwölf Apostel gewählt. Und das kommt auch im 2. Mose 18, Vers 25 zum Vorschein. Ein Vers, den Ellen White auch benutzt. 1. Mose 18, Vers 25. Interessant, die Wahl der Sprache hier. Mose erwählte tüchtige Leute aus ganz Israel und machte sie zu Häuptern. Die autoritäre Führungsposition der Häupter über das Volk zu Obersten, über 1.000, über 100, über 50 und über 10. Interessanterweise geht es hier um Männer, die göttlich sind. Diese sind Vorbilder. Es handelt sich nicht um Chauvinisten, um Macho-Typen, überhaupt nicht. Das sind respektierbare Führungskräfte. Luther hat das als Häupter übersetzt.

[16:25] Dann ist noch Jesus unser Beispiel. Durch das große Haupt arbeitet er, Jesus, durch Männer. Und Ellen White benutzt das Wort „ordiniert“. Männer, geschlechtsspezifisch, die ordiniert waren, sein Werk zu vollbringen. Nicht alle Leute, die von Gott berufen sind, sind ordiniert. Wir sind alle dazu berufen, Gemeindedienst zu leisten, Missionsarbeit zu vollbringen und unseren Nächsten zu erreichen. Aber in der Bibel sehe ich eine Unterscheidung zwischen der Ordination und solchen, die nicht ordiniert sind.

[17:16] Wir haben keine Päpste. Wir haben keine Hierarchie, wie es in anderen Glaubensrichtungen vorhanden ist. Und die Ordination gibt uns als Pastoren auch keine besondere Kraft oder Dynamik. Es ist einfach eine Anerkennung, dass manche auserwählt sind zu einem besonderen Dienst.

[17:42] Im Alten Testament, als ich angefangen habe, mich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, habe ich von Anfang an festgestellt, dass die Schöpfung des Menschen geschlechtsspezifisch ist. Dieser Text wird häufig dazu benutzt, um die Gleichheit zwischen Mann und Frau hervorzustellen. Und für mich gibt es keine Frage, die Frau ist genauso wertvoll wie der Mann. Keine Frage. Aber trotzdem muss ich 1. Mose 1, Vers 27 geschlechtsspezifisch lesen. Gott schuf den Menschen nach seinem Bild. Nach dem Bild Gottes schuf er ihn und schuf sie als Mann und Frau. Natürlich lesen wir hier von einem gleichen Wert. Aber interessanterweise ist der Mensch in Mann und Frau geschlechtsspezifisch aufgeteilt.

[18:50] Als Mann kann ich keine Kinder haben. Also rein biologisch gibt es jetzt schon fundamentale Funktionsunterschiede zwischen Mann und Frau.

[19:04] Das Problem begann damit, dass sich Eva vom Adam abgesondert hat und dann mit der Schlange, mit dem Satan, alleine sich auseinandergesetzt hat. Dann kommt eine Rollenverschiebung. Ganz interessant. Die Eva wurde geschaffen, um mit dem Adam zu sein. 1. Mose 3, Vers 5 finden wir eine Rollenverschiebung. 1. Mose 3, Vers 5. Im Vers 4 sagte die Schlange zur Frau: „Ihr werdet ganz sicher nicht sterben.“ Also es geht um eine direkte Rebellion gegen das Wort Gottes im Zusammenhang. Sondern Gott weiß, dass er an dem Tag, an dem ihr davon esst, eure Augen geöffnet werden und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist. Die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen war, dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er klug machte. Und sie nahm von seiner Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war. Die Eva sollte bei ihrem Mann sein. Jetzt ist Adam bei ihr. Und diese Rollenverschiebung, meine ich, führte zu dem Fall. Interessanterweise schiebt Paulus dem Adam die Schuld zu, im Römerbrief, Kapitel 5, Vers 14, meine ich, nicht der Eva. Die sind auch beide nicht nackt, bis Adam die Frucht nahm.

[20:49] In der Schöpfungsgeschichte steht Adam klarerweise für mich, sogar außerhalb der Ordinationsfrage, als Leiter, als Haupt mit der Frau als Unterstützung. Nicht, um sie zu unterdrücken, sondern die Eva ist gottgeschaffene Helferin, seine Partnerin an seiner Seite. Also, deswegen ist die Eva auch keine Priesterin im Garten Eden. Als Gott ihr die Kleidung gegeben hat, hat Gott einfach die Sünde, die Scham überdeckt, aber sie nicht zur Priesterin gemacht.

[21:36] Dann höre ich häufig, dass Gott ja eine Ausnahme macht. Hier und da in der Bibel wird vielleicht ein Bild dargestellt, dass die Männer die Leiter sein sollen und die Frauen nur eine unterstützende Rolle haben, aber es gibt Ausnahmen. Paradebeispiel, die Deborah als Richterin. Interessanterweise nannte sie sich im Buch der Richter, Kapitel 5, Vers 7, eine Mutter Israels. Was auch noch interessant ist, sitzt die Deborah nicht im Tor der Stadt, so wie es die Richter im Alten Testament machten. Sie saß quasi nur unter dem Palmenbaum. Und dann gibt es noch eine interessante Beobachtung. Alle Richter wurden ganz spezifisch chronologisch definiert. Sie richteten von dem Zeitpunkt zu dem Zeitpunkt. Das finden wir bei der Deborah nicht. Und im Buch Hebräer, Kapitel 11, Vers 32, wird der Barak, lesen wir einfach den Text, zur Führerschaft aufgerufen. Und weil er das nicht immer wahrgenommen hat, deswegen musste die Deborah eingreifen. Hebräer 11, Vers 32, da heißt es vom Barak: „Was soll ich noch mehr sagen, die Zeit würde mir zu kurz, wenn ich erzählen wollte von Gideon, Barak, Simson, Jephthah, von David, Samuel und den Propheten.“ Das heißt, obwohl Deborah als Mutter Israels auch gerichtet hat, wird die Führungsrolle trotzdem noch dem Barak zugeschrieben.

[23:27] Das wahrscheinlich wichtigste Beispiel einer Ausnahme, was oft zitiert wird, kommt aus dem Alten Testament auch wieder. Gott wollte keinen menschlichen König. Aber das Volk Israel wollte einen König, so wie die anderen Völker um Israel herum. Schließlich hat Gott gesagt, ein Zugeständnis gegeben: „Ich gebe euch einen König.“ Das heißt, die Argumentation verläuft folgendermaßen: Die Bibel stellt vielleicht Männer als Führungskräfte vor. Es sollten nur Männer ordiniert werden, Frauen nicht. Aber wegen der bestehenden Kultur, aufgrund der Situation der Gemeinde, macht Gott ja Ausnahmen und das heißt dann: Die Frauenordination ist eine gottordinierte Ausnahme, die durchaus in Ordnung ist.

[24:28] Das Problem ist, nach Hosea 13, Vers 11 handelt es sich bei dem Königtum um einen Riesenfehler, den wir nie als Beispiel für ein Gemeindemodell vornehmen wollen. Das heißt, wenn wir meinen, Frauenordination ist ja eine Ausnahme, so wie das Königtum, dann wollen wir von dem Königtum so weit und so schnell wegrennen wie möglich. Hosea 13, Vers 11. Und wenn wir uns die Geschichte der Könige anschauen, ist das ein sehr schlechtes Beispiel für unsere Gemeinde.

[25:21] Das kommt aus einer sogenannten dritten Position. Wir hatten ein Komitee, das zwei Jahre lang die Ordinationsfrage studiert hat. In unserem letzten Treffen, in den letzten paar Stunden, wurde diese dritte Position von einem Rechtsanwalt vorgeschlagen. Wir konnten keine Gegenargumente schreiben und die dann diskutieren. Es verlief ganz schnell und die Deborah und das Königtum wurden als Beispiel aufgezeichnet. Nicht ein Beispiel, das für uns gilt.

[26:01] Dann wird noch aus dem Alten Testament ganz kurz die Sklaverei erwähnt. Handelt es sich nicht um Sklaverei, wenn wir den Frauen die Ordination vorenthalten? Nein, die Geschlechtertrennung, die Rollentrennung, die Verteilung verschiedener Funktionen in der Gemeinde als Volk Gottes, ist Gott gewollt, von Gott beschrieben, noch vor dem Fall, noch vor dem Sündenfall. Bei der Sklaverei handelt es sich um eine menschliche Erfindung, die von Gott nie gewollt war.

[26:43] Ganz kurz ein paar neutestamentliche Texte. Ein Kollege hat mir gesagt: „Der Heilige Geist wird nie im Spätregen ausgeschüttet werden, wenn wir die Frauenordination nicht erlauben.“ Das heißt, wir haben die Sklaverei abgeschafft, wir haben jetzt nicht mehr Juden und Griechen und wir haben die ethnische Spaltung unter den Nationen in der Gemeinde auch abgeschafft und jetzt kommt noch die dritte Mauer, die zusammenbrechen muss und das ist die geschlechtliche Trennung im Gemeindedienst. Interessanterweise wurde der Heilige Geist in Apostelgeschichte 1 und 2 auf eine patriarchale Gemeinde ausgegossen. Die ersten sieben Diakone waren Männer und trotzdem in der Apostelgeschichte hat der Heilige Geist gewirkt.

[27:41] Römer 16, Vers 1 und 2. War die Phöbe eine Diakonin? Ich muss jetzt etwas Technisches kurz erklären. Paulus schreibt: „Ich empfehle euch unsere Schwester Phöbe an, die eine Dienerin der Gemeinde in Kenchrea ist, dass ihr sie aufnehmt im Herrn, wie es sich für die Heiligen gehört, und ihr beisteht in allen Dingen, in denen sie euch braucht. Denn auch sie ist für viele eine Hilfe geworden und auch für mich selbst.“ Im Griechischen steht für Dienerin „diakonos“. Diener, männlich, ist ein maskulines Wort im Griechischen. Und „diakonos“ kann durchaus Diener heißen, im wahrsten Sinne des Wortes Diakon. Das heißt, die Argumentation ist dann: Hier ist eine Frau, die eine männliche Rolle annimmt, die eines Diakons, nicht einer Diakonin, Diakonisse.

[29:57] Das Problem damit ist, dass es im Griechischen kein weibliches, feminines Wort für Diakonen gibt. „Diakon“ im Griechischen ist sowohl maskulin als auch feminin. Und meistens im Neuen Testament wird dieses Wort nicht für den technischen Begriff Diakon gebraucht, sondern einfach für Dienerin, wie es hier der Martin Luther aufgreift. Zum Beispiel wird Jesus „diakonos“ genannt, Römer 15, Vers 8. Paulus nennt sich „diakon“, Epheser 3, Vers 7, obwohl er nicht Diakon war. Timotheus ist auch „diakonos“, Philippa 1, Vers 1, 1. Timotheus 4, Vers 6. Das heißt, wir lesen hier im Römer 16 nicht unbedingt, dass eine Frau die Rolle eines Mannes übernimmt.

[29:58] Im gleichen Kapitel gibt es noch ein Problem für manche Ausleger. Vers 7 grüßt Andronikus und Junias, meine Verwandten und meine Mitgefangenen, die unter den Aposteln angesehen sind und schon vor mir in Christus waren. Und dann sagen manche Ausleger: „Junias, eine Frau, war Apostel, was eigentlich nur für Männer ist.“ Das heißt, Frauen können Männerämter annehmen und ordiniert werden. Der Text drückt es so nicht aus. Zwei Probleme. Bei der Junias wissen wir eigentlich gar nicht, ob es ein Mann oder eine Frau war. Verschiedene griechische Manuskripte stellen sie als Frau dar oder als Mann. Das Ende eines Namens „ias“ kann sich sowohl auf Frauen als auch auf Männer beziehen, zum Beispiel Zacharias und Ananias. Aber das ist nicht das Problem. Das Problem ist, Junias einen Apostel zu machen. Das stimmt nach griechischer Grammatik nicht. Es handelt sich hier um einen Präpositionalsatz, der Junias unter den Aposteln angesehen macht. Aber Junias ist nicht ein Apostel. Und in allen Apostellisten im Neuen Testament wird weder Andronikus noch Junias jemals erwähnt. Wir stehen hier nicht auf einem soliden Fundament, Junias eine Apostolin zu machen. Das geht so ohne weiteres nicht.

[31:59] 1. Korinther 11, Vers 3 im Neuen Testament, schon in der Schöpfung, vor dem Fall, wird eine harmonische Hierarchie vorgestellt. 1. Korinther 11, Vers 3. Ich will euch aber wissen lassen, dass Christus das Haupt des Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau, Gott aber das Haupt Christi. Natürlich ist Christus das Haupt der Gemeinde. Aber trotzdem wird hier zwischen Mann und Frau ganz klar unterschieden. Der Mann aber ist das Haupt der Frau, Gott aber ist das Haupt Jesu Christi und Christus ist das Haupt des Mannes.

[32:49] Wenn ich mir gesellschaftlich, ich bin auch Seelsorger, die absolute totale Gleichstellung der Frau mit Männern ansehe, ich freue mich, dass Frauen Auto fahren, dass sie wählen dürfen, alles machen können, keine Frage, ich bin nicht für die Unterdrückung der Frau. Aber wenn ich mir die totale Gleichstellung anschaue, in der letzten Generation, stelle ich fest, dass die meisten unserer Kinder jetzt von Nicht-Eltern erzogen werden. Die Frauen in Amerika müssen hart arbeiten, haben wenig Zeit für die Familie und Männer sitzen oft auf der Couch und schauen sich den Fernseher an. Das heißt, diese demografische Gleichstellung hat weder der Frau noch der Familie als göttliche Institution geholfen. Unsere Kinder wachsen oft als Waisen auf. Dazu möchte ich noch sagen, vor allem zu den Frauen, die alleine Kinder erziehen, ich nehme meinen Hut ab. Das ist Schwerstarbeit und nicht einfach. Und viele Menschen, Familien, müssen jetzt zwei Brotgewinner haben, Brotverdiener. Wirtschaftlich geht es kaum noch, Alleinverdiener zu sein. Das sehe ich vollkommen ein. Aber rein theoretisch, soziologisch, Gleichstellung der letzten Generation hat eigentlich nicht erreicht, was viele erreichen wollten.

[34:31] Galater 3, Vers 28 ist wahrscheinlich der Text, der oft am meisten aus dem Kontext genommen wird und falsch gelesen wird. Galater 3, Vers 28. Da ist weder Jude noch Grieche, weder Knecht noch Freier, weder Mann noch Frau. Denn ihr seid alle einer in Christus Jesus. Einfache Erklärung, es geht hier im Zusammenhang um die Erlösung, um die Stellung aller Menschen vor Gott in ihrem Heil. Es geht hier nicht um Gemeindedienst oder die Aufteilung der Funktionen. Wir sehen hier ganz deutlich, dass auch ein Mann oder eine Frau in Christus immer noch Mann oder Frau ist. Aber der Zusammenhang ist ganz eindeutig, es geht hier nicht um Einteilung Älteste, Diakon usw. Es geht um die vertikale Position aller Menschen vor Gott.

[35:40] Epheser 5, Vers 21. Eine ganz interessante Unterscheidung. Vers 21 sagt ja: „In der Furcht Gottes ordnet euch einander unter.“ Und dann wird schnell argumentiert: „Also alle ordnen sich Gott unter und wir sind alle gleich.“ Nein, nicht so schnell. Im Zusammenhang definiert Paulus dann für Sklaven ihre Beziehung zu ihrem Meister, obwohl wir die Sklaverei nicht befürworten. Er definiert auch die Unterordnung untereinander, Kinder zu Eltern, und die ist nicht gleichgestellt. Kinder müssen ihre Eltern respektieren. Es ist eine nicht absolute Gleichstellung. Und dann beschreibt er auch christliche Männer und Frauen, wie sie zueinander halten. „Ihr Frauen ordnet euch euren Männern unter wie dem Herrn.“ Und dann kommt in Vers 23 eine ganz spezifische und fantastische Erklärung. Denn der Mann ist das Haupt der Frau, zur Unterdrückung, nein, wie auch Christus das Haupt der Gemeinde ist und er ist Retter des Leibes. Aber wie die Gemeinde Christus untergeordnet ist, so auch die Frauen ihren Männern in allen Dingen. Ihr Männer liebt eure Frauen, wie auch Christus die Gemeinde geliebt und sie sich selbst für sie dargegeben hat. Das heißt, die Unterordnung ist nicht nur, weil der Mann mehr Testosteron hat und Mann ist, sondern gerade eben, weil der Mann ein christlicher Mann ist und in der Familie so wie Jesus Christus agiert. Ein wunderschönes Bild der Ehe, der Harmonie und wie alle Teile in der Familie zusammenarbeiten und sich unterordnen.

[37:45] Mein Kollege wird 1. Timotheus 2 und 3 ansprechen. Ich habe nur in meinem Studium, als ich meine Position ändern musste wegen der Bibel festgestellt, im 1. Timotheusbrief geht es um Gemeindeordnung. Es geht um die 10 Gebote. Es ist also nicht nur eine Nebensache für das Gemeindehandbuch, aber es geht gar nicht um die Moral und größere Dynamiken. Nein, es geht im Timotheusbrief um 10 Gebote, um Ordnung und Timotheus ist auch ganz geschlechtsspezifisch. Paulus argumentiert nicht kulturell, sondern er beruft sich auf die Schöpfung vor dem Fall und dann noch auf den Sündenfall. Das heißt, wenn Paulus schreibt: „Ein Ältester sollte der Mann einer Frau sein“, dann kann ich mir nicht die exegetische Akrobatik leisten, das dann umzudefinieren und sagen, das kann auch die Frau eines Mannes sein, zumal in Kapitel 5, Vers 9 Paulus einen spezifischen Begriff „Frau eines Mannes“ schon hat. Im Klartext 1. Timotheus 3, wenn Paulus von einem Mann einer Frau spricht, dann spricht er tatsächlich vom Mann einer Frau, geschlechtsspezifisch. Und dieser Mann muss als Ehemann, als Vater ein Vorbild sein in der Familie, damit er auch weiß, wie eine Gemeinde zu leiten ist.

[39:35] Zum Schluss im Neuen Testament, dann etwas Adventgeschichte. 1. Petrus 2, Vers 9. Die Priesterschaft aller Gläubiger, das kommt direkt aus dem 2. Mose, natürlich Kapitel 19, Vers 6 und 7. Da wurde schon das Volk Israel als Priestertum bezeichnet, aber das heißt nicht, dass alle Priester waren. Im 1. Petrus geht es darum, was wir Gott offerieren können als geistliche Gaben. 1. Samuel 15, Vers 22. Gerechtigkeit dem Herrn vertrauen, Psalm 4, Vers 5. Dankbarkeit, Psalm 107, Vers 22. Übergabe unseres Leibes, Römer 12, Vers 1 und die Anbetung Hebräer 13, Vers 15. Es geht nicht darum, alle geschlechtsspezifischen Rollen aufzulösen, sondern um einen anderen Zusammenhang.

[40:38] In der Geschichte der Adventgemeinde habe ich in meiner Recherche gefunden, dass die Pioniere auch diese Geschlechtertrennung praktizierten. Zum Beispiel D.T. Bordeau, Review and Herald 1862: „Wir lernen nicht von der Heiligen Schrift, dass Frauen jemals als Älteste oder Apostel ordiniert wurden. Sie sollten als solche auch nicht lehren, also in der Autoritätshauptesrolle.“ Natürlich dürfen Frauen predigen, die Bibel unterrichten, Gemeindedienst leisten. Aber die Funktion 1. Timotheus 3 als Ältester, Prediger, Pastor, als Haupt der Gemeinde ist den Männern vorbehalten. Mehrmals haben wir Beispiele, dass wir keine weiblichen Ältesten in der Adventgemeinde hatten.

[41:39] Ellen White, wie kann ein Mann hier so argumentieren und dann an eine Prophetin glauben? Propheten, nach biblischer Aussage, hatten eine andere Funktion als Priester. Propheten durften nicht in das Allerheiligste. Der höchste Priester durfte das zum Beispiel. Und Frauen in der Adventgeschichte wurden Lizenzen gegeben zum Predigen, aber nicht als Älteste oder als Führungskraft. Viele Frauen predigen, aber nicht in der Rolle des Hauptes. Wurde Ellen White jemals ordiniert? Nein. Von Gott als Prophetin ja, aber sie selber, ihr eigenes Zertifikat wurde einfach leer gelassen. 1881 gab es da einen Versuch, Frauen zu ordinieren, das starb dann. Aber 1885 wurde das Wort Ordination ausgestrichen und in ihrer Biografie, Generalkonferenz 1909, war da einfach ein X für nicht ordiniert.

[43:08] Kurz zum Schluss noch möchte ich ein paar Aspekte ansprechen. Wir haben viele Beispiele von Ellen White, dass Frauen zum Dienst berufen sind. Wir brauchen mehr Gemeindeglieder, die in den Gemeindedienst aktiv eintreten, nicht weniger. Aber dieser Gemeindedienst wird von Ellen White immer wieder spezifiziert. Mein Kollege wird Beispiele dazu geben. Wir brauchen mehr Frauen. Das Wort Pastor taucht dann auf. Wenn ich mir diese Paragrafen genau anschaue, sehe ich im Zusammenhang, dass es sich hier nicht auf einen Ruf kommt zum Gemeindedienst als Pastor oder Prediger oder Ältester, sondern um den allgemeinen Gemeindedienst, der auch Literaturevangelisation, Buchevangelisation beinhaltet. Also der Aufruf zu Frauen, als Pastor zu arbeiten, ist in einem ganz bestimmten Zusammenhang. Und wir haben auch Zitate, wo Ellen White ganz spezifisch sagt: „Wir brauchen Männer, die die Bibel predigen, Männer, die im Pult stehen und als Prediger fungieren.“ Und dann dreht sie das Blatt um. Und wir brauchen auch Männer und Frauen, die Gemeindedienst leisten. Das heißt, Ellen White beschreibt Gemeindedienst oft geschlechtsspezifisch und dann allgemein für andere Aufgaben.

[44:50] Ein Problem noch am Schluss. Was kommt nach der Frauenordination? Die Methodisten haben auch eine Generalkonferenz. Vor vielen Jahren haben sie angefangen, Frauen zu ordinieren. Und jetzt ist das Thema nicht mehr Frauenordination, sondern die Ordination homosexueller Pastoren. Das heißt, an der Tür hinter der Frauenordination klopft das Thema der Homosexualität. Und ich sage das mit aller Fürsorge, mit einem offenen Herzen und mit der Liebe Gottes in meinem Herzen. Time Magazine, Januar 2015. Wir haben das Zitat direkt von keinem Bibellehrer ohne Ellen White, dass hier bei diesem Thema der Frau und der Homosexualität die Bibel auf dem Prüfstand steht. Das heißt, säkulare Quellen erkennen, dass hinter der Frauenfrage auch die Frage der Homosexualität steht. Denn die gleiche exegetische Argumentation, mit der wir die Frauenordination verteidigen, das gleiche Prinzip steht auch hinter der Verteidigung homosexueller Pastoren und Seelsorger usw. Ein anglikanischer Priester meinte, Zitat: „Die Union nach öffentlicher Meinung, der Kompromiss kann nur dadurch geschehen, wenn wir die Frauenfrage klären, denn die Frauenfrage führt zur homosexuellen Ordination genauso.“ Jensen Will White, The Church, A Guide for the Perplexed, Kindle, Version 1966-1974. Time Magazine, Januar 2015, habe ich schon angesprochen, der christlichen Tradition ist es nicht möglich, die homosexuelle Gemeinschaft zu umarmen, ohne ihre Position zur Frauenordination zu ändern. Das heißt, diese beiden Themen, so schmerzhaft und empfindlich diese sind, gehören zusammen.

[47:39] Ich möchte mit einer Erfahrung abschließen. Ich habe einen Kurs an meiner Universität zum Neuen Testament, den Briefen des Paulus, und oft sind in meinem Kurs 50 Frauen, die nicht Adventisten sind, aus allen Hintergründen: Muslime, Atheisten, Adventisten, Baptisten, Methodisten, Katholiken, die bereiten sich alle auf den Beruf der Krankenschwester vor und die müssen an unserer Uni einen Religionskurs belegen. Es kam dann zu den Briefen des Paulus, 1. Timotheus, Galater 3, 28, Epheser 5 usw., alle Texte, die eigentlich ganz geschlechtsspezifisch sind. Und ich hatte als Professor schon Angst, wie werden diese Frauen zu diesen Texten reagieren? Das habe ich dann so gemacht, dass ich diesen Frauen alle Texte kopiert habe auf ein Blatt, alle spezifischen Texte zur Frauenfrage, Älteste, Galater 3, 28, 1. Timotheus, Epheserbrief, Titus 1 und 2. Ich habe denen gesagt: „Ohne Vorurteile, ohne Kommentar, lest doch einfach mal diese biblischen Texte, legt eure kulturellen Vorurteile beiseite, also klagt Paulus nicht als Chauvinist und Machoman an, sondern versucht euch in diese biblische Kultur reinzulesen, in seine Argumentation, in die Schöpfungsgeschichte, in den Zusammenhang, wie er argumentiert und dann sagt ihr mir, was ihr davon haltet.“

[49:34] Diese Frauen, 50 Frauen in einem Kurs, ohne adventistischen Hintergrund, vielleicht sogar kein biblischer Hintergrund, haben dann ganz klar erklärt, dass die Rollen, Funktionen von Frau und Mann in der Bibel unterschiedlich sind, ohne zu argumentieren, ob das jetzt gut oder schlecht ist, aber die Bibel drückt geschlechtsspezifische Rollen ganz klar aus.

[50:04] Dann habe ich gedacht, was machen wir jetzt damit? Männer wurden beschrieben, die Funktion und Verantwortung der Männer. Dann meldete sich ganz hinten eine Dame und ich dachte, jetzt kriege ich es aber. „Du Chauvinist, wie kannst du und so weiter.“ Überhaupt nicht. Nachdem wir die Rollen der Frau und des Mannes beschrieben haben und vor allem die Verantwortung der Männer, fragte die Dame ganz im Hintergrund: „Dr. Sorke, wo können wir solche Männer noch finden?“

[50:47] Und meine Frage an alle Männer: Adam, wo bist du? Herzlichen Dank und Gottes Segen für die Gemeinde.


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